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    <title>Freiwärts - Aus dem Trauma in die Kraft</title>
    <description>„Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet Menschen, die sich von ihren traumatischen Erfahrungen befreien möchten, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. Die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Dr. Regina Lackner eröffnet jede Folge mit einem anonymisierten Beispiel aus ihrer Praxis und beschreibt anschaulich, was Trauma bedeutet und welche Reaktionen und Auswirkungen es mit sich bringen kann – allesamt normale Antworten auf belastende Ereignisse. So können die Hörerinnen und Hörer ihre Symptome besser einordnen und sich selbst besser verstehen. Darauf aufbauend stellt Regina im Sinne des Empowerments vielfältige praktische Tools und Übungen vor, die Betroffene dabei unterstützen, sich selbst zu regulieren, Schritt für Schritt ihre Belastung zu lindern und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen. Der Podcast richtet sich an Betroffene und Interessierte, die Orientierung, Wissen und wirksame Werkzeuge sowie unterstützende Anregungen für ihren Weg aus dem Trauma in die Kraft finden möchten.</description>
    <copyright>Regina Lackner</copyright>
    <language>de-at</language>
    <pubDate>Fri, 15 May 2026 12:20:19 +0000</pubDate>
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      <title>#4 Flashbacks</title>
      <description><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge definiert Regina Flashbacks als plötzlich auftretende Erinnerungen - auch rein körperliche oder emotionale Erinnerungen - an traumatische Erfahrungen, die so intensiv sind, dass Betroffene meinen, das Geschehene spiele sich im Moment erneut ab – inklusive starker emotionaler und körperlicher Reaktionen wie Angst, Panik und hoher Erregung. Am Beispiel von Livia, die in einer drei Jahre dauernden Beziehung psychische, körperliche und sexuelle Gewalt erlebte und sich unter großer Gefahr von ihrem Partner trennte, zeigt sie, wie Flashbacks auftreten und den Alltag massiv einschränken können. Flashbacks entstehen meist in Verbindung mit Triggern - häufig äußeren Reizen oder Situationen -, die unbewusst an das ursprüngliche Geschehen erinnern. Das Erkunden und Erkennen dieser Auslöser macht sie etwas kontrollierbarer. Regina beschreibt, dass Flashbacks zwei Funktionen haben: Sie warnen vor ähnlichen Gefahren und „drängen“ zugleich darauf, das Trauma zu bearbeiten, damit es integriert und hinter sich gelassen werden kann. Zugleich betont sie, wie belastend diese Symptome sind, Menschen häufig in Alarmbereitschaft halten, enorm viel Kraft kosten und zu Rückzug und Vermeidung führen können. Als Tools empfiehlt sie u.a. Orientierung im Außen, etwa über die Sinne (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) und Bewegung - zum Beispiel Schütteln, Hüpfen und Abklopfen des Körpers - oder einen Ortswechsel, um wieder in die Gegenwart und in den Körper zu gelangen. Weitere Möglichkeiten sind Atemübungen mit längerem Ausatmen, Zählen zur kognitiven Ablenkung sowie innere Bilder - etwa gedanklich eine symbolische Wand oder ein „Farbwasserfall“ zwischen sich und das Flashback-Bild zu "schieben" - oder das innere Umschreiben des Verlaufs des Flashbacks mit einem anderen, guten Ausgang. Kleine Notfallkits, die eine kleine Liste mit solchen Tools sowie Reiz-Objekten beinhalten, wie einem Noppenball, kantigem Stein, Schlüsselbund oder einem starkem Duftöl, sind oft sehr hilfreich. Regina macht deutlich, dass es kein Tool gibt, dass für alle gleichermaßen passt, und es sinnvoll ist, wenn Betroffene durch Ausprobieren ihre ganz eigene „Toolbox“ zusammenstellen, die es ihnen ermöglicht, sich den Flashbacks nicht mehr so stark ausgeliefert zu fühlen – auch wenn die tiefergehende Traumabearbeitung in einer Therapie stattfindet.