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    <title>Was liest du gerade?</title>
    <description>Wer ist nun besser: Kehlmann oder Kafka? Und was macht ein wirklich gutes Buch mit seinen Lesern und Leserinnen? Zweimal im Monat streiten und schwärmen wir über Bücher. Wir suchen aus der Fülle der Neuerscheinungen die interessantesten Bücher aus – mit Vorliebe solche, die uns selbst auf neue Gedanken gebracht haben. Es geht um neu erschienene Romane und Sachbücher und literarische Klassiker, die überraschende Schlaglichter auf die Gegenwart werfen.

Im Wechsel sprechen aus der ZEIT-Redaktion Adam Soboczynski und Iris Radisch über Belletristik sowie Maja Beckers und Alexander Cammann über Sachbücher.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</description>
    <copyright>ZEIT ONLINE</copyright>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
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Im Wechsel sprechen aus der ZEIT-Redaktion Adam Soboczynski und Iris Radisch über Belletristik sowie Maja Beckers und Alexander Cammann über Sachbücher.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</itunes:summary>
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      <title>Kürthy, Passmann und die Bauchnabel-Literatur</title>
      <description><![CDATA[Momentan ist es der Nummer-1-Sachbuch-Bestseller: Alt genug von Ildikó
von Kürthy, heftig kritisiert von Fernsehkritiker Denis Scheck – ebenso
wie Sophie Passmanns Bestseller Wie kann sie nur? Grund genug für Maja
Beckers und Alexander Cammann, in dieser Sachbuchfolge von Was liest du
gerade? über beide Bücher zu sprechen, über die gerade alle diskutieren:
Wie gut oder schlecht sind sie denn nun wirklich? Es geht um
Selbstbespiegelung und Selbstzweifel, um Social-Media-Scrollen im Bett,
um Geständnisbücher, Menopause vs. Midlife-Crisis, Erfolgsstrategien für
Bestseller und die Frage, ob Männer sich endlich stärker selbst
reflektieren sollten.
Der Klassiker ist dieses Mal eines der erfolgreichsten Sachbücher in
Deutschland aller Zeiten: Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg wird nach
20 Jahren neu aufgelegt, mit einem aktuellen Vorwort des Autors.
Alexander Cammann und Maja Beckers sprechen darüber, wie dieses Buch das
Land verändert hat.
Am Schluss eine neue Rubrik bei Was liest Du gerade?: Unser Geheimtipp –
Maja Beckers und Alexander Cammann bringen künftig jeweils einen
besonderen Lesetipp mit, kurz und knackig präsentiert. Den Anfang machen
Messalina. Intrigen, Macht und Origien im antiken Rom von Honor
Cargill-Martin und Die Buchhandlung der Exilanten von Uwe Neumahr.

Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de.
Literaturhinweise:
Ildikó von Kürthy: »Alt genug«, Ullstein, 272 Seiten, 22,99 Euro

Sophie Passmann: »Wie kann sie nur?«, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten,
23 Euro

Hape Kerkeling: »Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg«,
Piper, 368 Seiten, 14 Euro

Honor Cargill-Martin: »Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im alten
Rom. Die wahre Geschichte der Skandalkaiserin«, übersetzt von Michael
Bischoff und Ulrike Bischoff, C.H. Beck, 459 Seiten, 34 Euro

Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940, Zuflucht und
Widerstand«, 320 Seiten, 26 Euro

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      <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (Maja Beckers, Alexander Cammann)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist es der Nummer-1-Sachbuch-Bestseller: <i>Alt genug</i> von Ildikó von Kürthy, heftig kritisiert von Fernsehkritiker Denis Scheck – ebenso wie Sophie Passmanns Bestseller <i>Wie kann sie nur? </i>Grund genug für Maja Beckers und Alexander Cammann, in dieser Sachbuchfolge von <i>Was liest du gerade?</i> über beide Bücher zu sprechen, über die gerade alle diskutieren: Wie gut oder schlecht sind sie denn nun wirklich? Es geht um Selbstbespiegelung und Selbstzweifel, um Social-Media-Scrollen im Bett, um Geständnisbücher, Menopause vs. Midlife-Crisis, Erfolgsstrategien für Bestseller und die Frage, ob Männer sich endlich stärker selbst reflektieren sollten.<br><br>
 Der Klassiker ist dieses Mal eines der erfolgreichsten Sachbücher in Deutschland aller Zeiten: Hape Kerkelings <i>Ich bin dann mal weg</i> wird nach 20 Jahren neu aufgelegt, mit einem aktuellen Vorwort des Autors. Alexander Cammann und Maja Beckers sprechen darüber, wie dieses Buch das Land verändert hat.<br><br>
 Am Schluss eine neue Rubrik bei <i>Was liest Du gerade?</i>: Unser Geheimtipp – <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index" rel="noopener noreferrer">Maja Beckers</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index" rel="noopener noreferrer">Alexander Cammann</a> bringen künftig jeweils einen besonderen Lesetipp mit, kurz und knackig präsentiert. Den Anfang machen <i>Messalina. Intrigen, Macht und Origien im antiken Rom</i> von Honor Cargill-Martin und <i>Die Buchhandlung der Exilanten</i> von Uwe Neumahr.</p>
<p>Das Team von <i>Was liest du gerade?</i> erreichen Sie unter <a href="http://mailto:buecher@zeit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher@zeit.de</a><strong>.</strong><br><br><i><strong>Literaturhinweise:</strong></i><br><br><i>Ildikó von Kürthy: »Alt genug«, Ullstein, 272 Seiten, 22,99 Euro</i></p>
<p><i>Sophie Passmann: »Wie kann sie nur?«, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 23 Euro</i></p>
<p><i>Hape Kerkeling: »Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg«, Piper, 368 Seiten, 14 Euro</i></p>
<p><i>Honor Cargill-Martin: »Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im alten Rom. Die wahre Geschichte der Skandalkaiserin«, übersetzt von Michael Bischoff und Ulrike Bischoff, C.H. Beck, 459 Seiten, 34 Euro</i></p>
<p><i>Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940, Zuflucht und Widerstand«, 320 Seiten, 26 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Sie werden verrissen oder gefeiert: Was ist wirklich dran an den Bestsellern von Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy? Außerdem: Hape Kerkelings Selbstfindungs-Klassiker</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sie werden verrissen oder gefeiert: Was ist wirklich dran an den Bestsellern von Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy? Außerdem: Hape Kerkelings Selbstfindungs-Klassiker</itunes:subtitle>
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      <title>Siri Hustvedt erinnert an Paul Auster – und in &quot;Die Riesinnen&quot; betört der Schwarzwald</title>
      <description><![CDATA[Die Schriftstellerin Hannah Häffner hat mit "Die Riesinnen" einen
modernen Heimatroman geschrieben. Warum ist er so erfolgreich? Ist es
der Schwarzwald, der hier alle betört? Oder fasziniert uns das Schicksal
von drei Frauen aus drei Generationen, die sich in einem Dorf gegen die
Männerwelt behaupten müssen? Und: Suchen wir nicht im Moment alle nach
einem schönen Rückzugsort in einer verrückt gewordenen Welt? Eines ist
sicher: "Die Riesinnen" begeistern gerade viele Leserinnen, und Leser
auch.

Die Schriftstellerin Siri Hustvedt erinnert in "Ghost Stories" an ihr
Leben mit dem Schriftsteller Paul Auster, der vor zwei Jahren nach
schwerer Krankheit verstarb. Wie umgehen mit dem Verlust? Wie lebt
jemand in einem weiter, der nicht mehr da ist? Wie erinnern wir uns
später an die erste Liebe und an gemeinsames Leid?

Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge Wolfgang Herrndorfs noch
heute viel gelesener Roman "Tschick". 

Literaturangaben: 

- Hannah Häffner: Die Riesinnen. Roman. Penguin Verlag. 416 Seiten. 

- Siri Hustvedt: Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung. Rowohlt Verlag.
400 Seiten.

- Wolfgang Herrndorf: Tschick. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag. 256
Seiten. 

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      <pubDate>Sat, 4 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schriftstellerin Hannah Häffner hat mit "Die Riesinnen" einen modernen Heimatroman geschrieben. Warum ist er so erfolgreich? Ist es der Schwarzwald, der hier alle betört? Oder fasziniert uns das Schicksal von drei Frauen aus drei Generationen, die sich in einem Dorf gegen die Männerwelt behaupten müssen? Und: Suchen wir nicht im Moment alle nach einem schönen Rückzugsort in einer verrückt gewordenen Welt? Eines ist sicher: "Die Riesinnen" begeistern gerade viele Leserinnen, und Leser auch.</p>
<p>Die Schriftstellerin Siri Hustvedt erinnert in "Ghost Stories" an ihr Leben mit dem Schriftsteller Paul Auster, der vor zwei Jahren nach schwerer Krankheit verstarb. Wie umgehen mit dem Verlust? Wie lebt jemand in einem weiter, der nicht mehr da ist? Wie erinnern wir uns später an die erste Liebe und an gemeinsames Leid?</p>
<p>Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge Wolfgang Herrndorfs noch heute viel gelesener Roman "Tschick". </p>
<p><strong>Literaturangaben: </strong></p>
<p>- Hannah Häffner: Die Riesinnen. Roman. Penguin Verlag. 416 Seiten. </p>
<p>- Siri Hustvedt: Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung. Rowohlt Verlag. 400 Seiten.</p>
<p>- Wolfgang Herrndorf: Tschick. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag. 256 Seiten. </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Hannah Häffner hat mit &quot;Die Riesinnen&quot; einen modernen Heimatroman geschrieben. Was ihn so erfolgreich macht. Und: &quot;Ghost Stories, ein Buch der Erinnerung&quot;</itunes:summary>
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      <title>Wenn Taylor Swift Habermas liest</title>
      <description><![CDATA[Wie viel Literatur steckt in Taylors Lyrics? Die Harvard-Professorin
Stephanie Burt hat sie untersucht und ein wunderbares Buch über Kunst
und Leben bei Taylor Swift geschrieben: "Taylor‘s Version". Warum macht
sie genau das Gegenteil von dem, was man Songschreibern rät, was hat sie
mit Dichtern wie Horaz zu tun und wie hat sie quasi im Alleingang die
Popkultur umgekrempelt? Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen in
dieser Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" darüber. Einer von
beiden outet sich dabei als Swiftie-Swiftie, als Fan der Swifties.

Außerdem streiten sie über das neue Buch des Philosophen Peter
Sloterdijk. Der schaut sich Trump, Putin, Modi und die anderen 'starken
Männer' unserer Gegenwart an und fragt sich in "Der Fürst und seine
Erben": Wen nehmen sie sich zum Vorbild? Cäsar oder Napoleon? Und was
wird hier gespielt? Sloterdijk sieht vor allem einen modernen
Machiavelli am Werk, aus seiner Feder könnten die wilden Strategien
stammen, mit denen diese Männer mächtig wurden. Eine fulminante Analyse,
ein zukünftiger Klassiker oder zynisch-selbstverliebtes Geschwurbel?

Ein originelles Schlaglicht auf unsere Gegenwart wirft der Philosoph C.
Thi Nguyen mit seinem neuen Buch "Der Score". Ob Schrittzähler,
Klickzahlen oder Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von
Scores. Nguyen kann erklären, was Punktesysteme so attraktiv macht, wann
sie helfen und wann und wie wir uns davon lösen sollten.

Für das Gespräch über den Klassiker gibt es diesmal einen traurigen
Anlass: Am vergangenen Samstag ist der Philosoph Jürgen Habermas im
Alter von 96 Jahren verstorben. Maja Beckers und Alexander Cammann
erzählen sich gegenseitig ihre liebsten Habermas-Thesen, die
originellsten oder jene, die sie aufgeregt haben. Ein persönlicher Blick
auf den großen Denker.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.
Die Literaturangaben zur Folge finden Sie hier.

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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel Literatur steckt in Taylors Lyrics? Die Harvard-Professorin Stephanie Burt hat sie untersucht und ein wunderbares Buch über Kunst und Leben bei Taylor Swift geschrieben: "Taylor‘s Version". Warum macht sie genau das Gegenteil von dem, was man Songschreibern rät, was hat sie mit Dichtern wie Horaz zu tun und wie hat sie quasi im Alleingang die Popkultur umgekrempelt? Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen in dieser Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" darüber. Einer von beiden outet sich dabei als Swiftie-Swiftie, als Fan der Swifties.</p>
<p>Außerdem streiten sie über das neue Buch des Philosophen Peter Sloterdijk. Der schaut sich Trump, Putin, Modi und die anderen 'starken Männer' unserer Gegenwart an und fragt sich in "Der Fürst und seine Erben": Wen nehmen sie sich zum Vorbild? Cäsar oder Napoleon? Und was wird hier gespielt? Sloterdijk sieht vor allem einen modernen Machiavelli am Werk, aus seiner Feder könnten die wilden Strategien stammen, mit denen diese Männer mächtig wurden. Eine fulminante Analyse, ein zukünftiger Klassiker oder zynisch-selbstverliebtes Geschwurbel?</p>
<p>Ein originelles Schlaglicht auf unsere Gegenwart wirft der Philosoph C. Thi Nguyen mit seinem neuen Buch "Der Score". Ob Schrittzähler, Klickzahlen oder Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Nguyen kann erklären, was Punktesysteme so attraktiv macht, wann sie helfen und wann und wie wir uns davon lösen sollten.</p>
<p>Für das Gespräch über den Klassiker gibt es diesmal einen traurigen Anlass: Am vergangenen Samstag ist der Philosoph Jürgen Habermas im Alter von 96 Jahren verstorben. Maja Beckers und Alexander Cammann erzählen sich gegenseitig ihre liebsten Habermas-Thesen, die originellsten oder jene, die sie aufgeregt haben. Ein persönlicher Blick auf den großen Denker.</p>
<p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://mailto:buecher@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher@zeit.de</a>. Die Literaturangaben zur Folge finden Sie <a href="https://www.zeit.de/feuilleton/2026-03/philosophie-taylor-swift-juergen-habermas-buecherpodcast" rel="noopener noreferrer">hier.</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Wenn Taylor Swift Habermas liest</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Eine Harvard-Professorin erklärt Taylor Swifts Genie, ein Philosoph warnt vor Schrittzählern. Außerdem: Sloterdijk und Habermas liefern Debattenstoff.</itunes:summary>
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      <title>Im Osten viel Neues</title>
      <description><![CDATA[Die Schriftstellerin Judith Hermann begibt sich auf die Spurensuche nach
ihrem Großvater, der schon lange vor ihrer Geburt gestorben ist. Sie
fährt nach Radom in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann im Zweiten
Weltkrieg stationiert war. Trotz ihrer Recherchen in örtlichen Archiven
und Museen findet sie nicht heraus, auf welche Weise ihr Großvater an
den deutschen Verbrechen gegen die Juden von Radom beteiligt war. Der
Großvater bleibt eine wirkmächtige Leerstelle in ihrer
Familiengeschichte. Statt Antworten zu finden, stellt Judith Hermann
viele Fragen. Warum wurde in ihrer Familie so viel geschrien und
geschwiegen? Warum fehlen die Worte, um sich der Vergangenheit zu
nähern? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester versucht die
Autorin, Licht in ein über Generationen reichendes Familien-Trauma zu
bringen. Wir fragen im Podcast: Ist das zu wenig? Weicht sie dem Thema
der deutschen Schuld damit aus?

Der Autor Lukas Rietzschel ist schon seit einigen Jahren ein gefeierter
Chronist der ostdeutschen Provinz. In seinem neuen Roman Sanditz folgt
er den Mitgliedern der Familie Wenzel durch fünf Jahrzehnte in kurzen
erzählerischen Szenen, angefangen bei Großmutter Erika, die friedlich
auf der Gartenbank vor ihrem Haus stirbt bis zu ihrem Enkel Tom, der in
ukrainischen Schützengräben gegen die Russen kämpft. Dazwischen liegen
die großen historischen Ereignisse, der Widerstand der DDR-Kirchen gegen
das System, die Wende, der Kampf um die Hinterlassenschaft der Stasi,
der Einfall der Westdeutschen in die ostdeutsche Kleinstadt und der
Lockdown. Wir diskutieren darüber: Gelingt es dem Autor, ostdeutsche
Geschichte in den kurzen Familienepisoden überzeugend zu erzählen?

Unser Klassiker ist in dieser Podcast-Folge ein neu aufgetauchtes
Notizheft des 1995 verstorbenen Dramatikers Heiner Müller aus dem Januar
1945. Der damals 15-Jährige notiert darin in erstaunlicher Frühreife
seine Überflieger-Gedanken über die Aufgabe europäischer Dichter und
Denker.

Unser Zitat des Monats stammt aus dem autobiografischen Buch Einsamsein
des Journalisten Daniel Haas.

Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Judith Hermann. Ich möchte zurückgehen in der Zeit. S. Fischer
    Verlag. 160 Seiten. 23,- Euro.
-   Lukas Rietzschel. Sanditz. dtv Verlag. 480 Seiten. 26,- Euro
-   Heiner Müller. Zeitschrift Sinn und Form (1/2026)
-   Daniel Haas. Einsamsein. Eine Befreiungsgeschichte. Goldmann Verlag,
    221 S., 22,- Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schriftstellerin Judith Hermann begibt sich auf die Spurensuche nach ihrem Großvater, der schon lange vor ihrer Geburt gestorben ist. Sie fährt nach Radom in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann im Zweiten Weltkrieg stationiert war. Trotz ihrer Recherchen in örtlichen Archiven und Museen findet sie nicht heraus, auf welche Weise ihr Großvater an den deutschen Verbrechen gegen die Juden von Radom beteiligt war. Der Großvater bleibt eine wirkmächtige Leerstelle in ihrer Familiengeschichte. Statt Antworten zu finden, stellt Judith Hermann viele Fragen. Warum wurde in ihrer Familie so viel geschrien und geschwiegen? Warum fehlen die Worte, um sich der Vergangenheit zu nähern? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester versucht die Autorin, Licht in ein über Generationen reichendes Familien-Trauma zu bringen. Wir fragen im Podcast: Ist das zu wenig? Weicht sie dem Thema der deutschen Schuld damit aus?</p>
<p>Der Autor Lukas Rietzschel ist schon seit einigen Jahren ein gefeierter Chronist der ostdeutschen Provinz. In seinem neuen Roman <i>Sanditz</i> folgt er den Mitgliedern der Familie Wenzel durch fünf Jahrzehnte in kurzen erzählerischen Szenen, angefangen bei Großmutter Erika, die friedlich auf der Gartenbank vor ihrem Haus stirbt bis zu ihrem Enkel Tom, der in ukrainischen Schützengräben gegen die Russen kämpft. Dazwischen liegen die großen historischen Ereignisse, der Widerstand der DDR-Kirchen gegen das System, die Wende, der Kampf um die Hinterlassenschaft der Stasi, der Einfall der Westdeutschen in die ostdeutsche Kleinstadt und der Lockdown. Wir diskutieren darüber: Gelingt es dem Autor, ostdeutsche Geschichte in den kurzen Familienepisoden überzeugend zu erzählen?</p>
<p>Unser <strong>Klassiker</strong> ist in dieser Podcast-Folge ein neu aufgetauchtes Notizheft des 1995 verstorbenen Dramatikers Heiner Müller aus dem Januar 1945. Der damals 15-Jährige notiert darin in erstaunlicher Frühreife seine Überflieger-Gedanken über die Aufgabe europäischer Dichter und Denker.</p>
<p>Unser <strong>Zitat des Monats</strong> stammt aus dem autobiografischen Buch <i>Einsamsein</i> des Journalisten Daniel Haas.</p>
<p>Das Team von <i>Was liest du gerade</i>? erreichen Sie unter <a href="https://mailto:buecher@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher@zeit.de</a>.</p>
<p><strong>Literaturangaben:</strong></p>
<ul>
 <li>Judith Hermann. <i>Ich möchte zurückgehen in der Zeit.</i> S. Fischer Verlag. 160 Seiten. 23,- Euro.</li>
 <li>Lukas Rietzschel. <i>Sanditz.</i> dtv Verlag. 480 Seiten. 26,- Euro</li>
 <li>Heiner Müller. Zeitschrift <i>Sinn und Form (1/2026)</i></li>
 <li>Daniel Haas. <i>Einsamsein. Eine Befreiungsgeschichte.</i> Goldmann Verlag, 221 S., 22,- Euro</li>
</ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Im Osten viel Neues</itunes:title>
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      <itunes:summary>Judith Hermann geht auf Spurensuche in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann war. Lukas Rietzschel porträtiert eine ostdeutsche Familie über fünf Jahrzehnte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Judith Hermann geht auf Spurensuche in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann war. Lukas Rietzschel porträtiert eine ostdeutsche Familie über fünf Jahrzehnte.</itunes:subtitle>
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      <title>Gisèle Pelicot will nicht nur Opfer sein</title>
      <description><![CDATA[In 22 Sprachen erscheinen jetzt die Memoiren von Gisèle Pelicot, in
langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In der
neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und
Alexander Cammann über ihr Buch "Eine Hymne an das Leben" und das
Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon im Jahr 2024, in dem
ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen Vergewaltigung verurteilt
wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie selbst mit ihrer Geschichte
um? Und was ist ihre eigene Botschaft für die geschockte Welt?

Alle reden über die neue, gefährliche Macht der Ultrareichen, nicht nur
in Trumps Amerika. Der junge französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat
in seinem Essay "Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man
riesige Vermögen belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich
in den westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für
die Demokratie wird. Kann sie funktionieren?

Das Zitat des Monats liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit
ihrem Buch "Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit
der Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und wie
wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt.

In der Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des
Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das Erdbeben von
San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als Augenzeuge dabei, als
dieses Ereignis San Francisco komplett zerstörte – eine mythische
Katastrophe des modernen Amerika, bis heute ein Menetekel für das
moderne Kalifornien.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.
 

Literaturangaben:

-   Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine philosophische Tröstung.
    Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro
-   Gabriel Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem
    Französischen von Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro
-   Gisèle Pelicot: "Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite
    wechseln". Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper,
    256 Seiten, 25 Euro
-   Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten aus der
    Bay Area". Übersetzt von Alexander Kluy. Limbus, 96 Seiten, 15 Euro

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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In 22 Sprachen erscheinen jetzt die Memoiren von Gisèle Pelicot, in langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index" rel="noopener noreferrer">Maja Beckers</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index" rel="noopener noreferrer">Alexander Cammann</a> über ihr Buch "Eine Hymne an das Leben" und das Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon im Jahr 2024, in dem ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie selbst mit ihrer Geschichte um? Und was ist ihre eigene Botschaft für die geschockte Welt?</p>
<p>Alle reden über die neue, gefährliche Macht der Ultrareichen, nicht nur in Trumps Amerika. Der junge französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat in seinem Essay "Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man riesige Vermögen belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich in den westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für die Demokratie wird. Kann sie funktionieren?</p>
<p>Das Zitat des Monats liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit ihrem Buch "Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit der Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und wie wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt.</p>
<p>In der Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das Erdbeben von San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als Augenzeuge dabei, als dieses Ereignis San Francisco komplett zerstörte – eine mythische Katastrophe des modernen Amerika, bis heute ein Menetekel für das moderne Kalifornien.</p>
<p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="http://mailto:buecher@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher@zeit.de</a><strong>.</strong><br>
  </p>
<p>Literaturangaben:</p>
<ul>
 <li>Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine philosophische Tröstung. Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro</li>
 <li>Gabriel Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem Französischen von Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro</li>
 <li>Gisèle Pelicot: "Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln". Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper, 256 Seiten, 25 Euro</li>
 <li>Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten aus der Bay Area". Übersetzt von Alexander Kluy. Limbus, 96 Seiten, 15 Euro</li>
</ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Gisèle Pelicot will nicht nur Opfer sein</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Gisèle Pelicots Memoiren erschüttern die Welt, Gabriel Zucman will eine Reichensteuer. Außerdem: Was tun, wenn Liebe unerwidert bleibt?</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gisèle Pelicots Memoiren erschüttern die Welt, Gabriel Zucman will eine Reichensteuer. Außerdem: Was tun, wenn Liebe unerwidert bleibt?</itunes:subtitle>
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      <title>Raus aus dem Dorf, rein in die Stadt</title>
      <description><![CDATA[Die Regisseurin und Schriftstellerin Lola Randl hatte vor einigen Jahren
Berlin den Rücken gekehrt und ist in die brandenburgische Provinz
gezogen. Im uckermärkischen Gerswalde bewirtschaftete die Künstlerin mit
ihrer Familie einen Garten und schuf einen bekannten Treffpunkt für
Wochenendausflügler. Gerswalde wurde zum Ort für Berliner Hipster und
Glückssucher aller Art, die in einem von Japanerinnen betriebenen
Restaurant zusammenfanden. In ihrem neuen Buch "Der lebende Beweis"
erzählt Lola Randl literarisch vom Scheitern dieses Lebensprojekts, vom
distanzierten Verhältnis zu den Einheimischen und brüchigen Beziehungen
– und von einem Aufbruch ins Ungewisse.
Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michael Wildenhain hingegen
hat einen opulenten Großstadtroman vorgelegt und entführt uns in das
düstere West-Berlin Ende der Sechzigerjahre. Erzählt wird in "Das Ende
vom Lied" aus der Perspektive eines Jugendlichen. Der Vater war mit nur
einem Bein aus dem Krieg zurückgekehrt, die Mutter war aus dem Osten
geflüchtet. Und der Junge? Der wächst jetzt inmitten von Ruinen,
Straßengangs und dreckigen Kneipen auf. Wäre da nicht die Liebe … Und
wären da nicht so viele politische Ideale in der Luft, die leider
schnell ins Militante abdriften.
In unserem Klassiker sprechen wir über das Werk von Annemarie
Schwarzenbach. Die Freundin von Erika und Klaus Mann war eine
hinreißende Reisereporterin und hat in den Dreißigerjahren den Nahen
Osten bereist.
Unser Zitat des Monats kommt aus dem neuen Roman "Mein gelber Pullover"
von Ursula März.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Lola Randl: "Der lebende Beweis". Roman. Matthes & Seitz Verlag,
    Berlin 2026, 188 Seiten, 22 EUR
-   Michael Wildenhain: "Das Ende vom Lied". Roman. Klett-Cotta Verlag,
    Stuttgart 2026, 416 Seiten, 26 EUR
-   Annemarie Schwarzenbach: "Orientreisen. Reportagen aus der Fremde".
    Ebersbach & Simon Verlag, 2017, 141 Seiten, 18 EUR
-   Ursula März: "Mein gelber Pullover". Roman. Piper Verlag, 2026, 176
    Seiten, 22 EUR

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      <pubDate>Sat, 7 Feb 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Regisseurin und Schriftstellerin Lola Randl hatte vor einigen Jahren Berlin den Rücken gekehrt und ist in die brandenburgische Provinz gezogen. Im uckermärkischen Gerswalde bewirtschaftete die Künstlerin mit ihrer Familie einen Garten und schuf einen bekannten Treffpunkt für Wochenendausflügler. Gerswalde wurde zum Ort für Berliner Hipster und Glückssucher aller Art, die in einem von Japanerinnen betriebenen Restaurant zusammenfanden. In ihrem neuen Buch "Der lebende Beweis" erzählt Lola Randl literarisch vom Scheitern dieses Lebensprojekts, vom distanzierten Verhältnis zu den Einheimischen und brüchigen Beziehungen – und von einem Aufbruch ins Ungewisse.<br /><br />Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michael Wildenhain hingegen hat einen opulenten Großstadtroman vorgelegt und entführt uns in das düstere West-Berlin Ende der Sechzigerjahre. Erzählt wird in "Das Ende vom Lied" aus der Perspektive eines Jugendlichen. Der Vater war mit nur einem Bein aus dem Krieg zurückgekehrt, die Mutter war aus dem Osten geflüchtet. Und der Junge? Der wächst jetzt inmitten von Ruinen, Straßengangs und dreckigen Kneipen auf. Wäre da nicht die Liebe … Und wären da nicht so viele politische Ideale in der Luft, die leider schnell ins Militante abdriften.<br /><br />In unserem Klassiker sprechen wir über das Werk von Annemarie Schwarzenbach. Die Freundin von Erika und Klaus Mann war eine hinreißende Reisereporterin und hat in den Dreißigerjahren den Nahen Osten bereist.<br /><br />Unser Zitat des Monats kommt aus dem neuen Roman "Mein gelber Pullover" von Ursula März.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de.</a></p><p>Literaturangaben:</p><ul><li>Lola Randl: "Der lebende Beweis". Roman. Matthes & Seitz Verlag, Berlin 2026, 188 Seiten, 22 EUR</li><li>Michael Wildenhain: "Das Ende vom Lied". Roman. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2026, 416 Seiten, 26 EUR</li><li>Annemarie Schwarzenbach: "Orientreisen. Reportagen aus der Fremde". Ebersbach & Simon Verlag, 2017, 141 Seiten, 18 EUR</li><li>Ursula März: "Mein gelber Pullover". Roman. Piper Verlag, 2026, 176 Seiten, 22 EUR</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Raus aus dem Dorf, rein in die Stadt</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Lola Randl schreibt über den gescheiterten Versuch, in die brandenburgische Provinz auszuwandern. Und &quot;Das Ende vom Lied&quot; zeigt das Berliner Großstadtleben der 70er-Jahre.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Lola Randl schreibt über den gescheiterten Versuch, in die brandenburgische Provinz auszuwandern. Und &quot;Das Ende vom Lied&quot; zeigt das Berliner Großstadtleben der 70er-Jahre.</itunes:subtitle>
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      <title>Weniger Regeln, mehr Action</title>
      <description><![CDATA[Mehr Freiraum, weniger Zwänge, sich nicht mehr ständig einengen lassen:
Wer träumt nicht davon? Ob und wie das klappen könnte, darüber sprechen
Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuchfolge von "Was
liest du gerade?": Der Soziologe Hartmut Rosa hat über dieses Problem
sein neues, bereits viel diskutiertes Buch "Situation und Konstellation"
geschrieben. Wie können wir überhaupt noch selbstständig handeln, wenn
die Spielräume in der Gesellschaft immer kleiner werden? 

Familiengeschichten boomen, gerade wenn es um die Verstrickung der Ahnen
in den Nationalsozialismus geht. Christina Strunck hat daraus ein
faszinierendes, erschütterndes Projekt gemacht: Minutiös zeichnet sie in
ihrem Buch "Die Aufsteiger" ein Gesellschaftsporträt am Beispiel der
Kleinstadt Sprendlingen in der Nazizeit – und rekonstruiert die dunklen
Flecken in einer ganz normalen deutschen Familie. 

Das Zitat des Monats liefert diesmal Amanda Montell in ihrem Buch
"Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen": Bei der
Lektüre merkt man, wie wichtig Sprache für unsere Identität ist. 

In der Klassikerrubrik stellen wir ein Buch vor, das schon 1963 glasklar
und stilistisch glänzend die Wirkungen rechten Denkens analysierte:
Fritz Sterns "Kulturpessimismus als politische Gefahr" über den Einfluss
reaktionärer Intellektueller in Deutschland lange vor 1933. Der 2016
verstorbene Historiker emigrierte 1938 nach Amerika – pünktlich zum 100.
Geburtstag des 2016 Verstorbenen wird jetzt sein leider brandaktuelles
Buch wieder aufgelegt. 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.
 

Literaturangaben:

-   Amanda Montell: "Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie
    erkennen". Aus dem amerikanischen Englisch von Florian Kranz und
    Andrea Schmittmann. HarperCollins, 350 Seiten, 25 Euro
-   Christina Strunck: "Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter
    Hitler: Eine Familiengeschichte". Rowohlt, 431 Seiten, 28 Euro
-   Hartmut Rosa: "Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des
    Spielraums". Suhrkamp, 247 Seiten, 25 Euro
-   Fritz Stern: "Kulturpessimismus als politische Gefahr. Eine Analyse
    nationaler Ideologie in Deutschland". Aus dem Amerikanischen von
    Alfred P. Zeller. Klett-Cotta, 496 Seiten, 25 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Freiraum, weniger Zwänge, sich nicht mehr ständig einengen lassen: Wer träumt nicht davon? Ob und wie das klappen könnte, darüber sprechen <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index">Maja Beckers</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index">Alexander Cammann</a> in der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?": Der Soziologe Hartmut Rosa hat über dieses Problem sein neues, bereits viel diskutiertes Buch "Situation und Konstellation" geschrieben. Wie können wir überhaupt noch selbstständig handeln, wenn die Spielräume in der Gesellschaft immer kleiner werden? </p><p>Familiengeschichten boomen, gerade wenn es um die Verstrickung der Ahnen in den Nationalsozialismus geht. Christina Strunck hat daraus ein faszinierendes, erschütterndes Projekt gemacht: Minutiös zeichnet sie in ihrem Buch "Die Aufsteiger" ein Gesellschaftsporträt am Beispiel der Kleinstadt Sprendlingen in der Nazizeit – und rekonstruiert die dunklen Flecken in einer ganz normalen deutschen Familie. </p><p>Das Zitat des Monats liefert diesmal Amanda Montell in ihrem Buch "Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen": Bei der Lektüre merkt man, wie wichtig Sprache für unsere Identität ist. </p><p>In der Klassikerrubrik stellen wir ein Buch vor, das schon 1963 glasklar und stilistisch glänzend die Wirkungen rechten Denkens analysierte: Fritz Sterns "Kulturpessimismus als politische Gefahr" über den Einfluss reaktionärer Intellektueller in Deutschland lange vor 1933. Der 2016 verstorbene Historiker emigrierte 1938 nach Amerika – pünktlich zum 100. Geburtstag des 2016 Verstorbenen wird jetzt sein leider brandaktuelles Buch wieder aufgelegt. </p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <strong>buecher@zeit.de.</strong><br /> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Amanda Montell: "Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen". Aus dem amerikanischen Englisch von Florian Kranz und Andrea Schmittmann. HarperCollins, 350 Seiten, 25 Euro</li><li>Christina Strunck: "Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte". Rowohlt, 431 Seiten, 28 Euro</li><li>Hartmut Rosa: "Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums". Suhrkamp, 247 Seiten, 25 Euro</li><li>Fritz Stern: "Kulturpessimismus als politische Gefahr. Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland". Aus dem Amerikanischen von Alfred P. Zeller. Klett-Cotta, 496 Seiten, 25 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Weniger Regeln, mehr Action</itunes:title>
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      <itunes:summary>Hartmut Rosa will raus aus dem Hamsterrad, Christina Strunck erforscht Nazi-Familiengeheimnisse. Außerdem: Fritz Stern über rechtes Denken und Amanda Montell über die Macht der Sprache.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Hartmut Rosa will raus aus dem Hamsterrad, Christina Strunck erforscht Nazi-Familiengeheimnisse. Außerdem: Fritz Stern über rechtes Denken und Amanda Montell über die Macht der Sprache.</itunes:subtitle>
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      <title>Vom Morden und vom Lieben</title>
      <description><![CDATA[Der britische Booker Prize zählt zu den renommiertesten
Literaturauszeichnungen weltweit. Erhalten hat ihn vor Kurzem David
Szalay für seinen Roman "Flesh", der auf Deutsch unter dem Titel "Was
nicht gesagt werden kann" erschienen ist. Iris Radisch und Adam
Soboczynski sprechen in der neuen Folge des Bücherpodcasts "Was liest du
gerade?" über dieses hinreißende Werk. Es handelt von István, der mit
seiner Mutter in einer ungarischen Plattenbausiedlung aufwächst – und
auf verschlungenen Wegen in die höchsten Kreise Londons gerät. Gelingt
ihm der soziale Aufstieg? Was bedeutet es heute, männlich zu sein? Ist
er ein Mörder? Und wenn ja, trotzdem ein guter Mensch? Szalay führt uns
in die Abgründe menschlicher Existenz.

Was man auch über Bodo Kirchhoffs umfangreichen Liebesroman
"Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt" sagen kann: Terese reist
ihrem Mann nach Indien hinterher, um ihn mit seiner Geliebten zu
erwischen. Kann das gut gehen?
Unser Klassiker ist diesmal Herman Melvilles berühmte Erzählung
"Bartleby der Schreiber". Sie handelt vom großen Neinsager der
Literatur: Sich im Bürojob jeder Tätigkeit zu verweigern, wird hier zum
Lebensmotto der Moderne schlechthin.

Unser Zitat des Monats kommt aus dem Erzählungsband "Stories 2" der
amerikanischen Schriftstellerin Joy Williams.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie
unter buecher@zeit.de. 
Literaturangaben:

-   David Szalay: "Was nicht gesagt werden kann". Roman. A. d. Engl. v.
    Henning Ahrens. Claassen Verlag, Berlin 2025, 384 Seiten, 25,00 EUR
-   Bodo Kirchhoff: "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt". Roman.
    dtv, München 2026, 576 Seiten, 28,00 EUR
-   Herman Melville: "Bartleby, der Schreiber". A. d. Engl. v. Jürgen
    Krug. Insel Verlag, Berlin 2019, 88 Seiten, 14,00 EUR
-   Joy Williams: "Stories 2". A.d. Engl. v. Julia Wolf. dtv, München
    2025, 320 Seiten, 26,00 EUR

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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (iris radisch, Adam Soboczynski)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Booker Prize zählt zu den renommiertesten Literaturauszeichnungen weltweit. Erhalten hat ihn vor Kurzem David Szalay für seinen Roman "Flesh", der auf Deutsch unter dem Titel "Was nicht gesagt werden kann" erschienen ist. Iris Radisch und Adam Soboczynski sprechen in der neuen Folge des Bücherpodcasts "Was liest du gerade?" über dieses hinreißende Werk. Es handelt von István, der mit seiner Mutter in einer ungarischen Plattenbausiedlung aufwächst – und auf verschlungenen Wegen in die höchsten Kreise Londons gerät. Gelingt ihm der soziale Aufstieg? Was bedeutet es heute, männlich zu sein? Ist er ein Mörder? Und wenn ja, trotzdem ein guter Mensch? Szalay führt uns in die Abgründe menschlicher Existenz.</p><p>Was man auch über Bodo Kirchhoffs umfangreichen Liebesroman "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt" sagen kann: Terese reist ihrem Mann nach Indien hinterher, um ihn mit seiner Geliebten zu erwischen. Kann das gut gehen?<br />Unser Klassiker ist diesmal Herman Melvilles berühmte Erzählung "Bartleby der Schreiber". Sie handelt vom großen Neinsager der Literatur: Sich im Bürojob jeder Tätigkeit zu verweigern, wird hier zum Lebensmotto der Moderne schlechthin.</p><p>Unser Zitat des Monats kommt aus dem Erzählungsband "Stories 2" der amerikanischen Schriftstellerin Joy Williams.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>. <br /><br /><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>David Szalay: "Was nicht gesagt werden kann". Roman. A. d. Engl. v. Henning Ahrens. Claassen Verlag, Berlin 2025, 384 Seiten, 25,00 EUR</li><li>Bodo Kirchhoff: "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt". Roman. dtv, München 2026, 576 Seiten, 28,00 EUR</li><li>Herman Melville: "Bartleby, der Schreiber". A. d. Engl. v. Jürgen Krug. Insel Verlag, Berlin 2019, 88 Seiten, 14,00 EUR</li><li>Joy Williams: "Stories 2". A.d. Engl. v. Julia Wolf. dtv, München 2025, 320 Seiten, 26,00 EUR</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>In David Szalays Roman steigt István aus der Plattenbausiedlung Londons Höhen hinauf. Und er erkundet Liebe, Macht und Abgründe menschlicher Existenz. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In David Szalays Roman steigt István aus der Plattenbausiedlung Londons Höhen hinauf. Und er erkundet Liebe, Macht und Abgründe menschlicher Existenz. </itunes:subtitle>
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      <title>So war das Sachbuchjahr 2025</title>
      <description><![CDATA[Das Jahr geht vorbei, Zeit für Bilanzen. Maja Beckers und Alexander
Cammann schauen in dieser letzten Sachbuch-Folge von Was liest Du
gerade? im Jahr 2025 auf Bücher, die für spezielle Trends stehen oder
große Themen des Jahres diskutieren. In der Rubrik „Der erste Satz“ geht
es um ein Zitat aus dem Buch der Journalistin Eva Thöne unter dem Titel
Weibliche Macht neu denken: Steckt im Kampf um Sichtbarkeit auch eine
Gefahr für den Feminismus?

Katja Gloger und Georg Mascolos Buch Das Versagen über die deutsche
Russlandpolitik steht seit Wochen auf den Bestsellerlisten. Ihre
investigative Recherche liefert auf der Basis zahlloser Dokumente und
Interviews mit Akteuren und Zeitzeugen einen schonungslosen Blick hinter
die Kulissen von Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem russischen
Überfall auf die Ukraine.

