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    <title>ZEIT Bühne</title>
    <description>Bernie Sanders, Sheryl Sandberg, Paul Auster oder Frank-Walter Steinmeier: Sie alle waren schon auf den Bühnen der ZEIT zu Gast. Redakteurinnen und Redakteure sprechen regelmäßig vor Publikum mit Spitzenpolitikern und Wirtschaftsentscheidern, Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Sport und Gesellschaft. Die spannendsten Gespräche gibt es ab sofort als Podcast ZEIT BÜHNE. Durch die Folgen führt Roman Pletter, Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT. 

Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</description>
    <copyright>ZEIT ONLINE</copyright>
    <language>de</language>
    <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:13:53 +0000</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 14 Nov 2025 16:26:55 +0000</lastBuildDate>
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      <title>ZEIT Bühne</title>
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Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

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      <title>&quot;Gut, dass wir beim Bürgergeld Entscheidungen getroffen haben&quot;</title>
      <description><![CDATA[Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Reform des Bürgergelds
verteidigt. Das Mitgliederbegehren seiner Partei dagegen sei "genau das
falsche Signal", sagte der Vizekanzler und SPD-Chef im Gespräch
mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt in Hamburg. Klingbeil betonte, es
gebe Fehlentwicklungen im Sozialstaat, die benannt werden müssten: "Das
heißt nicht, dass ich den Sozialstaat kaputtschlagen will. Aber wenn ich
die Debatte nicht führe, dann führen sie andere."

Außerdem fordert Klingbeil mehr Gerechtigkeit beim Erben. Als er nach
seiner Meinung zu einem Verbotsverfahren gegen die AfD gefragt wird,
sagt Klingbeil, er erwarte von den demokratischen Institutionen, "alles
zu tun und alles zu prüfen, um gegen Verfassungsfeinde vorzugehen".

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine
Stunde ZEIT mit …", die am 10. November auf Kampnagel in Hamburg
stattfand. Das Gespräch ist hier als Videoaufzeichnung verfügbar. 
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:13:53 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Reform des Bürgergelds verteidigt. Das Mitgliederbegehren seiner Partei dagegen sei "genau das falsche Signal", sagte der Vizekanzler und SPD-Chef im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index" target="_blank">Roman Pletter</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Tina_Hildebrandt/index.xml" target="_blank">Tina Hildebrandt</a> in Hamburg. Klingbeil betonte, es gebe Fehlentwicklungen im Sozialstaat, die benannt werden müssten: "Das heißt nicht, dass ich den Sozialstaat kaputtschlagen will. Aber wenn ich die Debatte nicht führe, dann führen sie andere."</p><p>Außerdem fordert Klingbeil mehr Gerechtigkeit beim Erben. Als er nach seiner Meinung zu einem Verbotsverfahren gegen die AfD gefragt wird, sagt Klingbeil, er erwarte von den demokratischen Institutionen, "alles zu tun und alles zu prüfen, um gegen Verfassungsfeinde vorzugehen".</p><p><i>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 10. November auf Kampnagel in Hamburg stattfand. Das Gespräch ist </i><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Pis_XRyerPc" target="_blank"><i>hier</i></a><i> als Videoaufzeichnung verfügbar. </i></p>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Vizekanzler Klingbeil steht zur Bürgergeldreform. Fehlentwicklungen im Sozialstaat müssten benannt werden. Im Podcast fordert er außerdem mehr Gerechtigkeit beim Erben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Vizekanzler Klingbeil steht zur Bürgergeldreform. Fehlentwicklungen im Sozialstaat müssten benannt werden. Im Podcast fordert er außerdem mehr Gerechtigkeit beim Erben.</itunes:subtitle>
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      <title>Für welche Werte müssen wir jetzt streiten?</title>
      <description><![CDATA[Extremisten und Populisten gewinnen Wahlen, Demokratien stehen unter
Druck, gesellschaftlicher Zusammenhalt bröckelt. Was ist unsere Antwort
darauf? Gibt es in diesen so polarisierten wie bedrohlichen Zeiten
Werte, auf die wir uns einigen können? Die für das eigene Leben
Richtschnur sind – und die vielleicht auch dabei helfen könnten, das
Land wieder zu versöhnen? 

Darüber diskutierte ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo mit der
Schriftstellerin Thea Dorn, der ZEIT-Autorin Nele Pollatschek und der
Historikerin Hedwig Richter bei der Langen Nacht der ZEIT. Das Gespräch
ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Für welche Werte müssen wir
jetzt streiten?", die am 28. Juni im Hauptgebäude der Universität
Hamburg stattfand.
]]></description>
      <pubDate>Wed, 9 Jul 2025 05:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Extremisten und Populisten gewinnen Wahlen, Demokratien stehen unter Druck, gesellschaftlicher Zusammenhalt bröckelt. Was ist unsere Antwort darauf? Gibt es in diesen so polarisierten wie bedrohlichen Zeiten Werte, auf die wir uns einigen können? Die für das eigene Leben Richtschnur sind – und die vielleicht auch dabei helfen könnten, das Land wieder zu versöhnen? </p><p>Darüber diskutierte ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo mit der Schriftstellerin Thea Dorn, der ZEIT-Autorin Nele Pollatschek und der Historikerin Hedwig Richter bei der Langen Nacht der ZEIT. Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Für welche Werte müssen wir jetzt streiten?", die am 28. Juni im Hauptgebäude der Universität Hamburg stattfand.</p>
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      <itunes:summary>Thea Dorn, Nele Pollatschek, Hedwig Richter und Giovanni di Lorenzo sprechen über den Unterschied zwischen Wissenschaft und Politik, über Klimapolitik, Corona-Maßnahmen und darüber, wie weit politische Regulierung gehen sollte.
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      <itunes:subtitle>Thea Dorn, Nele Pollatschek, Hedwig Richter und Giovanni di Lorenzo sprechen über den Unterschied zwischen Wissenschaft und Politik, über Klimapolitik, Corona-Maßnahmen und darüber, wie weit politische Regulierung gehen sollte.
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      <title>&quot;Dann ist unser Platz im Zweifel an der Seite Israels“</title>
      <description><![CDATA[Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) betont sein Verständnis für
den israelischen Angriff auf den Iran Mitte Juni und verweist auf die
besondere sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands gegenüber
Israel: "Sie haben uns gesagt, dass das aus ihrer Sicht notwendig ist –
und das müssen wir so akzeptieren“. Dem Staat Israel sei Deutschland aus
Sicht des Außenministers "in besonderer Weise verpflichtet“. 

Wadephul kritisiert im Gespräch mit Roman Pletter und Anna Sauerbrey
zudem die Lage im Gazastreifen. Trotz der Verantwortung gegenüber den
Jüdinnen und Juden weltweit und in Deutschland habe man das Recht,
Politik zu kritisieren, die im Staat Israel von der jeweiligen Regierung
gemacht werde. 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine
Stunde ZEIT mit …", die am 28. Juni im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT
im Audimax der Universität Hamburg stattfand. Das Gespräch ist hier als
Videoaufzeichnung verfügbar. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Jul 2025 15:16:11 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) betont sein Verständnis für den israelischen Angriff auf den Iran Mitte Juni und verweist auf die besondere sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel: "Sie haben uns gesagt, dass das aus ihrer Sicht notwendig ist – und das müssen wir so akzeptieren“. Dem Staat Israel sei Deutschland aus Sicht des Außenministers "in besonderer Weise verpflichtet“. </p><p>Wadephul kritisiert im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index" target="_blank">Roman Pletter</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Anna_Sauerbrey/index" target="_blank">Anna Sauerbrey</a> zudem die Lage im Gazastreifen. Trotz der Verantwortung gegenüber den Jüdinnen und Juden weltweit und in Deutschland habe man das Recht, Politik zu kritisieren, die im Staat Israel von der jeweiligen Regierung gemacht werde. </p><p><i>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 28. Juni im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT im Audimax der Universität Hamburg stattfand. Das Gespräch ist hier als Videoaufzeichnung verfügbar. </i></p>
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      <itunes:summary>Johann Wadephul äußert sich im Podcast zum Krieg zwischen Israel und dem Iran und beantwortet die Frage, ob Donald Trump ein lupenreiner Demokrat sei.</itunes:summary>
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      <title>Angela Merkel: Die AfD bei 20 Prozent? &quot;Das ist echt nicht mehr meine Verantwortung&quot;</title>
      <description><![CDATA[Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneuert ihre Kritik an
den Anträgen zur Migrationspolitik von Friedrich Merz. Auch unter
schwierigen Bedingungen sollte es nicht dazu kommen, dass Mehrheiten mit
der AfD gebildet werden. Sie empfinde es nicht als richtig, "in einer
solchen Situation einfach zu schweigen" – und habe deswegen ihre Meinung
gesagt. Vorher informiert habe sie Merz darüber nicht. Merkel spricht
von einer Frage grundsätzlicher Bedeutung. Ansonsten mische sie sich
nicht in die Tagespolitik ein.

Von Kritik an ihrer Migrationspolitik fühle sie sich angesprochen, sagt
Merkel. "Von einer Bundeskanzlerin erwartet man, dass die irreguläre
Migration reduziert wird." Sie halte die Asyl- und Einwanderungspolitik
der vergangenen zehn Jahre – anders als Friedrich Merz – nicht für
"verfehlt" und verweist auf Grenzkontrollen zu Österreich und das
EU-Türkei-Abkommen. Man sei aber "noch nicht am Ende der Arbeit". Sie
frage sich auch, warum es so schwer sei, Ausreisepflichtige "zur
Ausreise zu bewegen" und warum zwei Drittel der Ausländerämter immer
noch nicht digitalisiert seien.

Den Aufstieg der AfD erklärt sich Merkel nach eigenen Angaben auch durch
den Streit zwischen CDU und CSU in der Migrationspolitik während ihrer
Kanzlerschaft. "Es ist nicht richtig gewesen, dass wir so viel
gestritten haben", sagt Merkel. Sie sagt aber auch: Als sie aus dem Amt
ausgeschieden sei, habe die AfD bei elf Prozent gelegen. Dass sie nun
bei mehr als 20 Prozent liege, sei "nicht mehr meine Verantwortung".

Am 26. November 2024 veröffentlichte Angela Merkel ihre Autobiografie
mit dem Titel "Freiheit", Verlag Kiepenheuer & Witsch, die sie zusammen
mit ihrer ehemaligen Büroleiterin Beate Baumann geschrieben hat. Zu
Kritik an ihrem Buch sagt sie: "Ich war halt langweilig." Das habe man
schon während ihrer Kanzlerschaft über sie gesagt. Dass sie ein
Enthüllungsbuch schreibe, in dem sie endlich mal "die Katze aus dem Sack
lasse", hätten vielleicht manche erwartet. Ihr sei es aber ein Anliegen
gewesen, zu beschreiben, wie Politik funktioniere, sagt Merkel. 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine
Stunde ZEIT mit …", die am 5. Februar im Deutschen Schauspielhaus in
Hamburg stattfand. Das Gespräch ist auch
als Videoaufzeichnung verfügbar, und man kann es als Wortlaut-Interview
auf ZEIT ONLINE lesen.

 
]]></description>
      <pubDate>Fri, 7 Feb 2025 08:44:08 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneuert ihre Kritik an den Anträgen zur Migrationspolitik von Friedrich Merz. Auch unter schwierigen Bedingungen sollte es nicht dazu kommen, dass Mehrheiten mit der AfD gebildet werden. Sie empfinde es nicht als richtig, "in einer solchen Situation einfach zu schweigen" – und habe deswegen ihre Meinung gesagt. Vorher informiert habe sie Merz darüber nicht. Merkel spricht von einer Frage grundsätzlicher Bedeutung. Ansonsten mische sie sich nicht in die Tagespolitik ein.</p><p>Von Kritik an ihrer Migrationspolitik fühle sie sich angesprochen, sagt Merkel. "Von einer Bundeskanzlerin erwartet man, dass die irreguläre Migration reduziert wird." Sie halte die Asyl- und Einwanderungspolitik der vergangenen zehn Jahre – anders als Friedrich Merz – nicht für "verfehlt" und verweist auf Grenzkontrollen zu Österreich und das EU-Türkei-Abkommen. Man sei aber "noch nicht am Ende der Arbeit". Sie frage sich auch, warum es so schwer sei, Ausreisepflichtige "zur Ausreise zu bewegen" und warum zwei Drittel der Ausländerämter immer noch nicht digitalisiert seien.</p><p>Den Aufstieg der AfD erklärt sich Merkel nach eigenen Angaben auch durch den Streit zwischen CDU und CSU in der Migrationspolitik während ihrer Kanzlerschaft. "Es ist nicht richtig gewesen, dass wir so viel gestritten haben", sagt Merkel. Sie sagt aber auch: Als sie aus dem Amt ausgeschieden sei, habe die AfD bei elf Prozent gelegen. Dass sie nun bei mehr als 20 Prozent liege, sei "nicht mehr meine Verantwortung".</p><p>Am 26. November 2024 veröffentlichte Angela Merkel ihre Autobiografie mit dem Titel "Freiheit", Verlag Kiepenheuer & Witsch, die sie zusammen mit ihrer ehemaligen Büroleiterin Beate Baumann geschrieben hat. Zu Kritik an ihrem Buch sagt sie: "Ich war halt langweilig." Das habe man schon während ihrer Kanzlerschaft über sie gesagt. Dass sie ein Enthüllungsbuch schreibe, in dem sie endlich mal "die Katze aus dem Sack lasse", hätten vielleicht manche erwartet. Ihr sei es aber ein Anliegen gewesen, zu beschreiben, wie Politik funktioniere, sagt Merkel. </p><p><i>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 5. Februar im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg stattfand. Das Gespräch ist auch als </i>Videoaufzeichnung <i>verfügbar, und man kann es als </i><a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-02/angela-merkel-bundestagswahl-wahlkampf-cdu-friedrich-merz">Wortlaut-Interview </a><i>auf ZEIT ONLINE lesen.</i></p><p> </p>
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      <itunes:summary>Angela Merkel spricht im Podcast über ihre Kritik an Friedrich Merz, den Aufstieg der AfD und ihre Autobiografie. </itunes:summary>
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      <title>„Diese Demokratie muss jeden Tag erkämpft, bestätigt und verteidigt werden“</title>
      <description><![CDATA[Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechtfertigt die deutschen
Waffenlieferungen in die Ukraine. „Ich bin auch kriegsmüde“ sagt er. Es
sei hässlich, mit Waffen umzugehen, „aber es ist notwendig, um unsere
Freiheit und unsere Sicherheit zu schützen“. Pistorius spricht auch über
den Zustand der Bundeswehr. Sein Ziel sei es, Personal in der Bundeswehr
zu halten und neues anzuwerben. Vor einigen Wochen hatte er gefordert,
einen verpflichtenden Fragebogen für junge Männer einzuführen, der die
Bereitschaft und Fähigkeit zum Dienst in der Bundeswehr erfassen soll.

„Ja ich brauche mehr Geld“, sagt er auf Nachfrage. Ein Grund sei unter
anderem, dass die Herstellung von Panzern und U-Booten Jahre dauere und
die Industrie daher finanzielle Planungssicherheit brauche.
Solch schwere Waffen würden „nicht irgendwo im Regal stehen und auf
Knopfdruck bestellt werden können“.

Auf die Frage, wer anstelle von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat infrage
käme, sagt Pistorius: „Der Glaube, nur durch das Austauschen einer
einzigen Person in der gleichen Konstellation" würde ein großer Wechsel
kommen, sei falsch. So einer Erwartungshaltung könne niemand allein
gerecht werden, Politik sei eine Frage des Teamplay.

Er hoffe, dass die leisen Stimmen, die in der Mehrheit seien, den
lauten, demokratiefeindlichen Stimmen etwas entgegensetzen würden.
Pistorius sagte: "Unsere Demokratie muss jeden Tag erkämpft, bestätigt
und verteidigt werden.“

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT", die am 19. September 2024 vor Publikum in
Hamburg stattfand und auch als Videoaufzeichnung verfügbar ist.
]]></description>
      <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 13:40:45 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechtfertigt die deutschen Waffenlieferungen in die Ukraine. „Ich bin auch kriegsmüde“ sagt er. Es sei hässlich, mit Waffen umzugehen, „aber es ist notwendig, um unsere Freiheit und unsere Sicherheit zu schützen“. Pistorius spricht auch über den Zustand der Bundeswehr. Sein Ziel sei es, Personal in der Bundeswehr zu halten und neues anzuwerben. Vor einigen Wochen hatte er gefordert, einen verpflichtenden Fragebogen für junge Männer einzuführen, der die Bereitschaft und Fähigkeit zum Dienst in der Bundeswehr erfassen soll.</p><p>„Ja ich brauche mehr Geld“, sagt er auf Nachfrage. Ein Grund sei unter anderem, dass die Herstellung von Panzern und U-Booten Jahre dauere und die Industrie daher finanzielle Planungssicherheit brauche. Solch schwere Waffen würden „nicht irgendwo im Regal stehen und auf Knopfdruck bestellt werden können“.</p><p>Auf die Frage, wer anstelle von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat infrage käme, sagt Pistorius: „Der Glaube, nur durch das Austauschen einer einzigen Person in der gleichen Konstellation" würde ein großer Wechsel kommen, sei falsch. So einer Erwartungshaltung könne niemand allein gerecht werden, Politik sei eine Frage des Teamplay.</p><p>Er hoffe, dass die leisen Stimmen, die in der Mehrheit seien, den lauten, demokratiefeindlichen Stimmen etwas entgegensetzen würden. Pistorius sagte: "Unsere Demokratie muss jeden Tag erkämpft, bestätigt und verteidigt werden.“</p><p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT", die am 19. September 2024 vor Publikum in Hamburg stattfand und auch als <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-09/eine-stunde-zeit-mit-boris-pistorius">Videoaufzeichnung</a> verfügbar ist.</p>
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      <title>&quot;Die Vorstellung, uns nicht verteidigen zu müssen, hat Putin zerbombt&quot;</title>
      <description><![CDATA[Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) rief Deutschland und die EU
auf, mehr in die Sicherheit zu investieren. "Die Vorstellung, dass wir
uns selbst nicht verteidigen müssen, hat Putin zerbombt", meint
Baerbock. Deutschland benötige einen Sicherheitshaushalt, der das
entsprechend widerspiegele. Dafür brauche es mehr Soldatinnen und
Soldaten, für eine Wiedereinführung einer Wehrpflicht sprach sie sich
aber nicht aus, sondern befürworte eine Freiwilligkeit.

Baerbock betonte zudem, dass es wichtig sei, der Ukraine weiterhin zu
helfen – auch für die deutsche Sicherheit. "Wenn wir die Ukraine nicht
weiter unterstützen, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern die
russischen Truppen bei ihrem Vormarsch zu stoppen, dann ist unsere
eigene Sicherheit maximal gefährdet", sagte sie im Gespräch mit Tina
Hildebrandt und Roman Pletter, DIE ZEIT.
Zur Debatte um die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen plädierte
Baerbock für eine parteiübergreifende Bundestagsentscheidung ohne
Fraktionszwang.  Dies sei "keine Frage für koalitions- oder
parteipolitische Scharmützel", vielmehr gehe es um "so eine wichtige
gesellschaftlich-politische Frage, dass man gruppenübergreifende Anträge
macht". Es gehe um die Frage der Selbstbestimmung des eigenen Körpers.
Die geltende Regelung, dass eine Abtreibung grundsätzlich strafbar sei,
sei "vollkommen aus der Zeit gefallen".

Zu ihrem Verzicht auf eine erneute Kanzlerinnenkandidatur sagte
Baerbock, sie wolle sich voll und ganz auf das Thema Außenpolitik
konzentrieren. Auf die Frage, warum sie dies über den US-amerikanischen
Nachrichtensender CNN verkündete, sagte sie: "Es ist mir einfach richtig
vorgekommen in dem Moment." Ob ihr Parteikollege Robert Habeck aus ihrer
Sicht als Kandidat antreten sollte, ließ die Ministerin offen. 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Eine Stunde ZEIT
mit …, die am 26. Juli 2024 in Hamburg vor Publikum stattfand und auch
als Videoaufzeichnung verfügbar ist.
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 05:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) rief Deutschland und die EU auf, mehr in die Sicherheit zu investieren. "Die Vorstellung, dass wir uns selbst nicht verteidigen müssen, hat Putin zerbombt", meint Baerbock. Deutschland benötige einen Sicherheitshaushalt, der das entsprechend widerspiegele. Dafür brauche es mehr Soldatinnen und Soldaten, für eine Wiedereinführung einer Wehrpflicht sprach sie sich aber nicht aus, sondern befürworte eine Freiwilligkeit.</p><p>Baerbock betonte zudem, dass es wichtig sei, der Ukraine weiterhin zu helfen – auch für die deutsche Sicherheit. "Wenn wir die Ukraine nicht weiter unterstützen, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern die russischen Truppen bei ihrem Vormarsch zu stoppen, dann ist unsere eigene Sicherheit maximal gefährdet", sagte sie im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter, DIE ZEIT.<br />Zur Debatte um die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen plädierte Baerbock für eine parteiübergreifende Bundestagsentscheidung ohne Fraktionszwang.  Dies sei "keine Frage für koalitions- oder parteipolitische Scharmützel", vielmehr gehe es um "so eine wichtige gesellschaftlich-politische Frage, dass man gruppenübergreifende Anträge macht". Es gehe um die Frage der Selbstbestimmung des eigenen Körpers. Die geltende Regelung, dass eine Abtreibung grundsätzlich strafbar sei, sei "vollkommen aus der Zeit gefallen".</p><p>Zu ihrem Verzicht auf eine erneute Kanzlerinnenkandidatur sagte Baerbock, sie wolle sich voll und ganz auf das Thema Außenpolitik konzentrieren. Auf die Frage, warum sie dies über den US-amerikanischen Nachrichtensender CNN verkündete, sagte sie: "Es ist mir einfach richtig vorgekommen in dem Moment." Ob ihr Parteikollege Robert Habeck aus ihrer Sicht als Kandidat antreten sollte, ließ die Ministerin offen. </p><p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung <i>Eine Stunde ZEIT mit …, </i>die am 26. Juli 2024 in Hamburg vor Publikum stattfand und auch als <a href="https://www.zeit.de/zeit-verlag/2024-07/annalena-baerbock-ukraine-unterstuetzung-gruene-usa-live" target="_blank">Videoaufzeichnung</a> verfügbar ist.</p>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Außenministerin Annalena Baerbock spricht im Podcast über die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und erklärt, warum sie nicht erneut als Kanzlerin kandidieren will.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Außenministerin Annalena Baerbock spricht im Podcast über die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und erklärt, warum sie nicht erneut als Kanzlerin kandidieren will.</itunes:subtitle>
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      <title>&quot;Das sind die Regeln – like it or leave it&quot;</title>
      <description><![CDATA[Cem Özdemir (Grüne), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft,
hat sich mit Blick auf die gehäuften Angriffe auf Politiker und den
gewaltsamen Tod eines Polizisten in Mannheim für eine Stärkung der
Justiz ausgesprochen. Auf Radikalisierungen in der Gesellschaft und
Gewalt müsse mit Strafen und mit dem Ordnungsrecht reagiert werden,
sagte er bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg. Die Höhe der Strafe
sei dabei "gar nicht so entscheidend, sondern dass die Strafe schnell
folgt", sagte der Minister. "Damit man merkt, dieser Rechtsstaat ist
wehrhaft und der meint es ernst." 

Mit Blick auf die kurzfristig beschlossene Kürzung der Subventionen für
Agrardiesel, die wenig später wieder zurückgenommen wurde, räumte der
Bundeslandwirtschaftsminister Fehler ein. Dort seien "mehrere Dinge
falsch gemacht" worden, sagte Özdemir. Der zweite Fehler sei gewesen,
dass über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden worden sei. "Du
musst mit den Leuten reden", sagte Özdemir. Wenn das nicht geschehe, sei
das "unverzeihlich in der Politik". Nun sei der Graben zwischen Stadt
und Land weiter vertieft worden, Biodiversität und Klimaschutz stünden
weiter gewaltig unter Druck. Das habe auch ihm selbst "das Leben nicht
leichter gemacht", sagte der Landwirtschaftsminister. 

Für eine Rückkehr Boris Palmers zu den Grünen zeigt sich Özdemir offen –
"wenn er sagen würde: 'Ich lasse mir helfen'". Palmer sei ein
hervorragender Oberbürgermeister, das soll er machen und das andere
weglassen. Dann hätte er natürlich seinen Platz. "Menschen für immer
abschreiben, das sollte man ganz selten machen", sagte der
Bundesagrarminister. 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT
mit …", die am 8. Juni bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg vor
Publikum stattfand und auch als Video-Aufzeichnung verfügbar ist.
]]></description>
      <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Cem Özdemir (Grüne), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat sich mit Blick auf die gehäuften Angriffe auf Politiker und den gewaltsamen Tod eines Polizisten in Mannheim für eine Stärkung der Justiz ausgesprochen. Auf Radikalisierungen in der Gesellschaft und Gewalt müsse mit Strafen und mit dem Ordnungsrecht reagiert werden, sagte er bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg. Die Höhe der Strafe sei dabei "gar nicht so entscheidend, sondern dass die Strafe schnell folgt", sagte der Minister. "Damit man merkt, dieser Rechtsstaat ist wehrhaft und der meint es ernst." </p><p>Mit Blick auf die kurzfristig beschlossene Kürzung der Subventionen für Agrardiesel, die wenig später wieder zurückgenommen wurde, räumte der Bundeslandwirtschaftsminister Fehler ein. Dort seien "mehrere Dinge falsch gemacht" worden, sagte Özdemir. Der zweite Fehler sei gewesen, dass über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden worden sei. "Du musst mit den Leuten reden", sagte Özdemir. Wenn das nicht geschehe, sei das "unverzeihlich in der Politik". Nun sei der Graben zwischen Stadt und Land weiter vertieft worden, Biodiversität und Klimaschutz stünden weiter gewaltig unter Druck. Das habe auch ihm selbst "das Leben nicht leichter gemacht", sagte der Landwirtschaftsminister. </p><p>Für eine Rückkehr Boris Palmers zu den Grünen zeigt sich Özdemir offen – "wenn er sagen würde: 'Ich lasse mir helfen'". Palmer sei ein hervorragender Oberbürgermeister, das soll er machen und das andere weglassen. Dann hätte er natürlich seinen Platz. "Menschen für immer abschreiben, das sollte man ganz selten machen", sagte der Bundesagrarminister. </p><p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 8. Juni bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg vor Publikum stattfand und auch als <a href="https://www.zeit.de/politik/2024-06/oezdemir-gruene-attacken-rechtsstaat" target="_blank">Video-Aufzeichnung</a> verfügbar ist.</p>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Bei der Langen Nacht der ZEIT fordert Cem Özdemir eine Stärkung der Justiz. Außerdem spricht er über eigene Fehler – und seinen früheren Parteifreund Boris Palmer.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Bei der Langen Nacht der ZEIT fordert Cem Özdemir eine Stärkung der Justiz. Außerdem spricht er über eigene Fehler – und seinen früheren Parteifreund Boris Palmer.</itunes:subtitle>
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      <title>Alice Hasters: &quot;Das Ich im Wir und das Wir im Ich&quot;</title>
      <description><![CDATA[Identitätskrise, das neue Sachbuch von Alice Hasters, handelt, wie der
Titel nahelegt, von Identität. Diese setze "das Ich und die Gesellschaft
in ein Verhältnis", sagte die Autorin am Freitagabend im Schauspiel
Frankfurt, wo Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des ZEITmagazins, sie im
Rahmen der Buchmesse befragt hat. Dieses Insverhältnissetzen suche "das
Ich im Wir und das Wir im Ich", sagte Hasters. In ihrem Buch nun
konstatiert Hasters eine Identitätskrise der Gesellschaft – was ist
dieses "Wir"?

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Alice Hasters:
Identitätskrise" des Literaturhauses Frankfurt und des ZEITmagazins, die
am 20. Oktober im Schauspiel Frankfurt vor Publikum stattfand und auch
als Videomitschnitt auf ZEIT ONLINE verfügbar ist. Identitätskrise von
Alice Hasters ist am 23. Oktober 2023 bei hanserblau erschienen.
]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Identitätskrise</em>, das neue Sachbuch von Alice Hasters, handelt, wie der Titel nahelegt, von Identität. Diese setze "das Ich und die Gesellschaft in ein Verhältnis", sagte die Autorin am Freitagabend im Schauspiel Frankfurt, wo <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Sascha_Chaimowicz/index">Sascha Chaimowicz</a>, Chefredakteur des ZEITmagazins, sie im Rahmen der Buchmesse befragt hat. Dieses Insverhältnissetzen suche "das Ich im Wir und das Wir im Ich", sagte Hasters. In ihrem Buch nun konstatiert Hasters eine Identitätskrise der Gesellschaft – was ist dieses "Wir"? </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Alice Hasters: Identitätskrise" des Literaturhauses Frankfurt und des ZEITmagazins, die am 20. Oktober im Schauspiel Frankfurt vor Publikum stattfand und auch als <a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2023-10/alice-hasters-identitaetskrise-frankfurter-buchmesse">Videomitschnitt auf ZEIT ONLINE verfügbar</a> ist. <em>Identitätskrise</em> von Alice Hasters ist am 23. Oktober 2023 bei hanserblau erschienen.</p>
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      <itunes:title>Alice Hasters: &quot;Das Ich im Wir und das Wir im Ich&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>In ihrem Buch &quot;Identitätskrise&quot; analysiert Alice Hasters das Verhältnis vom Individuum in der Gesellschaft. Sie sagt: Identitätskrisen seien anstrengend, aber notwendig.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In ihrem Buch &quot;Identitätskrise&quot; analysiert Alice Hasters das Verhältnis vom Individuum in der Gesellschaft. Sie sagt: Identitätskrisen seien anstrengend, aber notwendig.</itunes:subtitle>
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      <title>Ricarda Lang: &quot;Was man liebt, das spaltet man nicht&quot;</title>
      <description><![CDATA[Bayern steht kurz vor der Landtagswahl und Ricarda Lang empfindet den
Wahlkampf bisher als "wahnsinnig aufgeheizt". Die Grünenvorsitzende
wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder vor, im Wahlkampf
Feindbilder zu evozieren und auf diese Weise den Freistaat zu spalten.
"Was man liebt, spaltet man eigentlich nicht", so Lang. Eine Koalition
mit der CSU würde sie trotzdem befürworten: "Ich würde mich hier nicht
vor der Verantwortung wegducken." Es sei ihr Wunsch, dass die Grünen in
Bayern Verantwortung übernähmen.

Ricarda Lang kritisiert Söder im Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin
Mariam Lau und Roman Pletter, ZEIT-Wirtschaftsressortleiter, zudem für
dessen Kulturkampf-Debatten: "Wenn Sie jetzt jede Debatte zur
Kulturkampf-Debatte machen, über Klimaschutz, über Artenschutz, über
Landwirtschaft, wie wollen Sie eigentlich in Zukunft noch Lösungen
finden?"

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT
mit …", die am 4. Oktober in München vor Publikum stattfand und per
Livestream übertragen wurde.
]]></description>
      <pubDate>Sat, 7 Oct 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bayern steht kurz vor der Landtagswahl und Ricarda Lang empfindet den Wahlkampf bisher als "wahnsinnig aufgeheizt". Die Grünenvorsitzende wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder vor, im Wahlkampf Feindbilder zu evozieren und auf diese Weise den Freistaat zu spalten. 
"Was man liebt, spaltet man eigentlich nicht", so Lang. Eine Koalition mit der CSU würde sie trotzdem befürworten: "Ich würde mich hier nicht vor der Verantwortung wegducken." Es sei ihr Wunsch, dass die Grünen in Bayern Verantwortung übernähmen.</p>
<p>Ricarda Lang kritisiert Söder im Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau und Roman Pletter, ZEIT-Wirtschaftsressortleiter, zudem für dessen Kulturkampf-Debatten: "Wenn Sie jetzt jede Debatte zur Kulturkampf-Debatte machen, über Klimaschutz, über Artenschutz, über Landwirtschaft, wie wollen Sie eigentlich in Zukunft noch Lösungen finden?"</p>
<p><em>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 4. Oktober in München vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</em></p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Ricarda Lang: &quot;Was man liebt, das spaltet man nicht&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Die Grünenvorsitzende Ricarda Lang spricht über die angespannte Lage in Bayern vor der Landtagswahl, die Migrationsdebatte und die umstrittene Klimapolitik der Regierung.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Grünenvorsitzende Ricarda Lang spricht über die angespannte Lage in Bayern vor der Landtagswahl, die Migrationsdebatte und die umstrittene Klimapolitik der Regierung.</itunes:subtitle>
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      <title>T. C. Boyle: &quot;You can write mails with Rock &apos;n&apos; Roll, but not fiction&quot;</title>
      <description><![CDATA[Immer wieder behandelt T. C. Boyle die großen gesellschaftlichen Krisen
in seinen Romanen, in seinem neuen Buch nimmt er sich die
Klimakatastrophe vor.

"Blue Skies" ist eine Familiengeschichte, die zwischen Kalifornien und
Florida spielt. Der Autor T. C. Boyle beschreibt in dem Buch die
katastrophalen Folgen der menschlichen Naturzerstörung und des
Klimawandels, von den Dürren im Westen und Überschwemmungen im Südosten
der USA bis zum Insektensterben.

T. C. Boyle stellte am 19. Juni 2023 seinen neuen Roman vor mehr als
1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vor. In der Universität Hamburg hat
er mit ZEIT-Feuilletonchef Volker Weidermann über das gestörte
Verhältnis vom Menschen zu seiner Umwelt gesprochen.

Bei der Veranstaltung erzählte Boyle von einer Tausende Kilometer weiten
Autofahrt durch die USA mit seinem Verleger, bei der am Ende nur ein
einziger Käfer an der Windschutzscheibe klebte – “and of course we
buried him”. Ein Schlüsselerlebnis für den Roman und Sinnbild für die
Naturzerstörung durch den Menschen. T. C. Boyle berichtet fasziniert
davon, was invasive Arten anrichten können: Als Haustiere gehaltene und
ausgerissene Tigerpythons, die im Roman eine tragende Rolle spielen,
würden in den Everglades ganze Landstriche leerfressen.

Auf die Frage, wie er es schaffe, bei all dem Schrecken ein
optimistischer Mensch zu bleiben, antwortet Boyle: “Inside I’m as black
as coal” und lächelt dabei. Es sei kein Wunder, dass alle Schriftsteller
Alkoholiker oder Drogensüchtige seien. Doch am Ende des Romans gibt er
uns einen zarten Hoffnungsschimmer. Der Autor selbst fasst zusammen:
“'Blue Skies' may make you laugh, and maybe depress you a little bit."
]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder behandelt T. C. Boyle die großen gesellschaftlichen Krisen in seinen Romanen, in seinem neuen Buch nimmt er sich die Klimakatastrophe vor.</p>
<p>"Blue Skies" ist eine Familiengeschichte, die zwischen Kalifornien und Florida spielt. Der Autor T. C. Boyle beschreibt in dem Buch die katastrophalen Folgen der menschlichen Naturzerstörung und des Klimawandels, von den Dürren im Westen und Überschwemmungen im Südosten der USA bis zum Insektensterben.</p>
<p>T. C. Boyle stellte am 19. Juni 2023 seinen neuen Roman vor mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vor. In der Universität Hamburg hat er mit ZEIT-Feuilletonchef Volker Weidermann über das gestörte Verhältnis vom Menschen zu seiner Umwelt gesprochen.</p>
<p>Bei der Veranstaltung erzählte Boyle von einer Tausende Kilometer weiten Autofahrt durch die USA mit seinem Verleger, bei der am Ende nur ein einziger Käfer an der Windschutzscheibe klebte – “and of course we buried him”. Ein Schlüsselerlebnis für den Roman und Sinnbild für die Naturzerstörung durch den Menschen. T. C. Boyle berichtet fasziniert davon, was invasive Arten anrichten können: Als Haustiere gehaltene und ausgerissene Tigerpythons, die im Roman eine tragende Rolle spielen, würden in den Everglades ganze Landstriche leerfressen.</p>
<p>Auf die Frage, wie er es schaffe, bei all dem Schrecken ein optimistischer Mensch zu bleiben, antwortet Boyle: “Inside I’m as black as coal” und lächelt dabei. Es sei kein Wunder, dass alle Schriftsteller Alkoholiker oder Drogensüchtige seien. Doch am Ende des Romans gibt er uns einen zarten Hoffnungsschimmer. Der Autor selbst fasst zusammen: “'Blue Skies' may make you laugh, and maybe depress you a little bit."</p>
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      <itunes:title>T. C. Boyle: &quot;You can write mails with Rock &apos;n&apos; Roll, but not fiction&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Immer wieder behandelt T. C. Boyle die großen gesellschaftlichen Krisen in seinen Romanen, in seinem neuen Buch nimmt er sich die Klimakatastrophe vor.