</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 12:20:19 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Stefan Lassnig, Regina Lackner)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge definiert Regina Flashbacks als plötzlich auftretende Erinnerungen - auch rein körperliche oder emotionale Erinnerungen - an traumatische Erfahrungen, die so intensiv sind, dass Betroffene meinen, das Geschehene spiele sich im Moment erneut ab – inklusive starker emotionaler und körperlicher Reaktionen wie Angst, Panik und hoher Erregung. Am Beispiel von Livia, die in einer drei Jahre dauernden Beziehung psychische, körperliche und sexuelle Gewalt erlebte und sich unter großer Gefahr von ihrem Partner trennte, zeigt sie, wie Flashbacks auftreten und den Alltag massiv einschränken können. Flashbacks entstehen meist in Verbindung mit Triggern - häufig äußeren Reizen oder Situationen -, die unbewusst an das ursprüngliche Geschehen erinnern. Das Erkunden und Erkennen dieser Auslöser macht sie etwas kontrollierbarer. Regina beschreibt, dass Flashbacks zwei Funktionen haben: Sie warnen vor ähnlichen Gefahren und „drängen“ zugleich darauf, das Trauma zu bearbeiten, damit es integriert und hinter sich gelassen werden kann. Zugleich betont sie, wie belastend diese Symptome sind, Menschen häufig in Alarmbereitschaft halten, enorm viel Kraft kosten und zu Rückzug und Vermeidung führen können. Als Tools empfiehlt sie u.a. Orientierung im Außen, etwa über die Sinne (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) und Bewegung - zum Beispiel Schütteln, Hüpfen und Abklopfen des Körpers - oder einen Ortswechsel, um wieder in die Gegenwart und in den Körper zu gelangen. Weitere Möglichkeiten sind Atemübungen mit längerem Ausatmen, Zählen zur kognitiven Ablenkung sowie innere Bilder - etwa gedanklich eine symbolische Wand oder ein „Farbwasserfall“ zwischen sich und das Flashback-Bild zu "schieben" - oder das innere Umschreiben des Verlaufs des Flashbacks mit einem anderen, guten Ausgang. Kleine Notfallkits, die eine kleine Liste mit solchen Tools sowie Reiz-Objekten beinhalten, wie einem Noppenball, kantigem Stein, Schlüsselbund oder einem starkem Duftöl, sind oft sehr hilfreich. Regina macht deutlich, dass es kein Tool gibt, dass für alle gleichermaßen passt, und es sinnvoll ist, wenn Betroffene durch Ausprobieren ihre ganz eigene „Toolbox“ zusammenstellen, die es ihnen ermöglicht, sich den Flashbacks nicht mehr so stark ausgeliefert zu fühlen – auch wenn die tiefergehende Traumabearbeitung in einer Therapie stattfindet.</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Stefan Lassnig, Regina Lackner</itunes:author>
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      <itunes:summary>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge sprechen Regina Lackner und Stefan Lassnig über Flashbacks, also Erinnerungsblitze, die traumatische Erlebnisse so wachrufen, als würden sie gerade jetzt wieder passieren. Am Beispiel von Livia, die nach einer gewalttätigen Beziehung unter häufigen Flashbacks leidet, wird erklärt, welche Schutzfunktion diese Symptome haben und wie sehr sie den Alltag beeinträchtigen können. Regina stellt verschiedene Tools vor, mit denen Betroffene im Akutfall Abstand zum Flashback gewinnen, sich im Hier und Jetzt verankern und ihre Selbstwirksamkeit stärken können. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge sprechen Regina Lackner und Stefan Lassnig über Flashbacks, also Erinnerungsblitze, die traumatische Erlebnisse so wachrufen, als würden sie gerade jetzt wieder passieren. Am Beispiel von Livia, die nach einer gewalttätigen Beziehung unter häufigen Flashbacks leidet, wird erklärt, welche Schutzfunktion diese Symptome haben und wie sehr sie den Alltag beeinträchtigen können. Regina stellt verschiedene Tools vor, mit denen Betroffene im Akutfall Abstand zum Flashback gewinnen, sich im Hier und Jetzt verankern und ihre Selbstwirksamkeit stärken können. </itunes:subtitle>
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      <title>#3 Dissoziation</title>
