<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0">
  <channel>
    <atom:link href="https://feeds.simplecast.com/3Q_JgEtk" rel="self" title="MP3 Audio" type="application/atom+xml"/>
    <atom:link href="https://simplecast.superfeedr.com" rel="hub" xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"/>
    <generator>https://simplecast.com</generator>
    <title>Frisch an die Arbeit</title>
    <description>Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</description>
    <copyright>ZEIT ONLINE</copyright>
    <language>de</language>
    <pubDate>Tue, 7 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 7 Apr 2026 03:55:20 +0000</lastBuildDate>
    <image>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <title>Frisch an die Arbeit</title>
      <url>https://image.simplecastcdn.com/images/bc0b5c19-d0fc-4db5-9197-6e62120388ad/09f5cf55-81e7-4059-beab-d8bab56b5244/3000x3000/frisch-an-die-arbeit-zeit.jpg?aid=rss_feed</url>
    </image>
    <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
    <itunes:type>episodic</itunes:type>
    <itunes:summary>Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit.

Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo</itunes:summary>
    <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
    <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
    <itunes:image href="https://image.simplecastcdn.com/images/bc0b5c19-d0fc-4db5-9197-6e62120388ad/09f5cf55-81e7-4059-beab-d8bab56b5244/3000x3000/frisch-an-die-arbeit-zeit.jpg?aid=rss_feed"/>
    <itunes:new-feed-url>https://feeds.simplecast.com/3Q_JgEtk</itunes:new-feed-url>
    <itunes:keywords>Beruf, Job, Studium, Ausbildung</itunes:keywords>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>DIE ZEIT</itunes:name>
      <itunes:email>podcast@zeit.de</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:category text="Business"/>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">67cc2c7f-0f08-4745-88d7-287da359e9df</guid>
      <title>Haben Sie schon mal Ihren Einsatz verpasst, Michael Leopold?</title>
      <description><![CDATA["Mein Job kann körperlich sehr anstrengend sein", sagt Michael Leopold
im Podcast Frisch an die Arbeit. Er ist Schlagzeuger bei den Münchner
Philharmonikern und braucht für das Spielen von Trommeln, Becken,
Donnerblechen oder Gongs viel Kraft und muss oft lange stehen. "Dafür
ist es auf der anderen Seite auch ganz entspannt", fügt er hinzu. Zum
Beispiel, wenn bei der 7. Sinfonie von Bruckner nur ein einziger Schlag
im ganzen Stück anstehe. Den dürfe man dann allerdings auf keinen Fall
verpassen, "das wäre sonst sehr peinlich".
 

Seit fast zehn Jahren spielt der 35-Jährige verschiedene
Perkussionsinstrumente bei den Philharmonikern. Oft sitzen bei den
Konzerten mehr als 100 seiner Musikerkollegen auf der Bühne. Die
Hierarchien seien dabei klar geregelt. "Die Chefs sind die ersten Geiger
und der Dirigent, bei den Rhythmusinstrumenten hinten gibt auch der
Paukist den Ton an", sagt Leopold. Mit den Bläsern kämen Schlagzeuger
wie
er besonders gut klar, "denn die haben oft denselben Hintergrund. Die
meisten haben wie wir in kleinen Blaskapellen auf dem Land angefangen
und sind dann erst zur klassischen Musik gewechselt."

Er selbst habe erst gar nicht gewusst, dass er die Musik zum Beruf
machen wollte, fast wäre er Profi-Fußballer geworden. Aber dann verlief
sein Weg recht geradlinig über sein Studium an der Musikhochschule
München und viele Stationen an Theatern, Orchestern und der
renommierten Akademie der Philharmoniker. "Ich bin sehr dankbar, dass
ich so ein Glück hatte", sagt Leopold.

Von allen Stücken möge er die Sinfonien von Gustav Mahler am liebsten,
da er als Schlagzeuger da viel zum Einsatz komme. Auch an eher
unscheinbaren Instrumenten. "Es macht einen Unterschied, wie man zum
Beispiel Triangel spielt", sagt er. "Man kann schon eine kleine
Wissenschaft daraus machen: Wo klingt dieses Dreieck am schönsten, wo
sind die Obertöne am klarsten." 

Im Podcast erzählt Leopold, welche Pannen er auf der Bühne schon mal
erlebt hat, warum er nebenbei immer noch sehr gerne in
Oktoberfest-Kapellen spielt und wie er junge Leute für klassische Musik
begeistern will.
 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Apr 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mein Job kann körperlich sehr anstrengend sein", sagt Michael Leopold im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" rel="noopener noreferrer"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Er ist Schlagzeuger bei den Münchner Philharmonikern und braucht für das Spielen von Trommeln, Becken, Donnerblechen oder Gongs viel Kraft und muss oft lange stehen. "Dafür ist es auf der anderen Seite auch ganz entspannt", fügt er hinzu. Zum Beispiel, wenn bei der 7. Sinfonie von Bruckner nur ein einziger Schlag im ganzen Stück anstehe. Den dürfe man dann allerdings auf keinen Fall verpassen, "das wäre sonst sehr peinlich".<br>
  </p>
<p>Seit fast zehn Jahren spielt der 35-Jährige verschiedene Perkussionsinstrumente bei den Philharmonikern. Oft sitzen bei den Konzerten mehr als 100 seiner Musikerkollegen auf der Bühne. Die Hierarchien seien dabei klar geregelt. "Die Chefs sind die ersten Geiger und der Dirigent, bei den Rhythmusinstrumenten hinten gibt auch der Paukist den Ton an", sagt Leopold. Mit den Bläsern kämen Schlagzeuger wie<br>
 er besonders gut klar, "denn die haben oft denselben Hintergrund. Die meisten haben wie wir in kleinen Blaskapellen auf dem Land angefangen und sind dann erst zur klassischen Musik gewechselt."</p>
<p><br>
 Er selbst habe erst gar nicht gewusst, dass er die Musik zum Beruf machen wollte, fast wäre er Profi-Fußballer geworden. Aber dann verlief sein Weg recht geradlinig über sein Studium an der Musikhochschule München und viele Stationen an Theatern, Orchestern und der<br>
 renommierten Akademie der Philharmoniker. "Ich bin sehr dankbar, dass ich so ein Glück hatte", sagt Leopold.</p>
<p>Von allen Stücken möge er die Sinfonien von Gustav Mahler am liebsten, da er als Schlagzeuger da viel zum Einsatz komme. Auch an eher<br>
 unscheinbaren Instrumenten. "Es macht einen Unterschied, wie man zum Beispiel Triangel spielt", sagt er. "Man kann schon eine kleine Wissenschaft daraus machen: Wo klingt dieses Dreieck am schönsten, wo sind die Obertöne am klarsten." </p>
<p><br>
 Im Podcast erzählt Leopold, welche Pannen er auf der Bühne schon mal erlebt hat, warum er nebenbei immer noch sehr gerne in Oktoberfest-Kapellen spielt und wie er junge Leute für klassische Musik begeistern will.<br><br>
  </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39215063" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b35e1554-e460-410b-8b8f-6aa3097dfdcf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b35e1554-e460-410b-8b8f-6aa3097dfdcf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Haben Sie schon mal Ihren Einsatz verpasst, Michael Leopold?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Michael Leopold spielt Schlagzeug bei den Münchner Philharmonikern. Im Podcast erzählt er, warum Triangel spielen anspruchsvoll sein kann und warum er für seine Arbeit regelmäßig Sport machen muss.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Michael Leopold spielt Schlagzeug bei den Münchner Philharmonikern. Im Podcast erzählt er, warum Triangel spielen anspruchsvoll sein kann und warum er für seine Arbeit regelmäßig Sport machen muss.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>221</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0f6b17b1-4ffa-42b8-99ea-560bacc2af4d</guid>
      <title>Was bedeutet es, Schwangerschaftsabbrüche anzubieten, Frau Baier?</title>
      <description><![CDATA["Seit 2003 ist die Zahl der Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche
durchführen, fast auf die Hälfte zurückgegangen“, sagt die Gynäkologin
Alicia Baier im Podcast Frisch an die Arbeit. Dabei gebe es
grundsätzlich genug medizinische Infrastruktur. "Aber zu viele Praxen
und Krankenhäuser entziehen sich der Versorgung.“

Baier, 34, stammt aus Heidelberg und hat ihr Medizinstudium ursprünglich
begonnen, um Psychiaterin zu werden. Wegen der politischen Debatte um
das deutsche Abtreibungsrecht entschied sie sich aber für die
Gynäkologie als Fachgebiet. 

Dass viele Ärztinnen keine Schwangerschaftsabbrüche mehr anbieten, hat
aus Baiers Sicht mehrere Gründe: "Es ist ein stigmatisiertes Thema und
der Schwangerschaftsabbruch ist der einzige medizinische Eingriff, der
im Strafgesetzbuch steht“, sagt sie. Für Ärztinnen könne das
weitreichende Folgen haben: "Wenn man Fehler macht, droht im schlimmsten
Fall nicht nur ein Berufsverfahren, sondern eine Haftstrafe.“

Medizinisch sei ein Schwangerschaftsabbruch wenig kompliziert. "Das ist
ein sehr sicherer und einfach durchzuführender Eingriff“, sagt Baier.

Um die Versorgungslage in Deutschland zu verbessern, gründete Baier
schon während des Studiums eine studentische NGO, die sich für das Recht
auf einen sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch einsetzt. Heute
ist Baier Vorsitzende der Gruppe Doctors for Choice.

Dieses Engagement habe allerdings auch persönliche Konsequenzen, erzählt
sie. "Ich habe oft Anfeindungen erlebt“, sagt Baier. Im Internet gebe es
Seiten, auf denen Ärztinnen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen,
öffentlich angegriffen würden. "Da werden Bilder mit blutigen Händen
verbreitet und man wird als Mörderin bezeichnet“, berichtet die Ärztin.
Sie sei auch schon mehrmals von radikalen, meist
fundamentalistisch-christlichen Aktivisten angezeigt worden.

Von ihren Patientinnen hört Baier hingegen einen Satz besonders oft.
"Danke, dass Sie so nett zu mir waren.” Baier findet es erschreckend,
dass sich Frauen dafür bedanken, anständig behandelt zu werden. "Im
medizinischen Alltag sollte das eigentlich selbstverständlich sein",
sagt sie. 

Im Podcast erzählt Baier außerdem, wie viel liberaler
Schwangerschaftsabbrüche in den meisten anderen europäischen Ländern
geregelt sind, warum 80 Prozent der Menschen in Deutschland für ein
weniger restriktives Abtreibungsrecht sind und weshalb sich politisch
dennoch so wenig tut.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:20:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Seit 2003 ist die Zahl der Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, fast auf die Hälfte zurückgegangen“, sagt die Gynäkologin Alicia Baier im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" rel="noopener noreferrer"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Dabei gebe es grundsätzlich genug medizinische Infrastruktur. "Aber zu viele Praxen und Krankenhäuser entziehen sich der Versorgung.“</p>
<p>Baier, 34, stammt aus Heidelberg und hat ihr Medizinstudium ursprünglich begonnen, um Psychiaterin zu werden. Wegen der politischen Debatte um das deutsche Abtreibungsrecht entschied sie sich aber für die Gynäkologie als Fachgebiet. </p>
<p>Dass viele Ärztinnen keine Schwangerschaftsabbrüche mehr anbieten, hat aus Baiers Sicht mehrere Gründe: "Es ist ein stigmatisiertes Thema und der Schwangerschaftsabbruch ist der einzige medizinische Eingriff, der im Strafgesetzbuch steht“, sagt sie. Für Ärztinnen könne das weitreichende Folgen haben: "Wenn man Fehler macht, droht im schlimmsten Fall nicht nur ein Berufsverfahren, sondern eine Haftstrafe.“</p>
<p>Medizinisch sei ein Schwangerschaftsabbruch wenig kompliziert. "Das ist ein sehr sicherer und einfach durchzuführender Eingriff“, sagt Baier.</p>
<p>Um die Versorgungslage in Deutschland zu verbessern, gründete Baier schon während des Studiums eine studentische NGO, die sich für das Recht auf einen sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch einsetzt. Heute ist Baier Vorsitzende der Gruppe Doctors for Choice.</p>
<p>Dieses Engagement habe allerdings auch persönliche Konsequenzen, erzählt sie. "Ich habe oft Anfeindungen erlebt“, sagt Baier. Im Internet gebe es Seiten, auf denen Ärztinnen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, öffentlich angegriffen würden. "Da werden Bilder mit blutigen Händen verbreitet und man wird als Mörderin bezeichnet“, berichtet die Ärztin. Sie sei auch schon mehrmals von radikalen, meist fundamentalistisch-christlichen Aktivisten angezeigt worden.</p>
<p>Von ihren Patientinnen hört Baier hingegen einen Satz besonders oft. "Danke, dass Sie so nett zu mir waren.” Baier findet es erschreckend, dass sich Frauen dafür bedanken, anständig behandelt zu werden. "Im medizinischen Alltag sollte das eigentlich selbstverständlich sein", sagt sie. </p>
<p>Im Podcast erzählt Baier außerdem, wie viel liberaler Schwangerschaftsabbrüche in den meisten anderen europäischen Ländern geregelt sind, warum 80 Prozent der Menschen in Deutschland für ein weniger restriktives Abtreibungsrecht sind und weshalb sich politisch dennoch so wenig tut.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44302462" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/06ff4eb9-0190-4720-bb8c-fbb3e721b720/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=06ff4eb9-0190-4720-bb8c-fbb3e721b720&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was bedeutet es, Schwangerschaftsabbrüche anzubieten, Frau Baier?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Gynäkologin Alicia Baier engagiert sich für sichere Schwangerschaftsabbrüche. Im Podcast erzählt sie, wie schwer es ungewollt schwangere Frauen in Deutschland haben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Gynäkologin Alicia Baier engagiert sich für sichere Schwangerschaftsabbrüche. Im Podcast erzählt sie, wie schwer es ungewollt schwangere Frauen in Deutschland haben.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>220</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4ed363a4-a29b-4747-a9e5-bdbbc2707c59</guid>
      <title>Wovor ekelt sich ein Müllmann, Jörg Möller?</title>
      <description><![CDATA["Man schafft diesen körperlich anstrengenden Job nur, wenn man dabei
lachen kann", sagt Jörg Möller im Podcast Frisch an die Arbeit. Als
Müllmann bei der Berliner Stadtreinigung fährt er vormittags mit seinen
Kollegen und einem Lkw durch die Hauptstadt und sammelt den Restmüll
ein. 

Möller, 37, hat jahrelang als Handwerker gearbeitet, meistens musste er
Dächer reparieren. Mit Anfang 30 wechselte er zur Berliner
Stadtreinigung, wo er schon als Kind immer arbeiten wollte. Sein Vater
war auch schon Müllmann. "Er war immer mein Held, weil er ein großes,
oranges Auto fahren durfte", sagt Möller. Auch sein Bruder arbeitet als
Müllmann, manchmal fährt Möller mit ihm auf einer Tour, dann holen sie
gemeinsam die Tonnen aus den Hinterhöfen. 

Möller gehe jeden Morgen gerne zur Frühschicht, erzählt er. Die meisten
Menschen würden sich für seine Arbeit bedanken, wenn sie ihm in seiner
Schutzkleidung begegnen. "Viele lächeln mich einfach nur an. Auch das
hilft mir schon dabei, den Job jeden Tag durchzuziehen." Wütend mache
ihn nur, wenn Autofahrer laut hupen, weil der Müllwagen kurz die Straße
blockiert oder ihn fast umfahren. "Ich ärgere mich dann kurz, weil ich
mal wieder drei Minuten meiner Lebenszeit an jemanden verschwendet habe,
der einfach nicht versteht, dass ich nur meine Arbeit mache."

Im Podcast erzählt Möller auch über Ratten, die aus den Mülltonnen
springen, warum Teddybären an seinem Lkw hängen und wie er sich von
seiner anstrengenden Arbeit erholt.

 

 

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Man schafft diesen körperlich anstrengenden Job nur, wenn man dabei lachen kann", sagt Jörg Möller im Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i>. Als Müllmann bei der Berliner Stadtreinigung fährt er vormittags mit seinen Kollegen und einem Lkw durch die Hauptstadt und sammelt den Restmüll ein. </p>
<p>Möller, 37, hat jahrelang als Handwerker gearbeitet, meistens musste er Dächer reparieren. Mit Anfang 30 wechselte er zur Berliner Stadtreinigung, wo er schon als Kind immer arbeiten wollte. Sein Vater war auch schon Müllmann. "Er war immer mein Held, weil er ein großes, oranges Auto fahren durfte", sagt Möller. Auch sein Bruder arbeitet als Müllmann, manchmal fährt Möller mit ihm auf einer Tour, dann holen sie gemeinsam die Tonnen aus den Hinterhöfen. </p>
<p>Möller gehe jeden Morgen gerne zur Frühschicht, erzählt er. Die meisten Menschen würden sich für seine Arbeit bedanken, wenn sie ihm in seiner Schutzkleidung begegnen. "Viele lächeln mich einfach nur an. Auch das hilft mir schon dabei, den Job jeden Tag durchzuziehen." Wütend mache ihn nur, wenn Autofahrer laut hupen, weil der Müllwagen kurz die Straße blockiert oder ihn fast umfahren. "Ich ärgere mich dann kurz, weil ich mal wieder drei Minuten meiner Lebenszeit an jemanden verschwendet habe, der einfach nicht versteht, dass ich nur meine Arbeit mache."</p>
<p>Im Podcast erzählt Möller auch über Ratten, die aus den Mülltonnen springen, warum Teddybären an seinem Lkw hängen und wie er sich von seiner anstrengenden Arbeit erholt.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31536735" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e93e4b09-5c85-4e5f-b7f7-b842d71d0e29/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e93e4b09-5c85-4e5f-b7f7-b842d71d0e29&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wovor ekelt sich ein Müllmann, Jörg Möller?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:32:51</itunes:duration>
      <itunes:summary>Jörg Möller liebt seinen Job als Müllmann. Im Podcast erzählt er, wieso er oft angelächelt wird und was ihn mehr anekelt als der Müll.  </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jörg Möller liebt seinen Job als Müllmann. Im Podcast erzählt er, wieso er oft angelächelt wird und was ihn mehr anekelt als der Müll.  </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>219</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">de3e2ec8-40b0-4440-b456-2845eba1ae0a</guid>
      <title>Welche veganen Gerichte machten dich berühmt, Julius Fiedler?</title>
      <description><![CDATA["Veganes Essen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, es wurde nur nie
so genannt", sagt der Kochbuchautor Julius Fiedler im Podcast "Frisch an
die Arbeit". "Fleisch, Fisch und Milch waren schließlich schon immer
teuer."

Fiedler, 31, wuchs in der Nähe von Düsseldorf auf und studierte Film in
London. Für seine Abschlussarbeit filmte er eine Dokumentation über
Cheddar in einer englischen Käserei und begegnete dort zufällig dem
Filmteam von Jamie Oliver. Eine Begegnung, die seine Karriere verändern
sollte, denn kurze Zeit später begann er als Produktionsassistent bei
Jamie Olivers Produktionsfirma.

Selbst bekannt wurde Fiedler dann unter dem Alias @herrmann während der
Coronapandemie mit Sauerteig-Backkursen und Rezeptvideos. Seitdem
verfolgen 2,5 Millionen Menschen auf Instagram und nochmals jeweils eine
Million auf TikTok und YouTube, wie er vegane Gerichte aus aller Welt
ausprobiert. 

"Ich wollte mich vegan ernähren, ohne auf hoch verarbeitete Produkte
zurückzugreifen oder mich ausschließlich von Soja zu ernähren", erzählt
Fiedler. Dabei stieß er zunächst auf ein altes Rezept aus Myanmar, für
eine Art Tofu aus Kichererbsen. "Dabei fiel mir auf: Dort sagt keiner,
dass das vegan ist. Das ist einfach traditionelles Essen!"

Auch in anderen Ländern sammelte Fiedler solche überlieferten tierfreien
Gerichte. "Wenn man sich in Italien die Cucina povera anguckt, dann
findet man unglaublich vieles", erzählt er. Gerichte wie Ribollita, ein
Eintopf aus altem Brot, Bohnen und vorgekochtem Gemüse, seien günstig
und vegan zugleich. "Das war ein absolutes Armutsgericht und trotzdem
super nahrhaft."

Mittlerweile reist Fiedler in die Regionen, aus denen die Rezepte
stammen, und stellt auch die Menschen vor, die ihm erklären, wie diese
gekocht werden. "Mir war wichtig, Essen als Kulturgut zu begreifen",
sagt Fiedler. "Ich möchte verstehen, warum diese Gerichte sind, wie sie
sind, und warum die konkreten Zutaten wichtig sind."

Im Podcast erzählt Fiedler außerdem, warum er sich gerade besonders für
georgisches Essen begeistert, dass Gerichte in heißen Ländern oft und
notgedrungen tierfrei sind und was man vom schwäbischen Kartoffelsalat
über traditionell veganes Essen aus Deutschland lernen kann.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Veganes Essen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, es wurde nur nie so genannt", sagt der Kochbuchautor Julius Fiedler im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" rel="noopener noreferrer">Frisch an die Arbeit"</a>. "Fleisch, Fisch und Milch waren schließlich schon immer teuer."</p>
<p>Fiedler, 31, wuchs in der Nähe von Düsseldorf auf und studierte Film in London. Für seine Abschlussarbeit filmte er eine Dokumentation über Cheddar in einer englischen Käserei und begegnete dort zufällig dem Filmteam von Jamie Oliver. Eine Begegnung, die seine Karriere verändern sollte, denn kurze Zeit später begann er als Produktionsassistent bei Jamie Olivers Produktionsfirma.</p>
<p>Selbst bekannt wurde Fiedler dann unter dem Alias @herrmann während der Coronapandemie mit Sauerteig-Backkursen und Rezeptvideos. Seitdem verfolgen 2,5 Millionen Menschen auf Instagram und nochmals jeweils eine Million auf TikTok und YouTube, wie er vegane Gerichte aus aller Welt ausprobiert. </p>
<p>"Ich wollte mich vegan ernähren, ohne auf hoch verarbeitete Produkte zurückzugreifen oder mich ausschließlich von Soja zu ernähren", erzählt Fiedler. Dabei stieß er zunächst auf ein altes Rezept aus Myanmar, für eine Art Tofu aus Kichererbsen. "Dabei fiel mir auf: Dort sagt keiner, dass das vegan ist. Das ist einfach traditionelles Essen!"</p>
<p>Auch in anderen Ländern sammelte Fiedler solche überlieferten tierfreien Gerichte. "Wenn man sich in Italien die Cucina povera anguckt, dann findet man unglaublich vieles", erzählt er. Gerichte wie Ribollita, ein Eintopf aus altem Brot, Bohnen und vorgekochtem Gemüse, seien günstig und vegan zugleich. "Das war ein absolutes Armutsgericht und trotzdem super nahrhaft."</p>
<p>Mittlerweile reist Fiedler in die Regionen, aus denen die Rezepte stammen, und stellt auch die Menschen vor, die ihm erklären, wie diese gekocht werden. "Mir war wichtig, Essen als Kulturgut zu begreifen", sagt Fiedler. "Ich möchte verstehen, warum diese Gerichte sind, wie sie sind, und warum die konkreten Zutaten wichtig sind."</p>
<p>Im Podcast erzählt Fiedler außerdem, warum er sich gerade besonders für georgisches Essen begeistert, dass Gerichte in heißen Ländern oft und notgedrungen tierfrei sind und was man vom schwäbischen Kartoffelsalat über traditionell veganes Essen aus Deutschland lernen kann.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44443732" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0fbdaacd-6122-4b6b-b9fc-f4f68b82aecc/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0fbdaacd-6122-4b6b-b9fc-f4f68b82aecc&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Welche veganen Gerichte machten dich berühmt, Julius Fiedler?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Über 4,5 Millionen Menschen schauen Julius Fiedler zu, wie er veganes Essen aus aller Welt erkundet. Im Podcast erzählt er, was er bei Jamie Oliver gelernt hat und was schwäbischer Kartoffelsalat mit indischem Essen gemein hat.
</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Über 4,5 Millionen Menschen schauen Julius Fiedler zu, wie er veganes Essen aus aller Welt erkundet. Im Podcast erzählt er, was er bei Jamie Oliver gelernt hat und was schwäbischer Kartoffelsalat mit indischem Essen gemein hat.
</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>218</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c4a76c53-1501-40d3-8cab-a28e805137b2</guid>
      <title>Wie gefährlich ist Fliegen wirklich, Julia Peukert?</title>
      <description><![CDATA["In das Fliegen bin ich eher so reingestolpert", sagt Julia Peukert im
Podcast Frisch an die Arbeit. Bis zum Abi hatte sie nie darüber
nachgedacht, Pilotin zu werden. Doch dann schenkten ihr Freunde zum
Geburtstag einen Fallschirmsprung. "Der Sprung war mir eigentlich egal,
aber das Fliegen in dem kleinen Flugzeug fand ich faszinierend". 

Peukert beschloss, sich an einer Flugschule für die Ausbildung zur
Pilotin zu bewerben. "Man sollte gut in Mathe und Physik sein, eine
schnelle Auffassungsgabe haben und sehr stressresistent sein", erzählt
sie. Nach einem komplizierten Auswahlverfahren wurde Peukert im ersten
Anlauf genommen. Heute ist sie 44 Jahre alt und beschreibt ihren Beruf
als "absoluten Traumjob". 

Seit 21 Jahren fliegt die Berlinerin quer über den Globus. Von ihrer
Basis in Frankfurt am Main aus steuert sie für die Lufthansa-Tochter
Discover Airlines mit großen Passagierflugzeugen die Bahamas, Las Vegas
oder Mombasa an. Sie mag vor allem Flughäfen, die unter Piloten als
anspruchsvoll gelten, weil sie zum Beispiel sehr kurze Landbahnen haben
oder in Bergregionen liegen. 

"In Innsbruck erreichst du die Landebahn erst nach einer Art geführtem
Sturzflug", erzählt sie. Für solche Herausforderungen brauchen die
Pilotinnen und Piloten eine Weiterbildung, Peukert hat sie absolviert.

Zuerst sei Fliegen aber eine Teamleistung, sagt sie. Die
Flugbegleiterinnen, das Bodenpersonal, die Leute in der Technik, im
Tower und die Besatzung im Cockpit, das greife alles ineinander. "Man
muss schon ein besonderer Schlag Mensch sein für diesen Beruf, das
vereint uns alle", sagt sie. Feste Routinen wie jeden Tag Punkt 18 Uhr
Abendessen oder immer im gleichen Bett schlafen seien für die meisten
nicht drin.

Peukert ist manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs, dafür aber
auch mal eine ganze Woche bei ihrer Familie. Sie ist verheiratet und hat
zwei Kinder. Für sie funktioniert dieses Modell gut. Sie findet es
schade, dass sich nur so wenige Frauen auf den Pilotenjob bewerben, sagt
sie.

Im Podcast erzählt Julia Peukert, wie sie als Kapitänin im Cockpit mit
dummen Sprüchen umgeht. Ob Jetlags irgendwann zur Gewohnheit werden. Und
wie das Fliegen in Zukunft umweltfreundlicher werden könnte. 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"In das Fliegen bin ich eher so reingestolpert", sagt Julia Peukert im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Bis zum Abi hatte sie nie darüber nachgedacht, Pilotin zu werden. Doch dann schenkten ihr Freunde zum Geburtstag einen Fallschirmsprung. "Der Sprung war mir eigentlich egal, aber das Fliegen in dem kleinen Flugzeug fand ich faszinierend". </p><p>Peukert beschloss, sich an einer Flugschule für die Ausbildung zur Pilotin zu bewerben. "Man sollte gut in Mathe und Physik sein, eine schnelle Auffassungsgabe haben und sehr stressresistent sein", erzählt sie. Nach einem komplizierten Auswahlverfahren wurde Peukert im ersten Anlauf genommen. Heute ist sie 44 Jahre alt und beschreibt ihren Beruf als "absoluten Traumjob". </p><p>Seit 21 Jahren fliegt die Berlinerin quer über den Globus. Von ihrer Basis in Frankfurt am Main aus steuert sie für die Lufthansa-Tochter Discover Airlines mit großen Passagierflugzeugen die Bahamas, Las Vegas oder Mombasa an. Sie mag vor allem Flughäfen, die unter Piloten als anspruchsvoll gelten, weil sie zum Beispiel sehr kurze Landbahnen haben oder in Bergregionen liegen. </p><p>"In Innsbruck erreichst du die Landebahn erst nach einer Art geführtem Sturzflug", erzählt sie. Für solche Herausforderungen brauchen die Pilotinnen und Piloten eine Weiterbildung, Peukert hat sie absolviert.</p><p>Zuerst sei Fliegen aber eine Teamleistung, sagt sie. Die Flugbegleiterinnen, das Bodenpersonal, die Leute in der Technik, im Tower und die Besatzung im Cockpit, das greife alles ineinander. "Man muss schon ein besonderer Schlag Mensch sein für diesen Beruf, das vereint uns alle", sagt sie. Feste Routinen wie jeden Tag Punkt 18 Uhr Abendessen oder immer im gleichen Bett schlafen seien für die meisten nicht drin.</p><p>Peukert ist manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs, dafür aber auch mal eine ganze Woche bei ihrer Familie. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Für sie funktioniert dieses Modell gut. Sie findet es schade, dass sich nur so wenige Frauen auf den Pilotenjob bewerben, sagt sie.</p><p>Im Podcast erzählt Julia Peukert, wie sie als Kapitänin im Cockpit mit dummen Sprüchen umgeht. Ob Jetlags irgendwann zur Gewohnheit werden. Und wie das Fliegen in Zukunft umweltfreundlicher werden könnte. </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42093548" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/005e15ee-8c97-4268-a678-08b3c2f99235/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=005e15ee-8c97-4268-a678-08b3c2f99235&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gefährlich ist Fliegen wirklich, Julia Peukert?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Julia Peukert ist seit mehr als 20 Jahren Pilotin. Hier erzählt sie, wo sie besonders gerne landet und wie sie im Cockpit mit dummen Sprüchen umgeht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Julia Peukert ist seit mehr als 20 Jahren Pilotin. Hier erzählt sie, wo sie besonders gerne landet und wie sie im Cockpit mit dummen Sprüchen umgeht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>217</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d529926a-620c-4354-9f87-0cc4dc995d8b</guid>
      <title>Wie schreibt man einen Fantasy-Bestseller, Katja Brandis?</title>
      <description><![CDATA["Ich muss meine Schreibzeit erobern, verteidigen und genießen", sagt die
Bestseller-Autorin Katja Brandis im Podcast Frisch an die Arbeit. Mit
der Woodwalker-Reihe hat sie mittlerweile über 3,5 Millionen Bücher
weltweit verkauft. Ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringe sie jetzt mit
Fanbetreuung, verrät sie.

Katja Brandis ist ein Künstlername, die Autorin heißt eigentlich Sylvia
Englert. Sie wurde 1970 geboren und zählt zu den erfolgreichsten
deutschen Jugendbuchautorinnen. Insgesamt hat sie mehr als 70 Romane
veröffentlicht, die mehr als 20 Woodwalker-Bände wurden in mehrere
Sprachen übersetzt. Außerdem kommt nun der Film Woodwalkers 2 in die
Kinos.

Ursprünglich plante Brandis einen Einzelroman für Jugendliche ab zwölf,
den ihr Verlag aber zunächst ablehnte. "Dann hat sich die Lektorin ein
Jahr später gemeldet und gesagt: Dieser Katzenjunge, der geht mir nicht
aus dem Kopf. Und gefragt, ob ich das vielleicht für Kinder ab zehn
Jahren machen könnte", erzählt sie. Daraufhin habe sie den Roman
umgeschrieben. 

"Ich hatte schon das Gefühl, dass es den Kids wirklich gefallen könnte",
sagt Brandis über den ersten Band, "aber dieses Ausmaß hätte ich mir
wirklich nicht träumen lassen". Sie erzählt, dass sie mittlerweile
Leserbriefe aus Kasachstan, Finnland, Spanien oder Südamerika bekommt.
"Ich weiß, dass Leute auf das, was ich schreibe, warten. Es ist wirklich
grandios!"

Damit die Kinder immer weiter lesen wollen, optimierte Brandis ihre Art
zu schreiben. "Früher habe ich Kapitel immer inhaltlich abgeschlossen
und das ist eigentlich blöd", sagt sie. Heute weiß sie: "Man sollte ein
Kapitel genau dann abbrechen, wenn es am spannendsten ist – dann können
die Kinder die ganze Nacht unter der Bettdecke lesen."

Angefangen zu Schreiben hat Brandis schon als Jugendliche. "Schon mit 14
habe ich drei, vier Romane im Jahr geschrieben, aber die waren halt noch
nicht sonderlich gut." Über Testleser in ihrer Schule und Autorengruppen
habe sie sich weiterentwickelt. 

"Beim Schreiben kann man sich wahnsinnig gut selber ausbremsen", sagt
sie. "Erste Fassungen dürfen schlecht sein." Sie habe "jeden nur
denkbaren Fehler schon mal gemacht, wirklich jeden".

Im Podcast erzählt Brandis außerdem, warum sie Recherchen in der
namibischen Wüste und im Regenwald für unverzichtbar hält, welche Fehler
in ihren Büchern sie fuchsig machen und was für eine Tierwandlerin sie
selbst wäre.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich muss meine Schreibzeit erobern, verteidigen und genießen", sagt die Bestseller-Autorin Katja Brandis im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Mit der Woodwalker-Reihe hat sie mittlerweile über 3,5 Millionen Bücher weltweit verkauft. Ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringe sie jetzt mit Fanbetreuung, verrät sie.</p><p>Katja Brandis ist ein Künstlername, die Autorin heißt eigentlich Sylvia Englert. Sie wurde 1970 geboren und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautorinnen. Insgesamt hat sie mehr als 70 Romane veröffentlicht, die mehr als 20 Woodwalker-Bände wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Außerdem kommt nun der Film Woodwalkers 2 in die Kinos.</p><p>Ursprünglich plante Brandis einen Einzelroman für Jugendliche ab zwölf, den ihr Verlag aber zunächst ablehnte. "Dann hat sich die Lektorin ein Jahr später gemeldet und gesagt: Dieser Katzenjunge, der geht mir nicht aus dem Kopf. Und gefragt, ob ich das vielleicht für Kinder ab zehn Jahren machen könnte", erzählt sie. Daraufhin habe sie den Roman umgeschrieben. </p><p>"Ich hatte schon das Gefühl, dass es den Kids wirklich gefallen könnte", sagt Brandis über den ersten Band, "aber dieses Ausmaß hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen". Sie erzählt, dass sie mittlerweile Leserbriefe aus Kasachstan, Finnland, Spanien oder Südamerika bekommt. "Ich weiß, dass Leute auf das, was ich schreibe, warten. Es ist wirklich grandios!"</p><p>Damit die Kinder immer weiter lesen wollen, optimierte Brandis ihre Art zu schreiben. "Früher habe ich Kapitel immer inhaltlich abgeschlossen und das ist eigentlich blöd", sagt sie. Heute weiß sie: "Man sollte ein Kapitel genau dann abbrechen, wenn es am spannendsten ist – dann können die Kinder die ganze Nacht unter der Bettdecke lesen."</p><p>Angefangen zu Schreiben hat Brandis schon als Jugendliche. "Schon mit 14 habe ich drei, vier Romane im Jahr geschrieben, aber die waren halt noch nicht sonderlich gut." Über Testleser in ihrer Schule und Autorengruppen habe sie sich weiterentwickelt. </p><p>"Beim Schreiben kann man sich wahnsinnig gut selber ausbremsen", sagt sie. "Erste Fassungen dürfen schlecht sein." Sie habe "jeden nur denkbaren Fehler schon mal gemacht, wirklich jeden".</p><p>Im Podcast erzählt Brandis außerdem, warum sie Recherchen in der namibischen Wüste und im Regenwald für unverzichtbar hält, welche Fehler in ihren Büchern sie fuchsig machen und was für eine Tierwandlerin sie selbst wäre.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://frischandiearbeit@zeit.de/" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44278221" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f7c4bbc0-bc91-43a3-8e1d-58dadee42b90/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f7c4bbc0-bc91-43a3-8e1d-58dadee42b90&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schreibt man einen Fantasy-Bestseller, Katja Brandis?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:07</itunes:duration>
      <itunes:summary>Mit der Woodwalker-Reihe ist der Fantasy-Autorin Katja Brandis ein weltweiter Erfolg gelungen. Im Podcast erzählt sie, wie man Jugendliche dazu bringt, weiterzulesen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Mit der Woodwalker-Reihe ist der Fantasy-Autorin Katja Brandis ein weltweiter Erfolg gelungen. Im Podcast erzählt sie, wie man Jugendliche dazu bringt, weiterzulesen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>216</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">18d8c1ee-1f0a-45b5-95d4-b000a1edc94e</guid>
      <title>Was macht Wohnungen gemütlich, Fabian Freytag?</title>
      <description><![CDATA["Wie wir uns einrichten, liegt an unserem Sicherheitsbedürfnis. Man
wünscht sich Behaglichkeit, einen Schutzraum, der einen Puffer nach
außen bietet", sagt Fabian Freytag im Podcast Frisch an die Arbeit. Als
Interior Designer mit einem Büro in Berlin verändert er Grundrisse,
dekoriert Wohnungen und warnt Kunden und Kundinnen vor Fehlkäufen. 

Freytag, 41, hat Architektur an der Universität der Künste
studiert. Noch in seiner Ausbildung bekam er den ersten Auftrag als
Innenarchitekt. Während der globalen Finanzkrise 2008 kauften viele
Menschen aus dem Ausland Wohnungen in Berlin als Investment – einige
beauftragten Freytag mit der Einrichtung. "Sie vertrauten auch Anfängern
wie mir. In keiner anderen Stadt hätte ich so schnell Aufträge
bekommen", sagt Freytag.  

Seinen Kunden und Kundinnen rät Freytag zu bunten Wänden und großen
Teppichen. "Sogar das Bad soll eine gewisse Opulenz haben und
eingerichtet werden wie andere Räume", sagt er. Sein Tipp: Wer eine
Wohnung oder ein Haus einrichte, dürfe nicht das kaufen, was alle haben.
Stattdessen sei es wichtig, mit einigen Übungen herauszufinden, welche
Möbel, Farben und Stoffe einem wirklich gefallen. Freytag empfiehlt,
Onlineauktionshäuser oder Kleinanzeigen zu durchsuchen und dabei zu
notieren, aus welchen Jahrzehnten die Einrichtungsgegenstände stammen,
die einem gefallen. Außerdem könne man überlegen, in welchen Wohnungen
von Freunden, Restaurants oder Hotels man sich besonders wohlfühlt und
warum.  

Im Podcast erzählt Freytag, wie künstliche Intelligenz seine Arbeit
verändert, warum er offene Regale in seinen Entwürfen vermeidet und
welche Hobbys ihn kreativ machen.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wie wir uns einrichten, liegt an unserem Sicherheitsbedürfnis. Man wünscht sich Behaglichkeit, einen Schutzraum, der einen Puffer nach außen bietet", sagt Fabian Freytag im Podcast<i> Frisch an die Arbeit.</i> Als Interior Designer mit einem Büro in Berlin verändert er Grundrisse, dekoriert Wohnungen und warnt Kunden und Kundinnen vor Fehlkäufen. </p><p>Freytag, 41, hat Architektur an der Universität der Künste studiert. Noch in seiner Ausbildung bekam er den ersten Auftrag als Innenarchitekt. Während der globalen Finanzkrise 2008 kauften viele Menschen aus dem Ausland Wohnungen in Berlin als Investment – einige beauftragten Freytag mit der Einrichtung. "Sie vertrauten auch Anfängern wie mir. In keiner anderen Stadt hätte ich so schnell Aufträge bekommen", sagt Freytag.  </p><p>Seinen Kunden und Kundinnen rät Freytag zu bunten Wänden und großen Teppichen. "Sogar das Bad soll eine gewisse Opulenz haben und eingerichtet werden wie andere Räume", sagt er. Sein Tipp: Wer eine Wohnung oder ein Haus einrichte, dürfe nicht das kaufen, was alle haben. Stattdessen sei es wichtig, mit einigen Übungen herauszufinden, welche Möbel, Farben und Stoffe einem wirklich gefallen. Freytag empfiehlt, Onlineauktionshäuser oder Kleinanzeigen zu durchsuchen und dabei zu notieren, aus welchen Jahrzehnten die Einrichtungsgegenstände stammen, die einem gefallen. Außerdem könne man überlegen, in welchen Wohnungen von Freunden, Restaurants oder Hotels man sich besonders wohlfühlt und warum.  </p><p>Im Podcast erzählt Freytag, wie künstliche Intelligenz seine Arbeit verändert, warum er offene Regale in seinen Entwürfen vermeidet und welche Hobbys ihn kreativ machen.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://frischandiearbeit@zeit.de/" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="51414456" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/193c39dd-e003-4b9a-ba23-276346651cf0/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=193c39dd-e003-4b9a-ba23-276346651cf0&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was macht Wohnungen gemütlich, Fabian Freytag?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:53:33</itunes:duration>
      <itunes:summary>Fabian Freytag richtet als Interior Designer Wohnungen und Häuser ein. Im Podcast erzählt er, was ein Zuhause gemütlich macht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Fabian Freytag richtet als Interior Designer Wohnungen und Häuser ein. Im Podcast erzählt er, was ein Zuhause gemütlich macht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>215</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">53acd286-b35c-4fd5-9dcc-fbb9fa5c6879</guid>
      <title>Wie bekämpft man Einsamkeit, Elke Schilling?</title>
      <description><![CDATA[ 

"Nachts ist die Einsamkeit am schärfsten, da kommt alles zusammen – die
Kontaktlosigkeit, die Dunkelheit und die Schlaflosigkeit", sagt Elke
Schilling, Gründerin und Vorsitzende des Senioren-Telefons Silbernetz,
im Podcast Frisch an die Arbeit. "Das kann einem gerade über die
Feiertage unglaublich auf die Seele fallen." 

Schilling, selbst schon 82 Jahre alt, hat in der DDR Mathematik
studiert, zwischen 1969 und 1989 als Programmiererin gearbeitet, wurde
mit der Wiedervereinigung arbeitslos und begann eine Karriere in
Politik. Erst wurde sie Staatssekretärin für Frauenfragen in
Sachsen-Anhalt, dann Beraterin für Unternehmen und schließlich Gründerin
einer Telefonseelsorge. Der entscheidende Impuls für das sogenannte
Silbernetz kam Schilling durch ein persönliches Erlebnis: Ein älterer
Nachbar verschwand plötzlich aus ihrem Alltag, wochenlang brannte Licht
in seiner Wohnung, dann tauchten Fliegen auf. Als der Vermieter
schließlich die Tür öffnen ließ, stellten sie fest: Der Nachbar war seit
Wochen tot.

Im Gespräch sagt Schilling: "So einsam darf kein Mensch sein". Und doch
sind solche Todesfälle nicht selten, erzählt sie: "In jeder deutschen
Großstadt sterben jedes Jahr rund 300 Menschen auf diese Weise." 2015
gründete sie deshalb einen Verein und orientierte sich dabei an einer
Idee aus Großbritannien. Ursprünglich wollte sie eine Hotline für
einsame, ältere Menschen in Berlin erschaffen. 

Heute gibt es zusätzlich zum Verein mit fast 350 Ehrenamtlichen ein
Sozialunternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitenden. Das Angebot von
Silbernetz richtet sich an Menschen ab 60 Jahren, aber "meine älteste
Anruferin war 109 Jahre alt", erzählt Elke Schilling. 

Über das Jahr ist das Telefon täglich zwischen 8 und 22 Uhr zu
erreichen, an Weihnachten aber, erzählt Schilling, sitzen die
Ehrenamtlichen der Hotline Tag und Nacht an den Apparaten. "Die
Weihnachtszeit ist unglaublich emotional aufgeladen", sagt Schilling.
"Eigentlich klingelt das Telefon dann die ganze Zeit. "Eine der
Zielgruppe des Silbernetz seien natürlich Menschen über 85, die
körperlich oft nicht mehr mobil seien und deren Gesprächskreis dadurch
verkleinere: "Je älter man wird und je mobiler man eingeschränkt ist,
desto weniger Kontakte hat man ich – und desto weniger neue kann man
knüpfen." 

Aber auch pflegende Angehörige, erzählt Schilling, seien oft einsam.
"Ihr sozialer Kreis schrumpft durch die Pflege auf eine einzige Person",
sagt Schilling. Im Podcast erzählt Schilling außerdem, wie das
Silbernetz in der Pandemie stark wachsen konnte, warum Geld ihre größte
Sorge ist und welchen Tipp sie Menschen gibt, die sich vor dem Anruf bei
der Großtante drücken.

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p> </p><p>"Nachts ist die Einsamkeit am schärfsten, da kommt alles zusammen – die Kontaktlosigkeit, die Dunkelheit und die Schlaflosigkeit", sagt Elke Schilling, Gründerin und Vorsitzende des Senioren-Telefons Silbernetz, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. "Das kann einem gerade über die Feiertage unglaublich auf die Seele fallen." </p><p>Schilling, selbst schon 82 Jahre alt, hat in der DDR Mathematik studiert, zwischen 1969 und 1989 als Programmiererin gearbeitet, wurde mit der Wiedervereinigung arbeitslos und begann eine Karriere in Politik. Erst wurde sie Staatssekretärin für Frauenfragen in Sachsen-Anhalt, dann Beraterin für Unternehmen und schließlich Gründerin einer Telefonseelsorge. Der entscheidende Impuls für das sogenannte Silbernetz kam Schilling durch ein persönliches Erlebnis: Ein älterer Nachbar verschwand plötzlich aus ihrem Alltag, wochenlang brannte Licht in seiner Wohnung, dann tauchten Fliegen auf. Als der Vermieter schließlich die Tür öffnen ließ, stellten sie fest: Der Nachbar war seit Wochen tot.</p><p>Im Gespräch sagt Schilling: "So einsam darf kein Mensch sein". Und doch sind solche Todesfälle nicht selten, erzählt sie: "In jeder deutschen Großstadt sterben jedes Jahr rund 300 Menschen auf diese Weise." 2015 gründete sie deshalb einen Verein und orientierte sich dabei an einer Idee aus Großbritannien. Ursprünglich wollte sie eine Hotline für einsame, ältere Menschen in Berlin erschaffen. </p><p>Heute gibt es zusätzlich zum Verein mit fast 350 Ehrenamtlichen ein Sozialunternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitenden. Das Angebot von Silbernetz richtet sich an Menschen ab 60 Jahren, aber "meine älteste Anruferin war 109 Jahre alt", erzählt Elke Schilling. </p><p>Über das Jahr ist das Telefon täglich zwischen 8 und 22 Uhr zu erreichen, an Weihnachten aber, erzählt Schilling, sitzen die Ehrenamtlichen der Hotline Tag und Nacht an den Apparaten. "Die Weihnachtszeit ist unglaublich emotional aufgeladen", sagt Schilling. "Eigentlich klingelt das Telefon dann die ganze Zeit. "Eine der Zielgruppe des Silbernetz seien natürlich Menschen über 85, die körperlich oft nicht mehr mobil seien und deren Gesprächskreis dadurch verkleinere: "Je älter man wird und je mobiler man eingeschränkt ist, desto weniger Kontakte hat man ich – und desto weniger neue kann man knüpfen." </p><p>Aber auch pflegende Angehörige, erzählt Schilling, seien oft einsam. "Ihr sozialer Kreis schrumpft durch die Pflege auf eine einzige Person", sagt Schilling. Im Podcast erzählt Schilling außerdem, wie das Silbernetz in der Pandemie stark wachsen konnte, warum Geld ihre größte Sorge ist und welchen Tipp sie Menschen gibt, die sich vor dem Anruf bei der Großtante drücken.</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43588170" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e9a7d06f-2868-4081-ae2a-de75fd5bb20c/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e9a7d06f-2868-4081-ae2a-de75fd5bb20c&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bekämpft man Einsamkeit, Elke Schilling?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:24</itunes:duration>
      <itunes:summary>Elke Schilling hat eine Hotline für einsame, ältere Menschen gegründet. Im Podcast erzählt sie, wer an Weihnachten anruft und wie sie den Senioren Mut zuspricht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Elke Schilling hat eine Hotline für einsame, ältere Menschen gegründet. Im Podcast erzählt sie, wer an Weihnachten anruft und wie sie den Senioren Mut zuspricht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>214</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">af0bb768-9df8-4fcb-8ac1-7a2f3e1544dc</guid>
      <title>Wie muss sich unsere Ernährung verändern, Sarah M. Schmitt?</title>
      <description><![CDATA["Wir sind noch nicht am Punkt, an dem Weizen verschwindet", sagt die
Agrarexpertin Sarah M. Schmidt im Podcast Frisch an die Arbeit. "Aber
wir sind in vielen Bereichen gefährlich abhängig von wenigen Sorten."

Schmidt studierte Biologie und promovierte über Pflanzenkrankheiten der
Gerste. Heute arbeitet sie als Beraterin der Gesellschaft für
internationale Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt auf
Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung. "Wir müssen unsere
Felder anders anlegen", sagt Schmidt. Sie sagt, Felder wie sie heute
existieren, seien für ein Klima gebaut worden, das es so nicht mehr
gibt.

"Wenn sich alle so ernähren wie wir in der westlichen Welt, kann das die
Menschheit nicht lange durchhalten", sagt Schmidt. Es gäbe dazu nicht
genug Wasser und zu viele Böden seien bereits kaputt.

"Insgesamt sind es eigentlich nur 20 Nutzpflanzen, die intensiv
gezüchtet werden", sagt sie. Ein Großteil der globalen Ernährung beruhe
auf Weizen, Mais und Reis. Dabei gibt es laut Schmidt weltweit bis zu
4.000 essbare Pflanzen.

Dadurch, dass viele der wichtigsten Nahrungspflanzen in Monokulturen
wachsen, gefährden etliche Pflanzenkrankheiten die Ernährung. Dazu kämen
Schädlinge. Und der Klimawandel verschärfe die Probleme. 

In Indonesien etwa, wo Schmidt zu Bananen und ihren Krankheiten
forschte, seien in den Achtzigern und Neunzigern Mangrovenwälder
abgeholzt worden. "Heute werden dadurch ganze Felder vom Meer
überschwemmt und zerstört", sagt Schmidt.

Insgesamt überstrapaziere der Anbau von Obst und Gemüse die für die
Menschheit verfügbaren Anbauflächen. "Unsere Ernährungssysteme haben die
planetaren Grenzen bereits in mehreren Dimensionen überschritten", sagt
Schmidt.

Im Podcast erzählt Schmidt außerdem, weshalb Bananen besonders von
Pflanzenkrankheiten bedroht sind, warum Unkraut wie Amaranth und
Brennnesseln dringend ein wichtiger Teil der Ernährung werden sollten
und warum schleimig oder bitter schmeckende Pflanzen in vielen
Weltregionen besonders beliebt sind.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 09:05:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir sind noch nicht am Punkt, an dem Weizen verschwindet", sagt die Agrarexpertin Sarah M. Schmidt im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. "Aber wir sind in vielen Bereichen gefährlich abhängig von wenigen Sorten."</p><p>Schmidt studierte Biologie und promovierte über Pflanzenkrankheiten der Gerste. Heute arbeitet sie als Beraterin der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt auf Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung. "Wir müssen unsere Felder anders anlegen", sagt Schmidt. Sie sagt, Felder wie sie heute existieren, seien für ein Klima gebaut worden, das es so nicht mehr gibt.</p><p>"Wenn sich alle so ernähren wie wir in der westlichen Welt, kann das die Menschheit nicht lange durchhalten", sagt Schmidt. Es gäbe dazu nicht genug Wasser und zu viele Böden seien bereits kaputt.</p><p>"Insgesamt sind es eigentlich nur 20 Nutzpflanzen, die intensiv gezüchtet werden", sagt sie. Ein Großteil der globalen Ernährung beruhe auf Weizen, Mais und Reis. Dabei gibt es laut Schmidt weltweit bis zu 4.000 essbare Pflanzen.</p><p>Dadurch, dass viele der wichtigsten Nahrungspflanzen in Monokulturen wachsen, gefährden etliche Pflanzenkrankheiten die Ernährung. Dazu kämen Schädlinge. Und der Klimawandel verschärfe die Probleme. </p><p>In Indonesien etwa, wo Schmidt zu Bananen und ihren Krankheiten forschte, seien in den Achtzigern und Neunzigern Mangrovenwälder abgeholzt worden. "Heute werden dadurch ganze Felder vom Meer überschwemmt und zerstört", sagt Schmidt.</p><p>Insgesamt überstrapaziere der Anbau von Obst und Gemüse die für die Menschheit verfügbaren Anbauflächen. "Unsere Ernährungssysteme haben die planetaren Grenzen bereits in mehreren Dimensionen überschritten", sagt Schmidt.</p><p>Im Podcast erzählt Schmidt außerdem, weshalb Bananen besonders von Pflanzenkrankheiten bedroht sind, warum Unkraut wie Amaranth und Brennnesseln dringend ein wichtiger Teil der Ernährung werden sollten und warum schleimig oder bitter schmeckende Pflanzen in vielen Weltregionen besonders beliebt sind.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42442544" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cecf9cc2-910a-4e0e-8793-32827726bf30/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cecf9cc2-910a-4e0e-8793-32827726bf30&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie muss sich unsere Ernährung verändern, Sarah M. Schmitt?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Biologin Sarah M. Schmidt ist Beraterin in der internationalen Agrarforschung. Im Podcast erzählt sie, warum die Klimakatastrophe die Ernährung weltweit gefährdet. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Biologin Sarah M. Schmidt ist Beraterin in der internationalen Agrarforschung. Im Podcast erzählt sie, warum die Klimakatastrophe die Ernährung weltweit gefährdet. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>213</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">357c6ab8-b7a4-45a4-8f4a-061f2cab814c</guid>
      <title>Warum wollen alle schöner werden, Olaf Kauder?</title>
      <description><![CDATA["Viele zeigen sich nicht mehr gerne ihrem Partner, weil sie sich
schämen, wie sie aussehen. Und da kann man helfen", sagt Olaf Kauder im
Podcast Frisch an die Arbeit. Als Facharzt für plastische und
ästhetische Chirurgie mit eigener Praxis in Berlin strafft er
Gesichtshaut, verkleinert Brüste und saugt Fett ab. Viele seiner
Patientinnen und Patienten würden sich wünschen, wieder wie früher
auszusehen, sagt er. Er wäge dann immer ab, ob sie wirklich durch diesen
Eingriff profitieren würden.

Olaf Kauder hat Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in
Münster studiert und, nach seiner Ausbildung zum Facharzt, vor mehr als
20 Jahren seine Praxis in Berlin gegründet. In Vorgesprächen versucht
Kauder herauszufinden, warum seine Patienten und Patientinnen sich
behandeln und operieren lassen wollen. Dabei sei auch entscheidend, wer
sie begleitet. Ist der Partner dabei? Die Mutter? "Ich muss die
Motivation verstehen. Ob er oder sie das für sich macht oder durch
andere motiviert wird", sagt Kauder. Manchmal rät er nach dem
Vorgespräch von einer Behandlung ab.  

"Ich glaube, dass viele ihren Körper falsch wahrnehmen, weil sie einem
enormen Druck von außen unterlegen sind", sagt Kauder. Einmal sei
beispielsweise ein junger Mann zu ihm gekommen, der seine Brustwarze
operieren wollte, weil sie ihm zu groß erschien. "Das war ein
Normalbefund, er war ein Opfer von Social Media und überhaupt dem
Schönheitswahn." Er sehe es deswegen als seine Verantwortung, gerade
jungen Menschen zu sagen, wenn sie eine Operation nicht benötigen.
Im Podcast erzählt er, wie er es schafft, sich stundenlang während einer
Operation zu konzentrieren, welche Behandlungen am meisten Spaß machen
und warum er in seiner Freizeit nicht über seinen Beruf sprechen will. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.   

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Dec 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Viele zeigen sich nicht mehr gerne ihrem Partner, weil sie sich schämen, wie sie aussehen. Und da kann man helfen", sagt Olaf Kauder im Podcast<i> Frisch an die Arbeit.</i> Als Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie mit eigener Praxis in Berlin strafft er Gesichtshaut, verkleinert Brüste und saugt Fett ab. Viele seiner Patientinnen und Patienten würden sich wünschen, wieder wie früher auszusehen, sagt er. Er wäge dann immer ab, ob sie wirklich durch diesen Eingriff profitieren würden.</p><p>Olaf Kauder hat Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert und, nach seiner Ausbildung zum Facharzt, vor mehr als 20 Jahren seine Praxis in Berlin gegründet. In Vorgesprächen versucht Kauder herauszufinden, warum seine Patienten und Patientinnen sich behandeln und operieren lassen wollen. Dabei sei auch entscheidend, wer sie begleitet. Ist der Partner dabei? Die Mutter? "Ich muss die Motivation verstehen. Ob er oder sie das für sich macht oder durch andere motiviert wird", sagt Kauder. Manchmal rät er nach dem Vorgespräch von einer Behandlung ab.  </p><p>"Ich glaube, dass viele ihren Körper falsch wahrnehmen, weil sie einem enormen Druck von außen unterlegen sind", sagt Kauder. Einmal sei beispielsweise ein junger Mann zu ihm gekommen, der seine Brustwarze operieren wollte, weil sie ihm zu groß erschien. "Das war ein Normalbefund, er war ein Opfer von Social Media und überhaupt dem Schönheitswahn." Er sehe es deswegen als seine Verantwortung, gerade jungen Menschen zu sagen, wenn sie eine Operation nicht benötigen.<br /><br />Im Podcast erzählt er, wie er es schafft, sich stundenlang während einer Operation zu konzentrieren, welche Behandlungen am meisten Spaß machen und warum er in seiner Freizeit nicht über seinen Beruf sprechen will. </p><p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter <a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank">frischandiearbeit@zeit.de</a>.   </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41768794" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cc9ed344-e96c-4b6e-ab84-bbf4eab7afbb/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cc9ed344-e96c-4b6e-ab84-bbf4eab7afbb&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum wollen alle schöner werden, Olaf Kauder?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:30</itunes:duration>
      <itunes:summary>Olaf Kauder bietet als plastischer Chirurg Bruststraffungen, Botox-Behandlungen und Fettabsaugungen an. Im Podcast erzählt er von einem übertriebenen Schönheitswahn.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Olaf Kauder bietet als plastischer Chirurg Bruststraffungen, Botox-Behandlungen und Fettabsaugungen an. Im Podcast erzählt er von einem übertriebenen Schönheitswahn.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>212</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1e76b99c-79e0-432b-9d1a-ac9c44d1baf4</guid>
      <title>Wie bauen Sie Stress ab, Ines Schwerdtner?</title>
      <description><![CDATA["Ich laufe mir den Stress ab", sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der
Linkspartei und Abgeordnete im Bundestag im Podcast "Frisch an die
Arbeit". Wenn sie jogge, gehe sie jedes Mal die gleiche Route und höre
dieselbe Musik, weil sie über solche Dinge nachdenken wolle. "Ich
glaube, dass mich die Aufregung im Plenum immer ein paar Kalorien
kostet", sagt sie. 

Schwerdtner, 1989 in Werdau in Sachsen geboren und in Hamburg
aufgewachsen, hat Englisch und Politik auf Lehramt studiert, dann einige
Jahre als Journalistin gearbeitet – unter anderem für die deutsche
Ausgabe des aus den USA stammenden linken Magazins "Jacobin", die sie
selbst gründete. 

Seit Oktober 2024 ist Schwerdtner – gemeinsam mit Jan van Aken –
Vorsitzende der Partei Die Linke. Im Frühjahr 2025 gewann sie das
Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg für ihre Partei, unter
anderem gegen Beatrix von Storch von der in Teilen rechtsextremen AfD.

Ihre Arbeitstage seien häufig sehr lang, sagt Schwerdtner. "Ich zähle
die Stunden ehrlich gesagt nicht, weil mich das in eine Depression
stürzen würde." Gerade in Sitzungswochen kämen schnell "12, 14 oder auch
mal 16 Stunden" am Tag zusammen. 

Dass die Linke in Deutschland seit Schwerdtners Amtsantritt fast 70.000
neue Mitglieder gewinnen konnte, liegt ihr zufolge auch daran, dass sich
die Partei auf einige grundlegende Themen und Strategien fokussiert hat.

"Das Erfolgsrezept ist, an den Alltagssorgen der Menschen zu sein und
zuzuhören." Wichtig seien dabei vor allem die Themen
Lebenshaltungskosten und Mieten. "Wenn man einen Begriff wie
Mietendeckel selber nicht mehr hören kann, ist das der Moment, wo die
Strategie funktioniert", sagt sie.

Gleichzeitig betont sie, dass sich ihre Partei strukturell modernisieren
müsse. Kinderbetreuung während Sitzungen, flexiblere Arbeitszeiten und
weniger Abendveranstaltungen seien wichtige Schritte, um mehr Menschen
und vor allem Frauen mit Kindern auch aus der Arbeiterschicht für
politisches Engagement zu gewinnen. "Wir brauchen Menschen, die aus der
Pflege kommen, aus der Industrie, Friseurinnen und nicht nur solche mit
klassischen Politkarrieren."

Als Parteivorsitzende hat Schwerdtner gemeinsam mit ihrem
Co-Vorsitzenden Jan van Aken ihr eigenes Einkommen auf 2.850 Euro netto
pro Monat gedeckelt: ein Wert, der sich am durchschnittlichen Gehalt in
Deutschland orientiert. Auch wenn sie selbst sehr viel arbeite, sei sie
absolut überzeugt von dem Prinzip. Die Selbstbegrenzung erde sie: "Ich
weiß, wie die Supermarktpreise sind, weil ich selbst jede Woche
einkaufen gehe."

Für die Zeit nach der Parteiführung hat sie viele Ideen. Schwerdtner
sagt: "Ich finde die Perspektive schön, noch einmal etwas anderes machen
zu können." Sie könne sich vieles vorstellen – Drehbücher schreiben zum
Beispiel, oder doch noch als Lehrerin arbeiten. Aber noch sei das alles
für sie sehr weit weg: "Im Moment ist die Aufgabe, die ich habe, groß
genug."

Im Podcast erzählt Ines Schwerdtner außerdem, welche Lehren sie aus den
linken Erfolgen in New York zieht und wie ihre Partei mit den Themen
Gaza und Antisemitismus weiter umgehen will.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich laufe mir den Stress ab", sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linkspartei und Abgeordnete im Bundestag im Podcast "Frisch an die Arbeit". Wenn sie jogge, gehe sie jedes Mal die gleiche Route und höre dieselbe Musik, weil sie über solche Dinge nachdenken wolle. "Ich glaube, dass mich die Aufregung im Plenum immer ein paar Kalorien kostet", sagt sie. </p><p>Schwerdtner, 1989 in Werdau in Sachsen geboren und in Hamburg aufgewachsen, hat Englisch und Politik auf Lehramt studiert, dann einige Jahre als Journalistin gearbeitet – unter anderem für die deutsche Ausgabe des aus den USA stammenden linken Magazins "Jacobin", die sie selbst gründete. </p><p>Seit Oktober 2024 ist Schwerdtner – gemeinsam mit Jan van Aken – Vorsitzende der Partei Die Linke. Im Frühjahr 2025 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg für ihre Partei, unter anderem gegen Beatrix von Storch von der in Teilen rechtsextremen AfD.</p><p>Ihre Arbeitstage seien häufig sehr lang, sagt Schwerdtner. "Ich zähle die Stunden ehrlich gesagt nicht, weil mich das in eine Depression stürzen würde." Gerade in Sitzungswochen kämen schnell "12, 14 oder auch mal 16 Stunden" am Tag zusammen. </p><p>Dass die Linke in Deutschland seit Schwerdtners Amtsantritt fast 70.000 neue Mitglieder gewinnen konnte, liegt ihr zufolge auch daran, dass sich die Partei auf einige grundlegende Themen und Strategien fokussiert hat.</p><p>"Das Erfolgsrezept ist, an den Alltagssorgen der Menschen zu sein und zuzuhören." Wichtig seien dabei vor allem die Themen Lebenshaltungskosten und Mieten. "Wenn man einen Begriff wie Mietendeckel selber nicht mehr hören kann, ist das der Moment, wo die Strategie funktioniert", sagt sie.</p><p>Gleichzeitig betont sie, dass sich ihre Partei strukturell modernisieren müsse. Kinderbetreuung während Sitzungen, flexiblere Arbeitszeiten und weniger Abendveranstaltungen seien wichtige Schritte, um mehr Menschen und vor allem Frauen mit Kindern auch aus der Arbeiterschicht für politisches Engagement zu gewinnen. "Wir brauchen Menschen, die aus der Pflege kommen, aus der Industrie, Friseurinnen und nicht nur solche mit klassischen Politkarrieren."</p><p>Als Parteivorsitzende hat Schwerdtner gemeinsam mit ihrem Co-Vorsitzenden Jan van Aken ihr eigenes Einkommen auf 2.850 Euro netto pro Monat gedeckelt: ein Wert, der sich am durchschnittlichen Gehalt in Deutschland orientiert. Auch wenn sie selbst sehr viel arbeite, sei sie absolut überzeugt von dem Prinzip. Die Selbstbegrenzung erde sie: "Ich weiß, wie die Supermarktpreise sind, weil ich selbst jede Woche einkaufen gehe."</p><p>Für die Zeit nach der Parteiführung hat sie viele Ideen. Schwerdtner sagt: "Ich finde die Perspektive schön, noch einmal etwas anderes machen zu können." Sie könne sich vieles vorstellen – Drehbücher schreiben zum Beispiel, oder doch noch als Lehrerin arbeiten. Aber noch sei das alles für sie sehr weit weg: "Im Moment ist die Aufgabe, die ich habe, groß genug."</p><p>Im Podcast erzählt Ines Schwerdtner außerdem, welche Lehren sie aus den linken Erfolgen in New York zieht und wie ihre Partei mit den Themen Gaza und Antisemitismus weiter umgehen will.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46337505" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1a510320-2e3e-4108-9a05-4d689bb9f77f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1a510320-2e3e-4108-9a05-4d689bb9f77f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bauen Sie Stress ab, Ines Schwerdtner?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:16</itunes:duration>
      <itunes:summary>Seit einem Jahr führt Ines Schwerdtner die Linkspartei, seit Anfang des Jahres sitzt sie im Bundestag. Im Arbeitspodcast erzählt sie, wie sie linke Politik populär machen will. Und wie sie den Stress des Arbeitsalltags wieder loswird.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit einem Jahr führt Ines Schwerdtner die Linkspartei, seit Anfang des Jahres sitzt sie im Bundestag. Im Arbeitspodcast erzählt sie, wie sie linke Politik populär machen will. Und wie sie den Stress des Arbeitsalltags wieder loswird.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>211</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">71efcadc-b60c-4ddc-acba-7d0dc4ed2944</guid>
      <title>Warum lassen sich Menschen tätowieren, Gabriel Wolff?</title>
      <description><![CDATA["Ich bin Künstler, mich interessieren vor allem Geschichten, für das
Tätowieren selbst interessiere ich mich kaum", sagt Gabriel Wolff im
Podcast Frisch an die Arbeit. "Als Kalligraf ist alles, was ich mache,
immer Text: Das kann ein Gedicht sein, ein Bibelzitat oder eine Stelle
aus dem Talmud. Und diesen Text packe ich dann in Kunst."

Wolff, 43, ist in Dachau geboren, in München aufgewachsen und dann mit
seiner Mutter nach Israel ausgewandert. Er hat, wie er im Podcast
erzählt, schon als Kind immer viel gemalt und gezeichnet – und von
Anfang an meistens Buchstaben. "Ich habe in Jerusalem gelebt und dort
gibt es sehr viel islamische Kalligrafie, also arabische Buchstaben, die
künstlerisch umgesetzt werden. Das hat mich inspiriert", erzählt er.

Je mehr er gezeichnet habe, desto anspruchsvoller seien seine Entwürfe
geworden, sagt Wolff: "Ich habe die Buchstaben immer mehr in die Formen
reinwachsen lassen, nach einiger Zeit waren es nicht mehr Quadrate oder
Kreise, in denen ich die Buchstaben arrangierte, sondern Bäume."

Weil Wolff als Jugendlicher den obligatorischen Wehrdienst in Israel aus
Protest gegen die anhaltende Besetzung Palästinas verweigerte, musste er
mehrfach ins Militärgefängnis – und traf ausgerechnet dort auf einen
Mitgefangenen, der ihm riet, seine Zeichnungen als Tätowierungen
anzubieten. "Ich bin dann zwei Wochen in einem Tattoostudio in Jerusalem
rumgehangen, aber ganz ehrlich: Ich habe es nicht gemocht, das war
nichts für mich", erzählt Wolff. "Ich bin dann zu meinen Leinwänden und
Papieren zurückgekehrt."

Heute entwirft Wolff nur noch die Kalligrafien, die später tätowiert
werden. "Die meisten meiner Kunden leben in den Vereinigten Staaten und
Kanada", sagt Wolff. Mittlerweile beschäftigt er eine Mitarbeiterin, die
all die Vorgespräche führt und die Geschichten der Menschen
zusammenträgt.

"80 Prozent unserer gemeinsamen Arbeit ist zuzuhören, um die Geschichten
der Menschen zu verstehen, die ich später in meinen Bildern
zusammenfasse." In den 20 Jahren, in denen seine Kalligrafien tätowiert
wurden, schätzt Wolff, habe er schon für gut 3.000 Menschen gezeichnet.

Nicht nur für Wolff, sondern auch für seine Kunden war der 7. Oktober
2023, an dem Kämpfer der Hamas Israel überfielen und viele Menschen
töteten, vergewaltigten und entführten, ein tiefer Einschnitt. Zunächst,
erzählt er, seien die Entwürfe nach dem Massaker größer, sehr klar und
bekennend gewesen: Davidsterne, Löwen, israelische Symbole. "Aber
ungefähr ein halbes Jahr später, als die Leute den stärker werdenden
Antisemitismus bemerkt haben, hat es sich umgekehrt", sagt Wolff. "Die
Tätowierungen sind jetzt sehr viel dezenter, sehr viel zurückgezogener
und überhaupt kommen viel weniger Anfragen."

Im Podcast erzählt Wolff, weshalb er fast einmal Mitglied der
kommunistischen Partei Israels geworden wäre und warum er seine Arbeit
als sinnhaft erlebt – aber nicht als Glück.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Nov 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich bin Künstler, mich interessieren vor allem Geschichten, für das Tätowieren selbst interessiere ich mich kaum", sagt Gabriel Wolff im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. "Als Kalligraf ist alles, was ich mache, immer Text: Das kann ein Gedicht sein, ein Bibelzitat oder eine Stelle aus dem Talmud. Und diesen Text packe ich dann in Kunst."</p><p>Wolff, 43, ist in Dachau geboren, in München aufgewachsen und dann mit seiner Mutter nach Israel ausgewandert. Er hat, wie er im Podcast erzählt, schon als Kind immer viel gemalt und gezeichnet – und von Anfang an meistens Buchstaben. "Ich habe in Jerusalem gelebt und dort gibt es sehr viel islamische Kalligrafie, also arabische Buchstaben, die künstlerisch umgesetzt werden. Das hat mich inspiriert", erzählt er.</p><p>Je mehr er gezeichnet habe, desto anspruchsvoller seien seine Entwürfe geworden, sagt Wolff: "Ich habe die Buchstaben immer mehr in die Formen reinwachsen lassen, nach einiger Zeit waren es nicht mehr Quadrate oder Kreise, in denen ich die Buchstaben arrangierte, sondern Bäume."</p><p>Weil Wolff als Jugendlicher den obligatorischen Wehrdienst in Israel aus Protest gegen die anhaltende Besetzung Palästinas verweigerte, musste er mehrfach ins Militärgefängnis – und traf ausgerechnet dort auf einen Mitgefangenen, der ihm riet, seine Zeichnungen als Tätowierungen anzubieten. "Ich bin dann zwei Wochen in einem Tattoostudio in Jerusalem rumgehangen, aber ganz ehrlich: Ich habe es nicht gemocht, das war nichts für mich", erzählt Wolff. "Ich bin dann zu meinen Leinwänden und Papieren zurückgekehrt."</p><p>Heute entwirft Wolff nur noch die Kalligrafien, die später tätowiert werden. "Die meisten meiner Kunden leben in den Vereinigten Staaten und Kanada", sagt Wolff. Mittlerweile beschäftigt er eine Mitarbeiterin, die all die Vorgespräche führt und die Geschichten der Menschen zusammenträgt.</p><p>"80 Prozent unserer gemeinsamen Arbeit ist zuzuhören, um die Geschichten der Menschen zu verstehen, die ich später in meinen Bildern zusammenfasse." In den 20 Jahren, in denen seine Kalligrafien tätowiert wurden, schätzt Wolff, habe er schon für gut 3.000 Menschen gezeichnet.</p><p>Nicht nur für Wolff, sondern auch für seine Kunden war der 7. Oktober 2023, an dem Kämpfer der Hamas Israel überfielen und viele Menschen töteten, vergewaltigten und entführten, ein tiefer Einschnitt. Zunächst, erzählt er, seien die Entwürfe nach dem Massaker größer, sehr klar und bekennend gewesen: Davidsterne, Löwen, israelische Symbole. "Aber ungefähr ein halbes Jahr später, als die Leute den stärker werdenden Antisemitismus bemerkt haben, hat es sich umgekehrt", sagt Wolff. "Die Tätowierungen sind jetzt sehr viel dezenter, sehr viel zurückgezogener und überhaupt kommen viel weniger Anfragen."</p><p>Im Podcast erzählt Wolff, weshalb er fast einmal Mitglied der kommunistischen Partei Israels geworden wäre und warum er seine Arbeit als sinnhaft erlebt – aber nicht als Glück.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44437463" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f26ba2ca-d505-4fae-99bb-818754f66dcc/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f26ba2ca-d505-4fae-99bb-818754f66dcc&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum lassen sich Menschen tätowieren, Gabriel Wolff?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gabriel Wolff arbeitet als Kalligraf und Tattoo-Künstler. Er tätowiert nicht selbst, erzählt er im Arbeitspodcast, aber Menschen aus der ganzen Welt lassen sich seine Werke stechen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gabriel Wolff arbeitet als Kalligraf und Tattoo-Künstler. Er tätowiert nicht selbst, erzählt er im Arbeitspodcast, aber Menschen aus der ganzen Welt lassen sich seine Werke stechen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>210</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d30868d4-dfda-4ce4-bc54-3f93b406aac6</guid>
      <title>Wie sucht man die Musik für Filme aus, Herr Hossbach?</title>
      <description><![CDATA["Einen guten Musikgeschmack haben viele, aber das reicht nicht. Ich muss
mich einlassen auf den Film, einlassen auf die Szene", sagt Martin
Hossbach im Podcast "Frisch an die Arbeit". Hossbach arbeitet als Music
Supervisor und hat schon für Filme wie "Toni Erdmann" und "Sound of
Falling" die Musik ausgesucht.
 

Seit 2004 stellt Hossbach passende Lieder für Filme zusammen, beauftragt
Komponistinnen und Komponisten, einen sogenannten Score zu entwickeln,
also eigens komponierte, meist atmosphärische Stücke. Er verhandelt auch
mit Plattenfirmen und Verlagen über die Rechte an Kompositionen und
Aufnahmen – und sucht nach Alternativen, wenn Stücke entweder gar nicht
oder nur zu horrenden Preisen freigegeben werden.

"Ich bin oft der Kummerkasten für die Produktion, wenn sich
herausstellt, dass ein Song zu teuer ist und man eine Alternative finden
muss", erzählt Hossbach. Ursprünglich machte er eine Ausbildung als
Industriekaufmann bei einem Vorgänger der Plattenfirma Universal Music
und studierte an einer Berufsakademie BWL. Später war er Redakteur beim
Musikmagazin "Spex", veranstaltete Konzerte unter anderem im Berghain
und entwickelte das Berliner Musikfestival Pop-Kultur mit

Durch seine Ausbildung und sein gutes Netzwerk, erzählt er im Podcast,
habe er viele Leute in der Musikbranche kennengelernt und erfahren, wie
man Rechte an Liedern einholt. "Und: Ich kann gute E-Mails schreiben,
das ist vielleicht meine wichtigste Fähigkeit", sagt er.

Nach seinem ersten Film sei er dann "von Regisseurin zu Regisseurin"
weitergereicht worden, seit gut fünf Jahren arbeitet er nun
ausschließlich als "Music Supervisor", wie der Beruf in der Filmbranche
offiziell heißt. "Ich wusste nicht, dass es diesen Beruf gibt, als ich
ihn ergriffen habe."

Einer seiner kniffligsten Fälle, erzählt Hossbach, sei der Kinofilm
"Sehnsucht" gewesen. Ein Film mit sich selbst spielenden
Laiendarstellern in einem Dorf in Brandenburg. Dabei habe der
Hauptdarsteller für eine Szene bei einer Dorfdisco das Lied "Feel" von
Robbie Williams ausgesucht – und zu einem relativ späten Zeitpunkt
musste Hossbach noch eilig die Rechte an Komposition und Aufnahme
einholen.

"Die Plattenfirma und der Verlag hatten schon abgesagt", erzählt er.
Aber aus seiner Zeit als Musikjournalist hatte er einen Kontakt zum
Management der Pet Shop Boys. "Der hat mich direkt mit dem Manager von
Williams verbunden – und der hat das mit einer dreizeiligen Mail einfach
erlaubt."

Im Podcast erzählt Hossbach außerdem, wie er sich in finnischen Tango
und französischen Banlieue-Rap einarbeitet, warum ihm die besten Ideen
manchmal in der U-Bahn kommen und welche Soundtracks er selbst richtig
gut findet.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Einen guten Musikgeschmack haben viele, aber das reicht nicht. Ich muss mich einlassen auf den Film, einlassen auf die Szene", sagt Martin Hossbach im Podcast "Frisch an die Arbeit". Hossbach arbeitet als Music Supervisor und hat schon für Filme wie "Toni Erdmann" und "Sound of Falling" die Musik ausgesucht.<br /> </p><p>Seit 2004 stellt Hossbach passende Lieder für Filme zusammen, beauftragt Komponistinnen und Komponisten, einen sogenannten Score zu entwickeln, also eigens komponierte, meist atmosphärische Stücke. Er verhandelt auch mit Plattenfirmen und Verlagen über die Rechte an Kompositionen und Aufnahmen – und sucht nach Alternativen, wenn Stücke entweder gar nicht oder nur zu horrenden Preisen freigegeben werden.</p><p>"Ich bin oft der Kummerkasten für die Produktion, wenn sich herausstellt, dass ein Song zu teuer ist und man eine Alternative finden muss", erzählt Hossbach. Ursprünglich machte er eine Ausbildung als Industriekaufmann bei einem Vorgänger der Plattenfirma Universal Music und studierte an einer Berufsakademie BWL. Später war er Redakteur beim Musikmagazin "Spex", veranstaltete Konzerte unter anderem im Berghain und entwickelte das Berliner Musikfestival Pop-Kultur mit</p><p>Durch seine Ausbildung und sein gutes Netzwerk, erzählt er im Podcast, habe er viele Leute in der Musikbranche kennengelernt und erfahren, wie man Rechte an Liedern einholt. "Und: Ich kann gute E-Mails schreiben, das ist vielleicht meine wichtigste Fähigkeit", sagt er.</p><p>Nach seinem ersten Film sei er dann "von Regisseurin zu Regisseurin" weitergereicht worden, seit gut fünf Jahren arbeitet er nun ausschließlich als "Music Supervisor", wie der Beruf in der Filmbranche offiziell heißt. "Ich wusste nicht, dass es diesen Beruf gibt, als ich ihn ergriffen habe."</p><p>Einer seiner kniffligsten Fälle, erzählt Hossbach, sei der Kinofilm "Sehnsucht" gewesen. Ein Film mit sich selbst spielenden Laiendarstellern in einem Dorf in Brandenburg. Dabei habe der Hauptdarsteller für eine Szene bei einer Dorfdisco das Lied "Feel" von Robbie Williams ausgesucht – und zu einem relativ späten Zeitpunkt musste Hossbach noch eilig die Rechte an Komposition und Aufnahme einholen.</p><p>"Die Plattenfirma und der Verlag hatten schon abgesagt", erzählt er. Aber aus seiner Zeit als Musikjournalist hatte er einen Kontakt zum Management der Pet Shop Boys. "Der hat mich direkt mit dem Manager von Williams verbunden – und der hat das mit einer dreizeiligen Mail einfach erlaubt."</p><p>Im Podcast erzählt Hossbach außerdem, wie er sich in finnischen Tango und französischen Banlieue-Rap einarbeitet, warum ihm die besten Ideen manchmal in der U-Bahn kommen und welche Soundtracks er selbst richtig gut findet.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46252198" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5728e7ec-b1b7-4886-8dad-e1f8c317b5fa/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5728e7ec-b1b7-4886-8dad-e1f8c317b5fa&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie sucht man die Musik für Filme aus, Herr Hossbach?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:10</itunes:duration>
      <itunes:summary>Martin Hossbach sucht beruflich die Musik für Kinofilme aus. Im Podcast erzählt er, was einen guten Soundtrack ausmacht und was bisher sein kompliziertester Fall war.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Martin Hossbach sucht beruflich die Musik für Kinofilme aus. Im Podcast erzählt er, was einen guten Soundtrack ausmacht und was bisher sein kompliziertester Fall war.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>209</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7f0e6585-2030-4c67-9c63-22e73981300a</guid>
      <title>Wie gehen Sie mit unangenehmen Fahrgästen um, Herr Haase?</title>
      <description><![CDATA["Straßenbahnfahrer bin ich eher aus Zufall geworden", sagt Michael Haase
im Podcast "Frisch an die Arbeit". 20 Jahre lang habe er als
freischaffender Fotodesigner gearbeitet, bis er kurz vor seinem 50.
Geburtstag spürte, dass er lieber einen sicheren Job haben will. "Ein
Freund hat mir dann eine Stellenausschreibung der Berliner
Verkehrsbetriebe gezeigt, gesucht wurden Straßenbahnfahrer, auch
Quereinsteiger." Die Umschulung dauerte nur wenige Monate, seit fünf
Jahren fährt Haase nun auf verschiedenen Straßenbahnlinien im Berliner
Norden. 

Er liebe seinen neuen Beruf, sagt er, denn er fühle sich nun wie "ein
kleines Teil eines großen Getriebes". Von der Fahrerkabine habe er einen
freien Blick auf die Stadt, vor allem in den Morgenstunden sei das ein
schönes Gefühl.

Auf der anderen Seite sei Straßenbahnfahren auch sehr anstrengend,
"besonders für den Kopf", wie er sagt. Seine Umgebung müsse er ständig
im Blick behalten. Unaufmerksame Autofahrer oder Passanten seien eine
große Gefahr, vor allem für sich selbst. "So eine 50 Tonnen schwere
Straßenbahn hat einen sehr langen Bremsweg, vor allem bei Nässe",
erzählt er. Und sie könne nicht einfach ausweichen. 

"Einmal ist ein Passant, ohne aufzuschauen, bei Rot knapp vor mir über
eine Fußgängerampel gegangen, ich musste eine Gefahrenbremsung machen."
Ausnahmsweise sei er damals ausgestiegen und habe den Passanten
angebrüllt, ob er denn lebensmüde sei, sagt Haase. Im Podcast erzählt
er, wie er mit schwierigen Fahrgästen umgeht, warum ihm beim Fahren der
immer gleichen Strecken nie langweilig wird und welche Geräusche einer
Straßenbahn er am liebsten mag.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 8 Oct 2025 09:23:13 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Straßenbahnfahrer bin ich eher aus Zufall geworden", sagt Michael Haase im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>". 20 Jahre lang habe er als freischaffender Fotodesigner gearbeitet, bis er kurz vor seinem 50. Geburtstag spürte, dass er lieber einen sicheren Job haben will. "Ein Freund hat mir dann eine Stellenausschreibung der Berliner Verkehrsbetriebe gezeigt, gesucht wurden Straßenbahnfahrer, auch Quereinsteiger." Die Umschulung dauerte nur wenige Monate, seit fünf Jahren fährt Haase nun auf verschiedenen Straßenbahnlinien im Berliner Norden. </p><p>Er liebe seinen neuen Beruf, sagt er, denn er fühle sich nun wie "ein kleines Teil eines großen Getriebes". Von der Fahrerkabine habe er einen freien Blick auf die Stadt, vor allem in den Morgenstunden sei das ein schönes Gefühl.</p><p>Auf der anderen Seite sei Straßenbahnfahren auch sehr anstrengend, "besonders für den Kopf", wie er sagt. Seine Umgebung müsse er ständig im Blick behalten. Unaufmerksame Autofahrer oder Passanten seien eine große Gefahr, vor allem für sich selbst. "So eine 50 Tonnen schwere Straßenbahn hat einen sehr langen Bremsweg, vor allem bei Nässe", erzählt er. Und sie könne nicht einfach ausweichen. </p><p>"Einmal ist ein Passant, ohne aufzuschauen, bei Rot knapp vor mir über eine Fußgängerampel gegangen, ich musste eine Gefahrenbremsung machen." Ausnahmsweise sei er damals ausgestiegen und habe den Passanten angebrüllt, ob er denn lebensmüde sei, sagt Haase. Im Podcast erzählt er, wie er mit schwierigen Fahrgästen umgeht, warum ihm beim Fahren der immer gleichen Strecken nie langweilig wird und welche Geräusche einer Straßenbahn er am liebsten mag.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33112397" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a66ef052-16e8-4768-849e-c9092115bfe6/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a66ef052-16e8-4768-849e-c9092115bfe6&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gehen Sie mit unangenehmen Fahrgästen um, Herr Haase?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:29</itunes:duration>
      <itunes:summary>Michael Haase fährt seit fünf Jahren Straßenbahn in der Hauptstadt. Im Podcast erzählt er, wie er mit randalierenden Fahrgästen umgeht und gelassen bleibt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Michael Haase fährt seit fünf Jahren Straßenbahn in der Hauptstadt. Im Podcast erzählt er, wie er mit randalierenden Fahrgästen umgeht und gelassen bleibt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>208</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">32eb0f59-ad1a-4207-bec1-37a10ccdfdf0</guid>
      <title>Wie gelingt Integration, Jafar Ghannam?</title>
      <description><![CDATA["Wenn jemand pünktlich zu einem Termin kommt, haben wir die Hälfte
unserer Arbeit schon geschafft", sagt Jafar Ghannam im Podcast "Frisch
an die Arbeit". Ghannam leitet eine Geflüchtetenunterkunft in
Mecklenburg-Vorpommern und sagt: "Viele Geflüchtete kennen diese
offiziellen Termine aus ihrer Heimat nicht, deswegen erscheinen sie gar
nicht, viel zu spät, oder Stunden zu früh." Auch offizielle Schreiben
mit wichtigen Fristen würden viele zum ersten Mal bekommen und sich dann
über Mahnungen wundern.  

Ghannam, 28, hat in seiner Heimat Syrien Medizin studiert. Mit 20
Jahren, nach nur vier Semestern, musste er das Studium abbrechen und mit
seiner Familie nach Deutschland fliehen. Er landete in Hagenow in
Mecklenburg-Vorpommern, lernte schnell Deutsch und stieg innerhalb
weniger Jahre zum Leiter einer Geflüchtetenunterkunft der Malteser auf.

Mittlerweile verantwortet er zusätzlich die sogenannte dezentrale
Betreuung und kümmert sich mit einem Team um rund 900 Geflüchtete aus
Syrien, Afghanistan, dem Irak oder der Ukraine, die bereits eine eigene
Unterkunft haben. Er hilft ihnen, Kinder in der Schule anzumelden,
Termine bei Ärzten zu buchen, Bewerbungen zu formulieren oder
Psychotherapeuten zu finden.

"Manchmal ist es auch mein Job, einfach für die Geflüchtet da zu sein,
ihnen zuzuhören. Ich sage ihnen dann, dass ich vor acht Jahren nach
Deutschland gekommen bin und gar kein Deutsch konnte", sagt Ghannam.
"Und trotzdem bin ich mittlerweile angekommen und habe hier etwas
erreicht." Er sei für viele ein Vorbild und glücklich darüber. Die
vielen Sorgen und Ängste könne er gut nachvollziehen. "Sehr viele fragen
mich, ob sie überhaupt hier bleiben dürfen." 

Im Podcast erzählt er, warum er selbst nicht mehr aus Deutschland
wegmöchte, in welchen Momenten er seine Heimat vermisst und warum die
akribische Mülltrennung und die strengen Ruhezeiten der Deutschen ihn
anfangs verwundert haben.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn jemand pünktlich zu einem Termin kommt, haben wir die Hälfte unserer Arbeit schon geschafft", sagt Jafar Ghannam im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>". Ghannam leitet eine Geflüchtetenunterkunft in Mecklenburg-Vorpommern und sagt: "Viele Geflüchtete kennen diese offiziellen Termine aus ihrer Heimat nicht, deswegen erscheinen sie gar nicht, viel zu spät, oder Stunden zu früh." Auch offizielle Schreiben mit wichtigen Fristen würden viele zum ersten Mal bekommen und sich dann über Mahnungen wundern.  </p><p>Ghannam, 28, hat in seiner Heimat Syrien Medizin studiert. Mit 20 Jahren, nach nur vier Semestern, musste er das Studium abbrechen und mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Er landete in Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern, lernte schnell Deutsch und stieg innerhalb weniger Jahre zum Leiter einer Geflüchtetenunterkunft der Malteser auf.</p><p>Mittlerweile verantwortet er zusätzlich die sogenannte dezentrale Betreuung und kümmert sich mit einem Team um rund 900 Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder der Ukraine, die bereits eine eigene Unterkunft haben. Er hilft ihnen, Kinder in der Schule anzumelden, Termine bei Ärzten zu buchen, Bewerbungen zu formulieren oder Psychotherapeuten zu finden.</p><p>"Manchmal ist es auch mein Job, einfach für die Geflüchtet da zu sein, ihnen zuzuhören. Ich sage ihnen dann, dass ich vor acht Jahren nach Deutschland gekommen bin und gar kein Deutsch konnte", sagt Ghannam. "Und trotzdem bin ich mittlerweile angekommen und habe hier etwas erreicht." Er sei für viele ein Vorbild und glücklich darüber. Die vielen Sorgen und Ängste könne er gut nachvollziehen. "Sehr viele fragen mich, ob sie überhaupt hier bleiben dürfen." </p><p>Im Podcast erzählt er, warum er selbst nicht mehr aus Deutschland wegmöchte, in welchen Momenten er seine Heimat vermisst und warum die akribische Mülltrennung und die strengen Ruhezeiten der Deutschen ihn anfangs verwundert haben.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44092603" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/087c6971-3ac3-43d0-82d2-0e75c2b70b43/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=087c6971-3ac3-43d0-82d2-0e75c2b70b43&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gelingt Integration, Jafar Ghannam?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>Jafar Ghannam floh vor acht Jahren aus Syrien und leitet heute eine Geflüchtetenunterkunft. Im Podcast erzählt er, welche deutschen Eigenschaften ihn bis heute wundern. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jafar Ghannam floh vor acht Jahren aus Syrien und leitet heute eine Geflüchtetenunterkunft. Im Podcast erzählt er, welche deutschen Eigenschaften ihn bis heute wundern. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>207</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c57f38f8-624e-48c3-8d8f-86be12f1d9c6</guid>
      <title>Warum ist eine Kamille im Nationalpark ein Warnsignal, Frau Selter?</title>
      <description><![CDATA[„Ich bin schon ein ganz schöner Naturnerd“, sagt Vanessa Selter,
Rangerin im Nationalpark Unteres Odertal, im Podcast Frisch an die
Arbeit. „Selbst die Bücher, die ich in meiner Freizeit lese, handeln oft
von der Natur.“

Seit sechs Jahren arbeitet Selter im nordöstlichen Brandenburg, direkt
an der Grenze zu Polen, an einem Ort, der in Deutschland einzigartig
ist: „Viele Flüsse in Deutschland sind begradigt oder befestigt worden.
Aber die Oder darf bei uns noch über die Ufer treten“, sagt Selter.

Nach einem Freiwilligen Ökologischen Jahr und einem
Forstwirtschaftsstudium landete Selter durch Zufall im Nationalpark
Unteres Odertal. Sie erhielt dort eine halbe Stelle zur
Mutterschutzvertretung, um Berufserfahrung zu sammeln. „Ich dachte erst:
Uff, ein Nationalpark mit Wasser? Aber dann habe ich mich schnell in
diese Landschaft verliebt.“

Als Rangerin gehört Selter nun zur Naturwacht des Nationalparks, ist
also für die Aufsicht und den Schutz der Natur zuständig. Ihre
Hauptaufgabe ist, die Artenvielfalt zu dokumentieren, wie viele Tiere es
gibt und wie sich das über die Jahre verändert. Dafür zählt sie
beispielsweise Seeadlerhorste und sucht Spuren von Fischottern,
Kormoranen oder Bibern. Auch liest sie Wasserpegel ab.

