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    <title>ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?</title>
    <description>Wo war die Varusschlacht? Was steckt hinter dem Mythos der Hanse? War Helmut Kohl ein großer Kanzler? Und wo sind eigentlich die Frauen in der Geschichte?

Wir stellen Fragen an die Vergangenheit, beleuchten Ereignisse und Persönlichkeiten – und zeigen, was das alles mit heute zu tun hat.

Jeden Monat neu zum Thema des aktuellen Hefts von ZEIT Geschichte.

Die Hosts von &quot;Wie war das noch mal?&quot;, Markus Flohr und Judith Scholter, haben zusammen in Hamburg Geschichte studiert, Geschichten geschrieben und sind nun Redakteur und Redakteurin bei ZEIT Geschichte.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</description>
    <copyright>ZEIT ONLINE</copyright>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
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Wir stellen Fragen an die Vergangenheit, beleuchten Ereignisse und Persönlichkeiten – und zeigen, was das alles mit heute zu tun hat.

Jeden Monat neu zum Thema des aktuellen Hefts von ZEIT Geschichte.

Die Hosts von &quot;Wie war das noch mal?&quot;, Markus Flohr und Judith Scholter, haben zusammen in Hamburg Geschichte studiert, Geschichten geschrieben und sind nun Redakteur und Redakteurin bei ZEIT Geschichte.

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      <title>Hermann der Cherusker: Der Mythos vom ersten Deutschen</title>
      <description><![CDATA[Am 16. August 1875 pilgern Tausende Menschen in den Teutoburger Wald bei
Detmold. Dort wird das Hermannsdenkmal eingeweiht, eine Statue, wie
Deutschland sie noch nicht gesehen hat. Inklusive Sockel ist sie 54
Meter hoch, ein kolossaler Recke mit Flügelhelm: Hermann der Cherusker.
Allein das Schwert, das er gen Westen – Richtung Frankreich – hebt,
misst sieben Meter. Der Hermann ist zu dieser Zeit die höchste Statue
der westlichen Welt. Am Festtag ist der Weg auf die Grotenburg, wo der
Koloss steht, mit Tribünen gesäumt. Auch Kaiser Wilhelm I. gibt sich die
Ehre, um den Triumph der Fertigstellung zu feiern.

Doch der so pompös als Ur-Deutscher gefeierte Hermann hieß nicht immer
so: Eigentlich trug er den Namen Arminius und war ein germanischer
Stammesfürst. Er kommandierte römische Hilfstruppen der Cherusker
zwischen Weser und Elbe. Und niemand hätte sich je an ihn erinnert,
hätte er sich nicht im Jahr 9. n. Chr. aus unbekannten Gründen plötzlich
gegen seinen Dienstherren, den römischen Statthalter in Germanien,
Publius Quinctilius Varus, gewandt und diesen mitsamt seinen drei
Legionen in einer großen Schlacht vernichtend geschlagen.

In der neuen Folge von »Wie war das noch mal« begeben wir uns auf die
Spuren des Arminius- und Hermannskultes. Wir besichtigen das
Hermannsdenkmal bei Detmold und fragen, was im Jahr 9. n. Chr.
eigentlich geschehen ist. Wir erzählen, wie aus der Varusschlacht am
Rande des römischen Imperiums 1500 Jahre später ein deutscher
Heldenmythos geboren wurde. Und wir reisen ins 19. Jahrhundert, als mit
Napoleon ein neuer Feind diesem Mythos wieder Leben einhauchte und die
Geschichte von Hermann dem Cherusker schließlich zur chauvinistischen
Großmachterzählung wurde. Bis heute ist der angebliche Hermann ein
Identitätsspender für rechtsradikale Germanenfans. Höchste Zeit, ihn
sich einmal genauer anzusehen.

Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft »Wer sind die Deutschen? Und seit
wann?« bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem
Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen
bestellen.

Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.