      <description><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge beschreibt Regina Dissoziation als Zustand, in dem wir uns von uns selbst, unserem Körper und unserer Mitwelt getrennt erleben, etwa „wie durch einen Schleier“ oder „in Watte gehüllt“. Anhand von Sara zeigt sie, wie eine Bindungstraumatisierung zur inneren Selbstaufgabe und späteren chronischen Dissoziationen führen kann. Sarah wuchs in einem familiären Klima auf, das von den hohen elterlichen Erwartungen geprägt war, denen ihre Persönlichkeit, Ihr Wesen und ihre Fähigkeiten nicht entsprachen. Zugleich war die Zuneigung ihrer Eltern an das Erfüllen der Erwartungen gekoppelt. Durch die Unmöglichkeit ihren Eltern gerecht zu werden, erlebte Sarah eine konstante Bedrohung, nicht zu entsprechen und daher nicht geliebt zu werden. Die Dissoziation schützte Sarah, vor diesen bedrohlichen Gefühlen. Dissoziation ist also immer ein Schutzmechanismus: im Moment des traumatischen Geschehens – etwa bei Unfällen, Naturkatastrophen, körperlicher oder sexueller sowie psychischer Gewalt – schützt sie uns vor der Wucht des Erlebens. Typische Formen sind etwa alles wie mit einem Tunnelblick zu sehen, in Zeitlupe oder wie in einem Film zu erleben, sich von oben oder außen zu sehen, sowie das Gefühl, nicht wirklich dazu sein. Nach einer traumatischen Erfahrung - mitunter auch Jahre später - schützt uns die Dissoziation vor schmerzhaften Erinnerungen, intensiven Gefühlen oder bedrohlichen Körperempfindungen. Dissoziationen können eher kurzfristig als Reaktion auf einen Trigger, also Reiz entstehen, der uns - zumeist unbewusst - an das traumatischen Erleben erinnert. Oder sie können in dauerhafter Form bestehen, vor allem nach chronischen traumatischen Erfahrungen wie etwa anhaltender psychischer Gewalt oder Missachtung, wie sie Sarah erfahren hat. Regina betont, dass Dissoziation immer auch eine Funktion hat und nicht einfach „weggenommen“ werden sollte, ohne die zugrunde liegenden traumatischen Erfahrungen und vor allem das Gefühl von Sicherheit zu beachten. Als Tools nennt sie Orientierung im Außen über unsere Sinne (sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken) - etwa durch starke Reize wie scharfe Bonbons oder Ingwer, ätherische Öle, Noppenbälle - sowie Bewegung, wie Hüpfen, Abklopfen unseres Körpers, oder kaltes Wasser oder Eiswürfel, um unser unteraktiviertes Nervensystem zu aktivieren. Regina macht deutlich, dass es keine Tools gibt, die jedem helfen oder wir bestimmte Tools können müssen - wie immer geht es darum, die herauszufinden, die für uns jeweils am sinnvollsten, passendsten und wirksamsten sind. Die Tools können vor allem bei kurzfristigen Dissoziationen hilfreich sein. Bei konstanten Formen der Dissoziation wie sie Sarah erlebt, ist ein längerfristiger Prozess erforderlich, der neben diesen Tools auch therapeutische Unterstützung sowie den Aufbau, die Vertiefung und Festigung des Erlebens und Gefühls von Sicherheit umfasst.</p>
<p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p>
<p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p>
<p><a href="https://traumapraxis.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website Regina Lackner </a></p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:14:46 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Stefan Lassnig, Regina Lackner)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge beschreibt Regina Dissoziation als Zustand, in dem wir uns von uns selbst, unserem Körper und unserer Mitwelt getrennt erleben, etwa „wie durch einen Schleier“ oder „in Watte gehüllt“. Anhand von Sara zeigt sie, wie eine Bindungstraumatisierung zur inneren Selbstaufgabe und späteren chronischen Dissoziationen führen kann. Sarah wuchs in einem familiären Klima auf, das von den hohen elterlichen Erwartungen geprägt war, denen ihre Persönlichkeit, Ihr Wesen und ihre Fähigkeiten nicht entsprachen. Zugleich war die Zuneigung ihrer Eltern an das Erfüllen der Erwartungen gekoppelt. Durch die Unmöglichkeit ihren Eltern gerecht zu werden, erlebte Sarah eine konstante Bedrohung, nicht zu entsprechen und daher nicht geliebt zu werden. Die Dissoziation schützte Sarah, vor diesen bedrohlichen Gefühlen. Dissoziation ist also immer ein Schutzmechanismus: im Moment des traumatischen Geschehens – etwa bei Unfällen, Naturkatastrophen, körperlicher oder sexueller sowie psychischer Gewalt – schützt sie uns vor der Wucht des Erlebens. Typische Formen sind etwa alles wie mit einem Tunnelblick zu sehen, in Zeitlupe oder wie in einem Film zu erleben, sich von oben oder außen zu sehen, sowie das Gefühl, nicht wirklich dazu sein. Nach einer traumatischen Erfahrung - mitunter auch Jahre später - schützt uns die Dissoziation vor schmerzhaften Erinnerungen, intensiven Gefühlen oder bedrohlichen Körperempfindungen. Dissoziationen