Gesprächsbücher lagen in diesem Jahr im Trend: Die Politikerin Ricarda
Lang und der Soziologe Steffen Mau liefern in ihrem Buch Der große
Umbruch eines davon. Beide melden sich oft in den Medien zu Wort – wie
funktioniert ihr Langgespräch aus zwei ganz unterschiedlichen
Perspektiven über die Krisen unserer Gegenwart?

In der „Klassiker“-Rubrik erinnern wir an den TV-Moderator, Journalisten
und Buchliebhaber Roger Willemsen, der vor zehn Jahren gestorben ist:
Unter dem Titel Liegen Sie bequem? sind viele seiner Texte, Kolumnen und
Interviews in einem Sammelband erschienen, der um seine Begeisterung für
das Lesen und die Literatur kreist. So steigt garantiert die Vorfreude
auf das Lesejahr 2026!

Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Eva Thöne: Weibliche Macht neu denken. Hanser Berlin, 240 Seiten, 24
    Euro
-   Katja Gloger/Georg Mascolo: Das Versagen. Eine investigative
    Geschichte der deutschen Russlandpolitik. Ullstein, 496 Seiten,
    26,99 Euro
-   Ricarda Lang/Steffen Mau: Der große Umbruch. Ein Gespräch über
    Krisen, Konflikte und Kompromisse. Ullstein, 400 Seiten, 24,99 Euro
-   Roger Willemsen: Liegen Sie bequem? Von Lesen und von Büchern,
    hrsg. v. Insa Wilke, S. Fischer, 448 Seiten, 28 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr geht vorbei, Zeit für Bilanzen. <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index">Maja Beckers</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index">Alexander Cammann</a> schauen in dieser letzten Sachbuch-Folge von <i>Was liest Du gerade?</i> im Jahr 2025 auf Bücher, die für spezielle Trends stehen oder große Themen des Jahres diskutieren. In der Rubrik „Der erste Satz“ geht es um ein Zitat aus dem Buch der Journalistin Eva Thöne unter dem Titel <i>Weibliche Macht neu denken</i>: Steckt im Kampf um Sichtbarkeit auch eine Gefahr für den Feminismus?</p><p>Katja Gloger und Georg Mascolos Buch <i>Das Versagen</i> über die deutsche Russlandpolitik steht seit Wochen auf den Bestsellerlisten. Ihre investigative Recherche liefert auf der Basis zahlloser Dokumente und Interviews mit Akteuren und Zeitzeugen einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen von Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem russischen Überfall auf die Ukraine.</p><p>Gesprächsbücher lagen in diesem Jahr im Trend: Die Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau liefern in ihrem Buch <i>Der große Umbruch</i> eines davon. Beide melden sich oft in den Medien zu Wort – wie funktioniert ihr Langgespräch aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven über die Krisen unserer Gegenwart?</p><p>In der „Klassiker“-Rubrik erinnern wir an den TV-Moderator, Journalisten und Buchliebhaber Roger Willemsen, der vor zehn Jahren gestorben ist: Unter dem Titel <i>Liegen Sie bequem?</i> sind viele seiner Texte, Kolumnen und Interviews in einem Sammelband erschienen, der um seine Begeisterung für das Lesen und die Literatur kreist. So steigt garantiert die Vorfreude auf das Lesejahr 2026!</p><p><i>Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>.</i></p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Eva Thöne: <i>Weibliche Macht neu denken</i>. Hanser Berlin, 240 Seiten, 24 Euro</li><li>Katja Gloger/Georg Mascolo: <i>Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik.</i> Ullstein, 496 Seiten, 26,99 Euro</li><li>Ricarda Lang/Steffen Mau: <i>Der große Umbruch. Ein Gespräch über Krisen, Konflikte und Kompromisse</i>. Ullstein, 400 Seiten, 24,99 Euro</li><li>Roger Willemsen: <i>Liegen Sie bequem? Von Lesen und von Büchern</i>, hrsg. v. Insa Wilke, S. Fischer, 448 Seiten, 28 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Lauter Themen und Trends: Ricarda Lang und Steffen Mau reden miteinander, Roger Willemsen liebt die Literatur. Außerdem: deutsche Russlandpolitik und weibliche Macht</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Lauter Themen und Trends: Ricarda Lang und Steffen Mau reden miteinander, Roger Willemsen liebt die Literatur. Außerdem: deutsche Russlandpolitik und weibliche Macht</itunes:subtitle>
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      <title>Das Unheimliche wird alltäglich</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts „Was liest du gerade?“
stellen Iris Radisch und Adam Soboczynski  eine moderne Naturheilige
vor, die in Marion Poschmanns Verslegende „Die Winterschwimmerin“ den
ganzen Winter über in Seen und Flüssen badet und überhaupt eine
beeindruckende Großstadtnixe ist. Außerdem wollen wir wissen, was die
Geschichten in Samantha Schweblins Erzählungsband „Das gute Übel“ so
magisch und intensiv macht. Sind es die unheimlichen Tiere und die
überraschenden Todesfälle? Oder liegt es an der genial verrutschten
Perspektive, aus der die in Berlin lebende argentinische Autorin von den
verrücktesten Ereignissen erzählt?

In jeder Folge wird auch ein Klassiker der Weltliteratur vorgestellt:
Heute ist es der aktuell neu entdeckte Exilroman „Abschied von gestern“
von Lily Körber, der sehr authentisch von der Aufbruchsstimmung und der
Mentalität der europäischen Emigranten in New York während des Zweiten
Weltkriegs erzählt. 

Unser Zitat des Monats kommt aus dem Roman der Pariser Journalistin
Adèle Van Reeth „Das gewöhnliche Leben“, der eine echte Entdeckung ist.
Außerdem: Geschenktipps zu Weihnachten. 

-   Marion Poschmann: Die Winterschwimmerin. Suhrkamp Verlag
-   Samantha Schweblin: Das gute Übel, Suhrkamp Verlag
-   Lily Körber: Abschied von Gestern; aus dem Englischen von Beate
    Swoboda, Verlag das kulturelle Gedächtnis
-   Adèle Van Reeth: Das gewöhnliche Leben, aus dem Französischen von
    Joachim Unseld, Frankfurter Verlagsanstalt

Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts „Was liest du gerade?“ stellen Iris Radisch und Adam Soboczynski  eine moderne Naturheilige vor, die in Marion Poschmanns Verslegende „Die Winterschwimmerin“ den ganzen Winter über in Seen und Flüssen badet und überhaupt eine beeindruckende Großstadtnixe ist. Außerdem wollen wir wissen, was die Geschichten in Samantha Schweblins Erzählungsband „Das gute Übel“ so magisch und intensiv macht. Sind es die unheimlichen Tiere und die überraschenden Todesfälle? Oder liegt es an der genial verrutschten Perspektive, aus der die in Berlin lebende argentinische Autorin von den verrücktesten Ereignissen erzählt?</p><p>In jeder Folge wird auch ein Klassiker der Weltliteratur vorgestellt: Heute ist es der aktuell neu entdeckte Exilroman „Abschied von gestern“ von Lily Körber, der sehr authentisch von der Aufbruchsstimmung und der Mentalität der europäischen Emigranten in New York während des Zweiten Weltkriegs erzählt. </p><p>Unser Zitat des Monats kommt aus dem Roman der Pariser Journalistin Adèle Van Reeth „Das gewöhnliche Leben“, der eine echte Entdeckung ist. Außerdem: Geschenktipps zu Weihnachten. </p><ul><li>Marion Poschmann: Die Winterschwimmerin. Suhrkamp Verlag</li><li>Samantha Schweblin: Das gute Übel, Suhrkamp Verlag</li><li>Lily Körber: Abschied von Gestern; aus dem Englischen von Beate Swoboda, Verlag das kulturelle Gedächtnis</li><li>Adèle Van Reeth: Das gewöhnliche Leben, aus dem Französischen von Joachim Unseld, Frankfurter Verlagsanstalt</li></ul><p>Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38330661" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/ca14072b-916f-4118-8220-22d80cf0fffd/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f&amp;awEpisodeId=ca14072b-916f-4118-8220-22d80cf0fffd&amp;feed=5SvofDLL"/>
      <itunes:title>Das Unheimliche wird alltäglich</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>In den neuen Büchern von Samantha Schweblin und Marion Poschmann proben die Tiere den Aufstand, und Menschen machen intensive Naturerfahrungen. Die bekannten Grenzen der Wirklichkeit verschieben sich, auch in der Moderne gibt es noch Wunder. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In den neuen Büchern von Samantha Schweblin und Marion Poschmann proben die Tiere den Aufstand, und Menschen machen intensive Naturerfahrungen. Die bekannten Grenzen der Wirklichkeit verschieben sich, auch in der Moderne gibt es noch Wunder. </itunes:subtitle>
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      <title>Vier Sachbücher zum Verschenken</title>
      <description><![CDATA[Der Advent ist da, Weihnachten steht bald wieder vor der Tür und damit
wie jedes Jahr die große Frage: Was soll man bloß schenken? Bücher sind
schon mal eine großartige Wahl und wer Last-Minute-Fehlkäufe vermeiden
will, für den haben Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen
Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" vier Tipps für ganz
unterschiedliche Lesetypen parat.

-   Rauschen in der Nacht. "Die Wildgans – eine Geschichte des 20.
    Jahrhunderts". Rowohlt Berlin, 272 Seiten, 26 Euro
-   Stefan Weidner: "Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch
    den Osten". Hanser, 46 Seiten, 30 Euro
-   Konstantin Richter: "300 Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland
    AG". Suhrkamp, 543 Seiten, 30 Euro
-   Sarah Iles Johnston: "Von Göttern und Menschen. Die griechischen
    Mythen neu erzählt." C. H. Beck, 558 Seiten, 36 Euro

Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Advent ist da, Weihnachten steht bald wieder vor der Tür und damit wie jedes Jahr die große Frage: Was soll man bloß schenken? Bücher sind schon mal eine großartige Wahl und wer Last-Minute-Fehlkäufe vermeiden will, für den haben <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index">Maja Beckers</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index">Alexander Cammann</a> in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" vier Tipps für ganz unterschiedliche Lesetypen parat.</p><ul><li>Rauschen in der Nacht. "<i>Die Wildgans – eine Geschichte des 20. Jahrhunderts".</i> Rowohlt Berlin, 272 Seiten, 26 Euro</li><li>Stefan Weidner: "<i>Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten".</i> Hanser, 46 Seiten, 30 Euro</li><li>Konstantin Richter: "300 Männer. <i>Aufstieg und Fall der Deutschland AG".</i> Suhrkamp, 543 Seiten, 30 Euro</li><li>Sarah Iles Johnston: "<i>Von Göttern und Menschen. Die griechischen Mythen neu erzählt."</i> C. H. Beck, 558 Seiten, 36 Euro</li></ul><p>Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de.</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Vier Sachbücher zum Verschenken</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Die Geheimnisse der Wildgans und des Yogabooms, wilde Abenteuer der deutschen Wirtschaft und krasse antike Mythen: Mit diesen Sachbüchern machen Sie Weihnachten alles richtig.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Geheimnisse der Wildgans und des Yogabooms, wilde Abenteuer der deutschen Wirtschaft und krasse antike Mythen: Mit diesen Sachbüchern machen Sie Weihnachten alles richtig.</itunes:subtitle>
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      <title>Lost in Venedig</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?"
diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über einen der besten
deutschsprachigen Romane des Herbstes. Nämlich Katerina Poladjans
kurzer, aber ungeheuer dichter Roman "Goldstrand". Eine junge Frau geht
1922 auf der Überfahrt von Odessa nach Konstantinopel über Bord und
begründet damit ein familiäres Trauma von Verlust und Verlorenheit, das
sich in ihrer Familie durch viele Generationen und viele Länder ziehen
wird. 

Zudem sprechen wir über das neue Werk des irischen Altmeisters John
Banville mit dem Titel "Schatten der Gondeln" – ein Krimi und
Schauerroman um einen Londoner Schriftsteller und seine eigentlich
schwerreiche, aber leider enterbte Gattin, die nach dem gewaltsamen
ehelichen Sex im Winter 1899 spurlos in Venedig verschwindet. John
Banville kombiniert routiniertes Storytelling mit gänzlich
überraschenden Wendungen der Ereignisse. Es kommt immer alles ganz
anders, als man denkt. 

Unser monatlicher Klassiker ist Virginia Woolfs Roman "Die Fahrt zum
Leuchtturm" aus dem Jahr 1927. Hier tauchen wir tief ein in den herrlich
chaotischen und bewegenden Bewusstseinsstrom einer englischen Familie,
die Ferien macht und gerne eine Fahrt zum Leuchtturm unternehmen würde –
ein Vorhaben, das erst ein Jahrzehnt später und ganz am Ende des
legendären Romans zu einem glücklichen Ende kommt.  

Unser Zitat des Monats stammt aus dem neuen Erzählungsband von Harper
Lee "Das Land der süßen Ewigkeit". 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:

-   Katerina Poladjan: Goldstrand. S. Fischer Verlag, gebunden, 160
    Seiten, 22,00 Euro
-   John Banville: Schatten der Gondeln; aus dem Englischen von Elke
    Link; Ki&Wi Verlag, 384 Seiten, 25,00 Euro
-   Harper Lee: Das Land der süßen Ewigkeit; aus dem Amerikanischen von
    Nicole Seifert; Penguin Verlag, 208 Seiten, 25,00 Euro
-   Virginia Woolf: Die Fahrt zum Leuchtturm, diverse Ausgaben

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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Iris_Radisch/index.xml" target="_blank">Iris Radisch </a>und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Adam_Soboczynski/index.xml" target="_blank">Adam Soboczynski</a> über einen der besten deutschsprachigen Romane des Herbstes. Nämlich Katerina Poladjans kurzer, aber ungeheuer dichter Roman "Goldstrand". Eine junge Frau geht 1922 auf der Überfahrt von Odessa nach Konstantinopel über Bord und begründet damit ein familiäres Trauma von Verlust und Verlorenheit, das sich in ihrer Familie durch viele Generationen und viele Länder ziehen wird. </p><p>Zudem sprechen wir über das neue Werk des irischen Altmeisters John Banville mit dem Titel "Schatten der Gondeln" – ein Krimi und Schauerroman um einen Londoner Schriftsteller und seine eigentlich schwerreiche, aber leider enterbte Gattin, die nach dem gewaltsamen ehelichen Sex im Winter 1899 spurlos in Venedig verschwindet. John Banville kombiniert routiniertes Storytelling mit gänzlich überraschenden Wendungen der Ereignisse. Es kommt immer alles ganz anders, als man denkt. </p><p>Unser monatlicher Klassiker ist Virginia Woolfs Roman "Die Fahrt zum Leuchtturm" aus dem Jahr 1927. Hier tauchen wir tief ein in den herrlich chaotischen und bewegenden Bewusstseinsstrom einer englischen Familie, die Ferien macht und gerne eine Fahrt zum Leuchtturm unternehmen würde – ein Vorhaben, das erst ein Jahrzehnt später und ganz am Ende des legendären Romans zu einem glücklichen Ende kommt.  </p><p>Unser Zitat des Monats stammt aus dem neuen Erzählungsband von Harper Lee "Das Land der süßen Ewigkeit". </p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Katerina Poladjan: <i>Goldstrand</i>. S. Fischer Verlag, gebunden, 160 Seiten, 22,00 Euro</li><li>John Banville: <i>Schatten der Gondeln</i>; aus dem Englischen von Elke Link; Ki&Wi Verlag, 384 Seiten, 25,00 Euro</li><li>Harper Lee: <i>Das Land der süßen Ewigkeit</i>; aus dem Amerikanischen von Nicole Seifert; Penguin Verlag, 208 Seiten, 25,00 Euro</li><li>Virginia Woolf: <i>Die Fahrt zum Leuchtturm</i>, diverse Ausgaben</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Lost in Venedig</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Katerina Poladjan lässt eine junge Frau zwischen Odessa und Konstantinopel über Bord gehen. John Banville ist einem Verbrechen in der Lagunenstadt auf der Spur.</itunes:summary>
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      <title>Mythos Precht, Mama Kebekus</title>
      <description><![CDATA[Richard David Precht ist ein Bestseller-Garant, auch mit seinem neuen
Buch "Angststillstand". In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du
gerade?" diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann über seine
Thesen zur Meinungsfreiheit und darüber, was hinter seiner Popularität
steckt. Egal, was er schreibt: Warum wird er dafür immer von den einen
gefeiert, von den anderen gehasst? 

Ähnlich populär wie Precht ist Carolin Kebekus, ob im Podcast, in ihrer
Fernsehshow oder in ausgebuchten Hallen. Im vergangenen Jahr wurde der
Comedystar Mutter, jetzt erscheint ihr Buch über diese Erfahrung: "8000
Arten, als Mutter zu versagen". Ist das genauso lustig wie ihre
Auftritte? Und welche Botschaften hat sie sonst noch parat?

In der Rubrik "Der erste Satz" geht es um ein Zitat von Annekathrin
Kohout aus ihrem Buch "Hyperreaktiv". Die Kulturwissenschaftlerin
erklärt die gravierenden Veränderungen für die demokratische
Öffentlichkeit, die Diskussionen in sozialen Medien auslösen – und führt
vor, mit welchen Methoden dort um Deutungsmacht gekämpft wird.

Als Klassiker haben diesmal gleich 500 Klassikerinnen und Klassiker
ihren Auftritt: Manfred Pfister hat in einem Prachtband über die
"Englische Renaissance" lauter kluge, lustige und oft ziemlich aktuelle
Texte über den Alltag und das Denken aus dem 16. und 17. Jahrhundert
versammelt, erklärt und übersetzt. Vom Tabakverbot über Utopien, von
Frauenbildern bis zu starken "Hamlet"-Stellen: Plötzlich rückt eine
ferne Epoche ganz nah und zeigt, dass sie mehr als nur Shakespeare
bedeutet.

 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie
unter buecher@zeit.de. 

 

Literaturangaben:  

-   Annekathrin Kohout: Hyperreaktiv. Wie in sozialen Medien um
    Deutungsmacht gekämpft wird. 189 Seiten, Wagenbach, 18 Euro
-   Richard David Precht: Angststillstand. Warum die Meinungsfreiheit
    schwindet. 208 Seiten, Goldmann, 20 Euro
-   Carolin Kebekus: 8000 Arten, als Mutter zu versagen. 192 Seiten,
    Kiepenheuer & Witsch, 22 Euro
-   Manfred Pfister: Englische Renaissance. Shakespeare & Company, 478
    Seiten, Galiani, 98 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 1 Nov 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Richard David Precht ist ein Bestseller-Garant, auch mit seinem neuen Buch "Angststillstand". In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann über seine Thesen zur Meinungsfreiheit und darüber, was hinter seiner Popularität steckt. Egal, was er schreibt: Warum wird er dafür immer von den einen gefeiert, von den anderen gehasst? </p><p>Ähnlich populär wie Precht ist Carolin Kebekus, ob im Podcast, in ihrer Fernsehshow oder in ausgebuchten Hallen. Im vergangenen Jahr wurde der Comedystar Mutter, jetzt erscheint ihr Buch über diese Erfahrung: "8000 Arten, als Mutter zu versagen". Ist das genauso lustig wie ihre Auftritte? Und welche Botschaften hat sie sonst noch parat?</p><p>In der Rubrik "Der erste Satz" geht es um ein Zitat von Annekathrin Kohout aus ihrem Buch "Hyperreaktiv". Die Kulturwissenschaftlerin erklärt die gravierenden Veränderungen für die demokratische Öffentlichkeit, die Diskussionen in sozialen Medien auslösen – und führt vor, mit welchen Methoden dort um Deutungsmacht gekämpft wird.</p><p>Als Klassiker haben diesmal gleich 500 Klassikerinnen und Klassiker ihren Auftritt: Manfred Pfister hat in einem Prachtband über die "Englische Renaissance" lauter kluge, lustige und oft ziemlich aktuelle Texte über den Alltag und das Denken aus dem 16. und 17. Jahrhundert versammelt, erklärt und übersetzt. Vom Tabakverbot über Utopien, von Frauenbildern bis zu starken "Hamlet"-Stellen: Plötzlich rückt eine ferne Epoche ganz nah und zeigt, dass sie mehr als nur Shakespeare bedeutet.</p><p> </p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>. </i></p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:  </strong></p><ul><li>Annekathrin Kohout: Hyperreaktiv. Wie in sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird. 189 Seiten, Wagenbach, 18 Euro</li><li>Richard David Precht: Angststillstand. Warum die Meinungsfreiheit schwindet. 208 Seiten, Goldmann, 20 Euro</li><li>Carolin Kebekus: 8000 Arten, als Mutter zu versagen. 192 Seiten, Kiepenheuer & Witsch, 22 Euro</li><li>Manfred Pfister: Englische Renaissance. Shakespeare & Company, 478 Seiten, Galiani, 98 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Mythos Precht, Mama Kebekus</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Was steckt hinter dem Erfolg von Carolin Kebekus und Richard David Precht? Und: Bücher über die spezielle Macht der sozialen Medien und die wilde englische Renaissance.</itunes:summary>
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      <title>Die für immer geschlossene Bibliothek</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?"
diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski dieses Mal auf der
Frankfurter Buchmesse über das neue Buch des frisch gekürten
Literaturnobelpreisträgers László Krasznahorkai "Im Wahn der Anderen".
Die Erzählungen des ungarischen Autors lassen uns tief eintauchen in den
Bewusstseinsstrom seltsamer Sonderlinge, mal in den Kopf eines
irrlichternden Ungeheuers, mal in den Kopf eines verrückten New Yorker
Bibliothekars, der gerne eine Bibliothek eröffnen würde, in der die
Bücher mit sich alleine bleiben und nie ausgeliehen werden können: eine
für immer geschlossene Bibliothek. Der diesjährige Nobelpreisträger ist
ein Meister im Bau grotesker Labyrinthe, in denen man sich lustvoll
verlieren kann. 

Außerdem geht es um den neuen Roman "Meine Mutter" der Kölner Fotografin
Bettina Flitner. Nach ihrem Erfolg mit dem Erinnerungsbuch "Meine
Schwester" geht es jetzt um das Leben ihrer Mutter, die genauso wie die
Schwester freiwillig aus dem Leben schied. Gibt es einen Fluch in dieser
Familie? Die Erinnerung führt die Autorin zurück nach Schlesien, wo die
Urgroßeltern einst ein Sanatorium betrieben. Das eindringliche Buch
steht in einer Reihe von aktuellen Erinnerungsbüchern über das Leben und
die Vertreibung deutscher Familien aus den ehemaligen deutschen
Ostgebieten.  

Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge das legendäre Mutterbuch
"Wunschloses Unglück" aus dem Jahr 1972 von Peter Handke. In der
Erzählung erinnert sich der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2019
ebenfalls an seine Mutter, die sich 1971 das Leben nahm.  

Unser Zitat des Monats stammt aus dem Roman "Huris" des
franko-algerischen Autors Kamel Daoud.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter
buecher@zeit.de. 

Literaturangaben:

-   László Krasznahorkai: Im Wahn der Anderen. Drei Erzählungen.
    Übersetzung Heike Flemming. Mit 34 farbigen Zeichnungen von Max
    Neumann. S. Fischer Verlag.
-   Bettina Flitner: Meine Mutter. Kiepenheuer & Witsch.
-   Kamel Daoud: Huris. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine
    Müller. Matthes & Seitz.
-   Peter Handke: Wunschloses Unglück. Suhrkamp Verlag.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?"<i> </i>diskutieren <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Iris_Radisch/index.xml" target="_blank">Iris Radisch</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Adam_Soboczynski/index.xml" target="_blank">Adam Soboczynski</a> dieses Mal auf der Frankfurter Buchmesse über das neue Buch des frisch gekürten Literaturnobelpreisträgers László Krasznahorkai "Im Wahn der Anderen". Die Erzählungen des ungarischen Autors lassen uns tief eintauchen in den Bewusstseinsstrom seltsamer Sonderlinge, mal in den Kopf eines irrlichternden Ungeheuers, mal in den Kopf eines verrückten New Yorker Bibliothekars, der gerne eine Bibliothek eröffnen würde, in der die Bücher mit sich alleine bleiben und nie ausgeliehen werden können: eine für immer geschlossene Bibliothek. Der diesjährige Nobelpreisträger ist ein Meister im Bau grotesker Labyrinthe, in denen man sich lustvoll verlieren kann. </p><p>Außerdem geht es um den neuen Roman "Meine Mutter" der Kölner Fotografin Bettina Flitner. Nach ihrem Erfolg mit dem Erinnerungsbuch "Meine Schwester" geht es jetzt um das Leben ihrer Mutter, die genauso wie die Schwester freiwillig aus dem Leben schied. Gibt es einen Fluch in dieser Familie? Die Erinnerung führt die Autorin zurück nach Schlesien, wo die Urgroßeltern einst ein Sanatorium betrieben. Das eindringliche Buch steht in einer Reihe von aktuellen Erinnerungsbüchern über das Leben und die Vertreibung deutscher Familien aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.  </p><p>Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge das legendäre Mutterbuch "Wunschloses Unglück" aus dem Jahr 1972 von Peter Handke. In der Erzählung erinnert sich der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2019 ebenfalls an seine Mutter, die sich 1971 das Leben nahm.  </p><p>Unser Zitat des Monats stammt aus dem Roman "Huris"<i> </i>des franko-algerischen Autors Kamel Daoud.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://dashboard.simplecast.com/accounts/cf104b97-1579-49fb-a545-05f7e578a594/shows/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/9e2ae445-d129-4fec-b0b9-61ff5c6d4179/buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>. </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>László Krasznahorkai: Im Wahn der Anderen<i>. Drei Erzählungen.</i> Übersetzung Heike Flemming. Mit 34 farbigen Zeichnungen von Max Neumann. S. Fischer Verlag.</li><li>Bettina Flitner: Meine Mutter. Kiepenheuer & Witsch.</li><li>Kamel Daoud: Huris<i>.</i> Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Matthes & Seitz.</li><li>Peter Handke: Wunschloses Unglück. Suhrkamp Verlag.</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Die für immer geschlossene Bibliothek</itunes:title>
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      <itunes:summary>Warum sind die Bücher des neuen Literaturnobelpreisträgers László Krasznahorkai so unwiderstehlich? Und gibt es einen Fluch in der Familie der Fotografin Bettina Flitner? </itunes:summary>
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      <title>Was bitte ist guter Geschmack?</title>
      <description><![CDATA[Der Bücherherbst ist da, die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die
Welt starrt immer noch auf den Nahen Osten, voller Mitleid, Verzweiflung
oder einfach Ratlosigkeit. Die Journalistin Sarah Levy hat den Schock
des 7. Oktober vor Ort erlebt: Sie ist 2019 von Deutschland nach Israel
gezogen. Jetzt hat sie über ihre Erfahrungen dort im Alltag ihrer
Familie ein Buch geschrieben, zwischen Ängsten und Hoffnungen: "Kein
anderes Land" liefert diesmal den "ersten Satz", über den Maja Beckers
und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du
gerade?" diskutieren.

Geschmack ist etwas, was jeder von uns gerne hätte – und sehr viele
bilden sich ein, ihn zu besitzen. Ulrich Raulff hat jetzt mit "Wie es
euch gefällt" eine originelle Geschichte des Strebens nach gutem
Geschmack geschrieben, von der Mode über Gärten zum Wein, von antiken
Vorbildern, italienischem Stil, New Yorker Luxus und Pariser Glamour.
Hilft das elegante Buch beim Kampf gegen die Geschmacklosigkeit?

In die Tiefsee führt uns die Wissenschaftsjournalistin Laura Trethewey
in ihrem Buch "Bis zum Grund der Welt": Denn anders als die
Mondoberfläche kennen wir den Meeresboden bislang kaum, denn 70 Prozent
von ihm sind noch nicht kartographiert. Seit einigen Jahren hat der
Wettlauf in der Erfassung dieser verborgenen Welt begonnen – die
Reporterin erzählt von ehrgeizigen Forschern und reichen Finanziers, vom
Streben nach Gewinn und Erkenntnis.

Der Klassiker stammt diesmal vom 2019 verstorbenen Kunsthistoriker
Martin Warnke: 1985 hat er mit seinem Buch "Hofkünstler" die Sicht auf
Maler und Bildhauer revolutioniert. Nicht der Markt brachte seit dem 18.
Jahrhundert den Künstlern die Freiheit, sondern Warnke entdeckte sie
schon lange zuvor: Die allmächtigen Herrscher und Päpste in der
Renaissance sicherten ihren Meistern die Autonomie für geniale
Meisterwerke.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie
unter buecher@zeit.de. 

Literaturangaben:  

-   Sarah Levy: Kein anderes Land. Aufzeichnungen aus Israel. 336
    Seiten, Rowohlt, 24 Euro.
-   Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt. Eine Geschichte des Geschmacks.
    480 Seiten, C.H. Beck, 36 Euro.
-   Laura Trethewey: Bis zum Grund der Welt. Das abenteuerliche Rennen
    um die Kartierung des Meeresbodens. Aus dem amerikanischen Englisch
    von Rudolf Mast, 364 Seiten, Mare, 28 Euro.
-   Martin Warnke: Hofkünstler. Zur Vorgeschichte des modernen
    Künstlers, 512 Seiten, Wagenbach, 42 Euro

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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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      <pubDate>Sat, 4 Oct 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bücherherbst ist da, die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die Welt starrt immer noch auf den Nahen Osten, voller Mitleid, Verzweiflung oder einfach Ratlosigkeit. Die Journalistin Sarah Levy hat den Schock des 7. Oktober vor Ort erlebt: Sie ist 2019 von Deutschland nach Israel gezogen. Jetzt hat sie über ihre Erfahrungen dort im Alltag ihrer Familie ein Buch geschrieben, zwischen Ängsten und Hoffnungen: "Kein anderes Land" liefert diesmal den "ersten Satz", über den Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" diskutieren.</p><p>Geschmack ist etwas, was jeder von uns gerne hätte – und sehr viele bilden sich ein, ihn zu besitzen. Ulrich Raulff hat jetzt mit "Wie es euch gefällt" eine originelle Geschichte des Strebens nach gutem Geschmack geschrieben, von der Mode über Gärten zum Wein, von antiken Vorbildern, italienischem Stil, New Yorker Luxus und Pariser Glamour. Hilft das elegante Buch beim Kampf gegen die Geschmacklosigkeit?</p><p>In die Tiefsee führt uns die Wissenschaftsjournalistin Laura Trethewey in ihrem Buch "Bis zum Grund der Welt": Denn anders als die Mondoberfläche kennen wir den Meeresboden bislang kaum, denn 70 Prozent von ihm sind noch nicht kartographiert. Seit einigen Jahren hat der Wettlauf in der Erfassung dieser verborgenen Welt begonnen – die Reporterin erzählt von ehrgeizigen Forschern und reichen Finanziers, vom Streben nach Gewinn und Erkenntnis.</p><p>Der Klassiker stammt diesmal vom 2019 verstorbenen Kunsthistoriker Martin Warnke: 1985 hat er mit seinem Buch "Hofkünstler" die Sicht auf Maler und Bildhauer revolutioniert. Nicht der Markt brachte seit dem 18. Jahrhundert den Künstlern die Freiheit, sondern Warnke entdeckte sie schon lange zuvor: Die allmächtigen Herrscher und Päpste in der Renaissance sicherten ihren Meistern die Autonomie für geniale Meisterwerke.</p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>. </i></p><p><strong>Literaturangaben:  </strong></p><ul><li>Sarah Levy: Kein anderes Land. Aufzeichnungen aus Israel. 336 Seiten, Rowohlt, 24 Euro.</li><li>Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt. Eine Geschichte des Geschmacks. 480 Seiten, C.H. Beck, 36 Euro.</li><li>Laura Trethewey: Bis zum Grund der Welt. Das abenteuerliche Rennen um die Kartierung des Meeresbodens. Aus dem amerikanischen Englisch von Rudolf Mast, 364 Seiten, Mare, 28 Euro.</li><li>Martin Warnke: Hofkünstler. Zur Vorgeschichte des modernen Künstlers, 512 Seiten, Wagenbach, 42 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Nass auf dem Meeresboden oder elegant bei Tiffanys: Der Leseherbst ist wird rasend interessant. Auch mit Büchern über Israel und geniale Künstler.</itunes:summary>
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      <title>Die Leiden der jungen Wahl</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?"
diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von
Caroline Wahl und den Streit, der im deutschen Feuilleton und im Netz
über die Bestsellerautorin ausgebrochen ist.

Außerdem geht es um ein echtes Meisterwerk: Ian McEwans neuer Roman "Was
wir wissen können". Es spielt in der Zukunft: Großbritannien ist ein
Inselmeer, Hamburg und London sind nach einem Atomunfall untergegangen,
Deutschland gehört zu Russland. Warum, fragen sich die jungen Leute im
Jahr 2119, war die vergangene Zivilisation so bescheuert, einfach
unterzugehen? Für sie sind wir nicht weniger beschränkt als die
Menschen, die sich im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet
haben. Aber sie bewundern auch unsere Freiheit und unseren Luxus, denn
ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei 62 Jahren. Und leckeres Essen
gibt es auch nicht mehr.

Außerdem geht es um Dorothee Elmigers Roman "Die Holländerinnen", der es
auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Eine
Theatergruppe reist auf den Spuren eines echten Kriminalfalls durch
Panama, wo im Jahr 2014 zwei Holländerinnen im Urwald verschwunden sind.
Es wird eine Expedition ins "Herz der Finsternis", auch wenn es nur eine
Kunstaktion ist, ein Reenactment. Die Autorin erzählt besonders
kunstvoll und mit vielen literarischen und philosophischen Anspielungen
von der Faszination des Menschen für das abgrundtief Entsetzliche.

Unser Klassiker ist Goethes Longseller "Die Leiden des jungen Werther",
das schönste und traurigste Buch über die erste ganz große Liebe eines
jungen Mannes.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Caroline Wahl: Die Assistentin. Roman. Rowohlt Verlag. 368 S., 24
    Euro.
-   Ian McEwan: Was wir wissen können. Roman. Diogenes Verlag. Aus dem
    Englischen übersetzt von Bernhard Robben. 480 S., 28 Euro.
-   Dorothee Elminger: Die Holländerinnen. Roman. Hanser Verlag. 160 S.,
    23 Euro.
-   Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther.
     

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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von Caroline Wahl und den Streit, der im deutschen Feuilleton und im Netz über die Bestsellerautorin ausgebrochen ist.</p><p>Außerdem geht es um ein echtes Meisterwerk: Ian McEwans neuer Roman "Was wir wissen können". Es spielt in der Zukunft: Großbritannien ist ein Inselmeer, Hamburg und London sind nach einem Atomunfall untergegangen, Deutschland gehört zu Russland. Warum, fragen sich die jungen Leute im Jahr 2119, war die vergangene Zivilisation so bescheuert, einfach unterzugehen? Für sie sind wir nicht weniger beschränkt als die Menschen, die sich im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet haben. Aber sie bewundern auch unsere Freiheit und unseren Luxus, denn ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei 62 Jahren. Und leckeres Essen gibt es auch nicht mehr.</p><p><br />Außerdem geht es um Dorothee Elmigers Roman "Die Holländerinnen", der es auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Eine Theatergruppe reist auf den Spuren eines echten Kriminalfalls durch Panama, wo im Jahr 2014 zwei Holländerinnen im Urwald verschwunden sind. Es wird eine Expedition ins "Herz der Finsternis", auch wenn es nur eine Kunstaktion ist, ein Reenactment. Die Autorin erzählt besonders kunstvoll und mit vielen literarischen und philosophischen Anspielungen von der Faszination des Menschen für das abgrundtief Entsetzliche.</p><p><br />Unser Klassiker ist Goethes Longseller "Die Leiden des jungen Werther", das schönste und traurigste Buch über die erste ganz große Liebe eines jungen Mannes.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Caroline Wahl: <i>Die Assistentin</i>. Roman. Rowohlt Verlag. 368 S., 24 Euro.</li><li>Ian McEwan: <i>Was wir wissen können</i>. Roman. Diogenes Verlag. Aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. 480 S., 28 Euro.</li><li>Dorothee Elminger: <i>Die Holländerinnen</i>. Roman. Hanser Verlag. 160 S., 23 Euro.</li><li>Johann Wolfgang von Goethe: <i>Die Leiden des jungen Werther</i>.<br /> </li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <title>Dein Körper, deine Klasse</title>
      <description><![CDATA[Sie ist wieder da, nach elf Jahren und acht Millionen verkauften
Büchern: Giulia Enders hat nach ihrem Weltbestseller Darm mit Charme ihr
zweites Buch geschrieben. Hat Organisch wie ihr Erstling das Zeug zum
Megaerfolg? Darüber diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann in
der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest du gerade?" Enders will den
Leserinnen und Lesern Wissen über den menschlichen Körper vermitteln,
den wir immer noch zu wenig kennen. Was daran ist die typische
Enders-Mischung, was macht die 35-jährige Medizinerin diesmal anders?

Seit einigen Jahren diskutieren wir wieder stärker über soziale
Ungleichheit, Herkunft und ungerecht verteilte Lebenschancen. Da kommt
der Philosoph Hanno Sauer mit seinem Buch Klasse. Die Entstehung von
Oben und unten gerade richtig: Warum existieren Klassen überhaupt und
wie erkennt man sie? Soll man sie abschaffen oder lieber nicht – und was
ist an ihnen eigentlich so schlimm?

Die Rubrik "Der erste Satz" dreht sich diesmal um ein Gefühl, das wir
alle kennen: Nostalgie. Die britische Historikerin Agnes Arnold-Forster
erkundet seine Geschichte im Laufe der Jahrhunderte als private und
gesellschaftliche Emotion – mal als Warnung, mal als Verteidigung.

Die Klassikerin ist diesmal Margaret Fuller: Die 1850 im Alter von nur
40 Jahren verstorbene amerikanische Essayistin, glänzende
Literaturkritikerin und Reporterin gehört zu den bahnbrechenden Figuren
des frühen Feminismus, vor allem mit ihrem Buch Frauen im 19.
Jahrhundert. Jetzt kann man sie in dem Band Die Freiheit ist weiblich
mit ihren besten Texten endlich auf Deutsch wiederentdecken.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 Literaturangaben:

-   Agnes Arnold-Forster: "Nostalgie. Geschichte eines gefährlichen
    Gefühls". Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt, 304 Seiten,
    Reclam, 28 Euro
-   Hanno Sauer: "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten". 368
    Seiten, Piper, 26 Euro
-   Giulia Enders: "Organisch". Illustriert von Jill Enders, 338 Seiten,
    Ullstein, 24,99 Euro
-   Margaret Fuller: "Die Freiheit ist weiblich. Schriften zur Romantik
    und Revolution". Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt
    von Lisa Kunze, 368 Seiten, Wallstein, 34 Euro

 

 

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 6 Sep 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist wieder da, nach elf Jahren und acht Millionen verkauften Büchern: Giulia Enders hat nach ihrem Weltbestseller <i>Darm mit Charme</i> ihr zweites Buch geschrieben. Hat <i>Organisch</i> wie ihr Erstling das Zeug zum Megaerfolg? Darüber diskutieren <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Maja_Becker/index">Maja Beckers </a>und <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Alexander_Cammann-2/index">Alexander Cammann</a> in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest du gerade?" Enders will den Leserinnen und Lesern Wissen über den menschlichen Körper vermitteln, den wir immer noch zu wenig kennen. Was daran ist die typische Enders-Mischung, was macht die 35-jährige Medizinerin diesmal anders?</p><p>Seit einigen Jahren diskutieren wir wieder stärker über soziale Ungleichheit, Herkunft und ungerecht verteilte Lebenschancen. Da kommt der Philosoph Hanno Sauer mit seinem Buch <i>Klasse. Die Entstehung von Oben und unten</i> gerade richtig: Warum existieren Klassen überhaupt und wie erkennt man sie? Soll man sie abschaffen oder lieber nicht – und was ist an ihnen eigentlich so schlimm?</p><p>Die Rubrik "Der erste Satz" dreht sich diesmal um ein Gefühl, das wir alle kennen: Nostalgie. Die britische Historikerin Agnes Arnold-Forster erkundet seine Geschichte im Laufe der Jahrhunderte als private und gesellschaftliche Emotion – mal als Warnung, mal als Verteidigung.</p><p>Die Klassikerin ist diesmal Margaret Fuller: Die 1850 im Alter von nur 40 Jahren verstorbene amerikanische Essayistin, glänzende Literaturkritikerin und Reporterin gehört zu den bahnbrechenden Figuren des frühen Feminismus, vor allem mit ihrem Buch <i>Frauen im 19. Jahrhundert</i>. Jetzt kann man sie in dem Band <i>Die Freiheit ist weiblich</i> mit ihren besten Texten endlich auf Deutsch wiederentdecken.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong> Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Agnes Arnold-Forster: "Nostalgie. Geschichte eines gefährlichen Gefühls". Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt, 304 Seiten, Reclam, 28 Euro</li><li>Hanno Sauer: "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten". 368 Seiten, Piper, 26 Euro</li><li>Giulia Enders: "Organisch". Illustriert von Jill Enders, 338 Seiten, Ullstein, 24,99 Euro</li><li>Margaret Fuller: "Die Freiheit ist weiblich. Schriften zur Romantik und Revolution". Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von Lisa Kunze, 368 Seiten, Wallstein, 34 Euro</li></ul><p> </p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Dein Körper, deine Klasse</itunes:title>
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      <itunes:summary>Giulia Enders klärt wieder über Körper auf. Hanno Sauer zeigt, warum es gesellschaftliche Unterschiede gibt. Dazu Bücher über Nostalgie und eine Pionierin des Feminismus.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Giulia Enders klärt wieder über Körper auf. Hanno Sauer zeigt, warum es gesellschaftliche Unterschiede gibt. Dazu Bücher über Nostalgie und eine Pionierin des Feminismus.</itunes:subtitle>
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      <title>Wie viele Krankheiten hätten Sie denn gern?</title>
      <description><![CDATA[Wir sprechen in dieser Ausgabe von „Was liest Du gerade?“ über den neuen
Roman von Daniela Dröscher. Nach dem großen Erfolg ihres 2022
erschienenen Romans Lügen über meine Mutter hat sie nun den Roman Junge
Frau mit Katze veröffentlicht. Die Literaturwissenschaftlerin Ela
bereitet sich darin auf ihre Promotionsprüfung vor und ihr Körper spielt
völlig verrückt. Sie leidet mit einem Mal an rätselhaften Symptomen und
rätselhaften Diagnosen. Ärzte vermuten eine Katzenhaarallergie, ein
Herzflimmern, eine Textilfarbenunverträglichkeit, eine
Schilddrüsenunterfunktion und einiges mehr. Oder sind ihre Krankheiten
psychosomatisch? In jedem Fall geht es ihr erst besser, als sie eine
folgenreiche Entscheidung in ihrem Leben trifft.