Für das geschulte Auge gibt es laut der Rangerin auch Alarmsignale, die
für normale Besucher einfach hübsch aussehen. Etwa, wenn plötzlich
Pflanzen wachsen, die nicht in überflutete Feuchtwiesen gehören: „Wenn
Kamille auf den Wiesen wächst, ist das ein Zeichen, dass es zu trocken
ist.“

Besonders gerne erklärt Selters anderen Menschen die Natur, sei es
Kindergarten-Gruppen, die Ausflüge in den Nationalpark machen, oder
Studierende, die in morgendlichen Führungen Fledermäuse beobachten. „Es
ist schön zu sehen, wie Menschen in drei Stunden lernen, den Wald mit
anderen Augen zu sehen.“

Manchmal, sagt die Rangerin, müsse man aber auch aufklären, wenn
Menschen gegen Regeln verstoßen. „Die meisten halten sich an die
Vorgaben. Aber es gibt auch Leute, die sich mit dem Zelt im Schilf
verstecken.“ In der Regel bleibe sie dann ruhig und schicke die Camper
einfach weg. „Einige wissen gar nicht, dass sie sich in einem
Nationalpark befinden.“

Im Podcast erzählt Selter außerdem, warum auch im Nationalpark das
Insektensterben deutlich zu sehen ist und was der Mittelspecht mit
Artenvielfalt und Stadtplanung zu tun hat.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Sep 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin schon ein ganz schöner Naturnerd“, sagt Vanessa Selter, Rangerin im Nationalpark Unteres Odertal, im Podcast Frisch an die Arbeit. „Selbst die Bücher, die ich in meiner Freizeit lese, handeln oft von der Natur.“</p><p>Seit sechs Jahren arbeitet Selter im nordöstlichen Brandenburg, direkt an der Grenze zu Polen, an einem Ort, der in Deutschland einzigartig ist: „Viele Flüsse in Deutschland sind begradigt oder befestigt worden. Aber die Oder darf bei uns noch über die Ufer treten“, sagt Selter.</p><p>Nach einem Freiwilligen Ökologischen Jahr und einem Forstwirtschaftsstudium landete Selter durch Zufall im Nationalpark Unteres Odertal. Sie erhielt dort eine halbe Stelle zur Mutterschutzvertretung, um Berufserfahrung zu sammeln. „Ich dachte erst: Uff, ein Nationalpark mit Wasser? Aber dann habe ich mich schnell in diese Landschaft verliebt.“</p><p>Als Rangerin gehört Selter nun zur Naturwacht des Nationalparks, ist also für die Aufsicht und den Schutz der Natur zuständig. Ihre Hauptaufgabe ist, die Artenvielfalt zu dokumentieren, wie viele Tiere es gibt und wie sich das über die Jahre verändert. Dafür zählt sie beispielsweise Seeadlerhorste und sucht Spuren von Fischottern, Kormoranen oder Bibern. Auch liest sie Wasserpegel ab.</p><p>Für das geschulte Auge gibt es laut der Rangerin auch Alarmsignale, die für normale Besucher einfach hübsch aussehen. Etwa, wenn plötzlich Pflanzen wachsen, die nicht in überflutete Feuchtwiesen gehören: „Wenn Kamille auf den Wiesen wächst, ist das ein Zeichen, dass es zu trocken ist.“</p><p>Besonders gerne erklärt Selters anderen Menschen die Natur, sei es Kindergarten-Gruppen, die Ausflüge in den Nationalpark machen, oder Studierende, die in morgendlichen Führungen Fledermäuse beobachten. „Es ist schön zu sehen, wie Menschen in drei Stunden lernen, den Wald mit anderen Augen zu sehen.“</p><p>Manchmal, sagt die Rangerin, müsse man aber auch aufklären, wenn Menschen gegen Regeln verstoßen. „Die meisten halten sich an die Vorgaben. Aber es gibt auch Leute, die sich mit dem Zelt im Schilf verstecken.“ In der Regel bleibe sie dann ruhig und schicke die Camper einfach weg. „Einige wissen gar nicht, dass sie sich in einem Nationalpark befinden.“</p><p>Im Podcast erzählt Selter außerdem, warum auch im Nationalpark das Insektensterben deutlich zu sehen ist und was der Mittelspecht mit Artenvielfalt und Stadtplanung zu tun hat.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36767450" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ebeed3a1-c804-4cda-a2d3-2ebb9bf09bc7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ebeed3a1-c804-4cda-a2d3-2ebb9bf09bc7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum ist eine Kamille im Nationalpark ein Warnsignal, Frau Selter?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Vanessa Selter arbeitet als Rangerin im Nationalpark Unteres Odertal und zählt Komorane, Bieber und Adler. Aber manchmal, erzählt sie im Podcast, entdeckt sie im Schilf auch ein Zelt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Vanessa Selter arbeitet als Rangerin im Nationalpark Unteres Odertal und zählt Komorane, Bieber und Adler. Aber manchmal, erzählt sie im Podcast, entdeckt sie im Schilf auch ein Zelt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>206</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">970a9663-95a4-43c2-8c75-4b28239cddf7</guid>
      <title>Kann man im Kloster wirklich Ruhe finden, Frau Äbtissin?</title>
      <description><![CDATA[„Ein Kloster zu führen ist wie ein kleines Unternehmen zu leiten“, sagt
die Äbtissin Amélie Gräfin zu Dohna im Podcast Frisch an die Arbeit.

Seit 2022 ist die 62-jährige Chefin des evangelischen Klosters Lüne in
Lüneburg. Dass sie einmal Äbtissin werden würde, hätte sie sich als Kind
nicht träumen lassen. „Ich wollte eigentlich immer Bäuerin oder
Schäferin werden“, sagt sie.

Nun betreut sie zehn Bewohnerinnen zwischen 67 und 78 Jahren, bei den
Protestanten Konventualinnen genannt. Die Nachfrage nach Plätzen im
Kloster sei hoch, etwa 20 Bewerbungen erreichen die Äbtissin im Jahr.
Einige Bewerberinnen hätten falsche Vorstellungen vom Klosterleben. „Es
gibt oft Leute, die das Gefühl haben, im Kloster komme ich zur Ruhe und
da wird für mich gekocht und ich kann mich in einen Rhythmus
einklinken.“ Im Alltag müsse man sich aber schon gut selbst organisieren
können. „Man muss bereit sein, sich auf viel Arbeit einzulassen.“ 

Im Gegensatz zu katholischen Klöstern gibt es in evangelischen kein
Zölibat, auch ein Leben in Einfachheit ist nicht vorgeschrieben. Aber
natürlich bestimmen auch hier Andachten und Gottesdienste den Alltag
der Frauen und es gibt Regeln. Partnerschaften sind zwar erlaubt, würden
das Gefüge der Frauengemeinschaft aber eher stören.

„Wir müssen mit der Zeit gehen, aber wir müssen auch was bewahren von
unserer Tradition.” Das Kloster biete Frauen auch einen Schutzraum. “Und
wenn wir das völlig öffnen und aufgeben, dann verlieren wir uns und das,
was an unserer Lebensform und an diesem Ort attraktiv ist.“

Trotz des Traditionsbewusstseins, erzählt die Äbtissin im Podcast,
würden einige der Konventualinnen auch mal ChatGPT benutzen. Außerdem
berichtet sie, welche absurden Anfragen das Kloster manchmal erreichen.
Und welche witzigen Fragen Besucher auf Führungen stellen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Kloster zu führen ist wie ein kleines Unternehmen zu leiten“, sagt die Äbtissin Amélie Gräfin zu Dohna im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>.</p><p>Seit 2022 ist die 62-jährige Chefin des evangelischen Klosters Lüne in Lüneburg. Dass sie einmal Äbtissin werden würde, hätte sie sich als Kind nicht träumen lassen. „Ich wollte eigentlich immer Bäuerin oder Schäferin werden“, sagt sie.</p><p>Nun betreut sie zehn Bewohnerinnen zwischen 67 und 78 Jahren, bei den Protestanten Konventualinnen genannt. Die Nachfrage nach Plätzen im Kloster sei hoch, etwa 20 Bewerbungen erreichen die Äbtissin im Jahr. Einige Bewerberinnen hätten falsche Vorstellungen vom Klosterleben. „Es gibt oft Leute, die das Gefühl haben, im Kloster komme ich zur Ruhe und da wird für mich gekocht und ich kann mich in einen Rhythmus einklinken.“ Im Alltag müsse man sich aber schon gut selbst organisieren können. „Man muss bereit sein, sich auf viel Arbeit einzulassen.“ </p><p>Im Gegensatz zu katholischen Klöstern gibt es in evangelischen kein Zölibat, auch ein Leben in Einfachheit ist nicht vorgeschrieben. Aber natürlich bestimmen auch hier Andachten und Gottesdienste den Alltag der Frauen und es gibt Regeln. Partnerschaften sind zwar erlaubt, würden das Gefüge der Frauengemeinschaft aber eher stören.</p><p>„Wir müssen mit der Zeit gehen, aber wir müssen auch was bewahren von unserer Tradition.” Das Kloster biete Frauen auch einen Schutzraum. “Und wenn wir das völlig öffnen und aufgeben, dann verlieren wir uns und das, was an unserer Lebensform und an diesem Ort attraktiv ist.“</p><p>Trotz des Traditionsbewusstseins, erzählt die Äbtissin im Podcast, würden einige der Konventualinnen auch mal ChatGPT benutzen. Außerdem berichtet sie, welche absurden Anfragen das Kloster manchmal erreichen. Und welche witzigen Fragen Besucher auf Führungen stellen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="29693909" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/04d0932b-51df-4fe8-bd6e-b2f5f504b6d5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=04d0932b-51df-4fe8-bd6e-b2f5f504b6d5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Kann man im Kloster wirklich Ruhe finden, Frau Äbtissin?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>Amélie Gräfin zu Dohna ist Äbtissin des Frauenklosters in Lüneburg. Im Podcast erzählt sie, weshalb viele Menschen falsche Vorstellungen vom Klosterleben haben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Amélie Gräfin zu Dohna ist Äbtissin des Frauenklosters in Lüneburg. Im Podcast erzählt sie, weshalb viele Menschen falsche Vorstellungen vom Klosterleben haben.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>205</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a0d354d1-5928-4b31-8717-17e4f403b01a</guid>
      <title>Wie hart ist es, Leichtigkeit zu erarbeiten, Constanza Macras?</title>
      <description><![CDATA["Ich rufe viel rein bei den Proben, es ist wie ein Pingpong mit der
Kompanie", sagt Constanza Macras, die Leiterin der Berliner Tanzkompanie
DorkyPark, im Podcast Frisch an die Arbeit. Genaue Schritte gebe sie den
Tänzerinnen und Tänzern nicht vor, sie machten selbst Vorschläge. "Am
Ende ist alles bei uns choreografiert, auch wenn es spontan wirkt."

Macras, 55, wurde in Buenos Aires geboren, hat klassischen Tanz gelernt
und später in Amsterdam und an den Merce Cunningham Studios in New York
studiert. Nach Berlin kam sie in den Neunzigern, 2003 gründete sie
dort DorkyPark. Die Gruppe arbeitet mit Tanz, Text, Livemusik und Film
und setzt sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen
auseinander.

"Das Wichtigste in unserer Kompanie ist Humor, das ist wichtig für mich,
auch weil der ein Zeichen für Intelligenz ist", sagt Macras. Das Schwere
und das Humoristische sei ein Erbe ihrer argentinischen Herkunft. "Die
Menschen in Argentinien haben viel Chaos und Krisen gesehen. Sie
begegnen diesem ganzen politischen Hin und Her immer mit Humor."

Nicht jedes Mal kommt Macras Herangehensweise gut an. Einmal, erzählt
Macras, sollte sie sich für eine Aufführung in Göteborg mit einem
internationalen Ensemble an einem skandinavischen Mythos abarbeiten. Da
habe sie gemerkt, wie ihre schwedischen Auftraggeber und auch das
Ensemble über die Proben immer nervöser wurden. Sie hätten sich wohl
eine andere Arbeitsweise vorgestellt. "Wenn einem das Ensemble nicht
vertraut, ist das Horror", sagt Macras. "Wenn sich die Leute um mich
herum wundern, was ich da tue, dann kann ich nicht weitermachen." In
Schweden blieb Macras trotzdem bei ihrer Linie, das Stück am Göteborger
Opernhaus wurde erfolgreich. 

Im Podcast erzählt Macras auch, warum sie nie Regisseurin werden wollte,
es jetzt aber doch ist – und weshalb sie seit ihrer Arbeit als
Choreografin für die sehr erfolgreichen Werke The Favourite und Poor
Things selbst Filme drehen wollte.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich rufe viel rein bei den Proben, es ist wie ein Pingpong mit der Kompanie", sagt Constanza Macras, die Leiterin der Berliner Tanzkompanie DorkyPark, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Genaue Schritte gebe sie den Tänzerinnen und Tänzern nicht vor, sie machten selbst Vorschläge. "Am Ende ist alles bei uns choreografiert, auch wenn es spontan wirkt."</p><p>Macras, 55, wurde in Buenos Aires geboren, hat klassischen Tanz gelernt und später in Amsterdam und an den Merce Cunningham Studios in New York studiert. Nach Berlin kam sie in den Neunzigern, 2003 gründete sie dort <i>DorkyPark</i>. Die Gruppe arbeitet mit Tanz, Text, Livemusik und Film und setzt sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander.</p><p>"Das Wichtigste in unserer Kompanie ist Humor, das ist wichtig für mich, auch weil der ein Zeichen für Intelligenz ist", sagt Macras. Das Schwere und das Humoristische sei ein Erbe ihrer argentinischen Herkunft. "Die Menschen in Argentinien haben viel Chaos und Krisen gesehen. Sie begegnen diesem ganzen politischen Hin und Her immer mit Humor."</p><p>Nicht jedes Mal kommt Macras Herangehensweise gut an. Einmal, erzählt Macras, sollte sie sich für eine Aufführung in Göteborg mit einem internationalen Ensemble an einem skandinavischen Mythos abarbeiten. Da habe sie gemerkt, wie ihre schwedischen Auftraggeber und auch das Ensemble über die Proben immer nervöser wurden. Sie hätten sich wohl eine andere Arbeitsweise vorgestellt. "Wenn einem das Ensemble nicht vertraut, ist das Horror", sagt Macras. "Wenn sich die Leute um mich herum wundern, was ich da tue, dann kann ich nicht weitermachen." In Schweden blieb Macras trotzdem bei ihrer Linie, das Stück am Göteborger Opernhaus wurde erfolgreich. </p><p>Im Podcast erzählt Macras auch, warum sie nie Regisseurin werden wollte, es jetzt aber doch ist – und weshalb sie seit ihrer Arbeit als Choreografin für die sehr erfolgreichen Werke <i>The Favourite</i> und<i> Poor Things </i>selbst Filme drehen wollte.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35429189" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4f0f075c-f9c8-4914-80e3-6e8b6bb01174/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4f0f075c-f9c8-4914-80e3-6e8b6bb01174&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie hart ist es, Leichtigkeit zu erarbeiten, Constanza Macras?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:54</itunes:duration>
      <itunes:summary>Constanza Macras war Choreografin für oscarnominierte Filme wie &quot;Poor Things&quot;. Im Podcast erzählt sie, warum Humor in ihrer Berliner Tanzkompanie DorkyPark so wichtig ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Constanza Macras war Choreografin für oscarnominierte Filme wie &quot;Poor Things&quot;. Im Podcast erzählt sie, warum Humor in ihrer Berliner Tanzkompanie DorkyPark so wichtig ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>204</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9d9e6ca0-a828-4cda-8acd-73b19b9f4bfd</guid>
      <title>Warum macht Entrümpeln Sie glücklich, Herr Eichhorn?</title>
      <description><![CDATA["Es ist die breite Gesellschaft, die in den Wohnungen lebt, zu denen ich
gerufen werde", sagt der Entrümpler Stefan Eichhorn im Podcast Frisch an
die Arbeit. "Es gab auch eine Professorin, die auf dem Balkon geschlafen
hat, weil sie keinen Platz mehr in ihren Zimmern hatte." 

Eichhorn, 41, ist gelernter Hotelfachmann und arbeitete lange in der
Gastronomie, bevor er sich als Entrümpler in Jena selbstständig machte.
Die meisten Aufträge bekommt er über Mundpropaganda, oft über die
Verwandten von Verstorbenen oder Erkrankten, die in ein Pflegeheim
umziehen müssen. Häufig kontaktieren ihn auch die gesetzlichen Vertreter
von Menschen, die unter dem Messie-Syndrom leiden und ihre Wohnung kaum
mehr bewohnen können, auf Müllbergen schlafen oder Tüten mit Abfall
sammeln. 

"Manche Menschen sammeln verdorbene Lebensmittel oder ihre
Körperausscheidungen", berichtet Eichhorn. "Andere haben vielleicht ein
Leck in der Badewanne oder am Wasserhahn, wollen aber niemanden
reinlassen, der das reparieren kann." Irgendwann würden sich durch die
Feuchtigkeit in diesen Räumen Ungeziefer und Krankheitserreger bilden.
Diese könnten den Bewohnern in umliegenden Wohnungen schaden.  

Damit Eichhorn eine Wohnung in wenigen Tagen entrümpeln kann, sortiert
er alles in verschiedene Kisten. Ein Teil kommt auf einen Wertstoffhof,
vieles verschenkt er. Manchmal behält er Dinge für sich selbst oder
seine Familie. "Aber meistens sind die Sachen, die gut erhalten oder
schnell verkäuflich sind, schon raus, wenn wir kommen." 

Im Podcast erzählt er, welche Entrümplungen ihn besonders traurig
gemacht haben – und warum er seinen Job so sehr lieb, dass er am
liebsten um fünf Uhr morgens damit anfängt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 07:05:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist die breite Gesellschaft, die in den Wohnungen lebt, zu denen ich gerufen werde", sagt der Entrümpler Stefan Eichhorn im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. "Es gab auch eine Professorin, die auf dem Balkon geschlafen hat, weil sie keinen Platz mehr in ihren Zimmern hatte." </p><p>Eichhorn, 41, ist gelernter Hotelfachmann und arbeitete lange in der Gastronomie, bevor er sich als Entrümpler in Jena selbstständig machte. Die meisten Aufträge bekommt er über Mundpropaganda, oft über die Verwandten von Verstorbenen oder Erkrankten, die in ein Pflegeheim umziehen müssen. Häufig kontaktieren ihn auch die gesetzlichen Vertreter von Menschen, die unter dem Messie-Syndrom leiden und ihre Wohnung kaum mehr bewohnen können, auf Müllbergen schlafen oder Tüten mit Abfall sammeln. </p><p>"Manche Menschen sammeln verdorbene Lebensmittel oder ihre Körperausscheidungen", berichtet Eichhorn. "Andere haben vielleicht ein Leck in der Badewanne oder am Wasserhahn, wollen aber niemanden reinlassen, der das reparieren kann." Irgendwann würden sich durch die Feuchtigkeit in diesen Räumen Ungeziefer und Krankheitserreger bilden. Diese könnten den Bewohnern in umliegenden Wohnungen schaden.  </p><p>Damit Eichhorn eine Wohnung in wenigen Tagen entrümpeln kann, sortiert er alles in verschiedene Kisten. Ein Teil kommt auf einen Wertstoffhof, vieles verschenkt er. Manchmal behält er Dinge für sich selbst oder seine Familie. "Aber meistens sind die Sachen, die gut erhalten oder schnell verkäuflich sind, schon raus, wenn wir kommen." </p><p>Im Podcast erzählt er, welche Entrümplungen ihn besonders traurig gemacht haben – und warum er seinen Job so sehr lieb, dass er am liebsten um fünf Uhr morgens damit anfängt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41467027" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/66ea5bfb-b7e0-42ef-ac09-834b31e39d44/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=66ea5bfb-b7e0-42ef-ac09-834b31e39d44&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum macht Entrümpeln Sie glücklich, Herr Eichhorn?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:11</itunes:duration>
      <itunes:summary>Stefan Eichhorn entrümpelt Wohnungen und Häuser. Im Podcast erzählt er, warum Aufräumen glücklich macht und Messie-Wohnungen ihn oft traurig stimmen. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Stefan Eichhorn entrümpelt Wohnungen und Häuser. Im Podcast erzählt er, warum Aufräumen glücklich macht und Messie-Wohnungen ihn oft traurig stimmen. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>203</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">042550b3-a181-4ce6-b05e-0df3322c7390</guid>
      <title>Worauf muss man für eine Fußballkarriere verzichten, Julia Magerl?</title>
      <description><![CDATA["Früher wollte ich lieber ins Freibad als zum Training", sagt die
Innenverteidigerin Julia Magerl vom Bundesligisten RB Leipzig im Podcast
"Frisch an die Arbeit". "Aber zum Glück hat mein Vater gesagt: Julia,
mach was aus dir!"

Heute spielt sie in einer der aufstrebendsten Sportarten der Welt:
Frauenfußball. Ihr Leben als Profifußballerin, sagt Magerl, sei "sogar
besser, als ich es mir je vorgestellt habe". Dabei war der Weg in den
Profisport für sie alles andere als selbstverständlich. "Ich habe in
meinem Heimatverein bis zur U15 bei den Jungs gespielt, Mädchenfußball
hat es zu meiner Zeit dort nicht gegeben." Und trotzdem war sie keine
Außenseiterin: "Ich wurde bei den Jungs sofort akzeptiert. Viele hatten
sogar Angst, gegen mich zu spielen."

Julia Magerl wurde 2003 in Voitsberg in der Steiermark, im Südosten
Österreichs, geboren. Ihre fußballerische Laufbahn begann sie im Alter
von fünf Jahren beim ASK Voitsberg, bereits mit 15 wechselte sie zum
österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz. Dort besuchte sie eine
Frauenfußball-Akademie in St. Pölten, wo sie auch ihre Matura, das
österreichische Abitur, erwarb. 

Zwischen 2018 und 2023 wurde Magerl in Graz zu einer Schlüsselspielerin,
bevor sie 2023 zu RB Leipzig wechselte. Daneben gab sie im Februar 2022
ihr Debüt als Spielerin der österreichischen Nationalmannschaft, die
nicht für die aktuelle EM der Frauen qualifiziert ist – und erzielte
dabei direkt ihr erstes Länderspieltor. 

Im Podcast erzählt sie, warum sie findet, dass Frauen- und Männerfußball
gar nicht so viel gemeinsam haben: "Ich finde nicht, dass man Männer-
und Frauenfußball vergleichen kann, für mich sind das zwei völlig
unterschiedliche Sportarten." Unterschiede sieht Magerl eher im Stil als
in der Klasse: "Vom Tempo und allein vom Fußballerischen nehmen Frauen-
und Männerfußball sich nicht viel. Aber ich glaube, dass Männer oft ein
bisschen theatralischer sind." 

Im Podcast spricht Julia Magerl darüber, wie sie zum Profisport gekommen
ist, was sie jungen Spielerinnen rät und welchen Preis ihre Karriere
fordert.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Früher wollte ich lieber ins Freibad als zum Training", sagt die Innenverteidigerin Julia Magerl vom Bundesligisten RB Leipzig im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>". "Aber zum Glück hat mein Vater gesagt: Julia, mach was aus dir!"</p><p>Heute spielt sie in einer der aufstrebendsten Sportarten der Welt: Frauenfußball. Ihr Leben als Profifußballerin, sagt Magerl, sei "sogar besser, als ich es mir je vorgestellt habe". Dabei war der Weg in den Profisport für sie alles andere als selbstverständlich. "Ich habe in meinem Heimatverein bis zur U15 bei den Jungs gespielt, Mädchenfußball hat es zu meiner Zeit dort nicht gegeben." Und trotzdem war sie keine Außenseiterin: "Ich wurde bei den Jungs sofort akzeptiert. Viele hatten sogar Angst, gegen mich zu spielen."</p><p>Julia Magerl wurde 2003 in Voitsberg in der Steiermark, im Südosten Österreichs, geboren. Ihre fußballerische Laufbahn begann sie im Alter von fünf Jahren beim ASK Voitsberg, bereits mit 15 wechselte sie zum österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz. Dort besuchte sie eine Frauenfußball-Akademie in St. Pölten, wo sie auch ihre Matura, das österreichische Abitur, erwarb. </p><p>Zwischen 2018 und 2023 wurde Magerl in Graz zu einer Schlüsselspielerin, bevor sie 2023 zu RB Leipzig wechselte. Daneben gab sie im Februar 2022 ihr Debüt als Spielerin der österreichischen Nationalmannschaft, die nicht für die aktuelle EM der Frauen qualifiziert ist – und erzielte dabei direkt ihr erstes Länderspieltor. </p><p>Im Podcast erzählt sie, warum sie findet, dass Frauen- und Männerfußball gar nicht so viel gemeinsam haben: "Ich finde nicht, dass man Männer- und Frauenfußball vergleichen kann, für mich sind das zwei völlig unterschiedliche Sportarten." Unterschiede sieht Magerl eher im Stil als in der Klasse: "Vom Tempo und allein vom Fußballerischen nehmen Frauen- und Männerfußball sich nicht viel. Aber ich glaube, dass Männer oft ein bisschen theatralischer sind." </p><p>Im Podcast spricht Julia Magerl darüber, wie sie zum Profisport gekommen ist, was sie jungen Spielerinnen rät und welchen Preis ihre Karriere fordert.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35722178" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ac63afb1-1657-4911-be8a-24dede29a919/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ac63afb1-1657-4911-be8a-24dede29a919&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Worauf muss man für eine Fußballkarriere verzichten, Julia Magerl?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Julia Magerl spielt bei RB Leipzig. Im Podcast erzählt sie, warum Frauen- und Männerfußball unterschiedliche Sportarten sind und welchen Preis ihre Profikarriere fordert.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Julia Magerl spielt bei RB Leipzig. Im Podcast erzählt sie, warum Frauen- und Männerfußball unterschiedliche Sportarten sind und welchen Preis ihre Profikarriere fordert.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>202</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d88ae71e-fd45-49b2-9024-f2da84feef4d</guid>
      <title>Wird man als Bombenentschärfer zum Pazifisten, Herr Hein?</title>
      <description><![CDATA["Eine Bombenentschärfung ist eine Teamarbeit. Das ist ähnlich wie bei
einer Operation", sagt Michael Hein im Podcast "Frisch an die
Arbeit". "Im Krankenhaus kann der Chefarzt auch nichts ohne seine
OP-Schwester machen, ohne seinen Anästhesisten und sein Team. Genauso
ist das bei uns." Ähnlich wie ein Chirurg muss er an der Bombe extrem
präzise arbeiten, ein einziger Fehler könnte tödlich für alle
Beteiligten sein. Angst zu haben, sei dabei nicht hinderlich, sondern
wichtig, denn "Angst schärft die Sinne. Aber man darf sich natürlich
nicht von der Angst beherrschen lassen."

Seit 1998 arbeitet der 61-Jährige als Sprengmeister und
stellvertretender Leiter beim Kampfmittelräumdienst (KRD) in Hamburg. Er
und seine Kollegen bergen Bomben, Granaten, Minen und Munition aus dem
Zweiten Weltkrieg – und vernichten sie dann. 17-mal musste der KDR im
vergangenen Jahr ausrücken, um große Blindgänger im Stadtgebiet zu
entschärfen. "Solange gebaut wird, werden wir auch weiter Bomben finden.
Das ist eine Generationenaufgabe."

Mehrere Tausend Blindgänger sollen allein in Hamburg noch im Boden
liegen. Seit 80 Jahren unentdeckt, manchmal nur wenige Meter tief im
Erdreich. "Man läuft mit einem anderen Gefühl durch die Straßen, wenn
man das weiß", sagt Michael Hein. 

Über die Jahre sei er durch seinen Beruf zu einem großen Kritiker von
Waffen geworden. "Die ganze Munition, egal ob es eine Patrone ist, eine
Handgranate, ist ja nur geschaffen worden, um Menschen zu töten",
erzählt er. Chemische Zünder seien extra so gebaut worden, dass sie noch
Jahre nach dem Abwurf eine Explosion auslösen können. "Bomben
unterscheiden auch nicht nach richtiger Weltanschauung, nach Religion,
nach Alter, nach Geschlecht. Sie vernichten alle", sagt Hein.

Im Podcast erklärt er, warum er seine Frau bei jedem Abschied ganz
bewusst fest umarmt, aber auch brenzlige Situationen ihn nie davon
abhalten würden, seinen Job weiterzumachen. Und wie er durch seinen
Beruf das Leben erst schätzen gelernt hat.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Jul 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Eine Bombenentschärfung ist eine Teamarbeit. Das ist ähnlich wie bei einer Operation", sagt Michael Hein im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><strong>Frisch an die Arbeit</strong></a><strong>".</strong> "Im Krankenhaus kann der Chefarzt auch nichts ohne seine OP-Schwester machen, ohne seinen Anästhesisten und sein Team. Genauso ist das bei uns." Ähnlich wie ein Chirurg muss er an der Bombe extrem präzise arbeiten, ein einziger Fehler könnte tödlich für alle Beteiligten sein. Angst zu haben, sei dabei nicht hinderlich, sondern wichtig, denn "Angst schärft die Sinne. Aber man darf sich natürlich nicht von der Angst beherrschen lassen."</p><p>Seit 1998 arbeitet der 61-Jährige als Sprengmeister und stellvertretender Leiter beim Kampfmittelräumdienst (KRD) in Hamburg. Er und seine Kollegen bergen Bomben, Granaten, Minen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg – und vernichten sie dann. 17-mal musste der KDR im vergangenen Jahr ausrücken, um große Blindgänger im Stadtgebiet zu entschärfen. "Solange gebaut wird, werden wir auch weiter Bomben finden. Das ist eine Generationenaufgabe."</p><p>Mehrere Tausend Blindgänger sollen allein in Hamburg noch im Boden liegen. Seit 80 Jahren unentdeckt, manchmal nur wenige Meter tief im Erdreich. "Man läuft mit einem anderen Gefühl durch die Straßen, wenn man das weiß", sagt Michael Hein. </p><p>Über die Jahre sei er durch seinen Beruf zu einem großen Kritiker von Waffen geworden. "Die ganze Munition, egal ob es eine Patrone ist, eine Handgranate, ist ja nur geschaffen worden, um Menschen zu töten", erzählt er. Chemische Zünder seien extra so gebaut worden, dass sie noch Jahre nach dem Abwurf eine Explosion auslösen können. "Bomben unterscheiden auch nicht nach richtiger Weltanschauung, nach Religion, nach Alter, nach Geschlecht. Sie vernichten alle", sagt Hein.</p><p>Im Podcast erklärt er, warum er seine Frau bei jedem Abschied ganz bewusst fest umarmt, aber auch brenzlige Situationen ihn nie davon abhalten würden, seinen Job weiterzumachen. Und wie er durch seinen Beruf das Leben erst schätzen gelernt hat.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42364803" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/08b1202a-3cf2-404e-9842-921d32b98453/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=08b1202a-3cf2-404e-9842-921d32b98453&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wird man als Bombenentschärfer zum Pazifisten, Herr Hein?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:07</itunes:duration>
      <itunes:summary>Michael Hein arbeitet als Sprengmeister in Hamburg. Im Podcast erzählt er, wie er eine 500-Kilogramm-Bombe entschärft. Und warum er für seinen Beruf Angst haben muss. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Michael Hein arbeitet als Sprengmeister in Hamburg. Im Podcast erzählt er, wie er eine 500-Kilogramm-Bombe entschärft. Und warum er für seinen Beruf Angst haben muss. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>201</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">584a9582-0351-4b4c-9a6f-61269c48780d</guid>
      <title>Wie saniert man Bäder, Sandra Hunke?</title>
      <description><![CDATA["Badsanierungen sind für mich das Schönste, weil es immer Überraschungen
gibt. Man reißt ein Bad auseinander und es läuft nie nach Plan", sagt
Sandra Hunke, die als Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik arbeitet, im Podcast "Frisch an die Arbeit". Die meisten
würden denken, dass der Job mit "Badewanne rausreißen" und "bodenebene
Dusche einbauen" gemacht ist. Aber dem sei nicht so.

Hunke, 33, erzählt, dass sie in der Schule eigentlich immer
Schwierigkeiten hatte und auch gemobbt wurde. In der Werkstatt ihres
Vaters, selbst von Beruf Fliesenleger, konnte sie abschalten. "In der
Werkstatt war die Welt für mich einfach in Ordnung. Das konnte ich",
sagt sie. Auch deswegen entschied sie sich nach dem Schulabschluss für
eine Ausbildung als Anlagenmechanikerin, erzählt sie. "Das Handwerk hat
mir einfach unglaublich viel Halt gegeben."

Ihren Beruf empfindet Hunke bis heute als erfüllend. Sie sei stolz, wenn
sie ein Bad fertig saniert habe und daran denke, welche Freude der neue
Raum ihren Kundinnen und Kunden bringe. "In diesem Bad werden so viele
schöne Momente entstehen, über Jahre, vielleicht werden sie hier ihr
Kind das erste Mal baden", sagt sie. 

Gleichwohl sei sie als Frau im Handwerk bis heute mit vielen Vorurteilen
konfrontiert. In der Berufsschule sei sie von Lehrern ausgegrenzt und
abgewertet worden, ein Lehrer habe ihr im Schweißkurs sogar offen
gesagt, er gebe ihr eine schlechte Note, weil sie eine Frau sei.

Auch mit Kunden hatte sie schon unangenehme Erfahrungen. "Es gab schon
welche, die mir nicht geglaubt haben, als ich ihnen erklärt habe, was
kaputt ist, weil ich eine Frau bin." Sie hätte aber recht gehabt.  

Gerade im Handwerk, sagt Hunke, gäbe es schon erkennbare Unterschiede
zwischen den Geschlechtern. "Mein Körper ist nicht dafür ausgelegt, so
viel Kraft zu haben wie ein Mann, und das will ich auch gar nicht", sagt
sie. "Aber ich möchte, dass die Leute verstehen, was Gleichberechtigung
bedeutet: nämlich, dass wir gemeinsam stark sind und uns gegenseitig
unterstützen."

Doch es gibt auch die anderen Kundinnen und Kunden. Die, die Hunke
schätzen, gerade weil sie eine Frau ist. "Ich habe die Sanierungen den
Frauen so erklärt, dass sie sie wirklich verstehen. Das finden sie
toll", sagt Hunke. Sie würde alle ihre Kundinnen und Kunden ernst
nehmen. 

Neben ihrer handwerklichen Tätigkeit modelt Hunke nebenberuflich und
berichtet bei TikTok und Instagram als "Das Baumädchen" aus ihrem
Arbeitsalltag. Auch Bücher hat sie schon geschrieben über Frauen im
Handwerk. 

Im Podcast erzählt sie, warum Bäder heute keine reinen Funktionsräume
mehr seien und weshalb sie auch Baggerfahren und Tiefbau beruflich
interessieren würde. 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Badsanierungen sind für mich das Schönste, weil es immer Überraschungen gibt. Man reißt ein Bad auseinander und es läuft nie nach Plan", sagt Sandra Hunke, die als Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik arbeitet, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>". Die meisten würden denken, dass der Job mit "Badewanne rausreißen" und "bodenebene Dusche einbauen" gemacht ist. Aber dem sei nicht so.</p><p>Hunke, 33, erzählt, dass sie in der Schule eigentlich immer Schwierigkeiten hatte und auch gemobbt wurde. In der Werkstatt ihres Vaters, selbst von Beruf Fliesenleger, konnte sie abschalten. "In der Werkstatt war die Welt für mich einfach in Ordnung. Das konnte ich", sagt sie. Auch deswegen entschied sie sich nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung als Anlagenmechanikerin, erzählt sie. "Das Handwerk hat mir einfach unglaublich viel Halt gegeben."</p><p>Ihren Beruf empfindet Hunke bis heute als erfüllend. Sie sei stolz, wenn sie ein Bad fertig saniert habe und daran denke, welche Freude der neue Raum ihren Kundinnen und Kunden bringe. "In diesem Bad werden so viele schöne Momente entstehen, über Jahre, vielleicht werden sie hier ihr Kind das erste Mal baden", sagt sie. </p><p>Gleichwohl sei sie als Frau im Handwerk bis heute mit vielen Vorurteilen konfrontiert. In der Berufsschule sei sie von Lehrern ausgegrenzt und abgewertet worden, ein Lehrer habe ihr im Schweißkurs sogar offen gesagt, er gebe ihr eine schlechte Note, weil sie eine Frau sei.</p><p>Auch mit Kunden hatte sie schon unangenehme Erfahrungen. "Es gab schon welche, die mir nicht geglaubt haben, als ich ihnen erklärt habe, was kaputt ist, weil ich eine Frau bin." Sie hätte aber recht gehabt.  </p><p>Gerade im Handwerk, sagt Hunke, gäbe es schon erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern. "Mein Körper ist nicht dafür ausgelegt, so viel Kraft zu haben wie ein Mann, und das will ich auch gar nicht", sagt sie. "Aber ich möchte, dass die Leute verstehen, was Gleichberechtigung bedeutet: nämlich, dass wir gemeinsam stark sind und uns gegenseitig unterstützen."</p><p>Doch es gibt auch die anderen Kundinnen und Kunden. Die, die Hunke schätzen, gerade weil sie eine Frau ist. "Ich habe die Sanierungen den Frauen so erklärt, dass sie sie wirklich verstehen. Das finden sie toll", sagt Hunke. Sie würde alle ihre Kundinnen und Kunden ernst nehmen. </p><p>Neben ihrer handwerklichen Tätigkeit modelt Hunke nebenberuflich und berichtet bei TikTok und Instagram als "Das Baumädchen" aus ihrem Arbeitsalltag. Auch Bücher hat sie schon geschrieben über Frauen im Handwerk. </p><p>Im Podcast erzählt sie, warum Bäder heute keine reinen Funktionsräume mehr seien und weshalb sie auch Baggerfahren und Tiefbau beruflich interessieren würde. </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39124784" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b49b7776-f5f9-4653-a941-f4bc51bb269b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b49b7776-f5f9-4653-a941-f4bc51bb269b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie saniert man Bäder, Sandra Hunke?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>Sandra Hunke arbeitet als Anlagenmechanikerin. Im Podcast erzählt sie, warum sie als Frau in diesem Beruf besonders gefragt ist und welche Vorurteile es noch gibt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sandra Hunke arbeitet als Anlagenmechanikerin. Im Podcast erzählt sie, warum sie als Frau in diesem Beruf besonders gefragt ist und welche Vorurteile es noch gibt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>200</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b85e504e-cc7a-4eec-b8a2-15aad1ca4d17</guid>
      <title>Wie wird man schwanger, Corinna Mann?</title>
      <description><![CDATA["Wir haben viele Patienten, die alles in ihrem Leben geplant haben und
nichts dem Zufall überlassen wollen", sagt die Reproduktionsmedizinerin 
Corinna Mann, im Podcast Frisch an die Arbeit. "Diese Paare kommen früh
zu uns, weil sie bei ihren Freunden mitbekommen, dass es Jahre dauern
kann, bis man schwanger wird." 

Mann, 43, hat sich nach mehreren Berufsjahren als Oberärztin an der
Ludwig-Maximilian-Uniklinik in München und an einer privaten Einrichtung
in Wien selbstständig gemacht. Mittlerweile leitet sie in eine eigene
Kinderwunschklinik und beschäftigt 30 Mitarbeitende. Einige der Paare
kämen zu ihr in die Praxis, bevor sie überhaupt versucht hätten, Kinder
zu bekommen – zur Basisuntersuchung. "Sind die Eileiter offen? Ist das
Spermiogramm in Ordnung? Sind die Hormone okay, um dann den Kinderwunsch
zu starten?" 

Seit einigen Jahren kämen zudem immer mehr gleichgeschlechtliche Paare
und Mütter, die alleine ein Kind bekommen möchten, in ihre Praxis.
"Einige Patientinnen sind erst Mitte, Ende 20 und wünschen sich trotzdem
schon, auch ohne Partner ein Kind zu bekommen." 

Mann ist Mutter von vier Söhnen. Ihr Partner arbeitet mittlerweile
ebenfalls in ihrer Kinderwunschklinik. Als Betriebswirt kümmert er sich
um das Geschäftliche. Damit sie es schafft, ihre Arbeit zu erledigen und
Zeit mit ihren Söhnen zu verbringen, steht Mann um vier Uhr morgens auf,
fährt früh in die Praxis und ist am späten Nachmittag wieder zu Hause.
"Das mit dem Abschalten muss ich aber noch üben." Manchmal spreche die
ganze Familie über das Thema Kinderwunsch beim Abendessen.  

Im Podcast erzählt sie, wie sie Paaren mit Kinderwunsch hilft, welche
Diagnosen besonders häufig vorkommen und was die Behandlungen in ihrer
Privatpraxis von denen an der Universitätsklinik unterscheidet.   

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Jun 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir haben viele Patienten, die alles in ihrem Leben geplant haben und nichts dem Zufall überlassen wollen", sagt die Reproduktionsmedizinerin  Corinna Mann, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. "Diese Paare kommen früh zu uns, weil sie bei ihren Freunden mitbekommen, dass es Jahre dauern kann, bis man schwanger wird." </p><p>Mann, 43, hat sich nach mehreren Berufsjahren als Oberärztin an der Ludwig-Maximilian-Uniklinik in München und an einer privaten Einrichtung in Wien selbstständig gemacht. Mittlerweile leitet sie in eine eigene Kinderwunschklinik und beschäftigt 30 Mitarbeitende. Einige der Paare kämen zu ihr in die Praxis, bevor sie überhaupt versucht hätten, Kinder zu bekommen – zur Basisuntersuchung. "Sind die Eileiter offen? Ist das Spermiogramm in Ordnung? Sind die Hormone okay, um dann den Kinderwunsch zu starten?" </p><p>Seit einigen Jahren kämen zudem immer mehr gleichgeschlechtliche Paare und Mütter, die alleine ein Kind bekommen möchten, in ihre Praxis. "Einige Patientinnen sind erst Mitte, Ende 20 und wünschen sich trotzdem schon, auch ohne Partner ein Kind zu bekommen." </p><p>Mann ist Mutter von vier Söhnen. Ihr Partner arbeitet mittlerweile ebenfalls in ihrer Kinderwunschklinik. Als Betriebswirt kümmert er sich um das Geschäftliche. Damit sie es schafft, ihre Arbeit zu erledigen und Zeit mit ihren Söhnen zu verbringen, steht Mann um vier Uhr morgens auf, fährt früh in die Praxis und ist am späten Nachmittag wieder zu Hause. "Das mit dem Abschalten muss ich aber noch üben." Manchmal spreche die ganze Familie über das Thema Kinderwunsch beim Abendessen.  </p><p>Im Podcast erzählt sie, wie sie Paaren mit Kinderwunsch hilft, welche Diagnosen besonders häufig vorkommen und was die Behandlungen in ihrer Privatpraxis von denen an der Universitätsklinik unterscheidet.   </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41044470" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/dcdf0077-ef23-450f-b19f-39abaeee30da/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=dcdf0077-ef23-450f-b19f-39abaeee30da&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man schwanger, Corinna Mann?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>Corinna Mann leitet eine Kinderwunschklinik. Im Podcast erzählt sie, warum ihre Patientinnen nicht schwanger werden – und wie sie ihnen helfen kann. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Corinna Mann leitet eine Kinderwunschklinik. Im Podcast erzählt sie, warum ihre Patientinnen nicht schwanger werden – und wie sie ihnen helfen kann. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>199</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7503f79d-0cc9-4031-833c-5a3092f470a1</guid>
      <title>Was ist gutes Sexspielzeug, Elisabeth Neumann?</title>
      <description><![CDATA["Sexspielzeuge für Frauen sind in den letzten zehn Jahren in der
Popkultur angekommen", sagt die Sozialwissenschaftlerin Elisabeth
Neumann im Podcast Frisch an die Arbeit. Neumann arbeitet bei Lovehoney,
einem globalen Händler für Sexspielzeug, und erforscht dort, wie
Menschen die Produkte nutzen. Mittlerweile sei es deutlich normaler
geworden, darüber zu sprechen, dass man Sexspielzeug benutzt oder
interessant findet, sagt sie.

Neumann, 32, studierte zunächst Soziale Arbeit und war bei Pro Familia
in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig. Während ihres
anschließenden Masterstudiums der Angewandten Sexualwissenschaften
begann sie als Werkstudentin des Sexspielzeugherstellers Womanizer. Dort
arbeitete sie dem Innovationsteam zu und hatte erstmals Kontakt zur
Branche.

In ihrer heutigen Funktion, erzählt Neumann, geht es vor allem um drei
Dinge: zu verstehen, wie die Kundinnen und Kunden ihre Sexualität leben,
wann und wo. Was sie als stimulierend empfinden. Und wie die Produkte
für sie konkret funktionieren.

"Wir haben oft bloß ein kleines Stückchen Wissen, schauen uns das an und
denken von da aus weiter", sagt Neumann. So hätten sie aus Umfragen etwa
gelernt, dass Badezimmer für viele Menschen wichtige Orte der
Masturbation sind. "Das Bad", sagt Neumann, "ist bei Familien oft der
einzige Ort, wo ich die Tür abschließen darf, ohne dass mich jemand
fragt: Warum machst du das?"

Dazu käme, sagt Neumann, dass einige Menschen ihre ersten
Masturbationserfahrungen unter der Dusche mit dem Duschkopf erlebten.
"Also haben wir einen speziell zur Masturbation gedachten Duschkopf
entwickelt."

Bis ein Produkt bereit für den Markt ist, sind in Neumanns Team viele
Runden an Marktforschung notwendig. Zuvor schickten sie in der Regel 50
Exemplare an Menschen, damit sie sie ausgiebig testen. Neumann sagt: "Da
kann es um die Stimulation und das Lustempfinden gehen, aber auch um
ganz pragmatische Überlegungen: Finden 95 Prozent der Leute die
richtigen Knöpfe, auch im Dunkeln, und kann das Produkt auch genutzt
werden, wenn die Finger feucht sind?"

Im Podcast erzählt sie außerdem, weshalb Sexspielzeuge oft als
Wellnessgeräte vermarktet werden und warum sexuelle Lust aller Offenheit
zum Trotz immer noch ein Tabuthema ist.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 May 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Sexspielzeuge für Frauen sind in den letzten zehn Jahren in der Popkultur angekommen", sagt die Sozialwissenschaftlerin Elisabeth Neumann im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. Neumann arbeitet bei Lovehoney, einem globalen Händler für Sexspielzeug, und erforscht dort, wie Menschen die Produkte nutzen. Mittlerweile sei es deutlich normaler geworden, darüber zu sprechen, dass man Sexspielzeug benutzt oder interessant findet, sagt sie.</p><p>Neumann, 32, studierte zunächst Soziale Arbeit und war bei Pro Familia in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig. Während ihres anschließenden Masterstudiums der Angewandten Sexualwissenschaften begann sie als Werkstudentin des Sexspielzeugherstellers Womanizer. Dort arbeitete sie dem Innovationsteam zu und hatte erstmals Kontakt zur Branche.</p><p>In ihrer heutigen Funktion, erzählt Neumann, geht es vor allem um drei Dinge: zu verstehen, wie die Kundinnen und Kunden ihre Sexualität leben, wann und wo. Was sie als stimulierend empfinden. Und wie die Produkte für sie konkret funktionieren.</p><p>"Wir haben oft bloß ein kleines Stückchen Wissen, schauen uns das an und denken von da aus weiter", sagt Neumann. So hätten sie aus Umfragen etwa gelernt, dass Badezimmer für viele Menschen wichtige Orte der Masturbation sind. "Das Bad", sagt Neumann, "ist bei Familien oft der einzige Ort, wo ich die Tür abschließen darf, ohne dass mich jemand fragt: Warum machst du das?"</p><p>Dazu käme, sagt Neumann, dass einige Menschen ihre ersten Masturbationserfahrungen unter der Dusche mit dem Duschkopf erlebten. "Also haben wir einen speziell zur Masturbation gedachten Duschkopf entwickelt."</p><p>Bis ein Produkt bereit für den Markt ist, sind in Neumanns Team viele Runden an Marktforschung notwendig. Zuvor schickten sie in der Regel 50 Exemplare an Menschen, damit sie sie ausgiebig testen. Neumann sagt: "Da kann es um die Stimulation und das Lustempfinden gehen, aber auch um ganz pragmatische Überlegungen: Finden 95 Prozent der Leute die richtigen Knöpfe, auch im Dunkeln, und kann das Produkt auch genutzt werden, wenn die Finger feucht sind?"</p><p>Im Podcast erzählt sie außerdem, weshalb Sexspielzeuge oft als Wellnessgeräte vermarktet werden und warum sexuelle Lust aller Offenheit zum Trotz immer noch ein Tabuthema ist.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de </i></a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35669097" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2cbd153b-bea2-4ad7-8db4-ecbb0d043c79/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2cbd153b-bea2-4ad7-8db4-ecbb0d043c79&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was ist gutes Sexspielzeug, Elisabeth Neumann?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:09</itunes:duration>
      <itunes:summary>Elisabeth Neumann macht Marktforschung für Sexspielzeug. Im Podcast erzählt sie, wie neue Produkte entstehen und warum das Bad ein wichtiger Ort für Masturbation ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Elisabeth Neumann macht Marktforschung für Sexspielzeug. Im Podcast erzählt sie, wie neue Produkte entstehen und warum das Bad ein wichtiger Ort für Masturbation ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>198</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b7cf472b-551b-40fb-aca1-1b15fb832c99</guid>
      <title>Wie leben wir länger, Kati Ernst?</title>
      <description><![CDATA[“Als ich nach dem Studium als Beraterin zu McKinsey gegangen bin, waren
meine Kommilitonen und Eltern überrascht”, sagt Kati Ernst im Podcast
Frisch an die Arbeit. “Sie hätten nicht gedacht, dass ich mal etwas
mache, wo man keine Pause hat.” Zwölf Jahre gelang ihr der Job als
Beraterin, für den sie ständig reisen musste und Überstunden machen
musste. In der Zeit bekam sie auch zwei Kinder. “Ich habe mir ein paar
Regeln gesetzt, habe nie nach 20 Uhr oder am Wochenende gearbeitet. Das
wusste nur niemand.”

Nach der Geburt ihres dritten Kindes kündigte Ernst, zu dem Zeitpunkt
43, um gemeinsam mit ihrer Mitgründerin Kristine Zeller ein eigenes
Unternehmen aufzubauen. Ooia heißt es, das Produkt: Periodenunterwäsche.
“Ich wusste: Egal, was passiert, selbst wenn kein Mensch dieses Produkt
kauft, wird das, was ich in diesem halben Jahr lerne, so viel besser
sein, als wenn ich ein halbes Jahr einfach weiter mache.” Ein eigenes
Startup zu gründen sei eine der besten Entscheidungen ihres Lebens
gewesen. Inzwischen, sieben Jahre später, liegt der Umsatz im
zweistelligen Millionenbereich.

Vor wenigen Monaten entschied Ernst, als Geschäftsführerin bei Ooia
auszusteigen, um mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen und sich
Vollzeit dem Trendthema Longevitywidmen zu können. Sie beschäftigt die
Frage, was Menschen tun können, um möglichst lange leben zu können und
dabei fit und gesund zu bleiben. Damit ihr selbst das gelingt, hat sie
ihren Alltag komplett umgestellt. Sie geht beispielsweise jeden Tag um
21.30 Uhr schlafen und macht täglich Sport. “Mein Leben ist jetzt, wo
ich so lebe, viel voller und satter und lebendiger”, sagt sie. 

Im Podcast erzählt sie, worauf sie im Alltag verzichtet, um möglichst
leistungsfähig zu sein, wie sie und ihr Mann sich die Care-Arbeit
aufteilen und warum sie jedem rät, zum Berufsstart in einer
Unternehmensberatung zu arbeiten. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Elise Landschek und Hannah Scherkamp.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. 

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 May 2025 05:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Als ich nach dem Studium als Beraterin zu McKinsey gegangen bin, waren meine Kommilitonen und Eltern überrascht”, sagt Kati Ernst im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. “Sie hätten nicht gedacht, dass ich mal etwas mache, wo man keine Pause hat.” Zwölf Jahre gelang ihr der Job als Beraterin, für den sie ständig reisen musste und Überstunden machen musste. In der Zeit bekam sie auch zwei Kinder. “Ich habe mir ein paar Regeln gesetzt, habe nie nach 20 Uhr oder am Wochenende gearbeitet. Das wusste nur niemand.”</p><p>Nach der Geburt ihres dritten Kindes kündigte Ernst, zu dem Zeitpunkt 43, um gemeinsam mit ihrer Mitgründerin Kristine Zeller ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Ooia heißt es, das Produkt: Periodenunterwäsche. “Ich wusste: Egal, was passiert, selbst wenn kein Mensch dieses Produkt kauft, wird das, was ich in diesem halben Jahr lerne, so viel besser sein, als wenn ich ein halbes Jahr einfach weiter mache.” Ein eigenes Startup zu gründen sei eine der besten Entscheidungen ihres Lebens gewesen. Inzwischen, sieben Jahre später, liegt der Umsatz im zweistelligen Millionenbereich.</p><p>Vor wenigen Monaten entschied Ernst, als Geschäftsführerin bei Ooia auszusteigen, um mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen und sich Vollzeit dem Trendthema <a href="https://www.zeit.de/2024/26/langlebigkeit-alter-gesundheit-wissenschaft-sport-forschung" target="_blank">Longevity</a>widmen zu können. Sie beschäftigt die Frage, was Menschen tun können, um möglichst lange leben zu können und dabei fit und gesund zu bleiben. Damit ihr selbst das gelingt, hat sie ihren Alltag komplett umgestellt. Sie geht beispielsweise jeden Tag um 21.30 Uhr schlafen und macht täglich Sport. “Mein Leben ist jetzt, wo ich so lebe, viel voller und satter und lebendiger”, sagt sie. </p><p>Im Podcast erzählt sie, worauf sie im Alltag verzichtet, um möglichst leistungsfähig zu sein, wie sie und ihr Mann sich die Care-Arbeit aufteilen und warum sie jedem rät, zum Berufsstart in einer Unternehmensberatung zu arbeiten. </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Elise Landschek und Hannah Scherkamp. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>. </i></p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="54268699" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/7e139b28-c882-432f-bc03-709607d0c0b9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=7e139b28-c882-432f-bc03-709607d0c0b9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie leben wir länger, Kati Ernst?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:56:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>Mit Jobwechseln kennt sich Kati Ernst aus: Sie war Beraterin, dann gründete sie ein Millionen-Start-up. Ihre Vollzeitthemen jetzt: Longevity – und die Familie.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Mit Jobwechseln kennt sich Kati Ernst aus: Sie war Beraterin, dann gründete sie ein Millionen-Start-up. Ihre Vollzeitthemen jetzt: Longevity – und die Familie.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>197</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c56411a0-3fb0-43d9-a5e6-6c9b295c4eca</guid>
      <title>Wie abenteuerlich ist die Archäologie, Martin Sählhof?</title>
      <description><![CDATA["Wir gehen leider nicht so häufig in geheimnisvolle Tempel rein, die
noch nie ein Mensch in den letzten 2.000 Jahren betreten hat", sagt
Martin Sählhof, Referent am Deutschen Archäologischen Institut in Kairo
im Podcast "Frisch an die Arbeit". Er leitet unter anderem die
Ausgrabungsstätte der altägyptischen Stadt Elephantine, die auf einer
Insel im Nil bei Assuan lag. Klingt aufregend, aber mit
Indiana-Jones-Klischees hat seine Arbeit dort wenig zu tun.

Aus klimatischen Gründen – im Sommer wird es in Ägypten bis zu 50 Grad
heiß – finden die Ausgrabungen in der Regel zwischen Oktober und Ostern
statt. Und gehen sehr langsam und präzise voran, erzählt Sählhof. "Alles
wird sortiert und erfasst. Nicht nur Objekte, sondern auch kleine
Überreste von organischem Material." Man lerne sehr viel, vor allem über
die alltäglichen Lebensumstände vor 3.000 oder 4.000 Jahren.

Sählhof, 48, hat Denkmalpflege und Ägyptologie studiert und für seine
Doktorarbeit an der TU Berlin die Grabanlage des Königs Djer mit einer
Ausgrabung in der ägyptischen Wüste erforscht. "In den Gräbern findet
man Reste der sogenannten 'Grabinventare', also alles, was dort für die
Bestattung hineingelegt wurde", sagt Sählhof. Im Pharaonischen sei das
Leben nach dem Tod sehr wichtig, weshalb die Gräber mit vielen Dingen
für das nächste Leben ausgestattet seien.

"Das ist genau das, was ich immer machen wollte", sagt Sählhof über
seine Arbeit. Schon als Schüler habe er bei einem Berufsinformationstag
den Flyer für das Archäologiestudium mitgenommen – und darin seinen
heutigen Arbeitgeber entdeckt.

Im Podcast erzählt Sählhof außerdem, wie es ist, wenn einem Touristen
bei der Arbeit über die Schulter schauen, warum sich die Archäologie
heute mehr für Bauschutt interessiert als für Tempel – und wieso manche
Bereiche von Ausgrabungsstätten für kommende Generationen
"übriggelassen" werden.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir gehen leider nicht so häufig in geheimnisvolle Tempel rein, die noch nie ein Mensch in den letzten 2.000 Jahren betreten hat", sagt Martin Sählhof, Referent am Deutschen Archäologischen Institut in Kairo im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">"Frisch an die Arbeit"</a>. Er leitet unter anderem die Ausgrabungsstätte der altägyptischen Stadt Elephantine, die auf einer Insel im Nil bei Assuan lag. Klingt aufregend, aber mit Indiana-Jones-Klischees hat seine Arbeit dort wenig zu tun.</p><p>Aus klimatischen Gründen – im Sommer wird es in Ägypten bis zu 50 Grad heiß – finden die Ausgrabungen in der Regel zwischen Oktober und Ostern statt. Und gehen sehr langsam und präzise voran, erzählt Sählhof. "Alles wird sortiert und erfasst. Nicht nur Objekte, sondern auch kleine Überreste von organischem Material." Man lerne sehr viel, vor allem über die alltäglichen Lebensumstände vor 3.000 oder 4.000 Jahren.</p><p>Sählhof, 48, hat Denkmalpflege und Ägyptologie studiert und für seine Doktorarbeit an der TU Berlin die Grabanlage des Königs Djer mit einer Ausgrabung in der ägyptischen Wüste erforscht. "In den Gräbern findet man Reste der sogenannten 'Grabinventare', also alles, was dort für die Bestattung hineingelegt wurde", sagt Sählhof. Im Pharaonischen sei das Leben nach dem Tod sehr wichtig, weshalb die Gräber mit vielen Dingen für das nächste Leben ausgestattet seien.</p><p>"Das ist genau das, was ich immer machen wollte", sagt Sählhof über seine Arbeit. Schon als Schüler habe er bei einem Berufsinformationstag den Flyer für das Archäologiestudium mitgenommen – und darin seinen heutigen Arbeitgeber entdeckt.</p><p>Im Podcast erzählt Sählhof außerdem, wie es ist, wenn einem Touristen bei der Arbeit über die Schulter schauen, warum sich die Archäologie heute mehr für Bauschutt interessiert als für Tempel – und wieso manche Bereiche von Ausgrabungsstätten für kommende Generationen "übriggelassen" werden.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38783311" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/904fc6b6-4082-4b90-aaf9-f975d993b382/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=904fc6b6-4082-4b90-aaf9-f975d993b382&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie abenteuerlich ist die Archäologie, Martin Sählhof?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:23</itunes:duration>
      <itunes:summary>Archäologe Martin Sählhof leitet die Ausgrabung einer 5.000 Jahre alten Stadt in Ägypten. Im Podcast erzählt er vom Sonnenaufgang über dem Nil und dem Wert von Scherben. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Archäologe Martin Sählhof leitet die Ausgrabung einer 5.000 Jahre alten Stadt in Ägypten. Im Podcast erzählt er vom Sonnenaufgang über dem Nil und dem Wert von Scherben. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>196</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">5f0a11e9-e944-41e1-984f-e0fe952ddb2f</guid>
      <title>Was macht eine gute Lehrerin aus, Tatjana Inkin?</title>
      <description><![CDATA["Das Besondere an diesem Beruf ist die Interaktion mit jungen Menschen,
die dafür sorgen, dass man nicht stehen bleibt", sagt Tatjana Inkin, die
als Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin an einem Berliner
Gymnasium arbeitet, im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Dadurch geht man
mit Gedanken nach Hause und wacht mit welchen auf."   

Inkin, 38, unterrichtet Deutsch und Geschichte, vor allem in der
Oberstufe, aber auch in der 5. und 6. Klasse. "Die Älteren überschwemmen
einen nicht sofort mit Liebe, es dauert, bis sie emotionale Reaktionen
zeigen." Für ein gutes Verhältnis zu ihren Schülern und Schülerinnen
opfert Inkin auch ihre private Zeit und bietet Hilfe an, wenn jemand
Unterstützung in bestimmten Fächern benötigt. "Ich mache ihnen deutlich,
dass ich eine stabile Größe in ihrem Leben bin."

2022 wurde Inkin mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet, mit
Mitte dreißig zur stellvertretenden Schulleiterin ernannt. Eine ihrer
Stärken: gutes Zeitmanagement. Trotzdem habe sie das Gefühl, niemals mit
ihren Aufgaben fertig zu sein, sagt Inkin. "Mir fällt es wahnsinnig
schwer zu akzeptieren, dass immer irgendwelche Punkte auf meiner
To-do-Liste offenbleiben." 

Inkin ist auch Mutter von zwei Kindern. Nach einem langen Arbeitstag in
der Schule könne sie kaum abschalten, sagt sie. "Ich grübele sehr viel,
nicht nur über schulische Sachen." Oft helfe ihr abends nur eine
Netflixserie, um auf andere Gedanken zu kommen, bevor sie zwischen 20
und 21 Uhr ins Bett geht.  

Im Podcast erzählt sie, was sie am deutschen Schulsystem gerne ändern
würde, welches Buch ihre Schüler am liebsten lesen und was sie tut, wenn
jemand in ihrer Klasse private oder schulische Probleme hat.  

Das Gespräch mit Tatjana Inkin ist die 200. Folge von "Frisch an die
Arbeit". ZEIT ONLINE dankt allen Gesprächspartnern und
Gesprächspartnerinnen und natürlich den Hörern und Hörerinnen. Ein
Dankeschön geht auch an unsere Produktionsfirma Pool Artist. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Apr 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Besondere an diesem Beruf ist die Interaktion mit jungen Menschen, die dafür sorgen, dass man nicht stehen bleibt", sagt Tatjana Inkin, die als Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin an einem Berliner Gymnasium arbeitet, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>". "Dadurch geht man mit Gedanken nach Hause und wacht mit welchen auf."   </p><p>Inkin, 38, unterrichtet Deutsch und Geschichte, vor allem in der Oberstufe, aber auch in der 5. und 6. Klasse. "Die Älteren überschwemmen einen nicht sofort mit Liebe, es dauert, bis sie emotionale Reaktionen zeigen." Für ein gutes Verhältnis zu ihren Schülern und Schülerinnen opfert Inkin auch ihre private Zeit und bietet Hilfe an, wenn jemand Unterstützung in bestimmten Fächern benötigt. "Ich mache ihnen deutlich, dass ich eine stabile Größe in ihrem Leben bin."</p><p>2022 wurde Inkin mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet, mit Mitte dreißig zur stellvertretenden Schulleiterin ernannt. Eine ihrer Stärken: gutes Zeitmanagement. Trotzdem habe sie das Gefühl, niemals mit ihren Aufgaben fertig zu sein, sagt Inkin. "Mir fällt es wahnsinnig schwer zu akzeptieren, dass immer irgendwelche Punkte auf meiner To-do-Liste offenbleiben." </p><p>Inkin ist auch Mutter von zwei Kindern. Nach einem langen Arbeitstag in der Schule könne sie kaum abschalten, sagt sie. "Ich grübele sehr viel, nicht nur über schulische Sachen." Oft helfe ihr abends nur eine Netflixserie, um auf andere Gedanken zu kommen, bevor sie zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett geht.  </p><p>Im Podcast erzählt sie, was sie am deutschen Schulsystem gerne ändern würde, welches Buch ihre Schüler am liebsten lesen und was sie tut, wenn jemand in ihrer Klasse private oder schulische Probleme hat.  </p><p><i>Das Gespräch mit Tatjana Inkin ist die 200. Folge von "Frisch an die Arbeit". ZEIT ONLINE dankt allen Gesprächspartnern und Gesprächspartnerinnen und natürlich den Hörern und Hörerinnen. Ein Dankeschön geht auch an unsere Produktionsfirma Pool Artist. </i></p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44099752" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/7e213df7-8ac1-4d4f-9cdb-20bbd09b3e1e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=7e213df7-8ac1-4d4f-9cdb-20bbd09b3e1e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was macht eine gute Lehrerin aus, Tatjana Inkin?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:56</itunes:duration>
      <itunes:summary>Tatjana Inkin liebt ihren Job als Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin. Im Podcast erzählt sie, warum sie kaum abschalten kann und wie sie sich Respekt verschafft.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Tatjana Inkin liebt ihren Job als Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin. Im Podcast erzählt sie, warum sie kaum abschalten kann und wie sie sich Respekt verschafft.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>195</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e3a8bf30-a2ae-47eb-ab17-2ef08b9e5987</guid>
      <title>Wie helfen Sie Trans-Menschen, Benyamin Jakob?</title>
      <description><![CDATA[“Wenn man selbst nicht betroffen ist, wird man als Elternteil nie ganz
nachvollziehen können, wie sich jemand fühlt, der sich mit einem anderen
Geschlecht identifiziert”, sagt Benyamin Jakob, der bei der Berliner
Schwulenberatung als trans*, inter* und nicht-binäre (T*I*N) Menschen
coacht, im Podcast Frisch an die Arbeit. Zu Jakobs Klienten zählen vor
allem Kinder, Jugendliche und deren Eltern, aber auch beispielsweise
Schulen.

Jakob, der zunächst Lehramt und Sozialpädagogik studierte und danach
eine psychotherapeutische Ausbildung und Fortbildungen als Supervisor
machte, arbeitet seit neun Jahren beim Berliner Therapiezentrum Balagan
und außerdem seit viereinhalb Jahren als T*I*N-Berater.

Dass trans*, inter* und nicht-binäre Menschen heute ein öffentliches
Diskussionsthema sind, überrascht ihn nicht. “Wenn man sich vor 20 oder
30 Jahren in einer kleineren Stadt oder in einem größeren Dorf als Trans
identifiziert hat, ist man in der Regel in die Großstadt gezogen und
damit in der Anonymität verschwunden.” Diese Menschen hätten oft nie
wieder ein Wort über ihre Identität und ihre Transition – also die
rechtliche und biologische Angleichung an ihr Geschlecht – verloren und
einfach ihr neues Leben gelebt.

“Heutzutage ist es eher so, dass gerade Jugendliche einen viel offeneren
Umgang mit Geschlechterrollen haben und sich ausprobieren. Das ist auch
der Grund, warum das heute medial so viel präsenter ist”, sagt Jakob.
Dennoch seien viele Eltern, wenn sich die Kinder meist mit 15, 16 Jahren
outen, damit oftmals überfordert. 

Obwohl die Nachfrage laut Jakob groß ist, ist die T*I*N-Beratung massiv
von den Einsparungen des Berliner Senats betroffen. “Das waren Kürzungen
auf Null – und zwar innerhalb von sechs Wochen”, sagt Jakob. Sein Team
und er versuchten aktuell ein Angebot zu schaffen, das anders finanziert
sei. 

Im Podcast erzählt Jakob, in welchem Alter Kinder oftmals merken,
welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen und warum echte Anteilnahme
der Eltern am Leben ihrer Kinder der wichtigste Faktor in seiner
Beratung ist. Und auch, warum es oft klug ist, wenn die Eltern von
betroffenen Kindern erst einmal alleine zu ihm kommen.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Wenn man selbst nicht betroffen ist, wird man als Elternteil nie ganz nachvollziehen können, wie sich jemand fühlt, der sich mit einem anderen Geschlecht identifiziert”, sagt Benyamin Jakob, der bei der Berliner Schwulenberatung als trans*, inter* und nicht-binäre (T*I*N) Menschen coacht, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Zu Jakobs Klienten zählen vor allem Kinder, Jugendliche und deren Eltern, aber auch beispielsweise Schulen.</p><p>Jakob, der zunächst Lehramt und Sozialpädagogik studierte und danach eine psychotherapeutische Ausbildung und Fortbildungen als Supervisor machte, arbeitet seit neun Jahren beim Berliner Therapiezentrum Balagan und außerdem seit viereinhalb Jahren als T*I*N-Berater.</p><p>Dass trans*, inter* und nicht-binäre Menschen heute ein öffentliches Diskussionsthema sind, überrascht ihn nicht. “Wenn man sich vor 20 oder 30 Jahren in einer kleineren Stadt oder in einem größeren Dorf als Trans identifiziert hat, ist man in der Regel in die Großstadt gezogen und damit in der Anonymität verschwunden.” Diese Menschen hätten oft nie wieder ein Wort über ihre Identität und ihre Transition – also die rechtliche und biologische Angleichung an ihr Geschlecht – verloren und einfach ihr neues Leben gelebt.</p><p>“Heutzutage ist es eher so, dass gerade Jugendliche einen viel offeneren Umgang mit Geschlechterrollen haben und sich ausprobieren. Das ist auch der Grund, warum das heute medial so viel präsenter ist”, sagt Jakob. Dennoch seien viele Eltern, wenn sich die Kinder meist mit 15, 16 Jahren outen, damit oftmals überfordert. </p><p>Obwohl die Nachfrage laut Jakob groß ist, ist die T*I*N-Beratung massiv von den Einsparungen des Berliner Senats betroffen. “Das waren Kürzungen auf Null – und zwar innerhalb von sechs Wochen”, sagt Jakob. Sein Team und er versuchten aktuell ein Angebot zu schaffen, das anders finanziert sei. </p><p>Im Podcast erzählt Jakob, in welchem Alter Kinder oftmals merken, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen und warum echte Anteilnahme der Eltern am Leben ihrer Kinder der wichtigste Faktor in seiner Beratung ist. Und auch, warum es oft klug ist, wenn die Eltern von betroffenen Kindern erst einmal alleine zu ihm kommen.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38722707" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/66b77e25-e7fb-4f26-894a-a39c62b92a4f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=66b77e25-e7fb-4f26-894a-a39c62b92a4f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie helfen Sie Trans-Menschen, Benyamin Jakob?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:20</itunes:duration>
      <itunes:summary>Benyamin Jakob arbeitet als Berater für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen. Im Arbeitspodcast erzählt er, warum Trans-Menschen heute viel sichtbarer sind als früher. Und wie Eltern ihren betroffenen Kindern helfen können.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Benyamin Jakob arbeitet als Berater für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen. Im Arbeitspodcast erzählt er, warum Trans-Menschen heute viel sichtbarer sind als früher. Und wie Eltern ihren betroffenen Kindern helfen können.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>194</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e68154d8-4c0f-48aa-8b9d-626993ecfa3d</guid>
      <title>Ist der deutsche Wald noch zu retten, Herr Winkler?</title>
      <description><![CDATA["Als Kind wollte ich auf keinen Fall Förster werden", sagt Bernd Winkler
im Podcast Frisch an die Arbeit. Schon, weil sein Vater einer gewesen
sei und er unbedingt etwas anderes habe machen wollen. Später, als er
als junger Erwachsener verschiedene Studienführer durchblätterte,
änderte Winkler seine Meinung: "Kein anderer Beruf vereint so viele
Themenfelder in sich, von Zoologie über Klimakunde bis Geologie." 

Seit 2005 arbeitet der 45-Jährige als selbständiger Förster, seine
Reviere sind hauptsächlich Waldgebiete, die der evangelischen Kirche
gehören. Ein großer Teil seiner Arbeit besteht darin, den Holzverkauf zu
managen. "Forstbetriebe sind vor allem Wirtschaftsunternehmen", sagt
Winkler.

Besonders fasziniert ihn am Wald aber, dass der ein geschlossenes System
sei: "Alles, was da draußen irgendwo in so einem Wald unterwegs ist,
steht in Beziehung zueinander. Da ist nichts zufällig oder funktioniert
einfach von selbst."  

Und er mag die Langsamkeit, mit der sich im Wald alles verändert. "Der
Wald ist im Gegensatz zu unserer sehr schnelllebigen Zeit sehr stabil",
sagt er im Podcast. In einer Großstadt könne er hingegen niemals leben.
"Wer im Wald arbeitet, muss das Alleinsein mögen", sagt er. Und er mag
sie, die Einsamkeit. "Wir Waldleute sind da halt sehr speziell."

Im Podcast erzählt er, was der Wald über die Menschen aussagt, die in
seiner Nähe wohnen. Warum die Jagd dem Wald hilft. Und ob er schon mal
einem Wolf begegnet ist.  

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als Kind wollte ich auf keinen Fall Förster werden", sagt Bernd Winkler im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Schon, weil sein Vater einer gewesen sei und er unbedingt etwas anderes habe machen wollen. Später, als er als junger Erwachsener verschiedene Studienführer durchblätterte, änderte Winkler seine Meinung: "Kein anderer Beruf vereint so viele Themenfelder in sich, von Zoologie über Klimakunde bis Geologie." </p><p>Seit 2005 arbeitet der 45-Jährige als selbständiger Förster, seine Reviere sind hauptsächlich Waldgebiete, die der evangelischen Kirche gehören. Ein großer Teil seiner Arbeit besteht darin, den Holzverkauf zu managen. "Forstbetriebe sind vor allem Wirtschaftsunternehmen", sagt Winkler.</p><p>Besonders fasziniert ihn am Wald aber, dass der ein geschlossenes System sei: "Alles, was da draußen irgendwo in so einem Wald unterwegs ist, steht in Beziehung zueinander. Da ist nichts zufällig oder funktioniert einfach von selbst."  </p><p>Und er mag die Langsamkeit, mit der sich im Wald alles verändert. "Der Wald ist im Gegensatz zu unserer sehr schnelllebigen Zeit sehr stabil", sagt er im Podcast. In einer Großstadt könne er hingegen niemals leben. "Wer im Wald arbeitet, muss das Alleinsein mögen", sagt er. Und er mag sie, die Einsamkeit. "Wir Waldleute sind da halt sehr speziell."</p><p>Im Podcast erzählt er, was der Wald über die Menschen aussagt, die in seiner Nähe wohnen. Warum die Jagd dem Wald hilft. Und ob er schon mal einem Wolf begegnet ist.  </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36879089" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3c1381f5-c972-4b91-8b9c-76a62b3ea30d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3c1381f5-c972-4b91-8b9c-76a62b3ea30d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Ist der deutsche Wald noch zu retten, Herr Winkler?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:24</itunes:duration>
      <itunes:summary>Bernd Winkler ist Förster. Im Podcast erzählt er, warum er sich in Kiefernwäldern wohler fühlt als unter Fichten. Und ob der deutsche Wald noch zu retten ist. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Bernd Winkler ist Förster. Im Podcast erzählt er, warum er sich in Kiefernwäldern wohler fühlt als unter Fichten. Und ob der deutsche Wald noch zu retten ist. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>193</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2463a275-e637-43cb-9229-620a4dd882ec</guid>
      <title>Warum sollte man als Barkeeper nicht jeden Shot mitnehmen, Herr Meyer?</title>
      <description><![CDATA["Viele Leute haben keine Lust mehr, Dienstleister zu sein und sich fünf
Nächte lang die Themen anderer Menschen anzuhören", sagt Jörg Meyer, der
in Hamburg die Bar Le Lion betreibt, im Podcast "Frisch an die Arbeit".
In seiner Branche ist es nicht leicht, gutes Personal zu finden: "Wir
merken selbst, dass viele Leute umschwenken und sagen: Ich mache das
lieber drei Tage die Woche, dann bin ich auch mit mir im Reinen."

Meyer, 49, stammt aus einer niedersächsischen Gastronomenfamilie. Nach
der Schulzeit zog er nach Hamburg, um eine Ausbildung als Kellner zu
absolvieren. 2007 eröffnete er unweit des Hamburger Rathauses die Bar Le
Lion. Ein Jahr später erfand er dort den Gin Basil Smash, ein Drink aus
Gin, Zitrone, Zuckersirup und Basilikum, mit dem er mehr Kundschaft in
die damals mäßig laufende Bar locken wollte. Nach Angaben des
Fachmagazins "Difford’s Guide" ist der Gin Basil Smash der mittlerweile
am zweithäufigsten bestellte Drink der Welt.

"Der Gin Basil Smash ist immer noch die Nummer Eins bei uns, der macht
schon gut 25 Prozent unseres Umsatzes aus – das dürften 20.000 bis
25.000 Drinks im Jahr sein", erzählt Meyer im Podcast.

Obwohl er vom Alkoholverkauf lebt – Meyer nennt das selbst intoxication
as a service, Rausch als Dienstleistung –, findet er es richtig, dass
viele Menschen bewusster als früher solche Getränke zu sich nehmen. "Man
muss ehrlich sagen: Alkohol ist ein Nervengift und eine Droge. Und die
macht stark abhängig", sagt er. Die hochpreisigen Drinks seiner Bar
sieht er dabei aber nicht als große Gefahr. Die trinke man ja nicht
jeden Tag. "Was vielleicht eher schwierig ist", sagt er, "sind die
belanglosen Biere, die man sich irgendwo reinkippt."

Für sein Team gelten, sagt er, ohnehin strenge Regeln, was den Umgang
mit Alkohol betrifft: "Wir kommen nicht betrunken zur Arbeit. Und wir
trinken auch nicht während der Arbeit." Natürlich, sagt der
Barbetreiber, gebe es Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn mal ein Stammgast
auf ein Glas Champagner einladen will. "Dann trinken auch wir mal ein
bisschen, was aber nicht heißt, dass wir jede Shotrunde mitnehmen. Das
geht einfach nicht", sagt Meyer.

Im Podcast erzählt er außerdem, warum er privat fast gar keinen Alkohol
trinkt und trotzdem nichts von alkoholfreien Alternativen zu Spirituosen
hält. Und warum es in Hamburg nicht leicht ist, eine Bar zu betreiben. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 08:05:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Viele Leute haben keine Lust mehr, Dienstleister zu sein und sich fünf Nächte lang die Themen anderer Menschen anzuhören", sagt Jörg Meyer, der in Hamburg die Bar Le Lion betreibt, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>". In seiner Branche ist es nicht leicht, gutes Personal zu finden: "Wir merken selbst, dass viele Leute umschwenken und sagen: Ich mache das lieber drei Tage die Woche, dann bin ich auch mit mir im Reinen."</p><p>Meyer, 49, stammt aus einer niedersächsischen Gastronomenfamilie. Nach der Schulzeit zog er nach Hamburg, um eine Ausbildung als Kellner zu absolvieren. 2007 eröffnete er unweit des Hamburger Rathauses die Bar Le Lion. Ein Jahr später erfand er dort den Gin Basil Smash, ein Drink aus Gin, Zitrone, Zuckersirup und Basilikum, mit dem er mehr Kundschaft in die damals mäßig laufende Bar locken wollte. Nach Angaben des Fachmagazins "Difford’s Guide" ist der Gin Basil Smash der mittlerweile am <a href="https://www.diffordsguide.com/g/1127/worlds-top-100-cocktails/1-20">zweithäufigsten bestellte Drink der Welt</a>.</p><p>"Der Gin Basil Smash ist immer noch die Nummer Eins bei uns, der macht schon gut 25 Prozent unseres Umsatzes aus – das dürften 20.000 bis 25.000 Drinks im Jahr sein", erzählt Meyer im Podcast.</p><p>Obwohl er vom Alkoholverkauf lebt – Meyer nennt das selbst <i>intoxication as a service</i>, Rausch als Dienstleistung –, findet er es richtig, dass viele Menschen bewusster als früher solche Getränke zu sich nehmen. "Man muss ehrlich sagen: Alkohol ist ein Nervengift und eine Droge. Und die macht stark abhängig", sagt er. Die hochpreisigen Drinks seiner Bar sieht er dabei aber nicht als große Gefahr. Die trinke man ja nicht jeden Tag. "Was vielleicht eher schwierig ist", sagt er, "sind die belanglosen Biere, die man sich irgendwo reinkippt."</p><p>Für sein Team gelten, sagt er, ohnehin strenge Regeln, was den Umgang mit Alkohol betrifft: "Wir kommen nicht betrunken zur Arbeit. Und wir trinken auch nicht während der Arbeit." Natürlich, sagt der Barbetreiber, gebe es Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn mal ein Stammgast auf ein Glas Champagner einladen will. "Dann trinken auch wir mal ein bisschen, was aber nicht heißt, dass wir jede Shotrunde mitnehmen. Das geht einfach nicht", sagt Meyer.</p><p>Im Podcast erzählt er außerdem, warum er privat fast gar keinen Alkohol trinkt und trotzdem nichts von alkoholfreien Alternativen zu Spirituosen hält. Und warum es in Hamburg nicht leicht ist, eine Bar zu betreiben. </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41439860" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9c9a934c-9c7f-4dff-8edc-bd5fdfd02fa8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9c9a934c-9c7f-4dff-8edc-bd5fdfd02fa8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum sollte man als Barkeeper nicht jeden Shot mitnehmen, Herr Meyer?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:09</itunes:duration>
      <itunes:summary>Jörg Meyer betreibt die Bar Le Lion in Hamburg. Im Arbeitspodcast erzählt er, was ein guter Abend ist – und wie lukrativ der von ihm erfundene Gin Basil Smash ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jörg Meyer betreibt die Bar Le Lion in Hamburg. Im Arbeitspodcast erzählt er, was ein guter Abend ist – und wie lukrativ der von ihm erfundene Gin Basil Smash ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>192</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1250cfc9-7127-494f-b012-1d419d15b3a6</guid>
      <title>Wie bringen Sie Disziplin bei, Norbert Opitz?</title>
      <description><![CDATA["Wir wollen mit Intensität spielen, mit Leidenschaft, mit viel Tempo",
sagt Norbert Opitz im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Das erfordert ein
hohes Maß an Engagement." Opitz ist seit fast 20 Jahren Trainer bei Alba
Berlin, einem der erfolgreichsten Basketballvereine Deutschlands. Bei
dem Club kümmert sich Opitz um die Nachwuchsarbeit, das heißt um die
Jugendmannschaften. Durch seinen Job weiß er, wie Liebeskummer,
Notendruck oder ein Streit mit den Eltern die Leistung der jungen
Sportler beeinflussen können. "Ich muss mich fragen: Wer braucht Feuer,
wer braucht Zuspruch? Bei wem guckt man weg und drückt ein Auge zu?"

 

Opitz, 43, ist derzeit zuständig für die männliche U16-Mannschaft, die
in der Bundesliga spielt. Zu seinem Job gehört auch, sich um die Eltern
zu kümmern. Manchmal bittet er sie in Gesprächen, sich mehr oder weniger
zu engagieren. "Mittlerweile, mit Anfang 40, kriege ich den notwendigen
Respekt von den Eltern. Aber mit Anfang 20 musste ich mich trauen, dem
40-jährigen Vater zu sagen: 'So, ich bin hier der Trainer und ich
entscheide, was mit deinem Sohn passiert.'"

 

Mehrere Jahre lang hat Opitz die NBA-Stars und Brüder Franz und Moritz
Wagner trainiert, die in Berlin aufgewachsen sind, heute aber in den USA
leben und dort Millionengehälter verdienen. "Wenn das Training losgeht,
sind die beiden hart zu sich selbst, hart zu allen anderen, aber immer
fokussiert und konzentriert", weiß Opitz.

 

Im Podcast erzählt er, wieso Mannschaftssport Pubertätsprobleme lösen
kann, wie er ein Basketballtalent erkennt und weshalb er trotz niedrigem
Gehalt gerne an sieben Tagen die Woche arbeitet.

 

 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir wollen mit Intensität spielen, mit Leidenschaft, mit viel Tempo", sagt Norbert Opitz im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Das erfordert ein hohes Maß an Engagement." Opitz ist seit fast 20 Jahren Trainer bei Alba Berlin, einem der erfolgreichsten Basketballvereine Deutschlands. Bei dem Club kümmert sich Opitz um die Nachwuchsarbeit, das heißt um die Jugendmannschaften. Durch seinen Job weiß er, wie Liebeskummer, Notendruck oder ein Streit mit den Eltern die Leistung der jungen Sportler beeinflussen können. "Ich muss mich fragen: Wer braucht Feuer, wer braucht Zuspruch? Bei wem guckt man weg und drückt ein Auge zu?"</p><p> </p><p>Opitz, 43, ist derzeit zuständig für die männliche U16-Mannschaft, die in der Bundesliga spielt. Zu seinem Job gehört auch, sich um die Eltern zu kümmern. Manchmal bittet er sie in Gesprächen, sich mehr oder weniger zu engagieren. "Mittlerweile, mit Anfang 40, kriege ich den notwendigen Respekt von den Eltern. Aber mit Anfang 20 musste ich mich trauen, dem 40-jährigen Vater zu sagen: 'So, ich bin hier der Trainer und ich entscheide, was mit deinem Sohn passiert.'"</p><p> </p><p>Mehrere Jahre lang hat Opitz die NBA-Stars und Brüder Franz und Moritz Wagner trainiert, die in Berlin aufgewachsen sind, heute aber in den USA leben und dort Millionengehälter verdienen. "Wenn das Training losgeht, sind die beiden hart zu sich selbst, hart zu allen anderen, aber immer fokussiert und konzentriert", weiß Opitz.</p><p> </p><p>Im Podcast erzählt er, wieso Mannschaftssport Pubertätsprobleme lösen kann, wie er ein Basketballtalent erkennt und weshalb er trotz niedrigem Gehalt gerne an sieben Tagen die Woche arbeitet.</p><p> </p><p> </p><p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44610498" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3adb5aa0-b514-44f1-be06-4cee76408214/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3adb5aa0-b514-44f1-be06-4cee76408214&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bringen Sie Disziplin bei, Norbert Opitz?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:28</itunes:duration>
      <itunes:summary>Norbert Opitz trainiert seit fast 20 Jahren Jugendliche beim Basketballverein Alba Berlin. Woran er ein Talent erkennt und welche Rolle die Eltern spielen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Norbert Opitz trainiert seit fast 20 Jahren Jugendliche beim Basketballverein Alba Berlin. Woran er ein Talent erkennt und welche Rolle die Eltern spielen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>191</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fa5dc015-d633-42ac-878b-c162e8f51843</guid>
      <title>Wann kommt ein neues Wort in den Duden, Laura Neuhaus?</title>
      <description><![CDATA["2020 haben wir das Wort Hackenporsche aus unserem Rechtschreibduden
rausgestrichen – und es gab einen kleinen Aufschrei in den Medien", sagt
Laura Neuhaus, die Leiterin der Duden-Redaktion, im Podcast "Frisch an
die Arbeit". Die Entscheidung sei so verstanden worden, als würde man
kein Wägelchen zum Einkaufen mehr hinter sich herziehen dürfen: "Das
Wort wurde wieder so häufig genutzt, dass wir gesagt haben: Okay, in der
nächsten Ausgabe ist der Hackenporsche wieder drin."

Neuhaus, 37, studierte Germanistik und Katholische Theologie in Mainz
und promovierte zu sogenannten Litotes: Formulierungen wie "halb so
schlimm", "nicht uninteressant" oder "nicht übel", bei denen
Verneinungen zum Ausdruck des Gegenteils genutzt werden. Seit 2019
arbeitet sie im Duden-Verlag.

Mit 3.000 neuen Wörtern wie "Sprachmodell", "Triggerwarnung", "nerdig"
oder "prompten" und insgesamt 151.000 Stichworten ist die neue Ausgabe
des Dudens die umfassendste in der Geschichte des Werks, sagt Neuhaus.
Die neuen Wörter aufzunehmen, sei absolut sinnvoll. "Sprache ist immer
der Spiegel der Zeit, das macht es ja auch so spannend. Es wandelt sich
immer, es gibt immer neue Wörter, weil es ja auch immer Erfindungen und
Entwicklungen gibt."

Ein großes Thema für Neuhaus und ihre Redaktion sind die veränderten
gesellschaftlichen Erwartungen an Sprache. Etwa diskriminierende Sprache
und wie man sie einordnet. "Etwas, wo wir lange darüber nachdenken, wie
man das jetzt gut darstellt, damit es der komplexen und auch oft heiklen
Situation gerecht wird", sagt Neuhaus.

Im Podcast erzählt sie außerdem, warum das von ihrem Freundeskreis
vorgeschlagene Wort Zwischenwasser für ein Glas Wasser zwischen
alkoholischen Getränken nicht in den Duden aufgenommen wird – und was
sie an der deutschen Sprache insgesamt fasziniert.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"2020 haben wir das Wort Hackenporsche aus unserem Rechtschreibduden rausgestrichen – und es gab einen kleinen Aufschrei in den Medien", sagt Laura Neuhaus, die Leiterin der Duden-Redaktion, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>". Die Entscheidung sei so verstanden worden, als würde man kein Wägelchen zum Einkaufen mehr hinter sich herziehen dürfen: "Das Wort wurde wieder so häufig genutzt, dass wir gesagt haben: Okay, in der nächsten Ausgabe ist der Hackenporsche wieder drin."</p><p>Neuhaus, 37, studierte Germanistik und Katholische Theologie in Mainz und promovierte zu sogenannten Litotes: Formulierungen wie "halb so schlimm", "nicht uninteressant" oder "nicht übel", bei denen Verneinungen zum Ausdruck des Gegenteils genutzt werden. Seit 2019 arbeitet sie im Duden-Verlag.</p><p>Mit 3.000 neuen Wörtern wie "Sprachmodell", "Triggerwarnung", "nerdig" oder "prompten" und insgesamt 151.000 Stichworten ist die neue Ausgabe des Dudens die umfassendste in der Geschichte des Werks, sagt Neuhaus. Die neuen Wörter aufzunehmen, sei absolut sinnvoll. "Sprache ist immer der Spiegel der Zeit, das macht es ja auch so spannend. Es wandelt sich immer, es gibt immer neue Wörter, weil es ja auch immer Erfindungen und Entwicklungen gibt."</p><p>Ein großes Thema für Neuhaus und ihre Redaktion sind die veränderten gesellschaftlichen Erwartungen an Sprache. Etwa diskriminierende Sprache und wie man sie einordnet. "Etwas, wo wir lange darüber nachdenken, wie man das jetzt gut darstellt, damit es der komplexen und auch oft heiklen Situation gerecht wird", sagt Neuhaus.</p><p>Im Podcast erzählt sie außerdem, warum das von ihrem Freundeskreis vorgeschlagene Wort Zwischenwasser für ein Glas Wasser zwischen alkoholischen Getränken nicht in den Duden aufgenommen wird – und was sie an der deutschen Sprache insgesamt fasziniert.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://mailto:frischandiearbeit@zeit.de/" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39290714" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6064e968-b765-4486-9da6-113e8c1d4d24/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6064e968-b765-4486-9da6-113e8c1d4d24&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wann kommt ein neues Wort in den Duden, Laura Neuhaus?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>Laura Neuhaus leitet die Redaktion des Duden-Verlags. Im Podcast erzählt sie, wann neue Wörter im Duden landen – und warum das Zwischenwasser es nicht reingeschafft hat.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Laura Neuhaus leitet die Redaktion des Duden-Verlags. Im Podcast erzählt sie, wann neue Wörter im Duden landen – und warum das Zwischenwasser es nicht reingeschafft hat.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>190</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2cb54946-76bd-4c8a-a453-9b909c52adc4</guid>
      <title>Brauchen wir alle mehr Magie im Alltag, Siegfried &amp; Joy?</title>
      <description><![CDATA["Für uns ist Zaubern vor allem eine Form der Unterhaltung", sagt
Siegfried d'Amour im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Wir nehmen uns
selbst nicht so ernst und freuen uns, wenn die Leute lachen." Sein
Kollege Joy Leslie ergänzt: "Am Ende geht es beim Zaubern ja vor allem
darum, dass man eine Gemeinsamkeit im Raum schafft. Und unsere Kunst
verbindet die Menschen durch Freude." Als Zauberduo Siegfried & Joy
touren die beiden seit 2016 mit ihrer Bühnenshow "Las Vegas in …" durch
die Welt. Ihre bürgerlichen Namen halten sie geheim.  

Kennengelernt haben sie sich in einem Laden für Zauberbedarf.
International bekannt wurden sie im Internet: Ihr Instagram-Kanal hat
inzwischen mehr als 2,5 Millionen Follower. Auf der ganzen Welt, von
Bangladesch bis Namibia, machen Menschen ihren berühmtesten Trick nach,
sich mitten in der Öffentlichkeit hinter einem großen Tuch
"verschwinden" zu lassen. Unzählige Menschen schicken ihre Videos an
Siegfried & Joy, mehrere Tausend Clips sind es inzwischen. "Wir bekommen
online extrem viel positives Feedback", sagt Joy, und Siegfried fügt
hinzu: "Das Schönste für uns ist aber trotzdem, den Menschen vor Ort in
die Augen schauen zu können." 

2022 wurden sie zu der Fernsehshow "America's Got Talent" in Las Vegas
eingeladen. Zu kommerziell, zu wenig authentisch, befanden die beiden
und fuhren nach der ersten Runde wieder nach Hause – obwohl sie
weitergekommen wären und Jurymitglied Heidi Klum sich als Fan outete. 

Im Podcast erzählen die beiden, warum sie sich trotz der vielen Follower
nicht als Influencer betrachten und Werbeangebote ausgeschlagen haben,
mit denen sie viel Geld verdient hätten. Außerdem verraten sie, dass
sich die Zauber-Tourneen und die vielen Auftritte nie wie Arbeit
anfühlen, und sprechen darüber, weshalb immer noch so wenige Frauen zur
Zauberszene gehören. Und natürlich wird im Podcast auch gezaubert.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.  

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Für uns ist Zaubern vor allem eine Form der Unterhaltung", sagt Siegfried d'Amour im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">"Frisch an die Arbeit"</a>. "Wir nehmen uns selbst nicht so ernst und freuen uns, wenn die Leute lachen." Sein Kollege Joy Leslie ergänzt: "Am Ende geht es beim Zaubern ja vor allem darum, dass man eine Gemeinsamkeit im Raum schafft. Und unsere Kunst verbindet die Menschen durch Freude." Als Zauberduo Siegfried & Joy touren die beiden seit 2016 mit ihrer Bühnenshow "Las Vegas in …" durch die Welt. Ihre bürgerlichen Namen halten sie geheim.  </p><p>Kennengelernt haben sie sich in einem Laden für Zauberbedarf. International bekannt wurden sie im Internet: Ihr Instagram-Kanal hat inzwischen mehr als 2,5 Millionen Follower. Auf der ganzen Welt, von Bangladesch bis Namibia, machen Menschen ihren berühmtesten Trick nach, sich mitten in der Öffentlichkeit hinter einem großen Tuch "verschwinden" zu lassen. Unzählige Menschen schicken ihre Videos an Siegfried & Joy, mehrere Tausend Clips sind es inzwischen. "Wir bekommen online extrem viel positives Feedback", sagt Joy, und Siegfried fügt hinzu: "Das Schönste für uns ist aber trotzdem, den Menschen vor Ort in die Augen schauen zu können." </p><p>2022 wurden sie zu der Fernsehshow "America's Got Talent" in Las Vegas eingeladen. Zu kommerziell, zu wenig authentisch, befanden die beiden und fuhren nach der ersten Runde wieder nach Hause – obwohl sie weitergekommen wären und Jurymitglied Heidi Klum sich als Fan outete. </p><p>Im Podcast erzählen die beiden, warum sie sich trotz der vielen Follower nicht als Influencer betrachten und Werbeangebote ausgeschlagen haben, mit denen sie viel Geld verdient hätten. Außerdem verraten sie, dass sich die Zauber-Tourneen und die vielen Auftritte nie wie Arbeit anfühlen, und sprechen darüber, weshalb immer noch so wenige Frauen zur Zauberszene gehören. Und natürlich wird im Podcast auch gezaubert.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.  </i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="40194759" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a6743447-1a45-42ea-857e-f2ed693512a3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a6743447-1a45-42ea-857e-f2ed693512a3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Brauchen wir alle mehr Magie im Alltag, Siegfried &amp; Joy?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:52</itunes:duration>
      <itunes:summary>Das Zauberduo Siegfried &amp; Joy ist mit Comedy im Internet berühmt geworden. Wer denkt, die beiden machen nur Spaß, irrt. Im Podcast erzählen sie, was Magie ausmacht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Das Zauberduo Siegfried &amp; Joy ist mit Comedy im Internet berühmt geworden. Wer denkt, die beiden machen nur Spaß, irrt. Im Podcast erzählen sie, was Magie ausmacht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>189</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">be339087-c129-47ea-9b15-eab19891323b</guid>
      <title>Frau Seeger, sind die Feiertage für Frauenhäuser besonders belastend?</title>
      <description><![CDATA["Wir haben alle Schichten bei uns im Frauenhaus, alle kulturellen
Hintergründe und Altersgruppen, von der Analphabetin bis zur
Professorin", sagt Catrin Seeger, die seit 30 Jahren das unabhängige
Frauenhaus in Rathenow in Brandenburg leitet, im Podcast "Frisch an die
Arbeit". "Meine jüngste Bewohnerin war 18, meine älteste 90 Jahre alt."

Seeger, 65, hat das Frauenhaus in Rathenow nach der Wiedervereinigung
selbst gegründet. Zum einen, weil es in ihrer Familie früher selbst
Gewalt gegeben habe, wie sie im Podcast erzählt. Und weil Gewalt in
Beziehungen und gegen Frauen in der DDR nicht öffentlich diskutiert
worden sei: "In der DDR war das überhaupt kein Thema. Uns wurde erst
über die Jahre das ganze Ausmaß bewusst."