können eher kurzfristig als Reaktion auf einen Trigger, also Reiz entstehen, der uns - zumeist unbewusst - an das traumatischen Erleben erinnert. Oder sie können in dauerhafter Form bestehen, vor allem nach chronischen traumatischen Erfahrungen wie etwa anhaltender psychischer Gewalt oder Missachtung, wie sie Sarah erfahren hat. Regina betont, dass Dissoziation immer auch eine Funktion hat und nicht einfach „weggenommen“ werden sollte, ohne die zugrunde liegenden traumatischen Erfahrungen und vor allem das Gefühl von Sicherheit zu beachten. Als Tools nennt sie Orientierung im Außen über unsere Sinne (sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken) - etwa durch starke Reize wie scharfe Bonbons oder Ingwer, ätherische Öle, Noppenbälle - sowie Bewegung, wie Hüpfen, Abklopfen unseres Körpers, oder kaltes Wasser oder Eiswürfel, um unser unteraktiviertes Nervensystem zu aktivieren. Regina macht deutlich, dass es keine Tools gibt, die jedem helfen oder wir bestimmte Tools können müssen - wie immer geht es darum, die herauszufinden, die für uns jeweils am sinnvollsten, passendsten und wirksamsten sind. Die Tools können vor allem bei kurzfristigen Dissoziationen hilfreich sein. Bei konstanten Formen der Dissoziation wie sie Sarah erlebt, ist ein längerfristiger Prozess erforderlich, der neben diesen Tools auch therapeutische Unterstützung sowie den Aufbau, die Vertiefung und Festigung des Erlebens und Gefühls von Sicherheit umfasst.</p>
<p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p>
<p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p>
<p><a href="https://traumapraxis.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website Regina Lackner </a></p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:subtitle>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Folge sprechen Regina Lackner und Stefan Lassnig über Dissoziation – das Gefühl, nicht ganz da, wie „in Watte“ gehüllt oder wie ein Zaungast des eigenen Lebens zu sein. Am Beispiel von Sarah wird deutlich, wie Bindungs- und Entwicklungstraumata, etwa durch kontinuierliche Missachtung und Überforderung in der Kindheit, zu chronischer Entfremdung von sich selbst und der Mitwelt führen können. Regina erklärt Dissoziation als schützenden Mechanismus und stellt apraktische aktivierende Tools vor, mit deren Unterstützung Betroffene sich regulieren und stabilisieren können.</itunes:subtitle>
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      <title>#2 Unruhe</title>
      <description><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Episode erklärt Regina, dass innere Unruhe und Rastlosigkeit Ausdruck eines erhöhten Aktivierungsniveaus unseres Nervensystems sind. Am Beispiel von Max, der sich nach wiederholten Unfällen und Krankenhausaufenthalten in seiner Kindheit und Jugend innerlich unruhig, rastlos und hochtourig fühlt und kaum zur Ruhe finden kann, wird sichtbar, wie wiederholte Bedrohungserfahrungen unser System „auf Hochtouren“ bringen und auch halten kann. Auch subtilere Formen von Traumatisierungen wie etwa ein forderndes familiäres Umfeld mit wenig Verständnis, das die Bedürfnisse und Fähigkeiten eines Kindes missachtet, können zu einer chronischen Aktivierung führen. Regina beschreibt, wie frühere Überlebensreaktionen (Flucht oder Kampf) in aktuellen, an und für sich sicheren Situationen durch scheinbar unbedeutende Reize bzw. Trigger aktiviert werden können. Wenn wir beispielsweise von einem Auto angefahren und schwer verletzt wurden, kann uns auch Jahre später noch ein ähnliches Auto in eine hohe Erregung versetzten. Oft kommt es vor,  dass uns die Trigger gar nicht bewusst sind, etwa wenn ein traumatisches Erleben weit zurückliegt und wir die aktuelle Situation mit der damaligen nicht in Verbindung bringen. Aus therapeutischer Sicht sind zwei Ebenen wichtig: zum einen das Ergründen der Zusammenhänge zwischen aktuellen Symptomen und früheren traumatischen Erfahrungen. Dadurch werden die bestehenden Beschwerden nachvollziehbarer und wir können uns selbst besser verstehen. Die traumatischen Erfahrungen lassen sich dann gezielt traumatherapeutisch bearbeiten. Zum anderen sind verschiedene Tools wichtig, mit deren Hilfe wir uns im Alltag selbst regulieren und stabilisieren