&quot;Blue Skies&quot; ist eine Familiengeschichte, die zwischen Kalifornien und Florida spielt. Der Autor T. C. Boyle beschreibt in dem Buch die katastrophalen Folgen der menschlichen Naturzerstörung und des Klimawandels, von den Dürren im Westen und Überschwemmungen im Südosten der USA bis zum Insektensterben.

T. C. Boyle stellte am 19. Juni 2023 seinen neuen Roman vor mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vor. In der Universität Hamburg hat er mit ZEIT-Feuilletonchef Volker Weidermann über das gestörte Verhältnis vom Menschen zu seiner Umwelt gesprochen.

Bei der Veranstaltung erzählte Boyle von einer Tausende Kilometer weiten Autofahrt durch die USA mit seinem Verleger, bei der am Ende nur ein einziger Käfer an der Windschutzscheibe klebte – “and of course we buried him”. Ein Schlüsselerlebnis für den Roman und Sinnbild für die Naturzerstörung durch den Menschen. T. C. Boyle berichtet fasziniert davon, was invasive Arten anrichten können: Als Haustiere gehaltene und ausgerissene Tigerpythons, die im Roman eine tragende Rolle spielen, würden in den Everglades ganze Landstriche leerfressen.

Auf die Frage, wie er es schaffe, bei all dem Schrecken ein optimistischer Mensch zu bleiben, antwortet Boyle: “Inside I’m as black as coal” und lächelt dabei. Es sei kein Wunder, dass alle Schriftsteller Alkoholiker oder Drogensüchtige seien. Doch am Ende des Romans gibt er uns einen zarten Hoffnungsschimmer. Der Autor selbst fasst zusammen: “&apos;Blue Skies&apos; may make you laugh, and maybe depress you a little bit.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Immer wieder behandelt T. C. Boyle die großen gesellschaftlichen Krisen in seinen Romanen, in seinem neuen Buch nimmt er sich die Klimakatastrophe vor.

&quot;Blue Skies&quot; ist eine Familiengeschichte, die zwischen Kalifornien und Florida spielt. Der Autor T. C. Boyle beschreibt in dem Buch die katastrophalen Folgen der menschlichen Naturzerstörung und des Klimawandels, von den Dürren im Westen und Überschwemmungen im Südosten der USA bis zum Insektensterben.

T. C. Boyle stellte am 19. Juni 2023 seinen neuen Roman vor mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vor. In der Universität Hamburg hat er mit ZEIT-Feuilletonchef Volker Weidermann über das gestörte Verhältnis vom Menschen zu seiner Umwelt gesprochen.

Bei der Veranstaltung erzählte Boyle von einer Tausende Kilometer weiten Autofahrt durch die USA mit seinem Verleger, bei der am Ende nur ein einziger Käfer an der Windschutzscheibe klebte – “and of course we buried him”. Ein Schlüsselerlebnis für den Roman und Sinnbild für die Naturzerstörung durch den Menschen. T. C. Boyle berichtet fasziniert davon, was invasive Arten anrichten können: Als Haustiere gehaltene und ausgerissene Tigerpythons, die im Roman eine tragende Rolle spielen, würden in den Everglades ganze Landstriche leerfressen.

Auf die Frage, wie er es schaffe, bei all dem Schrecken ein optimistischer Mensch zu bleiben, antwortet Boyle: “Inside I’m as black as coal” und lächelt dabei. Es sei kein Wunder, dass alle Schriftsteller Alkoholiker oder Drogensüchtige seien. Doch am Ende des Romans gibt er uns einen zarten Hoffnungsschimmer. Der Autor selbst fasst zusammen: “&apos;Blue Skies&apos; may make you laugh, and maybe depress you a little bit.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Juli Zeh: &quot;Ein falsch formulierter Satz kann zum Problem werden&quot;</title>
      <description><![CDATA[Juli Zeh teilt gerne ihre Meinung mit anderen. Während der
Corona-Pandemie polarisierte sie mit ihren Äußerungen gegen die
Impfpflicht. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unterzeichnete
sie mit anderen Künstlerinnen und Intellektuellen einen offenen Brief
gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Sie bekommt aber
nicht nur für ihre politischen Ansichten Aufmerksamkeit. Die
Bestsellerautorin und promovierte Juristin schreibt Romane, Essays und
Theaterstücke. Zuletzt feierte sie Erfolge mit ihren Romanen "Unter
Leuten" und "Zwischen Welten".

Im Gespräch mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo thematisiert Juli
Zeh ihre Angst vor Auftritten auf der Bühne, denn "ein falsch
formulierter Satz kann zum Problem werden".

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der
"Langen Nacht der ZEIT 2023", die am 3. Juni in der Universität Hamburg
stattfand.
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Juli Zeh teilt gerne ihre Meinung mit anderen. Während der Corona-Pandemie polarisierte sie mit ihren Äußerungen gegen die Impfpflicht. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unterzeichnete sie mit anderen Künstlerinnen und Intellektuellen einen offenen Brief gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Sie bekommt aber nicht nur für ihre politischen Ansichten Aufmerksamkeit. Die Bestsellerautorin und promovierte Juristin schreibt Romane, Essays und Theaterstücke. Zuletzt feierte sie Erfolge mit ihren Romanen "Unter Leuten" und "Zwischen Welten".</p>
<p>Im Gespräch mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo thematisiert Juli Zeh ihre Angst vor Auftritten auf der Bühne, denn "ein falsch formulierter Satz kann zum Problem werden". </p>
<p>Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der "Langen Nacht der ZEIT 2023", die am 3. Juni in der Universität Hamburg stattfand.</p>
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      <itunes:title>Juli Zeh: &quot;Ein falsch formulierter Satz kann zum Problem werden&quot;</itunes:title>
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Im Gespräch mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo thematisiert Juli Zeh ihre Angst vor Auftritten auf der Bühne, denn &quot;ein falsch formulierter Satz kann zum Problem werden&quot;. 

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der &quot;Langen Nacht der ZEIT 2023&quot;, die am 3. Juni in der Universität Hamburg stattfand.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Juli Zeh teilt gerne ihre Meinung mit anderen. Während der Corona-Pandemie polarisierte sie mit ihren Äußerungen gegen die Impfpflicht. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unterzeichnete sie mit anderen Künstlerinnen und Intellektuellen einen offenen Brief gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Sie bekommt aber nicht nur für ihre politischen Ansichten Aufmerksamkeit. Die Bestsellerautorin und promovierte Juristin schreibt Romane, Essays und Theaterstücke. Zuletzt feierte sie Erfolge mit ihren Romanen &quot;Unter Leuten&quot; und &quot;Zwischen Welten&quot;.

Im Gespräch mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo thematisiert Juli Zeh ihre Angst vor Auftritten auf der Bühne, denn &quot;ein falsch formulierter Satz kann zum Problem werden&quot;. 

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der &quot;Langen Nacht der ZEIT 2023&quot;, die am 3. Juni in der Universität Hamburg stattfand.</itunes:subtitle>
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      <title>Olaf Scholz: &quot;Nicht ankleben, sondern anpacken&quot;</title>
      <description><![CDATA[Olaf Scholz sieht sich als Klimakanzler. Aber mit welchen Mitteln will
er den Klimaschutz weiter vorantreiben und wie kann er seine Koalition
wieder zusammenführen? "Der Stillstand ist überwunden", sagt Scholz im
Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau und
Wirtschaftsressortleiter Roman Pletter und ergänzt, man habe beim
Klimaschutz ein riesiges Tempo vorgelegt. Die Forderungen der Letzten
Generation kritisiert der Bundeskanzler als unzureichend und zu wenig
inhaltlich: "Nicht ankleben, sondern anpacken." Man könne mit ihm
beispielsweise darüber streiten, ob man noch mehr Offshore-Windparks
bauen solle. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollten aber nur hören,
dass bald "alles vorbei" sei und man das nun anerkennen müsse – das sei
"angesichts der Tatsache, dass die Welt ein konkreter Ort ist, nicht
konkret genug".

Der Frage, wie ein perfektes Heizungsgesetz für ihn aussehe, weicht
Scholz im Gespräch aus. Das werde er dann sagen, wenn das Gesetz fertig
verhandelt sei. Weitere Verzögerungen beim Klimaschutz dürfe es nicht
geben: In Vorgängerregierungen seien immer wieder langfristige
Klimaschutzziele ausgegeben, aber kurzfristig nichts getan worden. Das
habe sich nun geändert. "Es quietscht ab und zu, aber wir haben die
Kurve noch gekriegt", so Scholz.

Auf die Frage, wie er sich den jüngsten Umfrageerfolg der AfD erkläre,
sagte Scholz, wir lebten in einer Zeit der Umbrüche, in der sich viele
Menschen ihrer Zukunft nicht sicher seien. Das schaffe Raum für
Parteien, die "schlecht gelaunt das Vergangene loben". Dagegen müsse man
eine Zukunft setzen, an die man glauben könne, so Scholz.

Auf die Frage, was der politisch schwerste Moment seines Lebens war,
antwortet der Kanzler: "Das ist schwer zu sagen, aber ganz sicherlich
die G20-Krawalle in Hamburg."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Lange Nacht der
ZEIT 2023", die am 3. Juni in Hamburg vor Publikum stattfand und per
Livestream übertragen wurde.
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      <pubDate>Mon, 5 Jun 2023 13:31:32 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Olaf Scholz sieht sich als Klimakanzler. Aber mit welchen Mitteln will er den Klimaschutz weiter vorantreiben und wie kann er seine Koalition wieder zusammenführen? "Der Stillstand ist überwunden", sagt Scholz im Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau und Wirtschaftsressortleiter Roman Pletter und ergänzt, man habe beim Klimaschutz ein riesiges Tempo vorgelegt. Die Forderungen der Letzten Generation kritisiert der Bundeskanzler als unzureichend und zu wenig inhaltlich: "Nicht ankleben, sondern anpacken." Man könne mit ihm beispielsweise darüber streiten, ob man noch mehr Offshore-Windparks bauen solle. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollten aber nur hören, dass bald "alles vorbei" sei und man das nun anerkennen müsse – das sei "angesichts der Tatsache, dass die Welt ein konkreter Ort ist, nicht konkret genug". </p>
<p>Der Frage, wie ein perfektes Heizungsgesetz für ihn aussehe, weicht Scholz im Gespräch aus. Das werde er dann sagen, wenn das Gesetz fertig verhandelt sei. Weitere Verzögerungen beim Klimaschutz dürfe es nicht geben: In Vorgängerregierungen seien immer wieder langfristige Klimaschutzziele ausgegeben, aber kurzfristig nichts getan worden. Das habe sich nun geändert. "Es quietscht ab und zu, aber wir haben die Kurve noch gekriegt", so Scholz.</p>
<p>Auf die Frage, wie er sich den jüngsten Umfrageerfolg der AfD erkläre, sagte Scholz, wir lebten in einer Zeit der Umbrüche, in der sich viele Menschen ihrer Zukunft nicht sicher seien. Das schaffe Raum für Parteien, die "schlecht gelaunt das Vergangene loben". Dagegen müsse man eine Zukunft setzen, an die man glauben könne, so Scholz.  </p>
<p>Auf die Frage, was der politisch schwerste Moment seines Lebens war, antwortet der Kanzler: "Das ist schwer zu sagen, aber ganz sicherlich die G20-Krawalle in Hamburg." </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Lange Nacht der ZEIT 2023", die am 3. Juni in Hamburg vor Publikum stattfand und per <a href="https://www.zeit.de/veranstaltungen/lange-nacht-der-zeit-livestreams-2023">Livestream</a> übertragen wurde.</p>
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      <itunes:summary>Olaf Scholz sieht sich als Klimakanzler. Aber mit welchen Mitteln will er den Klimaschutz weiter vorantreiben und wie kann er seine Koalition wieder zusammenführen? &quot;Der Stillstand ist überwunden&quot;, sagt Scholz im Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau und Wirtschaftsressortleiter Roman Pletter und ergänzt, man habe beim Klimaschutz ein riesiges Tempo vorgelegt. Die Forderungen der Letzten Generation kritisiert der Bundeskanzler als unzureichend und zu wenig inhaltlich: &quot;Nicht ankleben, sondern anpacken.&quot; Man könne mit ihm beispielsweise darüber streiten, ob man noch mehr Offshore-Windparks bauen sollte. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollten aber nur hören, dass bald &quot;alles vorbei&quot; sei und man das nun anerkennen müsse – das sei &quot;angesichts der Tatsache, dass die Welt ein konkreter Ort ist, nicht konkret genug&quot;. 

Der Frage, wie ein perfektes Heizungsgesetz für ihn aussehe, weicht Scholz im Gespräch aus. Das werde er dann sagen, wenn das Gesetz fertig verhandelt sei. Weitere Verzögerungen beim Klimaschutz dürfe es nicht geben: In Vorgängerregierungen seien immer wieder langfristige Klimaschutzziele ausgegeben, aber kurzfristig nichts getan worden. Das habe sich nun geändert. &quot;Es quietscht ab und zu, aber wir haben die Kurve noch gekriegt&quot;, so Scholz.

Auf die Frage, wie er sich den jüngsten Umfrageerfolg der AfD erkläre, sagte Scholz, wir lebten in einer Zeit der Umbrüche, in der sich viele Menschen ihrer Zukunft nicht sicher seien. Das schaffe Raum für Parteien, die &quot;schlecht gelaunt das Vergangene loben&quot;. Dagegen müsse man eine Zukunft setzen, an die man glauben könne, so Scholz.  

Auf die Frage, was der politisch schwerste Moment seines Lebens war, antwortet der Kanzler: &quot;Das ist schwer zu sagen, aber ganz sicherlich die G20-Krawalle in Hamburg.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Lange Nacht der ZEIT 2023&quot;, die am 3. Juni in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde: https://www.zeit.de/veranstaltungen/lange-nacht-der-zeit-livestreams-2023</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Olaf Scholz sieht sich als Klimakanzler. Aber mit welchen Mitteln will er den Klimaschutz weiter vorantreiben und wie kann er seine Koalition wieder zusammenführen? &quot;Der Stillstand ist überwunden&quot;, sagt Scholz im Gespräch mit ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau und Wirtschaftsressortleiter Roman Pletter und ergänzt, man habe beim Klimaschutz ein riesiges Tempo vorgelegt. Die Forderungen der Letzten Generation kritisiert der Bundeskanzler als unzureichend und zu wenig inhaltlich: &quot;Nicht ankleben, sondern anpacken.&quot; Man könne mit ihm beispielsweise darüber streiten, ob man noch mehr Offshore-Windparks bauen sollte. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollten aber nur hören, dass bald &quot;alles vorbei&quot; sei und man das nun anerkennen müsse – das sei &quot;angesichts der Tatsache, dass die Welt ein konkreter Ort ist, nicht konkret genug&quot;. 

Der Frage, wie ein perfektes Heizungsgesetz für ihn aussehe, weicht Scholz im Gespräch aus. Das werde er dann sagen, wenn das Gesetz fertig verhandelt sei. Weitere Verzögerungen beim Klimaschutz dürfe es nicht geben: In Vorgängerregierungen seien immer wieder langfristige Klimaschutzziele ausgegeben, aber kurzfristig nichts getan worden. Das habe sich nun geändert. &quot;Es quietscht ab und zu, aber wir haben die Kurve noch gekriegt&quot;, so Scholz.

Auf die Frage, wie er sich den jüngsten Umfrageerfolg der AfD erkläre, sagte Scholz, wir lebten in einer Zeit der Umbrüche, in der sich viele Menschen ihrer Zukunft nicht sicher seien. Das schaffe Raum für Parteien, die &quot;schlecht gelaunt das Vergangene loben&quot;. Dagegen müsse man eine Zukunft setzen, an die man glauben könne, so Scholz.  

Auf die Frage, was der politisch schwerste Moment seines Lebens war, antwortet der Kanzler: &quot;Das ist schwer zu sagen, aber ganz sicherlich die G20-Krawalle in Hamburg.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Lange Nacht der ZEIT 2023&quot;, die am 3. Juni in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde: https://www.zeit.de/veranstaltungen/lange-nacht-der-zeit-livestreams-2023</itunes:subtitle>
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      <title>Joachim Gauck: „Wie wenig verteidigungsfähig wir ohne die USA wären, ist grotesk“</title>
      <description><![CDATA[Schon während seiner Amtszeit als Staatsoberhaupt kritisierte Joachim
Gauck Russlands Umgang mit der Ukraine. Heute fordert er mehr
Waffenlieferungen in die Ukraine. Gauck sagt: Der Frieden in Europa sei
lange stabil gewesen, nun aber brauche es eine entschlossene Politik, um
Deutschland wieder abschreckungs- und verteidigungsfähig zu machen.

Der Ukraine-Krieg habe das Verhältnis Gaucks zum Pazifismus verändert.
Er stellt die Frage in den Raum: „Wenn du Verantwortung hast für deine
Mitmenschen, wirst du dann zuschauen können, wenn dein Volk überwältigt
wird? Eher doch wohl nicht.“

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter sagt Gauck, eigentlich
wolle China den Frieden: „Sie verdienen mehr, wenn Frieden ist. Und sie
möchten auch gerne den großen Markt in den Vereinigten Staaten und in
Europa nicht verlieren.“ Trotzdem plädiert er für einen Plan B: „Wenn
sie tatsächlich Taiwan angreifen, dann müssen wir unser Verhalten
ändern.“ Deutschland müsse sich in dem Fall „mit den US-Amerikanern, mit
den Japanern, Australiern, mit den Koreanern verbünden und zusehen, dass
wir uns durch Sanktionen oder was auch immer gegen das imperiale
Begehren Chinas wehren“.

Auf die Frage, ob er es bereue, nicht für eine zweite Amtszeit
kandidiert zu haben, sagt der ehemalige Bundespräsident: „Nein, das
bereue ich nicht.“ Gauck meint, nach seiner Vita sei es schon sehr
unwahrscheinlich gewesen, dass er überhaupt Präsident geworden sei. „Man
muss auch sagen: Tschüss, Leute.“

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Eine Stunde ZEIT
mit Joachim Gauck, die am 19. April in Berlin vor Publikum stattfand und
per Livestream übertragen wurde.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 24 Apr 2023 11:31:25 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Schon während seiner Amtszeit als Staatsoberhaupt kritisierte Joachim Gauck Russlands Umgang mit der Ukraine. Heute fordert er mehr Waffenlieferungen in die Ukraine. Gauck sagt: Der Frieden in Europa sei lange stabil gewesen, nun aber brauche es eine entschlossene Politik, um Deutschland wieder abschreckungs- und verteidigungsfähig zu machen. </p>
<p>Der Ukraine-Krieg habe das Verhältnis Gaucks zum Pazifismus verändert. Er stellt die Frage in den Raum: „Wenn du Verantwortung hast für deine Mitmenschen, wirst du dann zuschauen können, wenn dein Volk überwältigt wird? Eher doch wohl nicht.“</p>
<p>Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter sagt Gauck, eigentlich wolle China den Frieden: „Sie verdienen mehr, wenn Frieden ist. Und sie möchten auch gerne den großen Markt in den Vereinigten Staaten und in Europa nicht verlieren.“ Trotzdem plädiert er für einen Plan B: „Wenn sie tatsächlich Taiwan angreifen, dann müssen wir unser Verhalten ändern.“ Deutschland müsse sich in dem Fall „mit den US-Amerikanern, mit den Japanern, Australiern, mit den Koreanern verbünden und zusehen, dass wir uns durch Sanktionen oder was auch immer gegen das imperiale Begehren Chinas wehren“.</p>
<p>Auf die Frage, ob er es bereue, nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert zu haben, sagt der ehemalige Bundespräsident: „Nein, das bereue ich nicht.“ Gauck meint, nach seiner Vita sei es schon sehr unwahrscheinlich gewesen, dass er überhaupt Präsident geworden sei. „Man muss auch sagen: Tschüss, Leute.“ </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung <em>Eine Stunde ZEIT mit Joachim Gauck</em>, die am 19. April in Berlin vor Publikum stattfand und per <a href="https://www.zeit.de/zeit-verlag/2023-04/joachim-gauck-russland-ukraine-live">Livestream</a> übertragen wurde.</p>
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      <itunes:summary>Schon während seiner Amtszeit als Staatsoberhaupt kritisierte Joachim Gauck Russlands Umgang mit der Ukraine. Heute fordert er mehr Waffenlieferungen in die Ukraine. Gauck sagt: Der Frieden in Europa sei lange stabil gewesen, nun aber brauche es eine entschlossene Politik, um Deutschland wieder abschreckungs- und verteidigungsfähig zu machen. 

Der Ukraine-Krieg habe das Verhältnis Gaucks zum Pazifismus verändert. Er stellt die Frage in den Raum: „Wenn du Verantwortung hast für deine Mitmenschen, wirst du dann zuschauen können, wenn dein Volk überwältigt wird? Eher doch wohl nicht.“

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter sagt Gauck, eigentlich wolle China den Frieden: „Sie verdienen mehr, wenn Frieden ist. Und sie möchten auch gerne den großen Markt in den Vereinigten Staaten und in Europa nicht verlieren.“ Trotzdem plädiert er für einen Plan B: „Wenn sie tatsächlich Taiwan angreifen, dann müssen wir unser Verhalten ändern.“ Deutschland müsse sich in dem Fall mit den US-Amerikanern, mit den Japanern, Australiern, mit den Koreanern verbünden und zusehen, „dass wir uns durch Sanktionen oder was auch immer gegen das imperiale Begehren Chinas wehren“.

Auf die Frage, ob er es bereue, nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert zu haben, sagt der ehemalige Bundespräsident: „Nein, das bereue ich nicht.“ Gauck meint, nach seiner Vita sei es schon sehr unwahrscheinlich gewesen, dass er überhaupt Präsident geworden sei. „Man muss auch sagen: Tschüss, Leute.“ 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung „Eine Stunde ZEIT mit Joachim Gauck“, die am 19. April in Berlin vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde: (https://www.zeit.de/zeit-verlag/2023-04/joachim-gauck-russland-ukraine-live)</itunes:summary>
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Der Ukraine-Krieg habe das Verhältnis Gaucks zum Pazifismus verändert. Er stellt die Frage in den Raum: „Wenn du Verantwortung hast für deine Mitmenschen, wirst du dann zuschauen können, wenn dein Volk überwältigt wird? Eher doch wohl nicht.“

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter sagt Gauck, eigentlich wolle China den Frieden: „Sie verdienen mehr, wenn Frieden ist. Und sie möchten auch gerne den großen Markt in den Vereinigten Staaten und in Europa nicht verlieren.“ Trotzdem plädiert er für einen Plan B: „Wenn sie tatsächlich Taiwan angreifen, dann müssen wir unser Verhalten ändern.“ Deutschland müsse sich in dem Fall mit den US-Amerikanern, mit den Japanern, Australiern, mit den Koreanern verbünden und zusehen, „dass wir uns durch Sanktionen oder was auch immer gegen das imperiale Begehren Chinas wehren“.

Auf die Frage, ob er es bereue, nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert zu haben, sagt der ehemalige Bundespräsident: „Nein, das bereue ich nicht.“ Gauck meint, nach seiner Vita sei es schon sehr unwahrscheinlich gewesen, dass er überhaupt Präsident geworden sei. „Man muss auch sagen: Tschüss, Leute.“ 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung „Eine Stunde ZEIT mit Joachim Gauck“, die am 19. April in Berlin vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde: (https://www.zeit.de/zeit-verlag/2023-04/joachim-gauck-russland-ukraine-live)</itunes:subtitle>
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      <title>Tsitsi Dangarembga: &quot;Das Patriarchat in afrikanischen Gesellschaften hat sich verändert&quot;</title>
      <description><![CDATA[Die simbabwische Bestsellerautorin, Filmemacherin und
Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga ist eine der wichtigsten
Stimmen des afrikanischen Kontinents und setzt sich für Freiheitsrechte
in ihrer Heimat ein. In ihrem Buch Schwarz und Frau – Gedanken zur
postkolonialen Gesellschaft spannt die Autorin einen großen historischen
Bogen über die doppelte Unterdrückung, die Schwarzen Frauen begegnet –
durch rigide patriarchale Strukturen und die anhaltende Dominanz der
Weißen.

Im Gespräch mit Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, beleuchtet
Dangarembga den Wandel des Patriarchats: Das kapitalistische System habe
das Patriarchat in afrikanischen Gesellschaften gewandelt – zunächst
basierte es auf Familienbeziehungen, später auf Besitz und Eigentum.

Im Sommer 2023 wird in Simbabwe gewählt. "Wir wissen, dass es bereits
Einschüchterung von Wählern gab", die Wahlkommission verhalte sich zudem
verfassungswidrig. "Diejenigen, die die Geschichte Simbabwes beleuchten,
kommen zunehmend zu dem Ergebnis, dass es noch nie eine freie und faire
Wahl in Simbabwe gab und sich dieser Trend wahrscheinlich weiter
fortsetzt."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Tsitsi
Dangarembga: Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen
Gesellschaft" vom 8. März 2023, die in Frankfurt am Main vor Publikum
stattfand und per Livestream übertragen wurde.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 14:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die simbabwische Bestsellerautorin, Filmemacherin und <a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2021-10/tsitsi-dangarembga-friedenspreis-deutscher-buchhandel-autorin-simbabwe-afrika-literatur">Friedenspreisträgerin</a> Tsitsi Dangarembga ist eine der wichtigsten Stimmen des afrikanischen Kontinents und setzt sich für <a href="https://www.zeit.de/politik/2022-08/tsitsi-dangarembga-simbabwe-prozess-gericht-zeugen">Freiheitsrechte</a> in ihrer Heimat ein. In ihrem Buch <em>Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft</em> spannt die Autorin einen großen historischen Bogen über die doppelte Unterdrückung, die Schwarzen Frauen begegnet – durch rigide patriarchale Strukturen und die anhaltende Dominanz der Weißen. </p>
<p>Im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Andrea_Boehm/index.xml">Andrea Böhm</a>, Politikredakteurin der ZEIT, beleuchtet Dangarembga den Wandel des Patriarchats: Das kapitalistische System habe das <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/frauen-afrika-kenia-nigeria">Patriarchat in afrikanischen Gesellschaften</a> gewandelt – zunächst basierte es auf Familienbeziehungen, später auf Besitz und Eigentum.</p>
<p>Im Sommer 2023 wird in Simbabwe gewählt. "Wir wissen, dass es bereits Einschüchterung von Wählern gab", die Wahlkommission verhalte sich zudem verfassungswidrig. "Diejenigen, die die Geschichte Simbabwes beleuchten, kommen zunehmend zu dem Ergebnis, dass es noch nie eine freie und faire Wahl in Simbabwe gab und sich dieser Trend wahrscheinlich weiter fortsetzt." </p>
<p><em>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Tsitsi Dangarembga: Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft" vom 8. März 2023, die in Frankfurt am Main vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</em></p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Die simbabwische Bestsellerautorin, Filmemacherin und Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga ist eine der wichtigsten Stimmen des afrikanischen Kontinents und setzt sich für Freiheitsrechte in ihrer Heimat ein. In ihrem Buch &quot;Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft&quot; spannt die Autorin einen großen historischen Bogen über die doppelte Unterdrückung, die Schwarzen Frauen begegnet – durch rigide patriarchale Strukturen und die anhaltende Dominanz der Weißen. 

Im Gespräch mit Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, beleuchtet Dangarembga den Wandel des Patriarchats: Das kapitalistische System habe das Patriarchat in afrikanischen Gesellschaften gewandelt – zunächst basierte es auf Familienbeziehungen, später auf Besitz und Eigentum.

Im Sommer 2023 wird in Simbabwe gewählt. &quot;Wir wissen, dass es bereits Einschüchterung von Wählern gab&quot;, die Wahlkommission verhalte sich zudem verfassungswidrig. &quot;Diejenigen, die die Geschichte Simbabwes beleuchten, kommen zunehmend zu dem Ergebnis, dass es noch nie eine freie und faire Wahl in Simbabwe gab und sich dieser Trend wahrscheinlich weiter fortsetzt.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Tsitsi Dangarembga: Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft&quot; vom 8. März 2023, die in Frankfurt am Main vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die simbabwische Bestsellerautorin, Filmemacherin und Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga ist eine der wichtigsten Stimmen des afrikanischen Kontinents und setzt sich für Freiheitsrechte in ihrer Heimat ein. In ihrem Buch &quot;Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft&quot; spannt die Autorin einen großen historischen Bogen über die doppelte Unterdrückung, die Schwarzen Frauen begegnet – durch rigide patriarchale Strukturen und die anhaltende Dominanz der Weißen. 

Im Gespräch mit Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, beleuchtet Dangarembga den Wandel des Patriarchats: Das kapitalistische System habe das Patriarchat in afrikanischen Gesellschaften gewandelt – zunächst basierte es auf Familienbeziehungen, später auf Besitz und Eigentum.

Im Sommer 2023 wird in Simbabwe gewählt. &quot;Wir wissen, dass es bereits Einschüchterung von Wählern gab&quot;, die Wahlkommission verhalte sich zudem verfassungswidrig. &quot;Diejenigen, die die Geschichte Simbabwes beleuchten, kommen zunehmend zu dem Ergebnis, dass es noch nie eine freie und faire Wahl in Simbabwe gab und sich dieser Trend wahrscheinlich weiter fortsetzt.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Tsitsi Dangarembga: Schwarz und Frau – Gedanken zur postkolonialen Gesellschaft&quot; vom 8. März 2023, die in Frankfurt am Main vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:subtitle>
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      <title>Irina Scherbakowa: &quot;Ich glaube nicht an eine Demokratie mit Putin&quot;</title>
      <description><![CDATA[Die Historikerin und Germanistin Irina Scherbakowa setzt sich seit
Jahrzehnten unermüdlich für die Demokratisierung der russischen
Gesellschaft und die Aufklärung der Verbrechen des Stalinismus ein. Sie
ist Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial,
die 2021 vom Obersten Gericht in Russland verboten wurde und am 10.
Dezember den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten hat. Irina
Scherbakowa wurde zudem am 4. Dezember mit dem Marion-Dönhoff-Preis für
internationale Verständigung und Versöhnung von der ZEIT, ZEIT-Stiftung
und Marion Dönhoff Stiftung ausgezeichnet.

Die Wirkung der Propaganda in Russland habe sie unterschätzt, räumt die
Menschenrechtlerin im Gespräch mit Anna Sauerbrey, außenpolitische
Koordinatorin der ZEIT, ein: "Der Staat kann alles machen, was er will."
Und: "Unser Regime ist unberechenbar geworden." Zwar seien viele,
darunter auch zahlreiche junge Menschen, auf die Straße gegangen, aber
bislang zu wenige.

Es sei sehr schmerzhaft zu sehen, wie in Russland jeden Tag immer mehr
"Inseln der Freiheit zusammenschrumpfen". Memorial werde sich jedoch
außerhalb Russlands neu gründen und sei unabhängig von der Liquidierung
weiter aktiv. Betrachte man die Geschichte, würden Diktaturen früher
oder später bestraft, so die Historikerin. Für Russland bedeute dies:
"Historisch gesehen gibt es diese Hoffnung."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung „Für Aufklärung und
Gerechtigkeit – Ein Gespräch mit Memorial-Gründerin Irina Scherbakowa“,
die am 5. Dezember im Helmut Schmidt Auditorium der Bucerius Law School
in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.

Weitere Links zur Folge:

Marion-Dönhoff-Preis: Die Verlockung der Hoffnungslosigkeit

Menschenrechtsorganisation Memorial: Die Geschichtskämpferin

Russland: International isoliert
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Historikerin und Germanistin Irina Scherbakowa setzt sich seit Jahrzehnten unermüdlich für die Demokratisierung der russischen Gesellschaft und die Aufklärung der Verbrechen des Stalinismus ein. Sie ist Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2021 vom Obersten Gericht in Russland verboten wurde und am 10. Dezember den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten hat. Irina Scherbakowa wurde zudem am 4. Dezember mit dem Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung von der ZEIT, ZEIT-Stiftung und Marion Dönhoff Stiftung ausgezeichnet.</p>
<p>Die Wirkung der Propaganda in Russland habe sie unterschätzt, räumt die Menschenrechtlerin im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Anna_Sauerbrey/index">Anna Sauerbrey</a>, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein: "Der Staat kann alles machen, was er will." Und: "Unser Regime ist unberechenbar geworden." Zwar seien viele, darunter auch zahlreiche junge Menschen, auf die Straße gegangen, aber bislang zu wenige.</p>
<p>Es sei sehr schmerzhaft zu sehen, wie in Russland jeden Tag immer mehr "Inseln der Freiheit zusammenschrumpfen". Memorial werde sich jedoch außerhalb Russlands neu gründen und sei unabhängig von der Liquidierung weiter aktiv. Betrachte man die Geschichte, würden Diktaturen früher oder später bestraft, so die Historikerin. Für Russland bedeute dies: "Historisch gesehen gibt es diese Hoffnung."</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung „Für Aufklärung und Gerechtigkeit – Ein Gespräch mit Memorial-Gründerin Irina Scherbakowa“, die am 5. Dezember im Helmut Schmidt Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</p>
<p>Weitere Links zur Folge: </p>
<p>Marion-Dönhoff-Preis: <a href="https://www.zeit.de/2022/51/marion-doenhoff-preis-irina-scherbakowa">Die Verlockung der Hoffnungslosigkeit</a></p>
<p>Menschenrechtsorganisation Memorial: <a href="https://www.zeit.de/2022/49/menschenrechtsorganisation-memorial-irina-scherbakowa-marion-doenhoff-preis">Die Geschichtskämpferin</a></p>
<p>Russland: <a href="https://www.zeit.de/thema/russland">International isoliert</a></p>
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      <itunes:summary>Die Historikerin und Germanistin Irina Scherbakowa setzt sich seit Jahrzehnten unermüdlich für die Demokratisierung der russischen Gesellschaft und die Aufklärung der Verbrechen des Stalinismus ein. Sie ist Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2021 vom Obersten Gericht in Russland verboten wurde und am 10. Dezember den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten hat. Irina Scherbakowa wurde zudem am 4. Dezember mit dem Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung von der ZEIT, ZEIT-Stiftung und Marion Dönhoff Stiftung ausgezeichnet.
 
Die Wirkung der Propaganda in Russland habe sie unterschätzt, räumt die Menschenrechtlerin im Gespräch mit Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein: &quot;Der Staat kann alles machen, was er will.&quot; Und: &quot;Unser Regime ist unberechenbar geworden.&quot; Zwar seien viele, darunter auch zahlreiche junge Menschen, auf die Straße gegangen, aber bislang zu wenige.
 
Es sei sehr schmerzhaft zu sehen, wie in Russland jeden Tag immer mehr &quot;Inseln der Freiheit zusammenschrumpfen&quot;. Memorial werde sich jedoch außerhalb Russlands neu gründen und sei unabhängig von der Liquidierung weiter aktiv. Betrachtet man die Geschichte, werden Diktaturen früher oder später bestraft, so die Historikerin. Für Russland bedeutet das: &quot;Historisch gesehen gibt es diese Hoffnung.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Für Aufklärung und Gerechtigkeit – Ein Gespräch mit Memorial-Gründerin Irina Scherbakowa&quot;, die am 5. Dezember im Helmut Schmidt Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Historikerin und Germanistin Irina Scherbakowa setzt sich seit Jahrzehnten unermüdlich für die Demokratisierung der russischen Gesellschaft und die Aufklärung der Verbrechen des Stalinismus ein. Sie ist Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2021 vom Obersten Gericht in Russland verboten wurde und am 10. Dezember den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten hat. Irina Scherbakowa wurde zudem am 4. Dezember mit dem Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung von der ZEIT, ZEIT-Stiftung und Marion Dönhoff Stiftung ausgezeichnet.
 
Die Wirkung der Propaganda in Russland habe sie unterschätzt, räumt die Menschenrechtlerin im Gespräch mit Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein: &quot;Der Staat kann alles machen, was er will.&quot; Und: &quot;Unser Regime ist unberechenbar geworden.&quot; Zwar seien viele, darunter auch zahlreiche junge Menschen, auf die Straße gegangen, aber bislang zu wenige.
 
