<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0">
  <channel>
    <atom:link href="https://feeds.simplecast.com/bjFm4bc3" rel="self" title="MP3 Audio" type="application/atom+xml"/>
    <atom:link href="https://simplecast.superfeedr.com" rel="hub" xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"/>
    <generator>https://simplecast.com</generator>
    <title>Nahost. Nah Dran.</title>
    <description>Der preisgekrönte Journalist und langjährige Nahost-Experte Karim El-Gawhary nimmt euch mit, die arabische Welt hautnah zu erfahren. Er erzählt Geschichten aus dem Leben in der Region, analysiert kompakt aktuelle Ereignisse und hilft Konflikte einzuordnen. Dazu kommen inspirierende Gesprächspartner und ausführliche Talks. Dort ist genug Zeit, einmal länger als die üblichen kurzen Nachrichtenminuten in die Welt unserer unmittelbaren europäischen Nachbarn einzutauchen.</description>
    <copyright>Karim El-Gawhary</copyright>
    <language>de-at</language>
    <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 15 Jul 2026 03:30:11 +0000</lastBuildDate>
    <image>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com</link>
      <title>Nahost. Nah Dran.</title>
      <url>https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/58a2c083-90b2-4042-8b40-e328bf45e319/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed</url>
    </image>
    <link>https://nahostnahdran.simplecast.com</link>
    <itunes:type>episodic</itunes:type>
    <itunes:summary>Der preisgekrönte Journalist und langjährige Nahost-Experte Karim El-Gawhary nimmt euch mit, die arabische Welt hautnah zu erfahren. Er erzählt Geschichten aus dem Leben in der Region, analysiert kompakt aktuelle Ereignisse und hilft Konflikte einzuordnen. Dazu kommen inspirierende Gesprächspartner und ausführliche Talks. Dort ist genug Zeit, einmal länger als die üblichen kurzen Nachrichtenminuten in die Welt unserer unmittelbaren europäischen Nachbarn einzutauchen.</itunes:summary>
    <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
    <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
    <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/58a2c083-90b2-4042-8b40-e328bf45e319/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
    <itunes:new-feed-url>https://feeds.simplecast.com/bjFm4bc3</itunes:new-feed-url>
    <itunes:keywords>analyse,außenpolitik,gaza,geopolitik,gespräch,hintergrund,interviews,iran,israel,karim el-gawhary,korrespondent,krisenregion,menschen im krieg,nachrichtenpodcast,nahost,nahostkonflikt,orf,palästina,politikpodcast,reportage,usa,wöchentlicher podcast</itunes:keywords>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>Karim El-Gawhary</itunes:name>
      <itunes:email>office@stefanlassnig.at</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:category text="News">
      <itunes:category text="Politics"/>
    </itunes:category>
    <itunes:category text="Education"/>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e2ff6831-02e2-4359-852a-26fed995a427</guid>
      <title>E15 Wenn die Waffenpause eine Pause einlegt: Analyse zur Lage in Hormus</title>
      <description><![CDATA[<p>El-Gawhary beschreibt, wie die vereinbarte Waffenpause zwischen den USA und dem Iran zunehmend an Bedeutung verliert und durch wiederholte Eskalationen untergraben wird.<br>
 Auslöser der aktuellen Spannungen sind iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus, nachdem diese ohne iranische Genehmigung eine südliche Route nutzen.<br>
 Die USA reagieren darauf mit Angriffen auf iranisches Territorium, woraufhin der Iran wiederum US-Stützpunkte in der Region ins Visier nimmt.<br>
 Im Kern geht es um die Kontrolle der strategisch wichtigen Meerenge, wobei der Iran auf einer Genehmigungspflicht besteht und die USA alternative Routen durchsetzen wollen.<br>
 Zusätzlich verschärft sich der Konflikt durch aggressive Rhetorik, insbesondere von US-Präsident Trump, sowie durch neue Maßnahmen wie eine geplante US-Gebühr für Schiffspassagen.<br>
 El-Gawhary kommt zu dem Schluss, dass trotz der Eskalation keine Seite strategisch profitieren kann und der Konflikt langfristig nur durch Verhandlungen gelöst werden dürfte.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/e14-wenn-die-waffenpause-eine-pause-einlegt-analyse-zur-lage-in-hormus-QsUhfIR8</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/25907f4a-db51-492c-8cc3-b47bb4d60524/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>El-Gawhary beschreibt, wie die vereinbarte Waffenpause zwischen den USA und dem Iran zunehmend an Bedeutung verliert und durch wiederholte Eskalationen untergraben wird.<br>
 Auslöser der aktuellen Spannungen sind iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus, nachdem diese ohne iranische Genehmigung eine südliche Route nutzen.<br>
 Die USA reagieren darauf mit Angriffen auf iranisches Territorium, woraufhin der Iran wiederum US-Stützpunkte in der Region ins Visier nimmt.<br>
 Im Kern geht es um die Kontrolle der strategisch wichtigen Meerenge, wobei der Iran auf einer Genehmigungspflicht besteht und die USA alternative Routen durchsetzen wollen.<br>
 Zusätzlich verschärft sich der Konflikt durch aggressive Rhetorik, insbesondere von US-Präsident Trump, sowie durch neue Maßnahmen wie eine geplante US-Gebühr für Schiffspassagen.<br>
 El-Gawhary kommt zu dem Schluss, dass trotz der Eskalation keine Seite strategisch profitieren kann und der Konflikt langfristig nur durch Verhandlungen gelöst werden dürfte.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="8090884" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/e900d2ef-4455-4206-a1dc-ffd3a8edcb1b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=e900d2ef-4455-4206-a1dc-ffd3a8edcb1b&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>E15 Wenn die Waffenpause eine Pause einlegt: Analyse zur Lage in Hormus</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/0c5ea2f4-65cd-4509-a26d-ae059ed02146/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:08:25</itunes:duration>
      <itunes:summary>Karim El-Gawhary analysiert die Lage am Golf und der Strasse von Hormus. Die eigentlich von den USA und dem Iran vereinbarte Waffenpause am Golf legt selbst immer wieder eine Pause ein. Das letzte militärische Kräftemessen droht allerdings die gesamte Absichtserklärung in Frage, die von beiden Seiten unterschrieben wurde  Der ganze Deal steht vor dem Kollaps – ohne dass irgendeine Seite hier wirklich durch einen weiteren Krieg strategisch etwas gewinnen kann. Es ist fast ein Krieg, der nur mangels besserer Alternativen geführt wird. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Karim El-Gawhary analysiert die Lage am Golf und der Strasse von Hormus. Die eigentlich von den USA und dem Iran vereinbarte Waffenpause am Golf legt selbst immer wieder eine Pause ein. Das letzte militärische Kräftemessen droht allerdings die gesamte Absichtserklärung in Frage, die von beiden Seiten unterschrieben wurde  Der ganze Deal steht vor dem Kollaps – ohne dass irgendeine Seite hier wirklich durch einen weiteren Krieg strategisch etwas gewinnen kann. Es ist fast ein Krieg, der nur mangels besserer Alternativen geführt wird. </itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>waffenpause usa iran, ölpreise anstieg golf, katar, usa, nahost podcast el-gawhary, oman, blockade iran häfen, kuweit, konflikt usa iran analyse, jordanien, schifffahrt hormus route, iran kontrolle hormus, us militärstützpunkte nahost, us militär iran angriffe, hormus, golfkrieg aktuelle lage, tanker angriffe golf, iran angriffe katar bahrain kuwait, strategische ölreserven rückgang, donald trump iran politik, usa iran konflikt, straße von hormus, iran</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>15</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4190a361-543e-45a6-8ccb-cdab56e951ac</guid>
      <title>#14 Die Türsteher Europas in Nordafrika: Wie die EU die Migrations-Stopp-Drecksarbeit ausgelagert hat</title>
      <description><![CDATA[<p>In dieser Folge von „Nahost. Nah dran.“ spricht El-Gawhary mit dem in Tunesien lebenden Journlaisten Mirko Keilbert, darüber, wie die EU den Migrations-Stopp  in Nordafrika ausgelagert hat. Keilbert schildert, dass europäische Staaten dafür autoritäre Regime finanzieren und damit ein System unterstützen, in dem Küstenwachen, Sicherheitskräfte und Milizen Migrantinnen und Migranten aufhalten oder zurückdrängen. Er beschreibt die teils katastrophalen Zustände in Haft- und Sammellagern, in denen Menschen auf engem Raum, ohne ausreichendes Wasser und unter Gewaltandrohung festgehalten werden. Besonders deutlich wird, wie Migration in vielen Ländern der Region nicht nur politisch instrumentalisiert, sondern auch zu einem Geschäftsmodell geworden ist. Keilbert berichtet außerdem von Rückführungsprogrammen und davon, dass selbst eigentlich humanitäre Organisationen wie IOM und UNHCR unter Druck geraten und an Vertrauen verlieren. Anhand des Schicksals einer jungen Krankenschwester aus Sierra Leone zeigt die Folge, wie Verzweiflung, Perspektivlosigkeit und die Hoffnung auf ein besseres Leben Menschen zu lebensgefährlichen Entscheidungen treiben. Zugleich macht die Folge deutlich, dass es in Nordafrika weiterhin viel lokale Solidarität gibt, obwohl Zivilgesellschaft und Helfende zunehmend kriminalisiert werden. Am Ende steht die Frage, ob Europa mit Abschottung überhaupt eine tragfähige Lösung verfolgt oder nur neue Abhängigkeiten, Gewalt und Erpressung verstärkt.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 9 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Produktion: FelixTappeiner)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/14-ausgelagerte-drecksarbeit-wie-die-eu-den-migrations-stopp-in-nordafrika-ausgelagert-hat-Wchfphy5</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/738071af-9d38-4d60-8f38-2340b4f89b0c/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge von „Nahost. Nah dran.“ spricht El-Gawhary mit dem in Tunesien lebenden Journlaisten Mirko Keilbert, darüber, wie die EU den Migrations-Stopp  in Nordafrika ausgelagert hat. Keilbert schildert, dass europäische Staaten dafür autoritäre Regime finanzieren und damit ein System unterstützen, in dem Küstenwachen, Sicherheitskräfte und Milizen Migrantinnen und Migranten aufhalten oder zurückdrängen. Er beschreibt die teils katastrophalen Zustände in Haft- und Sammellagern, in denen Menschen auf engem Raum, ohne ausreichendes Wasser und unter Gewaltandrohung festgehalten werden. Besonders deutlich wird, wie Migration in vielen Ländern der Region nicht nur politisch instrumentalisiert, sondern auch zu einem Geschäftsmodell geworden ist. Keilbert berichtet außerdem von Rückführungsprogrammen und davon, dass selbst eigentlich humanitäre Organisationen wie IOM und UNHCR unter Druck geraten und an Vertrauen verlieren. Anhand des Schicksals einer jungen Krankenschwester aus Sierra Leone zeigt die Folge, wie Verzweiflung, Perspektivlosigkeit und die Hoffnung auf ein besseres Leben Menschen zu lebensgefährlichen Entscheidungen treiben. Zugleich macht die Folge deutlich, dass es in Nordafrika weiterhin viel lokale Solidarität gibt, obwohl Zivilgesellschaft und Helfende zunehmend kriminalisiert werden. Am Ende steht die Frage, ob Europa mit Abschottung überhaupt eine tragfähige Lösung verfolgt oder nur neue Abhängigkeiten, Gewalt und Erpressung verstärkt.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="62630808" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/61f469fe-fd00-4861-b6ed-b31e7234db31/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=61f469fe-fd00-4861-b6ed-b31e7234db31&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#14 Die Türsteher Europas in Nordafrika: Wie die EU die Migrations-Stopp-Drecksarbeit ausgelagert hat</itunes:title>
      <itunes:author>Produktion: FelixTappeiner</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/da964deb-948f-4960-a15b-1f6f13605076/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>01:05:14</itunes:duration>
      <itunes:summary>Was die EU in Nordafrika macht ist viel schlimmer, als was ICE in den USA verbricht,  argumentiert der in Tunesien lebenden deutschen Journalist Mirco Keilberth im Gespräch mit  El-Gawhary. Es geht über die andere Seite der Migration: dort wo die Boote in Nordafrika ablegen. Es geht darum, wie die EU die Drecksarbeit, die Migranten auszulagern an autokratische Regime und unkontrollierbare Milizen ausgelagert hat. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Was die EU in Nordafrika macht ist viel schlimmer, als was ICE in den USA verbricht,  argumentiert der in Tunesien lebenden deutschen Journalist Mirco Keilberth im Gespräch mit  El-Gawhary. Es geht über die andere Seite der Migration: dort wo die Boote in Nordafrika ablegen. Es geht darum, wie die EU die Drecksarbeit, die Migranten auszulagern an autokratische Regime und unkontrollierbare Milizen ausgelagert hat. </itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>migration nordafrika, unhcr nordafrika, menschenrechte migration, migration sahara, migrationspolitik europa, iom rückführungsprogramm, küstenwache mittelmeer, migration mittelmeer, detention center nordafrika, schleuserboote tunesien, eu tunesien abkommen, migrantenlager libyen, eu libyen migrationsabkommen, el-gawhary migration podcast, fanta quraishi, flüchtlinge im mittelmeer, migration als geschäftsmodell, abschiebung in die wüste, nordafrika migration, asylrecht tunesien</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>14</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4f269caf-37ac-4498-98e3-e06edb25a43c</guid>