Auch heute sei vielen Betroffenen unklar, wann sie sich bei einem
Frauenhaus oder der Polizei melden können – nämlich schon dann, wenn sie
bedroht oder in ihrer Freiheit beschränkt werden. "Viele Frauen haben
das Gefühl, sie müssen erst verprügelt werden, um unsere Hilfe in
Anspruch zu nehmen", sagt Seeger. "Die Frauen, die uns anrufen, wissen
meistens noch gar nicht richtig, was ihnen passiert ist. Die Gewalt ist
für sie noch gar nicht richtig greifbar und sie denken oft: So schlimm
war es doch nicht!"

Das Belastendste bei ihrer Arbeit aber sei, dass sie oft Anrufe bekäme –
von Frauen in Not, der Polizei – und absagen müsse, wenn die eine
sichere Bleibe suchen. Denn häufig seien alle Plätze bei ihr belegt.
Zwar versucht Seeger dann, die Personen in andere Frauenhäuser in
Brandenburg zu vermitteln. Doch das helfe vielen nicht, sie bräuchten
eine Unterkunft in der Nähe ihres Alltags. 
"Manchmal, wenn ich in der Zeitung lese oder in den Medien höre, dass in
Berlin wieder eine Frau umgebracht wurde, vielleicht sogar mit Kindern,
dann denke ich schon: War sie schon mal bei uns? Und ist sie wieder
zurückgegangen?", sagt Seeger. 

Im Podcast erzählt sie außerdem, wie psychischer Missbrauch in
Beziehungen aussehen kann, was sich beim Schutz der Frauen schon
verbessert hat und warum die Prävention gegen Gewalt schon im
Kindergarten beginnen muss.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir haben alle Schichten bei uns im Frauenhaus, alle kulturellen Hintergründe und Altersgruppen, von der Analphabetin bis zur Professorin", sagt Catrin Seeger, die seit 30 Jahren das unabhängige Frauenhaus in Rathenow in Brandenburg leitet, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>". "Meine jüngste Bewohnerin war 18, meine älteste 90 Jahre alt."</p><p>Seeger, 65, hat das Frauenhaus in Rathenow nach der Wiedervereinigung selbst gegründet. Zum einen, weil es in ihrer Familie früher selbst Gewalt gegeben habe, wie sie im Podcast erzählt. Und weil Gewalt in Beziehungen und gegen Frauen in der DDR nicht öffentlich diskutiert worden sei: "In der DDR war das überhaupt kein Thema. Uns wurde erst über die Jahre das ganze Ausmaß bewusst."</p><p>Auch heute sei vielen Betroffenen unklar, wann sie sich bei einem Frauenhaus oder der Polizei melden können – nämlich schon dann, wenn sie bedroht oder in ihrer Freiheit beschränkt werden. "Viele Frauen haben das Gefühl, sie müssen erst verprügelt werden, um unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen", sagt Seeger. "Die Frauen, die uns anrufen, wissen meistens noch gar nicht richtig, was ihnen passiert ist. Die Gewalt ist für sie noch gar nicht richtig greifbar und sie denken oft: So schlimm war es doch nicht!"</p><p>Das Belastendste bei ihrer Arbeit aber sei, dass sie oft Anrufe bekäme – von Frauen in Not, der Polizei – und absagen müsse, wenn die eine sichere Bleibe suchen. Denn häufig seien alle Plätze bei ihr belegt. Zwar versucht Seeger dann, die Personen in andere Frauenhäuser in Brandenburg zu vermitteln. Doch das helfe vielen nicht, sie bräuchten eine Unterkunft in der Nähe ihres Alltags. <br />"Manchmal, wenn ich in der Zeitung lese oder in den Medien höre, dass in Berlin wieder eine Frau umgebracht wurde, vielleicht sogar mit Kindern, dann denke ich schon: War sie schon mal bei uns? Und ist sie wieder zurückgegangen?", sagt Seeger. </p><p>Im Podcast erzählt sie außerdem, wie psychischer Missbrauch in Beziehungen aussehen kann, was sich beim Schutz der Frauen schon verbessert hat und warum die Prävention gegen Gewalt schon im Kindergarten beginnen muss.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35461790" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6e255ed9-588d-4123-916f-2ea25e20ba45/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6e255ed9-588d-4123-916f-2ea25e20ba45&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Frau Seeger, sind die Feiertage für Frauenhäuser besonders belastend?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:56</itunes:duration>
      <itunes:summary>Seit 30 Jahren leitet Catrin Seeger ein Frauenhaus. Im Podcast erzählt sie, wie sie damit umgeht, immer wieder von Gewalt bedrohte Frauen wegschicken zu müssen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit 30 Jahren leitet Catrin Seeger ein Frauenhaus. Im Podcast erzählt sie, wie sie damit umgeht, immer wieder von Gewalt bedrohte Frauen wegschicken zu müssen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>188</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1bdb8d31-dc29-424f-8560-3a151d0a90fb</guid>
      <title>Wie helfen Sie Kindern mit psychischen Problemen, Frau Adler-Corman?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt nicht mehr so viel Freiraum in den Familien, es ist unglaublich
viel Druck, es sind existenzielle Ängste durch alle Schichten
durch", sagt die Kinderpsychotherapeutin Petra Adler-Corman im
Podcast Frisch an die Arbeit. "Viele Eltern haben das Gefühl, ständig
funktionieren zu müssen. Und dieses Gefühl vermitteln sie auch ihren
Kindern."

Adler-Corman, 72, betreibt seit 1998 eine eigene Praxis in Düsseldorf.
Spezialisiert hat sie sich auf die Psychoanalyse von Babys. "Als ich
anfing, Therapiestunden zu geben, habe ich gemerkt, dass schon in den
ersten Lebensjahren so viel passiert", sagt Adler-Corman im Podcast.
Deswegen sei es für sie wichtig, auffällige Babys früh zu behandeln und
eine schlimmere Störung möglichst zu verhindern. 

In ihrem Berufsleben hat Adler-Corman Hunderte Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene begleitet. Die meisten therapiert sie über Jahre
hinweg. Ihre ältesten Patienten sind 23 Jahre alt. Trotz vieler
dramatischer Fälle schaffe sie es, sich davon im Feierabend zu
distanzieren, sagt sie: "Am Anfang möchte man alle Kinder retten oder
adoptieren. Man denkt auch, man wäre die bessere Mutter für sie. Das ist
völliger Unsinn." Im Podcast erzählt sie, wie eine Therapiestunde
abläuft, welche Diagnosen sie am häufigsten stellt und wieso ihrer
Einschätzung nach immer mehr Kinder und Jugendliche psychische Probleme
haben.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt nicht mehr so viel Freiraum in den Familien, es ist unglaublich viel Druck, es sind existenzielle Ängste durch alle Schichten durch", sagt die Kinderpsychotherapeutin Petra Adler-Corman im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. "Viele Eltern haben das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Und dieses Gefühl vermitteln sie auch ihren Kindern."</p><p>Adler-Corman, 72, betreibt seit 1998 eine eigene Praxis in Düsseldorf. Spezialisiert hat sie sich auf die Psychoanalyse von Babys. "Als ich anfing, Therapiestunden zu geben, habe ich gemerkt, dass schon in den ersten Lebensjahren so viel passiert", sagt Adler-Corman im Podcast. Deswegen sei es für sie wichtig, auffällige Babys früh zu behandeln und eine schlimmere Störung möglichst zu verhindern. </p><p>In ihrem Berufsleben hat Adler-Corman Hunderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begleitet. Die meisten therapiert sie über Jahre hinweg. Ihre ältesten Patienten sind 23 Jahre alt. Trotz vieler dramatischer Fälle schaffe sie es, sich davon im Feierabend zu distanzieren, sagt sie: "Am Anfang möchte man alle Kinder retten oder adoptieren. Man denkt auch, man wäre die bessere Mutter für sie. Das ist völliger Unsinn." Im Podcast erzählt sie, wie eine Therapiestunde abläuft, welche Diagnosen sie am häufigsten stellt und wieso ihrer Einschätzung nach immer mehr Kinder und Jugendliche psychische Probleme haben.</p><p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter <a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de">frischandiearbeit@zeit.de</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42527807" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d438567c-dba8-4e38-a170-cfa3b4173071/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d438567c-dba8-4e38-a170-cfa3b4173071&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie helfen Sie Kindern mit psychischen Problemen, Frau Adler-Corman?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Kinderpsychotherapeutin Petra Adler-Corman behandelt schon Babys. Im Podcast berichtet sie, warum immer mehr junge Menschen Probleme haben – und welche Verantwortung Eltern tragen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Kinderpsychotherapeutin Petra Adler-Corman behandelt schon Babys. Im Podcast berichtet sie, warum immer mehr junge Menschen Probleme haben – und welche Verantwortung Eltern tragen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>187</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fe43d4a0-13a5-4a20-a723-5f0ac69da18b</guid>
      <title>Wie anstrengend ist das Weihnachtsgeschäft für Postzusteller, Andre Wlodarczyk?</title>
      <description><![CDATA["Einmal habe ich einem Kunden einen Benzinrasenmäher geliefert, der
wollte den partout in seine Wohnung in die fünfte Etage getragen
bekommen", sagt Andre Wlodarczyk, der als Paketzusteller der Deutschen
Post arbeitet, im Podcast Frisch an die Arbeit. "Was der mit dem
Rasenmäher in der Wohnung wollte, hat sich mir nicht erschlossen."

Wlodarczyk, 49, hat seine Stammstrecke am Rande von Potsdam in einer
Wohngegend mit vielen Einfamilienhäusern. "Ich mag das, weil es da eine
andere, engere Bindung zu den Kunden gibt und alles ein bisschen
persönlicher ist", sagt Wlodarczyk.

In den 13 Jahren, die Wlodarczyk in diesem Beruf arbeitet, erzählt er,
habe sich der Job schon deutlich verändert – es werde schlicht viel mehr
bestellt. "Als ich angefangen habe, sind wir mit ungefähr 120 Paketen
rausgefahren, heute fahren wir im Schnitt mit 200 Paketen los." Gerade
die nun anstehende Vorweihnachtszeit, erzählt er, sei belastend, vor
allem durch das hohe Maximalgewicht, das ein Paket in Deutschland haben
darf – nämlich bis zu 31,5 Kilo.

"Ich habe schon Katzenstreu, Hundefutter, Weinflaschen, vier
Bremsscheiben oder Hanteln fünf Etagen hochgetragen", sagt Wlodarczyk.
Auch wenn das nicht die Mehrzahl der Pakete sei, kämen solche besonders
schweren Lieferungen doch jeden Tag vor. "Das Größte, was ich mal
getragen habe, waren vier Palmen, jede 30 Kilo schwer."

Frustrierend findet Wlodarczyk es, wenn seine Mühen nicht gesehen
werden. "Manche Leute sehen das als Selbstverständlichkeit, wenn ich
ihnen 30 Kilogramm schwere Pakete in den fünften Stock trage." Er
erwarte keine Geschenke, keine Schokolade oder Weinflaschen. "Wenn die
Leute sich wenigstens ein 'Danke' rausquetschen, ist das auch für mich
okay."

Besonders belastend, erzähle Wlodarczyk weiter, sei die gestiegene
Aggressivität im Straßenverkehr. Viele hätten Verständnis, wenn ein
Müllauto die Straße blockiere, bei einem Postauto würden aber doch
einige Autofahrer wütend. "Das geht von Anschreien bis zu
Gewaltandrohungen – und tatsächlicher, ausgeübter Gewalt", sagt
Wlodarczyk. "Die schlagen dir den Spiegel ab oder werfen dir irgendwas
in die Scheibe."

Im Podcast erzählt Wlodarczyk außerdem, was er sich von der Politik
erhofft, wie er privat bestellt und wie man seinen Paketzustellerinnen
und Paketzustellern eine Freude machen kann.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Dec 2024 08:53:55 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Einmal habe ich einem Kunden einen Benzinrasenmäher geliefert, der wollte den partout in seine Wohnung in die fünfte Etage getragen bekommen", sagt Andre Wlodarczyk, der als Paketzusteller der Deutschen Post arbeitet, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>. "Was der mit dem Rasenmäher in der Wohnung wollte, hat sich mir nicht erschlossen."</p><p>Wlodarczyk, 49, hat seine Stammstrecke am Rande von Potsdam in einer Wohngegend mit vielen Einfamilienhäusern. "Ich mag das, weil es da eine andere, engere Bindung zu den Kunden gibt und alles ein bisschen persönlicher ist", sagt Wlodarczyk.</p><p>In den 13 Jahren, die Wlodarczyk in diesem Beruf arbeitet, erzählt er, habe sich der Job schon deutlich verändert – es werde schlicht viel mehr bestellt. "Als ich angefangen habe, sind wir mit ungefähr 120 Paketen rausgefahren, heute fahren wir im Schnitt mit 200 Paketen los." Gerade die nun anstehende Vorweihnachtszeit, erzählt er, sei belastend, vor allem durch das hohe Maximalgewicht, das ein Paket in Deutschland haben darf – nämlich bis zu 31,5 Kilo.</p><p>"Ich habe schon Katzenstreu, Hundefutter, Weinflaschen, vier Bremsscheiben oder Hanteln fünf Etagen hochgetragen", sagt Wlodarczyk. Auch wenn das nicht die Mehrzahl der Pakete sei, kämen solche besonders schweren Lieferungen doch jeden Tag vor. "Das Größte, was ich mal getragen habe, waren vier Palmen, jede 30 Kilo schwer."</p><p>Frustrierend findet Wlodarczyk es, wenn seine Mühen nicht gesehen werden. "Manche Leute sehen das als Selbstverständlichkeit, wenn ich ihnen 30 Kilogramm schwere Pakete in den fünften Stock trage." Er erwarte keine Geschenke, keine Schokolade oder Weinflaschen. "Wenn die Leute sich wenigstens ein 'Danke' rausquetschen, ist das auch für mich okay."</p><p>Besonders belastend, erzähle Wlodarczyk weiter, sei die gestiegene Aggressivität im Straßenverkehr. Viele hätten Verständnis, wenn ein Müllauto die Straße blockiere, bei einem Postauto würden aber doch einige Autofahrer wütend. "Das geht von Anschreien bis zu Gewaltandrohungen – und tatsächlicher, ausgeübter Gewalt", sagt Wlodarczyk. "Die schlagen dir den Spiegel ab oder werfen dir irgendwas in die Scheibe."</p><p>Im Podcast erzählt Wlodarczyk außerdem, was er sich von der Politik erhofft, wie er privat bestellt und wie man seinen Paketzustellerinnen und Paketzustellern eine Freude machen kann.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39326658" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/32a830ed-35ab-4188-9e46-05e32d19e755/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=32a830ed-35ab-4188-9e46-05e32d19e755&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie anstrengend ist das Weihnachtsgeschäft für Postzusteller, Andre Wlodarczyk?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>Andre Wlodarczyk arbeitet als Paketzusteller und hat schon Hanteln, Palmen und einen Rasenmäher geliefert. Warum er seinen Job trotzdem mag, erzählt er im Arbeitspodcast. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Andre Wlodarczyk arbeitet als Paketzusteller und hat schon Hanteln, Palmen und einen Rasenmäher geliefert. Warum er seinen Job trotzdem mag, erzählt er im Arbeitspodcast. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>186</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fc1c83f9-ed70-4d5d-ad70-61068b7b3182</guid>
      <title>Wie schläft man durch, Dieter Kunz?</title>
      <description><![CDATA["Wir haben früher gedacht, nachts findet Erholung statt, wir machen
abends die Augen zu und dann sind wir runtergefahren. Und am nächsten
Morgen wachen wir wieder auf. Welch ein Quatsch!", sagt Dieter Kunz im
Podcast Frisch an die Arbeit. Als Chefarzt leitet er die Klinik für
Schlaf- und Chronomedizin am St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin. 

Der 63-Jährige will seinen Patienten und Patientinnen zu besserem Schlaf
verhelfen. Wer sich von ihm untersuchen lässt, muss Zeit haben: Zunächst
muss man einen langen Fragebogen ausfüllen und seine Schlafprobleme
schildern. Anschließend bekommen manche von ihnen einen Termin im
Schlaflabor. Sie dürfen dann für mehrere Nächte dort übernachten – ohne
Wecker in einem komplett abgedunkelten Raum. Seine Patienten über Tage
beobachten und anschließend über Jahre begleiten zu können, “das ist
schon ein ziemlicher Luxus”, sagt Kunz. 

Eine Insomnie, also die typische Schlafstörung, findet er aus
medizinischer Sicht eher unspannend. Ihn interessieren die krassen
Fälle: Männer, die im Schlaf ihre Bettnachbarin schlagen oder aus dem
Bett springen. Frauen, die unter Depressionen oder an einem Burn-out
leiden und kaum mehr schlafen können. Wer zwar nachts wenig schläft,
tagsüber trotzdem leistungsfähig ist, habe keine schlimme Schlafstörung,
sagt Dieter Kunz. “Das Entscheidende ist, dass man tagsüber nicht
funktioniert.” In solchen Fällen bräuchten Menschen seine Hilfe. 

Im Anschluss an sein Medizinstudium machte Kunz einen Facharzt für
Psychiatrie, parallel bildete er sich im Bereich Schlafmedizin weiter.
“In der Facharztausbildung saß ich plötzlich in der Schlafmedizin. Da
habe ich relativ flott Dinge kennengelernt, die ich so in der gesamten
Medizin nicht kannte, die mich fasziniert haben. Und seitdem bin ich
glücklicher Schlafmediziner”, erzählt er im Podcast. Heute beschäftigt
ihn vor allem der sogenannte REM-Schlaf, eine Schlafphase, die etwa 10
bis 15 Prozent der Nacht ausmacht.

Im Podcast erzählt Dieter Kunz, wieso seine Patienten und Patientinnen
nachts in der Regel aufwachen, was er ihnen rät – und wieso er selbst
jede Nacht sehr lange schläft.   

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Wenn Sie Feedback senden oder Gäste vorschlagen wollen, erreichen Sie
das Team unter frischandiearbeit@zeit.de.     

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir haben früher gedacht, nachts findet Erholung statt, wir machen abends die Augen zu und dann sind wir runtergefahren. Und am nächsten Morgen wachen wir wieder auf. Welch ein Quatsch!", sagt Dieter Kunz im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Als Chefarzt leitet er die Klinik für Schlaf- und Chronomedizin am St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin. </p><p>Der 63-Jährige will seinen Patienten und Patientinnen zu besserem Schlaf verhelfen. Wer sich von ihm untersuchen lässt, muss Zeit haben: Zunächst muss man einen langen Fragebogen ausfüllen und seine Schlafprobleme schildern. Anschließend bekommen manche von ihnen einen Termin im Schlaflabor. Sie dürfen dann für mehrere Nächte dort übernachten – ohne Wecker in einem komplett abgedunkelten Raum. Seine Patienten über Tage beobachten und anschließend über Jahre begleiten zu können, “das ist schon ein ziemlicher Luxus”, sagt Kunz. </p><p>Eine Insomnie, also die typische Schlafstörung, findet er aus medizinischer Sicht eher unspannend. Ihn interessieren die krassen Fälle: Männer, die im Schlaf ihre Bettnachbarin schlagen oder aus dem Bett springen. Frauen, die unter Depressionen oder an einem Burn-out leiden und kaum mehr schlafen können. Wer zwar nachts wenig schläft, tagsüber trotzdem leistungsfähig ist, habe keine schlimme Schlafstörung, sagt Dieter Kunz. “Das Entscheidende ist, dass man tagsüber nicht funktioniert.” In solchen Fällen bräuchten Menschen seine Hilfe. </p><p>Im Anschluss an sein Medizinstudium machte Kunz einen Facharzt für Psychiatrie, parallel bildete er sich im Bereich Schlafmedizin weiter. “In der Facharztausbildung saß ich plötzlich in der Schlafmedizin. Da habe ich relativ flott Dinge kennengelernt, die ich so in der gesamten Medizin nicht kannte, die mich fasziniert haben. Und seitdem bin ich glücklicher Schlafmediziner”, erzählt er im Podcast. Heute beschäftigt ihn vor allem der sogenannte REM-Schlaf, eine Schlafphase, die etwa 10 bis 15 Prozent der Nacht ausmacht.</p><p>Im Podcast erzählt Dieter Kunz, wieso seine Patienten und Patientinnen nachts in der Regel aufwachen, was er ihnen rät – und wieso er selbst jede Nacht sehr lange schläft.   </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Wenn Sie Feedback senden oder Gäste vorschlagen wollen, erreichen Sie das Team unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.     </i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35776931" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6751e4b6-4614-463c-a356-c3056b25861d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6751e4b6-4614-463c-a356-c3056b25861d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schläft man durch, Dieter Kunz?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:16</itunes:duration>
      <itunes:summary>Schlafmediziner Dieter Kunz versucht herauszufinden, warum Menschen nachts aufwachen. Im Podcast erzählt er, was Schlafstörungen auslöst und wann sie zum Burn-out führen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Schlafmediziner Dieter Kunz versucht herauszufinden, warum Menschen nachts aufwachen. Im Podcast erzählt er, was Schlafstörungen auslöst und wann sie zum Burn-out führen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>185</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fc72abe4-ba94-4b1e-a24c-56206d49dff8</guid>
      <title>Warum bist du Dorfbürgermeister geworden, Johannes Schurr?</title>
      <description><![CDATA["Ich gebe es ehrlich zu: Ich war komplett naiv", sagt Johannes Schurr,
seit Dezember 2017 Bürgermeister des schwäbischen Dorfes Spraitbach in
Baden-Württemberg, im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Ich wusste nicht
wirklich, was auf einen Bürgermeister zukommt."

Schurr, 36, ist im benachbarten Mutlangen aufgewachsen. Nach der Schule
ließ er sich bei der regionalen Sparkasse zum Bankkaufmann ausbilden und
wurde schließlich Filialleiter. Spraitbach liegt mit seinen 3.372
Einwohnerinnen und Einwohnern auf der Schwäbischen Alb, rund 55
Kilometer östlich von Stuttgart. "Das sind schon unfassbar ländliche und
dörfliche Strukturen bei uns in Spraitbach", sagt Schurr.

Als 2017 der damalige Bürgermeister verkündete, nicht mehr anzutreten,
entschied sich Schurr zu kandidieren. "Ich war unter 30, Familienvater
und hatte keinen Verwaltungshintergrund – es war eine toughe Wahl." Am
Ende konnte Schurr sie mit 52 Prozent der Stimmen für sich entscheiden.

Seine erste Amtshandlung sei gewesen, einen Beamer für die
Gemeinderatssitzung anzuschaffen – vorher sei dort die Tagesordnung noch
auf Folien kopiert und mit einem Tageslichtprojektor an die Wand
geworfen worden. Sofort danach habe er ein Kartenzahlungsgerät für das
Bürgeramt angeschafft. Mittlerweile, sagt Schurr, der auch auf Instagram
von seiner Arbeit berichtet, habe er viel digitalisieren können,
beispielsweise die Terminverwaltung des Rathauses oder das
Sommerferienprogramm der Gemeinde.

In seinem Beruf könne er viel verändern – und verbessern. "Ich habe
schon den Eindruck, dass meine acht Stunden, die ich am Tag arbeite, der
Gesellschaft nutzen", sagt er. Beispielsweise habe der Ort Räume für
eine dritte Kindergartengruppe gebraucht. "Aber ich wollte keine Wiese
bebauen und dort neue Straßen anlegen lassen", sagt Schurr. Beim Wandern
auf 1.800 Metern Höhe hätte er dann eine Idee gehabt: "Wir bauen den
neuen Kindergarten einfach auf die Umkleidekabine am Sportplatz drauf!"
Dann bräuchte es weder neue Parkplätze noch weitere Straßen, und kein
Quadratzentimeter Grün würde kaputt gemacht. Zurück im Rathaus setzte
Schurr sein Vorhaben um. "Und dann stehst du eineinhalb Jahre später in
diesem Gebäude drin und denkst: Hey, das war meine Idee!"

Im Podcast erzählt Schurr außerdem, weshalb er allen Partnern von
Verstorbenen in seinem Dorf einen persönlichen Beileidsbrief schreibt,
warum die Kneipe Mäxle so wichtig für Spraitbach ist – und wie er sich
jetzt schon auf die Wiederwahl vorbereitet.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Nov 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich gebe es ehrlich zu: Ich war komplett naiv", sagt Johannes Schurr, seit Dezember 2017 Bürgermeister des schwäbischen Dorfes Spraitbach in Baden-Württemberg, im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>". "Ich wusste nicht wirklich, was auf einen Bürgermeister zukommt."</p><p>Schurr, 36, ist im benachbarten Mutlangen aufgewachsen. Nach der Schule ließ er sich bei der regionalen Sparkasse zum Bankkaufmann ausbilden und wurde schließlich Filialleiter. Spraitbach liegt mit seinen 3.372 Einwohnerinnen und Einwohnern auf der Schwäbischen Alb, rund 55 Kilometer östlich von Stuttgart. "Das sind schon unfassbar ländliche und dörfliche Strukturen bei uns in Spraitbach", sagt Schurr.</p><p>Als 2017 der damalige Bürgermeister verkündete, nicht mehr anzutreten, entschied sich Schurr zu kandidieren. "Ich war unter 30, Familienvater und hatte keinen Verwaltungshintergrund – es war eine toughe Wahl." Am Ende konnte Schurr sie mit 52 Prozent der Stimmen für sich entscheiden.</p><p>Seine erste Amtshandlung sei gewesen, einen Beamer für die Gemeinderatssitzung anzuschaffen – vorher sei dort die Tagesordnung noch auf Folien kopiert und mit einem Tageslichtprojektor an die Wand geworfen worden. Sofort danach habe er ein Kartenzahlungsgerät für das Bürgeramt angeschafft. Mittlerweile, sagt Schurr, <a href="https://www.instagram.com/johannes_schurr/">der auch auf Instagram von seiner Arbeit berichtet</a>, habe er viel digitalisieren können, beispielsweise die Terminverwaltung des Rathauses oder das Sommerferienprogramm der Gemeinde.</p><p>In seinem Beruf könne er viel verändern – und verbessern. "Ich habe schon den Eindruck, dass meine acht Stunden, die ich am Tag arbeite, der Gesellschaft nutzen", sagt er. Beispielsweise habe der Ort Räume für eine dritte Kindergartengruppe gebraucht. "Aber ich wollte keine Wiese bebauen und dort neue Straßen anlegen lassen", sagt Schurr. Beim Wandern auf 1.800 Metern Höhe hätte er dann eine Idee gehabt: "Wir bauen den neuen Kindergarten einfach auf die Umkleidekabine am Sportplatz drauf!" Dann bräuchte es weder neue Parkplätze noch weitere Straßen, und kein Quadratzentimeter Grün würde kaputt gemacht. Zurück im Rathaus setzte Schurr sein Vorhaben um. "Und dann stehst du eineinhalb Jahre später in diesem Gebäude drin und denkst: Hey, das war meine Idee!"</p><p>Im Podcast erzählt Schurr außerdem, weshalb er allen Partnern von Verstorbenen in seinem Dorf einen persönlichen Beileidsbrief schreibt, warum die Kneipe Mäxle so wichtig für Spraitbach ist – und wie er sich jetzt schon auf die Wiederwahl vorbereitet.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41261809" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/eac49753-aeb0-42b7-a819-2aad15e45c53/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=eac49753-aeb0-42b7-a819-2aad15e45c53&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum bist du Dorfbürgermeister geworden, Johannes Schurr?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>Johannes Schurr aus dem schwäbischen Spraitbach ist ein ungewöhnlicher Dorfbürgermeister. Der 36-Jährige trägt lange Haare und Vollbart und spielt in einer Metal-Band. Gleichzeitig, sagt er im Podcast, mache ihn sein Beruf unfassbar glücklich.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Johannes Schurr aus dem schwäbischen Spraitbach ist ein ungewöhnlicher Dorfbürgermeister. Der 36-Jährige trägt lange Haare und Vollbart und spielt in einer Metal-Band. Gleichzeitig, sagt er im Podcast, mache ihn sein Beruf unfassbar glücklich.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>184</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">5566d5bf-48ad-4854-9788-928a16843ac7</guid>
      <title>Wie hilft man suchtkranken Menschen, Frau Schöne?</title>
      <description><![CDATA["Alkohol ist immer noch die Droge Nummer eins bei uns", sagt Susi Schöne
im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Aber es kommen auch zunehmend Leute
wegen ihrer Crystal-Meth-Abhängigkeit." Die Sozialpädagogin arbeitet in
einem Wohnheim für suchtkranke Menschen in Gera. 36 Menschen zwischen 20
und 65 Jahren leben dort. Alle sind oder waren abhängig von etwas:
Einige sind Alkoholiker oder heroinabhängig, andere mager- oder
spielsüchtig. Nun bereiten sie sich auf ein Leben ohne Sucht vor.

Schöne ist Vertrauensperson und Beraterin. Die 33-Jährige hilft den
Bewohnerinnen und Bewohnern zum Beispiel, sich ein Leben mit Wohnung und
Job aufzubauen. "Die meisten wollen mit ihrer Sucht Gefühle wie Angst,
Scham oder Verlust wegdrücken. Und da setze ich an", sagt Schöne. Sie
sei keine Therapeutin. Aber die Ursachen einer Sucht zu kennen, mache es
ihr leichter, die Menschen bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen.

Doch Schöne weiß auch: Eine endgültige Heilung von der Sucht gibt es
meistens nicht. "Besonders traurig ist es, wenn wieder jemand rückfällig
wird, von dem ich das gar nicht gedacht hätte", erzählt sie. Die
Rückfallquote liege in ihrem Bereich bei geschätzt 90 Prozent.

Im Podcast erzählt Schöne außerdem, warum Schmerzmittel der Einstieg in
eine Sucht sein können, wie immens wichtig Freunde und Familie für die
Menschen sind, mit denen sie arbeitet, und warum die Bürokratie ihr
größtes Ärgernis ist.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Alkohol ist immer noch die Droge Nummer eins bei uns", sagt Susi Schöne im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit</a>". "Aber es kommen auch zunehmend Leute wegen ihrer Crystal-Meth-Abhängigkeit." Die Sozialpädagogin arbeitet in einem Wohnheim für suchtkranke Menschen in Gera. 36 Menschen zwischen 20 und 65 Jahren leben dort. Alle sind oder waren abhängig von etwas: Einige sind Alkoholiker oder heroinabhängig, andere mager- oder spielsüchtig. Nun bereiten sie sich auf ein Leben ohne Sucht vor.</p><p>Schöne ist Vertrauensperson und Beraterin. Die 33-Jährige hilft den Bewohnerinnen und Bewohnern zum Beispiel, sich ein Leben mit Wohnung und Job aufzubauen. "Die meisten wollen mit ihrer Sucht Gefühle wie Angst, Scham oder Verlust wegdrücken. Und da setze ich an", sagt Schöne. Sie sei keine Therapeutin. Aber die Ursachen einer Sucht zu kennen, mache es ihr leichter, die Menschen bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen.</p><p>Doch Schöne weiß auch: Eine endgültige Heilung von der Sucht gibt es meistens nicht. "Besonders traurig ist es, wenn wieder jemand rückfällig wird, von dem ich das gar nicht gedacht hätte", erzählt sie. Die Rückfallquote liege in ihrem Bereich bei geschätzt 90 Prozent.</p><p>Im Podcast erzählt Schöne außerdem, warum Schmerzmittel der Einstieg in eine Sucht sein können, wie immens wichtig Freunde und Familie für die Menschen sind, mit denen sie arbeitet, und warum die Bürokratie ihr größtes Ärgernis ist.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35890572" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/c945edfc-81d1-4b72-82ae-715e44f8c598/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=c945edfc-81d1-4b72-82ae-715e44f8c598&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie hilft man suchtkranken Menschen, Frau Schöne?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:23</itunes:duration>
      <itunes:summary>Susi Schöne arbeitet bei der Suchthilfe. Im Podcast erzählt sie, warum Schmerzmittel den Einstieg in eine Sucht bedeuten können und warum die Rückfallquote extrem hoch ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Susi Schöne arbeitet bei der Suchthilfe. Im Podcast erzählt sie, warum Schmerzmittel den Einstieg in eine Sucht bedeuten können und warum die Rückfallquote extrem hoch ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>183</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b362c12c-1186-4300-98b3-243890f6d6d1</guid>
      <title>Wie verhindert man islamistische Anschläge, Herr Oberstaatsanwalt Wachs?</title>
      <description><![CDATA["Ich gehe nicht beunruhigt durch die Stadt und erwarte hinter jeder
Straßenecke ein Messerattentat", sagt der Berliner Oberstaatsanwalt
Klaus-Michael Wachs, der sich auf Verfahren im Bereich politischer
Extremismus und Islamismus spezialisiert hat, im Podcast Frisch an die
Arbeit. Er sagt auch: "Für islamistische Gruppierungen ist es relativ
einfach, im Internet an Personen heranzukommen und sie schließlich so
weit zu bringen, dass sie sich ein Messer beschaffen und damit Anschläge
begehen."

Wachs, 64, hat nach seinem Jurastudium in den 1990ern bei der
Staatsanwaltschaft in Berlin angefangen und damals etwa die Prozesse
gegen das Politbüro der SED unter anderem wegen Staats- und
Regierungskriminalität betreut. Anschließend ging er für drei Jahre zur
Generalbundesanwaltschaft nach Karlsruhe, ehe er nach Berlin
zurückkehrte. Seit 2014 arbeitet er dort in seinem jetzigen Bereich. 

Der "Islamische Staat", sagt Wachs in Bezug auf die Messeranschläge von
Mannheim und Solingen im Arbeitspodcast, sei nie verschwunden gewesen:
​"Es hat in den letzten Jahren immer wieder Anhaltspunkte für Versuche
von strukturierten, größeren Anschlägen gegeben."

Wie schnell sich manche Menschen im Internet radikalisieren, hat er in
seinem Beruf oft erlebt. Besonders den Fall eines Jugendlichen könne er
nicht vergessen, sagt er – 15 oder 16 Jahre alt sei der gewesen. Er habe
von einem Islamisten im Netz eine Anleitung bekommen, wie er eine Bombe
bauen könne. "Er hat dann bereits angefangen, sich die notwendigen
Einzelteile zu beschaffen." Weil die Polizei die Kommunikation überwacht
hatte, konnte ein Anschlag frühzeitig verhindert werden.

"Es ist sehr, sehr schwer, zu sagen, ob im schlimmsten Fall tatsächlich
ein Sprengsatz gebaut worden wäre und Schlimmeres passiert wäre", sagt
Wachs.

Im Podcast erzählt er außerdem, was ihm an seinem Beruf gefällt, woran
man Informationen erkennt, die ursprünglich von Geheimdiensten kommen,
und warum er selbst vor allem auf Weihnachtsmärkten ein mulmiges Gefühl
hat.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Oct 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich gehe nicht beunruhigt durch die Stadt und erwarte hinter jeder Straßenecke ein Messerattentat", sagt der Berliner Oberstaatsanwalt Klaus-Michael Wachs, der sich auf Verfahren im Bereich politischer Extremismus und Islamismus spezialisiert hat, im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Er sagt auch: "Für islamistische Gruppierungen ist es relativ einfach, im Internet an Personen heranzukommen und sie schließlich so weit zu bringen, dass sie sich ein Messer beschaffen und damit Anschläge begehen."</p><p>Wachs, 64, hat nach seinem Jurastudium in den 1990ern bei der Staatsanwaltschaft in Berlin angefangen und damals etwa die Prozesse gegen das Politbüro der SED unter anderem wegen Staats- und Regierungskriminalität betreut. Anschließend ging er für drei Jahre zur Generalbundesanwaltschaft nach Karlsruhe, ehe er nach Berlin zurückkehrte. Seit 2014 arbeitet er dort in seinem jetzigen Bereich. </p><p>Der "Islamische Staat", sagt Wachs in Bezug auf die Messeranschläge von Mannheim und Solingen im Arbeitspodcast, sei nie verschwunden gewesen: ​"Es hat in den letzten Jahren immer wieder Anhaltspunkte für Versuche von strukturierten, größeren Anschlägen gegeben."</p><p>Wie schnell sich manche Menschen im Internet radikalisieren, hat er in seinem Beruf oft erlebt. Besonders den Fall eines Jugendlichen könne er nicht vergessen, sagt er – 15 oder 16 Jahre alt sei der gewesen. Er habe von einem Islamisten im Netz eine Anleitung bekommen, wie er eine Bombe bauen könne. "Er hat dann bereits angefangen, sich die notwendigen Einzelteile zu beschaffen." Weil die Polizei die Kommunikation überwacht hatte, konnte ein Anschlag frühzeitig verhindert werden.</p><p>"Es ist sehr, sehr schwer, zu sagen, ob im schlimmsten Fall tatsächlich ein Sprengsatz gebaut worden wäre und Schlimmeres passiert wäre", sagt Wachs.</p><p>Im Podcast erzählt er außerdem, was ihm an seinem Beruf gefällt, woran man Informationen erkennt, die ursprünglich von Geheimdiensten kommen, und warum er selbst vor allem auf Weihnachtsmärkten ein mulmiges Gefühl hat.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45397889" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/07edb259-db59-413e-9eca-ea8a8cd26700/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=07edb259-db59-413e-9eca-ea8a8cd26700&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie verhindert man islamistische Anschläge, Herr Oberstaatsanwalt Wachs?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Staatsanwalt Klaus-Michael Wachs kümmert sich um Verfahren im Bereich politischer Extremismus und Islamismus. Im Podcast sagt er, was ihn neben TikTok am meisten besorgt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Staatsanwalt Klaus-Michael Wachs kümmert sich um Verfahren im Bereich politischer Extremismus und Islamismus. Im Podcast sagt er, was ihn neben TikTok am meisten besorgt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>182</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">3e58c6c2-325e-488c-9d79-34aeb75778bd</guid>
      <title>Woran erkennt man gute Kunst, Sabine Schmidt?</title>
      <description><![CDATA["Die Arbeit als Galeristin ist, wie bei jedem anderen Beruf auch, etwas,
das man erlernt. Wenn ich ein Kunstwerk sehe, kann ich schon sagen, ob
es das schon mal gegeben hat oder nicht", sagt Sabine Schmidt,
Geschäftsführerin der Berliner Galerie PSM. Bei der Auswahl sei das ein
großer Vorteil.

Zwei Fragen höre sie oft, erzählt Schmidt im Podcast Frisch an die
Arbeit. Woran sie eigentlich das Talent von Künstlerinnen und Künstlern
erkennt? Und wie die Preise für Werke zustande kommen? "Wie in jedem
anderen Bereich gilt bei uns auch Angebot und Nachfrage. Das macht die
Preisgestaltung eigentlich sehr transparent", sagt sie.

Schmidt, Jahrgang 1975, hat Kunstgeschichte und Ethnologie studiert. In
den Nullerjahren nutzte sie dann einen leeren Raum in ihrem Wohnhaus in
Berlin-Prenzlauer Berg für erste Ausstellungen. Nachdem Schmidt beim
Haus der Kulturen der Welt als Kuratorin gearbeitet hatte, gründete sie
2008 ihre Galerie PSM in einer alten DDR-Militärgarage, für drei Euro
Miete den Quadratmeter.

"Als ich mit der Galerie begonnen habe, habe ich mir überlegt: In welche
Richtung kann das gehen? Welche Nischen gibt es eigentlich, welche
Kundenstämme?", sagt sie. Den Fokus legte sie dann auf Künstlerinnen und
Künstler aus Südamerika, Afrika und anderen Regionen des Globalen
Südens. Und auf räumliche Kunst, wie Installationen oder Aufführungen –
Bereiche, die sie schon im Studium besonders interessierten. "Wenn ich
persönlich etwas super finde, glaube ich auch, dass ich eine Käuferin
oder einen Käufer dafür finde", sagt Schmidt.

Im Podcast erzählt sie außerdem, wie sie konkret mit ihren Künstlerinnen
und Künstlern zusammenarbeitet, welche Gäste sie in der Galerie nerven
und warum sie die nach der Maschinenbaufirma ihres Großvaters benannt
hat.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 09:30:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Arbeit als Galeristin ist, wie bei jedem anderen Beruf auch, etwas, das man erlernt. Wenn ich ein Kunstwerk sehe, kann ich schon sagen, ob es das schon mal gegeben hat oder nicht", sagt Sabine Schmidt, Geschäftsführerin der Berliner Galerie PSM. Bei der Auswahl sei das ein großer Vorteil.</p><p>Zwei Fragen höre sie oft, erzählt Schmidt im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Woran sie eigentlich das Talent von Künstlerinnen und Künstlern erkennt? Und wie die Preise für Werke zustande kommen? "Wie in jedem anderen Bereich gilt bei uns auch Angebot und Nachfrage. Das macht die Preisgestaltung eigentlich sehr transparent", sagt sie.</p><p>Schmidt, Jahrgang 1975, hat Kunstgeschichte und Ethnologie studiert. In den Nullerjahren nutzte sie dann einen leeren Raum in ihrem Wohnhaus in Berlin-Prenzlauer Berg für erste Ausstellungen. Nachdem Schmidt beim Haus der Kulturen der Welt als Kuratorin gearbeitet hatte, gründete sie 2008 ihre Galerie PSM in einer alten DDR-Militärgarage, für drei Euro Miete den Quadratmeter.</p><p>"Als ich mit der Galerie begonnen habe, habe ich mir überlegt: In welche Richtung kann das gehen? Welche Nischen gibt es eigentlich, welche Kundenstämme?", sagt sie. Den Fokus legte sie dann auf Künstlerinnen und Künstler aus Südamerika, Afrika und anderen Regionen des Globalen Südens. Und auf räumliche Kunst, wie Installationen oder Aufführungen – Bereiche, die sie schon im Studium besonders interessierten. "Wenn ich persönlich etwas super finde, glaube ich auch, dass ich eine Käuferin oder einen Käufer dafür finde", sagt Schmidt.</p><p>Im Podcast erzählt sie außerdem, wie sie konkret mit ihren Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeitet, welche Gäste sie in der Galerie nerven und warum sie die nach der Maschinenbaufirma ihres Großvaters benannt hat.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44263130" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5daba97e-db9f-43ab-9b3d-a25fac05ec8f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5daba97e-db9f-43ab-9b3d-a25fac05ec8f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Woran erkennt man gute Kunst, Sabine Schmidt?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:06</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Berliner Galeristin Sabine Schmidt verkauft ungewöhnliche Kunstwerke. Im Podcast erzählt sie, wie man eine Galerie gründet und damit Geld verdient.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Berliner Galeristin Sabine Schmidt verkauft ungewöhnliche Kunstwerke. Im Podcast erzählt sie, wie man eine Galerie gründet und damit Geld verdient.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>181</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4658f5ce-5885-412a-8ddf-8d7724742eec</guid>
      <title>Haben Sie Angst vorm Altwerden, Frau Behrendt?</title>
      <description><![CDATA["Um eine gute Pflegekraft zu sein, braucht man vor allem Geduld,
Empathie und eine große Portion Leidensfähigkeit", sagt Silke Behrendt
im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie ist seit 30 Jahren Altenpflegerin
und arbeitet in einem Seniorenzentrum der AWO in Bochum.  

Den Personalmangel merkt die 58-Jährige jeden Tag. "Auf meiner Station
ist eine Fachkraft für 27 Bewohnerinnen und Bewohner zuständig." Das
heißt: Toilettengänge betreuen, Essen vorbereiten, Medikamente
bereitstellen und noch vieles mehr. Zeit für längere persönliche
Gespräche bleibe da nur selten.

Ihr Beruf sei sowohl körperlich als auch psychisch anstrengend. "Die
Bewohnerinnen und Bewohner werden immer jünger, kritischer und
fordernder", sagt Behrendt. Und es würden mehr suchtkranke Menschen in
ihre Einrichtung kommen als früher. "Da kann es auch mal passieren, dass
ein Bewohner mit Sachen wirft oder jemanden angreift."  

Im Jahr 2050 wird rund ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre alt
sein. "Dann müssen auch verstärkt die Angehörigen die Pflege übernehmen,
vor allem werden das wohl wieder die Frauen sein. Die Heime sind ja
jetzt schon überlastet und teuer." 

Im Podcast erzählt Behrendt, warum sie ihren Beruf trotzdem liebt, wie
sie mit schwierigen Gerüchen umgeht und warum sie Pflege-Roboter für
eine sinnvolle Erfindung hält.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Um eine gute Pflegekraft zu sein, braucht man vor allem Geduld, Empathie und eine große Portion Leidensfähigkeit", sagt Silke Behrendt im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Sie ist seit 30 Jahren Altenpflegerin und arbeitet in einem Seniorenzentrum der AWO in Bochum.  </p><p>Den Personalmangel merkt die 58-Jährige jeden Tag. "Auf meiner Station ist eine Fachkraft für 27 Bewohnerinnen und Bewohner zuständig." Das heißt: Toilettengänge betreuen, Essen vorbereiten, Medikamente bereitstellen und noch vieles mehr. Zeit für längere persönliche Gespräche bleibe da nur selten.</p><p>Ihr Beruf sei sowohl körperlich als auch psychisch anstrengend. "Die Bewohnerinnen und Bewohner werden immer jünger, kritischer und fordernder", sagt Behrendt. Und es würden mehr suchtkranke Menschen in ihre Einrichtung kommen als früher. "Da kann es auch mal passieren, dass ein Bewohner mit Sachen wirft oder jemanden angreift."  </p><p>Im Jahr 2050 wird rund ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. "Dann müssen auch verstärkt die Angehörigen die Pflege übernehmen, vor allem werden das wohl wieder die Frauen sein. Die Heime sind ja jetzt schon überlastet und teuer." </p><p>Im Podcast erzählt Behrendt, warum sie ihren Beruf trotzdem liebt, wie sie mit schwierigen Gerüchen umgeht und warum sie Pflege-Roboter für eine sinnvolle Erfindung hält.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="http://mailto:frischandiearbeit@zeit.de/" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38015058" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/309c006f-d5a9-4f28-85dc-015fc9edcba2/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=309c006f-d5a9-4f28-85dc-015fc9edcba2&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Haben Sie Angst vorm Altwerden, Frau Behrendt?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Silke Behrendt ist Altenpflegerin. Im Podcast berichtet sie, dass die Heimbewohner immer jünger werden – und warum sie Pflege-Roboter sinnvoll findet.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Silke Behrendt ist Altenpflegerin. Im Podcast berichtet sie, dass die Heimbewohner immer jünger werden – und warum sie Pflege-Roboter sinnvoll findet.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>180</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">54cb57a7-d908-407b-9c38-b8f30f2d0d9c</guid>
      <title>Was beunruhigt Sie an der aktuellen Politik, Rainer Faus?</title>
      <description><![CDATA["Wir sehen in unseren Fokusgruppen deutlich, dass sich die Grenze des
Sagbaren in Deutschland verschoben hat", sagt Rainer Faus, der die
Berliner Meinungsforschungsagentur Pollytix gegründet hat. Viele
Menschen würden sich heute krasser gegenüber Ausländern und
Politikerinnen äußern, auch Gewaltandrohungen seien normaler geworden,
erzählt Faus im Podcast "Frisch an die Arbeit".

Faus, 45, hat in Mannheim Sozialwissenschaften studiert, was damals
eigentlich ein Studium mit der "Berufsaussicht Taxifahrer" gewesen sei.
Über seine damalige Freundin kam Faus im Jahr 2004 nach Singapur, wo er
drei Jahre bei einem großen Marktforschungsunternehmen arbeitete. 2007
wechselte er nach Sydney und kam zum ersten Mal mit Wahlkämpfen und
Meinungsforschung in Kontakt.

Während die deutschen Wahlkämpfe damals noch arg behäbig gewesen seien,
erzählt Faus, hätten die Parteien in Australien zum Teil täglich
Umfragen zur politischen Stimmung erhoben. Dieses Wissen brachten Faus
und seine Co-Gründerin nach Deutschland – und machten sich mit ihrer
eigenen Agentur selbstständig.

"Ich muss schon sagen, dass ich einen hochinteressanten Job habe", sagt
Faus über seine Arbeit. Sorge, erzählt Faus, bereite ihm vor allem die
"Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft", die sie auch in ihren
Befragungen und Gruppeninterviews deutlich beobachten könnten. Eine
Teilnehmerin, erzählt Faus, habe in einer Gesprächsrunde einmal gesagt,
sie vertraue "linken Medien wie der 'taz' und der 'Welt'" einfach nicht.
"Da muss man dann schon versuchen, nicht zu lachen", sagt der
Meinungsforscher.

Im Podcast erzählt Faus außerdem, was ihn an der deutschen Politik
aktuell beunruhigt, welche Mythen über rechtsradikale Wählerinnen und
Wähler er nicht mehr hören kann, und warum die klassische Sonntagsfrage
analytisch gar nicht so interessant ist.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir sehen in unseren Fokusgruppen deutlich, dass sich die Grenze des Sagbaren in Deutschland verschoben hat", sagt Rainer Faus, der die Berliner Meinungsforschungsagentur Pollytix gegründet hat. Viele Menschen würden sich heute krasser gegenüber Ausländern und Politikerinnen äußern, auch Gewaltandrohungen seien normaler geworden, erzählt Faus im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit">"Frisch an die Arbeit"</a>.</p><p>Faus, 45, hat in Mannheim Sozialwissenschaften studiert, was damals eigentlich ein Studium mit der "Berufsaussicht Taxifahrer" gewesen sei. Über seine damalige Freundin kam Faus im Jahr 2004 nach Singapur, wo er drei Jahre bei einem großen Marktforschungsunternehmen arbeitete. 2007 wechselte er nach Sydney und kam zum ersten Mal mit Wahlkämpfen und Meinungsforschung in Kontakt.</p><p>Während die deutschen Wahlkämpfe damals noch arg behäbig gewesen seien, erzählt Faus, hätten die Parteien in Australien zum Teil täglich Umfragen zur politischen Stimmung erhoben. Dieses Wissen brachten Faus und seine Co-Gründerin nach Deutschland – und machten sich mit ihrer eigenen Agentur selbstständig.</p><p>"Ich muss schon sagen, dass ich einen hochinteressanten Job habe", sagt Faus über seine Arbeit. Sorge, erzählt Faus, bereite ihm vor allem die "Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft", die sie auch in ihren Befragungen und Gruppeninterviews deutlich beobachten könnten. Eine Teilnehmerin, erzählt Faus, habe in einer Gesprächsrunde einmal gesagt, sie vertraue "linken Medien wie der 'taz' und der 'Welt'" einfach nicht. "Da muss man dann schon versuchen, nicht zu lachen", sagt der Meinungsforscher.</p><p>Im Podcast erzählt Faus außerdem, was ihn an der deutschen Politik aktuell beunruhigt, welche Mythen über rechtsradikale Wählerinnen und Wähler er nicht mehr hören kann, und warum die klassische Sonntagsfrage analytisch gar nicht so interessant ist.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38366980" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/aa460cbb-0213-47bc-8578-cbd3269b54f1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=aa460cbb-0213-47bc-8578-cbd3269b54f1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was beunruhigt Sie an der aktuellen Politik, Rainer Faus?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>Rainer Faus ist Meinungsforscher. Im Podcast erzählt er, welche Teile der Gesellschaft sich radikalisieren – und warum er von der Sonntagsfrage wenig hält.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Rainer Faus ist Meinungsforscher. Im Podcast erzählt er, welche Teile der Gesellschaft sich radikalisieren – und warum er von der Sonntagsfrage wenig hält.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>179</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a48dc8c4-b126-475e-9a72-f1a1efd16ec2</guid>
      <title>Wie bleiben Sie bei gefährlichen Operationen ruhig, Christopher Spering?</title>
      <description><![CDATA[“Ich muss innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, die
Konsequenzen für ein ganzes Leben haben. Oft für Menschen, die ich
vorher nie kennengelernt habe”, sagt Christopher Spering im Podcast
Frisch an die Arbeit. Er ist Unfallchirurg und geschäftsführender
Oberarzt an der Universitätsklinik in Göttingen. Nebenberuflich arbeitet
er als Notarzt.

In seinem Job hat er es häufig mit Schwerverletzten zu tun: mit Männern,
die im Streit schwere Stichverletzungen erlitten haben. Mit
Jugendlichen, die bei Autounfällen aus dem Wagen geschleudert wurden.
Oder mit Frauen, die von ihrem Partner misshandelt wurden. 

Nach dem Medizinstudium hat sich Spering, 42, zum Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie ausbilden lassen. Mittlerweile arbeitet
er seit 14 Jahren im Krankenhaus. Seinen Beruf bezeichnet er im Podcast
als “Traumjob”, für den allerdings nicht jeder geeignet sei. Sein
Vorteil: “Ich bleibe auch in den Momenten ruhig, wenn alle anderen
aufgeregt sind.” Nur so könne er seine Patienten und Patientinnen in
dramatischen Situationen unterstützen. “Es hilft nicht, wenn ich mich
danebensetze und auch noch weine.” Nach einer anstrengenden Operation
treffe er sich mit seinem Team, um über die Behandlung zu sprechen und
sie gemeinsam zu verarbeiten. 

Im Podcast erzählt Spering, welche Unfälle typischerweise zu welcher
Uhrzeit passieren, wie man schlimme Verletzungen vermeidet – und warum
nicht mehrere Kinder gemeinsam auf einem Trampolin springen sollten.   

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Wenn Sie Feedback senden oder Gäste vorschlagen wollen, erreichen Sie
das Team unter frischandiearbeit@zeit.de.    

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Ich muss innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, die Konsequenzen für ein ganzes Leben haben. Oft für Menschen, die ich vorher nie kennengelernt habe”, sagt Christopher Spering im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Er ist Unfallchirurg und geschäftsführender Oberarzt an der Universitätsklinik in Göttingen. Nebenberuflich arbeitet er als Notarzt.</p><p>In seinem Job hat er es häufig mit Schwerverletzten zu tun: mit Männern, die im Streit schwere Stichverletzungen erlitten haben. Mit Jugendlichen, die bei Autounfällen aus dem Wagen geschleudert wurden. Oder mit Frauen, die von ihrem Partner misshandelt wurden. </p><p>Nach dem Medizinstudium hat sich Spering, 42, zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ausbilden lassen. Mittlerweile arbeitet er seit 14 Jahren im Krankenhaus. Seinen Beruf bezeichnet er im Podcast als “Traumjob”, für den allerdings nicht jeder geeignet sei. Sein Vorteil: “Ich bleibe auch in den Momenten ruhig, wenn alle anderen aufgeregt sind.” Nur so könne er seine Patienten und Patientinnen in dramatischen Situationen unterstützen. “Es hilft nicht, wenn ich mich danebensetze und auch noch weine.” Nach einer anstrengenden Operation treffe er sich mit seinem Team, um über die Behandlung zu sprechen und sie gemeinsam zu verarbeiten. </p><p>Im Podcast erzählt Spering, welche Unfälle typischerweise zu welcher Uhrzeit passieren, wie man schlimme Verletzungen vermeidet – und warum nicht mehrere Kinder gemeinsam auf einem Trampolin springen sollten.   </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Wenn Sie Feedback senden oder Gäste vorschlagen wollen, erreichen Sie das Team unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.    </i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41945546" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/606f4e3f-a70a-467b-984c-dc7ab8c7fa63/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=606f4e3f-a70a-467b-984c-dc7ab8c7fa63&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bleiben Sie bei gefährlichen Operationen ruhig, Christopher Spering?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:41</itunes:duration>
      <itunes:summary>Christopher Spering operiert als Unfallchirurg schwer verletzte Erwachsene und Kinder. Im Podcast erzählt er, wie er ruhig bleibt, wenn es um Leben und Tod geht.  </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Christopher Spering operiert als Unfallchirurg schwer verletzte Erwachsene und Kinder. Im Podcast erzählt er, wie er ruhig bleibt, wenn es um Leben und Tod geht.  </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>178</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">598327ce-2fe9-4dcd-9170-145cb2b501d5</guid>
      <title>Was bedeutet es, mit Toten zu arbeiten, Frau Eichner?</title>
      <description><![CDATA[„Ich bin die Letzte, die den Menschen anfassen darf. Das ist eine Ehre
für mich“, sagt Nadine Eichner im Podcast Frisch an die Arbeit.  "Das
ist die schönste Arbeit, die man sich vorstellen kann." Sie ist
Leichenwäscherin und arbeitet ehrenamtlich für mehrere muslimische
Bestattungsinstitute.

Wie man eine rituelle Waschung durchführt, hat sie sich nach ihrer
Ausbildung zur Bürokauffrau selbst beigebracht. „Im Büro zu sitzen, kann
ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen.“ 

Nadine Eichner ist 43, vor 20 Jahren konvertierte die gebürtige
Berlinerin zum Islam. „Vorher war ich viel auf Partys, habe Alkohol
getrunken und Drogen genommen, dann habe ich den Glauben für mich
entdeckt“, erzählt sie. Sie änderte ihr Leben komplett, trägt jetzt
Hidschab, lebt nach den Regeln des Korans. 

Auch ihre Arbeit hat viel mit islamischen Ritualen und
Glaubensgrundsätzen zu tun. „Ich bereite mit den Waschungen die Menschen
vor für ihren Weg in die Zwischenwelt“, sagt Eichner. 

Im Podcast erklärt sie, wie sie mit Anfeindungen wegen ihrer Konversion
umgeht. Sie sagt auch, wie sie nach ihrer Arbeit die manchmal sehr
penetranten Gerüche wieder aus der Nase bekommt, wie es war, eine
verstorbene Prinzessin zu waschen, und warum sie immer noch Angst vor
dem Tod hat.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin die Letzte, die den Menschen anfassen darf. Das ist eine Ehre für mich“, sagt Nadine Eichner im <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i></a>.  "Das ist die schönste Arbeit, die man sich vorstellen kann." Sie ist Leichenwäscherin und arbeitet ehrenamtlich für mehrere muslimische Bestattungsinstitute.</p><p>Wie man eine rituelle Waschung durchführt, hat sie sich nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau selbst beigebracht. „Im Büro zu sitzen, kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen.“ </p><p>Nadine Eichner ist 43, vor 20 Jahren konvertierte die gebürtige Berlinerin zum Islam. „Vorher war ich viel auf Partys, habe Alkohol getrunken und Drogen genommen, dann habe ich den Glauben für mich entdeckt“, erzählt sie. Sie änderte ihr Leben komplett, trägt jetzt Hidschab, lebt nach den Regeln des Korans. </p><p>Auch ihre Arbeit hat viel mit islamischen Ritualen und Glaubensgrundsätzen zu tun. „Ich bereite mit den Waschungen die Menschen vor für ihren Weg in die Zwischenwelt“, sagt Eichner. </p><p>Im Podcast erklärt sie, wie sie mit Anfeindungen wegen ihrer Konversion umgeht. Sie sagt auch, wie sie nach ihrer Arbeit die manchmal sehr penetranten Gerüche wieder aus der Nase bekommt, wie es war, eine verstorbene Prinzessin zu waschen, und warum sie immer noch Angst vor dem Tod hat.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36129226" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4d8fa90c-ede7-4657-84d2-09142bc324f3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4d8fa90c-ede7-4657-84d2-09142bc324f3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was bedeutet es, mit Toten zu arbeiten, Frau Eichner?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:38</itunes:duration>
      <itunes:summary>Sie machte eine Ausbildung im Büro, heute aber wäscht Nadine Eichner Leichen. Im Podcast erzählt sie, warum sie manchmal lieber mit Toten spricht als mit den Lebenden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sie machte eine Ausbildung im Büro, heute aber wäscht Nadine Eichner Leichen. Im Podcast erzählt sie, warum sie manchmal lieber mit Toten spricht als mit den Lebenden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>177</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e28b1b5e-3e8b-4f0f-9d74-ed9912416e0b</guid>
      <title>Haben Sie noch Respekt vor der Höhe, Herr Litzen?</title>
      <description><![CDATA[“Wenn man Höhenangst hat, ist man in unserem Beruf natürlich falsch
– aber wenn man überhaupt keinen Respekt vor der Höhe hat, dann ist man
als Industriekletterer auch falsch”, sagt Carsten Litzen.

Litzen, 45, ist als Quereinsteiger in den Beruf gekommen. Über seine
private Leidenschaft für die Kletterei wurde er vor mehr als 20 Jahren
Betriebsleiter einer Kletterhalle in Düsseldorf. Damals erhielt er die
Anfrage, ob er im Brennraum eines Kohlekraftwerks in 70 Meter Höhe
Anbackung von Kohleresten entfernen könne. “Ich hatte wirklich überhaupt
keine Vorstellung davon und habe sogar noch gefragt, was ich bezahlen
muss, damit ich da mal klettern darf”, sagt Litzen im Podcast Frisch an
die Arbeit.

2008 gründete er dann die Industriekletter-Firma Move, mittlerweile hat
er 14 Mitarbeiter. Unter anderem hing Litzen auch schon am Frankfurter
Commerzbank-Tower, dem höchsten Gebäude Deutschlands. “Wenn wir am
Commerzbank-Tower arbeiten, sind wir so hoch, da sieht man uns oft gar
nicht von unten”, erzählt er im Podcast. 

Sehr gerne würde er auf noch höheren Gebäuden als in Deutschland
arbeiten. “Der Endgegner ist natürlich das Burj Khalifa in Dubai, das
höchste Gebäude der Welt”, sagt Litzen. “Denen habe ich mal ganz frech
angeboten, dass ich da auch einen Tag kostenlos arbeite, wenn ich auf
die Spitze darf.”

Litzens Job ist körperlich anstrengend – zumindest teilweise. "Es ist
natürlich was anderes, ob ich jetzt Fenster putze oder schwere
Stahlteile an der Fassade demontieren muss”, sagt er. 

Nicht nur muss er körperlich fit sein, er hat auch einen hohen Anspruch
daran, wie seine Kolleginnen und Kollegen den Feierabend verbringen:
“Natürlich ist es jedem gegönnt, dass er abends mal ein Bierchen trinkt.
Aber wenn jemand jeden Abend Alkohol in sich reinkippt oder auch Drogen
zu sich nimmt, ist das bei uns ein No-Go”, sagt er. In seinem Beruf
müsse man sich aufeinander verlassen können. 

Im Podcast erzählt Litzen, warum Männer, die Abenteuer erleben wollen,
in seiner Branche falsch sind, wie man als Industriekletterer auf
Unfälle vorbereitet wird und wie er einmal fast das Seil
durchgeschnitten hätte, an dem er hing.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Wenn man Höhenangst hat, ist man in unserem Beruf natürlich falsch – aber wenn man überhaupt keinen Respekt vor der Höhe hat, dann ist man als Industriekletterer auch falsch”, sagt Carsten Litzen.</p><p>Litzen, 45, ist als Quereinsteiger in den Beruf gekommen. Über seine private Leidenschaft für die Kletterei wurde er vor mehr als 20 Jahren Betriebsleiter einer Kletterhalle in Düsseldorf. Damals erhielt er die Anfrage, ob er im Brennraum eines Kohlekraftwerks in 70 Meter Höhe Anbackung von Kohleresten entfernen könne. “Ich hatte wirklich überhaupt keine Vorstellung davon und habe sogar noch gefragt, was ich bezahlen muss, damit ich da mal klettern darf”, sagt Litzen im Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i>.</p><p>2008 gründete er dann die Industriekletter-Firma Move, mittlerweile hat er 14 Mitarbeiter. Unter anderem hing Litzen auch schon am Frankfurter Commerzbank-Tower, dem höchsten Gebäude Deutschlands. “Wenn wir am Commerzbank-Tower arbeiten, sind wir so hoch, da sieht man uns oft gar nicht von unten”, erzählt er im Podcast. </p><p>Sehr gerne würde er auf noch höheren Gebäuden als in Deutschland arbeiten. “Der Endgegner ist natürlich das Burj Khalifa in Dubai, das höchste Gebäude der Welt”, sagt Litzen. “Denen habe ich mal ganz frech angeboten, dass ich da auch einen Tag kostenlos arbeite, wenn ich auf die Spitze darf.”</p><p>Litzens Job ist körperlich anstrengend – zumindest teilweise. "Es ist natürlich was anderes, ob ich jetzt Fenster putze oder schwere Stahlteile an der Fassade demontieren muss”, sagt er. </p><p>Nicht nur muss er körperlich fit sein, er hat auch einen hohen Anspruch daran, wie seine Kolleginnen und Kollegen den Feierabend verbringen: “Natürlich ist es jedem gegönnt, dass er abends mal ein Bierchen trinkt. Aber wenn jemand jeden Abend Alkohol in sich reinkippt oder auch Drogen zu sich nimmt, ist das bei uns ein No-Go”, sagt er. In seinem Beruf müsse man sich aufeinander verlassen können. </p><p>Im Podcast erzählt Litzen, warum Männer, die Abenteuer erleben wollen, in seiner Branche falsch sind, wie man als Industriekletterer auf Unfälle vorbereitet wird und wie er einmal fast das Seil durchgeschnitten hätte, an dem er hing.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36255868" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2a8c76c9-84f0-4beb-ae5b-199d03c2255e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2a8c76c9-84f0-4beb-ae5b-199d03c2255e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Haben Sie noch Respekt vor der Höhe, Herr Litzen?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>Carsten Litzen ist Industriekletterer. Im Arbeitspodcast erzählt er, warum Fensterputzen die leichtere Aufgabe ist – und wie er Stürze vermeidet. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Carsten Litzen ist Industriekletterer. Im Arbeitspodcast erzählt er, warum Fensterputzen die leichtere Aufgabe ist – und wie er Stürze vermeidet. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>176</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">aa2eeb7e-1188-4bd8-b209-4b90edce51ce</guid>
      <title>Wie wird man Feuerwehrfrau, Frau Fandrich?</title>
      <description><![CDATA["Als Frau bei der Feuerwehr gilt man immer noch als Exotin", sagt Linda
Fandrich im Podcast Frisch an die Arbeit. Bei den Berufsfeuerwehren in
Deutschland beträgt der Frauenanteil gerade einmal rund drei Prozent.

Die 39-Jährige arbeitet seit 2020 bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg,
ihr Arbeitsort im Stadtteil Rotherbaum ist eine kombinierte Feuerwehr-
und Rettungswache. Fandrich muss also nicht nur bei Bränden ausrücken,
sondern fährt auch auf dem Rettungswagen mit. "Die Auswahlkriterien für
den Job bei der Feuerwehr sind hart", sagt Fandrich. Man müsse zum
Beispiel sehr sportlich sein. "Die Ausrüstung wiegt um die 25 Kilogramm
und wenn dann der Einsatzort im vierten Stock ist, dann rennt man da
hoch." Auch psychisch sei der Job manchmal anstrengend. "Besonders
schwierig wird es, wenn bei Einsätzen Kinder involviert sind", sagt
Fandrich. Diese Einsätze begleiten sie dann oft eine längere Zeit.
Trotzdem liebe sie ihren Job. "Das war auf jeden Fall die beste
Entscheidung. Und ich würde es auch immer wieder so machen."

Im Podcast erzählt Linda Fandrich zu welchen teilweise skurrilen
Einsätzen sie schon gerufen wurde, warum sie auf dem Löschfahrzeug als
"weiße Wolke" gilt und wie es ist, als Helferin im Einsatz angegriffen
oder beleidigt zu werden. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.   

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Jul 2024 07:56:56 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als Frau bei der Feuerwehr gilt man immer noch als Exotin", sagt Linda Fandrich im Podcast <a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank"><i>Frisch an die Arbeit</i></a>. Bei den Berufsfeuerwehren in Deutschland beträgt der Frauenanteil gerade einmal rund drei Prozent.</p><p>Die 39-Jährige arbeitet seit 2020 bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg, ihr Arbeitsort im Stadtteil Rotherbaum ist eine kombinierte Feuerwehr- und Rettungswache. Fandrich muss also nicht nur bei Bränden ausrücken, sondern fährt auch auf dem Rettungswagen mit. "Die Auswahlkriterien für den Job bei der Feuerwehr sind hart", sagt Fandrich. Man müsse zum Beispiel sehr sportlich sein. "Die Ausrüstung wiegt um die 25 Kilogramm und wenn dann der Einsatzort im vierten Stock ist, dann rennt man da hoch." Auch psychisch sei der Job manchmal anstrengend. "Besonders schwierig wird es, wenn bei Einsätzen Kinder involviert sind", sagt Fandrich. Diese Einsätze begleiten sie dann oft eine längere Zeit. Trotzdem liebe sie ihren Job. "Das war auf jeden Fall die beste Entscheidung. Und ich würde es auch immer wieder so machen."</p><p>Im Podcast erzählt Linda Fandrich zu welchen teilweise skurrilen Einsätzen sie schon gerufen wurde, warum sie auf dem Löschfahrzeug als "weiße Wolke" gilt und wie es ist, als Helferin im Einsatz angegriffen oder beleidigt zu werden. </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.   </i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="27852381" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d152062c-996c-4a85-8e92-ad1538ebecb6/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d152062c-996c-4a85-8e92-ad1538ebecb6&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Feuerwehrfrau, Frau Fandrich?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:29:00</itunes:duration>
      <itunes:summary>Linda Fandrich ist Feuerwehrfrau. Im Podcast erzählt sie, wie sich in einem Männerberuf behauptet und welche Aggressionen Helfer und Rettungskräfte erleben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Linda Fandrich ist Feuerwehrfrau. Im Podcast erzählt sie, wie sich in einem Männerberuf behauptet und welche Aggressionen Helfer und Rettungskräfte erleben.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>175</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e022b3ad-210f-4d4a-bf62-ed26de809651</guid>
      <title>Wie kommt man noch an eine Eigentumswohnung, Herr Kowalski?</title>
      <description><![CDATA["Das Überraschende an meinem Beruf sind die Menschen, die Wohnungen sind
am Ende alle gleich. In Prenzlauer Berg in Berlin kann ich nach 16
Jahren als Immobilienmakler von außen sagen, wie die Grundrisse der
Wohnungen aussehen", sagt der Immobilienmakler Sascha Kowalski im
Podcast Frisch an die Arbeit.

Kowalski, 48, hat "nach dem klassisch abgebrochenen BWL-Studium", wie er
erzählt, "immer irgendwas mit Vertrieb gemacht". Als er dann vor 16
Jahren überraschend gekündigt wurde, bewarb er sich auf eine Stelle als
Makler bei einer Berliner Immobilienfirma. Seitdem arbeitet er dort und
verkauft Wohnungen im Berliner Innenstadtbereich an Menschen, die sie
für sich und ihre Familie brauchen.

Im Arbeitspodcast erklärt Kowalski, warum er auf die übliche Maklerprosa
mit Begriffen wie "Wohnung mit Potenzial" und "lebendigen Vierteln"
verzichtet, weshalb Viertel wie der Wedding in Berlin seiner Ansicht
nach nie so sehr gentrifiziert werden wie andere Gegenden der Stadt und
warum er allen, die eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kaufen
wollen, ganz dringend empfehlen würde, die Protokolle der
Eigentümerversammlungen genau zu lesen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Überraschende an meinem Beruf sind die Menschen, die Wohnungen sind am Ende alle gleich. In Prenzlauer Berg in Berlin kann ich nach 16 Jahren als Immobilienmakler von außen sagen, wie die Grundrisse der Wohnungen aussehen", sagt der Immobilienmakler Sascha Kowalski im Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i>.</p><p>Kowalski, 48, hat "nach dem klassisch abgebrochenen BWL-Studium", wie er erzählt, "immer irgendwas mit Vertrieb gemacht". Als er dann vor 16 Jahren überraschend gekündigt wurde, bewarb er sich auf eine Stelle als Makler bei einer Berliner Immobilienfirma. Seitdem arbeitet er dort und verkauft Wohnungen im Berliner Innenstadtbereich an Menschen, die sie für sich und ihre Familie brauchen.</p><p>Im Arbeitspodcast erklärt Kowalski, warum er auf die übliche Maklerprosa mit Begriffen wie "Wohnung mit Potenzial" und "lebendigen Vierteln" verzichtet, weshalb Viertel wie der Wedding in Berlin seiner Ansicht nach nie so sehr gentrifiziert werden wie andere Gegenden der Stadt und warum er allen, die eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kaufen wollen, ganz dringend empfehlen würde, die Protokolle der Eigentümerversammlungen genau zu lesen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44956524" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/31ca772f-a912-44f3-9fac-d65f61b1a1a8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=31ca772f-a912-44f3-9fac-d65f61b1a1a8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie kommt man noch an eine Eigentumswohnung, Herr Kowalski?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:49</itunes:duration>
      <itunes:summary>Sascha Kowalski arbeitet als Makler in Berlin. Im Podcast erzählt er, worauf man achten sollte, wenn man eine Wohnung kauft. Und verrät, was hinter Maklerfloskeln steckt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sascha Kowalski arbeitet als Makler in Berlin. Im Podcast erzählt er, worauf man achten sollte, wenn man eine Wohnung kauft. Und verrät, was hinter Maklerfloskeln steckt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>174</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">30af3de9-c5f0-48c2-a182-8854516329ef</guid>
      <title>Wie läuft eine Scheidung ruhig ab, Frau Stürmann?</title>
      <description><![CDATA["Es ist erstaunlich, wie wenig Kenntnis darüber besteht, was rechtlich
und wirtschaftlich passiert, wenn man heiratet", sagt Nicole Stürmann im
Podcast Frisch an die Arbeit. Sie ist Scheidungsanwältin und Notarin in
Berlin und hat tausenden Paaren dabei geholfen, einen Ehevertrag zu
schließen oder sich scheiden zu lassen. "Das Glück einer
Scheidungsanwältin besteht darin, Menschen in wesentlichen
Lebenssituationen begleiten zu dürfen." 

Stürmann, 55, ist in Bonn aufgewachsen. Sie hat zunächst
Literaturwissenschaften und Romanistik studiert und nur im Nebenjob in
einer Kanzlei für Familienrecht gearbeitet. Weil ihr diese Arbeit so gut
gefiel, studierte sie zusätzlich Jura und wurde schließlich
Familienrechtlerin und Notarin. Einer ihrer Schwerpunkte ist das
Scheidungsrecht, über das sie in dieser Folge von "Frisch an die Arbeit"
spricht.  

Im Podcast erzählt Stürmann, was in einem Ehevertrag stehen muss und
welche Gesetzesänderungen jeder Ehepartner kennen sollte. Sie berichtet,
wie sie streitende Paare beruhigt und was sie für sich selbst tut, wenn
ihr ein Fall besonders nahe geht.  

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Jun 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist erstaunlich, wie wenig Kenntnis darüber besteht, was rechtlich und wirtschaftlich passiert, wenn man heiratet", sagt Nicole Stürmann im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie ist Scheidungsanwältin und Notarin in Berlin und hat tausenden Paaren dabei geholfen, einen Ehevertrag zu schließen oder sich scheiden zu lassen. "Das Glück einer Scheidungsanwältin besteht darin, Menschen in wesentlichen Lebenssituationen begleiten zu dürfen." </p><p>Stürmann, 55, ist in Bonn aufgewachsen. Sie hat zunächst Literaturwissenschaften und Romanistik studiert und nur im Nebenjob in einer Kanzlei für Familienrecht gearbeitet. Weil ihr diese Arbeit so gut gefiel, studierte sie zusätzlich Jura und wurde schließlich Familienrechtlerin und Notarin. Einer ihrer Schwerpunkte ist das Scheidungsrecht, über das sie in dieser Folge von "Frisch an die Arbeit" spricht.  </p><p>Im Podcast erzählt Stürmann, was in einem Ehevertrag stehen muss und welche Gesetzesänderungen jeder Ehepartner kennen sollte. Sie berichtet, wie sie streitende Paare beruhigt und was sie für sich selbst tut, wenn ihr ein Fall besonders nahe geht.  </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42815737" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1cdfbea4-110a-45d6-9801-3483da7e715b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1cdfbea4-110a-45d6-9801-3483da7e715b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie läuft eine Scheidung ruhig ab, Frau Stürmann?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Nicole Stürmann hilft als Anwältin beim Ehevertrag und der Scheidung. Im Podcast spricht sie darüber, was rechtlich wichtig ist und wann auch sie Hilfe benötigt.
</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Nicole Stürmann hilft als Anwältin beim Ehevertrag und der Scheidung. Im Podcast spricht sie darüber, was rechtlich wichtig ist und wann auch sie Hilfe benötigt.
</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>173</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9335c913-eefd-4f56-8fd8-431da5494b53</guid>
      <title>Wie stressig ist die Arbeit an der Kasse im Supermarkt?</title>
      <description><![CDATA["Manchmal bin ich selber erschrocken, wenn Kunden gerade mal fünf Sachen
auf dem Band haben und der Einkauf doch über 30, 40 Euro liegt", sagt
die Berliner Supermarktkassiererin Astrid Füssler im Podcast Frisch an
die Arbeit. "Früher war das Band schon voller."

Füssler, 54, hat 1986 in der DDR eine Ausbildung zur – wie es damals
hieß – "Fachverkäuferin für Waren des täglichen Bedarfs" absolviert. In
der Wendezeit war sie Fleischwarenverkäuferin, bis sie dann Anfang der
Neunzigerjahre in einen Supermarkt kam, in dem sie heute noch arbeitet
und auch Betriebsrätin ist.

Im Podcast erklärt Füssler, warum es im Einzelhandel seit einem guten
Jahr immer wieder zu Streiks kommt: "Wir wollen, dass die Arbeitgeber
den Einsatz der Mitarbeiter und der Verkäufer in der Pandemiezeit
wertschätzen", sagt sie.

Außerdem erzählt Füssler, warum sie bei Ladendiebstahl oft nichts tun
kann, was sie an Kundinnen und Kunden nervt und warum sie ihren Beruf in
der Rente eher nicht vermissen wird.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 May 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Manchmal bin ich selber erschrocken, wenn Kunden gerade mal fünf Sachen auf dem Band haben und der Einkauf doch über 30, 40 Euro liegt", sagt die Berliner Supermarktkassiererin Astrid Füssler im Podcast Frisch an die Arbeit. "Früher war das Band schon voller."</p><p>Füssler, 54, hat 1986 in der DDR eine Ausbildung zur – wie es damals hieß – "Fachverkäuferin für Waren des täglichen Bedarfs" absolviert. In der Wendezeit war sie Fleischwarenverkäuferin, bis sie dann Anfang der Neunzigerjahre in einen Supermarkt kam, in dem sie heute noch arbeitet und auch Betriebsrätin ist.</p><p>Im Podcast erklärt Füssler, warum es im Einzelhandel seit einem guten Jahr immer wieder zu Streiks kommt: "Wir wollen, dass die Arbeitgeber den Einsatz der Mitarbeiter und der Verkäufer in der Pandemiezeit wertschätzen", sagt sie.</p><p>Außerdem erzählt Füssler, warum sie bei Ladendiebstahl oft nichts tun kann, was sie an Kundinnen und Kunden nervt und warum sie ihren Beruf in der Rente eher nicht vermissen wird.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38941485" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5c2dcef4-fa16-4714-ae6e-e8ef68684970/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5c2dcef4-fa16-4714-ae6e-e8ef68684970&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie stressig ist die Arbeit an der Kasse im Supermarkt?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>Astrid Füssler ist seit mehr als 30 Jahren als Kassiererin. Im Podcast erzählt sie, was sie an Kunden ärgert – und wie sie die gestiegenen Preise im Supermarkt bemerkt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Astrid Füssler ist seit mehr als 30 Jahren als Kassiererin. Im Podcast erzählt sie, was sie an Kunden ärgert – und wie sie die gestiegenen Preise im Supermarkt bemerkt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>172</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1d1463e6-b2a5-4ebf-ac83-a2813c237818</guid>
      <title>Wie schafft man den Absprung aus der rechtsextremen Szene, Fabian Wichmann?</title>
      <description><![CDATA["An uns wenden sich Menschen aus allen Schichten, vom Lehrer über den
Anwalt bis zum Arbeitssuchenden", sagt Fabian Wichmann im Podcast
"Frisch an die Arbeit". Wichmann arbeitet seit 2009 bei der
Aussteigerorganisation Exit-Deutschland. Er hilft Menschen, die sich
lange in rechtsextremen Kreisen bewegt haben, außerhalb der Szene ein
neues Leben aufzubauen. "Am Anfang steht die Reflexion: Wie bin ich dort
hineingekommen? Dann sprechen wir über praktische Dinge: Wie kann die
Sicherheit gewährleistet werden, von der Namensänderung bis zum
Identitätswechsel?", sagt er.

Fabian Wichmann ist Jahrgang 1980 und in den Neunzigerjahren in
Brandenburg aufgewachsen. Damals sei er viel mit Neonazis
aneinandergeraten, erzählt er. Das sei ein Auslöser für seinen heutigen
Job gewesen. Ein Praktikum während seines Studiums bei Exit begeisterte
ihn so, dass er blieb.

Im Podcast erzählt Wichmann, was passieren muss, damit sich Menschen für
einen Ausstieg aus der Szene entscheiden. Wie er auf sein Bauchgefühl
hört, wenn er jemanden – oft jahrelang – begleitet, und wie er damit
umgeht, wenn er, aber auch die Ausstiegswilligen, immer wieder von
Neonazis bedroht und in Gefahr gebracht werden.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 May 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"An uns wenden sich Menschen aus allen Schichten, vom Lehrer über den Anwalt bis zum Arbeitssuchenden", sagt Fabian Wichmann im Podcast "Frisch an die Arbeit". Wichmann arbeitet seit 2009 bei der Aussteigerorganisation Exit-Deutschland. Er hilft Menschen, die sich lange in rechtsextremen Kreisen bewegt haben, außerhalb der Szene ein neues Leben aufzubauen. "Am Anfang steht die Reflexion: Wie bin ich dort hineingekommen? Dann sprechen wir über praktische Dinge: Wie kann die Sicherheit gewährleistet werden, von der Namensänderung bis zum Identitätswechsel?", sagt er.</p><p>Fabian Wichmann ist Jahrgang 1980 und in den Neunzigerjahren in Brandenburg aufgewachsen. Damals sei er viel mit Neonazis aneinandergeraten, erzählt er. Das sei ein Auslöser für seinen heutigen Job gewesen. Ein Praktikum während seines Studiums bei Exit begeisterte ihn so, dass er blieb.</p><p>Im Podcast erzählt Wichmann, was passieren muss, damit sich Menschen für einen Ausstieg aus der Szene entscheiden. Wie er auf sein Bauchgefühl hört, wenn er jemanden – oft jahrelang – begleitet, und wie er damit umgeht, wenn er, aber auch die Ausstiegswilligen, immer wieder von Neonazis bedroht und in Gefahr gebracht werden.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36597317" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/32815e30-c712-4b60-958c-0ca554a8c261/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=32815e30-c712-4b60-958c-0ca554a8c261&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schafft man den Absprung aus der rechtsextremen Szene, Fabian Wichmann?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:04</itunes:duration>
      <itunes:summary>Fabian Wichmann hilft Menschen, aus der rechten Szene auszusteigen. Im Podcast erzählt er, warum das Jahre dauern kann und welche Gefahren seine Arbeit mit sich bringt.  </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Fabian Wichmann hilft Menschen, aus der rechten Szene auszusteigen. Im Podcast erzählt er, warum das Jahre dauern kann und welche Gefahren seine Arbeit mit sich bringt.  </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>171</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b15d44aa-11fb-4f78-9c6d-5f3151a230da</guid>
      <title>Warum so frustriert, Herr Semsrott?</title>
      <description><![CDATA[“Ich hatte am Anfang diese größenwahnsinnige Idee, mit fünf, sechs
Leuten aus dem europäischen Parlament quasi eine Show zu machen”, sagt
Nico Semsrott, 38, Satiriker und aktuell noch Abgeordneter des
Europäischen Parlaments im Podcast Frisch an die Arbeit. “Kleiner ging
es für mich nicht.”

2019 wurde Semsrott, der zuvor als Kabarettist und Comedian aufgetreten
war, ins Europäische Parlament gewählt. Damals als Kandidat der
Satire-Partei Die Partei, aus der er jedoch im Januar 2021 ausgetreten
ist. Seine Amtszeit im EU-Parlament ist nun fast vorbei. Über seine Zeit
als Parlamentarier hat er vor Kurzem das Buch Brüssel sehen und sterben
– Wie ich im Europaparlament meinen Glauben an (fast) alles verloren
habe veröffentlicht.

“Die größte Frustration ist für mich, dass Mächtige so tun, als ob sie
sich selbst kontrollieren”, sagt Semsrott. Doch das stimme nicht. So
würden beispielsweise viele Kosten der Parlamentarier ohne jeden Beleg
erstattet, und Nebeneinkünfte und finanzielle Zuwendungen müssten kaum
offengelegt werden.

Im Podcast erzählt Semsrott, wie er als Abgeordneter an seinem eigenen
Anspruch scheiterte, warum er während seiner Zeit in Brüssel überhaupt
keine privaten Kontakte pflegte – und weshalb er die Europäische Union
trotz allem für eine super Idee hält.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Ich hatte am Anfang diese größenwahnsinnige Idee, mit fünf, sechs Leuten aus dem europäischen Parlament quasi eine Show zu machen”, sagt Nico Semsrott, 38, Satiriker und aktuell noch Abgeordneter des Europäischen Parlaments im Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i>. “Kleiner ging es für mich nicht.”</p><p>2019 wurde Semsrott, der zuvor als Kabarettist und Comedian aufgetreten war, ins Europäische Parlament gewählt. Damals als Kandidat der Satire-Partei Die Partei, aus der er jedoch im Januar 2021 ausgetreten ist. Seine Amtszeit im EU-Parlament ist nun fast vorbei. Über seine Zeit als Parlamentarier hat er vor Kurzem das Buch <i>Brüssel sehen und sterben – Wie ich im Europaparlament meinen Glauben an (fast) alles verloren habe</i> veröffentlicht.</p><p>“Die größte Frustration ist für mich, dass Mächtige so tun, als ob sie sich selbst kontrollieren”, sagt Semsrott. Doch das stimme nicht. So würden beispielsweise viele Kosten der Parlamentarier ohne jeden Beleg erstattet, und Nebeneinkünfte und finanzielle Zuwendungen müssten kaum offengelegt werden.</p><p>Im Podcast erzählt Semsrott, wie er als Abgeordneter an seinem eigenen Anspruch scheiterte, warum er während seiner Zeit in Brüssel überhaupt keine privaten Kontakte pflegte – und weshalb er die Europäische Union trotz allem für eine super Idee hält.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42069272" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/533853c5-08ec-4ea6-af6e-c1f7bad6f348/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=533853c5-08ec-4ea6-af6e-c1f7bad6f348&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum so frustriert, Herr Semsrott?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:46</itunes:duration>
      <itunes:summary>Nico Semsrott sitzt seit 2019 im EU-Parlament. Im Podcast erzählt er von fünf Jahren Frust – etwa darüber, wie freigiebig Kosten der Parlamentarier erstattet würden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Nico Semsrott sitzt seit 2019 im EU-Parlament. Im Podcast erzählt er von fünf Jahren Frust – etwa darüber, wie freigiebig Kosten der Parlamentarier erstattet würden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>170</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cd0ccf39-746a-489d-b3ac-eb2a491f0cbb</guid>
      <title>&quot;Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin&quot;</title>
      <description><![CDATA["Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin"Seit kurzem
hat Aurel Mertz eine eigene Late-Night-Show. Im Podcast erzählt der
Comedian über seinen Alltag als Promi und warum es hilft, um 20 Uhr ins
Bett zu gehen.Sich über andere lustig zu machen, sei weder sympathisch
noch cool. "Man muss mit den Leuten erst einmal auf Augenhöhe kommen –
dann ergibt sich eine Dynamik und man kann auch mal gemeinsam lachen",
sagt der Comedian und Moderator Aurel Mertz, 34, dessen Sendung "Neo
Tropic Tonight" seit Anfang April bei ZDFneo läuft. 

Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt Aurel Mertz, wie sehr ihn volle
Terminkalender stressen und was Trevor Noah mit seiner Karriere zu tun
hat.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de

 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Apr 2024 11:53:40 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin"Seit kurzem hat Aurel Mertz eine eigene Late-Night-Show. Im Podcast erzählt der Comedian über seinen Alltag als Promi und warum es hilft, um 20 Uhr ins Bett zu gehen.Sich über andere lustig zu machen, sei weder sympathisch noch cool. "Man muss mit den Leuten erst einmal auf Augenhöhe kommen – dann ergibt sich eine Dynamik und man kann auch mal gemeinsam lachen", sagt der Comedian und Moderator Aurel Mertz, 34, dessen Sendung "Neo Tropic Tonight" seit Anfang April bei ZDFneo läuft. </p><p>Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt Aurel Mertz, wie sehr ihn volle Terminkalender stressen und was Trevor Noah mit seiner Karriere zu tun hat.</p><p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de</p><p> </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42131610" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8e7d078c-19e8-4b3e-9b16-54fba01b792d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8e7d078c-19e8-4b3e-9b16-54fba01b792d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>&quot;Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Seit kurzem hat Aurel Mertz eine eigene Late-Night-Show. Im Podcast erzählt der Comedian über seinen Alltag als Promi und warum es hilft, um 20 Uhr ins Bett zu gehen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit kurzem hat Aurel Mertz eine eigene Late-Night-Show. Im Podcast erzählt der Comedian über seinen Alltag als Promi und warum es hilft, um 20 Uhr ins Bett zu gehen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>169</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2e90f042-b8da-44e2-bcec-84610d35c110</guid>
      <title>&quot;Wir sind keine Diener&quot;</title>
      <description><![CDATA["Der Kunde oder der Gast in unserem Falle ist nicht der König oder die
Königin. Ich finde es wichtig, dass wir uns der Tatsache bewusst sind,
dass wir keine Diener sind", sagt Juliane Winkler im Podcast "Frisch an
die Arbeit". Sie ist Kellnerin und Restaurantleiterin im Sterne-Lokal
Nobelhart & Schmutzig in Berlin. Außerdem setzt sie sich mit der
Initiative Proud to Kellner dafür ein, dass der Beruf mehr wertgeschätzt
wird. "Wir alle, die in dem Beruf arbeiten, müssen aufhören, immer so
viel darüber zu meckern, sondern auch versuchen, die schönen Seiten nach
außen zu kommunizieren."  

Winkler, 37, ist in Chemnitz aufgewachsen. Ihr Lehramtsstudium brach sie
nach nur wenigen Monaten ab – auch weil ihr ihr Nebenjob als Kellnerin
so viel Spaß gemacht habe, sagt sie. Danach ließ sie sich zur
Restaurantfachfrau ausbilden. Damit habe sie ihre Eltern beruhigen
wollen, denen es wichtig war, dass sie einen Abschluss macht. Im Podcast
erzählt Winkler, was sich ändern muss, damit Berufe in der Gastronomie
wieder beliebter werden. Und wieso ein Schminkkurs ihr als Kellnerin
nicht geholfen hat, um bei den Kundinnen und Kunden besser anzukommen,
ein Sprachtraining hingegen schon.   

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.      

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Kunde oder der Gast in unserem Falle ist nicht der König oder die Königin. Ich finde es wichtig, dass wir uns der Tatsache bewusst sind, dass wir keine Diener sind", sagt Juliane Winkler im Podcast "<a href="https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit" target="_blank">Frisch an die Arbeit"</a>. Sie ist Kellnerin und Restaurantleiterin im Sterne-Lokal Nobelhart & Schmutzig in Berlin. Außerdem setzt sie sich mit der Initiative Proud to Kellner dafür ein, dass der Beruf mehr wertgeschätzt wird. "Wir alle, die in dem Beruf arbeiten, müssen aufhören, immer so viel darüber zu meckern, sondern auch versuchen, die schönen Seiten nach außen zu kommunizieren."  </p><p>Winkler, 37, ist in Chemnitz aufgewachsen. Ihr Lehramtsstudium brach sie nach nur wenigen Monaten ab – auch weil ihr ihr Nebenjob als Kellnerin so viel Spaß gemacht habe, sagt sie. Danach ließ sie sich zur Restaurantfachfrau ausbilden. Damit habe sie ihre Eltern beruhigen wollen, denen es wichtig war, dass sie einen Abschluss macht. Im Podcast erzählt Winkler, was sich ändern muss, damit Berufe in der Gastronomie wieder beliebter werden. Und wieso ein Schminkkurs ihr als Kellnerin nicht geholfen hat, um bei den Kundinnen und Kunden besser anzukommen, ein Sprachtraining hingegen schon.   </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.    </i>  </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34491626" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9df8d34d-ae1c-4d23-a81f-9e12294dfa66/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9df8d34d-ae1c-4d23-a81f-9e12294dfa66&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>&quot;Wir sind keine Diener&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:53</itunes:duration>
      <itunes:summary>Juliane Winkler hat ihr Studium abgebrochen und ist Kellnerin geworden. Im Podcast spricht sie über unverschämte Gäste, fiese Bewertungen und Tricks für gute Laune.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Juliane Winkler hat ihr Studium abgebrochen und ist Kellnerin geworden. Im Podcast spricht sie über unverschämte Gäste, fiese Bewertungen und Tricks für gute Laune.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>168</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">5dfbd589-dd30-4dca-9453-52e33ecd432a</guid>
      <title>Warum ist gutes Brot so teuer, Christa Lutum?</title>
      <description><![CDATA["Brot zu backen ist etwas unglaublich Sinnliches. Ich fühle den Teig –
und wenn man das lang genug macht, dann fühlt man auch, ob das Brot was
wird", sagt die Bäckermeisterin Christa Lutum, 63, im Podcast Frisch an
die Arbeit. Gemeinsam mit Tony Beumer gründete sie 1993 in
Berlin-Kreuzberg die Bio-Bäckerei Beumer & Lutum, die sich in den
folgenden Jahren zu einer Kette mit sechs Filialen und über 170
Verkaufsstellen entwickelte.

2016 verließ Lutum das Unternehmen und backt seitdem wieder in einer
eigenen kleinen Backstube Soluna. Ihre Brote verkauft sie auch
persönlich auf Berliner Wochenmärkten. Nebenberuflich engagiert sie sich
außerdem als sogenannte "Obermeisterin" der Berliner Bäcker-Innung – als
erste Frau in der über 750-jährigen Geschichte, die den Vorsitz
übernommen hat.