Wir möchten uns sehr herzlich bei dem Schauspieler und Sprecher Fritz
Stavenhagen bedanken, der uns die Erlaubnis gegeben hat, Auszüge aus
seiner
Einspielung aus Heinrich Heines »Deutschland. Ein Wintermärchen« in die
Folge einzubauen. Seine Bibliothek gelesener deutscher Lyrik finden Sie
hier.

Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum
Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele
andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.

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      <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. August 1875 pilgern Tausende Menschen in den Teutoburger Wald bei Detmold. Dort wird das Hermannsdenkmal eingeweiht, eine Statue, wie Deutschland sie noch nicht gesehen hat. Inklusive Sockel ist sie 54 Meter hoch, ein kolossaler Recke mit Flügelhelm: Hermann der Cherusker. Allein das Schwert, das er gen Westen – Richtung Frankreich – hebt, misst sieben Meter. Der Hermann ist zu dieser Zeit die höchste Statue der westlichen Welt. Am Festtag ist der Weg auf die Grotenburg, wo der Koloss steht, mit Tribünen gesäumt. Auch Kaiser Wilhelm I. gibt sich die Ehre, um den Triumph der Fertigstellung zu feiern.</p>
<p><br>
 Doch der so pompös als Ur-Deutscher gefeierte Hermann hieß nicht immer so: Eigentlich trug er den Namen Arminius und war ein germanischer Stammesfürst. Er kommandierte römische Hilfstruppen der Cherusker zwischen Weser und Elbe. Und niemand hätte sich je an ihn erinnert, hätte er sich nicht im Jahr 9. n. Chr. aus unbekannten Gründen plötzlich gegen seinen Dienstherren, den römischen Statthalter in Germanien, Publius Quinctilius Varus, gewandt und diesen mitsamt seinen drei Legionen in einer großen Schlacht vernichtend geschlagen.</p>
<p><br>
 In der neuen Folge von »Wie war das noch mal« begeben wir uns auf die Spuren des Arminius- und Hermannskultes. Wir besichtigen das<br>
 Hermannsdenkmal bei Detmold und fragen, was im Jahr 9. n. Chr. eigentlich geschehen ist. Wir erzählen, wie aus der Varusschlacht am Rande des römischen Imperiums 1500 Jahre später ein deutscher Heldenmythos geboren wurde. Und wir reisen ins 19. Jahrhundert, als mit Napoleon ein neuer Feind diesem Mythos wieder Leben einhauchte und die Geschichte von Hermann dem Cherusker schließlich zur chauvinistischen Großmachterzählung wurde. Bis heute ist der angebliche Hermann ein Identitätsspender für rechtsradikale Germanenfans. Höchste Zeit, ihn sich einmal genauer anzusehen.</p>
<p>Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft »Wer sind die Deutschen? Und seit wann?« bekommen Sie online im <a href="https://shop.zeit.de/sortiment/zeit-kiosk/zeit-magazine/zeit-geschichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZEIT Shop</a> oder im Handel. Unter <a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0169k0575angaudall2110&utm_medium=audio&utm_source=zgpodcast&utm_campaign=zg_zon_podcast&utm_content=&wt_zmc=audall.int.zabo.zgpodcast.zg_zon_podcast....x" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Link</a> können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.</p>
<p><i>Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter </i><a href="mailto:zeitgeschichte@zeit.de" rel="noopener noreferrer"><i>zeitgeschichte@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><i>Wir möchten uns sehr herzlich bei dem Schauspieler und Sprecher Fritz</i><br><i>Stavenhagen bedanken, der uns die Erlaubnis gegeben hat, Auszüge aus seiner</i><br><i>Einspielung aus Heinrich Heines »Deutschland. Ein Wintermärchen« in die</i><br><i>Folge einzubauen. Seine Bibliothek gelesener deutscher Lyrik finden Sie </i><a href="https://www.deutschelyrik.de/home.html" rel="noopener noreferrer"><i>hier</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0557k1001angaudall2403&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=shownotes&amp;utm_campaign=standard&amp;utm_content=01w0557k1001angaudall2403&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.shownotes.standard.x" target="_blank"><i><strong>Hier</strong></i></a><i> können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.</i></p><p>Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zgpodcast/?icode=01w0813k1001angaudint2601&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=geschichtspodcast_redaktion&amp;utm_campaign=Standard&amp;utm_content=01w0813k1001angaudint2601&amp;wt_zmc=audint.Int.zabo.geschichtspodcast_redaktion.Standard.x">zeit.de/abo-geschichte.</a><br>&nbsp;</p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Hermann der Cherusker: Der Mythos vom ersten Deutschen</itunes:title>
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      <itunes:summary>Wie ein halber Römer zum Gründervater der Nation wurde – und warum uns das bis heute beschäftigt.
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      <itunes:subtitle>Wie ein halber Römer zum Gründervater der Nation wurde – und warum uns das bis heute beschäftigt.
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      <title>Das Lied der Deutschen und seine Geschichte</title>
      <description><![CDATA[Tapfer singen Kanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher,
Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper und
SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt am 10. November 1989, einen Tag nach
dem Mauerfall, gegen einen Orkan gellender Pfiffe an: "Einigkeit und
Recht und Freiheit …" Aber sie haben keine Chance. Das Volk vor dem
Schöneberger Rathaus will das Lied an diesem Abend nicht hören. Die
Kakofonie geht durch alle Nachrichtensendungen und sorgt für einen
schiefen Ton in aller schwarz-rot-goldenen Euphorie. Mit ihrem ureigenen
Lied, so scheint es, haben einige Deutsche nie ihren Frieden gemacht.
Auch als die Mauer fällt und Berlin und das ganze Land wieder eins
werden.