Es sei sehr schmerzhaft zu sehen, wie in Russland jeden Tag immer mehr &quot;Inseln der Freiheit zusammenschrumpfen&quot;. Memorial werde sich jedoch außerhalb Russlands neu gründen und sei unabhängig von der Liquidierung weiter aktiv. Betrachtet man die Geschichte, werden Diktaturen früher oder später bestraft, so die Historikerin. Für Russland bedeutet das: &quot;Historisch gesehen gibt es diese Hoffnung.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Für Aufklärung und Gerechtigkeit – Ein Gespräch mit Memorial-Gründerin Irina Scherbakowa&quot;, die am 5. Dezember im Helmut Schmidt Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:subtitle>
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      <title>Chelsea Manning: &quot;Meine Geschichte ist eine des Überlebens und der Identität&quot;</title>
      <description><![CDATA[Zwölf Jahre nachdem Chelsea Manning geheime Militärdokumente auf
Wikileaks veröffentlichte, erscheint ihr Buch README.txt – Meine
Geschichte in Deutschland. Es erzählt von ihrem Einsatz für mehr
institutionelle Transparenz, die Rechenschaftspflichten der Regierung
und ihre Rechte als Transfrau. Mit diesem Buch wolle Chelsea Manning
ihre ganze Geschichte erzählen und davor bewahren, in Vergessenheit zu
geraten: "Die Geschichte, die ich erzählen wollte – und das ist meine
Geschichte – ist eine Geschichte des Überlebens und der Identität."

Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner bezeichnet
Chelsea Manning die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten als
"alarmierend" – insbesondere für die LGBTQ-Community: "Wenn ich mir die
Indikatoren der Vereinigten Staaten im Vergleich zu jedem anderen Land
ansehe, sehe ich überall red flags und ein höheres Risiko für zivilen
Konflikt." Manning berichtet, dass sie täglich "organisierte politische
Gewalt" in den USA spüren könne und es würde "immer schlimmer".

Darüber hinaus beschreibt die ehemalige US-Geheimdienstanalystin, wie
unser informationsreiches Umfeld den Umgang mit geheimen Daten verändert
habe. Im Jahr 2022 habe man als Zivilist am eigenen Laptop mehr Zugang
zu Informationen, als sie es 2010 mit "dem gesamten
US-Geheimdienstapparat im Rücken" gehabt habe: "Mittlerweile ist die
Geschwindigkeit wichtiger als die Frage, ob die Information geheim
gehalten wurde oder nicht."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Chelsea Manning
"README.txt – Meine Geschichte", die am 23. November in Hamburg vor
Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.

Hier geht es zur Aufzeichnung der Veranstaltung mit Chelsea Manning.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 5 Dec 2022 09:56:39 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Zwölf Jahre nachdem Chelsea Manning geheime Militärdokumente auf Wikileaks veröffentlichte, erscheint ihr Buch <em>README.txt – Meine Geschichte</em> in Deutschland. Es erzählt von ihrem Einsatz für mehr institutionelle Transparenz, die Rechenschaftspflichten der Regierung und ihre Rechte als Transfrau. Mit diesem Buch wolle Chelsea Manning ihre ganze Geschichte erzählen und davor bewahren, in Vergessenheit zu geraten: "Die Geschichte, die ich erzählen wollte – und das ist meine Geschichte – ist eine Geschichte des Überlebens und der Identität."</p>
<p>Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur <a href="https://www.zeit.de/autoren/W/Jochen_Wegner/index">Jochen Wegner</a> bezeichnet Chelsea Manning die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten als "alarmierend" – insbesondere für die LGBTQ-Community: "Wenn ich mir die Indikatoren der Vereinigten Staaten im Vergleich zu jedem anderen Land ansehe, sehe ich überall <em>red flags</em> und ein höheres Risiko für zivilen Konflikt." Manning berichtet, dass sie täglich "organisierte politische Gewalt" in den USA spüren könne und es würde "immer schlimmer".</p>
<p>Darüber hinaus beschreibt die ehemalige US-Geheimdienstanalystin, wie unser informationsreiches Umfeld den Umgang mit geheimen Daten verändert habe. Im Jahr 2022 habe man als Zivilist am eigenen Laptop mehr Zugang zu Informationen, als sie es 2010 mit "dem gesamten US-Geheimdienstapparat im Rücken" gehabt habe: "Mittlerweile ist die Geschwindigkeit wichtiger als die Frage, ob die Information geheim gehalten wurde oder nicht."</p>
<p>Das Gespräch ist eine <a href="https://www.zeit.de/zeit-verlag/2022-11/verlagsangebot-chelsea-manning-wikileaks-live">Aufzeichnung der Veranstaltung</a> Chelsea Manning "README.txt – Meine Geschichte", die am 23. November in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://www.zeit.de/zeit-verlag/2022-11/verlagsangebot-chelsea-manning-wikileaks-live">Aufzeichnung der Veranstaltung mit Chelsea Manning.</a></p>
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      <itunes:summary>Zwölf Jahre nachdem Chelsea Manning geheime Militärdokumente auf Wikileaks veröffentlichte, erscheint ihr Buch &quot;README.txt – Meine Geschichte&quot; in Deutschland. Es erzählt von ihrem Einsatz für mehr institutionelle Transparenz, die Rechenschaftspflichten der Regierung und ihre Rechte als trans Frau. Mit diesem Buch wolle Chelsea Manning ihre ganze Geschichte erzählen und davor bewahren, in Vergessenheit zu geraten: &quot;Die Geschichte, die ich erzählen wollte – und das ist meine Geschichte – ist eine Geschichte des Überlebens und der Identität.&quot;

Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner bezeichnet Chelsea Manning die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten als &quot;alarmierend&quot; – insbesondere für die LGBTQ-Community: &quot;Wenn ich mir die Indikatoren der Vereinigten Staaten im Vergleich zu jedem anderen Land ansehe, sehe ich überall &apos;red flags&apos; und ein höheres Risiko für zivilen Konflikt.&quot; Manning berichtet, dass sie täglich &quot;organisierte politische Gewalt&quot; in den USA spüren könne und es würde &quot;immer schlimmer&quot;.

Darüber hinaus beschreibt die ehemalige US-Geheimdienstanalystin, wie unser informationsreiches Umfeld den Umgang mit geheimen Daten verändert habe. Im Jahr 2022 habe man als Zivilist am eigenen Laptop mehr Zugang zu Informationen, als sie es 2010 mit &quot;dem gesamten US-Geheimdienstapparat im Rücken&quot; gehabt habe: &quot;Mittlerweile ist die Geschwindigkeit wichtiger als die Frage, ob die Information geheim gehalten wurde oder nicht.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Chelsea Manning &quot;README.txt – Meine Geschichte&quot;, die am 23. November in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Zwölf Jahre nachdem Chelsea Manning geheime Militärdokumente auf Wikileaks veröffentlichte, erscheint ihr Buch &quot;README.txt – Meine Geschichte&quot; in Deutschland. Es erzählt von ihrem Einsatz für mehr institutionelle Transparenz, die Rechenschaftspflichten der Regierung und ihre Rechte als trans Frau. Mit diesem Buch wolle Chelsea Manning ihre ganze Geschichte erzählen und davor bewahren, in Vergessenheit zu geraten: &quot;Die Geschichte, die ich erzählen wollte – und das ist meine Geschichte – ist eine Geschichte des Überlebens und der Identität.&quot;

Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner bezeichnet Chelsea Manning die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten als &quot;alarmierend&quot; – insbesondere für die LGBTQ-Community: &quot;Wenn ich mir die Indikatoren der Vereinigten Staaten im Vergleich zu jedem anderen Land ansehe, sehe ich überall &apos;red flags&apos; und ein höheres Risiko für zivilen Konflikt.&quot; Manning berichtet, dass sie täglich &quot;organisierte politische Gewalt&quot; in den USA spüren könne und es würde &quot;immer schlimmer&quot;.

Darüber hinaus beschreibt die ehemalige US-Geheimdienstanalystin, wie unser informationsreiches Umfeld den Umgang mit geheimen Daten verändert habe. Im Jahr 2022 habe man als Zivilist am eigenen Laptop mehr Zugang zu Informationen, als sie es 2010 mit &quot;dem gesamten US-Geheimdienstapparat im Rücken&quot; gehabt habe: &quot;Mittlerweile ist die Geschwindigkeit wichtiger als die Frage, ob die Information geheim gehalten wurde oder nicht.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Chelsea Manning &quot;README.txt – Meine Geschichte&quot;, die am 23. November in Hamburg vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde.</itunes:subtitle>
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      <title>Christian Lindner: &quot;Ich habe eine skeptische Staatsfreundschaft&quot;</title>
      <description><![CDATA[Noch nicht mal ein Jahr ist Christian Lindner Bundesfinanzminister, aber
angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und inmitten der
Energiekrise steht er vor einer Reihe schwieriger Herausforderungen: Wie
geht es mit den Atomkraftwerken weiter? Und wie sollen die Bürgerinnen
und Bürger entlastet werden?

Mit der Ampel-Koalition will Lindner nicht erneut über die Laufzeiten
der Atomkraftwerke diskutieren: "Es ist jetzt einfach mal entschieden,
da muss man auch sagen: Jetzt ist Ende." Er gehe davon aus, dass
Deutschland ab April auch ohne Atomkraft auskommen werde. "Wir tun auch
alles dafür, dass es dazu kommt." Er persönlich hätte jedoch
"sicherheitshalber noch eine Back-up-Lösung auf den Hof gestellt."

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter, DIE ZEIT, lobt Lindner
Olaf Scholz in der Krise für seinen "sehr klaren Kompass", seine große
Erfahrung und seinen Sachverstand – "auch wenn er jetzt nicht der
leidenschaftlichste Rhetoriker ist". Seine Führungsrolle nehme der
Kanzler "sehr gut wahr", die Zusammenarbeit sei sehr kollegial.

Der FDP-Chef sagt, er pflege eine "skeptische Staatsfreundschaft", ohne
staatsgläubig zu sein. Er hätte gerne einen Staat, der bei den "großen
Aufgaben" wie Infrastruktur oder äußere Sicherheit, "die man nicht
individuell stemmen kann, mit den Ergebnissen seiner Leistung wieder
überzeugt und auf der anderen Seite einen Staat, der uns im Alltag dort
in Ruhe lässt, wo wir ihn nicht brauchen".

Es wurde auch persönlich: Auf die Frage, was Lindner seinem 20 Jahre
jüngeren Ich raten würde, sagte der Finanzminister: "Mach alle Fehler
wieder genauso."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT
mit Christian Lindner", die am 2. November in Berlin vor Publikum
stattfand und per Livestream übertragen wurde.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 3 Nov 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Noch nicht mal ein Jahr ist <a href="http://https://www.zeit.de/2022/43/christian-lindner-bundesfinanzminister-fdp">Christian Lindner</a> Bundesfinanzminister, aber angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und inmitten der Energiekrise steht er vor einer Reihe schwieriger Herausforderungen: Wie geht es mit den Atomkraftwerken weiter? Und wie sollen die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden? </p>
<p>Mit der Ampel-Koalition will Lindner nicht erneut über die Laufzeiten der Atomkraftwerke diskutieren: "Es ist jetzt einfach mal entschieden, da muss man auch sagen: Jetzt ist Ende." Er gehe davon aus, dass Deutschland ab April auch ohne Atomkraft auskommen werde. "Wir tun auch alles dafür, dass es dazu kommt." Er persönlich hätte jedoch "sicherheitshalber noch eine Back-up-Lösung auf den Hof gestellt." </p>
<p>Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter, DIE ZEIT, lobt Lindner Olaf Scholz in der Krise für seinen "sehr klaren Kompass", seine große Erfahrung und seinen Sachverstand – "auch wenn er jetzt nicht der leidenschaftlichste Rhetoriker ist". Seine Führungsrolle nehme der Kanzler "sehr gut wahr", die Zusammenarbeit sei sehr kollegial.</p>
<p>Der FDP-Chef sagt, er pflege eine "skeptische Staatsfreundschaft", ohne staatsgläubig zu sein. Er hätte gerne einen Staat, der bei den "großen Aufgaben" wie Infrastruktur oder äußere Sicherheit, "die man nicht individuell stemmen kann, mit den Ergebnissen seiner Leistung wieder überzeugt und auf der anderen Seite einen Staat, der uns im Alltag dort in Ruhe lässt, wo wir ihn nicht brauchen".  </p>
<p>Es wurde auch persönlich: Auf die Frage, was Lindner seinem 20 Jahre jüngeren Ich raten würde, sagte der Finanzminister: "Mach alle Fehler wieder genauso." </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT mit Christian Lindner", die am 2. November in Berlin vor Publikum stattfand und <a href="https://www.zeit.de/zeit-verlag/2022-11/verlagsangebot-christian-lindner-schuldenbremse-entlastungen-live">per Livestream</a> übertragen wurde.</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Christian Lindner: &quot;Ich habe eine skeptische Staatsfreundschaft&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Noch nicht mal ein Jahr ist Christian Lindner Bundesfinanzminister, aber angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und inmitten der Energiekrise steht er vor einer Reihe schwieriger Herausforderungen: Wie geht es mit den Atomkraftwerken weiter? Und wie sollen die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden? 

Mit der Ampel-Koalition will Lindner nicht erneut über die Laufzeiten der Atomkraftwerke diskutieren: &quot;Es ist jetzt einfach mal entschieden, da muss man auch sagen: Jetzt ist Ende.&quot; Er gehe davon aus, dass Deutschland ab April auch ohne Atomkraft auskommen werde. &quot;Wir tun auch alles dafür, dass es dazu kommt.&quot; Er persönlich hätte jedoch &quot;sicherheitshalber noch eine Back-up-Lösung auf den Hof gestellt&quot;. 

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter, DIE ZEIT, lobt Lindner Olaf Scholz in der Krise für seinen &quot;sehr klaren Kompass&quot;, seine große Erfahrung und seinen Sachverstand – &quot;auch wenn er jetzt nicht der leidenschaftlichste Rhetoriker ist&quot;. Seine Führungsrolle nehme der Kanzler &quot;sehr gut wahr&quot;, die Zusammenarbeit sei sehr kollegial.

Der FDP-Chef sagt, er pflege eine &quot;skeptische Staatsfreundschaft&quot;, ohne staatsgläubig zu sein. Er hätte gerne einen Staat, der bei den &quot;großen Aufgaben&quot; wie Infrastruktur oder äußere Sicherheit, &quot;die man nicht individuell stemmen kann, mit den Ergebnissen seiner Leistung wieder überzeugt und auf der anderen Seite einen Staat, der uns im Alltag dort in Ruhe lässt, wo wir ihn nicht brauchen&quot;.  

Es wurde auch persönlich: Auf die Frage, was Lindner seinem 20 Jahre jüngeren Ich raten würde, sagte der Finanzminister: &quot;Mach alle Fehler wieder genauso.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Eine Stunde ZEIT mit Christian Lindner&quot;, die am 2. November in Berlin vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde. 

Link zum Livestream: https://www.zeit.de/zeit-verlag/2022-11/verlagsangebot-christian-lindner-schuldenbremse-entlastungen-live</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Noch nicht mal ein Jahr ist Christian Lindner Bundesfinanzminister, aber angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und inmitten der Energiekrise steht er vor einer Reihe schwieriger Herausforderungen: Wie geht es mit den Atomkraftwerken weiter? Und wie sollen die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden? 

Mit der Ampel-Koalition will Lindner nicht erneut über die Laufzeiten der Atomkraftwerke diskutieren: &quot;Es ist jetzt einfach mal entschieden, da muss man auch sagen: Jetzt ist Ende.&quot; Er gehe davon aus, dass Deutschland ab April auch ohne Atomkraft auskommen werde. &quot;Wir tun auch alles dafür, dass es dazu kommt.&quot; Er persönlich hätte jedoch &quot;sicherheitshalber noch eine Back-up-Lösung auf den Hof gestellt&quot;. 

Im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter, DIE ZEIT, lobt Lindner Olaf Scholz in der Krise für seinen &quot;sehr klaren Kompass&quot;, seine große Erfahrung und seinen Sachverstand – &quot;auch wenn er jetzt nicht der leidenschaftlichste Rhetoriker ist&quot;. Seine Führungsrolle nehme der Kanzler &quot;sehr gut wahr&quot;, die Zusammenarbeit sei sehr kollegial.

Der FDP-Chef sagt, er pflege eine &quot;skeptische Staatsfreundschaft&quot;, ohne staatsgläubig zu sein. Er hätte gerne einen Staat, der bei den &quot;großen Aufgaben&quot; wie Infrastruktur oder äußere Sicherheit, &quot;die man nicht individuell stemmen kann, mit den Ergebnissen seiner Leistung wieder überzeugt und auf der anderen Seite einen Staat, der uns im Alltag dort in Ruhe lässt, wo wir ihn nicht brauchen&quot;.  

Es wurde auch persönlich: Auf die Frage, was Lindner seinem 20 Jahre jüngeren Ich raten würde, sagte der Finanzminister: &quot;Mach alle Fehler wieder genauso.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Eine Stunde ZEIT mit Christian Lindner&quot;, die am 2. November in Berlin vor Publikum stattfand und per Livestream übertragen wurde. 

Link zum Livestream: https://www.zeit.de/zeit-verlag/2022-11/verlagsangebot-christian-lindner-schuldenbremse-entlastungen-live</itunes:subtitle>
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      <title>Friedrich Merz: &quot;Wir haben den Höhepunkt unseres Wohlstands erreicht&quot;</title>
      <description><![CDATA[Welche Verantwortung übernimmt die Union in der aktuellen Krise? Und
welche Themen möchte der CDU-Vorsitzende und Oppositionsführer Friedrich
Merz in den Vordergrund rücken? Im Podcast "ZEIT Bühne" spricht Merz
über die Ausgaben des Bundes in der Krise, den Umgang des Kanzlers mit
der Opposition – und seine neue Brille.

Im Gespräch, das die ZEIT-Journalistin Mariam Lau und ihr Kollege Roman
Pletter im Rahmen der Veranstaltung "Eine Stunde ZEIT" mit Merz am 6.
Oktober in Berlin vor Publikum führten, betonte er, in der aktuellen
Krise müsse man gezielt helfen. Einsparmöglichkeiten sehe er zum
Beispiel beim Bundeshaushalt. "Dieser Staat muss auch selber bereit
sein, sich mal an der einen oder anderen Stelle ein bisschen
zurückzunehmen, zumindest mal nicht weiter auszuweiten."
]]></description>
      <pubDate>Fri, 7 Oct 2022 15:35:17 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Verantwortung übernimmt die Union in der aktuellen Krise? Und welche Themen möchte der CDU-Vorsitzende und Oppositionsführer <a href="https://www.zeit.de/politik/2022-10/friedrich-merz-eine-stunde-zeit-livestream">Friedrich Merz </a>in den Vordergrund rücken? Im Podcast "ZEIT Bühne" spricht Merz über die Ausgaben des Bundes in der Krise, den Umgang des Kanzlers mit der Opposition – und seine neue Brille. </p>
<p>Im Gespräch, das die ZEIT-Journalistin <a href="https://www.zeit.de/autoren/L/Mariam_Lau/index.xml">Mariam Lau</a> und ihr Kollege <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index">Roman Pletter</a> im Rahmen der Veranstaltung <a href="https://www.zeit.de/video/2022-10/6313409844112/eine-stunde-zeit-mit-friedrich-merz-wir-haben-zunaechst-einmal-den-hoehepunkt-unseres-wohlstands-erreicht-und-ueberschritten">"Eine Stunde ZEIT"</a> mit Merz am 6. Oktober in Berlin vor Publikum führten, betonte er, in der aktuellen Krise müsse man gezielt helfen. Einsparmöglichkeiten sehe er zum Beispiel beim Bundeshaushalt. "Dieser Staat muss auch selber bereit sein, sich mal an der einen oder anderen Stelle ein bisschen zurückzunehmen, zumindest mal nicht weiter auszuweiten."</p>
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      <itunes:title>Friedrich Merz: &quot;Wir haben den Höhepunkt unseres Wohlstands erreicht&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Welche Verantwortung übernimmt die Union in der aktuellen Krise? Und welche Themen möchte der CDU-Vorsitzende und Oppositionsführer Friedrich Merz in den Vordergrund rücken? Im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht Friedrich Merz über die Ausgaben des Bundes in der Krise, den Umgang des Kanzlers mit der Opposition, seine neue Brille und Vorurteile gegen ihn, die er gerne aus der Welt schaffen würde. 

Im Gespräch, das die ZEIT-Journalistin Mariam Lau und ihr Kollege Roman Pletter im Rahmen der Veranstaltung &quot;Eine Stunde ZEIT&quot; mit Merz am 6. Oktober in Berlin vor Publikum führten, betonte er, in der aktuellen Krise müsse man gezielt helfen. Einsparmöglichkeiten sehe er zum Beispiel beim Bundeshaushalt. &quot;Dieser Staat muss auch selber bereit sein, sich mal an der einen oder anderen Stelle ein bisschen zurückzunehmen, zumindest mal nicht weiter auszuweiten.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Welche Verantwortung übernimmt die Union in der aktuellen Krise? Und welche Themen möchte der CDU-Vorsitzende und Oppositionsführer Friedrich Merz in den Vordergrund rücken? Im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht Friedrich Merz über die Ausgaben des Bundes in der Krise, den Umgang des Kanzlers mit der Opposition, seine neue Brille und Vorurteile gegen ihn, die er gerne aus der Welt schaffen würde. 

Im Gespräch, das die ZEIT-Journalistin Mariam Lau und ihr Kollege Roman Pletter im Rahmen der Veranstaltung &quot;Eine Stunde ZEIT&quot; mit Merz am 6. Oktober in Berlin vor Publikum führten, betonte er, in der aktuellen Krise müsse man gezielt helfen. Einsparmöglichkeiten sehe er zum Beispiel beim Bundeshaushalt. &quot;Dieser Staat muss auch selber bereit sein, sich mal an der einen oder anderen Stelle ein bisschen zurückzunehmen, zumindest mal nicht weiter auszuweiten.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Eva Menasse: &quot;Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben&quot;</title>
      <description><![CDATA[Im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo bei der Langen Nacht der ZEIT am 2.
Juli äußert sich die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse über die
Antisemitismusvorwürfe an die documenta: Wie steht die Autorin dazu,
dass das umstrittene Werk des indonesischen Künstlerkollektivs Taring
Padi abgehängt wurde? Sie sagt: „Es ist mir wirklich egal. Man kann das
da hängen lassen, man kann’s abdecken, man kann’s zusammenrollen und
außer Landes schaffen. Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die
wir haben.“ Die Aufregung darüber verstehe sie zwar, meint aber, dass
diese unverhältnismäßig sei gegenüber den Problemen mit echtem,
eliminatorischem Antisemitismus, den es in diesem Land immer noch gebe.

Menasse hebt weiter den Einfluss der Digitalisierung auf die
Gesellschaft hervor: „Mit dem Beginn der Digitalisierung ist die Welt
komplett verrückt geworden. Und ich glaube, ein Großteil des
gesellschaftlichen Zerfalls und der Wut, die in der Welt herrscht, und
dieser total binären Strukturen – bist du für mich oder gegen mich –,
der kommt direkt aus dieser technologischen Entwicklung.“ In den USA
könne man beispielsweise sehen, wie ein Land sich in zwei unversöhnliche
Hälfte geteilt habe.
]]></description>
      <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo bei der Langen Nacht der ZEIT am 2. Juli äußert sich die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse über die Antisemitismusvorwürfe an die documenta: Wie steht die Autorin dazu, dass das umstrittene Werk des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi abgehängt wurde? Sie sagt: „Es ist mir wirklich egal. Man kann das da hängen lassen, man kann’s abdecken, man kann’s zusammenrollen und außer Landes schaffen. Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben.“ Die Aufregung darüber verstehe sie zwar, meint aber, dass diese unverhältnismäßig sei gegenüber den Problemen mit echtem, eliminatorischem Antisemitismus, den es in diesem Land immer noch gebe.</p>
<p>Menasse hebt weiter den Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaft hervor: „Mit dem Beginn der Digitalisierung ist die Welt komplett verrückt geworden. Und ich glaube, ein Großteil des gesellschaftlichen Zerfalls und der Wut, die in der Welt herrscht, und dieser total binären Strukturen – bist du für mich oder gegen mich –, der kommt direkt aus dieser technologischen Entwicklung.“ In den USA könne man beispielsweise sehen, wie ein Land sich in zwei unversöhnliche Hälfte geteilt habe.</p>
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      <itunes:summary>Im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo bei der Langen Nacht der ZEIT am 2. Juli äußert sich die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse über die Antisemitismusvorwürfe an die documenta: Wie steht die Autorin dazu, dass das umstrittene Werk des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi abgehängt wurde? Sie sagt: „Es ist mir wirklich egal. Man kann das da hängen lassen, man kann’s abdecken, man kann’s zusammenrollen und außer Landes schaffen. Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben.“ Die Aufregung darüber verstehe sie zwar, meint aber, dass diese unverhältnismäßig sei gegenüber den Problemen mit echtem, eliminatorischem Antisemitismus, den es in diesem Land immer noch gebe.
 
Menasse hebt weiter den Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaft hervor: „Mit dem Beginn der Digitalisierung ist die Welt komplett verrückt geworden. Und ich glaube, ein Großteil des gesellschaftlichen Zerfalls und der Wut, die in der Welt herrscht, und dieser total binären Strukturen – bist du für mich oder gegen mich –, der kommt direkt aus dieser technologischen Entwicklung.“ In den USA könne man beispielsweise sehen, wie ein Land sich in zwei unversöhnliche Hälfte geteilt habe.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo bei der Langen Nacht der ZEIT am 2. Juli äußert sich die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse über die Antisemitismusvorwürfe an die documenta: Wie steht die Autorin dazu, dass das umstrittene Werk des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi abgehängt wurde? Sie sagt: „Es ist mir wirklich egal. Man kann das da hängen lassen, man kann’s abdecken, man kann’s zusammenrollen und außer Landes schaffen. Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben.“ Die Aufregung darüber verstehe sie zwar, meint aber, dass diese unverhältnismäßig sei gegenüber den Problemen mit echtem, eliminatorischem Antisemitismus, den es in diesem Land immer noch gebe.
 
Menasse hebt weiter den Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaft hervor: „Mit dem Beginn der Digitalisierung ist die Welt komplett verrückt geworden. Und ich glaube, ein Großteil des gesellschaftlichen Zerfalls und der Wut, die in der Welt herrscht, und dieser total binären Strukturen – bist du für mich oder gegen mich –, der kommt direkt aus dieser technologischen Entwicklung.“ In den USA könne man beispielsweise sehen, wie ein Land sich in zwei unversöhnliche Hälfte geteilt habe.</itunes:subtitle>
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      <title>Ricarda Lang und Michael Kruse: &quot;Armut ist tatsächlich eine politische Entscheidung&quot;</title>
      <description><![CDATA[In zwei kurzen Impuls-Vorträgen entwerfen Ricarda Lang und Michael Kruse
ihre Vorstellung von einem besseren Sozialstaat. Bevor sie, moderiert
von ZEIT-Redakteurin Anna Mayr, miteinander ins Gespräch kommen und dann
noch die zahlreich gestellten Publikumsfragen beantworten. Der
FDP-Politiker überrascht mit der Meinung, dass seine "Idealvorstellung
von einem Sozialstaat eigentlich wäre, dass wir ihn möglichst gar nicht
brauchen". Der Sozialstaat solle sich möglichst auf die Rolle des
"Enablers" beschränken, in einer Gesellschaft, in der "jeder seines
Glückes Schmied ist".

Ricarda Lang hingegen meinte, man müsse über den als etwas "schmuddelig"
geltenden Begriff "Armut" sprechen. Sie führt aus: "Warum reden wir
nicht gerne über Armut? Weil wir Armut immer noch häufig als
persönliches Problem verstehen, als ein persönliches Scheitern des
Einzelnen. Und meine Utopie eines Sozialstaates ist, dass wir genau
davon wegkommen. Denn aus meiner Sicht ist Armut kein Naturgesetz, es
ist auch kein persönliches Scheitern, sondern es ist tatsächlich eine
politische Entscheidung." Deshalb reiche es nicht, nur auf
Chancengleichheit zu schauen.

Der im ärmeren Hamburger Stadtteil Steilshoop aufgewachsene Michael
Kruse betont die Freiheit jedes einzelnen, sich seine eigenen Ziele zu
setzen und diese auch erreichen zu können. Beide sind sich einig, dass
faire Löhne gezahlt werden sollten. Und wenn das so wäre, sagt Ricarda
Lang, dann liefere, "niemand mehr in 15 Minuten dein Gorilla-Essen nach
Hause". Wolle man diesen Luxus weiterhin haben, "dann muss es gut
bezahlt sein und dann ist es vielleicht in dem Fall die paar Euro
teurer".

Das Gespräch mit Ricarda Lang und Michael Kruse, moderiert von Anna
Mayr, fand im Rahmen der achten Langen Nacht der ZEIT am Samstagabend,
2. Juli 2022, in Hamburg statt.
]]></description>
      <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 08:44:26 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In zwei kurzen Impuls-Vorträgen entwerfen Ricarda Lang und Michael Kruse ihre Vorstellung von einem besseren Sozialstaat. Bevor sie, moderiert von ZEIT-Redakteurin Anna Mayr, miteinander ins Gespräch kommen und dann noch die zahlreich gestellten Publikumsfragen beantworten.
Der FDP-Politiker überrascht mit der Meinung, dass seine "Idealvorstellung von einem Sozialstaat eigentlich wäre, dass wir ihn möglichst gar nicht brauchen". Der Sozialstaat solle sich möglichst auf die Rolle des "Enablers" beschränken, in einer Gesellschaft, in der "jeder seines Glückes Schmied ist".</p>
<p>Ricarda Lang hingegen meinte, man müsse über den als etwas "schmuddelig" geltenden Begriff "Armut" sprechen. Sie führt aus: "Warum reden wir nicht gerne über Armut? Weil wir Armut immer noch häufig als persönliches Problem verstehen, als ein persönliches Scheitern des Einzelnen. Und meine Utopie eines Sozialstaates ist, dass wir genau davon wegkommen. Denn aus meiner Sicht ist Armut kein Naturgesetz, es ist auch kein persönliches Scheitern, sondern es ist tatsächlich eine politische Entscheidung." Deshalb reiche es nicht, nur auf Chancengleichheit zu schauen.</p>
<p>Der im ärmeren Hamburger Stadtteil Steilshoop aufgewachsene Michael Kruse betont die Freiheit jedes einzelnen, sich seine eigenen Ziele zu setzen und diese auch erreichen zu können. Beide sind sich einig, dass faire Löhne gezahlt werden sollten. Und wenn das so wäre, sagt Ricarda Lang, dann liefere, "niemand mehr in 15 Minuten dein Gorilla-Essen nach Hause". Wolle man diesen Luxus weiterhin haben, "dann muss es gut bezahlt sein und dann ist es vielleicht in dem Fall die paar Euro teurer".</p>
<p><em>Das Gespräch mit Ricarda Lang und Michael Kruse, moderiert von <a href="https://www.zeit.de/autoren/M/Anna_Mayr/index">Anna Mayr</a>, fand im Rahmen der achten Langen Nacht der ZEIT am Samstagabend, 2. Juli 2022, in Hamburg statt.</em></p>
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      <itunes:summary>In zwei kurzen Impuls-Vorträgen entwerfen Ricarda Lang und Michael Kruse ihre Vorstellung von einem besseren Sozialstaat. Bevor sie, moderiert von ZEIT-Redakteurin Anna Mayr, miteinander ins Gespräch kommen und dann noch die zahlreich gestellten Publikumsfragen beantworten.
Der FDP-Politiker überrascht mit der Meinung, dass seine &quot;Idealvorstellung von einem Sozialstaat eigentlich wäre, dass wir ihn möglichst gar nicht brauchen&quot;. Der Sozialstaat solle sich möglichst auf die Rolle des &quot;Enablers&quot; beschränken, in einer Gesellschaft, in der &quot;jeder seines Glückes Schmied ist&quot;.

Ricarda Lang hingegen meinte, man müsse über den als etwas &quot;schmuddelig&quot; geltenden Begriff &quot;Armut&quot; sprechen. Sie führt aus: &quot;Warum reden wir nicht gerne über Armut? Weil wir Armut immer noch häufig als persönliches Problem verstehen, als ein persönliches Scheitern des Einzelnen. Und meine Utopie eines Sozialstaates ist, dass wir genau davon wegkommen. Denn aus meiner Sicht ist Armut kein Naturgesetz, es ist auch kein persönliches Scheitern, sondern es ist tatsächlich eine politische Entscheidung.&quot; Deshalb reiche es nicht, nur auf Chancengleichheit zu schauen.

Der im ärmeren Hamburger Stadtteil Steilshoop aufgewachsene Michael Kruse betont die Freiheit jedes einzelnen, sich seine eigenen Ziele zu setzen und diese auch erreichen zu können.
Beide sind sich einig, dass faire Löhne gezahlt werden sollten. Und wenn das so wäre, sagt Ricarda Lang, dann liefere, &quot;niemand mehr in 15 Minuten dein Gorilla-Essen nach Hause&quot;. Wolle man diesen Luxus weiterhin haben, &quot;dann muss es gut bezahlt sein und dann ist es vielleicht in dem Fall die paar Euro teurer&quot;.

Das Gespräch mit Ricarda Lang und Michael Kruse, moderiert von Anna Mayr, fand im Rahmen der achten Langen Nacht der ZEIT am Samstagabend, 2. Juli 2022, in Hamburg statt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In zwei kurzen Impuls-Vorträgen entwerfen Ricarda Lang und Michael Kruse ihre Vorstellung von einem besseren Sozialstaat. Bevor sie, moderiert von ZEIT-Redakteurin Anna Mayr, miteinander ins Gespräch kommen und dann noch die zahlreich gestellten Publikumsfragen beantworten.
Der FDP-Politiker überrascht mit der Meinung, dass seine &quot;Idealvorstellung von einem Sozialstaat eigentlich wäre, dass wir ihn möglichst gar nicht brauchen&quot;. Der Sozialstaat solle sich möglichst auf die Rolle des &quot;Enablers&quot; beschränken, in einer Gesellschaft, in der &quot;jeder seines Glückes Schmied ist&quot;.

Ricarda Lang hingegen meinte, man müsse über den als etwas &quot;schmuddelig&quot; geltenden Begriff &quot;Armut&quot; sprechen. Sie führt aus: &quot;Warum reden wir nicht gerne über Armut? Weil wir Armut immer noch häufig als persönliches Problem verstehen, als ein persönliches Scheitern des Einzelnen. Und meine Utopie eines Sozialstaates ist, dass wir genau davon wegkommen. Denn aus meiner Sicht ist Armut kein Naturgesetz, es ist auch kein persönliches Scheitern, sondern es ist tatsächlich eine politische Entscheidung.&quot; Deshalb reiche es nicht, nur auf Chancengleichheit zu schauen.

Der im ärmeren Hamburger Stadtteil Steilshoop aufgewachsene Michael Kruse betont die Freiheit jedes einzelnen, sich seine eigenen Ziele zu setzen und diese auch erreichen zu können.
Beide sind sich einig, dass faire Löhne gezahlt werden sollten. Und wenn das so wäre, sagt Ricarda Lang, dann liefere, &quot;niemand mehr in 15 Minuten dein Gorilla-Essen nach Hause&quot;. Wolle man diesen Luxus weiterhin haben, &quot;dann muss es gut bezahlt sein und dann ist es vielleicht in dem Fall die paar Euro teurer&quot;.

Das Gespräch mit Ricarda Lang und Michael Kruse, moderiert von Anna Mayr, fand im Rahmen der achten Langen Nacht der ZEIT am Samstagabend, 2. Juli 2022, in Hamburg statt.</itunes:subtitle>
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      <title>Robert Habeck: &quot;Solidarität werden wir in Deutschland noch brauchen&quot;</title>
      <description><![CDATA[Laut jüngsten Umfragen ist Robert Habeck beliebter als Bundeskanzler
Olaf Scholz. Dabei verfolgt er momentan eine umstrittene und gerade für
seine Partei schmerzhafte Politik: Um Deutschland angesichts des Krieges
in der Ukraine von russischer Energie unabhängig zu machen, ging der
Bundeswirtschafts- und Klimaminister Deals mit Katar ein. Wie plant
Habeck, die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland
sicherzustellen? Und was wird geschehen, falls Russland Europa selbst
das Gas abdreht?

Habeck hält einen Lieferstopp von russischem Gas für möglich: "Dass das
ausgeschlossen ist, würde niemand, der bei Sinn und Verstand ist,
behaupten", so der Vizekanzler im Gespräch mit Mariam Lau und Roman
Pletter bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg.