Im Podcast erzählt sie, warum sie für ihre Ausbildung als Bäckerin in
den Achtzigerjahren noch eine Ausnahmegenehmigung des
Ministerpräsidenten brauchte. Außerdem spricht sie darüber, warum der
Unterschied zwischen handwerklich gebackenem und industriellem Brot
vielen Kunden schwer zu vermitteln ist und weshalb sie selbst kein
frisches Sauerteigbrot isst.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Mar 2024 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Brot zu backen ist etwas unglaublich Sinnliches. Ich fühle den Teig – und wenn man das lang genug macht, dann fühlt man auch, ob das Brot was wird", sagt die Bäckermeisterin Christa Lutum, 63, im Podcast <i>Frisch an die Arbeit</i>. Gemeinsam mit Tony Beumer gründete sie 1993 in Berlin-Kreuzberg die Bio-Bäckerei Beumer & Lutum, die sich in den folgenden Jahren zu einer Kette mit sechs Filialen und über 170 Verkaufsstellen entwickelte.</p><p>2016 verließ Lutum das Unternehmen und backt seitdem wieder in einer eigenen kleinen Backstube Soluna. Ihre Brote verkauft sie auch persönlich auf Berliner Wochenmärkten. Nebenberuflich engagiert sie sich außerdem als sogenannte "Obermeisterin" der Berliner Bäcker-Innung – als erste Frau in der über 750-jährigen Geschichte, die den Vorsitz übernommen hat.</p><p>Im Podcast erzählt sie, warum sie für ihre Ausbildung als Bäckerin in den Achtzigerjahren noch eine Ausnahmegenehmigung des Ministerpräsidenten brauchte. Außerdem spricht sie darüber, warum der Unterschied zwischen handwerklich gebackenem und industriellem Brot vielen Kunden schwer zu vermitteln ist und weshalb sie selbst kein frisches Sauerteigbrot isst.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37311488" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2f83def2-433b-4e99-a371-91660d5aae74/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2f83def2-433b-4e99-a371-91660d5aae74&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum ist gutes Brot so teuer, Christa Lutum?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:49</itunes:duration>
      <itunes:summary>Christa Lutum hat eine der ersten Bio-Bäckerei-Ketten Deutschlands gegründet. Im Podcast erzählt sie, weshalb sie selbst kein frisches Sauerteigbrot isst. </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Christa Lutum hat eine der ersten Bio-Bäckerei-Ketten Deutschlands gegründet. Im Podcast erzählt sie, weshalb sie selbst kein frisches Sauerteigbrot isst. </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>167</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d6cd3479-28bd-41eb-a614-b633bd7e0adb</guid>
      <title>Wie wird man vom Gangmitglied zum Polizisten, Herr Mollenhauer?</title>
      <description><![CDATA["Als Jugendlicher war ich Teil einer Jugendgang, nie hätte ich gedacht,
dass ich später mal Polizist werde", sagt Jens Mollenhauer. "Doch
irgendwann wollte ich zu den Guten gehören". Vierzig Jahre lang war er
Polizist in Hamburg, eingesetzt unter anderem als verdeckter Ermittler
im Rotlichtmilieu. "Dann wurde das zu gefährlich und ich bin erstmal in
den Innendienst versetzt worden", sagt er.

Doch dort blieb er nicht lange. Zuletzt leitete Mollenhauer bis zu
seiner Pensionierung im Frühjahr 2023 die Jugendschutzeinheit der
Hamburger Polizei. Er kümmerte sich um straffällig gewordene Jugendliche
und sucht dabei immer auch das Gespräch mit den Eltern.  "Ich hatte zum
Beispiel zwei 15-jährige Mädchen auf der Wache, die einen alten Mann
verletzt hatten", erzählt er. Doch als er die Eltern anrief, sagten die
nur: "Keine Zeit".

Wenn Kinder und Jugendliche kriminell werden, liege das oft an
Vernachlässigung oder eigenen Gewalterfahrungen, sagt Mollenhauer.
"Diese Wut im Bauch, die muss dann einfach raus." Er kenne das von sich
selbst aus seiner Jugend. Auch heute noch engagiert sich der 60-Jährige
ehrenamtlich an Schulen und Kindergärten und bietet dort Kurse zur
gewaltfreien Kommunikation und gegen Mobbing an.  

Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, wie er den
Absprung von einer Jugendgang in ein Leben als Polizist geschafft hat.
Und wie schwer es ihm gefallen ist, als Vater von acht Kindern Berufs-
und Familienleben über die Jahre zu vereinen.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als Jugendlicher war ich Teil einer Jugendgang, nie hätte ich gedacht, dass ich später mal Polizist werde", sagt Jens Mollenhauer. "Doch irgendwann wollte ich zu den Guten gehören". Vierzig Jahre lang war er Polizist in Hamburg, eingesetzt unter anderem als verdeckter Ermittler im Rotlichtmilieu. "Dann wurde das zu gefährlich und ich bin erstmal in den Innendienst versetzt worden", sagt er.</p><p>Doch dort blieb er nicht lange. Zuletzt leitete Mollenhauer bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2023 die Jugendschutzeinheit der Hamburger Polizei. Er kümmerte sich um straffällig gewordene Jugendliche und sucht dabei immer auch das Gespräch mit den Eltern.  "Ich hatte zum Beispiel zwei 15-jährige Mädchen auf der Wache, die einen alten Mann verletzt hatten", erzählt er. Doch als er die Eltern anrief, sagten die nur: "Keine Zeit".</p><p>Wenn Kinder und Jugendliche kriminell werden, liege das oft an Vernachlässigung oder eigenen Gewalterfahrungen, sagt Mollenhauer. "Diese Wut im Bauch, die muss dann einfach raus." Er kenne das von sich selbst aus seiner Jugend. Auch heute noch engagiert sich der 60-Jährige ehrenamtlich an Schulen und Kindergärten und bietet dort Kurse zur gewaltfreien Kommunikation und gegen Mobbing an.  </p><p>Im Podcast spricht er mit Host <a href="https://www.zeit.de/autoren/L/Elise_Landschek/index">Elise Landschek</a> darüber, wie er den Absprung von einer Jugendgang in ein Leben als Polizist geschafft hat. Und wie schwer es ihm gefallen ist, als Vater von acht Kindern Berufs- und Familienleben über die Jahre zu vereinen.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="29390352" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/59a54da3-964f-4ad6-8234-3bc95805172a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=59a54da3-964f-4ad6-8234-3bc95805172a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man vom Gangmitglied zum Polizisten, Herr Mollenhauer?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:34</itunes:duration>
      <itunes:summary>Jens Mollenhauer war als Polizist auf Demos in der ersten Reihe dabei. Im Podcast erzählt er, warum das Thema Jugendschutz für ihn das wichtigste ist.
</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Jens Mollenhauer war als Polizist auf Demos in der ersten Reihe dabei. Im Podcast erzählt er, warum das Thema Jugendschutz für ihn das wichtigste ist.
</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>166</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c1ac242f-e093-4551-85b3-919bd8bcacd5</guid>
      <title>Macht Reichtum glücklich, Patric Faßbender?</title>
      <description><![CDATA[“Ich lag im Bett und konnte nicht mehr aufstehen. Als ob man mir einen
Stecker gezogen hätte. Ich lag, glaube ich, 48 Stunden einfach nur da
und war leer”, sagt Toniebox-Erfinder Patric Faßbender im Podcast Frisch
an die Arbeit. Gemeinsam mit Marcus Stahl hat er vor zehn Jahren das
Unternehmen hinter dem Abspielgerät Toniebox gegründet. Heute ist die
Tonies Gmbh mit mehr als 600 Millionen Euro an der Börse bewertet. 

Nach Jahren, in denen es immer nur bergauf zu gehen schien, verkündete
Patric Faßbender Ende 2023 seinen Abschied als CEO und Gründer.
Irgendwann habe er gemerkt, dass er nicht mehr die richtige für die
Chef-Rolle sei, erzählt er im Podcast. “Ich hatte eine Unzufriedenheit,
die sich wie ein Grauschleier über meine Tagesabläufe gelegt hat.” 

Vor seiner Zeit als Gründer arbeitete Faßbender als Kreativ-Direktor in
einer großen Werbeagentur. 2013 kam ihm die Idee für ein Abspielgerät
für Kinder, für das man bunte Figuren auf einen Würfel stellt. 

Im Podcast erzählt Patric Faßbender, warum er gerade jetzt sein
Unternehmen verlässt, warum sein Vermögen ihm wenig bedeutet und was ihm
stattdessen wichtig geworden ist. 

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.    

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Feb 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Ich lag im Bett und konnte nicht mehr aufstehen. Als ob man mir einen Stecker gezogen hätte. Ich lag, glaube ich, 48 Stunden einfach nur da und war leer”, sagt Toniebox-Erfinder Patric Faßbender im Podcast Frisch an die Arbeit. Gemeinsam mit Marcus Stahl hat er vor zehn Jahren das Unternehmen hinter dem Abspielgerät Toniebox gegründet. Heute ist die Tonies Gmbh mit mehr als 600 Millionen Euro an der Börse bewertet. </p><p>Nach Jahren, in denen es immer nur bergauf zu gehen schien, verkündete Patric Faßbender Ende 2023 seinen Abschied als CEO und Gründer. Irgendwann habe er gemerkt, dass er nicht mehr die richtige für die Chef-Rolle sei, erzählt er im Podcast. “Ich hatte eine Unzufriedenheit, die sich wie ein Grauschleier über meine Tagesabläufe gelegt hat.” </p><p>Vor seiner Zeit als Gründer arbeitete Faßbender als Kreativ-Direktor in einer großen Werbeagentur. 2013 kam ihm die Idee für ein Abspielgerät für Kinder, für das man bunte Figuren auf einen Würfel stellt. </p><p>Im Podcast erzählt Patric Faßbender, warum er gerade jetzt sein Unternehmen verlässt, warum sein Vermögen ihm wenig bedeutet und was ihm stattdessen wichtig geworden ist. </p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter </i><a href="mailto:frischandiearbeit@zeit.de" target="_blank"><i>frischandiearbeit@zeit.de</i></a><i>.</i>    </p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39297679" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f49dbad4-1e13-46c4-bd2b-e5221c6b4ecf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f49dbad4-1e13-46c4-bd2b-e5221c6b4ecf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Macht Reichtum glücklich, Patric Faßbender?</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:53</itunes:duration>
      <itunes:summary>Patric Faßbender hat die Toniebox erfunden und nach zehn Jahren den Chef-Posten abgegeben. Im Podcast spricht er über seinen Abschied, einen Burnout und unnötiges Vermögen.  </itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Patric Faßbender hat die Toniebox erfunden und nach zehn Jahren den Chef-Posten abgegeben. Im Podcast spricht er über seinen Abschied, einen Burnout und unnötiges Vermögen.  </itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>165</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0144e9db-2785-4b9f-b7b4-1e9052dcbf9f</guid>
      <title>&quot;Wir erleben eine massive antisemitische Radikalisierung&quot;</title>
      <description><![CDATA[“Seit dem 7. Oktober – dem antisemitischen Terroranschlag der Hamas –
ist alles anders. Weltweit, in Deutschland, aber auch in Berlin. Wir
erleben eine massive antisemitische Radikalisierung”, sagt Samuel
Salzborn, der Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus.

Salzborn, 46, studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und
Rechtswissenschaft in Hannover und promovierte in Köln. In seiner
Habilitation ging es um Antisemitismus-Theorien, anschließend war er
Professor an der Universität Göttingen. Seit 2020 arbeitet Salzborn in
seiner jetzigen Funktion für das Land Berlin und sorgt etwa dafür, dass
Polizei, Verwaltung und Sicherheitsbehörden in Sachen Antisemitismus
geschult werden. Oder auch dafür, das Land Berlin sein „Landeskonzept
zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention“ umsetzt. Auch ist
er Ansprechpartner für jüdische Institutionen. 

Im Podcast erzählt Salzborn, weshalb er in Zeiten von antisemitischen
Übergriffen kaum Feierabend machen kann und warum er denkt, dass sich
Schülerinnen und Schüler in Deutschland verpflichtend im Unterricht mit
Antisemitismus beschäftigen sollten.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (DIE ZEIT)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Seit dem 7. Oktober – dem antisemitischen Terroranschlag der Hamas – ist alles anders. Weltweit, in Deutschland, aber auch in Berlin. Wir erleben eine massive antisemitische Radikalisierung”, sagt Samuel Salzborn, der Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus.</p><p>Salzborn, 46, studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft in Hannover und promovierte in Köln. In seiner Habilitation ging es um Antisemitismus-Theorien, anschließend war er Professor an der Universität Göttingen. Seit 2020 arbeitet Salzborn in seiner jetzigen Funktion für das Land Berlin und sorgt etwa dafür, dass Polizei, Verwaltung und Sicherheitsbehörden in Sachen Antisemitismus geschult werden. Oder auch dafür, das Land Berlin sein „Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention“ umsetzt. Auch ist er Ansprechpartner für jüdische Institutionen. </p><p>Im Podcast erzählt Salzborn, weshalb er in Zeiten von antisemitischen Übergriffen kaum Feierabend machen kann und warum er denkt, dass sich Schülerinnen und Schüler in Deutschland verpflichtend im Unterricht mit Antisemitismus beschäftigen sollten.</p><p><i>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</i></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31774839" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1bacf9ff-0da8-4c31-bcb1-43a0cdaafa66/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1bacf9ff-0da8-4c31-bcb1-43a0cdaafa66&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>&quot;Wir erleben eine massive antisemitische Radikalisierung&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>DIE ZEIT</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>Samuel Salzborn, Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin, erzählt im Podcast, wie er die Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden einschätzt und warum Antisemitismus auf den Lehrplan gehört.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Samuel Salzborn, Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin, erzählt im Podcast, wie er die Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden einschätzt und warum Antisemitismus auf den Lehrplan gehört.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>164</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4ff89e8380c013d919593bc1361567d2</guid>
      <title>Warum streiken Sie immer wieder, Herr Bäselt?</title>
      <description><![CDATA["Wir arbeiten oft sechs Tage die Woche im 10-Stunden-Schichtsystem. Die
Arbeitsbelastung ist einfach enorm hoch", sagt René Bäselt, der als
Zugchef bei der Deutschen Bahn angestellt ist. Gemeinsam mit einer
Kollegin oder einem Kollegen betreut er in den ICE bis zu 1.000
Passagiere, entwertet Fahrkarten oder beantwortet Fragen. Auch bei
Notfällen, wenn es jemanden beispielsweise nicht gut geht, ist er
zuständig.

"In 36 Jahren habe ich drei tödliche Unfälle auf den Gleisen miterlebt,
Suizide waren auch dabei", erzählt er. Ein sehr guter Schnitt sei das,
manche Kollegen müssten drei solcher Fälle im Jahr verkraften. "Das geht
an die Psyche", sagt der 53-Jährige.

Bäselt ist Mitglied der Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer
(GDL), die sich auch für das Bahnpersonal einsetzt. Auch wenn er den
Unmut der Fahrgäste verstehen kann, findet er die häufigen Streiks
wichtig: "Wir müssen uns doch für unsere Rechte einsetzen." Am meisten
ärgert ihn, dass an den Bahnvorstand immer wieder Boni in Millionenhöhe
ausgezahlt werden, während das Personal unter den steigenden
Anforderungen leidet.

Im Podcast erzählt er Host Elise Landschek, wie er mit aggressiven
Fahrgästen umgeht, wie oft er selbst in verspäteten Zügen sitzt und
warum er trotz allem keinen anderen Job machen möchte.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. 

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir arbeiten oft sechs Tage die Woche im 10-Stunden-Schichtsystem. Die Arbeitsbelastung ist einfach enorm hoch", sagt René Bäselt, der als Zugchef bei der Deutschen Bahn angestellt ist. Gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen betreut er in den ICE bis zu 1.000 Passagiere, entwertet Fahrkarten oder beantwortet Fragen. Auch bei Notfällen, wenn es jemanden beispielsweise nicht gut geht, ist er zuständig.  </p>
<p>"In 36 Jahren habe ich drei tödliche Unfälle auf den Gleisen miterlebt, Suizide waren auch dabei", erzählt er. Ein sehr guter Schnitt sei das, manche Kollegen müssten drei solcher Fälle im Jahr verkraften. "Das geht an die Psyche", sagt der 53-Jährige.  </p>
<p>Bäselt ist Mitglied der Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer (GDL), die sich auch für das Bahnpersonal einsetzt. Auch wenn er den Unmut der Fahrgäste verstehen kann, findet er die häufigen Streiks wichtig: "Wir müssen uns doch für unsere Rechte einsetzen." Am meisten ärgert ihn, dass an den Bahnvorstand immer wieder Boni in Millionenhöhe ausgezahlt werden, während das Personal unter den steigenden Anforderungen leidet. </p>
<p>Im Podcast erzählt er Host Elise Landschek, wie er mit aggressiven Fahrgästen umgeht, wie oft er selbst in verspäteten Zügen sitzt und warum er trotz allem keinen anderen Job machen möchte. </p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.  </p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33215028" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b862a4be-1266-4d8f-a9de-62e534ba2d11/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b862a4be-1266-4d8f-a9de-62e534ba2d11&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum streiken Sie immer wieder, Herr Bäselt?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:51</itunes:duration>
      <itunes:summary>René Bäselt ist Zugchef bei der Deutschen Bahn und Mitglied der Bahngewerkschaft GDL. Im Podcast erklärt er, warum er die häufigen Streiks notwendig findet.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>René Bäselt ist Zugchef bei der Deutschen Bahn und Mitglied der Bahngewerkschaft GDL. Im Podcast erklärt er, warum er die häufigen Streiks notwendig findet.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>163</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">849aa14b7d249cd8e6dc8bc3ffff00b2</guid>
      <title>Welches Essen hält uns gesund, Herr Smollich?</title>
      <description><![CDATA[„Wir können das Krebsrisiko ganz stark durch unser Verhalten
beeinflussen, auch durch unsere Ernährung“, sagt der
Ernährungswissenschaftler Martin Smollich im Podcast Frisch an die
Arbeit. Am Institut für Ernährungsmedizin in Lübeck erforscht er, wie
Lebensmittel wirken.

Außerdem hat er ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, welches Essen
schwere Krankheiten verhindern kann. “Essen Sie möglichst viel
Pflanzliches” lautet eine seiner drei Grundregeln.

Martin Smollich studierte Biologie und Pharmazie. Nach dem Studium
erforschte er, wodurch das Risiko für Brustkrebs gesenkt werden kann.
Schnell stellte er fest: Die richtige Ernährung ist entscheidend, nicht
nur bei Brustkrebs, sondern auch um andere Krankheiten wie Demenz oder
Bluthochdruck zu verhindern. Seit 2018 forscht und lehrt er in Lübeck.

Im Podcast erzählt er, warum ihm das Thema Ernährung so wichtig ist,
welche Ratgeber man nicht lesen sollte und wieso ein Stück Sahnetorte
manchmal guttut. Außerdem verrät er, welche Gerichte wirklich gesund
sind – und was er selbst jeden Tag isst.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir können das Krebsrisiko ganz stark durch unser Verhalten beeinflussen, auch durch unsere Ernährung“, sagt der Ernährungswissenschaftler Martin Smollich im Podcast Frisch an die Arbeit. Am Institut für Ernährungsmedizin in Lübeck erforscht er, wie Lebensmittel wirken.  </p>
<p>Außerdem hat er ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, welches Essen schwere Krankheiten verhindern kann. “Essen Sie möglichst viel Pflanzliches” lautet eine seiner drei Grundregeln.  </p>
<p>Martin Smollich studierte Biologie und Pharmazie. Nach dem Studium erforschte er, wodurch das Risiko für Brustkrebs gesenkt werden kann. Schnell stellte er fest: Die richtige Ernährung ist entscheidend, nicht nur bei Brustkrebs, sondern auch um andere Krankheiten wie Demenz oder Bluthochdruck zu verhindern. Seit 2018 forscht und lehrt er in Lübeck.  </p>
<p>Im Podcast erzählt er, warum ihm das Thema Ernährung so wichtig ist, welche Ratgeber man nicht lesen sollte und wieso ein Stück Sahnetorte manchmal guttut. Außerdem verrät er, welche Gerichte wirklich gesund sind – und was er selbst jeden Tag isst. </p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33554331" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ffad9583-b579-4a36-afb1-3441c2ed496d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ffad9583-b579-4a36-afb1-3441c2ed496d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Welches Essen hält uns gesund, Herr Smollich?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Martin Smollich erforscht, welche Lebensmittel Krankheiten verhindern. Im Podcast erzählt er, warum es einfach ist, sich gesund zu ernähren und welchen Studien er traut.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Martin Smollich erforscht, welche Lebensmittel Krankheiten verhindern. Im Podcast erzählt er, warum es einfach ist, sich gesund zu ernähren und welchen Studien er traut.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>162</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b671d37aabcc8cb9a6cfbf69041a23c0</guid>
      <title>Was kann man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen, Herr Lehmann?</title>
      <description><![CDATA["Wenn wir spüren, dass der Saal pianissimo leise ist und alle gebannt
zuhören, oder wenn der Schlussapplaus uns suggeriert: Jungs, das habt
ihr toll gemacht! Dann gibt uns das eine Energie, die uns über viele
Proben trägt", sagt Martin Lehmann. Er leitet den Dresdner Kreuzchor, in
dem 135 Jungen singen. Ob der Chor das Publikum bei einem Auftritt
erreiche, spüre er schon in seinem Rücken, sagt Lehmann. Der 50-Jährige
ist in Dresden aufgewachsen und war in seiner Kindheit selbst
"Kruzianer" – so nennen sich die Sänger des Kreuzchors. Nach dem Abitur
studierte er Chordirigieren an der Dresdner Hochschule für Musik und
leitete anschließend mehrere Mädchen- und Knabenchöre, unter anderem in
Wuppertal und im fränkischen Windsbach. Im Jahr 2022 übernahm er den
mehr als 800 Jahre alten Dresdner Kreuzchor – als 29. Kreuzkantor seit
der Reformation. Im Podcast sagt er, warum ihm schon als Kind bei Bach
die Tränen gekommen sind und was sein damaliger Chorleiter dazu gesagt
hat. Er erzählt, wie man pubertierende Jungs für einen Chor begeistert
und was man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen kann.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn wir spüren, dass der Saal pianissimo leise ist und alle gebannt zuhören, oder wenn der Schlussapplaus uns suggeriert: Jungs, das habt ihr toll gemacht! Dann gibt uns das eine Energie, die uns über viele Proben trägt", sagt Martin Lehmann. Er leitet den Dresdner Kreuzchor, in dem 135 Jungen singen. Ob der Chor das Publikum bei einem Auftritt erreiche, spüre er schon in seinem Rücken, sagt Lehmann. Der 50-Jährige ist in Dresden aufgewachsen und war in seiner Kindheit selbst "Kruzianer" – so nennen sich die Sänger des Kreuzchors. Nach dem Abitur studierte er Chordirigieren an der Dresdner Hochschule für Musik und leitete anschließend mehrere Mädchen- und Knabenchöre, unter anderem in Wuppertal und im fränkischen Windsbach. Im Jahr 2022 übernahm er den mehr als 800 Jahre alten Dresdner Kreuzchor – als 29. Kreuzkantor seit der Reformation. Im Podcast sagt er, warum ihm schon als Kind bei Bach die Tränen gekommen sind und was sein damaliger Chorleiter dazu gesagt hat. Er erzählt, wie man pubertierende Jungs für einen Chor begeistert und was man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen kann.
<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45353467" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/bc420311-3a4d-43cc-bf89-cbb789951c84/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=bc420311-3a4d-43cc-bf89-cbb789951c84&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was kann man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen, Herr Lehmann?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:29</itunes:duration>
      <itunes:summary>Martin Lehmann leitet den Dresdner Kreuzchor. Im Podcast erzählt er, was ihn schon als Kind an Bachs Musik rührte und wie man pubertierende Jungs für Gesang begeistert.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Martin Lehmann leitet den Dresdner Kreuzchor. Im Podcast erzählt er, was ihn schon als Kind an Bachs Musik rührte und wie man pubertierende Jungs für Gesang begeistert.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>161</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">40efa9e53d336b1974c96bf9410d82c2</guid>
      <title>Wie überbringen Sie Todesnachrichten, Oliver Ahrens?</title>
      <description><![CDATA["Idealerweise überbringe ich die Nachricht so schnell und so direkt wie
möglich. Es wird nicht besser, wenn ich lange drumherum rede", sagt
Oliver Ahrens, der ehrenamtlich beim Kriseninterventionsteam des
Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg arbeitet. Die Nachrichten, die der
57-Jährige überbringt, sind die schlimmsten überhaupt. Wenn zum Beispiel
ein Verwandter oder die Ehepartnerin bei einem Unfall verstorben ist,
steht Ahrens vor der Tür, meist zusammen mit der Polizei. Er kümmert
sich um die Angehörigen, tröstet, wo es geht, oder hört einfach zu.
"Mein kürzester Einsatz dauerte eine halbe Stunde, mein längster neun
Stunden. Alles dazwischen ist möglich", erzählt er. 

Hauptberuflich ist Ahrens Systemadministrator in einer Apotheke. Vor 14
Jahren ließ er sich dann beim Roten Kreuz als Helfer für das
Kriseninterventionsteam qualifizieren. Er hilft dort auch Augenzeugen
von Gewalttaten oder Geiseln nach einer Befreiung. Nach einem Einsatz
gehe er gern lange spazieren. "Es kann aber auch sein, dass ich das
abends noch mit ins Bett nehme", sagt er.

Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, warum er sein
Ehrenamt trotz all der Schwere so gern macht. Und welche Hilfe es
wiederum für Helfer wie ihn gibt, das Erlebte zu verarbeiten.

Hinweis: Es geht in dieser Folge um den Tod naher Angehöriger.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Idealerweise überbringe ich die Nachricht so schnell und so direkt wie möglich. Es wird nicht besser, wenn ich lange drumherum rede", sagt Oliver Ahrens, der ehrenamtlich beim Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg arbeitet. Die Nachrichten, die der 57-Jährige überbringt, sind die schlimmsten überhaupt. Wenn zum Beispiel ein Verwandter oder die Ehepartnerin bei einem Unfall verstorben ist, steht Ahrens vor der Tür, meist zusammen mit der Polizei. Er kümmert sich um die Angehörigen, tröstet, wo es geht, oder hört einfach zu. "Mein kürzester Einsatz dauerte eine halbe Stunde, mein längster neun Stunden. Alles dazwischen ist möglich", erzählt er.   </p>
<p>Hauptberuflich ist Ahrens Systemadministrator in einer Apotheke. Vor 14 Jahren ließ er sich dann beim Roten Kreuz als Helfer für das Kriseninterventionsteam qualifizieren. Er hilft dort auch Augenzeugen von Gewalttaten oder Geiseln nach einer Befreiung. Nach einem Einsatz gehe er gern lange spazieren. "Es kann aber auch sein, dass ich das abends noch mit ins Bett nehme", sagt er.  </p>
<p>Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, warum er sein Ehrenamt trotz all der Schwere so gern macht. Und welche Hilfe es wiederum für Helfer wie ihn gibt, das Erlebte zu verarbeiten.  </p>
<p>Hinweis: Es geht in dieser Folge um den Tod naher Angehöriger.  </p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. </p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a>.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31634004" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/55d599c2-8241-4813-a8c4-bc32ea103ed0/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=55d599c2-8241-4813-a8c4-bc32ea103ed0&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie überbringen Sie Todesnachrichten, Oliver Ahrens?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:32:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Oliver Ahrens überbringt Todesnachrichten und kümmert sich um Augenzeugen von Unfällen. Im Podcast erzählt er, wie das seine Sicht auf das Leben verändert hat.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Oliver Ahrens überbringt Todesnachrichten und kümmert sich um Augenzeugen von Unfällen. Im Podcast erzählt er, wie das seine Sicht auf das Leben verändert hat.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>160</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">15120636af0d4accc4851a21fac15fd3</guid>
      <title>Wie schwer ist es, auf Schiffen zu arbeiten, Carlotta Steinhauer?</title>
      <description><![CDATA["Wenn ich die wachhabende Ingenieurin an Bord bin, drehe ich Runden im
Motorraum, kontrolliere die Temperatur, mache Sichtkontrollen auch
darauf, ob irgendwas am Schiff nicht so läuft, wie es laufen sollte",
sagt Carlotta Steinhauer, die als Schiffsingenieurin auf dem Mittelmeer
arbeitet, im Podcast Frisch an die Arbeit.

Steinhauer, 30, hat Nautik studiert und danach mehrere Jahre lang auf
mehr als 200 Meter langen und mehr als 20.000 kilowattstarken
Ostseefähren gearbeitet. "​​An Bord der großen Schiffe findet man schon
noch sehr viel toxische Männlichkeit und auch Rassismus und Sexismus.
Als Frau ist das dann eben ein unangenehmer Arbeitsort" sagt Steinhauer.
Auch deswegen arbeite sie mittlerweile für die
Seenotrettungsorganisation Sea Watch.

Im Podcast erzählt sie, wie ihr Umfeld auf ihre Berufswahl reagierte,
worauf sie als Erstes achtet, wenn sie ein Schiff betritt und warum
viele Frauen irgendwann die Karriere "an Bord" aufgeben.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn ich die wachhabende Ingenieurin an Bord bin, drehe ich Runden im Motorraum, kontrolliere die Temperatur, mache Sichtkontrollen auch darauf, ob irgendwas am Schiff nicht so läuft, wie es laufen sollte", sagt Carlotta Steinhauer, die als Schiffsingenieurin auf dem Mittelmeer arbeitet, im Podcast Frisch an die Arbeit.</p>
<p>Steinhauer, 30, hat Nautik studiert und danach mehrere Jahre lang auf mehr als 200 Meter langen und mehr als 20.000 kilowattstarken Ostseefähren gearbeitet. "​​An Bord der großen Schiffe findet man schon noch sehr viel toxische Männlichkeit und auch Rassismus und Sexismus. Als Frau ist das dann eben ein unangenehmer Arbeitsort" sagt Steinhauer. Auch deswegen arbeite sie mittlerweile für die Seenotrettungsorganisation Sea Watch. </p>
<p>Im Podcast erzählt sie, wie ihr Umfeld auf ihre Berufswahl reagierte, worauf sie als Erstes achtet, wenn sie ein Schiff betritt und warum viele Frauen irgendwann die Karriere "an Bord" aufgeben.</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="40114943" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3e102716-dba4-409c-8b2f-ac6f19a15382/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3e102716-dba4-409c-8b2f-ac6f19a15382&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schwer ist es, auf Schiffen zu arbeiten, Carlotta Steinhauer?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:02</itunes:duration>
      <itunes:summary>Carlotta Steinhauer arbeitet als Schiffsingenieurin. Im Podcast erzählt sie, wie es ist, im Stockdunklen kein Land zu sehen, und was sie zur Seenotrettung brachte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Carlotta Steinhauer arbeitet als Schiffsingenieurin. Im Podcast erzählt sie, wie es ist, im Stockdunklen kein Land zu sehen, und was sie zur Seenotrettung brachte.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>159</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c7312d39259aec0433467c6b152cddbe</guid>
      <title>Wie rettet man Beziehungen, Frau Hoffmann-Bisinger?</title>
      <description><![CDATA["Es ist vor allem wichtig, dass ich neutral bleibe. Das heißt, dass ich
die Not auf beiden Seiten sehe und nicht denke: Okay, das ist der Gute,
das ist die Böse", sagt Ilka Hoffmann-Bisinger, Paartherapeutin im
Podcast Frisch an die Arbeit.

Ilka Hoffmann-Bisinger ging schon in ihrem Psychologie-Studium zum
ersten Mal zur Paartherapie, gemeinsam mit ihrem damaligen Freund. Diese
Therapie sei ein prägendes Erlebnis gewesen, "weil man direkt eine
Rückmeldung von dem anderen bekam". Seit 1991 arbeitet sie selbst als
Therapeutin in Berlin und berät Paare, Gruppen und Familien.

Im Podcast erzählt sie, warum bei streitenden Paaren immer beide
verantwortlich sind, was hilft, wenn ständig dieselben Themen zu
Konflikten führen oder wenn Paare kaum Sex haben. Sie sagt auch, welche
Eigenschaften ihr als Therapeutin helfen – und wie sie es schafft, ihre
eigene Ehe nicht ständig zu analysieren.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es
moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek.
Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist vor allem wichtig, dass ich neutral bleibe. Das heißt, dass ich die Not auf beiden Seiten sehe und nicht denke: Okay, das ist der Gute, das ist die Böse", sagt Ilka Hoffmann-Bisinger, Paartherapeutin im Podcast Frisch an die Arbeit.  </p>
<p>Ilka Hoffmann-Bisinger ging schon in ihrem Psychologie-Studium zum ersten Mal zur Paartherapie, gemeinsam mit ihrem damaligen Freund. Diese Therapie sei ein prägendes Erlebnis gewesen, "weil man direkt eine Rückmeldung von dem anderen bekam". Seit 1991 arbeitet sie selbst als Therapeutin in Berlin und berät Paare, Gruppen und Familien.  </p>
<p>Im Podcast erzählt sie, warum bei streitenden Paaren immer beide verantwortlich sind, was hilft, wenn ständig dieselben Themen zu Konflikten führen oder wenn Paare kaum Sex haben. Sie sagt auch, welche Eigenschaften ihr als Therapeutin helfen – und wie sie es schafft, ihre eigene Ehe nicht ständig zu analysieren.  </p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. </p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42279180" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/73cb8a17-3d07-49d6-9d6f-afd221b5da26/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=73cb8a17-3d07-49d6-9d6f-afd221b5da26&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie rettet man Beziehungen, Frau Hoffmann-Bisinger?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:17</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Psychologin Ilka Hoffmann-Bisinger berät Paare in Krisen. Im Podcast erzählt sie, wann der Job sie frustriert und welcher Trick jede Beziehung glücklicher macht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Psychologin Ilka Hoffmann-Bisinger berät Paare in Krisen. Im Podcast erzählt sie, wann der Job sie frustriert und welcher Trick jede Beziehung glücklicher macht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>158</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b6912c8a7b7d2f00ee8d6d92ee5dbba3</guid>
      <title>Worauf sollte man bei Kosmetikprodukten achten, Ella Vey?</title>
      <description><![CDATA[“Viele Leute denken, wenn sie Kosmetikerin höre: Die macht ein bisschen
Make-up und Nägel. Aber in der Ausbildung lernt man hauptsächlich
Anatomie”, sagt die Kosmetikmeisterin Ella Vey im Podcast “Frisch an die
Arbeit” von ZEIT ONLINE. Man müsse sich mit den Muskeln im Gesicht und
im Körper vertraut machen und natürlich Hauttypen, -zustände und
-erkrankungen erkennen lernen.

Vey, 24, hat eine Ausbildung als zertifizierte Kosmetikerin
abgeschlossen, dazu einen Meister absolviert und betreibt ein
Kosmetikstudio in Berlin-Prenzlauer. Außerdem erklärt sie auf ihrem
Instagram-Account unter anderem, worauf man beim Kauf von Cremes und
Pinseln achten sollte und woran man seriöse Kosmetik erkenne.

Im Podcast erzählt Vey, warum sie es für ein großes Problem hält, dass
die Berufsbezeichnung Kosmetikerin nicht geschützt ist, welche
Hauterkrankung die meisten Menschen hätten und warum Sonnencreme das
beste Anti-Aging-Mittel ist.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Viele Leute denken, wenn sie Kosmetikerin höre: Die macht ein bisschen Make-up und Nägel. Aber in der Ausbildung lernt man hauptsächlich Anatomie”, sagt die Kosmetikmeisterin Ella Vey im Podcast “Frisch an die Arbeit” von ZEIT ONLINE. Man müsse sich mit den Muskeln im Gesicht und im Körper vertraut machen und natürlich Hauttypen, -zustände und -erkrankungen erkennen lernen.</p>
<p>Vey, 24, hat eine Ausbildung als zertifizierte Kosmetikerin abgeschlossen, dazu einen Meister absolviert und betreibt ein Kosmetikstudio in Berlin-Prenzlauer. Außerdem erklärt sie auf ihrem Instagram-Account unter anderem, worauf man beim Kauf von Cremes und Pinseln achten sollte und woran man seriöse Kosmetik erkenne.</p>
<p>Im Podcast erzählt Vey, warum sie es für ein großes Problem hält, dass die Berufsbezeichnung Kosmetikerin nicht geschützt ist, welche Hauterkrankung die meisten Menschen hätten und warum Sonnencreme das beste Anti-Aging-Mittel ist.</p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39693204" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5e44e7aa-4705-4893-bc1f-5f04d745da4f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5e44e7aa-4705-4893-bc1f-5f04d745da4f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Worauf sollte man bei Kosmetikprodukten achten, Ella Vey?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Kosmetikmeisterin Ella Vey erzählt im Podcast, welche Vorurteile über Kosmetikerinnen sie ärgern und unter welcher Hauterkrankung die meisten Menschen leiden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Die Kosmetikmeisterin Ella Vey erzählt im Podcast, welche Vorurteile über Kosmetikerinnen sie ärgern und unter welcher Hauterkrankung die meisten Menschen leiden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>157</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1bb13f30177bae2afe18a69ff42f85c6</guid>
      <title>Was ist dran an den Klischees über Sexarbeit, Undine de Rivière?</title>
      <description><![CDATA["Den wenigsten meiner Kunden geht es nur um eine reine Triebabfuhr",
sagt Undine de Rivière im Podcast Frisch an die Arbeit. "Zu mir kommen
auch Menschen, die Probleme haben, sich zu öffnen, also vom Denken ins
Fühlen zu kommen." Undine de Rivière ist diplomierte Physikerin – und
Sexarbeiterin. Schon ihr Studium finanzierte sie mit Auftritten in
Peepshows. Nach dem Abschluss begann sie, als Prostituierte zu arbeiten,
später eröffnete sie ihr eigenes BDSM-Studio. Inzwischen macht sie den
Job seit fast 30 Jahren. Außerdem engagiert sie sich für die Rechte von
Sexarbeiterinnen. 2013 hat sie dafür den bundesweiten Berufsverband für
erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) mitgegründet. Im Podcast
mit Elise Landschek erzählt sie, warum eine bei ihr gebuchte Session
auch mal mehrere Stunden dauern kann, ob sie dafür schauspielern muss
und warum es ihr wichtig ist, dass Sexarbeit als normaler Beruf
anerkannt wird. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Den wenigsten meiner Kunden geht es nur um eine reine Triebabfuhr", sagt Undine de Rivière im Podcast <em>Frisch an die Arbeit</em>. "Zu mir kommen auch Menschen, die Probleme haben, sich zu öffnen, also vom Denken ins Fühlen zu kommen." Undine de Rivière ist diplomierte Physikerin – und Sexarbeiterin. Schon ihr Studium finanzierte sie mit Auftritten in Peepshows. Nach dem Abschluss begann sie, als Prostituierte zu arbeiten, später eröffnete sie ihr eigenes BDSM-Studio. Inzwischen macht sie den Job seit fast 30 Jahren. Außerdem engagiert sie sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 2013 hat sie dafür den bundesweiten Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) mitgegründet. Im Podcast mit Elise Landschek erzählt sie, warum eine bei ihr gebuchte Session auch mal mehrere Stunden dauern kann, ob sie dafür schauspielern muss und warum es ihr wichtig ist, dass Sexarbeit als normaler Beruf anerkannt wird.
<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37420202" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/67a93785-c0c5-4349-a615-972ed966f189/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=67a93785-c0c5-4349-a615-972ed966f189&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was ist dran an den Klischees über Sexarbeit, Undine de Rivière?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:13</itunes:duration>
      <itunes:summary>Undine de Rivière ist hauptberuflich Domina. Im Podcast erzählt sie, dass es ihren Kunden auch um Nähe geht – und welche Vorurteile über ihren Job sie am meisten nerven.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Undine de Rivière ist hauptberuflich Domina. Im Podcast erzählt sie, dass es ihren Kunden auch um Nähe geht – und welche Vorurteile über ihren Job sie am meisten nerven.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>156</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f4695fbf6c8db5ad500f7fc73c65963a</guid>
      <title>Wie wollen Sie die Menschen mit Klassik erreichen, Igor Levit?</title>
      <description><![CDATA["Bei einem klassischen Konzert sitzt man, das heißt: den Tanz, die
Bewegung, die Körperlichkeit erfährst du innen drin", sagt Igor Levit,
einer der weltweit populärsten Pianisten, im Arbeitspodcast von ZEIT
ONLINE.

Levit, 1987 im heutigen ​​Nischni Nowgorod in Russland geboren, kam 1995
nach Deutschland und war ab 1999 Klavierschüler am Salzburger Mozarteum.
Bereits als 13-Jähriger begann er dann sein Studium an der Hochschule
für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben seinen Konzerten hat Levit
seit 2013 zehn Alben mit Kompositionen von Bach, Beethoven und Busoni
aufgenommen. Gerade Busoni, sagt Levit im Gespräch, sei für ihn immer
"ganz, ganz zentral" gewesen, "als Komponist, als Denker, der für die
Utopie der freien Musik gekämpft hat".

Im Podcast erzählt Levit außerdem, warum er klassische Musik nicht als
konservativ empfindet, was er fühlt, wenn er auf die Bühne tritt und wie
er mit seiner Musik möglichst alle gesellschaftlichen Schichten
erreichen will.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Bei einem klassischen Konzert sitzt man, das heißt: den Tanz, die Bewegung, die Körperlichkeit erfährst du innen drin", sagt Igor Levit, einer der weltweit populärsten Pianisten, im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.</p>
<p>Levit, 1987 im heutigen ​​Nischni Nowgorod in Russland geboren, kam 1995 nach Deutschland und war ab 1999 Klavierschüler am Salzburger Mozarteum. Bereits als 13-Jähriger begann er dann sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben seinen Konzerten hat Levit seit 2013 zehn Alben mit Kompositionen von Bach, Beethoven und Busoni aufgenommen. Gerade Busoni, sagt Levit im Gespräch, sei für ihn immer "ganz, ganz zentral" gewesen, "als Komponist, als Denker, der für die Utopie der freien Musik gekämpft hat".</p>
<p>Im Podcast erzählt Levit außerdem, warum er klassische Musik nicht als konservativ empfindet, was er fühlt, wenn er auf die Bühne tritt und wie er mit seiner Musik möglichst alle gesellschaftlichen Schichten erreichen will. </p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44694912" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ab823b5d-23e3-484e-8e23-2cd45c006e54/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ab823b5d-23e3-484e-8e23-2cd45c006e54&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wollen Sie die Menschen mit Klassik erreichen, Igor Levit?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:48</itunes:duration>
      <itunes:summary>Igor Levit ist einer der populärsten Pianisten weltweit. Im Podcast erzählt er, was er über ein Stück lernt, wenn er es Dutzende Male spielt – und über sich selbst.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Igor Levit ist einer der populärsten Pianisten weltweit. Im Podcast erzählt er, was er über ein Stück lernt, wenn er es Dutzende Male spielt – und über sich selbst.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>155</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2df57f2351b6d7b5987dd7413aaa9a67</guid>
      <title>Wie stressig ist der Job eines Wiesn-Wirts, Michael Käfer?</title>
      <description><![CDATA["Es stresst mich unwahrscheinlich, wenn ich auf eine Veranstaltung komme
und spüre, dass ein Mitarbeiter nicht weiß, von welcher Seite er das
Essen anreichen muss und wie man einen Wein einschenkt", sagt Michael
Käfer, Gastronom und Wiesn-Wirt im Podcast "Frisch an die Arbeit".

Ab Samstag wird der 65-jährige Michael Käfer wieder als Wiesn-Wirt
arbeiten. Das Unternehmen Feinkost Käfer hat der Münchner von seiner
Familie geerbt. Wenn gerade kein Oktoberfest ist, betreibt Michael Käfer
mehrere Delikatessenläden und Restaurants, eines davon im Deutschen
Bundestag in Berlin. Rund 1.250 Veranstaltungen beliefert Feinkost Käfer
jährlich mit eigenem Catering, auf Wunsch organisiert das Unternehmen
sogar ganze Hochzeiten. Um das alles zu stemmen, beschäftigt das
Unternehmen mehr als 1.500 Mitarbeitende. Feinkost Käfer erwirtschaftet
trotz des Fachkräftemangels und der schwierigen Pandemiejahre so viel
Geld wie nie zuvor: Der Jahresumsatz lag zuletzt bei mehr als 200
Millionen Euro.

Im Podcast spricht Michael Käfer darüber, wie er Personal findet und
welchen Rat er seinen Mitarbeitenden gibt, wenn die Gäste mal
unfreundlich sind.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es stresst mich unwahrscheinlich, wenn ich auf eine Veranstaltung komme und spüre, dass ein Mitarbeiter nicht weiß, von welcher Seite er das Essen anreichen muss und wie man einen Wein einschenkt", sagt Michael Käfer, Gastronom und Wiesn-Wirt im Podcast "Frisch an die Arbeit".  </p>
<p>Ab Samstag wird der 65-jährige Michael Käfer wieder als Wiesn-Wirt arbeiten. Das Unternehmen Feinkost Käfer hat der Münchner von seiner Familie geerbt. Wenn gerade kein Oktoberfest ist, betreibt Michael Käfer mehrere Delikatessenläden und Restaurants, eines davon im Deutschen Bundestag in Berlin. Rund 1.250 Veranstaltungen beliefert Feinkost Käfer jährlich mit eigenem Catering, auf Wunsch organisiert das Unternehmen sogar ganze Hochzeiten. Um das alles zu stemmen, beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.500 Mitarbeitende. Feinkost Käfer erwirtschaftet trotz des Fachkräftemangels und der schwierigen Pandemiejahre so viel Geld wie nie zuvor: Der Jahresumsatz lag zuletzt bei mehr als 200 Millionen Euro.  </p>
<p>Im Podcast spricht Michael Käfer darüber, wie er Personal findet und welchen Rat er seinen Mitarbeitenden gibt, wenn die Gäste mal unfreundlich sind. </p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p>
<p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen">[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35324511" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/32cdaa23-ba36-49c5-89fe-91c45195593d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=32cdaa23-ba36-49c5-89fe-91c45195593d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie stressig ist der Job eines Wiesn-Wirts, Michael Käfer?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>Michael Käfer ist als Wiesn-Wirt und Gastronom bekannt. Im Podcast erzählt er, wie er gutes Personal anlockt und warum er das Oktoberfest liebt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Michael Käfer ist als Wiesn-Wirt und Gastronom bekannt. Im Podcast erzählt er, wie er gutes Personal anlockt und warum er das Oktoberfest liebt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>154</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">11ae9a69a8c1efa6300fee925e796a66</guid>
      <title>Wie gefährlich ist das Bergsteigen, Susi Süßmeier?</title>
      <description><![CDATA["Am Berg gibt es immer ein Risiko. Auch wenn ich über einen schmalen
Bergweg gehe, kann ich theoretisch stolpern und dann falle ich tief –
aber die Gefahr, dass ich da tatsächlich stolpere, ist eben nicht sehr
groß", sagt Susi Süßmeier, die in den Alpen als staatlich geprüfte
Bergführerin arbeitet.

Süßmeier, 32, lebt bei Innsbruck in Österreich und begleitet seit 2021
Gäste und Gruppen, vor allem in den Ostalpen, aber auch in Skandinavien.
Gebucht wird sie für komplexe Bergtouren und zum Klettern und sorgt
dabei für die Sicherheit ihrer Kundinnen und Kunden.

Im Podcast erzählt sie, wie man das Risiko eines Weges richtig
einschätzen lernt, warum man als geprüfte Bergführerin 600 Meter lange
Felswände hochklettern können muss – und wie man verhindert, dass man
vor dem Gipfel in einer langen Schlange steht.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Am Berg gibt es immer ein Risiko. Auch wenn ich über einen schmalen Bergweg gehe, kann ich theoretisch stolpern und dann falle ich tief – aber die Gefahr, dass ich da tatsächlich stolpere, ist eben nicht sehr groß", sagt Susi Süßmeier, die in den Alpen als staatlich geprüfte Bergführerin arbeitet.</p>
<p>Süßmeier, 32, lebt bei Innsbruck in Österreich und begleitet seit 2021 Gäste und Gruppen, vor allem in den Ostalpen, aber auch in Skandinavien. Gebucht wird sie für komplexe Bergtouren und zum Klettern und sorgt dabei für die Sicherheit ihrer Kundinnen und Kunden.</p>
<p>Im Podcast erzählt sie, wie man das Risiko eines Weges richtig einschätzen lernt, warum man als geprüfte Bergführerin 600 Meter lange Felswände hochklettern können muss – und wie man verhindert, dass man vor dem Gipfel in einer langen Schlange steht.</p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39674780" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/56443f93-f696-40c2-8d21-4c021a9f74e9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=56443f93-f696-40c2-8d21-4c021a9f74e9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gefährlich ist das Bergsteigen, Susi Süßmeier?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:34</itunes:duration>
      <itunes:summary>Susi Süßmeier begleitet als Bergführerin ihre Gäste auf die höchsten Gipfel der Alpen. Im Podcast erzählt sie, wie man die Gefahren am Berg richtig verstehen lernt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Susi Süßmeier begleitet als Bergführerin ihre Gäste auf die höchsten Gipfel der Alpen. Im Podcast erzählt sie, wie man die Gefahren am Berg richtig verstehen lernt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>153</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">47295619421d24911a1aa5c84837e5c4</guid>
      <title>Was verändert ein Oscar-Gewinn, Volker Bertelmann?</title>
      <description><![CDATA["Vor dem Oscar war mein Leben als Freiberufler von Instabilität
geprägt", sagt der Pianist und Filmmusikkomponist Volker Bertelmann im
Podcast Frisch an die Arbeit. Er habe nie gewusst, was der nächste Monat
bringt und ob er genug zu essen haben würde.

Volker Bertelmann, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Hauschka,
studierte Medizin und Betriebswirtschaftslehre bevor er selbstständiger
Musiker wurde. Sein sehr spezieller Sound machte ihn bekannt. Bertelmann
verfremdet den klassischen Klang seines Flügels analog und elektronisch,
experimentiert dabei mit Gaffa-Tape, Korken und Tischtennisbällen.

Im Jahr 2012 startete er mit dem Soundtrack zu dem Film "Glück" von
Doris Dörrie seine Karriere als Filmmusikkomponist. Für die Musik zu
Edward Bergers Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" gewann Volker
Bertelmann im Jahr 2023 einen Oscar.

Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, weshalb er Beruf
und Freizeit nur schwer trennen kann, warum er sich vorstellen könnte,
in Zukunft auch Mathematiker zu werden und wie eine Krise sein Leben
bereichert hat. Auch ein Klavier wird zu hören sein.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Aug 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor dem Oscar war mein Leben als Freiberufler von Instabilität geprägt", sagt der Pianist und Filmmusikkomponist Volker Bertelmann im Podcast Frisch an die Arbeit. Er habe nie gewusst, was der nächste Monat bringt und ob er genug zu essen haben würde.</p>
<p>Volker Bertelmann, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Hauschka, studierte Medizin und Betriebswirtschaftslehre bevor er selbstständiger Musiker wurde. Sein sehr spezieller Sound machte ihn bekannt. Bertelmann verfremdet den klassischen Klang seines Flügels analog und elektronisch, experimentiert dabei mit Gaffa-Tape, Korken und Tischtennisbällen.   </p>
<p>Im Jahr 2012 startete er mit dem Soundtrack zu dem Film "Glück" von Doris Dörrie seine Karriere als Filmmusikkomponist. Für die Musik zu Edward Bergers Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" gewann Volker Bertelmann im Jahr 2023 einen Oscar.</p>
<p>Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, weshalb er Beruf und Freizeit nur schwer trennen kann, warum er sich vorstellen könnte, in Zukunft auch Mathematiker zu werden und wie eine Krise sein Leben bereichert hat. Auch ein Klavier wird zu hören sein.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36473777" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3a248d17-da6e-4842-b0d4-044356fcefaf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3a248d17-da6e-4842-b0d4-044356fcefaf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was verändert ein Oscar-Gewinn, Volker Bertelmann?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:14</itunes:duration>
      <itunes:summary>Volker Bertelmann komponiert Filmmusik und hat für „Im Westen nichts Neues“ einen Oscar bekommen. Im Podcast erzählt er, wie sich sein Leben seitdem verändert hat.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Volker Bertelmann komponiert Filmmusik und hat für „Im Westen nichts Neues“ einen Oscar bekommen. Im Podcast erzählt er, wie sich sein Leben seitdem verändert hat.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>152</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4f8883428451aaafbee870d060bd4c41</guid>
      <title>Wie ist es, einen Tiger zu verarzten, Frau Hantschmann?</title>
      <description><![CDATA[“Als Kind habe ich mir den Beruf der Tierärztin im Zoo total anders
vorgestellt, im Sinne von: Ich rette jedes Tier, ich werde ganz viele
Tiere streicheln, die Tiere werden mich alle mögen." Die Realität sieht
anders aus, erzählt die Zoo-Tierärztin Anja Hantschmann im Podcast
"Frisch an die Arbeit". “Die Tiere, die einen Tierarzt mit einem
Blasrohr sehen, hassen diesen Menschen.” Hantschmann, 1988 in Leipzig
geboren, arbeitet seit zwei Jahren als Tierärztin und
Forschungskoordinatorin im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Sie kümmert
sich um alle gesundheitlichen Aufgaben, von Karies bei Braunbären über
Impfungen für Tiger bis hin zu Ultraschallbildern von schwangeren
Hirscheberweibchen. Im Podcast erzählt sie, welchen romantischen
Irrtümern selbst Tiermedizin-Studierende oft unterliegen, wie sie eine
Herde der einst fast ausgestorbenen Wisente von Berlin in einen
Nationalpark in Aserbaidschan begleitete und welche Verletzung für
Menschen banal ist – aber für Wildtiere oft den Tod durch Einschläfern
bedeutet.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Aug 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Als Kind habe ich mir den Beruf der Tierärztin im Zoo total anders vorgestellt, im Sinne von: Ich rette jedes Tier, ich werde ganz viele Tiere streicheln, die Tiere werden mich alle mögen." Die Realität sieht anders aus, erzählt die Zoo-Tierärztin Anja Hantschmann im Podcast "Frisch an die Arbeit". “Die Tiere, die einen Tierarzt mit einem Blasrohr sehen, hassen diesen Menschen.”
Hantschmann, 1988 in Leipzig geboren, arbeitet seit zwei Jahren als Tierärztin und Forschungskoordinatorin im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Sie kümmert sich um alle gesundheitlichen Aufgaben, von Karies bei Braunbären über Impfungen für Tiger bis hin zu Ultraschallbildern von schwangeren Hirscheberweibchen.
Im Podcast erzählt sie, welchen romantischen Irrtümern selbst Tiermedizin-Studierende oft unterliegen, wie sie eine Herde der einst fast ausgestorbenen Wisente von Berlin in einen Nationalpark in Aserbaidschan begleitete und welche Verletzung für Menschen banal ist – aber für Wildtiere oft den Tod durch Einschläfern bedeutet.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41923111" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/37061f18-15db-4e56-88bc-0fc0fdaaf0a1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=37061f18-15db-4e56-88bc-0fc0fdaaf0a1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie ist es, einen Tiger zu verarzten, Frau Hantschmann?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>Früher hatte Anja Hantschmann romantische Vorstellungen vom Beruf der Tierärztin. Im Podcast erzählt sie, wie hart der Job im Zoo ist – und warum manche Tiere sie hassen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Früher hatte Anja Hantschmann romantische Vorstellungen vom Beruf der Tierärztin. Im Podcast erzählt sie, wie hart der Job im Zoo ist – und warum manche Tiere sie hassen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>151</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c810dd1fb661bc76b58b0437d21cb549</guid>
      <title>Wie emotional ist der Job eines Geburtsmediziners, Wolfgang Henrich?</title>
      <description><![CDATA[Wir haben da etwas Neues! Der Podcast "Frisch an die Arbeit" von ZEIT
ONLINE wird ab heute von zwei weiteren Hosts moderiert: Elise Landschek,
Autorin und Podcast-Moderatorin von Was Jetzt?, und Hannah Scherkamp,
Redakteurin im Ressort Arbeit von ZEIT ONLINE.

Das Thema des Podcasts bleibt gleich: Wir interviewen Menschen mit
spannenden Berufen über ihre Arbeit. Wir wollen wissen, wie ihr Tag
abläuft, was sie an ihrem Job lieben (und warum), welche Aufgaben sie
nerven und was in ihrer Branche schiefläuft.

Die neue Folge ist mit Wolfgang Henrich, der seit zwölf Jahren die
Klinik für Geburtsmedizin der Berliner Charité leitet. "Ich bin der
Letzte, der den Chef raushängen lässt", sagt Henrich, 61, im Podcast
über seine Aufgaben als Chefarzt. Seit 33 Jahren arbeitet er bereits für
die Berliner Charité. In dieser Zeit sei er bereits für rund 150.000
Geburten verantwortlich gewesen, sagt er.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben da etwas Neues! Der Podcast "Frisch an die Arbeit" von ZEIT ONLINE wird ab heute von zwei weiteren Hosts moderiert: Elise Landschek, Autorin und Podcast-Moderatorin von Was Jetzt?, und Hannah Scherkamp, Redakteurin im Ressort Arbeit von ZEIT ONLINE.</p>
<p>Das Thema des Podcasts bleibt gleich: Wir interviewen Menschen mit spannenden Berufen über ihre Arbeit. Wir wollen wissen, wie ihr Tag abläuft, was sie an ihrem Job lieben (und warum), welche Aufgaben sie nerven und was in ihrer Branche schiefläuft.</p>
<p>Die neue Folge ist mit Wolfgang Henrich, der seit zwölf Jahren die Klinik für Geburtsmedizin der Berliner Charité leitet. "Ich bin der Letzte, der den Chef raushängen lässt", sagt Henrich, 61, im Podcast über seine Aufgaben als Chefarzt. Seit 33 Jahren arbeitet er bereits für die Berliner Charité. In dieser Zeit sei er bereits für rund 150.000 Geburten verantwortlich gewesen, sagt er.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37046990" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/54869847-37c5-42fd-8c64-c3d9ce678d3e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=54869847-37c5-42fd-8c64-c3d9ce678d3e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie emotional ist der Job eines Geburtsmediziners, Wolfgang Henrich?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der Podcast “Frisch an die Arbeit” hat neue Hosts. In der aktuellen Folge erzählt der Chefarzt der Charité-Geburtsklinik, wie er in kritischen Situationen ruhig bleibt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Podcast “Frisch an die Arbeit” hat neue Hosts. In der aktuellen Folge erzählt der Chefarzt der Charité-Geburtsklinik, wie er in kritischen Situationen ruhig bleibt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>150</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b3dff7db6c19e2b85926903ecc1b7c07</guid>
      <title>Sagen Sie alles, was Sie wissen, Steffen Hebestreit?</title>
      <description><![CDATA["Der Kopf ist immer mit einem halben Ohr im Nachrichtenstrom. Ich merke
das oft erst, wenn ich mit der Familie mal wandern gehe und ein, zwei
Tage wirklich gar nicht zu erreichen bin", sagt Steffen Hebestreit im
Podcast "Frisch an die Arbeit".

Hebestreit, 51, ist seit Dezember 2021 einer der drei Sprecherinnen und
Sprecher der deutschen Bundesregierung und Chef des Presse- und
Informationsamtes. Zuvor hatte er jahrelang als Journalist über
Bundespolitik berichtet. Anschließend übernahm er die Pressearbeit für
die damalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi und schließlich für
Olaf Scholz im Finanzministerium.

Im Podcast erzählt er, was selbst Hauptstadtjournalisten nicht über den
politischen Betrieb wissen und wie ihm die Filmreihe "Stirb Langsam"
dabei geholfen hat, die Medienwelt besser zu verstehen. Und er erklärt,
wie es zu einem im Internet bekannten Video kam, in dem er sich vor Olaf
Scholz stellte, um Fragen zum Cum-Ex-Skandal zu unterbinden.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Kopf ist immer mit einem halben Ohr im Nachrichtenstrom. Ich merke das oft erst, wenn ich mit der Familie mal wandern gehe und ein, zwei Tage wirklich gar nicht zu erreichen bin", sagt Steffen Hebestreit im Podcast "Frisch an die Arbeit".</p>
<p>Hebestreit, 51, ist seit Dezember 2021 einer der drei Sprecherinnen und Sprecher der deutschen Bundesregierung und Chef des Presse- und Informationsamtes. Zuvor hatte er jahrelang als Journalist über Bundespolitik berichtet. Anschließend übernahm er die Pressearbeit für die damalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi und schließlich für Olaf Scholz im Finanzministerium.</p>
<p>Im Podcast erzählt er, was selbst Hauptstadtjournalisten nicht über den politischen Betrieb wissen und wie ihm die Filmreihe "Stirb Langsam" dabei geholfen hat, die Medienwelt besser zu verstehen. Und er erklärt, wie es zu einem im Internet bekannten Video kam, in dem er sich vor Olaf Scholz stellte, um Fragen zum Cum-Ex-Skandal zu unterbinden.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45151341" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/176f302f-00e2-414f-872e-d1f8210b7794/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=176f302f-00e2-414f-872e-d1f8210b7794&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Sagen Sie alles, was Sie wissen, Steffen Hebestreit?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:16</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Der Kopf ist immer mit einem halben Ohr im Nachrichtenstrom. Ich merke das oft erst, wenn ich mit der Familie mal wandern gehe und ein, zwei Tage wirklich gar nicht zu erreichen bin&quot;, sagt Steffen Hebestreit im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;.

Hebestreit, 51, ist seit Dezember 2021 einer der drei Sprecherinnen und Sprecher der deutschen Bundesregierung und Chef des Presse- und Informationsamtes. Zuvor hatte er jahrelang als Journalist über Bundespolitik berichtet. Anschließend übernahm er die Pressearbeit für die damalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi und schließlich für Olaf Scholz im Finanzministerium.

Im Podcast erzählt er, was selbst Hauptstadtjournalisten nicht über den politischen Betrieb wissen und wie ihm die Filmreihe &quot;Stirb Langsam&quot; dabei geholfen hat, die Medienwelt besser zu verstehen. Und er erklärt, wie es zu einem im Internet bekannten Video kam, in dem er sich vor Olaf Scholz stellte, um Fragen zum Cum-Ex-Skandal zu unterbinden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Der Kopf ist immer mit einem halben Ohr im Nachrichtenstrom. Ich merke das oft erst, wenn ich mit der Familie mal wandern gehe und ein, zwei Tage wirklich gar nicht zu erreichen bin&quot;, sagt Steffen Hebestreit im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;.

Hebestreit, 51, ist seit Dezember 2021 einer der drei Sprecherinnen und Sprecher der deutschen Bundesregierung und Chef des Presse- und Informationsamtes. Zuvor hatte er jahrelang als Journalist über Bundespolitik berichtet. Anschließend übernahm er die Pressearbeit für die damalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi und schließlich für Olaf Scholz im Finanzministerium.

Im Podcast erzählt er, was selbst Hauptstadtjournalisten nicht über den politischen Betrieb wissen und wie ihm die Filmreihe &quot;Stirb Langsam&quot; dabei geholfen hat, die Medienwelt besser zu verstehen. Und er erklärt, wie es zu einem im Internet bekannten Video kam, in dem er sich vor Olaf Scholz stellte, um Fragen zum Cum-Ex-Skandal zu unterbinden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>149</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">45b07223a97099d838882cf5f6daad4d</guid>
      <title>Wie entstehen neue Radwege, Martin Blum?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt in Wien einmal im Jahr eine große Fahrradparade um die
Ringstraße. Wenn man da mitfährt, ist es so faszinierend, wie man sich
plötzlich in normaler Lautstärke unterhalten kann. Man hört die Vögel
zwitschern von den Bäumen, wo normalerweise dreispurig Autos dahin
brausen", sagt der Leiter der städtischen Wiener Mobilitätsagentur,
Martin Blum im Podcast Frisch an die Arbeit.

Mit seiner Agentur setzt sich Blum, 47, seit zwölf Jahren dafür ein,
dass Wien die Verkehrswende schafft. Das Team unterstützt die Stadt
beispielsweise mit Kampagnen für neue Radwege oder Fußgängerzonen und
kümmert sich um Kritik, meistens von Autofahrern. Ähnlich wie in Paris,
New York, Montreal und Malmö sind auch in Wien in den letzten zehn
Jahren immer mehr möglichst sichere Fahrradwege entstanden. Allein in
diesem Jahr seien es 50 Projekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 20
Kilometern, die seine Agentur mitgeplant habe, sagt Blum.

Im Podcast erzählt er, wie er mit Protesten von Autofahrern umgeht und
warum er mit seinem "städtischen Startup", wie Blum die Agentur nennt,
erst einmal Werbung für das Fahrradfahren machen musste. Außerdem:
Welchen Weg man in Wien unbedingt mit dem Rad fahren sollte.

"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das
Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt in Wien einmal im Jahr eine große Fahrradparade um die Ringstraße. Wenn man da mitfährt, ist es so faszinierend, wie man sich plötzlich in normaler Lautstärke unterhalten kann. Man hört die Vögel zwitschern von den Bäumen, wo normalerweise dreispurig Autos dahin brausen", sagt der Leiter der städtischen Wiener Mobilitätsagentur, Martin Blum im Podcast Frisch an die Arbeit.</p>
<p>Mit seiner Agentur setzt sich Blum, 47, seit zwölf Jahren dafür ein, dass Wien die Verkehrswende schafft. Das Team unterstützt die Stadt beispielsweise mit Kampagnen für neue Radwege oder Fußgängerzonen und kümmert sich um Kritik, meistens von Autofahrern. Ähnlich wie in Paris, New York, Montreal und Malmö sind auch in Wien in den letzten zehn Jahren immer mehr möglichst sichere Fahrradwege entstanden. Allein in diesem Jahr seien es 50 Projekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 20 Kilometern, die seine Agentur mitgeplant habe, sagt Blum.</p>
<p>Im Podcast erzählt er, wie er mit Protesten von Autofahrern umgeht und warum er mit seinem "städtischen Startup", wie Blum die Agentur nennt, erst einmal Werbung für das Fahrradfahren machen musste. Außerdem: Welchen Weg man in Wien unbedingt mit dem Rad fahren sollte.</p>
<p>"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37331430" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2768094a-cb91-4785-acec-b31dc64d73a7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2768094a-cb91-4785-acec-b31dc64d73a7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie entstehen neue Radwege, Martin Blum?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt in Wien einmal im Jahr eine große Fahrradparade um die Ringstraße. Wenn man da mitfährt, ist es so faszinierend, wie man sich plötzlich in normaler Lautstärke unterhalten kann. Man hört die Vögel zwitschern von den Bäumen, wo normalerweise dreispurig Autos dahin brausen&quot;, sagt der Leiter der städtischen Wiener Mobilitätsagentur, Martin Blum im Podcast Frisch an die Arbeit.

Mit seiner Agentur setzt sich Blum, 47, seit zwölf Jahren dafür ein, dass Wien die Verkehrswende schafft. Das Team unterstützt die Stadt beispielsweise mit Kampagnen für neue Radwege oder Fußgängerzonen und kümmert sich um Kritik, meistens von Autofahrern. Ähnlich wie in Paris, New York, Montreal und Malmö sind auch in Wien in den letzten zehn Jahren immer mehr möglichst sichere Fahrradwege entstanden. Allein in diesem Jahr seien es 50 Projekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 20 Kilometern, die seine Agentur mitgeplant habe, sagt Blum. 

Im Podcast erzählt er, wie er mit Protesten von Autofahrern umgeht und warum er mit seinem &quot;städtischen Startup&quot;, wie Blum die Agentur nennt, erst einmal Werbung für das Fahrradfahren machen musste. Außerdem: Welchen Weg man in Wien unbedingt mit dem Rad fahren sollte. 

&quot;Frisch an die Arbeit&quot; wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt in Wien einmal im Jahr eine große Fahrradparade um die Ringstraße. Wenn man da mitfährt, ist es so faszinierend, wie man sich plötzlich in normaler Lautstärke unterhalten kann. Man hört die Vögel zwitschern von den Bäumen, wo normalerweise dreispurig Autos dahin brausen&quot;, sagt der Leiter der städtischen Wiener Mobilitätsagentur, Martin Blum im Podcast Frisch an die Arbeit.

Mit seiner Agentur setzt sich Blum, 47, seit zwölf Jahren dafür ein, dass Wien die Verkehrswende schafft. Das Team unterstützt die Stadt beispielsweise mit Kampagnen für neue Radwege oder Fußgängerzonen und kümmert sich um Kritik, meistens von Autofahrern. Ähnlich wie in Paris, New York, Montreal und Malmö sind auch in Wien in den letzten zehn Jahren immer mehr möglichst sichere Fahrradwege entstanden. Allein in diesem Jahr seien es 50 Projekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 20 Kilometern, die seine Agentur mitgeplant habe, sagt Blum. 

Im Podcast erzählt er, wie er mit Protesten von Autofahrern umgeht und warum er mit seinem &quot;städtischen Startup&quot;, wie Blum die Agentur nennt, erst einmal Werbung für das Fahrradfahren machen musste. Außerdem: Welchen Weg man in Wien unbedingt mit dem Rad fahren sollte. 

&quot;Frisch an die Arbeit&quot; wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>148</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">55a45d426bf815172151c0d669c78ee8</guid>
      <title>Was wünschen Sie sich von Menschen ohne Behinderung, Mirjam Prahst Martinez?</title>
      <description><![CDATA["Ich habe das Gefühl, dass der Behindertensport nicht so ernst genommen
wird wie der normale Sport. Dabei leisten wir genauso viel wie alle
anderen", sagt die Sportlerin Mirjam Prahst Martinez im Podcast Frisch
an die Arbeit.

Die 36-jährige Prahst Martinez schwimmt, seit sie sechs Jahre alt ist.
Seit sie neun ist, nimmt sie an Wettkämpfen teil. Sie ist mehrfache
Deutsche Meisterin, Europameisterin und wurde 2018 von ihrem Verein
Hannover 96 zur Sportlerin des Jahres gewählt. Außerdem trat sie in der
Vox-Datingshow Besonders verliebt auf. Bei den Weltspielen der Special
Olympics in Berlin will sie im Juni Weltmeisterin werden.

Im Podcast spricht sie darüber, wie sie mit spastischen Anfällen umgeht
und wie sie einmal beinahe für die deutsche
Parabadminton-Nationalmannschaft trainiert hätte. Außerdem: wie die
Gesellschaft ihrer Meinung nach mit Menschen mit Behinderungen umgehen
sollte. _ "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag
veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de._

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Jun 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich habe das Gefühl, dass der Behindertensport nicht so ernst genommen wird wie der normale Sport. Dabei leisten wir genauso viel wie alle anderen", sagt die Sportlerin Mirjam Prahst Martinez im Podcast <em>Frisch an die Arbeit</em>.</p>
<p>Die 36-jährige Prahst Martinez schwimmt, seit sie sechs Jahre alt ist. Seit sie neun ist, nimmt sie an Wettkämpfen teil. Sie ist mehrfache Deutsche Meisterin, Europameisterin und wurde 2018 von ihrem Verein Hannover 96 zur Sportlerin des Jahres gewählt. Außerdem trat sie in der Vox-Datingshow <em>Besonders verliebt</em> auf. Bei den Weltspielen der Special Olympics in Berlin will sie im Juni Weltmeisterin werden.</p>
<p>Im Podcast spricht sie darüber, wie sie mit spastischen Anfällen umgeht und wie sie einmal beinahe für die deutsche Parabadminton-Nationalmannschaft trainiert hätte. Außerdem: wie die Gesellschaft ihrer Meinung nach mit Menschen mit Behinderungen umgehen sollte.
_
"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de._</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35144226" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/873d4682-4522-4020-9574-5f92ec7df475/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=873d4682-4522-4020-9574-5f92ec7df475&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was wünschen Sie sich von Menschen ohne Behinderung, Mirjam Prahst Martinez?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:51</itunes:duration>
      <itunes:summary></itunes:summary>
      <itunes:subtitle></itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>147</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">04f94eaf8d55771383c42c93431f9a05</guid>
      <title>Wie ist es, plötzlich Popstar zu sein, Danger Dan?</title>
      <description><![CDATA[“Ich habe immer gedacht, es wäre schön, wenn ich von Musik leben könnte,
aber dieser Erfolg ist größer als alles, von dem ich je geträumt habe.
Es gab oft Momente, in denen ich gedacht habe: Ach du Schande, was
passiert gerade!?”, sagt der Musiker, Rapper und Pianist Danger Dan im
Podcast Frisch an die Arbeit. Danger Dan, 40, heißt bürgerlich Daniel
Pongratz und wurde als Mitglied der linken Rapgruppe Antilopen Gang
bekannt. Sein 2021 erschienenes Soloalbum "Das ist alles von der
Kunstfreiheit gedeckt" stand 35 Wochen in den Albumcharts und schaffte
es dort auch auf Platz eins. Im Podcast spricht er darüber, wie sein
Soloalbum ihn und seine Band vor der Insolvenz rettete und welchen Tipp
ihm sein Freund Igor Levit für das Klavierspielen gab. Außerdem: Wie
Danger Dan sich einmal mit einem Halbjahreszeugnis der elften Klasse in
eine niederländische Hochschule hinein mogelte.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 May 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Ich habe immer gedacht, es wäre schön, wenn ich von Musik leben könnte, aber dieser Erfolg ist größer als alles, von dem ich je geträumt habe. Es gab oft Momente, in denen ich gedacht habe: Ach du Schande, was passiert gerade!?”, sagt der Musiker, Rapper und Pianist Danger Dan im Podcast Frisch an die Arbeit. Danger Dan, 40, heißt bürgerlich Daniel Pongratz und wurde als Mitglied der linken Rapgruppe Antilopen Gang bekannt. Sein 2021 erschienenes Soloalbum "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" stand 35 Wochen in den Albumcharts und schaffte es dort auch auf Platz eins. Im Podcast spricht er darüber, wie sein Soloalbum ihn und seine Band vor der Insolvenz rettete und welchen Tipp ihm sein Freund Igor Levit für das Klavierspielen gab. Außerdem: Wie Danger Dan sich einmal mit einem Halbjahreszeugnis der elften Klasse in eine niederländische Hochschule hinein mogelte.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43545188" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9fcc65b7-65a4-4b45-842b-de4127e8bda8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9fcc65b7-65a4-4b45-842b-de4127e8bda8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie ist es, plötzlich Popstar zu sein, Danger Dan?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:36</itunes:duration>
      <itunes:summary>“Ich habe immer gedacht, es wäre schön, wenn ich von Musik leben könnte, aber dieser Erfolg ist größer als alles, von dem ich je geträumt habe. Es gab oft Momente, in denen ich gedacht habe: Ach du Schande, was passiert gerade!?”, sagt der Musiker, Rapper und Pianist Danger Dan im Podcast Frisch an die Arbeit.
Danger Dan, 40, heißt bürgerlich Daniel Pongratz und wurde als Mitglied der linken Rapgruppe Antilopen Gang bekannt. Sein 2021 erschienenes Soloalbum &quot;Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt&quot; stand 35 Wochen in den Albumcharts und schaffte es dort auch auf Platz eins.
Im Podcast spricht er darüber, wie sein Soloalbum ihn und seine Band vor der Insolvenz rettete und welchen Tipp ihm sein Freund Igor Levit für das Klavierspielen gab. Außerdem: Wie Danger Dan sich einmal mit einem Halbjahreszeugnis der elften Klasse in eine niederländische Hochschule hinein mogelte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>“Ich habe immer gedacht, es wäre schön, wenn ich von Musik leben könnte, aber dieser Erfolg ist größer als alles, von dem ich je geträumt habe. Es gab oft Momente, in denen ich gedacht habe: Ach du Schande, was passiert gerade!?”, sagt der Musiker, Rapper und Pianist Danger Dan im Podcast Frisch an die Arbeit.
Danger Dan, 40, heißt bürgerlich Daniel Pongratz und wurde als Mitglied der linken Rapgruppe Antilopen Gang bekannt. Sein 2021 erschienenes Soloalbum &quot;Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt&quot; stand 35 Wochen in den Albumcharts und schaffte es dort auch auf Platz eins.
Im Podcast spricht er darüber, wie sein Soloalbum ihn und seine Band vor der Insolvenz rettete und welchen Tipp ihm sein Freund Igor Levit für das Klavierspielen gab. Außerdem: Wie Danger Dan sich einmal mit einem Halbjahreszeugnis der elften Klasse in eine niederländische Hochschule hinein mogelte.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>146</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0f0f029d994eafda3de42ec1a57a0614</guid>
      <title>Wie enttarnt man eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes, Lilith Wittmann?</title>
      <description><![CDATA["Als ich angefangen habe, mich mit Geheimdiensten und dem
Verfassungsschutz zu beschäftigen, gab es natürlich so eine Phase, wo
ich das selbst ein bisschen krass fand und dachte: Was ist eigentlich,
wenn das Leute nicht so cool finden?", erzählt die Hackerin und
IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann im Podcast Frisch an die Arbeit.
Wittmann, 28, hat mit 16 Jahren die Schule abgebrochen, um Software zu
entwickeln und mit Datenbanken zu arbeiten. Sie hat schon mehrfach
eklatante Sicherheitslücken aufgedeckt, etwa in der Corona-Tracking-App
Luca des Fantastische-Vier-Rappers Smudo und in der Wahlkampf-App CDU
connect. Dort waren private Daten ungesichert gespeichert worden.
Wittmann hat zudem die zunächst nicht downloadbaren Abiturprüfungen in
NRW im April öffentlich gemacht – und eine Tarnorganisation des
Verfassungsschutzes entdeckt. Im Podcast spricht sie darüber, weshalb es
in mehreren Behörden Arbeitsgruppen mit dem Namen "Lilith Wittmann" gab
und was die größten Gefahren bei der Digitalisierung des Staates sind.
Außerdem: Warum Hacken oft nur bedeutet, zu Hause zu sitzen und zu
recherchieren.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 May 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als ich angefangen habe, mich mit Geheimdiensten und dem Verfassungsschutz zu beschäftigen, gab es natürlich so eine Phase, wo ich das selbst ein bisschen krass fand und dachte: Was ist eigentlich, wenn das Leute nicht so cool finden?", erzählt die Hackerin und IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann im Podcast Frisch an die Arbeit. Wittmann, 28, hat mit 16 Jahren die Schule abgebrochen, um Software zu entwickeln und mit Datenbanken zu arbeiten. Sie hat schon mehrfach eklatante Sicherheitslücken aufgedeckt, etwa in der Corona-Tracking-App Luca des Fantastische-Vier-Rappers Smudo und in der Wahlkampf-App CDU connect. Dort waren private Daten ungesichert gespeichert worden. Wittmann hat zudem die zunächst nicht downloadbaren Abiturprüfungen in NRW im April öffentlich gemacht – und eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes entdeckt. Im Podcast spricht sie darüber, weshalb es in mehreren Behörden Arbeitsgruppen mit dem Namen "Lilith Wittmann" gab und was die größten Gefahren bei der Digitalisierung des Staates sind. Außerdem: Warum Hacken oft nur bedeutet, zu Hause zu sitzen und zu recherchieren.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44776950" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1ccf2b76-f082-40e5-a722-c11fc5ec6c7f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1ccf2b76-f082-40e5-a722-c11fc5ec6c7f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie enttarnt man eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes, Lilith Wittmann?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:53</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Als ich angefangen habe, mich mit Geheimdiensten und dem Verfassungsschutz zu beschäftigen, gab es natürlich so eine Phase, wo ich das selbst ein bisschen krass fand und dachte: Was ist eigentlich, wenn das Leute nicht so cool finden?&quot;, erzählt die Hackerin und IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann im Podcast Frisch an die Arbeit.
Wittmann, 28, hat mit 16 Jahren die Schule abgebrochen, um Software zu entwickeln und mit Datenbanken zu arbeiten. Sie hat schon mehrfach eklatante Sicherheitslücken aufgedeckt, etwa in der Corona-Tracking-App Luca des Fantastische-Vier-Rappers Smudo und in der Wahlkampf-App CDU connect. Dort waren private Daten ungesichert gespeichert worden. Wittmann hat zudem die zunächst nicht downloadbaren Abiturprüfungen in NRW im April öffentlich gemacht – und eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes entdeckt.
Im Podcast spricht sie darüber, weshalb es in mehreren Behörden Arbeitsgruppen mit dem Namen &quot;Lilith Wittmann&quot; gab und was die größten Gefahren bei der Digitalisierung des Staates sind. Außerdem: Warum Hacken oft nur bedeutet, zu Hause zu sitzen und zu recherchieren.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Als ich angefangen habe, mich mit Geheimdiensten und dem Verfassungsschutz zu beschäftigen, gab es natürlich so eine Phase, wo ich das selbst ein bisschen krass fand und dachte: Was ist eigentlich, wenn das Leute nicht so cool finden?&quot;, erzählt die Hackerin und IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann im Podcast Frisch an die Arbeit.
Wittmann, 28, hat mit 16 Jahren die Schule abgebrochen, um Software zu entwickeln und mit Datenbanken zu arbeiten. Sie hat schon mehrfach eklatante Sicherheitslücken aufgedeckt, etwa in der Corona-Tracking-App Luca des Fantastische-Vier-Rappers Smudo und in der Wahlkampf-App CDU connect. Dort waren private Daten ungesichert gespeichert worden. Wittmann hat zudem die zunächst nicht downloadbaren Abiturprüfungen in NRW im April öffentlich gemacht – und eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes entdeckt.
Im Podcast spricht sie darüber, weshalb es in mehreren Behörden Arbeitsgruppen mit dem Namen &quot;Lilith Wittmann&quot; gab und was die größten Gefahren bei der Digitalisierung des Staates sind. Außerdem: Warum Hacken oft nur bedeutet, zu Hause zu sitzen und zu recherchieren.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>145</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">615105298f8e612aa049dbe255c21bbb</guid>
      <title>Wie wehrt man sich gegen irakische Sicherheitsbehörden, Jaafar Abdul Karim?</title>
      <description><![CDATA[“Wir sagen nicht im Vorhinein, dass es kontrovers werden soll. Es wird
kontrovers durch das, was wir ansprechen”, sagt Jaafar Abdul Karim im
Podcast Frisch an die Arbeit. Er moderiert die Polit-Talkshow Jaafar
Talk, die im arabischen Programm der Deutschen Welle gezeigt wird.

Erst im Februar hatten Karim und sein Team den Irak kurzfristig
verlassen müssen, nachdem sie von irakischen Sicherheitsbehörden bedroht
und verfolgt wurden. “Ich kenne das von anderen Journalist:innen, über
die ich berichtet habe”, sagt Karim. Plötzlich war er selbst betroffen
und mittendrin. Das sei ein krasses Gefühl gewesen. “Jetzt weiß ich, wie
sich das anfühlt, wenn du mundtot gemacht werden sollst.”

Karim, 41, wurde als Sohn einer libanesischen Familie im
westafrikanischen Monrovia in Liberia geboren, studierte
Medieninformatik an der TU Dresden und arbeitete als Reporter für die
Deutsche Welle. Ab dem Jahr 2011 moderierte er dort die Sendung die
Jugendsendung Shababtalk, seit 2019 Jaafar Talk.

Im Podcast spricht er über seinen Drang nach Freiheit, seine Bekanntheit
unter arabischen Muttersprachlern in Deutschland und wie er rasende
Gedanken beim Schwimmen abschaltet. Und weshalb er bald wieder für seine
Sendung in den Irak reisen will – auch wenn das für ihn gefährlich ist.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Wir sagen nicht im Vorhinein, dass es kontrovers werden soll. Es wird kontrovers durch das, was wir ansprechen”, sagt Jaafar Abdul Karim im Podcast Frisch an die Arbeit. Er moderiert die Polit-Talkshow Jaafar Talk, die im arabischen Programm der Deutschen Welle gezeigt wird.</p>
<p>Erst im Februar hatten Karim und sein Team den Irak kurzfristig verlassen müssen, nachdem sie von irakischen Sicherheitsbehörden bedroht und verfolgt wurden. “Ich kenne das von anderen Journalist:innen, über die ich berichtet habe”, sagt Karim. Plötzlich war er selbst betroffen und mittendrin. Das sei ein krasses Gefühl gewesen. “Jetzt weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn du mundtot gemacht werden sollst.”</p>
<p>Karim, 41, wurde als Sohn einer libanesischen Familie im westafrikanischen Monrovia in Liberia geboren, studierte Medieninformatik an der TU Dresden und arbeitete als Reporter für die Deutsche Welle. Ab dem Jahr 2011 moderierte er dort die Sendung die Jugendsendung Shababtalk, seit 2019 Jaafar Talk.</p>
<p>Im Podcast spricht er über seinen Drang nach Freiheit, seine Bekanntheit unter arabischen Muttersprachlern in Deutschland und wie er rasende Gedanken beim Schwimmen abschaltet. Und weshalb er bald wieder für seine Sendung in den Irak reisen will – auch wenn das für ihn gefährlich ist.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45812842" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/01c073cd-152f-4af7-8280-3edcd39f51ab/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=01c073cd-152f-4af7-8280-3edcd39f51ab&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wehrt man sich gegen irakische Sicherheitsbehörden, Jaafar Abdul Karim?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>“Wir sagen nicht im Vorhinein, dass es kontrovers werden soll. Es wird kontrovers durch das, was wir ansprechen”, sagt Jaafar Abdul Karim im Podcast Frisch an die Arbeit. Er moderiert die Polit-Talkshow Jaafar Talk, die im arabischen Programm der Deutschen Welle gezeigt wird.

Erst im Februar hatten Karim und sein Team den Irak kurzfristig verlassen müssen, nachdem sie von irakischen Sicherheitsbehörden bedroht und verfolgt wurden. “Ich kenne das von anderen Journalist:innen, über die ich berichtet habe”, sagt Karim. Plötzlich war er selbst betroffen und mittendrin. Das sei ein krasses Gefühl gewesen. “Jetzt weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn du mundtot gemacht werden sollst.”

Karim, 41, wurde als Sohn einer libanesischen Familie im westafrikanischen Monrovia in Liberia geboren, studierte Medieninformatik an der TU Dresden und arbeitete als Reporter für die Deutsche Welle. Ab dem Jahr 2011 moderierte er dort die Sendung die Jugendsendung Shababtalk, seit 2019 Jaafar Talk.

Im Podcast spricht er über seinen Drang nach Freiheit, seine Bekanntheit unter arabischen Muttersprachlern in Deutschland und wie er rasende Gedanken beim Schwimmen abschaltet. Und weshalb er bald wieder für seine Sendung in den Irak reisen will – auch wenn das für ihn gefährlich ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>“Wir sagen nicht im Vorhinein, dass es kontrovers werden soll. Es wird kontrovers durch das, was wir ansprechen”, sagt Jaafar Abdul Karim im Podcast Frisch an die Arbeit. Er moderiert die Polit-Talkshow Jaafar Talk, die im arabischen Programm der Deutschen Welle gezeigt wird.

Erst im Februar hatten Karim und sein Team den Irak kurzfristig verlassen müssen, nachdem sie von irakischen Sicherheitsbehörden bedroht und verfolgt wurden. “Ich kenne das von anderen Journalist:innen, über die ich berichtet habe”, sagt Karim. Plötzlich war er selbst betroffen und mittendrin. Das sei ein krasses Gefühl gewesen. “Jetzt weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn du mundtot gemacht werden sollst.”

Karim, 41, wurde als Sohn einer libanesischen Familie im westafrikanischen Monrovia in Liberia geboren, studierte Medieninformatik an der TU Dresden und arbeitete als Reporter für die Deutsche Welle. Ab dem Jahr 2011 moderierte er dort die Sendung die Jugendsendung Shababtalk, seit 2019 Jaafar Talk.

Im Podcast spricht er über seinen Drang nach Freiheit, seine Bekanntheit unter arabischen Muttersprachlern in Deutschland und wie er rasende Gedanken beim Schwimmen abschaltet. Und weshalb er bald wieder für seine Sendung in den Irak reisen will – auch wenn das für ihn gefährlich ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>144</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">be40174b89e5c5ea7f992f51294f9979</guid>
      <title>Wie wird man Musical-Darsteller, Gino Emnes?</title>
      <description><![CDATA["Für mich war es wirklich eine emotionale Sache, Leute auf der Bühne zu
sehen, die so aussehen wie ich", sagt der Musical-Darsteller Gino Emnes
im Podcast Frisch an die Arbeit über das erste Mal, als er das Stück
"Hamilton" selbst als Zuschauer beiwohnte.

Mittlerweile spielt Emnes selbst eine Hauptrolle in dem Musical, in dem
es um das Leben des US-Gründervaters Alexander Hamilton geht – mit einem
mehrheitlich von People of Color besetzten Cast und viel Hiphop-Musik.

Emnes, 47, wurde in Den Haag geboren und ging mit 12 Jahren auf das
Den-Haager-Ballett-Conservatorium, das er allerdings nicht abschloss. Er
studierte dann lieber Public-Relations und ließ sich am Lucia Marthas
Institute for Performing Arts in Amsterdam ausbilden, um
Musical-Darsteller zu werden. Für die Rolle als Simba in "Der König der
Löwen" kam Emnes 2001 nach Deutschland.

Im Podcast spricht er über seine Eltern, die seine Leidenschaft für Tanz
früh förderten, über das frustrierende Ende seiner Ballett-Karriere und
wie er durch fast märchenhafte Zufälle schließlich Musical-Darsteller
wurde. Und darüber, wie unterschwelliger Rassismus ihn als person of
color auch heute noch in seinen Möglichkeiten als Sänger und
Schauspieler einschränkt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Apr 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Für mich war es wirklich eine emotionale Sache, Leute auf der Bühne zu sehen, die so aussehen wie ich", sagt der Musical-Darsteller Gino Emnes im Podcast Frisch an die Arbeit über das erste Mal, als er das Stück "Hamilton" selbst als Zuschauer beiwohnte.</p>
<p>Mittlerweile spielt Emnes selbst eine Hauptrolle in dem Musical, in dem es um das Leben des US-Gründervaters Alexander Hamilton geht – mit einem mehrheitlich von People of Color besetzten Cast und viel Hiphop-Musik.</p>
<p>Emnes, 47, wurde in Den Haag geboren und ging mit 12 Jahren auf das Den-Haager-Ballett-Conservatorium, das er allerdings nicht abschloss. Er studierte dann lieber Public-Relations und ließ sich am Lucia Marthas Institute for Performing Arts in Amsterdam ausbilden, um Musical-Darsteller zu werden. Für die Rolle als Simba in "Der König der Löwen" kam Emnes 2001 nach Deutschland.</p>
<p>Im Podcast spricht er über seine Eltern, die seine Leidenschaft für Tanz früh förderten, über das frustrierende Ende seiner Ballett-Karriere und wie er durch fast märchenhafte Zufälle schließlich Musical-Darsteller wurde. Und darüber, wie unterschwelliger Rassismus ihn als person of color auch heute noch in seinen Möglichkeiten als Sänger und Schauspieler einschränkt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38639285" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/46e8a265-b017-4d75-bc28-e59c7ebceaa1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=46e8a265-b017-4d75-bc28-e59c7ebceaa1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Musical-Darsteller, Gino Emnes?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:30</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Für mich war es wirklich eine emotionale Sache, Leute auf der Bühne zu sehen, die so aussehen wie ich&quot;, sagt der Musical-Darsteller Gino Emnes im Podcast Frisch an die Arbeit über das erste Mal, als er das Stück &quot;Hamilton&quot; selbst als Zuschauer beiwohnte.

Mittlerweile spielt Emnes selbst eine Hauptrolle in dem Musical, in dem es um das Leben des US-Gründervaters Alexander Hamilton geht – mit einem mehrheitlich von People of Color besetzten Cast und viel Hiphop-Musik. 

Emnes, 47, wurde in Den Haag geboren und ging mit 12 Jahren auf das Den-Haager-Ballett-Conservatorium, das er allerdings nicht abschloss. Er studierte dann lieber Public-Relations und ließ sich am Lucia Marthas Institute for Performing Arts in Amsterdam ausbilden, um Musical-Darsteller zu werden. Für die Rolle als Simba in &quot;Der König der Löwen&quot; kam Emnes 2001 nach Deutschland.

Im Podcast spricht er über seine Eltern, die seine Leidenschaft für Tanz früh förderten, über das frustrierende Ende seiner Ballett-Karriere und wie er durch fast märchenhafte Zufälle schließlich Musical-Darsteller wurde. Und darüber, wie unterschwelliger Rassismus ihn als person of color auch heute noch in seinen Möglichkeiten als Sänger und Schauspieler einschränkt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Für mich war es wirklich eine emotionale Sache, Leute auf der Bühne zu sehen, die so aussehen wie ich&quot;, sagt der Musical-Darsteller Gino Emnes im Podcast Frisch an die Arbeit über das erste Mal, als er das Stück &quot;Hamilton&quot; selbst als Zuschauer beiwohnte.

Mittlerweile spielt Emnes selbst eine Hauptrolle in dem Musical, in dem es um das Leben des US-Gründervaters Alexander Hamilton geht – mit einem mehrheitlich von People of Color besetzten Cast und viel Hiphop-Musik. 

Emnes, 47, wurde in Den Haag geboren und ging mit 12 Jahren auf das Den-Haager-Ballett-Conservatorium, das er allerdings nicht abschloss. Er studierte dann lieber Public-Relations und ließ sich am Lucia Marthas Institute for Performing Arts in Amsterdam ausbilden, um Musical-Darsteller zu werden. Für die Rolle als Simba in &quot;Der König der Löwen&quot; kam Emnes 2001 nach Deutschland.

Im Podcast spricht er über seine Eltern, die seine Leidenschaft für Tanz früh förderten, über das frustrierende Ende seiner Ballett-Karriere und wie er durch fast märchenhafte Zufälle schließlich Musical-Darsteller wurde. Und darüber, wie unterschwelliger Rassismus ihn als person of color auch heute noch in seinen Möglichkeiten als Sänger und Schauspieler einschränkt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>143</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d636edd7fd3a0cf2a0bee0d339617a62</guid>
      <title>Wie leitet man einen Flughafen, Aletta von Massenbach?</title>
      <description><![CDATA[Mit einem Flughafen sei es wie mit der Fußballnationalmannschaft, sagt
die BER-Chefin Aletta von Massenbach im Podcast "Frisch an die Arbeit".
So wie es 80 Millionen Bundestrainer gebe, hätten viele Menschen auch
eine explizite Meinung dazu, wie ein Flughafen funktionieren sollte: "Es
gibt sehr, sehr, sehr viele Menschen, die sich mit den Abläufen an einem
Flughafen als Passagiere auseinandersetzen. Aber ich freue mich über
viele gute Anregungen."

Von Massenbach wurde 1969 geboren und wuchs im schwäbischen Wendlingen
am Neckar auf. Seit 2021 leitet sie den Flughafen Berlin-Brandenburg als
Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie ist die erste weibliche CEO eines
großen deutschen Flughafens. Im Podcast spricht sie über ihre
Lieblingsflughäfen. Warum ein Flughafen nicht einfach ein sehr großer
Parkplatz für Flugzeuge ist. Und wie es war, einen Flughafen mit 20.000
Beschäftigten nach der Pandemie wieder hochzufahren.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Mar 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Flughafen sei es wie mit der Fußballnationalmannschaft, sagt die BER-Chefin Aletta von Massenbach im Podcast "Frisch an die Arbeit". So wie es 80 Millionen Bundestrainer gebe, hätten viele Menschen auch eine explizite Meinung dazu, wie ein Flughafen funktionieren sollte: "Es gibt sehr, sehr, sehr viele Menschen, die sich mit den Abläufen an einem Flughafen als Passagiere auseinandersetzen. Aber ich freue mich über viele gute Anregungen."</p>
<p>Von Massenbach wurde 1969 geboren und wuchs im schwäbischen Wendlingen am Neckar auf. Seit 2021 leitet sie den Flughafen Berlin-Brandenburg als Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie ist die erste weibliche CEO eines großen deutschen Flughafens. Im Podcast spricht sie über ihre Lieblingsflughäfen. Warum ein Flughafen nicht einfach ein sehr großer Parkplatz für Flugzeuge ist. Und wie es war, einen Flughafen mit 20.000 Beschäftigten nach der Pandemie wieder hochzufahren.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43961481" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cb999c4c-52be-4748-95d2-9b95b93e678d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cb999c4c-52be-4748-95d2-9b95b93e678d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie leitet man einen Flughafen, Aletta von Massenbach?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:02</itunes:duration>
      <itunes:summary>Mit einem Flughafen sei es wie mit der Fußballnationalmannschaft, sagt die BER-Chefin Aletta von Massenbach im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. So wie es 80 Millionen Bundestrainer gebe, hätten viele Menschen auch eine explizite Meinung dazu, wie ein Flughafen funktionieren sollte: &quot;Es gibt sehr, sehr, sehr viele Menschen, die sich mit den Abläufen an einem Flughafen als Passagiere auseinandersetzen. Aber ich freue mich über viele gute Anregungen.&quot;

Von Massenbach wurde 1969 geboren und wuchs im schwäbischen Wendlingen am Neckar auf. Seit 2021 leitet sie den Flughafen Berlin-Brandenburg als Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie ist die erste weibliche CEO eines großen deutschen Flughafens. Im Podcast spricht sie über ihre Lieblingsflughäfen. Warum ein Flughafen nicht einfach ein sehr großer Parkplatz für Flugzeuge ist. Und wie es war, einen Flughafen mit 20.000 Beschäftigten nach der Pandemie wieder hochzufahren.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Mit einem Flughafen sei es wie mit der Fußballnationalmannschaft, sagt die BER-Chefin Aletta von Massenbach im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. So wie es 80 Millionen Bundestrainer gebe, hätten viele Menschen auch eine explizite Meinung dazu, wie ein Flughafen funktionieren sollte: &quot;Es gibt sehr, sehr, sehr viele Menschen, die sich mit den Abläufen an einem Flughafen als Passagiere auseinandersetzen. Aber ich freue mich über viele gute Anregungen.&quot;

Von Massenbach wurde 1969 geboren und wuchs im schwäbischen Wendlingen am Neckar auf. Seit 2021 leitet sie den Flughafen Berlin-Brandenburg als Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie ist die erste weibliche CEO eines großen deutschen Flughafens. Im Podcast spricht sie über ihre Lieblingsflughäfen. Warum ein Flughafen nicht einfach ein sehr großer Parkplatz für Flugzeuge ist. Und wie es war, einen Flughafen mit 20.000 Beschäftigten nach der Pandemie wieder hochzufahren.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>142</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2a1d0e24e69f6d15ceed2ff8e889619e</guid>
      <title>Wie baut man Gebäude nachhaltig, Matthias Sauerbruch?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt die These, dass jeder Architekt in seinem Leben nur eine Idee
hat. Wenn man das ganz fundamentalistisch betrachtet, könnte man sagen:
ja, stimmt", sagt der Architekt Matthias Sauerbruch, der unter anderem
das Museum Brandhorst in München mitentworfen hat. "Das Thema Ökologie
hat zum Beispiel all unser Bauen begleitet."