Die Deutschen und ihre Hymne – das ist eine lange, komplizierte und
faszinierende Geschichte, der sich die neue Folge von "Wie war das noch
mal?" vor allem musikalisch nähert: Wir begeben uns auf die Spuren der
Reise, die das "Lied der Deutschen" bis heute zurückgelegt hat, und
hören immer wieder hin: Von Wien um 1800, als Joseph Haydn die Melodie
ersann – wenn auch zu einem ganz anderen Zweck –, bis auf die Insel
Helgoland, wo Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 die bald berühmten
und später berüchtigten drei Strophen dichtete.

Wir fragen, was das Lied den Deutschen bedeutete, als es noch keine
Hymne war – und was der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich
Ebert erreichen wollte, als er es 1922 zum Nationalgesang erkor. Wir
blicken auch auf die Zeit des Nationalsozialismus, als "Deutschland,
Deutschland über alles" allenthalben als chauvinistische Drohung
skandiert wurde und zur Begleitmusik von Pogrom, Angriffskrieg und
Holocaust wurde. Und schließlich diskutieren wir die Frage: Haben wir
Deutschen eigentlich kein anderes Lied in petto?

Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft "Wer sind die Deutschen? Und seit
wann?" bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem
Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen
bestellen.

Für unseren Podcast haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne
empfehlen wollen:

-   Jörg Koch: "Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Geschichte der
    deutschen Nationalhymne", Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2021
-   Kurt Reumann: "Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Frank &
    Timme Verlag, Berlin 2024
-   Bernt Ture von zur Mühlen: "Hoffmann von Fallersleben. Biographie",
    Wallstein Verlag, Göttingen 2010

Wir möchten uns sehr herzlich bei den sogenannten Liedarchäologen
Stephan Höning und Joachim Seltmann bedanken, die uns ihre Aufnahmen des
"Liedes der Deutschen" und "Was ist des Deutschen Vaterland" zur
Verfügung gestellt haben. Die beiden geschichtsbegeisterten Lehrer
spielen historische Lieder ein und erzählen dazu die Geschichten, die
sich in Texten und Melodien verbergen. Auf ihrer Internetseite sind
viele davon zu sehen und zu hören, man findet sie auch bei YouTube.

Bedanken wollen wir uns auch bei dem Komponisten und Musiker Örnólfur
Eldon Thórsson, der uns seine Version der Melodie des Liedes "Freiheit"
von Marius Müller-Westernhagen auf dem E-Piano eingespielt hat.