In Raphaela Edelbauers Roman Die echtere Wirklichkeit planen fünf
„philosophische Terroristen“ einen Anschlag auf die Wiener Universität.
Aus ihrer Sicht ist die Wissenschaft dafür verantwortlich, dass wir
keinen Sinn mehr für die Wahrheit haben. Postmoderne Theorien hätten
dafür gesorgt, dass wir Fake News konsumieren, dass wir desorientiert
vor uns hin leben, und dass Trump und Orbán Wahlen gewinnen können. Die
zumeist jungen Terroristen sind nur halb gut organisiert – aber sie
schreiten dennoch zur Tat. Die echtere Wirklichkeit der 35-jährigen
Schriftstellerin ist ein wilder Roman über die Verschwörungstheorien
unserer Zeit und über die Sehnsucht, sie mit Gewalt zu bekämpfen.

In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit einem Werk von Leo Perutz
(1882-1957) – dem großen Unbekannten der österreichischen Literatur. Wer
seinen Roman Der schwedische Reiter noch nicht gelesen hat, sollte dies
dringend nachholen. Perutz entführt uns in das frühe 18. Jahrhundert,
das von Gewalt und von Gespenstern geprägt ist. Hier tauschen zwei
Männer ihre Identität: Ein Dieb wird zum Aristokraten, und ein
Aristokrat zum Dieb. Und erst, indem sie nicht mehr das sind, was sie
waren, finden sie in ihrem Leben einen Sinn – und die große Liebe.

Und unser "Zitat des Monats" stammt aus dem Roman Besessenheit der
französischen Nobelpreisträgerin Annie Ernaux.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Daniela Dröscher: Junge Frau mit Katze. Roman. Kiepenheuer & Witsch.
    320 S., 24 Euro.
-   Raphaela Edelbauer: Die echtere Wirklichkeit. Roman. Klett-Cotta.
    448 S., 28 Euro.
-   Leo Perutz: Der schwedische Reiter. Roman. Dtv. 256 S., 13 Euro.
-   Annie Ernaux: Die Besessenheit. Suhrkamp Verlag. Aus dem
    Französischen übersetzt von Sonja Finck. 66 Seiten, 20 Euro

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      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprechen in dieser Ausgabe von „Was liest Du gerade?“ über den neuen Roman von Daniela Dröscher. Nach dem großen Erfolg ihres 2022 erschienenen Romans Lügen über meine Mutter hat sie nun den Roman <i>Junge Frau mit Katze</i> veröffentlicht. Die Literaturwissenschaftlerin Ela bereitet sich darin auf ihre Promotionsprüfung vor und ihr Körper spielt völlig verrückt. Sie leidet mit einem Mal an rätselhaften Symptomen und rätselhaften Diagnosen. Ärzte vermuten eine Katzenhaarallergie, ein Herzflimmern, eine Textilfarbenunverträglichkeit, eine Schilddrüsenunterfunktion und einiges mehr. Oder sind ihre Krankheiten psychosomatisch? In jedem Fall geht es ihr erst besser, als sie eine folgenreiche Entscheidung in ihrem Leben trifft.</p><p>In Raphaela Edelbauers Roman <i>Die echtere Wirklichkeit</i> planen fünf „philosophische Terroristen“ einen Anschlag auf die Wiener Universität. Aus ihrer Sicht ist die Wissenschaft dafür verantwortlich, dass wir keinen Sinn mehr für die Wahrheit haben. Postmoderne Theorien hätten dafür gesorgt, dass wir Fake News konsumieren, dass wir desorientiert vor uns hin leben, und dass Trump und Orbán Wahlen gewinnen können. Die zumeist jungen Terroristen sind nur halb gut organisiert – aber sie schreiten dennoch zur Tat. Die echtere Wirklichkeit der 35-jährigen Schriftstellerin ist ein wilder Roman über die Verschwörungstheorien unserer Zeit und über die Sehnsucht, sie mit Gewalt zu bekämpfen.</p><p>In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit einem Werk von Leo Perutz (1882-1957) – dem großen Unbekannten der österreichischen Literatur. Wer seinen Roman <i>Der schwedische Reiter</i> noch nicht gelesen hat, sollte dies dringend nachholen. Perutz entführt uns in das frühe 18. Jahrhundert, das von Gewalt und von Gespenstern geprägt ist. Hier tauschen zwei Männer ihre Identität: Ein Dieb wird zum Aristokraten, und ein Aristokrat zum Dieb. Und erst, indem sie nicht mehr das sind, was sie waren, finden sie in ihrem Leben einen Sinn – und die große Liebe.</p><p>Und unser "Zitat des Monats" stammt aus dem Roman Besessenheit der französischen Nobelpreisträgerin Annie Ernaux.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://dashboard.simplecast.com/accounts/cf104b97-1579-49fb-a545-05f7e578a594/shows/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/9e2ae445-d129-4fec-b0b9-61ff5c6d4179/buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><ul><li>Daniela Dröscher: Junge Frau mit Katze. Roman. Kiepenheuer & Witsch. 320 S., 24 Euro.</li><li>Raphaela Edelbauer: Die echtere Wirklichkeit. Roman. Klett-Cotta. 448 S., 28 Euro.</li><li>Leo Perutz: Der schwedische Reiter. Roman. Dtv. 256 S., 13 Euro.</li><li>Annie Ernaux: Die Besessenheit. Suhrkamp Verlag. Aus dem Französischen übersetzt von Sonja Finck. 66 Seiten, 20 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Rätselhafte Symptome und rätselhafte Diagnosen: In Daniela Dröschers neuem Roman &quot;Junge Frau mit Katze&quot; dreht sich alles um eine junge Frau, deren Körper verrückt spielt, bis sie eine folgenreiche Entscheidung trifft.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Rätselhafte Symptome und rätselhafte Diagnosen: In Daniela Dröschers neuem Roman &quot;Junge Frau mit Katze&quot; dreht sich alles um eine junge Frau, deren Körper verrückt spielt, bis sie eine folgenreiche Entscheidung trifft.</itunes:subtitle>
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      <title>Heute mal Klatsch und Tratsch</title>
      <description><![CDATA[Im 21. Jahrhundert ist es wieder zum Schicksal von Millionen Menschen
weltweit geworden: Flucht, Emigration, Exil. In der neuen Sachbuchfolge
von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann
in der Rubrik "Der erste Satz" über ein Zitat von Ursula Krechel. Die
Schriftstellerin erhält in diesem Jahr die wichtigste deutsche
Literaturauszeichnung, den Büchnerpreis – und sie hat gerade einen Essay
über ihr Lebensthema veröffentlicht: "Vom Herzasthma des Exils".

Klatsch und Tratsch fasziniert alle: oft geliebt, manchmal erlitten. Die
amerikanische Journalistin Kelsey McKinney hat darüber mit "Normal
Gossip" lange einen erfolgreichen Podcast betrieben – jetzt schreibt sie
ein Buch zu diesem Thema: "Gossip" will erklären, warum wir überhaupt
tratschen, weshalb sie selbst es seit ihrer Jugend so gerne tut und was
es für die gesellschaftlichen Machtverhältnisse bedeutet, Gerüchte zu
verbreiten.

Wie kommt man einigermaßen durch diese finsteren Zeiten? Möglichst cool
bleiben, findet Helmut Lethen. "Stoische Gangarten" nennt der berühmte
Literaturwissenschaftler sein neues Buch. Er ist mittlerweile 86 Jahre
alt und erzählt, wie er nach einer Gehirnblutung noch einmal über sein
Leben und seine Thesen nachdenkt – und gleich wieder dicke Romane liest.

Der Klassiker wurde diesmal von Hans Pleschinski übersetzt und
herausgegeben: Aus den Erinnerungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan
erfahren wir präzise anschaulich, wie Marie Antoinette, die 1793
hingerichtete französische Königin, am Hof von Versailles lebte – ein
farbiges Sittengemälde aus der Zeit der Französischen Revolution.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Ursula Krechel: "Vom Herzasthma des Exils". 176 Seiten, Klett-Cotta,
    18 Euro
-   Kelsey McKinney: "Gossip". Übersetzt von Katharina Herzberger. 336
    Seiten, dtv, 18 Euro
-   Helmut Lethen: "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung". 224
    Seiten, Rowohlt Berlin, 24 Euro
-   "Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette.
    Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan", hrsg. und
    übersetzt von Hans Pleschinski. 345 Seiten, C.H. Beck, 26 Euro

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      <pubDate>Sat, 9 Aug 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im 21. Jahrhundert ist es wieder zum Schicksal von Millionen Menschen weltweit geworden: Flucht, Emigration, Exil. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann in der Rubrik "Der erste Satz" über ein Zitat von Ursula Krechel. Die Schriftstellerin erhält in diesem Jahr die wichtigste deutsche Literaturauszeichnung, den Büchnerpreis – und sie hat gerade einen Essay über ihr Lebensthema veröffentlicht: "Vom Herzasthma des Exils".</p><p>Klatsch und Tratsch fasziniert alle: oft geliebt, manchmal erlitten. Die amerikanische Journalistin Kelsey McKinney hat darüber mit "Normal Gossip" lange einen erfolgreichen Podcast betrieben – jetzt schreibt sie ein Buch zu diesem Thema: "Gossip" will erklären, warum wir überhaupt tratschen, weshalb sie selbst es seit ihrer Jugend so gerne tut und was es für die gesellschaftlichen Machtverhältnisse bedeutet, Gerüchte zu verbreiten.</p><p>Wie kommt man einigermaßen durch diese finsteren Zeiten? Möglichst cool bleiben, findet Helmut Lethen. "Stoische Gangarten" nennt der berühmte Literaturwissenschaftler sein neues Buch. Er ist mittlerweile 86 Jahre alt und erzählt, wie er nach einer Gehirnblutung noch einmal über sein Leben und seine Thesen nachdenkt – und gleich wieder dicke Romane liest.</p><p>Der Klassiker wurde diesmal von Hans Pleschinski übersetzt und herausgegeben: Aus den Erinnerungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan erfahren wir präzise anschaulich, wie Marie Antoinette, die 1793 hingerichtete französische Königin, am Hof von Versailles lebte – ein farbiges Sittengemälde aus der Zeit der Französischen Revolution.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p>Literaturangaben:</p><ul><li>Ursula Krechel: "Vom Herzasthma des Exils". 176 Seiten, Klett-Cotta, 18 Euro</li><li>Kelsey McKinney: "Gossip". Übersetzt von Katharina Herzberger. 336 Seiten, dtv, 18 Euro</li><li>Helmut Lethen: "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung". 224 Seiten, Rowohlt Berlin, 24 Euro</li><li>"Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan", hrsg. und übersetzt von Hans Pleschinski. 345 Seiten, C.H. Beck, 26 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Heute mal Klatsch und Tratsch</itunes:title>
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      <itunes:summary>Kelsey McKinney erklärt, warum wir Gerüchte so sehr lieben. Dazu Bücher über kluge Lebensführung, das Schicksal des Exils und die arme Königin Marie Antoinette</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Kelsey McKinney erklärt, warum wir Gerüchte so sehr lieben. Dazu Bücher über kluge Lebensführung, das Schicksal des Exils und die arme Königin Marie Antoinette</itunes:subtitle>
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      <title>So feministisch war die Steinzeit</title>
      <description><![CDATA[Sprachkritik steht am Anfang der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du
gerade?": Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren in der Rubrik
"Der erste Satz" über den Essay "Irgendwie total spannend" von Wolfgang
Kemp, der scharfsinnig die Floskeln unserer Gegenwart aufspießt – und
jawohl, besonders Podcasts hat er im Visier.

Zum ersten Mal hat gerade ein Comic den Deutschen Sachbuchpreis
gewonnen: Die längst legendäre feministische Zeichnerin Ulli Lust
erzählt in "Die Frau als Mensch" die wahre weibliche Frühgeschichte der
Menschheit, gegen alle patriarchalen Legenden – eine aufregende visuelle
Entdeckungsreise, wie immer bei dieser Künstlerin mit autobiografischen
Anteilen.

Der indische Schriftsteller Amitav Ghosh hat ein Buch über die finstere
Macht des Opiums geschrieben: "Rauch und Asche" handelt von der globalen
Wirtschaftsgeschichte dieser Droge und davon, wie vor allem
Großbritannien und die USA im 19. Jahrhundert an ihr verdienten, während
sie Asien das große Elend brachte. Leid und Reichtum, bis heute
nachwirkend.

Der Klassiker reist diesmal mit Magellan um die Welt: Antonio Pigafetta
war von 1519 bis 1522 bei dessen erster Weltumseglung dabei. Sein
Reisebericht erzählt von den Qualen der Seeleute und von deren
Abenteuern und Entdeckungen – sowie vom oft tödlichen Aufeinanderprallen
der Kulturen.

 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

-   Wolfgang Kemp: "Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer
    Sprachgebrauch". 144 Seiten, zuKlampen! Verlag, 18 Euro
-   Ulli Lust: "Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte". 256
    Seiten, Reprodukt, 29 Euro
-   Amitav Ghosh: "Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums".
    432 Seiten, Matthes & Seitz, 28 Euro
-   Antonio Pigafetta: "An Bord mit Magellan. Bericht über die erste
    Reise rund um die Welt 1519–1522". Übersetzt von Christian Jostmann,
    221 Seiten, C. H. Beck, 22 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sprachkritik steht am Anfang der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?": Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren in der Rubrik "Der erste Satz" über den Essay "Irgendwie total spannend" von Wolfgang Kemp, der scharfsinnig die Floskeln unserer Gegenwart aufspießt – und jawohl, besonders Podcasts hat er im Visier.</p><p>Zum ersten Mal hat gerade ein Comic den Deutschen Sachbuchpreis gewonnen: Die längst legendäre feministische Zeichnerin Ulli Lust erzählt in "Die Frau als Mensch"<i> </i>die wahre weibliche Frühgeschichte der Menschheit, gegen alle patriarchalen Legenden – eine aufregende visuelle Entdeckungsreise, wie immer bei dieser Künstlerin mit autobiografischen Anteilen.</p><p>Der indische Schriftsteller Amitav Ghosh hat ein Buch über die finstere Macht des Opiums geschrieben: "Rauch und Asche" handelt von der globalen Wirtschaftsgeschichte dieser Droge und davon, wie vor allem Großbritannien und die USA im 19. Jahrhundert an ihr verdienten, während sie Asien das große Elend brachte. Leid und Reichtum, bis heute nachwirkend.</p><p>Der Klassiker reist diesmal mit Magellan um die Welt: Antonio Pigafetta war von 1519 bis 1522 bei dessen erster Weltumseglung dabei. Sein Reisebericht erzählt von den Qualen der Seeleute und von deren Abenteuern und Entdeckungen – sowie vom oft tödlichen Aufeinanderprallen der Kulturen.</p><p> </p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p>Literaturangaben:</p><ul><li>Wolfgang Kemp: "Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch". 144 Seiten, zuKlampen! Verlag, 18 Euro</li><li>Ulli Lust: "Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte". 256 Seiten, Reprodukt, 29 Euro</li><li>Amitav Ghosh: "Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums". 432 Seiten, Matthes & Seitz, 28 Euro</li><li>Antonio Pigafetta: "An Bord mit Magellan. Bericht über die erste Reise rund um die Welt 1519–1522". Übersetzt von Christian Jostmann, 221 Seiten, C. H. Beck, 22 Euro</li></ul>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>So feministisch war die Steinzeit</itunes:title>
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      <itunes:summary>Ulli Lusts preisgekrönter Sach-Comic erzählt von den Frauen in der Frühgeschichte. Außerdem: Bücher über die verheerende Opiumökonomie, über die erste Weltumseglung sowie eine amüsante Sprachkritik</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Ulli Lusts preisgekrönter Sach-Comic erzählt von den Frauen in der Frühgeschichte. Außerdem: Bücher über die verheerende Opiumökonomie, über die erste Weltumseglung sowie eine amüsante Sprachkritik</itunes:subtitle>
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      <title>Trost in finsteren Zeiten</title>
      <description><![CDATA[Wir sprechen in dieser Ausgabe von "Was liest Du gerade?" über zwei
literarische Entdeckungen, die uns wunderbar durch den Sommer bringen:
über Stig Dagermans poetisches Buch "Trost" und Ré Soupaults
Reisebericht "Kaffee mit Croissant". Stig Dagerman (1923–1954) gilt
heute als einer der wichtigsten schwedischen Schriftsteller des 20.
Jahrhunderts. Mit seinen eindringlichen, international gefeierten
Romanen "Die Schlange" (1945) und "Die Insel der Verdammten" (1946)
hatte er mit Anfang zwanzig den Schrecken des Krieges eingefangen. Trotz
dieses frühen Erfolgs litt Dagerman fortwährend unter schweren
Depressionen und Schreibkrisen. Mit nur 31 Jahren setzte er seinem Leben
durch Suizid ein Ende. Umso erstaunlicher ist sein jetzt ins Deutsche
übersetzter, funkelnder, lebensfroher Essay "Trost", in dem er erkundet,
was uns am Leben hält – gerade dann, wenn man nicht an Gott glaubt und
metaphysisch obdachlos ist.

Die in Deutschland geborene und aufgewachsene Ré Soupault (1901–1996)
war ein Multitalent: Sie war Bauhaus-Künstlerin, Fotografin,
Journalistin, Zeichnerin, Modemacherin – und wirkte seit Ende der
Zwanzigerjahre in Paris in avantgardistischen Kreisen. Wenige Jahre nach
dem Zweiten Weltkrieg unternahm sie mit einem Vélosolex, einem
motorbetriebenen Fahrrad, alleine eine Reise durch Südfrankreich und
führte dabei auf losen Blättern ein Tagebuch. Es ist nun unter dem Titel
"Kaffee mit Croissant in Avignon" erschienen. Soupault schreibt über
Reisebekanntschaften, erkundet Landschaften, verlassene Schlösser und
den Neubeginn des Tourismus. Es ist ein herrliches Buch über ein Europa
im Umbruch und im Neubeginn. Wenige Monate später setzt sie ihre Reise
fort – und gelangt nach Deutschland, ihr Heimatland, und führt abermals
Tagebuch, das unter dem Titel "Überall Verwüstung. Abends Kino"
erschienen ist.

In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit dem französischen
Schriftsteller Philippe Jaccottet. In seinem sehr persönlichen Buch
"Bonjour, Monsieur Courbet" erkundet Jaccottet, der am 30. Juni 100
Jahre alt geworden wäre, die Kunst der Moderne. Und unser "Zitat des
Monats" stammt aus dem neuen Roman von Katharina Hagena, "Flusslinien".

 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:
- Stig Dagerman: "Trost". Mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe. Aus
dem Schwedischen von Paul Berf. S. Fischer Verlag, 64 S.
- Ré Soupault: "Kaffee mit Croissant in Avignon: Reisetagebuch". Verlag
Das Wunderhorn, 160 S.
- Philippe Jaccottet: "Bonjour, Monsieur Courbet: Künstler, Freunde,
kunterbunt". Aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl und
Wolfgang Matz. Wallstein Verlag, 197 S.
- Katharina Hagena: "Flusslinien". Kiepenheuer & Witsch Verlag, 400 S.

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      <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprechen in dieser Ausgabe von "Was liest Du gerade?" über zwei literarische Entdeckungen, die uns wunderbar durch den Sommer bringen: über Stig Dagermans poetisches Buch "Trost" und Ré Soupaults Reisebericht "Kaffee mit Croissant". Stig Dagerman (1923–1954) gilt heute als einer der wichtigsten schwedischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit seinen eindringlichen, international gefeierten Romanen "Die Schlange" (1945) und "Die Insel der Verdammten" (1946) hatte er mit Anfang zwanzig den Schrecken des Krieges eingefangen. Trotz dieses frühen Erfolgs litt Dagerman fortwährend unter schweren Depressionen und Schreibkrisen. Mit nur 31 Jahren setzte er seinem Leben durch Suizid ein Ende. Umso erstaunlicher ist sein jetzt ins Deutsche übersetzter, funkelnder, lebensfroher Essay "Trost", in dem er erkundet, was uns am Leben hält – gerade dann, wenn man nicht an Gott glaubt und metaphysisch obdachlos ist.</p><p>Die in Deutschland geborene und aufgewachsene Ré Soupault (1901–1996) war ein Multitalent: Sie war Bauhaus-Künstlerin, Fotografin, Journalistin, Zeichnerin, Modemacherin – und wirkte seit Ende der Zwanzigerjahre in Paris in avantgardistischen Kreisen. Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg unternahm sie mit einem Vélosolex, einem motorbetriebenen Fahrrad, alleine eine Reise durch Südfrankreich und führte dabei auf losen Blättern ein Tagebuch. Es ist nun unter dem Titel "Kaffee mit Croissant in Avignon" erschienen. Soupault schreibt über Reisebekanntschaften, erkundet Landschaften, verlassene Schlösser und den Neubeginn des Tourismus. Es ist ein herrliches Buch über ein Europa im Umbruch und im Neubeginn. Wenige Monate später setzt sie ihre Reise fort – und gelangt nach Deutschland, ihr Heimatland, und führt abermals Tagebuch, das unter dem Titel "Überall Verwüstung. Abends Kino" erschienen ist.</p><p>In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit dem französischen Schriftsteller Philippe Jaccottet. In seinem sehr persönlichen Buch "Bonjour, Monsieur Courbet" erkundet Jaccottet, der am 30. Juni 100 Jahre alt geworden wäre, die Kunst der Moderne. Und unser "Zitat des Monats" stammt aus dem neuen Roman von Katharina Hagena, "Flusslinien".</p><p> </p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>.</i></p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong><br />- Stig Dagerman: "<i>Trost". </i>Mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. S. Fischer Verlag, 64 S.<br />- Ré Soupault: "<i>Kaffee mit Croissant in Avignon: Reisetagebuch".</i> Verlag Das Wunderhorn, 160 S.<br />- Philippe Jaccottet: "<i>Bonjour, Monsieur Courbet: Künstler, Freunde, kunterbunt".</i> Aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Wallstein Verlag, 197 S.<br />- Katharina Hagena: "<i>Flusslinien". </i>Kiepenheuer & Witsch Verlag, 400 S.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Trost in finsteren Zeiten</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Stig Dagermans poetischer Essay erkundet das Leben ohne Glauben, Ré Soupault reist auf dem Vélosolex durch Frankreich. Und: Philippe Jaccottet über die Kunst der Moderne</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Stig Dagermans poetischer Essay erkundet das Leben ohne Glauben, Ré Soupault reist auf dem Vélosolex durch Frankreich. Und: Philippe Jaccottet über die Kunst der Moderne</itunes:subtitle>
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      <title>Sommer, Sonne, Sachbücher</title>
      <description><![CDATA[Alle Jahre wieder die Frage: Was ist das richtige Buch für den Strand?
Das gilt auch für "Was liest Du gerade?". Maja Beckers und Alexander
Cammann präsentieren diesmal in der Sachbuchfolge vier Sommerbücher,
über die man wunderbar debattieren kann. 

In der Rubrik "Der erste Satz" geht es diesmal um Glamour: Ute Cohen
erklärt, wer oder was alles glamourös sein kann und ob wir in verdammt
unglamourösen Zeiten leben.

Eine neue Sicht auf Thomas Mann bietet Tilmann Lahme in seiner Biografie
des Literaturnobelpreisträgers, pünktlich zu dessen 150. Geburtstag. Sie
wurde in den vergangenen Wochen bereits gefeiert und intensiv
diskutiert: Spiegelt sich in Manns Leben und Werk dessen Homosexualität
noch stärker als bisher bekannt wider?

Ob Musik oder Film, Madonna oder Taylor Swift: Seit den späten
1990er-Jahren sind Frauen in der Popkultur häufig zu globalen Stars
geworden. Für die Journalistin Sophie Gilbert ist dieser Siegeszug aber
kein Anlass zur Freude: Denn hinter solch vermeintlichem Empowerment
steckt in Wahrheit vor allem Sexismus und eine globale pornografische
Kultur. Was ist dran an dieser These?

Der Klassiker stammt diesmal aus dem Jahr 2017 und ist ein etwas anderes
Reisebuch: Rainer Wieland hat in einem prächtigen Band viele Texte
berühmter Deutschland-Touristen aus 2.000 Jahren versammelt: Von Caesar
bis Virginia Woolf, von Mary Shelley bis Andy Warhol erzählen diese
Reisenden davon, wie sie ein ihnen fremdes Land erlebt haben – oft klug
beobachtet, oft saukomisch. Mit diesen Lektüren werden Sie den Sommer
jedenfalls gut überstehen!

 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:

Ute Cohen: Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren. 184
Seiten, zu Klampen, 22 Euro

Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben. 592 Seiten, dtv, 28 Euro

Sophie Gilbert: Girl vs. Girl. Wie Popkultur Frauen gegeneinander
aufbringt. A. d. Englischen übersetzt von Britta Fietzke, 336 Seiten,
Piper, 17,99 Euro

Rainer Wieland: Das Buch der Deutschland-Reisen. Von den alten Römern
bis zu den Weltenbummlern unserer Zeit. 512 Seiten, Propyläen,
antiquarisch erhältlich

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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder die Frage: Was ist das richtige Buch für den Strand? Das gilt auch für "Was liest Du gerade?". Maja Beckers und Alexander Cammann präsentieren diesmal in der Sachbuchfolge vier Sommerbücher, über die man wunderbar debattieren kann. </p><p>In der Rubrik "<i>Der erste Satz"</i> geht es diesmal um Glamour: Ute Cohen erklärt, wer oder was alles glamourös sein kann und ob wir in verdammt unglamourösen Zeiten leben.</p><p>Eine neue Sicht auf Thomas Mann bietet Tilmann Lahme in seiner Biografie des Literaturnobelpreisträgers, pünktlich zu dessen 150. Geburtstag. Sie wurde in den vergangenen Wochen bereits gefeiert und intensiv diskutiert: Spiegelt sich in Manns Leben und Werk dessen Homosexualität noch stärker als bisher bekannt wider?</p><p>Ob Musik oder Film, Madonna oder Taylor Swift: Seit den späten 1990er-Jahren sind Frauen in der Popkultur häufig zu globalen Stars geworden. Für die Journalistin Sophie Gilbert ist dieser Siegeszug aber kein Anlass zur Freude: Denn hinter solch vermeintlichem Empowerment steckt in Wahrheit vor allem Sexismus und eine globale pornografische Kultur. Was ist dran an dieser These?</p><p>Der Klassiker stammt diesmal aus dem Jahr 2017 und ist ein etwas anderes Reisebuch: Rainer Wieland hat in einem prächtigen Band viele Texte berühmter Deutschland-Touristen aus 2.000 Jahren versammelt: Von Caesar bis Virginia Woolf, von Mary Shelley bis Andy Warhol erzählen diese Reisenden davon, wie sie ein ihnen fremdes Land erlebt haben – oft klug beobachtet, oft saukomisch. Mit diesen Lektüren werden Sie den Sommer jedenfalls gut überstehen!</p><p> </p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>.</i></p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Ute Cohen: <i>Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren.</i> 184 Seiten, zu Klampen, 22 Euro</p><p>Tilmann Lahme: <i>Thomas Mann. Ein Leben.</i> 592 Seiten, dtv, 28 Euro</p><p>Sophie Gilbert: <i>Girl vs. Girl. Wie Popkultur Frauen gegeneinander aufbringt.</i> A. d. Englischen übersetzt von Britta Fietzke, 336 Seiten, Piper, 17,99 Euro</p><p>Rainer Wieland: <i>Das Buch der Deutschland-Reisen. Von den alten Römern bis zu den Weltenbummlern unserer Zeit.</i> 512 Seiten, Propyläen, antiquarisch erhältlich</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Aufregende Urlaubslektüre: Sophie Gilbert entlarvt die frauenfeindliche Popkultur, Tilmann Lahme enttarnt Thomas Mann. Dazu: viel Glamour und lustige Deutschland-Reisen</itunes:summary>
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      <title>Berliner und anderes Liebeslieben</title>
      <description><![CDATA[Eine sehr junge literaturinteressierte Frau, die am Gardasee lebt,
verliebt sich auf der Frankfurter Buchmesse in einen sehr viel älteren,
fabelhaft reichen und gebildeten Grandseigneur, der zufällig auch noch
einer der bedeutendsten italienischen Verleger ist. Soweit alles ganz
normal, doch folgt daraus eine 30 Jahre dauernde Liaison zwischen der
deutschen Autorin Anna Katharina Fröhlich und dem Verleger des Adelphi
Verlages Roberto Calasso, deren Bedingungen von Anfang an unverrückbar
waren. Der inzwischen verstorbene Roberto Calasso blieb zeit seines
Lebens gut italienisch verheiratet, obwohl seine Mätresse ihm im Lauf
der Jahre einen Sohn und eine Tochter schenkte. Wir besprechen in
unserem Buchpodcast dieses turbulente und mit viel Sinn für Stil und
Humor geschriebene Erinnerungsbuch an eine aufregende Liebe. Außerdem
geht es um eine sehr interessante Ausgrabung. Im Nachlass des
Historikers Sebastian Haffner hat sich ein bezaubernder kleiner
Paris-Roman aus den frühen 1930er-Jahren gefunden. Darin lebt man mit
einer jungen deutschen Bohème noch einmal ein paar sorglose Tage und
Nächte im alten Paris der Zwischenkriegszeit, obwohl man spürt, dass die
Uhr tickt und man bereits auf einem Pulverfass tanzt. 

Unser Klassiker ist in dieser Podcast-Folge der Berliner Großstadtroman
Fabian von Erich Kästner, der Kästners Unbehagen am wilden Berliner
Liebesleben der späten 1920er-Jahre wunderbar aufs Korn nimmt. 

Unser Zitat des Monats kommt aus dem neuesten Berlin-Roman von Nell Zink
Sister Europe, in dem die Autorin sich über den Berliner
Literaturbetrieb lustig macht. 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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      <pubDate>Sat, 31 May 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr junge literaturinteressierte Frau, die am Gardasee lebt, verliebt sich auf der Frankfurter Buchmesse in einen sehr viel älteren, fabelhaft reichen und gebildeten Grandseigneur, der zufällig auch noch einer der bedeutendsten italienischen Verleger ist. Soweit alles ganz normal, doch folgt daraus eine 30 Jahre dauernde Liaison zwischen der deutschen Autorin Anna Katharina Fröhlich und dem Verleger des Adelphi Verlages Roberto Calasso, deren Bedingungen von Anfang an unverrückbar waren. Der inzwischen verstorbene Roberto Calasso blieb zeit seines Lebens gut italienisch verheiratet, obwohl seine Mätresse ihm im Lauf der Jahre einen Sohn und eine Tochter schenkte. Wir besprechen in unserem Buchpodcast dieses turbulente und mit viel Sinn für Stil und Humor geschriebene Erinnerungsbuch an eine aufregende Liebe. Außerdem geht es um eine sehr interessante Ausgrabung. Im Nachlass des Historikers Sebastian Haffner hat sich ein bezaubernder kleiner Paris-Roman aus den frühen 1930er-Jahren gefunden. Darin lebt man mit einer jungen deutschen Bohème noch einmal ein paar sorglose Tage und Nächte im alten Paris der Zwischenkriegszeit, obwohl man spürt, dass die Uhr tickt und man bereits auf einem Pulverfass tanzt. </p><p>Unser Klassiker ist in dieser Podcast-Folge der Berliner Großstadtroman <i>Fabian</i> von Erich Kästner, der Kästners Unbehagen am wilden Berliner Liebesleben der späten 1920er-Jahre wunderbar aufs Korn nimmt. </p><p>Unser Zitat des Monats kommt aus dem neuesten Berlin-Roman von Nell Zink <i>Sister Europe</i>, in dem die Autorin sich über den Berliner Literaturbetrieb lustig macht. </p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Berliner und anderes Liebeslieben</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Erinnerungen an eine aufregende Liebe. Außerdem: ein Roman über sorglose Tage und Nächte im alten Paris der Zwischenkriegszeit </itunes:summary>
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      <title>Wohnst du noch, oder liest du schon?</title>
      <description><![CDATA[Der erste Satz stammt diesmal von der Autorin und Filmregisseurin Doris
Dörrie, die ein Buch über das Wohnen und ihr Leben geschrieben hat. Maja
Beckers und Alexander Cammann stellen es in der neuen Sachbuchfolge von
Was liest du gerade? vor. Doris Dörrie erzählt davon, wie sich die
Einstellung zum Wohnen seit ihrer Kindheit verändert und was unsere
Wohnträume über uns aussagen. Doris Dörrie feiert am 26. Mai ihren 70.
Geburtstag – wir gratulieren!

Ein erschütterndes, bisher fast unbekanntes Kapitel aus der Geschichte
des Nationalsozialismus hat die polnische Autorin Karolina Sulej in
ihrem sensationellen Buch „Persönliche Dinge“ erstmals aufgearbeitet:
welche Rolle Kleidung und Mode in den KZ spielte, wie sie der
Entmenschlichung der Häftlinge diente und ihnen andererseits manchmal
bei der Bewahrung ihrer Individualität half.

David A. Graham, Reporter bei „The Atlantic“, rekonstruiert in seiner
spannenden Recherche die Ideen und Pläne hinter der Trump-Regierung:
Minutiös wurde in den vergangenen Jahren im Think Tank „The Heritage
Foundation“ all das vorbereitet, womit der Präsident jetzt Amerika
komplett umbauen will.

Neugierig haben nicht nur Katholiken in aller Welt in den vergangenen
Wochen nach Rom gestarrt. Erst starb Papst Franziskus, dann gab es das
geheimnisvolle Konklave, bei dem überraschend der erste Amerikaner auf
dem Heiligen Stuhl landete: Leo XIV. Was es mit dem Amt des Papstes seit
2000 Jahren auf sich hat, erklärt ein 1996 erschienener, jetzt wieder
aktueller Klassiker, Horst Fuhrmanns Geschichte der Päpste.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:

Doris Dörrie: Wohnen. 128 Seiten, Hanser Berlin, 20 Euro

Karolina Sulej: Persönliche Dinge. Was Kleidung aus NS-Lagern uns heute
erzählen kann. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann, 432 Seiten,
Chr. Links, 26 Euro

David A. Graham: Der Masterplan der Trump-Regierung. Aus dem Englischen
von Stephanie Singh, 192 Seiten, S. Fischer, 18 Euro (erscheint am 28.
Mai)

Horst Fuhrmann: Die Päpste. 330 Seiten, C.H. Beck, 19,95 Euro

 

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 May 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Satz stammt diesmal von der Autorin und Filmregisseurin Doris Dörrie, die ein Buch über das Wohnen und ihr Leben geschrieben hat. Maja Beckers und Alexander Cammann stellen es in der neuen Sachbuchfolge von <i>Was liest du gerade?</i> vor. Doris Dörrie erzählt davon, wie sich die Einstellung zum Wohnen seit ihrer Kindheit verändert und was unsere Wohnträume über uns aussagen. Doris Dörrie feiert am 26. Mai ihren 70. Geburtstag – wir gratulieren!</p><p>Ein erschütterndes, bisher fast unbekanntes Kapitel aus der Geschichte des Nationalsozialismus hat die polnische Autorin Karolina Sulej in ihrem sensationellen Buch „Persönliche Dinge“ erstmals aufgearbeitet: welche Rolle Kleidung und Mode in den KZ spielte, wie sie der Entmenschlichung der Häftlinge diente und ihnen andererseits manchmal bei der Bewahrung ihrer Individualität half.</p><p>David A. Graham, Reporter bei „The Atlantic“, rekonstruiert in seiner spannenden Recherche die Ideen und Pläne hinter der Trump-Regierung: Minutiös wurde in den vergangenen Jahren im Think Tank „The Heritage Foundation“ all das vorbereitet, womit der Präsident jetzt Amerika komplett umbauen will.</p><p>Neugierig haben nicht nur Katholiken in aller Welt in den vergangenen Wochen nach Rom gestarrt. Erst starb Papst Franziskus, dann gab es das geheimnisvolle Konklave, bei dem überraschend der erste Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl landete: Leo XIV. Was es mit dem Amt des Papstes seit 2000 Jahren auf sich hat, erklärt ein 1996 erschienener, jetzt wieder aktueller Klassiker, Horst Fuhrmanns Geschichte der Päpste.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p> </p><p>Literaturangaben:</p><p>Doris Dörrie: <i>Wohnen. </i>128 Seiten, Hanser Berlin, 20 Euro</p><p>Karolina Sulej: <i>Persönliche Dinge.</i> Was Kleidung aus NS-Lagern uns heute erzählen kann. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann, 432 Seiten, Chr. Links, 26 Euro</p><p>David A. Graham: D<i>er Masterplan der Trump-Regierung</i>. Aus dem Englischen von Stephanie Singh, 192 Seiten, S. Fischer, 18 Euro (erscheint am 28. Mai)</p><p>Horst Fuhrmann: <i>Die Päpste.</i> 330 Seiten, C.H. Beck, 19,95 Euro</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Doris Dörrie hat ein Buch über das Wohnen und ihr Leben geschrieben. Außerdem: Trumps geheime Pläne und die Traditionen hinter dem neuen Papst Leo XIV.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Doris Dörrie hat ein Buch über das Wohnen und ihr Leben geschrieben. Außerdem: Trumps geheime Pläne und die Traditionen hinter dem neuen Papst Leo XIV.</itunes:subtitle>
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      <title>Ein weiblicher Houellebecq</title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge von "Was liest du gerade?" geht es um zwei der
wichtigsten Gegenwartsautorinnen unserer Zeit: die Französin Annie
Ernaux und die Amerikanerin Rachel Kushner, die in der kommenden Woche
mit ihrem neuen Roman durch Deutschland tourt. Beide haben Neuland in
der Literatur betreten. Annie Ernaux führt in ihrem neuen Buch "Ich
komme nicht aus der Dunkelheit raus" auf schonungslose Weise Protokoll
über den Verfall und das Sterben ihrer Mutter, die an Alzheimer erkrankt
war. 

Und Rachel Kushner lässt in ihrem Roman "See der Schöpfung" eine
abgebrühte amerikanische Undercoveragentin davon erzählen, wie sie in
Südfrankreich eine Gemeinschaft von radikalen Öko-Aussteigern und
Zivilisationskritikern infiltriert und zu Straftaten anstiftet. Einen
lustigen Gastauftritt hat der Schriftsteller Michel Houellebecq, dessen
Ton Rachel Kushner erfrischend zu parodieren versteht. 