      <title>#13 Was macht eigentlich der Gaza-Friedensrat?</title>
      <description><![CDATA[<p>El-Gawhary schildert, dass trotz Waffenstillstands weiterhin zahlreiche Palästinenser in Gaza getötet werden und große Teile des Gebiets unter israelischer Kontrolle stehen.<br>
 Die humanitäre Lage bleibt dramatisch, da Hilfslieferungen eingeschränkt sind und ein Wiederaufbau faktisch nicht stattfindet.<br>
 Der von den USA initiierte Gaza-Friedensrat sollte zentrale politische und administrative Lösungen bringen, doch kaum ein Punkt des Plans wurde umgesetzt.<br>
 Parallel dazu hat die Hamas ihren zivilen Verwaltungsapparat aufgelöst, ohne dass klar ist, wer die Kontrolle tatsächlich übernehmen soll.<br>
 Treffen des Friedensrats, etwa in Zypern, bleiben intransparent und sorgen durch geleakte Dokumente für Kritik, insbesondere wegen geplanter Immunität und Eingriffe in Eigentumsrechte.<br>
 Konkrete Wiederaufbaupläne beschränken sich auf temporäre, streng kontrollierte Zonen in von Israel kontrollierten Gebieten, was als politisches Druckmittel interpretiert wird.<br>
 Grundannahme vieler internationaler Akteure ist, dass erst die Entwaffnung der Hamas erfolgen muss, bevor weitere Schritte möglich sind.<br>
 El-Gawhary kritisiert, dass dadurch die israelische Besatzung als zentrale Ursache ausgeblendet wird und der gesamte Prozess in einer politischen Sackgasse verharrt.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 8 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/13-was-macht-eigentlich-der-gaza-friedensrat-4HBADjzH</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/f13d3329-a84b-4d9c-8910-266a7af55550/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>El-Gawhary schildert, dass trotz Waffenstillstands weiterhin zahlreiche Palästinenser in Gaza getötet werden und große Teile des Gebiets unter israelischer Kontrolle stehen.<br>
 Die humanitäre Lage bleibt dramatisch, da Hilfslieferungen eingeschränkt sind und ein Wiederaufbau faktisch nicht stattfindet.<br>
 Der von den USA initiierte Gaza-Friedensrat sollte zentrale politische und administrative Lösungen bringen, doch kaum ein Punkt des Plans wurde umgesetzt.<br>
 Parallel dazu hat die Hamas ihren zivilen Verwaltungsapparat aufgelöst, ohne dass klar ist, wer die Kontrolle tatsächlich übernehmen soll.<br>
 Treffen des Friedensrats, etwa in Zypern, bleiben intransparent und sorgen durch geleakte Dokumente für Kritik, insbesondere wegen geplanter Immunität und Eingriffe in Eigentumsrechte.<br>
 Konkrete Wiederaufbaupläne beschränken sich auf temporäre, streng kontrollierte Zonen in von Israel kontrollierten Gebieten, was als politisches Druckmittel interpretiert wird.<br>
 Grundannahme vieler internationaler Akteure ist, dass erst die Entwaffnung der Hamas erfolgen muss, bevor weitere Schritte möglich sind.<br>
 El-Gawhary kritisiert, dass dadurch die israelische Besatzung als zentrale Ursache ausgeblendet wird und der gesamte Prozess in einer politischen Sackgasse verharrt.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="9667438" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/3cd8b5c3-167f-4033-b50b-14fe6c239072/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=3cd8b5c3-167f-4033-b50b-14fe6c239072&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#13 Was macht eigentlich der Gaza-Friedensrat?</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/3057c406-4452-45e8-a19c-38b0b7da345f/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:10:04</itunes:duration>
      <itunes:summary>Erinnert ihr euch noch an den sogenannten  Gaza-Friedensrat, den US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat?  Er sollte den sogenannten Trump Friedensplan umsetzten, die Hilfslieferung sollten wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Palästinensischen Technokraten sollten die Verwaltung des Gazastreifens übernehmen, die israelische Armee sollte sich zurückziehen, die Hamas entwaffnet werden und der Wiederaufbau Gaza sollte beginnen und es sollten Schritte hin zu einer palästinensischen Staatlichkeit unternommen werden. El-Gawhary analysiert was bis heute geschehen oder besser gesagt, nicht geschehen ist,</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Erinnert ihr euch noch an den sogenannten  Gaza-Friedensrat, den US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat?  Er sollte den sogenannten Trump Friedensplan umsetzten, die Hilfslieferung sollten wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Palästinensischen Technokraten sollten die Verwaltung des Gazastreifens übernehmen, die israelische Armee sollte sich zurückziehen, die Hamas entwaffnet werden und der Wiederaufbau Gaza sollte beginnen und es sollten Schritte hin zu einer palästinensischen Staatlichkeit unternommen werden. El-Gawhary analysiert was bis heute geschehen oder besser gesagt, nicht geschehen ist,</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>gelbe linie gaza, tony blair gaza, gaza frieden, gaza krieg, gazastreifen, internationale stabilisierungstruppe, gaza verwaltung, gaza blockade, palästina staatlichkeit, gaza waffenstillstand, gaza zypern treffen, nickolay mladenov, gaza hilfslieferungen, gaza friedensplan, waffenstillstand, gaza wiederaufbau, gaza-friedensrat, palästinensische technokraten, israelische besatzung gaza, hamas entwaffnung, gaza humanitäre lage, kerem schalom</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>13</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">79312993-4f9f-48aa-a9e2-5a7e0b87ec0b</guid>
      <title>#12 Plötzlich stand der Entführer im Flugzeug mit Pistole und Handgranate neben mir</title>
      <description><![CDATA[<p>In dieser Episode erzählt Franz Zauner von der Entführung des TWA-Flugs 74 im September 1970, einem der größten Flugzeugentführungsfälle jener Zeit, bei dem die palästinensische PFLP gleichzeitig vier Maschinen in ihre Gewalt brachte. Zauner schildert, wie aus seinem ersten Flug von Frankfurt nach New York plötzlich ein Extremerlebnis wurde, als Entführer mit Pistole und Handgranate das Flugzeug übernahmen und es statt nach Westen in Richtung Naher Osten umleiteten. Die Maschine kreiste über Beirut und Amman, bevor sie in einer abgelegenen Flugfeld in der jordanischen Wüste notlanden musste, wo sie von Entführern, Bewaffneten und später weiteren entführten Flugzeugen umringt wurde. Im Flugzeug herrschten stundenlang Unsicherheit, Hitze, Kälte und Angst, während die Entführer Passagiere selektierten, Pässe einsammelten. Um eine Befreiungsaktion zu verhindern, wurde die Maschine mit Sprengstoff vermint. . Zauner schildert, wie er schließlich zusammen mit Frauen und Kindern nach Amman gebracht wurde. Dort lebte er unter Hausarrest und fand sich in einem Bürgerkrieg zwischen den Palästinenser und der jordanischen Armee wieder.  </p>
<p>Im zweiten Teil  ordnet Karim El-Gawhary die Ereignisse historisch ein und erklärt den Hintergrund der PFLP  und die politische Dynamik zwischen PLO, Fatah und den linken palästinensischen Gruppen jener Zeit. Außerdem berichtet Zauner, wie ihn die Erfahrung bis heute prägt, wie sie sein Interesse für den Nahen Osten geweckt hat und wie er später sogar Kontakte zu ehemaligen Mitreisenden und Beteiligten pflegte.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 2 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/11-plotzlich-stand-der-entfuhrer-im-flugzeug-mit-pistole-und-handgranate-neben-mir-BHqi_CKo</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/6f465bf9-57bc-4b3e-93e9-8a34d3c8328d/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Episode erzählt Franz Zauner von der Entführung des TWA-Flugs 74 im September 1970, einem der größten Flugzeugentführungsfälle jener Zeit, bei dem die palästinensische PFLP gleichzeitig vier Maschinen in ihre Gewalt brachte. Zauner schildert, wie aus seinem ersten Flug von Frankfurt nach New York plötzlich ein Extremerlebnis wurde, als Entführer mit Pistole und Handgranate das Flugzeug übernahmen und es statt nach Westen in Richtung Naher Osten umleiteten. Die Maschine kreiste über Beirut und Amman, bevor sie in einer abgelegenen Flugfeld in der jordanischen Wüste notlanden musste, wo sie von Entführern, Bewaffneten und später weiteren entführten Flugzeugen umringt wurde. Im Flugzeug herrschten stundenlang Unsicherheit, Hitze, Kälte und Angst, während die Entführer Passagiere selektierten, Pässe einsammelten. Um eine Befreiungsaktion zu verhindern, wurde die Maschine mit Sprengstoff vermint. . Zauner schildert, wie er schließlich zusammen mit Frauen und Kindern nach Amman gebracht wurde. Dort lebte er unter Hausarrest und fand sich in einem Bürgerkrieg zwischen den Palästinenser und der jordanischen Armee wieder.  </p>
<p>Im zweiten Teil  ordnet Karim El-Gawhary die Ereignisse historisch ein und erklärt den Hintergrund der PFLP  und die politische Dynamik zwischen PLO, Fatah und den linken palästinensischen Gruppen jener Zeit. Außerdem berichtet Zauner, wie ihn die Erfahrung bis heute prägt, wie sie sein Interesse für den Nahen Osten geweckt hat und wie er später sogar Kontakte zu ehemaligen Mitreisenden und Beteiligten pflegte.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="72653887" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/7b4d6d69-f033-4672-a13e-8784b8b86080/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=7b4d6d69-f033-4672-a13e-8784b8b86080&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#12 Plötzlich stand der Entführer im Flugzeug mit Pistole und Handgranate neben mir</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/75e06c1c-43fe-44df-be76-92f460780f5a/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>01:15:40</itunes:duration>
      <itunes:summary>In dieser Folge geht es wieder um ein Stück nahöstliche Zeitgeschichte, diesmal mit einem österreichischen Zeitzeugen. Es geht um bis zu diesem Zeitpunkt größten Akt der Luftpiraterie im September 1970. Damals haben mehrere Kommandos der Volksfront zur Befreiung Palästina, der sogenannten PFLP— ein Teil der palästinensischen PLO—am 6. September 1970 gleich vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt gebracht. Und in einem dieser Flüge, dem TWA-Flug 74 von Frankfurt nach New York saß der Oberösterreicher Franz Zauner. Er erzählt von der Entführung, wie er sich anschließend in einem Bürgerkrieg in Jordanien wiederfand und wie er später andere Entführungsopfer, aber auch eine Entführerin traf.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In dieser Folge geht es wieder um ein Stück nahöstliche Zeitgeschichte, diesmal mit einem österreichischen Zeitzeugen. Es geht um bis zu diesem Zeitpunkt größten Akt der Luftpiraterie im September 1970. Damals haben mehrere Kommandos der Volksfront zur Befreiung Palästina, der sogenannten PFLP— ein Teil der palästinensischen PLO—am 6. September 1970 gleich vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt gebracht. Und in einem dieser Flüge, dem TWA-Flug 74 von Frankfurt nach New York saß der Oberösterreicher Franz Zauner. Er erzählt von der Entführung, wie er sich anschließend in einem Bürgerkrieg in Jordanien wiederfand und wie er später andere Entführungsopfer, aber auch eine Entführerin traf.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>franz zauner, fatah, geiselnahme, twa flug 74, amman, beirut, george habash, volksfront zur befreiung palästinas, jordanien, plo, wadi haddad, luftpiraterie, karim el-gawhary, zeitzeugenbericht, palästinensischer widerstand, frankfurt, leila khalid, new york, nahost-konflikt, wüste in jordanien, israel, dawson&apos;s field, 1970, pflp, palästinensische flugzeugentführungen, bürgerkrieg jordanien, flugzeugentführung, oberoesterreich</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>12</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0656c38e-a4a0-4f3b-8078-c7144c8c1584</guid>
      <title>#11 ORF-Abschiedsbrief als Podcast</title>
      <description><![CDATA[<p>Am 30. Juni ist nach 22 Jahren die Tätigkeit von Karim El-Gawhary als Korrespondent des ORF für den arabischen Raum zu Ende gegangen. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Diese Episode ist eine Art Abschieds-Podcast vom ORF. El-Gawhary erzählt darin nicht nur, in welch gefährliche Situationen er manchmal im Krieg geraten ist. Er reflektiert auch über seine Arbeit. Wichtig war ihm dabei, die Menschen in seinen Berichten nicht zu Objekten zu machen – sondern auf Augenhöhe zu Subjekten, die ihre Geschichte erzählen. </p>
<p>El-Gawhary kritisiert auch die Nahost-Berichterstattung aller deutschsprachigen Medien, die im Vergleich zu anderen Konflikten mit zweierlei Maß misst. Er erzählt auch, wie er mit den wiederholten Shitstorms auf den Sozialen Medien umgegangen ist, wo er für seine Gaza-Berichterstattung kritisiert wurde. Aber er schildert auch, wie viel öffentliche Wertschätzung ihm entgegenschlug als sich die Nachricht von der Beendigung seines Vertrages verbreitete - inklusive über 20.000 Unterschriften, in einer Petition, die zur Verlängerung seines ORF-Vertrages aufgerufen hatte und die ihn sehr bewegt hat. </p>