Das "Trizonesien-Lied" stammt im Original vom bekannten Kölner
Karnevalisten Karl Berbuer, der auch eine Reihe weiterer bekannter
Karnevalsschlager gedichtet hat, wie zum Beispiel "Heidewitzka, Herr
Kapitän". Hintergründe zum Song und zum Künstler gibt es hier.

Tonaufnahmen von Sitzungen des Parlamentarischen Rats 1948/49, unter
anderem die Gesangseinlage "Ich hab mich ergeben" vom 23. Mai 1949, gibt
es hier.

Unsere in der Sendung erwähnte Folge zum Parlamentarischen Rat und der
Geburt des Grundgesetzes finden Sie hier.

Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per
Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.

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      <pubDate>Sat, 4 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-nochmal</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Tapfer singen Kanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper und SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt am 10. November 1989, einen Tag nach dem Mauerfall, gegen einen Orkan gellender Pfiffe an: "Einigkeit und Recht und Freiheit …" Aber sie haben keine Chance. Das Volk vor dem Schöneberger Rathaus will das Lied an diesem Abend nicht hören. Die Kakofonie geht durch alle Nachrichtensendungen und sorgt für einen schiefen Ton in aller schwarz-rot-goldenen Euphorie. Mit ihrem ureigenen Lied, so scheint es, haben einige Deutsche nie ihren Frieden gemacht. Auch als die Mauer fällt und Berlin und das ganze Land wieder eins werden.</p>
<p>Die Deutschen und ihre Hymne – das ist eine lange, komplizierte und faszinierende Geschichte, der sich die neue Folge von "Wie war das noch mal?" vor allem musikalisch nähert: Wir begeben uns auf die Spuren der Reise, die das "Lied der Deutschen" bis heute zurückgelegt hat, und hören immer wieder hin: Von Wien um 1800, als Joseph Haydn die Melodie ersann – wenn auch zu einem ganz anderen Zweck –, bis auf die Insel Helgoland, wo Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 die bald berühmten und später berüchtigten drei Strophen dichtete.</p>
<p>Wir fragen, was das Lied den Deutschen bedeutete, als es noch keine Hymne war – und was der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert erreichen wollte, als er es 1922 zum Nationalgesang erkor. Wir blicken auch auf die Zeit des Nationalsozialismus, als "Deutschland, Deutschland über alles" allenthalben als chauvinistische Drohung skandiert wurde und zur Begleitmusik von Pogrom, Angriffskrieg und Holocaust wurde. Und schließlich diskutieren wir die Frage: Haben wir Deutschen eigentlich kein anderes Lied in petto?</p>
<p>Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft "Wer sind die Deutschen? Und seit wann?" bekommen Sie online im <a href="https://shop.zeit.de/sortiment/zeit-kiosk/zeit-magazine/zeit-geschichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZEIT Shop</a> oder im Handel. Unter <a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0169k0575angaudall2110&utm_medium=audio&utm_source=zgpodcast&utm_campaign=zg_zon_podcast&utm_content=&wt_zmc=audall.int.zabo.zgpodcast.zg_zon_podcast....x" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Link</a> können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.</p>
<p><strong>Für unseren Podcast haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen wollen:</strong></p>
<ul>
 <li>Jörg Koch: "Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2021</li>
 <li>Kurt Reumann: "Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Frank & Timme Verlag, Berlin 2024</li>
 <li>Bernt Ture von zur Mühlen: "Hoffmann von Fallersleben. Biographie", Wallstein Verlag, Göttingen 2010</li>
</ul>