Unser monatlicher Klassiker ist der Roman "Der Meister und Margarita"
von Michail Bulgakow. Wer die kongeniale Verfilmung des Romans von
Michael Lockshin gesehen hat, die gerade in deutschen Kinos läuft,
sollte auch das fantastische Feuerwerk der russischen Literatur nicht
verpassen, das von der Kollision eines genialen Künstlers mit der
sowjetischen Staatsmacht erzählt. 

Unser Zitat des Monats stammt aus der aktuellen Neuübersetzung von Scott
Fitzgeralds legendärem Roman "Der große Gatsby" von Bernhard Robben.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Annie Ernaux: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus. Aus dem
Französischen von Sonja Finck, 106 Seiten, Suhrkamp, 22 Euro

Michail Bulgakow: Meister und Margarita. Aus dem Russischen von
Alexander Nitzberg, 608 Seiten, dtv, 15 Euro

Rachel Kushner: See der Schöpfung.  Aus dem Englischen von Bettina
Abarbanell, 480 Seiten, Rowohlt, 26 Euro

Scott Fitzgerald: Der große Gatsby. Aus dem Englischen von Bernhard
Robben, 352 Seiten, Penguin, 30 Euro

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      <pubDate>Sat, 3 May 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge von "Was liest du gerade?" geht es um zwei der wichtigsten Gegenwartsautorinnen unserer Zeit: die Französin Annie Ernaux und die Amerikanerin Rachel Kushner, die in der kommenden Woche mit ihrem neuen Roman durch Deutschland tourt. Beide haben Neuland in der Literatur betreten. Annie Ernaux führt in ihrem neuen Buch "Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus" auf schonungslose Weise Protokoll über den Verfall und das Sterben ihrer Mutter, die an Alzheimer erkrankt war. </p><p>Und Rachel Kushner lässt in ihrem Roman "See der Schöpfung" eine abgebrühte amerikanische Undercoveragentin davon erzählen, wie sie in Südfrankreich eine Gemeinschaft von radikalen Öko-Aussteigern und Zivilisationskritikern infiltriert und zu Straftaten anstiftet. Einen lustigen Gastauftritt hat der Schriftsteller Michel Houellebecq, dessen Ton Rachel Kushner erfrischend zu parodieren versteht. </p><p>Unser monatlicher Klassiker ist der Roman "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow. Wer die kongeniale Verfilmung des Romans von Michael Lockshin gesehen hat, die gerade in deutschen Kinos läuft, sollte auch das fantastische Feuerwerk der russischen Literatur nicht verpassen, das von der Kollision eines genialen Künstlers mit der sowjetischen Staatsmacht erzählt. </p><p>Unser Zitat des Monats stammt aus der aktuellen Neuübersetzung von Scott Fitzgeralds legendärem Roman "Der große Gatsby" von Bernhard Robben.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Annie Ernaux: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus. Aus dem Französischen von Sonja Finck, 106 Seiten, Suhrkamp, 22 Euro</p><p>Michail Bulgakow: Meister und Margarita. Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg, 608 Seiten, dtv, 15 Euro</p><p>Rachel Kushner: See der Schöpfung.  Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, 480 Seiten, Rowohlt, 26 Euro</p><p>Scott Fitzgerald: Der große Gatsby. Aus dem Englischen von Bernhard Robben, 352 Seiten, Penguin, 30 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Ein weiblicher Houellebecq</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:subtitle>Eine Französin erzählt vom dunklen Weg der Alzheimererkrankung ihrer Mutter. Und: Eine amerikanische Undercoveragentin stiftet in Südfrankreich zu Straftaten an.</itunes:subtitle>
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      <title>Wir und die Außerirdischen</title>
      <description><![CDATA[Ostern ist Hasenzeit: Passend dazu hat die britische
Außenpolitikexpertin Chloe Dalton ein zauberhaftes Buch über ein
spezielles Tier geschrieben, über das Maja Beckers und Alexander Cammann
in der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen. "Hase
und ich" erzählt von ihrer Begegnung mit einem verlassenen Hasenjungen,
das sie auf dem Land zu sich nach Hause nimmt und aufzieht, obwohl sie
erst einmal gar keine Ahnung davon hat. Der Hase verändert ihr Leben
komplett, ebenso ihre Sicht auf die Natur.

Momentan wird die Welt von Donald Trump gerade komplett umgekrempelt.
Was das für Deutschland heißt, analysiert Herfried Münkler in seinem
Buch "Macht im Umbruch": Wenn Europa jetzt stärker werden muss, so muss
Deutschland als Wirtschaftsmacht auch stärker führen wollen. Die Rubrik
"Der erste Satz" dreht sich um ein Mode-Buch: Der Philosoph Emanuele
Coccia und der Ex-Gucci-Designer Alessandro Michele erklären, was hinter
Mode heute in unserer Gesellschaft geistig und künstlerisch steckt.

Über den Mars und Außerirdische wird ja gerade wieder viel spekuliert.
Daher stellen wir einen Klassiker von 1957 vor: Der französische Denker
Roland Barthes, hat schon damals in seinen legendären Mythen des
Alltags" einen Essay über "Marsmenschen" geschrieben – der verblüffend
aktuell ist.
 

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de

 

Literaturangaben:
 

Emanuele Coccia/Alessandro Michele: "Das Leben der Formen. Eine
Philosophie der Wiederverzauberung." Aus dem Italienischen von Thomas
Stauder, 256 Seiten, Hanser, 28 Euro

Chloe Dalton: "Hase und ich. Die Geschichte einer außergewöhnlichen
Begegnung." Übersetzt von Claudia Amor, 299 Seiten, Klett-Cotta, 22 Euro

Herfried Münkler: "Macht im Umbruch. Deutschlands Rolle in Europa und
die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts." 431 Seiten, Rowohlt Berlin,
30 Euro

Roland Barthes: Marsmenschen, in: "Mythen des Alltags." Aus dem
Französischen von Horst Brühmann, 325 Seiten, Suhrkamp, 12 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 19 Apr 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist Hasenzeit: Passend dazu hat die britische Außenpolitikexpertin Chloe Dalton ein zauberhaftes Buch über ein spezielles Tier geschrieben, über das Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen. "Hase und ich" erzählt von ihrer Begegnung mit einem verlassenen Hasenjungen, das sie auf dem Land zu sich nach Hause nimmt und aufzieht, obwohl sie erst einmal gar keine Ahnung davon hat. Der Hase verändert ihr Leben komplett, ebenso ihre Sicht auf die Natur.</p><p>Momentan wird die Welt von Donald Trump gerade komplett umgekrempelt. Was das für Deutschland heißt, analysiert Herfried Münkler in seinem Buch "Macht im Umbruch": Wenn Europa jetzt stärker werden muss, so muss Deutschland als Wirtschaftsmacht auch stärker führen wollen. Die Rubrik "Der erste Satz" dreht sich um ein Mode-Buch: Der Philosoph Emanuele Coccia und der Ex-Gucci-Designer Alessandro Michele erklären, was hinter Mode heute in unserer Gesellschaft geistig und künstlerisch steckt.</p><p>Über den Mars und Außerirdische wird ja gerade wieder viel spekuliert. Daher stellen wir einen Klassiker von 1957 vor: Der französische Denker Roland Barthes, hat schon damals in seinen legendären Mythen des Alltags" einen Essay über "Marsmenschen" geschrieben – der verblüffend aktuell ist.<br /> </p><p><i>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter </i><a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a></p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong><br /> </p><p>Emanuele Coccia/Alessandro Michele: "<i>Das Leben der Formen. Eine Philosophie der Wiederverzauberung."</i> Aus dem Italienischen von Thomas Stauder, 256 Seiten, Hanser, 28 Euro</p><p>Chloe Dalton: "<i>Hase und ich. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung."</i> Übersetzt von Claudia Amor, 299 Seiten, Klett-Cotta, 22 Euro</p><p>Herfried Münkler: "<i>Macht im Umbruch. Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts."</i> 431 Seiten, Rowohlt Berlin, 30 Euro</p><p>Roland Barthes: <i>Marsmenschen, in: "Mythen des Alltags." </i>Aus dem Französischen von Horst Brühmann, 325 Seiten, Suhrkamp, 12 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Wir und die Außerirdischen</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Eine Politikexpertin trifft auf einen Hasen, ein französischer Denker auf Marsmenschen. Und: Deutschlands neue Macht und die Philosophie der Mode</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Eine Politikexpertin trifft auf einen Hasen, ein französischer Denker auf Marsmenschen. Und: Deutschlands neue Macht und die Philosophie der Mode</itunes:subtitle>
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      <title>Schneller Sex</title>
      <description><![CDATA[Wir sprechen über den vielleicht schönsten Liebesroman des Frühjahrs.
Roland Schimmelpfennigs "Sie wartet, aber sie weiß nicht, auf wen"
orientiert sich an Arthur Schnitzlers Drama "Reigen". Schimmelpfennig
erzählt in kurzen Episoden von den aktuellen Abgründen unserer
Sehnsüchte, unseres Begehrens, des schnellen und traurigen Liebesakts.
Es treten auf: Soldaten, Angestellte, Reinigungskräfte. In ein
prachtvolles und doch düsteres Fantasiereich entführt uns Christian
Kracht in seinem viel diskutierten neuen Roman "Air" – die Figuren
werden aus ihrem Alltag auf einen anderen Planeten, in einen Traum oder
ins Jenseits katapultiert. Geht es hier um das Ende der Welt? Wenn ja,
dürfte unser Klassiker Vorbild für diese Vision gewesen sein: Lord
Byrons berühmtes Gedicht "Finsternis".

Unser Zitat des Monats kommt von der Gewinnerin des Preises der
Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik, Kristine Bilkau. Ihr
Roman "Halbinsel" handelt vom Klimawandel und der Beziehung einer Mutter
zu ihrer Tochter.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 5 Apr 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprechen über den vielleicht schönsten Liebesroman des Frühjahrs. Roland Schimmelpfennigs "<i>S</i>ie wartet, aber sie weiß nicht, auf wen" orientiert sich an Arthur Schnitzlers Drama "Reigen". Schimmelpfennig erzählt in kurzen Episoden von den aktuellen Abgründen unserer Sehnsüchte, unseres Begehrens, des schnellen und traurigen Liebesakts. Es treten auf: Soldaten, Angestellte, Reinigungskräfte. In ein prachtvolles und doch düsteres Fantasiereich entführt uns Christian Kracht in seinem viel diskutierten neuen Roman "Air"<i> – </i>die Figuren werden aus ihrem Alltag auf einen anderen Planeten, in einen Traum oder ins Jenseits katapultiert. Geht es hier um das Ende der Welt? Wenn ja, dürfte unser Klassiker Vorbild für diese Vision gewesen sein: Lord Byrons berühmtes Gedicht "Finsternis".</p><p>Unser Zitat des Monats kommt von der Gewinnerin des Preises der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik, Kristine Bilkau. Ihr Roman "Halbinsel" handelt vom Klimawandel und der Beziehung einer Mutter zu ihrer Tochter.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter bücher@zeit.de.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Schneller Sex</itunes:title>
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      <itunes:summary>Sehnsucht, Begehren und doch endet der Sex schnell. Roland Schimmelpfennig erzählt von Soldaten und Angestellten. Und: Lord Byron als Vorbild für düstere Science-Fiction</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sehnsucht, Begehren und doch endet der Sex schnell. Roland Schimmelpfennig erzählt von Soldaten und Angestellten. Und: Lord Byron als Vorbild für düstere Science-Fiction</itunes:subtitle>
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      <title>Endlich wird es Frühling!</title>
      <description><![CDATA[In Trumps Amerika herrschen jetzt die Tech-Milliardäre: Grund genug für
Maja Beckers und Alexander Cammann, in der neuen Sachbuchfolge von „Was
liest du gerade?“ über einen Satz von Douglas Rushkoff zu diskutieren.
Der Medientheoretiker aus New York kritisiert in seinem Buch „Survival
of the Richest“ die antidemokratische Gedankenwelt dieser Superreichen.

Herta Lueger war eine legendäre Münchner Nachtclub-Betreiberin und
Domina. Jetzt erzählt die 78-Jährige in „Bardame gesucht – Zimmer
vorhanden“ zusammen mit ihrer Tochter Patricia ihr Leben zwischen
Emanzipation, Kriminalisierung, Drogen, Mord und Halbwelt, von guten und
üblen Freiern, mit Mädchen, die anschaffen, zwischen Glamour und
Abgründen. Wie überzeugend ist dieses etwas andere bundesdeutsche
Sittengemälde?

Eine kleine Vorsilbe beherrscht unsere gesellschaftlichen Debatten:
„post“. Ob Postdemokratie oder Postmoderne, postfaktisch oder
postfeministisch – immer wieder taucht sie auf. Der Philosoph Dieter
Thomä hat jetzt ein erhellendes Buch über diese vier Buchstaben
geschrieben, das uns von ihrer Allgegenwart endlich befreien will.

Passend zur Jahreszeit führt uns der Klassiker diesmal in die Natur: Die
Amerikanerin Susan Fenimore Cooper hat im 19. Jahrhundert ein
hinreißendes Tagebuch über das Leben auf dem Land im Wechsel der
Jahreszeiten geschrieben, über Pflanzen und Tiere, Klima und
Landschaften. Dieser Klassiker des Nature Writing macht Lust auf
Frühling!

Die Literaturangaben zur Folge finden Sie hier.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de

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      <pubDate>Sat, 22 Mar 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In Trumps Amerika herrschen jetzt die Tech-Milliardäre: Grund genug für Maja Beckers und Alexander Cammann, in der neuen Sachbuchfolge von „Was liest du gerade?“ über einen Satz von Douglas Rushkoff zu diskutieren. Der Medientheoretiker aus New York kritisiert in seinem Buch „Survival of the Richest“ die antidemokratische Gedankenwelt dieser Superreichen.</p><p>Herta Lueger war eine legendäre Münchner Nachtclub-Betreiberin und Domina. Jetzt erzählt die 78-Jährige in „Bardame gesucht – Zimmer vorhanden“ zusammen mit ihrer Tochter Patricia ihr Leben zwischen Emanzipation, Kriminalisierung, Drogen, Mord und Halbwelt, von guten und üblen Freiern, mit Mädchen, die anschaffen, zwischen Glamour und Abgründen. Wie überzeugend ist dieses etwas andere bundesdeutsche Sittengemälde?</p><p>Eine kleine Vorsilbe beherrscht unsere gesellschaftlichen Debatten: „post“. Ob Postdemokratie oder Postmoderne, postfaktisch oder postfeministisch – immer wieder taucht sie auf. Der Philosoph Dieter Thomä hat jetzt ein erhellendes Buch über diese vier Buchstaben geschrieben, das uns von ihrer Allgegenwart endlich befreien will.</p><p>Passend zur Jahreszeit führt uns der Klassiker diesmal in die Natur: Die Amerikanerin Susan Fenimore Cooper hat im 19. Jahrhundert ein hinreißendes Tagebuch über das Leben auf dem Land im Wechsel der Jahreszeiten geschrieben, über Pflanzen und Tiere, Klima und Landschaften. Dieser Klassiker des Nature Writing macht Lust auf Frühling!</p><p>Die Literaturangaben zur Folge finden Sie <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-03/02653275-64b0-4725-aeea-9b99dc172ac8.tmp">hier</a>.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-02/buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Susan Fenimore Cooper macht Lust auf die Natur, Douglas Rushkoff erklärt uns die amerikanischen Superreichen. Und: Die Macht einer Vorsilbe und Memoiren aus der Münchner Halbwelt</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Susan Fenimore Cooper macht Lust auf die Natur, Douglas Rushkoff erklärt uns die amerikanischen Superreichen. Und: Die Macht einer Vorsilbe und Memoiren aus der Münchner Halbwelt</itunes:subtitle>
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      <title>Die sogenannte Wirklichkeit</title>
      <description><![CDATA[Was geschieht, wenn lang Verdrängtes wieder an die Oberfläche kommt? In
dem beeindruckenden Roman "Wiederholung" der Norwegerin Vigdis Hjorth
wird die "sogenannte Wirklichkeit" zerbrechlich, als ein unterdrücktes
Familiengeheimnis wieder zutage kommt. Außerdem sprechen Iris Radisch
und Adam Soboczynski über eine sensationelle Neuentdeckung aus Amerika:
Zach Williams Storys "Es werden schöne Tage kommen", übersetzt von
Clemens Setz und Bettina Arbarbanell, passt perfekt zur aktuellen Lage.
Auf nichts ist mehr Verlass, alles wird in jeder Sekunde neu verhandelt.
Das Unheimliche lauert hinter jeder Tür.

Unser Klassiker sind dieses Mal drei Briefe von Sigmund Freud und Rainer
Maria Rilke, die in der Zeitschrift "Sinn und Form" veröffentlicht
wurden. Sie lesen sich wie ein abgebrochenes Therapiegespräch zwischen
einem großen Dichter und seinem Arzt mitten im Ersten Weltkrieg.

Unser Zitat des Monats kommt aus dem Roman "Striker" von Helene
Hegemann.

Die Literaturangaben zur Folge finden Sie hier.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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      <pubDate>Sat, 8 Mar 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Was geschieht, wenn lang Verdrängtes wieder an die Oberfläche kommt? In dem beeindruckenden Roman "Wiederholung" der Norwegerin Vigdis Hjorth wird die "sogenannte Wirklichkeit" zerbrechlich, als ein unterdrücktes Familiengeheimnis wieder zutage kommt. Außerdem sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über eine sensationelle Neuentdeckung aus Amerika: Zach Williams Storys "Es werden schöne Tage kommen", übersetzt von Clemens Setz und Bettina Arbarbanell, passt perfekt zur aktuellen Lage. Auf nichts ist mehr Verlass, alles wird in jeder Sekunde neu verhandelt. Das Unheimliche lauert hinter jeder Tür.</p><p>Unser Klassiker sind dieses Mal drei Briefe von Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke, die in der Zeitschrift "Sinn und Form" veröffentlicht wurden. Sie lesen sich wie ein abgebrochenes Therapiegespräch zwischen einem großen Dichter und seinem Arzt mitten im Ersten Weltkrieg.</p><p>Unser Zitat des Monats kommt aus dem Roman "Striker" von Helene Hegemann.</p><p>Die Literaturangaben zur Folge finden Sie <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-03/wiederholung-vigdis-hjorths-familie-buecherpodcast">hier</a><strong>.</strong></p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="https://dashboard.simplecast.com/accounts/cf104b97-1579-49fb-a545-05f7e578a594/shows/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/f33e3e6d-c98c-48c3-8b9c-f39120a512c6/buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a><strong>.</strong></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Die sogenannte Wirklichkeit</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Vigdis Hjorths &quot;Wiederholung&quot; enthüllt ein Familiengeheimnis. Außerdem im Bücherpodcast: Briefe von Freud und Rilke, die an ein unvollendetes Therapiegespräch erinnern.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Vigdis Hjorths &quot;Wiederholung&quot; enthüllt ein Familiengeheimnis. Außerdem im Bücherpodcast: Briefe von Freud und Rilke, die an ein unvollendetes Therapiegespräch erinnern.</itunes:subtitle>
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      <title>Extrem rechts, extrem erfolgreich</title>
      <description><![CDATA[Leider atemberaubende Zeiten: Kurz vor der Bundestagswahl schauen Maja
Beckers und Alexander Cammann in der Sachbuchfolge von "Was liest du
gerade?" nach rechts außen. Volker Weiß seziert in seinem Buch "Das
Deutsche Demokratische Reich" minutiös die Ideologie der AfD und der
neuen Rechten. Der Historiker beschreibt, wie dort Begriffe umgedeutet
werden und man nicht trotz, sondern wegen Widersprüchlichkeiten
erfolgreich ist.

Dramatisch aktuell ist der Klassiker aus dem Jahr 1930: Thomas Manns
"Deutsche Ansprache", die er kurz nach der Reichstagswahl hielt, bei der
die NSDAP sehr stark hinzugewann. Der Schriftsteller hielt daraufhin ein
vehementes Plädoyer für die Demokratie, gegen die Extreme. Hören wir ihm
heute besser zu als damals?

Außerdem: Lange war er der reichste Mann der Welt, jetzt hat er mit
seinen Memoiren begonnen, drei Bände sollen es werden: Microsoft-Gründer
Bill Gates erzählt in "Source Code" die Geschichte seiner Kindheit und
Jugend im Amerika der 1960er-Jahre und davon, wie ein hochbegabter Junge
in den 1970ern zum Pionier des Computerzeitalters wurde. Nur eine
weitere Klischeevariante vom heute ausgeträumten American Dream – oder
steckt doch mehr in dieser Story eines Multimilliardärs?

Der erste Satz stammt diesmal von Elke Heidenreich, die mit ihrem Buch
"Altern" seit Monaten ganz oben auf der Bestsellerliste rangiert, mit
über 700.000 verkauften Exemplaren – sagenhaft!

Die Literaturangaben zur Folge finden Sie hier.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Feb 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Leider atemberaubende Zeiten: Kurz vor der Bundestagswahl schauen Maja Beckers und Alexander Cammann in der Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" nach rechts außen. Volker Weiß seziert in seinem Buch "Das Deutsche Demokratische Reich" minutiös die Ideologie der AfD und der neuen Rechten. Der Historiker beschreibt, wie dort Begriffe umgedeutet werden und man nicht trotz, sondern wegen Widersprüchlichkeiten erfolgreich ist.</p><p>Dramatisch aktuell ist der Klassiker aus dem Jahr 1930: Thomas Manns "Deutsche Ansprache", die er kurz nach der Reichstagswahl hielt, bei der die NSDAP sehr stark hinzugewann. Der Schriftsteller hielt daraufhin ein vehementes Plädoyer für die Demokratie, gegen die Extreme. Hören wir ihm heute besser zu als damals?</p><p>Außerdem: Lange war er der reichste Mann der Welt, jetzt hat er mit seinen Memoiren begonnen, drei Bände sollen es werden: Microsoft-Gründer Bill Gates erzählt in "Source Code" die Geschichte seiner Kindheit und Jugend im Amerika der 1960er-Jahre und davon, wie ein hochbegabter Junge in den 1970ern zum Pionier des Computerzeitalters wurde. Nur eine weitere Klischeevariante vom heute ausgeträumten American Dream – oder steckt doch mehr in dieser Story eines Multimilliardärs?</p><p>Der erste Satz stammt diesmal von Elke Heidenreich, die mit ihrem Buch "Altern" seit Monaten ganz oben auf der Bestsellerliste rangiert, mit über 700.000 verkauften Exemplaren – sagenhaft!</p><p>Die Literaturangaben zur Folge <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-02/volker-weiss-das-deutsche-demokratische-reich-ideologien-buecherpodcast" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Extrem rechts, extrem erfolgreich</itunes:title>
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      <title>Die Sprache der Liebe</title>
      <description><![CDATA[Wann war das noch mal, als man über Sex sprach wie Ingenieure über den
Bau einer Brücke? In der neuen Folge unseres Buch-Podcasts „Was liest du
gerade?“ diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue
Buch von Michael Köhlmeier, „Die Verdorbenen“. Darin geht es um die
Liebe in den wüsten Siebzigerjahren, als man sich von allen
Liebeskonventionen befreien wollte und nicht wusste, wie das geht. Die
langweilige, „warmbackene“ Liebe der Eltern war kein Vorbild mehr. Man
wollte lieber gefährlich, radikal und unbedingt sein. Die Anleitung zum
Lieben kam aus Filmen und Büchern. Auf die Frage, was es ist, das man im
Leben auf alle Fälle wenigstens einmal tun möchte, hatte man dann
manchmal nur die schlimmste aller möglichen Antworten.

Außerdem geht es um den gefeierten neuen Roman „Verzauberte
Vorbestimmung“ von Jonas Lüscher. Nach seiner schweren Covid-Erkrankung,
die der Autor nur mithilfe hoch technisierter Apparatemedizin überlebte,
hat er ein wildes Buch über das Verhältnis von Mensch und Maschine
geschrieben. Es geht auf den Spuren des Schriftstellers Peter Weiss nach
Südfrankreich und Böhmen, aber auch nach Ägypten und in eine von Cyborgs
bevölkerte Zukunft. Eindrückliche Todesbilder und düstere Träume von
einer menschenleeren, durchtechnisierten Maschinenwelt begleiten diese
Reise. Am Ende ist es auch hier die Liebe, die alles retten darf.

Unser Zitat der Woche kommt aus dem Roman „Monique bricht aus“ von
Édouard Louis (aus dem Französischen von Sonja Finck), in dem der
französische Autor von der Befreiung seiner Mutter aus einer
gewaltvollen Liebesbeziehung zu einem alkoholabhängigen Pariser
Hausmeister berichtet. Unser Klassiker ist passend zu dem Roman von
Jonas Lüscher: Peter Weiss' Novelle „Der Schatten des Körpers des
Kutschers“. Der 1960 zum ersten Mal erschienene Miniroman ist in seinem
überwältigenden, hyperpräzisen Beschreibungsrausch womöglich ein Vorbild
für den Stil von Jonas Lüscher. Aber auch sonst ist er ein mitreißendes
kleines Werk deutscher Nachkriegsliteratur, dessen mächtige
Innovationskraft bis heute anhält.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:

Michael Köhlmeier: „Die Verdorbenen“, Hanser Verlag, 160 S., 23 Euro 

Jonas Lüscher: „Verzauberte Vorbestimmung“, Carl Hanser Verlag, 352 S.,
26 Euro

Édouard Louis: „Monique bricht aus“, S. Fischer Verlag, 160 S., 22 Euro

Peter Weiss: „Der Schatten des Körpers des Kutschers“, Suhrkamp Verlag,
100 S., 15 Euro

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      <pubDate>Sat, 8 Feb 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wann war das noch mal, als man über Sex sprach wie Ingenieure über den Bau einer Brücke? In der neuen Folge unseres Buch-Podcasts „Was liest du gerade?“ diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von Michael Köhlmeier, „Die Verdorbenen“. Darin geht es um die Liebe in den wüsten Siebzigerjahren, als man sich von allen Liebeskonventionen befreien wollte und nicht wusste, wie das geht. Die langweilige, „warmbackene“ Liebe der Eltern war kein Vorbild mehr. Man wollte lieber gefährlich, radikal und unbedingt sein. Die Anleitung zum Lieben kam aus Filmen und Büchern. Auf die Frage, was es ist, das man im Leben auf alle Fälle wenigstens einmal tun möchte, hatte man dann manchmal nur die schlimmste aller möglichen Antworten.</p><p>Außerdem geht es um den gefeierten neuen Roman „Verzauberte Vorbestimmung“ von Jonas Lüscher. Nach seiner schweren Covid-Erkrankung, die der Autor nur mithilfe hoch technisierter Apparatemedizin überlebte, hat er ein wildes Buch über das Verhältnis von Mensch und Maschine geschrieben. Es geht auf den Spuren des Schriftstellers Peter Weiss nach Südfrankreich und Böhmen, aber auch nach Ägypten und in eine von Cyborgs bevölkerte Zukunft. Eindrückliche Todesbilder und düstere Träume von einer menschenleeren, durchtechnisierten Maschinenwelt begleiten diese Reise. Am Ende ist es auch hier die Liebe, die alles retten darf.</p><p>Unser Zitat der Woche kommt aus dem Roman „Monique bricht aus“ von Édouard Louis (aus dem Französischen von Sonja Finck), in dem der französische Autor von der Befreiung seiner Mutter aus einer gewaltvollen Liebesbeziehung zu einem alkoholabhängigen Pariser Hausmeister berichtet. Unser Klassiker ist passend zu dem Roman von Jonas Lüscher: Peter Weiss' Novelle „Der Schatten des Körpers des Kutschers“. Der 1960 zum ersten Mal erschienene Miniroman ist in seinem überwältigenden, hyperpräzisen Beschreibungsrausch womöglich ein Vorbild für den Stil von Jonas Lüscher. Aber auch sonst ist er ein mitreißendes kleines Werk deutscher Nachkriegsliteratur, dessen mächtige Innovationskraft bis heute anhält.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a>.</p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Michael Köhlmeier: „Die Verdorbenen“, Hanser Verlag, 160 S., 23 Euro </p><p>Jonas Lüscher: „Verzauberte Vorbestimmung“, Carl Hanser Verlag, 352 S., 26 Euro</p><p>Édouard Louis: „Monique bricht aus“, S. Fischer Verlag, 160 S., 22 Euro</p><p>Peter Weiss: „Der Schatten des Körpers des Kutschers“, Suhrkamp Verlag, 100 S., 15 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Die Sprache der Liebe</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Michael Köhlmeiers neues Buch beschreibt den Befreiungsdrang in der Liebe der Siebzigerjahre. Außerdem im Bücherpodcast: Jonas Lüscher erzählt von seiner Covid-Erkrankung.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Michael Köhlmeiers neues Buch beschreibt den Befreiungsdrang in der Liebe der Siebzigerjahre. Außerdem im Bücherpodcast: Jonas Lüscher erzählt von seiner Covid-Erkrankung.</itunes:subtitle>
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      <title>Hilft jetzt nur noch Alkohol?</title>
      <description><![CDATA[Dry January: So beginnt für viele Menschen das neue Jahr. Also beginnen
wir 2025 mit Alkohol oder, genauer gesagt, ohne ihn. In der ersten
Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" in diesem Jahr ist Maja Beckers
wieder als Host dabei und wir diskutieren über das neue Buch des
Bestsellerautors Bas Kast: "Warum ich keinen Alkohol mehr trinke". Er
will uns erklären, wie gefährlich ein Leben selbst mit nur geringen
Mengen Wein oder Bier ist und warum wir daher lieber komplett abstinent
leben sollten. Kann er damit überzeugen?

Außerdem stellen wir das Buch von Caroline Darian vor: Unter dem Titel
"Und ich werde dich nie wieder Papa nennen" schreibt die Tochter von
Gisèle Pelicot über die entsetzliche Geschichte ihres Vaters, dessen
Verbrechen jüngst im Prozess von Avignon dank des Opfers, dank ihrer
Mutter geahndet werden konnten.

Den ersten Satz liefert diesmal Robert Habeck mit seinem Buch "Den Bach
rauf", in dem der Kanzlerkandidat der Grünen seine grundsätzliche
politische Sicht der krisenhaften Lage den Wählern vermitteln will.

Und die furchtbaren Bilder vom brennenden Los Angeles vor Augen erinnern
wir an einen Klassiker, der wie kein anderer diese Stadt mit ihren
krassen Widersprüchen erforscht hat: Der kalifornische Stadtsoziologe
Mike Davis hat in "City of Quartz" bereits 1990 Glanz und vor allem
Elend dieses sehr speziellen amerikanischen Traums kritisiert und immer
wieder vor Gewalt und Katastrophen gewarnt.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:
Robert Habeck: "Den Bach rauf. Eine Kursbestimmung", Kiepenheuer &
Witsch, 141 S., 18 Euro
Bas Kast: "Warum ich keinen Alkohol mehr trinke. Eine Entscheidungshilfe
auf Basis neuester wissenschaftlicher Studien", S. Fischer, 109 S., 20
Euro
Caroline Darian: "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen",
Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 22 Euro
Mike Davis: "City of Quartz. Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles",
Assoziation A, 422 Seiten, 24 Euro

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      <pubDate>Sat, 25 Jan 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Dry January: So beginnt für viele Menschen das neue Jahr. Also beginnen wir 2025 mit Alkohol oder, genauer gesagt, ohne ihn. In der ersten Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" in diesem Jahr ist Maja Beckers wieder als Host dabei und wir diskutieren über das neue Buch des Bestsellerautors Bas Kast: "Warum ich keinen Alkohol mehr trinke". Er will uns erklären, wie gefährlich ein Leben selbst mit nur geringen Mengen Wein oder Bier ist und warum wir daher lieber komplett abstinent leben sollten. Kann er damit überzeugen?</p><p>Außerdem stellen wir das Buch von Caroline Darian vor: Unter dem Titel "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen" schreibt die Tochter von Gisèle Pelicot über die entsetzliche Geschichte ihres Vaters, dessen Verbrechen jüngst im Prozess von Avignon dank des Opfers, dank ihrer Mutter geahndet werden konnten.</p><p>Den ersten Satz liefert diesmal Robert Habeck mit seinem Buch "Den Bach rauf", in dem der Kanzlerkandidat der Grünen seine grundsätzliche politische Sicht der krisenhaften Lage den Wählern vermitteln will.</p><p>Und die furchtbaren Bilder vom brennenden Los Angeles vor Augen erinnern wir an einen Klassiker, der wie kein anderer diese Stadt mit ihren krassen Widersprüchen erforscht hat: Der kalifornische Stadtsoziologe Mike Davis hat in "City of Quartz" bereits 1990 Glanz und vor allem Elend dieses sehr speziellen amerikanischen Traums kritisiert und immer wieder vor Gewalt und Katastrophen gewarnt.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank"><i>buecher@zeit.de</i></a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong><br />Robert Habeck: "Den Bach rauf. Eine Kursbestimmung", Kiepenheuer & Witsch, 141 S., 18 Euro<br />Bas Kast: "Warum ich keinen Alkohol mehr trinke. Eine Entscheidungshilfe auf Basis neuester wissenschaftlicher Studien", S. Fischer, 109 S., 20 Euro<br />Caroline Darian: "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen", Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 22 Euro<br />Mike Davis: "City of Quartz. Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles", Assoziation A, 422 Seiten, 24 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Bas Kasts neuer Bestseller erklärt, warum Wein, Bier und Co. lebensgefährlich sind. Außerdem im Bücherpodcast: Die Tochter von Gisèle Pelicot erzählt ihre Geschichte.</itunes:summary>
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      <title>Große Wohnungen, kleine Gefühle</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Buch-Podcasts "Was liest du gerade?" sprechen
Iris Radisch und Adam Soboczynski über aktuelle Neuerscheinungen des
neuen Jahres. Julia Schoch hat ihre autofiktionale Trilogie "Biographie
einer Frau" abgeschlossen, in der sie dem Wandel der Liebe in
verschiedenen Lebensabschnitten nachgeht. Trifft es zu, dass wir im Lauf
unseres Lebens immer größere Wohnungen, aber immer kleinere Gefühle
haben? Heute geht es um den letzten Band "Wild nach einem wilden Traum",
in dem die Autorin von einer lange zurückliegenden "love affair" mit
einem katalanischen Schriftsteller erzählt. Die Liebe, bekennt sie,
steht in ihrem Leben immer für etwas Früheres, Älteres, das verloren
gegangen ist. Ist sie am Ende vielleicht vor allem Einbildung, also
Literatur?

In dem großen Roman "Sehr geehrte Frau Ministerin" von Ursula Krechel
ist die Liebe von Einsamkeit und hellsichtiger Desillusion abgelöst
worden. Hier werden vier Frauenleben erzählt und kunstvoll miteinander
verlinkt: das Leben einer älteren Fachverkäuferin für Reformhausartikel
mit ihrem erwachsenen Sohn, das einer Lateinlehrerin mit ihrem Faible
für Agrippina, der Mutter des römischen Imperators Nero, und das einer
Justizministerin, die beinahe das Schicksal von Agrippina erleidet.
Ursula Krechel erzählt von rätselhaften Mutter-Sohn-Beziehungen, von
Alter, Krankheit und Gewalt gegen Frauen. "Die Frau", heißt es
lakonisch, "ist lästig in der Geschichte, sie muss verschwinden. Am
besten, sie räumt sich selber aus dem Weg, sodass kein Schatten von ihr
auf die Geschichte fällt und die Männergeschichte unaufhaltsam ihren
Lauf nimmt."

Unser Klassiker ist die kleine Rede "Lübeck als geistige Lebensform" aus
dem Jahr 1926, in der Thomas Mann, der vor 150 Jahren geboren wurde,
sich zu seinen Wurzeln bekannt hat. Lübeck hat dem Jubilar beim
Schreiben stets als Kompass gedient. Vom Lübecker Bürger ist er zum
Weltbürger geworden, der mit norddeutscher Nüchternheit und Humor zu
einem europäischen Humanismus fand. 

Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal aus dem neuen Roman
Wackelkontakt von Wolf Haas.

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie
unter buecher@zeit.de.  

Literaturangaben:

Julia Schoch: Wild nach einem wilden Traum, dtv, 176 Seiten, 23 Euro

Ursula Krechel: Sehr geehrte Frau Ministerin, Klett-Cotta, 368 Seiten,
26 Euro

Thomas Mann: Lübeck als geistige Lebensform, erschienen in Essays III,
1926 bis 1933 als Teil der Gesamtausgabe im S. Fischer Verlag

Wolf Haas: Wackelkontakt, Hanser, 240 Seiten, 25 Euro

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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      <pubDate>Sat, 11 Jan 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Buch-Podcasts "Was liest du gerade?" sprechen <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Iris_Radisch/index.xml">Iris Radisch</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Adam_Soboczynski/index.xml">Adam Soboczynski</a> über aktuelle Neuerscheinungen des neuen Jahres. Julia Schoch hat ihre autofiktionale Trilogie "Biographie einer Frau" abgeschlossen, in der sie dem Wandel der Liebe in verschiedenen Lebensabschnitten nachgeht. Trifft es zu, dass wir im Lauf unseres Lebens immer größere Wohnungen, aber immer kleinere Gefühle haben? Heute geht es um den letzten Band "Wild nach einem wilden Traum", in dem die Autorin von einer lange zurückliegenden "love affair" mit einem katalanischen Schriftsteller erzählt. Die Liebe, bekennt sie, steht in ihrem Leben immer für etwas Früheres, Älteres, das verloren gegangen ist. Ist sie am Ende vielleicht vor allem Einbildung, also Literatur?</p><p>In dem großen Roman "Sehr geehrte Frau Ministerin" von Ursula Krechel ist die Liebe von Einsamkeit und hellsichtiger Desillusion abgelöst worden. Hier werden vier Frauenleben erzählt und kunstvoll miteinander verlinkt: das Leben einer älteren Fachverkäuferin für Reformhausartikel mit ihrem erwachsenen Sohn, das einer Lateinlehrerin mit ihrem Faible für Agrippina, der Mutter des römischen Imperators Nero, und das einer Justizministerin, die beinahe das Schicksal von Agrippina erleidet. Ursula Krechel erzählt von rätselhaften Mutter-Sohn-Beziehungen, von Alter, Krankheit und Gewalt gegen Frauen. "Die Frau", heißt es lakonisch, "ist lästig in der Geschichte, sie muss verschwinden. Am besten, sie räumt sich selber aus dem Weg, sodass kein Schatten von ihr auf die Geschichte fällt und die Männergeschichte unaufhaltsam ihren Lauf nimmt."</p><p>Unser Klassiker ist die kleine Rede "Lübeck als geistige Lebensform" aus dem Jahr 1926, in der Thomas Mann, der vor 150 Jahren geboren wurde, sich zu seinen Wurzeln bekannt hat. Lübeck hat dem Jubilar beim Schreiben stets als Kompass gedient. Vom Lübecker Bürger ist er zum Weltbürger geworden, der mit norddeutscher Nüchternheit und Humor zu einem europäischen Humanismus fand. </p><p>Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal aus dem neuen Roman <i>Wackelkontakt</i> von Wolf Haas.</p><p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter <i>buecher@zeit.de</i>.  </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Julia Schoch: Wild nach einem wilden Traum, dtv, 176 Seiten, 23 Euro</p><p>Ursula Krechel: Sehr geehrte Frau Ministerin, Klett-Cotta, 368 Seiten, 26 Euro</p><p>Thomas Mann: Lübeck als geistige Lebensform, erschienen in Essays III, 1926 bis 1933 als Teil der Gesamtausgabe im S. Fischer Verlag</p><p>Wolf Haas: Wackelkontakt, Hanser, 240 Seiten, 25 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Große Wohnungen, kleine Gefühle</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Liebe, Einsamkeit und ein Bekenntnis zu Lübeck. Der Bücherpodcast knöpft sich Neuerscheinungen des noch jungen Jahres vor. Und kommt natürlich an einem Mann nicht vorbei.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Liebe, Einsamkeit und ein Bekenntnis zu Lübeck. Der Bücherpodcast knöpft sich Neuerscheinungen des noch jungen Jahres vor. Und kommt natürlich an einem Mann nicht vorbei.</itunes:subtitle>
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      <title>Droht uns ein neues 1933?</title>
      <description><![CDATA[Die letzte Sachbuchfolge von "Was liest Du gerade?" 2024 wird diesmal
wieder mit einem Gasthost präsentiert: Nora Bossong ist am Mikro dabei,
die in diesem Jahr ihren Roman "Reichskanzlerplatz" veröffentlichte und
auch schon Sachbücher geschrieben hat. Nebenbei klären wir die Frage,
welche Lektüre sie als Schriftstellerin auf die einsame Insel mitnehmen
würde – ziemlich wilde Lektüre, so viel sei schon verraten.