<p>Am Ende spricht er über sein berufliche Neuerfindung durch diesen Podcast, den er als Gegenstück zu kurzen Fernsehschaltungen und als Konter gegen unsere sinkende Aufmerksamkeitsspanne beschreibt, mit der entscheidenwir nach fünf Sekunden, ob wir ein Reel auf den Sozialen Medien weiterschauen. Ein Podcast, sagt er, nimmt sich dagegen die Zeit, die er braucht. Er geht tiefer, motiviert zum Innehalten und Nachdenken</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 1 Jul 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/12-orf-abschiedsbrief-als-podcast-d_MfntcR</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/29b2edc8-2b2e-4857-9dfd-c3fbf3fdcbb8/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Juni ist nach 22 Jahren die Tätigkeit von Karim El-Gawhary als Korrespondent des ORF für den arabischen Raum zu Ende gegangen. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Diese Episode ist eine Art Abschieds-Podcast vom ORF. El-Gawhary erzählt darin nicht nur, in welch gefährliche Situationen er manchmal im Krieg geraten ist. Er reflektiert auch über seine Arbeit. Wichtig war ihm dabei, die Menschen in seinen Berichten nicht zu Objekten zu machen – sondern auf Augenhöhe zu Subjekten, die ihre Geschichte erzählen. </p>
<p>El-Gawhary kritisiert auch die Nahost-Berichterstattung aller deutschsprachigen Medien, die im Vergleich zu anderen Konflikten mit zweierlei Maß misst. Er erzählt auch, wie er mit den wiederholten Shitstorms auf den Sozialen Medien umgegangen ist, wo er für seine Gaza-Berichterstattung kritisiert wurde. Aber er schildert auch, wie viel öffentliche Wertschätzung ihm entgegenschlug als sich die Nachricht von der Beendigung seines Vertrages verbreitete - inklusive über 20.000 Unterschriften, in einer Petition, die zur Verlängerung seines ORF-Vertrages aufgerufen hatte und die ihn sehr bewegt hat. </p>
<p>Am Ende spricht er über sein berufliche Neuerfindung durch diesen Podcast, den er als Gegenstück zu kurzen Fernsehschaltungen und als Konter gegen unsere sinkende Aufmerksamkeitsspanne beschreibt, mit der entscheidenwir nach fünf Sekunden, ob wir ein Reel auf den Sozialen Medien weiterschauen. Ein Podcast, sagt er, nimmt sich dagegen die Zeit, die er braucht. Er geht tiefer, motiviert zum Innehalten und Nachdenken</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="9766495" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/f45eb39b-881b-4120-adc7-0d7ba8441807/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=f45eb39b-881b-4120-adc7-0d7ba8441807&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#11 ORF-Abschiedsbrief als Podcast</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/f0497a95-4b23-43d9-a98c-beee241ecf41/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:10:10</itunes:duration>
      <itunes:summary>Diese Episode ist eine Art Abschiedsbrief in Form Podcasts. Mit ihr beendet Karim El-Gawhary nach 22 Jahren beim ORF seine Tätigkeit als Korrespondent für den arabischen Raum. Sein Vertrag als Leiter des ORF-Studios Kairo ist am 30.Juni zu Ende gegangen und wurde nicht verlängert. Das Studio wurde zugesperrt. Er reflektiert über seine Arbeit und die Angriffe gegen ihn auf den Sozialen Medien und beschreibt das zweierlei Maß, mit dem die Medien über palästinensisch-israelischen Nahostkonflikt im Vergleich mit anderen Konflikten berichten.  Wir er sich jetzt beruflich neu erfindet, darum geht es im zweiten Teil dieser Folge. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Diese Episode ist eine Art Abschiedsbrief in Form Podcasts. Mit ihr beendet Karim El-Gawhary nach 22 Jahren beim ORF seine Tätigkeit als Korrespondent für den arabischen Raum. Sein Vertrag als Leiter des ORF-Studios Kairo ist am 30.Juni zu Ende gegangen und wurde nicht verlängert. Das Studio wurde zugesperrt. Er reflektiert über seine Arbeit und die Angriffe gegen ihn auf den Sozialen Medien und beschreibt das zweierlei Maß, mit dem die Medien über palästinensisch-israelischen Nahostkonflikt im Vergleich mit anderen Konflikten berichten.  Wir er sich jetzt beruflich neu erfindet, darum geht es im zweiten Teil dieser Folge. </itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>gefährliche einsätze, abschied orf, doppelte medien standards, syrien, 20.000 unterschriften el-gawhary, neuanfang karriere journalismus, orf korrespondent ende, gaza berichterstattung, nahost nah dran podcast, israelische offensive libanon, karim el-gawhary, gaza, zivile opfer gaza, libanon, kritik medieneutralität, aufmerksamkeitsspanne social media, persönliche reflexion korrespondent, blockade gazastreifen, doppelmoral medien, shitstorm social media, libanon berichterstattung, gaza lebensbedingungen, israelisch-palästinensischer konflikt, schutzengel journalisten, medienkritik, korrespondenten-studio arabische welt, völkerrecht gaza, orf kairo studio schließung</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>11</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0c616708-0a7b-4bf9-968a-cfb77c65130e</guid>
      <title>#10 Die Entscheidung: Rückkehr von Wien nach Syrien?</title>
      <description><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary spricht in dieser Episode über Rückkehr oder Bleiben – wie Syrerinnen und Syrer in Österreich nach Assads Sturz ihre Zukunft zwischen Damaskus und Wien abwägen. Gast ist Mohammed Nour, seit 2014 in Österreich, inzwischen Staatsbürger, Menschenrechts- und Kinderrechtsexperte, der offen über seine biografische Achterbahnfahrt zwischen Syrien und Österreich spricht.  Nour schildert seine Rückkehr nach Damaskus nach Assads Sturz als intensiven Moment zwischen Heimweh, Hoffnung und dem Gefühl, in einem „Traum“ zu leben, erkennt aber später, wie brüchig Sicherheitslage, Rechtsstaatlichkeit und Alltagsstrukturen im Land geblieben sind.Er beschreibt, wie Gewalt, neue Massaker, Machtmonopol und fehlende Übergangsgerechtigkeit unter der neuen Führung des Übergangspräsidenten Ahmad Al-Scharaa seine anfängliche Rückkehr-Euphorie in Skepsis verwandeln.</p>
<p>Parallel dazu erläutert die Folge, wie schwierig es für Syrerinnen und Syrer ist, in Syrien Arbeit, Wohnung, medizinische Versorgung und ein halbwegs würdiges Leben zu finden, während sie in Österreich über Jahre mit langen Verfahren, Kürzungen und einem faktischen Druck zur „freiwilligen“ Rückkehr konfrontiert sind. </p>
<p>Nour erzählt vom Frust über gestoppte Familienzusammenführungen nach Assads Sturz und den Unterschied zwischen dem rechtlichen Umgang mit ukrainischen Geflüchteten und Syrerinnen und Syrern, den er auch wissenschaftlich untersucht. Im Gespräch geht es außerdem um Identität, Rassismus und die Frage, ob man jemals „ankommt“, wenn man als „Austro-Syrer“ zwischen gebrochenem Arabisch, sehr gutem Deutsch und ständiger Nachfrage nach der „eigentlichen Herkunft“ lebt. </p>
<p>Gegen Ende diskutieren El-Gawhary und Nour, wie der Gaza-Krieg und eine als doppelmoralisch empfundene Haltung Österreichs („Nie wieder“ nicht für alle) viele Menschen mit arabischem Hintergrund entfremdet, während Nour trotzdem auf Rechtsstaatlichkeit und universelle Menschenrechte als Maßstab besteht.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Produktion: Manuel Correa, Musik: Nour Ashour)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/10-die-entscheidung-ruckkehr-von-wien-nach-syrien-q92MUbQx</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/23d4c1ac-1d27-4876-a8a1-53b2914f63a3/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary spricht in dieser Episode über Rückkehr oder Bleiben – wie Syrerinnen und Syrer in Österreich nach Assads Sturz ihre Zukunft zwischen Damaskus und Wien abwägen. Gast ist Mohammed Nour, seit 2014 in Österreich, inzwischen Staatsbürger, Menschenrechts- und Kinderrechtsexperte, der offen über seine biografische Achterbahnfahrt zwischen Syrien und Österreich spricht.  Nour schildert seine Rückkehr nach Damaskus nach Assads Sturz als intensiven Moment zwischen Heimweh, Hoffnung und dem Gefühl, in einem „Traum“ zu leben, erkennt aber später, wie brüchig Sicherheitslage, Rechtsstaatlichkeit und Alltagsstrukturen im Land geblieben sind.Er beschreibt, wie Gewalt, neue Massaker, Machtmonopol und fehlende Übergangsgerechtigkeit unter der neuen Führung des Übergangspräsidenten Ahmad Al-Scharaa seine anfängliche Rückkehr-Euphorie in Skepsis verwandeln.</p>
<p>Parallel dazu erläutert die Folge, wie schwierig es für Syrerinnen und Syrer ist, in Syrien Arbeit, Wohnung, medizinische Versorgung und ein halbwegs würdiges Leben zu finden, während sie in Österreich über Jahre mit langen Verfahren, Kürzungen und einem faktischen Druck zur „freiwilligen“ Rückkehr konfrontiert sind. </p>
<p>Nour erzählt vom Frust über gestoppte Familienzusammenführungen nach Assads Sturz und den Unterschied zwischen dem rechtlichen Umgang mit ukrainischen Geflüchteten und Syrerinnen und Syrern, den er auch wissenschaftlich untersucht. Im Gespräch geht es außerdem um Identität, Rassismus und die Frage, ob man jemals „ankommt“, wenn man als „Austro-Syrer“ zwischen gebrochenem Arabisch, sehr gutem Deutsch und ständiger Nachfrage nach der „eigentlichen Herkunft“ lebt. </p>
<p>Gegen Ende diskutieren El-Gawhary und Nour, wie der Gaza-Krieg und eine als doppelmoralisch empfundene Haltung Österreichs („Nie wieder“ nicht für alle) viele Menschen mit arabischem Hintergrund entfremdet, während Nour trotzdem auf Rechtsstaatlichkeit und universelle Menschenrechte als Maßstab besteht.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="54568376" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/e6733545-4c16-4d21-bc34-7e5c63acf9a5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=e6733545-4c16-4d21-bc34-7e5c63acf9a5&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#10 Die Entscheidung: Rückkehr von Wien nach Syrien?</itunes:title>
      <itunes:author>Produktion: Manuel Correa, Musik: Nour Ashour</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/4375a4f4-0d50-4456-84af-dd079d4c0601/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:56:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Normalerweise wird über die Syrer und Syrerinnen in Österreich und Deutschland und die Frage der Rückkehr geredet. Karim El-Gawhary spricht mit ihnen: in dieser Folge mit einem Syrer, der seit 2014 in Wien lebt und den er letztes Jahr in Damaskus getroffen hatte, als er sich dort umgesehen und überlegt hatte, ob er wieder in seine Heimat zurückzukehrt. Mohammed Nour erzählt, warum trotz des Sturzes des syrischen Diktators Assad nur sehr wenige Syrerinnen und Syrer aus Österreich nach Syrien zurückkehren. Im Zentrum stehen Sicherheitslage, wirtschaftliche Perspektiven, fehlende Rechtsstaatlichkeit in Syrien sowie der Druck und die Rahmenbedingungen, die der österreichische Staat Geflüchteten setzt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Normalerweise wird über die Syrer und Syrerinnen in Österreich und Deutschland und die Frage der Rückkehr geredet. Karim El-Gawhary spricht mit ihnen: in dieser Folge mit einem Syrer, der seit 2014 in Wien lebt und den er letztes Jahr in Damaskus getroffen hatte, als er sich dort umgesehen und überlegt hatte, ob er wieder in seine Heimat zurückzukehrt. Mohammed Nour erzählt, warum trotz des Sturzes des syrischen Diktators Assad nur sehr wenige Syrerinnen und Syrer aus Österreich nach Syrien zurückkehren. Im Zentrum stehen Sicherheitslage, wirtschaftliche Perspektiven, fehlende Rechtsstaatlichkeit in Syrien sowie der Druck und die Rahmenbedingungen, die der österreichische Staat Geflüchteten setzt.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>flüchtlinge, rückkehr syrer, gesundheitssystem syrien, palästina, menschenhandel, rache, kürzung mindestsicherung, damaskus, rückkehr, diskriminierung geflüchtete, syrien, grundversorgung 400 euro, sicherheit, übergangsjustiz, sturz assad, identität, freiwillige rückkehr, kurden, syrische community österreich, übergangsgerechtigkeit, chemotherapie kosten syrien, arbeitsmarktausbeutung migranten, hts, bio-österreicher, österreichische israel-politik, revanche, rueckkehr, ahmad al-sharaa, mauthausen besuch, rechtsstaatlichkeit syrien, migrationshintergrund, übergangsregierung scharra, drusen, wirtschaftskrise syrien, israel, syrische geflüchtete, syrische diaspora, gaza-krieg, asylverfahren österreich, latakia, alawiten, tartus, integrationspolitik österreich, flüchtlingsheime österreich, subsidiärer schutz, doppelmoral menschenrechte, ukrainische geflüchtete österreich, internationale entwicklung, hayat tahrir al-sham, wien, austro-sura, suwaida, familiennachzug syrer, blaue karte ukraine, kinderrechte, rassismus österreich, menschenrechtsverletzungen syrien, baschar assad, „nie wieder“</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>10</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">40a63c70-fc54-4dd7-8ef3-0a840adfa360</guid>
      <title>#9 Aktuelle Analyse Iran – USA: Wie geht es weiter nach der gemeinsamen Absichtserklärung?</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Verhandlungen in der Schweiz zielen darauf ab, ein fragiles Waffenstillstands‑Abkommen in ein echtes Friedensabkommen zu überführen; die Runde endete mit einer Absichtserklärung, die trotz gegenseitigen Misstrauens einen echten Schritt nach vorne darstellt. In einer gemeinsamen Erklärung von Katar und Pakistan wurde eine positive, konstruktive Atmosphäre und die Schaffung eines Ausschusses für weitere Verhandlungen sowie technischer Arbeitsgruppen hervorgehoben. Konkret wurden zwei De‑Esklationsinstrumente vereinbart: eine Hotline für Vorfälle in der Straße von Hormus und ein gemeinsamer Krisenstab zur Stabilisierung von Golf und Libanon. Die Umsetzung im Libanon bleibt schwierig, weil die USA und Iran von ihren jeweiligen Verbündeten abhängig sind — Israel beziehungsweise die Hisbollah — und die israelische Regierung mit der Absichtserklärung unzufrieden ist. Als praktisches Zugeständnis wurden – sozusagen von den USA als Vorkasse - zwei Tranchen eingefrorener iranischer Gelder freigegeben (insgesamt 12 Milliarden Dollar) und das US‑Finanzministerium erließ eine 60‑tägige Sanktionsausnahme für iranisches Öl, was Teheran ermöglicht, zum Markpreis zu verkaufen. Iran spricht von Fortschritten bei Gesprächen über die Meerenge, den Libanon, Sanktionsregeln und die Freigabe der Gelder, betont aber, man stehe noch am Anfang. Die Atomfragen bleiben vage: Berichte über die Bereitschaft, IAEA‑Inspektoren wieder einzuladen, wurden von US‑Seite als Meilenstein gefeiert, ein konkreter Zeitplan dafür fehlt jedoch. </p>