Um Versorgungsengpässen vorzubeugen, gebe es zwei Möglichkeiten:
"Entweder man gibt den Unternehmen Geld", das falle aber früher oder
später auf die Steuerzahler zurück. Oder man erlaube den Unternehmen,
die Preise direkt an die Kunden weiterzugeben. Das sei allerdings "ein
sehr, sehr scharfes Schwert, das wir noch nicht gezogen haben, weil wir
noch an anderen Möglichkeiten arbeiten, die vielleicht den Keil nicht so
scharf in die Gesellschaft treiben. Aber ausschließen kann ich das auch
nicht."

Europa habe sich seit Beginn des Ukraine-Krieges zum Positiven
verändert, findet Habeck. Es gebe "eine ganz große Solidarität, auch mit
der Ukraine, aber auch mit diesem Land". Habeck weiter: "Irgendwie ist
Europa stärker geworden." Auch Deutschland sei "vielleicht sogar ein
bisschen solidarischer geworden. Und ich glaube, ohne zu spoilern, von
der Solidarität werden wir noch ein ganzes schönes Stück brauchen im
nächsten halben Jahr oder Jahr."

Als Politiker sei es ihm wichtig, das Zuhören nicht zu verlernen, so
Habeck. Es sei "auch eine professionelle Deformation, die man auch
später bei einigen merkt, dass man immer glaubt, man muss derjenige
sein, der entscheidet. Und das wieder loszuwerden, ist auch was Gutes."
]]></description>
      <pubDate>Mon, 4 Jul 2022 11:55:11 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Laut jüngsten Umfragen ist Robert Habeck beliebter als Bundeskanzler Olaf Scholz. Dabei verfolgt er momentan eine umstrittene und gerade für seine Partei schmerzhafte Politik: Um Deutschland angesichts des Krieges in der Ukraine von russischer Energie unabhängig zu machen, ging der Bundeswirtschafts- und Klimaminister Deals mit Katar ein. Wie plant Habeck, die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland sicherzustellen? Und was wird geschehen, falls Russland Europa selbst das Gas abdreht?</p>
<p>Habeck hält einen Lieferstopp von russischem Gas für möglich: "Dass das ausgeschlossen ist, würde niemand, der bei Sinn und Verstand ist, behaupten", so der Vizekanzler im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg. </p>
<p>Um Versorgungsengpässen vorzubeugen, gebe es zwei Möglichkeiten: "Entweder man gibt den Unternehmen Geld", das falle aber früher oder später auf die Steuerzahler zurück. Oder man erlaube den Unternehmen, die Preise direkt an die Kunden weiterzugeben. Das sei allerdings "ein sehr, sehr scharfes Schwert, das wir noch nicht gezogen haben, weil wir noch an anderen Möglichkeiten arbeiten, die vielleicht den Keil nicht so scharf in die Gesellschaft treiben. Aber ausschließen kann ich das auch nicht."</p>
<p>Europa habe sich seit Beginn des Ukraine-Krieges zum Positiven verändert, findet Habeck. Es gebe "eine ganz große Solidarität, auch mit der Ukraine, aber auch mit diesem Land". Habeck weiter: "Irgendwie ist Europa stärker geworden." Auch Deutschland sei "vielleicht sogar ein bisschen solidarischer geworden. Und ich glaube, ohne zu spoilern, von der Solidarität werden wir noch ein ganzes schönes Stück brauchen im nächsten halben Jahr oder Jahr." </p>
<p>Als Politiker sei es ihm wichtig, das Zuhören nicht zu verlernen, so Habeck. Es sei "auch eine professionelle Deformation, die man auch später bei einigen merkt, dass man immer glaubt, man muss derjenige sein, der entscheidet. Und das wieder loszuwerden, ist auch was Gutes."</p>
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      <itunes:summary>Laut jüngsten Umfragen ist Robert Habeck beliebter als Bundeskanzler Olaf Scholz. Dabei verfolgt er momentan eine umstrittene und gerade für seine Partei schmerzhafte Politik: Um Deutschland angesichts des Krieges in der Ukraine von russischer Energie unabhängig zu machen, ging der Bundeswirtschafts- und Klimaminister Deals mit Katar ein. Wie plant Habeck, die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland sicherzustellen? Und was wird geschehen, falls Russland Europa selbst das Gas abdreht?

Habeck hält einen Lieferstopp von russischem Gas für möglich: &quot;Dass das ausgeschlossen ist, würde niemand, der bei Sinn und Verstand ist, behaupten&quot;, so der Vizekanzler im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg. 

Um Versorgungsengpässen vorzubeugen, gebe es zwei Möglichkeiten: &quot;Entweder man gibt den Unternehmen Geld&quot;, das falle aber früher oder später auf die Steuerzahler zurück. Oder man erlaube den Unternehmen, die Preise direkt an die Kunden weiterzugeben. Das sei allerdings &quot;ein sehr, sehr scharfes Schwert, das wir noch nicht gezogen haben, weil wir noch an anderen Möglichkeiten arbeiten, die vielleicht den Keil nicht so scharf in die Gesellschaft treiben. Aber ausschließen kann ich das auch nicht.&quot;

Europa habe sich seit Beginn des Ukraine-Krieges zum Positiven verändert, findet Habeck. Es gebe &quot;eine ganz große Solidarität, auch mit der Ukraine, aber auch mit diesem Land&quot;. Habeck weiter: &quot;Irgendwie ist Europa stärker geworden.&quot; Auch Deutschland sei &quot;vielleicht sogar ein bisschen solidarischer geworden. Und ich glaube, ohne zu spoilern, von der Solidarität werden wir noch ein ganzes schönes Stück brauchen im nächsten halben Jahr oder Jahr.&quot; 

Als Politiker sei es ihm wichtig, das Zuhören nicht zu verlernen, so Habeck. Es sei &quot;auch eine professionelle Deformation, die man auch später bei einigen merkt, dass man immer glaubt, man muss derjenige sein, der entscheidet. Und das wieder loszuwerden, ist auch was Gutes.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Laut jüngsten Umfragen ist Robert Habeck beliebter als Bundeskanzler Olaf Scholz. Dabei verfolgt er momentan eine umstrittene und gerade für seine Partei schmerzhafte Politik: Um Deutschland angesichts des Krieges in der Ukraine von russischer Energie unabhängig zu machen, ging der Bundeswirtschafts- und Klimaminister Deals mit Katar ein. Wie plant Habeck, die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland sicherzustellen? Und was wird geschehen, falls Russland Europa selbst das Gas abdreht?

Habeck hält einen Lieferstopp von russischem Gas für möglich: &quot;Dass das ausgeschlossen ist, würde niemand, der bei Sinn und Verstand ist, behaupten&quot;, so der Vizekanzler im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg. 

Um Versorgungsengpässen vorzubeugen, gebe es zwei Möglichkeiten: &quot;Entweder man gibt den Unternehmen Geld&quot;, das falle aber früher oder später auf die Steuerzahler zurück. Oder man erlaube den Unternehmen, die Preise direkt an die Kunden weiterzugeben. Das sei allerdings &quot;ein sehr, sehr scharfes Schwert, das wir noch nicht gezogen haben, weil wir noch an anderen Möglichkeiten arbeiten, die vielleicht den Keil nicht so scharf in die Gesellschaft treiben. Aber ausschließen kann ich das auch nicht.&quot;

Europa habe sich seit Beginn des Ukraine-Krieges zum Positiven verändert, findet Habeck. Es gebe &quot;eine ganz große Solidarität, auch mit der Ukraine, aber auch mit diesem Land&quot;. Habeck weiter: &quot;Irgendwie ist Europa stärker geworden.&quot; Auch Deutschland sei &quot;vielleicht sogar ein bisschen solidarischer geworden. Und ich glaube, ohne zu spoilern, von der Solidarität werden wir noch ein ganzes schönes Stück brauchen im nächsten halben Jahr oder Jahr.&quot; 

Als Politiker sei es ihm wichtig, das Zuhören nicht zu verlernen, so Habeck. Es sei &quot;auch eine professionelle Deformation, die man auch später bei einigen merkt, dass man immer glaubt, man muss derjenige sein, der entscheidet. Und das wieder loszuwerden, ist auch was Gutes.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Nancy Faeser: &quot;Gerhard Schröder in der SPD lassen oder ausschließen? Ausschließen&quot;</title>
      <description><![CDATA[Über zu wenig Arbeit kann sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser in den
ersten Monaten ihrer Amtszeit sicher nicht beschweren: Der Krieg und die
Bedrohungslage in Europa, großes Leid in der Ukraine, eine sich
abzeichnende Wirtschafts- und Energiekrise und große Fluchtbewegungen.
Für Nancy Faeser stellen sich nun viele Fragen. Wie kann der Bund die
Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Flüchtenden im Land zu
verteilen und zu versorgen? Und wie möchte sie die Bevölkerung
angesichts aktueller Preissteigerungen entlasten?

Von den großen Themen geht es aber zunächst zu einem für viele
Mitglieder unangenehmen Parteifreund in den Reihen der SPD. Nancy Faeser
fordert angesichts seiner umstrittenen Wirtschaftsbeziehungen nach
Russland einen Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder aus der
Partei. "Ausschließen", sagt die Bundesinnenministerin entschieden im
Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter.

Bei den ukrainischen Geflüchteten in Deutschland habe das
Bundesinnenministerium sehr viel Wert auf die Registrierung gelegt,
erläutert Faeser. Sie schätzt, "dass ca. 700.000 in Deutschland sind".
Da die Geflüchteten überwiegend Frauen und Kinder seien, glaube sie
nicht, dass die Hilfsbereitschaft der Deutschen kippen werde.

Angesichts der aktuellen Preissteigerungen macht die
Bundesinnenministerin klar, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der
Inflation rechnet: "Ich glaube, man muss die Menschen schon darauf
einstellen, dass manches teurer wird und dass sich das auch eine Weile
halten wird." Sie glaube dennoch, dass der Staat einen Ausgleich
schaffen müsse: "Das haben wir jetzt mit zwei Entlastungspaketen schon
getan und sicherlich kann das auch noch notwendig sein, dann ein drittes
hinterherzuschieben." Konkret nennt Faeser einen Ausgleich im Bereich
Lebensmittel sowie Zuschüsse für Familien, die ins Auge gefasst werden
könnten.

Auf die Frage, ob im Herbst coronabedingt wieder mit größeren
Freiheitseinschränkungen zu rechnen sei, meint Faeser: "Ich hoffe nein,
dass das nicht nötig sein wird."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit…" vom 17. Mai 2022.
]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 May 2022 15:11:25 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Über zu wenig Arbeit kann sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser in den ersten Monaten ihrer Amtszeit sicher nicht beschweren: Der Krieg und die Bedrohungslage in Europa, großes Leid in der Ukraine, eine sich abzeichnende Wirtschafts- und Energiekrise und große Fluchtbewegungen. Für Nancy Faeser stellen sich nun viele Fragen. Wie kann der Bund die Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Flüchtenden im Land zu verteilen und zu versorgen? Und wie möchte sie die Bevölkerung angesichts aktueller Preissteigerungen entlasten? </p>
<p>Von den großen Themen geht es aber zunächst zu einem für viele Mitglieder unangenehmen Parteifreund in den Reihen der SPD. Nancy Faeser fordert angesichts seiner umstrittenen Wirtschaftsbeziehungen nach Russland einen Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder aus der Partei. "Ausschließen", sagt die Bundesinnenministerin entschieden im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter.</p>
<p>Bei den ukrainischen Geflüchteten in Deutschland habe das Bundesinnenministerium sehr viel Wert auf die Registrierung gelegt, erläutert Faeser. Sie schätzt, "dass ca. 700.000 in Deutschland sind". Da die Geflüchteten überwiegend Frauen und Kinder seien, glaube sie nicht, dass die Hilfsbereitschaft der Deutschen kippen werde.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Preissteigerungen macht die Bundesinnenministerin klar, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der Inflation rechnet:  "Ich glaube, man muss die Menschen schon darauf einstellen, dass manches teurer wird und dass sich das auch eine Weile halten wird." Sie glaube dennoch, dass der Staat einen Ausgleich schaffen müsse: "Das haben wir jetzt mit zwei Entlastungspaketen schon getan und sicherlich kann das auch noch notwendig sein, dann ein drittes hinterherzuschieben." Konkret nennt Faeser einen Ausgleich im Bereich Lebensmittel sowie Zuschüsse für Familien, die ins Auge gefasst werden könnten.</p>
<p>Auf die Frage, ob im Herbst coronabedingt wieder mit größeren Freiheitseinschränkungen zu rechnen sei, meint Faeser: "Ich hoffe nein, dass das nicht nötig sein wird."</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit…" vom 17. Mai 2022.</p>
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      <itunes:title>Nancy Faeser: &quot;Gerhard Schröder in der SPD lassen oder ausschließen? Ausschließen&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Über zu wenig Arbeit kann sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser in den ersten Monaten ihrer Amtszeit sicher nicht beschweren: Der Krieg und die Bedrohungslage in Europa, großes Leid in der Ukraine, eine sich abzeichnende Wirtschafts- und Energiekrise und große Fluchtbewegungen. Für Nancy Faeser stellen sich nun viele Fragen. Wie kann der Bund die Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Flüchtenden im Land zu verteilen und zu versorgen? Und wie möchte sie die Bevölkerung angesichts aktueller Preissteigerungen entlasten? 

Von den großen Themen geht es aber zunächst zu einem für viele Mitglieder unangenehmen Parteifreund in den Reihen der SPD. Nancy Faeser fordert angesichts seiner umstrittenen Wirtschaftsbeziehungen nach Russland einen Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder aus der Partei. &quot;Ausschließen&quot;, sagt die Bundesinnenministerin entschieden im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter.

Bei den ukrainischen Geflüchteten in Deutschland habe das Bundesinnenministerium sehr viel Wert auf die Registrierung gelegt, erläutert Faeser. Sie schätzt, &quot;dass ca. 700.000 in Deutschland sind&quot;. Da die Geflüchteten überwiegend Frauen und Kinder seien, glaube sie nicht, dass die Hilfsbereitschaft der Deutschen kippen werde.

Angesichts der aktuellen Preissteigerungen macht die Bundesinnenministerin klar, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der Inflation rechnet:  &quot;Ich glaube, man muss die Menschen schon darauf einstellen, dass manches teurer wird und dass sich das auch eine Weile halten wird.&quot; Sie glaube dennoch, dass der Staat einen Ausgleich schaffen müsse: &quot;Das haben wir jetzt mit zwei Entlastungspaketen schon getan und sicherlich kann das auch noch notwendig sein, dann ein drittes hinterherzuschieben.&quot; Konkret nennt Faeser einen Ausgleich im Bereich Lebensmittel sowie Zuschüsse für Familien, die ins Auge gefasst werden könnten.

Auf die Frage, ob im Herbst coronabedingt wieder mit größeren Freiheitseinschränkungen zu rechnen sei, meint Faeser: &quot;Ich hoffe nein, dass das nicht nötig sein wird.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit…&quot; vom 17. Mai 2022.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Über zu wenig Arbeit kann sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser in den ersten Monaten ihrer Amtszeit sicher nicht beschweren: Der Krieg und die Bedrohungslage in Europa, großes Leid in der Ukraine, eine sich abzeichnende Wirtschafts- und Energiekrise und große Fluchtbewegungen. Für Nancy Faeser stellen sich nun viele Fragen. Wie kann der Bund die Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Flüchtenden im Land zu verteilen und zu versorgen? Und wie möchte sie die Bevölkerung angesichts aktueller Preissteigerungen entlasten? 

Von den großen Themen geht es aber zunächst zu einem für viele Mitglieder unangenehmen Parteifreund in den Reihen der SPD. Nancy Faeser fordert angesichts seiner umstrittenen Wirtschaftsbeziehungen nach Russland einen Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder aus der Partei. &quot;Ausschließen&quot;, sagt die Bundesinnenministerin entschieden im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter.

Bei den ukrainischen Geflüchteten in Deutschland habe das Bundesinnenministerium sehr viel Wert auf die Registrierung gelegt, erläutert Faeser. Sie schätzt, &quot;dass ca. 700.000 in Deutschland sind&quot;. Da die Geflüchteten überwiegend Frauen und Kinder seien, glaube sie nicht, dass die Hilfsbereitschaft der Deutschen kippen werde.

Angesichts der aktuellen Preissteigerungen macht die Bundesinnenministerin klar, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der Inflation rechnet:  &quot;Ich glaube, man muss die Menschen schon darauf einstellen, dass manches teurer wird und dass sich das auch eine Weile halten wird.&quot; Sie glaube dennoch, dass der Staat einen Ausgleich schaffen müsse: &quot;Das haben wir jetzt mit zwei Entlastungspaketen schon getan und sicherlich kann das auch noch notwendig sein, dann ein drittes hinterherzuschieben.&quot; Konkret nennt Faeser einen Ausgleich im Bereich Lebensmittel sowie Zuschüsse für Familien, die ins Auge gefasst werden könnten.

Auf die Frage, ob im Herbst coronabedingt wieder mit größeren Freiheitseinschränkungen zu rechnen sei, meint Faeser: &quot;Ich hoffe nein, dass das nicht nötig sein wird.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit…&quot; vom 17. Mai 2022.</itunes:subtitle>
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      <title>Hanya Yanagihara: &quot;Ich kenne keine Kultur, die Männer ermutigt, ihre Gefühle zu zeigen&quot;</title>
      <description><![CDATA[Mit ihrem Roman Ein wenig Leben gelang Yanagihara ein internationaler
Bestseller, der viele Leserinnen und Leser zu Tränen rührte. "Ich habe
schlimm geheult", sagt Moderatorin Judith Liere. Yanagiharas neues Buch
Zum Paradies besteht aus drei Teilen, zwischen denen jeweils 100 Jahre
liegen – und die alle in demselben Haus in New York spielen: 1893, in
einer fiktiven Vergangenheit, in der die Menschen in der freien Welt so
leben und lieben dürfen, wie sie es möchten, und in der Homosexualität
als selbstverständlich anerkannt ist. 1993, als Manhattan von Aids
erschüttert wird. Und 2093, in einer von Seuchen bestimmten Welt.

Fast alle Hauptfiguren in Hanya Yanagiharas Romanen sind männlich. Die
Autorin sagt, dass es für sie weniger interessant sei, über Frauen zu
erzählen.

In ihren Romanen gibt es oft Menschen mit sehr viel oder sehr wenig
Geld. Letztlich handelten aber "alle Romane von Geld", sagt die Autorin,
egal ob Tolstoi, Thomas Mann oder Dickens. "Alle diese Bücher handeln
von Geld und von Klassen, und alle handeln davon, wie Geld einen
Charakter, seine Möglichkeiten und alles limitieren."

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer ausverkauften Veranstaltung im
Literaturhaus München vom 16. März 2022.
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      <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Roman <a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2017-01/hanya-yanagihara-ein-wenig-leben-roman"><em>Ein wenig Leben</em></a> gelang Yanagihara ein internationaler Bestseller, der viele Leserinnen und Leser zu Tränen rührte. "Ich habe schlimm geheult", sagt Moderatorin Judith Liere. Yanagiharas <a href="https://www.zeit.de/2022/02/zum-paradies-hanya-yanagihara-roman-literatur">neues Buch <em>Zum Paradies</em></a> besteht aus drei Teilen, zwischen denen jeweils 100 Jahre liegen – und die alle in demselben Haus in New York spielen: 1893, in einer fiktiven Vergangenheit, in der die Menschen in der freien Welt so leben und lieben dürfen, wie sie es möchten, und in der Homosexualität als selbstverständlich anerkannt ist. 1993, als Manhattan von Aids erschüttert wird. Und 2093, in einer von Seuchen bestimmten Welt. </p>
<p>Fast alle Hauptfiguren in Hanya Yanagiharas Romanen sind männlich. Die Autorin sagt, dass es für sie weniger interessant sei, über Frauen zu erzählen. </p>
<p>In ihren Romanen gibt es oft Menschen mit sehr viel oder sehr wenig Geld. Letztlich handelten aber "alle Romane von Geld", sagt die Autorin, egal ob Tolstoi, Thomas Mann oder Dickens. "Alle diese Bücher handeln von Geld und von Klassen, und alle handeln davon, wie Geld einen Charakter, seine Möglichkeiten und alles limitieren." </p>
<p>Das Gespräch ist <a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-03/zum-paradies-hanya-yanagihara-gespraech-livestream">die Aufzeichnung einer ausverkauften Veranstaltung</a> im Literaturhaus München vom 16. März 2022.</p>
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      <itunes:summary>Mit ihrem Roman &quot;Ein wenig Leben&quot; gelang Yanagihara ein internationaler Bestseller, der viele Leserinnen und Leser zu Tränen rührte. &quot;Ich habe schlimm geheult&quot;, sagt Moderatorin Judith Liere. Yanagiharas neues Buch &quot;Zum Paradies&quot; besteht aus drei Teilen, zwischen denen jeweils 100 Jahre liegen – und die alle in demselben Haus in New York spielen: 1893, in einer fiktiven Vergangenheit, in der die Menschen in der freien Welt so leben und lieben dürfen, wie sie es möchten, und in der Homosexualität als selbstverständlich anerkannt ist. 1993, als Manhattan von Aids erschüttert wird. Und 2093, in einer von Seuchen bestimmten Welt. 

Fast alle Hauptfiguren in Hanya Yanagiharas Romanen sind männlich. Die Autorin sagt, dass es für sie weniger interessant sei, über Frauen zu erzählen. 

In ihren Romanen gibt es oft Menschen mit sehr viel oder sehr wenig Geld. Letztlich handelten aber &quot;alle Romane von Geld&quot;, sagt die Autorin, egal ob Tolstoi, Thomas Mann oder Dickens. &quot;Alle diese Bücher handeln von Geld und von Klassen und alle handeln davon, wie Geld einen Charakter, seine Möglichkeiten und alles limitieren.&quot; 


Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer ausverkauften Veranstaltung im Literaturhaus München vom 16. März 2022:
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      <itunes:subtitle>Mit ihrem Roman &quot;Ein wenig Leben&quot; gelang Yanagihara ein internationaler Bestseller, der viele Leserinnen und Leser zu Tränen rührte. &quot;Ich habe schlimm geheult&quot;, sagt Moderatorin Judith Liere. Yanagiharas neues Buch &quot;Zum Paradies&quot; besteht aus drei Teilen, zwischen denen jeweils 100 Jahre liegen – und die alle in demselben Haus in New York spielen: 1893, in einer fiktiven Vergangenheit, in der die Menschen in der freien Welt so leben und lieben dürfen, wie sie es möchten, und in der Homosexualität als selbstverständlich anerkannt ist. 1993, als Manhattan von Aids erschüttert wird. Und 2093, in einer von Seuchen bestimmten Welt. 

Fast alle Hauptfiguren in Hanya Yanagiharas Romanen sind männlich. Die Autorin sagt, dass es für sie weniger interessant sei, über Frauen zu erzählen. 

In ihren Romanen gibt es oft Menschen mit sehr viel oder sehr wenig Geld. Letztlich handelten aber &quot;alle Romane von Geld&quot;, sagt die Autorin, egal ob Tolstoi, Thomas Mann oder Dickens. &quot;Alle diese Bücher handeln von Geld und von Klassen und alle handeln davon, wie Geld einen Charakter, seine Möglichkeiten und alles limitieren.&quot; 


Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer ausverkauften Veranstaltung im Literaturhaus München vom 16. März 2022:
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      <title>Flugverbotszone über der Ukraine: &quot;Mir bricht diese Diskussion das Herz&quot;</title>
      <description><![CDATA[Seit der Invasion der Ukraine durch russische Truppen ist die Welt eine
andere. Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT, spricht darüber mit der
ZEIT-Redakteurin Alice Bota und Sabine Fischer von der Stiftung
Wissenschaft und Poilitik, dem ukrainischen Autor Jurij Andruchowytsch
sowie dem belarussischen Autor Viktor Martinowitsch über den Krieg in
der Ukraine, die diskutierte Flugverbotszone, die Wahrnehmung der Lage
aus Russland und Belarus, ob Wladimir Putin der Krieg zum Verhängnis
wird. Und darüber, was ihnen in diesen dunklen Zeiten Hoffnung macht.

Zur Diskussion der Flugverbotszone sagte der Jurij Andruchowytsch: "Das
ist eine Maßnahme, die Putin, dem Aggressor, eine der wichtigsten und
brutalsten, schrecklichsten Komponenten seiner Aggression wegnimmt."
Sabine Fischer entgegnete: "Die Konsequenz wäre ein Kriegseintritt der
NATO mit allen möglichen Konsequenzen. Mir bricht bei dieser Diskussion
das Herz, das sage ich ganz ehrlich; weil ich den Wunsch der
ukrainischen Seite absolut verstehe." Aber: "Ich kann die Haltung der
NATO nachvollziehen."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung #StandWithUkraine
vom 7. März 2022 im "Deutschen Schauspielhaus" in Hamburg.
]]></description>
      <pubDate>Wed, 9 Mar 2022 15:15:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Invasion der Ukraine durch russische Truppen ist die Welt eine andere. Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT, spricht darüber mit der ZEIT-Redakteurin Alice Bota und Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Poilitik, dem ukrainischen Autor Jurij Andruchowytsch sowie dem belarussischen Autor Viktor Martinowitsch über den Krieg in der Ukraine, die diskutierte Flugverbotszone, die Wahrnehmung der Lage aus Russland und Belarus, ob Wladimir Putin der Krieg zum Verhängnis wird. Und darüber, was ihnen in diesen dunklen Zeiten Hoffnung macht.</p>
<p>Zur Diskussion der Flugverbotszone sagte der Jurij Andruchowytsch: "Das ist eine Maßnahme, die Putin, dem Aggressor, eine der wichtigsten und brutalsten, schrecklichsten Komponenten seiner Aggression wegnimmt." Sabine Fischer entgegnete: "Die Konsequenz wäre ein Kriegseintritt der NATO mit allen möglichen Konsequenzen. Mir bricht bei dieser Diskussion das Herz, das sage ich ganz ehrlich; weil ich den Wunsch der ukrainischen Seite absolut verstehe." Aber: "Ich kann die Haltung der NATO nachvollziehen."</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung #StandWithUkraine vom 7. März 2022 im "Deutschen Schauspielhaus" in Hamburg.</p>
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      <itunes:summary>Seit der Invasion der Ukraine durch russische Truppen ist die Welt eine andere. Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT, spricht darüber mit der ZEIT-Redakteurin Alice Bota und Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Poilitik, dem ukrainischen Autor Jurij Andruchowytsch sowie dem belarussischen Autor Viktor Martinowitsch über den Krieg in der Ukraine, die diskutierte Flugverbotszone, die Wahrnehmung der Lage aus Russland und Belarus, ob Wladimir Putin der Krieg zum Verhängnis wird. Und darüber, was ihnen in diesen dunklen Zeiten Hoffnung macht.

Zur Diskussion der Flugverbotszone sagte der Jurij Andruchowytsch: &quot;Das ist eine Maßnahme, die Putin, dem Aggressor, eine der wichtigsten und brutalsten, schrecklichsten Komponenten seiner Aggression wegnimmt.&quot; Sabine Fischer entgegnete: &quot;Die Konsequenz wäre ein Kriegseintritt der NATO mit allen möglichen Konsequenzen. Mir bricht bei dieser Diskussion das Herz, das sage ich ganz ehrlich; weil ich den Wunsch der ukrainischen Seite absolut verstehe.&quot; Aber: &quot;Ich kann die Haltung der NATO nachvollziehen.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung #StandWithUkraine vom 7. März 2022 im &quot;Deutschen Schauspielhaus&quot; in Hamburg.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit der Invasion der Ukraine durch russische Truppen ist die Welt eine andere. Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT, spricht darüber mit der ZEIT-Redakteurin Alice Bota und Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Poilitik, dem ukrainischen Autor Jurij Andruchowytsch sowie dem belarussischen Autor Viktor Martinowitsch über den Krieg in der Ukraine, die diskutierte Flugverbotszone, die Wahrnehmung der Lage aus Russland und Belarus, ob Wladimir Putin der Krieg zum Verhängnis wird. Und darüber, was ihnen in diesen dunklen Zeiten Hoffnung macht.

Zur Diskussion der Flugverbotszone sagte der Jurij Andruchowytsch: &quot;Das ist eine Maßnahme, die Putin, dem Aggressor, eine der wichtigsten und brutalsten, schrecklichsten Komponenten seiner Aggression wegnimmt.&quot; Sabine Fischer entgegnete: &quot;Die Konsequenz wäre ein Kriegseintritt der NATO mit allen möglichen Konsequenzen. Mir bricht bei dieser Diskussion das Herz, das sage ich ganz ehrlich; weil ich den Wunsch der ukrainischen Seite absolut verstehe.&quot; Aber: &quot;Ich kann die Haltung der NATO nachvollziehen.&quot; 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung #StandWithUkraine vom 7. März 2022 im &quot;Deutschen Schauspielhaus&quot; in Hamburg.</itunes:subtitle>
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      <title>Karl Lauterbach: &quot;Dass das Virus in 10 Jahren weg ist, ist eine optimistische Annahme&quot;</title>
      <description><![CDATA[Vom Talkshow-Dauergast zum Bundesgesundheitsminister: Nach zwei Jahren
im Pandemie-Ausnahmezustand gibt es viel zu besprechen: Wie begründet
Karl Lauterbach eine allgemeine Impfpflicht? Und wie beurteilt er das
Verhalten seines Partei-Kollegen Gerhard Schröder in der Russland-Krise?

Lauterbach würde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin keine
Geschäfte machen, das fiele ihm im Traum nicht ein. Der Altkanzler und
Lobbyist Gerhard Schröder hingegen pflegt ein enges Verhältnis zu
Russland. Kann Schröder vielleicht eine konstruktive Rolle in der Krise
mit Russland spielen? "Die Glaubwürdigkeit, die da notwendig ist, sehe
ich bei ihm im Moment nicht", sagt Lauterbach im Gespräch mit Tina
Hildebrandt und Roman Pletter.

Und von einer Krise zur nächsten: Die Pandemie könnte uns noch lange
begleiten. "Dass das Virus in zehn Jahren weg ist, ist eher eine
optimistische Annahme", sagt Lauterbach. Seit Monaten diskutiert die
Politik daher über eine Impfpflicht. Karl Lauterbach spricht sich für
eine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, da sei er "der gleichen
Meinung wie Bundeskanzler Scholz". Gegenwind kommt aus der Opposition.
Lauterbach hofft, dass der CDU-Chef Friedrich Merz "über seinen Schatten
springt" und die Bundesregierung bei der Impfpflicht unterstützt. Die
Politik ist das eine, aber was denkt der Gesundheitsminister über
Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen?

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe „Eine Stunde ZEIT mit …“ vom 23. Februar 2022.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Feb 2022 16:23:57 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vom Talkshow-Dauergast zum Bundesgesundheitsminister: Nach zwei Jahren im Pandemie-Ausnahmezustand gibt es viel zu besprechen: Wie begründet Karl Lauterbach eine allgemeine Impfpflicht? Und wie beurteilt er das Verhalten seines Partei-Kollegen Gerhard Schröder in der Russland-Krise?</p>
<p>Lauterbach würde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin keine Geschäfte machen, das fiele ihm im Traum nicht ein. Der Altkanzler und Lobbyist Gerhard Schröder hingegen pflegt ein enges Verhältnis zu Russland. Kann Schröder vielleicht eine konstruktive Rolle in der Krise mit Russland spielen? "Die Glaubwürdigkeit, die da notwendig ist, sehe ich bei ihm im Moment nicht", sagt Lauterbach im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Tina_Hildebrandt/index.xml">Tina Hildebrandt</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index">Roman Pletter</a>. </p>
<p>Und von einer Krise zur nächsten: Die Pandemie könnte uns noch lange begleiten. "Dass das Virus in zehn Jahren weg ist, ist eher eine optimistische Annahme", sagt Lauterbach. Seit Monaten diskutiert die Politik daher über eine Impfpflicht. Karl Lauterbach spricht sich für eine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, da sei er "der gleichen Meinung wie Bundeskanzler Scholz". Gegenwind kommt aus der Opposition. Lauterbach hofft, dass der CDU-Chef Friedrich Merz "über seinen Schatten springt" und die Bundesregierung bei der Impfpflicht unterstützt. Die Politik ist das eine, aber was denkt der Gesundheitsminister über Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen? </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe „<a href="https://www.zeit.de/video/2022-02/6298685980001/eine-stunde-zeit-mit-karl-lauterbach-dass-das-virus-in-10-jahren-weg-ist-ist-eher-eine-optimistische-annahme">Eine Stunde ZEIT mit …</a>“ vom 23. Februar 2022.</p>
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      <itunes:summary>Vom Talkshow-Dauergast zum Bundesgesundheitsminister: Nach zwei Jahren im Pandemie-Ausnahmezustand gibt es viel zu besprechen: Wie begründet Karl Lauterbach eine allgemeine Impfpflicht? Und wie beurteilt er das Verhalten seines Partei-Kollegen Gerhard Schröder in der Russland-Krise?

Lauterbach würde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin keine Geschäfte machen, das fiele ihm im Traum nicht ein. Der Altkanzler und Lobbyist Gerhard Schröder hingegen pflegt ein enges Verhältnis zu Russland. Kann Schröder vielleicht eine konstruktive Rolle in der Krise mit Russland spielen? &quot;Die Glaubwürdigkeit, die da notwendig ist, sehe ich bei ihm im Moment nicht&quot;, sagt Lauterbach im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter. 

Und von einer Krise zur nächsten: Die Pandemie könnte uns noch lange begleiten. &quot;Dass das Virus in zehn Jahren weg ist, ist eher eine optimistische Annahme&quot;, sagt Lauterbach. Seit Monaten diskutiert die Politik daher über eine Impfpflicht. Karl Lauterbach spricht sich für eine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, da sei er &quot;der gleichen Meinung wie Bundeskanzler Scholz&quot;. Gegenwind kommt aus der Opposition. Lauterbach hofft, dass der CDU-Chef Friedrich Merz &quot;über seinen Schatten springt&quot; und die Bundesregierung bei der Impfpflicht unterstützt. Die Politik ist das eine, aber was denkt der Gesundheitsminister über Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen? 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 23. Februar 2022: https://www.zeit.de/video/2022-02/6298685980001/eine-stunde-zeit-mit-karl-lauterbach-dass-das-virus-in-10-jahren-weg-ist-ist-eher-eine-optimistische-annahme</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Vom Talkshow-Dauergast zum Bundesgesundheitsminister: Nach zwei Jahren im Pandemie-Ausnahmezustand gibt es viel zu besprechen: Wie begründet Karl Lauterbach eine allgemeine Impfpflicht? Und wie beurteilt er das Verhalten seines Partei-Kollegen Gerhard Schröder in der Russland-Krise?

Lauterbach würde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin keine Geschäfte machen, das fiele ihm im Traum nicht ein. Der Altkanzler und Lobbyist Gerhard Schröder hingegen pflegt ein enges Verhältnis zu Russland. Kann Schröder vielleicht eine konstruktive Rolle in der Krise mit Russland spielen? &quot;Die Glaubwürdigkeit, die da notwendig ist, sehe ich bei ihm im Moment nicht&quot;, sagt Lauterbach im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter. 

Und von einer Krise zur nächsten: Die Pandemie könnte uns noch lange begleiten. &quot;Dass das Virus in zehn Jahren weg ist, ist eher eine optimistische Annahme&quot;, sagt Lauterbach. Seit Monaten diskutiert die Politik daher über eine Impfpflicht. Karl Lauterbach spricht sich für eine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, da sei er &quot;der gleichen Meinung wie Bundeskanzler Scholz&quot;. Gegenwind kommt aus der Opposition. Lauterbach hofft, dass der CDU-Chef Friedrich Merz &quot;über seinen Schatten springt&quot; und die Bundesregierung bei der Impfpflicht unterstützt. Die Politik ist das eine, aber was denkt der Gesundheitsminister über Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen? 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 23. Februar 2022: https://www.zeit.de/video/2022-02/6298685980001/eine-stunde-zeit-mit-karl-lauterbach-dass-das-virus-in-10-jahren-weg-ist-ist-eher-eine-optimistische-annahme</itunes:subtitle>
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      <title>Markus Söder: &quot;Für mich ist jede Liebe segnenswert&quot;</title>
      <description><![CDATA[Im Kampf um die Unionskanzlerkandidatur machte CSU-Chef Markus Söder
deutlich, dass er sich für den besseren Kandidaten als Armin Laschet
hält. Die Verantwortung für die schlechten Umfragewerte der Union sieht
er vor allem bei der CDU – nicht in Bayern. Wie beurteilt er die Chancen
kurz vor der Bundestagswahl?