Den ersten Satz liefert diesmal Tobias Haberl mit seinem Buch "Unter
Heiden": Der Journalist erzählt in persönlichen Erlebnissen und
Reflexionen von seiner Glaubenssuche und vom Unverständnis, auf das er
heute trifft, wenn er sich als Katholik outet.

Steht heute wieder der Faschismus vor der Tür? Diese Frage wird momentan
oft und heftig diskutiert, weil die Demokratie kriselt und die AfD immer
stärker wird. Zur Klärung taucht Jens Bisky in seinem Buch "Die
Entscheidung" in die Endphase der Weimarer Republik ein und erzählt
minutiös von deren Untergang – aber was kann man überhaupt aus dieser
Geschichte für heute lernen?

Auf nach Paris! Eine faszinierende Zeitreise dorthin unternimmt László
Földényi in seinem Buch "Der lange Schatten der Guillotine": Er flaniert
durch die Metropole im 19. Jahrhundert, schaut auf alte Artikel, Bilder
und Fotografien, um zu erklären, wie sich an diesem Ort seit der
Französischen Revolution unser modernes, nervöses Bewusstsein
entwickelte.

Auch die Klassikerin stammt diesmal aus Ungarn: Die 2019 verstorbene
Ágnes Heller war eine der wichtigsten philosophischen Stimmen ihrer
Zeit. In ihrem Buch "Von der Utopie zur Dystopie" dreht sich alles um
die Ängste und die Hoffnungen, mit denen die Menschen seit der Antike
auf die Zukunft schauen – und warum die Furcht heute bessere Romane
produziert.

Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de.  

Literaturangaben:

Tobias Haberl: Unter Heiden, btb, 288 Seiten, 22 Euro

Jens Bisky: Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1933, Rowohlt Berlin,
640 Seiten, 34 Euro

László Földényi: Der lange Schatten der Guillotine. Lebensbilder aus dem
Paris des neunzehnten Jahrhunderts, Matthes & Seitz, 302 Seiten, 28 Euro

Ágnes Heller: Von der Utopie zur Dystopie. Was können wir uns wünschen?
Edition Konturen, 95 Seiten, 19,80 Euro

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      <pubDate>Sat, 28 Dec 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Sachbuchfolge von "Was liest Du gerade?" 2024 wird diesmal wieder mit einem Gasthost präsentiert: Nora Bossong ist am Mikro dabei, die in diesem Jahr ihren Roman "Reichskanzlerplatz" veröffentlichte und auch schon Sachbücher geschrieben hat. Nebenbei klären wir die Frage, welche Lektüre sie als Schriftstellerin auf die einsame Insel mitnehmen würde – ziemlich wilde Lektüre, so viel sei schon verraten.</p><p>Den ersten Satz liefert diesmal Tobias Haberl mit seinem Buch "Unter Heiden": Der Journalist erzählt in persönlichen Erlebnissen und Reflexionen von seiner Glaubenssuche und vom Unverständnis, auf das er heute trifft, wenn er sich als Katholik outet.</p><p>Steht heute wieder der Faschismus vor der Tür? Diese Frage wird momentan oft und heftig diskutiert, weil die Demokratie kriselt und die AfD immer stärker wird. Zur Klärung taucht Jens Bisky in seinem Buch "Die Entscheidung" in die Endphase der Weimarer Republik ein und erzählt minutiös von deren Untergang – aber was kann man überhaupt aus dieser Geschichte für heute lernen?</p><p>Auf nach Paris! Eine faszinierende Zeitreise dorthin unternimmt László Földényi in seinem Buch "Der lange Schatten der Guillotine": Er flaniert durch die Metropole im 19. Jahrhundert, schaut auf alte Artikel, Bilder und Fotografien, um zu erklären, wie sich an diesem Ort seit der Französischen Revolution unser modernes, nervöses Bewusstsein entwickelte.</p><p>Auch die Klassikerin stammt diesmal aus Ungarn: Die 2019 verstorbene Ágnes Heller war eine der wichtigsten philosophischen Stimmen ihrer Zeit. In ihrem Buch "Von der Utopie zur Dystopie" dreht sich alles um die Ängste und die Hoffnungen, mit denen die Menschen seit der Antike auf die Zukunft schauen – und warum die Furcht heute bessere Romane produziert.</p><p>Das Team von <i>Was liest du gerade?</i> erreichen Sie unter <i>buecher@zeit.de</i>.  </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Tobias Haberl: Unter Heiden, btb, 288 Seiten, 22 Euro</i></p><p><i>Jens Bisky: Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1933, Rowohlt Berlin, 640 Seiten, 34 Euro</i></p><p><i>László Földényi: Der lange Schatten der Guillotine. Lebensbilder aus dem Paris des neunzehnten Jahrhunderts, Matthes & Seitz, 302 Seiten, 28 Euro</i></p><p><i>Ágnes Heller: Von der Utopie zur Dystopie. Was können wir uns wünschen? Edition Konturen, 95 Seiten, 19,80 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Droht uns ein neues 1933?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Wie eine Demokratie untergeht, erklärt ein neues Buch über die Weimarer Republik. Außerdem im Bücherpodcast: Ein moderner Katholik verteidigt seinen Glauben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Wie eine Demokratie untergeht, erklärt ein neues Buch über die Weimarer Republik. Außerdem im Bücherpodcast: Ein moderner Katholik verteidigt seinen Glauben.</itunes:subtitle>
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      <title>Vom Alltag in der Schwerelosigkeit</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen
Iris Radisch und Adam Soboczynski über Samantha Harveys himmlischen
Roman "Umlaufbahnen". Die diesjährige Gewinnerin des wichtigsten
britischen Literaturpreises, des Man Booker Prize, erzählt von einer
Weltraumstation, auf der sechs Astronauten und Kosmonauten um die Erde
fliegen. Wie sieht ihr Alltag im All aus? Von welchen Hoffnungen,
welchen Sehnsüchten zehren diese Frauen und Männer in der
Schwerelosigkeit? Wir lernen: Dieser kleine Planet namens Erde ist nicht
nur verdammt verletzlich, er ist ungeheuer schön. 
In Lucy Frickes Bestsellerroman "Das Fest" wird Jakob 50 Jahre alt und
steckt in der schlimmsten Midlife-Crisis: keine Beziehung, kein Kind,
kein Haus. Und der Regisseur ist nicht einmal beruflich sonderlich
erfolgreich. Sein Geburtstag wird trotzdem zu einer Feier des Lebens. 
Unser Klassiker ist diesmal Simone de Beauvoirs "Die Mandarins von
Paris". Sie entführt uns in die Intellektuellenszene Frankreichs am Ende
des Zweiten Weltkriegs. Welche Hoffnungen haben die jungen Literaten und
Künstlerinnen? Was denken sie über Amerika? Taugt die Sowjetunion als
Vorbild? Und: Wie wird geliebt? 
Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal von den Schriftstellern Martin
Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre. In ihrem neuen Gesprächsband
"Kein Grund, gleich so rumzuschreien" unterhalten sie sich über Hotels,
Küchen und schlechten Service, aber auch über existenzielle Fragen des
Lebens. 
 

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      <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über Samantha Harveys himmlischen Roman "Umlaufbahnen". Die diesjährige Gewinnerin des wichtigsten britischen Literaturpreises, des Man Booker Prize, erzählt von einer Weltraumstation, auf der sechs Astronauten und Kosmonauten um die Erde fliegen. Wie sieht ihr Alltag im All aus? Von welchen Hoffnungen, welchen Sehnsüchten zehren diese Frauen und Männer in der Schwerelosigkeit? Wir lernen: Dieser kleine Planet namens Erde ist nicht nur verdammt verletzlich, er ist ungeheuer schön. <br /><br />In Lucy Frickes Bestsellerroman "Das Fest" wird Jakob 50 Jahre alt und steckt in der schlimmsten Midlife-Crisis: keine Beziehung, kein Kind, kein Haus. Und der Regisseur ist nicht einmal beruflich sonderlich erfolgreich. Sein Geburtstag wird trotzdem zu einer Feier des Lebens. <br /><br />Unser Klassiker ist diesmal Simone de Beauvoirs "Die Mandarins von Paris". Sie entführt uns in die Intellektuellenszene Frankreichs am Ende des Zweiten Weltkriegs. Welche Hoffnungen haben die jungen Literaten und Künstlerinnen? Was denken sie über Amerika? Taugt die Sowjetunion als Vorbild? Und: Wie wird geliebt? <br /><br />Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal von den Schriftstellern Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre. In ihrem neuen Gesprächsband "Kein Grund, gleich so rumzuschreien" unterhalten sie sich über Hotels, Küchen und schlechten Service, aber auch über existenzielle Fragen des Lebens. <br /> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Vom Alltag in der Schwerelosigkeit</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Der Booker-Preis-gekrönte Roman &quot;Umlaufbahnen&quot; von Samantha Harvey erzählt vom Leben auf einer Weltraumstation. Wie sieht der Alltag im All aus?</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Booker-Preis-gekrönte Roman &quot;Umlaufbahnen&quot; von Samantha Harvey erzählt vom Leben auf einer Weltraumstation. Wie sieht der Alltag im All aus?</itunes:subtitle>
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      <title>Kennen wir Angela Merkel wirklich?</title>
      <description><![CDATA[Diese Woche sind Angela Merkels lang erwartete Memoiren unter dem Titel
Freiheit erschienen. 700 Seiten, übersetzt in mehr als 30 Sprachen, nach
zwei Tagen waren sie allein in Deutschland 80.000-mal verkauft. Und in
Washington präsentiert die Ex-Kanzlerin ihr Buch mit Barack Obama.

Grund genug für ein brandaktuelles Sachbuch-Spezial von Was liest du
gerade?, ganz anders als sonst: Alles dreht sich diesmal um Merkels
Buch, und zu Gast am Mikro ist Heinz Bude, der Soziologe und
Generationen-Experte.

Merkels Memoiren standen sofort im Zentrum der Debatten, momentan wird
heftig darüber diskutiert, was ihre politischen Fehler und Irrtümer
waren und wie Merkel darüber heute schreibt. In diesem Podcast versuchen
wir stattdessen einen anderen, analytischen Blick: Was steckt hinter dem
Merkel-Hype und dem Merkel-Bashing? Was will die Ex-Kanzlerin mit ihrem
Buch? Wie typisch oder untypisch ist sie für ihre Generation, wie
wichtig ist ihre DDR-Herkunft? Versteht man sie nach der Lektüre besser,
die erste Kanzlerin, eine Frau aus Ostdeutschland, die dann 16 Jahre
lang regierte und Weltpolitik managte? Wir wollen ergründen, wie sie das
geschafft hat und was das über die Deutschen sagt – und wie Angela
Merkel ihre Geschichte heute für uns erzählt.

Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. 

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      <pubDate>Sat, 30 Nov 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche sind <a href="https://www.zeit.de/thema/angela-merkel" target="_blank">Angela Merkels</a> lang erwartete Memoiren unter dem Titel <a href="https://www.zeit.de/2024/49/freiheit-angela-merkel-memoiren-biografie-erfahrungen" target="_blank"><i>Freiheit</i></a> erschienen. 700 Seiten, übersetzt in mehr als 30 Sprachen, nach zwei Tagen waren sie allein in Deutschland 80.000-mal verkauft. Und in Washington präsentiert die Ex-Kanzlerin ihr Buch mit Barack Obama.</p><p>Grund genug für ein brandaktuelles Sachbuch-Spezial von <i>Was liest du gerade?</i>, ganz anders als sonst: Alles dreht sich diesmal um Merkels Buch, und zu Gast am Mikro ist <a href="https://www.zeit.de/autoren/B/Heinz_Bude/index.xml" target="_blank">Heinz Bude</a>, der Soziologe und Generationen-Experte.</p><p>Merkels Memoiren standen sofort im Zentrum der Debatten, momentan wird heftig darüber diskutiert, was ihre politischen Fehler und Irrtümer waren und wie Merkel darüber heute schreibt. In diesem Podcast versuchen wir stattdessen einen anderen, analytischen Blick: Was steckt hinter dem Merkel-Hype und dem Merkel-Bashing? Was will die Ex-Kanzlerin mit ihrem Buch? Wie typisch oder untypisch ist sie für ihre Generation, wie wichtig ist ihre DDR-Herkunft? Versteht man sie nach der Lektüre besser, die erste Kanzlerin, eine Frau aus Ostdeutschland, die dann 16 Jahre lang regierte und Weltpolitik managte? Wir wollen ergründen, wie sie das geschafft hat und was das über die Deutschen sagt – und wie Angela Merkel ihre Geschichte heute für uns erzählt.</p><p>Das Team von <i>Was liest du gerade?</i> erreichen Sie unter <i>buecher@zeit.de</i>. </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Kennen wir Angela Merkel wirklich?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Heftig kritisiert, nostalgisch beklatscht: Kein Buch polarisiert aktuell so sehr wie die Erinnerungen der Ex-Kanzlerin. Eine Spezialfolge über Angela Merkels Memoiren</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Heftig kritisiert, nostalgisch beklatscht: Kein Buch polarisiert aktuell so sehr wie die Erinnerungen der Ex-Kanzlerin. Eine Spezialfolge über Angela Merkels Memoiren</itunes:subtitle>
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      <title>Zauberberg an der Ostsee</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Buch-Podcast „Was liest du gerade?“ sprechen
Iris Radisch und Adam Soboczynski über die fantastische Aktualität eines
der bedeutendsten Romane der deutschen Literatur: „Der Zauberberg“ von
Thomas Mann erschien vor genau 100 Jahren und lässt uns in die Debatten
einer großen europäischen Umbruchszeit eintauchen, aus denen wir viel
für unsere Gegenwart lernen können. 

Im neuen Roman „Man kann auch in die Höhe fallen“ von Joachim Meyerhoff
geht es auch um eine Krise: in diesem Fall um die Lebens- und
Schreibkrise des berühmten deutschen Schauspielers und Autors, aus der
er während eines langen Kuraufenthalts bei seiner vor Lebensenergie nur
so sprühenden 86-jährigen Mutter an der Ostsee wieder herausfindet –
indem er ungemein unterhaltsam von ihr erzählt. 

Auch in dem autobiographischen Roman „Vilhelms Zimmer“ von Tove
Ditlevsen geht es um die Lebenskrise einer berühmten Autorin, die nicht
weiterleben kann, nachdem sie von ihrem vierten Ehemann, dem
Chefredakteur einer Kopenhagener Zeitung, verlassen wurde. Anrührend und
mit dem mitreißenden Humor der Verzweifelten erzählt die spät
wiederentdeckte dänische Schriftstellerin von ihrer gescheiterten Ehe
und ihren vergeblichen Versuchen, das Leben durch eine skurrile
Heiratsannonce noch einmal neu zu starten.

Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal aus dem neuen Buch „Das
Schattengetuschel“ von Botho Strauß, der am 2. Dezember 80 Jahre alt
wird.

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.

 

Literaturangaben:

Thomas Mann: Der Zauberberg, Fischer Taschenbuch Verlag, 1120 Seiten, 22
Euro 

Joachim Meyerhoff: Man kann auch in die Höhe fallen, Kiepenheuer und
Witsch Verlag, 368 Seiten, 26 Euro

Tove Ditlevsen: Vilhelms Zimmer, Aufbau Verlag, 206 Seiten, 22 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 16 Nov 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Buch-Podcast „Was liest du gerade?“ sprechen <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Iris_Radisch/index.xml">Iris Radisch</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Adam_Soboczynski/index.xml">Adam Soboczynski</a> über die fantastische Aktualität eines der bedeutendsten Romane der deutschen Literatur: „Der Zauberberg“ von Thomas Mann erschien vor genau 100 Jahren und lässt uns in die Debatten einer großen europäischen Umbruchszeit eintauchen, aus denen wir viel für unsere Gegenwart lernen können. </p><p>Im neuen Roman „Man kann auch in die Höhe fallen“ von Joachim Meyerhoff geht es auch um eine Krise: in diesem Fall um die Lebens- und Schreibkrise des berühmten deutschen Schauspielers und Autors, aus der er während eines langen Kuraufenthalts bei seiner vor Lebensenergie nur so sprühenden 86-jährigen Mutter an der Ostsee wieder herausfindet – indem er ungemein unterhaltsam von ihr erzählt. </p><p>Auch in dem autobiographischen Roman „Vilhelms Zimmer“ von Tove Ditlevsen geht es um die Lebenskrise einer berühmten Autorin, die nicht weiterleben kann, nachdem sie von ihrem vierten Ehemann, dem Chefredakteur einer Kopenhagener Zeitung, verlassen wurde. Anrührend und mit dem mitreißenden Humor der Verzweifelten erzählt die spät wiederentdeckte dänische Schriftstellerin von ihrer gescheiterten Ehe und ihren vergeblichen Versuchen, das Leben durch eine skurrile Heiratsannonce noch einmal neu zu starten.</p><p>Unser Zitat des Monats stammt dieses Mal aus dem neuen Buch „Das Schattengetuschel“ von Botho Strauß, der am 2. Dezember 80 Jahre alt wird.</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Thomas Mann: Der Zauberberg, Fischer Taschenbuch Verlag, 1120 Seiten, 22 Euro </p><p>Joachim Meyerhoff: Man kann auch in die Höhe fallen, Kiepenheuer und Witsch Verlag, 368 Seiten, 26 Euro</p><p>Tove Ditlevsen: Vilhelms Zimmer, Aufbau Verlag, 206 Seiten, 22 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Zauberberg an der Ostsee</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Wie kommen wir aus der Krise wieder heraus? Manchmal einfach durch die Kraft des Erzählens. Und mit so sensationell guten Krisen-Büchern wie dem „Zauberberg“ von Thomas Mann oder den Romanen von Joachim Meyerhoff und Tove Ditlevsen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Wie kommen wir aus der Krise wieder heraus? Manchmal einfach durch die Kraft des Erzählens. Und mit so sensationell guten Krisen-Büchern wie dem „Zauberberg“ von Thomas Mann oder den Romanen von Joachim Meyerhoff und Tove Ditlevsen.</itunes:subtitle>
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      <title>Was genau ist mit Thomas Gottschalk los?</title>
      <description><![CDATA[Die Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" diesmal etwas anders als
sonst: Thea Dorn ist am Mikro als Gast-Host dabei, die Essayistin,
Schriftstellerin und Moderatorin des "Literarischen Quartetts" im ZDF. 

Den "Ersten Satz" liefert Svenja Flaßpöhler in ihrem Essay "Streiten":
Warum ist Streit so wichtig, privat und gesellschaftlich – und was
unterscheidet ihn von der Diskussion, der Debatte, dem
Miteinanderreden? 
Heftigen Streit ausgelöst hat aktuell die Entertainerlegende Thomas
Gottschalk mit seinem Buch "Ungefiltert": Er zieht darin mächtig vom
Leder gegen den Zeitgeist, gegen Influencer, den öffentlich-rechtlichen
Rundfunk und gegen alles, was ihm sonst momentan nicht passt. Erleben
wir das persönliche Drama eines 74-Jährigen oder lohnt sich die
Diskussion über einige von Gottschalks Thesen?

Die Journalistin und Historikerin Anne Applebaum hat neulich in
Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen. Jetzt
schreibt sie in ihrem Buch "Die Achse der Autokraten", wie gefährlich
die neuen Allianzen zwischen China, Russland, Iran und diversen anderen
diktatorisch regierten Ländern für die Demokratien weltweit sind. 

Wenige Tage vor den Schicksalswahlen in Amerika schauen wir auf eine
Klassikerin, die uns dieses faszinierende Land mit seinen politischen
Dramen erklärt: Hannah Arendts Buch "Über die Revolution" von 1963. Sie
erklärt darin, wie der Amerikanischen Revolution im 18. Jahrhundert die
"Gründung der Freiheit" gelang. Wäre Hannah Arendt heute auch noch so
optimistisch?

Sie erreichen das Team von "Was liest Du gerade?"
 unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Svenja Flaßpöhler: Streiten, Hanser Berlin, 128 Seiten, 20 Euro

Thomas Gottschalk: Ungefiltert. Bekenntnisse von einem, der den Mund
nicht halten kann, Penguin, 320 Seiten, 24 Euro

Anne Applebaum: Die Achse der Autokraten. Korruption, Kontrolle,
Propaganda: Wie Diktatoren sich gegenseitig an der Macht halten, aus dem
Englischen von Jürgen Neubauer, Penguin, 208 Seiten, 26 Euro

Hannah Arendt: Über die Revolution, Piper, 544 Seiten, 16 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sun, 3 Nov 2024 08:03:11 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" diesmal etwas anders als sonst: Thea Dorn ist am Mikro als Gast-Host dabei, die Essayistin, Schriftstellerin und Moderatorin des "Literarischen Quartetts" im ZDF. </p><p>Den "Ersten Satz" liefert Svenja Flaßpöhler in ihrem Essay "Streiten": Warum ist Streit so wichtig, privat und gesellschaftlich – und was unterscheidet ihn von der Diskussion, der Debatte, dem Miteinanderreden? <br /><br />Heftigen Streit ausgelöst hat aktuell die Entertainerlegende Thomas Gottschalk mit seinem Buch "Ungefiltert": Er zieht darin mächtig vom Leder gegen den Zeitgeist, gegen Influencer, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und gegen alles, was ihm sonst momentan nicht passt. Erleben wir das persönliche Drama eines 74-Jährigen oder lohnt sich die Diskussion über einige von Gottschalks Thesen?</p><p>Die Journalistin und Historikerin Anne Applebaum hat neulich in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen. Jetzt schreibt sie in ihrem Buch "Die Achse der Autokraten", wie gefährlich die neuen Allianzen zwischen China, Russland, Iran und diversen anderen diktatorisch regierten Ländern für die Demokratien weltweit sind. </p><p>Wenige Tage vor den Schicksalswahlen in Amerika schauen wir auf eine Klassikerin, die uns dieses faszinierende Land mit seinen politischen Dramen erklärt: Hannah Arendts Buch "Über die Revolution" von 1963. Sie erklärt darin, wie der Amerikanischen Revolution im 18. Jahrhundert die "Gründung der Freiheit" gelang. Wäre Hannah Arendt heute auch noch so optimistisch?</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest Du gerade?"  unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Svenja Flaßpöhler: Streiten, Hanser Berlin, 128 Seiten, 20 Euro</i></p><p><i>Thomas Gottschalk: Ungefiltert. Bekenntnisse von einem, der den Mund nicht halten kann, Penguin, 320 Seiten, 24 Euro</i></p><p><i>Anne Applebaum: Die Achse der Autokraten. Korruption, Kontrolle, Propaganda: Wie Diktatoren sich gegenseitig an der Macht halten, aus dem Englischen von Jürgen Neubauer, Penguin, 208 Seiten, 26 Euro</i></p><p><i>Hannah Arendt: Über die Revolution, Piper, 544 Seiten, 16 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Was genau ist mit Thomas Gottschalk los?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Momentan diskutieren alle über den Bestseller des Entertainers – wir auch. Und Hannah Arendt hilft uns vor den US-Wahlen, Amerika zu verstehen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Momentan diskutieren alle über den Bestseller des Entertainers – wir auch. Und Hannah Arendt hilft uns vor den US-Wahlen, Amerika zu verstehen.</itunes:subtitle>
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      <title>Die Berlin-Paris-Connection (live von Buchmesse)</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen
Iris Radisch und Adam Soboczynski über Zurückgebliebene und Aussortierte
der Zeitläufe in Berlin und in Paris. Im neuen Roman "Unser Ole" von
Katja Lange-Müller geht es um zwei alte Frauen – eine aus dem Westen,
eine aus dem Osten –, die zusammen in einem heruntergekommenen Dorfhaus
im Speckgürtel Berlins in einer Zweck-WG leben. Doch plötzlich liegt
eine der beiden tot auf dem Treppenabsatz, und der seelisch kranke Enkel
ist auch verschwunden. Fast ein Krimi, aber auch ein Seelendrama, das
ungeschminkt und heiter vom Überleben der Kriegskindergeneration in
Deutschland erzählt.

Auch im Roman "Memory Lane" des französischen Literaturnobelpreisträgers
Patrick Modiano geht es um Übriggebliebene und Lebenskünstler. In diesem
Fall um ein Pariser Freundesgrüppchen, das sich nach dem Zweiten
Weltkrieg im verblichenen Glanz früherer Tage sonnt, bis diese
Scheinexistenz zusammenkracht und die Freunde sich in alle Winde
verstreuen.

Unser Klassiker verbreitet Mut: Bertolt Brechts "Unwürdige Greisin"
zeigt uns, wie man im Alter noch einmal ganz neu anfangen kann.

Und unser Zitat des Monats stammt dieses Mal von der frisch gekürten
Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, die sich auf beeindruckende Weise
den dunklen Seiten der koreanischen Geschichte zuwendet.

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 11:00:40 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Iris_Radisch/index.xml">Iris Radisch</a> und <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Adam_Soboczynski/index.xml">Adam Soboczynski</a> über Zurückgebliebene und Aussortierte der Zeitläufe in Berlin und in Paris. Im neuen Roman "Unser Ole" von Katja Lange-Müller geht es um zwei alte Frauen – eine aus dem Westen, eine aus dem Osten –, die zusammen in einem heruntergekommenen Dorfhaus im Speckgürtel Berlins in einer Zweck-WG leben. Doch plötzlich liegt eine der beiden tot auf dem Treppenabsatz, und der seelisch kranke Enkel ist auch verschwunden. Fast ein Krimi, aber auch ein Seelendrama, das ungeschminkt und heiter vom Überleben der Kriegskindergeneration in Deutschland erzählt.</p><p>Auch im Roman "Memory Lane" des französischen Literaturnobelpreisträgers Patrick Modiano geht es um Übriggebliebene und Lebenskünstler. In diesem Fall um ein Pariser Freundesgrüppchen, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg im verblichenen Glanz früherer Tage sonnt, bis diese Scheinexistenz zusammenkracht und die Freunde sich in alle Winde verstreuen.</p><p>Unser Klassiker verbreitet Mut: Bertolt Brechts "Unwürdige Greisin" zeigt uns, wie man im Alter noch einmal ganz neu anfangen kann.</p><p>Und unser Zitat des Monats stammt dieses Mal von der frisch gekürten Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, die sich auf beeindruckende Weise den dunklen Seiten der koreanischen Geschichte zuwendet.</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Die Berlin-Paris-Connection (live von Buchmesse)</itunes:title>
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      <itunes:summary>In der Livefolge von der Frankfurter Buchmesse geht es um zwei Romane, die melancholisch und humorvoll von der Kunst des Überlebens in der Nachkriegszeit erzählen.</itunes:summary>
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      <title>Wieder unterwegs mit Hape Kerkeling</title>
      <description><![CDATA[Er ist wieder mal ganz oben auf der Bestsellerliste, bei uns liefert er
den Ersten Satz: Diesmal hat Hape Kerkeling mit Gebt mir etwas Zeit ein
Buch über sich und seine Vorfahren geschrieben – mit auch politisch
überraschenden Ergebnissen. Man kann aus seiner Recherche lernen, wie
vielfältig Deutschland in Sachen Herkunft seit Jahrhunderten ist.
Erfindet sich da ein Entertainer etwa neu?

Die prominente Aktivistin und Bestsellerautorin Naomi Klein begibt sich
in ihrem Buch Doppelgänger auf die Spur einer merkwürdigen Geschichte,
die sehr viel mit ihr persönlich zu tun hat: Immer wieder wird sie im
Internet mit der bekannten Feministin Naomi Wolf verwechselt, die sich
von einer linken Ikone in eine rechte Verschwörungstheoretikerin
verwandelt hat. Was sagt diese Verwandlung über das Amerika von heute,
kurz vor den Präsidentschaftswahlen? Wie konnte so etwas überhaupt in
dieser Gesellschaft passieren? Und wie selbstkritisch müssen Linke wie
Naomi Klein mit ihren eigenen Illusionen umgehen, wenn es um die
Verteidigung von Demokratie und Öffentlichkeit geht?

Verlust – das ist vielleicht das zentrale Gefühl unserer Gegenwart.
Jeder kennt es, und ausgerechnet jetzt wirkt es als Krisenverstärker in
den westlichen Gesellschaften. Der Soziologe Andreas Reckwitz erklärt in
seinem bahnbrechenden Buch Verlust erstmals, weshalb diese Krisen von
heute mit Verlust zusammenhängen und warum Fortschritt nicht mehr so
wichtig ist. Wie können wir als Gesellschaft lernen, mit Verlusten
umzugehen, um die Zukunft zu meistern? Merke: Keine Angst mehr vor
Verlust!

Als Klassiker empfehlen unsere Hosts diesmal Walden von Henry David
Thoreau: 1845 zog sich der amerikanische Autor in eine Blockhütte
zurück, wo er zwei Jahre in der Einsamkeit des Waldes lebte. Über diese
existenzielle Erfahrung schrieb er ein berühmtes Buch, das die Natur,
Freiraum und menschliches Dasein, Amerikas Geist und die Grenzen der
Zivilisation verknüpfte. Hilft uns diese Lektüre heute wieder?

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade?  unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit. Meine Chronik der Ereignisse,
Piper, 368 Seiten, 24 Euro

Naomi Klein: Doppelgänger. Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart.
Übersetzt von Peter Robert und Rita Seuß, S. Fischer, 496 S., 29 Euro

Andreas Reckwitz: Verlust. Ein Grundproblem der Moderne, Suhrkamp, 463
Seiten, 32 Euro

Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern. Diverse
Übersetzungen und Ausgaben auf Deutsch

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      <pubDate>Sat, 5 Oct 2024 06:22:21 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Er ist wieder mal ganz oben auf der Bestsellerliste, bei uns liefert er den <i>Ersten Satz</i>: Diesmal hat Hape Kerkeling mit <i>Gebt mir etwas Zeit</i> ein Buch über sich und seine Vorfahren geschrieben – mit auch politisch überraschenden Ergebnissen. Man kann aus seiner Recherche lernen, wie vielfältig Deutschland in Sachen Herkunft seit Jahrhunderten ist. Erfindet sich da ein Entertainer etwa neu?</p><p>Die prominente Aktivistin und Bestsellerautorin Naomi Klein begibt sich in ihrem Buch <i>Doppelgänger</i> auf die Spur einer merkwürdigen Geschichte, die sehr viel mit ihr persönlich zu tun hat: Immer wieder wird sie im Internet mit der bekannten Feministin Naomi Wolf verwechselt, die sich von einer linken Ikone in eine rechte Verschwörungstheoretikerin verwandelt hat. Was sagt diese Verwandlung über das Amerika von heute, kurz vor den Präsidentschaftswahlen? Wie konnte so etwas überhaupt in dieser Gesellschaft passieren? Und wie selbstkritisch müssen Linke wie Naomi Klein mit ihren eigenen Illusionen umgehen, wenn es um die Verteidigung von Demokratie und Öffentlichkeit geht?</p><p>Verlust – das ist vielleicht das zentrale Gefühl unserer Gegenwart. Jeder kennt es, und ausgerechnet jetzt wirkt es als Krisenverstärker in den westlichen Gesellschaften. Der Soziologe Andreas Reckwitz erklärt in seinem bahnbrechenden Buch <i>Verlust</i> erstmals, weshalb diese Krisen von heute mit Verlust zusammenhängen und warum Fortschritt nicht mehr so wichtig ist. Wie können wir als Gesellschaft lernen, mit Verlusten umzugehen, um die Zukunft zu meistern? Merke: Keine Angst mehr vor Verlust!</p><p>Als Klassiker empfehlen unsere Hosts diesmal <i>Walden</i> von Henry David Thoreau: 1845 zog sich der amerikanische Autor in eine Blockhütte zurück, wo er zwei Jahre in der Einsamkeit des Waldes lebte. Über diese existenzielle Erfahrung schrieb er ein berühmtes Buch, das die Natur, Freiraum und menschliches Dasein, Amerikas Geist und die Grenzen der Zivilisation verknüpfte. Hilft uns diese Lektüre heute wieder?</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade? </i> unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit. Meine Chronik der Ereignisse, Piper, 368 Seiten, 24 Euro</i></p><p><i>Naomi Klein: Doppelgänger. Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart. Übersetzt von Peter Robert und Rita Seuß, S. Fischer, 496 S., 29 Euro</i></p><p><i>Andreas Reckwitz: Verlust. Ein Grundproblem der Moderne, Suhrkamp, 463 Seiten, 32 Euro</i></p><p><i>Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern. Diverse Übersetzungen und Ausgaben auf Deutsch</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Wieder unterwegs mit Hape Kerkeling</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür: Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren über verrückte Vorfahren, eine rechte Doppelgängerin und das aktuelle gesellschaftliche Verlustgefühl.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür: Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren über verrückte Vorfahren, eine rechte Doppelgängerin und das aktuelle gesellschaftliche Verlustgefühl.</itunes:subtitle>
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      <title>Kampf und Glamour</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge unseres Buchpodcasts Was liest du gerade? lassen Iris
Radisch und Adam Soboczynski sich von der deutsch-indischen Autorin
Mithu Sanyal auf eine Zeitreise ins London um 1906 mitnehmen. In ihrem
neuen Roman Antchristie begegnen wir den Helden der indischen
Befreiungsbewegung und erleben die Debatten mit Mahatma Gandhi. Sollen
sich die Inder vom Joch des britischen Kolonialismus mit oder ohne
Gewalt befreien? Und was ist anders, wenn man die Weltgeschichte
konsequent aus indischer Perspektive betrachtet? Eine wichtige Frage ist
auch: Schafft es Mithu Sanyal, ihren schon aus Identitti bekannten Sinn
für scharfen Witz und Humor in die wortreichen Auseinandersetzungen über
den britischen Kolonialismus hineinzuschmuggeln? 

David Wagners Roman Verkin fußt auf einer wahren Begebenheit: Er handelt
von der Lebensgeschichte einer türkischen Armenierin und dem Schicksal
ihrer Familie, die dem Völkermord 1915/16 ausgesetzt war. Verkins Vater
gelingt es, als Unternehmer in der türkischen Gesellschaft aufzusteigen,
auch mit fragwürdigen Mitteln. Die Tochter, heute Ende siebzig, führt
ein illustres Jetset-Leben, das sie immer wieder in die höchsten Kreise
und die Popkultur führt. Wagner besucht seine Protagonistin immer wieder
in Istanbul. Und ist auch mit einer dunklen Seite Verkins konfrontiert:
Wie passt es, dass sie sich für Erdoğans AKP engagiert?

Unser Klassiker ist diesmal eine sensationelle Neuentdeckung: Völlig
überraschend sind fünf neue und bedeutende Briefe von Heinrich von
Kleist (1777–1811) aufgefunden worden. Wir können ihn erstmals als
unmittelbaren Beobachter einer Schlacht erleben – und als einen Agenten
in Aktion mit einer politischen Mission. Kleist gehörte einem Kreis von
Napoleon-Gegnern an, die sich konspirativ einem Befreiungsprojekt
verschrieben haben: Die Deutschen sollten sich vereinen und Napoleon in
einem nationalen Volksaufstand niederringen. Als das Vorhaben scheitert,
ist Kleist am Boden zerstört. Die Briefe zeigen, wie sich der große
Dichter des Zerbrochenen Krugs und der Marquise von O… auch politisch
ins Abseits manövrierte.     
 

Unser Zitat des Monats kommt aus Parade, dem neuen Buch der
kanadisch-britischen Autorin Rachel Cusk, in dem es um die nur schwer zu
erreichende Vereinbarkeit von Mutterschaft und weiblichem Künstlertum
geht.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge unseres Buchpodcasts <i>Was liest du gerade?</i> lassen Iris Radisch und Adam Soboczynski sich von der deutsch-indischen Autorin Mithu Sanyal auf eine Zeitreise ins London um 1906 mitnehmen. In ihrem neuen Roman <i>Antchristie</i> begegnen wir den Helden der indischen Befreiungsbewegung und erleben die Debatten mit Mahatma Gandhi. Sollen sich die Inder vom Joch des britischen Kolonialismus mit oder ohne Gewalt befreien? Und was ist anders, wenn man die Weltgeschichte konsequent aus indischer Perspektive betrachtet? Eine wichtige Frage ist auch: Schafft es Mithu Sanyal, ihren schon aus <i>Identitti</i> bekannten Sinn für scharfen Witz und Humor in die wortreichen Auseinandersetzungen über den britischen Kolonialismus hineinzuschmuggeln? </p><p>David Wagners Roman <i>Verkin</i> fußt auf einer wahren Begebenheit: Er handelt von der Lebensgeschichte einer türkischen Armenierin und dem Schicksal ihrer Familie, die dem Völkermord 1915/16 ausgesetzt war. Verkins Vater gelingt es, als Unternehmer in der türkischen Gesellschaft aufzusteigen, auch mit fragwürdigen Mitteln. Die Tochter, heute Ende siebzig, führt ein illustres Jetset-Leben, das sie immer wieder in die höchsten Kreise und die Popkultur führt. Wagner besucht seine Protagonistin immer wieder in Istanbul. Und ist auch mit einer dunklen Seite Verkins konfrontiert: Wie passt es, dass sie sich für Erdoğans AKP engagiert?</p><p>Unser Klassiker ist diesmal eine sensationelle Neuentdeckung: Völlig überraschend sind fünf neue und bedeutende Briefe von Heinrich von Kleist (1777–1811) aufgefunden worden. Wir können ihn erstmals als unmittelbaren Beobachter einer Schlacht erleben – und als einen Agenten in Aktion mit einer politischen Mission. Kleist gehörte einem Kreis von Napoleon-Gegnern an, die sich konspirativ einem Befreiungsprojekt verschrieben haben: Die Deutschen sollten sich vereinen und Napoleon in einem nationalen Volksaufstand niederringen. Als das Vorhaben scheitert, ist Kleist am Boden zerstört. Die Briefe zeigen, wie sich der große Dichter des <i>Zerbrochenen Krugs</i> und der <i>Marquise von O… </i>auch politisch ins Abseits manövrierte.     <br /> </p><p>Unser Zitat des Monats kommt aus <i>Parade, </i>dem neuen Buch der kanadisch-britischen Autorin Rachel Cusk, in dem es um die nur schwer zu erreichende Vereinbarkeit von Mutterschaft und weiblichem Künstlertum geht.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="48527150" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/f7e93674-ddd1-4d7e-b188-4efc21f189ed/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f&amp;awEpisodeId=f7e93674-ddd1-4d7e-b188-4efc21f189ed&amp;feed=5SvofDLL"/>
      <itunes:title>Kampf und Glamour</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Die deutsche Literatur des Herbstes ist weltläufig. Von der Istanbuler Upperclass zu indischen Freiheitskämpfern, die gegen den britischen Kolonialismus aufstehen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die deutsche Literatur des Herbstes ist weltläufig. Von der Istanbuler Upperclass zu indischen Freiheitskämpfern, die gegen den britischen Kolonialismus aufstehen.</itunes:subtitle>
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      <title>Geld beruhigt auch nicht immer</title>
      <description><![CDATA[Der Sommer geht zu Ende, es beginnt der Herbst mit vielen neuen
Sachbüchern, die Diskussionen auslösen werden. In Amerika hat das Samuel
Moyn schon geschafft: Mit seinem Buch Der Liberalismus gegen sich selbst
greift der Ideenhistoriker berühmte Klassiker des liberalen Denkens nach
1945 an, von Hannah Arendt, Isaiah Berlin bis hin zu Karl Popper und
Judith Shklar. Alle seien sie mitschuldig am Aufstieg Trumps und der
heutigen Schwäche der westlichen Demokratie – denn der Liberalismus
dieser Denker sei einseitig gewesen. Hat Moyn recht mit seiner Attacke?

Die Welt der Superreichen ist vor den Blicken der Normalverdiener
meistens gut geschützt. Der Journalistin Julia Friedrichs gelingt jetzt
ein Blick an Bord der Luxusjachten und hinter die Mauern und Hecken um
all die großen Villen: Ihre Recherche schaut auf Statistiken ebenso wie
auf ganz normalen superreichen Lebensalltag, auf das gute oder schlechte
Gewissen, das auf immensen Reichtum folgt. Die Privilegien kommen ebenso
vor wie die Sinnkrisen dieser Elite, während die Autorin nach Antworten
sucht, wie eine Gesellschaft, die gerecht sein will, obszöne
Ungleichheit in den Griff bekommen kann.

Der "Erste Satz" stammt diesmal aus dem Buch von Barbara Bleisch, Mitte
des Lebens: Darin geht es um die schon so oft beklagte Midlife-Crisis –
aber diesmal ganz anders als sonst. Denn die Philosophin Bleisch erklärt
auf originelle Art, weshalb diese "besten Jahre" eigentlich ziemlich
lässig sein können und auch noch überraschend viele neue Chancen bieten.