Sauerbruch, 68, wurde in Konstanz am Bodensee geboren und studierte in
den 70ern und 80ern Architektur in Berlin. Eine sehr arbeitsreiche Zeit
sei sein Diplom gewesen, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Wir
haben nächtelang gearbeitet, waren am Ende vollkommen erschöpft und
dachten: Schlimmer als das kann es niemals werden. Und dann kam der
erste Job."

Das erste Gebäude, das Sauerbruch und Hutton ab 1991 in Berlin bauten,
war direkt ein Wahrzeichen: das mit rot, orange und rosafarbenen
Paneelen versehene GSW-Hochhaus unweit des Checkpoint Charlie, in
unmittelbarer Nähe zum Springer-Hochhaus. "Unser Ansatz war damals,
alles zu versuchen, um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu
halten." Dazu richteten Sauerbruch und Hutton das Gebäude so aus, dass
nicht nur das Sonnenlicht optimal genutzt wurde, sondern auch der Einbau
einer Klimaanlage unnötig wurde. Anders als man vielleicht erwarten
würde, erzählt der Architekt, sei das Gefühl beim Vollenden eines Bau
nicht immer nur Euphorie. "Wenn ein Gebäude fertig ist, sieht man
plötzlich nur noch Fehler", sagt Sauerbruch.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt die These, dass jeder Architekt in seinem Leben nur eine Idee hat. Wenn man das ganz fundamentalistisch betrachtet, könnte man sagen: ja, stimmt", sagt der Architekt Matthias Sauerbruch, der unter anderem das Museum Brandhorst in München mitentworfen hat. "Das Thema Ökologie hat zum Beispiel all unser Bauen begleitet."</p>
<p>Sauerbruch, 68, wurde in Konstanz am Bodensee geboren und studierte in den 70ern und 80ern Architektur in Berlin. Eine sehr arbeitsreiche Zeit sei sein Diplom gewesen, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Wir haben nächtelang gearbeitet, waren am Ende vollkommen erschöpft und dachten: Schlimmer als das kann es niemals werden. Und dann kam der erste Job."</p>
<p>Das erste Gebäude, das Sauerbruch und Hutton ab 1991 in Berlin bauten, war direkt ein Wahrzeichen: das mit rot, orange und rosafarbenen Paneelen versehene GSW-Hochhaus unweit des Checkpoint Charlie, in unmittelbarer Nähe zum Springer-Hochhaus. "Unser Ansatz war damals, alles zu versuchen, um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten." Dazu richteten Sauerbruch und Hutton das Gebäude so aus, dass nicht nur das Sonnenlicht optimal genutzt wurde, sondern auch der Einbau einer Klimaanlage unnötig wurde. Anders als man vielleicht erwarten würde, erzählt der Architekt, sei das Gefühl beim Vollenden eines Bau nicht immer nur Euphorie. "Wenn ein Gebäude fertig ist, sieht man plötzlich nur noch Fehler", sagt Sauerbruch.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="48809215" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cf34f961-895c-40c7-b2ad-25b83e316432/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cf34f961-895c-40c7-b2ad-25b83e316432&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie baut man Gebäude nachhaltig, Matthias Sauerbruch?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:50:05</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt die These, dass jeder Architekt in seinem Leben nur eine Idee hat. Wenn man das ganz fundamentalistisch betrachtet, könnte man sagen: ja, stimmt&quot;, sagt der Architekt Matthias Sauerbruch, der unter anderem das Museum Brandhorst in München mitentworfen hat. &quot;Das Thema Ökologie hat zum Beispiel all unser Bauen begleitet.&quot;

Sauerbruch, 68, wurde in Konstanz am Bodensee geboren und studierte in den 70ern und 80ern Architektur in Berlin. Eine sehr arbeitsreiche Zeit sei sein Diplom gewesen, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Wir haben nächtelang gearbeitet, waren am Ende vollkommen erschöpft und dachten: Schlimmer als das kann es niemals werden. Und dann kam der erste Job.&quot;

Das erste Gebäude, das Sauerbruch und Hutton ab 1991 in Berlin bauten, war direkt ein Wahrzeichen: das mit rot, orange und rosafarbenen Paneelen versehene GSW-Hochhaus unweit des Checkpoint Charlie, in unmittelbarer Nähe zum Springer-Hochhaus. &quot;Unser Ansatz war damals, alles zu versuchen, um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.&quot; Dazu richteten Sauerbruch und Hutton das Gebäude so aus, dass nicht nur das Sonnenlicht optimal genutzt wurde, sondern auch der Einbau einer Klimaanlage unnötig wurde. Anders als man vielleicht erwarten würde, erzählt der Architekt, sei das Gefühl beim Vollenden eines Bau nicht immer nur Euphorie. &quot;Wenn ein Gebäude fertig ist, sieht man plötzlich nur noch Fehler&quot;, sagt Sauerbruch.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt die These, dass jeder Architekt in seinem Leben nur eine Idee hat. Wenn man das ganz fundamentalistisch betrachtet, könnte man sagen: ja, stimmt&quot;, sagt der Architekt Matthias Sauerbruch, der unter anderem das Museum Brandhorst in München mitentworfen hat. &quot;Das Thema Ökologie hat zum Beispiel all unser Bauen begleitet.&quot;

Sauerbruch, 68, wurde in Konstanz am Bodensee geboren und studierte in den 70ern und 80ern Architektur in Berlin. Eine sehr arbeitsreiche Zeit sei sein Diplom gewesen, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Wir haben nächtelang gearbeitet, waren am Ende vollkommen erschöpft und dachten: Schlimmer als das kann es niemals werden. Und dann kam der erste Job.&quot;

Das erste Gebäude, das Sauerbruch und Hutton ab 1991 in Berlin bauten, war direkt ein Wahrzeichen: das mit rot, orange und rosafarbenen Paneelen versehene GSW-Hochhaus unweit des Checkpoint Charlie, in unmittelbarer Nähe zum Springer-Hochhaus. &quot;Unser Ansatz war damals, alles zu versuchen, um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.&quot; Dazu richteten Sauerbruch und Hutton das Gebäude so aus, dass nicht nur das Sonnenlicht optimal genutzt wurde, sondern auch der Einbau einer Klimaanlage unnötig wurde. Anders als man vielleicht erwarten würde, erzählt der Architekt, sei das Gefühl beim Vollenden eines Bau nicht immer nur Euphorie. &quot;Wenn ein Gebäude fertig ist, sieht man plötzlich nur noch Fehler&quot;, sagt Sauerbruch.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>141</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6088d359764dbc22cbfff58e8b7738fa</guid>
      <title>Wie viel freie Zeit braucht der Mensch, Teresa Bücker?</title>
      <description><![CDATA["Mit dem Thema Zeit ist es mir ähnlich gegangen wie bei der
feministischen Perspektive: Wenn man einmal entdeckt hat, welche Rolle
das spielt, sieht man es überall", sagt die Publizistin Teresa Bücker,
die im vergangenen Jahr das Buch "Alle_Zeit – eine Frage von Macht und
Freiheit" veröffentlicht hat. Ihre Theorie sei, dass Zeit immer da ist,
aber der Mensch nicht viel Macht darüber hat, was er mit ihr machen
kann, sagt Bücker. 

Bücker, 38, begann nach der Schule zunächst Veterinärmedizin und dann
Publizistik in Berlin zu studieren, brach beides aber ab. "Publizistik
war kein schönes Studium, weil das Institut sehr ausgeblutet war, die
Professor:innen eher depressiv unterwegs waren und uns auch gesagt
haben: Ihr werdet auf keinen Fall Journalist:innen", erzählt Bücker im
Podcast "Frisch an die Arbeit" von ZEIT ONLINE.

"Bei mir war es so, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Verlage
auf mich zugekommen sind und ein Buch mit mir machen wollten." Sie
selbst sieht das kritisch. Im Buchmarkt würden die Personen immer
wichtiger und die Themen immer unbedeutender, sagt sie. Deshalb habe sie
erst einem Verlag zugesagt, als sie mit dem Buch über Zeit ein Thema
gefunden hatte, von dem sie selbst überzeugt gewesen sei. "Eigentlich
hätte ich gerne mal zwei Wochen am Stück nur für das Schreiben gehabt."
Das aber, sagt Bücker, sei durch die Pandemie, ihre Kinder und die
Personalprobleme in der Kita in Deutschland nie eingetreten.

"Beschäftigt sein ist ein Statussymbol", sagt Bücker. "Das kommt auch
daher, dass sehr gute Arbeit in unseren Köpfen untrennbar verbunden ist
mit sehr hohen Zeitaufwand." Sie selbst habe aber über sich gelernt,
dass sie nur vier, fünf Stunden am Tag wirklich produktiv sein könne.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit dem Thema Zeit ist es mir ähnlich gegangen wie bei der feministischen Perspektive: Wenn man einmal entdeckt hat, welche Rolle das spielt, sieht man es überall", sagt die Publizistin Teresa Bücker, die im vergangenen Jahr das Buch "Alle_Zeit – eine Frage von Macht und Freiheit" veröffentlicht hat. Ihre Theorie sei, dass Zeit immer da ist, aber der Mensch nicht viel Macht darüber hat, was er mit ihr machen kann, sagt Bücker. </p>
<p>Bücker, 38, begann nach der Schule zunächst Veterinärmedizin und dann Publizistik in Berlin zu studieren, brach beides aber ab. "Publizistik war kein schönes Studium, weil das Institut sehr ausgeblutet war, die Professor:innen eher depressiv unterwegs waren und uns auch gesagt haben: Ihr werdet auf keinen Fall Journalist:innen", erzählt Bücker im Podcast "Frisch an die Arbeit" von ZEIT ONLINE.</p>
<p>"Bei mir war es so, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Verlage auf mich zugekommen sind und ein Buch mit mir machen wollten." Sie selbst sieht das kritisch. Im Buchmarkt würden die Personen immer wichtiger und die Themen immer unbedeutender, sagt sie. Deshalb habe sie erst einem Verlag zugesagt, als sie mit dem Buch über Zeit ein Thema gefunden hatte, von dem sie selbst überzeugt gewesen sei. "Eigentlich hätte ich gerne mal zwei Wochen am Stück nur für das Schreiben gehabt." Das aber, sagt Bücker, sei durch die Pandemie, ihre Kinder und die Personalprobleme in der Kita in Deutschland nie eingetreten.</p>
<p>"Beschäftigt sein ist ein Statussymbol", sagt Bücker. "Das kommt auch daher, dass sehr gute Arbeit in unseren Köpfen untrennbar verbunden ist mit sehr hohen Zeitaufwand." Sie selbst habe aber über sich gelernt, dass sie nur vier, fünf Stunden am Tag wirklich produktiv sein könne.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38372799" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a5d8eff7-afdf-4801-b609-f449eb4a9f4f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a5d8eff7-afdf-4801-b609-f449eb4a9f4f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie viel freie Zeit braucht der Mensch, Teresa Bücker?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:13</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Mit dem Thema Zeit ist es mir ähnlich gegangen wie bei der feministischen Perspektive: Wenn man einmal entdeckt hat, welche Rolle das spielt, sieht man es überall&quot;, sagt die Publizistin Teresa Bücker, die im vergangenen Jahr das Buch &quot;Alle_Zeit – eine Frage von Macht und Freiheit&quot; veröffentlicht hat. Ihre Theorie sei, dass Zeit immer da ist, aber der Mensch nicht viel Macht darüber hat, was er mit ihr machen kann, sagt Bücker. 

Bücker, 38, begann nach der Schule zunächst Veterinärmedizin und dann Publizistik in Berlin zu studieren, brach beides aber ab. &quot;Publizistik war kein schönes Studium, weil das Institut sehr ausgeblutet war, die Professor:innen eher depressiv unterwegs waren und uns auch gesagt haben: Ihr werdet auf keinen Fall Journalist:innen&quot;, erzählt Bücker im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; von ZEIT ONLINE.

&quot;Bei mir war es so, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Verlage auf mich zugekommen sind und ein Buch mit mir machen wollten.&quot; Sie selbst sieht das kritisch. Im Buchmarkt würden die Personen immer wichtiger und die Themen immer unbedeutender, sagt sie. Deshalb habe sie erst einem Verlag zugesagt, als sie mit dem Buch über Zeit ein Thema gefunden hatte, von dem sie selbst überzeugt gewesen sei. &quot;Eigentlich hätte ich gerne mal zwei Wochen am Stück nur für das Schreiben gehabt.&quot; Das aber, sagt Bücker, sei durch die Pandemie, ihre Kinder und die Personalprobleme in der Kita in Deutschland nie eingetreten.

&quot;Beschäftigt sein ist ein Statussymbol&quot;, sagt Bücker. &quot;Das kommt auch daher, dass sehr gute Arbeit in unseren Köpfen untrennbar verbunden ist mit sehr hohen Zeitaufwand.&quot; Sie selbst habe aber über sich gelernt, dass sie nur vier, fünf Stunden am Tag wirklich produktiv sein könne.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Mit dem Thema Zeit ist es mir ähnlich gegangen wie bei der feministischen Perspektive: Wenn man einmal entdeckt hat, welche Rolle das spielt, sieht man es überall&quot;, sagt die Publizistin Teresa Bücker, die im vergangenen Jahr das Buch &quot;Alle_Zeit – eine Frage von Macht und Freiheit&quot; veröffentlicht hat. Ihre Theorie sei, dass Zeit immer da ist, aber der Mensch nicht viel Macht darüber hat, was er mit ihr machen kann, sagt Bücker. 

Bücker, 38, begann nach der Schule zunächst Veterinärmedizin und dann Publizistik in Berlin zu studieren, brach beides aber ab. &quot;Publizistik war kein schönes Studium, weil das Institut sehr ausgeblutet war, die Professor:innen eher depressiv unterwegs waren und uns auch gesagt haben: Ihr werdet auf keinen Fall Journalist:innen&quot;, erzählt Bücker im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; von ZEIT ONLINE.

&quot;Bei mir war es so, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Verlage auf mich zugekommen sind und ein Buch mit mir machen wollten.&quot; Sie selbst sieht das kritisch. Im Buchmarkt würden die Personen immer wichtiger und die Themen immer unbedeutender, sagt sie. Deshalb habe sie erst einem Verlag zugesagt, als sie mit dem Buch über Zeit ein Thema gefunden hatte, von dem sie selbst überzeugt gewesen sei. &quot;Eigentlich hätte ich gerne mal zwei Wochen am Stück nur für das Schreiben gehabt.&quot; Das aber, sagt Bücker, sei durch die Pandemie, ihre Kinder und die Personalprobleme in der Kita in Deutschland nie eingetreten.

&quot;Beschäftigt sein ist ein Statussymbol&quot;, sagt Bücker. &quot;Das kommt auch daher, dass sehr gute Arbeit in unseren Köpfen untrennbar verbunden ist mit sehr hohen Zeitaufwand.&quot; Sie selbst habe aber über sich gelernt, dass sie nur vier, fünf Stunden am Tag wirklich produktiv sein könne.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>140</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">be5b6852eada59ab96e3f5b7b72a0294</guid>
      <title>Was bringt es, sich durch Akten zu wühlen, Arne Semsrott?</title>
      <description><![CDATA[Durch meine Arbeit habe ich die Ehrfurcht vor staatlichen Stellen
verloren", sagt Arne Semsrott, der das Informationsportal Frag den Staat
leitet. Bürgerinnen und Bürgern können über das Portal Anfragen an fast
alle staatlichen deutschen Organisationen stellen – außer an die
Geheimdienste. Nach dem Informationsfreiheitsgesetz müssen sie darauf
Antworten bekommen. Und Semsrott und sein Team aus 20 Personen helfen
ihnen dabei, mit Vorlagen, Vorschlägen und wenn nötig auch mit
Rechtsbeistand. Und sie veröffentlichen alle Antworten. "Ich selbst habe
mehr als 2000 Anfragen gestellt, dadurch hat sich bei mir grundsätzliche
die Art verändert, wie ich mit Behörden kommuniziere und wie ich den
Staat sehe. Ich fühle mich nicht mehr so ohnmächtig", sagt er.

Nach seinem Abitur in Hamburg studierte Semsrott, 34,
Politikwissenschaft in Berlin und Istanbul und arbeitete als freier
Journalist, ehe er 2014 Projektleiter von Frag den Staat wurde. "Wir
haben den Ansatz, dass wir es so einfach wie möglich machen wollen, und
zwar für so viele Menschen wie möglich, sich Infos von Behörden zu
holen", sagt Semsrott im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Und das
bedeutet: vom Bezirksamt um die Ecke oder auch vom
Bundesinnenministerium."

Natürlich, sagt Semsrott, seien einige Behörden nicht begeistert, wenn
sie Auskunft erteilen müssten. "Aber sie wissen auch, dass wenn sie die
Informationen nicht rausrücken, dann verklagen wir sie", sagt er.

Die Arbeit beeinflusst auch sein sonstiges Leben: "Bei mir ist es
inzwischen so, dass ich bei der täglichen Zeitungslektüre eigentlich bei
jedem Artikel irgendwas finde, bei dem ich denke: Ach, das ist ja
interessant – da frage ich doch schnell noch an, vielleicht kommt dabei
was raus."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Durch meine Arbeit habe ich die Ehrfurcht vor staatlichen Stellen verloren", sagt Arne Semsrott, der das Informationsportal Frag den Staat leitet. Bürgerinnen und Bürgern können über das Portal Anfragen an fast alle staatlichen deutschen Organisationen stellen – außer an die Geheimdienste. Nach dem Informationsfreiheitsgesetz müssen sie darauf Antworten bekommen. Und Semsrott und sein Team aus 20 Personen helfen ihnen dabei, mit Vorlagen, Vorschlägen und wenn nötig auch mit Rechtsbeistand. Und sie veröffentlichen alle Antworten. "Ich selbst habe mehr als 2000 Anfragen gestellt, dadurch hat sich bei mir grundsätzliche die Art verändert, wie ich mit Behörden kommuniziere und wie ich den Staat sehe. Ich fühle mich nicht mehr so ohnmächtig", sagt er.</p>
<p>Nach seinem Abitur in Hamburg studierte Semsrott, 34, Politikwissenschaft in Berlin und Istanbul und arbeitete als freier Journalist, ehe er 2014 Projektleiter von Frag den Staat wurde. "Wir haben den Ansatz, dass wir es so einfach wie möglich machen wollen, und zwar für so viele Menschen wie möglich, sich Infos von Behörden zu holen", sagt Semsrott im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Und das bedeutet: vom Bezirksamt um die Ecke oder auch vom Bundesinnenministerium."</p>
<p>Natürlich, sagt Semsrott, seien einige Behörden nicht begeistert, wenn sie Auskunft erteilen müssten. "Aber sie wissen auch, dass wenn sie die Informationen nicht rausrücken, dann verklagen wir sie", sagt er.</p>
<p>Die Arbeit beeinflusst auch sein sonstiges Leben: "Bei mir ist es inzwischen so, dass ich bei der täglichen Zeitungslektüre eigentlich bei jedem Artikel irgendwas finde, bei dem ich denke: Ach, das ist ja interessant – da frage ich doch schnell noch an, vielleicht kommt dabei was raus."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42538586" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/316b3304-66c4-44b0-a09d-6b05668028f9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=316b3304-66c4-44b0-a09d-6b05668028f9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was bringt es, sich durch Akten zu wühlen, Arne Semsrott?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:33</itunes:duration>
      <itunes:summary>Durch meine Arbeit habe ich die Ehrfurcht vor staatlichen Stellen verloren&quot;, sagt Arne Semsrott, der das Informationsportal Frag den Staat leitet. Bürgerinnen und Bürgern können über das Portal Anfragen an fast alle staatlichen deutschen Organisationen stellen – außer an die Geheimdienste. Nach dem Informationsfreiheitsgesetz müssen sie darauf Antworten bekommen. Und Semsrott und sein Team aus 20 Personen helfen ihnen dabei, mit Vorlagen, Vorschlägen und wenn nötig auch mit Rechtsbeistand. Und sie veröffentlichen alle Antworten. &quot;Ich selbst habe mehr als 2000 Anfragen gestellt, dadurch hat sich bei mir grundsätzliche die Art verändert, wie ich mit Behörden kommuniziere und wie ich den Staat sehe. Ich fühle mich nicht mehr so ohnmächtig&quot;, sagt er.

Nach seinem Abitur in Hamburg studierte Semsrott, 34, Politikwissenschaft in Berlin und Istanbul und arbeitete als freier Journalist, ehe er 2014 Projektleiter von Frag den Staat wurde. &quot;Wir haben den Ansatz, dass wir es so einfach wie möglich machen wollen, und zwar für so viele Menschen wie möglich, sich Infos von Behörden zu holen&quot;, sagt Semsrott im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Und das bedeutet: vom Bezirksamt um die Ecke oder auch vom Bundesinnenministerium.&quot;

Natürlich, sagt Semsrott, seien einige Behörden nicht begeistert, wenn sie Auskunft erteilen müssten. &quot;Aber sie wissen auch, dass wenn sie die Informationen nicht rausrücken, dann verklagen wir sie&quot;, sagt er.

Die Arbeit beeinflusst auch sein sonstiges Leben: &quot;Bei mir ist es inzwischen so, dass ich bei der täglichen Zeitungslektüre eigentlich bei jedem Artikel irgendwas finde, bei dem ich denke: Ach, das ist ja interessant – da frage ich doch schnell noch an, vielleicht kommt dabei was raus.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Durch meine Arbeit habe ich die Ehrfurcht vor staatlichen Stellen verloren&quot;, sagt Arne Semsrott, der das Informationsportal Frag den Staat leitet. Bürgerinnen und Bürgern können über das Portal Anfragen an fast alle staatlichen deutschen Organisationen stellen – außer an die Geheimdienste. Nach dem Informationsfreiheitsgesetz müssen sie darauf Antworten bekommen. Und Semsrott und sein Team aus 20 Personen helfen ihnen dabei, mit Vorlagen, Vorschlägen und wenn nötig auch mit Rechtsbeistand. Und sie veröffentlichen alle Antworten. &quot;Ich selbst habe mehr als 2000 Anfragen gestellt, dadurch hat sich bei mir grundsätzliche die Art verändert, wie ich mit Behörden kommuniziere und wie ich den Staat sehe. Ich fühle mich nicht mehr so ohnmächtig&quot;, sagt er.

Nach seinem Abitur in Hamburg studierte Semsrott, 34, Politikwissenschaft in Berlin und Istanbul und arbeitete als freier Journalist, ehe er 2014 Projektleiter von Frag den Staat wurde. &quot;Wir haben den Ansatz, dass wir es so einfach wie möglich machen wollen, und zwar für so viele Menschen wie möglich, sich Infos von Behörden zu holen&quot;, sagt Semsrott im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Und das bedeutet: vom Bezirksamt um die Ecke oder auch vom Bundesinnenministerium.&quot;

Natürlich, sagt Semsrott, seien einige Behörden nicht begeistert, wenn sie Auskunft erteilen müssten. &quot;Aber sie wissen auch, dass wenn sie die Informationen nicht rausrücken, dann verklagen wir sie&quot;, sagt er.

Die Arbeit beeinflusst auch sein sonstiges Leben: &quot;Bei mir ist es inzwischen so, dass ich bei der täglichen Zeitungslektüre eigentlich bei jedem Artikel irgendwas finde, bei dem ich denke: Ach, das ist ja interessant – da frage ich doch schnell noch an, vielleicht kommt dabei was raus.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>139</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">12487732c52a3c667f66e125f86c8383</guid>
      <title>Wie macht man coole Musik für Kinder, Charlotte Simon?</title>
      <description><![CDATA["Als wir mit unserem Hörspiel angefangen haben, hatten wir den Eindruck:
Musik für Kinder wird überhaupt nicht ernst genommen", sagt die
Hörspiel-Autorin und Illustratorin Charlotte Simon, die sich gemeinsam
mit ihrer Kindergartenfreundin Nina Addin und der Autorin Christina
Raack die Serie "Eule findet den Beat" ausgedacht hat.

Die erste Staffel von "Eule findet den Beat" haben Simon und ihre
Mitgründerinnen noch während des Studiums entwickelt, erzählt Simon, 37,
im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Ich habe damals Illustration
studiert und war kurz vor ihrer Bachelorarbeit in Musikmanagement und
sie hatte sich mit dem Kinderbereich schon ein bisschen beschäftigt.
Aber wir hatten beide das Gefühl: Bei Musik für Kinder ist noch so viel
Potenzial!"

Dass das Hörspiel aber mehr wurde als ein Uni-Projekt, kam eher
zufällig: Während eines Praktikums bei einer großen Plattenfirma
begegnete Simons Miterfinderin Nina Addin im Aufzug nämlich Rolf
Zuckowski, den wohl bekanntesten Sänger von Kinderlieder in Deutschland.
"Am nächsten Tag haben wir Rolf unser Hörspiel geschickt und er war
sofort begeistern und hat uns wahnsinnig unterstützt, einen Vertrag zu
bekommen", erzählt Simon.

Mittlerweile gibt es vier Staffeln von "Eule findet den Beat". Dabei
gibt es wütende, kindertaugliche Punksongs über die Verschmutzung im
Wald, Lieder über Angst und Liebe – und welche, bei denen sich die
Eltern der jungen Zuhörerinnen an die Band Bilderbuch oder Bob Dylan
erinnert fühlen dürften, weil die berühmten Songs in den Kinderlieder
anklingen. "Es ist echt ein schöner Beruf, weil er so kreativ ist und so
viel Spaß macht – und weil wir zum Glück auch niemanden haben, der uns
reinredet", sagt Simon.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als wir mit unserem Hörspiel angefangen haben, hatten wir den Eindruck: Musik für Kinder wird überhaupt nicht ernst genommen", sagt die Hörspiel-Autorin und Illustratorin Charlotte Simon, die sich gemeinsam mit ihrer Kindergartenfreundin Nina Addin und der Autorin Christina Raack die Serie "Eule findet den Beat" ausgedacht hat.</p>
<p>Die erste Staffel von "Eule findet den Beat" haben Simon und ihre Mitgründerinnen noch während des Studiums entwickelt, erzählt Simon, 37, im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Ich habe damals Illustration studiert und war kurz vor ihrer Bachelorarbeit in Musikmanagement und sie hatte sich mit dem Kinderbereich schon ein bisschen beschäftigt. Aber wir hatten beide das Gefühl: Bei Musik für Kinder ist noch so viel Potenzial!"</p>
<p>Dass das Hörspiel aber mehr wurde als ein Uni-Projekt, kam eher zufällig: Während eines Praktikums bei einer großen Plattenfirma begegnete Simons Miterfinderin Nina Addin im Aufzug nämlich Rolf Zuckowski, den wohl bekanntesten Sänger von Kinderlieder in Deutschland. "Am nächsten Tag haben wir Rolf unser Hörspiel geschickt und er war sofort begeistern und hat uns wahnsinnig unterstützt, einen Vertrag zu bekommen", erzählt Simon.</p>
<p>Mittlerweile gibt es vier Staffeln von "Eule findet den Beat". Dabei gibt es wütende, kindertaugliche Punksongs über die Verschmutzung im Wald, Lieder über Angst und Liebe – und welche, bei denen sich die Eltern der jungen Zuhörerinnen an die Band Bilderbuch oder Bob Dylan erinnert fühlen dürften, weil die berühmten Songs in den Kinderlieder anklingen. "Es ist echt ein schöner Beruf, weil er so kreativ ist und so viel Spaß macht – und weil wir zum Glück auch niemanden haben, der uns reinredet", sagt Simon.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45847106" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/18719d2b-37cd-410f-85cc-7a242733608a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=18719d2b-37cd-410f-85cc-7a242733608a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie macht man coole Musik für Kinder, Charlotte Simon?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:00</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Als wir mit unserem Hörspiel angefangen haben, hatten wir den Eindruck: Musik für Kinder wird überhaupt nicht ernst genommen&quot;, sagt die Hörspiel-Autorin und Illustratorin Charlotte Simon, die sich gemeinsam mit ihrer Kindergartenfreundin Nina Addin und der Autorin Christina Raack die Serie &quot;Eule findet den Beat&quot; ausgedacht hat.

Die erste Staffel von &quot;Eule findet den Beat&quot; haben  Simon und ihre Mitgründerinnen noch während des Studiums entwickelt, erzählt Simon, 37, im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Ich habe damals Illustration studiert und war kurz vor ihrer Bachelorarbeit in Musikmanagement und sie hatte sich mit dem Kinderbereich schon ein bisschen beschäftigt. Aber wir hatten beide das Gefühl: Bei Musik für Kinder ist noch so viel Potenzial!&quot;

Dass das Hörspiel aber mehr wurde als ein Uni-Projekt, kam eher zufällig: Während eines Praktikums bei einer großen Plattenfirma begegnete Simons Miterfinderin Nina Addin im Aufzug nämlich Rolf Zuckowski, den wohl bekanntesten Sänger von Kinderlieder in Deutschland. &quot;Am nächsten Tag haben wir Rolf unser Hörspiel geschickt und er war sofort begeistern und hat uns wahnsinnig unterstützt, einen Vertrag zu bekommen&quot;, erzählt Simon.

Mittlerweile gibt es vier Staffeln von &quot;Eule findet den Beat&quot;. Dabei gibt es wütende, kindertaugliche Punksongs über die Verschmutzung im Wald, Lieder über Angst und Liebe – und welche, bei denen sich die Eltern der jungen Zuhörerinnen an die Band Bilderbuch oder Bob Dylan erinnert fühlen dürften, weil die berühmten Songs in den Kinderlieder anklingen. &quot;Es ist echt ein schöner Beruf, weil er so kreativ ist und so viel Spaß macht – und weil wir zum Glück auch niemanden haben, der uns reinredet&quot;, sagt Simon.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Als wir mit unserem Hörspiel angefangen haben, hatten wir den Eindruck: Musik für Kinder wird überhaupt nicht ernst genommen&quot;, sagt die Hörspiel-Autorin und Illustratorin Charlotte Simon, die sich gemeinsam mit ihrer Kindergartenfreundin Nina Addin und der Autorin Christina Raack die Serie &quot;Eule findet den Beat&quot; ausgedacht hat.

Die erste Staffel von &quot;Eule findet den Beat&quot; haben  Simon und ihre Mitgründerinnen noch während des Studiums entwickelt, erzählt Simon, 37, im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Ich habe damals Illustration studiert und war kurz vor ihrer Bachelorarbeit in Musikmanagement und sie hatte sich mit dem Kinderbereich schon ein bisschen beschäftigt. Aber wir hatten beide das Gefühl: Bei Musik für Kinder ist noch so viel Potenzial!&quot;

Dass das Hörspiel aber mehr wurde als ein Uni-Projekt, kam eher zufällig: Während eines Praktikums bei einer großen Plattenfirma begegnete Simons Miterfinderin Nina Addin im Aufzug nämlich Rolf Zuckowski, den wohl bekanntesten Sänger von Kinderlieder in Deutschland. &quot;Am nächsten Tag haben wir Rolf unser Hörspiel geschickt und er war sofort begeistern und hat uns wahnsinnig unterstützt, einen Vertrag zu bekommen&quot;, erzählt Simon.

Mittlerweile gibt es vier Staffeln von &quot;Eule findet den Beat&quot;. Dabei gibt es wütende, kindertaugliche Punksongs über die Verschmutzung im Wald, Lieder über Angst und Liebe – und welche, bei denen sich die Eltern der jungen Zuhörerinnen an die Band Bilderbuch oder Bob Dylan erinnert fühlen dürften, weil die berühmten Songs in den Kinderlieder anklingen. &quot;Es ist echt ein schöner Beruf, weil er so kreativ ist und so viel Spaß macht – und weil wir zum Glück auch niemanden haben, der uns reinredet&quot;, sagt Simon.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>138</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">85a2f86b4a422ae6eb721bf1b9ac6404</guid>
      <title>Wie fühlt sich ein Flug in einem Kampfjet an, Frau Winter?</title>
      <description><![CDATA["Astronautin zu werden kann man nicht planen, das ist fast so
wahrscheinlich wie ein Lottogewinn", sagt die ehemalige Kampfjetpilotin
Nicola Winter. Seit November 2022 ist sie in Astronautenreserve der
European Space Agency (ESA) und hat so die Möglichkeit, die erste
deutsche Frau im All zu werden.

Schon als Kind erzählt Winter, 37, habe sie gerne mit Flugzeugen
gespielt, als Jugendliche wollte sie Pilotin werden: "Schon meine Mama
war sechsfache Weltmeisterin im Drachenflug und meine Großmutter hat im
Jahr 1944 mitten im Krieg einen Segelflugschein gemacht." Um selbst
fliegen zu lernen, ging sie nach der Schule erstmal zur Bundeswehr, sagt
Winter im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

"Es gibt wirklich wenig, was die Kampfflugzeugfliegerei toppen kann",
sagt Winter. Trotzdem habe sie nach 14 Jahren als Pilotin und
Fluglehrerin bei der Bundeswehr eine neue Herausforderung gesucht. Also
ließ sie sich zur Rettungshubschrauberpilotin ausbilden und bewarb sich
bei der European Space Agency (ESA) als Astronautin.

Mehr als eineinhalb Jahre sei sie in sechs Bewerbungsrunden immer wieder
getestet und geprüft worden, erzählt Winter. Von der ESA sei sie bereits
ausgesucht worden, weil aber Deutschland derzeit keine weiteren
Astronauten oder Astronautinnen ins All schicken wolle, müsse sie nun
warten.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Jan 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Astronautin zu werden kann man nicht planen, das ist fast so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn", sagt die ehemalige Kampfjetpilotin Nicola Winter. Seit November 2022 ist sie in Astronautenreserve der European Space Agency (ESA) und hat so die Möglichkeit, die erste deutsche Frau im All zu werden.</p>
<p>Schon als Kind erzählt Winter, 37, habe sie gerne mit Flugzeugen gespielt, als Jugendliche wollte sie Pilotin werden: "Schon meine Mama war sechsfache Weltmeisterin im Drachenflug und meine Großmutter hat im Jahr 1944 mitten im Krieg einen Segelflugschein gemacht." Um selbst fliegen zu lernen, ging sie nach der Schule erstmal zur Bundeswehr, sagt Winter im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.</p>
<p>"Es gibt wirklich wenig, was die Kampfflugzeugfliegerei toppen kann", sagt Winter. Trotzdem habe sie nach 14 Jahren als Pilotin und Fluglehrerin bei der Bundeswehr eine neue Herausforderung gesucht. Also ließ sie sich zur Rettungshubschrauberpilotin ausbilden und bewarb sich bei der European Space Agency (ESA) als Astronautin.</p>
<p>Mehr als eineinhalb Jahre sei sie in sechs Bewerbungsrunden immer wieder getestet und geprüft worden, erzählt Winter. Von der ESA sei sie bereits ausgesucht worden, weil aber Deutschland derzeit keine weiteren Astronauten oder Astronautinnen ins All schicken wolle, müsse sie nun warten.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="47349507" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/51b6bb50-da74-4db5-b0f2-a67d39058189/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=51b6bb50-da74-4db5-b0f2-a67d39058189&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie fühlt sich ein Flug in einem Kampfjet an, Frau Winter?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:33</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Astronautin zu werden kann man nicht planen, das ist fast so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn&quot;, sagt die ehemalige Kampfjetpilotin Nicola Winter. Seit November 2022 ist sie in Astronautenreserve der European Space Agency (ESA) und hat so die Möglichkeit, die erste deutsche Frau im All zu werden.

Schon als Kind erzählt Winter, 37, habe sie gerne mit Flugzeugen gespielt, als Jugendliche wollte sie Pilotin werden: &quot;Schon meine Mama war sechsfache Weltmeisterin im Drachenflug und meine Großmutter hat im Jahr 1944 mitten im Krieg einen Segelflugschein gemacht.&quot; Um selbst fliegen zu lernen, ging sie nach der Schule erstmal zur Bundeswehr, sagt Winter im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

&quot;Es gibt wirklich wenig, was die Kampfflugzeugfliegerei toppen kann&quot;, sagt Winter. Trotzdem habe sie nach 14 Jahren als Pilotin und Fluglehrerin bei der Bundeswehr eine neue Herausforderung gesucht. Also ließ sie sich zur Rettungshubschrauberpilotin ausbilden und bewarb sich bei der European Space Agency (ESA) als Astronautin.

Mehr als eineinhalb Jahre sei sie in sechs Bewerbungsrunden immer wieder getestet und geprüft worden, erzählt Winter. Von der ESA sei sie bereits ausgesucht worden, weil aber Deutschland derzeit keine weiteren Astronauten oder Astronautinnen ins All schicken wolle, müsse sie nun warten.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Astronautin zu werden kann man nicht planen, das ist fast so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn&quot;, sagt die ehemalige Kampfjetpilotin Nicola Winter. Seit November 2022 ist sie in Astronautenreserve der European Space Agency (ESA) und hat so die Möglichkeit, die erste deutsche Frau im All zu werden.

Schon als Kind erzählt Winter, 37, habe sie gerne mit Flugzeugen gespielt, als Jugendliche wollte sie Pilotin werden: &quot;Schon meine Mama war sechsfache Weltmeisterin im Drachenflug und meine Großmutter hat im Jahr 1944 mitten im Krieg einen Segelflugschein gemacht.&quot; Um selbst fliegen zu lernen, ging sie nach der Schule erstmal zur Bundeswehr, sagt Winter im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

&quot;Es gibt wirklich wenig, was die Kampfflugzeugfliegerei toppen kann&quot;, sagt Winter. Trotzdem habe sie nach 14 Jahren als Pilotin und Fluglehrerin bei der Bundeswehr eine neue Herausforderung gesucht. Also ließ sie sich zur Rettungshubschrauberpilotin ausbilden und bewarb sich bei der European Space Agency (ESA) als Astronautin.

Mehr als eineinhalb Jahre sei sie in sechs Bewerbungsrunden immer wieder getestet und geprüft worden, erzählt Winter. Von der ESA sei sie bereits ausgesucht worden, weil aber Deutschland derzeit keine weiteren Astronauten oder Astronautinnen ins All schicken wolle, müsse sie nun warten.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>137</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f38b498f0bcacaa31ce7b46e7e55b7e4</guid>
      <title>Welche Yoga-Übung fällt Ihnen schwer, Patricia Thielemann?</title>
      <description><![CDATA["Früher ging es als Yoga-Lehrerin stark darum, mit Strahlkraft in einen
Yoga-Raum reinzugehen, charismatisch zu sein und mit Sexappeal Menschen
zu führen – und das konnte ich," sagt Patricia Thielemann, die Gründerin
der Yoga-Studio-Kette Spirit Yoga. "Als ich mich 2004 entschieden habe,
ein Yoga-Studio in Berlin zu eröffnen, ging es mir primär darum, diesen
guten kalifornischen Lebensgeist, den ich als Schauspielerin in Amerika
kennengelernt hatte, nach Deutschland zu bringen."Mittlerweile aber habe
sich ihr eigener Blick auf Yoga stark verändert: "Heute lautet die
Frage: Wie findet man wieder in seine Kraft? Wie macht man weiter, ohne
dabei vor die Hunde zu gehen?"

Bis heute möge sie vor allem zwei Yoga-Haltungen: "Es ist einmal die
Krieger-Position, weil ich da immer wieder üben kann, gelassen zu
bleiben. Und Shavasana, also dieses Nachspüren am Ende der Yogastunde",
erzählt Thielemann. Eine Übung, die sie überhaupt nicht mehr mache, sei
dagegen der Kopfstand. "Früher bin ich gerne eine Viertelstunde auf dem
Kopf gestanden, weil es einmal so die Weltsicht auf den Kopf gestellt
hat – das finde ich aber jetzt nicht so prickelnd für die
Halswirbelsäule."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Jan 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Früher ging es als Yoga-Lehrerin stark darum, mit Strahlkraft in einen Yoga-Raum reinzugehen, charismatisch zu sein und mit Sexappeal Menschen zu führen – und das konnte ich," sagt Patricia Thielemann, die Gründerin der Yoga-Studio-Kette Spirit Yoga. "Als ich mich 2004 entschieden habe, ein Yoga-Studio in Berlin zu eröffnen, ging es mir primär darum, diesen guten kalifornischen Lebensgeist, den ich als Schauspielerin in Amerika kennengelernt hatte, nach Deutschland zu bringen."Mittlerweile aber habe sich ihr eigener Blick auf Yoga stark verändert: "Heute lautet die Frage: Wie findet man wieder in seine Kraft? Wie macht man weiter, ohne dabei vor die Hunde zu gehen?"</p>
<p>Bis heute möge sie vor allem zwei Yoga-Haltungen: "Es ist einmal die Krieger-Position, weil ich da immer wieder üben kann, gelassen zu bleiben. Und Shavasana, also dieses Nachspüren am Ende der Yogastunde", erzählt Thielemann. Eine Übung, die sie überhaupt nicht mehr mache, sei dagegen der Kopfstand. "Früher bin ich gerne eine Viertelstunde auf dem Kopf gestanden, weil es einmal so die Weltsicht auf den Kopf gestellt hat – das finde ich aber jetzt nicht so prickelnd für die Halswirbelsäule."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42517375" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8ab2bdcf-e7a6-4a1b-bb15-96620b13b3a7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8ab2bdcf-e7a6-4a1b-bb15-96620b13b3a7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Welche Yoga-Übung fällt Ihnen schwer, Patricia Thielemann?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:32</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Früher ging es als Yoga-Lehrerin stark darum, mit Strahlkraft in einen Yoga-Raum reinzugehen, charismatisch zu sein und mit Sexappeal Menschen zu führen – und das konnte ich,&quot; sagt Patricia Thielemann, die Gründerin der Yoga-Studio-Kette Spirit Yoga. &quot;Als ich mich 2004 entschieden habe, ein Yoga-Studio in Berlin zu eröffnen, ging es mir primär darum, diesen guten kalifornischen Lebensgeist, den ich als Schauspielerin in Amerika kennengelernt hatte, nach Deutschland zu bringen.&quot;Mittlerweile aber habe sich ihr eigener Blick auf Yoga stark verändert: &quot;Heute lautet die Frage: Wie findet man wieder in seine Kraft? Wie macht man weiter, ohne dabei vor die Hunde zu gehen?&quot;

Bis heute möge sie vor allem zwei Yoga-Haltungen: &quot;Es ist einmal die Krieger-Position, weil ich da immer wieder üben kann, gelassen zu bleiben. Und Shavasana, also dieses Nachspüren am Ende der Yogastunde&quot;, erzählt Thielemann. Eine Übung, die sie überhaupt nicht mehr mache, sei dagegen der Kopfstand. &quot;Früher bin ich gerne eine Viertelstunde auf dem Kopf gestanden, weil es einmal so die Weltsicht auf den Kopf gestellt hat – das finde ich aber jetzt nicht so prickelnd für die Halswirbelsäule.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Früher ging es als Yoga-Lehrerin stark darum, mit Strahlkraft in einen Yoga-Raum reinzugehen, charismatisch zu sein und mit Sexappeal Menschen zu führen – und das konnte ich,&quot; sagt Patricia Thielemann, die Gründerin der Yoga-Studio-Kette Spirit Yoga. &quot;Als ich mich 2004 entschieden habe, ein Yoga-Studio in Berlin zu eröffnen, ging es mir primär darum, diesen guten kalifornischen Lebensgeist, den ich als Schauspielerin in Amerika kennengelernt hatte, nach Deutschland zu bringen.&quot;Mittlerweile aber habe sich ihr eigener Blick auf Yoga stark verändert: &quot;Heute lautet die Frage: Wie findet man wieder in seine Kraft? Wie macht man weiter, ohne dabei vor die Hunde zu gehen?&quot;

Bis heute möge sie vor allem zwei Yoga-Haltungen: &quot;Es ist einmal die Krieger-Position, weil ich da immer wieder üben kann, gelassen zu bleiben. Und Shavasana, also dieses Nachspüren am Ende der Yogastunde&quot;, erzählt Thielemann. Eine Übung, die sie überhaupt nicht mehr mache, sei dagegen der Kopfstand. &quot;Früher bin ich gerne eine Viertelstunde auf dem Kopf gestanden, weil es einmal so die Weltsicht auf den Kopf gestellt hat – das finde ich aber jetzt nicht so prickelnd für die Halswirbelsäule.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>136</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">77861f05654dd6a84c223985a8134851</guid>
      <title>Können Sie singen, während in Ihrer Heimat Krieg herrscht, Mariana Sadovska?</title>
      <description><![CDATA["Natürlich habe ich Angst von diesem Winter: Der Krieg ist ein Albtraum,
ich will nur aufwachen und dass das alles vorbei ist", sagt die in Köln
lebende ukrainische Sängerin, Musikerin und Komponistin Mariana
Sadovska. "Meine Familie ist in der Ukraine – und mein Bruder und sehr
viele befreundete Künstlerinnen und Künstler sind dort an der Front."

Sadovska, 50, wurde in Lwiw im Westen der Ukraine geboren, studierte
klassisches Klavier an der staatlichen Musikhochschule und machte eine
Theaterausbildung. Zu ihren Werken gehören unter anderem ein Requiem für
Tschernobyl, das sie für das US-amerikanische Streichquartett Kronos
komponierte, mehrere Aufnahmen von beinahe verschollenen ukrainischen
Volksliedern sowie das Musiktheaterstück "Songs for Babyn Yar", das sie
vor Kurzem in den Münchner Kammerspielen aufführte. Zudem leitet
Sadovzska einen ukrainischen Chor in Köln.

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es für Sadovska schwer
geworden, künstlerisch zu arbeiten. "In den letzten neun Monate habe ich
Dinge getan wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräte zu organisieren – und
auch ukrainischen Künstlern zu helfen, die nach Deutschland geflüchtet
sind", erzählt sie. "Ich hatte auch eine Phase, in der ich nicht mehr
konnte, da war für mich die Grenze erreicht. Ich wusste nicht, wie ich
weiter funktionieren soll – aber ich musste weiter funktionieren."

Gleichzeitig, erzählt die Sängerin, freue sie sich, dass die Menschen im
Westen Europas sich durch den russischen Angriffskrieg nun für die
Ukraine interessieren. "Für mich ist es wichtig, dass die Leute
erfahren, wie vielfältig und multikulturell die Ukraine ist", sagt
Sadovska. Die Traditionen würden noch wirklich gelebt und seien nicht
nur in Archiven und Museen zu finden.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Natürlich habe ich Angst von diesem Winter: Der Krieg ist ein Albtraum, ich will nur aufwachen und dass das alles vorbei ist", sagt die in Köln lebende ukrainische Sängerin, Musikerin und Komponistin Mariana Sadovska. "Meine Familie ist in der Ukraine – und mein Bruder und sehr viele befreundete Künstlerinnen und Künstler sind dort an der Front."</p>
<p>Sadovska, 50, wurde in Lwiw im Westen der Ukraine geboren, studierte klassisches Klavier an der staatlichen Musikhochschule und machte eine Theaterausbildung. Zu ihren Werken gehören unter anderem ein Requiem für Tschernobyl, das sie für das US-amerikanische Streichquartett Kronos komponierte, mehrere Aufnahmen von beinahe verschollenen ukrainischen Volksliedern sowie das Musiktheaterstück "Songs for Babyn Yar", das sie vor Kurzem in den Münchner Kammerspielen aufführte. Zudem leitet Sadovzska einen ukrainischen Chor in Köln.</p>
<p>Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es für Sadovska schwer geworden, künstlerisch zu arbeiten. "In den letzten neun Monate habe ich Dinge getan wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräte zu organisieren – und auch ukrainischen Künstlern zu helfen, die nach Deutschland geflüchtet sind", erzählt sie. "Ich hatte auch eine Phase, in der ich nicht mehr konnte, da war für mich die Grenze erreicht. Ich wusste nicht, wie ich weiter funktionieren soll – aber ich musste weiter funktionieren."</p>
<p>Gleichzeitig, erzählt die Sängerin, freue sie sich, dass die Menschen im Westen Europas sich durch den russischen Angriffskrieg nun für die Ukraine interessieren. "Für mich ist es wichtig, dass die Leute erfahren, wie vielfältig und multikulturell die Ukraine ist", sagt Sadovska. Die Traditionen würden noch wirklich gelebt und seien nicht nur in Archiven und Museen zu finden.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="47111548" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/85dce950-2d6c-43c9-9499-79cc5c6690e5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=85dce950-2d6c-43c9-9499-79cc5c6690e5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Können Sie singen, während in Ihrer Heimat Krieg herrscht, Mariana Sadovska?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:18</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Natürlich habe ich Angst von diesem Winter: Der Krieg ist ein Albtraum, ich will nur aufwachen und dass das alles vorbei ist&quot;, sagt die in Köln lebende ukrainische Sängerin, Musikerin und Komponistin Mariana Sadovska. &quot;Meine Familie ist in der Ukraine – und mein Bruder und sehr viele befreundete Künstlerinnen und Künstler sind dort an der Front.&quot;

Sadovska, 50, wurde in Lwiw im Westen der Ukraine geboren, studierte klassisches Klavier an der staatlichen Musikhochschule und machte eine Theaterausbildung. Zu ihren Werken gehören unter anderem ein Requiem für Tschernobyl, das sie für das US-amerikanische Streichquartett Kronos komponierte, mehrere Aufnahmen von beinahe verschollenen ukrainischen Volksliedern sowie das Musiktheaterstück &quot;Songs for Babyn Yar&quot;, das sie vor Kurzem in den Münchner Kammerspielen aufführte. Zudem leitet Sadovzska einen ukrainischen Chor in Köln. 

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es für Sadovska schwer geworden, künstlerisch zu arbeiten. &quot;In den letzten neun Monate habe ich Dinge getan wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräte zu organisieren – und auch ukrainischen Künstlern zu helfen, die nach Deutschland geflüchtet sind&quot;, erzählt sie. &quot;Ich hatte auch eine Phase, in der ich nicht mehr konnte, da war für mich die Grenze erreicht. Ich wusste nicht, wie ich weiter funktionieren soll – aber ich musste weiter funktionieren.&quot; 

Gleichzeitig, erzählt die Sängerin, freue sie sich, dass die Menschen im Westen Europas sich durch den russischen Angriffskrieg nun für die Ukraine interessieren. &quot;Für mich ist es wichtig, dass die Leute erfahren, wie vielfältig und multikulturell die Ukraine ist&quot;, sagt Sadovska. Die Traditionen würden noch wirklich gelebt und seien nicht nur in Archiven und Museen zu finden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Natürlich habe ich Angst von diesem Winter: Der Krieg ist ein Albtraum, ich will nur aufwachen und dass das alles vorbei ist&quot;, sagt die in Köln lebende ukrainische Sängerin, Musikerin und Komponistin Mariana Sadovska. &quot;Meine Familie ist in der Ukraine – und mein Bruder und sehr viele befreundete Künstlerinnen und Künstler sind dort an der Front.&quot;

Sadovska, 50, wurde in Lwiw im Westen der Ukraine geboren, studierte klassisches Klavier an der staatlichen Musikhochschule und machte eine Theaterausbildung. Zu ihren Werken gehören unter anderem ein Requiem für Tschernobyl, das sie für das US-amerikanische Streichquartett Kronos komponierte, mehrere Aufnahmen von beinahe verschollenen ukrainischen Volksliedern sowie das Musiktheaterstück &quot;Songs for Babyn Yar&quot;, das sie vor Kurzem in den Münchner Kammerspielen aufführte. Zudem leitet Sadovzska einen ukrainischen Chor in Köln. 

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es für Sadovska schwer geworden, künstlerisch zu arbeiten. &quot;In den letzten neun Monate habe ich Dinge getan wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräte zu organisieren – und auch ukrainischen Künstlern zu helfen, die nach Deutschland geflüchtet sind&quot;, erzählt sie. &quot;Ich hatte auch eine Phase, in der ich nicht mehr konnte, da war für mich die Grenze erreicht. Ich wusste nicht, wie ich weiter funktionieren soll – aber ich musste weiter funktionieren.&quot; 

Gleichzeitig, erzählt die Sängerin, freue sie sich, dass die Menschen im Westen Europas sich durch den russischen Angriffskrieg nun für die Ukraine interessieren. &quot;Für mich ist es wichtig, dass die Leute erfahren, wie vielfältig und multikulturell die Ukraine ist&quot;, sagt Sadovska. Die Traditionen würden noch wirklich gelebt und seien nicht nur in Archiven und Museen zu finden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>135</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b733dcd49b890e1513abff80db647bfc</guid>
      <title>Wozu braucht Deutschland einen Ethikrat, Alena Buyx?</title>
      <description><![CDATA["Wir machen genau das Gegenteil von Polarisierung. Wir versuchen Konsens
zu erarbeiten", sagt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena
Buyx. Die Professorin der Technischen Universität München ist seit April
2020 im Amt und hat in der Pandemie wichtige Entscheidungen treffen
müssen. "​​Manchmal denke ich schon: Ihr lieben Leute, es hilft
niemandem, wenn wir uns irgendwie in unsere Extrempositionen
einbetonieren. Wir müssen ernsthafter diskutieren!"

Buyx, 45, ist in Osnabrück geboren und studierte Medizin sowie
Philosophie und Soziologie in München, York und London. Im Jahr 2005
promovierte Buyx in Medizin und ist seitdem auch zugelassene Ärztin.
Schon damals, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE, habe sie
sich mit der Frage beschäftigt, wie Ressourcen im Gesundheitssystem
verteilt werden können – und wie in Notsituationen die Triage angewendet
werden könnte.

"Ich erinnere mich, wir hatten in München eins der allerersten
Corona-Cluster und ich habe mit dem Chef der Intensivmedizin der
Uniklink gesprochen und der sagte: Eine Stufe können wir noch öffnen,
dann ist Schluss", sagt Buyx. Er habe ihr mitgeteilt, dass dann die
Triage kommen würde. "Das werde ich nie vergessen. Das war einer der
beängstigenden Momente meines Lebens", sagt Buyx.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Dec 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir machen genau das Gegenteil von Polarisierung. Wir versuchen Konsens zu erarbeiten", sagt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx. Die Professorin der Technischen Universität München ist seit April 2020 im Amt und hat in der Pandemie wichtige Entscheidungen treffen müssen. "​​Manchmal denke ich schon: Ihr lieben Leute, es hilft niemandem, wenn wir uns irgendwie in unsere Extrempositionen einbetonieren. Wir müssen ernsthafter diskutieren!"</p>
<p>Buyx, 45, ist in Osnabrück geboren und studierte Medizin sowie Philosophie und Soziologie in München, York und London. Im Jahr 2005 promovierte Buyx in Medizin und ist seitdem auch zugelassene Ärztin. Schon damals, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE, habe sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Ressourcen im Gesundheitssystem verteilt werden können – und wie in Notsituationen die Triage angewendet werden könnte.</p>
<p>"Ich erinnere mich, wir hatten in München eins der allerersten Corona-Cluster und ich habe mit dem Chef der Intensivmedizin der Uniklink gesprochen und der sagte: Eine Stufe können wir noch öffnen, dann ist Schluss", sagt Buyx. Er habe ihr mitgeteilt, dass dann die Triage kommen würde. "Das werde ich nie vergessen. Das war einer der beängstigenden Momente meines Lebens", sagt Buyx.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46137038" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/de04cb4f-52db-4587-9f04-f8d76c8dd873/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=de04cb4f-52db-4587-9f04-f8d76c8dd873&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wozu braucht Deutschland einen Ethikrat, Alena Buyx?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:18</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wir machen genau das Gegenteil von Polarisierung. Wir versuchen Konsens zu erarbeiten&quot;, sagt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx. Die Professorin der Technischen Universität München ist seit April 2020 im Amt und hat in der Pandemie wichtige Entscheidungen treffen müssen. &quot;​​Manchmal denke ich schon: Ihr lieben Leute, es hilft niemandem, wenn wir uns irgendwie in unsere Extrempositionen einbetonieren. Wir müssen ernsthafter diskutieren!&quot;

Buyx, 45, ist in Osnabrück geboren und studierte Medizin sowie Philosophie und Soziologie in München, York und London. Im Jahr 2005 promovierte Buyx in Medizin und ist seitdem auch zugelassene Ärztin. Schon damals, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE, habe sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Ressourcen im Gesundheitssystem verteilt werden können – und wie in Notsituationen die Triage angewendet werden könnte. 

&quot;Ich erinnere mich, wir hatten in München eins der allerersten Corona-Cluster und ich habe mit dem Chef der Intensivmedizin der Uniklink gesprochen und der sagte: Eine Stufe können wir noch öffnen, dann ist Schluss&quot;, sagt Buyx. Er habe ihr mitgeteilt, dass dann die Triage kommen würde. &quot;Das werde ich nie vergessen. Das war einer der beängstigenden Momente meines Lebens&quot;, sagt Buyx.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wir machen genau das Gegenteil von Polarisierung. Wir versuchen Konsens zu erarbeiten&quot;, sagt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx. Die Professorin der Technischen Universität München ist seit April 2020 im Amt und hat in der Pandemie wichtige Entscheidungen treffen müssen. &quot;​​Manchmal denke ich schon: Ihr lieben Leute, es hilft niemandem, wenn wir uns irgendwie in unsere Extrempositionen einbetonieren. Wir müssen ernsthafter diskutieren!&quot;

Buyx, 45, ist in Osnabrück geboren und studierte Medizin sowie Philosophie und Soziologie in München, York und London. Im Jahr 2005 promovierte Buyx in Medizin und ist seitdem auch zugelassene Ärztin. Schon damals, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE, habe sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Ressourcen im Gesundheitssystem verteilt werden können – und wie in Notsituationen die Triage angewendet werden könnte. 

&quot;Ich erinnere mich, wir hatten in München eins der allerersten Corona-Cluster und ich habe mit dem Chef der Intensivmedizin der Uniklink gesprochen und der sagte: Eine Stufe können wir noch öffnen, dann ist Schluss&quot;, sagt Buyx. Er habe ihr mitgeteilt, dass dann die Triage kommen würde. &quot;Das werde ich nie vergessen. Das war einer der beängstigenden Momente meines Lebens&quot;, sagt Buyx.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>134</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6cf742aed8a0f82d14cc1870b8340c7a</guid>
      <title>Wie ist es, Bücher zu verlegen, die im Iran verboten sind, Anahita Redisiu?</title>
      <description><![CDATA["Wir betreiben einen iranischen Verlag. Das ist nicht ungefährlich",
sagt die Buchhändlerin Anahita Redisiu, die mit ihren Eltern Anfang der
80er Jahre vor der islamistischen Diktatur aus dem Iran geflohen ist.
Heute hat die Familie in Köln einen Verlag und eine Buchhandlung für
iranische Literatur aus dem Exil namens Forough. "Unsere Themen oder
Autoren sind in Iran komplett tabu und die Autoren leben selten
überhaupt noch dort. Alles andere", sagt Redisiu, "wäre einfach zu
gefährlich."

Redisiu, 38, hat nach ihrem Studium in der persischen Redaktion der
Deutschen Welle und für den Kölner Stadtanzeiger gearbeitet und als
Stadtführerin Touren durch das "iranische" Köln geleitet – um dann doch
in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen. "Als Jugendliche habe ich
nicht verstanden, warum mein Vater, der Ingenieurwesen studiert und
meine Mutter, die Sozialarbeit studiert hat, nicht in ihren erlernten
Berufen in Deutschland arbeiten, sondern einen Verlag eröffnet haben",
erzählt sie. Und warum alle Bücher, die Forough als gesellschafts- und
religionskritischer Verlag veröffentlicht, "immer so eine Schwere" mit
sich gebracht haben. Durch die aktuellen Proteste in Iran, sei ihr erst
richtig bewusst geworden, wie wichtig ihre Arbeit sei.

Dass auch das Regime in Iran die Bücher ihres Verlages kenne, wisse sie
sicher, erzählt sie. "Vor drei, vier Jahren habe ich eine Anfrage der
Staatsbibliothek in Teheran bekommen. Sie wollten von uns verlegte
Bücher haben – aber nicht, um sie zum Verleih anzubieten. Sie wollten
uns klar machen, dass sie wissen, was wir verlegen. Und sie wollten,
dass wir wissen, dass sie das alles lesen." Ihre Eltern, erzählt
Redisiu, hätten Drohbriefe und andere Einschüchterungsversuche von ihr
und ihrer Schwester immer ferngehalten. Doch es sei bekannt, dass das
iranische Regime Übersetzer und Verleger kritischer Bücher zur Aufgabe
gedrängt – oder sogar ermordet habe. Deshalb sei es für sie und ihre
Familie auch zu gefährlich, nach Iran zu reisen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir betreiben einen iranischen Verlag. Das ist nicht ungefährlich", sagt die Buchhändlerin Anahita Redisiu, die mit ihren Eltern Anfang der 80er Jahre vor der islamistischen Diktatur aus dem Iran geflohen ist. Heute hat die Familie in Köln einen Verlag und eine Buchhandlung für iranische Literatur aus dem Exil namens Forough. "Unsere Themen oder Autoren sind in Iran komplett tabu und die Autoren leben selten überhaupt noch dort. Alles andere", sagt Redisiu, "wäre einfach zu gefährlich."</p>
<p>Redisiu, 38, hat nach ihrem Studium in der persischen Redaktion der Deutschen Welle und für den Kölner Stadtanzeiger gearbeitet und als Stadtführerin Touren durch das "iranische" Köln geleitet – um dann doch in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen. "Als Jugendliche habe ich nicht verstanden, warum mein Vater, der Ingenieurwesen studiert und meine Mutter, die Sozialarbeit studiert hat, nicht in ihren erlernten Berufen in Deutschland arbeiten, sondern einen Verlag eröffnet haben", erzählt sie. Und warum alle Bücher, die Forough als gesellschafts- und religionskritischer Verlag veröffentlicht, "immer so eine Schwere" mit sich gebracht haben. Durch die aktuellen Proteste in Iran, sei ihr erst richtig bewusst geworden, wie wichtig ihre Arbeit sei.</p>
<p>Dass auch das Regime in Iran die Bücher ihres Verlages kenne, wisse sie sicher, erzählt sie. "Vor drei, vier Jahren habe ich eine Anfrage der Staatsbibliothek in Teheran bekommen. Sie wollten von uns verlegte Bücher haben – aber nicht, um sie zum Verleih anzubieten. Sie wollten uns klar machen, dass sie wissen, was wir verlegen. Und sie wollten, dass wir wissen, dass sie das alles lesen." Ihre Eltern, erzählt Redisiu, hätten Drohbriefe und andere Einschüchterungsversuche von ihr und ihrer Schwester immer ferngehalten. Doch es sei bekannt, dass das iranische Regime Übersetzer und Verleger kritischer Bücher zur Aufgabe gedrängt – oder sogar ermordet habe. Deshalb sei es für sie und ihre Familie auch zu gefährlich, nach Iran zu reisen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42252456" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/436d47ae-b0f9-4cb1-b3a4-9d521b70f968/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=436d47ae-b0f9-4cb1-b3a4-9d521b70f968&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie ist es, Bücher zu verlegen, die im Iran verboten sind, Anahita Redisiu?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:15</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wir betreiben einen iranischen Verlag. Das ist nicht ungefährlich&quot;, sagt die Buchhändlerin Anahita Redisiu, die mit ihren Eltern Anfang der 80er Jahre vor der islamistischen Diktatur aus dem Iran geflohen ist. Heute hat die Familie in Köln einen Verlag und eine Buchhandlung für iranische Literatur aus dem Exil namens Forough. &quot;Unsere Themen oder Autoren sind in Iran komplett tabu und die Autoren leben selten überhaupt noch dort. Alles andere&quot;, sagt Redisiu, &quot;wäre einfach zu gefährlich.&quot;

Redisiu, 38, hat nach ihrem Studium in der persischen Redaktion der Deutschen Welle und für den Kölner Stadtanzeiger gearbeitet und als Stadtführerin Touren durch das &quot;iranische&quot; Köln geleitet – um dann doch in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen. &quot;Als Jugendliche habe ich nicht verstanden, warum mein Vater, der Ingenieurwesen studiert und meine Mutter, die Sozialarbeit studiert hat, nicht in ihren erlernten Berufen in Deutschland arbeiten, sondern einen Verlag eröffnet haben&quot;, erzählt sie. Und warum alle Bücher, die Forough als gesellschafts- und religionskritischer Verlag veröffentlicht, &quot;immer so eine Schwere&quot; mit sich gebracht haben. Durch die aktuellen Proteste in Iran, sei ihr erst richtig bewusst geworden, wie wichtig ihre Arbeit sei. 

Dass auch das Regime in Iran die Bücher ihres Verlages kenne, wisse sie sicher, erzählt sie. &quot;Vor drei, vier Jahren habe ich eine Anfrage der Staatsbibliothek in Teheran bekommen. Sie wollten von uns verlegte Bücher haben – aber nicht, um sie zum Verleih anzubieten. Sie wollten uns klar machen, dass sie wissen, was wir verlegen. Und sie wollten, dass wir wissen, dass sie das alles lesen.&quot; Ihre Eltern, erzählt Redisiu, hätten Drohbriefe und andere Einschüchterungsversuche von ihr und ihrer Schwester immer ferngehalten. Doch es sei bekannt, dass das iranische Regime Übersetzer und Verleger kritischer Bücher zur Aufgabe gedrängt – oder sogar ermordet habe. Deshalb sei es für sie und ihre Familie auch zu gefährlich, nach Iran zu reisen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wir betreiben einen iranischen Verlag. Das ist nicht ungefährlich&quot;, sagt die Buchhändlerin Anahita Redisiu, die mit ihren Eltern Anfang der 80er Jahre vor der islamistischen Diktatur aus dem Iran geflohen ist. Heute hat die Familie in Köln einen Verlag und eine Buchhandlung für iranische Literatur aus dem Exil namens Forough. &quot;Unsere Themen oder Autoren sind in Iran komplett tabu und die Autoren leben selten überhaupt noch dort. Alles andere&quot;, sagt Redisiu, &quot;wäre einfach zu gefährlich.&quot;

Redisiu, 38, hat nach ihrem Studium in der persischen Redaktion der Deutschen Welle und für den Kölner Stadtanzeiger gearbeitet und als Stadtführerin Touren durch das &quot;iranische&quot; Köln geleitet – um dann doch in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen. &quot;Als Jugendliche habe ich nicht verstanden, warum mein Vater, der Ingenieurwesen studiert und meine Mutter, die Sozialarbeit studiert hat, nicht in ihren erlernten Berufen in Deutschland arbeiten, sondern einen Verlag eröffnet haben&quot;, erzählt sie. Und warum alle Bücher, die Forough als gesellschafts- und religionskritischer Verlag veröffentlicht, &quot;immer so eine Schwere&quot; mit sich gebracht haben. Durch die aktuellen Proteste in Iran, sei ihr erst richtig bewusst geworden, wie wichtig ihre Arbeit sei. 

Dass auch das Regime in Iran die Bücher ihres Verlages kenne, wisse sie sicher, erzählt sie. &quot;Vor drei, vier Jahren habe ich eine Anfrage der Staatsbibliothek in Teheran bekommen. Sie wollten von uns verlegte Bücher haben – aber nicht, um sie zum Verleih anzubieten. Sie wollten uns klar machen, dass sie wissen, was wir verlegen. Und sie wollten, dass wir wissen, dass sie das alles lesen.&quot; Ihre Eltern, erzählt Redisiu, hätten Drohbriefe und andere Einschüchterungsversuche von ihr und ihrer Schwester immer ferngehalten. Doch es sei bekannt, dass das iranische Regime Übersetzer und Verleger kritischer Bücher zur Aufgabe gedrängt – oder sogar ermordet habe. Deshalb sei es für sie und ihre Familie auch zu gefährlich, nach Iran zu reisen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>133</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">063086a8ea01efd4b46e55c5cd47f52a</guid>
      <title>Was bringt die physikalische Grundlagenforschung, Dr. Sentef?</title>
      <description><![CDATA["Wir untersuchen, wie Materialien sich verhalten, wenn wir sie mit Licht
beschießen", sagt der Physiker Michael Sentef vom Hamburger
Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie. "Wir rechnen
zum Beispiel in Modellen aus, wie Elektronen in einem Metall
herumfliegen und wie sie dabei dessen Leitfähigkeit beeinflussen." Ziel
sei beispielsweise herauszufinden, mit welchen neuen Materialien man
Energie sparen kann.

Sentef, 42, leitet seit 2016 eine Arbeitsgruppe am Institut. Natürlich
sei es schwierig, Laien zu erklären, was er genau mache, sagt er. Es
sind Begriffe wie alkali-dotierte Fullerene und Licht-induzierte
Supraleitung, die dann fallen. "Ich würde sagen, es gibt einige 100,
vielleicht auch ein paar 1.000 Menschen, die verstehen, was ich mache –
wenn man großzügig ist", sagt der Forscher. "Wenn man überlegt, dass es
mehrere Milliarden Menschen auf der Erde gibt, ist das natürlich schon
eine Nische."

Manche physikalischen Probleme beschäftigen ihn auch in der Freizeit.
"Ich denke tatsächlich beim Einschlafen oft darüber nach, gerade weil
man da ein bisschen zur Ruhe kommt", sagt Sentef. "Und wenn etwas
wirklich spannend ist, nehme ich das bis an den Pool in den
Italienurlaub mit. Dann ziehe ich mich nachmittags drei Stunden zurück
und denke noch mal nach."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Nov 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir untersuchen, wie Materialien sich verhalten, wenn wir sie mit Licht beschießen", sagt der Physiker Michael Sentef vom Hamburger Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie. "Wir rechnen zum Beispiel in Modellen aus, wie Elektronen in einem Metall herumfliegen und wie sie dabei dessen Leitfähigkeit beeinflussen." Ziel sei beispielsweise herauszufinden, mit welchen neuen Materialien man Energie sparen kann.</p>
<p>Sentef, 42, leitet seit 2016 eine Arbeitsgruppe am Institut. Natürlich sei es schwierig, Laien zu erklären, was er genau mache, sagt er. Es sind Begriffe wie alkali-dotierte Fullerene und Licht-induzierte Supraleitung, die dann fallen. "Ich würde sagen, es gibt einige 100, vielleicht auch ein paar 1.000 Menschen, die verstehen, was ich mache – wenn man großzügig ist", sagt der Forscher. "Wenn man überlegt, dass es mehrere Milliarden Menschen auf der Erde gibt, ist das natürlich schon eine Nische."</p>
<p>Manche physikalischen Probleme beschäftigen ihn auch in der Freizeit. "Ich denke tatsächlich beim Einschlafen oft darüber nach, gerade weil man da ein bisschen zur Ruhe kommt", sagt Sentef. "Und wenn etwas wirklich spannend ist, nehme ich das bis an den Pool in den Italienurlaub mit. Dann ziehe ich mich nachmittags drei Stunden zurück und denke noch mal nach."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43433085" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d6be5550-9845-42f8-ae47-1070e4f66411/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d6be5550-9845-42f8-ae47-1070e4f66411&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was bringt die physikalische Grundlagenforschung, Dr. Sentef?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:29</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wir untersuchen, wie Materialien sich verhalten, wenn wir sie mit Licht beschießen&quot;, sagt der Physiker Michael Sentef vom Hamburger Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie. &quot;Wir rechnen zum Beispiel in Modellen aus, wie Elektronen in einem Metall herumfliegen und wie sie dabei dessen Leitfähigkeit beeinflussen.&quot; Ziel sei beispielsweise herauszufinden, mit welchen neuen Materialien man Energie sparen kann. 

Sentef, 42, leitet seit 2016 eine Arbeitsgruppe am Institut. Natürlich sei es schwierig, Laien zu erklären, was er genau mache, sagt er. Es sind Begriffe wie alkali-dotierte Fullerene und Licht-induzierte Supraleitung, die dann fallen. &quot;Ich würde sagen, es gibt einige 100, vielleicht auch ein paar 1.000 Menschen, die verstehen, was ich mache – wenn man großzügig ist&quot;, sagt der Forscher. &quot;Wenn man überlegt, dass es mehrere Milliarden Menschen auf der Erde gibt, ist das natürlich schon eine Nische.&quot;

Manche physikalischen Probleme beschäftigen ihn auch in der Freizeit. &quot;Ich denke tatsächlich beim Einschlafen oft darüber nach, gerade weil man da ein bisschen zur Ruhe kommt&quot;, sagt Sentef. &quot;Und wenn etwas wirklich spannend ist, nehme ich das bis an den Pool in den Italienurlaub mit. Dann ziehe ich mich nachmittags drei Stunden zurück und denke noch mal nach.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wir untersuchen, wie Materialien sich verhalten, wenn wir sie mit Licht beschießen&quot;, sagt der Physiker Michael Sentef vom Hamburger Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie. &quot;Wir rechnen zum Beispiel in Modellen aus, wie Elektronen in einem Metall herumfliegen und wie sie dabei dessen Leitfähigkeit beeinflussen.&quot; Ziel sei beispielsweise herauszufinden, mit welchen neuen Materialien man Energie sparen kann. 

Sentef, 42, leitet seit 2016 eine Arbeitsgruppe am Institut. Natürlich sei es schwierig, Laien zu erklären, was er genau mache, sagt er. Es sind Begriffe wie alkali-dotierte Fullerene und Licht-induzierte Supraleitung, die dann fallen. &quot;Ich würde sagen, es gibt einige 100, vielleicht auch ein paar 1.000 Menschen, die verstehen, was ich mache – wenn man großzügig ist&quot;, sagt der Forscher. &quot;Wenn man überlegt, dass es mehrere Milliarden Menschen auf der Erde gibt, ist das natürlich schon eine Nische.&quot;

Manche physikalischen Probleme beschäftigen ihn auch in der Freizeit. &quot;Ich denke tatsächlich beim Einschlafen oft darüber nach, gerade weil man da ein bisschen zur Ruhe kommt&quot;, sagt Sentef. &quot;Und wenn etwas wirklich spannend ist, nehme ich das bis an den Pool in den Italienurlaub mit. Dann ziehe ich mich nachmittags drei Stunden zurück und denke noch mal nach.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>132</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">402fadc38fe279baf01ea2828cd9bd71</guid>
      <title>Wie verändert der Krieg Ihre Arbeit, Alexander Krone?</title>
      <description><![CDATA["Bei Soldaten ist der Unterschied im Gegensatz zu anderen Berufen, dass
man am Ende Leib und Leben riskiert – man kann dabei schwer verletzt
werden oder oder gar sterben", sagt Alexander Krone im Arbeitspodcast
von ZEIT ONLINE. Krone ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37
"Freistaat Sachsen". Außerdem steht er einer NATO Response Force vor,
den schnellen Eingreiftruppen des nordatlantischen
Verteidigungsbündnisses. Man müsse wissen, dass dieser Aspekt – Tod und
Verwundung – auf beiden Seiten möglich sei, sagt er, bei einem selbst
und bei anderen.

Krone, 52, ist als NATO-Kommandeur für insgesamt 12.000 Soldatinnen und
Soldaten verantwortlich, unter anderem aus Norwegen, den Niederlanden
und Tschechien. Darunter sind auch 5.000 Soldatinnen und Soldaten aus
Deutschland, die an sieben Standorten stationiert sind, vor allem in
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Seine Brigade umfasst
beispielsweise Panzerbataillone, Bodentruppen, die im Verband
organisiert sind, Pioniere, die Wege freiräumen und Brücken bauen und
Aufklärer, die die Gesamtlage überblicken. "Das ist dann schon ein
komplexes System", erzählt Krone, die für seine Arbeit viel von Standort
zu Standort reist.

Dass die Bundeswehr auch auf Ablehnung stößt und in den vergangenen
Jahren immer wieder für Skandale verantwortlich war, unter anderem wegen
Rechtsradikalen in der Truppe, ist Krone bewusst. "Es ist richtig, dass
bei uns als Uniform und Waffen tragende Organisation genau hingeguckt
wird, ob alle Soldatinnen und Soldaten für diese Werte und die
freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen oder im
extremistischen Bereich unterwegs sind", sagt er. "Das müssen wir uns
gefallen lassen."

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, erzählt Krone, habe sich
die Wahrnehmung des Bundeswehr verändert. Zuvor habe er als Soldat nur
bei beruflichen Reisen in die USA oder nach Kanada Wertschätzung
erfahren. "Wenn ich da unterwegs war, passierte es ab und zu, dass
irgendjemand auf einen zugekommen ist und sich bedankt hat, dass man
Uniform trägt und Dienst leistet für das Land", sagt Krone. "Das ist mir
jetzt auch hier in Deutschland passiert. Und das finde ich positiv."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Bei Soldaten ist der Unterschied im Gegensatz zu anderen Berufen, dass man am Ende Leib und Leben riskiert – man kann dabei schwer verletzt werden oder oder gar sterben", sagt Alexander Krone im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Krone ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 "Freistaat Sachsen". Außerdem steht er einer NATO Response Force vor, den schnellen Eingreiftruppen des nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Man müsse wissen, dass dieser Aspekt – Tod und Verwundung – auf beiden Seiten möglich sei, sagt er, bei einem selbst und bei anderen.</p>
<p>Krone, 52, ist als NATO-Kommandeur für insgesamt 12.000 Soldatinnen und Soldaten verantwortlich, unter anderem aus Norwegen, den Niederlanden und Tschechien. Darunter sind auch 5.000 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland, die an sieben Standorten stationiert sind, vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Seine Brigade umfasst beispielsweise Panzerbataillone, Bodentruppen, die im Verband organisiert sind, Pioniere, die Wege freiräumen und Brücken bauen und Aufklärer, die die Gesamtlage überblicken. "Das ist dann schon ein komplexes System", erzählt Krone, die für seine Arbeit viel von Standort zu Standort reist.</p>
<p>Dass die Bundeswehr auch auf Ablehnung stößt und in den vergangenen Jahren immer wieder für Skandale verantwortlich war, unter anderem wegen Rechtsradikalen in der Truppe, ist Krone bewusst. "Es ist richtig, dass bei uns als Uniform und Waffen tragende Organisation genau hingeguckt wird, ob alle Soldatinnen und Soldaten für diese Werte und die freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen oder im extremistischen Bereich unterwegs sind", sagt er. "Das müssen wir uns gefallen lassen."</p>
<p>Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, erzählt Krone, habe sich die Wahrnehmung des Bundeswehr verändert. Zuvor habe er als Soldat nur bei beruflichen Reisen in die USA oder nach Kanada Wertschätzung erfahren. "Wenn ich da unterwegs war, passierte es ab und zu, dass irgendjemand auf einen zugekommen ist und sich bedankt hat, dass man Uniform trägt und Dienst leistet für das Land", sagt Krone. "Das ist mir jetzt auch hier in Deutschland passiert. Und das finde ich positiv."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="51688068" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/351b4d53-f077-486a-85d5-61197d2dd4ed/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=351b4d53-f077-486a-85d5-61197d2dd4ed&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie verändert der Krieg Ihre Arbeit, Alexander Krone?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:53:04</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Bei Soldaten ist der Unterschied im Gegensatz zu anderen Berufen, dass man am Ende Leib und Leben riskiert – man kann dabei schwer verletzt werden oder oder gar sterben&quot;, sagt Alexander Krone im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Krone ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 &quot;Freistaat Sachsen&quot;. Außerdem steht er einer NATO Response Force vor, den schnellen Eingreiftruppen des nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Man müsse wissen, dass dieser Aspekt – Tod und Verwundung – auf beiden Seiten möglich sei, sagt er, bei einem selbst und bei anderen.

Krone, 52, ist als NATO-Kommandeur für insgesamt 12.000 Soldatinnen und Soldaten verantwortlich, unter anderem aus Norwegen, den Niederlanden und Tschechien. Darunter sind auch 5.000 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland, die an sieben Standorten stationiert sind, vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Seine Brigade umfasst beispielsweise Panzerbataillone, Bodentruppen, die im Verband organisiert sind, Pioniere, die Wege freiräumen und Brücken bauen und Aufklärer, die die Gesamtlage überblicken. &quot;Das ist dann schon ein komplexes System&quot;, erzählt Krone, die für seine Arbeit viel von Standort zu Standort reist.

Dass die Bundeswehr auch auf Ablehnung stößt und in den vergangenen Jahren immer wieder für Skandale verantwortlich war, unter anderem wegen Rechtsradikalen in der Truppe, ist Krone bewusst. &quot;Es ist richtig, dass bei uns als Uniform und Waffen tragende Organisation genau hingeguckt wird, ob alle Soldatinnen und Soldaten für diese Werte und die freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen oder im extremistischen Bereich unterwegs sind&quot;, sagt er. &quot;Das müssen wir uns gefallen lassen.&quot;

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, erzählt Krone, habe sich die Wahrnehmung des Bundeswehr verändert. Zuvor habe er als Soldat nur bei beruflichen Reisen in die USA oder nach Kanada Wertschätzung erfahren. &quot;Wenn ich da unterwegs war, passierte es ab und zu, dass irgendjemand auf einen zugekommen ist und sich bedankt hat, dass man Uniform trägt und Dienst leistet für das Land&quot;, sagt Krone. &quot;Das ist mir jetzt auch hier in Deutschland passiert. Und das finde ich positiv.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Bei Soldaten ist der Unterschied im Gegensatz zu anderen Berufen, dass man am Ende Leib und Leben riskiert – man kann dabei schwer verletzt werden oder oder gar sterben&quot;, sagt Alexander Krone im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Krone ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 &quot;Freistaat Sachsen&quot;. Außerdem steht er einer NATO Response Force vor, den schnellen Eingreiftruppen des nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Man müsse wissen, dass dieser Aspekt – Tod und Verwundung – auf beiden Seiten möglich sei, sagt er, bei einem selbst und bei anderen.

Krone, 52, ist als NATO-Kommandeur für insgesamt 12.000 Soldatinnen und Soldaten verantwortlich, unter anderem aus Norwegen, den Niederlanden und Tschechien. Darunter sind auch 5.000 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland, die an sieben Standorten stationiert sind, vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Seine Brigade umfasst beispielsweise Panzerbataillone, Bodentruppen, die im Verband organisiert sind, Pioniere, die Wege freiräumen und Brücken bauen und Aufklärer, die die Gesamtlage überblicken. &quot;Das ist dann schon ein komplexes System&quot;, erzählt Krone, die für seine Arbeit viel von Standort zu Standort reist.

Dass die Bundeswehr auch auf Ablehnung stößt und in den vergangenen Jahren immer wieder für Skandale verantwortlich war, unter anderem wegen Rechtsradikalen in der Truppe, ist Krone bewusst. &quot;Es ist richtig, dass bei uns als Uniform und Waffen tragende Organisation genau hingeguckt wird, ob alle Soldatinnen und Soldaten für diese Werte und die freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen oder im extremistischen Bereich unterwegs sind&quot;, sagt er. &quot;Das müssen wir uns gefallen lassen.&quot;

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, erzählt Krone, habe sich die Wahrnehmung des Bundeswehr verändert. Zuvor habe er als Soldat nur bei beruflichen Reisen in die USA oder nach Kanada Wertschätzung erfahren. &quot;Wenn ich da unterwegs war, passierte es ab und zu, dass irgendjemand auf einen zugekommen ist und sich bedankt hat, dass man Uniform trägt und Dienst leistet für das Land&quot;, sagt Krone. &quot;Das ist mir jetzt auch hier in Deutschland passiert. Und das finde ich positiv.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>131</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0138fbbc62c7dba1f14e8a67687aecfb</guid>
      <title>Wie wird man Zahnschmerzen los, Stefan Fickl?</title>
      <description><![CDATA["Die Zahnmedizin ist eine der wenigen Disziplinen der Medizin, in der
wir Patienten wirklich sehr schnell helfen können", sagt Stefan Fickl,
Zahnarzt im fränkischen Fürth und Professor für Zahnmedizin an der
Universität Würzburg. "Ja, die Behandlung beim Zahnarzt ist oft
unangenehm – aber ein Zahnarzt kann auch sehr schnell Schmerzen nehmen.
Und es gibt eigentlich nichts Unangenehmeres als Zahnschmerzen."

Fickl, 44, stammt aus einer Zahnärztefamilie, schon sein Großvater und
sein Vater übten diesen Beruf aus. "Bei den meisten, die Zahnmedizin
studieren, gibt es einen familiären Hintergrund – und auch mich hat das
natürlich beeinflusst, dass es am Abendessen ständig um Zähne ging",
erzählt Fickl im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Was er an seinem Beruf sehr schätze, sei die Mischung aus mechanischer
Arbeit und medizinischem Wissen. "Anders als ein Schreiner oder
Schlosser kann ich nicht sagen: Ach, da mache ich einfach morgen
weiter", sagt Fickl. Gleichzeitig sei die Zahnmedizin eine Branche, die
alle Menschen beträfe und keine Saison kenne, er werde in den
absurdesten Situationen um Hilfe gebeten. "Das passiert mir schon: Dass
ich bei einer Gartenparty bin und jemand fragt: Du bist Zahnarzt? Kannst
du mal schnell schauen?", erzählt Fickl.

Besonders schwerfalle ihm allerdings bis heute, die Patientinnen und
Patienten richtig anzusprechen. "Ich quatsche sie nach wie vor während
jeder Behandlung zu", sagt er. "Alle meine Helferinnen sagen immer:
Bitte fragen Sie sie doch wenigstens Fragen, die die Patienten mit Ja
oder Nein beantworten können! Aber ich mag das einfach ein bisschen mit
den Menschen zu interagieren und vergesse dann manchmal, dass meine
Hände in seinem Mund stecken."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zahnmedizin ist eine der wenigen Disziplinen der Medizin, in der wir Patienten wirklich sehr schnell helfen können", sagt Stefan Fickl, Zahnarzt im fränkischen Fürth und Professor für Zahnmedizin an der Universität Würzburg. "Ja, die Behandlung beim Zahnarzt ist oft unangenehm – aber ein Zahnarzt kann auch sehr schnell Schmerzen nehmen. Und es gibt eigentlich nichts Unangenehmeres als Zahnschmerzen."</p>
<p>Fickl, 44, stammt aus einer Zahnärztefamilie, schon sein Großvater und sein Vater übten diesen Beruf aus. "Bei den meisten, die Zahnmedizin studieren, gibt es einen familiären Hintergrund – und auch mich hat das natürlich beeinflusst, dass es am Abendessen ständig um Zähne ging", erzählt Fickl im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.</p>
<p>Was er an seinem Beruf sehr schätze, sei die Mischung aus mechanischer Arbeit und medizinischem Wissen. "Anders als ein Schreiner oder Schlosser kann ich nicht sagen: Ach, da mache ich einfach morgen weiter", sagt Fickl. Gleichzeitig sei die Zahnmedizin eine Branche, die alle Menschen beträfe und keine Saison kenne, er werde in den absurdesten Situationen um Hilfe gebeten. "Das passiert mir schon: Dass ich bei einer Gartenparty bin und jemand fragt: Du bist Zahnarzt? Kannst du mal schnell schauen?", erzählt Fickl.</p>
<p>Besonders schwerfalle ihm allerdings bis heute, die Patientinnen und Patienten richtig anzusprechen. "Ich quatsche sie nach wie vor während jeder Behandlung zu", sagt er. "Alle meine Helferinnen sagen immer: Bitte fragen Sie sie doch wenigstens Fragen, die die Patienten mit Ja oder Nein beantworten können! Aber ich mag das einfach ein bisschen mit den Menschen zu interagieren und vergesse dann manchmal, dass meine Hände in seinem Mund stecken."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39301997" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9e27acd5-6e64-432e-8f6f-ba856314cdca/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9e27acd5-6e64-432e-8f6f-ba856314cdca&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Zahnschmerzen los, Stefan Fickl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:11</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Die Zahnmedizin ist eine der wenigen Disziplinen der Medizin, in der wir Patienten wirklich sehr schnell helfen können&quot;, sagt Stefan Fickl, Zahnarzt im fränkischen Fürth und Professor für Zahnmedizin an der Universität Würzburg. &quot;Ja, die Behandlung beim Zahnarzt ist oft unangenehm – aber ein Zahnarzt kann auch sehr schnell Schmerzen nehmen. Und es gibt eigentlich nichts Unangenehmeres als Zahnschmerzen.&quot;

Fickl, 44, stammt aus einer Zahnärztefamilie, schon sein Großvater und sein Vater übten diesen Beruf aus. &quot;Bei den meisten, die Zahnmedizin studieren, gibt es einen familiären Hintergrund – und auch mich hat das natürlich beeinflusst, dass es am Abendessen ständig um Zähne ging&quot;, erzählt Fickl im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Was er an seinem Beruf sehr schätze, sei die Mischung aus mechanischer Arbeit und medizinischem Wissen. &quot;Anders als ein Schreiner oder Schlosser kann ich nicht sagen: Ach, da mache ich einfach morgen weiter&quot;, sagt Fickl. Gleichzeitig sei die Zahnmedizin eine Branche, die alle Menschen beträfe und keine Saison kenne, er werde in den absurdesten Situationen um Hilfe gebeten. &quot;Das passiert mir schon: Dass ich bei einer Gartenparty bin und jemand fragt: Du bist Zahnarzt? Kannst du mal schnell schauen?&quot;, erzählt Fickl.

Besonders schwerfalle ihm allerdings bis heute, die Patientinnen und Patienten richtig anzusprechen. &quot;Ich quatsche sie nach wie vor während jeder Behandlung zu&quot;, sagt er. &quot;Alle meine Helferinnen sagen immer: Bitte fragen Sie sie doch wenigstens Fragen, die die Patienten mit Ja oder Nein beantworten können! Aber ich mag das einfach ein bisschen mit den Menschen zu interagieren und vergesse dann manchmal, dass meine Hände in seinem Mund stecken.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Die Zahnmedizin ist eine der wenigen Disziplinen der Medizin, in der wir Patienten wirklich sehr schnell helfen können&quot;, sagt Stefan Fickl, Zahnarzt im fränkischen Fürth und Professor für Zahnmedizin an der Universität Würzburg. &quot;Ja, die Behandlung beim Zahnarzt ist oft unangenehm – aber ein Zahnarzt kann auch sehr schnell Schmerzen nehmen. Und es gibt eigentlich nichts Unangenehmeres als Zahnschmerzen.&quot;

Fickl, 44, stammt aus einer Zahnärztefamilie, schon sein Großvater und sein Vater übten diesen Beruf aus. &quot;Bei den meisten, die Zahnmedizin studieren, gibt es einen familiären Hintergrund – und auch mich hat das natürlich beeinflusst, dass es am Abendessen ständig um Zähne ging&quot;, erzählt Fickl im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Was er an seinem Beruf sehr schätze, sei die Mischung aus mechanischer Arbeit und medizinischem Wissen. &quot;Anders als ein Schreiner oder Schlosser kann ich nicht sagen: Ach, da mache ich einfach morgen weiter&quot;, sagt Fickl. Gleichzeitig sei die Zahnmedizin eine Branche, die alle Menschen beträfe und keine Saison kenne, er werde in den absurdesten Situationen um Hilfe gebeten. &quot;Das passiert mir schon: Dass ich bei einer Gartenparty bin und jemand fragt: Du bist Zahnarzt? Kannst du mal schnell schauen?&quot;, erzählt Fickl.

Besonders schwerfalle ihm allerdings bis heute, die Patientinnen und Patienten richtig anzusprechen. &quot;Ich quatsche sie nach wie vor während jeder Behandlung zu&quot;, sagt er. &quot;Alle meine Helferinnen sagen immer: Bitte fragen Sie sie doch wenigstens Fragen, die die Patienten mit Ja oder Nein beantworten können! Aber ich mag das einfach ein bisschen mit den Menschen zu interagieren und vergesse dann manchmal, dass meine Hände in seinem Mund stecken.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>130</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">97a88b87d66afa3cbc9a06597740c30b</guid>
      <title>Was macht eine gute Bar aus, Laura Maria Marsueschke?</title>
      <description><![CDATA["Wenn du was bestellst, was ich nicht empfehlen würde, dann bist es am
Ende immer noch du, der ihn trinkt", sagt Laura Maria Marsueschke, die
die Thelonious Bar auf der Weserstraße in Berlin-Neukölln betreibt. "Du
bestellst den Drink, du trinkst ihn und im besten Fall bezahlst du ihn.
Ob ich den jetzt gut finde oder nicht, ist absolut sekundär."

Marsueschke begann ihre Karriere in einem Sterne-Restaurant, arbeitete
dann in Hotels in Ägypten und später für eine Berliner Kaffeerösterei
Andraschko, ehe sie 2014 die Thelonious Bar in Berlin-Neukölln
eröffnete. "Ich habe geschaut: Was gibt es im Kiez? Wollen die Leute
hier wirklich eine Cocktailbar? Damals gab es kaum Cocktailbars in der
Gegend", erzählt Marsueschke im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Wichtig sei ihr das Theolonious ein angenehmer Ort sei, an den die Gäste
gerne kämen. "Der nerdige Bartender, der seine Sachen mischt, nie
lächelt und auch kein Gespräch aktiv fortführen kann: Den oder die gibt
es bestimmt nach wie vor. Aber das holt die Menschen einfach nicht ab."

Glechzeitig, erzählt Marsueschke, sei sie kein Freund von unnötigem
Schnickschnack oder jährlich wechselnden Trends bei Getränken. "Garnitur
– im Volksmund: Deko – macht für mich zum Beispiel oft keinen Sinn: Was
soll das, so viel Salatbuffet in einen Gin Tonic zu kippen?", fragt sie.
Eine gute Bartenderin macht ihrer Meinung nach etwas anderes aus: "Dass
du sechs verschiedene Drinks machst, dann dir noch zwei Bestellungen mit
Sonderwunsch merkst, nebenbei vielleicht jemanden abkassierst und dabei
schauen dir sechs Leute auf die Finger und das über sechs Stunden hinweg
– das ist die Kunst!"