Sollte die SPD stärkste Partei bei der Bundestagswahl werden, schließt
er die Regierungsbeteiligung der Union aus: "Wenn die Union nicht
stärker wird als die SPD, dann gibt es eine Regierung mit der SPD an der
Spitze – ohne Union", sagt Söder im Gespräch mit Mariam Lau und Roman
Pletter. Zu Olaf Scholz meint der Bayerische Ministerpräsident:
"Natürlich ist Olaf Scholz kein Kommunist, aber er lässt es zu, dass
solche politischen Kräfte wie Frau Wissler und andere große
Verantwortung in Deutschland bekommen könnten."

Angela Merkel habe er als Regierungschefin "schon anders schätzen
gelernt", so Söder. Unterm Strich sei er "ein großer Fan von Angela
Merkel geworden", insbesondere angesichts der Krisen, mit denen
Deutschland in den vergangenen Jahren konfrontiert war.

Beim Klimaschutz müsse man laut Söder "ehrgeizige Ziele mit ehrgeizigen
Plänen" kombinieren. "Für mich ist das eine tief ethische Frage, wie wir
die Welt übergeben." Damit verbunden meint er zum Tempolimit: "Ich
glaube, dass das Tempolimit keinen überragenden Beitrag bringt." Einen
überragenderen Beitrag würde aus seiner Sicht "autonomes Fahren
verbunden mit erneuerbarem Antrieb" bringen.

In Bezug auf trans- und homosexuelle Menschen sagt Söder: "Für mich ist
jede Liebe segnenswert." Er gebe ein "totales Schutzversprechen aus,
dass jeder in Bayern seine freie Entfaltung finden kann". Söder weiter:
"Ich bin der Meinung, dass da kein Segen verweigert werden sollte."
Liebe sei per se etwas Wunderbares.
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 12:35:58 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Kampf um die Unionskanzlerkandidatur machte CSU-Chef Markus Söder deutlich, dass er sich für den besseren Kandidaten als Armin Laschet hält. Die Verantwortung für die schlechten Umfragewerte der Union sieht er vor allem bei der CDU – nicht in Bayern. Wie beurteilt er die Chancen kurz vor der Bundestagswahl?</p>
<p>Sollte die SPD stärkste Partei bei der Bundestagswahl werden, schließt er die Regierungsbeteiligung der Union aus: "Wenn die Union nicht stärker wird als die SPD, dann gibt es eine Regierung mit der SPD an der Spitze – ohne Union", sagt Söder im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter. Zu Olaf Scholz meint der Bayerische Ministerpräsident: "Natürlich ist Olaf Scholz kein Kommunist, aber er lässt es zu, dass solche politischen Kräfte wie Frau Wissler und andere große Verantwortung in Deutschland bekommen könnten."</p>
<p>Angela Merkel habe er als Regierungschefin "schon anders schätzen gelernt", so Söder. Unterm Strich sei er "ein großer Fan von Angela Merkel geworden", insbesondere angesichts der Krisen, mit denen Deutschland in den vergangenen Jahren konfrontiert war.</p>
<p>Beim Klimaschutz müsse man laut Söder "ehrgeizige Ziele mit ehrgeizigen Plänen" kombinieren. "Für mich ist das eine tief ethische Frage, wie wir die Welt übergeben." Damit verbunden meint er zum Tempolimit: "Ich glaube, dass das Tempolimit keinen überragenden Beitrag bringt." Einen überragenderen Beitrag würde aus seiner Sicht "autonomes Fahren verbunden mit erneuerbarem Antrieb" bringen.</p>
<p>In Bezug auf trans- und homosexuelle Menschen sagt Söder: "Für mich ist jede Liebe segnenswert." Er gebe ein "totales Schutzversprechen aus, dass jeder in Bayern seine freie Entfaltung finden kann". Söder weiter: "Ich bin der Meinung, dass da kein Segen verweigert werden sollte." Liebe sei per se etwas Wunderbares.</p>
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      <itunes:summary>Im Kampf um die Unionskanzlerkandidatur machte CSU-Chef Markus Söder deutlich, dass er sich für den besseren Kandidaten als Armin Laschet hält. Die Verantwortung für die schlechten Umfragewerte der Union sieht er vor allem bei der CDU – nicht in Bayern. Wie beurteilt er die Chancen kurz vor der Bundestagswahl?
 
Sollte die SPD stärkste Partei bei der Bundestagswahl werden, schließt er die Regierungsbeteiligung der Union aus: &quot;Wenn die Union nicht stärker wird als die SPD, dann gibt es eine Regierung mit der SPD an der Spitze – ohne Union&quot;, sagt Söder im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter. Zu Olaf Scholz meint der bayerische Ministerpräsident: &quot;Natürlich ist Olaf Scholz kein Kommunist, aber er lässt es zu, dass solche politischen Kräfte wie Frau Wissler und andere große Verantwortung in Deutschland bekommen könnten.&quot;
 
Angela Merkel habe er als Regierungschefin &quot;schon anders schätzen gelernt&quot;, so Söder. Unterm Strich sei er &quot;ein großer Fan von Angela Merkel geworden&quot;, insbesondere angesichts der Krisen, mit denen Deutschland in den vergangenen Jahren konfrontiert war.
 
Beim Klimaschutz müsse man laut Söder &quot;ehrgeizige Ziele mit ehrgeizigen Plänen&quot; kombinieren. &quot;Für mich ist das eine tief ethische Frage, wie wir die Welt übergeben.&quot; Damit verbunden meint er zum Tempolimit: &quot;Ich glaube, dass das Tempolimit keinen überragenden Beitrag bringt.&quot; Einen überragenderen Beitrag würde aus seiner Sicht &quot;autonomes Fahren verbunden mit erneuerbarem Antrieb&quot; bringen.
 
In Bezug auf trans- und homosexuelle Menschen sagt Söder: &quot;Für mich ist jede Liebe segnenswert.&quot; Er gebe ein &quot;totales Schutzversprechen aus, dass jeder in Bayern seine freie Entfaltung finden kann&quot;. Söder weiter: &quot;Ich bin der Meinung, dass da kein Segen verweigert werden sollte.&quot; Liebe sei per se etwas Wunderbares.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Kampf um die Unionskanzlerkandidatur machte CSU-Chef Markus Söder deutlich, dass er sich für den besseren Kandidaten als Armin Laschet hält. Die Verantwortung für die schlechten Umfragewerte der Union sieht er vor allem bei der CDU – nicht in Bayern. Wie beurteilt er die Chancen kurz vor der Bundestagswahl?
 
Sollte die SPD stärkste Partei bei der Bundestagswahl werden, schließt er die Regierungsbeteiligung der Union aus: &quot;Wenn die Union nicht stärker wird als die SPD, dann gibt es eine Regierung mit der SPD an der Spitze – ohne Union&quot;, sagt Söder im Gespräch mit Mariam Lau und Roman Pletter. Zu Olaf Scholz meint der bayerische Ministerpräsident: &quot;Natürlich ist Olaf Scholz kein Kommunist, aber er lässt es zu, dass solche politischen Kräfte wie Frau Wissler und andere große Verantwortung in Deutschland bekommen könnten.&quot;
 
Angela Merkel habe er als Regierungschefin &quot;schon anders schätzen gelernt&quot;, so Söder. Unterm Strich sei er &quot;ein großer Fan von Angela Merkel geworden&quot;, insbesondere angesichts der Krisen, mit denen Deutschland in den vergangenen Jahren konfrontiert war.
 
Beim Klimaschutz müsse man laut Söder &quot;ehrgeizige Ziele mit ehrgeizigen Plänen&quot; kombinieren. &quot;Für mich ist das eine tief ethische Frage, wie wir die Welt übergeben.&quot; Damit verbunden meint er zum Tempolimit: &quot;Ich glaube, dass das Tempolimit keinen überragenden Beitrag bringt.&quot; Einen überragenderen Beitrag würde aus seiner Sicht &quot;autonomes Fahren verbunden mit erneuerbarem Antrieb&quot; bringen.
 
In Bezug auf trans- und homosexuelle Menschen sagt Söder: &quot;Für mich ist jede Liebe segnenswert.&quot; Er gebe ein &quot;totales Schutzversprechen aus, dass jeder in Bayern seine freie Entfaltung finden kann&quot;. Söder weiter: &quot;Ich bin der Meinung, dass da kein Segen verweigert werden sollte.&quot; Liebe sei per se etwas Wunderbares.</itunes:subtitle>
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      <title>Christian Lindner: &quot;Es ist meine ganze Leidenschaft, Parlamentarier zu sein&quot;</title>
      <description><![CDATA[Im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter meint Christian
Lindner: Die FDP sei eine Partei, "die fähig ist zum Kompromiss".
Lindner sagt weiter: "Wir sind Garant der Mitte." Seine Partei trete nur
in eine Regierung der politischen Mitte ein, "die bei der Beantwortung
der großen Herausforderungen der Zeit auf Marktwirtschaft, Rechtsstaat
und Europa vertraut".

Zur Erbschaftsteuer sagt Lindner, er sehe hier keinen grundlegenden
Handlungsbedarf. Es sei eine "zutiefst menschliche Eigenschaft, den
eigenen Nachkommen etwas Wertvolles hinterlassen zu wollen". Diesen
Antrieb des Menschen solle man nicht gefährden, sondern wertschätzen,
sagt Lindner.

Sein erster Berufswunsch als Vierjähriger: "Ich wollte Bauer werden. Ich
liebe die Natur." Aber: Er liebe das, was er heute tue: "Es ist meine
ganze Leidenschaft, Parlamentarier zu sein."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. September 2021.

Weitere Links zur Folge:

Christian Lindner: "Die FDP wird nur in eine Koalition der Mitte
eintreten"
]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 13:30:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Tina_Hildebrandt/index.xml">Tina Hildebrandt</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index">Roman Pletter</a> meint Christian Lindner: Die FDP sei eine Partei, "die fähig ist zum Kompromiss". Lindner sagt weiter: "Wir sind Garant der Mitte." Seine Partei trete nur in eine Regierung der politischen Mitte ein, "die bei der Beantwortung der großen Herausforderungen der Zeit auf Marktwirtschaft, Rechtsstaat und Europa vertraut".</p>
<p>Zur Erbschaftsteuer sagt Lindner, er sehe hier keinen grundlegenden Handlungsbedarf. Es sei eine "zutiefst menschliche Eigenschaft, den eigenen Nachkommen etwas Wertvolles hinterlassen zu wollen". Diesen Antrieb des Menschen solle man nicht gefährden, sondern wertschätzen, sagt Lindner.</p>
<p>Sein erster Berufswunsch als Vierjähriger: "Ich wollte Bauer werden. Ich liebe die Natur." Aber: Er liebe das, was er heute tue: "Es ist meine ganze Leidenschaft, Parlamentarier zu sein."</p>
<p><em>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. September 2021.</em></p>
<p><strong>Weitere Links zur Folge:</strong> </p>
<p>Christian Lindner: <a href="https://www.zeit.de/video/2021-09/6272706554001/christian-lindner-die-fdp-wird-nur-in-eine-koalition-der-mitte-eintreten">"Die FDP wird nur in eine Koalition der Mitte eintreten"</a></p>
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      <itunes:summary>Im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter meint Christian Lindner: Die FDP sei eine Partei, &quot;die fähig ist zum Kompromiss&quot;. Lindner sagt weiter: &quot;Wir sind Garant der Mitte.&quot; Seine Partei trete nur in eine Regierung der politischen Mitte ein, &quot;die bei der Beantwortung der großen Herausforderungen der Zeit auf Marktwirtschaft, Rechtsstaat und Europa vertraut&quot;.

Zur Erbschaftsteuer sagt Lindner, er sehe hier keinen grundlegenden Handlungsbedarf. Es sei eine &quot;zutiefst menschliche Eigenschaft, den eigenen Nachkommen etwas Wertvolles hinterlassen zu wollen&quot;. Diesen Antrieb des Menschen solle man nicht gefährden, sondern wertschätzen, sagt Lindner.

Sein erster Berufswunsch als Vierjähriger: &quot;Ich wollte Bauer werden. Ich liebe die Natur.&quot; Aber: Er liebe das, was er heute tue: &quot;Es ist meine ganze Leidenschaft, Parlamentarier zu sein.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 15. September 2021.

Weitere Links zur Folge: 

Christian Lindner: &quot;Die FDP wird nur in eine Koalition der Mitte eintreten&quot;(https://www.zeit.de/video/2021-09/6272706554001/christian-lindner-die-fdp-wird-nur-in-eine-koalition-der-mitte-eintreten)</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Gespräch mit Tina Hildebrandt und Roman Pletter meint Christian Lindner: Die FDP sei eine Partei, &quot;die fähig ist zum Kompromiss&quot;. Lindner sagt weiter: &quot;Wir sind Garant der Mitte.&quot; Seine Partei trete nur in eine Regierung der politischen Mitte ein, &quot;die bei der Beantwortung der großen Herausforderungen der Zeit auf Marktwirtschaft, Rechtsstaat und Europa vertraut&quot;.

Zur Erbschaftsteuer sagt Lindner, er sehe hier keinen grundlegenden Handlungsbedarf. Es sei eine &quot;zutiefst menschliche Eigenschaft, den eigenen Nachkommen etwas Wertvolles hinterlassen zu wollen&quot;. Diesen Antrieb des Menschen solle man nicht gefährden, sondern wertschätzen, sagt Lindner.

Sein erster Berufswunsch als Vierjähriger: &quot;Ich wollte Bauer werden. Ich liebe die Natur.&quot; Aber: Er liebe das, was er heute tue: &quot;Es ist meine ganze Leidenschaft, Parlamentarier zu sein.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 15. September 2021.

Weitere Links zur Folge: 

Christian Lindner: &quot;Die FDP wird nur in eine Koalition der Mitte eintreten&quot;(https://www.zeit.de/video/2021-09/6272706554001/christian-lindner-die-fdp-wird-nur-in-eine-koalition-der-mitte-eintreten)</itunes:subtitle>
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      <title>Das Triell: &quot;Es gibt Positionen, die im Kern menschenfeindlich sind&quot;</title>
      <description><![CDATA[Jan Böhmermann, Markus Lanz und Giovanni di Lorenzo prägen auf
unterschiedliche Art und Weise die öffentliche Debatte in Deutschland:
Der Erste beeinflusst mit seinen satirischen Formaten und seinen Tweets
wie kaum ein anderer den politischen Diskurs, der Zweite moderiert
dreimal in der Woche die inzwischen wichtigste politische Sendung im
deutschen Fernsehen, der Dritte leitet seit vielen Jahren eine Zeitung,
die gerade in diesen Zeiten stark an Auflage gewinnt: Worüber sind sie
sich einig – und worüber gar nicht?

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Das Triell" im
Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021.

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Das Triell
]]></description>
      <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Jan Böhmermann, Markus Lanz und Giovanni di Lorenzo prägen auf unterschiedliche Art und Weise die öffentliche Debatte in Deutschland: Der Erste beeinflusst mit seinen satirischen Formaten und seinen Tweets wie kaum ein anderer den politischen Diskurs, der Zweite moderiert dreimal in der Woche die inzwischen wichtigste politische Sendung im deutschen Fernsehen, der Dritte leitet seit vielen Jahren eine Zeitung, die gerade in diesen Zeiten stark an Auflage gewinnt: Worüber sind sie sich einig – und worüber gar nicht? </p>
<p><em>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung "Das Triell" im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021.</em></p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Lange Nacht der ZEIT: <a href="https://www.zeit.de/freunde-der-zeit/lange-nacht-der-zeit/live-triell-jan-boehmermann-markus-lanz-giovanni-di-lorenzo-politik-journalismus">Das Triell</a></p>
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      <itunes:title>Das Triell: &quot;Es gibt Positionen, die im Kern menschenfeindlich sind&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Jan Böhmermann, Markus Lanz und Giovanni di Lorenzo prägen auf unterschiedliche Art und Weise die öffentliche Debatte in Deutschland: Der Erste beeinflusst mit seinen satirischen Formaten und seinen Tweets wie kaum ein anderer den politischen Diskurs, der Zweite moderiert dreimal in der Woche die inzwischen wichtigste politische Sendung im deutschen Fernsehen, der Dritte leitet seit vielen Jahren eine Zeitung, die gerade in diesen Zeiten stark an Auflage gewinnt: Worüber sind sie sich einig – und worüber gar nicht? 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Das Triell&quot; im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021.

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Das Triell (https://www.zeit.de/freunde-der-zeit/lange-nacht-der-zeit/live-triell-jan-boehmermann-markus-lanz-giovanni-di-lorenzo-politik-journalismus)</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jan Böhmermann, Markus Lanz und Giovanni di Lorenzo prägen auf unterschiedliche Art und Weise die öffentliche Debatte in Deutschland: Der Erste beeinflusst mit seinen satirischen Formaten und seinen Tweets wie kaum ein anderer den politischen Diskurs, der Zweite moderiert dreimal in der Woche die inzwischen wichtigste politische Sendung im deutschen Fernsehen, der Dritte leitet seit vielen Jahren eine Zeitung, die gerade in diesen Zeiten stark an Auflage gewinnt: Worüber sind sie sich einig – und worüber gar nicht? 

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung &quot;Das Triell&quot; im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021.

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Das Triell (https://www.zeit.de/freunde-der-zeit/lange-nacht-der-zeit/live-triell-jan-boehmermann-markus-lanz-giovanni-di-lorenzo-politik-journalismus)</itunes:subtitle>
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      <title>Jens Spahn: &quot;Wir müssen aufpassen, dass aus Spannungen nicht Spaltungen werden&quot;</title>
      <description><![CDATA[Im Gespräch mit den Moderatoren Tina Hildebrandt und Roman Pletter
bekräftigt Spahn seine Absage an eine Corona-Impfpflicht. Aus den
derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen und einer "sowieso angeheizten
Stimmung" sollten keine Spaltungen werden. Seine "große Sorge" sei,
einen zu großen Teil zu verlieren, "weil die Leute an der Debatte nicht
mehr teilnehmen und nur noch Konfrontation ist".

Einige Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnet Spahn die guten
Umfragewerte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als "ein bisschen
Erbschleicherei". Scholz tue so, "als wäre er Merkel in männlich, was
aber ja nicht die Politik trifft, die in seinem Programm steht". Die CDU
müsse im Wahlkampf nun offensiver werden: "Das hat mit dem Triell aus
meiner Sicht gut begonnen und das werden wir jetzt mehr machen müssen."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe
"Eine Stunde ZEIT mit…" im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4.
September 2021.

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Eine Stunde ZEIT mit Jens Spahn
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Sep 2021 16:30:47 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit den Moderatoren Tina Hildebrandt und Roman Pletter bekräftigt Spahn seine Absage an eine Corona-Impfpflicht. Aus den derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen und einer "sowieso angeheizten Stimmung" sollten keine Spaltungen werden. Seine "große Sorge" sei, einen zu großen Teil zu verlieren, "weil die Leute an der Debatte nicht mehr teilnehmen und nur noch Konfrontation ist".</p>
<p>Einige Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnet Spahn die guten Umfragewerte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als "ein bisschen Erbschleicherei". Scholz tue so, "als wäre er Merkel in männlich, was aber ja nicht die Politik trifft, die in seinem Programm steht". Die CDU müsse im Wahlkampf nun offensiver werden: "Das hat mit dem Triell aus meiner Sicht gut begonnen und das werden wir jetzt mehr machen müssen."</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit…" im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021. </p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Lange Nacht der ZEIT: Eine Stunde ZEIT mit Jens Spahn</p>
]]></content:encoded>
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Einige Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnet Spahn die guten Umfragewerte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als &quot;ein bisschen Erbschleicherei&quot;. Scholz tue so, &quot;als wäre er Merkel in männlich, was aber ja nicht die Politik trifft, die in seinem Programm steht&quot;. Die CDU müsse im Wahlkampf nun offensiver werden: &quot;Das hat mit dem Triell aus meiner Sicht gut begonnen und das werden wir jetzt mehr machen müssen.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit…&quot; im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021. 

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Eine Stunde ZEIT mit Jens Spahn
(https://www.zeit.de/freunde-der-zeit/lange-nacht-der-zeit/eine-stunde-livestream-jens-spahn)</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Gespräch mit den Moderatoren Tina Hildebrandt und Roman Pletter bekräftigt Spahn seine Absage an eine Corona-Impfpflicht. Aus den derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen und einer &quot;sowieso angeheizten Stimmung&quot; sollten keine Spaltungen werden. Seine &quot;große Sorge&quot; sei, einen zu großen Teil zu verlieren, &quot;weil die Leute an der Debatte nicht mehr teilnehmen und nur noch Konfrontation ist&quot;.

Einige Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnet Spahn die guten Umfragewerte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als &quot;ein bisschen Erbschleicherei&quot;. Scholz tue so, &quot;als wäre er Merkel in männlich, was aber ja nicht die Politik trifft, die in seinem Programm steht&quot;. Die CDU müsse im Wahlkampf nun offensiver werden: &quot;Das hat mit dem Triell aus meiner Sicht gut begonnen und das werden wir jetzt mehr machen müssen.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit…&quot; im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4. September 2021. 

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Eine Stunde ZEIT mit Jens Spahn
(https://www.zeit.de/freunde-der-zeit/lange-nacht-der-zeit/eine-stunde-livestream-jens-spahn)</itunes:subtitle>
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      <title>Robert Habeck: &quot;Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit&quot;</title>
      <description><![CDATA[Robert Habeck wollte selbst ins Kanzleramt, doch nun ist Annalena
Baerbock Spitzenkandidatin der Grünen. Danach überholten die Grünen
kurzzeitig die Union in Umfragen, doch inzwischen hat sich das
Verhältnis wieder umgedreht.

Im Wahlkampf wollen die Grünen dagegenwirken, indem sie weiter für
Klimaschutz werben. "Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit", sagt
Robert Habeck. "In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere
Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen."

Im Podcast kritisiert Habeck außerdem den europäischen Fußballverband
Uefa. Die Uefa hatte der Stadt München verboten, das Stadion zum
EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu
lassen, als Zeichen gegen die geplanten LGBTQI-feindlichen Gesetze in
Ungarn. Habeck nennt die Entscheidung der Uefa "falsch und feige".

Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der
Stopp der Gaspipeline Nord Stream 2. "Deutschland spaltet Europa mit
dieser Pipeline", sagt Habeck. "Sie ist nicht im europäischen Interesse,
ganz im Gegenteil. Die Ukraine gerät dadurch aus dem
sicherheitspolitischen Fokus Europas, so die Selbstwahrnehmung der
Ukraine."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. Juni 2021.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 11:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Robert Habeck wollte selbst ins Kanzleramt, doch nun ist Annalena Baerbock Spitzenkandidatin der Grünen. Danach überholten die Grünen kurzzeitig die Union in Umfragen, doch inzwischen hat sich das Verhältnis wieder umgedreht.</p>
<p>Im Wahlkampf wollen die Grünen dagegenwirken, indem sie weiter für Klimaschutz werben. "Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit", sagt Robert Habeck. "In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen."</p>
<p>Im Podcast kritisiert Habeck außerdem den europäischen Fußballverband Uefa. Die Uefa hatte der Stadt München verboten, das Stadion zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu lassen, als Zeichen gegen die geplanten LGBTQI-feindlichen Gesetze in Ungarn. Habeck nennt die Entscheidung der Uefa "falsch und feige".</p>
<p>Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der Stopp der Gaspipeline Nord Stream 2. "Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline", sagt Habeck. "Sie ist nicht im europäischen Interesse, ganz im Gegenteil. Die Ukraine gerät dadurch aus dem sicherheitspolitischen Fokus Europas, so die Selbstwahrnehmung der Ukraine."</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. Juni 2021.</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Robert Habeck wollte selbst ins Kanzleramt, doch nun ist Annalena Baerbock Spitzenkandidatin der Grünen. Danach überholten die Grünen kurzzeitig die Union in Umfragen, doch inzwischen hat sich das Verhältnis wieder umgedreht.

Im Wahlkampf wollen die Grünen dagegenwirken, indem sie weiter für Klimaschutz werben. &quot;Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit&quot;, sagt Robert Habeck. &quot;In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen.&quot;

Im Podcast kritisiert Habeck außerdem den europäischen Fußballverband Uefa. Die Uefa hatte der Stadt München verboten, das Stadion zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu lassen, als Zeichen gegen die geplanten LGBTQI-feindlichen Gesetze in Ungarn. Habeck nennt die Entscheidung der Uefa &quot;falsch und feige&quot;.

Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der Stopp der Gaspipeline Nord Stream 2. &quot;Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline&quot;, sagt Habeck. &quot;Sie ist nicht im europäischen Interesse, ganz im Gegenteil. Die Ukraine gerät dadurch aus dem sicherheitspolitischen Fokus Europas, so die Selbstwahrnehmung der Ukraine.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 22. Juni 2021.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Robert Habeck wollte selbst ins Kanzleramt, doch nun ist Annalena Baerbock Spitzenkandidatin der Grünen. Danach überholten die Grünen kurzzeitig die Union in Umfragen, doch inzwischen hat sich das Verhältnis wieder umgedreht.

Im Wahlkampf wollen die Grünen dagegenwirken, indem sie weiter für Klimaschutz werben. &quot;Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit&quot;, sagt Robert Habeck. &quot;In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen.&quot;

Im Podcast kritisiert Habeck außerdem den europäischen Fußballverband Uefa. Die Uefa hatte der Stadt München verboten, das Stadion zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu lassen, als Zeichen gegen die geplanten LGBTQI-feindlichen Gesetze in Ungarn. Habeck nennt die Entscheidung der Uefa &quot;falsch und feige&quot;.

Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der Stopp der Gaspipeline Nord Stream 2. &quot;Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline&quot;, sagt Habeck. &quot;Sie ist nicht im europäischen Interesse, ganz im Gegenteil. Die Ukraine gerät dadurch aus dem sicherheitspolitischen Fokus Europas, so die Selbstwahrnehmung der Ukraine.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 22. Juni 2021.</itunes:subtitle>
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      <title>Olaf Scholz: &quot;Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik&quot;</title>
      <description><![CDATA[Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im
Podcast mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt von der ZEIT über
Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät,
wer sein bester Freund ist.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 2. Juni 2021.
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      <pubDate>Thu, 3 Jun 2021 12:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im Podcast mit <a href="https://www.zeit.de/autoren/P/Roman_Pletter/index">Roman Pletter</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Tina_Hildebrandt/index.xml">Tina Hildebrandt</a> von der ZEIT über Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät, wer sein bester Freund ist.</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 2. Juni 2021.</p>
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      <itunes:title>Olaf Scholz: &quot;Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im Podcast mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt von der ZEIT über Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät, wer sein bester Freund ist.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 2. Juni 2021.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im Podcast mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt von der ZEIT über Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät, wer sein bester Freund ist.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 2. Juni 2021.</itunes:subtitle>
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      <title>Frank Schätzing: &quot;Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit&quot;</title>
      <description><![CDATA[Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an
seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von
Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los.
"Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten
an", erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann
unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: "Was,
wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise"
(Kiepenheuer & Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der
Erde spricht der "alte Recherchehaudegen", wie er sich selbst
bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe.

"Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf
bewahrt", sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine
ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können,
stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich
noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten
ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber
"irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit".

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus
der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. April 2021.
]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los. "Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten an", erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: "Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise" (Kiepenheuer & Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der Erde spricht der "alte Recherchehaudegen", wie er sich selbst bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe.</p>
<p>"Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt", sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können, stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber "irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit".</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. April 2021.</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Frank Schätzing: &quot;Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los. &quot;Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten an&quot;, erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: &quot;Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise&quot; (Kiepenheuer &amp; Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der Erde spricht der &quot;alte Recherchehaudegen&quot;, wie er sich selbst bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe.

&quot;Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt&quot;, sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können, stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber &quot;irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit&quot;.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 22. April 2021.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los. &quot;Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten an&quot;, erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: &quot;Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise&quot; (Kiepenheuer &amp; Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der Erde spricht der &quot;alte Recherchehaudegen&quot;, wie er sich selbst bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe.

&quot;Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt&quot;, sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können, stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber &quot;irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit&quot;.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 22. April 2021.</itunes:subtitle>
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      <title>Armin Laschet: &quot;Ich bin keiner, der sich selbst inszenieren kann&quot;</title>
      <description><![CDATA[Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden
gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin
Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre
und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen
bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als
Krisenmanager der Union beweisen.

Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie
genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal
„wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit
ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden
Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter.

Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und
Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie
machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung
gingen.

Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der
CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist
mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus
der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. März 2021.

Weitere Links zur Folge:

Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet

Maskenaffäre: Kommt da noch mehr?
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel

Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd

Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung

Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen
https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Mar 2021 16:30:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als Krisenmanager der Union beweisen.</p>
<p>Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal „wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter. </p>
<p>Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung gingen. </p>
<p>Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet. </p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. März 2021.</p>
<p><strong>Weitere Links zur Folge:</strong></p>
<p>Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet">https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet</a> </p>
<p>Maskenaffäre: Kommt da noch mehr? 
<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel">https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel</a> </p>
<p>Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung
<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd">https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd</a> </p>
<p>Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern
<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung">https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung</a> </p>
<p>Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen
<a href="https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie">https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie</a></p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als Krisenmanager der Union beweisen.
 
Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal „wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter. 

Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung gingen. 

Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet. 
 
Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 15. März 2021.


**Weitere Links zur Folge:**

Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet 
 
Maskenaffäre: Kommt da noch mehr? 
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel 

Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd 

Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung 

Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen
https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als Krisenmanager der Union beweisen.
 
Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal „wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter. 

Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung gingen. 

Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet. 
 
Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 15. März 2021.


**Weitere Links zur Folge:**

Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet 
 
Maskenaffäre: Kommt da noch mehr? 
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel 

Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd 

Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung 

Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen
https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie</itunes:subtitle>
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      <title>Annalena Baerbock: „Es wird am Ende keinen Verlierer geben“</title>
      <description><![CDATA[Seit 2018 teilt sich Annalena Baerbock gemeinsam mit Robert Habeck die
Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen
Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der
Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das Doppelgespann Baerbock
und Habeck, sondern darum, wen die Grünen gegen CDU und SPD ins Rennen
um die Kanzlerinnenkandidatur schicken.

"Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können", so Baerbock
im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur
Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne
man "die großen Herausforderungen" nur gemeinsam schaffen. "Deshalb wird
es am Ende keinen Verlierer geben". Zu Robert Habeck habe sie ein
freundschaftliches Verhältnis: "Wir sind befreundet, ja."

In Hinblick auf die gegenwärtigen Schul- und Kitaschließungen kritisiert
sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: "Aus meiner Sicht
steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen."
Baerbock weiter: "Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan."

Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen:
Nord Stream 2 sollte man nicht weiter bauen: "Diese Pipeline ist nicht
nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa
und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken." Auch zu dem
Ziel der NATO Mitgliedsstaaten, das vorsieht, mindestens zwei Prozent
des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, äußerte sich
Baerbock kritisch: "Ich halte diese Orientierung an diesem
Zwei-Prozent-Ziel für eine völlig absurde Debatte" Baerbock wies darauf
hin, dass die Mitgliedsländer je nach nach Konjunktur dieses Ziel
leichter oder schwerer erreichen können, viel entscheidender sei aber
eine Klärung, was das Bündnis für die eigene Sicherheit brauche. Darüber
müsse viel mehr diskutiert werden.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 23. Februar 2021.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2018 teilt sich <a href="https://www.zeit.de/thema/annalena-baerbock">Annalena Baerbock</a> gemeinsam mit Robert Habeck die Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/bundestagswahl-gruene-k-frage-baerbock-habeck">Doppelgespann Baerbock und Habeck</a>, sondern darum, wen die Grünen gegen CDU und SPD ins Rennen um die Kanzlerinnenkandidatur schicken.</p>
<p>"Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können", so Baerbock im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne man "die großen Herausforderungen" nur gemeinsam schaffen. "Deshalb wird es am Ende keinen Verlierer geben". Zu Robert Habeck habe sie ein freundschaftliches Verhältnis: "Wir sind befreundet, ja."</p>
<p>In Hinblick auf die gegenwärtigen <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2021-02/schule-corona-schweden-schweiz-daenemark-praesenzunterricht-grundschule">Schul- und Kitaschließungen</a> kritisiert sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: "Aus meiner Sicht steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen." Baerbock weiter: "Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan."</p>
<p>Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen: <a href="https://www.zeit.de/thema/nord-stream-2">Nord Stream 2</a> sollte man nicht weiter bauen: "Diese Pipeline ist nicht nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken." Auch zu dem Ziel der NATO Mitgliedsstaaten, das vorsieht, mindestens <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/nato-deutschland-verteidigungsausgaben-usa-joe-biden-donald-trump">zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts</a> für Verteidigung auszugeben, äußerte sich Baerbock kritisch: "Ich halte diese Orientierung an diesem Zwei-Prozent-Ziel für eine völlig absurde Debatte" Baerbock wies darauf hin, dass die Mitgliedsländer je nach nach Konjunktur dieses Ziel leichter oder schwerer erreichen können, viel entscheidender sei aber eine Klärung, was das Bündnis für die eigene Sicherheit brauche. Darüber müsse viel mehr diskutiert werden.</p>
<p>Das Gespräch ist eine <a href="https://www.zeit.de/video/2021-02/6234779737001/eine-stunde-zeit-mit-annalena-baerbock-es-wird-am-ende-keinen-verlierer-geben">Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung</a> aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 23. Februar 2021.</p>
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      <itunes:summary>Seit 2018 teilt sich Annalena Baerbock gemeinsam mit Robert Habeck die Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das Doppelgespann Baerbock und Habeck, sondern darum, wen die Grünen CDU und SPD ins Rennen um die Kanzlerinnenkandidatur schicken.

 &quot;Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können&quot;, so Baerbock im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne man &quot;die großen Herausforderungen&quot; nur gemeinsam schaffen. &quot;Deshalb wird es am Ende keinen Verlierer geben&quot;. Zu Robert Habeck habe sie ein freundschaftliches Verhältnis: &quot;Wir sind befreundet, ja.&quot;

In Hinblick auf die gegenwärtigen Schul- und Kitaschließungen kritisiert sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: &quot;Aus meiner Sicht steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen.&quot; Baerbock weiter: &quot;Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan.&quot;

Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen: Nord Stream 2 sollte man nicht weiter bauen: &quot;Diese Pipeline ist nicht nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 23. Februar 2021.

Weitere Informationen: 

„Es wird am Ende keinen Verlierer geben“
https://www.zeit.de/video/2021-02/6234779737001/eine-stunde-zeit-mit-annalena-baerbock-es-wird-am-ende-keinen-verlierer-geben

Parteivorsitzende der Grünen
https://www.zeit.de/thema/annalena-baerbock

Grünen-Chefs wollen K-Frage zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/bundestagswahl-gruene-k-frage-baerbock-habeck

Doch die Schulen bleiben offen
https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2021-02/schule-corona-schweden-schweiz-daenemark-praesenzunterricht-grundschule

Die umstrittene Pipeline
https://www.zeit.de/thema/nord-stream-2

Deutschland steigert Nato-Beitrag um 3,2 Prozent
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/nato-deutschland-verteidigungsausgaben-usa-joe-biden-donald-trump</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit 2018 teilt sich Annalena Baerbock gemeinsam mit Robert Habeck die Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das Doppelgespann Baerbock und Habeck, sondern darum, wen die Grünen CDU und SPD ins Rennen um die Kanzlerinnenkandidatur schicken.

 &quot;Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können&quot;, so Baerbock im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne man &quot;die großen Herausforderungen&quot; nur gemeinsam schaffen. &quot;Deshalb wird es am Ende keinen Verlierer geben&quot;. Zu Robert Habeck habe sie ein freundschaftliches Verhältnis: &quot;Wir sind befreundet, ja.&quot;

In Hinblick auf die gegenwärtigen Schul- und Kitaschließungen kritisiert sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: &quot;Aus meiner Sicht steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen.&quot; Baerbock weiter: &quot;Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan.&quot;

Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen: Nord Stream 2 sollte man nicht weiter bauen: &quot;Diese Pipeline ist nicht nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot; vom 23. Februar 2021.