Als Klassikerin empfehlen unsere Hosts diesmal Hannah Arendt mit zwei
neu entdeckten Texten, die in dem Band Über Palästina erschienen sind.
Sie zeigen die weltberühmte Denkerin von einer wenig bekannten Seite:
als politisch hellwache Zeitgenossin, die sich schon in den 1940er- und
1950er-Jahren Gedanken über Lösungen im Nahostkonflikt machte. Und diese
Gedanken sind leider immer noch hochaktuell.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Barbara Bleisch: Mitte des Lebens. Eine Philosophie der besten Jahre,
Hanser, 272 Seiten, 25 Euro

Samuel Moyn: Der Liberalismus gegen sich selbst. Intellektuelle im
Kalten Krieg und die Entstehung der Gegenwart, übersetzt von Christine
Pries, Suhrkamp, 303 Seiten, 30 Euro

Julia Friedrichs: Crazy Rich. Die geheime Welt der Superreichen, Berlin
Verlag, 384 Seiten, 24 Euro

Hannah Arendt: Über Palästina, übersetzt von Mieke Hiegemann, Piper, 272
Seiten, 22 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 7 Sep 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer geht zu Ende, es beginnt der Herbst mit vielen neuen Sachbüchern, die Diskussionen auslösen werden. In Amerika hat das Samuel Moyn schon geschafft: Mit seinem Buch <i>Der Liberalismus gegen sich selbst</i> greift der Ideenhistoriker berühmte Klassiker des liberalen Denkens nach 1945 an, von Hannah Arendt, Isaiah Berlin bis hin zu Karl Popper und Judith Shklar. Alle seien sie mitschuldig am Aufstieg Trumps und der heutigen Schwäche der westlichen Demokratie – denn der Liberalismus dieser Denker sei einseitig gewesen. Hat Moyn recht mit seiner Attacke?</p><p>Die Welt der Superreichen ist vor den Blicken der Normalverdiener meistens gut geschützt. Der Journalistin Julia Friedrichs gelingt jetzt ein Blick an Bord der Luxusjachten und hinter die Mauern und Hecken um all die großen Villen: Ihre Recherche schaut auf Statistiken ebenso wie auf ganz normalen superreichen Lebensalltag, auf das gute oder schlechte Gewissen, das auf immensen Reichtum folgt. Die Privilegien kommen ebenso vor wie die Sinnkrisen dieser Elite, während die Autorin nach Antworten sucht, wie eine Gesellschaft, die gerecht sein will, obszöne Ungleichheit in den Griff bekommen kann.</p><p>Der "Erste Satz" stammt diesmal aus dem Buch von Barbara Bleisch, <i>Mitte des Lebens</i>: Darin geht es um die schon so oft beklagte Midlife-Crisis – aber diesmal ganz anders als sonst. Denn die Philosophin Bleisch erklärt auf originelle Art, weshalb diese "besten Jahre" eigentlich ziemlich lässig sein können und auch noch überraschend viele neue Chancen bieten.</p><p>Als Klassikerin empfehlen unsere Hosts diesmal Hannah Arendt mit zwei neu entdeckten Texten, die in dem Band <i>Über Palästina</i> erschienen sind. Sie zeigen die weltberühmte Denkerin von einer wenig bekannten Seite: als politisch hellwache Zeitgenossin, die sich schon in den 1940er- und 1950er-Jahren Gedanken über Lösungen im Nahostkonflikt machte. Und diese Gedanken sind leider immer noch hochaktuell.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Barbara Bleisch: Mitte des Lebens. Eine Philosophie der besten Jahre, Hanser, 272 Seiten, 25 Euro</i></p><p><i>Samuel Moyn: Der Liberalismus gegen sich selbst. Intellektuelle im Kalten Krieg und die Entstehung der Gegenwart, übersetzt von Christine Pries, Suhrkamp, 303 Seiten, 30 Euro</i></p><p><i>Julia Friedrichs: Crazy Rich. Die geheime Welt der Superreichen, Berlin Verlag, 384 Seiten, 24 Euro</i></p><p><i>Hannah Arendt: Über Palästina, übersetzt von Mieke Hiegemann, Piper, 272 Seiten, 22 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Geld beruhigt auch nicht immer</itunes:title>
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      <itunes:summary>Los geht&apos;s mit dem aufregenden Sachbuch-Herbst: mit einer Recherche unter Superreichen und einer Attacke auf Hannah Arendt und Co.</itunes:summary>
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      <title>Sex mit Künstlicher Intelligenz</title>
      <description><![CDATA[Wir sprechen über Alexander Schimmelbuschs neuen Roman „Karma“, der
einen Blick in die Zukunft wagt. Wie sieht Deutschland im Jahr 2033 aus?
Was wird die Künstliche Intelligenz mit uns machen? Und vor allem: Wie
steht es in wenigen Jahren um die Liebe und den Sex?

Auch Martina Hefters neuer Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“
handelt von der Liebe im digitalen Zeitalter. Die Heldin des Romans
treibt in ihrer Leipziger Wohnung nachts ein aufregendes Spiel mit
Love-Scammern. Also mit Männern, die einsamen Frauen auf Instagram Liebe
versprechen, um ihnen am Ende ihr Geld abzuknöpfen. Doch hier hält die
Erzählerin souverän alle Fäden in der Hand, während ihr schwer kranker
Partner im Nebenzimmer an seinem Roman arbeitet.

Unser Klassiker ist Robert Musils erster Roman „Die  Verwirrungen des
Zöglings Törless“ aus dem Jahr 1906. Er  bietet nicht nur erstklassigen
Lesegenuss, sondern auch reichlich Stoff, um über den spektakulären
Untergang der Welt des 19. Jahrhunderts, sowie über die Entdeckung
sexueller und seelischer Abgründe zu diskutieren.

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      <pubDate>Sat, 24 Aug 2024 09:05:18 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprechen über Alexander Schimmelbuschs neuen Roman „Karma“, der einen Blick in die Zukunft wagt. Wie sieht Deutschland im Jahr 2033 aus? Was wird die Künstliche Intelligenz mit uns machen? Und vor allem: Wie steht es in wenigen Jahren um die Liebe und den Sex?</p><p>Auch Martina Hefters neuer Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ handelt von der Liebe im digitalen Zeitalter. Die Heldin des Romans treibt in ihrer Leipziger Wohnung nachts ein aufregendes Spiel mit Love-Scammern. Also mit Männern, die einsamen Frauen auf Instagram Liebe versprechen, um ihnen am Ende ihr Geld abzuknöpfen. Doch hier hält die Erzählerin souverän alle Fäden in der Hand, während ihr schwer kranker Partner im Nebenzimmer an seinem Roman arbeitet.</p><p>Unser Klassiker ist Robert Musils erster Roman „Die  Verwirrungen des Zöglings Törless“ aus dem Jahr 1906. Er  bietet nicht nur erstklassigen Lesegenuss, sondern auch reichlich Stoff, um über den spektakulären Untergang der Welt des 19. Jahrhunderts, sowie über die Entdeckung sexueller und seelischer Abgründe zu diskutieren.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Sex mit Künstlicher Intelligenz</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Alexander Schimmelbusch und Martina Hefter suchen in ihren Romanen nach Liebe im digitalen Zeitalter. Finden Sie mehr als Abgründe?</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Alexander Schimmelbusch und Martina Hefter suchen in ihren Romanen nach Liebe im digitalen Zeitalter. Finden Sie mehr als Abgründe?</itunes:subtitle>
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      <title>Vier Bücher, um die US-Wahlen zu verstehen</title>
      <description><![CDATA[Selten war ein Wahlkampf derart turbulent – vom Attentat auf Donald
Trump bis zu Joe Bidens Verzicht und der Einwechslung von Kamala Harris
als Kandidatin der Demokraten. Wohin treibt Amerika? Es gibt viele
Bücher, die versuchen, ein Land im Aufruhr zu erklären. Für ein "Was
liest du gerade?"-Spezial sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann
über vier Sachbücher, die sich wirklich lohnen.

Da ist das neue Buch von Daniel Ziblatt und Steven Levitsky,
Politikwissenschaftler in Harvard und Autoren des Weltbestsellers Wie
Demokratien sterben. Sie glauben, die amerikanische Demokratie stehe am
Abgrund, weil Mehrheiten sich nicht mehr durchsetzen können. In ihrem
neuen Buch Die Tyrannei der Minderheit erklären sie, warum das
amerikanische Wahlsystem geradezu darauf ausgelegt ist, dass eine
reaktionäre Minderheit sich durchsetzt und warum deshalb diese reiche
Demokratie besonders anfällig ist für den Autoritarismus.

Jemand, der davon profitiert, ist J. D. Vance, Trumps Kandidat für die
Vizepräsidentschaft. In der Rubrik Der erste Satz diskutieren unsere
Hosts über ein Zitat aus seinem gefeierten Buch Hillbilly-Elegie von
2016. Was meint Vance damit, wenn er den weißen Armen im Rust Belt eine
geradezu spirituelle Kultur des Scheiterns attestiert?

Wachsende Zeltstädte, Sucht und Obdachlosigkeit – die oft extreme Armut
in den USA ist ein zentrales Thema vieler Wahlkampfdebatten. Matthew
Desmond ist Soziologe in Princeton und Pulitzer-Preisträger. In seinem
Buch Armut. Eine amerikanische Katastrophe versucht er zu verstehen,
warum Armut in den USA ein derart gravierendes und dauerhaftes Problem
ist. Und er kommt zu einigen überraschenden Schlüssen, die mit den
üblichen Erklärungen von rechts (Migration) und links (Neoliberalismus)
nichts zu tun haben.

Und warum spielen individuelle Rechte, von Schwangerschaftsabbrüchen bis
Black Lives Matter, in den amerikanischen Diskussionen immer so eine
große Rolle? Aufschlussreich ist da ein Blick in vier Essays von Judith
Shklar, die unter dem Titel Der Liberalismus der Rechte zum Klassiker
geworden sind. Die 1992 verstorbene und seit einigen Jahren
wiederentdeckte Theoretikerin findet, dass genau dieser Fokus auf
persönliche Rechte typisch ist für den besonderen amerikanischen
Liberalismus.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Steven Levitsky, Daniel Ziblatt: "Die Tyrannei der Minderheit. Warum die
amerikanische Demokratie am Abgrund steht und was wir daraus lernen
können", übersetzt von Klaus-Dieter Schmidt, DVA, 352 Seiten, 26 Euro 

Matthew Desmond: "Armut. Eine amerikanische Katastrophe", übersetzt von
Jürgen Neubauer, Rowohlt, 304 Seiten, 20 Euro 

JD Vance: "Hillbilly-Elegie", übersetzt von Gregor Hens, Ullstein, 304
Seiten, 18 Euro

Judith Shklar: "Der Liberalismus der Rechte", übersetzt von Dirk Höfer,
Hannes Bajohr (Hg.), Matthes & Seitz, 203 Seiten, 16 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 10 Aug 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Selten war ein Wahlkampf derart turbulent – vom Attentat auf Donald Trump bis zu Joe Bidens Verzicht und der Einwechslung von Kamala Harris als Kandidatin der Demokraten. Wohin treibt Amerika? Es gibt viele Bücher, die versuchen, ein Land im Aufruhr zu erklären. Für ein <i>"Was liest du gerade?"</i>-Spezial sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über vier Sachbücher, die sich wirklich lohnen.</p><p>Da ist das neue Buch von Daniel Ziblatt und Steven Levitsky, Politikwissenschaftler in Harvard und Autoren des Weltbestsellers <i>Wie Demokratien sterben</i>. Sie glauben, die amerikanische Demokratie stehe am Abgrund, weil Mehrheiten sich nicht mehr durchsetzen können. In ihrem neuen Buch <i>Die Tyrannei der Minderheit</i> erklären sie, warum das amerikanische Wahlsystem geradezu darauf ausgelegt ist, dass eine reaktionäre Minderheit sich durchsetzt und warum deshalb diese reiche Demokratie besonders anfällig ist für den Autoritarismus.</p><p>Jemand, der davon profitiert, ist J. D. Vance, Trumps Kandidat für die Vizepräsidentschaft. In der Rubrik Der erste Satz diskutieren unsere Hosts über ein Zitat aus seinem gefeierten Buch <i>Hillbilly-Elegie</i> von 2016. Was meint Vance damit, wenn er den weißen Armen im Rust Belt eine geradezu spirituelle Kultur des Scheiterns attestiert?</p><p>Wachsende Zeltstädte, Sucht und Obdachlosigkeit – die oft extreme Armut in den USA ist ein zentrales Thema vieler Wahlkampfdebatten. Matthew Desmond ist Soziologe in Princeton und Pulitzer-Preisträger. In seinem Buch <i>Armut. Eine amerikanische Katastrophe</i> versucht er zu verstehen, warum Armut in den USA ein derart gravierendes und dauerhaftes Problem ist. Und er kommt zu einigen überraschenden Schlüssen, die mit den üblichen Erklärungen von rechts (Migration) und links (Neoliberalismus) nichts zu tun haben.</p><p>Und warum spielen individuelle Rechte, von Schwangerschaftsabbrüchen bis Black Lives Matter, in den amerikanischen Diskussionen immer so eine große Rolle? Aufschlussreich ist da ein Blick in vier Essays von Judith Shklar, die unter dem Titel <i>Der Liberalismus der Rechte</i> zum Klassiker geworden sind. Die 1992 verstorbene und seit einigen Jahren wiederentdeckte Theoretikerin findet, dass genau dieser Fokus auf persönliche Rechte typisch ist für den besonderen amerikanischen Liberalismus.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Steven Levitsky, Daniel Ziblatt: "Die Tyrannei der Minderheit. Warum die amerikanische Demokratie am Abgrund steht und was wir daraus lernen können", übersetzt von Klaus-Dieter Schmidt, DVA, 352 Seiten, 26 Euro </i></p><p><i>Matthew Desmond: "Armut. Eine amerikanische Katastrophe", übersetzt von Jürgen Neubauer, Rowohlt, 304 Seiten, 20 Euro </i></p><p><i>JD Vance: "Hillbilly-Elegie", übersetzt von Gregor Hens, Ullstein, 304 Seiten, 18 Euro</i></p><p><i>Judith Shklar: "Der Liberalismus der Rechte", übersetzt von Dirk Höfer, Hannes Bajohr (Hg.), Matthes & Seitz, 203 Seiten, 16 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Gibt es eine &quot;Tyrannei der Minderheit&quot;? Warum ist die Armut so extrem? Und was macht den amerikanischen Liberalismus so besonders? Eine Spezialfolge über Amerika</itunes:summary>
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      <title>Gin am rauschenden Meer und Esel auf der Hausweide</title>
      <description><![CDATA[In unserer August-Folge von Was liest du gerade? geht es um
Sommerbücher, die der Seele guttun. Wir blicken mit Anna Katharina
Fröhlichs Sommernovelle Die Yacht aufs rauschende Meer. Die in Italien
lebende Autorin entführt uns nach Sizilien in eine Welt des edlen
Müßiggangs. Geld spielt keine Rolle, alle tragen weiße Leinenkleider,
trinken Gin, ergehen sich in gebildeter Kulturkritik und glühenden
Leidenschaften. Natürlich endet alles in einem dramatischen Finale, in
dem diese herrlich sorglose Parallelwelt grandios in sich zusammenfällt.
Aber bis dahin schwelgen wir in geschmackvoller süditalienischer
Oberklassenherrlichkeit und einer verschwenderischen Wortpracht.

Ganz anders, aber auch sommerleicht geht es im Tagebuch der Dichterin
Sarah Kirsch zu. In Berlin dreht sich im historischen Sommer 1990 alles
um die Wiedervereinigung. Die Dichterin sitzt währenddessen in ihrem
Landhaus in Schleswig-Holstein und trinkt erst einmal "Koffie", füttert
die Katzen und bringt den Esel auf die Hausweide. Die Politik ist Sarah
Kirsch lästig, die Akteure in Berlin kommen ihr wichtigtuerisch und
eitel vor. Sie bevorzugt ein mönchisches Leben in der Natur und
hinterlässt uns ein hinreißendes Plädoyer für ein beschauliches
Sommeridyll auf dem Land.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter: buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Anna Katharina Fröhlich: "Die Yacht; Eine Sommernovelle", Friedenauer
Presse, Berlin 2024, 164 S., 20,– Euro

Sarah Kirsch: "Der Sommer fängt doch so an! Tagebuch 1990", Steidl
Verlag, Göttingen 2023, 221 S., 24,– Euro

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]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 13:56:30 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In unserer August-Folge von <i>Was liest du gerade?</i> geht es um Sommerbücher, die der Seele guttun. Wir blicken mit Anna Katharina Fröhlichs Sommernovelle <i>Die Yacht</i> aufs rauschende Meer. Die in Italien lebende Autorin entführt uns nach Sizilien in eine Welt des edlen Müßiggangs. Geld spielt keine Rolle, alle tragen weiße Leinenkleider, trinken Gin, ergehen sich in gebildeter Kulturkritik und glühenden Leidenschaften. Natürlich endet alles in einem dramatischen Finale, in dem diese herrlich sorglose Parallelwelt grandios in sich zusammenfällt. Aber bis dahin schwelgen wir in geschmackvoller süditalienischer Oberklassenherrlichkeit und einer verschwenderischen Wortpracht.</p><p>Ganz anders, aber auch sommerleicht geht es im Tagebuch der Dichterin Sarah Kirsch zu. In Berlin dreht sich im historischen Sommer 1990 alles um die Wiedervereinigung. Die Dichterin sitzt währenddessen in ihrem Landhaus in Schleswig-Holstein und trinkt erst einmal "Koffie", füttert die Katzen und bringt den Esel auf die Hausweide. Die Politik ist Sarah Kirsch lästig, die Akteure in Berlin kommen ihr wichtigtuerisch und eitel vor. Sie bevorzugt ein mönchisches Leben in der Natur und hinterlässt uns ein hinreißendes Plädoyer für ein beschauliches Sommeridyll auf dem Land.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter: <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Anna Katharina Fröhlich: "Die Yacht; Eine Sommernovelle", Friedenauer Presse, Berlin 2024, 164 S., 20,– Euro</i></p><p><i>Sarah Kirsch: "Der Sommer fängt doch so an! Tagebuch 1990", Steidl Verlag, Göttingen 2023, 221 S., 24,– Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Gin am rauschenden Meer und Esel auf der Hausweide</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Trinken Sie lieber Gin auf Sizilien oder bevorzugen Sie ein Landidyll mit Katzen und Schafen? Unsere Sommerbuchauswahl bietet Ihnen beides.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Trinken Sie lieber Gin auf Sizilien oder bevorzugen Sie ein Landidyll mit Katzen und Schafen? Unsere Sommerbuchauswahl bietet Ihnen beides.</itunes:subtitle>
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      <title>Was ist nur mit den Ossis los?</title>
      <description><![CDATA[Es ist ein Dauerbrenner in den öffentlichen Debatten: die schwierige
Situation in Ostdeutschland. Daher schauen Maja Beckers (West) und
Alexander Cammann (Ost) diesmal in der Sachbuchausgabe von Was liest Du
gerade? auf interessante Bücher von Ostdeutschen über den Osten. Der
Soziologe Steffen Mau plädiert für Realismus: In seinem Bestseller
Ungleich vereint erklärt er, weshalb der Osten auch in Zukunft sich vom
Westen unterscheiden wird und wie eine kluge Politik darauf reagieren
sollte. Die Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer, wie Mau in der DDR
geboren, erzählt in Die neue Entfremdung aus ihrer Kindheit in
Mecklenburg, von Freunden und Familie und deren Träumen und
Schwierigkeiten nach der Wiedervereinigung und von der
gesellschaftlichen Gefahr durch Klischees und bequeme Mythen.

Der erste Satz stammt diesmal aus einem besonderen Buch: Annett
Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann haben sich mehrfach getroffen,
diskutiert und gestritten und das alles in einen Gesprächsband Drei
ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
verwandelt. Sie debattieren über Alltag und Aufwachsen in der DDR,
Feminismus, Familie und Kapitalismus, Utopien und Alternativen.

Als Klassiker empfehlen unsere Hosts diesmal Die Ostdeutschen. Kunde von
einem verlorenen Land: Der Soziologe Wolfgang Engler hat sich darin
bereits 1999 auf die Suche nach der speziellen Mentalität gemacht, die
in der DDR entstanden ist, und mit diesem Buch die Ost-West-Debatten
stark geprägt. Sind seine Thesen heute noch aktuell?

Ob Heimatkunde oder Entdeckungstrip: Der Osten bleibt also aufregend!

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Steffen Mau: Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt, Suhrkamp,
168 Seiten, 18,– €

Jessy Wellmer: Die neue Entfremdung. Warum Ost- und Westdeutschland
auseinanderdriften und was wir dagegen tun können, Kiepenheuer & Witsch,
256 Seiten, 24,– €

Annett Gröschner, Peggy Mädler, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen
betrinken sich und gründen den idealen Staat, Hanser, 320 Seiten, 22,– €

Wolfgang Engler: Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land,
Aufbau, 352 Seiten, 12,– €

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      <pubDate>Sat, 13 Jul 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Dauerbrenner in den öffentlichen Debatten: die schwierige Situation in Ostdeutschland. Daher schauen Maja Beckers (West) und Alexander Cammann (Ost) diesmal in der Sachbuchausgabe von <i>Was liest Du gerade?</i> auf interessante Bücher von Ostdeutschen über den Osten. Der Soziologe Steffen Mau plädiert für Realismus: In seinem Bestseller <i>Ungleich vereint</i> erklärt er, weshalb der Osten auch in Zukunft sich vom Westen unterscheiden wird und wie eine kluge Politik darauf reagieren sollte. Die <i>Tagesthemen</i>-Moderatorin Jessy Wellmer, wie Mau in der DDR geboren, erzählt in <i>Die neue Entfremdung</i> aus ihrer Kindheit in Mecklenburg, von Freunden und Familie und deren Träumen und Schwierigkeiten nach der Wiedervereinigung und von der gesellschaftlichen Gefahr durch Klischees und bequeme Mythen.</p><p>Der erste Satz stammt diesmal aus einem besonderen Buch: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann haben sich mehrfach getroffen, diskutiert und gestritten und das alles in einen Gesprächsband <i>Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat</i> verwandelt. Sie debattieren über Alltag und Aufwachsen in der DDR, Feminismus, Familie und Kapitalismus, Utopien und Alternativen.</p><p>Als Klassiker empfehlen unsere Hosts diesmal <i>Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land</i>: Der Soziologe Wolfgang Engler hat sich darin bereits 1999 auf die Suche nach der speziellen Mentalität gemacht, die in der DDR entstanden ist, und mit diesem Buch die Ost-West-Debatten stark geprägt. Sind seine Thesen heute noch aktuell?</p><p>Ob Heimatkunde oder Entdeckungstrip: Der Osten bleibt also aufregend!</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade? </i>unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Steffen Mau: Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt, Suhrkamp, 168 Seiten, 18,– €</i></p><p><i>Jessy Wellmer: Die neue Entfremdung. Warum Ost- und Westdeutschland auseinanderdriften und was wir dagegen tun können, Kiepenheuer & Witsch, 256 Seiten, 24,– €</i></p><p><i>Annett Gröschner, Peggy Mädler, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat, Hanser, 320 Seiten, 22,– €</i></p><p><i>Wolfgang Engler: Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, Aufbau, 352 Seiten, 12,– €</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Mit Jessy Wellmer und Steffen Mau quer durch den Osten: Ein &quot;Was liest du gerade?&quot;-Spezial. Vier Bücher erklären die Lage vor den Landtagswahlen.</itunes:summary>
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      <title>Eine Liebe aus Klagenfurt und eine in Ost-Berlin</title>
      <description><![CDATA[An diesem Wochenende wird der legendäre Ingeborg-Bachmann-Preis in
Klagenfurt verliehen. Seit Tagen streitet die Jury vor Publikum und
Fernsehkameras über literarische Texte vor den Augen der
Schriftstellerinnen und Schriftstellern. In dieser Folge von Was liest
du gerade? sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski daher über ein
neues Buch aus dem Nachlass von Ingeborg Bachmann mit dem Namen Senza
Casa. Von der österreichischen Schriftstellerin (1926–1973), zu deren
Ehren der Preis in ihrer Geburtsstadt verliehen wird, können im Juli
bislang unbekannte autobiografische Skizzen und Notizen aus Neapel,
Ischia und Klagenfurt entdeckt werden. Wir erfahren von einer
unerfüllten Liebe, vom Leid des Schreibens – aber immer ist sie voller
Lebenshunger, der ansteckend ist.

Jenny Erpenbeck wurde vor Kurzem mit ihrem Roman Kairos den
International Booker Prize verliehen. Wir sprechen über dieses große
Werk, das uns in die letzten Jahre der DDR entführt: Es spielt im
weinseligen und amourösen Intellektuellenmilieu Ost-Berlins. Wie wird in
diesem Roman der Westen gesehen? Wie die Stasi? Und warum ist die
Liebesgeschichte der jungen Protagonistin zu einem alten
Schriftstellerfreund so böse, toxisch und sadistisch?

Im Roman von Jenny Erpenbeck taucht auch der Schriftsteller Heiner
Müller auf. Unser Klassiker ist diesmal eine Erzählung von Müller aus
dem Jahr 1956: Das Eiserne Kreuz.

Der "Erste Satz" kommt diesmal aus dem ungewöhnlichen und lustigen Krimi
Die Frau mit den vier Armen von Jakob Nolte.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter: buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Ingeborg Bachmann: Senza Casa, Suhrkamp, 336 Seiten, 42 Euro

Jenny Erpenbeck: Kairos, Penguin, 384 Seiten, 24 Euro

Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen, Suhrkamp, 235 Seiten, 20 Euro

Heiner Müller: Werke 2. Die Prosa, Suhrkamp, herausgegeben von Frank
Hörnigk, 210 Seiten, 30 Euro

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      <pubDate>Sat, 29 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Wochenende wird der legendäre Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt verliehen. Seit Tagen streitet die Jury vor Publikum und Fernsehkameras über literarische Texte vor den Augen der Schriftstellerinnen und Schriftstellern. In dieser Folge von <i>Was liest du gerade?</i> sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski daher über ein neues Buch aus dem Nachlass von Ingeborg Bachmann mit dem Namen <i>Senza Casa.</i> Von der österreichischen Schriftstellerin (1926–1973), zu deren Ehren der Preis in ihrer Geburtsstadt verliehen wird, können im Juli bislang unbekannte autobiografische Skizzen und Notizen aus Neapel, Ischia und Klagenfurt entdeckt werden. Wir erfahren von einer unerfüllten Liebe, vom Leid des Schreibens – aber immer ist sie voller Lebenshunger, der ansteckend ist.</p><p>Jenny Erpenbeck wurde vor Kurzem mit ihrem Roman <i>Kairos</i> den International Booker Prize verliehen. Wir sprechen über dieses große Werk, das uns in die letzten Jahre der DDR entführt: Es spielt im weinseligen und amourösen Intellektuellenmilieu Ost-Berlins. Wie wird in diesem Roman der Westen gesehen? Wie die Stasi? Und warum ist die Liebesgeschichte der jungen Protagonistin zu einem alten Schriftstellerfreund so böse, toxisch und sadistisch?</p><p>Im Roman von Jenny Erpenbeck taucht auch der Schriftsteller Heiner Müller auf. Unser Klassiker ist diesmal eine Erzählung von Müller aus dem Jahr 1956: <i>Das Eiserne Kreuz.</i></p><p>Der "Erste Satz" kommt diesmal aus dem ungewöhnlichen und lustigen Krimi <i>Die Frau mit den vier Armen</i> von Jakob Nolte.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter: <a href="mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Ingeborg Bachmann: <i>Senza Casa,</i> Suhrkamp, 336 Seiten, 42 Euro</p><p>Jenny Erpenbeck: <i>Kairos,</i> Penguin, 384 Seiten, 24 Euro</p><p>Jakob Nolte: <i>Die Frau mit den vier Armen,</i> Suhrkamp, 235 Seiten, 20 Euro</p><p>Heiner Müller: <i>Werke 2. Die Prosa,</i> Suhrkamp, herausgegeben von Frank Hörnigk, 210 Seiten, 30 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Eine Liebe aus Klagenfurt und eine in Ost-Berlin</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:subtitle>Ingeborg Bachmann ist noch immer unglücklich verliebt und Jenny Erpenbeck erinnert sich an das Intellektuellenmilieu von Ost-Berlin.</itunes:subtitle>
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      <title>Sommer, Sonne, Sachbücher</title>
      <description><![CDATA[Ob am Strand, im Garten oder auf dem Balkon: Die Ferien können mit guter
Sachbuchlektüre noch schöner werden. Dafür haben Maja Beckers und
Alexander Cammann diesmal vier unterhaltsame und anregende Tipps parat.
Der Bestsellerautor Manfred Lütz hat in seinem neuen Buch einen ganz
besonderen Ort im Visier: Rom. In Der Sinn des Lebens erzählt er von der
Ewigen Stadt und ihren legendären Kunstwerken, den Bauwerken, Bildern
und Skulpturen, von der Antike bis heute. Lütz erklärt in Anekdoten und
Analysen die nie nachlassende Faszinationskraft der Stadt mit ihrer
besonderen Schönheit. Immer wieder hat sie die größten Künstler zu
Meisterwerken angestachelt, von Michelangelo, Raffael bis Caravaggio –
und sie zieht die Menschen aus aller Welt bis heute magisch an.

Besessen von Kunst war auch einer der erstaunlichsten Täter der
Kriminalgeschichte: Stéphane Breitwieser stahl in den 1990er-Jahren mit
seiner Lebensgefährtin Kunstwerke aus 200 Museen im Wert von einer
Milliarde Euro und hortete sie bei sich zu Hause. Michael Finkel hat den
spannenden Fall dieses Mannes rekonstruiert.

"Der erste Satz" stammt diesmal aus einem zur Reisezeit passenden Buch:
Marion Löhndorf erzählt vom Leben im Hotel, über die legendären Häuser
von Kalifornien bis Europa sowie ihre berühmten Gäste – und die
besondere Aura, die ein Hotel von der Airbnb-Wohnung immer noch
unterscheidet.

Als Klassikerin empfehlen unsere Hosts diesmal Anne Fadiman und ihr 1998
erschienenes Buch Ex Libris. Aus dem Leben einer Bibliomanin. Höchst
unterhaltsam schildert die amerikanische Autorin, was es im Alltag
bedeutet, eine leidenschaftliche Buchliebhaberin zu sein – viele
süchtige Leserinnen und Leser dürften sich bei ihr wiedererkennen.

In diesem Sinne, einen schönen Urlaub!

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade?  unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 15 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ob am Strand, im Garten oder auf dem Balkon: Die Ferien können mit guter Sachbuchlektüre noch schöner werden. Dafür haben Maja Beckers und Alexander Cammann diesmal vier unterhaltsame und anregende Tipps parat. Der Bestsellerautor Manfred Lütz hat in seinem neuen Buch einen ganz besonderen Ort im Visier: Rom. In <i>Der Sinn des Lebens</i> erzählt er von der Ewigen Stadt und ihren legendären Kunstwerken, den Bauwerken, Bildern und Skulpturen, von der Antike bis heute. Lütz erklärt in Anekdoten und Analysen die nie nachlassende Faszinationskraft der Stadt mit ihrer besonderen Schönheit. Immer wieder hat sie die größten Künstler zu Meisterwerken angestachelt, von Michelangelo, Raffael bis Caravaggio – und sie zieht die Menschen aus aller Welt bis heute magisch an.</p><p>Besessen von Kunst war auch einer der erstaunlichsten Täter der Kriminalgeschichte: Stéphane Breitwieser stahl in den 1990er-Jahren mit seiner Lebensgefährtin Kunstwerke aus 200 Museen im Wert von einer Milliarde Euro und hortete sie bei sich zu Hause. Michael Finkel hat den spannenden Fall dieses Mannes rekonstruiert.</p><p>"Der erste Satz" stammt diesmal aus einem zur Reisezeit passenden Buch: Marion Löhndorf erzählt vom <i>Leben im Hotel</i>, über die legendären Häuser von Kalifornien bis Europa sowie ihre berühmten Gäste – und die besondere Aura, die ein Hotel von der Airbnb-Wohnung immer noch unterscheidet.</p><p>Als Klassikerin empfehlen unsere Hosts diesmal Anne Fadiman und ihr 1998 erschienenes Buch <i>Ex Libris. Aus dem Leben einer Bibliomanin</i>. Höchst unterhaltsam schildert die amerikanische Autorin, was es im Alltag bedeutet, eine leidenschaftliche Buchliebhaberin zu sein – viele süchtige Leserinnen und Leser dürften sich bei ihr wiedererkennen.</p><p>In diesem Sinne, einen schönen Urlaub!</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i>  unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Sommer, Sonne, Sachbücher</itunes:title>
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      <itunes:summary>Urlaubszeit ist Lesezeit: das spezielle Rom-Buch von Bestsellerautor Manfred Lütz. Außerdem: der ganz reale Krimi eines besessenen Kunsträubers</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Urlaubszeit ist Lesezeit: das spezielle Rom-Buch von Bestsellerautor Manfred Lütz. Außerdem: der ganz reale Krimi eines besessenen Kunsträubers</itunes:subtitle>
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      <title>Hellwach sein ist auch keine Lösung</title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge von Was liest du gerade? sprechen Iris Radisch und Adam
Soboczynski über die Fortsetzung der aktuellen Morgenstern-Serie von
Karl Ove Knausgård. Im neuen Band Das dritte Königreich steht noch immer
ein unbekannter Stern am Himmel, und es häufen sich magische und
unerklärliche Ereignisse. Die Mystery-Handlung des aktuellen Bandes
lässt viel Raum für die originellen philosophischen und theologischen
Reflexionen, für die der norwegische Starautor bekannt ist.

Außerdem sprechen sie über die aktuelle Neuerscheinung von Saša Stanišić
Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die
Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne. Das neue Buch des erfolgreichen,
aus Bosnien stammenden deutschsprachigen Schriftstellers ist ein
Erzählungsband, der humorvoll das Fremdsein junger Einwanderer in
Deutschland reflektiert, aber auch nachdenklich von der Einsamkeit alter
Frauen oder einer seltsamen Fantasiereise nach Helgoland erzählt. Die
Tonlage ist stets heiter und pointensatt. Das liest sich munter und
frisch. Oder kann es auch schon mal nerven?

In der neuen Reihe des Hanser Berlin Verlages, in dem aktuell die
existenziellen Themen des Lebens von prominenten Autoren und Autorinnen
essayistisch bearbeitet werden, hat Theresia Enzensberger einen
interessanten Essay über den Schlaf veröffentlicht. Woran liegt es, dass
immer mehr Menschen so schlecht schlafen? Warum hat der Schlaf so einen
miesen Ruf? Wäre es nicht besser, wenn man nicht ständig hellwach seien
müsste?  Die Schriftstellerin führt anschaulich durch ein vermintes
Themenfeld und bekennt: Sie selbst kann auch nicht gut schlafen.
Willkommen im Club.

Passend zum Schlaf-Essay fragt der Klassiker diesmal nach den
unkontrollierten Nachtseiten der Existenz. In Heinrich von Kleists
Novelle Die Marquise von O … wird eine junge Witwe während einer
Ohnmacht von einem Unbekannten geschwängert und sucht anschließend in
schöner Unschuld per Zeitungsannonce nach dem Vater ihres ungeborenen
Kindes.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter: buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Karl Ove Knausgård: Das dritte Königreich, aus dem Norwegischen von Paul
Berf, Luchterhand Verlag, 656 Seiten, 28 Euro

Theresia Enzensberger: Schlafen, Hanser Berlin, Berlin 2024, 112 Seiten,
20 Euro

Saša Stanišić: Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf
dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne. Erzählungen,
Luchterhand, 256 Seiten, 24 Euro

Heinrich von Kleist: Die Marquise von O …, Reclam, 88 Seiten, 3,50 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 1 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge von <i>Was liest du gerade?</i> sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über die Fortsetzung der aktuellen Morgenstern-Serie von Karl Ove Knausgård. Im neuen Band <i>Das dritte Königreich</i> steht noch immer ein unbekannter Stern am Himmel, und es häufen sich magische und unerklärliche Ereignisse. Die Mystery-Handlung des aktuellen Bandes lässt viel Raum für die originellen philosophischen und theologischen Reflexionen, für die der norwegische Starautor bekannt ist.</p><p>Außerdem sprechen sie über die aktuelle Neuerscheinung von Saša Stanišić <i>Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne</i>. Das neue Buch des erfolgreichen, aus Bosnien stammenden deutschsprachigen Schriftstellers ist ein Erzählungsband, der humorvoll das Fremdsein junger Einwanderer in Deutschland reflektiert, aber auch nachdenklich von der Einsamkeit alter Frauen oder einer seltsamen Fantasiereise nach Helgoland erzählt. Die Tonlage ist stets heiter und pointensatt. Das liest sich munter und frisch. Oder kann es auch schon mal nerven?</p><p>In der neuen Reihe des Hanser Berlin Verlages, in dem aktuell die existenziellen Themen des Lebens von prominenten Autoren und Autorinnen essayistisch bearbeitet werden, hat Theresia Enzensberger einen interessanten Essay über den Schlaf veröffentlicht. Woran liegt es, dass immer mehr Menschen so schlecht schlafen? Warum hat der Schlaf so einen miesen Ruf? Wäre es nicht besser, wenn man nicht ständig hellwach seien müsste?  Die Schriftstellerin führt anschaulich durch ein vermintes Themenfeld und bekennt: Sie selbst kann auch nicht gut schlafen. Willkommen im Club.</p><p>Passend zum Schlaf-Essay fragt der Klassiker diesmal nach den unkontrollierten Nachtseiten der Existenz. In Heinrich von Kleists Novelle <i>Die Marquise von O …</i> wird eine junge Witwe während einer Ohnmacht von einem Unbekannten geschwängert und sucht anschließend in schöner Unschuld per Zeitungsannonce nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter: <a href="mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Karl Ove Knausgård: <i>Das dritte Königreich</i>, aus dem Norwegischen von Paul Berf, Luchterhand Verlag, 656 Seiten, 28 Euro</p><p>Theresia Enzensberger: <i>Schlafen</i>, Hanser Berlin, Berlin 2024, 112 Seiten, 20 Euro</p><p>Saša Stanišić: <i>Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne</i>. Erzählungen, Luchterhand, 256 Seiten, 24 Euro</p><p>Heinrich von Kleist: <i>Die Marquise von O …</i>, Reclam, 88 Seiten, 3,50 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Hellwach sein ist auch keine Lösung</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Theresia Enzensberger verteidigt den Schlaf gegen die Anhänger des Hallo-wach-Prinzips, und Saša Stanišić macht sich in seinem neuen Buch auf nach Helgoland</itunes:summary>
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      <title>Goethe, der Judenfeind?</title>
      <description><![CDATA[Über dieses heikle Thema sei zu lang geschwiegen worden, sagt der
US-amerikanische Germanist und Goetheforscher Daniel Wilson: "Goethe und
die Juden". So heißt sein neues Buch, in dem er sich das Verhältnis des
Dichters zu Jüdinnen und Juden ganz genau ansieht. Wilson durchkämmt
sein Werk, aber schaut sich auch an, wie Goethe privat sprach, wie er
sich politisch verhielt oder als Theaterdirektor in Weimar – mit sehr
unterschiedlichen Ergebnissen: zwischen Feindschaft und Faszination.

Außerdem diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann diesmal über ein
hochaktuelles und ebenso streitbares Buch: "Die vulnerable Gesellschaft"
von Frauke Rostalski. Die Juristin beklagt eine neue Verletzlichkeit und
die juristischen Folgen. Sind wir wirklich zu weich? Geht das Gesetz zu
weit und macht selbst Opfer unfrei?

"Der erste Satz" kommt diesmal aus einem Buch, das höchst unterhaltsam
Illusionen platzen lässt: In "Mythos Nationalgericht" erklärt der
italienische Historiker Alberto Grandi, was wirklich hinter Pizza,
Carbonara und italienischem Olivenöl steckt.

Und kurz vor der Europawahl empfehlen unsere Hosts diesmal den Klassiker
"Der entführte Westen", ein Essay von Milan Kundera aus dem Jahr 1983.
Darin beklagt Kundera eine Entführung, wie er es nennt, von Mitteleuropa
in den Osten, obwohl Staaten wie Polen, Tschechien oder Ungarn
eigentlich tief sitzende westliche Traditionen hätten.