<p>Wir möchten uns sehr herzlich bei den sogenannten Liedarchäologen Stephan Höning und Joachim Seltmann bedanken, die uns ihre Aufnahmen des "Liedes der Deutschen" und "Was ist des Deutschen Vaterland" zur Verfügung gestellt haben. Die beiden geschichtsbegeisterten Lehrer spielen historische Lieder ein und erzählen dazu die Geschichten, die sich in Texten und Melodien verbergen. Auf ihrer <a href="https://geschichte-in-liedern.de/Ueber-GiL/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetseite</a> sind viele davon zu sehen und zu hören, man findet sie auch bei <a href="https://www.youtube.com/channel/UC9ANydpwxVoaOLtMw6t9eEA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a>.</p>
<p>Bedanken wollen wir uns auch bei dem Komponisten und Musiker <a href="https://www.xn--e-0gaz.is/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Örnólfur Eldon Thórsson</a>, der uns seine Version der Melodie des Liedes "Freiheit" von Marius Müller-Westernhagen auf dem E-Piano eingespielt hat.</p>
<p>Das "Trizonesien-Lied" stammt im Original vom bekannten Kölner Karnevalisten Karl Berbuer, der auch eine Reihe weiterer bekannter Karnevalsschlager gedichtet hat, wie zum Beispiel "Heidewitzka, Herr Kapitän". Hintergründe zum Song und zum Künstler gibt es <a href="https://www.xn--klner-karneval-vpb.de/historie-koelner-karneval/1950-trizonesien-lied-nationalhymne-der-nachkriegszeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Tonaufnahmen von Sitzungen des Parlamentarischen Rats 1948/49, unter anderem die Gesangseinlage "Ich hab mich ergeben" vom 23. Mai 1949, gibt es <a href="https://www.parlamentarischerrat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Unsere in der Sendung erwähnte Folge zum Parlamentarischen Rat und der Geburt des Grundgesetzes finden Sie <a href="https://www.zeit.de/wissen/2024-04/einfuehrung-grundgesetz-konrad-adenauer-parlamentarischer-rat-geschichte-podcast" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Alle Folgen des Podcasts hören Sie <a href="https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-noch-mal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter <a href="mailto:zeitgeschichte@zeit.de" rel="noopener noreferrer">zeitgeschichte@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0557k1001angaudall2403&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=shownotes&amp;utm_campaign=standard&amp;utm_content=01w0557k1001angaudall2403&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.shownotes.standard.x" target="_blank"><i><strong>Hier</strong></i></a><i> können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.</i></p><p>Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zgpodcast/?icode=01w0813k1001angaudint2601&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=geschichtspodcast_redaktion&amp;utm_campaign=Standard&amp;utm_content=01w0813k1001angaudint2601&amp;wt_zmc=audint.Int.zabo.geschichtspodcast_redaktion.Standard.x">zeit.de/abo-geschichte.</a><br>&nbsp;</p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Warum haben wir ein so kompliziertes Verhältnis zu unserer Hymne? Eine musikalisch-historische Erkundung in etwas mehr als drei Strophen</itunes:summary>
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      <title>Die Macht der Siedler: Israel und das Westjordanland</title>
      <description><![CDATA[Unter einem Vorwand reist der Rabbi Moshe Levinger im April 1968 nach
Hebron. Etwa 60 Mitstreiter begleiten ihn in diese Stadt im
Westjordanland, das Israel im Vorjahr besetzt hat. Sie sind unterwegs in
heiliger Mission: Vor Ort erklären sie sich zur "ersten Gruppe von
Siedlern, die gekommen ist, die jüdische Gemeinde in Hebron zu
erneuern". Denn sie betrachten das Westjordanland als Teil des
Territoriums, das Gott den Juden verheißen hat. Und bald entsteht dort
am Rand von Hebron eine der ersten jüdischen Siedlungen.

Heute sind die Siedler politisch so einflussreich wie nie zuvor – und
gelten als eine der großen Hürden für einen Frieden mit den
Palästinensern. Im Schatten des Gazakrieges eskaliert zunehmend auch im
Westjordanland die Gewalt. Immer rücksichtsloser treibt die israelische
Regierung dort die Besiedelung voran und damit in den Augen von
Kritikern eine faktische Annexion. 