Weitere Informationen: 

„Es wird am Ende keinen Verlierer geben“
https://www.zeit.de/video/2021-02/6234779737001/eine-stunde-zeit-mit-annalena-baerbock-es-wird-am-ende-keinen-verlierer-geben

Parteivorsitzende der Grünen
https://www.zeit.de/thema/annalena-baerbock

Grünen-Chefs wollen K-Frage zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/bundestagswahl-gruene-k-frage-baerbock-habeck

Doch die Schulen bleiben offen
https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2021-02/schule-corona-schweden-schweiz-daenemark-praesenzunterricht-grundschule

Die umstrittene Pipeline
https://www.zeit.de/thema/nord-stream-2

Deutschland steigert Nato-Beitrag um 3,2 Prozent
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/nato-deutschland-verteidigungsausgaben-usa-joe-biden-donald-trump</itunes:subtitle>
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      <title>Margrethe Vestager: „We have to stop looking for men”</title>
      <description><![CDATA[Im Dezember 2020 wurde Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der
Europäischen Kommission und EU-Wettbewerbskommissarin, für ihr
Engagement für ein geeintes und liberales Europa mit dem
Marion-Dönhoff-Hauptpreis geehrt.

DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die
Marion-Dönhoff-Stiftung verliehen den Preis für internationale
Versöhnung und Verständigung in diesem Jahr zum 18. Mal.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, verweist in
ihrer Laudatio auf Parallelen zwischen der Preisträgerin Margrethe
Vestager und Marion Dönhoff. Beide Frauen seien dem Impuls gefolgt, die
Gesellschaft wachzurütteln und sie zu verändern. Vestager setze mutig
die Regeln der Europäischen Union durch, egal, wie stark der Gegner sei.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des
Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember 2020 wurde Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Wettbewerbskommissarin, für ihr Engagement für ein geeintes und liberales Europa mit dem Marion-Dönhoff-Hauptpreis geehrt.</p>
<p>DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die <a href="https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/">Marion-Dönhoff-Stiftung</a> verliehen den Preis für internationale Versöhnung und Verständigung in diesem Jahr zum 18. Mal.</p>
<p>Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, verweist in ihrer Laudatio auf Parallelen zwischen der Preisträgerin Margrethe Vestager und Marion Dönhoff. Beide Frauen seien dem Impuls gefolgt, die Gesellschaft wachzurütteln und sie zu verändern. Vestager setze mutig die Regeln der Europäischen Union durch, egal, wie stark der Gegner sei.</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Im Dezember 2020 wurde Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Wettbewerbskommissarin, für ihr Engagement für ein geeintes und liberales Europa mit dem Marion-Dönhoff-Hauptpreis geehrt. 

DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion-Dönhoff-Stiftung verliehen den Preis für internationale Versöhnung und Verständigung in diesem Jahr zum 18. Mal.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, verweist in ihrer Laudatio auf Parallelen zwischen der Preisträgerin Margrethe Vestager und Marion Dönhoff. Beide Frauen seien dem Impuls gefolgt, die Gesellschaft wachzurütteln und sie zu verändern. Vestager setze mutig die Regeln der Europäischen Union durch, egal, wie stark der Gegner sei.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.

Weitere Informationen zum Marion-Dönhoff-Preis:
https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Dezember 2020 wurde Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Wettbewerbskommissarin, für ihr Engagement für ein geeintes und liberales Europa mit dem Marion-Dönhoff-Hauptpreis geehrt. 

DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion-Dönhoff-Stiftung verliehen den Preis für internationale Versöhnung und Verständigung in diesem Jahr zum 18. Mal.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, verweist in ihrer Laudatio auf Parallelen zwischen der Preisträgerin Margrethe Vestager und Marion Dönhoff. Beide Frauen seien dem Impuls gefolgt, die Gesellschaft wachzurütteln und sie zu verändern. Vestager setze mutig die Regeln der Europäischen Union durch, egal, wie stark der Gegner sei.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.

Weitere Informationen zum Marion-Dönhoff-Preis:
https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/</itunes:subtitle>
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      <title>Carolin Stüdemann und Michael Fritz von Viva con Agua: &quot;Ich fänd‘s geil, wenn alle Menschen Zugang zu Trinkwasser haben&quot;</title>
      <description><![CDATA[Viva con Agua de St. Pauli e. V. wurde mit dem
Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und
Versöhnung ausgezeichnet, der jährlich von der ZEIT, der ZEIT-Stiftung
Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben wird.
Die Non-Profit-Organisation engagiert sich weltweiten mit Projekten für
bessere Trinkwasser- und sanitäre Grundversorgung.

Die Laudatio auf die Non-Profit Organisation hält Musikerin Joy
Denalane, die Viva con Agua schon seit vielen Jahren eng verbunden ist:
"Viva con Agua hat einfach verstanden, die Leute da abzuholen, wo sie
gerade sind." Die Organisation nutze die "universal language" Musik,
Kunst und Sport, "um für die Sache zu sprechen, um sozusagen die
Kommunikation zu erleichtern, und vor allem auch, um auf Augenhöhe mit
den Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu sprechen".

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des
Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Dec 2020 07:05:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Viva con Agua de St. Pauli e. V. wurde mit dem <a href="https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/">Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung</a> ausgezeichnet, der jährlich von der ZEIT, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben wird. Die Non-Profit-Organisation engagiert sich weltweiten mit Projekten für bessere Trinkwasser- und sanitäre Grundversorgung.</p>
<p>Die Laudatio auf die Non-Profit Organisation hält Musikerin Joy Denalane, die Viva con Agua schon seit vielen Jahren eng verbunden ist: "Viva con Agua hat einfach verstanden, die Leute da abzuholen, wo sie gerade sind." Die Organisation nutze die "universal language" Musik, Kunst und Sport, "um für die Sache zu sprechen, um sozusagen die Kommunikation zu erleichtern, und vor allem auch, um auf Augenhöhe mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu sprechen".</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.</p>
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      <itunes:title>Carolin Stüdemann und Michael Fritz von Viva con Agua: &quot;Ich fänd‘s geil, wenn alle Menschen Zugang zu Trinkwasser haben&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Viva con Agua de St. Pauli e. V. wurde mit dem Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet, der jährlich von der ZEIT, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/

Viva con Agua engagiert sich weltweiten mit Projekten für bessere Trinkwasser- und sanitäre Grundversorgung.

Die Laudatio auf die Non-Profit-Organisation hält Musikerin Joy Denalane, die Viva con Agua schon seit vielen Jahren eng verbunden ist: &quot;Viva con Agua hat einfach verstanden, die Leute da abzuholen, wo sie gerade sind.&quot; Die Organisation nutze die &quot;universal language&quot; Musik, Kunst und Sport, &quot;um für die Sache zu sprechen, um sozusagen die Kommunikation zu erleichtern, und vor allem auch, um auf Augenhöhe mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu sprechen&quot;.

ZEIT Campus ONLINE-Redakteurin Amna Franzke überreichte den Preis in der digitalen Veranstaltung aus dem resonanzraum, nur wenige Meter vom Hauptsitz des Vereins entfernt, an Mitgründer Michael Fritz und die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann.

Im Gespräch machte Stüdemann deutlich, dass die Corona-Pandemie Viva con Agua &quot;mitten ins Herz getroffen&quot; habe. &quot;Insbesondere in diesem Jahr, wo sauberes Trinkwasser und besonders Hygiene wichtiger ist denn je&quot;, verzeichnete der Verein, der vor allem auf Events und Festivals Spenden generiert, erhebliche Einbußen. Aus diesem Grund musste sich die Organisation in kurzer Zeit &quot;neue Formate einfallen lassen, um die Menschen zum Spenden und Aktivwerden anzuregen&quot;, ergänzte Fritz.

Außerdem berichtet der Mitgründer im Podcast von der Entstehungsgeschichte des Vereins, der seit 2006 besteht, und dem Prozess der Professionalisierung zur Non-Profit-Organisation. Heute verzeichnet Viva con Agua ein großes Netzwerk an Helferinnen und Helfern sowie Tochtergesellschaften.

Der Marion-Dönhoff-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Geld wolle die Organisation zwei Brunnen in Äthiopien bauen und so &quot;insgesamt 280.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen&quot;, berichtet die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann euphorisch.

Abschließend erklärte Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, seine Vision für 2021: &quot;Ich fänd‘s geil, wenn wir es nächstes Jahr einfach mal schaffen, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Das ist noch eine große Utopie vielleicht, doch rein theoretisch ist es möglich.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Viva con Agua de St. Pauli e. V. wurde mit dem Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet, der jährlich von der ZEIT, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/

Viva con Agua engagiert sich weltweiten mit Projekten für bessere Trinkwasser- und sanitäre Grundversorgung.

Die Laudatio auf die Non-Profit-Organisation hält Musikerin Joy Denalane, die Viva con Agua schon seit vielen Jahren eng verbunden ist: &quot;Viva con Agua hat einfach verstanden, die Leute da abzuholen, wo sie gerade sind.&quot; Die Organisation nutze die &quot;universal language&quot; Musik, Kunst und Sport, &quot;um für die Sache zu sprechen, um sozusagen die Kommunikation zu erleichtern, und vor allem auch, um auf Augenhöhe mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu sprechen&quot;.

ZEIT Campus ONLINE-Redakteurin Amna Franzke überreichte den Preis in der digitalen Veranstaltung aus dem resonanzraum, nur wenige Meter vom Hauptsitz des Vereins entfernt, an Mitgründer Michael Fritz und die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann.

Im Gespräch machte Stüdemann deutlich, dass die Corona-Pandemie Viva con Agua &quot;mitten ins Herz getroffen&quot; habe. &quot;Insbesondere in diesem Jahr, wo sauberes Trinkwasser und besonders Hygiene wichtiger ist denn je&quot;, verzeichnete der Verein, der vor allem auf Events und Festivals Spenden generiert, erhebliche Einbußen. Aus diesem Grund musste sich die Organisation in kurzer Zeit &quot;neue Formate einfallen lassen, um die Menschen zum Spenden und Aktivwerden anzuregen&quot;, ergänzte Fritz.

Außerdem berichtet der Mitgründer im Podcast von der Entstehungsgeschichte des Vereins, der seit 2006 besteht, und dem Prozess der Professionalisierung zur Non-Profit-Organisation. Heute verzeichnet Viva con Agua ein großes Netzwerk an Helferinnen und Helfern sowie Tochtergesellschaften.

Der Marion-Dönhoff-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Geld wolle die Organisation zwei Brunnen in Äthiopien bauen und so &quot;insgesamt 280.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen&quot;, berichtet die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann euphorisch.

Abschließend erklärte Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, seine Vision für 2021: &quot;Ich fänd‘s geil, wenn wir es nächstes Jahr einfach mal schaffen, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Das ist noch eine große Utopie vielleicht, doch rein theoretisch ist es möglich.&quot;

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.</itunes:subtitle>
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      <title>Frank-Walter Steinmeier: &quot;Ich habe viel Glück gehabt&quot;</title>
      <description><![CDATA[Er kommt aus einer Arbeiterfamilie, sein Vater war Tischler. Für
Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war es eine Mischung aus
Talent, Glück und Zuspruch von Eltern und Lehrern, die ihm den Weg zum
Abitur und Studium geebnet haben. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo
spricht mit dem Bundespräsidenten im Podcast über dessen
Bildungsbiografie.

Gerade weil Steinmeier, aufgewachsen in einem Haushalt "ohne Klavier und
Bibliothek", besondere Aufstiegschancen erhielt, liegt ihm das Thema
Bildung besonders am Herzen. Für ihn bleiben auch nach vielen Jahren
noch Fragen dazu, wie sehr ihn seine gesellschaftliche Herkunft geprägt
hat: "Sind ähnliche Biografien ein Grund dafür, dass man zusammenkommt,
dass man sich erkennt?" Auch der Vater seiner Frau war Tischler, sie
kommt aus ganz ähnlichen Verhältnissen wie der Bundespräsident.
Steinmeier ist außerdem nur zehn Kilometer entfernt vom ehemaligen
Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgewachsen.

Deutschland ist beim Thema Chancengleichheit noch nicht am Ziel
angekommen, sagt Frank-Walter Steinmeier. "Chancengleichheit ist erst
dann hergestellt, wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, wenn
Kinder aus Akademikerfamilien eine Ausbildung machen." Die
Benachteiligung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund
beginnt schon im Kindergarten, kritisiert der Bundespräsident im
Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Chancengleichheit werde erst dann zur
Realität, wenn nicht nur die Kinder aus Familien wie seiner eigenen
Abitur machen können, sondern wenn es auch nicht als Unglück begriffen
wird, dass Kinder von Akademikerfamilien vielleicht eine Ausbildung
machen. Er findet: "Schulen müssen nicht Paläste sein. Es wäre schon
gut, wenn überall die sanitären Anlagen funktionieren. Es ist
entscheidend, was drinnen stattfindet."
]]></description>
      <pubDate>Thu, 3 Dec 2020 07:15:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Er kommt aus einer Arbeiterfamilie, sein Vater war Tischler. Für Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war es eine Mischung aus Talent, Glück und Zuspruch von Eltern und Lehrern, die ihm den Weg zum Abitur und Studium geebnet haben. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht mit dem Bundespräsidenten im Podcast über dessen Bildungsbiografie.</p>
<p>Gerade weil Steinmeier, aufgewachsen in einem Haushalt "ohne Klavier und Bibliothek", besondere Aufstiegschancen erhielt, liegt ihm das Thema Bildung besonders am Herzen. Für ihn bleiben auch nach vielen Jahren noch Fragen dazu, wie sehr ihn seine gesellschaftliche Herkunft geprägt hat: "Sind ähnliche Biografien ein Grund dafür, dass man zusammenkommt, dass man sich erkennt?" Auch der Vater seiner Frau war Tischler, sie kommt aus ganz ähnlichen Verhältnissen wie der Bundespräsident. Steinmeier ist außerdem nur zehn Kilometer entfernt vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgewachsen.</p>
<p>Deutschland ist beim Thema Chancengleichheit noch nicht am Ziel angekommen, sagt Frank-Walter Steinmeier. "Chancengleichheit ist erst dann hergestellt, wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, wenn Kinder aus Akademikerfamilien eine Ausbildung machen." Die Benachteiligung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund beginnt schon im Kindergarten, kritisiert der Bundespräsident im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Chancengleichheit werde erst dann zur Realität, wenn nicht nur die Kinder aus Familien wie seiner eigenen Abitur machen können, sondern wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, dass Kinder von Akademikerfamilien vielleicht eine Ausbildung machen. Er findet: "Schulen müssen nicht Paläste sein. Es wäre schon gut, wenn überall die sanitären Anlagen funktionieren. Es ist entscheidend, was drinnen stattfindet."</p>
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      <itunes:title>Frank-Walter Steinmeier: &quot;Ich habe viel Glück gehabt&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Er kommt aus einer Arbeiterfamilie, sein Vater war Tischler. Für Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war es eine Mischung aus Talent, Glück und Zuspruch von Eltern und Lehrern, die ihm den Weg zum Abitur und Studium geebnet haben. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht mit dem Bundespräsidenten im Podcast über dessen Bildungsbiografie.

Gerade weil Steinmeier, aufgewachsen in einem Haushalt &quot;ohne Klavier und Bibliothek&quot;, besondere Aufstiegschancen erhielt, liegt ihm das Thema Bildung besonders am Herzen. Für ihn bleiben auch nach vielen Jahren noch Fragen dazu, wie sehr ihn seine gesellschaftliche Herkunft geprägt hat: &quot;Sind ähnliche Biografien ein Grund dafür, dass man zusammenkommt, dass man sich erkennt?&quot; Auch der Vater seiner Frau war Tischler, sie kommt aus ganz ähnlichen Verhältnissen wie der Bundespräsident. Steinmeier ist außerdem nur zehn Kilometer entfernt vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgewachsen.

Deutschland ist beim Thema Chancengleichheit noch nicht am Ziel angekommen, sagt Frank-Walter Steinmeier. &quot;Chancengleichheit ist erst dann hergestellt, wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, wenn Kinder aus Akademikerfamilien eine Ausbildung machen.&quot; Die Benachteiligung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund beginnt schon im Kindergarten, kritisiert der Bundespräsident im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Chancengleichheit werde erst dann zur Realität, wenn nicht nur die Kinder aus Familien wie seiner eigenen Abitur machen können, sondern wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, dass Kinder von Akademikerfamilien vielleicht eine Ausbildung machen. Er findet: &quot;Schulen müssen nicht Paläste sein. Es wäre schon gut, wenn überall die sanitären Anlagen funktionieren. Es ist entscheidend, was drinnen stattfindet.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Er kommt aus einer Arbeiterfamilie, sein Vater war Tischler. Für Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war es eine Mischung aus Talent, Glück und Zuspruch von Eltern und Lehrern, die ihm den Weg zum Abitur und Studium geebnet haben. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht mit dem Bundespräsidenten im Podcast über dessen Bildungsbiografie.

Gerade weil Steinmeier, aufgewachsen in einem Haushalt &quot;ohne Klavier und Bibliothek&quot;, besondere Aufstiegschancen erhielt, liegt ihm das Thema Bildung besonders am Herzen. Für ihn bleiben auch nach vielen Jahren noch Fragen dazu, wie sehr ihn seine gesellschaftliche Herkunft geprägt hat: &quot;Sind ähnliche Biografien ein Grund dafür, dass man zusammenkommt, dass man sich erkennt?&quot; Auch der Vater seiner Frau war Tischler, sie kommt aus ganz ähnlichen Verhältnissen wie der Bundespräsident. Steinmeier ist außerdem nur zehn Kilometer entfernt vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgewachsen.

Deutschland ist beim Thema Chancengleichheit noch nicht am Ziel angekommen, sagt Frank-Walter Steinmeier. &quot;Chancengleichheit ist erst dann hergestellt, wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, wenn Kinder aus Akademikerfamilien eine Ausbildung machen.&quot; Die Benachteiligung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund beginnt schon im Kindergarten, kritisiert der Bundespräsident im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Chancengleichheit werde erst dann zur Realität, wenn nicht nur die Kinder aus Familien wie seiner eigenen Abitur machen können, sondern wenn es auch nicht als Unglück begriffen wird, dass Kinder von Akademikerfamilien vielleicht eine Ausbildung machen. Er findet: &quot;Schulen müssen nicht Paläste sein. Es wäre schon gut, wenn überall die sanitären Anlagen funktionieren. Es ist entscheidend, was drinnen stattfindet.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Nick Hornby: &quot;Ich bin selbstbewusster geworden.&quot;</title>
      <description><![CDATA[Der Bestsellerautor Nick Hornby ist bekannt für seine amüsanten und
teilweise mit schwarzem Humor gespickten Romane, die Geschichten mitten
aus dem Leben erzählen, wie in High Fidelity, About a Boy und A Long Way
Down. In seinem neuen Roman Just Like You erzählt der britische
Schriftsteller von der Liebe eines ungleichen Paares in Zeiten des
Brexits, von Rassismus und von den Grenzen, die die unterschiedlichen
Klassen und Milieus in London trennen. Auf die Frage, ob es nicht eine
Herausforderung gewesen sei, als weißer Mann über einen schwarzen Mann
und eine weiße Frau zu schreiben, antwortet er gelassen: "Ich bin
selbstbewusster geworden, was mein Schreiben angeht." Er würde ungern
nur über Weiße schreiben.

Außerdem geht es in dem Gespräch um die Frage, ob Shakespeare für den
Brexit gestimmt hätte. Mit ZEIT-ONLINE-Redakteur Dirk Peitz spricht
Hornby über das Versagen von Populisten im Umgang mit dem Brexit und der
Corona-Pandemie: "Mit dem schlechten Umgang der Regierung in Bezug auf
die Pandemie haben wir uns in den einen Fuß geschossen und wenn der
Brexit im Januar kommt, schießen wir uns in den anderen Fuß – sodass wir
ganz den Halt verlieren."

Als Fußball-Fan bedauert Hornby die negativen Begleiterscheinungen des
modernen Fußballs: "Es ist für mich wirklich deprimierend, weil es für
den Verein hauptsächlich um Geld geht, darum, seine Position möglichst
lang zu halten." Trotzdem lässt er sich dazu hinreißen, einen Tipp
abzugeben, wer nächsten Sommer Meister wird. Tipps hat Hornby auch für
das ewige Zuhausesein. Er erzählt, welche Musikrichtungen ihn durch
diese schwierige Zeit begleiten.
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bestsellerautor Nick Hornby ist bekannt für seine amüsanten und teilweise mit schwarzem Humor gespickten Romane, die Geschichten mitten aus dem Leben erzählen, wie in <em>High Fidelity</em>, <em>About a Boy</em> und <em>A Long Way Down</em>. In seinem neuen Roman <em>Just Like You</em> erzählt der britische Schriftsteller von der Liebe eines ungleichen Paares in Zeiten des Brexits, von Rassismus und von den Grenzen, die die unterschiedlichen Klassen und Milieus in London trennen. Auf die Frage, ob es nicht eine Herausforderung gewesen sei, als weißer Mann über einen schwarzen Mann und eine weiße Frau zu schreiben, antwortet er gelassen: "Ich bin selbstbewusster geworden, was mein Schreiben angeht." Er würde ungern nur über Weiße schreiben. </p>
<p>Außerdem geht es in dem Gespräch um die Frage, ob Shakespeare für den Brexit gestimmt hätte. Mit ZEIT-ONLINE-Redakteur Dirk Peitz spricht Hornby über das Versagen von Populisten im Umgang mit dem Brexit und der Corona-Pandemie: "Mit dem schlechten Umgang der Regierung in Bezug auf die Pandemie haben wir uns in den einen Fuß geschossen und wenn der Brexit im Januar kommt, schießen wir uns in den anderen Fuß – sodass wir ganz den Halt verlieren."</p>
<p>Als Fußball-Fan bedauert Hornby die negativen Begleiterscheinungen des modernen Fußballs: "Es ist für mich wirklich deprimierend, weil es für den Verein hauptsächlich um Geld geht, darum, seine Position möglichst lang zu halten." Trotzdem lässt er sich dazu hinreißen, einen Tipp abzugeben, wer nächsten Sommer Meister wird. Tipps hat Hornby auch für das ewige Zuhausesein. Er erzählt, welche Musikrichtungen ihn durch diese schwierige Zeit begleiten.</p>
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      <itunes:title>Nick Hornby: &quot;Ich bin selbstbewusster geworden.&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Der Bestsellerautor Nick Hornby ist bekannt für seine amüsanten und teilweise mit schwarzem Humor gespickten Romane, die Geschichten mitten aus dem Leben erzählen, wie in &quot;High Fidelity&quot;, &quot;About a Boy&quot; und &quot;A Long Way Down&quot;. In seinem neuen Roman &quot;Just Like You&quot; erzählt der britische Schriftsteller von der Liebe eines ungleichen Paares in Zeiten des Brexits, von Rassismus und von den Grenzen, die die unterschiedlichen Klassen und Milieus in London trennen. Auf die Frage, ob es nicht eine Herausforderung gewesen sei, als weißer Mann über einen schwarzen Mann und eine weiße Frau zu schreiben, antwortet er gelassen: &quot;Ich bin selbstbewusster geworden, was mein Schreiben angeht.&quot; Er würde ungern nur über Weiße schreiben. 

Außerdem geht es in dem Gespräch um die Frage, ob Shakespeare für den Brexit gestimmt hätte. Mit ZEIT-ONLINE-Redakteur Dirk Peitz spricht Hornby über das Versagen von Populisten im Umgang mit dem Brexit und der Corona-Pandemie: &quot;Mit dem schlechten Umgang der Regierung in Bezug auf die Pandemie haben wir uns in den einen Fuß geschossen und wenn der Brexit im Januar kommt, schießen wir uns in den anderen Fuß – sodass wir ganz den Halt verlieren.&quot;

Als Fußball-Fan bedauert Hornby die negativen Begleiterscheinungen des modernen Fußballs: &quot;Es ist für mich wirklich deprimierend, weil es für den Verein hauptsächlich um Geld geht, darum, seine Position möglichst lang zu halten.&quot; Trotzdem lässt er sich dazu hinreißen, einen Tipp abzugeben, wer nächsten Sommer Meister wird. Tipps hat Hornby auch für das ewige Zuhausesein. Er erzählt, welche Musikrichtungen ihn durch diese schwierige Zeit begleiten.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Bestsellerautor Nick Hornby ist bekannt für seine amüsanten und teilweise mit schwarzem Humor gespickten Romane, die Geschichten mitten aus dem Leben erzählen, wie in &quot;High Fidelity&quot;, &quot;About a Boy&quot; und &quot;A Long Way Down&quot;. In seinem neuen Roman &quot;Just Like You&quot; erzählt der britische Schriftsteller von der Liebe eines ungleichen Paares in Zeiten des Brexits, von Rassismus und von den Grenzen, die die unterschiedlichen Klassen und Milieus in London trennen. Auf die Frage, ob es nicht eine Herausforderung gewesen sei, als weißer Mann über einen schwarzen Mann und eine weiße Frau zu schreiben, antwortet er gelassen: &quot;Ich bin selbstbewusster geworden, was mein Schreiben angeht.&quot; Er würde ungern nur über Weiße schreiben. 

Außerdem geht es in dem Gespräch um die Frage, ob Shakespeare für den Brexit gestimmt hätte. Mit ZEIT-ONLINE-Redakteur Dirk Peitz spricht Hornby über das Versagen von Populisten im Umgang mit dem Brexit und der Corona-Pandemie: &quot;Mit dem schlechten Umgang der Regierung in Bezug auf die Pandemie haben wir uns in den einen Fuß geschossen und wenn der Brexit im Januar kommt, schießen wir uns in den anderen Fuß – sodass wir ganz den Halt verlieren.&quot;

Als Fußball-Fan bedauert Hornby die negativen Begleiterscheinungen des modernen Fußballs: &quot;Es ist für mich wirklich deprimierend, weil es für den Verein hauptsächlich um Geld geht, darum, seine Position möglichst lang zu halten.&quot; Trotzdem lässt er sich dazu hinreißen, einen Tipp abzugeben, wer nächsten Sommer Meister wird. Tipps hat Hornby auch für das ewige Zuhausesein. Er erzählt, welche Musikrichtungen ihn durch diese schwierige Zeit begleiten.</itunes:subtitle>
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      <title>Markus Söder: &quot;Ich bin für die Frauenquote&quot;</title>
      <description><![CDATA[Von Anfang an verhing Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in der
Corona-Krise besonders harte Maßnahmen. Als einer der ersten Länderchefs
führte er den Lockdown ein und steht mit seinem Krisenmanagement oftmals
im Fokus der Debatte um die Corona-Maßnahmen in seinem Bundesland, aber
auch bundesweit. Rückblickend würde er "eigentlich keine Entscheidungen
groß anders treffen".

Im Gespräch mit den ZEIT-Redakteurinnen und -Redakteuren Charlotte
Parnack und Roman Pletter äußert er sich über die aktuellen Proteste
gegen Corona-Maßnahmen. Er warnt in diesem Zusammenhang vor bestimmten
Gruppen, die das Virus politisch instrumentalisieren würden und einen
"sektenähnlichen Charakter" hätten. Das seien "übrigens dieselben
Weltverschwörungsargumente, die auch gegen den Klimawandel angeführt
werden", und es sei "eine Aufgabe der Sicherheitsbehörden, genau zu
analysieren, was dahintersteckt". Man dürfe diese Menschen nicht als
"Spinner" abtun, sondern "auf jedes noch so absurde und abstruse
Argument ein Gegenargument finden". Zur Maskenpflicht sagt er: "Die
Maske ist für mich kein Symbol der Einschränkung, sondern eher von mehr
Möglichkeiten."

Der CSU-Parteivorsitzende spricht sich zudem für eine Frauenquote in
Dax-Vorständen aus: "Ich bin für die Frauenquote." Söder betont: "Es
gibt hoch qualifizierte Männer und Frauen in unserem Land und genauso
viele Frauen wie Männer, die diese Jobs locker machen können."
]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 10:50:31 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Von Anfang an verhing Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in der Corona-Krise besonders harte Maßnahmen. Als einer der ersten Länderchefs führte er den Lockdown ein und steht mit seinem Krisenmanagement oftmals im Fokus der Debatte um die Corona-Maßnahmen in seinem Bundesland, aber auch bundesweit. Rückblickend würde er "eigentlich keine Entscheidungen groß anders treffen".</p>
<p>Im Gespräch mit den ZEIT-Redakteurinnen und -Redakteuren Charlotte Parnack und Roman Pletter äußert er sich über die aktuellen Proteste gegen Corona-Maßnahmen. Er warnt in diesem Zusammenhang vor bestimmten Gruppen, die das Virus politisch instrumentalisieren würden und einen "sektenähnlichen Charakter" hätten. Das seien "übrigens dieselben Weltverschwörungsargumente, die auch gegen den Klimawandel angeführt werden", und es sei "eine Aufgabe der Sicherheitsbehörden, genau zu analysieren, was dahintersteckt". Man dürfe diese Menschen nicht als "Spinner" abtun, sondern "auf jedes noch so absurde und abstruse Argument ein Gegenargument finden". Zur Maskenpflicht sagt er: "Die Maske ist für mich kein Symbol der Einschränkung, sondern eher von mehr Möglichkeiten."</p>
<p>Der CSU-Parteivorsitzende spricht sich zudem für eine Frauenquote in Dax-Vorständen aus: "Ich bin für die Frauenquote." Söder betont: "Es gibt hoch qualifizierte Männer und Frauen in unserem Land und genauso viele Frauen wie Männer, die diese Jobs locker machen können."</p>
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Im Gespräch mit den ZEIT-Redakteurinnen und -Redakteuren Charlotte Parnack und Roman Pletter äußert er sich über die aktuellen Proteste gegen Corona-Maßnahmen. Er warnt in diesem Zusammenhang vor bestimmten Gruppen, die das Virus politisch instrumentalisieren würden und einen &quot;sektenähnlichen Charakter&quot; hätten. Das seien &quot;übrigens dieselben Weltverschwörungsargumente, die auch gegen den Klimawandel angeführt werden&quot;, und es sei &quot;eine Aufgabe der Sicherheitsbehörden, genau zu analysieren, was dahintersteckt&quot;. Man dürfe diese Menschen nicht als &quot;Spinner&quot; abtun, sondern &quot;auf jedes noch so absurde und abstruse Argument ein Gegenargument finden&quot;. Zur Maskenpflicht sagt er: &quot;Die Maske ist für mich kein Symbol der Einschränkung, sondern eher von mehr Möglichkeiten.&quot;

Der CSU-Parteivorsitzende spricht sich zudem für eine Frauenquote in Dax-Vorständen aus: &quot;Ich bin für die Frauenquote.&quot; Söder betont: &quot;Es gibt hoch qualifizierte Männer und Frauen in unserem Land und genauso viele Frauen wie Männer, die diese Jobs locker machen können.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Von Anfang an verhing Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in der Corona-Krise besonders harte Maßnahmen. Als einer der ersten Länderchefs führte er den Lockdown ein und steht mit seinem Krisenmanagement oftmals im Fokus der Debatte um die Corona-Maßnahmen in seinem Bundesland, aber auch bundesweit. Rückblickend würde er &quot;eigentlich keine Entscheidungen groß anders treffen&quot;.

Im Gespräch mit den ZEIT-Redakteurinnen und -Redakteuren Charlotte Parnack und Roman Pletter äußert er sich über die aktuellen Proteste gegen Corona-Maßnahmen. Er warnt in diesem Zusammenhang vor bestimmten Gruppen, die das Virus politisch instrumentalisieren würden und einen &quot;sektenähnlichen Charakter&quot; hätten. Das seien &quot;übrigens dieselben Weltverschwörungsargumente, die auch gegen den Klimawandel angeführt werden&quot;, und es sei &quot;eine Aufgabe der Sicherheitsbehörden, genau zu analysieren, was dahintersteckt&quot;. Man dürfe diese Menschen nicht als &quot;Spinner&quot; abtun, sondern &quot;auf jedes noch so absurde und abstruse Argument ein Gegenargument finden&quot;. Zur Maskenpflicht sagt er: &quot;Die Maske ist für mich kein Symbol der Einschränkung, sondern eher von mehr Möglichkeiten.&quot;

Der CSU-Parteivorsitzende spricht sich zudem für eine Frauenquote in Dax-Vorständen aus: &quot;Ich bin für die Frauenquote.&quot; Söder betont: &quot;Es gibt hoch qualifizierte Männer und Frauen in unserem Land und genauso viele Frauen wie Männer, die diese Jobs locker machen können.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Ingo Schulze: &quot;Ich weigere mich, mich zum Feind machen zu lassen&quot;</title>
      <description><![CDATA[Für Ingo Schulze gibt es heute viele Gründe, auf die Straße zu gehen. Im
Gespräch mit Martin Machowecz, dem Büroleiter der ZEIT im Osten, spricht
er im Podcast "ZEIT Bühne" über seine Abneigung gegenüber Pegida, seine
Rolle als Wendeautor und über seinen Roman "Die rechtschaffenen Mörder",
aus dem der Autor auch einige Passagen liest.

Mit der Radikalisierung der Gesellschaft hat sich Ingo Schulze also
nicht abgefunden. Damit, als Wendeautor bezeichnet zu werden, dafür
schon. Früher hätte er sich darüber aufgeregt, aber das sei ein Kampf
gegen Windmühlenflügel. Inzwischen sei es ihm "eigentlich schnurz". In
seinen Romanen geht es oft um Wende- und Nachwendeschicksale. Bekannt
wurde Ingo Schulze mit seinem 1998 erschienen Roman "Simple Storys – Ein
Roman aus der ostdeutschen Provinz" bekannt. Die Zeit Anfang der
NEunzigerjahre, in der er den Kapitalismus im Schnellkurs habe lernen
müssen, sei für ihn prägend gewesen.

Ingo Schulze, Sohn einer Ärztin, äußert sich außerdem kritisch zum
deutschen Gesundheitssystem, denn "wir müssen, glaube ich, als
Gesellschaft sehr genau sagen, wo wir keine Marktwirtschaft wollen. Wo's
irgendwie um Werte geht, eben wie Gesundheit und Würde, wo das eben
keine Rolle spielen muss". Er finde es "absurd, dass Krankenhäuser von
Hedgefonds gekauft werden können" und "sehr fragwürdig, wenn nicht mehr
die Rede von Patientinnen und Patienten ist, sondern von Kundinnen und
Kunden".

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 24. Juni 2020 in Berlin
stattfand.

Weiterführende Links:
https://www.zeit.de/2020/11/die-rechtschaffenden-moerder-ingo-schulze-roman
]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Für Ingo Schulze gibt es heute viele Gründe, auf die Straße zu gehen. Im Gespräch mit Martin Machowecz, dem Büroleiter der ZEIT im Osten, spricht er im Podcast "ZEIT Bühne" über seine Abneigung gegenüber Pegida, seine Rolle als Wendeautor und über seinen Roman "Die rechtschaffenen Mörder", aus dem der Autor auch einige Passagen liest.</p>
<p>Mit der Radikalisierung der Gesellschaft hat sich Ingo Schulze also nicht abgefunden. Damit, als Wendeautor bezeichnet zu werden, dafür schon. Früher hätte er sich darüber aufgeregt, aber das sei ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Inzwischen sei es ihm "eigentlich schnurz". In seinen Romanen geht es oft um Wende- und Nachwendeschicksale. Bekannt wurde Ingo Schulze mit seinem 1998 erschienen Roman "Simple Storys – Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz" bekannt. Die Zeit Anfang der NEunzigerjahre, in der er den Kapitalismus im Schnellkurs habe lernen müssen, sei für ihn prägend gewesen.</p>
<p>Ingo Schulze, Sohn einer Ärztin, äußert sich außerdem kritisch zum deutschen Gesundheitssystem, denn "wir müssen, glaube ich, als Gesellschaft sehr genau sagen, wo wir keine Marktwirtschaft wollen. Wo's irgendwie um Werte geht, eben wie Gesundheit und Würde, wo das eben keine Rolle spielen muss". Er finde es "absurd, dass Krankenhäuser von Hedgefonds gekauft werden können" und "sehr fragwürdig, wenn nicht mehr die Rede von Patientinnen und Patienten ist, sondern von Kundinnen und Kunden".</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 24. Juni 2020 in Berlin stattfand. </p>
<p>Weiterführende Links:
<a href="https://www.zeit.de/2020/11/die-rechtschaffenden-moerder-ingo-schulze-roman">https://www.zeit.de/2020/11/die-rechtschaffenden-moerder-ingo-schulze-roman</a></p>
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      <itunes:title>Ingo Schulze: &quot;Ich weigere mich, mich zum Feind machen zu lassen&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Für Ingo Schulze gibt es heute viele Gründe, auf die Straße zu gehen. Im Gespräch mit Martin Machowecz, dem Büroleiter der ZEIT im Osten, spricht er im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; über seine Abneigung gegenüber Pegida, seine Rolle als Wendeautor und über seinen Roman &quot;Die rechtschaffenen Mörder&quot;, aus dem der Autor auch einige Passagen liest.