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn du was bestellst, was ich nicht empfehlen würde, dann bist es am Ende immer noch du, der ihn trinkt", sagt Laura Maria Marsueschke, die die Thelonious Bar auf der Weserstraße in Berlin-Neukölln betreibt. "Du bestellst den Drink, du trinkst ihn und im besten Fall bezahlst du ihn. Ob ich den jetzt gut finde oder nicht, ist absolut sekundär."</p>
<p>Marsueschke begann ihre Karriere in einem Sterne-Restaurant, arbeitete dann in Hotels in Ägypten und später für eine Berliner Kaffeerösterei Andraschko, ehe sie 2014 die Thelonious Bar in Berlin-Neukölln eröffnete. "Ich habe geschaut: Was gibt es im Kiez? Wollen die Leute hier wirklich eine Cocktailbar? Damals gab es kaum Cocktailbars in der Gegend", erzählt Marsueschke im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.</p>
<p>Wichtig sei ihr das Theolonious ein angenehmer Ort sei, an den die Gäste gerne kämen. "Der nerdige Bartender, der seine Sachen mischt, nie lächelt und auch kein Gespräch aktiv fortführen kann: Den oder die gibt es bestimmt nach wie vor. Aber das holt die Menschen einfach nicht ab."</p>
<p>Glechzeitig, erzählt Marsueschke, sei sie kein Freund von unnötigem Schnickschnack oder jährlich wechselnden Trends bei Getränken. "Garnitur – im Volksmund: Deko – macht für mich zum Beispiel oft keinen Sinn: Was soll das, so viel Salatbuffet in einen Gin Tonic zu kippen?", fragt sie. Eine gute Bartenderin macht ihrer Meinung nach etwas anderes aus: "Dass du sechs verschiedene Drinks machst, dann dir noch zwei Bestellungen mit Sonderwunsch merkst, nebenbei vielleicht jemanden abkassierst und dabei schauen dir sechs Leute auf die Finger und das über sechs Stunden hinweg – das ist die Kunst!"</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="48230600" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ff25e2ae-e196-4052-8c2a-c41d4876c072/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ff25e2ae-e196-4052-8c2a-c41d4876c072&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was macht eine gute Bar aus, Laura Maria Marsueschke?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:49:28</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wenn du was bestellst, was ich nicht empfehlen würde, dann bist es am Ende immer noch du, der ihn trinkt&quot;, sagt Laura Maria Marsueschke, die die Thelonious Bar auf der Weserstraße in Berlin-Neukölln betreibt. &quot;Du bestellst den Drink, du trinkst ihn und im besten Fall bezahlst du ihn. Ob ich den jetzt gut finde oder nicht, ist absolut sekundär.&quot;

Marsueschke begann ihre Karriere in einem Sterne-Restaurant, arbeitete dann in Hotels in Ägypten und später für eine Berliner Kaffeerösterei Andraschko, ehe sie 2014 die Thelonious Bar in Berlin-Neukölln eröffnete. &quot;Ich habe geschaut: Was gibt es im Kiez? Wollen die Leute hier wirklich eine Cocktailbar? Damals gab es kaum Cocktailbars in der Gegend&quot;, erzählt Marsueschke im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Wichtig sei ihr das Theolonious ein angenehmer Ort sei, an den die Gäste gerne kämen. &quot;Der nerdige Bartender, der seine Sachen mischt, nie lächelt und auch kein Gespräch aktiv fortführen kann: Den oder die gibt es bestimmt nach wie vor. Aber das holt die Menschen einfach nicht ab.&quot;

Glechzeitig, erzählt Marsueschke, sei sie kein Freund von unnötigem Schnickschnack oder jährlich wechselnden Trends bei Getränken. &quot;Garnitur – im Volksmund: Deko – macht für mich zum Beispiel oft keinen Sinn: Was soll das, so viel Salatbuffet in einen Gin Tonic zu kippen?&quot;, fragt sie. Eine gute Bartenderin macht ihrer Meinung nach etwas anderes aus: &quot;Dass du sechs verschiedene Drinks machst, dann dir noch zwei Bestellungen mit Sonderwunsch merkst, nebenbei vielleicht jemanden abkassierst und dabei schauen dir sechs Leute auf die Finger und das über sechs Stunden hinweg – das ist die Kunst!&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wenn du was bestellst, was ich nicht empfehlen würde, dann bist es am Ende immer noch du, der ihn trinkt&quot;, sagt Laura Maria Marsueschke, die die Thelonious Bar auf der Weserstraße in Berlin-Neukölln betreibt. &quot;Du bestellst den Drink, du trinkst ihn und im besten Fall bezahlst du ihn. Ob ich den jetzt gut finde oder nicht, ist absolut sekundär.&quot;

Marsueschke begann ihre Karriere in einem Sterne-Restaurant, arbeitete dann in Hotels in Ägypten und später für eine Berliner Kaffeerösterei Andraschko, ehe sie 2014 die Thelonious Bar in Berlin-Neukölln eröffnete. &quot;Ich habe geschaut: Was gibt es im Kiez? Wollen die Leute hier wirklich eine Cocktailbar? Damals gab es kaum Cocktailbars in der Gegend&quot;, erzählt Marsueschke im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.

Wichtig sei ihr das Theolonious ein angenehmer Ort sei, an den die Gäste gerne kämen. &quot;Der nerdige Bartender, der seine Sachen mischt, nie lächelt und auch kein Gespräch aktiv fortführen kann: Den oder die gibt es bestimmt nach wie vor. Aber das holt die Menschen einfach nicht ab.&quot;

Glechzeitig, erzählt Marsueschke, sei sie kein Freund von unnötigem Schnickschnack oder jährlich wechselnden Trends bei Getränken. &quot;Garnitur – im Volksmund: Deko – macht für mich zum Beispiel oft keinen Sinn: Was soll das, so viel Salatbuffet in einen Gin Tonic zu kippen?&quot;, fragt sie. Eine gute Bartenderin macht ihrer Meinung nach etwas anderes aus: &quot;Dass du sechs verschiedene Drinks machst, dann dir noch zwei Bestellungen mit Sonderwunsch merkst, nebenbei vielleicht jemanden abkassierst und dabei schauen dir sechs Leute auf die Finger und das über sechs Stunden hinweg – das ist die Kunst!&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>129</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6d41ee11b758510ecdd550d300ca0c30</guid>
      <title>Wie ist es, einen Roman zu schreiben, Paul Bokowski?</title>
      <description><![CDATA["Ich habe in der ernsthaften Literatur noch immer das Gefühl, dass ich
nicht so richtig dazu gehöre", sagt der Schriftsteller und Humorist Paul
Bokowski, der durch Auftritte bei Lesebühnen und seinen
Kurzgeschichtenband "Hauptsache nichts mit Menschen" bekannt wurde. Erst
durch seinen neuen Roman gehe es ihm diesbezüglich besser: "Seitdem
denke ich: Ich bin nicht bloß Autor – sondern wirklich Schriftsteller."

Bokowski, 40, der als Sohn polnischer Flüchtlinge in Mainz geboren wurde
und in Hessen aufwuchs, studierte zunächst ein paar Monate lang Medizin
in Berlin, ehe er das Studium mit Anfang 20 zugunsten des Schreibens
aufgab. "Der Moment, als ich entschieden habe, dass das mit der Medizin
und mir nichts wird, war total befreiend", erzählt Bokowski im
Arbeitspodcast von Zeit Online. "Aber die Zeit danach war superhart. Ich
habe ganz lange mega wenig Geld verdient."

Mittlerweile tritt er bis zu 140 Mal im Jahr auf Lesebühnen auf und
schreibt dafür eigene Texte. Die besten hat er in drei
Kurzgeschichtenbänden veröffentlicht. Als in der Corona-Pandemie
plötzlich alle Veranstaltungen abgesagt wurden, hatte Bokowski plötzlich
viel Zeit – und musste sich andere Einkommensquellen suchen: Er schrieb
"Schlesenburg", einen Roman, der Mitte September erscheint. Er ist
autofiktional, es geht um Fremdheit und Rassismus in seiner Jugend als
Sohn polnischer Flüchtlinge in einer westdeutschen Blocksiedlung.

An dem Roman zu arbeiten sei etwas gänzlich anderes gewesen, als
Kurzgeschichten zu verfassen, erzählt Bokowski im Podcast. "Ich habe mir
beim Schreiben drei, vier halbe Wortwitze erlaubt, habe dann aber
schnell gemerkt: Das passt hier nicht, das muss raus", sagt Bokowski.
"Und ich habe gemerkt: Sich selbst zu lektorieren, ist immer Kacke und
eine Qual."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich habe in der ernsthaften Literatur noch immer das Gefühl, dass ich nicht so richtig dazu gehöre", sagt der Schriftsteller und Humorist Paul Bokowski, der durch Auftritte bei Lesebühnen und seinen Kurzgeschichtenband "Hauptsache nichts mit Menschen" bekannt wurde. Erst durch seinen neuen Roman gehe es ihm diesbezüglich besser: "Seitdem denke ich: Ich bin nicht bloß Autor – sondern wirklich Schriftsteller."</p>
<p>Bokowski, 40, der als Sohn polnischer Flüchtlinge in Mainz geboren wurde und in Hessen aufwuchs, studierte zunächst ein paar Monate lang Medizin in Berlin, ehe er das Studium mit Anfang 20 zugunsten des Schreibens aufgab. "Der Moment, als ich entschieden habe, dass das mit der Medizin und mir nichts wird, war total befreiend", erzählt Bokowski im Arbeitspodcast von Zeit Online. "Aber die Zeit danach war superhart. Ich habe ganz lange mega wenig Geld verdient."</p>
<p>Mittlerweile tritt er bis zu 140 Mal im Jahr auf Lesebühnen auf und schreibt dafür eigene Texte. Die besten hat er in drei Kurzgeschichtenbänden veröffentlicht. Als in der Corona-Pandemie plötzlich alle Veranstaltungen abgesagt wurden, hatte Bokowski plötzlich viel Zeit – und musste sich andere Einkommensquellen suchen: Er schrieb "Schlesenburg", einen Roman, der Mitte September erscheint. Er ist autofiktional, es geht um Fremdheit und Rassismus in seiner Jugend als Sohn polnischer Flüchtlinge in einer westdeutschen Blocksiedlung.</p>
<p>An dem Roman zu arbeiten sei etwas gänzlich anderes gewesen, als Kurzgeschichten zu verfassen, erzählt Bokowski im Podcast. "Ich habe mir beim Schreiben drei, vier halbe Wortwitze erlaubt, habe dann aber schnell gemerkt: Das passt hier nicht, das muss raus", sagt Bokowski. "Und ich habe gemerkt: Sich selbst zu lektorieren, ist immer Kacke und eine Qual."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45692303" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d47e9fe0-fc88-406c-872d-508edca15b1f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d47e9fe0-fc88-406c-872d-508edca15b1f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie ist es, einen Roman zu schreiben, Paul Bokowski?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich habe in der ernsthaften Literatur noch immer das Gefühl, dass ich nicht so richtig dazu gehöre&quot;, sagt der Schriftsteller und Humorist Paul Bokowski, der durch Auftritte bei Lesebühnen und seinen Kurzgeschichtenband &quot;Hauptsache nichts mit Menschen&quot; bekannt wurde. Erst durch seinen neuen Roman gehe es ihm diesbezüglich besser: &quot;Seitdem denke ich: Ich bin nicht bloß Autor – sondern wirklich Schriftsteller.&quot;

Bokowski, 40, der als Sohn polnischer Flüchtlinge in Mainz geboren wurde und in Hessen aufwuchs, studierte zunächst ein paar Monate lang Medizin in Berlin, ehe er das Studium mit Anfang 20 zugunsten des Schreibens aufgab. &quot;Der Moment, als ich entschieden habe, dass das mit der Medizin und mir nichts wird, war total befreiend&quot;, erzählt Bokowski im Arbeitspodcast von Zeit Online. &quot;Aber die Zeit danach war superhart. Ich habe ganz lange mega wenig Geld verdient.&quot;

Mittlerweile tritt er bis zu 140 Mal im Jahr auf Lesebühnen auf und schreibt dafür eigene Texte. Die besten hat er in drei Kurzgeschichtenbänden veröffentlicht. Als in der Corona-Pandemie plötzlich alle Veranstaltungen abgesagt wurden, hatte Bokowski plötzlich viel Zeit – und musste sich andere Einkommensquellen suchen: Er schrieb &quot;Schlesenburg&quot;, einen Roman, der Mitte September erscheint. Er ist autofiktional, es geht um Fremdheit und Rassismus in seiner Jugend als Sohn polnischer Flüchtlinge in einer westdeutschen Blocksiedlung.

An dem Roman zu arbeiten sei etwas gänzlich anderes gewesen, als Kurzgeschichten zu verfassen, erzählt Bokowski im Podcast. &quot;Ich habe mir beim Schreiben drei, vier halbe Wortwitze erlaubt, habe dann aber schnell gemerkt: Das passt hier nicht, das muss raus&quot;, sagt Bokowski. &quot;Und ich habe gemerkt: Sich selbst zu lektorieren, ist immer Kacke und eine Qual.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich habe in der ernsthaften Literatur noch immer das Gefühl, dass ich nicht so richtig dazu gehöre&quot;, sagt der Schriftsteller und Humorist Paul Bokowski, der durch Auftritte bei Lesebühnen und seinen Kurzgeschichtenband &quot;Hauptsache nichts mit Menschen&quot; bekannt wurde. Erst durch seinen neuen Roman gehe es ihm diesbezüglich besser: &quot;Seitdem denke ich: Ich bin nicht bloß Autor – sondern wirklich Schriftsteller.&quot;

Bokowski, 40, der als Sohn polnischer Flüchtlinge in Mainz geboren wurde und in Hessen aufwuchs, studierte zunächst ein paar Monate lang Medizin in Berlin, ehe er das Studium mit Anfang 20 zugunsten des Schreibens aufgab. &quot;Der Moment, als ich entschieden habe, dass das mit der Medizin und mir nichts wird, war total befreiend&quot;, erzählt Bokowski im Arbeitspodcast von Zeit Online. &quot;Aber die Zeit danach war superhart. Ich habe ganz lange mega wenig Geld verdient.&quot;

Mittlerweile tritt er bis zu 140 Mal im Jahr auf Lesebühnen auf und schreibt dafür eigene Texte. Die besten hat er in drei Kurzgeschichtenbänden veröffentlicht. Als in der Corona-Pandemie plötzlich alle Veranstaltungen abgesagt wurden, hatte Bokowski plötzlich viel Zeit – und musste sich andere Einkommensquellen suchen: Er schrieb &quot;Schlesenburg&quot;, einen Roman, der Mitte September erscheint. Er ist autofiktional, es geht um Fremdheit und Rassismus in seiner Jugend als Sohn polnischer Flüchtlinge in einer westdeutschen Blocksiedlung.

An dem Roman zu arbeiten sei etwas gänzlich anderes gewesen, als Kurzgeschichten zu verfassen, erzählt Bokowski im Podcast. &quot;Ich habe mir beim Schreiben drei, vier halbe Wortwitze erlaubt, habe dann aber schnell gemerkt: Das passt hier nicht, das muss raus&quot;, sagt Bokowski. &quot;Und ich habe gemerkt: Sich selbst zu lektorieren, ist immer Kacke und eine Qual.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>128</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">46c2d1048da661f40bca38b969d7db5a</guid>
      <title>Braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer, Sima Niroumand?</title>
      <description><![CDATA["Viele Familien merken beim zweiten Kind, dass die Wohnung, in die die
Eltern vielleicht noch als Paar gezogen sind, zu klein wird, sie können
sich aber keine größere in der Gegend leisten", sagt die Innendesignerin
Sima Niroumand aus Köln im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Mit ihrem
Designbüro Habitiny gestaltet sie für solche Kundinnen und Kunden Möbel,
die mehr Platz auf kleinen Flächen bieten sollen.

Als sie mit dem zweiten Kind schwanger war, kam Niroumand, 40, die zuvor
als Art-Direktorin in verschiedenen Digitalagenturen gearbeitet hatte,
auf die Idee für ihre Firma, die sie 2019 gründete: "Ich dachte: Ich
habe ja selbst zu Hause schon so viel gemacht, ich kann das bestimmt für
andere Familien."

Mittlerweile beschäftigt sie ein Team aus acht festen und freien
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und lässt Möbelstücke nach Maß
anfertigen. Dafür arbeitet sie mit Handwerkern, beispielsweise mit
Schreinern und Tischlern, zusammen. "Wir schauen: Wo fehlt der Raum und
wofür?", sagt sie. So entstehen Möbel, die beispielsweise Raumtrenner
und gleichzeitig ein Schrank für Waschmaschine und Trockner sind. "Nicht
jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer", sagt Niroumand. Günstig sei das
jedoch nicht. Durch die aktuell höheren Kosten für Rohstoffe seien auch
ihre Preise angestiegen, mit bis zu 10.000 Euro pro Zimmer müsse man
schon rechnen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Viele Familien merken beim zweiten Kind, dass die Wohnung, in die die Eltern vielleicht noch als Paar gezogen sind, zu klein wird, sie können sich aber keine größere in der Gegend leisten", sagt die Innendesignerin Sima Niroumand aus Köln im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Mit ihrem Designbüro Habitiny gestaltet sie für solche Kundinnen und Kunden Möbel, die mehr Platz auf kleinen Flächen bieten sollen.</p>
<p>Als sie mit dem zweiten Kind schwanger war, kam Niroumand, 40, die zuvor als Art-Direktorin in verschiedenen Digitalagenturen gearbeitet hatte, auf die Idee für ihre Firma, die sie 2019 gründete: "Ich dachte: Ich habe ja selbst zu Hause schon so viel gemacht, ich kann das bestimmt für andere Familien."</p>
<p>Mittlerweile beschäftigt sie ein Team aus acht festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und lässt Möbelstücke nach Maß anfertigen. Dafür arbeitet sie mit Handwerkern, beispielsweise mit Schreinern und Tischlern, zusammen. "Wir schauen: Wo fehlt der Raum und wofür?", sagt sie. So entstehen Möbel, die beispielsweise Raumtrenner und gleichzeitig ein Schrank für Waschmaschine und Trockner sind. "Nicht jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer", sagt Niroumand. Günstig sei das jedoch nicht. Durch die aktuell höheren Kosten für Rohstoffe seien auch ihre Preise angestiegen, mit bis zu 10.000 Euro pro Zimmer müsse man schon rechnen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42231910" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/7962cc0f-1b50-4273-86f5-170433917714/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=7962cc0f-1b50-4273-86f5-170433917714&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer, Sima Niroumand?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:14</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Viele Familien merken beim zweiten Kind, dass die Wohnung, in die die Eltern vielleicht noch als Paar gezogen sind, zu klein wird, sie können sich aber keine größere in der Gegend leisten&quot;, sagt die Innendesignerin Sima Niroumand aus Köln im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Mit ihrem Designbüro Habitiny gestaltet sie für solche Kundinnen und Kunden Möbel, die mehr Platz auf kleinen Flächen bieten sollen.

Als sie mit dem zweiten Kind schwanger war, kam Niroumand, 40, die zuvor als Art-Direktorin in verschiedenen Digitalagenturen gearbeitet hatte, auf die Idee für ihre Firma, die sie 2019 gründete: &quot;Ich dachte: Ich habe ja selbst zu Hause schon so viel gemacht, ich kann das bestimmt für andere Familien.&quot; 

Mittlerweile beschäftigt sie ein Team aus acht festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und lässt Möbelstücke nach Maß anfertigen. Dafür arbeitet sie mit Handwerkern, beispielsweise mit Schreinern und Tischlern, zusammen. &quot;Wir schauen: Wo fehlt der Raum und wofür?&quot;, sagt sie. So entstehen Möbel, die beispielsweise Raumtrenner und gleichzeitig ein Schrank für Waschmaschine und Trockner sind. &quot;Nicht jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer&quot;, sagt Niroumand. Günstig sei das jedoch nicht. Durch die aktuell höheren Kosten für Rohstoffe seien auch ihre Preise angestiegen, mit bis zu 10.000 Euro pro Zimmer müsse man schon rechnen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Viele Familien merken beim zweiten Kind, dass die Wohnung, in die die Eltern vielleicht noch als Paar gezogen sind, zu klein wird, sie können sich aber keine größere in der Gegend leisten&quot;, sagt die Innendesignerin Sima Niroumand aus Köln im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Mit ihrem Designbüro Habitiny gestaltet sie für solche Kundinnen und Kunden Möbel, die mehr Platz auf kleinen Flächen bieten sollen.

Als sie mit dem zweiten Kind schwanger war, kam Niroumand, 40, die zuvor als Art-Direktorin in verschiedenen Digitalagenturen gearbeitet hatte, auf die Idee für ihre Firma, die sie 2019 gründete: &quot;Ich dachte: Ich habe ja selbst zu Hause schon so viel gemacht, ich kann das bestimmt für andere Familien.&quot; 

Mittlerweile beschäftigt sie ein Team aus acht festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und lässt Möbelstücke nach Maß anfertigen. Dafür arbeitet sie mit Handwerkern, beispielsweise mit Schreinern und Tischlern, zusammen. &quot;Wir schauen: Wo fehlt der Raum und wofür?&quot;, sagt sie. So entstehen Möbel, die beispielsweise Raumtrenner und gleichzeitig ein Schrank für Waschmaschine und Trockner sind. &quot;Nicht jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer&quot;, sagt Niroumand. Günstig sei das jedoch nicht. Durch die aktuell höheren Kosten für Rohstoffe seien auch ihre Preise angestiegen, mit bis zu 10.000 Euro pro Zimmer müsse man schon rechnen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>127</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">442e734e23e697df5e3e06119f5186ee</guid>
      <title>Wie baut man Obst wirklich nachhaltig an, Maria Giménez?</title>
      <description><![CDATA["In der freien Natur findest du keine Monokulturen", sagt Maria Giménez,
die im brandenburgischen Dorf Märkisch Wilmersdorf auf 360 Hektar Land
eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft entwickelt.

Giménez, die 1981 geboren wurde, arbeitete bis vor fünf Jahren als
Malerin. Dann bekam sie von ihrem Schwiegervater, der ein Landhaus in
Brandenburg erworben hatte, die Möglichkeit, ein Ackerland zu
bewirtschaften. "Mein Partner und ich hatten uns schon vorher mit
nachhaltiger Landwirtschaft, mit Permakulturen und und
Agro-Forst-Systemen beschäftigt, aber mein Schwiegervater hat uns zu
einer Entscheidung gedrängt", sagt Giménez. Sie entschied sich für das
Risiko – und für einen Neustart als Quereinsteigerin in der
Landwirtschaft.

"Ich habe als Kind in den Ferien sehr viel Zeit auf dem Land in
Südspanien verbracht", erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE.
"Dort konnte man auch sehen, wie sehr die industrielle Landwirtschaft
das Land kaputt macht."

Weil es sich in Brandenburg ähnlich entwickelt, will Giménez ihre Gärten
und Äcker so zu strukturieren, dass die Vielfalt der Pflanzen und die
Mischung aus Bäumen, Sträuchern und Äckern die Nährstoffe möglichst gut
in der Erde hält. Dafür hat sie mittlerweile mehr als 200.000 Bäume
gepflanzt. "Das hat den großen Vorteil, dass die Bäume den Wind bremsen,
das Wasser besser in der Fläche halten und dadurch den Bodenaufbau
fördern", sagt sie. Mittlerweile verkauft Giménez ihr Obst, Gemüse und
ihre Salate auf fünf Wochenmärkten in Berlin und beliefert unter anderem
Sterne-Restaurants.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"In der freien Natur findest du keine Monokulturen", sagt Maria Giménez, die im brandenburgischen Dorf Märkisch Wilmersdorf auf 360 Hektar Land eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft entwickelt.</p>
<p>Giménez, die 1981 geboren wurde, arbeitete bis vor fünf Jahren als Malerin. Dann bekam sie von ihrem Schwiegervater, der ein Landhaus in Brandenburg erworben hatte, die Möglichkeit, ein Ackerland zu bewirtschaften. "Mein Partner und ich hatten uns schon vorher mit nachhaltiger Landwirtschaft, mit Permakulturen und und Agro-Forst-Systemen beschäftigt, aber mein Schwiegervater hat uns zu einer Entscheidung gedrängt", sagt Giménez. Sie entschied sich für das Risiko – und für einen Neustart als Quereinsteigerin in der Landwirtschaft.</p>
<p>"Ich habe als Kind in den Ferien sehr viel Zeit auf dem Land in Südspanien verbracht", erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Dort konnte man auch sehen, wie sehr die industrielle Landwirtschaft das Land kaputt macht."</p>
<p>Weil es sich in Brandenburg ähnlich entwickelt, will Giménez ihre Gärten und Äcker so zu strukturieren, dass die Vielfalt der Pflanzen und die Mischung aus Bäumen, Sträuchern und Äckern die Nährstoffe möglichst gut in der Erde hält. Dafür hat sie mittlerweile mehr als 200.000 Bäume gepflanzt. "Das hat den großen Vorteil, dass die Bäume den Wind bremsen, das Wasser besser in der Fläche halten und dadurch den Bodenaufbau fördern", sagt sie. Mittlerweile verkauft Giménez ihr Obst, Gemüse und ihre Salate auf fünf Wochenmärkten in Berlin und beliefert unter anderem Sterne-Restaurants.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43629294" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4ee7354c-a4c5-4e30-9a33-0395ca9f49f9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4ee7354c-a4c5-4e30-9a33-0395ca9f49f9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie baut man Obst wirklich nachhaltig an, Maria Giménez?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:41</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;In der freien Natur findest du keine Monokulturen&quot;, sagt Maria Giménez, die im brandenburgischen Dorf Märkisch Wilmersdorf auf 360 Hektar Land eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft entwickelt.

Giménez, die 1981 geboren wurde, arbeitete bis vor fünf Jahren als Malerin. Dann bekam sie von ihrem Schwiegervater, der ein Landhaus in Brandenburg erworben hatte, die Möglichkeit, ein Ackerland zu bewirtschaften. &quot;Mein Partner und ich hatten uns schon vorher mit nachhaltiger Landwirtschaft, mit Permakulturen und und Agro-Forst-Systemen beschäftigt, aber mein Schwiegervater hat uns zu einer Entscheidung gedrängt&quot;, sagt Giménez. Sie entschied sich für das Risiko – und für einen Neustart als Quereinsteigerin in der Landwirtschaft.

&quot;Ich habe als Kind in den Ferien sehr viel Zeit auf dem Land in Südspanien verbracht&quot;, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Dort konnte man auch sehen, wie sehr die industrielle Landwirtschaft das Land kaputt macht.&quot;

Weil es sich in Brandenburg ähnlich entwickelt, will Giménez ihre Gärten und Äcker so zu strukturieren, dass die Vielfalt der Pflanzen und die Mischung aus Bäumen, Sträuchern und Äckern die Nährstoffe möglichst gut in der Erde hält. Dafür hat sie mittlerweile mehr als 200.000 Bäume gepflanzt. &quot;Das hat den großen Vorteil, dass die Bäume den Wind bremsen, das Wasser besser in der Fläche halten und dadurch den Bodenaufbau fördern&quot;, sagt sie. Mittlerweile verkauft Giménez ihr Obst, Gemüse und ihre Salate auf fünf Wochenmärkten in Berlin und beliefert unter anderem Sterne-Restaurants.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;In der freien Natur findest du keine Monokulturen&quot;, sagt Maria Giménez, die im brandenburgischen Dorf Märkisch Wilmersdorf auf 360 Hektar Land eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft entwickelt.

Giménez, die 1981 geboren wurde, arbeitete bis vor fünf Jahren als Malerin. Dann bekam sie von ihrem Schwiegervater, der ein Landhaus in Brandenburg erworben hatte, die Möglichkeit, ein Ackerland zu bewirtschaften. &quot;Mein Partner und ich hatten uns schon vorher mit nachhaltiger Landwirtschaft, mit Permakulturen und und Agro-Forst-Systemen beschäftigt, aber mein Schwiegervater hat uns zu einer Entscheidung gedrängt&quot;, sagt Giménez. Sie entschied sich für das Risiko – und für einen Neustart als Quereinsteigerin in der Landwirtschaft.

&quot;Ich habe als Kind in den Ferien sehr viel Zeit auf dem Land in Südspanien verbracht&quot;, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Dort konnte man auch sehen, wie sehr die industrielle Landwirtschaft das Land kaputt macht.&quot;

Weil es sich in Brandenburg ähnlich entwickelt, will Giménez ihre Gärten und Äcker so zu strukturieren, dass die Vielfalt der Pflanzen und die Mischung aus Bäumen, Sträuchern und Äckern die Nährstoffe möglichst gut in der Erde hält. Dafür hat sie mittlerweile mehr als 200.000 Bäume gepflanzt. &quot;Das hat den großen Vorteil, dass die Bäume den Wind bremsen, das Wasser besser in der Fläche halten und dadurch den Bodenaufbau fördern&quot;, sagt sie. Mittlerweile verkauft Giménez ihr Obst, Gemüse und ihre Salate auf fünf Wochenmärkten in Berlin und beliefert unter anderem Sterne-Restaurants.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>126</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9b7cfd7ea8264c8e994e9d04b6db4109</guid>
      <title>Wieso vertreten Sie Drogenhändler und Attentäter vor Gericht, Mustafa Kaplan?</title>
      <description><![CDATA["Gerade am Anfang eines Ermittlungsverfahrens kann man viel erreichen,
man kann aber auch Fehler machen – nicht nur als Anwalt, sondern auch
als Beschuldigter", sagt der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Mustafa
Kaplan. "Da muss schnell reagiert werden, bevor ein Mandant sich um Kopf
und Kragen redet."

Kaplan, 53, wurde in der südtürkischen Stadt Antakya, kurz vor der
syrischen Grenze geboren und kam im Alter von acht Jahren nach
Deutschland. Nach der Realschule und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium
arbeitete Kaplan für die Grünen und den WDR, jobbte in einem Krankenhaus
und zog mit einer Theatergruppe umher, ehe er Jura studierte. Ein Fach,
das ihn schnell begeisterte. "Die Strafrechtsfälle waren für mich
spannender als jeder Kinofilm und jedes Buch", erzählt Kaplan im
Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Die Freiheit eines Menschen ist mit das
höchste Gut, das wir haben – insofern ist das schon ein Rechtsgebiet,
das mich von Anfang an interessiert hat."

Sein privates Umfeld reagiere auf seine Arbeit oft irritiert bis
ablehnend, erzählt der Anwalt. "Ich werde schon gefragt: Wieso
vertrittst du jetzt einen Islamisten? Bist du selber einer? Wieso
verteidigst du einen Rocker und Drogenhändler? Warum einen
Vergewaltiger?" Insbesondere seine Arbeit für den türkischen Präsidenten
hätten viele nicht verstanden. "Es gab Bekannten, die einfach den
Kontakt abgebrochen und quasi den Deckel zugemacht haben", sagt Kaplan.
"Das finde ich traurig, wenn mir noch nicht mal die Möglichkeit gegeben
wird, da mich zu erklären."

Gleichzeitig seien die meisten Fälle, die er bearbeite, viel weniger
aufsehenerregend, erzählt Kaplan. "Man hat als Strafverteidiger im
Alltag oft mit Banalitäten zu kämpfen: kleinere Verkehrsunfälle,
Körperverletzung, Beleidigungen – das ist der Großteil der Arbeit", sagt
er. Im Gespräch gibt er auch gibt Tipps, wie man als beschuldigte
Personen reagieren sollte. "Natürlich macht es keinen Sinn, sich mit mit
der Polizei auf einen Kampf einzulassen", sagt Kaplan. Viele Mandanten
dächten, sie würden sich schon "irgendwie rausgeredet aus dem Dilemma",
erzählt er. "Aber das geht meistens schief."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Gerade am Anfang eines Ermittlungsverfahrens kann man viel erreichen, man kann aber auch Fehler machen – nicht nur als Anwalt, sondern auch als Beschuldigter", sagt der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Mustafa Kaplan. "Da muss schnell reagiert werden, bevor ein Mandant sich um Kopf und Kragen redet."</p>
<p>Kaplan, 53, wurde in der südtürkischen Stadt Antakya, kurz vor der syrischen Grenze geboren und kam im Alter von acht Jahren nach Deutschland. Nach der Realschule und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium arbeitete Kaplan für die Grünen und den WDR, jobbte in einem Krankenhaus und zog mit einer Theatergruppe umher, ehe er Jura studierte. Ein Fach, das ihn schnell begeisterte. "Die Strafrechtsfälle waren für mich spannender als jeder Kinofilm und jedes Buch", erzählt Kaplan im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. "Die Freiheit eines Menschen ist mit das höchste Gut, das wir haben – insofern ist das schon ein Rechtsgebiet, das mich von Anfang an interessiert hat."</p>
<p>Sein privates Umfeld reagiere auf seine Arbeit oft irritiert bis ablehnend, erzählt der Anwalt. "Ich werde schon gefragt: Wieso vertrittst du jetzt einen Islamisten? Bist du selber einer? Wieso verteidigst du einen Rocker und Drogenhändler? Warum einen Vergewaltiger?" Insbesondere seine Arbeit für den türkischen Präsidenten hätten viele nicht verstanden. "Es gab Bekannten, die einfach den Kontakt abgebrochen und quasi den Deckel zugemacht haben", sagt Kaplan. "Das finde ich traurig, wenn mir noch nicht mal die Möglichkeit gegeben wird, da mich zu erklären."</p>
<p>Gleichzeitig seien die meisten Fälle, die er bearbeite, viel weniger aufsehenerregend, erzählt Kaplan. "Man hat als Strafverteidiger im Alltag oft mit Banalitäten zu kämpfen: kleinere Verkehrsunfälle, Körperverletzung, Beleidigungen – das ist der Großteil der Arbeit", sagt er. Im Gespräch gibt er auch gibt Tipps, wie man als beschuldigte Personen reagieren sollte. "Natürlich macht es keinen Sinn, sich mit mit der Polizei auf einen Kampf einzulassen", sagt Kaplan. Viele Mandanten dächten, sie würden sich schon "irgendwie rausgeredet aus dem Dilemma", erzählt er. "Aber das geht meistens schief."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="47740727" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6835be14-c4c9-44ed-aaca-2502a778030b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6835be14-c4c9-44ed-aaca-2502a778030b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wieso vertreten Sie Drogenhändler und Attentäter vor Gericht, Mustafa Kaplan?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Gerade am Anfang eines Ermittlungsverfahrens kann man viel erreichen, man kann aber auch Fehler machen – nicht nur als Anwalt, sondern auch als Beschuldigter&quot;, sagt der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Mustafa Kaplan. &quot;Da muss schnell reagiert werden, bevor ein Mandant sich um Kopf und Kragen redet.&quot;

Kaplan, 53, wurde in der südtürkischen Stadt Antakya, kurz vor der syrischen Grenze geboren und kam im Alter von acht Jahren nach Deutschland. Nach der Realschule und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium arbeitete Kaplan für die Grünen und den WDR, jobbte in einem Krankenhaus und zog mit einer Theatergruppe umher, ehe er Jura studierte. Ein Fach, das ihn schnell begeisterte. &quot;Die Strafrechtsfälle waren für mich spannender als jeder Kinofilm und jedes Buch&quot;, erzählt Kaplan im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Die Freiheit eines Menschen ist mit das höchste Gut, das wir haben – insofern ist das schon ein Rechtsgebiet, das mich von Anfang an interessiert hat.&quot;

Sein privates Umfeld reagiere auf seine Arbeit oft irritiert bis ablehnend, erzählt der Anwalt. &quot;Ich werde schon gefragt: Wieso vertrittst du jetzt einen Islamisten? Bist du selber einer? Wieso verteidigst du einen Rocker  und Drogenhändler? Warum einen Vergewaltiger?&quot; Insbesondere seine Arbeit für den türkischen Präsidenten hätten viele nicht verstanden. &quot;Es gab Bekannten, die einfach den Kontakt abgebrochen und quasi den Deckel zugemacht haben&quot;, sagt Kaplan. &quot;Das finde ich traurig, wenn mir noch nicht mal die Möglichkeit gegeben wird, da mich zu erklären.&quot;

Gleichzeitig seien die meisten Fälle, die er bearbeite, viel weniger aufsehenerregend, erzählt Kaplan. &quot;Man hat als Strafverteidiger im Alltag oft mit Banalitäten zu kämpfen: kleinere Verkehrsunfälle, Körperverletzung, Beleidigungen – das ist der Großteil der Arbeit&quot;, sagt er. Im Gespräch gibt er auch gibt Tipps, wie man als beschuldigte Personen reagieren sollte. &quot;Natürlich macht es keinen Sinn, sich mit mit der Polizei auf einen Kampf einzulassen&quot;, sagt Kaplan. Viele Mandanten dächten, sie würden sich schon &quot;irgendwie rausgeredet aus dem Dilemma&quot;, erzählt er. &quot;Aber das geht meistens schief.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Gerade am Anfang eines Ermittlungsverfahrens kann man viel erreichen, man kann aber auch Fehler machen – nicht nur als Anwalt, sondern auch als Beschuldigter&quot;, sagt der Rechtsanwalt und Strafverteidiger Mustafa Kaplan. &quot;Da muss schnell reagiert werden, bevor ein Mandant sich um Kopf und Kragen redet.&quot;

Kaplan, 53, wurde in der südtürkischen Stadt Antakya, kurz vor der syrischen Grenze geboren und kam im Alter von acht Jahren nach Deutschland. Nach der Realschule und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium arbeitete Kaplan für die Grünen und den WDR, jobbte in einem Krankenhaus und zog mit einer Theatergruppe umher, ehe er Jura studierte. Ein Fach, das ihn schnell begeisterte. &quot;Die Strafrechtsfälle waren für mich spannender als jeder Kinofilm und jedes Buch&quot;, erzählt Kaplan im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. &quot;Die Freiheit eines Menschen ist mit das höchste Gut, das wir haben – insofern ist das schon ein Rechtsgebiet, das mich von Anfang an interessiert hat.&quot;

Sein privates Umfeld reagiere auf seine Arbeit oft irritiert bis ablehnend, erzählt der Anwalt. &quot;Ich werde schon gefragt: Wieso vertrittst du jetzt einen Islamisten? Bist du selber einer? Wieso verteidigst du einen Rocker  und Drogenhändler? Warum einen Vergewaltiger?&quot; Insbesondere seine Arbeit für den türkischen Präsidenten hätten viele nicht verstanden. &quot;Es gab Bekannten, die einfach den Kontakt abgebrochen und quasi den Deckel zugemacht haben&quot;, sagt Kaplan. &quot;Das finde ich traurig, wenn mir noch nicht mal die Möglichkeit gegeben wird, da mich zu erklären.&quot;

Gleichzeitig seien die meisten Fälle, die er bearbeite, viel weniger aufsehenerregend, erzählt Kaplan. &quot;Man hat als Strafverteidiger im Alltag oft mit Banalitäten zu kämpfen: kleinere Verkehrsunfälle, Körperverletzung, Beleidigungen – das ist der Großteil der Arbeit&quot;, sagt er. Im Gespräch gibt er auch gibt Tipps, wie man als beschuldigte Personen reagieren sollte. &quot;Natürlich macht es keinen Sinn, sich mit mit der Polizei auf einen Kampf einzulassen&quot;, sagt Kaplan. Viele Mandanten dächten, sie würden sich schon &quot;irgendwie rausgeredet aus dem Dilemma&quot;, erzählt er. &quot;Aber das geht meistens schief.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>125</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7eb8f9e5ae40ac706feae46c9e687ee8</guid>
      <title>Wie fotografiert man eine Diktatur, Harald Hauswald?</title>
      <description><![CDATA["Je länger die Geschichte ist, die ein Bild erzählt, umso besser ist
es", sagt der Fotograf Harald Hauswald im Podcast "Frisch an die
Arbeit". In der DDR fotografierte er die Straßen Ost-Berlins, danach
gründete er die Bild-Agentur Ostkreuz. "Wenn man ein Foto betrachtet,
muss was in Bewegung kommen", sagt er. Geschehe das nicht, könne man es
wegwerfen.

Der heute 68-Jährige ließ sich nach der Schule zum klassischen
Fotografen ausbilden. Allerdings nicht, weil er das wollte, sondern weil
sein Vater Fotograf gewesen sei. "Das war nicht mein Wunsch. Das war der
Wunsch meines Vaters", erzählt Hauswald im Arbeitspodcast.

Später veröffentlichte er Alltagsszenen aus Ost-Berlin in den
West-Berliner Stadtmagazinen Tip und Zitty und in Geo zu. Die
DDR-Diktatur habe das natürlich als Provokation empfunden, erzählt
Hauswald. Das Regime habe gegen ihm wegen der "Weitergabe geheimer
Nachrichten" ermittelt und ihn sehr ausführlich von der Stasi
ausspionieren lassen, sagt er.

Nach dem Fall der Mauer arbeitete Hauswald für etliche Zeitschriften und
stellte seine Bilder weltweit aus. Er habe so arbeiten können, wie er es
wollte, sagt er heute. Ob er jemals einen anderen Job hätte haben
wollen? Hauswald schüttelt den Kopf. "Ich ziehe mir nicht gerne eine
Zwangsjacke an – außer die, die ich selber für mich zurecht bastle."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Jul 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Je länger die Geschichte ist, die ein Bild erzählt, umso besser ist es", sagt der Fotograf Harald Hauswald im Podcast "Frisch an die Arbeit". In der DDR fotografierte er die Straßen Ost-Berlins, danach gründete er die Bild-Agentur Ostkreuz. "Wenn man ein Foto betrachtet, muss was in Bewegung kommen", sagt er. Geschehe das nicht, könne man es wegwerfen.</p>
<p>Der heute 68-Jährige ließ sich nach der Schule zum klassischen Fotografen ausbilden. Allerdings nicht, weil er das wollte, sondern weil sein Vater Fotograf gewesen sei. "Das war nicht mein Wunsch. Das war der Wunsch meines Vaters", erzählt Hauswald im Arbeitspodcast.</p>
<p>Später veröffentlichte er Alltagsszenen aus Ost-Berlin in den West-Berliner Stadtmagazinen Tip und Zitty und in Geo zu. Die DDR-Diktatur habe das natürlich als Provokation empfunden, erzählt Hauswald. Das Regime habe gegen ihm wegen der "Weitergabe geheimer Nachrichten" ermittelt und ihn sehr ausführlich von der Stasi ausspionieren lassen, sagt er.</p>
<p>Nach dem Fall der Mauer arbeitete Hauswald für etliche Zeitschriften und stellte seine Bilder weltweit aus. Er habe so arbeiten können, wie er es wollte, sagt er heute. Ob er jemals einen anderen Job hätte haben wollen? Hauswald schüttelt den Kopf. "Ich ziehe mir nicht gerne eine Zwangsjacke an – außer die, die ich selber für mich zurecht bastle."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42654049" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1416816c-78be-45fb-bf9f-6791113eda6c/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1416816c-78be-45fb-bf9f-6791113eda6c&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie fotografiert man eine Diktatur, Harald Hauswald?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:40</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Je länger die Geschichte ist, die ein Bild erzählt, umso besser ist es&quot;, sagt der Fotograf Harald Hauswald im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. In der DDR fotografierte er die Straßen Ost-Berlins, danach gründete er die Bild-Agentur Ostkreuz. &quot;Wenn man ein Foto betrachtet, muss was in Bewegung kommen&quot;, sagt er. Geschehe das nicht, könne man es wegwerfen.

Der heute 68-Jährige ließ sich nach der Schule zum klassischen Fotografen ausbilden. Allerdings nicht, weil er das wollte, sondern weil sein Vater Fotograf gewesen sei. &quot;Das war nicht mein Wunsch. Das war der Wunsch meines Vaters&quot;, erzählt Hauswald im Arbeitspodcast.

Später veröffentlichte er Alltagsszenen aus Ost-Berlin in den West-Berliner Stadtmagazinen Tip und Zitty und in Geo zu. Die DDR-Diktatur habe das natürlich als Provokation empfunden, erzählt Hauswald. Das Regime habe gegen ihm wegen der &quot;Weitergabe geheimer Nachrichten&quot; ermittelt und ihn sehr ausführlich von der Stasi ausspionieren lassen, sagt er. 

Nach dem Fall der Mauer arbeitete Hauswald für etliche Zeitschriften und stellte seine Bilder weltweit aus. Er habe so arbeiten können, wie er es wollte, sagt er heute. Ob er jemals einen anderen Job hätte haben wollen? Hauswald schüttelt den Kopf. &quot;Ich ziehe mir nicht gerne eine Zwangsjacke an – außer die, die ich selber für mich zurecht bastle.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Je länger die Geschichte ist, die ein Bild erzählt, umso besser ist es&quot;, sagt der Fotograf Harald Hauswald im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. In der DDR fotografierte er die Straßen Ost-Berlins, danach gründete er die Bild-Agentur Ostkreuz. &quot;Wenn man ein Foto betrachtet, muss was in Bewegung kommen&quot;, sagt er. Geschehe das nicht, könne man es wegwerfen.

Der heute 68-Jährige ließ sich nach der Schule zum klassischen Fotografen ausbilden. Allerdings nicht, weil er das wollte, sondern weil sein Vater Fotograf gewesen sei. &quot;Das war nicht mein Wunsch. Das war der Wunsch meines Vaters&quot;, erzählt Hauswald im Arbeitspodcast.

Später veröffentlichte er Alltagsszenen aus Ost-Berlin in den West-Berliner Stadtmagazinen Tip und Zitty und in Geo zu. Die DDR-Diktatur habe das natürlich als Provokation empfunden, erzählt Hauswald. Das Regime habe gegen ihm wegen der &quot;Weitergabe geheimer Nachrichten&quot; ermittelt und ihn sehr ausführlich von der Stasi ausspionieren lassen, sagt er. 

Nach dem Fall der Mauer arbeitete Hauswald für etliche Zeitschriften und stellte seine Bilder weltweit aus. Er habe so arbeiten können, wie er es wollte, sagt er heute. Ob er jemals einen anderen Job hätte haben wollen? Hauswald schüttelt den Kopf. &quot;Ich ziehe mir nicht gerne eine Zwangsjacke an – außer die, die ich selber für mich zurecht bastle.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>124</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cbe4b4d737f1c8e6589b1cc6ee3d275f</guid>
      <title>Wie kann man mit Kunst Klischees brechen, Moshtari Hilal?</title>
      <description><![CDATA["Vor 2001 hat sich niemand für Afghanistan interessiert, nach dem 11.
September in dem Jahr aber war Afghanistan überall Thema, auch in der
Schule, in der ersten Klasse, in der ich damals war", erzählt die
Künstlerin Moshtari Hilal, die zu der Zeit in Deutschland lebte. "Ich
musste mich damals schon mit dem Land auseinandersetzen, weil die
anderen Kinder Maschinengewehrgeräusche gemacht, mir Terrorismus
unterstellt oder gefragt haben, ob meine Familie Osama bin Laden kennt."

Hilal, die 1993 in Kabul geboren wurde, kam als Asylbewerberin nach
Deutschland und ging nach ihrem Abitur wieder für eine Zeit nach
Afghanistan, auch um die Kunst- und Kulturszene ihres Geburtslandes
kennenzulernen, wie sie im Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt.
Obwohl sie sich eigentlich für Zeichnen und Kunst interessierte, begann
sie zurück in Deutschland Islam- und Politikwissenschaften zu studieren.
Mit der Zeit habe sie dann aber doch “mehr Zeit in die Kunst” als in ihr
Studium gesteckt.

Dass ihre Kunst so viel mit ihrer Biografie zu tun hat, sei inhaltlich
ein Privileg, künstlerisch aber manchmal auch belastend. “Wenn ich diese
sehr aufwendigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die oft sehr detailliert und
groß sind, verkaufe und dann quasi weggeben muss, fühlt sich das für
mich an wie ein Verlust”, sagt Hilal.

Über die Jahre habe sie sich ein eigenes Publikum erarbeitet. "Das macht
mich auch in gewisser Weise unabhängig von den Strukturen in der
Kunstindustrie, in der ich halt eben nicht klassisch ausgebildet wurde
und in der ich auch nicht diese Netzwerke habe." Trotzdem, erzählt
Hilal, habe sie den Wunsch, unabhängiger von Social-Media-Plattformen
wie Instagram zu werden. “Manchmal wünsche ich mir, Instagram einfach zu
löschen – und es wäre irrelevant für meine Arbeit und mein Vorankommen.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor 2001 hat sich niemand für Afghanistan interessiert, nach dem 11. September in dem Jahr aber war Afghanistan überall Thema, auch in der Schule, in der ersten Klasse, in der ich damals war", erzählt die Künstlerin Moshtari Hilal, die zu der Zeit in Deutschland lebte. "Ich musste mich damals schon mit dem Land auseinandersetzen, weil die anderen Kinder Maschinengewehrgeräusche gemacht, mir Terrorismus unterstellt oder gefragt haben, ob meine Familie Osama bin Laden kennt."</p>
<p>Hilal, die 1993 in Kabul geboren wurde, kam als Asylbewerberin nach Deutschland und ging nach ihrem Abitur wieder für eine Zeit nach Afghanistan, auch um die Kunst- und Kulturszene ihres Geburtslandes kennenzulernen, wie sie im Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt. Obwohl sie sich eigentlich für Zeichnen und Kunst interessierte, begann sie zurück in Deutschland Islam- und Politikwissenschaften zu studieren. Mit der Zeit habe sie dann aber doch “mehr Zeit in die Kunst” als in ihr Studium gesteckt.</p>
<p>Dass ihre Kunst so viel mit ihrer Biografie zu tun hat, sei inhaltlich ein Privileg, künstlerisch aber manchmal auch belastend. “Wenn ich diese sehr aufwendigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die oft sehr detailliert und groß sind, verkaufe und dann quasi weggeben muss, fühlt sich das für mich an wie ein Verlust”, sagt Hilal.</p>
<p>Über die Jahre habe sie sich ein eigenes Publikum erarbeitet. "Das macht mich auch in gewisser Weise unabhängig von den Strukturen in der Kunstindustrie, in der ich halt eben nicht klassisch ausgebildet wurde und in der ich auch nicht diese Netzwerke habe." Trotzdem, erzählt Hilal, habe sie den Wunsch, unabhängiger von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu werden. “Manchmal wünsche ich mir, Instagram einfach zu löschen – und es wäre irrelevant für meine Arbeit und mein Vorankommen.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42870568" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9fdcd6fe-e4d7-433d-9f40-29dd878a60bd/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9fdcd6fe-e4d7-433d-9f40-29dd878a60bd&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie kann man mit Kunst Klischees brechen, Moshtari Hilal?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:25</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Vor 2001 hat sich niemand für Afghanistan interessiert, nach dem 11. September in dem Jahr aber war Afghanistan überall Thema, auch in der Schule, in der ersten Klasse, in der ich damals war&quot;, erzählt die Künstlerin Moshtari Hilal, die zu der Zeit in Deutschland lebte. &quot;Ich musste mich damals schon mit dem Land auseinandersetzen, weil die anderen Kinder Maschinengewehrgeräusche gemacht, mir Terrorismus unterstellt oder gefragt haben, ob meine Familie Osama bin Laden kennt.&quot;

Hilal, die 1993 in Kabul geboren wurde, kam als Asylbewerberin nach Deutschland und ging nach ihrem Abitur wieder für eine Zeit nach Afghanistan, auch um die Kunst- und Kulturszene ihres Geburtslandes kennenzulernen, wie sie im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt. Obwohl sie sich eigentlich für Zeichnen und Kunst interessierte, begann sie zurück in Deutschland Islam- und Politikwissenschaften zu studieren. Mit der Zeit habe sie dann aber doch “mehr Zeit in die Kunst” als in ihr Studium gesteckt.

Dass ihre Kunst so viel mit ihrer Biografie zu tun hat, sei inhaltlich ein Privileg, künstlerisch aber manchmal auch belastend. “Wenn ich diese sehr aufwendigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die oft sehr detailliert und groß sind, verkaufe und dann quasi weggeben muss, fühlt sich das für mich an wie ein Verlust”, sagt Hilal.

Über die Jahre habe sie sich ein eigenes Publikum erarbeitet. &quot;Das macht mich auch in gewisser Weise unabhängig von den Strukturen in der Kunstindustrie, in der ich halt eben nicht klassisch ausgebildet wurde und in der ich auch nicht diese Netzwerke habe.&quot; Trotzdem, erzählt Hilal, habe sie den Wunsch, unabhängiger von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu werden. “Manchmal wünsche ich mir, Instagram einfach zu löschen – und es wäre irrelevant für meine Arbeit und mein Vorankommen.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Vor 2001 hat sich niemand für Afghanistan interessiert, nach dem 11. September in dem Jahr aber war Afghanistan überall Thema, auch in der Schule, in der ersten Klasse, in der ich damals war&quot;, erzählt die Künstlerin Moshtari Hilal, die zu der Zeit in Deutschland lebte. &quot;Ich musste mich damals schon mit dem Land auseinandersetzen, weil die anderen Kinder Maschinengewehrgeräusche gemacht, mir Terrorismus unterstellt oder gefragt haben, ob meine Familie Osama bin Laden kennt.&quot;

Hilal, die 1993 in Kabul geboren wurde, kam als Asylbewerberin nach Deutschland und ging nach ihrem Abitur wieder für eine Zeit nach Afghanistan, auch um die Kunst- und Kulturszene ihres Geburtslandes kennenzulernen, wie sie im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt. Obwohl sie sich eigentlich für Zeichnen und Kunst interessierte, begann sie zurück in Deutschland Islam- und Politikwissenschaften zu studieren. Mit der Zeit habe sie dann aber doch “mehr Zeit in die Kunst” als in ihr Studium gesteckt.

Dass ihre Kunst so viel mit ihrer Biografie zu tun hat, sei inhaltlich ein Privileg, künstlerisch aber manchmal auch belastend. “Wenn ich diese sehr aufwendigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die oft sehr detailliert und groß sind, verkaufe und dann quasi weggeben muss, fühlt sich das für mich an wie ein Verlust”, sagt Hilal.

Über die Jahre habe sie sich ein eigenes Publikum erarbeitet. &quot;Das macht mich auch in gewisser Weise unabhängig von den Strukturen in der Kunstindustrie, in der ich halt eben nicht klassisch ausgebildet wurde und in der ich auch nicht diese Netzwerke habe.&quot; Trotzdem, erzählt Hilal, habe sie den Wunsch, unabhängiger von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu werden. “Manchmal wünsche ich mir, Instagram einfach zu löschen – und es wäre irrelevant für meine Arbeit und mein Vorankommen.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>123</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9ea4b34e438afed403ca8e6d8d47a340</guid>
      <title>Wie reinigt man einen Tatort, Marcel Kreuzer?</title>
      <description><![CDATA["Man stellt sich ja immer vor, dass Tatortreiniger ausschließlich wegen
Verbrechen, Mordfällen und überhaupt den schlimmste Delikten kommen",
sagt der Oberdinger Tatortreiniger Marcel Kreuzer im Podcast Frisch an
die Arbeit. "Das ist aber gar nicht so: Der Großteil sind Menschen, die
einsam in ihrer Wohnung verstorben sind und unentdeckt wochenlang dort
lagen."

Tatsächlich sei die Berufsbezeichnung "Tatortreiniger" etwas
irreführend: Nur bei zehn bis 20 Prozent seiner Aufträge gehe es
wirklich um Mordfälle, "viel weniger als man annimmt", erzählt Kreuzer
im Arbeitspodcast von Zeit Online. Neben natürlichen Todesursachen kämen
auch Suizide und Unfälle leider häufig vor. Entsprechend aufwändig sei
auch die Reinigung. "Gerade in einer Wohnung, in der wochenlang eine
Leiche lag, reicht es nicht zu putzen", sagt Kreuzer. "Dann muss
tatsächlich die ganze Wohnung geräumt und manchmal auch saniert werden.
Man bekommt den Geruch einfach nicht raus."

"Es gibt selten Momente, die uns wirklich schockieren – auch wenn das
trotzdem vermutlich noch häufiger vorkommt als bei anderen Berufen",
sagt Kreuzer. Besonders schwierig sei es, den richtigen Grad der Nähe zu
den Angehörigen zu finden, sie seien letztlich ja Reinigungskräfte,
keine Seelsorger: "In so einer Situation kann ein witziger Spruch ja
schnell nach hinten losgehen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Jun 2022 14:33:16 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Man stellt sich ja immer vor, dass Tatortreiniger ausschließlich wegen Verbrechen, Mordfällen und überhaupt den schlimmste Delikten kommen", sagt der Oberdinger Tatortreiniger Marcel Kreuzer im Podcast Frisch an die Arbeit. "Das ist aber gar nicht so: Der Großteil sind Menschen, die einsam in ihrer Wohnung verstorben sind und unentdeckt wochenlang dort lagen."</p>
<p>Tatsächlich sei die Berufsbezeichnung "Tatortreiniger" etwas irreführend: Nur bei zehn bis 20 Prozent seiner Aufträge gehe es wirklich um Mordfälle, "viel weniger als man annimmt", erzählt Kreuzer im Arbeitspodcast von Zeit Online. Neben natürlichen Todesursachen kämen auch Suizide und Unfälle leider häufig vor. Entsprechend aufwändig sei auch die Reinigung. "Gerade in einer Wohnung, in der wochenlang eine Leiche lag, reicht es nicht zu putzen", sagt Kreuzer. "Dann muss tatsächlich die ganze Wohnung geräumt und manchmal auch saniert werden. Man bekommt den Geruch einfach nicht raus."</p>
<p>"Es gibt selten Momente, die uns wirklich schockieren – auch wenn das trotzdem vermutlich noch häufiger vorkommt als bei anderen Berufen", sagt Kreuzer. Besonders schwierig sei es, den richtigen Grad der Nähe zu den Angehörigen zu finden, sie seien letztlich ja Reinigungskräfte, keine Seelsorger: "In so einer Situation kann ein witziger Spruch ja schnell nach hinten losgehen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33052906" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/39251a01-a241-47e0-afd7-446b910a650a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=39251a01-a241-47e0-afd7-446b910a650a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie reinigt man einen Tatort, Marcel Kreuzer?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Man stellt sich ja immer vor, dass Tatortreiniger ausschließlich wegen Verbrechen, Mordfällen und überhaupt den schlimmste Delikten kommen&quot;, sagt der Oberdinger Tatortreiniger Marcel Kreuzer im Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Das ist aber gar nicht so: Der Großteil sind Menschen, die einsam in ihrer Wohnung verstorben sind und unentdeckt wochenlang dort lagen.&quot; 

Tatsächlich sei die Berufsbezeichnung &quot;Tatortreiniger&quot; etwas irreführend: Nur bei zehn bis 20 Prozent seiner Aufträge gehe es wirklich um Mordfälle, &quot;viel weniger als man annimmt&quot;, erzählt Kreuzer im Arbeitspodcast von Zeit Online. Neben natürlichen Todesursachen kämen auch Suizide und Unfälle leider häufig vor. Entsprechend aufwändig sei auch die Reinigung. &quot;Gerade in einer Wohnung, in der wochenlang eine Leiche lag, reicht es nicht zu putzen&quot;, sagt Kreuzer. &quot;Dann muss tatsächlich die ganze Wohnung geräumt und manchmal auch saniert werden. Man bekommt den Geruch einfach nicht raus.&quot; 

&quot;Es gibt selten Momente, die uns wirklich schockieren – auch wenn das trotzdem vermutlich noch häufiger vorkommt als bei anderen Berufen&quot;, sagt Kreuzer. Besonders schwierig sei es, den richtigen Grad der Nähe zu den Angehörigen zu finden, sie seien letztlich ja Reinigungskräfte, keine Seelsorger: &quot;In so einer Situation kann ein witziger Spruch ja schnell nach hinten losgehen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Man stellt sich ja immer vor, dass Tatortreiniger ausschließlich wegen Verbrechen, Mordfällen und überhaupt den schlimmste Delikten kommen&quot;, sagt der Oberdinger Tatortreiniger Marcel Kreuzer im Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Das ist aber gar nicht so: Der Großteil sind Menschen, die einsam in ihrer Wohnung verstorben sind und unentdeckt wochenlang dort lagen.&quot; 

Tatsächlich sei die Berufsbezeichnung &quot;Tatortreiniger&quot; etwas irreführend: Nur bei zehn bis 20 Prozent seiner Aufträge gehe es wirklich um Mordfälle, &quot;viel weniger als man annimmt&quot;, erzählt Kreuzer im Arbeitspodcast von Zeit Online. Neben natürlichen Todesursachen kämen auch Suizide und Unfälle leider häufig vor. Entsprechend aufwändig sei auch die Reinigung. &quot;Gerade in einer Wohnung, in der wochenlang eine Leiche lag, reicht es nicht zu putzen&quot;, sagt Kreuzer. &quot;Dann muss tatsächlich die ganze Wohnung geräumt und manchmal auch saniert werden. Man bekommt den Geruch einfach nicht raus.&quot; 

&quot;Es gibt selten Momente, die uns wirklich schockieren – auch wenn das trotzdem vermutlich noch häufiger vorkommt als bei anderen Berufen&quot;, sagt Kreuzer. Besonders schwierig sei es, den richtigen Grad der Nähe zu den Angehörigen zu finden, sie seien letztlich ja Reinigungskräfte, keine Seelsorger: &quot;In so einer Situation kann ein witziger Spruch ja schnell nach hinten losgehen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>122</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">915aac485979c1ad4f430680d92584bd</guid>
      <title>Wieso sollten wir mehr Algen essen, Deniz Fiçicioglu?</title>
      <description><![CDATA["Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich dazu zu bekommen, dass
sie täglich Algen essen", sagt die Startup-Gründerin Deniz Fiçicioglu,
die mit einen Dosenthunfischersatz aus Algen und Bohnen entwickelt hat.
"Wir richten uns also nicht bloß an Veganer, die einen Ersatz für
Thunfisch suchen, sondern an alle."

Fiçicioglu, 37, arbeitet früher als Planerin in Werbeagenturen, ehe sie
sich wegen mehrerer Unverträglichkeiten begann, sich mit Lebensmitteln
zu beschäftigen. Erst sammelte sie in ihrem Blog selbstentwickelte
fruktosefreie Rezepte, dann veröffentlichte sie ein Kochbuch namens "Und
was isst du dann?" gluten- und zuckerfreien Rezepten. Mit Algen habe sie
sich beschäftigt, als ihr jetziger Mitgründer Jacob von Manteuffel, ein
studierter Meeresbiologe, ihr von deren Vorteilen erzählt habe, sagt
Fiçicioglu im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.

Wie beim Kaffee entsteht der Geschmack erst durch die
Weiterverarbeitung. "Es ist schon die Kombination aus Zutaten, die das
Produkt ausmachen und das ist schon ‘verarbeiteter’ als andere", sagt
Fiçicioglu. Beispielsweise sei der Thunfisch das erste halbe Jahr grün
gewesen – algengrün. "Und dann fängt man an, Stück für Stück die Farbe
zu optimieren, den Biss", sagt Fiçicioglu. Mittlerweile sähen die
Produkte so aus wie echter Thunfisch und schmeckten auch so.

Dennoch hätten viele Menschen Vorbehalte, weil sie nur vergammelte Algen
vom Strand kennen. "Menschen, die unsere Produkte probieren, sagen
häufig: Das schmeckt ja gar nicht nach Alge! Ich frage dann immer: Hast
du denn schon mal Algen probiert?", erzählt Fiçicioglu.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 May 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich dazu zu bekommen, dass sie täglich Algen essen", sagt die Startup-Gründerin Deniz Fiçicioglu, die mit einen Dosenthunfischersatz aus Algen und Bohnen entwickelt hat. "Wir richten uns also nicht bloß an Veganer, die einen Ersatz für Thunfisch suchen, sondern an alle."</p>
<p>Fiçicioglu, 37, arbeitet früher als Planerin in Werbeagenturen, ehe sie sich wegen mehrerer Unverträglichkeiten begann, sich mit Lebensmitteln zu beschäftigen. Erst sammelte sie in ihrem Blog selbstentwickelte fruktosefreie Rezepte, dann veröffentlichte sie ein Kochbuch namens "Und was isst du dann?" gluten- und zuckerfreien Rezepten. Mit Algen habe sie sich beschäftigt, als ihr jetziger Mitgründer Jacob von Manteuffel, ein studierter Meeresbiologe, ihr von deren Vorteilen erzählt habe, sagt Fiçicioglu im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.</p>
<p>Wie beim Kaffee entsteht der Geschmack erst durch die Weiterverarbeitung. "Es ist schon die Kombination aus Zutaten, die das Produkt ausmachen und das ist schon ‘verarbeiteter’ als andere", sagt Fiçicioglu. Beispielsweise sei der Thunfisch das erste halbe Jahr grün gewesen – algengrün. "Und dann fängt man an, Stück für Stück die Farbe zu optimieren, den Biss", sagt Fiçicioglu. Mittlerweile sähen die Produkte so aus wie echter Thunfisch und schmeckten auch so.</p>
<p>Dennoch hätten viele Menschen Vorbehalte, weil sie nur vergammelte Algen vom Strand kennen. "Menschen, die unsere Produkte probieren, sagen häufig: Das schmeckt ja gar nicht nach Alge! Ich frage dann immer: Hast du denn schon mal Algen probiert?", erzählt Fiçicioglu.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38328288" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5df2b685-d9b8-46d4-9ae6-d08284d02f3f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5df2b685-d9b8-46d4-9ae6-d08284d02f3f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wieso sollten wir mehr Algen essen, Deniz Fiçicioglu?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:42</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich dazu zu bekommen, dass sie täglich Algen essen&quot;, sagt die Startup-Gründerin Deniz Fiçicioglu, die mit einen Dosenthunfischersatz aus Algen und Bohnen entwickelt hat. &quot;Wir richten uns also nicht bloß an Veganer, die einen Ersatz für Thunfisch suchen, sondern an alle.&quot;

Fiçicioglu, 37, arbeitet früher als Planerin in Werbeagenturen, ehe sie sich wegen mehrerer Unverträglichkeiten begann, sich mit Lebensmitteln zu beschäftigen. Erst sammelte sie in ihrem Blog selbstentwickelte fruktosefreie Rezepte, dann veröffentlichte sie ein Kochbuch namens &quot;Und was isst du dann?&quot; gluten- und zuckerfreien Rezepten. Mit Algen habe sie sich beschäftigt, als ihr jetziger Mitgründer Jacob von Manteuffel, ein studierter Meeresbiologe, ihr von deren Vorteilen erzählt habe, sagt Fiçicioglu im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.

Wie beim Kaffee entsteht der Geschmack erst durch die Weiterverarbeitung. &quot;Es ist schon die Kombination aus Zutaten, die das Produkt ausmachen und das ist schon ‘verarbeiteter’ als andere&quot;, sagt Fiçicioglu. Beispielsweise sei der Thunfisch das erste halbe Jahr grün gewesen – algengrün. &quot;Und dann fängt man an, Stück für Stück die Farbe zu optimieren, den Biss&quot;, sagt Fiçicioglu. Mittlerweile sähen die Produkte so aus wie echter Thunfisch und schmeckten auch so.

Dennoch hätten viele Menschen Vorbehalte, weil sie nur vergammelte Algen vom Strand kennen. &quot;Menschen, die unsere Produkte probieren, sagen häufig: Das schmeckt ja gar nicht nach Alge! Ich frage dann immer: Hast du denn schon mal Algen probiert?&quot;, erzählt Fiçicioglu.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich dazu zu bekommen, dass sie täglich Algen essen&quot;, sagt die Startup-Gründerin Deniz Fiçicioglu, die mit einen Dosenthunfischersatz aus Algen und Bohnen entwickelt hat. &quot;Wir richten uns also nicht bloß an Veganer, die einen Ersatz für Thunfisch suchen, sondern an alle.&quot;

Fiçicioglu, 37, arbeitet früher als Planerin in Werbeagenturen, ehe sie sich wegen mehrerer Unverträglichkeiten begann, sich mit Lebensmitteln zu beschäftigen. Erst sammelte sie in ihrem Blog selbstentwickelte fruktosefreie Rezepte, dann veröffentlichte sie ein Kochbuch namens &quot;Und was isst du dann?&quot; gluten- und zuckerfreien Rezepten. Mit Algen habe sie sich beschäftigt, als ihr jetziger Mitgründer Jacob von Manteuffel, ein studierter Meeresbiologe, ihr von deren Vorteilen erzählt habe, sagt Fiçicioglu im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.

Wie beim Kaffee entsteht der Geschmack erst durch die Weiterverarbeitung. &quot;Es ist schon die Kombination aus Zutaten, die das Produkt ausmachen und das ist schon ‘verarbeiteter’ als andere&quot;, sagt Fiçicioglu. Beispielsweise sei der Thunfisch das erste halbe Jahr grün gewesen – algengrün. &quot;Und dann fängt man an, Stück für Stück die Farbe zu optimieren, den Biss&quot;, sagt Fiçicioglu. Mittlerweile sähen die Produkte so aus wie echter Thunfisch und schmeckten auch so.

Dennoch hätten viele Menschen Vorbehalte, weil sie nur vergammelte Algen vom Strand kennen. &quot;Menschen, die unsere Produkte probieren, sagen häufig: Das schmeckt ja gar nicht nach Alge! Ich frage dann immer: Hast du denn schon mal Algen probiert?&quot;, erzählt Fiçicioglu.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>121</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">561d6a63d06109de74c1b7e931047466</guid>
      <title>Wie dokumentiert man Kriegsverbrechen, Sam Dubberley?</title>
      <description><![CDATA[Anzeige: de.ey.com/karriere

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 May 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Anzeige: <a href="https://www.ey.com/de_de/careers">de.ey.com/karriere</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37618254" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b0a65780-300a-4ed8-81ba-47d402c07f9d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b0a65780-300a-4ed8-81ba-47d402c07f9d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie dokumentiert man Kriegsverbrechen, Sam Dubberley?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich habe alles gesehen, was Menschen einander antun können&quot;, sagt Sam Dubberly, der für die Organisation Human Rights Watch ein Team leitet, das anhand von Videos und Bildern Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. &quot;Ich habe in Syrien gearbeitet, nach den Angriffen auf Aleppo oder Idlib, ich habe in Äthiopien Massenmorde gesehen, ich habe die Leute gesehen, die am Kopf von Tränengaskanistern getroffen wurden und wie das aussieht.&quot;

Dubberly, 45, war früher Fernseh-Journalist in Krisengebieten und arbeitet seit gut zehn Jahren für Menschenrechtsorganisationen, hier hat er sich auf die digitale Beweissicherung spezialisiert. Dazu sichtet er gemeinsam mit vier Kollegen bei Human Rights Watch täglich Videos und Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten wie der Ukraine. &quot;Wir suchen die Bilder und Videos über Telegram, Tiktok und Twitter und sichten Satellitenbilder. Das hilft uns Beweise zu sammeln, die zeigen: Dort könnte es Kriegsverbrechen in der Ukraine gegeben haben,&quot; sagt Dubberly im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit.

&quot;Die Russen wissen, dass wir Satellitenfotos haben, die beweisen, was in Mariupol passiert. Wir hören häufig, dass die Menschen, die von dort fliehen, gezwungen werden, alle Bilder von ihren Handys zu löschen&quot;, sagt Dubberly. &quot;Wenn Staaten Verbrechen begehen wollen, schalten Sie mittlerweile das Internet ab. Weil sie wissen, dass wir das sehen und darüber berichten werden. Und sie haben Angst. Angst vor der Wahrheit.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich habe alles gesehen, was Menschen einander antun können&quot;, sagt Sam Dubberly, der für die Organisation Human Rights Watch ein Team leitet, das anhand von Videos und Bildern Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. &quot;Ich habe in Syrien gearbeitet, nach den Angriffen auf Aleppo oder Idlib, ich habe in Äthiopien Massenmorde gesehen, ich habe die Leute gesehen, die am Kopf von Tränengaskanistern getroffen wurden und wie das aussieht.&quot;

Dubberly, 45, war früher Fernseh-Journalist in Krisengebieten und arbeitet seit gut zehn Jahren für Menschenrechtsorganisationen, hier hat er sich auf die digitale Beweissicherung spezialisiert. Dazu sichtet er gemeinsam mit vier Kollegen bei Human Rights Watch täglich Videos und Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten wie der Ukraine. &quot;Wir suchen die Bilder und Videos über Telegram, Tiktok und Twitter und sichten Satellitenbilder. Das hilft uns Beweise zu sammeln, die zeigen: Dort könnte es Kriegsverbrechen in der Ukraine gegeben haben,&quot; sagt Dubberly im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit.

&quot;Die Russen wissen, dass wir Satellitenfotos haben, die beweisen, was in Mariupol passiert. Wir hören häufig, dass die Menschen, die von dort fliehen, gezwungen werden, alle Bilder von ihren Handys zu löschen&quot;, sagt Dubberly. &quot;Wenn Staaten Verbrechen begehen wollen, schalten Sie mittlerweile das Internet ab. Weil sie wissen, dass wir das sehen und darüber berichten werden. Und sie haben Angst. Angst vor der Wahrheit.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>120</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ed8229d29c24fee8594e17785e388115</guid>
      <title>Ist die Pandemie jetzt vorbei, Herr Zickler?</title>
      <description><![CDATA["Wir fangen jetzt erst an, die Corona-Jahre aufzuarbeiten" sagt der
Berliner Arzt Daniel Zickler, der in der Berliner Charité auf einer
Intensivstation arbeitet und in den vergangenen beiden Jahren die Folgen
der Corona-Pandemie sehr direkt miterlebt hat. "Wir hatten durch Corona
ein extrem hohes Aufkommen an Patienten, viele waren extrem krank und
viele sind gestorben – das haben wir sonst so nicht."

Zickler, 42, hat Medizin mit Schwerpunkt internistische Medizin studiert
und sich dann zum Intensivmediziner fortgebildet, heute leitet er eine
internistische Intensivstation der Charité. In ganz Deutschland bekannt
wurde er mit der TV-Dokumentation "Charité Intensiv: Station 43" und
einer Corona-Spezialsendung von Joko & Klaas, in der er für die Impfung
und für Kontaktbeschränkungen appellierte.

"In der Hochphase von Corona sind unglaublich viele Menschen gestorben,
auch junge Menschen, schwangere Menschen – das war eine unheimliche
Belastung", sagt Zickler. "Man arbeitet im Akkord – und trotzdem sterben
so viele Menschen. Irgendwann stellt sich dann auch die Sinnfrage", sagt
er.

"Ein leeres Bett auf einer Intensivstation ist wirtschaftlich etwa ein
Problem", sagt Zickler. Aus gesellschaftlicher Sicht sei es aber die
Voraussetzung, "dass jemand kurzfristig aufgenommen werden kann". Er
hoffe, dass die Pandemie da eine Wende bewirken könne, auch wenn
politisch bislang wenig passiert sei. "Die Probleme, die durch Corona zu
Tage getreten sind, sind ja nicht weg."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir fangen jetzt erst an, die Corona-Jahre aufzuarbeiten" sagt der Berliner Arzt Daniel Zickler, der in der Berliner Charité auf einer Intensivstation arbeitet und in den vergangenen beiden Jahren die Folgen der Corona-Pandemie sehr direkt miterlebt hat. "Wir hatten durch Corona ein extrem hohes Aufkommen an Patienten, viele waren extrem krank und viele sind gestorben – das haben wir sonst so nicht."</p>
<p>Zickler, 42, hat Medizin mit Schwerpunkt internistische Medizin studiert und sich dann zum Intensivmediziner fortgebildet, heute leitet er eine internistische Intensivstation der Charité. In ganz Deutschland bekannt wurde er mit der TV-Dokumentation "Charité Intensiv: Station 43" und einer Corona-Spezialsendung von Joko &amp; Klaas, in der er für die Impfung und für Kontaktbeschränkungen appellierte.</p>
<p>"In der Hochphase von Corona sind unglaublich viele Menschen gestorben, auch junge Menschen, schwangere Menschen – das war eine unheimliche Belastung", sagt Zickler. "Man arbeitet im Akkord – und trotzdem sterben so viele Menschen. Irgendwann stellt sich dann auch die Sinnfrage", sagt er.</p>
<p>"Ein leeres Bett auf einer Intensivstation ist wirtschaftlich etwa ein Problem", sagt Zickler. Aus gesellschaftlicher Sicht sei es aber die Voraussetzung, "dass jemand kurzfristig aufgenommen werden kann". Er hoffe, dass die Pandemie da eine Wende bewirken könne, auch wenn politisch bislang wenig passiert sei. "Die Probleme, die durch Corona zu Tage getreten sind, sind ja nicht weg."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36877708" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/23733627-78fe-4d9f-a1de-fb91c48f18aa/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=23733627-78fe-4d9f-a1de-fb91c48f18aa&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Ist die Pandemie jetzt vorbei, Herr Zickler?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:11</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wir fangen jetzt erst an, die Corona-Jahre aufzuarbeiten&quot; sagt der Berliner Arzt Daniel Zickler, der in der Berliner Charité auf einer Intensivstation arbeitet und in den vergangenen beiden Jahren die Folgen der Corona-Pandemie sehr direkt miterlebt hat. &quot;Wir hatten durch Corona ein extrem hohes Aufkommen an Patienten, viele waren extrem krank und viele sind gestorben – das haben wir sonst so nicht.&quot;

Zickler, 42, hat Medizin mit Schwerpunkt internistische Medizin studiert und sich dann zum Intensivmediziner fortgebildet, heute leitet er eine internistische Intensivstation der Charité. In ganz Deutschland bekannt wurde er mit der TV-Dokumentation &quot;Charité Intensiv: Station 43&quot; und einer Corona-Spezialsendung von Joko &amp; Klaas, in der er für die Impfung und für Kontaktbeschränkungen appellierte.

&quot;In der Hochphase von Corona sind unglaublich viele Menschen gestorben, auch junge Menschen, schwangere Menschen – das war eine unheimliche Belastung&quot;, sagt Zickler. &quot;Man arbeitet im Akkord – und trotzdem sterben so viele Menschen. Irgendwann stellt sich dann auch die Sinnfrage&quot;, sagt er.

&quot;Ein leeres Bett auf einer Intensivstation ist wirtschaftlich etwa ein Problem&quot;, sagt Zickler. Aus gesellschaftlicher Sicht sei es aber die Voraussetzung, &quot;dass jemand kurzfristig aufgenommen werden kann&quot;. Er hoffe, dass die Pandemie da eine Wende bewirken könne, auch wenn politisch bislang wenig passiert sei. &quot;Die Probleme, die durch Corona zu Tage getreten sind, sind ja nicht weg.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wir fangen jetzt erst an, die Corona-Jahre aufzuarbeiten&quot; sagt der Berliner Arzt Daniel Zickler, der in der Berliner Charité auf einer Intensivstation arbeitet und in den vergangenen beiden Jahren die Folgen der Corona-Pandemie sehr direkt miterlebt hat. &quot;Wir hatten durch Corona ein extrem hohes Aufkommen an Patienten, viele waren extrem krank und viele sind gestorben – das haben wir sonst so nicht.&quot;

Zickler, 42, hat Medizin mit Schwerpunkt internistische Medizin studiert und sich dann zum Intensivmediziner fortgebildet, heute leitet er eine internistische Intensivstation der Charité. In ganz Deutschland bekannt wurde er mit der TV-Dokumentation &quot;Charité Intensiv: Station 43&quot; und einer Corona-Spezialsendung von Joko &amp; Klaas, in der er für die Impfung und für Kontaktbeschränkungen appellierte.

&quot;In der Hochphase von Corona sind unglaublich viele Menschen gestorben, auch junge Menschen, schwangere Menschen – das war eine unheimliche Belastung&quot;, sagt Zickler. &quot;Man arbeitet im Akkord – und trotzdem sterben so viele Menschen. Irgendwann stellt sich dann auch die Sinnfrage&quot;, sagt er.

&quot;Ein leeres Bett auf einer Intensivstation ist wirtschaftlich etwa ein Problem&quot;, sagt Zickler. Aus gesellschaftlicher Sicht sei es aber die Voraussetzung, &quot;dass jemand kurzfristig aufgenommen werden kann&quot;. Er hoffe, dass die Pandemie da eine Wende bewirken könne, auch wenn politisch bislang wenig passiert sei. &quot;Die Probleme, die durch Corona zu Tage getreten sind, sind ja nicht weg.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>119</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a11166fd3b4012977c1450e3ef773aa7</guid>
      <title>Was hilft traumatisierten Geflüchteten, Frau Meyeringh?</title>
      <description><![CDATA[Anzeige: de.ey.com/karriere

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Anzeige: <a href="https://www.ey.com/de_de/careers">de.ey.com/karriere</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41996156" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/786463fa-978f-4d9c-8f3d-13045e140aec/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=786463fa-978f-4d9c-8f3d-13045e140aec&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was hilft traumatisierten Geflüchteten, Frau Meyeringh?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Die letzten Wochen war sehr anstrengend&quot;, sagt die Psychotherapeutin Janina Meyeringh, die bei Xenion arbeitet, einem Berliner Behandlungszentrum für traumatisierte Geflüchtete. &quot;Schon seit der Machtübernahme der Taliban letzten Sommer arbeiten wir weit über unsere Belastungsgrenzen hinaus, weil so viele Menschen zu uns gekommen sind, die therapeutische Hilfe brauchen. Und jetzt kommen natürlich auch Menschen aus der Ukraine zu uns.&quot;

Meyering, 42, arbeitet seit sechs Jahren vornehmlich mit Kindern und Jugendlichen, die in ihren Heimatländern, aber auch auf der Flucht Opfer von schwersten Menschenrechtsverletzungen geworden sind – unter anderem von Folter, Menschenhandel, Vergewaltigungen und überhaupt von massiver Gewalt. &quot;Die Geschichten der Geflüchteten auszuhalten war, als ich in dem Job angefangen habe, auch für mich schwer&quot;, sagt Meyeringh im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. 

In der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, erzählt Meyeringh, gehe es vor allem darum, überhaupt ins Gesprächs zu kommen und dann zu schauen, wie man im Einzelfall helfen könne. &quot;Wir versuchen ein Netz um die Menschen zu spannend, passend zu ihren Bedürfnissen&quot;, sagt Meyeringh. &quot;Viele kommen und wollen ihre traumatischen Erlebnisse vergessen. Aber das funktioniert nicht. Das Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, mit den Erfahrungen zu leben.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Die letzten Wochen war sehr anstrengend&quot;, sagt die Psychotherapeutin Janina Meyeringh, die bei Xenion arbeitet, einem Berliner Behandlungszentrum für traumatisierte Geflüchtete. &quot;Schon seit der Machtübernahme der Taliban letzten Sommer arbeiten wir weit über unsere Belastungsgrenzen hinaus, weil so viele Menschen zu uns gekommen sind, die therapeutische Hilfe brauchen. Und jetzt kommen natürlich auch Menschen aus der Ukraine zu uns.&quot;

Meyering, 42, arbeitet seit sechs Jahren vornehmlich mit Kindern und Jugendlichen, die in ihren Heimatländern, aber auch auf der Flucht Opfer von schwersten Menschenrechtsverletzungen geworden sind – unter anderem von Folter, Menschenhandel, Vergewaltigungen und überhaupt von massiver Gewalt. &quot;Die Geschichten der Geflüchteten auszuhalten war, als ich in dem Job angefangen habe, auch für mich schwer&quot;, sagt Meyeringh im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. 

In der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, erzählt Meyeringh, gehe es vor allem darum, überhaupt ins Gesprächs zu kommen und dann zu schauen, wie man im Einzelfall helfen könne. &quot;Wir versuchen ein Netz um die Menschen zu spannend, passend zu ihren Bedürfnissen&quot;, sagt Meyeringh. &quot;Viele kommen und wollen ihre traumatischen Erlebnisse vergessen. Aber das funktioniert nicht. Das Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, mit den Erfahrungen zu leben.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>118</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0aba72ff2b1d904934eadc90e5637acb</guid>
      <title>Wie berichten Sie als Exil-Journalist über Russland, Dmitry Vachedin?</title>
      <description><![CDATA[„Der Krieg war ein Schock für mich und für unsere Redaktion“, sagt der
Journalist Dmitry Vachedin im Podcast “Frisch an die Arbeit”, der für
das russische und Putin-kritische Nachrichtenmagazin Meduza arbeitet.

Das Nachrichtenmagazin wurde 2014 von Redakteurinnen und Redakteuren der
oppositionellen Webseite Lenta.ru gegründet, nachdem diese nach Meinung
der staatlichen Behörden zu kritisch über den Überfall der russischen
Armee auf die Krim berichtet haben. Sicherheitshalber verlagerte Meduza
schon damals seinen Hauptsitz nach Riga in Lettland.

„Früher wirkte das seltsam, aber heute ist jedem klar, dass man in
Moskau und überhaupt in Russland nicht als Journalist arbeiten kann“,
sagt Vachdin. „Das Gute ist, dass Meduza von Pessimisten gegründet
wurde, die schon 2015 verstanden haben, dass man über Russland nur aus
der Ferne frei berichten kann.“

Im Podcast berichtet Vachedin, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen
seit dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine und die massiven
Einschränkungen der Pressefreiheit in seinem Heimatland überhaupt noch
arbeiten können. „Während die Redaktionsarbeit weiterging, haben wir
gemeinsam versucht, so viele Mitarbeiter wie möglich aus dem Land zu
bringen – während unklar war, ob Russland unsere Leute überhaupt gehen
lässt“, sagt Vachedin.

Vachedin weiß, dass er einen Preis für seine Arbeit bezahlt: „Ich liebe
meine Heimatstadt St. Petersburg über alles”, sagt er. “Aber ich weiß
nicht, wann ich das nächste Mal nach Russland reisen kann.
Wahrscheinlich erst, wenn Putin weg ist. Und das kann dauern.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Mar 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Krieg war ein Schock für mich und für unsere Redaktion“, sagt der Journalist Dmitry Vachedin im Podcast “Frisch an die Arbeit”, der für das russische und Putin-kritische Nachrichtenmagazin Meduza arbeitet.</p>
<p>Das Nachrichtenmagazin wurde 2014 von Redakteurinnen und Redakteuren der oppositionellen Webseite Lenta.ru gegründet, nachdem diese nach Meinung der staatlichen Behörden zu kritisch über den Überfall der russischen Armee auf die Krim berichtet haben. Sicherheitshalber verlagerte Meduza schon damals seinen Hauptsitz nach Riga in Lettland.</p>
<p>„Früher wirkte das seltsam, aber heute ist jedem klar, dass man in Moskau und überhaupt in Russland nicht als Journalist arbeiten kann“, sagt Vachdin. „Das Gute ist, dass Meduza von Pessimisten gegründet wurde, die schon 2015 verstanden haben, dass man über Russland nur aus der Ferne frei berichten kann.“</p>
<p>Im Podcast berichtet Vachedin, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen seit dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine und die massiven Einschränkungen der Pressefreiheit in seinem Heimatland überhaupt noch arbeiten können. „Während die Redaktionsarbeit weiterging, haben wir gemeinsam versucht, so viele Mitarbeiter wie möglich aus dem Land zu bringen – während unklar war, ob Russland unsere Leute überhaupt gehen lässt“, sagt Vachedin.</p>
<p>Vachedin weiß, dass er einen Preis für seine Arbeit bezahlt: „Ich liebe meine Heimatstadt St. Petersburg über alles”, sagt er. “Aber ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal nach Russland reisen kann. Wahrscheinlich erst, wenn Putin weg ist. Und das kann dauern.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43460086" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3a788413-0a02-48d3-b600-478404a5e3e2/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3a788413-0a02-48d3-b600-478404a5e3e2&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie berichten Sie als Exil-Journalist über Russland, Dmitry Vachedin?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:02</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Der Krieg war ein Schock für mich und für unsere Redaktion“, sagt der Journalist Dmitry Vachedin im Podcast “Frisch an die Arbeit”, der für das russische und Putin-kritische Nachrichtenmagazin Meduza arbeitet. 

Das Nachrichtenmagazin wurde 2014 von Redakteurinnen und Redakteuren der oppositionellen Webseite Lenta.ru gegründet, nachdem diese nach Meinung der staatlichen Behörden zu kritisch über den Überfall der russischen Armee auf die Krim berichtet haben. Sicherheitshalber verlagerte Meduza schon damals seinen Hauptsitz nach Riga in Lettland. 

„Früher wirkte das seltsam, aber heute ist jedem klar, dass man in Moskau und überhaupt in Russland nicht als Journalist arbeiten kann“, sagt Vachdin. „Das Gute ist, dass Meduza von Pessimisten gegründet wurde, die schon 2015 verstanden haben, dass man über Russland nur aus der Ferne frei berichten kann.“

Im Podcast berichtet Vachedin, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen seit dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine und die massiven Einschränkungen der Pressefreiheit in seinem Heimatland überhaupt noch arbeiten können. „Während die Redaktionsarbeit weiterging, haben wir gemeinsam versucht, so viele Mitarbeiter wie möglich aus dem Land zu bringen – während unklar war, ob Russland unsere Leute überhaupt gehen lässt“, sagt Vachedin. 

Vachedin weiß, dass er einen Preis für seine Arbeit bezahlt: „Ich liebe meine Heimatstadt St. Petersburg über alles”, sagt er. “Aber ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal nach Russland reisen kann. Wahrscheinlich erst, wenn Putin weg ist. Und das kann dauern.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Der Krieg war ein Schock für mich und für unsere Redaktion“, sagt der Journalist Dmitry Vachedin im Podcast “Frisch an die Arbeit”, der für das russische und Putin-kritische Nachrichtenmagazin Meduza arbeitet. 

Das Nachrichtenmagazin wurde 2014 von Redakteurinnen und Redakteuren der oppositionellen Webseite Lenta.ru gegründet, nachdem diese nach Meinung der staatlichen Behörden zu kritisch über den Überfall der russischen Armee auf die Krim berichtet haben. Sicherheitshalber verlagerte Meduza schon damals seinen Hauptsitz nach Riga in Lettland. 

„Früher wirkte das seltsam, aber heute ist jedem klar, dass man in Moskau und überhaupt in Russland nicht als Journalist arbeiten kann“, sagt Vachdin. „Das Gute ist, dass Meduza von Pessimisten gegründet wurde, die schon 2015 verstanden haben, dass man über Russland nur aus der Ferne frei berichten kann.“

Im Podcast berichtet Vachedin, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen seit dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine und die massiven Einschränkungen der Pressefreiheit in seinem Heimatland überhaupt noch arbeiten können. „Während die Redaktionsarbeit weiterging, haben wir gemeinsam versucht, so viele Mitarbeiter wie möglich aus dem Land zu bringen – während unklar war, ob Russland unsere Leute überhaupt gehen lässt“, sagt Vachedin. 

Vachedin weiß, dass er einen Preis für seine Arbeit bezahlt: „Ich liebe meine Heimatstadt St. Petersburg über alles”, sagt er. “Aber ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal nach Russland reisen kann. Wahrscheinlich erst, wenn Putin weg ist. Und das kann dauern.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>117</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">dfa416bc9863f5d201ab618946029a2c</guid>
      <title>Was lernte man als neue Abgeordnete im Bundestag, Tessa Ganserer?</title>
      <description><![CDATA["Im Vergleich mit dem Bundestag ist der bayrische Landtag fast ein
Familienbetrieb", sagt die Bundestagsabgeordnete der Grünen Tessa
Ganserer im Podcast "Frisch an die Arbeit". Im Bundestag sei alles
größer, schneller, arbeitsintensiver. Bei der Bundestagswahl im
vergangenen Herbst hatte sie mehr als 22 Prozent der Erststimmen im
Wahlkreis Nürnberg-Nord gewonnen.

Ganserer, 44, die seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen ist,
zählt zu den ersten beiden Abgeordneten, die sich zu ihrer
Transidentität bekennen. "Die Nachricht ging um die Welt wie ein
Lauffeuer – wir waren ja sogar in der New York Times", sagt Ganserer.
Entsprechend aufregend seien die ersten Tage in Berlin gewesen.

Während Ganserer internationale Medienanfragen beantworten musste, habe
sie auch ihr Büro-Team aufbauen müssen und sich eine Wohnung in Berlin
suchen müssen. "Bis Weihnachten haben ich komplett aus dem Koffer gelebt
und in einem Hotel gewohnt", erzählt Ganserer.

Dass sie heute Bundestagsabgeordnete sei, sei vor allem eine große Ehre,
auch wenn die Aufgabe sehr arbeitsintensiv sei, erzählt Ganserer. Aber
das gehöre eben auch zum Beruf: Politik, Demokratie, das Ringen um
Kompromisse, das sei keine leichte Aufgabe. "Demokratie ist
anstrengend", sagt Ganserer.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Im Vergleich mit dem Bundestag ist der bayrische Landtag fast ein Familienbetrieb", sagt die Bundestagsabgeordnete der Grünen Tessa Ganserer im Podcast "Frisch an die Arbeit". Im Bundestag sei alles größer, schneller, arbeitsintensiver. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Herbst hatte sie mehr als 22 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Nürnberg-Nord gewonnen.</p>
<p>Ganserer, 44, die seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen ist, zählt zu den ersten beiden Abgeordneten, die sich zu ihrer Transidentität bekennen. "Die Nachricht ging um die Welt wie ein Lauffeuer – wir waren ja sogar in der New York Times", sagt Ganserer. Entsprechend aufregend seien die ersten Tage in Berlin gewesen.</p>
<p>Während Ganserer internationale Medienanfragen beantworten musste, habe sie auch ihr Büro-Team aufbauen müssen und sich eine Wohnung in Berlin suchen müssen. "Bis Weihnachten haben ich komplett aus dem Koffer gelebt und in einem Hotel gewohnt", erzählt Ganserer.</p>
<p>Dass sie heute Bundestagsabgeordnete sei, sei vor allem eine große Ehre, auch wenn die Aufgabe sehr arbeitsintensiv sei, erzählt Ganserer. Aber das gehöre eben auch zum Beruf: Politik, Demokratie, das Ringen um Kompromisse, das sei keine leichte Aufgabe. "Demokratie ist anstrengend", sagt Ganserer.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="24762385" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f3d96d41-6eae-43cf-87ed-b5108663afc8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f3d96d41-6eae-43cf-87ed-b5108663afc8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was lernte man als neue Abgeordnete im Bundestag, Tessa Ganserer?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:25:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Im Vergleich mit dem Bundestag ist der bayrische Landtag fast ein Familienbetrieb&quot;, sagt die Bundestagsabgeordnete der Grünen Tessa Ganserer im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Im Bundestag sei alles größer, schneller, arbeitsintensiver. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Herbst hatte sie mehr als 22 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Nürnberg-Nord gewonnen. 

Ganserer, 44, die seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen ist, zählt zu den ersten beiden Abgeordneten, die sich zu ihrer Transidentität bekennen. &quot;Die Nachricht ging um die Welt wie ein Lauffeuer – wir waren ja sogar in der New York Times&quot;, sagt Ganserer. Entsprechend aufregend seien die ersten Tage in Berlin gewesen. 

Während Ganserer internationale Medienanfragen beantworten musste, habe sie auch ihr Büro-Team aufbauen müssen und sich eine Wohnung in Berlin suchen müssen. &quot;Bis Weihnachten haben ich komplett aus dem Koffer gelebt und in einem Hotel gewohnt&quot;, erzählt Ganserer. 