In unserer neuen Sendung zeichnen wir die Geschichte dieser
Siedlerbewegung nach, seit ihren Anfängen 1967, als Israel im
Sechstagekrieg Besatzungsmacht wurde und plötzlich die Kontrolle über
das Westjordanland erlangte. Der Historiker Moshe Zimmermann ordnet für
uns ein, wie radikalreligiöse Aktivisten wie Levinger dort auf eigene
Faust Fakten schafften und die Politik unter Zugzwang setzten. Damals
begannen auch säkulare Israelis, die Ziele der Siedler zu unterstützen.
Es war die Beinahe-Niederlage im Jom-Kippur-Krieg sieben Jahre nach
diesen Anfängen, die der Siedlerbewegung einen entscheidenden Schub
verschaffte.

Wir nehmen das Jahr 1977 in den Blick, als der konservative Likud-Block
erstmals an die Macht gelangte. Nun forcierte die israelische Regierung
selbst die systematische Besiedlung des Westjordanlandes, ohne Rücksicht
auf das Völkerrecht. Wir berichten von der Rebellion der Siedlerbewegung
gegen den Friedensprozess der 1990er-Jahre und von den Terroranschlägen,
die Siedler und Palästinenser gegeneinander verübt haben. Außerdem
fragen wir: Wer sind die rechtsextremen Siedler, die heute als Minister
Benjamin Netanjahus Kabinett angehören? Steht eine offizielle Annexion
des Westjordanlandes bevor? Und ist eine Zweistaatenlösung durch die
etwa 700.000 Siedler inzwischen unmöglich geworden? Unser aktuelles Heft
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Für unsere Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne
empfehlen möchten:

Idith Zertal, Akiva Eldar: Die Herren des Landes. Israel und die
Siedlerbewegung seit 1967, München 2007

Sara Yael Hirschhorn: City on a Hilltop. American Jews and the Israeli
Settler Movement, Cambridge, Massachusetts 2017

Moshe Zimmermann: Niemals Frieden? Israel am Scheideweg, Propyläen
Verlag, Berlin 2024