Mit der Radikalisierung der Gesellschaft hat sich Ingo Schulze also nicht abgefunden. Damit, als Wendeautor bezeichnet zu werden, dafür schon. Früher hätte er sich darüber aufgeregt, aber das sei ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Inzwischen sei es ihm &quot;eigentlich schnurz&quot;. In seinen Romanen geht es oft um Wende- und Nachwendeschicksale. Bekannt wurde Ingo Schulze mit seinem 1998 erschienen Roman &quot;Simple Storys – Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz&quot; bekannt. Die Zeit Anfang der Neunzigerjahre, in der er den Kapitalismus im Schnellkurs habe lernen müssen, sei für ihn prägend gewesen.

Ingo Schulze, Sohn einer Ärztin, äußert sich außerdem kritisch zum deutschen Gesundheitssystem, denn &quot;wir müssen, glaube ich, als Gesellschaft sehr genau sagen, wo wir keine Marktwirtschaft wollen. Wo&apos;s irgendwie um Werte geht, eben wie Gesundheit und Würde, wo das eben keine Rolle spielen muss&quot;. Er finde es &quot;absurd, dass Krankenhäuser von Hedgefonds gekauft werden können&quot; und &quot;sehr fragwürdig, wenn nicht mehr die Rede von Patientinnen und Patienten ist, sondern von Kundinnen und Kunden&quot;.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot;, die am 24. Juni 2020 in Berlin stattfand.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Für Ingo Schulze gibt es heute viele Gründe, auf die Straße zu gehen. Im Gespräch mit Martin Machowecz, dem Büroleiter der ZEIT im Osten, spricht er im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; über seine Abneigung gegenüber Pegida, seine Rolle als Wendeautor und über seinen Roman &quot;Die rechtschaffenen Mörder&quot;, aus dem der Autor auch einige Passagen liest.

Mit der Radikalisierung der Gesellschaft hat sich Ingo Schulze also nicht abgefunden. Damit, als Wendeautor bezeichnet zu werden, dafür schon. Früher hätte er sich darüber aufgeregt, aber das sei ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Inzwischen sei es ihm &quot;eigentlich schnurz&quot;. In seinen Romanen geht es oft um Wende- und Nachwendeschicksale. Bekannt wurde Ingo Schulze mit seinem 1998 erschienen Roman &quot;Simple Storys – Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz&quot; bekannt. Die Zeit Anfang der Neunzigerjahre, in der er den Kapitalismus im Schnellkurs habe lernen müssen, sei für ihn prägend gewesen.

Ingo Schulze, Sohn einer Ärztin, äußert sich außerdem kritisch zum deutschen Gesundheitssystem, denn &quot;wir müssen, glaube ich, als Gesellschaft sehr genau sagen, wo wir keine Marktwirtschaft wollen. Wo&apos;s irgendwie um Werte geht, eben wie Gesundheit und Würde, wo das eben keine Rolle spielen muss&quot;. Er finde es &quot;absurd, dass Krankenhäuser von Hedgefonds gekauft werden können&quot; und &quot;sehr fragwürdig, wenn nicht mehr die Rede von Patientinnen und Patienten ist, sondern von Kundinnen und Kunden&quot;.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot;, die am 24. Juni 2020 in Berlin stattfand.</itunes:subtitle>
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      <title>Franziska Giffey: &quot;Schulen zu schließen war leicht. Sie zu öffnen, ist schwieriger&quot;</title>
      <description><![CDATA[Im vierten Monat des Kampfs gegen Sars-Cov-2 rücken die Probleme von
Familien und Kindern in den Fokus der Debatte – und damit Franziska
Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD).
Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht
sie über die Auswirkungen der Pandemie auf Familien mit Kindern. Sie
räumt ein, dass die Belastung für Familien stark gewachsen sei, weil es
auch nach den Osterferien kaum Lockerungen gegeben habe: "Ich kann jede
Familie verstehen, für die das schwierig war."

Sie sei sie "eine der Ersten" gewesen, die gefordert hätten, in Schulen
und Kitas zum normalen Betrieb zurückzukehren, sagt Giffey. "Schließen
war vergleichsweise leicht. Aber Öffnen ist viel schwieriger", denn die
Frage dabei sei: "Was ist verantwortbar? Was ist notwendig, um
Schlimmeres zu verhindern? Das ist immer ein Abwägungsprozess." Nach den
Sommerferien solle mithilfe eines Stufenplans eine Rückkehr zum
Regelbetrieb erfolgen: "Wir können den Eltern nicht zumuten, dass sie
bis zum Sommer keine Perspektiven haben."

In Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Franziska Giffey
eine klare Meinung: In siebzig Prozent der Unternehmen sei die
Zukunftsvision beim Thema Frauen in Führung null Prozent, "also
Zielvorgabe null. Für null Ambitionen, dafür kann man einfach nur null
Verständnis haben", findet sie. Von Angela Merkel erwartet sie
Unterstützung für eine gesetzliche Quote von mindestens einer Frau in
Führungspositionen. Das könne die "letzte große Aktion in Sachen
Gleichstellung" der Kanzlerin sein.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der
Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 1. Juli 2020 in Berlin stattfand.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 2 Jul 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im vierten Monat des Kampfs gegen Sars-Cov-2 rücken die Probleme von Familien und Kindern in den Fokus der Debatte – und damit Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD). Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht sie über die Auswirkungen der Pandemie auf Familien mit Kindern. Sie räumt ein, dass die Belastung für Familien stark gewachsen sei, weil es auch nach den Osterferien kaum Lockerungen gegeben habe: "Ich kann jede Familie verstehen, für die das schwierig war."</p>
<p>Sie sei sie "eine der Ersten" gewesen, die gefordert hätten, in Schulen und Kitas zum normalen Betrieb zurückzukehren, sagt Giffey. "Schließen war vergleichsweise leicht. Aber Öffnen ist viel schwieriger", denn die Frage dabei sei: "Was ist verantwortbar? Was ist notwendig, um Schlimmeres zu verhindern? Das ist immer ein Abwägungsprozess." Nach den Sommerferien solle mithilfe eines Stufenplans eine Rückkehr zum Regelbetrieb erfolgen: "Wir können den Eltern nicht zumuten, dass sie bis zum Sommer keine Perspektiven haben."</p>
<p>In Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Franziska Giffey eine klare Meinung: In siebzig Prozent der Unternehmen sei die Zukunftsvision beim Thema Frauen in Führung null Prozent, "also Zielvorgabe null. Für null Ambitionen, dafür kann man einfach nur null Verständnis haben", findet sie. Von Angela Merkel erwartet sie Unterstützung für eine gesetzliche Quote von mindestens einer Frau in Führungspositionen. Das könne die "letzte große Aktion in Sachen Gleichstellung" der Kanzlerin sein.</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …", die am 1. Juli 2020 in Berlin stattfand.</p>
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      <itunes:summary>Im vierten Monat des Kampfs gegen Sars-Cov-2 rücken die Probleme von Familien und Kindern in den Fokus der Debatte – und damit Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD). Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht sie über die Auswirkungen der Pandemie auf Familien mit Kindern. Sie räumt ein, dass die Belastung für Familien stark gewachsen sei, weil es auch nach den Osterferien kaum Lockerungen gegeben habe: &quot;Ich kann jede Familie verstehen, für die das schwierig war.&quot;

Sie sei sie &quot;eine der Ersten&quot; gewesen, die gefordert hätten, in Schulen und Kitas zum normalen Betrieb zurückzukehren, sagt Giffey. &quot;Schließen war vergleichsweise leicht. Aber Öffnen ist viel schwieriger&quot;, denn die Frage dabei sei: &quot;Was ist verantwortbar? Was ist notwendig, um Schlimmeres zu verhindern? Das ist immer ein Abwägungsprozess.&quot; Nach den Sommerferien solle mithilfe eines Stufenplans eine Rückkehr zum Regelbetrieb erfolgen: &quot;Wir können den Eltern nicht zumuten, dass sie bis zum Sommer keine Perspektiven haben.&quot;

In Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Franziska Giffey eine klare Meinung: In siebzig Prozent der Unternehmen sei die Zukunftsvision beim Thema Frauen in Führung null Prozent, &quot;also Zielvorgabe null. Für null Ambitionen, dafür kann man einfach nur null Verständnis haben&quot;, findet sie. Von Angela Merkel erwartet sie Unterstützung für eine gesetzliche Quote von mindestens einer Frau in Führungspositionen. Das könne die &quot;letzte große Aktion in Sachen Gleichstellung&quot; der Kanzlerin sein.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot;, die am 1. Juli 2020 in Berlin stattfand.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im vierten Monat des Kampfs gegen Sars-Cov-2 rücken die Probleme von Familien und Kindern in den Fokus der Debatte – und damit Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD). Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht sie über die Auswirkungen der Pandemie auf Familien mit Kindern. Sie räumt ein, dass die Belastung für Familien stark gewachsen sei, weil es auch nach den Osterferien kaum Lockerungen gegeben habe: &quot;Ich kann jede Familie verstehen, für die das schwierig war.&quot;

Sie sei sie &quot;eine der Ersten&quot; gewesen, die gefordert hätten, in Schulen und Kitas zum normalen Betrieb zurückzukehren, sagt Giffey. &quot;Schließen war vergleichsweise leicht. Aber Öffnen ist viel schwieriger&quot;, denn die Frage dabei sei: &quot;Was ist verantwortbar? Was ist notwendig, um Schlimmeres zu verhindern? Das ist immer ein Abwägungsprozess.&quot; Nach den Sommerferien solle mithilfe eines Stufenplans eine Rückkehr zum Regelbetrieb erfolgen: &quot;Wir können den Eltern nicht zumuten, dass sie bis zum Sommer keine Perspektiven haben.&quot;

In Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Franziska Giffey eine klare Meinung: In siebzig Prozent der Unternehmen sei die Zukunftsvision beim Thema Frauen in Führung null Prozent, &quot;also Zielvorgabe null. Für null Ambitionen, dafür kann man einfach nur null Verständnis haben&quot;, findet sie. Von Angela Merkel erwartet sie Unterstützung für eine gesetzliche Quote von mindestens einer Frau in Führungspositionen. Das könne die &quot;letzte große Aktion in Sachen Gleichstellung&quot; der Kanzlerin sein.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe &quot;Eine Stunde ZEIT mit …&quot;, die am 1. Juli 2020 in Berlin stattfand.</itunes:subtitle>
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      <title>Jens Spahn: “Man kann doch nicht mit Wasserwerfern das Maskentragen erzwingen”</title>
      <description><![CDATA[Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist in der Corona-Krise zu einem
der wichtigsten Politiker des Landes geworden. Mit den
ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht er über
die Covid-19-Pandemie und ihre Begleiterscheinungen – von den Protesten
gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, über
Wirtschaftshilfen bis zu den Folgen für Familien.

Spahn äußert sich besorgt über die aktuellen Proteste und
Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen: “Wir haben ja begonnen mit
einem wahnsinnig großen Gemeinschaftsgefühl.” Jetzt spüre er, dass dies
drohe, verloren zu gehen. “Dass es Protest gegen Regierungshandeln gibt,
finde ich normal und auch richtig und wichtig”, sagt Spahn. Aber am Ende
lasse sich die Seuche nur bekämpfen, wenn die Bürgerinnen und Bürger
mithelfen, weil sie davon überzeugt sind, dass die geltenden Hygiene-
und Abstandsregeln sinnvoll sind. So rechtfertigt er auch, dass bei
Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen nicht mit Gewalt
Hygieneregeln durchgesetzt werden: “Wie wollen Sie mit Polizeigewalt
Menschen zwingen, Masken zu tragen?”

Außerdem räumt Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Krise ein: "Hätten
wir früher Masken kaufen sollen? Ja", sagt er. Außerdem hätten die
Regierungen von Bund und Ländern bei den Öffnungen von Geschäften von
vornherein stärker auf Hygienekonzepte setzen sollen statt auf die
800-Quadratmeter-Regel.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der
Reihe “Eine Stunde ZEIT mit …“, die am 12. Mai 2020 in Berlin stattfand.
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      <pubDate>Thu, 14 May 2020 07:56:36 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist in der Corona-Krise zu einem der wichtigsten Politiker des Landes geworden. Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht er über die Covid-19-Pandemie und ihre Begleiterscheinungen – von den Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, über Wirtschaftshilfen bis zu den Folgen für Familien.</p>
<p>Spahn äußert sich besorgt über die aktuellen Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen: “Wir haben ja begonnen mit einem wahnsinnig großen Gemeinschaftsgefühl.” Jetzt spüre er, dass dies drohe, verloren zu gehen. “Dass es Protest gegen Regierungshandeln gibt, finde ich normal und auch richtig und wichtig”, sagt Spahn. Aber am Ende lasse sich die Seuche nur bekämpfen, wenn die Bürgerinnen und Bürger mithelfen, weil sie davon überzeugt sind, dass die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sinnvoll sind. So rechtfertigt er auch, dass bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen nicht mit Gewalt Hygieneregeln durchgesetzt werden: “Wie wollen Sie mit Polizeigewalt Menschen zwingen, Masken zu tragen?”</p>
<p>Außerdem räumt Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Krise ein: "Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja", sagt er. Außerdem hätten die Regierungen von Bund und Ländern bei den Öffnungen von Geschäften von vornherein stärker auf Hygienekonzepte setzen sollen statt auf die 800-Quadratmeter-Regel.</p>
<p>Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe “Eine Stunde ZEIT mit …“, die am 12. Mai 2020 in Berlin stattfand.</p>
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      <itunes:summary>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist in der Corona-Krise zu einem der wichtigsten Politiker des Landes geworden. Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht er über die Covid-19-Pandemie und ihre Begleiterscheinungen – von den Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, über Wirtschaftshilfen bis zu den Folgen für Familien.

Spahn äußert sich besorgt über die aktuellen Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen: “Wir haben ja begonnen mit einem wahnsinnig großen Gemeinschaftsgefühl.” Jetzt spüre er, dass dies drohe, verloren zu gehen. “Dass es Protest gegen Regierungshandeln gibt, finde ich normal und auch richtig und wichtig”, sagt Spahn. Aber am Ende lasse sich die Seuche nur bekämpfen, wenn die Bürgerinnen und Bürger mithelfen, weil sie davon überzeugt sind, dass die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sinnvoll sind. So rechtfertigt er auch, dass bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen nicht mit Gewalt Hygieneregeln durchgesetzt werden: “Wie wollen Sie mit Polizeigewalt Menschen zwingen, Masken zu tragen?”

Außerdem räumt Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Krise ein: &quot;Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja&quot;, sagt er. Außerdem hätten die Regierungen von Bund und Ländern bei den Öffnungen von Geschäften von vornherein stärker auf Hygienekonzepte setzen sollen statt auf die 800-Quadratmeter-Regel.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe “Eine Stunde ZEIT mit …“, die am 12. Mai 2020 in Berlin stattfand.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist in der Corona-Krise zu einem der wichtigsten Politiker des Landes geworden. Mit den ZEIT-Redakteur*innen Charlotte Parnack und Roman Pletter spricht er über die Covid-19-Pandemie und ihre Begleiterscheinungen – von den Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, über Wirtschaftshilfen bis zu den Folgen für Familien.

Spahn äußert sich besorgt über die aktuellen Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen: “Wir haben ja begonnen mit einem wahnsinnig großen Gemeinschaftsgefühl.” Jetzt spüre er, dass dies drohe, verloren zu gehen. “Dass es Protest gegen Regierungshandeln gibt, finde ich normal und auch richtig und wichtig”, sagt Spahn. Aber am Ende lasse sich die Seuche nur bekämpfen, wenn die Bürgerinnen und Bürger mithelfen, weil sie davon überzeugt sind, dass die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sinnvoll sind. So rechtfertigt er auch, dass bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen nicht mit Gewalt Hygieneregeln durchgesetzt werden: “Wie wollen Sie mit Polizeigewalt Menschen zwingen, Masken zu tragen?”

Außerdem räumt Spahn Versäumnisse im Umgang mit der Krise ein: &quot;Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja&quot;, sagt er. Außerdem hätten die Regierungen von Bund und Ländern bei den Öffnungen von Geschäften von vornherein stärker auf Hygienekonzepte setzen sollen statt auf die 800-Quadratmeter-Regel.

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe “Eine Stunde ZEIT mit …“, die am 12. Mai 2020 in Berlin stattfand.</itunes:subtitle>
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      <title>Jonathan Safran Foer: &quot;Fleisch bedeutet Tod&quot;</title>
      <description><![CDATA[Mit seinem Buch "Tiere essen" hat Jonathan Safran Foer schon Menschen zu
Vegetariern oder Veganerinnen gemacht. Seine Romane "Alles ist
erleuchtet", "Extrem laut und unglaublich nah" und "Hier bin ich" waren
Bestseller. Sein neuestes Buch heißt "Wir sind das Klima!" und darüber
spricht er im Podcast "ZEIT Bühne" mit ZEIT-ONLINE-Redakteurin Judith
Luig.

Foer nennt vier Dinge, die jeder tun kann, um dazu beizutragen, die
Erderwärmung einzudämmen: weniger Kinder kriegen, weniger Auto fahren,
weniger fliegen und – weniger Fleisch essen. Aber selbst mit großen
Fortschritten in den drei ersten Bereichen seien die Pariser Klimaziele
nicht zu erreichen, wenn die Menschen nicht anfangen, weniger Fleisch zu
essen. "Man kann nicht über den Klimawandel schreiben, ohne über
Fleischkonsum zu schreiben", sagt er.

Das Gespräch wurde am 23. Januar 2020 im "Kaufleuten" in Zürich
aufgezeichnet. Die deutschen Textpassagen liest die Schauspielerin und
Autorin Ariela Sarbacher.

Mit einer Einführung von Roman Pletter.
]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem Buch "Tiere essen" hat Jonathan Safran Foer schon Menschen zu Vegetariern oder Veganerinnen gemacht. Seine Romane "Alles ist erleuchtet", "Extrem laut und unglaublich nah" und "Hier bin ich" waren Bestseller. Sein neuestes Buch heißt "Wir sind das Klima!" und darüber spricht er im Podcast "ZEIT Bühne" mit ZEIT-ONLINE-Redakteurin Judith Luig.</p>
<p>Foer nennt vier Dinge, die jeder tun kann, um dazu beizutragen, die Erderwärmung einzudämmen: weniger Kinder kriegen, weniger Auto fahren, weniger fliegen und – weniger Fleisch essen. Aber selbst mit großen Fortschritten in den drei ersten Bereichen seien die Pariser Klimaziele nicht zu erreichen, wenn die Menschen nicht anfangen, weniger Fleisch zu essen. "Man kann nicht über den Klimawandel schreiben, ohne über Fleischkonsum zu schreiben", sagt er.</p>
<p>Das Gespräch wurde am 23. Januar 2020 im "Kaufleuten" in Zürich aufgezeichnet. Die deutschen Textpassagen liest die Schauspielerin und Autorin Ariela Sarbacher.</p>
<p>Mit einer Einführung von Roman Pletter.</p>
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      <itunes:summary>Mit seinem Buch &quot;Tiere essen&quot; hat Jonathan Safran Foer schon Menschen zu Vegetariern oder Veganerinnen gemacht. Seine Romane &quot;Alles ist erleuchtet&quot;, &quot;Extrem laut und unglaublich nah&quot; und &quot;Hier bin ich&quot; waren Bestseller. Sein neuestes Buch heißt &quot;Wir sind das Klima!&quot; und darüber spricht er im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; mit ZEIT-ONLINE-Redakteurin Judith Luig.

Foer nennt vier Dinge, die jeder tun kann, um dazu beizutragen, die Erderwärmung einzudämmen: weniger Kinder kriegen, weniger Auto fahren, weniger fliegen und – weniger Fleisch essen. Aber selbst mit großen Fortschritten in den drei ersten Bereichen seien die Pariser Klimaziele nicht zu erreichen, wenn die Menschen nicht anfangen, weniger Fleisch zu essen. &quot;Man kann nicht über den Klimawandel schreiben, ohne über Fleischkonsum zu schreiben&quot;, sagt er.

Das Gespräch wurde am 23. Januar 2020 im &quot;Kaufleuten&quot; in Zürich aufgezeichnet. Die deutschen Textpassagen liest die Schauspielerin und Autorin Ariela Sarbacher.

Mit einer Einführung von Roman Pletter.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Mit seinem Buch &quot;Tiere essen&quot; hat Jonathan Safran Foer schon Menschen zu Vegetariern oder Veganerinnen gemacht. Seine Romane &quot;Alles ist erleuchtet&quot;, &quot;Extrem laut und unglaublich nah&quot; und &quot;Hier bin ich&quot; waren Bestseller. Sein neuestes Buch heißt &quot;Wir sind das Klima!&quot; und darüber spricht er im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; mit ZEIT-ONLINE-Redakteurin Judith Luig.

Foer nennt vier Dinge, die jeder tun kann, um dazu beizutragen, die Erderwärmung einzudämmen: weniger Kinder kriegen, weniger Auto fahren, weniger fliegen und – weniger Fleisch essen. Aber selbst mit großen Fortschritten in den drei ersten Bereichen seien die Pariser Klimaziele nicht zu erreichen, wenn die Menschen nicht anfangen, weniger Fleisch zu essen. &quot;Man kann nicht über den Klimawandel schreiben, ohne über Fleischkonsum zu schreiben&quot;, sagt er.

Das Gespräch wurde am 23. Januar 2020 im &quot;Kaufleuten&quot; in Zürich aufgezeichnet. Die deutschen Textpassagen liest die Schauspielerin und Autorin Ariela Sarbacher.

Mit einer Einführung von Roman Pletter.</itunes:subtitle>
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      <title>Christo, warum laufen Menschen gerne übers Wasser?</title>
      <description><![CDATA[Der Reichstag unter mehr als 100.000 Quadratmetern Stoff. Mehr als vier
Millionen Menschen besuchten 1995 Christos Kunstwerk in Berlin. Der in
Bulgarien geborene Künstler hatte das Projekt mit seiner Frau
Jeanne-Claude entworfen, die vor 10 Jahren gestorben ist. 2016
vollendete er sein erstes Kunstwerk ohne Jeann-Claude: Er installierte
drei Kilometer lange und 16 Meter breite, schwimmende Stege auf dem
Iseosee in Italien.

Es war sehr mühsam die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier
davon zu überzeugen, den Reichstag verhüllen zu lassen. Das erzählt
Christo im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Mit
seinem neuesten Plan war Frankreichs Präsident Emanuel Macron hingegen
sofort einverstanden: Ende 2020 will Christo den Triumphbogen in Paris
verpacken.

Die Millionen Menschen, die seine Aktionen faszinieren sind Christo
egal, sagt er: "Echte Kunst macht man nur für sich selbst. Alles andere
ist Propaganda." Außerdem erklärt er, wie er seine Projekte finanziert
und wie man bis ins hohe Alter fit bleibt.

Diese Folge von "ZEIT Bühne" wurde am 21. Oktober 2019 im Rahmen des
ZEITmagazin-Gespräches in München aufgezeichnet.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 16 Dec 2019 11:09:56 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Reichstag unter mehr als 100.000 Quadratmetern Stoff. Mehr als vier Millionen Menschen besuchten 1995 Christos Kunstwerk in Berlin. Der in Bulgarien geborene Künstler hatte das Projekt mit seiner Frau Jeanne-Claude entworfen, die vor 10 Jahren gestorben ist. 2016 vollendete er sein erstes Kunstwerk ohne Jeann-Claude: Er installierte drei Kilometer lange und 16 Meter breite, schwimmende Stege auf dem Iseosee in Italien.</p>
<p>Es war sehr mühsam die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier davon zu überzeugen, den Reichstag verhüllen zu lassen. Das erzählt Christo im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Mit seinem neuesten Plan war Frankreichs Präsident Emanuel Macron hingegen sofort einverstanden: Ende 2020 will Christo den Triumphbogen in Paris verpacken.</p>
<p>Die Millionen Menschen, die seine Aktionen faszinieren sind Christo egal, sagt er: "Echte Kunst macht man nur für sich selbst. Alles andere ist Propaganda." Außerdem erklärt er, wie er seine Projekte finanziert und wie man bis ins hohe Alter fit bleibt.</p>
<p>Diese Folge von "ZEIT Bühne" wurde am 21. Oktober 2019 im Rahmen des ZEITmagazin-Gespräches in München aufgezeichnet.</p>
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      <itunes:title>Christo, warum laufen Menschen gerne übers Wasser?</itunes:title>
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      <itunes:summary>Der Reichstag unter mehr als 100.000 Quadratmetern Stoff. Mehr als vier Millionen Menschen besuchten 1995 Christos Kunstwerk in Berlin. Der in Bulgarien geborene Künstler hatte das Projekt mit seiner Frau Jeanne-Claude entworfen, die vor 10 Jahren gestorben ist. 2016 vollendete er sein erstes Kunstwerk ohne Jeann-Claude: Er installierte drei Kilometer lange und 16 Meter breite, schwimmende Stege auf dem Iseosee in Italien.

Es war sehr mühsam die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier davon zu überzeugen, den Reichstag verhüllen zu lassen. Das erzählt Christo im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Mit seinem neuesten Plan war Frankreichs Präsident Emanuel Macron hingegen sofort einverstanden: Ende 2020 will Christo den Triumphbogen in Paris verpacken.

Die Millionen Menschen, die seine Aktionen faszinieren sind Christo egal, sagt er: &quot;Echte Kunst macht man nur für sich selbst. Alles andere ist Propaganda.&quot; Außerdem erklärt er, wie er seine Projekte finanziert und wie man bis ins hohe Alter fit bleibt. 

Diese Folge von &quot;ZEIT Bühne&quot; wurde am 21. Oktober 2019 im Rahmen des ZEITmagazin-Gespräches in München aufgezeichnet.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Reichstag unter mehr als 100.000 Quadratmetern Stoff. Mehr als vier Millionen Menschen besuchten 1995 Christos Kunstwerk in Berlin. Der in Bulgarien geborene Künstler hatte das Projekt mit seiner Frau Jeanne-Claude entworfen, die vor 10 Jahren gestorben ist. 2016 vollendete er sein erstes Kunstwerk ohne Jeann-Claude: Er installierte drei Kilometer lange und 16 Meter breite, schwimmende Stege auf dem Iseosee in Italien.

Es war sehr mühsam die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier davon zu überzeugen, den Reichstag verhüllen zu lassen. Das erzählt Christo im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Mit seinem neuesten Plan war Frankreichs Präsident Emanuel Macron hingegen sofort einverstanden: Ende 2020 will Christo den Triumphbogen in Paris verpacken.

Die Millionen Menschen, die seine Aktionen faszinieren sind Christo egal, sagt er: &quot;Echte Kunst macht man nur für sich selbst. Alles andere ist Propaganda.&quot; Außerdem erklärt er, wie er seine Projekte finanziert und wie man bis ins hohe Alter fit bleibt. 

Diese Folge von &quot;ZEIT Bühne&quot; wurde am 21. Oktober 2019 im Rahmen des ZEITmagazin-Gespräches in München aufgezeichnet.</itunes:subtitle>
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      <title>Remo Largo: &quot;Die Kleinfamilie ist eine Fehlkonstruktion&quot;</title>
      <description><![CDATA[Es gibt kaum ein Bücherregal von Eltern, in dem seine Klassiker der
Erziehungsliteratur "Babyjahre", "Schülerjahre" und "Jugendjahre" nicht
stehen. Als Leiter der Abteilung Wachstum und Entwicklung an der
Universitäts-Kinderklinik Zürich verantwortete Remo Largo die
Langzeitstudien, die die Entwicklung von Kindern von der Geburt bis ins
Erwachsenenalter untersuchen.

In "ZEIT Bühne" spricht er mit den ZEIT-Redakteurinnen Katrin Hörnlein
und Jeannette Otto. Largo erklärt den Zusammenhang zwischen IQ und
Schlaf, warum Selbstbestimmung eine Fiktion ist, und stellt die These
auf, dass es Menschen grundsätzlich schwerfällt, sich in Kleinfamilien
wohlzufühlen.
]]></description>
      <pubDate>Fri, 22 Nov 2019 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt kaum ein Bücherregal von Eltern, in dem seine Klassiker der Erziehungsliteratur "Babyjahre", "Schülerjahre" und "Jugendjahre" nicht stehen. Als Leiter der Abteilung Wachstum und Entwicklung an der Universitäts-Kinderklinik Zürich verantwortete Remo Largo die Langzeitstudien, die die Entwicklung von Kindern von der Geburt bis ins Erwachsenenalter untersuchen.</p>
<p>In "ZEIT Bühne" spricht er mit den ZEIT-Redakteurinnen Katrin Hörnlein und Jeannette Otto. Largo erklärt den Zusammenhang zwischen IQ und Schlaf, warum Selbstbestimmung eine Fiktion ist, und stellt die These auf, dass es Menschen grundsätzlich schwerfällt, sich in Kleinfamilien wohlzufühlen.</p>
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      <itunes:title>Remo Largo: &quot;Die Kleinfamilie ist eine Fehlkonstruktion&quot;</itunes:title>
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      <itunes:summary>Es gibt kaum ein Bücherregal von Eltern, in dem seine Klassiker der Erziehungsliteratur &quot;Babyjahre&quot;, &quot;Schülerjahre&quot; und &quot;Jugendjahre&quot; nicht stehen. Als Leiter der Abteilung Wachstum und Entwicklung an der Universitäts-Kinderklinik Zürich verantwortete Remo Largo die Langzeitstudien, die die Entwicklung von Kindern von der Geburt bis ins Erwachsenenalter untersuchen.

In &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht er mit den ZEIT-Redakteurinnen Katrin Hörnlein und Jeannette Otto. Largo erklärt den Zusammenhang zwischen IQ und Schlaf, warum Selbstbestimmung eine Fiktion ist, und stellt die These auf, dass es Menschen grundsätzlich schwerfällt, sich in Kleinfamilien wohlzufühlen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Es gibt kaum ein Bücherregal von Eltern, in dem seine Klassiker der Erziehungsliteratur &quot;Babyjahre&quot;, &quot;Schülerjahre&quot; und &quot;Jugendjahre&quot; nicht stehen. Als Leiter der Abteilung Wachstum und Entwicklung an der Universitäts-Kinderklinik Zürich verantwortete Remo Largo die Langzeitstudien, die die Entwicklung von Kindern von der Geburt bis ins Erwachsenenalter untersuchen.

In &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht er mit den ZEIT-Redakteurinnen Katrin Hörnlein und Jeannette Otto. Largo erklärt den Zusammenhang zwischen IQ und Schlaf, warum Selbstbestimmung eine Fiktion ist, und stellt die These auf, dass es Menschen grundsätzlich schwerfällt, sich in Kleinfamilien wohlzufühlen.</itunes:subtitle>
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      <title>Axel Weber: &quot;Die Banken müssen ihren Beitrag zur Klimarettung leisten&quot;</title>
      <description><![CDATA[Axel Weber führte die Bundesbank durch die Finanzkrise. Heute ist er
Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS. Im Podcast "ZEIT
Bühne" spricht er mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über grüne
Investitionen und schlägt ein Rezept gegen Populismus vor.

Das Gespräch wurde im September im Zürcher Kaufleuten aufgezeichnet.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 4 Nov 2019 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
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<p>Das Gespräch wurde im September im Zürcher Kaufleuten aufgezeichnet.</p>
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      <itunes:summary>Axel Weber führte die Bundesbank durch die Finanzkrise. Heute ist er Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS. Im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht er mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über grüne Investitionen und schlägt ein Rezept gegen Populismus vor.

Das Gespräch wurde im September im Zürcher Kaufleuten aufgezeichnet.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Axel Weber führte die Bundesbank durch die Finanzkrise. Heute ist er Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS. Im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; spricht er mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über grüne Investitionen und schlägt ein Rezept gegen Populismus vor.

Das Gespräch wurde im September im Zürcher Kaufleuten aufgezeichnet.</itunes:subtitle>
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      <title>Edward Snowden: &quot;Bitte bleibt nicht sicher, bleibt frei&quot;</title>
      <description><![CDATA[Edward Snowden spricht im Podcast ZEIT Bühne über den "Deep State",
falsch verstandenes Heldentum und die Angst, gejagt zu werden.

Mit 29 Jahren deckt der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward
Snowden das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung auf.
Daraufhin muss er seine Familie und seine Heimat zurücklassen und lebt
seitdem im russischen Exil. Im Gespräch mit Holger Stark, dem Leiter des
Investigativ-Ressorts der ZEIT, spricht er über seinen Alltag in Moskau,
über die NSA, und darüber, ob man Menschen als Helden bezeichnen kann.

Im Podcast ZEIT Bühne, der im Rahmen einer ZEIT-Veranstaltung vor
Publikum in der Urania in Berlin aufgezeichnet wurde, erklärt Snowden,
warum er Menschen nicht als Helden bezeichnen würde: "Es gibt keine
heldenhaften Menschen. Es gibt heldenhafte Entscheidungen. Und Sie
selbst sind nur eine Entscheidung davon entfernt, eine solche zu
treffen."

Nachdem er im russischen Exil in Moskau angekommen war, hatte er Angst,
die CIA könne ihn aufspüren: "Die US-Regierung hat mich als größten
Verbrecher des Landes gesehen." Nachdem die Regierung seinen Pass
ungültig gemacht und sogar das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten
zur Landung gezwungen habe, da sie ihn an Bord vermutete, habe er sich
durchaus bedroht gefühlt. Mittlerweile fühle er sich in seinem Alltag
weniger bedroht, so Snowden. Der Streit mit der US-Regierung geht indes
weiter: Gerade hat diese Klage gegen seine Memoiren eingereicht, die in
dieser Woche unter dem Titel Permanent Record erschienen sind.

Auf die Frage, ob er an die Verschwörungstheorie rund um den sogenannten
"Deep State" glaube, erläutert er: "Mittlerweile haben wir keine reinen
Geheim- oder Nachrichtendienste mehr. Wir haben eine Kombination, eine
Einrichtung, die sich dem Geheimdienst, aber auch der
Terrorismusbekämpfung widmet und dabei gleichzeitig ein Propagandadienst
ist." Dies sei äußerst widersprüchlich: "Die Einrichtung macht also
alles, was eigentlich im kompletten Gegensatz zur Informationssammlung
steht."
]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 08:24:46 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Edward Snowden spricht im Podcast ZEIT Bühne über den "Deep State", falsch verstandenes Heldentum und die Angst, gejagt zu werden.</p>
<p>Mit 29 Jahren deckt der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung auf. Daraufhin muss er seine Familie und seine Heimat zurücklassen und lebt seitdem im russischen Exil. Im Gespräch mit Holger Stark, dem Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, spricht er über seinen Alltag in Moskau, über die NSA, und darüber, ob man Menschen als Helden bezeichnen kann.</p>
<p>Im Podcast ZEIT Bühne, der im Rahmen einer ZEIT-Veranstaltung vor Publikum in der Urania in Berlin aufgezeichnet wurde, erklärt Snowden, warum er Menschen nicht als Helden bezeichnen würde: "Es gibt keine heldenhaften Menschen. Es gibt heldenhafte Entscheidungen. Und Sie selbst sind nur eine Entscheidung davon entfernt, eine solche zu treffen."</p>
<p>Nachdem er im russischen Exil in Moskau angekommen war, hatte er Angst, die CIA könne ihn aufspüren: "Die US-Regierung hat mich als größten Verbrecher des Landes gesehen." Nachdem die Regierung seinen Pass ungültig gemacht und sogar das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten zur Landung gezwungen habe, da sie ihn an Bord vermutete, habe er sich durchaus bedroht gefühlt. Mittlerweile fühle er sich in seinem Alltag weniger bedroht, so Snowden. Der Streit mit der US-Regierung geht indes weiter: Gerade hat diese Klage gegen seine Memoiren eingereicht, die in dieser Woche unter dem Titel Permanent Record erschienen sind.</p>
<p>Auf die Frage, ob er an die Verschwörungstheorie rund um den sogenannten "Deep State" glaube, erläutert er: "Mittlerweile haben wir keine reinen Geheim- oder Nachrichtendienste mehr. Wir haben eine Kombination, eine Einrichtung, die sich dem Geheimdienst, aber auch der Terrorismusbekämpfung widmet und dabei gleichzeitig ein Propagandadienst ist." Dies sei äußerst widersprüchlich: "Die Einrichtung macht also alles, was eigentlich im kompletten Gegensatz zur Informationssammlung steht."</p>
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      <itunes:summary>Edward Snowden spricht im Podcast ZEIT Bühne über den &quot;Deep State&quot;, falsch verstandenes Heldentum und die Angst, gejagt zu werden.