Dass sie heute Bundestagsabgeordnete sei, sei vor allem eine große Ehre, auch wenn die Aufgabe sehr arbeitsintensiv sei, erzählt Ganserer. Aber das gehöre eben auch zum Beruf: Politik, Demokratie, das Ringen um Kompromisse, das sei keine leichte Aufgabe. &quot;Demokratie ist anstrengend&quot;, sagt Ganserer.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Im Vergleich mit dem Bundestag ist der bayrische Landtag fast ein Familienbetrieb&quot;, sagt die Bundestagsabgeordnete der Grünen Tessa Ganserer im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Im Bundestag sei alles größer, schneller, arbeitsintensiver. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Herbst hatte sie mehr als 22 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Nürnberg-Nord gewonnen. 

Ganserer, 44, die seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen ist, zählt zu den ersten beiden Abgeordneten, die sich zu ihrer Transidentität bekennen. &quot;Die Nachricht ging um die Welt wie ein Lauffeuer – wir waren ja sogar in der New York Times&quot;, sagt Ganserer. Entsprechend aufregend seien die ersten Tage in Berlin gewesen. 

Während Ganserer internationale Medienanfragen beantworten musste, habe sie auch ihr Büro-Team aufbauen müssen und sich eine Wohnung in Berlin suchen müssen. &quot;Bis Weihnachten haben ich komplett aus dem Koffer gelebt und in einem Hotel gewohnt&quot;, erzählt Ganserer. 

Dass sie heute Bundestagsabgeordnete sei, sei vor allem eine große Ehre, auch wenn die Aufgabe sehr arbeitsintensiv sei, erzählt Ganserer. Aber das gehöre eben auch zum Beruf: Politik, Demokratie, das Ringen um Kompromisse, das sei keine leichte Aufgabe. &quot;Demokratie ist anstrengend&quot;, sagt Ganserer.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>116</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">819b045b5e3734f85007b8399d7ecb5c</guid>
      <title>Was ist der beste alkoholfreie Drink zu besonderen Anlässen, Isabella Steiner?</title>
      <description><![CDATA["Zu viele Menschen denken bei nicht alkoholischen Alternativen immer
noch an Rhababerschorle, Wasser oder an Mocktails", sagt Isabella
Steiner, die den alkoholfreien Späti und Onlineshop nüchtern.berlin
gründete. Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt sie,
dass kaum jemand nach Feierabend sage: Jetzt ein alkoholfreier Spritz –
das wär's! Steiner bedauert das: "Mir ist wichtig, dass die Leute
wissen, dass es tolle Alternativen zu Alkohol gibt und dass sie die Wahl
haben."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Mar 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Zu viele Menschen denken bei nicht alkoholischen Alternativen immer noch an Rhababerschorle, Wasser oder an Mocktails", sagt Isabella Steiner, die den alkoholfreien Späti und Onlineshop nüchtern.berlin gründete. Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt sie, dass kaum jemand nach Feierabend sage: Jetzt ein alkoholfreier Spritz – das wär's! Steiner bedauert das: "Mir ist wichtig, dass die Leute wissen, dass es tolle Alternativen zu Alkohol gibt und dass sie die Wahl haben."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35943958" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5c65e5e2-6db7-4c88-b562-942364f87da7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5c65e5e2-6db7-4c88-b562-942364f87da7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was ist der beste alkoholfreie Drink zu besonderen Anlässen, Isabella Steiner?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:13</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Zu viele Menschen denken bei nicht alkoholischen Alternativen immer noch an Rhababerschorle, Wasser oder an Mocktails&quot;, sagt Isabella Steiner, die den alkoholfreien Späti und Onlineshop nüchtern.berlin gründete. Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt sie, dass kaum jemand nach Feierabend sage: Jetzt ein alkoholfreier Spritz – das wär&apos;s! Steiner bedauert das: &quot;Mir ist wichtig, dass die Leute wissen, dass es tolle Alternativen zu Alkohol gibt und dass sie die Wahl haben.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Zu viele Menschen denken bei nicht alkoholischen Alternativen immer noch an Rhababerschorle, Wasser oder an Mocktails&quot;, sagt Isabella Steiner, die den alkoholfreien Späti und Onlineshop nüchtern.berlin gründete. Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt sie, dass kaum jemand nach Feierabend sage: Jetzt ein alkoholfreier Spritz – das wär&apos;s! Steiner bedauert das: &quot;Mir ist wichtig, dass die Leute wissen, dass es tolle Alternativen zu Alkohol gibt und dass sie die Wahl haben.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>115</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b152014db1b24efa696423821e2c438a</guid>
      <title>Lohnt es sich Kunst zu kaufen, Frau Polleit Riechert?</title>
      <description><![CDATA["Kunst als Investment ist interessant – aber am Ende liegt der Wert
immer im Auge des Betrachters" sagt die Kunsthistorikerin und
Sachbuchautorin Ruth Polleit Riechert im Podcast "Frisch an die Arbeit".
"Das beste Investment ist immer ein Werk, das man eigentlich nicht
wieder verkaufen möchte."

Schon als Jugendliche habe sie sich für Kunst interessiert, erzählt
Polleit Riechert im Arbeitspodcast von Zeit Online. "Kandinsky hat mich
schon gefesselt, als ich mir seine Werke in Büchern aus der
Stadtbibliothek angesehen habe". Der Farbrausch von Kandinsky, aber auch
von Macke und anderen habe sie nie mehr losgelassen.

Mittlerweile berät Polleit Riechert Menschen und auch Unternehmen, die
Kunst kaufen wollen, hilft ihnen, den richtigen Preis zu ermitteln und
eine gut strukturierte Sammlung aufzubauen. "Wenn Sie das wirklich als
Wertanlage verstehen wollen, dann rate ich immer der Sammlung ein Thema
zu geben", sagt Polleit Riechert. "Sonst ist es nur ein Sammelsurium."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Feb 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Kunst als Investment ist interessant – aber am Ende liegt der Wert immer im Auge des Betrachters" sagt die Kunsthistorikerin und Sachbuchautorin Ruth Polleit Riechert im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Das beste Investment ist immer ein Werk, das man eigentlich nicht wieder verkaufen möchte."</p>
<p>Schon als Jugendliche habe sie sich für Kunst interessiert, erzählt Polleit Riechert im Arbeitspodcast von Zeit Online. "Kandinsky hat mich schon gefesselt, als ich mir seine Werke in Büchern aus der Stadtbibliothek angesehen habe". Der Farbrausch von Kandinsky, aber auch von Macke und anderen habe sie nie mehr losgelassen.</p>
<p>Mittlerweile berät Polleit Riechert Menschen und auch Unternehmen, die Kunst kaufen wollen, hilft ihnen, den richtigen Preis zu ermitteln und eine gut strukturierte Sammlung aufzubauen. "Wenn Sie das wirklich als Wertanlage verstehen wollen, dann rate ich immer der Sammlung ein Thema zu geben", sagt Polleit Riechert. "Sonst ist es nur ein Sammelsurium."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39374182" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a14268fa-2d94-4899-9245-54634fa840c8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a14268fa-2d94-4899-9245-54634fa840c8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Lohnt es sich Kunst zu kaufen, Frau Polleit Riechert?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:47</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Kunst als Investment ist interessant – aber am Ende liegt der Wert immer im Auge des Betrachters&quot; sagt die Kunsthistorikerin und Sachbuchautorin Ruth Polleit Riechert im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Das beste Investment ist immer ein Werk, das man eigentlich nicht wieder verkaufen möchte.&quot;

Schon als Jugendliche habe sie sich für Kunst interessiert, erzählt Polleit Riechert im Arbeitspodcast von Zeit Online. &quot;Kandinsky hat mich schon gefesselt, als ich mir seine Werke in Büchern aus der Stadtbibliothek angesehen habe&quot;. Der Farbrausch von Kandinsky, aber auch von Macke und anderen habe sie nie mehr losgelassen. 

Mittlerweile berät Polleit Riechert Menschen und auch Unternehmen, die Kunst kaufen wollen, hilft ihnen, den richtigen Preis zu ermitteln und eine gut strukturierte Sammlung aufzubauen. &quot;Wenn Sie das wirklich als Wertanlage verstehen wollen, dann rate ich immer der Sammlung ein Thema zu geben&quot;, sagt Polleit Riechert. &quot;Sonst ist es nur ein Sammelsurium.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Kunst als Investment ist interessant – aber am Ende liegt der Wert immer im Auge des Betrachters&quot; sagt die Kunsthistorikerin und Sachbuchautorin Ruth Polleit Riechert im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Das beste Investment ist immer ein Werk, das man eigentlich nicht wieder verkaufen möchte.&quot;

Schon als Jugendliche habe sie sich für Kunst interessiert, erzählt Polleit Riechert im Arbeitspodcast von Zeit Online. &quot;Kandinsky hat mich schon gefesselt, als ich mir seine Werke in Büchern aus der Stadtbibliothek angesehen habe&quot;. Der Farbrausch von Kandinsky, aber auch von Macke und anderen habe sie nie mehr losgelassen. 

Mittlerweile berät Polleit Riechert Menschen und auch Unternehmen, die Kunst kaufen wollen, hilft ihnen, den richtigen Preis zu ermitteln und eine gut strukturierte Sammlung aufzubauen. &quot;Wenn Sie das wirklich als Wertanlage verstehen wollen, dann rate ich immer der Sammlung ein Thema zu geben&quot;, sagt Polleit Riechert. &quot;Sonst ist es nur ein Sammelsurium.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>114</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">dd02fdc08713220eed5a452f142901f6</guid>
      <title>Auf welche Stücke in der Elbphilharmonie freuen Sie sich, Herr Lieben-Seutter?</title>
      <description><![CDATA["Der befriedigendste Moment ist immer das Konzert", sagt Christoph
Lieben-Seutter, der Generalintendant der Elbphilharmonie in Hamburg ist.
"2.000 glückliche Gesichter, begeisterte Künstlerinnen und Künstler auf
der Bühne – da bekommt man die Energie zurück, die man am Tag in all die
kleinen Probleme gesteckt hat."

Der 50-jährige, der in Wien geboren und aufgewachsen ist, habe schon als
Jugendlicher gewusst, dass er mal einen Betrieb leiten wolle. "Ich hatte
das vage Gefühl: Ich werde irgendwo die Ansagen machen", sagt er im
Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Lieben-Seutter arbeitete nach dem
Informatikstudium zunächst in der Computerindustrie, wo er für Philips
Software und die dazugehörigen Handbücher auf Fehler kontrollierte. Über
Kontakte kam er als Direktionsassistent ans Wiener Konzerthaus. Seine
Aufgabe war dort weiterhin Projektmanagement in einem komplexen Umfeld,
in die neue Branche musste er sich aber von Grund auf einarbeiten.

Heute ist Lieben-Seutter einer von zwei Geschäftsführern der
Elbphilharmonie – und für mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und für das Programm verantwortlich: "Ich beschäftige mich auch mit
Details, damit, wie die Website aussieht, was das Vorderhauspersonal
anhat oder warum es Staus an den Liften gibt. Ich denke schon Tag und
Nacht über die Elbphilharmonie nach."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Feb 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Der befriedigendste Moment ist immer das Konzert", sagt Christoph Lieben-Seutter, der Generalintendant der Elbphilharmonie in Hamburg ist. "2.000 glückliche Gesichter, begeisterte Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne – da bekommt man die Energie zurück, die man am Tag in all die kleinen Probleme gesteckt hat."</p>
<p>Der 50-jährige, der in Wien geboren und aufgewachsen ist, habe schon als Jugendlicher gewusst, dass er mal einen Betrieb leiten wolle. "Ich hatte das vage Gefühl: Ich werde irgendwo die Ansagen machen", sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Lieben-Seutter arbeitete nach dem Informatikstudium zunächst in der Computerindustrie, wo er für Philips Software und die dazugehörigen Handbücher auf Fehler kontrollierte. Über Kontakte kam er als Direktionsassistent ans Wiener Konzerthaus. Seine Aufgabe war dort weiterhin Projektmanagement in einem komplexen Umfeld, in die neue Branche musste er sich aber von Grund auf einarbeiten.</p>
<p>Heute ist Lieben-Seutter einer von zwei Geschäftsführern der Elbphilharmonie – und für mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für das Programm verantwortlich: "Ich beschäftige mich auch mit Details, damit, wie die Website aussieht, was das Vorderhauspersonal anhat oder warum es Staus an den Liften gibt. Ich denke schon Tag und Nacht über die Elbphilharmonie nach."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42226309" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/fec06b09-b1f5-4911-8012-52d5273cb7e8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=fec06b09-b1f5-4911-8012-52d5273cb7e8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Auf welche Stücke in der Elbphilharmonie freuen Sie sich, Herr Lieben-Seutter?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Der befriedigendste Moment ist immer das Konzert&quot;, sagt Christoph Lieben-Seutter, der Generalintendant der Elbphilharmonie in Hamburg ist. &quot;2.000 glückliche Gesichter, begeisterte Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne – da bekommt man die Energie zurück, die man am Tag in all die kleinen Probleme gesteckt hat.&quot; 

Der 50-jährige, der in Wien geboren und aufgewachsen ist, habe schon als Jugendlicher gewusst, dass er mal einen Betrieb leiten wolle. &quot;Ich hatte das vage Gefühl: Ich werde irgendwo die Ansagen machen&quot;, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Lieben-Seutter arbeitete nach dem Informatikstudium zunächst in der Computerindustrie, wo er für Philips Software und die dazugehörigen Handbücher auf Fehler kontrollierte. Über Kontakte kam er als Direktionsassistent ans Wiener Konzerthaus. Seine Aufgabe war dort weiterhin Projektmanagement in einem komplexen Umfeld, in die neue Branche musste er sich aber von Grund auf einarbeiten. 

Heute ist Lieben-Seutter einer von zwei Geschäftsführern der Elbphilharmonie – und für mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für das Programm verantwortlich: &quot;Ich beschäftige mich auch mit Details, damit, wie die Website aussieht, was das Vorderhauspersonal anhat oder warum es Staus an den Liften gibt. Ich denke schon Tag und Nacht über die Elbphilharmonie nach.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Der befriedigendste Moment ist immer das Konzert&quot;, sagt Christoph Lieben-Seutter, der Generalintendant der Elbphilharmonie in Hamburg ist. &quot;2.000 glückliche Gesichter, begeisterte Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne – da bekommt man die Energie zurück, die man am Tag in all die kleinen Probleme gesteckt hat.&quot; 

Der 50-jährige, der in Wien geboren und aufgewachsen ist, habe schon als Jugendlicher gewusst, dass er mal einen Betrieb leiten wolle. &quot;Ich hatte das vage Gefühl: Ich werde irgendwo die Ansagen machen&quot;, sagt er im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Lieben-Seutter arbeitete nach dem Informatikstudium zunächst in der Computerindustrie, wo er für Philips Software und die dazugehörigen Handbücher auf Fehler kontrollierte. Über Kontakte kam er als Direktionsassistent ans Wiener Konzerthaus. Seine Aufgabe war dort weiterhin Projektmanagement in einem komplexen Umfeld, in die neue Branche musste er sich aber von Grund auf einarbeiten. 

Heute ist Lieben-Seutter einer von zwei Geschäftsführern der Elbphilharmonie – und für mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für das Programm verantwortlich: &quot;Ich beschäftige mich auch mit Details, damit, wie die Website aussieht, was das Vorderhauspersonal anhat oder warum es Staus an den Liften gibt. Ich denke schon Tag und Nacht über die Elbphilharmonie nach.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>113</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">60f5bd700a4bc6f569f7be29307eaf8d</guid>
      <title>Kann man mit Tiktok zum Star werden, Sophia?</title>
      <description><![CDATA["Mit Musik Erfolg zu haben, ist krasser, als ich mir es vorgestellt
habe", sagt die 26-jährige Sängerin und Goldschmiedin Sophia, die sich
erst im Mai 2021 auf der Social-Media- Plattform TikTok anmeldete, bei
"Frisch an die Arbeit". Auf TikTok veröffentlicht sie seitdem Videos von
selbst geschriebenen deutschsprachigen Popsongs – und erreichte mehrfach
sechsstellige Aufrufe. Im Oktober erschien ihre erste Single bei einer
großen Plattenfirma: "Man spricht ja so viel von Followern und Likes,
aber wenn man sich klarmacht: Das sind alles Menschen, die man da
erreicht! Das ist schon Wahnsinn."

Noch vor einem Jahr arbeitete Sophia, die ihren Familiennamen nicht
öffentlich nennen will, ausschließlich als angestellte Goldschmiedin in
München, sie fertigte Ringe, Ohrringe, Ketten und Armbänder. Diese
Arbeit, erzählt sie, habe sie gewählt, weil sie nach der Schule einen
kreativen, aber auch handwerklichen Beruf gesucht habe. "Ich löte total
gerne!", sagt sie. "Ich mag das Feuer und mag, wenn das Metall glüht."

In den meisten ihrer Songs singt Sophia zu Klaviermusik, in einem ihrer
TikTok-Videos sieht man, wie sie aus den Geräuschen der
Goldschmiedewerkstatt ein Lied komponiert. "Es gibt in der Werkstatt
total viele interessante Klänge", sagt sie. "Mein liebstes Geräusch da
ist, wenn man heißes Metall in Wasser abschreckt, das gibt so ein
verrücktes Zischen."

Mittlerweile hat Sophia ihre Wochenstunden als Goldschmiedin reduziert
und verbringt die restliche Zeit damit, Musik zu machen. Beide Berufe zu
verbinden, sei oft anstrengend, aber das Feilen an ihrer Musik sei
wichtig. "Es gibt auch Tage, da sitze ich den ganzen Tag in der
Werkstatt, fahre dann nachts ins Studio, komme um fünf Uhr nach Hause
und stehe um neun Uhr wieder in der Werkstatt." Daher sagt sie auch:
"Wenn ich könnte, würde ich die Werkstatt sofort komplett gegen das
Studio eintauschen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit Musik Erfolg zu haben, ist krasser, als ich mir es vorgestellt habe", sagt die 26-jährige Sängerin und Goldschmiedin Sophia, die sich erst im Mai 2021 auf der Social-Media- Plattform TikTok anmeldete, bei "Frisch an die Arbeit". Auf TikTok veröffentlicht sie seitdem Videos von selbst geschriebenen deutschsprachigen Popsongs – und erreichte mehrfach sechsstellige Aufrufe. Im Oktober erschien ihre erste Single bei einer großen Plattenfirma: "Man spricht ja so viel von Followern und Likes, aber wenn man sich klarmacht: Das sind alles Menschen, die man da erreicht! Das ist schon Wahnsinn."</p>
<p>Noch vor einem Jahr arbeitete Sophia, die ihren Familiennamen nicht öffentlich nennen will, ausschließlich als angestellte Goldschmiedin in München, sie fertigte Ringe, Ohrringe, Ketten und Armbänder. Diese Arbeit, erzählt sie, habe sie gewählt, weil sie nach der Schule einen kreativen, aber auch handwerklichen Beruf gesucht habe. "Ich löte total gerne!", sagt sie. "Ich mag das Feuer und mag, wenn das Metall glüht."</p>
<p>In den meisten ihrer Songs singt Sophia zu Klaviermusik, in einem ihrer TikTok-Videos sieht man, wie sie aus den Geräuschen der Goldschmiedewerkstatt ein Lied komponiert. "Es gibt in der Werkstatt total viele interessante Klänge", sagt sie. "Mein liebstes Geräusch da ist, wenn man heißes Metall in Wasser abschreckt, das gibt so ein verrücktes Zischen."</p>
<p>Mittlerweile hat Sophia ihre Wochenstunden als Goldschmiedin reduziert und verbringt die restliche Zeit damit, Musik zu machen. Beide Berufe zu verbinden, sei oft anstrengend, aber das Feilen an ihrer Musik sei wichtig. "Es gibt auch Tage, da sitze ich den ganzen Tag in der Werkstatt, fahre dann nachts ins Studio, komme um fünf Uhr nach Hause und stehe um neun Uhr wieder in der Werkstatt." Daher sagt sie auch: "Wenn ich könnte, würde ich die Werkstatt sofort komplett gegen das Studio eintauschen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36203703" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/72b6c8b7-502e-4a90-b1ff-46a3d5f4f559/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=72b6c8b7-502e-4a90-b1ff-46a3d5f4f559&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Kann man mit Tiktok zum Star werden, Sophia?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:29</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Mit Musik Erfolg zu haben, ist krasser, als ich mir es vorgestellt habe&quot;, sagt die 26-jährige 
Sängerin und Goldschmiedin Sophia, die sich erst im Mai 2021 auf der Social-Media-
Plattform TikTok anmeldete, bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Auf TikTok veröffentlicht sie seitdem 
Videos von selbst geschriebenen deutschsprachigen Popsongs – und erreichte mehrfach 
sechsstellige Aufrufe. Im Oktober erschien ihre erste Single bei einer großen Plattenfirma: 
&quot;Man spricht ja so viel von Followern und Likes, aber wenn man sich klarmacht: Das sind 
alles Menschen, die man da erreicht! Das ist schon Wahnsinn.&quot;

Noch vor einem Jahr arbeitete Sophia, die ihren Familiennamen nicht öffentlich nennen will, 
ausschließlich als angestellte Goldschmiedin in München, sie fertigte Ringe, Ohrringe, Ketten
und Armbänder. Diese Arbeit, erzählt sie, habe sie gewählt, weil sie nach der Schule einen 
kreativen, aber auch handwerklichen Beruf gesucht habe. &quot;Ich löte total gerne!&quot;, sagt sie. &quot;Ich 
mag das Feuer und mag, wenn das Metall glüht.&quot;

In den meisten ihrer Songs singt Sophia zu Klaviermusik, in einem ihrer TikTok-Videos sieht 
man, wie sie aus den Geräuschen der Goldschmiedewerkstatt ein Lied komponiert. &quot;Es gibt in
der Werkstatt total viele interessante Klänge&quot;, sagt sie. &quot;Mein liebstes Geräusch da ist, wenn 
man heißes Metall in Wasser abschreckt, das gibt so ein verrücktes Zischen.&quot;

Mittlerweile hat Sophia ihre Wochenstunden als Goldschmiedin reduziert und verbringt die 
restliche Zeit damit, Musik zu machen. Beide Berufe zu verbinden, sei oft anstrengend, aber 
das Feilen an ihrer Musik sei wichtig. &quot;Es gibt auch Tage, da sitze ich den ganzen Tag in der 
Werkstatt, fahre dann nachts ins Studio, komme um fünf Uhr nach Hause und stehe um neun 
Uhr wieder in der Werkstatt.&quot; Daher sagt sie auch: &quot;Wenn ich könnte, würde ich die Werkstatt
sofort komplett gegen das Studio eintauschen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Mit Musik Erfolg zu haben, ist krasser, als ich mir es vorgestellt habe&quot;, sagt die 26-jährige 
Sängerin und Goldschmiedin Sophia, die sich erst im Mai 2021 auf der Social-Media-
Plattform TikTok anmeldete, bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Auf TikTok veröffentlicht sie seitdem 
Videos von selbst geschriebenen deutschsprachigen Popsongs – und erreichte mehrfach 
sechsstellige Aufrufe. Im Oktober erschien ihre erste Single bei einer großen Plattenfirma: 
&quot;Man spricht ja so viel von Followern und Likes, aber wenn man sich klarmacht: Das sind 
alles Menschen, die man da erreicht! Das ist schon Wahnsinn.&quot;

Noch vor einem Jahr arbeitete Sophia, die ihren Familiennamen nicht öffentlich nennen will, 
ausschließlich als angestellte Goldschmiedin in München, sie fertigte Ringe, Ohrringe, Ketten
und Armbänder. Diese Arbeit, erzählt sie, habe sie gewählt, weil sie nach der Schule einen 
kreativen, aber auch handwerklichen Beruf gesucht habe. &quot;Ich löte total gerne!&quot;, sagt sie. &quot;Ich 
mag das Feuer und mag, wenn das Metall glüht.&quot;

In den meisten ihrer Songs singt Sophia zu Klaviermusik, in einem ihrer TikTok-Videos sieht 
man, wie sie aus den Geräuschen der Goldschmiedewerkstatt ein Lied komponiert. &quot;Es gibt in
der Werkstatt total viele interessante Klänge&quot;, sagt sie. &quot;Mein liebstes Geräusch da ist, wenn 
man heißes Metall in Wasser abschreckt, das gibt so ein verrücktes Zischen.&quot;

Mittlerweile hat Sophia ihre Wochenstunden als Goldschmiedin reduziert und verbringt die 
restliche Zeit damit, Musik zu machen. Beide Berufe zu verbinden, sei oft anstrengend, aber 
das Feilen an ihrer Musik sei wichtig. &quot;Es gibt auch Tage, da sitze ich den ganzen Tag in der 
Werkstatt, fahre dann nachts ins Studio, komme um fünf Uhr nach Hause und stehe um neun 
Uhr wieder in der Werkstatt.&quot; Daher sagt sie auch: &quot;Wenn ich könnte, würde ich die Werkstatt
sofort komplett gegen das Studio eintauschen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>112</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f1a2fb949ce5245b39a1a48dec55ad78</guid>
      <title>Wozu braucht man heute noch Schornsteinfeger, Christian Werner?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt bis heute kein Bluetooth-Gerät, das den Schornstein reinigt!",
sagt der Berliner Schornsteinfeger Christian Werner, der in
Berlin-Pankow einen eigenen Betrieb führt. "Wir Schornsteinfeger
kriechen immer noch durch die Schornsteine. Wir müssen manchmal immer
noch auf allen Vieren herumkrabbeln, mit Gewichten hantieren und auf dem
Dach balancieren!"

Ihm sei schon als Kind klar gewesen, dass er mal Schornsteinfeger wird,
sagt der 41-Jährige im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Schon in meinem
Schulfreunde-Album stand bei Berufswunsch: Schornsteinfeger. Ich wollte
nie Kosmonaut oder Lokführer werden wie die anderen Jungs", erzählt
Werner.

Zwar gebe es immer weniger klassische Schornsteinfegerarbeit, weil
Kohle- und Holzöfen seltener seien, doch er habe genug zu tun. Denn er
sei nun auch für die Wartung und Reinigung von Gasheizungen und
Lüftungsanlagen zuständig. "Aber eine Lüftungsanlage mit einer
Taschenlampe zu kontrollieren und dann ein Protokoll zu schreiben – das
ist im Vergleich zu den klassischen Aufgaben nicht ganz so spannend."

Dass er als Schornsteinfeger als Glückssymbol gilt, amüsiert Werner. "Es
gibt jeden Tag einen, der mit dem Auto anhält und fragt: Ey, darf ich
dich mal anfassen." Damit habe er kein Problem. Was ihn viel mehr
irritiere, sei, dass ihn die Kinder von heute nicht immer als
Schornsteinfeger erkennen würden.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Jan 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt bis heute kein Bluetooth-Gerät, das den Schornstein reinigt!", sagt der Berliner Schornsteinfeger Christian Werner, der in Berlin-Pankow einen eigenen Betrieb führt. "Wir Schornsteinfeger kriechen immer noch durch die Schornsteine. Wir müssen manchmal immer noch auf allen Vieren herumkrabbeln, mit Gewichten hantieren und auf dem Dach balancieren!"</p>
<p>Ihm sei schon als Kind klar gewesen, dass er mal Schornsteinfeger wird, sagt der 41-Jährige im Podcast "Frisch an die Arbeit". "Schon in meinem Schulfreunde-Album stand bei Berufswunsch: Schornsteinfeger. Ich wollte nie Kosmonaut oder Lokführer werden wie die anderen Jungs", erzählt Werner.</p>
<p>Zwar gebe es immer weniger klassische Schornsteinfegerarbeit, weil Kohle- und Holzöfen seltener seien, doch er habe genug zu tun. Denn er sei nun auch für die Wartung und Reinigung von Gasheizungen und Lüftungsanlagen zuständig. "Aber eine Lüftungsanlage mit einer Taschenlampe zu kontrollieren und dann ein Protokoll zu schreiben – das ist im Vergleich zu den klassischen Aufgaben nicht ganz so spannend."</p>
<p>Dass er als Schornsteinfeger als Glückssymbol gilt, amüsiert Werner. "Es gibt jeden Tag einen, der mit dem Auto anhält und fragt: Ey, darf ich dich mal anfassen." Damit habe er kein Problem. Was ihn viel mehr irritiere, sei, dass ihn die Kinder von heute nicht immer als Schornsteinfeger erkennen würden.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39996748" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b4300dfd-ff40-4c9c-9644-96208b5c7a96/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b4300dfd-ff40-4c9c-9644-96208b5c7a96&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wozu braucht man heute noch Schornsteinfeger, Christian Werner?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:26</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt bis heute kein Bluetooth-Gerät, das den Schornstein reinigt!&quot;, sagt der Berliner Schornsteinfeger Christian Werner, der in Berlin-Pankow einen eigenen Betrieb führt. &quot;Wir Schornsteinfeger kriechen immer noch durch die Schornsteine. Wir müssen manchmal immer noch auf allen Vieren herumkrabbeln, mit Gewichten hantieren und auf dem Dach balancieren!&quot;

Ihm sei schon als Kind klar gewesen, dass er mal Schornsteinfeger wird, sagt der 41-Jährige im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Schon in meinem Schulfreunde-Album stand bei Berufswunsch: Schornsteinfeger. Ich wollte nie Kosmonaut oder Lokführer werden wie die anderen Jungs&quot;, erzählt Werner.

Zwar gebe es immer weniger klassische Schornsteinfegerarbeit, weil Kohle- und Holzöfen seltener seien, doch er habe genug zu tun. Denn er sei nun auch für die Wartung und Reinigung von Gasheizungen und Lüftungsanlagen zuständig. &quot;Aber eine Lüftungsanlage mit einer Taschenlampe zu kontrollieren und dann ein Protokoll zu schreiben – das ist im Vergleich zu den klassischen Aufgaben nicht ganz so spannend.&quot;

Dass er als Schornsteinfeger als Glückssymbol gilt, amüsiert Werner. &quot;Es gibt jeden Tag einen, der mit dem Auto anhält und fragt: Ey, darf ich dich mal anfassen.&quot; Damit habe er kein Problem. Was ihn viel mehr irritiere, sei, dass ihn die Kinder von heute nicht immer als Schornsteinfeger erkennen würden.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt bis heute kein Bluetooth-Gerät, das den Schornstein reinigt!&quot;, sagt der Berliner Schornsteinfeger Christian Werner, der in Berlin-Pankow einen eigenen Betrieb führt. &quot;Wir Schornsteinfeger kriechen immer noch durch die Schornsteine. Wir müssen manchmal immer noch auf allen Vieren herumkrabbeln, mit Gewichten hantieren und auf dem Dach balancieren!&quot;

Ihm sei schon als Kind klar gewesen, dass er mal Schornsteinfeger wird, sagt der 41-Jährige im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Schon in meinem Schulfreunde-Album stand bei Berufswunsch: Schornsteinfeger. Ich wollte nie Kosmonaut oder Lokführer werden wie die anderen Jungs&quot;, erzählt Werner.

Zwar gebe es immer weniger klassische Schornsteinfegerarbeit, weil Kohle- und Holzöfen seltener seien, doch er habe genug zu tun. Denn er sei nun auch für die Wartung und Reinigung von Gasheizungen und Lüftungsanlagen zuständig. &quot;Aber eine Lüftungsanlage mit einer Taschenlampe zu kontrollieren und dann ein Protokoll zu schreiben – das ist im Vergleich zu den klassischen Aufgaben nicht ganz so spannend.&quot;

Dass er als Schornsteinfeger als Glückssymbol gilt, amüsiert Werner. &quot;Es gibt jeden Tag einen, der mit dem Auto anhält und fragt: Ey, darf ich dich mal anfassen.&quot; Damit habe er kein Problem. Was ihn viel mehr irritiere, sei, dass ihn die Kinder von heute nicht immer als Schornsteinfeger erkennen würden.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>111</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c8d070b954f348cff999fce0cf7c363c</guid>
      <title>Was feiern Juden an Chanukka, Rabbiner Weingarten?</title>
      <description><![CDATA[„Es gibt ein Thema, auf das ich immer und immer wieder angesprochen
werde – nämlich Antisemitismus“, sagt der Rabbiner Akiva Weingarten, der
jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel vorsteht, im Podcast Frisch an
die Arbeit. „Wir Juden wissen natürlich, dass es Antisemiten gibt. Aber:
Das ist ein Thema, mit dem sich die Bevölkerung beschäftigen muss. Das
muss nicht immer die erste Frage an uns sein!”

Weingarten wuchs in Brooklyn in der streng religiösen, chassidischen
Satmer-Gemeinde auf. Er besuchte ausschließlich eine religiöse Schule
und zog mit Anfang 20 nach Israel, in einen ebenfalls chassidischen
Vorort von Tel Aviv, Bnei Brak. „Wir hatten kein Fernsehen, keine
Zeitung, keine Magazine, kein Radio, kein Internet und keine
Smartphones”, erzählt Weingarten.

In Israel habe er dann mit Ende 20 den Entschluss gefasst, aus der Welt
der chassidischen Juden auszusteigen, erzählt er im Podcast. „Das war
eine sehr, sehr schwierige Entscheidung.“ Weil er unbedingt studieren
wollte, zog er schließlich nach Berlin.

Für ihn selbst war nach seinem Ausstieg aus dem Chassidismus nicht klar,
dass er Rabbiner werden würde, im Gegenteil. „Als ich nach Berlin kam,
dachte ich: Ich fühle mich nicht mehr jüdisch und ich will überhaupt gar
nichts mehr mit dem Judentum zu tun haben“, sagt Weingarten. „Als
Aussteiger ist man von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen
traumatisiert.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 10:30:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt ein Thema, auf das ich immer und immer wieder angesprochen werde – nämlich Antisemitismus“, sagt der Rabbiner Akiva Weingarten, der jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel vorsteht, im Podcast Frisch an die Arbeit. „Wir Juden wissen natürlich, dass es Antisemiten gibt. Aber: Das ist ein Thema, mit dem sich die Bevölkerung beschäftigen muss. Das muss nicht immer die erste Frage an uns sein!”</p>
<p>Weingarten wuchs in Brooklyn in der streng religiösen, chassidischen Satmer-Gemeinde auf. Er besuchte ausschließlich eine religiöse Schule und zog mit Anfang 20 nach Israel, in einen ebenfalls chassidischen Vorort von Tel Aviv, Bnei Brak. „Wir hatten kein Fernsehen, keine Zeitung, keine Magazine, kein Radio, kein Internet und keine Smartphones”, erzählt Weingarten.</p>
<p>In Israel habe er dann mit Ende 20 den Entschluss gefasst, aus der Welt der chassidischen Juden auszusteigen, erzählt er im Podcast. „Das war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung.“ Weil er unbedingt studieren wollte, zog er schließlich nach Berlin.</p>
<p>Für ihn selbst war nach seinem Ausstieg aus dem Chassidismus nicht klar, dass er Rabbiner werden würde, im Gegenteil. „Als ich nach Berlin kam, dachte ich: Ich fühle mich nicht mehr jüdisch und ich will überhaupt gar nichts mehr mit dem Judentum zu tun haben“, sagt Weingarten. „Als Aussteiger ist man von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen traumatisiert.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35464438" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/bac4ef02-d2c6-4137-a7e0-c4ebf4869325/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=bac4ef02-d2c6-4137-a7e0-c4ebf4869325&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was feiern Juden an Chanukka, Rabbiner Weingarten?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:43</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Es gibt ein Thema, auf das ich immer und immer wieder angesprochen werde – nämlich Antisemitismus“, sagt der Rabbiner Akiva Weingarten, der jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel vorsteht, im Podcast Frisch an die Arbeit. „Wir Juden wissen natürlich, dass es Antisemiten gibt. Aber: Das ist ein Thema, mit dem sich die Bevölkerung beschäftigen muss. Das muss nicht immer die erste Frage an uns sein!”

Weingarten wuchs in Brooklyn in der streng religiösen, chassidischen Satmer-Gemeinde auf. Er besuchte ausschließlich eine religiöse Schule und zog mit Anfang 20 nach Israel, in einen ebenfalls chassidischen Vorort von Tel Aviv, Bnei Brak. „Wir hatten kein Fernsehen, keine Zeitung, keine Magazine, kein Radio, kein Internet und keine Smartphones”, erzählt Weingarten.
 
In Israel habe er dann mit Ende 20 den Entschluss gefasst, aus der Welt der chassidischen Juden auszusteigen, erzählt er im Podcast. „Das war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung.“ Weil er unbedingt studieren wollte, zog er schließlich nach Berlin.

Für ihn selbst war nach seinem Ausstieg aus dem Chassidismus nicht klar, dass er Rabbiner werden würde, im Gegenteil. „Als ich nach Berlin kam, dachte ich: Ich fühle mich nicht mehr jüdisch und ich will überhaupt gar nichts mehr mit dem Judentum zu tun haben“, sagt Weingarten. „Als Aussteiger ist man von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen traumatisiert.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Es gibt ein Thema, auf das ich immer und immer wieder angesprochen werde – nämlich Antisemitismus“, sagt der Rabbiner Akiva Weingarten, der jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel vorsteht, im Podcast Frisch an die Arbeit. „Wir Juden wissen natürlich, dass es Antisemiten gibt. Aber: Das ist ein Thema, mit dem sich die Bevölkerung beschäftigen muss. Das muss nicht immer die erste Frage an uns sein!”

Weingarten wuchs in Brooklyn in der streng religiösen, chassidischen Satmer-Gemeinde auf. Er besuchte ausschließlich eine religiöse Schule und zog mit Anfang 20 nach Israel, in einen ebenfalls chassidischen Vorort von Tel Aviv, Bnei Brak. „Wir hatten kein Fernsehen, keine Zeitung, keine Magazine, kein Radio, kein Internet und keine Smartphones”, erzählt Weingarten.
 
In Israel habe er dann mit Ende 20 den Entschluss gefasst, aus der Welt der chassidischen Juden auszusteigen, erzählt er im Podcast. „Das war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung.“ Weil er unbedingt studieren wollte, zog er schließlich nach Berlin.

Für ihn selbst war nach seinem Ausstieg aus dem Chassidismus nicht klar, dass er Rabbiner werden würde, im Gegenteil. „Als ich nach Berlin kam, dachte ich: Ich fühle mich nicht mehr jüdisch und ich will überhaupt gar nichts mehr mit dem Judentum zu tun haben“, sagt Weingarten. „Als Aussteiger ist man von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen traumatisiert.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>110</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">36646b2262e94d871e3ed7eab8016279</guid>
      <title>Wie vermeidet man sexistische Witze, Tommi Schmitt?</title>
      <description><![CDATA["Bei vielen Witzen gebietet es der Anstand, dass man sie nicht macht",
sagt der Komiker Tommi Schmitt, der mit dem Podcast "Gemischtes Hack"
bekannt wurde und dessen Sendung "Studio Schmitt" auf ZDFNeo läuft. Im
Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt er, dass er mit seinem Team daran
arbeitet, lustig zu sein, ohne sexistisch oder rassistisch zu werden.
"Wir haben in der Redaktion von Studio Schmitt 50 Prozent Autorinnen und
50 Prozent Autoren. Und zwar nicht, um sagen zu können, dass wir geile
Typen sind, weil wir so divers sind. Sondern weil es diese machohafte
Cowboy-Haltung verhindert."

Seit 2017 macht er mit seinem Komiker-Kollegen Felix Lobrecht den
Podcasts "Gemischtes Hack", der mit mehr als eine Million Zuhörerinnen
und Zuhörern einer der erfolgreichsten in Deutschland ist. "Damit haben
wir überhaupt nicht gerechnet", sagt Schmitt. "Das ist keine Koketterie:
Felix und ich hatten lediglich die Idee, einen Podcast aus der
Comedy-Branche zu machen, von einem auf der Bühne und einem hinter
Bühne, mehr nicht." Der Podcast entstehe mit minimalen Mitteln, ohne
Studio und Produktion. Oft sprächen Lobrecht und er einfach per
Smartphone und nähmen das Gespräch auf, das sei alles: "Felix und ich
bereiten uns auf diesen Podcast nicht vor."

Entsprechend groß sei für ihn der Wechsel zum Fernsehen gewesen. "Ich
war früher ja selbst schnell dabei, mich über Fernsehauftritte lustig zu
machen – aber wenn man jetzt auf der anderen Seite ist, merkt man,
wieviel Liebe und Arbeit in sowas steckt." Anders als als Gagschreiber
für andere bekomme er nun auch alle Kritik direkt ab, in den sozialen
Netzwerken und auch im Feuilleton. "Ich bin der Blitzableiter, ich halte
das Gesicht hin", sagt Schmitt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Dec 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Bei vielen Witzen gebietet es der Anstand, dass man sie nicht macht", sagt der Komiker Tommi Schmitt, der mit dem Podcast "Gemischtes Hack" bekannt wurde und dessen Sendung "Studio Schmitt" auf ZDFNeo läuft. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt er, dass er mit seinem Team daran arbeitet, lustig zu sein, ohne sexistisch oder rassistisch zu werden. "Wir haben in der Redaktion von Studio Schmitt 50 Prozent Autorinnen und 50 Prozent Autoren. Und zwar nicht, um sagen zu können, dass wir geile Typen sind, weil wir so divers sind. Sondern weil es diese machohafte Cowboy-Haltung verhindert."</p>
<p>Seit 2017 macht er mit seinem Komiker-Kollegen Felix Lobrecht den Podcasts "Gemischtes Hack", der mit mehr als eine Million Zuhörerinnen und Zuhörern einer der erfolgreichsten in Deutschland ist. "Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet", sagt Schmitt. "Das ist keine Koketterie: Felix und ich hatten lediglich die Idee, einen Podcast aus der Comedy-Branche zu machen, von einem auf der Bühne und einem hinter Bühne, mehr nicht." Der Podcast entstehe mit minimalen Mitteln, ohne Studio und Produktion. Oft sprächen Lobrecht und er einfach per Smartphone und nähmen das Gespräch auf, das sei alles: "Felix und ich bereiten uns auf diesen Podcast nicht vor."</p>
<p>Entsprechend groß sei für ihn der Wechsel zum Fernsehen gewesen. "Ich war früher ja selbst schnell dabei, mich über Fernsehauftritte lustig zu machen – aber wenn man jetzt auf der anderen Seite ist, merkt man, wieviel Liebe und Arbeit in sowas steckt." Anders als als Gagschreiber für andere bekomme er nun auch alle Kritik direkt ab, in den sozialen Netzwerken und auch im Feuilleton. "Ich bin der Blitzableiter, ich halte das Gesicht hin", sagt Schmitt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45103078" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/de721466-dc4a-4edd-a458-17fd739272c2/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=de721466-dc4a-4edd-a458-17fd739272c2&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie vermeidet man sexistische Witze, Tommi Schmitt?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Bei vielen Witzen gebietet es der Anstand, dass man sie nicht macht&quot;, sagt der Komiker Tommi Schmitt, der mit dem Podcast &quot;Gemischtes Hack&quot; bekannt wurde und dessen Sendung &quot;Studio Schmitt&quot; auf ZDFNeo läuft. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt er, dass er mit seinem Team daran arbeitet, lustig zu sein, ohne sexistisch oder rassistisch zu werden. &quot;Wir haben in der Redaktion von Studio Schmitt 50 Prozent Autorinnen und 50 Prozent Autoren. Und zwar nicht, um sagen zu können, dass wir geile Typen sind, weil wir so divers sind. Sondern weil es diese machohafte Cowboy-Haltung verhindert.&quot;

Seit 2017 macht er mit seinem Komiker-Kollegen Felix Lobrecht den Podcasts &quot;Gemischtes Hack&quot;, der mit mehr als eine Million Zuhörerinnen und Zuhörern einer der erfolgreichsten in Deutschland ist. &quot;Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet&quot;, sagt Schmitt. &quot;Das ist keine Koketterie: Felix und ich hatten lediglich die Idee, einen Podcast aus der Comedy-Branche zu machen, von einem auf der Bühne und einem hinter Bühne, mehr nicht.&quot; Der Podcast entstehe mit minimalen Mitteln, ohne Studio und Produktion. Oft sprächen Lobrecht und er einfach per Smartphone und nähmen das Gespräch auf, das sei alles: &quot;Felix und ich bereiten uns auf diesen Podcast nicht vor.&quot;

Entsprechend groß sei für ihn der Wechsel zum Fernsehen gewesen. &quot;Ich war früher ja selbst schnell dabei, mich über Fernsehauftritte lustig zu machen – aber wenn man jetzt auf der anderen Seite ist, merkt man, wieviel Liebe und Arbeit in sowas steckt.&quot; Anders als als Gagschreiber für andere bekomme er nun auch alle Kritik direkt ab, in den sozialen Netzwerken und auch im Feuilleton. &quot;Ich bin der Blitzableiter, ich halte das Gesicht hin&quot;, sagt Schmitt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Bei vielen Witzen gebietet es der Anstand, dass man sie nicht macht&quot;, sagt der Komiker Tommi Schmitt, der mit dem Podcast &quot;Gemischtes Hack&quot; bekannt wurde und dessen Sendung &quot;Studio Schmitt&quot; auf ZDFNeo läuft. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt er, dass er mit seinem Team daran arbeitet, lustig zu sein, ohne sexistisch oder rassistisch zu werden. &quot;Wir haben in der Redaktion von Studio Schmitt 50 Prozent Autorinnen und 50 Prozent Autoren. Und zwar nicht, um sagen zu können, dass wir geile Typen sind, weil wir so divers sind. Sondern weil es diese machohafte Cowboy-Haltung verhindert.&quot;

Seit 2017 macht er mit seinem Komiker-Kollegen Felix Lobrecht den Podcasts &quot;Gemischtes Hack&quot;, der mit mehr als eine Million Zuhörerinnen und Zuhörern einer der erfolgreichsten in Deutschland ist. &quot;Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet&quot;, sagt Schmitt. &quot;Das ist keine Koketterie: Felix und ich hatten lediglich die Idee, einen Podcast aus der Comedy-Branche zu machen, von einem auf der Bühne und einem hinter Bühne, mehr nicht.&quot; Der Podcast entstehe mit minimalen Mitteln, ohne Studio und Produktion. Oft sprächen Lobrecht und er einfach per Smartphone und nähmen das Gespräch auf, das sei alles: &quot;Felix und ich bereiten uns auf diesen Podcast nicht vor.&quot;

Entsprechend groß sei für ihn der Wechsel zum Fernsehen gewesen. &quot;Ich war früher ja selbst schnell dabei, mich über Fernsehauftritte lustig zu machen – aber wenn man jetzt auf der anderen Seite ist, merkt man, wieviel Liebe und Arbeit in sowas steckt.&quot; Anders als als Gagschreiber für andere bekomme er nun auch alle Kritik direkt ab, in den sozialen Netzwerken und auch im Feuilleton. &quot;Ich bin der Blitzableiter, ich halte das Gesicht hin&quot;, sagt Schmitt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>109</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">27162bb9b3256e98f95da02d701c465f</guid>
      <title>Haben Sie eine Lieblingsskischanze, Katharina Althaus?</title>
      <description><![CDATA[„Es sind Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen: Wo sind meine
Hände im Flug, wie stelle ich meine Ski?“, erzählt die Skispringerin
Katharina Althaus, 25, die bei den vergangenen olympischen Spielen für
Deutschland eine Silbermedaille geholt hat. Vor jedem Sprung
konzentriere sie sich auf ein, zwei Aspekte im Bewegungsablauf und der
Körperhaltung, die sie optimieren wolle, sagt sie im Podcast “Frisch an
die Arbeit”: „Ich bin eigentlich nicht sehr perfektionistisch – außer
beim Skisprung.”

Althaus, die aus Oberstdorf im Allgäu stammt, erzählt, dass sowohl ihr
Großvater als auch ihr älterer Bruder Ski gesprungen seien. Ihm habe sie
beim Training zugeschaut und mit sechs Jahren wagte sie sich auf eine
Schanze – auf die Minischanze. Von der Großschanze in Obersdorf sprang
sie dann zum ersten Mal als Jugendliche mit 13 Jahren. Bei aller
Vorbereitung sei der Moment, wenn sie die Beine durchdrücke und fliege,
bis heute etwas Besonderes, sagt Althaus: „Der Sprung ist immer wieder
ein Megagefühl!“ Sie springe schon so lange, dass sie vor dem Sprung
überhaupt keine Angst mehr verspüre.

Außerdem erzählt sie auch von schwierigen Momente. „Mich fragen
Presseleute ganz direkt, was ich wiege”, sagt Althaus. “Ich finde das
irritierend, das ist letztlich eine private Frage.” Außerdem merke sie
auch jetzt noch, dass Frauen-Skisprung nicht so etabliert sei wie der
Männersport. „Als Athletin wünsche ich mir die gleiche Aufmerksamkeit
wie bei den Herren!“, sagt Althaus.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Es sind Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen: Wo sind meine Hände im Flug, wie stelle ich meine Ski?“, erzählt die Skispringerin Katharina Althaus, 25, die bei den vergangenen olympischen Spielen für Deutschland eine Silbermedaille geholt hat. Vor jedem Sprung konzentriere sie sich auf ein, zwei Aspekte im Bewegungsablauf und der Körperhaltung, die sie optimieren wolle, sagt sie im Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich bin eigentlich nicht sehr perfektionistisch – außer beim Skisprung.”</p>
<p>Althaus, die aus Oberstdorf im Allgäu stammt, erzählt, dass sowohl ihr Großvater als auch ihr älterer Bruder Ski gesprungen seien. Ihm habe sie beim Training zugeschaut und mit sechs Jahren wagte sie sich auf eine Schanze – auf die Minischanze. Von der Großschanze in Obersdorf sprang sie dann zum ersten Mal als Jugendliche mit 13 Jahren. Bei aller Vorbereitung sei der Moment, wenn sie die Beine durchdrücke und fliege, bis heute etwas Besonderes, sagt Althaus: „Der Sprung ist immer wieder ein Megagefühl!“ Sie springe schon so lange, dass sie vor dem Sprung überhaupt keine Angst mehr verspüre.</p>
<p>Außerdem erzählt sie auch von schwierigen Momente. „Mich fragen Presseleute ganz direkt, was ich wiege”, sagt Althaus. “Ich finde das irritierend, das ist letztlich eine private Frage.” Außerdem merke sie auch jetzt noch, dass Frauen-Skisprung nicht so etabliert sei wie der Männersport. „Als Athletin wünsche ich mir die gleiche Aufmerksamkeit wie bei den Herren!“, sagt Althaus.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37148837" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e9c5b924-085f-45dc-80d8-92506758c29f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e9c5b924-085f-45dc-80d8-92506758c29f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Haben Sie eine Lieblingsskischanze, Katharina Althaus?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:28</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Es sind Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen: Wo sind meine Hände im Flug, wie stelle ich meine Ski?“, erzählt die Skispringerin Katharina Althaus, 25, die bei den vergangenen olympischen Spielen für Deutschland eine Silbermedaille geholt hat. Vor jedem Sprung konzentriere sie sich auf ein, zwei Aspekte im Bewegungsablauf und der Körperhaltung, die sie optimieren wolle, sagt sie im Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich bin eigentlich nicht sehr perfektionistisch – außer beim Skisprung.” 

Althaus, die aus Oberstdorf im Allgäu stammt, erzählt, dass sowohl ihr Großvater als auch ihr älterer Bruder Ski gesprungen seien. Ihm habe sie beim Training zugeschaut und mit sechs Jahren wagte sie sich auf eine Schanze – auf die Minischanze. Von der Großschanze in Obersdorf sprang sie dann zum ersten Mal als Jugendliche mit 13 Jahren. Bei aller Vorbereitung sei der Moment, wenn sie die Beine durchdrücke und fliege, bis heute etwas Besonderes, sagt Althaus: „Der Sprung ist immer wieder ein Megagefühl!“ Sie springe schon so lange, dass sie vor dem Sprung überhaupt keine Angst mehr verspüre.

Außerdem erzählt sie auch von schwierigen Momente. „Mich fragen Presseleute ganz direkt, was ich wiege”, sagt Althaus. “Ich finde das irritierend, das ist letztlich eine private Frage.” Außerdem merke sie auch jetzt noch, dass Frauen-Skisprung nicht so etabliert sei wie der Männersport. „Als Athletin wünsche ich mir die gleiche Aufmerksamkeit wie bei den Herren!“, sagt Althaus.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Es sind Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen: Wo sind meine Hände im Flug, wie stelle ich meine Ski?“, erzählt die Skispringerin Katharina Althaus, 25, die bei den vergangenen olympischen Spielen für Deutschland eine Silbermedaille geholt hat. Vor jedem Sprung konzentriere sie sich auf ein, zwei Aspekte im Bewegungsablauf und der Körperhaltung, die sie optimieren wolle, sagt sie im Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich bin eigentlich nicht sehr perfektionistisch – außer beim Skisprung.” 

Althaus, die aus Oberstdorf im Allgäu stammt, erzählt, dass sowohl ihr Großvater als auch ihr älterer Bruder Ski gesprungen seien. Ihm habe sie beim Training zugeschaut und mit sechs Jahren wagte sie sich auf eine Schanze – auf die Minischanze. Von der Großschanze in Obersdorf sprang sie dann zum ersten Mal als Jugendliche mit 13 Jahren. Bei aller Vorbereitung sei der Moment, wenn sie die Beine durchdrücke und fliege, bis heute etwas Besonderes, sagt Althaus: „Der Sprung ist immer wieder ein Megagefühl!“ Sie springe schon so lange, dass sie vor dem Sprung überhaupt keine Angst mehr verspüre.

Außerdem erzählt sie auch von schwierigen Momente. „Mich fragen Presseleute ganz direkt, was ich wiege”, sagt Althaus. “Ich finde das irritierend, das ist letztlich eine private Frage.” Außerdem merke sie auch jetzt noch, dass Frauen-Skisprung nicht so etabliert sei wie der Männersport. „Als Athletin wünsche ich mir die gleiche Aufmerksamkeit wie bei den Herren!“, sagt Althaus.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>108</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">bed03e7df7abbdc4d4cc42ab75b5697d</guid>
      <title>Wie bereiten Sie sich auf das Weihnachtsgeschäft im Buchhandel vor, Maria-Christina Piwowarski?</title>
      <description><![CDATA["Du kannst keine gute Buchhändlerin sein, wenn du nicht sehr gerne und
sehr breit gefächert liest", sagt Maria-Christina Piwowarski, die in
Berlin den Buchladen Ocelot leitet. Jeden Abend nehme sie sich vor, 50
Seiten zu lesen, das sei ein gutes Pensum. Das ist wie Zähne putzen –
wenn ich das nicht mache, fühlt sich das ein bisschen eklig an", erzählt
sie im Podcast Frisch an die Arbeit. In der Regel schaffe sie so acht
Bücher im Monat. Doch jeden Abend zu lesen sei auch wie Sport: "Man muss
sich das vornehmen, es passiert nicht zufällig."

Piwowarski, die als Kind eigentlich Schauspielerin, Lehrerin oder
Meeresbiologin werden wollte, absolvierte eine Ausbildung als
Buchhändlerin, vor allem weil sie mit Anfang 20 Mutter wurde und einen
sicheren Beruf suchte. Auch wenn zur Arbeit einer Buchhändlerin
"unglaublich viel putzen, Staub wischen und Bücher wieder gerade rücken"
gehöre, sagt Piwowarski, finde sie ihren Beruf heute viel besser, als
sie in der Ausbildung gedacht habe. "Ich bin immer wieder selbst
überrascht, dass ich einkaufen kann, was mir gefällt – und dass dann
Leute sagen: Boah, die Maria hat das ausgewählt, dann schaue ich mir das
mal an!"

Gerade für das Weihnachtsgeschäft müsse man sich in einer Buchhandlung
sehr gut vorbereiten und das nicht nur, weil ausreichend Geschenkpapier
im Lager liegen müsse. "Es gibt Standardfragen, die auf jeden Fall
kommen", erzählt Piwowarski. "Jemand braucht einen Krimi. Jemand braucht
einen Krimi, der aber auf keinen Fall blutig sein darf, jemand drittes
braucht was für die Schwiegermutter – wir bereiten uns intern
tatsächlich auf diese Fragen vor und legen Tabellen an."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Nov 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Du kannst keine gute Buchhändlerin sein, wenn du nicht sehr gerne und sehr breit gefächert liest", sagt Maria-Christina Piwowarski, die in Berlin den Buchladen Ocelot leitet. Jeden Abend nehme sie sich vor, 50 Seiten zu lesen, das sei ein gutes Pensum. Das ist wie Zähne putzen – wenn ich das nicht mache, fühlt sich das ein bisschen eklig an", erzählt sie im Podcast Frisch an die Arbeit. In der Regel schaffe sie so acht Bücher im Monat. Doch jeden Abend zu lesen sei auch wie Sport: "Man muss sich das vornehmen, es passiert nicht zufällig."</p>
<p>Piwowarski, die als Kind eigentlich Schauspielerin, Lehrerin oder Meeresbiologin werden wollte, absolvierte eine Ausbildung als Buchhändlerin, vor allem weil sie mit Anfang 20 Mutter wurde und einen sicheren Beruf suchte. Auch wenn zur Arbeit einer Buchhändlerin "unglaublich viel putzen, Staub wischen und Bücher wieder gerade rücken" gehöre, sagt Piwowarski, finde sie ihren Beruf heute viel besser, als sie in der Ausbildung gedacht habe. "Ich bin immer wieder selbst überrascht, dass ich einkaufen kann, was mir gefällt – und dass dann Leute sagen: Boah, die Maria hat das ausgewählt, dann schaue ich mir das mal an!"</p>
<p>Gerade für das Weihnachtsgeschäft müsse man sich in einer Buchhandlung sehr gut vorbereiten und das nicht nur, weil ausreichend Geschenkpapier im Lager liegen müsse. "Es gibt Standardfragen, die auf jeden Fall kommen", erzählt Piwowarski. "Jemand braucht einen Krimi. Jemand braucht einen Krimi, der aber auf keinen Fall blutig sein darf, jemand drittes braucht was für die Schwiegermutter – wir bereiten uns intern tatsächlich auf diese Fragen vor und legen Tabellen an."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36341028" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5bd55810-e9a8-4fb9-94c9-6c326235732e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5bd55810-e9a8-4fb9-94c9-6c326235732e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bereiten Sie sich auf das Weihnachtsgeschäft im Buchhandel vor, Maria-Christina Piwowarski?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:38</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Du kannst keine gute Buchhändlerin sein, wenn du nicht sehr gerne und sehr breit gefächert liest&quot;, sagt Maria-Christina Piwowarski, die in Berlin den Buchladen Ocelot leitet. Jeden Abend nehme sie sich vor, 50 Seiten zu lesen, das sei ein gutes Pensum. Das ist wie Zähne putzen – wenn ich das nicht mache, fühlt sich das ein bisschen eklig an&quot;, erzählt sie im Podcast Frisch an die Arbeit. In der Regel schaffe sie so acht Bücher im Monat. Doch jeden Abend zu lesen sei auch wie Sport: &quot;Man muss sich das vornehmen, es passiert nicht zufällig.&quot; 

Piwowarski, die als Kind eigentlich Schauspielerin, Lehrerin oder Meeresbiologin werden wollte, absolvierte eine Ausbildung als Buchhändlerin, vor allem weil sie mit Anfang 20 Mutter wurde und einen sicheren Beruf suchte. Auch wenn zur Arbeit einer Buchhändlerin &quot;unglaublich viel putzen, Staub wischen und Bücher wieder gerade rücken&quot; gehöre, sagt Piwowarski, finde sie ihren Beruf heute viel besser, als sie in der Ausbildung gedacht habe. &quot;Ich bin immer wieder selbst überrascht, dass ich einkaufen kann, was mir gefällt – und dass dann Leute sagen: Boah, die Maria hat das ausgewählt, dann schaue ich mir das mal an!&quot;

Gerade für das Weihnachtsgeschäft müsse man sich in einer Buchhandlung sehr gut vorbereiten und das nicht nur, weil ausreichend Geschenkpapier im Lager liegen müsse. &quot;Es gibt Standardfragen, die auf jeden Fall kommen&quot;, erzählt Piwowarski. &quot;Jemand braucht einen Krimi. Jemand braucht einen Krimi, der aber auf keinen Fall blutig sein darf, jemand drittes braucht was für die Schwiegermutter – wir bereiten uns intern tatsächlich auf diese Fragen vor und legen Tabellen an.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Du kannst keine gute Buchhändlerin sein, wenn du nicht sehr gerne und sehr breit gefächert liest&quot;, sagt Maria-Christina Piwowarski, die in Berlin den Buchladen Ocelot leitet. Jeden Abend nehme sie sich vor, 50 Seiten zu lesen, das sei ein gutes Pensum. Das ist wie Zähne putzen – wenn ich das nicht mache, fühlt sich das ein bisschen eklig an&quot;, erzählt sie im Podcast Frisch an die Arbeit. In der Regel schaffe sie so acht Bücher im Monat. Doch jeden Abend zu lesen sei auch wie Sport: &quot;Man muss sich das vornehmen, es passiert nicht zufällig.&quot; 

Piwowarski, die als Kind eigentlich Schauspielerin, Lehrerin oder Meeresbiologin werden wollte, absolvierte eine Ausbildung als Buchhändlerin, vor allem weil sie mit Anfang 20 Mutter wurde und einen sicheren Beruf suchte. Auch wenn zur Arbeit einer Buchhändlerin &quot;unglaublich viel putzen, Staub wischen und Bücher wieder gerade rücken&quot; gehöre, sagt Piwowarski, finde sie ihren Beruf heute viel besser, als sie in der Ausbildung gedacht habe. &quot;Ich bin immer wieder selbst überrascht, dass ich einkaufen kann, was mir gefällt – und dass dann Leute sagen: Boah, die Maria hat das ausgewählt, dann schaue ich mir das mal an!&quot;

Gerade für das Weihnachtsgeschäft müsse man sich in einer Buchhandlung sehr gut vorbereiten und das nicht nur, weil ausreichend Geschenkpapier im Lager liegen müsse. &quot;Es gibt Standardfragen, die auf jeden Fall kommen&quot;, erzählt Piwowarski. &quot;Jemand braucht einen Krimi. Jemand braucht einen Krimi, der aber auf keinen Fall blutig sein darf, jemand drittes braucht was für die Schwiegermutter – wir bereiten uns intern tatsächlich auf diese Fragen vor und legen Tabellen an.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>107</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d28a89a103499dd2578594ed50e11fb2</guid>
      <title>Kann man mit Schwarzen Puppen die Gesellschaft verändern, Olaolu Fajembola?</title>
      <description><![CDATA[„Mir war als Kind nicht bewusst, dass ich Rassismus erlebe. Aber da war
schon ein großes Unwohlsein”, sagt die Unternehmerin Olaolu Fajembola,
die mit dem Onlineshop Tebalou ausgewähltes Spielzeug verkauft. Es ist
für Kinder aller Hautfarben gemacht und bildet beispielsweise auch
unterschiedliche Familienmodelle ab. Gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin
Tebogo Nimindé-Dundadengar hat Fajembola zudem ein Buch zum Thema
veröffentlicht, es heißt "Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über
Rassismus sprechen”.

“Wenn in meiner Schulzeit Afrika als Thema aufkam, erinnere ich mich,
wie rassistisch das aufbereitet war. Und wie ich immer stellvertretend
für den gesamten afrikanischen Kontinent sprechen sollte“, erzählt die
41-Jährige im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie habe dann oft nicht
gewusst, was sie darauf antworten soll.

Als sie später ein Baby bekommen habe, habe sie gemerkt, dass sich viele
Dinge seit ihrer eigenen Kindheit nicht verändert hatten. Noch immer
habe es in die allermeisten Spielzeugläden nur weiße Puppen gegeben,
sagt Fajembola im Podcast. Noch immer sei mit Hautfarbe nur ein Stift
gemeint, mit dem man nur weiße Kinder malen kann. So sei sie mit Tebogo
Nimindé-Dundadengar auf die Idee gekommen, Spielzeug anzubieten, das die
Lebenswelt verschiedener Kinder abbildet: „Wir wollen zeigen, wie
unterschiedlich Kinder sind und dass Puppen auch unterschiedlich
aussehen können.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Mir war als Kind nicht bewusst, dass ich Rassismus erlebe. Aber da war schon ein großes Unwohlsein”, sagt die Unternehmerin Olaolu Fajembola, die mit dem Onlineshop Tebalou ausgewähltes Spielzeug verkauft. Es ist für Kinder aller Hautfarben gemacht und bildet beispielsweise auch unterschiedliche Familienmodelle ab. Gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Tebogo Nimindé-Dundadengar hat Fajembola zudem ein Buch zum Thema veröffentlicht, es heißt "Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen”.</p>
<p>“Wenn in meiner Schulzeit Afrika als Thema aufkam, erinnere ich mich, wie rassistisch das aufbereitet war. Und wie ich immer stellvertretend für den gesamten afrikanischen Kontinent sprechen sollte“, erzählt die 41-Jährige im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie habe dann oft nicht gewusst, was sie darauf antworten soll.</p>
<p>Als sie später ein Baby bekommen habe, habe sie gemerkt, dass sich viele Dinge seit ihrer eigenen Kindheit nicht verändert hatten. Noch immer habe es in die allermeisten Spielzeugläden nur weiße Puppen gegeben, sagt Fajembola im Podcast. Noch immer sei mit Hautfarbe nur ein Stift gemeint, mit dem man nur weiße Kinder malen kann. So sei sie mit Tebogo Nimindé-Dundadengar auf die Idee gekommen, Spielzeug anzubieten, das die Lebenswelt verschiedener Kinder abbildet: „Wir wollen zeigen, wie unterschiedlich Kinder sind und dass Puppen auch unterschiedlich aussehen können.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41434315" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/aa194427-5bdb-4700-8b88-0e3f2cac5209/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=aa194427-5bdb-4700-8b88-0e3f2cac5209&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Kann man mit Schwarzen Puppen die Gesellschaft verändern, Olaolu Fajembola?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:56</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Mir war als Kind nicht bewusst, dass ich Rassismus erlebe. Aber da war schon ein großes Unwohlsein”, sagt die Unternehmerin Olaolu Fajembola, die mit dem Onlineshop Tebalou ausgewähltes Spielzeug verkauft. Es ist für Kinder aller Hautfarben gemacht und bildet beispielsweise auch unterschiedliche Familienmodelle ab. Gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Tebogo Nimindé-Dundadengar hat Fajembola zudem ein Buch zum Thema veröffentlicht, es heißt &quot;Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen”.

“Wenn in meiner Schulzeit Afrika als Thema aufkam, erinnere ich mich, wie rassistisch das aufbereitet war. Und wie ich immer stellvertretend für den gesamten afrikanischen Kontinent sprechen sollte“, erzählt die 41-Jährige im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie habe dann oft nicht gewusst, was sie darauf antworten soll.

Als sie später ein Baby bekommen habe, habe sie gemerkt, dass sich viele Dinge seit ihrer eigenen Kindheit nicht verändert hatten. Noch immer habe es in die allermeisten Spielzeugläden nur weiße Puppen gegeben, sagt Fajembola im Podcast. Noch immer sei mit Hautfarbe nur ein Stift gemeint, mit dem man nur weiße Kinder malen kann. So sei sie mit Tebogo Nimindé-Dundadengar auf die Idee gekommen, Spielzeug anzubieten, das die Lebenswelt verschiedener Kinder abbildet: „Wir wollen zeigen, wie unterschiedlich Kinder sind und dass Puppen auch unterschiedlich aussehen können.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Mir war als Kind nicht bewusst, dass ich Rassismus erlebe. Aber da war schon ein großes Unwohlsein”, sagt die Unternehmerin Olaolu Fajembola, die mit dem Onlineshop Tebalou ausgewähltes Spielzeug verkauft. Es ist für Kinder aller Hautfarben gemacht und bildet beispielsweise auch unterschiedliche Familienmodelle ab. Gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Tebogo Nimindé-Dundadengar hat Fajembola zudem ein Buch zum Thema veröffentlicht, es heißt &quot;Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen”.

“Wenn in meiner Schulzeit Afrika als Thema aufkam, erinnere ich mich, wie rassistisch das aufbereitet war. Und wie ich immer stellvertretend für den gesamten afrikanischen Kontinent sprechen sollte“, erzählt die 41-Jährige im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie habe dann oft nicht gewusst, was sie darauf antworten soll.

Als sie später ein Baby bekommen habe, habe sie gemerkt, dass sich viele Dinge seit ihrer eigenen Kindheit nicht verändert hatten. Noch immer habe es in die allermeisten Spielzeugläden nur weiße Puppen gegeben, sagt Fajembola im Podcast. Noch immer sei mit Hautfarbe nur ein Stift gemeint, mit dem man nur weiße Kinder malen kann. So sei sie mit Tebogo Nimindé-Dundadengar auf die Idee gekommen, Spielzeug anzubieten, das die Lebenswelt verschiedener Kinder abbildet: „Wir wollen zeigen, wie unterschiedlich Kinder sind und dass Puppen auch unterschiedlich aussehen können.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>106</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1f6abafa3ff2f759f5ae88b740587ca4</guid>
      <title>Wie wird man Deutschlands jüngste Sterneköchin, Julia Komp?</title>
      <description><![CDATA[Gastronomie und Service haben die Kölner Köchin Julia Komp schon als
Kind fasziniert. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt sie, wie sie mit
Mitte 20 zur jüngsten Sterneköchin Deutschlands wurde und warum sie
danach ein Jahr lang Praktika in Restaurants von Marokko bis Japan
gemacht hat.

„In den letzten zehn Jahren habe ich im Durchschnitt elf bis zwölf
Stunden am Tag gearbeitet, fünf Tage die Woche“, sagt die Kölner Köchin
Julia Komp, die schon mit 27 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet
wurde. „Aber so ist es eben: In der Küche sind die Tage lang und das
Leben hart.“

Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt die heute 32-Jährige, wie sie
schon als Kind ihre Liebe zum Kochen und Backen entdeckte: „Bei uns zu
Hause wurde ganz gut gekocht und ich durfte immer mitmachen. Ich saß oft
auf der Arbeitsplatte als Kind und durfte die Salatsoße anrühren.“
Nachdem Komp mit 14 Jahren ein Schulpraktikum in einem Hotel gemacht
hatte, wusste sie: Im Service wird sie nicht mehr arbeiten, aber in der
Küche, denn genau das wollte sie. Danach jobbte sie in den Ferien in
Küchen. „Klar muss man als Frau zwischen all den Männern in der Küche
bestehen können“, sagt sie. „Aber ich habe keine Erfahrungen mit
Mobbing, Aggressionen und blöden Sprüchen gegenüber Frauen gemacht. Ich
habe wirklich Glück gehabt, ich habe immer in coolen Küchen gearbeitet.“

Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt Komp auch, wie sie
nach Abitur und Ausbildung mit erst 27 Jahren nach dem Weggang des
vorherigen Küchenchefs plötzlich für das Essen eines Sternerestaurants
verantwortlich wurde – und es tatsächlich schaffte, sich direkt einen
eigenen Michelin-Stern zu erkochen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gastronomie und Service haben die Kölner Köchin Julia Komp schon als Kind fasziniert. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt sie, wie sie mit Mitte 20 zur jüngsten Sterneköchin Deutschlands wurde und warum sie danach ein Jahr lang Praktika in Restaurants von Marokko bis Japan gemacht hat.</p>
<p>„In den letzten zehn Jahren habe ich im Durchschnitt elf bis zwölf Stunden am Tag gearbeitet, fünf Tage die Woche“, sagt die Kölner Köchin Julia Komp, die schon mit 27 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. „Aber so ist es eben: In der Küche sind die Tage lang und das Leben hart.“</p>
<p>Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt die heute 32-Jährige, wie sie schon als Kind ihre Liebe zum Kochen und Backen entdeckte: „Bei uns zu Hause wurde ganz gut gekocht und ich durfte immer mitmachen. Ich saß oft auf der Arbeitsplatte als Kind und durfte die Salatsoße anrühren.“ Nachdem Komp mit 14 Jahren ein Schulpraktikum in einem Hotel gemacht hatte, wusste sie: Im Service wird sie nicht mehr arbeiten, aber in der Küche, denn genau das wollte sie. Danach jobbte sie in den Ferien in Küchen. „Klar muss man als Frau zwischen all den Männern in der Küche bestehen können“, sagt sie. „Aber ich habe keine Erfahrungen mit Mobbing, Aggressionen und blöden Sprüchen gegenüber Frauen gemacht. Ich habe wirklich Glück gehabt, ich habe immer in coolen Küchen gearbeitet.“</p>
<p>Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt Komp auch, wie sie nach Abitur und Ausbildung mit erst 27 Jahren nach dem Weggang des vorherigen Küchenchefs plötzlich für das Essen eines Sternerestaurants verantwortlich wurde – und es tatsächlich schaffte, sich direkt einen eigenen Michelin-Stern zu erkochen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="40322716" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e3cbb6bb-bab0-4865-9e96-6f51f2b9c2fa/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e3cbb6bb-bab0-4865-9e96-6f51f2b9c2fa&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Deutschlands jüngste Sterneköchin, Julia Komp?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:46</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gastronomie und Service haben die Kölner Köchin Julia Komp schon als Kind fasziniert. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt sie, wie sie mit Mitte 20 zur jüngsten Sterneköchin Deutschlands wurde und warum sie danach ein Jahr lang Praktika in Restaurants von Marokko bis Japan gemacht hat.

„In den letzten zehn Jahren habe ich im Durchschnitt elf bis zwölf Stunden am Tag gearbeitet, fünf Tage die Woche“, sagt die Kölner Köchin Julia Komp, die schon mit 27 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. „Aber so ist es eben: In der Küche sind die Tage lang und das Leben hart.“

Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt die heute 32-Jährige, wie sie schon als Kind ihre Liebe zum Kochen und Backen entdeckte: „Bei uns zu Hause wurde ganz gut gekocht und ich durfte immer mitmachen. Ich saß oft auf der Arbeitsplatte als Kind und durfte die Salatsoße anrühren.“ Nachdem Komp mit 14 Jahren ein Schulpraktikum in einem Hotel gemacht hatte, wusste sie: Im Service wird sie nicht mehr arbeiten, aber in der Küche, denn genau das wollte sie. Danach jobbte sie in den Ferien in Küchen. „Klar muss man als Frau zwischen all den Männern in der Küche bestehen können“, sagt sie. „Aber ich habe keine Erfahrungen mit Mobbing, Aggressionen und blöden Sprüchen gegenüber Frauen gemacht. Ich habe wirklich Glück gehabt, ich habe immer in coolen Küchen gearbeitet.“

Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt Komp auch, wie sie nach Abitur und Ausbildung mit erst 27 Jahren nach dem Weggang des vorherigen Küchenchefs plötzlich für das Essen eines Sternerestaurants verantwortlich wurde – und es tatsächlich schaffte, sich direkt einen eigenen Michelin-Stern zu erkochen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gastronomie und Service haben die Kölner Köchin Julia Komp schon als Kind fasziniert. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt sie, wie sie mit Mitte 20 zur jüngsten Sterneköchin Deutschlands wurde und warum sie danach ein Jahr lang Praktika in Restaurants von Marokko bis Japan gemacht hat.

„In den letzten zehn Jahren habe ich im Durchschnitt elf bis zwölf Stunden am Tag gearbeitet, fünf Tage die Woche“, sagt die Kölner Köchin Julia Komp, die schon mit 27 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. „Aber so ist es eben: In der Küche sind die Tage lang und das Leben hart.“

Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt die heute 32-Jährige, wie sie schon als Kind ihre Liebe zum Kochen und Backen entdeckte: „Bei uns zu Hause wurde ganz gut gekocht und ich durfte immer mitmachen. Ich saß oft auf der Arbeitsplatte als Kind und durfte die Salatsoße anrühren.“ Nachdem Komp mit 14 Jahren ein Schulpraktikum in einem Hotel gemacht hatte, wusste sie: Im Service wird sie nicht mehr arbeiten, aber in der Küche, denn genau das wollte sie. Danach jobbte sie in den Ferien in Küchen. „Klar muss man als Frau zwischen all den Männern in der Küche bestehen können“, sagt sie. „Aber ich habe keine Erfahrungen mit Mobbing, Aggressionen und blöden Sprüchen gegenüber Frauen gemacht. Ich habe wirklich Glück gehabt, ich habe immer in coolen Küchen gearbeitet.“

Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt Komp auch, wie sie nach Abitur und Ausbildung mit erst 27 Jahren nach dem Weggang des vorherigen Küchenchefs plötzlich für das Essen eines Sternerestaurants verantwortlich wurde – und es tatsächlich schaffte, sich direkt einen eigenen Michelin-Stern zu erkochen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>105</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1b91d81394c612a6c89b4b5fc5b9288a</guid>
      <title>Welcher Small Talk geht beim Taxifahren immer, Hartmud Lamprecht?</title>
      <description><![CDATA[Seit drei Jahren fährt Hartmud Lamprecht Taxi in Hamburg. Im Podcast
erzählt er, welche Themen er bei seinen Fahrgästen meidet und wie er
mehr Trinkgeld bekommt. "So gut wie im Taxi kann man sich sonst nie mit
Fremden unterhalten – auch über persönliche Sachen", sagt Hartmud
Lamprecht, der seit mehr als drei Jahren als Taxifahrer in Hamburg
arbeitet. Allerdings müsse man bei ihm auch aufpassen, erzählt Lamprecht
im Podcast Frisch an die Arbeit. "Ich bin ziemlich redselig." Manche
Themen funktionierten besonders gut bei seinen Fahrgästen, erzählt
Lamprecht. Über ihre Arbeit würden die allermeisten Gäste etwa sehr gern
sprechen. Was dagegen schieflief: Gespräche über den Zweiten Weltkrieg.
Einmal, erzählt Lamprecht, habe sich ein Fahrgast als Nazi und
Hitler-Fan zu erkennen gegeben. "Selber schneide ich politische Themen
nicht mehr an", sagt Lamprecht. In erster Linie komme es ja auch darauf
an, was der Gast sagen wolle: "Dann schweigt man eben im Taxi. Das ist
auch ganz nett."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit drei Jahren fährt Hartmud Lamprecht Taxi in Hamburg. Im Podcast erzählt er, welche Themen er bei seinen Fahrgästen meidet und wie er mehr Trinkgeld bekommt. "So gut wie im Taxi kann man sich sonst nie mit Fremden unterhalten – auch über persönliche Sachen", sagt Hartmud Lamprecht, der seit mehr als drei Jahren als Taxifahrer in Hamburg arbeitet. Allerdings müsse man bei ihm auch aufpassen, erzählt Lamprecht im Podcast Frisch an die Arbeit. "Ich bin ziemlich redselig." Manche Themen funktionierten besonders gut bei seinen Fahrgästen, erzählt Lamprecht. Über ihre Arbeit würden die allermeisten Gäste etwa sehr gern sprechen. Was dagegen schieflief: Gespräche über den Zweiten Weltkrieg. Einmal, erzählt Lamprecht, habe sich ein Fahrgast als Nazi und Hitler-Fan zu erkennen gegeben. "Selber schneide ich politische Themen nicht mehr an", sagt Lamprecht. In erster Linie komme es ja auch darauf an, was der Gast sagen wolle: "Dann schweigt man eben im Taxi. Das ist auch ganz nett."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33284309" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/60eefef7-5f02-4221-b37f-00fd8bc55059/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=60eefef7-5f02-4221-b37f-00fd8bc55059&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Welcher Small Talk geht beim Taxifahren immer, Hartmud Lamprecht?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:27</itunes:duration>
      <itunes:summary>Seit drei Jahren fährt Hartmud Lamprecht Taxi in Hamburg. Im Podcast erzählt er, welche Themen er bei seinen Fahrgästen meidet und wie er mehr Trinkgeld bekommt.
&quot;So gut wie im Taxi kann man sich sonst nie mit Fremden unterhalten – auch über persönliche Sachen&quot;, sagt Hartmud Lamprecht, der seit mehr als drei Jahren als Taxifahrer in Hamburg arbeitet. Allerdings müsse man bei ihm auch aufpassen, erzählt Lamprecht im Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Ich bin ziemlich redselig.&quot; Manche Themen funktionierten besonders gut bei seinen Fahrgästen, erzählt Lamprecht. Über ihre Arbeit würden die allermeisten Gäste etwa sehr gern sprechen. Was dagegen schieflief: Gespräche über den Zweiten Weltkrieg. Einmal, erzählt Lamprecht, habe sich ein Fahrgast als Nazi und Hitler-Fan zu erkennen gegeben. &quot;Selber schneide ich politische Themen nicht mehr an&quot;, sagt Lamprecht. In erster Linie komme es ja auch darauf an, was der Gast sagen wolle: &quot;Dann schweigt man eben im Taxi. Das ist auch ganz nett.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Seit drei Jahren fährt Hartmud Lamprecht Taxi in Hamburg. Im Podcast erzählt er, welche Themen er bei seinen Fahrgästen meidet und wie er mehr Trinkgeld bekommt.
&quot;So gut wie im Taxi kann man sich sonst nie mit Fremden unterhalten – auch über persönliche Sachen&quot;, sagt Hartmud Lamprecht, der seit mehr als drei Jahren als Taxifahrer in Hamburg arbeitet. Allerdings müsse man bei ihm auch aufpassen, erzählt Lamprecht im Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Ich bin ziemlich redselig.&quot; Manche Themen funktionierten besonders gut bei seinen Fahrgästen, erzählt Lamprecht. Über ihre Arbeit würden die allermeisten Gäste etwa sehr gern sprechen. Was dagegen schieflief: Gespräche über den Zweiten Weltkrieg. Einmal, erzählt Lamprecht, habe sich ein Fahrgast als Nazi und Hitler-Fan zu erkennen gegeben. &quot;Selber schneide ich politische Themen nicht mehr an&quot;, sagt Lamprecht. In erster Linie komme es ja auch darauf an, was der Gast sagen wolle: &quot;Dann schweigt man eben im Taxi. Das ist auch ganz nett.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>104</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">74ae189301c0f46f13fe2488eba23b8e</guid>
      <title>Wie bereiten Sie sich auf den Wahlabend vor, Jörg Schönenborn?</title>
      <description><![CDATA["Vor dem Wahlabend versuche ich lange zu schlafen, die nächste Nacht
wird ja meistens kurz", sagt der Moderator der ARD-Wahlsendungen und
WDR-Programmchef Jörg Schönenborn. "Manchmal gehe ich an den Wahlabenden
auch gar nicht ins Bett – je nachdem, wie lange ausgezählt wird."

Überhaupt, erzählt der 57-jährige Schönenborn im Podcast Frisch an die
Arbeit, stecke in den Sendungen zu den Wahlen sehr viel Vorbereitung.
Von Hintergrundgesprächen mit den jeweiligen Spitzenkandidatinnen und
Kandidaten bis hin zum Wahltag, an dem er und seine Kolleginnen und
Kollegen bereits um zwölf Uhr die ersten Einschätzungen der
Meinungsforscher erhalten. "Gegen 16 Uhr setze ich mich mit meinem Team
zusammen, wir essen Pizza und Nudeln und besprechen, ob die inhaltlichen
Szenarien, die möglichen Sieger und Koalitionen, auf die wir uns
vorbereitet haben, eigentlich zutreffen", sagt Schönenborn.

Seit dem Jahr 2019 ist er Programmdirektor des WDR für Information,
Fiktion und Unterhaltung sowie Koordinator Fernsehfilm der ARD, er kenne
mittlerweile beide Seiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – die
journalistische, aber auch die bürokratische. Das bringe eine gewisse
Demut mit sich.

Gerade an den Wahlabenden sei es ihm daher wichtig, den Tag mit seinem
Team zu beenden, in Wohlwollen. "Wenn ich nicht gleich wieder mit einer
Wahlanalyse im Morgenmagazin dran bin, weiß ich, dass die Kolleginnen
und Kollegen von Infratest Dimas geguckt haben, ob die Hotelbar oder
irgendwas anderen in der Nähe auf hat – und dann sitzen wir zusammen und
es ist egal, wie kurz die Nacht wird."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor dem Wahlabend versuche ich lange zu schlafen, die nächste Nacht wird ja meistens kurz", sagt der Moderator der ARD-Wahlsendungen und WDR-Programmchef Jörg Schönenborn. "Manchmal gehe ich an den Wahlabenden auch gar nicht ins Bett – je nachdem, wie lange ausgezählt wird."</p>
<p>Überhaupt, erzählt der 57-jährige Schönenborn im Podcast Frisch an die Arbeit, stecke in den Sendungen zu den Wahlen sehr viel Vorbereitung. Von Hintergrundgesprächen mit den jeweiligen Spitzenkandidatinnen und Kandidaten bis hin zum Wahltag, an dem er und seine Kolleginnen und Kollegen bereits um zwölf Uhr die ersten Einschätzungen der Meinungsforscher erhalten. "Gegen 16 Uhr setze ich mich mit meinem Team zusammen, wir essen Pizza und Nudeln und besprechen, ob die inhaltlichen Szenarien, die möglichen Sieger und Koalitionen, auf die wir uns vorbereitet haben, eigentlich zutreffen", sagt Schönenborn.</p>
<p>Seit dem Jahr 2019 ist er Programmdirektor des WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung sowie Koordinator Fernsehfilm der ARD, er kenne mittlerweile beide Seiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – die journalistische, aber auch die bürokratische. Das bringe eine gewisse Demut mit sich.</p>
<p>Gerade an den Wahlabenden sei es ihm daher wichtig, den Tag mit seinem Team zu beenden, in Wohlwollen. "Wenn ich nicht gleich wieder mit einer Wahlanalyse im Morgenmagazin dran bin, weiß ich, dass die Kolleginnen und Kollegen von Infratest Dimas geguckt haben, ob die Hotelbar oder irgendwas anderen in der Nähe auf hat – und dann sitzen wir zusammen und es ist egal, wie kurz die Nacht wird."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38313257" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a84005c3-26b4-420c-9e72-0d16f13e0744/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a84005c3-26b4-420c-9e72-0d16f13e0744&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bereiten Sie sich auf den Wahlabend vor, Jörg Schönenborn?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:41</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Vor dem Wahlabend versuche ich lange zu schlafen, die nächste Nacht wird ja meistens kurz&quot;, sagt der Moderator der ARD-Wahlsendungen und WDR-Programmchef Jörg Schönenborn. &quot;Manchmal gehe ich an den Wahlabenden auch gar nicht ins Bett – je nachdem, wie lange ausgezählt wird.&quot;

Überhaupt, erzählt der 57-jährige Schönenborn im Podcast Frisch an die Arbeit, stecke in den Sendungen zu den Wahlen sehr viel Vorbereitung. Von Hintergrundgesprächen mit den jeweiligen Spitzenkandidatinnen und Kandidaten bis hin zum Wahltag, an dem er und seine Kolleginnen und Kollegen bereits um zwölf Uhr die ersten Einschätzungen der Meinungsforscher erhalten. &quot;Gegen 16 Uhr setze ich mich mit meinem Team zusammen, wir essen Pizza und Nudeln und besprechen, ob die inhaltlichen Szenarien, die möglichen Sieger und Koalitionen, auf die wir uns vorbereitet haben, eigentlich zutreffen&quot;, sagt Schönenborn.

Seit dem Jahr 2019 ist er Programmdirektor des WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung sowie Koordinator Fernsehfilm der ARD, er kenne mittlerweile beide Seiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – die journalistische, aber auch die bürokratische. Das bringe eine gewisse Demut mit sich.

Gerade an den Wahlabenden sei es ihm daher wichtig, den Tag mit seinem Team zu beenden, in Wohlwollen. &quot;Wenn ich nicht gleich wieder mit einer Wahlanalyse im Morgenmagazin dran bin, weiß ich, dass die Kolleginnen und Kollegen von Infratest Dimas geguckt haben, ob die Hotelbar oder irgendwas anderen in der Nähe auf hat – und dann sitzen wir zusammen und es ist egal, wie kurz die Nacht wird.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Vor dem Wahlabend versuche ich lange zu schlafen, die nächste Nacht wird ja meistens kurz&quot;, sagt der Moderator der ARD-Wahlsendungen und WDR-Programmchef Jörg Schönenborn. &quot;Manchmal gehe ich an den Wahlabenden auch gar nicht ins Bett – je nachdem, wie lange ausgezählt wird.&quot;

Überhaupt, erzählt der 57-jährige Schönenborn im Podcast Frisch an die Arbeit, stecke in den Sendungen zu den Wahlen sehr viel Vorbereitung. Von Hintergrundgesprächen mit den jeweiligen Spitzenkandidatinnen und Kandidaten bis hin zum Wahltag, an dem er und seine Kolleginnen und Kollegen bereits um zwölf Uhr die ersten Einschätzungen der Meinungsforscher erhalten. &quot;Gegen 16 Uhr setze ich mich mit meinem Team zusammen, wir essen Pizza und Nudeln und besprechen, ob die inhaltlichen Szenarien, die möglichen Sieger und Koalitionen, auf die wir uns vorbereitet haben, eigentlich zutreffen&quot;, sagt Schönenborn.

Seit dem Jahr 2019 ist er Programmdirektor des WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung sowie Koordinator Fernsehfilm der ARD, er kenne mittlerweile beide Seiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – die journalistische, aber auch die bürokratische. Das bringe eine gewisse Demut mit sich.

Gerade an den Wahlabenden sei es ihm daher wichtig, den Tag mit seinem Team zu beenden, in Wohlwollen. &quot;Wenn ich nicht gleich wieder mit einer Wahlanalyse im Morgenmagazin dran bin, weiß ich, dass die Kolleginnen und Kollegen von Infratest Dimas geguckt haben, ob die Hotelbar oder irgendwas anderen in der Nähe auf hat – und dann sitzen wir zusammen und es ist egal, wie kurz die Nacht wird.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>103</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">78390365711a6637382573004fccb5d2</guid>
      <title>Wie wird man Chefredakteur, Giovanni di Lorenzo?</title>
      <description><![CDATA["Jede vernünftige Meinung entsteht aus der Konfrontation" Giovanni di
Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit und Fernseh-Moderator. Im Podcast
"Frisch an die Arbeit" erzählt er, warum ihn autoritäres Gehabe im Job
nicht weiterbringt.

"Es gibt keine Ausbildung zum Chefredakteur, dabei ist das ein Beruf,
den man vorbereiten müsste", sagt Giovanni di Lorenzo, der seit dem Jahr
2004 Chefredakteur der ZEIT ist. Mit autoritärem Gehabe müsse man
traditionell auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gepolten
Redakteuren jedenfalls nicht kommen, erzählt er in der 100sten Folge des
Podcasts "Frisch an die Arbeit". Im besten Falle funktioniere es, wenn
man überzeugend sei: "Aber man muss die eigene Mannschaft vor sich her
treiben und also gedanklich immer etwas weiter sein." Di Lorenzo, der im
Jahr 1959 in Stockholm geboren wurde und in Hannover aufwuchs, sagt
außerdem, dass er eigentlich Manager oder Psychoanalytiker habe werden
wollen. Dann aber habe er durch ein Schulpraktikum "so etwas wie ein
Erweckungserlebnis" gehabt: "Am zweiten Tag meines Praktikums ließ mich
der Chef der Kulturabteilung einen Artikel über Angelo Branduardi
schreiben und als ich abends nach Hause gefahren bin, in meinem
schrottreifen Fiat 127, da wusste ich: Das will ich wenn es irgendwie
geht mein Leben lang machen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Jede vernünftige Meinung entsteht aus der Konfrontation" Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit und Fernseh-Moderator. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt er, warum ihn autoritäres Gehabe im Job nicht weiterbringt.</p>
<p>"Es gibt keine Ausbildung zum Chefredakteur, dabei ist das ein Beruf, den man vorbereiten müsste", sagt Giovanni di Lorenzo, der seit dem Jahr 2004 Chefredakteur der ZEIT ist. Mit autoritärem Gehabe müsse man traditionell auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gepolten Redakteuren jedenfalls nicht kommen, erzählt er in der 100sten Folge des Podcasts "Frisch an die Arbeit". Im besten Falle funktioniere es, wenn man überzeugend sei: "Aber man muss die eigene Mannschaft vor sich her treiben und also gedanklich immer etwas weiter sein." Di Lorenzo, der im Jahr 1959 in Stockholm geboren wurde und in Hannover aufwuchs, sagt außerdem, dass er eigentlich Manager oder Psychoanalytiker habe werden wollen. Dann aber habe er durch ein Schulpraktikum "so etwas wie ein Erweckungserlebnis" gehabt: "Am zweiten Tag meines Praktikums ließ mich der Chef der Kulturabteilung einen Artikel über Angelo Branduardi schreiben und als ich abends nach Hause gefahren bin, in meinem schrottreifen Fiat 127, da wusste ich: Das will ich wenn es irgendwie geht mein Leben lang machen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33728591" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/430e463e-d254-44dd-b46b-07f8b27caee9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=430e463e-d254-44dd-b46b-07f8b27caee9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Chefredakteur, Giovanni di Lorenzo?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:54</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Jede vernünftige Meinung entsteht aus der Konfrontation&quot;
Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit und Fernseh-Moderator. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt er, warum ihn autoritäres Gehabe im Job nicht weiterbringt.

&quot;Es gibt keine Ausbildung zum Chefredakteur, dabei ist das ein Beruf, den man vorbereiten müsste&quot;, sagt Giovanni di Lorenzo, der seit dem Jahr 2004 Chefredakteur der ZEIT ist. Mit autoritärem Gehabe müsse man traditionell auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gepolten Redakteuren jedenfalls nicht kommen, erzählt er in der 100sten Folge des Podcasts &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Im besten Falle funktioniere es, wenn man überzeugend sei: &quot;Aber man muss die eigene Mannschaft vor sich her treiben und also gedanklich immer etwas weiter sein.&quot;
Di Lorenzo, der im Jahr 1959 in Stockholm geboren wurde und in Hannover aufwuchs, sagt außerdem, dass er eigentlich Manager oder Psychoanalytiker habe werden wollen. Dann aber habe er durch ein Schulpraktikum &quot;so etwas wie ein Erweckungserlebnis&quot; gehabt: &quot;Am zweiten Tag meines Praktikums ließ mich der Chef der Kulturabteilung einen Artikel über Angelo Branduardi schreiben und als ich abends nach Hause gefahren bin, in meinem schrottreifen Fiat 127, da wusste ich: Das will ich wenn es irgendwie geht mein Leben lang machen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Jede vernünftige Meinung entsteht aus der Konfrontation&quot;
Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit und Fernseh-Moderator. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt er, warum ihn autoritäres Gehabe im Job nicht weiterbringt.