können. So ist es besonders hilfreich, über kleine Werkzeuge zu verfügen, die uns kurzfristig helfen, unsere Unruhe, Rastlosigkeit oder Nervosität abzubauen. Oft sind dies körperliche Aktivitäten - etwa Ausschütteln der Beine und Arme, Luftboxen, Kniebeugen oder Springschnurspringen. Zudem kann regelmäßige Bewegung nachweislich das erhöhte Aktivierungsniveau verringern. Dabei kann jede Form der Bewegung hilfreich sein: Tanzen, Hüpfen oder Trommeln ebenso wie etwa Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Entscheidend ist, dass wir eine Bewegungsform finden, die uns liegt, gefällt, zusagt und idealerweise auch Freude macht. Für manche Menschen reicht es, mithilfe von Bewegung die Aktivierung abzubauen und wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Für andere ist es hilfreich, zusätzlich beruhigende Techniken heranzuziehen. So können etwa doppelt so langes Aus- wie Einatmen oder Singen auf uns beruhigend wirken. Beides wirkt direkt auf den Parasympathischen Zweig unseres Nervensystems, der für Erholung und Entspannung zuständig ist. Regina betont, dass es kein allgemeingültiges Rezept gibt: Jeder und jede von uns benötigt etwas ganz eigenes. Der eine mehr Bewegung, die andere mehr Entspannung. Wichtig ist, die Tools zu entdecken und auszuwählen, die uns gut tun und uns helfen, die Unruhe abzubauen und innerlich ruhiger zu werden. Dadurch können wir die wichtige Erfahrung  machen, dass wir auf unser Befinden einwirken können und unseren Gefühlen oder körperlichen Zuständen nicht mehr so ausgeliefert sind - und das stärkt uns auf vielfältige Weise: unter anderem in unserem Gefühl der Selbstwirksamkeit, der Autonomie und der Selbstbestimmung.</p>
<p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmteren Leben.</p>
<p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 04:30:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Stefan Lassnig, Regina Lackner)</author>
      <link>https://freiwaerts.simplecast.com/episodes/2-unruhe-iZbntTxQ</link>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück in ihre innere Stärke. In dieser Episode erklärt Regina, dass innere Unruhe und Rastlosigkeit Ausdruck eines erhöhten Aktivierungsniveaus unseres Nervensystems sind. Am Beispiel von Max, der sich nach wiederholten Unfällen und Krankenhausaufenthalten in seiner Kindheit und Jugend innerlich unruhig, rastlos und hochtourig fühlt und kaum zur Ruhe finden kann, wird sichtbar, wie wiederholte Bedrohungserfahrungen unser System „auf Hochtouren“ bringen und auch halten kann. Auch subtilere Formen von Traumatisierungen wie etwa ein forderndes familiäres Umfeld mit wenig Verständnis, das die Bedürfnisse und Fähigkeiten eines Kindes missachtet, können zu einer chronischen Aktivierung führen. Regina beschreibt, wie frühere Überlebensreaktionen (Flucht oder Kampf) in aktuellen, an und für sich sicheren Situationen durch scheinbar unbedeutende Reize bzw. Trigger aktiviert werden können. Wenn wir beispielsweise von einem Auto angefahren und schwer verletzt wurden, kann uns auch Jahre später noch ein ähnliches Auto in eine hohe Erregung versetzten. Oft kommt es vor,  dass uns die Trigger gar nicht bewusst sind, etwa wenn ein traumatisches Erleben weit zurückliegt und wir die aktuelle Situation mit der damaligen nicht in Verbindung bringen. Aus therapeutischer Sicht sind zwei Ebenen wichtig: zum einen das Ergründen der Zusammenhänge zwischen aktuellen Symptomen und früheren traumatischen Erfahrungen. Dadurch werden die bestehenden Beschwerden nachvollziehbarer und wir können uns selbst besser verstehen. Die traumatischen Erfahrungen lassen sich dann gezielt traumatherapeutisch bearbeiten. Zum anderen sind verschiedene Tools wichtig, mit deren Hilfe wir uns im Alltag selbst regulieren und stabilisieren können. So ist es besonders hilfreich, über kleine Werkzeuge zu verfügen, die uns kurzfristig helfen, unsere Unruhe, Rastlosigkeit oder Nervosität abzubauen. Oft sind dies körperliche Aktivitäten - etwa Ausschütteln der Beine und Arme, Luftboxen, Kniebeugen oder Springschnurspringen. Zudem kann regelmäßige Bewegung nachweislich das erhöhte Aktivierungsniveau verringern. Dabei kann jede Form der Bewegung hilfreich sein: Tanzen, Hüpfen oder Trommeln ebenso wie