<p>Wie kann es weitergehen? Mit der Zeit und einem dann vielleicht wachsemden Vertrauen zwischen beiden Seiten, könnten die großen verbleibenden Lücken in einem endgültigen Abkommen doch gefüllt werden. Es ist aber durchaus auch möglich, dass die nächsten Monate und Gespräche uneindeutig bleiben und die Iraner diese Zeit aussitzen und die US-Vorkasse ausnutzen. In diesem Fall dürfte es für Donald Trump allerdings schwer sein, einen unpopulären Krieg mit dem Iran ohne ein wirklich strategisches Ziel wieder aufzunehmen.</p>
<p> </p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Produktion: Felix Tappeiner, Musik: Nour Ashour)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/aktuelle-analyse-iran-usa-wie-geht-es-weiter-nach-der-gemeinsamen-absichtserklarung-uidTFRNu</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/9fa06c18-c19f-4dd6-9732-de63eb2089db/youtube_thumb.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verhandlungen in der Schweiz zielen darauf ab, ein fragiles Waffenstillstands‑Abkommen in ein echtes Friedensabkommen zu überführen; die Runde endete mit einer Absichtserklärung, die trotz gegenseitigen Misstrauens einen echten Schritt nach vorne darstellt. In einer gemeinsamen Erklärung von Katar und Pakistan wurde eine positive, konstruktive Atmosphäre und die Schaffung eines Ausschusses für weitere Verhandlungen sowie technischer Arbeitsgruppen hervorgehoben. Konkret wurden zwei De‑Esklationsinstrumente vereinbart: eine Hotline für Vorfälle in der Straße von Hormus und ein gemeinsamer Krisenstab zur Stabilisierung von Golf und Libanon. Die Umsetzung im Libanon bleibt schwierig, weil die USA und Iran von ihren jeweiligen Verbündeten abhängig sind — Israel beziehungsweise die Hisbollah — und die israelische Regierung mit der Absichtserklärung unzufrieden ist. Als praktisches Zugeständnis wurden – sozusagen von den USA als Vorkasse - zwei Tranchen eingefrorener iranischer Gelder freigegeben (insgesamt 12 Milliarden Dollar) und das US‑Finanzministerium erließ eine 60‑tägige Sanktionsausnahme für iranisches Öl, was Teheran ermöglicht, zum Markpreis zu verkaufen. Iran spricht von Fortschritten bei Gesprächen über die Meerenge, den Libanon, Sanktionsregeln und die Freigabe der Gelder, betont aber, man stehe noch am Anfang. Die Atomfragen bleiben vage: Berichte über die Bereitschaft, IAEA‑Inspektoren wieder einzuladen, wurden von US‑Seite als Meilenstein gefeiert, ein konkreter Zeitplan dafür fehlt jedoch. </p>
<p>Wie kann es weitergehen? Mit der Zeit und einem dann vielleicht wachsemden Vertrauen zwischen beiden Seiten, könnten die großen verbleibenden Lücken in einem endgültigen Abkommen doch gefüllt werden. Es ist aber durchaus auch möglich, dass die nächsten Monate und Gespräche uneindeutig bleiben und die Iraner diese Zeit aussitzen und die US-Vorkasse ausnutzen. In diesem Fall dürfte es für Donald Trump allerdings schwer sein, einen unpopulären Krieg mit dem Iran ohne ein wirklich strategisches Ziel wieder aufzunehmen.</p>
<p> </p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="10875341" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/41c1ee1d-7f9e-4ace-93eb-d3ef77e48c53/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=41c1ee1d-7f9e-4ace-93eb-d3ef77e48c53&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#9 Aktuelle Analyse Iran – USA: Wie geht es weiter nach der gemeinsamen Absichtserklärung?</itunes:title>
      <itunes:author>Produktion: Felix Tappeiner, Musik: Nour Ashour</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/adf59641-7afc-45be-8cd5-f80eceff1535/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:11:19</itunes:duration>
      <itunes:summary>Wie verwandelt man ein fragiles Waffenstillstands-Abkommen in ein echtes Friedensabkommen? Das ist die Aufgabe der direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, deren ersten Runde in der Schweiz zu Ende gegangen ist. Karim El-Gawhary analysiert in dieser Podcast-Folge, wo wir dreieinhalb Monate nach dem Ende des Krieges und nach wochenlangen Verhandlungen stehen. Er ordnet die Beschlüsse und die Bedeutung der Absichtserklärung und der weiteren technischen Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein. 
Selbst zu dieser Absichtserklärung zu kommen, die das meiste für ein endgültiges Abkommen ausspart, war nicht einfach. Das gegenseitige Misstrauen ist groß. Die iranischen Entscheidungsprozesse und wer das Land regiert, bleibt undurchsichtig. Und auf der anderen Seite herrscht ein unberechenbarer US-Präsident, dessen Entscheidungen und Auftritte eher einer unlenkbaren Rakete gleicht, als dem Ergebnis rationale Entscheidungen. Was passiert also mit der Straße von Hormus, dem Libanon, den Atomgesprächen, den Sanktionen gegen den Iran und den eingefrorenen iranischen Geldern.
</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Wie verwandelt man ein fragiles Waffenstillstands-Abkommen in ein echtes Friedensabkommen? Das ist die Aufgabe der direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, deren ersten Runde in der Schweiz zu Ende gegangen ist. Karim El-Gawhary analysiert in dieser Podcast-Folge, wo wir dreieinhalb Monate nach dem Ende des Krieges und nach wochenlangen Verhandlungen stehen. Er ordnet die Beschlüsse und die Bedeutung der Absichtserklärung und der weiteren technischen Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein. 
Selbst zu dieser Absichtserklärung zu kommen, die das meiste für ein endgültiges Abkommen ausspart, war nicht einfach. Das gegenseitige Misstrauen ist groß. Die iranischen Entscheidungsprozesse und wer das Land regiert, bleibt undurchsichtig. Und auf der anderen Seite herrscht ein unberechenbarer US-Präsident, dessen Entscheidungen und Auftritte eher einer unlenkbaren Rakete gleicht, als dem Ergebnis rationale Entscheidungen. Was passiert also mit der Straße von Hormus, dem Libanon, den Atomgesprächen, den Sanktionen gegen den Iran und den eingefrorenen iranischen Geldern.
</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>schweiz, us vizepräsident j.d. vance, usa, us israelische spannungen, netanjahu, analyse karīm el gawhary, hisbollah, kata, deeskalationsinstrumente, sanktionsausnahme, iranisches öl, verkauf markpreis, libanon, verhandlungen, freigabe eingefrorener iranischer gelder, pakistan; vermittler, podcast, golfregion, israel, iaea inspektoren; atomverhandlungen, iranische wirtschaft, waffenstillstand frieden, nah ost nah dran, straße von hormus, iran, 60 tägige sanktionsausnahme</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>9</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0a194226-2438-4567-a116-7dff36082986</guid>
      <title>#8 Der ökologische Fußabdruck der Nahost-Kriege und warum die Region ein Klimakrisen-Hotspot ist</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Region Nahost gehört zu den weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gebieten. Der Arabische Golf erwärmt sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, während sich auch der Mittelmeerraum deutlich schneller aufheizt. Extreme Hitze, Wasserknappheit, Desertifikation und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen.</p>
<p>Trotz der negativen Entwicklungen sieht der Vortrag auch einen positiven Trend: Die globale Energiewende wird zunehmend nicht durch Umweltbewusstsein, sondern durch das Bedürfnis nach Energiesicherheit vorangetrieben.</p>
<p>Zwei große Krisen – Russlands Angriff auf die Ukraine und die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus – haben gezeigt, wie verwundbar Staaten durch fossile Energien sind. Fossile Brennstoffe können als geopolitische Waffe eingesetzt werden, während erneuerbare Energien nach ihrer Installation weitgehend unabhängig von internationalen Konflikten funktionieren</p>
<p>China wird als der entscheidende Gewinner dieser Entwicklung beschrieben. Das Land hat seine Strategie aufgrund seiner starken Abhängigkeit von Ölimporten grundlegend verändert und ist heute weltweit führend bei Solar- und Windenergie.</p>
<p>China verfügt über eine installierte Solarleistung von fast 900 Gigawatt, produziert enorme Mengen erneuerbarer Energie und exportiert mittlerweile mehr grüne Technologien als die USA fossile Energien. Durch günstige Preise und hohe Produktionskapazitäten prägt China zunehmend die Energiesysteme in Afrika, Asien und anderen Regionen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umweltbelastung durch Kriege und Militärs. Militärische Emissionen werden oft nicht erfasst, obwohl sie zu den größten Verursachern von Treibhausgasen gehören. Würde das Militär aller Staaten als eigenes Land gelten, läge es bei den Emissionen weltweit auf Platz vier.</p>
<p>Doch paradoxerweise sind es in Kriegen nicht der CO2-Ausstoss militärischer Hardware oder die Zerstörung, sondern der Wiederaufbau der für die mit Abstand meisten Emissionen. Man könne den Menschen in Gaza aber nicht sagen, dass ihre Häuser nicht wieder aufgebaut werden können, weil das für zu viel Emissionen sorgt. „Wir müssen dafr sorgen, dass nichts zerstört wird“, argumentiert El-Gawhary. In diesem Sinne, sagt er, sei der Frieden nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern rein ökologisch gesehen immer die schadenfreiste Variante.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Produktion: Manuel Correa, Musik: Nour Ashour, Dank an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Grazer Eco-Festivals GECO, Produktion: FelixTappeiner)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/8-der-okologische-fuabdruck-der-nahost-kriege-und-warum-die-region-ein-klimakrisen-hotspot-ist-pbgntFYY</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/2856ccb0-90fa-4502-8ffd-5b6fd0867fd5/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Nahost gehört zu den weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gebieten. Der Arabische Golf erwärmt sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, während sich auch der Mittelmeerraum deutlich schneller aufheizt. Extreme Hitze, Wasserknappheit, Desertifikation und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen.</p>
<p>Trotz der negativen Entwicklungen sieht der Vortrag auch einen positiven Trend: Die globale Energiewende wird zunehmend nicht durch Umweltbewusstsein, sondern durch das Bedürfnis nach Energiesicherheit vorangetrieben.</p>
<p>Zwei große Krisen – Russlands Angriff auf die Ukraine und die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus – haben gezeigt, wie verwundbar Staaten durch fossile Energien sind. Fossile Brennstoffe können als geopolitische Waffe eingesetzt werden, während erneuerbare Energien nach ihrer Installation weitgehend unabhängig von internationalen Konflikten funktionieren</p>
<p>China wird als der entscheidende Gewinner dieser Entwicklung beschrieben. Das Land hat seine Strategie aufgrund seiner starken Abhängigkeit von Ölimporten grundlegend verändert und ist heute weltweit führend bei Solar- und Windenergie.</p>
<p>China verfügt über eine installierte Solarleistung von fast 900 Gigawatt, produziert enorme Mengen erneuerbarer Energie und exportiert mittlerweile mehr grüne Technologien als die USA fossile Energien. Durch günstige Preise und hohe Produktionskapazitäten prägt China zunehmend die Energiesysteme in Afrika, Asien und anderen Regionen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umweltbelastung durch Kriege und Militärs. Militärische Emissionen werden oft nicht erfasst, obwohl sie zu den größten Verursachern von Treibhausgasen gehören. Würde das Militär aller Staaten als eigenes Land gelten, läge es bei den Emissionen weltweit auf Platz vier.</p>
<p>Doch paradoxerweise sind es in Kriegen nicht der CO2-Ausstoss militärischer Hardware oder die Zerstörung, sondern der Wiederaufbau der für die mit Abstand meisten Emissionen. Man könne den Menschen in Gaza aber nicht sagen, dass ihre Häuser nicht wieder aufgebaut werden können, weil das für zu viel Emissionen sorgt. „Wir müssen dafr sorgen, dass nichts zerstört wird“, argumentiert El-Gawhary. In diesem Sinne, sagt er, sei der Frieden nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern rein ökologisch gesehen immer die schadenfreiste Variante.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34648441" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/bf19d5c7-ba37-44f7-91d4-28f65a69efb4/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=bf19d5c7-ba37-44f7-91d4-28f65a69efb4&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#8 Der ökologische Fußabdruck der Nahost-Kriege und warum die Region ein Klimakrisen-Hotspot ist</itunes:title>
      <itunes:author>Produktion: Manuel Correa, Musik: Nour Ashour, Dank an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Grazer Eco-Festivals GECO, Produktion: FelixTappeiner</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/07c9b345-0ca8-4359-aa68-581ec0da5a3c/72c61298-7310-49cc-ac39-488d9c92df9b/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:36:05</itunes:duration>
      <itunes:summary>Diese Podcast-Folge ist ein Vortrag, den Karim El-Gawhary beim Grazer Eco-Festival gehalten hat. Er verbindet darin drei zentrale Themen: da sind die Auswirkungen der Klimakrise im Nahen Osten und Nordafrika. Die Region beherbergt gleich mehrere „Klima Hotspots“. 