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Zwischen Feindschaft und
Faszination, C.H. Beck, 351 Seiten, 29,90 Euro

Frauke Rostalski: Die vulnerable Gesellschaft. Die neue Verletzlichkeit
als Herausforderung für die Freiheit, C.H. Beck, 189 Seiten, 16 Euro

Alberto Grandi: Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der
italienischen Küche, aus dem Italienischen von Andrea Kunstmann, Harper
Collins, 256 Seiten, 22 Euro

Milan Kundera: Der entführte Westen. Die Tragödie Mitteleuropas, aus dem
Französischen von Uli Aumüller, Kampa, 96 S., 20 Euro

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      <pubDate>Sat, 18 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Über dieses heikle Thema sei zu lang geschwiegen worden, sagt der US-amerikanische Germanist und Goetheforscher Daniel Wilson: "Goethe und die Juden". So heißt sein neues Buch, in dem er sich das Verhältnis des Dichters zu Jüdinnen und Juden ganz genau ansieht. Wilson durchkämmt sein Werk, aber schaut sich auch an, wie Goethe privat sprach, wie er sich politisch verhielt oder als Theaterdirektor in Weimar – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen: zwischen Feindschaft und Faszination.</p><p>Außerdem diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann diesmal über ein hochaktuelles und ebenso streitbares Buch: "Die vulnerable Gesellschaft" von Frauke Rostalski. Die Juristin beklagt eine neue Verletzlichkeit und die juristischen Folgen. Sind wir wirklich zu weich? Geht das Gesetz zu weit und macht selbst Opfer unfrei?</p><p>"Der erste Satz" kommt diesmal aus einem Buch, das höchst unterhaltsam Illusionen platzen lässt: In "Mythos Nationalgericht" erklärt der italienische Historiker Alberto Grandi, was wirklich hinter Pizza, Carbonara und italienischem Olivenöl steckt.</p><p>Und kurz vor der Europawahl empfehlen unsere Hosts diesmal den Klassiker "Der entführte Westen", ein Essay von Milan Kundera aus dem Jahr 1983. Darin beklagt Kundera eine Entführung, wie er es nennt, von Mitteleuropa in den Osten, obwohl Staaten wie Polen, Tschechien oder Ungarn eigentlich tief sitzende westliche Traditionen hätten.</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de.</a></p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Zwischen Feindschaft und Faszination, C.H. Beck, 351 Seiten, 29,90 Euro</p><p>Frauke Rostalski: Die vulnerable Gesellschaft. Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung für die Freiheit, C.H. Beck, 189 Seiten, 16 Euro</p><p>Alberto Grandi: Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche, aus dem Italienischen von Andrea Kunstmann, Harper Collins, 256 Seiten, 22 Euro</p><p>Milan Kundera: Der entführte Westen. Die Tragödie Mitteleuropas, aus dem Französischen von Uli Aumüller, Kampa, 96 S., 20 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Goethe, der Judenfeind?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Daniel Wilson präsentiert in &quot;Goethe und die Juden&quot; Erstaunliches über den so erforscht geglaubten Dichter. Außerdem: Die Juristin Frauke Rostalski kritisiert die neue Verletzlichkeit und ihre juristischen Folgen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Daniel Wilson präsentiert in &quot;Goethe und die Juden&quot; Erstaunliches über den so erforscht geglaubten Dichter. Außerdem: Die Juristin Frauke Rostalski kritisiert die neue Verletzlichkeit und ihre juristischen Folgen.</itunes:subtitle>
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      <title>Eine Liebe, die den Schmerz besiegt</title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge sprechen wir über das aufsehenerregende Buch „Knife“ von
Salman Rushdie. Im August 2022 hat der weltberühmte Schriftsteller einen
Anschlag nur knapp überlebt und jetzt ein großes Buch über den
körperlichen Schmerz und die Liebe zu seiner Frau, seiner Familie und
seinen Freunden veröffentlicht. Er versucht zu erklären, weshalb
religiöse Fanatiker es auf ihn abgesehen haben und was es bedeutet, im
Leben eine zweite Chance zu erhalten. 

Wir diskutieren über einen besonders düsteren und hochkarätigen Autor
Amerikas, über George Saunders. In seinem Erzählungsband „Tag der
Befreiung“ werden Menschen versklavt und programmiert, sie haben nicht
den Mut sich gegen eine Diktatur zu erheben, sie schlagen sich
gegenseitig halbtot. Freiheit gibt es keine mehr, oder ist das Schreiben
vielleicht der letzte Akt von Unabhängigkeit? Und überhaupt: Was ist so
faszinierend an diesen Erzählungen, die so bedrückende Botschaften
transportieren?

Die Dänin Madame Nielsen erzählt in ihrem Buch „Mein Leben unter den
Großen“ herrlich unterhaltsam, wie sie zuerst zum Schriftsteller, und
dann zur Schriftstellerin wurde. Sie wurde auch deshalb zur großen
Autorin, weil sie andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller traf,
die ihr mal großherzig, mal arrogant entgegentraten. Ein Sittengemälde
des Literaturbetriebs.

Unser Klassiker ist ein wenig bekanntes Meisterwerk von Anna Seghers,
die Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“: Wie konnten aus harmlosen
Schulkameradinnen nur glühende Nationalsozialistinnen werden?

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter: buecher@zeit.de

Literaturangaben:

Salman Rushdie: Knife, Penguin, 256 Seiten, 25 Euro

George Saunders: Tag der Befreiung, Luchterhand, 320 Seiten, 25 Euro

Madame Nielsen: Mein Leben unter den Großen, Kiepenheuer & Witsch, 224
Seiten, 24 Euro

Anna Seghers: Der Ausflug der toten Mädchen. Erzählungen, Aufbau
Taschenbuch, 151 Seiten, 11 Euro

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      <pubDate>Sat, 4 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge sprechen wir über das aufsehenerregende Buch „Knife“ von Salman Rushdie. Im August 2022 hat der weltberühmte Schriftsteller einen Anschlag nur knapp überlebt und jetzt ein großes Buch über den körperlichen Schmerz und die Liebe zu seiner Frau, seiner Familie und seinen Freunden veröffentlicht. Er versucht zu erklären, weshalb religiöse Fanatiker es auf ihn abgesehen haben und was es bedeutet, im Leben eine zweite Chance zu erhalten. </p><p>Wir diskutieren über einen besonders düsteren und hochkarätigen Autor Amerikas, über George Saunders. In seinem Erzählungsband „Tag der Befreiung“ werden Menschen versklavt und programmiert, sie haben nicht den Mut sich gegen eine Diktatur zu erheben, sie schlagen sich gegenseitig halbtot. Freiheit gibt es keine mehr, oder ist das Schreiben vielleicht der letzte Akt von Unabhängigkeit? Und überhaupt: Was ist so faszinierend an diesen Erzählungen, die so bedrückende Botschaften transportieren?</p><p>Die Dänin Madame Nielsen erzählt in ihrem Buch „Mein Leben unter den Großen“ herrlich unterhaltsam, wie sie zuerst zum Schriftsteller, und dann zur Schriftstellerin wurde. Sie wurde auch deshalb zur großen Autorin, weil sie andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller traf, die ihr mal großherzig, mal arrogant entgegentraten. Ein Sittengemälde des Literaturbetriebs.</p><p>Unser Klassiker ist ein wenig bekanntes Meisterwerk von Anna Seghers, die Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“: Wie konnten aus harmlosen Schulkameradinnen nur glühende Nationalsozialistinnen werden?</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?<i>"</i> unter: <a href="mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a></p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Salman Rushdie: Knife, Penguin, 256 Seiten, 25 Euro</p><p>George Saunders: Tag der Befreiung, Luchterhand, 320 Seiten, 25 Euro</p><p>Madame Nielsen: Mein Leben unter den Großen, Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 24 Euro</p><p>Anna Seghers: Der Ausflug der toten Mädchen. Erzählungen, Aufbau Taschenbuch, 151 Seiten, 11 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Eine Liebe, die den Schmerz besiegt</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Salman Rushdie erzählt in &quot;Knife&quot; vom Attentat, das auf ihn verübt wurde, und Anna Seghers zeigt, wie aus ganz normalen Mädchen Nazis wurden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Salman Rushdie erzählt in &quot;Knife&quot; vom Attentat, das auf ihn verübt wurde, und Anna Seghers zeigt, wie aus ganz normalen Mädchen Nazis wurden.</itunes:subtitle>
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      <title>Schäubles Memoiren und Susan Sontags Frauen</title>
      <description><![CDATA[Ein Politikerleben voll shakespearehafter Dramen steht auf Platz eins
der "Spiegel"-Bestsellerliste: Wolfgang Schäuble war ein Nachkriegskind,
verhandelte 1989 die deutsche Wiedervereinigung, überlebte ein Attentat
und war fortan der erste Spitzenpolitiker im Rollstuhl. In dieser Folge
von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann
über Schäubles kurz vor seinem Tod fertiggestellte Autobiografie
"Erinnerungen" und über die Frage: Wozu eigentlich Politikermemoiren?
Können sie überhaupt richtig gut sein? 
 

Außerdem geht es um Bernd Brunners Buch "Unterwegs ins Morgenland", eine
faszinierende Sammlung mit Geschichten von Pilgern, Wissenschaftlern und
Abenteurern, die sich seit dem Mittelalter aufmachten ins Heilige Land,
ins historische Palästina. Wie stellte man sich in Europa, aber nicht
nur dort, das Heilige Land vor und wie war es wirklich? Was ist das für
ein Märchenlandgefühl, das die Reisenden hier befiel, und wie wichtig
war die Idee des Heiligen Landes für Christen, Juden und Muslime?
 

Der Klassiker diesmal: Mit "Über Frauen" ist gerade eine verblüffende
Essaysammlung von Susan Sontag über diverse Aspekte des Frauseins
erschienen. Erstmals erschienen in den 1970er-Jahren, geht es um
Schönheit, um weibliches Altern, um die falsche Verehrung für Leni
Riefenstahl – in jedem Fall fruchtbar für aktuelle Debatten von
Karrierefeminismus bis Schönheits-OPs und Ageism.
 

"Der erste Satz" stammt diesmal aus dem Buch "Zugemüllt" des Philosophen
Oliver Schlaudt. Er ist zu den dreckigsten Orten Deutschlands gereist –
vom Chemiewerk bis zum Abwasserkanal – und hat dort das seltsam paradoxe
Verhältnis beobachtet, das unsere Gegenwart zur Sauberkeit hat.

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Oliver Schlaudt: Zugemüllt. Eine müllphilosophische Deutschlandreise, C.
H. Beck, 364 Seiten, 22 Euro

Wolfgang Schäuble: Erinnerungen. Mein Leben in der Politik, Klett-Cotta,
656 Seiten, 38 Euro

Bernd Brunner: Unterwegs ins Morgenland. Was Pilger, Reisende und
Abenteurer erwarteten und was sie fanden, Kiepenheuer & Witsch, 320
Seiten, 28 Euro

Susan Sontag: Über Frauen. Übersetzt aus dem Englischen von Kathrin
Razum, Hanser, 208 Seiten, 23 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 20 Apr 2024 08:20:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Politikerleben voll shakespearehafter Dramen steht auf Platz eins der "Spiegel"-Bestsellerliste: Wolfgang Schäuble war ein Nachkriegskind, verhandelte 1989 die deutsche Wiedervereinigung, überlebte ein Attentat und war fortan der erste Spitzenpolitiker im Rollstuhl. In dieser Folge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über Schäubles kurz vor seinem Tod fertiggestellte Autobiografie "Erinnerungen" und über die Frage: Wozu eigentlich Politikermemoiren? Können sie überhaupt richtig gut sein? <br /> </p><p>Außerdem geht es um Bernd Brunners Buch "Unterwegs ins Morgenland", eine faszinierende Sammlung mit Geschichten von Pilgern, Wissenschaftlern und Abenteurern, die sich seit dem Mittelalter aufmachten ins Heilige Land, ins historische Palästina. Wie stellte man sich in Europa, aber nicht nur dort, das Heilige Land vor und wie war es wirklich? Was ist das für ein Märchenlandgefühl, das die Reisenden hier befiel, und wie wichtig war die Idee des Heiligen Landes für Christen, Juden und Muslime?<br /> </p><p>Der Klassiker diesmal: Mit "Über Frauen" ist gerade eine verblüffende Essaysammlung von Susan Sontag über diverse Aspekte des Frauseins erschienen. Erstmals erschienen in den 1970er-Jahren, geht es um Schönheit, um weibliches Altern, um die falsche Verehrung für Leni Riefenstahl – in jedem Fall fruchtbar für aktuelle Debatten von Karrierefeminismus bis Schönheits-OPs und Ageism.<br /> </p><p>"Der erste Satz" stammt diesmal aus dem Buch "Zugemüllt" des Philosophen Oliver Schlaudt. Er ist zu den dreckigsten Orten Deutschlands gereist – vom Chemiewerk bis zum Abwasserkanal – und hat dort das seltsam paradoxe Verhältnis beobachtet, das unsere Gegenwart zur Sauberkeit hat.</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter <a href="mailto:buecher@zeit.de" target="_blank">buecher@zeit.de</a>.</p><h3>Literaturangaben:</h3><p>Oliver Schlaudt: Zugemüllt. Eine müllphilosophische Deutschlandreise, C. H. Beck, 364 Seiten, 22 Euro</p><p>Wolfgang Schäuble: Erinnerungen. Mein Leben in der Politik, Klett-Cotta, 656 Seiten, 38 Euro</p><p>Bernd Brunner: Unterwegs ins Morgenland. Was Pilger, Reisende und Abenteurer erwarteten und was sie fanden, Kiepenheuer & Witsch, 320 Seiten, 28 Euro</p><p>Susan Sontag: Über Frauen. Übersetzt aus dem Englischen von Kathrin Razum, Hanser, 208 Seiten, 23 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Schäubles Memoiren und Susan Sontags Frauen</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Wolfgang Schäubles Autobiografie steht auf Platz eins der Bestsellerliste – zu Recht? Und: Susan Sontags Essays über Frauen – was sie zu Girlbosses und Botox gesagt hätte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Wolfgang Schäubles Autobiografie steht auf Platz eins der Bestsellerliste – zu Recht? Und: Susan Sontags Essays über Frauen – was sie zu Girlbosses und Botox gesagt hätte.</itunes:subtitle>
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      <title>Verborgene Leidenschaft, missbrauchte Chorknaben und ein Sklave, der sich selbst befreit</title>
      <description><![CDATA[Dieses Mal geht es um einen tollen neuen Trend: Klassiker der
Weltliteratur werden noch einmal neu geschrieben, aber jetzt viel
moderner und zeitgemäßer. Wir sprechen über Percival Everetts Remake
von Mark Twains Huckleberry Finn. In der neuen Fassung des Romans ist es
der Sklave James, der die alte Geschichte von Rassismus und brutaler
Unterdrückung aus seiner Sicht erzählt. Bei Everett ist der Sklave kein
dummer, pseudokindlich sprechender Schwarzer mehr wie bei Twain, sondern
ein gebildeter Schwarzer, der die Weißen schlau an der Nase herumführt,
indem er den Dummen nur spielt. 

Außerdem tauchen wir in dem Debüt der Österreicherin Julia Jost, Wo der
spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht, noch einmal
ein in das schöne Kärnten in seiner alten Pracht und Scheußlichkeit,
samt unverbesserlichen Alt-Nazis, neurechten Populisten, schlagenden
Vätern und missbrauchten Messdienern. 

Unser Zitat der Woche stammt aus Inga Machels Debütroman Auf den
Gleisen, einem berührenden Erinnerungsbuch über einen jungen Mann, der
seinen an Depressionen leidenden Vater verloren hat. 

Unser Klassiker ist die Neuübersetzung von Julien Greens Roman Treibgut,
einem vor über neunzig Jahren zum ersten Mal erschienenen Paris-Roman,
der unnachahmlich die Abgründe unerfüllter Liebe auslotet.

Sie erreichen das Team von Was liest du gerade? unter: buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Percival Everetts: James, Hanser, 336 Seiten, 26 Euro

Jette Jost: Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf
fletscht, Suhrkamp,  231 Seiten, 24 Euro

Inga Machels: Auf den Gleisen, Rowohlt, 160 Seiten, 22 Euro

Julien Green: Treibgut, Hanser, 400 Seiten, 28 Euro

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      <pubDate>Sat, 6 Apr 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal geht es um einen tollen neuen Trend: Klassiker der Weltliteratur werden noch einmal neu geschrieben, aber jetzt viel moderner und zeitgemäßer. Wir sprechen über Percival Everetts Remake von Mark Twains <i>Huckleberry Finn</i>. In der neuen Fassung des Romans ist es der Sklave James, der die alte Geschichte von Rassismus und brutaler Unterdrückung aus seiner Sicht erzählt. Bei Everett ist der Sklave kein dummer, pseudokindlich sprechender Schwarzer mehr wie bei Twain, sondern ein gebildeter Schwarzer, der die Weißen schlau an der Nase herumführt, indem er den Dummen nur spielt. </p><p>Außerdem tauchen wir in dem Debüt der Österreicherin Julia Jost, <i>Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht</i>, noch einmal ein in das schöne Kärnten in seiner alten Pracht und Scheußlichkeit, samt unverbesserlichen Alt-Nazis, neurechten Populisten, schlagenden Vätern und missbrauchten Messdienern. </p><p>Unser Zitat der Woche stammt aus Inga Machels Debütroman <i>Auf den Gleisen</i>, einem berührenden Erinnerungsbuch über einen jungen Mann, der seinen an Depressionen leidenden Vater verloren hat. </p><p>Unser Klassiker ist die Neuübersetzung von Julien Greens Roman <i>Treibgut</i>, einem vor über neunzig Jahren zum ersten Mal erschienenen Paris-Roman, der unnachahmlich die Abgründe unerfüllter Liebe auslotet.</p><p>Sie erreichen das Team von <i>Was liest du gerade?</i> unter: <a href="buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a>.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Percival Everetts: James, Hanser, 336 Seiten, 26 Euro</p><p>Jette Jost: Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht, Suhrkamp,  231 Seiten, 24 Euro</p><p>Inga Machels: Auf den Gleisen, Rowohlt, 160 Seiten, 22 Euro</p><p>Julien Green: Treibgut, Hanser, 400 Seiten, 28 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Verborgene Leidenschaft, missbrauchte Chorknaben und ein Sklave, der sich selbst befreit</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Mit Julien Green reisen wir in die Abgründe unerfüllter Liebe nach Paris. Und Percival Everett schickt uns mit dem Sklaven James auf abenteuerliche Mississippi-Fahrt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Mit Julien Green reisen wir in die Abgründe unerfüllter Liebe nach Paris. Und Percival Everett schickt uns mit dem Sklaven James auf abenteuerliche Mississippi-Fahrt.</itunes:subtitle>
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      <title>Der perfekte Faschist</title>
      <description><![CDATA[Eine Jüdin heiratet einen Top-Faschisten und Mussolini ist Trauzeuge?
Klingt wie ein Roman und ist doch wahr. Die amerikanische Historikerin
Victoria de Grazia erzählt in "Der perfekte Faschist" die Geschichte
eines italienisch-jüdisch-amerikanischen Glamourpaares in Mailand und
Rom der 1920er-Jahre. Wer verstehen will, wie der Faschismus die
italienische Gesellschaft bis in die bürgerlichen Kreise erobert hat,
wie Italien in den Krisen und Kriegen Anfang des 20. Jahrhunderts
tickte, der lese diesen brillanten Pageturner. Der Soziologe Jens
Beckert will erklären, warum es mit dem Stopp des Klimawandels nicht so
einfach klappt. "Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den
Klimawandel zu scheitern droht" ist eine Bestandsaufnahme der heißen
gesellschaftlichen Debatten momentan – aber erfahren wir auch etwas
Neues darin?

In der Rubrik „Der erste Satz“ gackern wir mit einem unterschätzten
Tier, es ist ja bald Ostern: Sally Coulthard präsentiert in "Am Anfang
war das Huhn" unterhaltsam alles, was wir über diese Vögel, die Eier und
alles andere zwischen Kultur, Natur, Mythologie und Biologie heute
wissen – das Huhn ist wirklich ein rasend interessantes Tier! 

Und unser Klassiker kommt diesmal aus Amerika: Der berühmte
Schriftsteller Mark Twain lebte 1891/92 für ein paar Monate in Berlin –
und was er da als Reisender Lustiges und Befremdliches erlebt hat, nicht
zuletzt auf dem wie heute heftig umkämpften Wohnungsmarkt, das hat er in
fünf sehr komischen, hochaktuellen Reisereportagen den Amerikanern
damals berichtet. Frohe Ostern, gutes Hören und Lesen!

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" Unter buecher@zeit.de

Literaturangaben:

Sally Coulthard: "Am Anfang war das Huhn", übersetzt von Andrea
Kunzmann, Harper Collins, 304 S., 24 Euro

Jens Beckert: "Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel
zu scheitern droht", Suhrkamp, 238 S., 28 Euro

Victoria de Gracia: "Der perfekte Faschist", Wagenbach, 512 S., 38 Euro

Mark Twain: "Wie man in Berlin eine Wohnung mietet", Bebra Verlag, 80
S., 10 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 23 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Jüdin heiratet einen Top-Faschisten und Mussolini ist Trauzeuge? Klingt wie ein Roman und ist doch wahr. Die amerikanische Historikerin Victoria de Grazia erzählt in "Der perfekte Faschist" die Geschichte eines italienisch-jüdisch-amerikanischen Glamourpaares in Mailand und Rom der 1920er-Jahre. Wer verstehen will, wie der Faschismus die italienische Gesellschaft bis in die bürgerlichen Kreise erobert hat, wie Italien in den Krisen und Kriegen Anfang des 20. Jahrhunderts tickte, der lese diesen brillanten Pageturner. Der Soziologe Jens Beckert will erklären, warum es mit dem Stopp des Klimawandels nicht so einfach klappt. "Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht" ist eine Bestandsaufnahme der heißen gesellschaftlichen Debatten momentan – aber erfahren wir auch etwas Neues darin?</p><p>In der Rubrik „Der erste Satz“ gackern wir mit einem unterschätzten Tier, es ist ja bald Ostern: Sally Coulthard präsentiert in "Am Anfang war das Huhn" unterhaltsam alles, was wir über diese Vögel, die Eier und alles andere zwischen Kultur, Natur, Mythologie und Biologie heute wissen – das Huhn ist wirklich ein rasend interessantes Tier! </p><p>Und unser Klassiker kommt diesmal aus Amerika: Der berühmte Schriftsteller Mark Twain lebte 1891/92 für ein paar Monate in Berlin – und was er da als Reisender Lustiges und Befremdliches erlebt hat, nicht zuletzt auf dem wie heute heftig umkämpften Wohnungsmarkt, das hat er in fünf sehr komischen, hochaktuellen Reisereportagen den Amerikanern damals berichtet. Frohe Ostern, gutes Hören und Lesen!</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" Unter <a href="mailto:buecher@zeit.de">buecher@zeit.de</a></p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Sally Coulthard: "Am Anfang war das Huhn", übersetzt von Andrea Kunzmann, Harper Collins, 304 S., 24 Euro</p><p>Jens Beckert: "Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht", Suhrkamp, 238 S., 28 Euro</p><p>Victoria de Gracia: "Der perfekte Faschist", Wagenbach, 512 S., 38 Euro</p><p>Mark Twain: "Wie man in Berlin eine Wohnung mietet", Bebra Verlag, 80 S., 10 Euro</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Victoria de Grazia erzählt eine unglaubliche Aufsteigergeschichte aus Italien unter Mussolini. Und: Mark Twain suchte vor 130 Jahren eine Wohnung in Berlin und schrieb sehr lustig drüber.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Victoria de Grazia erzählt eine unglaubliche Aufsteigergeschichte aus Italien unter Mussolini. Und: Mark Twain suchte vor 130 Jahren eine Wohnung in Berlin und schrieb sehr lustig drüber.</itunes:subtitle>
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      <title>Ein letztes Mal Weltliteratur von Gabriel García Márquez</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge von „Was liest du gerade“ sprechen Iris Radisch und
Adam Soboczynski über ein echtes Weltereignis: Der große Gabriel García
Márquez ist zwar bald zehn Jahre tot, aber er hat einen fertigen Roman
nachgelassen: „Wir sehen uns im August“, der jetzt zeitgleich in vielen
Sprachen erscheint. Es geht, wie immer beim legendären „Gabo“ um Sex, um
Treue, um Träume von einem anderen, wilderen Leben. Immer am 16. August
fährt Ana Magdalena Bach auf eine kleine Karibikinsel,  um Gladiolen auf
das Grab ihrer Mutter zu legen. Danach vergnügt sie sich im Hotel Jahr
um Jahr und Kapitel für Kapitel reichlich deftig  mit allen möglichen
Herren. Ansonsten ist sie eine brave Ehefrau. „Garbo“ wollte den Roman
nicht mehr veröffentlichen, hielt ihn für schlecht. Seine Söhne sahen
das anders. Die Meinungen gehen auseinander: Ist das letzte Buch des
Weltstars nun eine peinlich machohafte Altherrenfantasie? Oder ein
herrlich melancholisches Porträt der sexuellen Sehnsüchte älterer
Frauen?

Außerdem geht es um den vermutlich interessantesten Roman dieser Saison:
Timon Karl Kaleytas „Heilung“, ein mit allen Wassern der Ironie, der
Gegenwartskritik und der literarischen Parodie gewaschener Roman eines
jungen Autors, der das Zeug hat zum deutschsprachigen Michel Houellebecq
zu werden.

Der Klassiker ist diesmal Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“, ein
erstaunlich schwüler Versuch das Freudsche Unbewusste zum ersten Mal für
die Literatur zu entdecken.

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter: buecher@zeit.de

Literaturangaben:

Gabriel García Márquez: Wir sehen uns im August, übers. von Dagmar
Ploetz, Kiepenheuer & Witsch, 144 Seiten, 23 Euro

Timon Karl Kaleyta: Heilung, Piper, 208 Seiten, 22 Euro

Iris Wolff: Lichtungen, Klett-Cotta, 256 Seiten, 24 Euro

Arthur Schnitzler: Traumnovelle, Reclam, 125 Seiten, 3,60 Euro

 

 

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 9 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge von „Was liest du gerade“ sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über ein echtes Weltereignis: Der große Gabriel García Márquez ist zwar bald zehn Jahre tot, aber er hat einen fertigen Roman nachgelassen: „Wir sehen uns im August“, der jetzt zeitgleich in vielen Sprachen erscheint. Es geht, wie immer beim legendären „Gabo“ um Sex, um Treue, um Träume von einem anderen, wilderen Leben. Immer am 16. August fährt Ana Magdalena Bach auf eine kleine Karibikinsel,  um Gladiolen auf das Grab ihrer Mutter zu legen. Danach vergnügt sie sich im Hotel Jahr um Jahr und Kapitel für Kapitel reichlich deftig  mit allen möglichen Herren. Ansonsten ist sie eine brave Ehefrau. „Garbo“ wollte den Roman nicht mehr veröffentlichen, hielt ihn für schlecht. Seine Söhne sahen das anders. Die Meinungen gehen auseinander: Ist das letzte Buch des Weltstars nun eine peinlich machohafte Altherrenfantasie? Oder ein herrlich melancholisches Porträt der sexuellen Sehnsüchte älterer Frauen?</p><p>Außerdem geht es um den vermutlich interessantesten Roman dieser Saison: Timon Karl Kaleytas „Heilung“, ein mit allen Wassern der Ironie, der Gegenwartskritik und der literarischen Parodie gewaschener Roman eines jungen Autors, der das Zeug hat zum deutschsprachigen Michel Houellebecq zu werden.</p><p>Der Klassiker ist diesmal Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“, ein erstaunlich schwüler Versuch das Freudsche Unbewusste zum ersten Mal für die Literatur zu entdecken.</p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter: buecher@zeit.de</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Gabriel García Márquez: Wir sehen uns im August, übers. von Dagmar Ploetz, Kiepenheuer & Witsch, 144 Seiten, 23 Euro</i></p><p><i>Timon Karl Kaleyta: Heilung, Piper, 208 Seiten, 22 Euro</i></p><p><i>Iris Wolff: Lichtungen, Klett-Cotta, 256 Seiten, 24 Euro</i></p><p><i>Arthur Schnitzler: Traumnovelle, Reclam, 125 Seiten, 3,60 Euro</i></p><p> </p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="47875092" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f/episodes/02daeec4-ae1d-48b1-acd5-45aae078f7ca/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=b40794ef-bf96-403d-b0a0-f53a6edbb31f&amp;awEpisodeId=02daeec4-ae1d-48b1-acd5-45aae078f7ca&amp;feed=5SvofDLL"/>
      <itunes:title>Ein letztes Mal Weltliteratur von Gabriel García Márquez</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Zehn Jahre nach dem Tod des Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez erscheint ein allerletzter Roman von ihm. Was taugt er? Und: Das wahrscheinlich interessanteste Buch des Frühjahrs, Timon Karl Kaleytas &quot;Heilung&quot;.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Zehn Jahre nach dem Tod des Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez erscheint ein allerletzter Roman von ihm. Was taugt er? Und: Das wahrscheinlich interessanteste Buch des Frühjahrs, Timon Karl Kaleytas &quot;Heilung&quot;.</itunes:subtitle>
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      <title>Früher ging&apos;s auch ohne Patriarchat</title>
      <description><![CDATA[Von wegen Speer und Mammutjagd: Die schwedische
Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs hat ein Buch über Frauen in der
Frühgeschichte geschrieben. Und es ging damals weiblicher zu, als wir
heute denken. Mit Netzen gingen Frauen auf die Jagd, und vielleicht
betete man sogar zu einer Göttin. Frauen waren auch damals oft die
stärkere Hälfte, ebenso wie ihre vergessenen Erforscherinnen – wie das
unterhaltsame Buch "Mütter Europas" zeigt. Ein dramatisches Kapitel der
deutschen Geschichte präsentiert in seinem spannenden Buch "Marseille
1940" der Journalist Uwe Wittstock: Nachdem die deutsche Wehrmacht im
Zweiten Weltkrieg Frankreich besiegt hatte, mussten zahlreiche
Emigranten in Frankreich plötzlich fliehen, darunter etwa Heinrich Mann,
Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger. Sie versuchten, unter
lebensbedrohlichen Umständen nach Amerika zu kommen. Der Autor erzählt
von ergreifenden Schicksalen und von der Geheimmission des
amerikanischen Journalisten Varian Fry, der für die Flüchtlinge in
Marseille Pässe und Auswege organisierte.

In der Rubrik "Der erste Satz" geht es diesmal um ein verrücktes,
schreckliches Phänomen: die frei zugänglichen Schusswaffen in Amerika –
und ihre alltäglichen Opfer. Der Schriftsteller Paul Auster hat über
diesen Wahnsinn einen ergreifenden, die Hintergründe erklärenden Essay
geschrieben, ergänzt um Fotos zahlreicher Tatorte.

Der aktuelle Klassiker hat hingegen Verständnis für eines der ältesten
Laster der Welt: Das Buch "Betrunkenes Betragen" hat schon 1968 gezeigt,
dass es beim Alkohol in vielen Kulturen nur auf das Vorbild ankommt –
wenn alles richtig läuft, dann klappt der wilde Rausch auch ohne
schlimme Enthemmung.

 

Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Paul Auster: Bloodbath Nation, Rowohlt, 192 S., 26 Euro

Karin Bojs: Mütter Europas, C.H. Beck, 252 S., 26 Euro

Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur, 351 S.,
26 Euro

Craig MacAndrew / Robert B. Edgerton: Betrunkenes Betragen, Galiani, 304
S., 24 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Feb 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Von wegen Speer und Mammutjagd: Die schwedische Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs hat ein Buch über Frauen in der Frühgeschichte geschrieben. Und es ging damals weiblicher zu, als wir heute denken. Mit Netzen gingen Frauen auf die Jagd, und vielleicht betete man sogar zu einer Göttin. Frauen waren auch damals oft die stärkere Hälfte, ebenso wie ihre vergessenen Erforscherinnen – wie das unterhaltsame Buch "Mütter Europas" zeigt. Ein dramatisches Kapitel der deutschen Geschichte präsentiert in seinem spannenden Buch "Marseille 1940" der Journalist Uwe Wittstock: Nachdem die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg Frankreich besiegt hatte, mussten zahlreiche Emigranten in Frankreich plötzlich fliehen, darunter etwa Heinrich Mann, Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger. Sie versuchten, unter lebensbedrohlichen Umständen nach Amerika zu kommen. Der Autor erzählt von ergreifenden Schicksalen und von der Geheimmission des amerikanischen Journalisten Varian Fry, der für die Flüchtlinge in Marseille Pässe und Auswege organisierte.</p><p>In der Rubrik "Der erste Satz" geht es diesmal um ein verrücktes, schreckliches Phänomen: die frei zugänglichen Schusswaffen in Amerika – und ihre alltäglichen Opfer. Der Schriftsteller Paul Auster hat über diesen Wahnsinn einen ergreifenden, die Hintergründe erklärenden Essay geschrieben, ergänzt um Fotos zahlreicher Tatorte.</p><p>Der aktuelle Klassiker hat hingegen Verständnis für eines der ältesten Laster der Welt: Das Buch "Betrunkenes Betragen" hat schon 1968 gezeigt, dass es beim Alkohol in vielen Kulturen nur auf das Vorbild ankommt – wenn alles richtig läuft, dann klappt der wilde Rausch auch ohne schlimme Enthemmung.</p><p> </p><p>Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p><i>Paul Auster: Bloodbath Nation, Rowohlt, 192 S., 26 Euro</i></p><p><i>Karin Bojs: Mütter Europas, C.H. Beck, 252 S., 26 Euro</i></p><p><i>Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur, 351 S., 26 Euro</i></p><p><i>Craig MacAndrew / Robert B. Edgerton: Betrunkenes Betragen, Galiani, 304 S., 24 Euro</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Früher ging&apos;s auch ohne Patriarchat</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Karin Bojs hat herausgefunden, wie Frauen in der Steinzeit für Fortschritt gesorgt haben. Und: Paul Austers persönlicher Essay über die amerikanische Obsession mit Schusswaffen</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Karin Bojs hat herausgefunden, wie Frauen in der Steinzeit für Fortschritt gesorgt haben. Und: Paul Austers persönlicher Essay über die amerikanische Obsession mit Schusswaffen</itunes:subtitle>
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      <title>Murakamis Märchen für Erwachsene</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge des Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen Iris
Radisch und Adam Soboczynski über den neuen Roman des japanischen Autors
Haruki Murakami "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer". Wie immer bei
Murakami geht es um eine geheimnisvolle Parallelwelt zu unserer
nüchternen Welt, in der wir brav zur Arbeit gehen, Essen kochen und früh
ins Bett steigen, um am nächsten Morgen wieder exakt das Gleiche zu
machen. Die einsamen Nerds von Murakami kommen, wie von Zauberhand, in
eine geheime Stadt, in der man keinen Schatten mehr hat und auch sonst
alles völlig störungsfrei und geordnet zugeht, fast wie im wirklichen
Leben. Sind Murakamis Märchenwelten für Erwachsene wirklich überzeugend?
Was ist die Magie seines Erzählens?

Das Zitat des Monats kommt diesmal von der südkoreanischen Autorin Han
Kang. In der "Griechischstunde" geht es um eine Frau, die alles im Leben
verloren hat, ihr Kind, ihren Mann und sogar ihre Sprache. Doch findet
sie neuen Lebenssinn in der Liebe zum alten Griechisch und ihrem
Griechischlehrer.

Außerdem geht es um den politischen Essay von Sofi Oksanen "Putins Krieg
gegen die Frauen", in dem die finnisch-estnische Autorin an den Westen
appelliert, die von der russischen Armee ausgeübte sexuelle Gewalt
ernster zu nehmen. Massenvergewaltigungen seien eine systematisch
eingesetzte Kriegswaffe, der weibliche Körper seit jeher ein
Schlachtfeld russischer Kriegsführung.

Der Klassiker ist die Erzählung "In der Strafkolonie" von Franz Kafka –
eine visionäre Parabel auf unser zerstörerisches Maschinenzeitalter oder
eine abgründige Parodie judaischer Mystik?  In jedem Fall ein
faszinierendes Meisterwerk.

 

Literaturangaben:

Haruki Murakami: "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer", Dumont, 640
Seiten, 34 Euro

Sofi Oksanen: "Putins Krieg gegen die Frauen", Kiepenheuer & Witsch, 336
Seiten, 24 Euro

Han Kang: "Griechischstunde", Aufbau, 204 Seiten, 23 Euro

Franz Kafka: "In der Strafkolonie", Wagenbach, 128 Seiten, 8,90 Euro

 

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      <pubDate>Sat, 10 Feb 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge des Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über den neuen Roman des japanischen Autors Haruki Murakami "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer". Wie immer bei Murakami geht es um eine geheimnisvolle Parallelwelt zu unserer nüchternen Welt, in der wir brav zur Arbeit gehen, Essen kochen und früh ins Bett steigen, um am nächsten Morgen wieder exakt das Gleiche zu machen. Die einsamen Nerds von Murakami kommen, wie von Zauberhand, in eine geheime Stadt, in der man keinen Schatten mehr hat und auch sonst alles völlig störungsfrei und geordnet zugeht, fast wie im wirklichen Leben. Sind Murakamis Märchenwelten für Erwachsene wirklich überzeugend? Was ist die Magie seines Erzählens?</p><p>Das Zitat des Monats kommt diesmal von der südkoreanischen Autorin Han Kang. In der "Griechischstunde" geht es um eine Frau, die alles im Leben verloren hat, ihr Kind, ihren Mann und sogar ihre Sprache. Doch findet sie neuen Lebenssinn in der Liebe zum alten Griechisch und ihrem Griechischlehrer.</p><p>Außerdem geht es um den politischen Essay von Sofi Oksanen "Putins Krieg gegen die Frauen", in dem die finnisch-estnische Autorin an den Westen appelliert, die von der russischen Armee ausgeübte sexuelle Gewalt ernster zu nehmen. Massenvergewaltigungen seien eine systematisch eingesetzte Kriegswaffe, der weibliche Körper seit jeher ein Schlachtfeld russischer Kriegsführung.</p><p>Der Klassiker ist die Erzählung "In der Strafkolonie" von Franz Kafka – eine visionäre Parabel auf unser zerstörerisches Maschinenzeitalter oder eine abgründige Parodie judaischer Mystik?  In jedem Fall ein faszinierendes Meisterwerk.</p><p> </p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Haruki Murakami: "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer", Dumont, 640 Seiten, 34 Euro</p><p>Sofi Oksanen: "Putins Krieg gegen die Frauen", Kiepenheuer & Witsch, 336 Seiten, 24 Euro</p><p>Han Kang: "Griechischstunde", Aufbau, 204 Seiten, 23 Euro</p><p>Franz Kafka: "In der Strafkolonie", Wagenbach, 128 Seiten, 8,90 Euro</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Murakamis Märchen für Erwachsene</itunes:title>
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      <itunes:subtitle>Im neuen Roman von Haruki Murakami geht es wieder um eine geheimnisvolle Parallelwelt zur Realität. Worin liegt die Magie seines Erzählens? Außerdem: Sofi Oksanens Essay &quot;Putins Krieg gegen die Frauen&quot;</itunes:subtitle>
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      <title>Alle Macht den Boomern!</title>
      <description><![CDATA[Noch stellen sie den Kanzler, aber was haben die Babyboomer heute
wirklich noch zu sagen? Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren
über das neue Buch des Soziologen Heinz Bude, „Abschied von den
Boomern“, und darüber, warum Generationendebatten vor allem in
Deutschland so ein Dauerbrenner sind. Außerdem geht es um Andrea
Elliotts Pulitzer Preis-gekrönte 700-Seiten-Reportage „Kind im Schatten“
über ein amerikanisches Leben in Armut und Diskriminierung. Dafür
begleitete die New York Times-Reporterin ein Mädchen in Brooklyn über 8
Jahre, zwischen Drogen, Gewalt und Obdachlosenunterkunft.

Die Rubrik "Der erste Satz" gilt diesmal einem kleinen, aber effektiven
Freund: dem Ausrufezeichen! Die Literaturwissenschaftlerin Florence
Hazrat hat sich das wahrscheinlich emotionalste Satzzeichen und seine
verblüffende Geschichte genauer angesehen. Aus ihrem Buch "Das
Ausrufezeichen" kommt diesmal das Zitat.

Der aktuelle Klassiker ist diesmal eine Essaysammlung von Jean Améry:
"Der neue Antisemitismus". Amérys rund 50 Jahre alte Texte über die
blinden Flecken der Linken, wenn es um Israel und den Nahostkonflikt
geht, sind leider erschreckend aktuell.