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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-nochmal</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Unter einem Vorwand reist der Rabbi Moshe Levinger im April 1968 nach Hebron. Etwa 60 Mitstreiter begleiten ihn in diese Stadt im Westjordanland, das Israel im Vorjahr besetzt hat. Sie sind unterwegs in heiliger Mission: Vor Ort erklären sie sich zur "ersten Gruppe von Siedlern, die gekommen ist, die jüdische Gemeinde in Hebron zu erneuern". Denn sie betrachten das Westjordanland als Teil des Territoriums, das Gott den Juden verheißen hat. Und bald entsteht dort am Rand von Hebron eine der ersten jüdischen Siedlungen.</p>
<p>Heute sind die Siedler politisch so einflussreich wie nie zuvor – und gelten als eine der großen Hürden für einen Frieden mit den Palästinensern. Im Schatten des Gazakrieges eskaliert zunehmend auch im Westjordanland die Gewalt. Immer rücksichtsloser treibt die israelische Regierung dort die Besiedelung voran und damit in den Augen von Kritikern eine faktische Annexion. </p>
<p>In unserer neuen Sendung zeichnen wir die Geschichte dieser Siedlerbewegung nach, seit ihren Anfängen 1967, als Israel im Sechstagekrieg Besatzungsmacht wurde und plötzlich die Kontrolle über das Westjordanland erlangte. Der Historiker Moshe Zimmermann ordnet für uns ein, wie radikalreligiöse Aktivisten wie Levinger dort auf eigene Faust Fakten schafften und die Politik unter Zugzwang setzten. Damals begannen auch säkulare Israelis, die Ziele der Siedler zu unterstützen. Es war die Beinahe-Niederlage im Jom-Kippur-Krieg sieben Jahre nach diesen Anfängen, die der Siedlerbewegung einen entscheidenden Schub verschaffte.</p>
<p>Wir nehmen das Jahr 1977 in den Blick, als der konservative Likud-Block erstmals an die Macht gelangte. Nun forcierte die israelische Regierung selbst die systematische Besiedlung des Westjordanlandes, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht. Wir berichten von der Rebellion der Siedlerbewegung gegen den Friedensprozess der 1990er-Jahre und von den Terroranschlägen, die Siedler und Palästinenser gegeneinander verübt haben. Außerdem fragen wir: Wer sind die rechtsextremen Siedler, die heute als Minister Benjamin Netanjahus Kabinett angehören? Steht eine offizielle Annexion des Westjordanlandes bevor? Und ist eine Zweistaatenlösung durch die etwa 700.000 Siedler inzwischen unmöglich geworden? Unser aktuelles Heft "Israel und Palästina" bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. <a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0169k0575angaudall2110&utm_medium=audio&utm_source=zgpodcast&utm_campaign=zg_zon_podcast&utm_content=&wt_zmc=audall.int.zabo.zgpodcast.zg_zon_podcast....x" rel="noopener noreferrer">Unter diesem Link</a> können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.</p>
<p> </p>
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<p><br><br><strong>Für unsere Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen möchten:</strong></p>
<p>Idith Zertal, Akiva Eldar: <i>Die Herren des Landes. Israel und die Siedlerbewegung seit 1967,</i> München 2007</p>
<p>Sara Yael Hirschhorn: <i>City on a Hilltop. American Jews and the Israeli Settler Movement,</i> Cambridge, Massachusetts 2017</p>
<p>Moshe Zimmermann: <i>Niemals Frieden? Israel am Scheideweg, </i>Propyläen Verlag, Berlin 2024</p>
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      <itunes:summary>700.000 israelische Siedler leben im Westjordanland. Das Ziel vieler von ihnen ist es auch, einen palästinensischen Staat unmöglich zu machen. Doch wie wurde aus wenigen radikal religiösen Aktivisten um 1967 eine Bewegung, die heute einflussreicher ist denn je?</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>700.000 israelische Siedler leben im Westjordanland. Das Ziel vieler von ihnen ist es auch, einen palästinensischen Staat unmöglich zu machen. Doch wie wurde aus wenigen radikal religiösen Aktivisten um 1967 eine Bewegung, die heute einflussreicher ist denn je?</itunes:subtitle>
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      <title>Eine Ankündigung</title>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 10:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-nochmal</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort werden wir das Archiv von "ZEIT Geschichte. Wie war das nochmal?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen.<br />Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter <a href="http://www.zeit.de/geschichtspodcast" target="_blank">www.zeit.de/geschichtspodcast</a>, auf Apple Podcasts oder Spotify.</p><p>Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter <a href="http://www.zeit.de/podcastabo" target="_blank">www.zeit.de/podcastabo</a> ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.</p><p>Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter <a href="http://www.zeit.de/mehr-hoeren" target="_blank">www.zeit.de/mehr-hoeren</a> unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen.</p><p>Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.<br />Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an <a href="mailto:kontakt@zeit.de" target="_blank">kontakt@zeit.de</a>.</p>
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      <title>Im Geist der Wehrmacht? Wie vor 70 Jahren die Bundeswehr entstand (Teil 1)</title>
      <description><![CDATA[Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen
westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt.
Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt.
Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg
verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die
Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das
Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen
Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner
Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer
Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der
Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen,
dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das
über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den
Frieden zu sichern."

Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr
liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie
war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach
Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der
Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber
wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage
zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei
ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten
konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee  mitmischen und
die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen
von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger
Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon,
wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild
entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis
heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre:
Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die
Alliierten über eine europäische Armee.  

Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten
nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren
stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue
Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber
haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden.

Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit
unterstützen können.

Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich um die Geschichte
der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die
seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die
Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass
es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele
Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus
einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit
operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch
wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen
Geschichte unser Heft erzählt.

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Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe gratis.