Er beschäftigt sich aber auch mit den geopolitischen Folgen des Iran-Krieges und der Schließung der Straße von Hormus auf die zukünftige globale Energiepolitik. Ausgerechnet Drill-Baby-Drill-Donald-Trump hat dem Ausbau erneuerbarer Energien mit diesem Krieg einen Bärendienst erwiesen. 
Zuletzt geht es um den ökologischen Fußabdruck von Kriegen – besonders in der Nahostregion und die Umweltkosten, die der Iran- Libanon oder Gaza-Krieg verursacht hat.
</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Diese Podcast-Folge ist ein Vortrag, den Karim El-Gawhary beim Grazer Eco-Festival gehalten hat. Er verbindet darin drei zentrale Themen: da sind die Auswirkungen der Klimakrise im Nahen Osten und Nordafrika. Die Region beherbergt gleich mehrere „Klima Hotspots“. 
Er beschäftigt sich aber auch mit den geopolitischen Folgen des Iran-Krieges und der Schließung der Straße von Hormus auf die zukünftige globale Energiepolitik. Ausgerechnet Drill-Baby-Drill-Donald-Trump hat dem Ausbau erneuerbarer Energien mit diesem Krieg einen Bärendienst erwiesen. 
Zuletzt geht es um den ökologischen Fußabdruck von Kriegen – besonders in der Nahostregion und die Umweltkosten, die der Iran- Libanon oder Gaza-Krieg verursacht hat.
</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>driil baby drill, usa, donald trump, irak, militärische emissionen, wasserknappheit, staße von horm, erneuerbare energie, energiesicherheit, china, ägyptge, nil, geco, china electro state, windenergie, graz, sonnenenergie, israel, usa petro state, nahost, ägypten, ökobilanz krieg, grazer eco-festival, arabische halbinsel, straße von hormus, mittelmeer erwärmung</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>8</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7df9e28d-f0cd-4f55-aaf2-ee2c6bfbf95b</guid>
      <title>#7 Aktuelle Analyse: Iran-Deal: Verlierer, Gewinner und Spoiler</title>
      <description><![CDATA[<p>Viele Details des US-Iran-Abkommens sind nach dem Jetzt-Stand noch unklar, und selbst nach der Unterzeichnung bleibt vieles offen. Beide Seiten stellen den Deal in ihrer Öffentlichkeit als Sieg dar, analysiert Karim El-Gawhary. </p>
<p>Bisher bekannte Kernpunkte des US-Iran Deals sind eine Waffenruhe auf allen Fronten, die nach iranischer Forderung ausdrücklich den Libanon beinhaltet. Außerdem soll die US-Seeblockade und im Gegenzug die Schließung der Straße von Hormus beendet werden. Innerhalb von 60 Tagen sollen dann die Atomverhandlungen beginnen. Unklarheiten gibt es bei den Sanktionen gegen den Iran und bie der Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.</p>
<p>Trump befindet sich in einer schwierigen Lage. Der Deal stellt zunächst eher den Zustand vor dem Krieg wieder her. Beim Atomprogramm muss Trump erst wieder das Niveau des Obama-Abkommens erreichen. Es ist fraglich, ob er das politisch als „Sieg“ verkaufen kann</p>
<p>Die Umsetzung wird nicht einfach. Beide Seiten halten Druckmittel zurück. Die USA die Sanktionen und Iran der Atomverhandlungen. Schon kleine Verstöße könnten das Abkommen kippen</p>
<p>Die Achillesferse ist der Libanon. Israel bleibt dort militärisch präsent. Die Hisbollah sieht israelische Truppen als legitime Ziele. Das Eskalationsrisiko bleibt damit hoch. Allerdings kontrolliert der Iran die Hisbollah, während es fraglich bleibt, ob Trump seinen israelischen Alliierten einbremsen kann. Teile der israelischen Regierung lehnen das Abkommen offen ab. Netanjahu könnte den Deal aktiv unterlaufen</p>
<p>Das wird zu Spannungen zwischen Trump und Netanjahu führen. Trump ist auf Israels Verhalten angewiesen, hat aber begrenzten Einfluss auf Netanjahu. Der entwickelt sich zunehmend zur politischen Belastung für Trump.</p>
<p>Fazit: Das Abkommen ist ein fragiler Zwischenstand. Entscheidend wird sein, ob es im Libanon hält – dort könnte sich entscheiden, ob der Deal Bestand hat oder scheitert.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:23:48 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Produktion: Felix Tappeiner, Musik: Nour Ashour)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/7-aktuelle-analyse-iran-deal-verlierer-gewinner-und-spoiler-x6xDtIUE</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/c4eb8314-e8c4-4f8b-a057-4e67161cc2e7/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Details des US-Iran-Abkommens sind nach dem Jetzt-Stand noch unklar, und selbst nach der Unterzeichnung bleibt vieles offen. Beide Seiten stellen den Deal in ihrer Öffentlichkeit als Sieg dar, analysiert Karim El-Gawhary. </p>
<p>Bisher bekannte Kernpunkte des US-Iran Deals sind eine Waffenruhe auf allen Fronten, die nach iranischer Forderung ausdrücklich den Libanon beinhaltet. Außerdem soll die US-Seeblockade und im Gegenzug die Schließung der Straße von Hormus beendet werden. Innerhalb von 60 Tagen sollen dann die Atomverhandlungen beginnen. Unklarheiten gibt es bei den Sanktionen gegen den Iran und bie der Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.</p>
<p>Trump befindet sich in einer schwierigen Lage. Der Deal stellt zunächst eher den Zustand vor dem Krieg wieder her. Beim Atomprogramm muss Trump erst wieder das Niveau des Obama-Abkommens erreichen. Es ist fraglich, ob er das politisch als „Sieg“ verkaufen kann</p>
<p>Die Umsetzung wird nicht einfach. Beide Seiten halten Druckmittel zurück. Die USA die Sanktionen und Iran der Atomverhandlungen. Schon kleine Verstöße könnten das Abkommen kippen</p>
<p>Die Achillesferse ist der Libanon. Israel bleibt dort militärisch präsent. Die Hisbollah sieht israelische Truppen als legitime Ziele. Das Eskalationsrisiko bleibt damit hoch. Allerdings kontrolliert der Iran die Hisbollah, während es fraglich bleibt, ob Trump seinen israelischen Alliierten einbremsen kann. Teile der israelischen Regierung lehnen das Abkommen offen ab. Netanjahu könnte den Deal aktiv unterlaufen</p>
<p>Das wird zu Spannungen zwischen Trump und Netanjahu führen. Trump ist auf Israels Verhalten angewiesen, hat aber begrenzten Einfluss auf Netanjahu. Der entwickelt sich zunehmend zur politischen Belastung für Trump.</p>
<p>Fazit: Das Abkommen ist ein fragiler Zwischenstand. Entscheidend wird sein, ob es im Libanon hält – dort könnte sich entscheiden, ob der Deal Bestand hat oder scheitert.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="9715922" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/024d5594-ea28-4bf4-8515-5370ed030f40/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=024d5594-ea28-4bf4-8515-5370ed030f40&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#7 Aktuelle Analyse: Iran-Deal: Verlierer, Gewinner und Spoiler</itunes:title>
      <itunes:author>Produktion: Felix Tappeiner, Musik: Nour Ashour</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/16a71182-6d9f-4e8d-9a8b-f46a98e85db0/ba29f578-44d7-42e5-9b79-b2ad042b0a16/3000x3000/logonahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:10:07</itunes:duration>
      <itunes:summary>Noch sind viele Details über den genauen Inhalt des Abkommens zwischen den USA und dem Iran unklar. Aber es ist schwer, sich vorzustellen, dass US-Präsident Donald Trump das Ganze als einen Sieg verkaufen kann, mit dem er seinen Krieg gegen den Iran im Nachhinein rechtfertigen kann. Doch selbst, ob das, was nun am Freitag unterschrieben wird hält, ist fraglich. Die Achillesferse des Abkommens befindet sich im Libanon. Dort kann der israelische Premier Benjamin Netanjahu das Erreichte jederzeit torpedieren.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Noch sind viele Details über den genauen Inhalt des Abkommens zwischen den USA und dem Iran unklar. Aber es ist schwer, sich vorzustellen, dass US-Präsident Donald Trump das Ganze als einen Sieg verkaufen kann, mit dem er seinen Krieg gegen den Iran im Nachhinein rechtfertigen kann. Doch selbst, ob das, was nun am Freitag unterschrieben wird hält, ist fraglich. Die Achillesferse des Abkommens befindet sich im Libanon. Dort kann der israelische Premier Benjamin Netanjahu das Erreichte jederzeit torpedieren.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>iran-abkommen, j.d. vance, usa, donald trump, atomprogramm, hisbollah, israelische armee#, atomverhandlungen, iran-sanktionen, us-seeblockade, libanon, waffenstillstand, usa-iran.abkommen, hormus, iran-krieg, benjamin netanjahu, öffnung hormus, barack obama, waffenruhe, iran</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>7</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f1d0e686-b2e9-4474-8971-3d49eec9fe13</guid>
      <title>#6 Das vergessene Gaza: zwei österreichische Einsatzleiter berichten über die humanitäre Lage - mit Jürgen Högl und Marcus Bachmann</title>
      <description><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary eröffnet die Folge „Im Schatten des Irankrieges“ mit dem Hinweis, dass der Krieg gegen Iran, die Lage am Golf und die Sperre der Straße von Hormus die Situation in Gaza aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt haben, obwohl dort weiterhin mehr als zwei Millionen Menschen in einer politisch verursachten Notlage leben. Jürgen Högl vom Österreichischen Roten Kreuz und Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen erklären, dass sich die Lage auch nach dem vereinbarten Waffenstillstandsplan letzten Oktober nicht verbessert hat. Die israelische Armee kontrolliert große Teile des Gazastreifens, Übergänge bleiben weitgehend geschlossen und Hilfslieferungen liegen weit unter dem Bedarf.</p>
<p>Sie zeigen auf, wie der Fokus auf die „Zahl der LKWs“ als Kennziffer die tatsächliche Versorgungslage verschleiert, da Lastwagen kleiner geworden sind, kommerzielle Waren mitgezählt werden und viele humanitär essenzielle Güter wegen willkürlich gehandhabter Verbote an der Grenze scheitern.</p>
<p>Anhand konkreter Beispiele – von Desinfektionsmitteln und Plastikteilen für Sauerstoffkonzentratoren über Medikamente bis hin zu Rollstühlen und Krücken – machen die Gesprächspartner deutlich, dass Krankenhaus-Hygiene, Intensivmedizin, Brandverletztenversorgung und Reha-Strukturen strukturell sabotiert werden und dadurch vermeidbare Todesfälle in großer Zahl auftreten.</p>
<p>Ausführlich beschrieben werden die Folgen für die Zivilbevölkerung: Familien, die entscheiden müssen, nicht wie viel man isst, sondern wer isst, schwere Mangelernährung bei Schwangeren und Neugeborenen, überfüllte Brutkästen, prekäre Unterkünfte, Ratten- und Ungezieferplagen, zusammenbrechende Wasser- und Abwassersysteme sowie improvisierte Latrinen, die die Menschen in einen Teufelskreis aus Krankheit und Verwundbarkeit treiben.</p>
<p>Bachmann und Högl betonen, dass weder das Wasser- noch das Gesundheitssystem technische, sondern vor allem politische Probleme haben: Diesel, Schmieröl, Ersatzteile, Generatoren und Pumpen werden blockiert, während humanitäre Mindeststandards bei Wasser, Müllentsorgung und Sanitärversorgung klar verfehlt werden und internationale Akteure wie Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und UNRWA an Kapazitätsgrenzen stoßen.</p>
<p>Im Gespräch reflektieren die Gäste ihre persönliche Frustration darüber, mit voll beladenen Hilfskonvois „vor verschlossenen Türen“ zu stehen, und warnen vor einer globalen „Dehumanisierung“ der Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza, die sie als menschengemachte Katastrophe beschreiben, deren Beendigung und deren humanitäre Linderung durch politisches Handeln – auch seitens der EU, Österreichs und regionaler Nachbarn – jederzeit möglich wäre.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 05:56:39 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary, Marcus Bachmann, Jürgen Högl)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/das-vergessene-gaza-zwei-osterreichische-einsatzleiter-berichten-uber-die-humanitare-lage-mit-jurgen-hogl-und-marcus-bachmann-vKQhDwBx</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/0590767d-1be3-46b0-a3b4-7424c9a37677/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary eröffnet die Folge „Im Schatten des Irankrieges“ mit dem Hinweis, dass der Krieg gegen Iran, die Lage am Golf und die Sperre der Straße von Hormus die Situation in Gaza aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt haben, obwohl dort weiterhin mehr als zwei Millionen Menschen in einer politisch verursachten Notlage leben. Jürgen Högl vom Österreichischen Roten Kreuz und Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen erklären, dass sich die Lage auch nach dem vereinbarten Waffenstillstandsplan letzten Oktober nicht verbessert hat. Die israelische Armee kontrolliert große Teile des Gazastreifens, Übergänge bleiben weitgehend geschlossen und Hilfslieferungen liegen weit unter dem Bedarf.</p>