etwa Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Entscheidend ist, dass wir eine Bewegungsform finden, die uns liegt, gefällt, zusagt und idealerweise auch Freude macht. Für manche Menschen reicht es, mithilfe von Bewegung die Aktivierung abzubauen und wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Für andere ist es hilfreich, zusätzlich beruhigende Techniken heranzuziehen. So können etwa doppelt so langes Aus- wie Einatmen oder Singen auf uns beruhigend wirken. Beides wirkt direkt auf den Parasympathischen Zweig unseres Nervensystems, der für Erholung und Entspannung zuständig ist. Regina betont, dass es kein allgemeingültiges Rezept gibt: Jeder und jede von uns benötigt etwas ganz eigenes. Der eine mehr Bewegung, die andere mehr Entspannung. Wichtig ist, die Tools zu entdecken und auszuwählen, die uns gut tun und uns helfen, die Unruhe abzubauen und innerlich ruhiger zu werden. Dadurch können wir die wichtige Erfahrung  machen, dass wir auf unser Befinden einwirken können und unseren Gefühlen oder körperlichen Zuständen nicht mehr so ausgeliefert sind - und das stärkt uns auf vielfältige Weise: unter anderem in unserem Gefühl der Selbstwirksamkeit, der Autonomie und der Selbstbestimmung.</p>
<p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmteren Leben.</p>
<p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Folge sprechen Regina Lackner und Moderator Stefan Lassnig über Unruhe bzw. ein hohes Aktivierungsniveau des Nervensystems. Dieses ist eine häufige Folge traumatischer Erfahrungen. Anhand des Praxisbeispiels „Max“ wird ersichtlich, wie zum Beispiel wiederholte frühere Unfälle, Krankenhausaufenthalte und medizinische Behandlungen dazu führen können, innerlich „unter Strom“ zu stehen. Regina stellt alltagsnahe Körper‑, Bewegungs‑ und Atemübungen vor, mit deren Hilfe Betroffene ihre Unruhe regulieren, sich stabilisieren und dadurch mehr Selbstwirksamkeit erleben können.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Folge sprechen Regina Lackner und Moderator Stefan Lassnig über Unruhe bzw. ein hohes Aktivierungsniveau des Nervensystems. Dieses ist eine häufige Folge traumatischer Erfahrungen. Anhand des Praxisbeispiels „Max“ wird ersichtlich, wie zum Beispiel wiederholte frühere Unfälle, Krankenhausaufenthalte und medizinische Behandlungen dazu führen können, innerlich „unter Strom“ zu stehen. Regina stellt alltagsnahe Körper‑, Bewegungs‑ und Atemübungen vor, mit deren Hilfe Betroffene ihre Unruhe regulieren, sich stabilisieren und dadurch mehr Selbstwirksamkeit erleben können.</itunes:subtitle>
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      <title>#1 Definition Trauma</title>
      <description><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Episode beschreibt sie, was ein Trauma auszeichnet und welche Ereignisse und Umstände traumatisierend wirken können. Trauma geht immer mit einer Bedrohung unseres Lebens einher – direkt wie bei einem Unfall oder indirekt, wenn uns etwa ein geliebter Mensch verlässt. Im Moment der Bedrohung mobilisiert unser Körper enorme Kraft, um darauf zu reagieren: mit Kampf oder Flucht - und wenn beides nicht möglich ist, mit Erstarrung oder Shutdown. Diese Reaktionen erfolgen instinktiv und sind willentlich nicht steuerbar. Sie werden von unserem Gehirn „getroffen“, um unser Überleben bestmöglich zu sichern. Typische Auswirkungen von Traumatisierungen sind unter anderem Dissoziationen – also das Gefühl, wie weggetreten oder benommen zu sein, unseren Körper nicht zu spüren oder Gefühle nur flach wahrzunehmen – sowie Flashbacks, hohe innere Erregung und Anspannung, verminderte Konzentrations- oder Merkfähigkeit oder Panikzustände. Die Bandbreite der Ereignisse und Umstände, die traumatisierend wirken können, reicht von Naturkatastrophen, Krieg, Gewalt und Vernachlässigung bis zu medizinischen Eingriffen, Mobbing und scheinbar weniger dramatischen Erlebnissen, die jedoch als sehr bedrohlich erlebt werden können. Die Folgen einer Traumatisierung können unmittelbar auf ein Ereignis auftreten, sich wieder lösen oder aber verfestigen, oder verzögert erscheinen - manchmal erst nach mehreren bedrohlichen Erfahrungen, die unsere Kapazität und unser Fassungsvermögen überschreiten. Regina Lackner betont, dass