Literaturangaben:

Florence Hazrat: Das Ausrufezeichen. Eine rebellische Geschichte,
HarperCollins, 224 Seiten, 20 Euro

Heinz Bude: Abschied von den Boomern, Hanser, 144 Seiten, 22 Euro

Andrea Elliott: Kind im Schatten. Armut, Überleben und Hoffnung in New
York City, Ullstein, 27,99 Euro

Jean Améry: Der neue Antisemitismus, 128 Seiten, 18 Euro

 

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      <pubDate>Sat, 27 Jan 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Noch stellen sie den Kanzler, aber was haben die Babyboomer heute wirklich noch zu sagen? Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren über das neue Buch des Soziologen Heinz Bude, „Abschied von den Boomern“, und darüber, warum Generationendebatten vor allem in Deutschland so ein Dauerbrenner sind. Außerdem geht es um Andrea Elliotts Pulitzer Preis-gekrönte 700-Seiten-Reportage „Kind im Schatten“ über ein amerikanisches Leben in Armut und Diskriminierung. Dafür begleitete die New York Times-Reporterin ein Mädchen in Brooklyn über 8 Jahre, zwischen Drogen, Gewalt und Obdachlosenunterkunft.</p><p>Die Rubrik "Der erste Satz" gilt diesmal einem kleinen, aber effektiven Freund: dem Ausrufezeichen! Die Literaturwissenschaftlerin Florence Hazrat hat sich das wahrscheinlich emotionalste Satzzeichen und seine verblüffende Geschichte genauer angesehen. Aus ihrem Buch "Das Ausrufezeichen" kommt diesmal das Zitat.</p><p>Der aktuelle Klassiker ist diesmal eine Essaysammlung von Jean Améry: "Der neue Antisemitismus". Amérys rund 50 Jahre alte Texte über die blinden Flecken der Linken, wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, sind leider erschreckend aktuell.</p><p><strong>Literaturangaben:</strong></p><p>Florence Hazrat: Das Ausrufezeichen. Eine rebellische Geschichte, HarperCollins, 224 Seiten, 20 Euro</p><p>Heinz Bude: Abschied von den Boomern, Hanser, 144 Seiten, 22 Euro</p><p>Andrea Elliott: Kind im Schatten. Armut, Überleben und Hoffnung in New York City, Ullstein, 27,99 Euro</p><p>Jean Améry: Der neue Antisemitismus, 128 Seiten, 18 Euro</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
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      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
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      <itunes:summary>Generationen-Papst Heinz Bude erklärt in seinem neuen Buch die Babyboomer und wie sie uns prägen. Aber sind diese Generationenfragen noch zeitgemäß? Außerdem: Eine Pulitzer Preis-gekrönte Reportage über Armut und Überleben in New York.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Generationen-Papst Heinz Bude erklärt in seinem neuen Buch die Babyboomer und wie sie uns prägen. Aber sind diese Generationenfragen noch zeitgemäß? Außerdem: Eine Pulitzer Preis-gekrönte Reportage über Armut und Überleben in New York.</itunes:subtitle>
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      <title>Kabarettistinnen-Schlendrian trifft auf US-Eliteuni</title>
      <description><![CDATA[In der neuen Folge des Podcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris
Radisch und Adam Soboczynski über den wilden Erstling der israelischen
Bestsellerautorin Zeruya Shalev "Nicht ich", der jetzt mit 30-jähriger
Verspätung auf Deutsch erscheint. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt im
Inneren einer jungen Frau, die ihre Familie verlässt. Am Ende weiß man
nicht mehr, was wahr und was falsch, wo oben und wo unten ist. Ihr Kind
wird angeblich von Soldaten in unterirdische Gänge verschleppt, die
junge Frau selbst ist zwischen Ex-Mann, Liebhaber, Vater und
Ex-Liebhaber ständig hin- und hergerissen. Liebes- und Familienneurosen
vermischen sich mit dem bedrohlichen politischen Alltag. Oder war alles
ganz anders? Fest steht nur: Der Roman enthält bereits alle Motive und
Themen der großartigen Autorin in einer noch rohen, radikalen Urfassung.

Ähnlich radikal, aber bedeutend heiterer ist der autobiografische
Reisebericht "Iowa" von Stefanie Sargnagel, die ein paar Monate an einer
amerikanischen Provinzuniversität unterrichtet hat und davon mit viel
Humor und Selbstironie zu erzählen weiß. Hier trifft der
Kabarettistinnen-Schlendrian alteuropäischer Prägung auf den smarten
Campusgeist einer US-Eliteuni – mit einem sehr lesenswerten Ergebnis.

Unser Klassiker sind die "Duineser Elegien" von Rainer Maria Rilke, die
es jetzt zum ersten Mal in einer Fassung mit allen Vorstufen zu lesen
gibt. Hier geht es gleich um alles, das Leben, den Tod, die Einsamkeit
des Menschen im Kosmos. Allein der Anfang des Zyklus geht Lyrikfans
unter die Haut: "Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen?"

Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

Literaturangaben:

Zeruya Shalev: Nicht ich, Piper, 208 Seiten, 24 Euro

Stefanie Sargnagel: Iowa, Rowohlt, 304 Seiten, 22 Euro

Rainer Maria Rilke: Duineser Elegien und zugehörige Gedichte 1912 bis
1922. Hrsg. v. Christoph König; Wallstein, 494 Seiten, 39 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 13 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Folge des Podcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über den wilden Erstling der israelischen Bestsellerautorin Zeruya Shalev "Nicht ich", der jetzt mit 30-jähriger Verspätung auf Deutsch erscheint. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt im Inneren einer jungen Frau, die ihre Familie verlässt. Am Ende weiß man nicht mehr, was wahr und was falsch, wo oben und wo unten ist. Ihr Kind wird angeblich von Soldaten in unterirdische Gänge verschleppt, die junge Frau selbst ist zwischen Ex-Mann, Liebhaber, Vater und Ex-Liebhaber ständig hin- und hergerissen. Liebes- und Familienneurosen vermischen sich mit dem bedrohlichen politischen Alltag. Oder war alles ganz anders? Fest steht nur: Der Roman enthält bereits alle Motive und Themen der großartigen Autorin in einer noch rohen, radikalen Urfassung. </p>
<p>Ähnlich radikal, aber bedeutend heiterer ist der autobiografische Reisebericht "Iowa" von Stefanie Sargnagel, die ein paar Monate an einer amerikanischen Provinzuniversität unterrichtet hat und davon mit viel Humor und Selbstironie zu erzählen weiß. Hier trifft der Kabarettistinnen-Schlendrian alteuropäischer Prägung auf den smarten Campusgeist einer US-Eliteuni – mit einem sehr lesenswerten Ergebnis.   </p>
<p>Unser Klassiker sind die "Duineser Elegien" von Rainer Maria Rilke, die es jetzt zum ersten Mal in einer Fassung mit allen Vorstufen zu lesen gibt. Hier geht es gleich um alles, das Leben, den Tod, die Einsamkeit des Menschen im Kosmos. Allein der Anfang des Zyklus geht Lyrikfans unter die Haut: "Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?"</p>
<p>Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. </p>
<p><strong>Literaturangaben:</strong></p>
<p>Zeruya Shalev: Nicht ich, Piper, 208 Seiten, 24 Euro</p>
<p>Stefanie Sargnagel: Iowa, Rowohlt, 304 Seiten, 22 Euro</p>
<p>Rainer Maria Rilke: Duineser Elegien und zugehörige Gedichte 1912 bis 1922. Hrsg. v. Christoph König; Wallstein, 494 Seiten, 39 Euro</p>
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      <itunes:title>Kabarettistinnen-Schlendrian trifft auf US-Eliteuni</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Stefanie Sargnagel erzählt in &quot;Iowa&quot; mit viel Humor von ihrem Lehrauftrag in der amerikanischen Provinz. Und: &quot;Nicht ich&quot;, das irre Erstlingswerk von Zeruya Shalev</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Stefanie Sargnagel erzählt in &quot;Iowa&quot; mit viel Humor von ihrem Lehrauftrag in der amerikanischen Provinz. Und: &quot;Nicht ich&quot;, das irre Erstlingswerk von Zeruya Shalev</itunes:subtitle>
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      <title>Warum ist Brianna Wiest so erfolgreich?</title>
      <description><![CDATA[Es war eines der meistdiskutierten Themen 2023, ob in den Fällen Till
Lindemann oder Julian Reichelt: Welche Rolle spielt Macht beim Sex? Wo
liegen die Grenzen zum Übergriff? Die französische Philosophin Manon
Garcia analysiert in ihrem Buch "Das Gespräch der Geschlechter", was
einvernehmlicher Sex eigentlich ist. Warum sie glaubt, dass weder "Nein
heißt Nein" noch "Ja heißt Ja" der Sache gerecht werden, darüber
sprechen wir in unserer Rubrik "Der erste Satz".

Außerdem haben wir uns den Megaerfolg "101 Essays, die Dein Leben
verändern werden" vorgenommen. Seit über 20 Monaten steht Brianna Wiests
Lebenshilfe-Buch kontinuierlich in den Bestsellerlisten und pünktlich zu
Jahresende wieder ganz weit oben. Ist das der Ratgeber aller Ratgeber?
Was steckt hinter diesem überraschenden Erfolg?

Unser Sachbuch des Jahres und ebenfalls eine Überraschung ist Ewald
Fries preisgekrönte Familienforschung "Ein Hof und elf Geschwister" über
den dramatischen Wandel des Landlebens in Westdeutschland seit den
1950er-Jahren – eine bislang vergessene Geschichte, die viele betrifft.
Und eine, die auch Städter dieses Jahr unbedingt lesen wollten. Wir
sprechen darüber, warum dieses Buch so wichtig ist.

Und schließlich drehte sich im zurückliegenden Jahr sehr viel um
Künstliche Intelligenz: Joseph Weizenbaum war ein früher Warner vor
ihren Irrtümern und Gefahren – höchste Zeit, seinen Klassiker "Die Macht
der Computer und die Ohnmacht der Vernunft" von 1977 wieder zu lesen.

Literaturangaben:

Manon Garcia: Das Gespräch der Geschlechter. Eine Philosophie der
Zustimmung, Suhrkamp, 332 Seiten, 30 Euro

Brianna Wiest: 101 Essays, die Dein Leben verändern werden, Piper, 432
Seiten, 22 Euro

Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom
bäuerlichen Leben in Deutschland, C. H. Beck, 191 Seiten, 23 Euro

Joseph Weizenbaum: Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft,
Suhrkamp, 369 Seiten, 2023 (1978)

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      <pubDate>Sat, 30 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es war eines der meistdiskutierten Themen 2023, ob in den Fällen Till Lindemann oder Julian Reichelt: Welche Rolle spielt Macht beim Sex? Wo liegen die Grenzen zum Übergriff? Die französische Philosophin Manon Garcia analysiert in ihrem Buch "Das Gespräch der Geschlechter", was einvernehmlicher Sex eigentlich ist. Warum sie glaubt, dass weder "Nein heißt Nein" noch "Ja heißt Ja" der Sache gerecht werden, darüber sprechen wir in unserer Rubrik "Der erste Satz".</p>
<p>Außerdem haben wir uns den Megaerfolg "101 Essays, die Dein Leben verändern werden" vorgenommen. Seit über 20 Monaten steht Brianna Wiests Lebenshilfe-Buch kontinuierlich in den Bestsellerlisten und pünktlich zu Jahresende wieder ganz weit oben. Ist das der Ratgeber aller Ratgeber? Was steckt hinter diesem überraschenden Erfolg?</p>
<p>Unser Sachbuch des Jahres und ebenfalls eine Überraschung ist Ewald Fries preisgekrönte Familienforschung "Ein Hof und elf Geschwister" über den dramatischen Wandel des Landlebens in Westdeutschland seit den 1950er-Jahren – eine bislang vergessene Geschichte, die viele betrifft. Und eine, die auch Städter dieses Jahr unbedingt lesen wollten. Wir sprechen darüber, warum dieses Buch so wichtig ist.</p>
<p>Und schließlich drehte sich im zurückliegenden Jahr sehr viel um Künstliche Intelligenz: Joseph Weizenbaum war ein früher Warner vor ihren Irrtümern und Gefahren – höchste Zeit, seinen Klassiker "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft" von 1977 wieder zu lesen.</p>
<p><strong>Literaturangaben:</strong></p>
<p>Manon Garcia: Das Gespräch der Geschlechter. Eine Philosophie der Zustimmung, Suhrkamp, 332 Seiten, 30 Euro</p>
<p>Brianna Wiest: 101 Essays, die Dein Leben verändern werden, Piper, 432 Seiten, 22 Euro</p>
<p>Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland, C. H. Beck, 191 Seiten, 23 Euro</p>
<p>Joseph Weizenbaum: Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, Suhrkamp, 369 Seiten, 2023 (1978)</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
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      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>&quot;101 Essays, die dein Leben verändern werden&quot; war auch 2023 der Mega-Bestseller – was steckt hinter dem Hype? Und eine Lesebilanz: Welche Bücher dieses Jahr sonst noch wichtig waren.</itunes:summary>
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      <title>Merkwürdige Vermutungen über die deutsche Seele</title>
      <description><![CDATA[In unserem Buchpodcast „Was liest Du gerade“ sprechen Iris Radisch und
Adam Soboczynski dieses Mal über die Erinnerungen von Durs Grünbein an
seine Großmutter und deren Leben in Dresden vor und während des Zweiten
Weltkriegs. Hat der Dichter hier den richtigen Ton getroffen? Oder
schwelgt er allzu ungebrochen in den Bildern des noch unzerstörten
Dresden? Verführt ihn das Erzählen aus der biederen
Großmutterperspektive nicht zu allerhand merkwürdigen Vermutungen über
die deutsche Seele zu Zeiten der NS-Diktatur?

Und wie steht es mit den Erinnerungen, die Thomas Hettche in seinem
neuen Roman „Sinkende Sterne“ an seine Kindheit im Schweizer Kanton
Wallis hat? Hier erbt sein gleichnamiger Erzähler das Ferienhaus der
verstorbenen Eltern. Doch als er es in Besitz nehmen will, geschehen
seltsame Dinge. Das Wallis wird durch eine Naturkatastrophe von der
Außenwelt abgeschnitten und auch politisch will es in die gute alte Zeit
zurück. Kommt Thomas Hettche, der sich in seinem Roman vom woken
Zeitgeist schwer genervt zeigt, diese konservative Wendung vielleicht
ganz gelegen?

Unser Zitat des Monats stammt aus dem aktuellen Roman „Ein neuer Name“
vom diesjährigen norwegischen Literaturpreisträger Jon Fosse. Und unser
Klassiker des Monats ist „Hunger“ von Knud Hamsun, der erste radikal
moderne Roman überhaupt, in dem man ganz in die Innenwelt eines
verrückten Hungerkünstlers eintaucht.

Literaturangaben:

Durs Grünbein: Der Komet, Suhrkamp, 262 Seiten, 35 Euro

Thomas Hettche: Sinkende Sterne, Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 25
Euro

Jon Fosse: Ein neuer Name, Rowohlt, 256 Seiten, 30 Euro

Knud Hamsun: Hunger, Penguin, 256 Seiten, 25 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 16 Dec 2023 08:15:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Buchpodcast „Was liest Du gerade“ sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski dieses Mal über die Erinnerungen von Durs Grünbein an seine Großmutter und deren Leben in Dresden vor und während des Zweiten Weltkriegs. Hat der Dichter hier den richtigen Ton getroffen? Oder schwelgt er allzu ungebrochen in den Bildern des noch unzerstörten Dresden? Verführt ihn das Erzählen aus der biederen Großmutterperspektive nicht zu allerhand merkwürdigen Vermutungen über die deutsche Seele zu Zeiten der NS-Diktatur?</p>
<p>Und wie steht es mit den Erinnerungen, die Thomas Hettche in seinem neuen Roman „Sinkende Sterne“  an seine Kindheit im Schweizer Kanton Wallis hat? Hier erbt sein gleichnamiger Erzähler das Ferienhaus der verstorbenen Eltern. Doch als er es in Besitz nehmen will, geschehen seltsame Dinge. Das Wallis wird durch eine Naturkatastrophe von der Außenwelt abgeschnitten und auch politisch will es in die gute alte Zeit zurück. Kommt Thomas Hettche, der sich in seinem Roman vom woken Zeitgeist schwer genervt zeigt, diese konservative Wendung vielleicht ganz gelegen? </p>
<p>Unser Zitat des Monats stammt aus dem aktuellen Roman „Ein neuer Name“ vom diesjährigen norwegischen Literaturpreisträger Jon Fosse. Und unser Klassiker des Monats ist „Hunger“ von Knud Hamsun, der erste radikal moderne Roman überhaupt, in dem man ganz in die Innenwelt eines verrückten Hungerkünstlers eintaucht. </p>
<p>Literaturangaben:</p>
<p>Durs Grünbein: Der Komet, Suhrkamp, 262 Seiten, 35 Euro</p>
<p>Thomas Hettche: Sinkende Sterne, Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 25 Euro</p>
<p>Jon Fosse: Ein neuer Name, Rowohlt, 256 Seiten, 30 Euro</p>
<p>Knud Hamsun: Hunger, Penguin, 256 Seiten, 25 Euro</p>
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      <itunes:title>Merkwürdige Vermutungen über die deutsche Seele</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>In seinem neuen Roman &quot;Der Komet&quot; erzählt Durs Grünbein von den Erinnerungen seiner Großmutter an Dresden vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Kriegt das einen seltsamen Ton?</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In seinem neuen Roman &quot;Der Komet&quot; erzählt Durs Grünbein von den Erinnerungen seiner Großmutter an Dresden vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Kriegt das einen seltsamen Ton?</itunes:subtitle>
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      <title>Vier fantastische Sachbücher zum Fest</title>
      <description><![CDATA[Bald ist es wieder so weit, alle suchen nach den passenden Geschenken zu
Weihnachten. Bücher gehören unbedingt dazu! In dieser Folge stellen Maja
Beckers und Alexander Cammann vier Sachbücher vor, mit denen sie bei der
Bescherung garantiert richtig liegen.

Für Naturfreunde: Jennifer Ackerman präsentiert in „Die geheime Welt der
Vögel“ Neues und Verblüffendes über diese Tiere, wie sie lieben,
arbeiten und erstaunlich gut lügen.

Für politisch Interessierte: Jörn Leonhard zeigt in seinem hochaktuellen
Buch „Über Kriege und wie man sie beendet“, wie kompliziert der Weg zum
Frieden meistens ist – von Karthago bis Kiew.

Für Freigeister und Ästheten: Niklas Maak und Leanne Shapton steigen ins
Auto und fahren in „Eine Frau und ein Mann“ die Strecken nach, auf denen
berühmte Paare in legendären Filmen unterwegs waren. Auch optisch ein
fantastischer Trip!

Und für alle Bahngeplagten: Wolfgang Schivelbuschs Klassiker „Die
Geschichte der Eisenbahnreise“ erzählt von einer der größten
technischen, kulturellen und mentalen Revolutionen der
Menschheitsgeschichte, von Schiene, Zugabteil und Reisenden in der 3.
Klasse.

Literaturangaben:

Jennifer Ackerman: Die geheime Welt der Vögel, Ullstein, 528 Seiten,
26,99 Euro

Jörn Leonhard: Über Kriege und wie man sie beendet, CH Beck, 208 Seiten,
18 Euro

Niklas Maak / Leanne Shapton: Eine Frau und ein Mann, Hanser, 224
Seiten, 26 Euro

Wolfgang Schivelbusch: Die Geschichte der Eisenbahnreise, Wagenbach, 256
Seiten, 16 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 2 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es wieder so weit, alle suchen nach den passenden Geschenken zu Weihnachten. Bücher gehören unbedingt dazu! In dieser Folge stellen Maja Beckers und Alexander Cammann vier Sachbücher vor, mit denen sie bei der Bescherung garantiert richtig liegen. </p>
<p>Für Naturfreunde: Jennifer Ackerman präsentiert in „Die geheime Welt der Vögel“ Neues und Verblüffendes über diese Tiere, wie sie lieben, arbeiten und erstaunlich gut lügen. </p>
<p>Für politisch Interessierte: Jörn Leonhard zeigt in seinem hochaktuellen Buch „Über Kriege und wie man sie beendet“, wie kompliziert der Weg zum Frieden meistens ist – von Karthago bis Kiew. </p>
<p>Für Freigeister und Ästheten: Niklas Maak und Leanne Shapton steigen ins Auto und fahren in „Eine Frau und ein Mann“ die Strecken nach, auf denen berühmte Paare in legendären Filmen unterwegs waren. Auch optisch ein fantastischer Trip! </p>
<p>Und für alle Bahngeplagten: Wolfgang Schivelbuschs Klassiker „Die Geschichte der Eisenbahnreise“ erzählt von einer der größten technischen, kulturellen und mentalen Revolutionen der Menschheitsgeschichte, von Schiene, Zugabteil und Reisenden in der 3. Klasse.</p>
<p>Literaturangaben:</p>
<p>Jennifer Ackerman: Die geheime Welt der Vögel, Ullstein, 528 Seiten, 26,99 Euro</p>
<p>Jörn Leonhard: Über Kriege und wie man sie beendet, CH Beck, 208 Seiten, 18 Euro</p>
<p>Niklas Maak / Leanne Shapton: Eine Frau und ein Mann, Hanser, 224 Seiten, 26 Euro</p>
<p>Wolfgang Schivelbusch: Die Geschichte der Eisenbahnreise, Wagenbach, 256 Seiten, 16 Euro</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
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      <itunes:title>Vier fantastische Sachbücher zum Fest</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Verblüffende Vogelwelten, zehn Thesen, wie Kriege enden, berühmte Kinopaare und irre Eisenbahn-Geschichten. Mit diesen Sachbüchern machen Sie Weihnachten alles richtig.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Verblüffende Vogelwelten, zehn Thesen, wie Kriege enden, berühmte Kinopaare und irre Eisenbahn-Geschichten. Mit diesen Sachbüchern machen Sie Weihnachten alles richtig.</itunes:subtitle>
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      <title>Provokante erotische Fantasien</title>
      <description><![CDATA[Alle sagen: Die britische Schriftstellerin Zadie Smith hat einen großen
historischen Roman geschrieben, der auf eine Weise aktuell,
anspielungsreich und anspruchsvoll ist, dass man ihn kaum noch aus der
Hand legen kann. Aber stimmt das wirklich? Iris Radisch und Adam
Soboczynski diskutieren über den neuen Roman "Betrug" der weltberühmten
Londoner Autorin.

Und: Die französische Autorin Anne Serre schwelgt in ihrem provokanten
Roman "Die Gouvernanten" in geheimnisvollen erotischen Fantasien. Drei
junge Frauen geben sich in einer Villa und in einem verwunschenen Park
rätselhaften Ausschweifungen hin, vergewaltigen männliche Besucher und
verführen die ihnen anvertrauten Kinder. Ist das alles nur erlesene
literarische Fantasie? Ein Fest des weiblichen Begehrens? Oder wird hier
sexuelle Gewalt verharmlost, weil sie literarisch anspruchsvoll
beschrieben wird und ausnahmsweise von jungen Frauen ausgeht?

Das Team erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 15:55:06 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Alle sagen: Die britische Schriftstellerin Zadie Smith hat einen großen historischen Roman geschrieben, der auf eine Weise aktuell, anspielungsreich und anspruchsvoll ist, dass man ihn kaum noch aus der Hand legen kann. Aber stimmt das wirklich? Iris Radisch und Adam Soboczynski diskutieren über den neuen Roman "Betrug" der weltberühmten Londoner Autorin.</p>
<p>Und: Die französische Autorin Anne Serre schwelgt in ihrem provokanten Roman "Die Gouvernanten"  in geheimnisvollen erotischen Fantasien. Drei junge Frauen geben sich in einer Villa und in einem verwunschenen Park rätselhaften Ausschweifungen hin, vergewaltigen männliche Besucher und verführen die ihnen anvertrauten Kinder. Ist das alles nur erlesene literarische Fantasie? Ein Fest des weiblichen Begehrens? Oder wird hier sexuelle Gewalt verharmlost, weil sie literarisch anspruchsvoll beschrieben wird und ausnahmsweise von jungen Frauen ausgeht?</p>
<p>Das Team erreichen Sie unter buecher@zeit.de.</p>
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      <itunes:title>Provokante erotische Fantasien</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Drei Frauen vergewaltigen Männer und verführen Kinder. Verharmlost Anne Serres Buch &quot;Die Gouvernanten&quot; sexuelle Gewalt? Oder ist es ein Fest des weiblichen Begehrens? Außerdem sprechen wir über &quot;Betrug&quot; von Zadie Smith.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Drei Frauen vergewaltigen Männer und verführen Kinder. Verharmlost Anne Serres Buch &quot;Die Gouvernanten&quot; sexuelle Gewalt? Oder ist es ein Fest des weiblichen Begehrens? Außerdem sprechen wir über &quot;Betrug&quot; von Zadie Smith.</itunes:subtitle>
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      <title>Warum jetzt noch mal Britney Spears?</title>
      <description><![CDATA[Sie hat mal wieder einen Nummer-eins-Hit gelandet. Britney Spears'
Memoiren "The Woman in Me" erschienen gleichzeitig in 17 Ländern und
steigen in Deutschland auf Platz eins der Sachbuch-Bestsellerliste ein.
Was macht dieses Buch der Sängerin unter all den Star-Memoiren so
besonders? Und wie kann man das Britney-Phänomen erklären? Heldin oder
Trash-Queen – oder einfach ein Opfer des Systems? Außerdem sprechen Maja
Beckers und Alexander Cammann über ein Buch des Historikers Frank
Trentmann: "Aufbruch des Gewissens" erzählt deutsche Geschichte seit
1942 und will den Wandel der Moral hierzulande erklären, vom Holocaust
zur Flüchtlingskrise 2015. Ob Familie oder Öffentlichkeit, Außen- oder
Umweltpolitik – sind wir wirklich überall die "Moralweltweister"?

In der Rubrik "Der erste Satz" geht es um den Essay "Alles und nichts
sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne" der
Schriftstellerin Eva Menasse und die Frage, warum heute der
Meinungskampf im Internet und anderswo so irre tobt. Der besprochene
Klassiker dieser Folge ist "Die ersten Israelis. Die Anfänge des
jüdischen Staates" des Journalisten und Historikers Tom Segev. Das Buch
über die Gründungsgeschichte Israels kann aktuell helfen, die besondere
Komplexität des Nahostkonflikts zu verstehen.

Literaturangaben:

Eva Menasse: "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der
Digitalmoderne", Kiepenheuer & Witsch, 192 Seiten, 22 Euro

Frank Trentmann: "Aufbruch des Gewissens. Eine Geschichte der Deutschen
von 1942 bis heute", S. Fischer, 1.036 Seiten, 48 Euro

Britney Spears: "The Woman in Me. Meine Geschichte", Penguin, 288
Seiten, 25 Euro

Tom Segev: "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates",
Pantheon Verlag, 416 Seiten, 18 Euro

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 4 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sie hat mal wieder einen Nummer-eins-Hit gelandet. Britney Spears' Memoiren "The Woman in Me" erschienen gleichzeitig in 17 Ländern und steigen in Deutschland auf Platz eins der Sachbuch-Bestsellerliste ein. Was macht dieses Buch der Sängerin unter all den Star-Memoiren so besonders? Und wie kann man das Britney-Phänomen erklären? Heldin oder Trash-Queen – oder einfach ein Opfer des Systems? Außerdem sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über ein Buch des Historikers Frank Trentmann: "Aufbruch des Gewissens" erzählt deutsche Geschichte seit 1942 und will den Wandel der Moral hierzulande erklären, vom Holocaust zur Flüchtlingskrise 2015. Ob Familie oder Öffentlichkeit, Außen- oder Umweltpolitik – sind wir wirklich überall die "Moralweltweister"?</p>
<p>In der Rubrik "Der erste Satz" geht es um den Essay "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne" der Schriftstellerin Eva Menasse und die Frage, warum heute der Meinungskampf im Internet und anderswo so irre tobt. Der besprochene Klassiker dieser Folge ist "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" des Journalisten und Historikers Tom Segev. Das Buch über die Gründungsgeschichte Israels kann aktuell helfen, die besondere Komplexität des Nahostkonflikts zu verstehen.</p>
<p>Literaturangaben:</p>
<p>Eva Menasse: "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne", Kiepenheuer & Witsch, 192 Seiten, 22 Euro</p>
<p>Frank Trentmann: "Aufbruch des Gewissens. Eine Geschichte der Deutschen von 1942 bis heute", S. Fischer, 1.036 Seiten, 48 Euro</p>
<p>Britney Spears: "The Woman in Me. Meine Geschichte", Penguin, 288 Seiten, 25 Euro</p>
<p>Tom Segev: "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates", Pantheon Verlag, 416 Seiten, 18 Euro</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
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      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Die Pop-Prinzessin erzählt ihr Leben zwischen Weltruhm und Vormundschaftsterror. Und der Historiker Frank Trentmann erklärt, wie die Deutschen so moralisch wurden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Pop-Prinzessin erzählt ihr Leben zwischen Weltruhm und Vormundschaftsterror. Und der Historiker Frank Trentmann erklärt, wie die Deutschen so moralisch wurden.</itunes:subtitle>
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      <title>Verrücktes Aussteiger-Elternhaus meets Dorfjugend</title>
      <description><![CDATA[In den Kinos läuft gerade der Film Reise in die Wüste von Margarethe von
Trotta an, der vom tragischen Scheitern der großen Liebe zwischen Max
Frisch und Ingeborg Bachmann erzählt. Unser Satz des Monats im
Buchpodcast Was liest du gerade? stammt aus dem Buch, das Ingeborg
Bachmanns Bruder Heinz Bachmann über seine Schwester geschrieben hat. Er
heißt ganz lapidar: "Das Scheitern der Beziehung überraschte mich nicht
und hat mit der Ungleichheit der Beteiligten zu tun."

Außerdem diskutieren Iris Radisch und Adam Sobczynski über den neuen
Roman Das Haus von Monika Maron. Die scharfzüngige Autorin schreibt
dieses Mal über eine Alters-WG auf einem brandenburgischen Landgut.
Lauter akademische Luxusrentner aus Westberlin auf einem Haufen, kann
das literarisch gut gehen?

Eine WG anderer Art beschreibt Jan Peter Bremer in seinem
autobiografischen Roman Nach Hause kommen. Hier geht es um die
Künstlerkolonie im Wendland – jenes verlorene Zonenrandgebiet an der
Elbe, das schon in den 1970er-Jahren zu einem Aussteigerort für
Westberliner Stadtflüchtlinge wurde. Der Autor wuchs hier auf, zerrissen
zwischen seinem verrückten Aussteiger-Elternhaus und der Dorfjugend, mit
der er zurechtkommen musste.

Unser Klassiker des Monats ist Georg Büchners Lenz, auch eine Art
Aussteiger und ein Künstler, der es bedauert, nicht auf dem Kopf gehen
zu können.

Das Team erreichen Sie unter buecher@zeit.de.

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]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In den Kinos läuft gerade der Film <em>Reise in die Wüste</em> von Margarethe von Trotta an, der vom tragischen Scheitern der großen Liebe zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann erzählt. Unser Satz des Monats im Buchpodcast <em>Was liest du gerade?</em> stammt aus dem Buch, das Ingeborg Bachmanns Bruder Heinz Bachmann über seine Schwester geschrieben hat. Er heißt ganz lapidar: "Das Scheitern der Beziehung überraschte mich nicht und hat mit der Ungleichheit der Beteiligten zu tun."</p>
<p>Außerdem diskutieren Iris Radisch und Adam Sobczynski über den neuen Roman <em>Das Haus</em> von Monika Maron. Die scharfzüngige Autorin schreibt dieses Mal über eine Alters-WG auf einem brandenburgischen Landgut. Lauter akademische Luxusrentner aus Westberlin auf einem Haufen, kann das literarisch gut gehen?</p>
<p>Eine WG anderer Art beschreibt Jan Peter Bremer in seinem autobiografischen Roman <em>Nach Hause kommen</em>. Hier geht es um die Künstlerkolonie im Wendland – jenes verlorene Zonenrandgebiet an der Elbe, das schon in den 1970er-Jahren zu einem Aussteigerort für Westberliner Stadtflüchtlinge wurde. Der Autor wuchs hier auf, zerrissen zwischen seinem verrückten Aussteiger-Elternhaus und der Dorfjugend, mit der er zurechtkommen musste. </p>
<p>Unser Klassiker des Monats ist Georg Büchners <em>Lenz</em>, auch eine Art Aussteiger und ein Künstler, der es bedauert, nicht auf dem Kopf gehen zu können.</p>
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      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Jan Peter Bremer schreibt in &quot;Nach Hause kommen&quot; übers Aufwachsen im Wendland. Und Monika Maron pfercht in &quot;Das Haus&quot; Berliner Luxusrentner auf ein Gut in Brandenburg.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jan Peter Bremer schreibt in &quot;Nach Hause kommen&quot; übers Aufwachsen im Wendland. Und Monika Maron pfercht in &quot;Das Haus&quot; Berliner Luxusrentner auf ein Gut in Brandenburg.</itunes:subtitle>
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      <title>Eine neuer Blick auf die USA – und aufs &quot;kommunistische Manifest&quot;</title>
      <description><![CDATA[Es ist die Überraschung dieses Sachbuchherbstes: Ausgerechnet der
renommierte Osteuropa-Historiker Karl Schlögel, hat mit American Matrix
ein 800-Seiten-Buch über Amerika geschrieben. Was hat das 20.
Jahrhundert zu einer amerikanischen Epoche gemacht? Schlögel wirft einen
ganz neuen Blick auf dieses so oft beschriebene Land und dessen
einzigartige Faszinationskraft – zwischen Highways und Wolkenkratzern,
Staudämmen und Motels, Grand Canyon, Los Angeles und Henry Fords
Autofabriken findet er jene Energie, die aus der Durchdringung eines
schier endlosen Raumes entstanden ist – und davon, was es trotz mancher
Parallelen von den Weiten Russlands unterscheidet.

Außerdem sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über Das Buch der
Phobien und Manien der britischen Autorin Kate Summerscale, eine Reise
durch die erstaunlichen Abgründe der menschlichen Seelenlandschaften –
von A wie Ablutophobie bis Z wie Zoophobie. Was steckt hinter
Höhenangst, dem Ekel vor Spinnen oder der Furcht des Apple-Gründers
Steve Jobs vor Knöpfen?

In der Rubrik Der erste Satz geht es um das Buch Gruppe und Graus von
Martin Hecht und die Frage, warum Gruppen heute so nervig sind.

Der besprochene "Klassiker" dieser Folge ist das Manifest der
kommunistischen Partei. Wenn alle wieder über Klassen reden, wie aktuell
ist dann die legendäre Kampfschrift von Karl Marx und Friedrich Engels?

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]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die Überraschung dieses Sachbuchherbstes: Ausgerechnet der renommierte Osteuropa-Historiker Karl Schlögel, hat mit <em>American Matrix</em> ein 800-Seiten-Buch über Amerika geschrieben. Was hat das 20. Jahrhundert zu einer amerikanischen Epoche gemacht? Schlögel wirft einen ganz neuen Blick auf dieses so oft beschriebene Land und dessen einzigartige Faszinationskraft – zwischen Highways und Wolkenkratzern, Staudämmen und Motels, Grand Canyon, Los Angeles und Henry Fords Autofabriken findet er jene Energie, die aus der Durchdringung eines schier endlosen Raumes entstanden ist – und davon, was es trotz mancher Parallelen von den Weiten Russlands unterscheidet. </p>
<p>Außerdem sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über <em>Das Buch der Phobien und Manien</em> der britischen Autorin Kate Summerscale, eine Reise durch die erstaunlichen Abgründe der menschlichen Seelenlandschaften – von A wie Ablutophobie bis Z wie Zoophobie. Was steckt hinter Höhenangst, dem Ekel vor Spinnen oder der Furcht des Apple-Gründers Steve Jobs vor Knöpfen? </p>
<p>In der Rubrik <em>Der erste Satz</em> geht es um das Buch <em>Gruppe und Graus</em> von Martin Hecht und die Frage, warum Gruppen heute so nervig sind. </p>
<p>Der besprochene "Klassiker" dieser Folge ist das <em>Manifest der kommunistischen Partei</em>. Wenn alle wieder über Klassen reden, wie aktuell ist dann die legendäre Kampfschrift von Karl Marx und Friedrich Engels?</p>
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      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
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      <itunes:summary>Der Historiker Karl Schlögel fragt: Warum war das 20. Jahrhundert ein amerikanisches? Außerdem im Buch-Podcast: Was die legendäre Marx-Engels-Kampfschrift uns noch sagt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Historiker Karl Schlögel fragt: Warum war das 20. Jahrhundert ein amerikanisches? Außerdem im Buch-Podcast: Was die legendäre Marx-Engels-Kampfschrift uns noch sagt.</itunes:subtitle>
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      <title>Ein Künstler kehrt zurück ins Nazireich</title>
      <description><![CDATA[Seit Jahren warten alle ungeduldig auf den neuen Roman von Daniel
Kehlmann. Wir fragen uns: Kann der berühmte Autor mit seinem neuen Roman
über den deutschen Filmregisseur G. W. Pabst an seinen Welterfolg Die
Vermessung der Welt anknüpfen? Das neue Buch heißt Lichtspiel und ist
wieder ein Fall von virtuos aufbereiteter Doku-Fiktion. Dieses Mal geht
es um G. W. Pabst, einen berühmten Filmregisseur der Weimarer Republik,
der nach 1933 erst in die USA zieht, dann aber ins Nazireich
zurückkehrt. Kehlmann stellt die spannende Frage: Wie verändert sich ein
großer Künstler und seine Kunst, wenn er unter politisch amoralischen
Bedingungen arbeiten muss?

Außerdem streiten sich Adam Soboczynksi und Iris Radisch in Was liest du
gerade? über den neuen Roman der Suhrkamp-Autorin Marion Poschmann. Kann
man heute in einem modernen Frauenroman ernsthaft noch mit uralten
Mythologien der Weiblichkeit daherkommen? Und endet der Roman Chor der
Erinnyen, der genau das versucht, deswegen nicht in verblasenem Kitsch?

Das Zitat des Monats kommt in dieser ersten Podcastfolge aus dem neuen
Buch des Pariser Autors Emmanuel Carrère, der eine mitreißende Reportage
über die Prozesse nach den grausamen Pariser Attentaten des Jahres 2015
geschrieben hat.

Am Schluss begeistert sich das Kritikerteam einhellig über einen
Klassiker. Stefan Zweigs großes Epochenbuch Die Welt von gestern führt
uns vor Augen, wie zerbrechlich unsere Zivilisation ist und wie leicht
Kultur und Wohlstand von heute auf morgen genauso gut einfach
verschwinden können.

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]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/was-liest-du-gerade</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren warten alle ungeduldig auf den neuen Roman von Daniel Kehlmann. Wir fragen uns: Kann der berühmte Autor mit seinem neuen Roman über den deutschen Filmregisseur G. W. Pabst an seinen Welterfolg <em>Die Vermessung der Welt anknüpfen?</em> Das neue Buch heißt <em>Lichtspiel</em> und ist wieder ein Fall von virtuos aufbereiteter Doku-Fiktion. Dieses Mal geht es um G. W. Pabst, einen berühmten Filmregisseur der Weimarer Republik, der nach 1933 erst in die USA zieht, dann aber ins Nazireich zurückkehrt. Kehlmann stellt die spannende Frage: Wie verändert sich ein großer Künstler und seine Kunst, wenn er unter politisch amoralischen Bedingungen arbeiten muss? </p>
<p>Außerdem streiten sich Adam Soboczynksi und Iris Radisch in <em>Was liest du gerade?</em> über den neuen Roman der Suhrkamp-Autorin Marion Poschmann. Kann man heute in einem modernen Frauenroman ernsthaft noch mit uralten Mythologien der Weiblichkeit daherkommen? Und endet der Roman <em>Chor der Erinnyen</em>, der genau das versucht, deswegen nicht in verblasenem Kitsch? </p>
<p>Das Zitat des Monats kommt in dieser ersten Podcastfolge aus dem neuen Buch des Pariser Autors Emmanuel Carrère, der eine mitreißende Reportage über die Prozesse nach den grausamen Pariser Attentaten des Jahres 2015 geschrieben hat. </p>
<p>Am Schluss begeistert sich das Kritikerteam einhellig über einen Klassiker. Stefan Zweigs großes Epochenbuch <em>Die Welt von gestern</em> führt uns vor Augen, wie zerbrechlich unsere Zivilisation ist und wie leicht Kultur und Wohlstand von heute auf morgen genauso gut einfach verschwinden können.</p>
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      <itunes:title>Ein Künstler kehrt zurück ins Nazireich</itunes:title>
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