<p>Sie zeigen auf, wie der Fokus auf die „Zahl der LKWs“ als Kennziffer die tatsächliche Versorgungslage verschleiert, da Lastwagen kleiner geworden sind, kommerzielle Waren mitgezählt werden und viele humanitär essenzielle Güter wegen willkürlich gehandhabter Verbote an der Grenze scheitern.</p>
<p>Anhand konkreter Beispiele – von Desinfektionsmitteln und Plastikteilen für Sauerstoffkonzentratoren über Medikamente bis hin zu Rollstühlen und Krücken – machen die Gesprächspartner deutlich, dass Krankenhaus-Hygiene, Intensivmedizin, Brandverletztenversorgung und Reha-Strukturen strukturell sabotiert werden und dadurch vermeidbare Todesfälle in großer Zahl auftreten.</p>
<p>Ausführlich beschrieben werden die Folgen für die Zivilbevölkerung: Familien, die entscheiden müssen, nicht wie viel man isst, sondern wer isst, schwere Mangelernährung bei Schwangeren und Neugeborenen, überfüllte Brutkästen, prekäre Unterkünfte, Ratten- und Ungezieferplagen, zusammenbrechende Wasser- und Abwassersysteme sowie improvisierte Latrinen, die die Menschen in einen Teufelskreis aus Krankheit und Verwundbarkeit treiben.</p>
<p>Bachmann und Högl betonen, dass weder das Wasser- noch das Gesundheitssystem technische, sondern vor allem politische Probleme haben: Diesel, Schmieröl, Ersatzteile, Generatoren und Pumpen werden blockiert, während humanitäre Mindeststandards bei Wasser, Müllentsorgung und Sanitärversorgung klar verfehlt werden und internationale Akteure wie Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und UNRWA an Kapazitätsgrenzen stoßen.</p>
<p>Im Gespräch reflektieren die Gäste ihre persönliche Frustration darüber, mit voll beladenen Hilfskonvois „vor verschlossenen Türen“ zu stehen, und warnen vor einer globalen „Dehumanisierung“ der Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza, die sie als menschengemachte Katastrophe beschreiben, deren Beendigung und deren humanitäre Linderung durch politisches Handeln – auch seitens der EU, Österreichs und regionaler Nachbarn – jederzeit möglich wäre.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="81207869" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/a0dd006b-d991-4e7c-813b-99132385cc1c/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=a0dd006b-d991-4e7c-813b-99132385cc1c&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#6 Das vergessene Gaza: zwei österreichische Einsatzleiter berichten über die humanitäre Lage - mit Jürgen Högl und Marcus Bachmann</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary, Marcus Bachmann, Jürgen Högl</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/9e40d4ee-564f-4fa0-93c0-de6ba9abefbb/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>01:24:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Im Schatten des Irankrieges richtet Karim El-Gawhary den Fokus auf die weitgehend vergessene humanitäre Katastrophe im Gazastreifen und spricht mit Jürgen Högl (Rotes Kreuz) und Markus Bachmann (Ärzte ohne Grenzen) über ihre Arbeit und ihren Frust: Prall gefüllte Lager in Ägypten mit humanitären Gütern stehen leeren Spitälern und Lagern in Gaza gegenüber. „Es ist, wie an Tür zu stehen und im Rücken Lastwagenladungen, hunderte von Tonnen von Hilfsgütern zu haben, aber die Tür ist verschlossen. Und das ist nicht die Folge logistischer Schwierigkeiten, sondern politischer Entscheidungen Israels, welche Hilfe reinkommen darf und welche nicht. 
Die Gäste beschreiben dramatische Folgen wie Mangelernährung, kollabierende Wasser- und Gesundheitssysteme, verwehrte medizinische Evakuierungen. Sie sprechen von einer noch nie dagewesenen Ratten- und Ungezieferplage aufgrund der katastrophalen hygienischen Verhältnisse.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im Schatten des Irankrieges richtet Karim El-Gawhary den Fokus auf die weitgehend vergessene humanitäre Katastrophe im Gazastreifen und spricht mit Jürgen Högl (Rotes Kreuz) und Markus Bachmann (Ärzte ohne Grenzen) über ihre Arbeit und ihren Frust: Prall gefüllte Lager in Ägypten mit humanitären Gütern stehen leeren Spitälern und Lagern in Gaza gegenüber. „Es ist, wie an Tür zu stehen und im Rücken Lastwagenladungen, hunderte von Tonnen von Hilfsgütern zu haben, aber die Tür ist verschlossen. Und das ist nicht die Folge logistischer Schwierigkeiten, sondern politischer Entscheidungen Israels, welche Hilfe reinkommen darf und welche nicht. 
Die Gäste beschreiben dramatische Folgen wie Mangelernährung, kollabierende Wasser- und Gesundheitssysteme, verwehrte medizinische Evakuierungen. Sie sprechen von einer noch nie dagewesenen Ratten- und Ungezieferplage aufgrund der katastrophalen hygienischen Verhältnisse.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>humanitäres völkerrecht gaza, kerem schalom grenzübergang, krankenhäuser gaza zerstört, medizinische evakuierung gaza, risikoschwangerschaften gaza, mangelernährung kinder gaza, gaza waffenstillstand, rafah grenzübergang, abwasser gaza latrinen, österreichisches rotes kreuz gaza, palästinensischer roter halbmond angriff, gazastreifen humanitäre lage, dual use güter gaza, dehumanisierung palästinenser, iran krieg nahost, hilfslieferungen gaza lkws, ärzte ohne grenzen gaza, wasserknappheit gaza, unrwa mitarbeitende getötet, el-gawhary podcast gaza</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>6</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1d48b534-75db-4848-8585-6a77c3b96385</guid>
      <title>#5 Warum Österreich die Freude am Sitz im UN-Sicherheitsrat schnell vergehen könnte</title>
      <description><![CDATA[<p>Was wird passieren, wenn die österreichische Doppelmoral in Sachen Völkerrecht nun auch verstärkt auf internationaler Bühne sichtbar wird? Dieser Frage geht Karim El-Gawhary in dieser Folge nach, nachdem Österreich einen Sitz im UN-Sicherheitstat erhalten hat. Das Messen im Völkerrecht mit zweierlei Maß, ob in Israel, Gaza, dem Libanon oder auch bei amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran, ist in der österreichischen Außenpolitik das gleiche, das Deutschland seine internationale Glaubwürdigkeit und seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat gekostet hat. Der einzige Unterschied ist, argumentiert El-Gawhary, dass das kleine Österreich mit seiner Doppelmoral bisher im deutschen Windschatten global weniger wahrgenommen wurde.</p>
<p>Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird das ändern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung, glaubt El-Gawhary, wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.</p>
<p>Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird auch die internationale Wahrnehmung der österreichischen Außenpolitik mit seinen Doppelstandards sicherlich vergrößern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/5-warum-osterreich-die-freude-am-sitz-im-un-sicherheitsrat-schnell-vergehen-konnte-y8UCjsCl</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/126f06a3-ef11-4b61-b8a1-2f5c927a81ec/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Was wird passieren, wenn die österreichische Doppelmoral in Sachen Völkerrecht nun auch verstärkt auf internationaler Bühne sichtbar wird? Dieser Frage geht Karim El-Gawhary in dieser Folge nach, nachdem Österreich einen Sitz im UN-Sicherheitstat erhalten hat. Das Messen im Völkerrecht mit zweierlei Maß, ob in Israel, Gaza, dem Libanon oder auch bei amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran, ist in der österreichischen Außenpolitik das gleiche, das Deutschland seine internationale Glaubwürdigkeit und seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat gekostet hat. Der einzige Unterschied ist, argumentiert El-Gawhary, dass das kleine Österreich mit seiner Doppelmoral bisher im deutschen Windschatten global weniger wahrgenommen wurde.</p>
<p>Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird das ändern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung, glaubt El-Gawhary, wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.</p>
<p>Aber der österreichische Sitz im UN-Sicherheitsrat wird auch die internationale Wahrnehmung der österreichischen Außenpolitik mit seinen Doppelstandards sicherlich vergrößern. Und nicht nur das: Die israelische Regierung wird versuchen, das kleine Österreich als einen der wenigen verbliebenen Verbündeten im Sicherheitsrat unter Druck zu setzten und zu instrumentalisieren.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="13938174" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/1d13efa6-fff6-4858-a906-0633ce801e82/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=1d13efa6-fff6-4858-a906-0633ce801e82&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#5 Warum Österreich die Freude am Sitz im UN-Sicherheitsrat schnell vergehen könnte</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/a6368962-98e6-48a7-96ad-99b3491c9c6a/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:14:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Freude in Österreich ist groß: Das Land ist für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat gewählt worden. Das große Nachbarland Deutschland hat es dagegen nicht ins höchste UN-Gremium geschafft. In dieser Episode erklärt Karim El-Gawhary, warum der österreichischen Diplomatie die Freude allerdings schnell vergehen könnte. Das kleine Österreich ist bisher im Windschatten des großen Deutschlands global einfach weniger wahrgenommen worden. Der Sitz im UN-Sicherheitsrat wird nun schnell die gleichen österreichischen Doppelstandards im Völkerrecht offenlegen, in Sachen Israel, Gaza, Westjordanland, Libanon und dem Iraq. Und diesmal wird das international nicht deutsche, sondern österreichische Glaubwürdigkeit kosten.  So könnte der Segen des Sitzes im Sicherheitsrat ganz schnell zum Fluch der österreichischen Außenpolitik werden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Freude in Österreich ist groß: Das Land ist für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat gewählt worden. Das große Nachbarland Deutschland hat es dagegen nicht ins höchste UN-Gremium geschafft. In dieser Episode erklärt Karim El-Gawhary, warum der österreichischen Diplomatie die Freude allerdings schnell vergehen könnte. Das kleine Österreich ist bisher im Windschatten des großen Deutschlands global einfach weniger wahrgenommen worden. Der Sitz im UN-Sicherheitsrat wird nun schnell die gleichen österreichischen Doppelstandards im Völkerrecht offenlegen, in Sachen Israel, Gaza, Westjordanland, Libanon und dem Iraq. Und diesmal wird das international nicht deutsche, sondern österreichische Glaubwürdigkeit kosten.  So könnte der Segen des Sitzes im Sicherheitsrat ganz schnell zum Fluch der österreichischen Außenpolitik werden.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>internationale ordnung, außenpolitik china, völkerrecht, nahost politik, weltpolitik, un generalversammlung, krisendiplomatie, nahostkonflikt, gaza krieg, un charter, generalversammlung uno, nichtständige mitglieder, podcast nahost, österreich uno, humanitäre hilfe gaza, un charta, syrien krieg, multilateralismus, middle east politics, außenpolitik usa, waffenruhe gaza, un sicherheitsrat, nahost analyse, sicherheitsratsreform, uno reform, karim el-gawhary, blauhelme, globale machtverschiebung, uno resolution, internationale sicherheit, un reform, international law, friedenssicherung, ständige mitglieder, wien uno, außenpolitik russland, veto china, uno sicherheitsrat, globale süd-staaten, gazakrieg, veto russland, irak krieg, globaler süden uno, blockade sicherheitsrat, diplomatie new york, vetorecht, internationale beziehungen, veto usa</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>5</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">8e8c1ea8-facb-4140-8fc2-114ae28ae328</guid>