die Folgen von Traumatisierungen keine Krankheit sind, sondern eine Anpassung unseres Körpers und unserer Psyche an die bedrohliche Erfahrung. Dabei erfüllen die vielfältigen Symptome jeweils eine Funktion. So schützen uns Dissoziationen etwa im Moment des Geschehens vor der Wucht des Erlebens und später vor überwältigenden Gefühlen wie Schmerz, Trauer oder Wut. Zugleich macht Regina Mut: die Heilung von Traumatisierungen ist grundsätzlich möglich – auch wenn der Weg Zeit, Mut und Ausdauer erfordert. Vielfältige, individuell passende Tools zur Selbstregulation und Selbststärkung spielen dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 04:40:00 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Stefan Lassnig, Regina Lackner)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Episode beschreibt sie, was ein Trauma auszeichnet und welche Ereignisse und Umstände traumatisierend wirken können. Trauma geht immer mit einer Bedrohung unseres Lebens einher – direkt wie bei einem Unfall oder indirekt, wenn uns etwa ein geliebter Mensch verlässt. Im Moment der Bedrohung mobilisiert unser Körper enorme Kraft, um darauf zu reagieren: mit Kampf oder Flucht - und wenn beides nicht möglich ist, mit Erstarrung oder Shutdown. Diese Reaktionen erfolgen instinktiv und sind willentlich nicht steuerbar. Sie werden von unserem Gehirn „getroffen“, um unser Überleben bestmöglich zu sichern. Typische Auswirkungen von Traumatisierungen sind unter anderem Dissoziationen – also das Gefühl, wie weggetreten oder benommen zu sein, unseren Körper nicht zu spüren oder Gefühle nur flach wahrzunehmen – sowie Flashbacks, hohe innere Erregung und Anspannung, verminderte Konzentrations- oder Merkfähigkeit oder Panikzustände. Die Bandbreite der Ereignisse und Umstände, die traumatisierend wirken können, reicht von Naturkatastrophen, Krieg, Gewalt und Vernachlässigung bis zu medizinischen Eingriffen, Mobbing und scheinbar weniger dramatischen Erlebnissen, die jedoch als sehr bedrohlich erlebt werden können. Die Folgen einer Traumatisierung können unmittelbar auf ein Ereignis auftreten, sich wieder lösen oder aber verfestigen, oder verzögert erscheinen - manchmal erst nach mehreren bedrohlichen Erfahrungen, die unsere Kapazität und unser Fassungsvermögen überschreiten. Regina Lackner betont, dass die Folgen von Traumatisierungen keine Krankheit sind, sondern eine Anpassung unseres Körpers und unserer Psyche an die bedrohliche Erfahrung. Dabei erfüllen die vielfältigen Symptome jeweils eine Funktion. So schützen uns Dissoziationen etwa im Moment des Geschehens vor der Wucht des Erlebens und später vor überwältigenden Gefühlen wie Schmerz, Trauer oder Wut. Zugleich macht Regina Mut: die Heilung von Traumatisierungen ist grundsätzlich möglich – auch wenn der Weg Zeit, Mut und Ausdauer erfordert. Vielfältige, individuell passende Tools zur Selbstregulation und Selbststärkung spielen dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Folge erklärt sie, was ein Trauma bedeutet, welche Ereignisse traumatisierend wirken können und wie unser Körper und unsere Psyche in akuten Bedrohungsmomenten reagieren. Sie beschreibt typische kurzfristige und langfristige Traumafolgen wie Dissoziation, Flashbacks sowie den Verlust von Sicherheit oder einen veränderten Blick auf das Leben. Zugleich betont sie, dass diese Reaktionen und Auswirkungen normale Antworten auf bedrohliche Ereignisse sind und Formen der Anpassung unseres Organismus an das Erlebte. Und sie hebt hervor, dass es möglich ist, sich von traumatischen Erfahrungen zu befreien.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ begleitet die klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Regina Lackner Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, auf ihrem Weg zurück zu ihrer inneren Stärke. In dieser Folge erklärt sie, was ein Trauma bedeutet, welche Ereignisse traumatisierend wirken können und wie unser Körper und unsere Psyche in akuten Bedrohungsmomenten reagieren. Sie beschreibt typische kurzfristige und langfristige Traumafolgen wie Dissoziation, Flashbacks sowie den Verlust von Sicherheit oder einen veränderten Blick auf das Leben. Zugleich betont sie, dass diese Reaktionen und Auswirkungen normale Antworten auf bedrohliche Ereignisse sind und Formen der Anpassung unseres Organismus an das Erlebte. Und sie hebt hervor, dass es möglich ist, sich von traumatischen Erfahrungen zu befreien.</itunes:subtitle>