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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-nochmal</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt. Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt. Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen, dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den Frieden zu sichern."</p><p>Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee  mitmischen und die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon, wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre: Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die Alliierten über eine europäische Armee.  </p><p>Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden.</p><p>Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit unterstützen können.</p><p>Auch <a href="https://shop.zeit.de/sortiment/zeit-kiosk/zeit-magazine/zeit-geschichte" target="_blank">das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte</a> dreht sich um die Geschichte der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen Geschichte unser Heft erzählt.</p><p>Unter <a href="http://www.zeit.de/geschichte-bundeswehr" target="_blank">www.zeit.de/geschichte-bundeswehr</a> können Sie uns abonnieren. Das Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe gratis.</p><p>Alle Folgen des Podcasts hören Sie <a href="https://eur06.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fserie%2Fwie-war-das-noch-mal&data=05%7C02%7Cmarkus.flohr%40zeit.de%7C4b211f919a4f4404b27808dde67f216c%7Cf6fef55b9aba48ae9c6d7ee8872bd9ed%7C0%7C0%7C638920155894085285%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=UQxp5ZiyIwq2h66PFE7Bn%2F7RqLjfkwFIqpKJdIxcN0k%3D&reserved=0" target="_blank">hier</a>. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter <a href="mailto:zeitgeschichte@zeit.de" target="_blank">zeitgeschichte@zeit.de</a></p>
<p><p><a href="https://abo.zeit.de/zg-testen/?icode=01w0557k1001angaudall2403&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=shownotes&amp;utm_campaign=standard&amp;utm_content=01w0557k1001angaudall2403&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.shownotes.standard.x" target="_blank"><i><strong>Hier</strong></i></a><i> können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop.</i></p><p>Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zgpodcast/?icode=01w0813k1001angaudint2601&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=geschichtspodcast_redaktion&amp;utm_campaign=Standard&amp;utm_content=01w0813k1001angaudint2601&amp;wt_zmc=audint.Int.zabo.geschichtspodcast_redaktion.Standard.x">zeit.de/abo-geschichte.</a><br>&nbsp;</p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg entsteht die Bundeswehr. Wie groß war der Einfluss der Wehrmacht – und wie viel davon prägt die Bundeswehr bis heute?</itunes:summary>
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      <title>#1 Spezial: Irma. Das Kind aus Srebrenica – Er drückt ihr sein Baby in die Hand, dann wird er abgeführt</title>
      <description><![CDATA[Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als  Krankenschwester für Ärzte
ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von
Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang
begleitet.

Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von
einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen
in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt
sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?  

Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie
plötzlich eine Email.

Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an irma@zeit.de

Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul

Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz

Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev

Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou,
Markus Gläser

Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev

Übersetzungen: Samra Halilovic, Tanja Kosic, Lejla Krilić, Branislav
Šovljanski

Voiceover Irma: Senita Huskić

Voicover Mevlida: Lisa Hrdina

Bildredaktion: Michael Pfister

Fotos: Vedad Divović

Cover: Lea Dohle

Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta
Mujkić,, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja
Stjepanović, Liesbeth Zegveld

 

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      <pubDate>Tue, 8 Jul 2025 15:13:05 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als  Krankenschwester für Ärzte ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang begleitet.</p><p>Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?  </p><p>Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie plötzlich eine Email.</p><p><i>Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an </i><a href="http://podcast@zeit.de" target="_blank"><i>irma@zeit.de</i></a></p><p><i>Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul</i></p><p><i>Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz</i></p><p><i>Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev</i></p><p><i>Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou, Markus Gläser</i></p><p><i>Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev</i></p><p><i>Übersetzungen: Samra Halilovic, Tanja Kosic, Lejla Krilić, Branislav Šovljanski</i></p><p><i>Voiceover Irma: Senita Huskić</i></p><p><i>Voicover Mevlida: Lisa Hrdina</i></p><p><i>Bildredaktion: Michael Pfister</i></p><p><i>Fotos: Vedad Divović</i></p><p><i>Cover: Lea Dohle</i></p><p><i>Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta Mujkić,, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja Stjepanović, Liesbeth Zegveld</i></p><p> </p><p>Alle Folgen von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo der ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">www.zeit.de/podcastabo</a>.</p><p>Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">www.zeit.de/podcastabo</a>.</p>
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