      <title>#4 Über den neuen Iran-Israel-Krieg und Trumps Test</title>
      <description><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary beschreibt in dieser Episode ein neues Eskalationsniveau im Iran-Israel-Konflikt: Nach israelischen Angriffen auf Beirut greift der Iran nun direkt Israel mit Raketen an, woraufhin Israel wiederum Ziele im Iran bombardiert. Zentral ist die Strategie Irans, die libanesische und iranische Front untrennbar miteinander zu verbinden: Nur wenn der Krieg im Libanon endet, sollen auch im Iran die Waffen schweigen und ein Abkommen mit den USA möglich werden. Aus Sicht Teherans ist der aktuelle Waffengang ein bewusster Test, ob Trump in der Lage und willens ist, Netanjahu im Libanon zu stoppen, oder ob Israel weiterhin jeden Ausgleich zwischen Washington und Teheran sabotieren kann.</p>
<p>Gelingt es Trump nicht, Israel im Libanon zu bremsen, droht laut El-Gawhary eine weitere Eskalation – von möglichen iranischen Aktionen an der Meerenge Bab el-Mandab bis hin zu Angriffen auf Ölanlagen und Pipelines am Golf, die derzeit die Sperrung der Straße von Hormuz umgehen. El-Gawhary schließt mit der Einschätzung, dass Trump an einem entscheidenden Kreuzweg steht: Entweder investiert er ernsthaft politisches Kapital, um den Krieg im Libanon zu stoppen, oder er riskiert langfristig eine noch tiefere Verstrickung der USA in einen direkten Krieg mit dem Iran.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 8 Jun 2026 12:55:27 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/4-uber-den-neuen-iran-israel-krieg-und-trumps-test-ZZqlBqPl</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/5d1e3fba-5cbf-4fde-aa76-fefe4612c411/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary beschreibt in dieser Episode ein neues Eskalationsniveau im Iran-Israel-Konflikt: Nach israelischen Angriffen auf Beirut greift der Iran nun direkt Israel mit Raketen an, woraufhin Israel wiederum Ziele im Iran bombardiert. Zentral ist die Strategie Irans, die libanesische und iranische Front untrennbar miteinander zu verbinden: Nur wenn der Krieg im Libanon endet, sollen auch im Iran die Waffen schweigen und ein Abkommen mit den USA möglich werden. Aus Sicht Teherans ist der aktuelle Waffengang ein bewusster Test, ob Trump in der Lage und willens ist, Netanjahu im Libanon zu stoppen, oder ob Israel weiterhin jeden Ausgleich zwischen Washington und Teheran sabotieren kann.</p>
<p>Gelingt es Trump nicht, Israel im Libanon zu bremsen, droht laut El-Gawhary eine weitere Eskalation – von möglichen iranischen Aktionen an der Meerenge Bab el-Mandab bis hin zu Angriffen auf Ölanlagen und Pipelines am Golf, die derzeit die Sperrung der Straße von Hormuz umgehen. El-Gawhary schließt mit der Einschätzung, dass Trump an einem entscheidenden Kreuzweg steht: Entweder investiert er ernsthaft politisches Kapital, um den Krieg im Libanon zu stoppen, oder er riskiert langfristig eine noch tiefere Verstrickung der USA in einen direkten Krieg mit dem Iran.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="6216796" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/e608394c-9f34-4d24-9adb-6e569901048e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=e608394c-9f34-4d24-9adb-6e569901048e&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#4 Über den neuen Iran-Israel-Krieg und Trumps Test</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/0b009dd3-f068-4624-b708-c81d3e8da985/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:06:28</itunes:duration>
      <itunes:summary>In dieser Folge ordnet Karim El-Gawhary die jüngste Eskalation zwischen Iran und Israel ein, bei der direkte iranische Raketenangriffe auf Israel und israelische Luftschläge auf den Iran aufeinanderfolgen. Er erklärt, warum Teheran die libanesische und iranische Front bewusst miteinander verknüpft und den Konflikt als Test dafür nutzt, ob US-Präsident Donald Trump den israelischen Premier Netanjahu im Libanon tatsächlich stoppen kann oder will. El-Gawhary zeigt auf, welche politischen und militärischen Optionen Trump hat – und welche regionalen Eskalationsszenarien drohen, wenn es nicht zu einem echten Ende des Krieges im Libanon kommt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In dieser Folge ordnet Karim El-Gawhary die jüngste Eskalation zwischen Iran und Israel ein, bei der direkte iranische Raketenangriffe auf Israel und israelische Luftschläge auf den Iran aufeinanderfolgen. Er erklärt, warum Teheran die libanesische und iranische Front bewusst miteinander verknüpft und den Konflikt als Test dafür nutzt, ob US-Präsident Donald Trump den israelischen Premier Netanjahu im Libanon tatsächlich stoppen kann oder will. El-Gawhary zeigt auf, welche politischen und militärischen Optionen Trump hat – und welche regionalen Eskalationsszenarien drohen, wenn es nicht zu einem echten Ende des Krieges im Libanon kommt.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>raketenangriffe iran auf israel, el-gawhary podcast nahost, iran usa atomabkommen, krieg im libanon, hisbollah und iran, waffenstillstand libanon iran, us rolle im iran israel krieg, aktuelle lage libanon israel, ran israel krieg, test für donald trump, israelische luftangriffe auf iran, nahost. nah dran. iran israel, netanjahu sabotiert iran deal, donald trump nahostpolitik, iran israel konflikt 2026, eskalation nahost 2026, straße von hormus sperrung, angriff auf beirut, teheran raketenserie israel, bab el mandab blockade, nahostanalyse podcast, ölkrise nahost, iran libanon front verknüpft, raketen teheran tel aviv, iranische regionalstrategie, netanjahu libanon krieg, israelische sicherheitsdoktrin, kriegsszenarien naher osten, us militärhilfe israel druckmittel</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>4</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c7d5f6b1-9922-4c37-ac6a-51c4e6f216cd</guid>
      <title>#3 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 2</title>
      <description><![CDATA[<p>Im zweiten Teil des Gesprächs von Karim El-Gawhary mit seinem Vater Magdi El-Gawhary geht es wieder um die persönliche Familiengeschichte rund um das Olympia-Attentat von 1972 und dessen Nachwirkungen in Deutschland und Ägypten. Magdi El-Gawhary schildert die traumatische Nacht-und-Nebel-Aktion, seine Jahre fern der Familie und den langen Rechtsstreit, der erst nach Jahrzehnten in ein garantiertes Aufenthaltsrecht und später die Einbürgerung mündet.</p>
<p>Im Gespräch geht es auch darum, warum die Idee die Geiseln und Täter nach Kairo auszufliegen und dort zu trennen gescheitert ist. Die Geiseln hätten gerettet werden können, aber die israelische Staatsdoktrin nicht mit Terroristen zu verhandeln und das Ziel der deutschen Politik, die Olympischen Spiele um jeden Preis fortzusetzen, hätten das verhindert, argumentiert Magdi.</p>
<p>Er erzählt auch von späteren Begegnungen mit einem damaligen jungen Polizisten, der bei der gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen von Fürstenfeldbruck dabei war, einem Treffen mit  der PLO-Führungsperson Abu Iyad, der als Drahtzieher des Anschlags galt, sowie mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Athleten. Kritisch diskutiert werden die dilettantische deutsche Sicherheitsplanung, ungeklärte Fragen rund um die Fehlinformation über angeblich befreite Geiseln, sowie die unzureichende Aufarbeitung des Anschlags sowie die verbliebenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind.</p>
<p>Die Folge thematisiert außerdem, wie das Olympia-Attentat und die Ausweisung des Vaters die Kindheit von Karim El-Gawhary prägten, wie seine frühen Begegnungen mit Journalisten dazu führten, selbst diesen Beruf zu ergreifen. Zum Schluss reflektieren beide, wie das Stück Zeitgeschichte und dessen Folgen sich mit ihrer privaten Biografie und Familiengeschichte verschränkt haben.</p>
<p><strong>Links zur Folge:</strong></p>
<p><a href="https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/1-interview-mit-meinem-vater-uber-das-attentat-von-munchen-1972-teil-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1</a></p>
<p>Kamera: Aiman Atef</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 4 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary, Magdi El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/3-interview-mit-meinem-vater-uber-das-attentat-von-munchen-1972-teil-2-To_FL2hf</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/ff703cf7-b176-41cf-a93d-22056c984f0d/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Teil des Gesprächs von Karim El-Gawhary mit seinem Vater Magdi El-Gawhary geht es wieder um die persönliche Familiengeschichte rund um das Olympia-Attentat von 1972 und dessen Nachwirkungen in Deutschland und Ägypten. Magdi El-Gawhary schildert die traumatische Nacht-und-Nebel-Aktion, seine Jahre fern der Familie und den langen Rechtsstreit, der erst nach Jahrzehnten in ein garantiertes Aufenthaltsrecht und später die Einbürgerung mündet.</p>
<p>Im Gespräch geht es auch darum, warum die Idee die Geiseln und Täter nach Kairo auszufliegen und dort zu trennen gescheitert ist. Die Geiseln hätten gerettet werden können, aber die israelische Staatsdoktrin nicht mit Terroristen zu verhandeln und das Ziel der deutschen Politik, die Olympischen Spiele um jeden Preis fortzusetzen, hätten das verhindert, argumentiert Magdi.</p>
<p>Er erzählt auch von späteren Begegnungen mit einem damaligen jungen Polizisten, der bei der gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen von Fürstenfeldbruck dabei war, einem Treffen mit  der PLO-Führungsperson Abu Iyad, der als Drahtzieher des Anschlags galt, sowie mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Athleten. Kritisch diskutiert werden die dilettantische deutsche Sicherheitsplanung, ungeklärte Fragen rund um die Fehlinformation über angeblich befreite Geiseln, sowie die unzureichende Aufarbeitung des Anschlags sowie die verbliebenen Fragen, die bis heute ungeklärt sind.</p>
<p>Die Folge thematisiert außerdem, wie das Olympia-Attentat und die Ausweisung des Vaters die Kindheit von Karim El-Gawhary prägten, wie seine frühen Begegnungen mit Journalisten dazu führten, selbst diesen Beruf zu ergreifen. Zum Schluss reflektieren beide, wie das Stück Zeitgeschichte und dessen Folgen sich mit ihrer privaten Biografie und Familiengeschichte verschränkt haben.</p>
<p><strong>Links zur Folge:</strong></p>
<p><a href="https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/1-interview-mit-meinem-vater-uber-das-attentat-von-munchen-1972-teil-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1</a></p>
<p>Kamera: Aiman Atef</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42670332" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/5af6eb88-e1da-4e1a-8fa5-1d875e3ee1b2/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=5af6eb88-e1da-4e1a-8fa5-1d875e3ee1b2&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#3 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 2</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary, Magdi El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/6bb0c77d-b096-41ba-8c10-05dc4c5de4aa/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:44:26</itunes:duration>
      <itunes:summary>Im zweiten Teil des Gesprächs von Karim El-Gawhary mit seinem Vater Magdi El-Gawhary geht es wieder um die persönliche Familiengeschichte rund um das Olympia-Attentat von 1972, bei dem Magdi zwischen Behörden und Attentätern vermittelt hatte. Es geht um seine anschließende Ausweisung aus Deutschland sowie den jahrzehntelangen juristischen Kampf um Rückkehr und Anerkennung.