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      <title>#0 Trailer</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>EPISODE NOTES</strong></p><p>Regina Lackner ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und stellt in dieser Trailerfolge ihren Podcast „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ vor. Seit über 20 Jahren begleitet sie Menschen bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen hin zu einem selbstbestimmten und freieren Leben.</p><p>Regina beschreibt ein breites Spektrum an Ereignissen und Umständen, die traumatisierend wirken können – von Gewalt- und Kriegserfahrungen über Naturkatastrophen bis hin zu wiederholter Abwertung und Ausgrenzung sowie Erlebnissen, die nur scheinbar weniger dramatisch wirken, jedoch als sehr bedrohlich erlebt werden – vor allem von Kindern. Mit ihrem Podcast möchte sie Betroffene dabei unterstützen, das Erlebte und dessen Auswirkungen einzuordnen und sich selbst besser zu verstehen, um innerlich freier zu werden und wieder in ihre Kraft zu kommen.</p><p>Regina Lackner kündigt an, jede Episode mit einem anonymisierten Beispiel aus ihrer Praxis einzuleiten und darauf aufbauend anschaulich auf ein Thema – etwa Flashbacks, Panikattacken oder Dissoziation – einzugehen. Dabei ist es ihr ein besonderes Anliegen, aktuelles theoretisches Wissen mit bewährten praktischen Werkzeugen und unterstützenden Anregungen zu verbinden, sodass die Hörerinnen und Hörer sich selbst regulieren und ihre Symptome Schritt für Schritt lindern können.</p><p>Geplante Themen sind unter anderem Trauma und seine Grundlagen, häufige Auswirkungen wie Flashbacks, Panikattacken oder Dissoziationen, der Umgang mit Wut oder innerer Unruhe sowie Selbststärkung und die Bedeutung von Ressourcen.</p><p><a href="https://traumapraxis.at/" target="_blank"><strong>Website Regina Lackner </strong></a></p>
<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 18:10:54 +0000</pubDate>
      <author>office@stefanlassnig.at (Regin Lackner, Stefan Lassnig)</author>
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<p><p>Regina Lackner ist Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und begleitet seit über 20 Jahren Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Belastungen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben.</p><p>Komposition und Klavier: Jakob Stain</p><p><a href="https://traumapraxis.at" target="_blank">Website Regina Lackner&nbsp;</a></p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Regin Lackner, Stefan Lassnig</itunes:author>
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In dieser Einführungsfolge spricht Regina über die vielfältigen traumatischen Erfahrungen der Menschen, die sie in ihrer Praxis begleitet. Dabei geht sie auch auf die Komplexität des Themas Trauma ein.

Die Hörerinnen und Hörer erfahren, dass der Podcast Wissen, Verständnis und eine Vielfalt an wirksamen Tools und unterstützende Anregungen vermitteln möchte, damit sie ihre Symptome einordnen, sich selbst besser verstehen, sich Schritt für Schritt stabilisieren und ihre Symptome lindern können.
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      <itunes:subtitle>Regina Lackner ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin und stellt in dieser Trailerfolge ihren Podcast „Freiwärts – Aus dem Trauma in die Kraft“ vor. Sie beschreibt, dass es ihr ein Herzensanliegen ist, traumatisierte Menschen zu begleiten, um innerlich freier zu werden und wieder in ihre Kraft zu kommen.

In dieser Einführungsfolge spricht Regina über die vielfältigen traumatischen Erfahrungen der Menschen, die sie in ihrer Praxis begleitet. Dabei geht sie auch auf die Komplexität des Themas Trauma ein.

Die Hörerinnen und Hörer erfahren, dass der Podcast Wissen, Verständnis und eine Vielfalt an wirksamen Tools und unterstützende Anregungen vermitteln möchte, damit sie ihre Symptome einordnen, sich selbst besser verstehen, sich Schritt für Schritt stabilisieren und ihre Symptome lindern können.
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