Mit 29 Jahren deckt der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung auf. Daraufhin muss er seine Familie und seine Heimat zurücklassen und lebt seitdem im russischen Exil. Im Gespräch mit Holger Stark, dem Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, spricht er über seinen Alltag in Moskau, über die NSA, und darüber, ob man Menschen als Helden bezeichnen kann.

Im Podcast ZEIT Bühne, der im Rahmen einer ZEIT-Veranstaltung vor Publikum in der Urania in Berlin aufgezeichnet wurde, erklärt Snowden, warum er Menschen nicht als Helden bezeichnen würde: &quot;Es gibt keine heldenhaften Menschen. Es gibt heldenhafte Entscheidungen. Und Sie selbst sind nur eine Entscheidung davon entfernt, eine solche zu treffen.&quot;

Nachdem er im russischen Exil in Moskau angekommen war, hatte er Angst, die CIA könne ihn aufspüren: &quot;Die US-Regierung hat mich als größten Verbrecher des Landes gesehen.&quot; Nachdem die Regierung seinen Pass ungültig gemacht und sogar das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten zur Landung gezwungen habe, da sie ihn an Bord vermutete, habe er sich durchaus bedroht gefühlt. Mittlerweile fühle er sich in seinem Alltag weniger bedroht, so Snowden. Der Streit mit der US-Regierung geht indes weiter: Gerade hat diese Klage gegen seine Memoiren eingereicht, die in dieser Woche unter dem Titel Permanent Record erschienen sind.

Auf die Frage, ob er an die Verschwörungstheorie rund um den sogenannten &quot;Deep State&quot; glaube, erläutert er: &quot;Mittlerweile haben wir keine reinen Geheim- oder Nachrichtendienste mehr. Wir haben eine Kombination, eine Einrichtung, die sich dem Geheimdienst, aber auch der Terrorismusbekämpfung widmet und dabei gleichzeitig ein Propagandadienst ist.&quot; Dies sei äußerst widersprüchlich: &quot;Die Einrichtung macht also alles, was eigentlich im kompletten Gegensatz zur Informationssammlung steht.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Edward Snowden spricht im Podcast ZEIT Bühne über den &quot;Deep State&quot;, falsch verstandenes Heldentum und die Angst, gejagt zu werden.

Mit 29 Jahren deckt der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung auf. Daraufhin muss er seine Familie und seine Heimat zurücklassen und lebt seitdem im russischen Exil. Im Gespräch mit Holger Stark, dem Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, spricht er über seinen Alltag in Moskau, über die NSA, und darüber, ob man Menschen als Helden bezeichnen kann.

Im Podcast ZEIT Bühne, der im Rahmen einer ZEIT-Veranstaltung vor Publikum in der Urania in Berlin aufgezeichnet wurde, erklärt Snowden, warum er Menschen nicht als Helden bezeichnen würde: &quot;Es gibt keine heldenhaften Menschen. Es gibt heldenhafte Entscheidungen. Und Sie selbst sind nur eine Entscheidung davon entfernt, eine solche zu treffen.&quot;

Nachdem er im russischen Exil in Moskau angekommen war, hatte er Angst, die CIA könne ihn aufspüren: &quot;Die US-Regierung hat mich als größten Verbrecher des Landes gesehen.&quot; Nachdem die Regierung seinen Pass ungültig gemacht und sogar das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten zur Landung gezwungen habe, da sie ihn an Bord vermutete, habe er sich durchaus bedroht gefühlt. Mittlerweile fühle er sich in seinem Alltag weniger bedroht, so Snowden. Der Streit mit der US-Regierung geht indes weiter: Gerade hat diese Klage gegen seine Memoiren eingereicht, die in dieser Woche unter dem Titel Permanent Record erschienen sind.

Auf die Frage, ob er an die Verschwörungstheorie rund um den sogenannten &quot;Deep State&quot; glaube, erläutert er: &quot;Mittlerweile haben wir keine reinen Geheim- oder Nachrichtendienste mehr. Wir haben eine Kombination, eine Einrichtung, die sich dem Geheimdienst, aber auch der Terrorismusbekämpfung widmet und dabei gleichzeitig ein Propagandadienst ist.&quot; Dies sei äußerst widersprüchlich: &quot;Die Einrichtung macht also alles, was eigentlich im kompletten Gegensatz zur Informationssammlung steht.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>AKK: &quot;Ich hätte meinen Kindern keine Entschuldigung geschrieben&quot;</title>
      <description><![CDATA[Die CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer
spricht über Fridays for Future, Hans-Georg Maaßen und die große
Koalition.

Im Podcast ZEIT Bühne, der im Rahmen einer ZEIT Matinee im Audimax der
Universität Hamburg aufgezeichnet wurde, erklärt sie, warum sie ihren
Kindern keine Entschuldigung fürs Demonstrieren geschrieben hätte: "Wenn
man verantwortlich ist und auf die Straße geht für die Zukunft dieses
Planeten, dann hat man sicherlich auch die Kraft dafür, aus eigener
Kraft den Stoff, den man freitags im Unterricht versäumt hat, auch
samstags nachzuholen. Ich glaube, das kann man jedem zumuten. Ich
zumindest hätte das meinen Kindern zugemutet."

Kramp-Karrenbauers Äußerungen zu Hans-Gorg Maaßen hatten vor einer Woche
für viel Unmut gesorgt: Sie deutete erst an, ihn aus der Partei
ausschließen zu wollen, nahm dies jedoch später zurück. Auf die Frage,
ob sie Maaßens Angebot zu einem Gespräch annehme, antwortet sie
ausweichend bis ablehnend: "Ich bin zurzeit sehr viel unterwegs. Auf der
Straße, auf Plätzen, bei Veranstaltungen, um die Menschen davon zu
überzeugen in Brandenburg und in Sachsen CDU zu wählen."

Außerdem geht es im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Roman
Pletter aus der Leitung des Wirtschaftsressorts der ZEIT um Olaf Scholz,
Frauenquoten, die Sicherheitslage im Irak und Sanktionen gegen Russland
– und um die anhaltende Kritik an ihrer Person. Ein politisches
Spitzenamt sei nunmal „kein Ponyhof“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer.
"Wer das nicht aushalten kann, der hat da oben nicht zu suchen."
]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Aug 2019 17:50:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über Fridays for Future, Hans-Georg Maaßen und die große Koalition. </p>
<p><a href="https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne">Im Podcast ZEIT Bühne</a>, der im Rahmen einer ZEIT Matinee im Audimax der Universität Hamburg aufgezeichnet wurde, erklärt sie, warum sie ihren Kindern keine Entschuldigung fürs Demonstrieren geschrieben hätte: "Wenn man verantwortlich ist und auf die Straße geht für die Zukunft dieses Planeten, dann hat man sicherlich auch die Kraft dafür, aus eigener Kraft den Stoff, den man freitags im Unterricht versäumt hat, auch samstags nachzuholen. Ich glaube, das kann man jedem zumuten. Ich zumindest hätte das meinen Kindern zugemutet." </p>
<p>Kramp-Karrenbauers Äußerungen zu Hans-Gorg Maaßen <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/annegret-kramp-karrenbauer-cdu-hans-georg-maassen">hatten vor einer Woche für viel Unmut gesorgt</a>: Sie deutete erst an, ihn aus der Partei ausschließen zu wollen, nahm dies jedoch später zurück. Auf die Frage, ob sie Maaßens Angebot zu einem Gespräch annehme, antwortet sie ausweichend bis ablehnend: "Ich bin zurzeit sehr viel unterwegs. Auf der Straße, auf Plätzen, bei Veranstaltungen, um die Menschen davon zu überzeugen in Brandenburg und in Sachsen CDU zu wählen."</p>
<p>Außerdem geht es im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Roman Pletter aus der Leitung des Wirtschaftsressorts der ZEIT um Olaf Scholz, Frauenquoten, die Sicherheitslage im Irak und Sanktionen gegen Russland – und um die anhaltende Kritik an ihrer Person. Ein politisches Spitzenamt sei nunmal „kein Ponyhof“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer. "Wer das nicht aushalten kann, der hat da oben nicht zu suchen."</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Die CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über Fridays for Future, Hans-Georg Maaßen und die große Koalition. 

Im Podcast ZEIT Bühne, der vor Publikum im Audimax der Universität Hamburg aufgezeichnet wurde, erklärt sie, warum sie ihren Kindern keine Entschuldigung fürs Demonstrieren geschrieben hätte: &quot;Wenn man verantwortlich ist und auf die Straße geht für die Zukunft dieses Planeten, dann hat man sicherlich auch die Kraft dafür, aus eigener Kraft den Stoff, den man freitags im Unterricht versäumt hat, auch samstags nachzuholen. Ich glaube, das kann man jedem zumuten. Ich zumindest hätte das meinen Kindern zugemutet.&quot; 

Kramp-Karrenbauers Äußerungen zu Hans-Gorg Maaßen hatten vor einer Woche für viel Unmut gesorgt: Sie deutete erst an, ihn aus der Partei ausschließen zu wollen, nahm dies jedoch später zurück. Auf die Frage, ob sie Maaßens Angebot zu einem Gespräch annehme, antwortet sie ausweichend bis ablehnend: &quot;Ich bin zurzeit sehr viel unterwegs. Auf der Straße, auf Plätzen, bei Veranstaltungen, um die Menschen davon zu überzeugen in Brandenburg und in Sachsen CDU zu wählen.&quot; 
Außerdem geht es im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Roman Pletter aus der Leitung des Wirtschaftsressorts der ZEIT um Olaf Scholz, Frauenquoten, die Sicherheitslage im Irak und Sanktionen gegen Russland. Und über die anhaltende Kritik an ihrer Person. Ein politisches Spitzenamt sei nunmal „kein Ponyhof“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer. &quot;Wer das nicht aushalten kann, der hat da oben nicht zu suchen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über Fridays for Future, Hans-Georg Maaßen und die große Koalition. 

Im Podcast ZEIT Bühne, der vor Publikum im Audimax der Universität Hamburg aufgezeichnet wurde, erklärt sie, warum sie ihren Kindern keine Entschuldigung fürs Demonstrieren geschrieben hätte: &quot;Wenn man verantwortlich ist und auf die Straße geht für die Zukunft dieses Planeten, dann hat man sicherlich auch die Kraft dafür, aus eigener Kraft den Stoff, den man freitags im Unterricht versäumt hat, auch samstags nachzuholen. Ich glaube, das kann man jedem zumuten. Ich zumindest hätte das meinen Kindern zugemutet.&quot; 

Kramp-Karrenbauers Äußerungen zu Hans-Gorg Maaßen hatten vor einer Woche für viel Unmut gesorgt: Sie deutete erst an, ihn aus der Partei ausschließen zu wollen, nahm dies jedoch später zurück. Auf die Frage, ob sie Maaßens Angebot zu einem Gespräch annehme, antwortet sie ausweichend bis ablehnend: &quot;Ich bin zurzeit sehr viel unterwegs. Auf der Straße, auf Plätzen, bei Veranstaltungen, um die Menschen davon zu überzeugen in Brandenburg und in Sachsen CDU zu wählen.&quot; 
Außerdem geht es im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Roman Pletter aus der Leitung des Wirtschaftsressorts der ZEIT um Olaf Scholz, Frauenquoten, die Sicherheitslage im Irak und Sanktionen gegen Russland. Und über die anhaltende Kritik an ihrer Person. Ein politisches Spitzenamt sei nunmal „kein Ponyhof“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer. &quot;Wer das nicht aushalten kann, der hat da oben nicht zu suchen.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Ian McEwan: &quot;I do not think that we will leave&quot;</title>
      <description><![CDATA[Der britische Bestsellerautor Ian McEwan spricht im Podcast "ZEIT Bühne"
über den Brexit und sein neues Buch "Maschinen wie ich". Darin liebt
eine Frau einen Androiden.

Moderation: Dirk Peitz Einführung: Roman Pletter

Das Gespräch wurde am 10. Juli in der großen Aula der LMU München in
englischer Sprache aufgezeichnet. Helmut Becker liest dazu Auszüge aus
der deutschen Fassung von "Maschinen wie ich".
]]></description>
      <pubDate>Fri, 2 Aug 2019 10:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
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<p>Moderation: Dirk Peitz Einführung: Roman Pletter</p>
<p>Das Gespräch wurde am 10. Juli in der großen Aula der LMU München in englischer Sprache aufgezeichnet. Helmut Becker liest dazu Auszüge aus der deutschen Fassung von "Maschinen wie ich".</p>
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      <itunes:summary>Der britische Bestsellerautor Ian McEwan spricht im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; über den Brexit und sein neues Buch &quot;Maschinen wie ich&quot;. Darin liebt eine Frau einen Androiden.

Moderation: Dirk Peitz
Einführung: Roman Pletter

Das Gespräch wurde am 10. Juli in der großen Aula der LMU München in englischer Sprache aufgezeichnet. Helmut Becker liest dazu Auszüge aus der deutschen Fassung von &quot;Maschinen wie ich&quot;.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der britische Bestsellerautor Ian McEwan spricht im Podcast &quot;ZEIT Bühne&quot; über den Brexit und sein neues Buch &quot;Maschinen wie ich&quot;. Darin liebt eine Frau einen Androiden.

Moderation: Dirk Peitz
Einführung: Roman Pletter

Das Gespräch wurde am 10. Juli in der großen Aula der LMU München in englischer Sprache aufgezeichnet. Helmut Becker liest dazu Auszüge aus der deutschen Fassung von &quot;Maschinen wie ich&quot;.</itunes:subtitle>
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      <title>Sibel Kekilli: &quot;Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse&quot;</title>
      <description><![CDATA[Dass Sibel Kekilli Schauspielerin geworden ist, ist Zufall: Eine
Castingagentin sprach sie auf der Straße an. Damals, im Jahr 2002,
arbeitete Kekilli bei der Heilbronner Stadtverwaltung. Fatih Akins Film
"Gegen die Wand" machte sie schlagartig berühmt. Sie spielte danach
unter anderem die Tatort-Kommisarin Sarah Brandt. Einem internationalen
Publikum wurde sie als Darstellerin in der Serie "Game of Thrones"
bekannt.

Im Podcast ZEIT Bühne, aufgenommen bei der Langen Nacht der ZEIT,
spricht sie mit Kilian Trotier über ihre Vorstellungen von Schauspiel.
Emotionen sind für sie der Schlüssel jeder guten Rolle, sie bezeichnet
sich als "Bauchschauspielerin".

Sie erzählt von ihrem Engagement gegen Gewalt gegen Frauen: Als
Mitbegründerin eines Frauennetzwerkes begleitete sie Heiko Maas auf
einer Delegationsreise nach Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Die Reise
war für sie sehr emotional: "Ich weiß zwar, was Gewalt bedeutet, ich
kenne psychische und physische Gewalt, aber die Frauen in diesen Ländern
zu erleben, war schwierig und sehr emotional." Vieles sei sehr schwer zu
begreifen: "Wenn ich höre, dass in Mexiko alle drei Minuten eine Frau
vergewaltigt wird, geht mir das einfach nicht in den Kopf."

Als "Tatort"-Kommissarin ist Kekilli inzwischen nicht mehr zu sehen, im
Jahr 2017 ist sie ausgestiegen. Dabei hat die Rolle Parallelen zu ihrem
privaten Leben. Unter Freunden hat sie den Spitznamen "Polizistin", weil
sie gerne mal Leute anspricht, die ihren Müll auf die Straße werfen. Sie
sagt: "Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse, wenn ich meinen Mund
nicht halte."
]]></description>
      <pubDate>Fri, 5 Jul 2019 09:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Dass Sibel Kekilli Schauspielerin geworden ist, ist Zufall: Eine Castingagentin sprach sie auf der Straße an. Damals, im Jahr 2002, arbeitete Kekilli bei der Heilbronner Stadtverwaltung. Fatih Akins Film "Gegen die Wand" machte sie schlagartig berühmt. Sie spielte danach unter anderem die Tatort-Kommisarin Sarah Brandt. Einem internationalen Publikum wurde sie als Darstellerin in der Serie "Game of Thrones" bekannt.</p>
<p>Im Podcast ZEIT Bühne, aufgenommen bei der Langen Nacht der ZEIT, spricht sie mit Kilian Trotier über ihre Vorstellungen von Schauspiel. Emotionen sind für sie der Schlüssel jeder guten Rolle, sie bezeichnet sich als "Bauchschauspielerin".</p>
<p>Sie erzählt von ihrem Engagement gegen Gewalt gegen Frauen: Als Mitbegründerin eines Frauennetzwerkes begleitete sie Heiko Maas auf einer Delegationsreise nach Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Die Reise war für sie sehr emotional: "Ich weiß zwar, was Gewalt bedeutet, ich kenne psychische und physische Gewalt, aber die Frauen in diesen Ländern zu erleben, war schwierig und sehr emotional." Vieles sei sehr schwer zu begreifen: "Wenn ich höre, dass in Mexiko alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt wird, geht mir das einfach nicht in den Kopf."</p>
<p>Als "Tatort"-Kommissarin ist Kekilli inzwischen nicht mehr zu sehen, im Jahr 2017 ist sie ausgestiegen. Dabei hat die Rolle Parallelen zu ihrem privaten Leben. Unter Freunden hat sie den Spitznamen "Polizistin", weil sie gerne mal Leute anspricht, die ihren Müll auf die Straße werfen. Sie sagt: "Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse, wenn ich meinen Mund nicht halte."</p>
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      <itunes:title>Sibel Kekilli: &quot;Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Dass Sibel Kekilli Schauspielerin geworden ist, ist Zufall: Eine Castingagentin sprach sie auf der Straße an. Damals, im Jahr 2002, arbeitete Kekilli bei der Heilbronner Stadtverwaltung. Fatih Akins Film &quot;Gegen die Wand&quot; machte sie schlagartig berühmt. Sie spielte danach unter anderem die Tatort-Kommisarin Sarah Brandt. Einem internationalen Publikum wurde sie als Darstellerin in der Serie &quot;Game of Thrones&quot; bekannt.

Im Podcast ZEIT Bühne, aufgenommen bei der Langen Nacht der ZEIT, spricht sie mit Kilian Trotier über ihre Vorstellungen von Schauspiel. Emotionen sind für sie der Schlüssel jeder guten Rolle, sie bezeichnet sich als &quot;Bauchschauspielerin&quot;.

Sie erzählt von ihrem Engagement gegen Gewalt gegen Frauen: Als Mitbegründerin eines Frauennetzwerkes begleitete sie Heiko Maas auf einer Delegationsreise nach Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Die Reise war für sie sehr emotional: &quot;Ich weiß zwar, was Gewalt bedeutet, ich kenne psychische und physische Gewalt, aber die Frauen in diesen Ländern zu erleben, war schwierig und sehr emotional.&quot; Vieles sei sehr schwer zu begreifen: &quot;Wenn ich höre, dass in Mexiko alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt wird, geht mir das einfach nicht in den Kopf.&quot;

Als &quot;Tatort&quot;-Kommissarin ist Kekilli inzwischen nicht mehr zu sehen, im Jahr 2017 ist sie ausgestiegen. Dabei hat die Rolle Parallelen zu ihrem privaten Leben. Unter Freunden hat sie den Spitznamen &quot;Polizistin&quot;, weil sie gerne mal Leute anspricht, die ihren Müll auf die Straße werfen. Sie sagt: &quot;Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse, wenn ich meinen Mund nicht halte.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Dass Sibel Kekilli Schauspielerin geworden ist, ist Zufall: Eine Castingagentin sprach sie auf der Straße an. Damals, im Jahr 2002, arbeitete Kekilli bei der Heilbronner Stadtverwaltung. Fatih Akins Film &quot;Gegen die Wand&quot; machte sie schlagartig berühmt. Sie spielte danach unter anderem die Tatort-Kommisarin Sarah Brandt. Einem internationalen Publikum wurde sie als Darstellerin in der Serie &quot;Game of Thrones&quot; bekannt.

Im Podcast ZEIT Bühne, aufgenommen bei der Langen Nacht der ZEIT, spricht sie mit Kilian Trotier über ihre Vorstellungen von Schauspiel. Emotionen sind für sie der Schlüssel jeder guten Rolle, sie bezeichnet sich als &quot;Bauchschauspielerin&quot;.

Sie erzählt von ihrem Engagement gegen Gewalt gegen Frauen: Als Mitbegründerin eines Frauennetzwerkes begleitete sie Heiko Maas auf einer Delegationsreise nach Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Die Reise war für sie sehr emotional: &quot;Ich weiß zwar, was Gewalt bedeutet, ich kenne psychische und physische Gewalt, aber die Frauen in diesen Ländern zu erleben, war schwierig und sehr emotional.&quot; Vieles sei sehr schwer zu begreifen: &quot;Wenn ich höre, dass in Mexiko alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt wird, geht mir das einfach nicht in den Kopf.&quot;

Als &quot;Tatort&quot;-Kommissarin ist Kekilli inzwischen nicht mehr zu sehen, im Jahr 2017 ist sie ausgestiegen. Dabei hat die Rolle Parallelen zu ihrem privaten Leben. Unter Freunden hat sie den Spitznamen &quot;Polizistin&quot;, weil sie gerne mal Leute anspricht, die ihren Müll auf die Straße werfen. Sie sagt: &quot;Irgendwann kriege ich eins auf die Fresse, wenn ich meinen Mund nicht halte.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Klaus Maria Brandauer: &quot;Meine Frau hat immer zu mir gesagt: Gib nicht so an!&quot;</title>
      <description><![CDATA[Als Hendrik Höfgen in der Klaus-Mann-Verfilmung "Mephisto" wurde er
international berühmt. Er war der Gegenspieler von James Bond in "Sag
niemals nie". Und für seine Rolle als Baron von Blixen-Finecke in
"Jenseits von Afrika" wurde er für den Oscar nominiert.

Klaus Maria Brandauers einzigartige Schauspielkunst entfaltet sich
besonders in ambivalenten Figuren oder gar wahren Scheusalen. Er hat
unzählige Hauptrollen an großen deutschsprachigen Theatern gespielt und
mit den renommiertesten Regisseuren gearbeitet. Mit Giovanni di Lorenzo
spricht der Schauspieler im Deutschen Schauspielhaus bei der Langen
Nacht der ZEIT über seine Karriere und sein Leben zwischen Altaussee,
Wien, Berlin und New York.

Zu den Fridays for Future Demonstrationen sagt Brandauer: "Die
Jugendlichen müssen unterstützt werden, das muss verbreitet werden." Er
mahnt, die Grundlagen unseres Zusammenlebens nicht als
selbstverständlich zu erachten. "Unsere Heimat, für die wir unendlich
dankbar sein müssen, ist die Demokratie." Und er erklärt im Podcast ZEIT
Bühne seine Liebe zu Europa: "Ich liebe die europäische Idee, seit ich
denken kann, seit ich sie einfach verstehe. Ich finde diese Leute
fantastisch, denen wir das zu verdanken haben und die, die jetzt noch
dafür kämpfen."

Letztlich wollte Klaus Maria Brandauer aber nicht Politiker werden: "Ein
paar Mal hatte ich die Chance zu überlegen, ob ich in die Politik gehe.
Aber ich könnte in solchen Gremien kaum überleben."
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 May 2019 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als Hendrik Höfgen in der Klaus-Mann-Verfilmung "Mephisto" wurde er international berühmt. Er war der Gegenspieler von James Bond in "Sag niemals nie". Und für seine Rolle als Baron von Blixen-Finecke in "Jenseits von Afrika" wurde er für den Oscar nominiert.</p>
<p>Klaus Maria Brandauers einzigartige Schauspielkunst entfaltet sich besonders in ambivalenten Figuren oder gar wahren Scheusalen. Er hat unzählige Hauptrollen an großen deutschsprachigen Theatern gespielt und mit den renommiertesten Regisseuren gearbeitet. Mit Giovanni di Lorenzo spricht der Schauspieler im Deutschen Schauspielhaus bei der Langen Nacht der ZEIT über seine Karriere und sein Leben zwischen Altaussee, Wien, Berlin und New York.</p>
<p>Zu den Fridays for Future Demonstrationen sagt Brandauer: "Die Jugendlichen müssen unterstützt werden, das muss verbreitet werden." Er mahnt, die Grundlagen unseres Zusammenlebens nicht als selbstverständlich zu erachten. "Unsere Heimat, für die wir unendlich dankbar sein müssen, ist die Demokratie." Und er erklärt im Podcast ZEIT Bühne seine Liebe zu Europa: "Ich liebe die europäische Idee, seit ich denken kann, seit ich sie einfach verstehe. Ich finde diese Leute fantastisch, denen wir das zu verdanken haben und die, die jetzt noch dafür kämpfen."</p>
<p>Letztlich wollte Klaus Maria Brandauer aber nicht Politiker werden: "Ein paar Mal hatte ich die Chance zu überlegen, ob ich in die Politik gehe. Aber ich könnte in solchen Gremien kaum überleben."</p>
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      <itunes:summary>Als Hendrik Höfgen in der Klaus-Mann-Verfilmung &quot;Mephisto&quot; wurde er international berühmt. Er war der Gegenspieler von James Bond in &quot;Sag niemals nie&quot;. Und für seine Rolle als Baron von Blixen-Finecke in &quot;Jenseits von Afrika&quot; wurde er für den Oscar nominiert.

Klaus Maria Brandauers einzigartige Schauspielkunst entfaltet sich besonders in ambivalenten Figuren oder gar wahren Scheusalen. Er hat unzählige Hauptrollen an großen deutschsprachigen Theatern gespielt und mit den renommiertesten Regisseuren gearbeitet. Mit Giovanni di Lorenzo spricht der Schauspieler im Deutschen Schauspielhaus bei der Langen Nacht der ZEIT über seine Karriere und sein Leben zwischen Altaussee, Wien, Berlin und New York.

Zu den Fridays for Future Demonstrationen sagt Brandauer: &quot;Die Jugendlichen müssen unterstützt werden, das muss verbreitet werden.&quot; Er mahnt, die Grundlagen unseres Zusammenlebens nicht als selbstverständlich zu erachten. &quot;Unsere Heimat, für die wir unendlich dankbar sein müssen, ist die Demokratie.&quot; Und er erklärt im Podcast ZEIT Bühne seine Liebe zu Europa: &quot;Ich liebe die europäische Idee, seit ich denken kann, seit ich sie einfach verstehe. Ich finde diese Leute fantastisch, denen wir das zu verdanken haben und die, die jetzt noch dafür kämpfen.&quot;

Letztlich wollte Klaus Maria Brandauer aber nicht Politiker werden: &quot;Ein paar Mal hatte ich die Chance zu überlegen, ob ich in die Politik gehe. Aber ich könnte in solchen Gremien kaum überleben.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Als Hendrik Höfgen in der Klaus-Mann-Verfilmung &quot;Mephisto&quot; wurde er international berühmt. Er war der Gegenspieler von James Bond in &quot;Sag niemals nie&quot;. Und für seine Rolle als Baron von Blixen-Finecke in &quot;Jenseits von Afrika&quot; wurde er für den Oscar nominiert.

Klaus Maria Brandauers einzigartige Schauspielkunst entfaltet sich besonders in ambivalenten Figuren oder gar wahren Scheusalen. Er hat unzählige Hauptrollen an großen deutschsprachigen Theatern gespielt und mit den renommiertesten Regisseuren gearbeitet. Mit Giovanni di Lorenzo spricht der Schauspieler im Deutschen Schauspielhaus bei der Langen Nacht der ZEIT über seine Karriere und sein Leben zwischen Altaussee, Wien, Berlin und New York.

Zu den Fridays for Future Demonstrationen sagt Brandauer: &quot;Die Jugendlichen müssen unterstützt werden, das muss verbreitet werden.&quot; Er mahnt, die Grundlagen unseres Zusammenlebens nicht als selbstverständlich zu erachten. &quot;Unsere Heimat, für die wir unendlich dankbar sein müssen, ist die Demokratie.&quot; Und er erklärt im Podcast ZEIT Bühne seine Liebe zu Europa: &quot;Ich liebe die europäische Idee, seit ich denken kann, seit ich sie einfach verstehe. Ich finde diese Leute fantastisch, denen wir das zu verdanken haben und die, die jetzt noch dafür kämpfen.&quot;

Letztlich wollte Klaus Maria Brandauer aber nicht Politiker werden: &quot;Ein paar Mal hatte ich die Chance zu überlegen, ob ich in die Politik gehe. Aber ich könnte in solchen Gremien kaum überleben.&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Boris Palmer: Was richtig ist, muss richtig bleiben</title>
      <description><![CDATA[Als "Oberbürgermeister des deutschen Volksempfindens" wurde er mal
bezeichnet – weil Boris Palmer sich mit seinen oft provokanten
Äußerungen wie kaum ein zweiter Kommunalpolitiker Gehör verschafft. Zum
Start des Podcasts ZEIT Bühne, der bei einer ZEIT Matinee aufgezeichnet
wurde, erzählt er den Moderatoren Josef Joffe und Roman Pletter, warum
er nach wie vor bei den Grünen ist, was seine Vorstellung von
Realpolitik ist und wie er in Tübingen den Energieverbrauch um 32
Prozent gesenkt hat.

Seit zwölf Jahren ist Boris Palmer Oberbürgermeister von Tübingen. Mit
einer beeindruckenden Mehrheit von 61,7 Prozent der Stimmen wurde er im
Jahr 2014 für eine zweite Amtszeit gewählt. Seit 2015 eckt er bei seiner
Partei jedoch immer wieder an: Er kritisierte wiederholt die Asylpolitik
der Grünen und kündigte erst im Januar an, "auffällige" Flüchtlinge in
polizeilich gesicherten Einrichtungen unterzubringen.

Im Podcast erklärt er, wie Sebastian Kurz die Kanzlerschaft von Angela
Merkel gerettet hat. Er kritisiert Merkels Politikstil und findet, dass
sie eine Mitschuld an der Politikmüdigkeit der Jüngeren trägt. In
Tübingen hat Boris Palmer eine Bürger-App initiiert, die junge Leute
erreichen soll.

Boris Palmer spricht sich gegen Dieselfahrverbote aus. Er meint, es sei
wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass ein solches Verbot "auch nur
eine Erkrankung" verhindere "oder ein Menschenleben" rette. Trotzdem sei
er dafür, Autos aus Städten zu verbannen. Für "zwei Tonnen schwere
SUVs", sagt Palmer, "ist schlicht kein Platz."

Der Social-Media-affine Boris Palmer kündigt an, dass er im Mai einen
Monat lang "Facebook fasten" werde, um in dieser Zeit ein neues Buch zu
schreiben.
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2019 15:09:55 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/zeitbuehne</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als "Oberbürgermeister des deutschen Volksempfindens" wurde er mal bezeichnet – weil Boris Palmer sich mit seinen oft provokanten Äußerungen wie kaum ein zweiter Kommunalpolitiker Gehör verschafft. Zum Start des Podcasts ZEIT Bühne, der bei einer ZEIT Matinee aufgezeichnet wurde, erzählt er den Moderatoren Josef Joffe und Roman Pletter, warum er nach wie vor bei den Grünen ist, was seine Vorstellung von Realpolitik ist und wie er in Tübingen den Energieverbrauch um 32 Prozent gesenkt hat.</p>
<p>Seit zwölf Jahren ist Boris Palmer Oberbürgermeister von Tübingen. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 61,7 Prozent der Stimmen wurde er im Jahr 2014 für eine zweite Amtszeit gewählt. Seit 2015 eckt er bei seiner Partei jedoch immer wieder an: Er kritisierte wiederholt die Asylpolitik der Grünen und kündigte erst im Januar an, "auffällige" Flüchtlinge in polizeilich gesicherten Einrichtungen unterzubringen.</p>
<p>Im Podcast erklärt er, wie Sebastian Kurz die Kanzlerschaft von Angela Merkel gerettet hat. Er kritisiert Merkels Politikstil und findet, dass sie eine Mitschuld an der Politikmüdigkeit der Jüngeren trägt. In Tübingen hat Boris Palmer eine Bürger-App initiiert, die junge Leute erreichen soll.</p>
<p>Boris Palmer spricht sich gegen Dieselfahrverbote aus. Er meint, es sei wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass ein solches Verbot "auch nur eine Erkrankung" verhindere "oder ein Menschenleben" rette. Trotzdem sei er dafür, Autos aus Städten zu verbannen. Für "zwei Tonnen schwere SUVs", sagt Palmer, "ist schlicht kein Platz."</p>
<p>Der Social-Media-affine Boris Palmer kündigt an, dass er im Mai einen Monat lang "Facebook fasten" werde, um in dieser Zeit ein neues Buch zu schreiben.</p>
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      <itunes:summary>Als &quot;Oberbürgermeister des deutschen Volksempfindens&quot; wurde er mal bezeichnet – weil Boris Palmer sich mit seinen oft provokanten Äußerungen wie kaum ein zweiter Kommunalpolitiker Gehör verschafft. Zum Start des Podcasts ZEIT Bühne, der bei einer ZEIT Matinee aufgezeichnet wurde, erzählt er den Moderatoren Josef Joffe und Roman Pletter, warum er nach wie vor bei den Grünen ist, was seine Vorstellung von Realpolitik ist und wie er in Tübingen den Energieverbrauch um 32 Prozent gesenkt hat.

Seit zwölf Jahren ist Boris Palmer Oberbürgermeister von Tübingen. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 61,7 Prozent der Stimmen wurde er im Jahr 2014 für eine zweite Amtszeit gewählt. Seit 2015 eckt er bei seiner Partei jedoch immer wieder an: Er kritisierte wiederholt die Asylpolitik der Grünen und kündigte erst im Januar an, &quot;auffällige&quot; Flüchtlinge in polizeilich gesicherten Einrichtungen unterzubringen.

Im Podcast erklärt er, wie Sebastian Kurz die Kanzlerschaft von Angela Merkel gerettet hat. Er kritisiert Merkels Politikstil und findet, dass sie eine Mitschuld an der Politikmüdigkeit der Jüngeren trägt. In Tübingen hat Boris Palmer eine Bürger-App initiiert, die junge Leute erreichen soll.

Boris Palmer spricht sich gegen Dieselfahrverbote aus. Er meint, es sei wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass ein solches Verbot &quot;auch nur eine Erkrankung&quot; verhindere &quot;oder ein Menschenleben&quot; rette. Trotzdem sei er dafür, Autos aus Städten zu verbannen. Für &quot;zwei Tonnen schwere SUVs&quot;, sagt Palmer, &quot;ist schlicht kein Platz.&quot;

Der Social-Media-affine Boris Palmer kündigt an, dass er im Mai einen Monat lang &quot;Facebook fasten&quot; werde, um in dieser Zeit ein neues Buch zu schreiben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Als &quot;Oberbürgermeister des deutschen Volksempfindens&quot; wurde er mal bezeichnet – weil Boris Palmer sich mit seinen oft provokanten Äußerungen wie kaum ein zweiter Kommunalpolitiker Gehör verschafft. Zum Start des Podcasts ZEIT Bühne, der bei einer ZEIT Matinee aufgezeichnet wurde, erzählt er den Moderatoren Josef Joffe und Roman Pletter, warum er nach wie vor bei den Grünen ist, was seine Vorstellung von Realpolitik ist und wie er in Tübingen den Energieverbrauch um 32 Prozent gesenkt hat.

Seit zwölf Jahren ist Boris Palmer Oberbürgermeister von Tübingen. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 61,7 Prozent der Stimmen wurde er im Jahr 2014 für eine zweite Amtszeit gewählt. Seit 2015 eckt er bei seiner Partei jedoch immer wieder an: Er kritisierte wiederholt die Asylpolitik der Grünen und kündigte erst im Januar an, &quot;auffällige&quot; Flüchtlinge in polizeilich gesicherten Einrichtungen unterzubringen.

Im Podcast erklärt er, wie Sebastian Kurz die Kanzlerschaft von Angela Merkel gerettet hat. Er kritisiert Merkels Politikstil und findet, dass sie eine Mitschuld an der Politikmüdigkeit der Jüngeren trägt. In Tübingen hat Boris Palmer eine Bürger-App initiiert, die junge Leute erreichen soll.

Boris Palmer spricht sich gegen Dieselfahrverbote aus. Er meint, es sei wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass ein solches Verbot &quot;auch nur eine Erkrankung&quot; verhindere &quot;oder ein Menschenleben&quot; rette. Trotzdem sei er dafür, Autos aus Städten zu verbannen. Für &quot;zwei Tonnen schwere SUVs&quot;, sagt Palmer, &quot;ist schlicht kein Platz.&quot;

Der Social-Media-affine Boris Palmer kündigt an, dass er im Mai einen Monat lang &quot;Facebook fasten&quot; werde, um in dieser Zeit ein neues Buch zu schreiben.</itunes:subtitle>
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