Zugleich reflektiert Magdi über ein halbes Jahrhundert später über die Ereignisse. Er erzählt auch von seinem späteren Treffen mit Abu Iyad, einem der PLO-Drahtzieher des Attentats und mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Olympia-Sportlern. Beide sind sich einig, dass es bis heute zum Olympia-Attentat viele offene Fragen gibt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Im zweiten Teil des Gesprächs von Karim El-Gawhary mit seinem Vater Magdi El-Gawhary geht es wieder um die persönliche Familiengeschichte rund um das Olympia-Attentat von 1972, bei dem Magdi zwischen Behörden und Attentätern vermittelt hatte. Es geht um seine anschließende Ausweisung aus Deutschland sowie den jahrzehntelangen juristischen Kampf um Rückkehr und Anerkennung.
Zugleich reflektiert Magdi über ein halbes Jahrhundert später über die Ereignisse. Er erzählt auch von seinem späteren Treffen mit Abu Iyad, einem der PLO-Drahtzieher des Attentats und mit Ankie Spitzer, der Sprecherin der Angehörigen der damals getöteten israelischen Olympia-Sportlern. Beide sind sich einig, dass es bis heute zum Olympia-Attentat viele offene Fragen gibt.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>palästinensische geiselnahme olympia, solidaritätskampagne lex gohari, willy brandt olympia 1972, fürstenfeldbruck einsatz, entstehungsgeschichte nahostkorrespondent, ausweisung politischer aktivist deutschland, münchen stadtmuseum olympiaattentat, historikerkommission olympia-attentat, karim el-gawhary, magdi el-gawhary, abu iyad plo, münchen 1972 geiselnahme, olympia attentat 1972, deutsch-israelische beziehungen golda meir, ankie spitzer hinterbliebene, deutsch-ägyptische beziehungen 1970er</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>3</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">adc95d7b-fbee-4de6-8376-e847a1316053</guid>
      <title>#2 Über Israels Vormarsch im Libanon</title>
      <description><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary nimmt die Hörerinnen und Hörer mit nach Libanon und beschreibt, wie die israelische Armee mit massiven Angriffen und einem Vormarsch bis zur Kreuzritterburg Beaufort einen gefährlichen Kurs fährt, der stark an die Besatzung des Südlibanon von 1982 bis 2000 erinnert. Er legt dar, dass Israels politische Rechnung nur aufgehen könnte, wenn die schwache libanesische Regierung die Hisbollah entwaffnet – ein Szenario, das er als unrealistisch und potenziell bürgerkriegsgefährdend bewertet. Zugleich erklärt El-Gawhary, wie die erneute Präsenz israelischer Truppen der Hisbollah als „Schutzmacht“ der schiitischen Bevölkerung neue Legitimität und ein riesiges Rekrutierungspotenzial verschafft. Auf diplomatischer Ebene zeigt er, wie der Iran die Verhandlungen mit den USA aussetzt, solange kein echter Waffenstillstand im Libanon erreicht ist, und wie Donald Trumps Versuche, einen fragilen Waffenstillstand zu vermitteln, an den Realitäten vor Ort zu scheitern drohen. Am Ende warnt El-Gawhary mit Verweis auf den israelischen Kolumnisten Gideon Levy vor einem dramatischen Moment, in dem sich entscheidet, ob Israel in einen umfassenden Libanonkrieg und damit in eine erneute Eskalation mit Iran und im gesamten Nahen Osten steuert.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 3 Jun 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/2-uber-israels-vormarsch-im-libanon-WQ3DH6Pa</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/9c4b966a-2418-41ec-b0aa-c93d3601d96c/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Karim El-Gawhary nimmt die Hörerinnen und Hörer mit nach Libanon und beschreibt, wie die israelische Armee mit massiven Angriffen und einem Vormarsch bis zur Kreuzritterburg Beaufort einen gefährlichen Kurs fährt, der stark an die Besatzung des Südlibanon von 1982 bis 2000 erinnert. Er legt dar, dass Israels politische Rechnung nur aufgehen könnte, wenn die schwache libanesische Regierung die Hisbollah entwaffnet – ein Szenario, das er als unrealistisch und potenziell bürgerkriegsgefährdend bewertet. Zugleich erklärt El-Gawhary, wie die erneute Präsenz israelischer Truppen der Hisbollah als „Schutzmacht“ der schiitischen Bevölkerung neue Legitimität und ein riesiges Rekrutierungspotenzial verschafft. Auf diplomatischer Ebene zeigt er, wie der Iran die Verhandlungen mit den USA aussetzt, solange kein echter Waffenstillstand im Libanon erreicht ist, und wie Donald Trumps Versuche, einen fragilen Waffenstillstand zu vermitteln, an den Realitäten vor Ort zu scheitern drohen. Am Ende warnt El-Gawhary mit Verweis auf den israelischen Kolumnisten Gideon Levy vor einem dramatischen Moment, in dem sich entscheidet, ob Israel in einen umfassenden Libanonkrieg und damit in eine erneute Eskalation mit Iran und im gesamten Nahen Osten steuert.</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="10019167" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/46282c77-5cae-4fa7-a3b6-0ea2efac881b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=46282c77-5cae-4fa7-a3b6-0ea2efac881b&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#2 Über Israels Vormarsch im Libanon</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/22bfe2da-95d9-45c1-8462-a71af2e3906b/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:10:25</itunes:duration>
      <itunes:summary>In dieser Folge von „Nahost. Nah dran.“ analysiert Karim El-Gawhary die massiven israelischen Angriffe im Libanon und fragt, ob Premierminister Benjamin Netanjahu damit einen politischen Gewinn erzielen kann. Er zeigt, wie der militärische Vormarsch Israels im Südlibanon an die Besatzung von 1982–2000 erinnert und paradoxerweise der Hisbollah neue Legitimität verschafft. Gleichzeitig beleuchtet er, wie der Konflikt die Verhandlungen zwischen den USA und Iran torpediert und den gesamten Nahen Osten an den Rand einer weiteren Eskalation bringt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In dieser Folge von „Nahost. Nah dran.“ analysiert Karim El-Gawhary die massiven israelischen Angriffe im Libanon und fragt, ob Premierminister Benjamin Netanjahu damit einen politischen Gewinn erzielen kann. Er zeigt, wie der militärische Vormarsch Israels im Südlibanon an die Besatzung von 1982–2000 erinnert und paradoxerweise der Hisbollah neue Legitimität verschafft. Gleichzeitig beleuchtet er, wie der Konflikt die Verhandlungen zwischen den USA und Iran torpediert und den gesamten Nahen Osten an den Rand einer weiteren Eskalation bringt.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>israel libanon angriff, nahostkonflikt libanon analyse karim el gawhary, zermürbungskrieg südlibanon, beaufort kreuzritterburg israel, tyros sur bombardierung, infrastrukturzerstörung libanon, us seeblockade iran, schiitische bevölkerung libanon hisbollah, hisbollah südlibanon, donald trump waffenstillstand libanon, krieg israel iran eskalation, gideon levy israel kritik, netanjahu trump verhältnis libanon, straße von hormuz blockade, israelische armee vormarsch libanon, iran usa verhandlungen hormuz, libanesische regierung schwach hisbollah entwaffnung, podcast nahost nah dran libanon, benjamin netanjahu libanon offensive, israelische besatzung südlibanon 1982 2000</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>2</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4c77238a-12a0-4799-9c9e-b92540712f39</guid>
      <title>#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1</title>
      <description><![CDATA[<p>Ein sehr persönliches Gespräch mit dem eigenen Vater Magdi, der bei Olympia-Anschlag 1972 zwischen den deutschen Behörden und den palästinensischen Attentätern vermittelt hat. Das Gespräch zwischen Vater und Sohn beleuchtet nicht nur die dramatischen Ereignisse rund um den Anschlag, sondern auch dessen langfristige Auswirkungen auf die Familie und wirft kritische Fragen zur offiziellen Aufarbeitung auf.</p>
<p>Am 5. September 1972 überfiel ein palästinensisches Kommando der Organisation “Schwarzer September” das israelische Quartier im Olympiadorf München und nahmen elf Athleten als Geiseln, zwei wurden sofort erschossen. Der damals 31-jährige Magdi El-Gawhary wurde als Nahost-Experte vom Auswärtigen Amt als Vermittler eingesetzt und führte Gespräche mit dem Führer Issa, um eine friedliche Lösung zu erreichen. Gemeinsam mit arabischen Diplomaten entwickelte er einen Ausreiseplan nach Ägypten, doch stattdessen endete die Geiselnahme in einer katastrophal gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen Fürstenfeldbruck mit 17 Toten. Trotz Dankesschreibens des Auswärtigen Amts wurde Magdi zwei Wochen später in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgewiesen und verbrachte zweieinhalb Jahre im ägyptischen Exil. Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit erhielt er ein garantiertes Aufenthaltsrecht, erst 20 Jahre nach der Ausweisung wurde er eingebürgert.</p>
<p>Kamera: Aiman Atef</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 11:13:22 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Karim El-Gawhary, Magdi El-Gawhary)</author>
      <link>https://nahostnahdran.simplecast.com/episodes/1-interview-mit-meinem-vater-uber-das-attentat-von-munchen-1972-teil-1-7uC_KAZX</link>
      <media:thumbnail height="720" url="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/90280bee-d594-4b8f-ad4b-e1ed6a573e47/bildschirmfoto_2026_05_26_um_140927.png" width="1280"/>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr persönliches Gespräch mit dem eigenen Vater Magdi, der bei Olympia-Anschlag 1972 zwischen den deutschen Behörden und den palästinensischen Attentätern vermittelt hat. Das Gespräch zwischen Vater und Sohn beleuchtet nicht nur die dramatischen Ereignisse rund um den Anschlag, sondern auch dessen langfristige Auswirkungen auf die Familie und wirft kritische Fragen zur offiziellen Aufarbeitung auf.</p>
<p>Am 5. September 1972 überfiel ein palästinensisches Kommando der Organisation “Schwarzer September” das israelische Quartier im Olympiadorf München und nahmen elf Athleten als Geiseln, zwei wurden sofort erschossen. Der damals 31-jährige Magdi El-Gawhary wurde als Nahost-Experte vom Auswärtigen Amt als Vermittler eingesetzt und führte Gespräche mit dem Führer Issa, um eine friedliche Lösung zu erreichen. Gemeinsam mit arabischen Diplomaten entwickelte er einen Ausreiseplan nach Ägypten, doch stattdessen endete die Geiselnahme in einer katastrophal gescheiterten Befreiungsaktion am Flughafen Fürstenfeldbruck mit 17 Toten. Trotz Dankesschreibens des Auswärtigen Amts wurde Magdi zwei Wochen später in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgewiesen und verbrachte zweieinhalb Jahre im ägyptischen Exil. Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit erhielt er ein garantiertes Aufenthaltsrecht, erst 20 Jahre nach der Ausweisung wurde er eingebürgert.</p>
<p>Kamera: Aiman Atef</p>
<p><p>Musik: Nour Ashour</p><p>Produktion: Felix Tappeimer</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="48928463" type="audio/mpeg" url="https://injector.simplecastaudio.com/05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440/episodes/2fa2b22c-bfdd-4ab9-b215-762ea20dd569/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=05e7f395-b8c2-47a2-a209-6c15cf2b2440&amp;awEpisodeId=2fa2b22c-bfdd-4ab9-b215-762ea20dd569&amp;feed=bjFm4bc3"/>
      <itunes:title>#1 Interview mit meinem Vater: Über das Attentat von München 1972, Teil 1</itunes:title>
      <itunes:author>Karim El-Gawhary, Magdi El-Gawhary</itunes:author>
      <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/b0f5f716-787a-48e8-87e0-648daabaebf5/4b475436-0042-40eb-b727-c17bf702a38f/3000x3000/nahost_nah_dran_podcast_tile.jpg?aid=rss_feed"/>
      <itunes:duration>00:50:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>Karim El-Gawhary spricht in der ersten Folge seines Podcasts mit seinem Vater Magdi El-Gawhary über das Olympia-Attentat in München 1972. Magdi versuchte damals als Nahost-Experte zwischen deutschen Behörden und palästinensischen Attentätern zu vermitteln, wurde aber zwei Wochen später aus Deutschland ausgewiesen. Es ist das erste Mal, dass die beiden öffentlich über diese familiengeschichtliche Episode sprechen, die bis heute Fragen aufwirft.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Karim El-Gawhary spricht in der ersten Folge seines Podcasts mit seinem Vater Magdi El-Gawhary über das Olympia-Attentat in München 1972. Magdi versuchte damals als Nahost-Experte zwischen deutschen Behörden und palästinensischen Attentätern zu vermitteln, wurde aber zwei Wochen später aus Deutschland ausgewiesen. Es ist das erste Mal, dass die beiden öffentlich über diese familiengeschichtliche Episode sprechen, die bis heute Fragen aufwirft.</itunes:subtitle>
      <itunes:keywords>schwarzer september, israelische athleten, willy brandt, politische aufarbeitung, geiselnahme, golda meir, hinterbliebene, anki spitzer, plo, ausweisung, magdi gohari, historikerkommission, fürstenfeldbruck, nahost-konflikt, zeitgeschichte, vermittlung, abu iyad, familiengeschichte, olympia-attentat münchen 1972</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>1</itunes:episode>
    </item>
  </channel>
</rss>