&quot;Es gibt keine Ausbildung zum Chefredakteur, dabei ist das ein Beruf, den man vorbereiten müsste&quot;, sagt Giovanni di Lorenzo, der seit dem Jahr 2004 Chefredakteur der ZEIT ist. Mit autoritärem Gehabe müsse man traditionell auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gepolten Redakteuren jedenfalls nicht kommen, erzählt er in der 100sten Folge des Podcasts &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Im besten Falle funktioniere es, wenn man überzeugend sei: &quot;Aber man muss die eigene Mannschaft vor sich her treiben und also gedanklich immer etwas weiter sein.&quot;
Di Lorenzo, der im Jahr 1959 in Stockholm geboren wurde und in Hannover aufwuchs, sagt außerdem, dass er eigentlich Manager oder Psychoanalytiker habe werden wollen. Dann aber habe er durch ein Schulpraktikum &quot;so etwas wie ein Erweckungserlebnis&quot; gehabt: &quot;Am zweiten Tag meines Praktikums ließ mich der Chef der Kulturabteilung einen Artikel über Angelo Branduardi schreiben und als ich abends nach Hause gefahren bin, in meinem schrottreifen Fiat 127, da wusste ich: Das will ich wenn es irgendwie geht mein Leben lang machen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>102</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">15fa352701561e9e7cf3fe096f3e3d9b</guid>
      <title>Kann man Klimaschutz einklagen, Roda Verheyen?</title>
      <description><![CDATA[„Das wir gegen die Bundesregierung gewonnen haben ist ein
Epochenwechsel”, sagt Roda Verheyen. Die Hamburger Anwältin hatte im
Frühjahr mit der sogenannten Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht
Erfolg. Die Obersten Richter gaben Verheyens Antrag recht, dass das
Klimagesetz der Bundesregierung nicht ausreiche, um die von der Politik
gesetzten CO2-Reduktionsziele zu erreichen. „Wir haben für junge
Menschen gelten gemacht, dass das Klimaschutzgesetz die Zukunft nicht
ausreichend schützt.“

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Verheyen, 49,
heute eine der führenden Klimanwältinnen, dass sie sich schon als
Jugendliche für den Umweltschutz interessiert hat: „Ich stand 1992 in
der Staatsbibliothek der Uni Hamburg, schaute mir den ersten Bericht des
Weltklimarats an – und musste mich wirklich setzen. Weil mir die
Dimensionen dieses riesigen Experiments, das wir mit dem steigenden CO2
mit der Erde durchführen, zum ersten Mal klar wurde.“

„Wir haben in der Klimakrise mindestens 20 Jahre verloren und das kreide
ich allen führenden Politikerinnen und Politikern dieses Landes und auch
der EU an“, sagt die Juristin. Auch die Gerichte hätten nicht schnell
genug gehandelt: „Was jetzt passiert, sind sehr kleine Schritte und sie
kommen sehr spät. Das tut mir vor allem für meine Kinder leid.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 04:10:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Das wir gegen die Bundesregierung gewonnen haben ist ein Epochenwechsel”, sagt Roda Verheyen. Die Hamburger Anwältin hatte im Frühjahr mit der sogenannten Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg. Die Obersten Richter gaben Verheyens Antrag recht, dass das Klimagesetz der Bundesregierung nicht ausreiche, um die von der Politik gesetzten CO2-Reduktionsziele zu erreichen. „Wir haben für junge Menschen gelten gemacht, dass das Klimaschutzgesetz die Zukunft nicht ausreichend schützt.“</p>
<p>Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Verheyen, 49, heute eine der führenden Klimanwältinnen, dass sie sich schon als Jugendliche für den Umweltschutz interessiert hat: „Ich stand 1992 in der Staatsbibliothek der Uni Hamburg, schaute mir den ersten Bericht des Weltklimarats an – und musste mich wirklich setzen. Weil mir die Dimensionen dieses riesigen Experiments, das wir mit dem steigenden CO2 mit der Erde durchführen, zum ersten Mal klar wurde.“</p>
<p>„Wir haben in der Klimakrise mindestens 20 Jahre verloren und das kreide ich allen führenden Politikerinnen und Politikern dieses Landes und auch der EU an“, sagt die Juristin. Auch die Gerichte hätten nicht schnell genug gehandelt: „Was jetzt passiert, sind sehr kleine Schritte und sie kommen sehr spät. Das tut mir vor allem für meine Kinder leid.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38852513" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/eeb3dde2-5b3b-41af-ac8e-438572592951/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=eeb3dde2-5b3b-41af-ac8e-438572592951&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Kann man Klimaschutz einklagen, Roda Verheyen?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:14</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Das wir gegen die Bundesregierung gewonnen haben ist ein Epochenwechsel”, sagt Roda Verheyen. Die Hamburger Anwältin hatte im Frühjahr mit der sogenannten Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg. Die Obersten Richter gaben Verheyens Antrag recht, dass das Klimagesetz der Bundesregierung nicht ausreiche, um die von der Politik gesetzten CO2-Reduktionsziele zu erreichen. „Wir haben für junge Menschen gelten gemacht, dass das Klimaschutzgesetz die Zukunft nicht ausreichend schützt.“

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Verheyen, 49, heute eine der führenden Klimanwältinnen, dass sie sich schon als Jugendliche für den Umweltschutz interessiert hat: „Ich stand 1992 in der Staatsbibliothek der Uni Hamburg, schaute mir den ersten Bericht des Weltklimarats an – und musste mich wirklich setzen. Weil mir die Dimensionen dieses riesigen Experiments, das wir mit dem steigenden CO2 mit der Erde durchführen, zum ersten Mal klar wurde.“

„Wir haben in der Klimakrise mindestens 20 Jahre verloren und das kreide ich allen führenden Politikerinnen und Politikern dieses Landes und auch der EU an“, sagt die Juristin. Auch die Gerichte hätten nicht schnell genug gehandelt: „Was jetzt passiert, sind sehr kleine Schritte und sie kommen sehr spät. Das tut mir vor allem für meine Kinder leid.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Das wir gegen die Bundesregierung gewonnen haben ist ein Epochenwechsel”, sagt Roda Verheyen. Die Hamburger Anwältin hatte im Frühjahr mit der sogenannten Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg. Die Obersten Richter gaben Verheyens Antrag recht, dass das Klimagesetz der Bundesregierung nicht ausreiche, um die von der Politik gesetzten CO2-Reduktionsziele zu erreichen. „Wir haben für junge Menschen gelten gemacht, dass das Klimaschutzgesetz die Zukunft nicht ausreichend schützt.“

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Verheyen, 49, heute eine der führenden Klimanwältinnen, dass sie sich schon als Jugendliche für den Umweltschutz interessiert hat: „Ich stand 1992 in der Staatsbibliothek der Uni Hamburg, schaute mir den ersten Bericht des Weltklimarats an – und musste mich wirklich setzen. Weil mir die Dimensionen dieses riesigen Experiments, das wir mit dem steigenden CO2 mit der Erde durchführen, zum ersten Mal klar wurde.“

„Wir haben in der Klimakrise mindestens 20 Jahre verloren und das kreide ich allen führenden Politikerinnen und Politikern dieses Landes und auch der EU an“, sagt die Juristin. Auch die Gerichte hätten nicht schnell genug gehandelt: „Was jetzt passiert, sind sehr kleine Schritte und sie kommen sehr spät. Das tut mir vor allem für meine Kinder leid.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>101</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1645c6c2690c38eda8ed285b67597950</guid>
      <title>Nimmt mir eine Künstliche Intelligenz den Job weg, Frau Zweig?</title>
      <description><![CDATA[„Wie erkennen heute gar nicht mehr, wo schon überall künstliche
Intelligenz drin ist“, sagt die Informatik-Professorin Katharina Zweig.
„Menschen waren mal erschüttert, dass Computer Schach spielen können.
Heute sind wir erschüttert, dass Computer Texte schreiben können”, sagt
Zweig im Podcast “Frisch an die Arbeit.”

Zweig, die ursprünglich Biochemie studierte und über ihr Interesse für
Programmierung zur Informatik kam, promovierte zur Analyse komplexer
Netzwerke und leitet heute den Studiengang Sozioinformatik an der
Technischen Universität in Kaiserslautern.

„In den USA wird in Gerichtsräumen bereits Software verwendet um
vorherzusagen, ob Kriminelle wieder rückfällig werden. Und auch in
großen Sprachschulen werden solche Programm routinemäßig eingesetzt um
Noten vorherzusagen”, sagt Zweig im Podcast. Das habe mehrere Vorteile,
weil die Algorithmen in der Lage seien Muster zu erkennen und viel
schneller zu Bewertungen zu kommen – rechtlich und moralisch sei das
aber natürlich auch problematisch. „Wenn es darum geht, dass vor Gericht
etwas entschieden wird, dass man als Arbeitslose klassifiziert wird oder
dass Schulnoten maschinell erstellt werden, sollte man als Betroffene
schon wissen, was da mit welchen Daten gemacht wurde”, sagt Zweig.

Und natürlich sei auch die Arbeitswelt vom Einsatz solcher
Datenverarbeitung betroffen – auch in Bereichen, in denen es nicht rein
um Tabellen oder die Ablage von Informationen ginge. „Wenn es um
komplizierte Griffe geht, die Roboter vor einigen Jahren noch nicht
konnten, können sich die Computer das nun dank Künstlicher Intelligenz
beim Menschen abschauen”, sagt Zweig. “Das sind also durchaus gefährdete
Jobs.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Aug 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie erkennen heute gar nicht mehr, wo schon überall künstliche Intelligenz drin ist“, sagt die Informatik-Professorin Katharina Zweig. „Menschen waren mal erschüttert, dass Computer Schach spielen können. Heute sind wir erschüttert, dass Computer Texte schreiben können”, sagt Zweig im Podcast “Frisch an die Arbeit.”</p>
<p>Zweig, die ursprünglich Biochemie studierte und über ihr Interesse für Programmierung zur Informatik kam, promovierte zur Analyse komplexer Netzwerke und leitet heute den Studiengang Sozioinformatik an der Technischen Universität in Kaiserslautern.</p>
<p>„In den USA wird in Gerichtsräumen bereits Software verwendet um vorherzusagen, ob Kriminelle wieder rückfällig werden. Und auch in großen Sprachschulen werden solche Programm routinemäßig eingesetzt um Noten vorherzusagen”, sagt Zweig im Podcast. Das habe mehrere Vorteile, weil die Algorithmen in der Lage seien Muster zu erkennen und viel schneller zu Bewertungen zu kommen – rechtlich und moralisch sei das aber natürlich auch problematisch. „Wenn es darum geht, dass vor Gericht etwas entschieden wird, dass man als Arbeitslose klassifiziert wird oder dass Schulnoten maschinell erstellt werden, sollte man als Betroffene schon wissen, was da mit welchen Daten gemacht wurde”, sagt Zweig.</p>
<p>Und natürlich sei auch die Arbeitswelt vom Einsatz solcher Datenverarbeitung betroffen – auch in Bereichen, in denen es nicht rein um Tabellen oder die Ablage von Informationen ginge. „Wenn es um komplizierte Griffe geht, die Roboter vor einigen Jahren noch nicht konnten, können sich die Computer das nun dank Künstlicher Intelligenz beim Menschen abschauen”, sagt Zweig. “Das sind also durchaus gefährdete Jobs.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39020314" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a54532ba-11c4-412d-bee0-81b63f9c57f7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a54532ba-11c4-412d-bee0-81b63f9c57f7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Nimmt mir eine Künstliche Intelligenz den Job weg, Frau Zweig?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:25</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Wie erkennen heute gar nicht mehr, wo schon überall künstliche Intelligenz drin ist“, sagt die Informatik-Professorin Katharina Zweig. „Menschen waren mal erschüttert, dass Computer Schach spielen können. Heute sind wir erschüttert, dass Computer Texte schreiben können”, sagt Zweig im Podcast “Frisch an die Arbeit.”

Zweig, die ursprünglich Biochemie studierte und über ihr Interesse für Programmierung zur Informatik kam, promovierte zur Analyse komplexer Netzwerke und leitet heute den Studiengang Sozioinformatik an der Technischen Universität in Kaiserslautern. 

„In den USA wird in Gerichtsräumen bereits Software verwendet um vorherzusagen, ob Kriminelle wieder rückfällig werden. Und auch in großen Sprachschulen werden solche Programm routinemäßig eingesetzt um Noten vorherzusagen”, sagt Zweig im Podcast. Das habe mehrere Vorteile, weil die Algorithmen in der Lage seien Muster zu erkennen und viel schneller zu Bewertungen zu kommen – rechtlich und moralisch sei das aber natürlich auch problematisch.  „Wenn es darum geht, dass vor Gericht etwas entschieden wird, dass man als Arbeitslose klassifiziert wird oder dass Schulnoten maschinell erstellt werden, sollte man als Betroffene schon wissen, was da mit welchen Daten gemacht wurde”, sagt Zweig.

Und natürlich sei auch die Arbeitswelt vom Einsatz solcher Datenverarbeitung betroffen – auch in Bereichen, in denen es nicht rein um Tabellen oder die Ablage von Informationen ginge. „Wenn es um komplizierte Griffe geht, die Roboter vor einigen Jahren noch nicht konnten, können sich die Computer das nun dank Künstlicher Intelligenz beim Menschen abschauen”, sagt Zweig. “Das sind also durchaus gefährdete Jobs.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Wie erkennen heute gar nicht mehr, wo schon überall künstliche Intelligenz drin ist“, sagt die Informatik-Professorin Katharina Zweig. „Menschen waren mal erschüttert, dass Computer Schach spielen können. Heute sind wir erschüttert, dass Computer Texte schreiben können”, sagt Zweig im Podcast “Frisch an die Arbeit.”

Zweig, die ursprünglich Biochemie studierte und über ihr Interesse für Programmierung zur Informatik kam, promovierte zur Analyse komplexer Netzwerke und leitet heute den Studiengang Sozioinformatik an der Technischen Universität in Kaiserslautern. 

„In den USA wird in Gerichtsräumen bereits Software verwendet um vorherzusagen, ob Kriminelle wieder rückfällig werden. Und auch in großen Sprachschulen werden solche Programm routinemäßig eingesetzt um Noten vorherzusagen”, sagt Zweig im Podcast. Das habe mehrere Vorteile, weil die Algorithmen in der Lage seien Muster zu erkennen und viel schneller zu Bewertungen zu kommen – rechtlich und moralisch sei das aber natürlich auch problematisch.  „Wenn es darum geht, dass vor Gericht etwas entschieden wird, dass man als Arbeitslose klassifiziert wird oder dass Schulnoten maschinell erstellt werden, sollte man als Betroffene schon wissen, was da mit welchen Daten gemacht wurde”, sagt Zweig.

Und natürlich sei auch die Arbeitswelt vom Einsatz solcher Datenverarbeitung betroffen – auch in Bereichen, in denen es nicht rein um Tabellen oder die Ablage von Informationen ginge. „Wenn es um komplizierte Griffe geht, die Roboter vor einigen Jahren noch nicht konnten, können sich die Computer das nun dank Künstlicher Intelligenz beim Menschen abschauen”, sagt Zweig. “Das sind also durchaus gefährdete Jobs.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>100</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a396f5895439ba7765202b513430ec5e</guid>
      <title>Wie wird man Stamm-DJ auf Ibiza, Solomun?</title>
      <description><![CDATA["Ich versuche den Menschen mit meinen Sets ein Erlebnis zu ermöglichen,
dass sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und davon zehren" sagt
der House-DJ Solomun, der in Clubs von Hamburg bis Ibiza und von Mexiko
bis London auflegte und vermutlich bald wieder auflegt.

Mladen Solomun, der in Bosnien geboren und in Hamburg aufgewachsen ist,
erzählt bei "Frisch an die Arbeit", wie er nach der Schule erst als
Trockenbauer in der Firma seines Vaters arbeitete, dann beim Film jobbte
und sich schließlich als DJ versuchte. Mit seinem eigenen Label DIY und
dem Underground-Club Ego wurde Solomun erst in Hamburg bekannt. Mit
Remixen für Lana del Rey, die Editors und Paul Kalkbrenner und eigenen
Clubhits dann auch in ganz Deutschland. Mittlerweile wird er weltweit
als DJ gebucht und legt an einem festen Tag pro Woche auf Ibiza auf.

"So eine DJ-Saison auf Ibiza ist sehr kräftezehrend", sagt Solomun. "Auf
Ibiza werden die Partys mit großen Werbetafeln promotet, auch oft mit
den Gesichtern der DJs." Entsprechend riesig seien auch die
Veranstaltungen.

Immerhin habe er mit den Jahren gemerkt wie wichtig es ist, häufiger
Nein zu sagen", sagt Solomun. Zwei Auftritte an einem Abend mache er
mittlerweile überhaupt nicht mehr, erzählt Solomun im Podcast: "Früher
wurde ich schon oft gefragt: ‘Hey, du spielst doch an diesem Abend in
Amsterdam, willst du nicht auch noch in Belgien bei diesem Festival
auflegen, wir lassen dich einfach mit dem Helikopter einfliegen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich versuche den Menschen mit meinen Sets ein Erlebnis zu ermöglichen, dass sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und davon zehren" sagt der House-DJ Solomun, der in Clubs von Hamburg bis Ibiza und von Mexiko bis London auflegte und vermutlich bald wieder auflegt.</p>
<p>Mladen Solomun, der in Bosnien geboren und in Hamburg aufgewachsen ist, erzählt bei "Frisch an die Arbeit", wie er nach der Schule erst als Trockenbauer in der Firma seines Vaters arbeitete, dann beim Film jobbte und sich schließlich als DJ versuchte. Mit seinem eigenen Label DIY und dem Underground-Club Ego wurde Solomun erst in Hamburg bekannt. Mit Remixen für Lana del Rey, die Editors und Paul Kalkbrenner und eigenen Clubhits dann auch in ganz Deutschland. Mittlerweile wird er weltweit als DJ gebucht und legt an einem festen Tag pro Woche auf Ibiza auf.</p>
<p>"So eine DJ-Saison auf Ibiza ist sehr kräftezehrend", sagt Solomun. "Auf Ibiza werden die Partys mit großen Werbetafeln promotet, auch oft mit den Gesichtern der DJs." Entsprechend riesig seien auch die Veranstaltungen.</p>
<p>Immerhin habe er mit den Jahren gemerkt wie wichtig es ist, häufiger Nein zu sagen", sagt Solomun. Zwei Auftritte an einem Abend mache er mittlerweile überhaupt nicht mehr, erzählt Solomun im Podcast: "Früher wurde ich schon oft gefragt: ‘Hey, du spielst doch an diesem Abend in Amsterdam, willst du nicht auch noch in Belgien bei diesem Festival auflegen, wir lassen dich einfach mit dem Helikopter einfliegen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36342909" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e39742d4-d06d-46bb-9058-6ecaa951f6de/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e39742d4-d06d-46bb-9058-6ecaa951f6de&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Stamm-DJ auf Ibiza, Solomun?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:37</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich versuche den Menschen mit meinen Sets ein Erlebnis zu ermöglichen, dass sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und davon zehren&quot; sagt der House-DJ Solomun, der in Clubs von Hamburg bis Ibiza und von Mexiko bis London auflegte und vermutlich bald wieder auflegt. 

Mladen Solomun, der in Bosnien geboren und in Hamburg aufgewachsen ist, erzählt bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot;, wie er nach der Schule erst als Trockenbauer in der Firma seines Vaters arbeitete, dann beim Film jobbte und sich schließlich als DJ versuchte. Mit seinem eigenen Label DIY und dem Underground-Club Ego wurde Solomun erst in Hamburg bekannt. Mit Remixen für Lana del Rey, die Editors und Paul Kalkbrenner und eigenen Clubhits dann auch in ganz Deutschland. Mittlerweile wird er weltweit als DJ gebucht und legt an einem festen Tag pro Woche auf Ibiza auf. 

&quot;So eine DJ-Saison auf Ibiza ist sehr kräftezehrend&quot;, sagt Solomun. &quot;Auf Ibiza werden die Partys mit großen Werbetafeln promotet, auch oft mit den Gesichtern der DJs.&quot; Entsprechend riesig seien auch die Veranstaltungen.

Immerhin habe er mit den Jahren gemerkt wie wichtig es ist, häufiger Nein zu sagen&quot;, sagt Solomun. Zwei Auftritte an einem Abend mache er mittlerweile überhaupt nicht mehr, erzählt Solomun im Podcast: &quot;Früher wurde ich schon oft gefragt: ‘Hey, du spielst doch an diesem Abend in Amsterdam, willst du nicht auch noch in Belgien bei diesem Festival auflegen, wir lassen dich einfach mit dem Helikopter einfliegen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich versuche den Menschen mit meinen Sets ein Erlebnis zu ermöglichen, dass sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und davon zehren&quot; sagt der House-DJ Solomun, der in Clubs von Hamburg bis Ibiza und von Mexiko bis London auflegte und vermutlich bald wieder auflegt. 

Mladen Solomun, der in Bosnien geboren und in Hamburg aufgewachsen ist, erzählt bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot;, wie er nach der Schule erst als Trockenbauer in der Firma seines Vaters arbeitete, dann beim Film jobbte und sich schließlich als DJ versuchte. Mit seinem eigenen Label DIY und dem Underground-Club Ego wurde Solomun erst in Hamburg bekannt. Mit Remixen für Lana del Rey, die Editors und Paul Kalkbrenner und eigenen Clubhits dann auch in ganz Deutschland. Mittlerweile wird er weltweit als DJ gebucht und legt an einem festen Tag pro Woche auf Ibiza auf. 

&quot;So eine DJ-Saison auf Ibiza ist sehr kräftezehrend&quot;, sagt Solomun. &quot;Auf Ibiza werden die Partys mit großen Werbetafeln promotet, auch oft mit den Gesichtern der DJs.&quot; Entsprechend riesig seien auch die Veranstaltungen.

Immerhin habe er mit den Jahren gemerkt wie wichtig es ist, häufiger Nein zu sagen&quot;, sagt Solomun. Zwei Auftritte an einem Abend mache er mittlerweile überhaupt nicht mehr, erzählt Solomun im Podcast: &quot;Früher wurde ich schon oft gefragt: ‘Hey, du spielst doch an diesem Abend in Amsterdam, willst du nicht auch noch in Belgien bei diesem Festival auflegen, wir lassen dich einfach mit dem Helikopter einfliegen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>99</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4d7b83c1b55927cb42d259d8db510efd</guid>
      <title>Wovon lebst du eigentlich, El Hotzo?</title>
      <description><![CDATA[„Für mich ist das unglaublich neu, dass ich von diesem Unsinn leben
kann”, sagt Sebastian Hotz alias El Hotzo, der mit witzigen Bildern und
Sprüchen auf Twitter und Instagram bekannt geworden ist. „Alle vier,
fünf Tage schreibt mir jemand: ‘Hey Sebastian! Du hast mich richtig zum
Lachen gebracht!’ – und das ist etwas, was mich unglaublich freut und
gut einschlafen lässt.“

Hotz, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass er schon
immer beruflich schreiben wollte. Als Jugendlicher habe er von einer
Karriere als Lokalreporter beim “Fränkischen Tag” geträumt, sich von
Selbstzweifeln aber habe abhalten lassen. Schließlich habe er sich für
eine vermeintlich sichere Berufswahl entschieden: ein duales Studium im
betriebswirtschaftlichen Bereich bei einem Unternehmen.

Als seine Psychotherapeutin ihm im Jahr 2017 empfahl, Tagebuch zu
führen, habe er sich stattdessen einen Twitter-Account zugelegt, um
seine Weltsicht niederzuschreiben – und sei damit nach und nach bekannt
geworden. „Ich war schon immer jemand, der Humor benutzt hat, um sich in
den Mittelpunkt zu stellen” sagt Hotz. „Aber wenn man die Absicht hat,
mit Twitter berühmt zu werden, dann wird man es nicht. Das alles ist
kompletter Zufall.“

Gleichzeitig sei er sich absolut im Klaren darüber, dass sein
derzeitiger Erfolg nicht für immer so weitergehen werde. „Ich kann nicht
für immer eine Seite mit lustigen Fotos oder Videos führen”, sagt Hotz.
Er hoffe, dass er künftig Bücher schreiben und Dinge schaffen könne, auf
die er auch in zehn Jahren noch stolz sein. Mit seinen Sprüchen und
Bildern, glaubt er selbst, hat er den Zenith vermutlich schon
überschritten. „Aber die große Zeit des El Hotzo”, sagt El Hotzo, “ist
vorbei.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Jul 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Für mich ist das unglaublich neu, dass ich von diesem Unsinn leben kann”, sagt Sebastian Hotz alias El Hotzo, der mit witzigen Bildern und Sprüchen auf Twitter und Instagram bekannt geworden ist. „Alle vier, fünf Tage schreibt mir jemand: ‘Hey Sebastian! Du hast mich richtig zum Lachen gebracht!’ – und das ist etwas, was mich unglaublich freut und gut einschlafen lässt.“</p>
<p>Hotz, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass er schon immer beruflich schreiben wollte. Als Jugendlicher habe er von einer Karriere als Lokalreporter beim “Fränkischen Tag” geträumt, sich von Selbstzweifeln aber habe abhalten lassen. Schließlich habe er sich für eine vermeintlich sichere Berufswahl entschieden: ein duales Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich bei einem Unternehmen.</p>
<p>Als seine Psychotherapeutin ihm im Jahr 2017 empfahl, Tagebuch zu führen, habe er sich stattdessen einen Twitter-Account zugelegt, um seine Weltsicht niederzuschreiben – und sei damit nach und nach bekannt geworden. „Ich war schon immer jemand, der Humor benutzt hat, um sich in den Mittelpunkt zu stellen” sagt Hotz. „Aber wenn man die Absicht hat, mit Twitter berühmt zu werden, dann wird man es nicht. Das alles ist kompletter Zufall.“</p>
<p>Gleichzeitig sei er sich absolut im Klaren darüber, dass sein derzeitiger Erfolg nicht für immer so weitergehen werde. „Ich kann nicht für immer eine Seite mit lustigen Fotos oder Videos führen”, sagt Hotz. Er hoffe, dass er künftig Bücher schreiben und Dinge schaffen könne, auf die er auch in zehn Jahren noch stolz sein. Mit seinen Sprüchen und Bildern, glaubt er selbst, hat er den Zenith vermutlich schon überschritten. „Aber die große Zeit des El Hotzo”, sagt El Hotzo, “ist vorbei.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31537918" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9fd56d47-d73b-450d-8bf2-7d4603f9b2b5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9fd56d47-d73b-450d-8bf2-7d4603f9b2b5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wovon lebst du eigentlich, El Hotzo?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:32:37</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Für mich ist das unglaublich neu, dass ich von diesem Unsinn leben kann”, sagt Sebastian Hotz alias El Hotzo, der mit witzigen Bildern und Sprüchen auf Twitter und Instagram bekannt geworden ist. „Alle vier, fünf Tage schreibt mir jemand: ‘Hey Sebastian! Du hast mich richtig zum Lachen gebracht!’ – und das ist etwas, was mich unglaublich freut und gut einschlafen lässt.“

Hotz, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass er schon immer beruflich schreiben wollte. Als Jugendlicher habe er von einer Karriere als Lokalreporter beim “Fränkischen Tag” geträumt, sich von Selbstzweifeln aber habe abhalten lassen. Schließlich habe er sich für eine vermeintlich sichere Berufswahl entschieden: ein duales Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich bei einem Unternehmen. 

Als seine Psychotherapeutin ihm im Jahr 2017 empfahl, Tagebuch zu führen, habe er sich stattdessen einen Twitter-Account zugelegt, um seine Weltsicht niederzuschreiben – und sei damit nach und nach bekannt geworden. „Ich war schon immer jemand, der Humor benutzt hat, um sich in den Mittelpunkt zu stellen” sagt Hotz. „Aber wenn man die Absicht hat, mit Twitter berühmt zu werden, dann wird man es nicht. Das alles ist kompletter Zufall.“

Gleichzeitig sei er sich absolut im Klaren darüber, dass sein derzeitiger Erfolg nicht für immer so weitergehen werde. „Ich kann nicht für immer eine Seite mit lustigen Fotos oder Videos führen”, sagt Hotz. Er hoffe, dass er künftig Bücher schreiben und Dinge schaffen könne, auf die er auch in zehn Jahren noch stolz sein. Mit seinen Sprüchen und Bildern, glaubt er selbst, hat er den Zenith vermutlich schon überschritten. „Aber die große Zeit des El Hotzo”, sagt El Hotzo, “ist vorbei.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Für mich ist das unglaublich neu, dass ich von diesem Unsinn leben kann”, sagt Sebastian Hotz alias El Hotzo, der mit witzigen Bildern und Sprüchen auf Twitter und Instagram bekannt geworden ist. „Alle vier, fünf Tage schreibt mir jemand: ‘Hey Sebastian! Du hast mich richtig zum Lachen gebracht!’ – und das ist etwas, was mich unglaublich freut und gut einschlafen lässt.“

Hotz, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass er schon immer beruflich schreiben wollte. Als Jugendlicher habe er von einer Karriere als Lokalreporter beim “Fränkischen Tag” geträumt, sich von Selbstzweifeln aber habe abhalten lassen. Schließlich habe er sich für eine vermeintlich sichere Berufswahl entschieden: ein duales Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich bei einem Unternehmen. 

Als seine Psychotherapeutin ihm im Jahr 2017 empfahl, Tagebuch zu führen, habe er sich stattdessen einen Twitter-Account zugelegt, um seine Weltsicht niederzuschreiben – und sei damit nach und nach bekannt geworden. „Ich war schon immer jemand, der Humor benutzt hat, um sich in den Mittelpunkt zu stellen” sagt Hotz. „Aber wenn man die Absicht hat, mit Twitter berühmt zu werden, dann wird man es nicht. Das alles ist kompletter Zufall.“

Gleichzeitig sei er sich absolut im Klaren darüber, dass sein derzeitiger Erfolg nicht für immer so weitergehen werde. „Ich kann nicht für immer eine Seite mit lustigen Fotos oder Videos führen”, sagt Hotz. Er hoffe, dass er künftig Bücher schreiben und Dinge schaffen könne, auf die er auch in zehn Jahren noch stolz sein. Mit seinen Sprüchen und Bildern, glaubt er selbst, hat er den Zenith vermutlich schon überschritten. „Aber die große Zeit des El Hotzo”, sagt El Hotzo, “ist vorbei.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>98</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">76999b2ca5c7014114ba48c8bd09f2b8</guid>
      <title>Wie wird man Pornodarsteller, Dante Dionys?</title>
      <description><![CDATA[„Porno ist Arbeit. Wir machen das ja nicht, weil wir die ganze Zeit geil
sind”, sagt Dante Dionys, der vor allem in Produktionen der europäischen
Porno-Szene zu sehen ist. “Ich bereite mich gerne gut vor und achte auch
sehr auf meine mentale Verfassung. Für einen Dreh brauche ich einen
ziemlichen klaren Kopf, da muss man vorher gut essen, viel trinken und
ausgeschlafen sein.”

Dionys, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass es nie
sein expliziter Berufswunsch gewesen sei, Pornos zu drehen. Er sei dazu
eher zufällig gekommen. Mit einer Ex-Freundin habe er eine Video
aufgenommen, das sie auf einer Amateur-Porno-Seite zum Verkauf angeboten
hätten – und danach seien bald die ersten Produzentinnen auf ihn
zugekommen, ob er nicht in einem professionellen Sexfilm mitspielen
wolle.

Sein Arbeitsalltag sei dabei deutlich weniger sexuell und mondän, als
sich viele das vielleicht vorstellen würden, erzählt Dionys. Er drehe
vielleicht zweimal im Monat, manchmal noch einen kurzen Clip pro Woche,
aber in großen Teilen sei sein Beruf auch nicht anders als bei
Freischaffenden in der Medienbranche. „Ich verbringe relativ viel Zeit
am Schreibtisch, muss Werbung schalten, Promotion auf Social Media
machen, mit Partner und Kunden kommunizieren und meine Webseite
pflegen.” Das sei nicht so unähnlich wie bei anderen Menschen, die im
Home Office zuhause sitzen: „Vielleicht 10, 20 Prozent meiner
Arbeitszeit bin ich am Set.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Porno ist Arbeit. Wir machen das ja nicht, weil wir die ganze Zeit geil sind”, sagt Dante Dionys, der vor allem in Produktionen der europäischen Porno-Szene zu sehen ist. “Ich bereite mich gerne gut vor und achte auch sehr auf meine mentale Verfassung. Für einen Dreh brauche ich einen ziemlichen klaren Kopf, da muss man vorher gut essen, viel trinken und ausgeschlafen sein.”</p>
<p>Dionys, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass es nie sein expliziter Berufswunsch gewesen sei, Pornos zu drehen. Er sei dazu eher zufällig gekommen. Mit einer Ex-Freundin habe er eine Video aufgenommen, das sie auf einer Amateur-Porno-Seite zum Verkauf angeboten hätten – und danach seien bald die ersten Produzentinnen auf ihn zugekommen, ob er nicht in einem professionellen Sexfilm mitspielen wolle.</p>
<p>Sein Arbeitsalltag sei dabei deutlich weniger sexuell und mondän, als sich viele das vielleicht vorstellen würden, erzählt Dionys. Er drehe vielleicht zweimal im Monat, manchmal noch einen kurzen Clip pro Woche, aber in großen Teilen sei sein Beruf auch nicht anders als bei Freischaffenden in der Medienbranche. „Ich verbringe relativ viel Zeit am Schreibtisch, muss Werbung schalten, Promotion auf Social Media machen, mit Partner und Kunden kommunizieren und meine Webseite pflegen.” Das sei nicht so unähnlich wie bei anderen Menschen, die im Home Office zuhause sitzen: „Vielleicht 10, 20 Prozent meiner Arbeitszeit bin ich am Set.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39644114" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2b4cfeea-8cf4-47b5-a1fa-0ab78fc57adb/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2b4cfeea-8cf4-47b5-a1fa-0ab78fc57adb&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Pornodarsteller, Dante Dionys?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Porno ist Arbeit. Wir machen das ja nicht, weil wir die ganze Zeit geil sind”, sagt Dante Dionys, der vor allem in Produktionen der europäischen Porno-Szene zu sehen ist. “Ich bereite mich gerne gut vor und achte auch sehr auf meine mentale Verfassung. Für einen Dreh brauche ich einen ziemlichen klaren Kopf, da muss man vorher gut essen, viel trinken und ausgeschlafen sein.”

Dionys, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass es nie sein expliziter Berufswunsch gewesen sei, Pornos zu drehen. Er sei dazu eher zufällig gekommen. Mit einer Ex-Freundin habe er eine Video aufgenommen, das sie auf einer Amateur-Porno-Seite zum Verkauf angeboten hätten – und danach seien bald die ersten Produzentinnen auf ihn zugekommen, ob er nicht in einem professionellen Sexfilm mitspielen wolle. 

Sein Arbeitsalltag sei dabei deutlich weniger sexuell und mondän, als sich viele das vielleicht vorstellen würden, erzählt Dionys. Er drehe vielleicht zweimal im Monat, manchmal noch einen kurzen Clip pro Woche, aber in großen Teilen sei sein Beruf auch nicht anders als bei Freischaffenden in der Medienbranche. „Ich verbringe relativ viel Zeit am Schreibtisch, muss Werbung schalten, Promotion auf Social Media machen, mit Partner und Kunden kommunizieren und meine Webseite pflegen.” Das sei nicht so unähnlich wie bei anderen Menschen, die im Home Office zuhause sitzen: „Vielleicht 10, 20 Prozent meiner Arbeitszeit bin ich am Set.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Porno ist Arbeit. Wir machen das ja nicht, weil wir die ganze Zeit geil sind”, sagt Dante Dionys, der vor allem in Produktionen der europäischen Porno-Szene zu sehen ist. “Ich bereite mich gerne gut vor und achte auch sehr auf meine mentale Verfassung. Für einen Dreh brauche ich einen ziemlichen klaren Kopf, da muss man vorher gut essen, viel trinken und ausgeschlafen sein.”

Dionys, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass es nie sein expliziter Berufswunsch gewesen sei, Pornos zu drehen. Er sei dazu eher zufällig gekommen. Mit einer Ex-Freundin habe er eine Video aufgenommen, das sie auf einer Amateur-Porno-Seite zum Verkauf angeboten hätten – und danach seien bald die ersten Produzentinnen auf ihn zugekommen, ob er nicht in einem professionellen Sexfilm mitspielen wolle. 

Sein Arbeitsalltag sei dabei deutlich weniger sexuell und mondän, als sich viele das vielleicht vorstellen würden, erzählt Dionys. Er drehe vielleicht zweimal im Monat, manchmal noch einen kurzen Clip pro Woche, aber in großen Teilen sei sein Beruf auch nicht anders als bei Freischaffenden in der Medienbranche. „Ich verbringe relativ viel Zeit am Schreibtisch, muss Werbung schalten, Promotion auf Social Media machen, mit Partner und Kunden kommunizieren und meine Webseite pflegen.” Das sei nicht so unähnlich wie bei anderen Menschen, die im Home Office zuhause sitzen: „Vielleicht 10, 20 Prozent meiner Arbeitszeit bin ich am Set.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>97</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4951863648756c700a9bb663be0a773e</guid>
      <title>Wie wird man mit 34 Jahren Aufsichtsrätin, Fränzi Kühne?</title>
      <description><![CDATA[„Ich hatte keine Ahnung, was man in einem Aufsichtsrat macht“, sagt die
Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Autorin Fränzi Kühne im ZEIT
ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. „Aus Scheu habe ich aber auch
nicht nachgefragt, sondern habe gesagt, ich bräuchte Bedenkzeit – und
habe erst einmal gegoogelt.“

Kühne, 38, gründete 2008 mit zwei Freunden die Digitalagentur TLGG.
Sieben Jahre später verkaufte sie die Firma an einen großen
US-amerikanischen Konzern. Heute sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet
AG und der Württembergischen Versicherung und weiß natürlich, wie sie
erzählt, was man dort so macht: “Wie der Name sagt: eine Mischung aus
‘Aufsicht’ und ‘Rat’."

In ihrem eben erschienenen Buch “Was Männer nie gefragt werden. Ich
frage trotzdem mal” stellt Kühne beruflich erfolgreichen Männern
klischeehafte Fragen, die sonst vor allem Frauen gestellt werden – etwa,
wie sie Familie und Karriere vereinbaren oder ob sie für junge Männer
ein Vorbild sein wollen. „Ich dachte: hihi, jetzt stelle ich Männern mal
diese Fragen, das wird lustig”, sagt Kühne. Aber lustig sei es dann
nicht geworden, weil die Männer sehr ernsthaft und klug auf diese Fragen
geantwortet hätten. Vereinbarkeit von Familie und Karriere sei für sie
selbst durchaus ein Thema, sie arbeite gerne und viel, erzählt Kühne:
„Du musst fleißig sein, du musst alles andere um dich herum vergessen,
um erfolgreich zu sein.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Jun 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich hatte keine Ahnung, was man in einem Aufsichtsrat macht“, sagt die Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Autorin Fränzi Kühne im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. „Aus Scheu habe ich aber auch nicht nachgefragt, sondern habe gesagt, ich bräuchte Bedenkzeit – und habe erst einmal gegoogelt.“</p>
<p>Kühne, 38, gründete 2008 mit zwei Freunden die Digitalagentur TLGG. Sieben Jahre später verkaufte sie die Firma an einen großen US-amerikanischen Konzern. Heute sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet AG und der Württembergischen Versicherung und weiß natürlich, wie sie erzählt, was man dort so macht: “Wie der Name sagt: eine Mischung aus ‘Aufsicht’ und ‘Rat’."</p>
<p>In ihrem eben erschienenen Buch “Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal” stellt Kühne beruflich erfolgreichen Männern klischeehafte Fragen, die sonst vor allem Frauen gestellt werden – etwa, wie sie Familie und Karriere vereinbaren oder ob sie für junge Männer ein Vorbild sein wollen. „Ich dachte: hihi, jetzt stelle ich Männern mal diese Fragen, das wird lustig”, sagt Kühne. Aber lustig sei es dann nicht geworden, weil die Männer sehr ernsthaft und klug auf diese Fragen geantwortet hätten. Vereinbarkeit von Familie und Karriere sei für sie selbst durchaus ein Thema, sie arbeite gerne und viel, erzählt Kühne: „Du musst fleißig sein, du musst alles andere um dich herum vergessen, um erfolgreich zu sein.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35127720" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b347e1b3-8102-4ef9-bc87-6c00c6957cfc/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b347e1b3-8102-4ef9-bc87-6c00c6957cfc&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man mit 34 Jahren Aufsichtsrätin, Fränzi Kühne?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:22</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich hatte keine Ahnung, was man in einem Aufsichtsrat macht“, sagt die Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Autorin Fränzi Kühne im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. „Aus Scheu habe ich aber auch nicht nachgefragt, sondern habe gesagt, ich bräuchte Bedenkzeit – und habe erst einmal gegoogelt.“

Kühne, 38, gründete 2008 mit zwei Freunden die Digitalagentur TLGG. Sieben Jahre später verkaufte sie die Firma an einen großen US-amerikanischen Konzern. Heute sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet AG und der Württembergischen Versicherung und weiß natürlich, wie sie erzählt, was man dort so macht: “Wie der Name sagt: eine Mischung aus ‘Aufsicht’ und ‘Rat’.&quot;

In ihrem eben erschienenen Buch “Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal” stellt Kühne beruflich erfolgreichen Männern klischeehafte Fragen, die sonst vor allem Frauen gestellt werden – etwa, wie sie Familie und Karriere vereinbaren oder ob sie für junge Männer ein Vorbild sein wollen. „Ich dachte: hihi, jetzt stelle ich Männern mal diese Fragen, das wird lustig”, sagt Kühne. Aber lustig sei es dann nicht geworden, weil die Männer sehr ernsthaft und klug auf diese Fragen geantwortet hätten. 
Vereinbarkeit von Familie und Karriere sei für sie selbst durchaus ein Thema, sie arbeite gerne und viel, erzählt Kühne: „Du musst fleißig sein, du musst alles andere um dich herum vergessen, um erfolgreich zu sein.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich hatte keine Ahnung, was man in einem Aufsichtsrat macht“, sagt die Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Autorin Fränzi Kühne im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. „Aus Scheu habe ich aber auch nicht nachgefragt, sondern habe gesagt, ich bräuchte Bedenkzeit – und habe erst einmal gegoogelt.“

Kühne, 38, gründete 2008 mit zwei Freunden die Digitalagentur TLGG. Sieben Jahre später verkaufte sie die Firma an einen großen US-amerikanischen Konzern. Heute sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet AG und der Württembergischen Versicherung und weiß natürlich, wie sie erzählt, was man dort so macht: “Wie der Name sagt: eine Mischung aus ‘Aufsicht’ und ‘Rat’.&quot;

In ihrem eben erschienenen Buch “Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal” stellt Kühne beruflich erfolgreichen Männern klischeehafte Fragen, die sonst vor allem Frauen gestellt werden – etwa, wie sie Familie und Karriere vereinbaren oder ob sie für junge Männer ein Vorbild sein wollen. „Ich dachte: hihi, jetzt stelle ich Männern mal diese Fragen, das wird lustig”, sagt Kühne. Aber lustig sei es dann nicht geworden, weil die Männer sehr ernsthaft und klug auf diese Fragen geantwortet hätten. 
Vereinbarkeit von Familie und Karriere sei für sie selbst durchaus ein Thema, sie arbeite gerne und viel, erzählt Kühne: „Du musst fleißig sein, du musst alles andere um dich herum vergessen, um erfolgreich zu sein.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>96</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cfae47cbb6ef875878c8443d83460a1f</guid>
      <title>Jan Delay: „Ich wusste schon als Kind, dass ich richtig Geld verdienen will“</title>
      <description><![CDATA[„Ich wusste schon als Kind immer, dass ich mal Geld verdienen will“,
sagt der Musiker Jan Delay im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die
Arbeit”. “Ich wollte genug Geld haben, dass ich in Urlaub fahren kann
und dass ich Turnschuhe kaufen kann. Und das habe ich geschafft!“

Delay, 45, der bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, wurde in den
Neunzigerjahren als Teil seiner schon zu Schulzeiten gegründeten
Rap-Band Beginner bekannt, durch Lieder wie “Füchse” und “Hammerhart”.
Seit den Zweitausendern veröffentlichte er eine Reihe von Soloalben.
Sein aktuelles Album “Earth, Wind & Feiern” sei eine Hommage an Afrobeat
und Bass-Musik.

„Wenn ich eine Soloplatte mache, ist das meistens das Resultat aus fünf
Jahren Musikhören“, sagt Delay. Er sammle ständig Text- und Musikideen
in Notizbüchern und mit dem Smartphone. Das eigentliche Songschreiben
gehe dann oft schnell: „Manchmal machen wir mit der Band Musik, die mich
so flasht, dass ich am Abend noch den Text runterschreibe.” Er habe das
Glück, dass er den Text zur Musik oft sofort im Kopf habe.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 May 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich wusste schon als Kind immer, dass ich mal Geld verdienen will“, sagt der Musiker Jan Delay im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. “Ich wollte genug Geld haben, dass ich in Urlaub fahren kann und dass ich Turnschuhe kaufen kann. Und das habe ich geschafft!“</p>
<p>Delay, 45, der bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, wurde in den Neunzigerjahren als Teil seiner schon zu Schulzeiten gegründeten Rap-Band Beginner bekannt, durch Lieder wie “Füchse” und “Hammerhart”. Seit den Zweitausendern veröffentlichte er eine Reihe von Soloalben. Sein aktuelles Album “Earth, Wind &amp; Feiern” sei eine Hommage an Afrobeat und Bass-Musik.</p>
<p>„Wenn ich eine Soloplatte mache, ist das meistens das Resultat aus fünf Jahren Musikhören“, sagt Delay. Er sammle ständig Text- und Musikideen in Notizbüchern und mit dem Smartphone. Das eigentliche Songschreiben gehe dann oft schnell: „Manchmal machen wir mit der Band Musik, die mich so flasht, dass ich am Abend noch den Text runterschreibe.” Er habe das Glück, dass er den Text zur Musik oft sofort im Kopf habe.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36312197" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/89e5b8f5-e722-4635-884a-9142447ddaa5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=89e5b8f5-e722-4635-884a-9142447ddaa5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Jan Delay: „Ich wusste schon als Kind, dass ich richtig Geld verdienen will“</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:36</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich wusste schon als Kind immer, dass ich mal Geld verdienen will“, sagt der Musiker Jan Delay im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”.  “Ich wollte genug Geld haben, dass ich in Urlaub fahren kann und dass ich Turnschuhe kaufen kann. Und das habe ich geschafft!“

Delay, 45, der bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, wurde in den Neunzigerjahren als Teil seiner schon zu Schulzeiten gegründeten Rap-Band Beginner bekannt, durch Lieder wie “Füchse” und “Hammerhart”. Seit den Zweitausendern veröffentlichte er eine Reihe von Soloalben. Sein aktuelles Album “Earth, Wind &amp; Feiern” sei eine Hommage an Afrobeat und Bass-Musik.

„Wenn ich eine Soloplatte mache, ist das meistens das Resultat aus fünf Jahren Musikhören“, sagt Delay. Er sammle ständig Text- und Musikideen in Notizbüchern und mit dem Smartphone. Das eigentliche Songschreiben gehe dann oft schnell: „Manchmal machen wir mit der Band Musik, die mich so flasht, dass ich am Abend noch den Text runterschreibe.” Er habe das Glück, dass er den Text zur Musik oft sofort im Kopf habe.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich wusste schon als Kind immer, dass ich mal Geld verdienen will“, sagt der Musiker Jan Delay im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”.  “Ich wollte genug Geld haben, dass ich in Urlaub fahren kann und dass ich Turnschuhe kaufen kann. Und das habe ich geschafft!“

Delay, 45, der bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, wurde in den Neunzigerjahren als Teil seiner schon zu Schulzeiten gegründeten Rap-Band Beginner bekannt, durch Lieder wie “Füchse” und “Hammerhart”. Seit den Zweitausendern veröffentlichte er eine Reihe von Soloalben. Sein aktuelles Album “Earth, Wind &amp; Feiern” sei eine Hommage an Afrobeat und Bass-Musik.

„Wenn ich eine Soloplatte mache, ist das meistens das Resultat aus fünf Jahren Musikhören“, sagt Delay. Er sammle ständig Text- und Musikideen in Notizbüchern und mit dem Smartphone. Das eigentliche Songschreiben gehe dann oft schnell: „Manchmal machen wir mit der Band Musik, die mich so flasht, dass ich am Abend noch den Text runterschreibe.” Er habe das Glück, dass er den Text zur Musik oft sofort im Kopf habe.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>95</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c9b97328fdd135a882a720abe9e8f65c</guid>
      <title>Wie geht’s Ihnen nach einem Jahr Pandemie, Doc Caro?</title>
      <description><![CDATA["Durch die Pandemie häufen sich die Tage, an denen mir mein Beruf zu
viel wird", sagt die Notfallärztin Carola Holzner im ZEIT ONLINE-Podcast
"Frisch an die Arbeit". "Ständig parat sein, sich gedanklich immer damit
zu befassen, das zehrt."

Holzner, 39, arbeitet als leitende Oberärztin in der Notaufnahme des
Universitätsklinikums Essen – und sie erzählt regelmäßig in den sozialen
Netzwerken darüber. Als Doc Caro erklärt sie Facebook, Instagram und
YouTube, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was die Pandemie mit dem
Gesundheitssystem macht. Mittlerweile hat Holzner 207.892 Fans auf
Facebook und 155.000 Follower auf Instagram.

Auch wenn sie das freue, habe es auch anstrengende Seiten, wenn Menschen
viel im Internet über Krankheiten erfahren. "Wenn einer mit dem Handy in
der Hand in die Notaufnahme kommt und mir erklärt, was er hat, sage ich:
mal ganz piano", erzählt Holzner. "Es wäre schön, wenn ich einmal drei
Fragen stellen dürfte und wir dann noch Laborwerte abnehmen – und dann
schauen wir mal, ob Google und ich auf einen Nenner kommen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 May 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Durch die Pandemie häufen sich die Tage, an denen mir mein Beruf zu viel wird", sagt die Notfallärztin Carola Holzner im ZEIT ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Ständig parat sein, sich gedanklich immer damit zu befassen, das zehrt."</p>
<p>Holzner, 39, arbeitet als leitende Oberärztin in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Essen – und sie erzählt regelmäßig in den sozialen Netzwerken darüber. Als Doc Caro erklärt sie Facebook, Instagram und YouTube, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was die Pandemie mit dem Gesundheitssystem macht. Mittlerweile hat Holzner 207.892 Fans auf Facebook und 155.000 Follower auf Instagram.</p>
<p>Auch wenn sie das freue, habe es auch anstrengende Seiten, wenn Menschen viel im Internet über Krankheiten erfahren. "Wenn einer mit dem Handy in der Hand in die Notaufnahme kommt und mir erklärt, was er hat, sage ich: mal ganz piano", erzählt Holzner. "Es wäre schön, wenn ich einmal drei Fragen stellen dürfte und wir dann noch Laborwerte abnehmen – und dann schauen wir mal, ob Google und ich auf einen Nenner kommen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="28408265" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f02e3a8e-4008-44be-bf65-1c0c2949a2c1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f02e3a8e-4008-44be-bf65-1c0c2949a2c1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie geht’s Ihnen nach einem Jahr Pandemie, Doc Caro?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:29:22</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Durch die Pandemie häufen sich die Tage, an denen mir mein Beruf zu viel wird&quot;, sagt die Notfallärztin Carola Holzner im ZEIT ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Ständig parat sein, sich gedanklich immer damit zu befassen, das zehrt.&quot;

Holzner, 39, arbeitet als leitende Oberärztin in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Essen – und sie erzählt regelmäßig in den sozialen Netzwerken darüber. Als Doc Caro erklärt sie Facebook, Instagram und YouTube, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was die Pandemie mit dem Gesundheitssystem macht. Mittlerweile hat Holzner 207.892 Fans auf Facebook und 155.000 Follower auf Instagram.

Auch wenn sie das freue, habe es auch anstrengende Seiten, wenn Menschen viel im Internet über Krankheiten erfahren. &quot;Wenn einer mit dem Handy in der Hand in die Notaufnahme kommt und mir erklärt, was er hat, sage ich: mal ganz piano&quot;, erzählt Holzner. &quot;Es wäre schön, wenn ich einmal drei Fragen stellen dürfte und wir dann noch Laborwerte abnehmen – und dann schauen wir mal, ob Google und ich auf einen Nenner kommen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Durch die Pandemie häufen sich die Tage, an denen mir mein Beruf zu viel wird&quot;, sagt die Notfallärztin Carola Holzner im ZEIT ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Ständig parat sein, sich gedanklich immer damit zu befassen, das zehrt.&quot;

Holzner, 39, arbeitet als leitende Oberärztin in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Essen – und sie erzählt regelmäßig in den sozialen Netzwerken darüber. Als Doc Caro erklärt sie Facebook, Instagram und YouTube, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was die Pandemie mit dem Gesundheitssystem macht. Mittlerweile hat Holzner 207.892 Fans auf Facebook und 155.000 Follower auf Instagram.

Auch wenn sie das freue, habe es auch anstrengende Seiten, wenn Menschen viel im Internet über Krankheiten erfahren. &quot;Wenn einer mit dem Handy in der Hand in die Notaufnahme kommt und mir erklärt, was er hat, sage ich: mal ganz piano&quot;, erzählt Holzner. &quot;Es wäre schön, wenn ich einmal drei Fragen stellen dürfte und wir dann noch Laborwerte abnehmen – und dann schauen wir mal, ob Google und ich auf einen Nenner kommen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>94</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ac9ba43aba2c6c8359aa2cf9f847f39e</guid>
      <title>Wie wird man Hollywood-Star, Sibel Kekilli?</title>
      <description><![CDATA[“Es wird einem als Schauspielerin vorgeworfen, wenn man zu politisch ist
und da pass ich schon auf, was ich preisgebe” sagt die Schauspielerin
und frühere Tatort-Darstellerin Sibel Kekilli. “Aber als Person in der
Öffentlichkeit habe ich auch eine gewisse Verantwortung.” Deshalb
engagiere sie sich beispielsweise seit Jahren für Frauenrechte.

Kekilli, 40, machte zunächst eine Ausbildung als
Verwaltungsfachangestellte im Rathaus Heilbronn, ehe sie mit dem
Fatih-Akin-Film “Gegen die Wand” in Deutschland und als die
Prostituierte Shae in der Fantasy-Serie “Game of Thrones” weltweit
bekannt wurde. Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt
Kekilli, dass sie ihre Rollen nicht nach der Größe der Produktion oder
dem erwartbaren Erfolg aussuche, sondern ihrem Bauchgefühl folge und
schaue, ob der jeweilige Charakter sie berühre. Von verkrampfter
Karriereplanung halte sie nicht viel: „Je verbissener man ist, desto
weniger erreicht man seine Ziele”, sagt sie. „Wer mit mir arbeiten will,
wird mich finden.“

Gleichzeitig, erzählt Kekilli im Podcast, sei sie “furchtbar streng” mit
ihrer Leistung und ihren eigenen Schwächen: „Ich stand schon mit einer
Lebensmittelvergiftung bei einem Nachtdreh, ich will das Filmteam in so
einem Moment einfach nicht im Stich lassen.” Als Perfektionistin sei es
für sie schwer, ihre Arbeit entspannt zu sehen, weil sie immer wieder
Ding sehe, die sie gerne besser gemacht hätte: „Meine eigenen Filme zu
sehen ist für mich Folter.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 04:35:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Es wird einem als Schauspielerin vorgeworfen, wenn man zu politisch ist und da pass ich schon auf, was ich preisgebe” sagt die Schauspielerin und frühere Tatort-Darstellerin Sibel Kekilli. “Aber als Person in der Öffentlichkeit habe ich auch eine gewisse Verantwortung.” Deshalb engagiere sie sich beispielsweise seit Jahren für Frauenrechte.</p>
<p>Kekilli, 40, machte zunächst eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte im Rathaus Heilbronn, ehe sie mit dem Fatih-Akin-Film “Gegen die Wand” in Deutschland und als die Prostituierte Shae in der Fantasy-Serie “Game of Thrones” weltweit bekannt wurde. Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Kekilli, dass sie ihre Rollen nicht nach der Größe der Produktion oder dem erwartbaren Erfolg aussuche, sondern ihrem Bauchgefühl folge und schaue, ob der jeweilige Charakter sie berühre. Von verkrampfter Karriereplanung halte sie nicht viel: „Je verbissener man ist, desto weniger erreicht man seine Ziele”, sagt sie. „Wer mit mir arbeiten will, wird mich finden.“</p>
<p>Gleichzeitig, erzählt Kekilli im Podcast, sei sie “furchtbar streng” mit ihrer Leistung und ihren eigenen Schwächen: „Ich stand schon mit einer Lebensmittelvergiftung bei einem Nachtdreh, ich will das Filmteam in so einem Moment einfach nicht im Stich lassen.” Als Perfektionistin sei es für sie schwer, ihre Arbeit entspannt zu sehen, weil sie immer wieder Ding sehe, die sie gerne besser gemacht hätte: „Meine eigenen Filme zu sehen ist für mich Folter.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38153815" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d0f7c663-e375-4800-8ad5-0163e5c37fc8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d0f7c663-e375-4800-8ad5-0163e5c37fc8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Hollywood-Star, Sibel Kekilli?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>“Es wird einem als Schauspielerin vorgeworfen, wenn man zu politisch ist und da pass ich schon auf, was ich preisgebe” sagt die Schauspielerin und frühere Tatort-Darstellerin Sibel Kekilli. “Aber als Person in der Öffentlichkeit habe ich auch eine gewisse Verantwortung.” Deshalb engagiere sie sich beispielsweise seit Jahren für Frauenrechte.

Kekilli, 40, machte zunächst eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte im Rathaus Heilbronn, ehe sie mit dem Fatih-Akin-Film “Gegen die Wand” in Deutschland und als die Prostituierte Shae in der Fantasy-Serie “Game of Thrones” weltweit bekannt wurde. Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Kekilli, dass sie ihre Rollen nicht nach der Größe der Produktion oder dem erwartbaren Erfolg aussuche, sondern ihrem Bauchgefühl folge und schaue, ob der jeweilige Charakter sie berühre. Von verkrampfter Karriereplanung halte sie nicht viel: „Je verbissener man ist, desto weniger erreicht man seine Ziele”, sagt sie. „Wer mit mir arbeiten will, wird mich finden.“

Gleichzeitig, erzählt Kekilli im Podcast, sei sie “furchtbar streng” mit ihrer Leistung und ihren eigenen Schwächen: „Ich stand schon mit einer Lebensmittelvergiftung bei einem Nachtdreh, ich will das Filmteam in so einem Moment einfach nicht im Stich lassen.” Als Perfektionistin sei es für sie schwer, ihre Arbeit entspannt zu sehen, weil sie immer wieder Ding sehe, die sie gerne besser gemacht hätte: „Meine eigenen Filme zu sehen ist für mich Folter.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>“Es wird einem als Schauspielerin vorgeworfen, wenn man zu politisch ist und da pass ich schon auf, was ich preisgebe” sagt die Schauspielerin und frühere Tatort-Darstellerin Sibel Kekilli. “Aber als Person in der Öffentlichkeit habe ich auch eine gewisse Verantwortung.” Deshalb engagiere sie sich beispielsweise seit Jahren für Frauenrechte.

Kekilli, 40, machte zunächst eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte im Rathaus Heilbronn, ehe sie mit dem Fatih-Akin-Film “Gegen die Wand” in Deutschland und als die Prostituierte Shae in der Fantasy-Serie “Game of Thrones” weltweit bekannt wurde. Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Kekilli, dass sie ihre Rollen nicht nach der Größe der Produktion oder dem erwartbaren Erfolg aussuche, sondern ihrem Bauchgefühl folge und schaue, ob der jeweilige Charakter sie berühre. Von verkrampfter Karriereplanung halte sie nicht viel: „Je verbissener man ist, desto weniger erreicht man seine Ziele”, sagt sie. „Wer mit mir arbeiten will, wird mich finden.“

Gleichzeitig, erzählt Kekilli im Podcast, sei sie “furchtbar streng” mit ihrer Leistung und ihren eigenen Schwächen: „Ich stand schon mit einer Lebensmittelvergiftung bei einem Nachtdreh, ich will das Filmteam in so einem Moment einfach nicht im Stich lassen.” Als Perfektionistin sei es für sie schwer, ihre Arbeit entspannt zu sehen, weil sie immer wieder Ding sehe, die sie gerne besser gemacht hätte: „Meine eigenen Filme zu sehen ist für mich Folter.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>93</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6e936a1f66407df17304746994535c2e</guid>
      <title>Was muss man über Bitcoin wissen, Prof. Sandner?</title>
      <description><![CDATA[„Bitcoin, Blockchain und Co sind ein sperriges Thema”, sagt Philipp
Sandner, 41, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management
und Leiter des dortigen Blockchain Centers. „Ich habe das mal
ausgerechnet: Man muss 500 Stunden Beschäftigung investieren, um das
Thema Bitcoin wirklich inhaltlich zu durchdringen.” Sandner gründete
nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt
Wirtschaftsinformatik zunächst eine Unternehmensberatung, die auf
Innovationsstrategien spezialisiert war. Seit dem Jahr 2017 lehrt er an
der privaten Hochschule in Frankfurt Bitcoin und Blockchain. Mit
Kryptowährungen habe er sich etwa seit dem Jahr 2013 beschäftigt, als in
den Medien immer mehr darüber berichtet wurde, erzählt er im
ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich fand den Bitcoin damals
technisch brillant – aber mir waren die ökonomischen Auswirkungen
überhaupt gar nicht klar.”

Seit er sich mit Bitcoin befasse, sagt Sandner, habe sich die
Wahrnehmung darüber stark verändert. „Vor fünf Jahren dachte man noch,
es sei eine anonyme Währung für illegale Zwecke”, sagt er. “Heute gehen
die meisten davon aus, dass mit Bitcoin ein digitaler Rohstoff ganz
ähnlich wie Gold erfunden wurde.”

Im Privaten wird Sandner oft darauf angesprochen – jedoch mit den
immergleichen Fragen, wie er erzählt: „Frage Nummer 1 ist immer nach dem
Stromverbrauch und wie problematisch Bitcoin für die Umwelt ist. Frage
Nummer 2 ist, ob das nicht einfach eine Währung für Kriminelle ist.
Frage Nummer 3 ist: Wo steht der Bitcoin Ende des Jahres? Und Frage 4
ist, ob man Kryptowährungen ernst nehmen muss und ob das nicht bald
wieder verschwindet.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Bitcoin, Blockchain und Co sind ein sperriges Thema”, sagt Philipp Sandner, 41, Professor an der Frankfurt School of Finance &amp; Management und Leiter des dortigen Blockchain Centers. „Ich habe das mal ausgerechnet: Man muss 500 Stunden Beschäftigung investieren, um das Thema Bitcoin wirklich inhaltlich zu durchdringen.” Sandner gründete nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik zunächst eine Unternehmensberatung, die auf Innovationsstrategien spezialisiert war. Seit dem Jahr 2017 lehrt er an der privaten Hochschule in Frankfurt Bitcoin und Blockchain. Mit Kryptowährungen habe er sich etwa seit dem Jahr 2013 beschäftigt, als in den Medien immer mehr darüber berichtet wurde, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich fand den Bitcoin damals technisch brillant – aber mir waren die ökonomischen Auswirkungen überhaupt gar nicht klar.”</p>
<p>Seit er sich mit Bitcoin befasse, sagt Sandner, habe sich die Wahrnehmung darüber stark verändert. „Vor fünf Jahren dachte man noch, es sei eine anonyme Währung für illegale Zwecke”, sagt er. “Heute gehen die meisten davon aus, dass mit Bitcoin ein digitaler Rohstoff ganz ähnlich wie Gold erfunden wurde.”</p>
<p>Im Privaten wird Sandner oft darauf angesprochen – jedoch mit den immergleichen Fragen, wie er erzählt: „Frage Nummer 1 ist immer nach dem Stromverbrauch und wie problematisch Bitcoin für die Umwelt ist. Frage Nummer 2 ist, ob das nicht einfach eine Währung für Kriminelle ist. Frage Nummer 3 ist: Wo steht der Bitcoin Ende des Jahres? Und Frage 4 ist, ob man Kryptowährungen ernst nehmen muss und ob das nicht bald wieder verschwindet.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41698674" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b5480dbd-6f7d-4a4a-9e4b-b70cb02b8d0f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b5480dbd-6f7d-4a4a-9e4b-b70cb02b8d0f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was muss man über Bitcoin wissen, Prof. Sandner?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Bitcoin, Blockchain und Co sind ein sperriges Thema”, sagt Philipp Sandner, 41, Professor an der Frankfurt School of Finance &amp; Management und Leiter des dortigen Blockchain Centers. „Ich habe das mal ausgerechnet: Man muss 500 Stunden Beschäftigung investieren, um das Thema Bitcoin wirklich inhaltlich zu durchdringen.”
Sandner gründete nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik zunächst eine Unternehmensberatung, die auf Innovationsstrategien spezialisiert war. Seit dem Jahr 2017 lehrt er an der privaten Hochschule in Frankfurt Bitcoin und Blockchain. Mit Kryptowährungen habe er sich etwa seit dem Jahr 2013 beschäftigt, als in den Medien immer mehr darüber berichtet wurde, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich fand den Bitcoin damals technisch brillant –  aber mir waren die ökonomischen Auswirkungen überhaupt gar nicht klar.”

Seit er sich mit Bitcoin befasse, sagt Sandner, habe sich die Wahrnehmung darüber stark verändert. „Vor fünf Jahren dachte man noch, es sei eine anonyme Währung für illegale Zwecke”, sagt er. “Heute gehen die meisten davon aus, dass mit Bitcoin ein digitaler Rohstoff ganz ähnlich wie Gold erfunden wurde.”

Im Privaten wird Sandner oft darauf angesprochen – jedoch mit den immergleichen Fragen, wie er erzählt: „Frage Nummer 1 ist immer nach dem Stromverbrauch und wie problematisch Bitcoin für die Umwelt ist. Frage Nummer 2 ist, ob das nicht einfach eine Währung für Kriminelle ist. Frage Nummer 3 ist: Wo steht der Bitcoin Ende des Jahres? Und Frage 4 ist, ob man Kryptowährungen ernst nehmen muss und ob das nicht bald wieder verschwindet.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Bitcoin, Blockchain und Co sind ein sperriges Thema”, sagt Philipp Sandner, 41, Professor an der Frankfurt School of Finance &amp; Management und Leiter des dortigen Blockchain Centers. „Ich habe das mal ausgerechnet: Man muss 500 Stunden Beschäftigung investieren, um das Thema Bitcoin wirklich inhaltlich zu durchdringen.”
Sandner gründete nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik zunächst eine Unternehmensberatung, die auf Innovationsstrategien spezialisiert war. Seit dem Jahr 2017 lehrt er an der privaten Hochschule in Frankfurt Bitcoin und Blockchain. Mit Kryptowährungen habe er sich etwa seit dem Jahr 2013 beschäftigt, als in den Medien immer mehr darüber berichtet wurde, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”: „Ich fand den Bitcoin damals technisch brillant –  aber mir waren die ökonomischen Auswirkungen überhaupt gar nicht klar.”

Seit er sich mit Bitcoin befasse, sagt Sandner, habe sich die Wahrnehmung darüber stark verändert. „Vor fünf Jahren dachte man noch, es sei eine anonyme Währung für illegale Zwecke”, sagt er. “Heute gehen die meisten davon aus, dass mit Bitcoin ein digitaler Rohstoff ganz ähnlich wie Gold erfunden wurde.”

Im Privaten wird Sandner oft darauf angesprochen – jedoch mit den immergleichen Fragen, wie er erzählt: „Frage Nummer 1 ist immer nach dem Stromverbrauch und wie problematisch Bitcoin für die Umwelt ist. Frage Nummer 2 ist, ob das nicht einfach eine Währung für Kriminelle ist. Frage Nummer 3 ist: Wo steht der Bitcoin Ende des Jahres? Und Frage 4 ist, ob man Kryptowährungen ernst nehmen muss und ob das nicht bald wieder verschwindet.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>92</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">544996fee8e7c807497c04aaf152841c</guid>
      <title>Wie gewinnt man eine Wahl, Frank Stauss?</title>
      <description><![CDATA[“Die spannendsten Phase des Wahlkampf ist für uns als Berater der
Anfang” sagt Frank Stauss, Wahlkampfberater und Geschäftsführer der
Agentur Richel/Stauss, die gerade zwei Kampagnen für die SPD in
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entwickelt hat. Am Anfang würden
die wichtigen strategischen Fragen entschieden, die später die Grundlage
für die Kampagnen bilden. “Wenn für die Öffentlichkeit der Wahlkampf
beginnt, ist er für uns fast zu Ende”, sagt Stauss im
Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”: “Die Schlussphase des
Wahlkampf ist für uns die Schlimmste, weil man da fast nichts mehr
ändern kann".

Stauss, der zu den bekanntesten Wahlkampfberatern Deutschlands gehört,
macht seit 30 Jahren Kampagnen – meist für die SPD, bei der Stauss auch
Mitglied ist. Allerdings, erzählt er, habe er auch schon für
Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen und der FDP sowie vor einigen
Jahren auch eine ganze Kampagne für die österreichische ÖVP entwickelt.
Zwar habe er gewisse politische Leitlinien, aber grundsätzlich sei er
als Campaigner in erster Linie Dienstleister und eben nicht Politiker,
sagt Stauss: “Wir sind Berater. Wir hängen nicht auf den Plakaten. Meine
Karriere hängt nicht vom Wahlabend ab.”

Die Plakate und Slogans und die Fokussierung auf diesen einen Tag der
Wahrheit, sagt Stauss, habe ihn schon sehr früh begeistert. “Ich wusste
mit 12, dass ich Wahlkämpfe machen will – ich kann versichern, dass ist
ein sehr einsames Hobby für ein Kind” sagt Stauss. Heute habe er in
Wahlkämpfen selten Feierabend, doch er und sein Ehemann hätten sich
daran gewöhnt. “Da gibt es keine Entspannung. Aber es gibt
Atemtechniken, um damit umzugehen.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Mar 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Die spannendsten Phase des Wahlkampf ist für uns als Berater der Anfang” sagt Frank Stauss, Wahlkampfberater und Geschäftsführer der Agentur Richel/Stauss, die gerade zwei Kampagnen für die SPD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entwickelt hat. Am Anfang würden die wichtigen strategischen Fragen entschieden, die später die Grundlage für die Kampagnen bilden. “Wenn für die Öffentlichkeit der Wahlkampf beginnt, ist er für uns fast zu Ende”, sagt Stauss im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”: “Die Schlussphase des Wahlkampf ist für uns die Schlimmste, weil man da fast nichts mehr ändern kann".</p>
<p>Stauss, der zu den bekanntesten Wahlkampfberatern Deutschlands gehört, macht seit 30 Jahren Kampagnen – meist für die SPD, bei der Stauss auch Mitglied ist. Allerdings, erzählt er, habe er auch schon für Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen und der FDP sowie vor einigen Jahren auch eine ganze Kampagne für die österreichische ÖVP entwickelt. Zwar habe er gewisse politische Leitlinien, aber grundsätzlich sei er als Campaigner in erster Linie Dienstleister und eben nicht Politiker, sagt Stauss: “Wir sind Berater. Wir hängen nicht auf den Plakaten. Meine Karriere hängt nicht vom Wahlabend ab.”</p>
<p>Die Plakate und Slogans und die Fokussierung auf diesen einen Tag der Wahrheit, sagt Stauss, habe ihn schon sehr früh begeistert. “Ich wusste mit 12, dass ich Wahlkämpfe machen will – ich kann versichern, dass ist ein sehr einsames Hobby für ein Kind” sagt Stauss. Heute habe er in Wahlkämpfen selten Feierabend, doch er und sein Ehemann hätten sich daran gewöhnt. “Da gibt es keine Entspannung. Aber es gibt Atemtechniken, um damit umzugehen.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45414825" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/87ec3e35-cd62-4c48-9eb8-7edf9d5e67e1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=87ec3e35-cd62-4c48-9eb8-7edf9d5e67e1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gewinnt man eine Wahl, Frank Stauss?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:04</itunes:duration>
      <itunes:summary>“Die spannendsten Phase des Wahlkampf ist für uns als Berater der Anfang” sagt Frank Stauss, Wahlkampfberater und Geschäftsführer der Agentur Richel/Stauss, die gerade zwei Kampagnen für die SPD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entwickelt hat. Am Anfang  würden die wichtigen strategischen Fragen entschieden, die später die Grundlage für die Kampagnen bilden. “Wenn für die Öffentlichkeit der Wahlkampf beginnt, ist er für uns fast zu Ende”, sagt Stauss im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”: “Die Schlussphase des Wahlkampf ist für uns die Schlimmste, weil man da fast nichts mehr ändern kann&quot;.
 
Stauss, der zu den bekanntesten Wahlkampfberatern Deutschlands gehört, macht seit 30 Jahren Kampagnen – meist für die SPD, bei der Stauss auch Mitglied ist. Allerdings, erzählt er, habe er auch schon für Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen und der FDP sowie vor einigen Jahren auch eine ganze Kampagne für die österreichische ÖVP entwickelt. Zwar habe er gewisse politische Leitlinien, aber grundsätzlich sei er als Campaigner in erster Linie Dienstleister und eben nicht Politiker, sagt Stauss: “Wir sind Berater. Wir hängen nicht auf den Plakaten. Meine Karriere hängt nicht vom Wahlabend ab.”

Die Plakate und Slogans und die Fokussierung auf diesen einen Tag der Wahrheit, sagt Stauss, habe ihn schon sehr früh begeistert. “Ich wusste mit 12, dass ich Wahlkämpfe machen will – ich kann versichern, dass ist ein sehr einsames Hobby für ein Kind” sagt Stauss. Heute habe er in Wahlkämpfen selten Feierabend, doch er und sein Ehemann hätten sich daran gewöhnt.  “Da gibt es keine Entspannung. Aber es gibt Atemtechniken, um damit umzugehen.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>“Die spannendsten Phase des Wahlkampf ist für uns als Berater der Anfang” sagt Frank Stauss, Wahlkampfberater und Geschäftsführer der Agentur Richel/Stauss, die gerade zwei Kampagnen für die SPD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entwickelt hat. Am Anfang  würden die wichtigen strategischen Fragen entschieden, die später die Grundlage für die Kampagnen bilden. “Wenn für die Öffentlichkeit der Wahlkampf beginnt, ist er für uns fast zu Ende”, sagt Stauss im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”: “Die Schlussphase des Wahlkampf ist für uns die Schlimmste, weil man da fast nichts mehr ändern kann&quot;.
 
Stauss, der zu den bekanntesten Wahlkampfberatern Deutschlands gehört, macht seit 30 Jahren Kampagnen – meist für die SPD, bei der Stauss auch Mitglied ist. Allerdings, erzählt er, habe er auch schon für Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen und der FDP sowie vor einigen Jahren auch eine ganze Kampagne für die österreichische ÖVP entwickelt. Zwar habe er gewisse politische Leitlinien, aber grundsätzlich sei er als Campaigner in erster Linie Dienstleister und eben nicht Politiker, sagt Stauss: “Wir sind Berater. Wir hängen nicht auf den Plakaten. Meine Karriere hängt nicht vom Wahlabend ab.”

Die Plakate und Slogans und die Fokussierung auf diesen einen Tag der Wahrheit, sagt Stauss, habe ihn schon sehr früh begeistert. “Ich wusste mit 12, dass ich Wahlkämpfe machen will – ich kann versichern, dass ist ein sehr einsames Hobby für ein Kind” sagt Stauss. Heute habe er in Wahlkämpfen selten Feierabend, doch er und sein Ehemann hätten sich daran gewöhnt.  “Da gibt es keine Entspannung. Aber es gibt Atemtechniken, um damit umzugehen.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>91</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c32b000bf1151b585600557a1ba0bfc2</guid>
      <title>Was kann man tun, damit einen die Arbeit nicht kaputt macht, Nele Groeger?</title>
      <description><![CDATA[„Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen ein Klima schaffen, das es
ermöglicht Schwächen anzusprechen,” sagt Nele Groeger in "Frisch an die
Arbeit". Sie ist eine der Gründerinnen von “Shitshow”, einer Berliner
Agentur für psychische Gesundheit, die Organisationen und Unternehmen
berät, wie sie die mentale Gesundheit bei der Arbeit schützen können.

Im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Groeger, dass
nicht nur eine Frage von Freundlichkeit sei: „Es ist gut, dass der
Schutz von psychischer Gesundheit für Unternehmen auch wirtschaftliche
Vorteile bringt”, sagt Groeger. Viele Unternehmen hätten bereits
erkannt, dass Fehlzeiten reduziert und sie selbst als Arbeitgeber
attraktiver werden, wenn sie Programme zum Schutz der psychischen
Gesundheit umsetzen. Auch wenn Groeger sehr froh ist, dass bei ihrer
eigenen Arbeit Rücksicht auf ihre psychische Gesundheit genommen werde,
könne sie sich trotzdem keinen Job vorstellen, bei dem sie mit weniger
Leidenschaft und mehr Distanz bei der Sache sei. „Ich bin Millennial”
sagt Groeger. “Die Idee, mich im Job zu verwirklichen, hat für mich
nichts an Faszination eingebüßt.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Mar 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen ein Klima schaffen, das es ermöglicht Schwächen anzusprechen,” sagt Nele Groeger in "Frisch an die Arbeit". Sie ist eine der Gründerinnen von “Shitshow”, einer Berliner Agentur für psychische Gesundheit, die Organisationen und Unternehmen berät, wie sie die mentale Gesundheit bei der Arbeit schützen können.</p>
<p>Im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Groeger, dass nicht nur eine Frage von Freundlichkeit sei: „Es ist gut, dass der Schutz von psychischer Gesundheit für Unternehmen auch wirtschaftliche Vorteile bringt”, sagt Groeger. Viele Unternehmen hätten bereits erkannt, dass Fehlzeiten reduziert und sie selbst als Arbeitgeber attraktiver werden, wenn sie Programme zum Schutz der psychischen Gesundheit umsetzen. Auch wenn Groeger sehr froh ist, dass bei ihrer eigenen Arbeit Rücksicht auf ihre psychische Gesundheit genommen werde, könne sie sich trotzdem keinen Job vorstellen, bei dem sie mit weniger Leidenschaft und mehr Distanz bei der Sache sei. „Ich bin Millennial” sagt Groeger. “Die Idee, mich im Job zu verwirklichen, hat für mich nichts an Faszination eingebüßt.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36416436" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5f26e96d-4c47-46d8-875c-712a6f2b5e05/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5f26e96d-4c47-46d8-875c-712a6f2b5e05&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was kann man tun, damit einen die Arbeit nicht kaputt macht, Nele Groeger?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:42</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen ein Klima schaffen, das es ermöglicht Schwächen anzusprechen,” sagt Nele Groeger in &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Sie ist eine der Gründerinnen von “Shitshow”, einer Berliner Agentur für psychische Gesundheit, die Organisationen und Unternehmen berät, wie sie die mentale Gesundheit bei der Arbeit schützen können.

Im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Groeger, dass nicht nur eine Frage von Freundlichkeit sei: „Es ist gut, dass der Schutz von psychischer Gesundheit für Unternehmen auch wirtschaftliche Vorteile bringt”, sagt Groeger. Viele Unternehmen hätten bereits erkannt, dass Fehlzeiten reduziert und sie selbst als Arbeitgeber attraktiver werden, wenn sie Programme zum Schutz der psychischen Gesundheit umsetzen.
Auch wenn Groeger sehr froh ist, dass bei ihrer eigenen Arbeit Rücksicht auf ihre psychische Gesundheit genommen werde, könne sie sich trotzdem keinen Job vorstellen, bei dem sie mit weniger Leidenschaft und mehr Distanz bei der Sache sei. „Ich bin Millennial” sagt Groeger. “Die Idee, mich im Job zu verwirklichen, hat für mich nichts an Faszination eingebüßt.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen ein Klima schaffen, das es ermöglicht Schwächen anzusprechen,” sagt Nele Groeger in &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Sie ist eine der Gründerinnen von “Shitshow”, einer Berliner Agentur für psychische Gesundheit, die Organisationen und Unternehmen berät, wie sie die mentale Gesundheit bei der Arbeit schützen können.

Im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Groeger, dass nicht nur eine Frage von Freundlichkeit sei: „Es ist gut, dass der Schutz von psychischer Gesundheit für Unternehmen auch wirtschaftliche Vorteile bringt”, sagt Groeger. Viele Unternehmen hätten bereits erkannt, dass Fehlzeiten reduziert und sie selbst als Arbeitgeber attraktiver werden, wenn sie Programme zum Schutz der psychischen Gesundheit umsetzen.
Auch wenn Groeger sehr froh ist, dass bei ihrer eigenen Arbeit Rücksicht auf ihre psychische Gesundheit genommen werde, könne sie sich trotzdem keinen Job vorstellen, bei dem sie mit weniger Leidenschaft und mehr Distanz bei der Sache sei. „Ich bin Millennial” sagt Groeger. “Die Idee, mich im Job zu verwirklichen, hat für mich nichts an Faszination eingebüßt.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>90</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cdffee348427129d4788cc2894270bbf</guid>
      <title>Wie wird man Vorständin der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta?</title>
      <description><![CDATA[„Ich bin die Herrin der Güterzüge” sagt Sigrid Nikutta, Mitglied des
Vorstands der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo.
„Jede Tonne, die ich auf der Schiene transportiere, spart sofort 80
Prozent an CO2. Ich muss also keinen Purpose-Workshop machen, um den
Sinn meiner Arbeit zu erkennen. Ich sehe den Sinn jeden Tag!”

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Nikutta, die als
Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erstmals
Schlagzeilen machte, dass ihr Berufswunsch früher nichts mit Verkehr und
Schienen zu tun gehabt habe: „Mein Traum war es, Psychologin im
Justizvollzug zu werden”, sagt Nikutta. Dieses Ziel habe sie schon zu
Schulzeiten verfolgt. Allerdings musste sie während ihres ersten
Praktikums im Gefängnis feststellen, wie eine einzelne Psychologin im
Gefängnis an den gesellschaftlichen Missständen ändern kann. „Ich bin
dann in die Wirtschaft gewechselt”, sagt Nikutta. Der Berufwunsch
änderte sich, die Zielstrebigkeit blieb. „Mit Ende 20 wollte ich zu
einem Großunternehmen”, erzählt Nikutta im Podcast. “Und zwar in den
neuen Bundesländern, das war mein strategisches Ziel. So kam ich zur
Bahn – und das hat extrem gut gepasst.” Im Rückblick hätte es sich
ausgezahlt, rastlos zu bleiben, erzählt die Managerin. So sei sie nach
der ersten Station bei der Bahn zur BVG und im Frühjahr des letzten
Jahres auch wieder zurück zur Bahn gekommen. „Solche Entscheidungen
zogen sich durch meinen Berufsweg. Nämlich nicht zu fragen: Was ist der
leichteste nächste Schritt? Sondern: Was bringt mich wirklich weiter?
Was ist die herausforderndste Tätigkeit?”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Mar 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin die Herrin der Güterzüge” sagt Sigrid Nikutta, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo. „Jede Tonne, die ich auf der Schiene transportiere, spart sofort 80 Prozent an CO2. Ich muss also keinen Purpose-Workshop machen, um den Sinn meiner Arbeit zu erkennen. Ich sehe den Sinn jeden Tag!”</p>
<p>Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Nikutta, die als Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erstmals Schlagzeilen machte, dass ihr Berufswunsch früher nichts mit Verkehr und Schienen zu tun gehabt habe: „Mein Traum war es, Psychologin im Justizvollzug zu werden”, sagt Nikutta. Dieses Ziel habe sie schon zu Schulzeiten verfolgt. Allerdings musste sie während ihres ersten Praktikums im Gefängnis feststellen, wie eine einzelne Psychologin im Gefängnis an den gesellschaftlichen Missständen ändern kann. „Ich bin dann in die Wirtschaft gewechselt”, sagt Nikutta. Der Berufwunsch änderte sich, die Zielstrebigkeit blieb. „Mit Ende 20 wollte ich zu einem Großunternehmen”, erzählt Nikutta im Podcast. “Und zwar in den neuen Bundesländern, das war mein strategisches Ziel. So kam ich zur Bahn – und das hat extrem gut gepasst.” Im Rückblick hätte es sich ausgezahlt, rastlos zu bleiben, erzählt die Managerin. So sei sie nach der ersten Station bei der Bahn zur BVG und im Frühjahr des letzten Jahres auch wieder zurück zur Bahn gekommen. „Solche Entscheidungen zogen sich durch meinen Berufsweg. Nämlich nicht zu fragen: Was ist der leichteste nächste Schritt? Sondern: Was bringt mich wirklich weiter? Was ist die herausforderndste Tätigkeit?”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35792008" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0d421597-2703-47dd-a9b1-77876fb2b464/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0d421597-2703-47dd-a9b1-77876fb2b464&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man Vorständin der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich bin die Herrin der Güterzüge” sagt Sigrid Nikutta, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo. „Jede Tonne, die ich auf der Schiene transportiere, spart sofort 80 Prozent an CO2. Ich muss also keinen Purpose-Workshop machen, um den Sinn meiner Arbeit zu erkennen. Ich sehe den Sinn jeden Tag!”

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Nikutta, die als Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erstmals Schlagzeilen machte, dass ihr Berufswunsch früher nichts mit Verkehr und Schienen zu tun gehabt habe: „Mein Traum war es, Psychologin im Justizvollzug zu werden”, sagt Nikutta. Dieses Ziel habe sie schon zu Schulzeiten  verfolgt. Allerdings musste sie während ihres ersten Praktikums im Gefängnis feststellen, wie eine einzelne Psychologin im Gefängnis an den gesellschaftlichen Missständen ändern kann. „Ich bin dann in die Wirtschaft gewechselt”, sagt Nikutta.
Der Berufwunsch änderte sich, die Zielstrebigkeit blieb. „Mit Ende 20 wollte ich zu einem Großunternehmen”, erzählt Nikutta im Podcast. “Und zwar in den neuen Bundesländern, das war mein strategisches Ziel. So kam ich zur Bahn – und das hat extrem gut gepasst.” Im Rückblick hätte es sich ausgezahlt, rastlos zu bleiben, erzählt die Managerin. So sei sie nach der ersten Station bei der Bahn zur BVG und im Frühjahr des letzten Jahres auch wieder zurück zur Bahn gekommen. „Solche Entscheidungen zogen sich durch meinen Berufsweg. Nämlich nicht zu fragen: Was ist der leichteste nächste Schritt? Sondern: Was bringt mich wirklich weiter? Was ist die herausforderndste Tätigkeit?”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich bin die Herrin der Güterzüge” sagt Sigrid Nikutta, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo. „Jede Tonne, die ich auf der Schiene transportiere, spart sofort 80 Prozent an CO2. Ich muss also keinen Purpose-Workshop machen, um den Sinn meiner Arbeit zu erkennen. Ich sehe den Sinn jeden Tag!”

Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Nikutta, die als Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erstmals Schlagzeilen machte, dass ihr Berufswunsch früher nichts mit Verkehr und Schienen zu tun gehabt habe: „Mein Traum war es, Psychologin im Justizvollzug zu werden”, sagt Nikutta. Dieses Ziel habe sie schon zu Schulzeiten  verfolgt. Allerdings musste sie während ihres ersten Praktikums im Gefängnis feststellen, wie eine einzelne Psychologin im Gefängnis an den gesellschaftlichen Missständen ändern kann. „Ich bin dann in die Wirtschaft gewechselt”, sagt Nikutta.
Der Berufwunsch änderte sich, die Zielstrebigkeit blieb. „Mit Ende 20 wollte ich zu einem Großunternehmen”, erzählt Nikutta im Podcast. “Und zwar in den neuen Bundesländern, das war mein strategisches Ziel. So kam ich zur Bahn – und das hat extrem gut gepasst.” Im Rückblick hätte es sich ausgezahlt, rastlos zu bleiben, erzählt die Managerin. So sei sie nach der ersten Station bei der Bahn zur BVG und im Frühjahr des letzten Jahres auch wieder zurück zur Bahn gekommen. „Solche Entscheidungen zogen sich durch meinen Berufsweg. Nämlich nicht zu fragen: Was ist der leichteste nächste Schritt? Sondern: Was bringt mich wirklich weiter? Was ist die herausforderndste Tätigkeit?”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>89</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a42352f2568daaeab8ebcb752a502ed6</guid>
      <title>Wie schreibt man einen Roman, Kirsten Fuchs?</title>
      <description><![CDATA[„Geschrieben habe ich immer” sagt die Schriftstellerin Kirsten Fuchs,
die 1977 in Chemnitz geboren wurde und in Berlin-Hellersdorf aufwuchs.
“Aber dass es mein Beruf sein könnte? Der Gedanke kam relativ spät.” Im
Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Fuchs, wie sie schon
als Vorschulkind ihrem Vater Geschichten diktierte, später malte sie
ihre Geschichten vor allem und hätte sich sogar vorstellen können, als
Illustratorin zu arbeiten. Als Jugendliche besuchte sie dann aber doch
Workshops für kreatives Schreiben: „Ich wollte Germanistik studieren,
aber dafür hat die Note nicht gereicht. Dann habe ich mich für ältere
deutsche Literatur und Sprache eingeschrieben – das ging überhaupt nicht
gut.” Sie brach das Studium ab und begann eine Ausbildung zur
Tischlerin: „Ich wollte das Gegenteil von einem Studium machen. Es
sollte konkret, laut und dreckig sein.”

Um auf ihre Geschichten zu kommen, habe sie ein einfaches Ritual: „Ich
muss mich hinlegen, damit ich schreiben kann. Mich 20 Minuten ein
bisschen löschen, dann ist die Stimmung da!” Daher schreibe sie zunächst
auch immer viel zu viel – zu viel Dialog, zu viel Beschreibungen. Oft
sei der erste Entwurf auch nur ein Herantasten, von dem manchmal nur
eine Idee oder eine Person übrig bleibe. Aber das störe sie nicht. „Ich
bin oft glücklich beim Schreiben” sagt Fuchs. „Das Scheitern beim
Schreiben gehört einfach dazu.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Feb 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Geschrieben habe ich immer” sagt die Schriftstellerin Kirsten Fuchs, die 1977 in Chemnitz geboren wurde und in Berlin-Hellersdorf aufwuchs. “Aber dass es mein Beruf sein könnte? Der Gedanke kam relativ spät.” Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Fuchs, wie sie schon als Vorschulkind ihrem Vater Geschichten diktierte, später malte sie ihre Geschichten vor allem und hätte sich sogar vorstellen können, als Illustratorin zu arbeiten. Als Jugendliche besuchte sie dann aber doch Workshops für kreatives Schreiben: „Ich wollte Germanistik studieren, aber dafür hat die Note nicht gereicht. Dann habe ich mich für ältere deutsche Literatur und Sprache eingeschrieben – das ging überhaupt nicht gut.” Sie brach das Studium ab und begann eine Ausbildung zur Tischlerin: „Ich wollte das Gegenteil von einem Studium machen. Es sollte konkret, laut und dreckig sein.”</p>
<p>Um auf ihre Geschichten zu kommen, habe sie ein einfaches Ritual: „Ich muss mich hinlegen, damit ich schreiben kann. Mich 20 Minuten ein bisschen löschen, dann ist die Stimmung da!” Daher schreibe sie zunächst auch immer viel zu viel – zu viel Dialog, zu viel Beschreibungen. Oft sei der erste Entwurf auch nur ein Herantasten, von dem manchmal nur eine Idee oder eine Person übrig bleibe. Aber das störe sie nicht. „Ich bin oft glücklich beim Schreiben” sagt Fuchs. „Das Scheitern beim Schreiben gehört einfach dazu.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46405749" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/14502eaf-7c3a-4557-b14f-eedbe25eda0b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=14502eaf-7c3a-4557-b14f-eedbe25eda0b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schreibt man einen Roman, Kirsten Fuchs?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:06</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Geschrieben habe ich immer” sagt die Schriftstellerin Kirsten Fuchs, die 1977 in Chemnitz geboren wurde und in Berlin-Hellersdorf aufwuchs. “Aber dass es mein Beruf sein könnte? Der Gedanke kam relativ spät.”
Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Fuchs, wie sie schon als Vorschulkind ihrem Vater Geschichten diktierte, später malte sie ihre Geschichten vor allem und hätte sich sogar vorstellen können, als Illustratorin zu arbeiten. Als Jugendliche besuchte sie dann aber doch Workshops für kreatives Schreiben: „Ich wollte Germanistik studieren, aber dafür hat die Note nicht gereicht. Dann habe ich mich für ältere deutsche Literatur und Sprache eingeschrieben – das ging überhaupt nicht gut.” Sie brach das Studium ab und begann eine Ausbildung zur Tischlerin: „Ich wollte das Gegenteil von einem Studium machen. Es sollte konkret, laut und dreckig sein.”

Um auf ihre Geschichten zu kommen, habe sie ein einfaches Ritual: „Ich muss mich hinlegen, damit ich schreiben kann. Mich 20 Minuten ein bisschen löschen, dann ist die Stimmung da!” Daher schreibe sie zunächst auch immer viel zu viel – zu viel Dialog, zu viel Beschreibungen. Oft sei der erste Entwurf auch nur ein Herantasten, von dem manchmal nur eine Idee oder eine Person übrig bleibe. Aber das störe sie nicht. „Ich bin oft glücklich beim Schreiben” sagt Fuchs. „Das Scheitern beim Schreiben gehört einfach dazu.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Geschrieben habe ich immer” sagt die Schriftstellerin Kirsten Fuchs, die 1977 in Chemnitz geboren wurde und in Berlin-Hellersdorf aufwuchs. “Aber dass es mein Beruf sein könnte? Der Gedanke kam relativ spät.”
Im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit” erzählt Fuchs, wie sie schon als Vorschulkind ihrem Vater Geschichten diktierte, später malte sie ihre Geschichten vor allem und hätte sich sogar vorstellen können, als Illustratorin zu arbeiten. Als Jugendliche besuchte sie dann aber doch Workshops für kreatives Schreiben: „Ich wollte Germanistik studieren, aber dafür hat die Note nicht gereicht. Dann habe ich mich für ältere deutsche Literatur und Sprache eingeschrieben – das ging überhaupt nicht gut.” Sie brach das Studium ab und begann eine Ausbildung zur Tischlerin: „Ich wollte das Gegenteil von einem Studium machen. Es sollte konkret, laut und dreckig sein.”

Um auf ihre Geschichten zu kommen, habe sie ein einfaches Ritual: „Ich muss mich hinlegen, damit ich schreiben kann. Mich 20 Minuten ein bisschen löschen, dann ist die Stimmung da!” Daher schreibe sie zunächst auch immer viel zu viel – zu viel Dialog, zu viel Beschreibungen. Oft sei der erste Entwurf auch nur ein Herantasten, von dem manchmal nur eine Idee oder eine Person übrig bleibe. Aber das störe sie nicht. „Ich bin oft glücklich beim Schreiben” sagt Fuchs. „Das Scheitern beim Schreiben gehört einfach dazu.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>88</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9f84818dbfaa313eac9e732da3dc8ace</guid>
      <title>Kann man mit Instagram die Welt verbessern, Oğuz Yılmaz?</title>
      <description><![CDATA[„Wir waren bei den Kids damals so bekannt wie die Kanzlerin”, sagt Oğuz
Yılmaz, der mit der Commedygruppe Y-Titty einer der ersten Youtube-Stars
in Deutschland war und auch bei Harald Schmidt und Stefan Raab auf der
Couch saß. „Damals war ich der Eine von Y-Titty – heute fällt vielen
erst auf, wenn ich meine Geschichte erzähle: Ach, du bist von denen!”

Heute managt Yılmaz Influencerinnen wie DariaDaria und Mirella, die
Youtuber von Vegan ist ungesund und die Autorin und Journalistin Alice
Hasters. „Es geht um Verträge verhandeln, Werbedeals besprechen und
strategisch gucken, mit wem man arbeitet”, erklärt Yılmaz im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sein Mitgründer Felix Hummel
und er hätten sich vorgenommen, all die Dinge besser zu machen, die
Yılmaz in seiner Zeit als Youtuber unangenehm fand. Sie wollen mit ihren
Kundinnen und Kunden Verträge aufsetzen, die transparent machen, wer
wieviel verdient und welche Provisionen vermittelt werden. Und sie
wollen nur Deals mit Firmen machen, die Umwelt- und Naturschutz ernst
nehmen und Diskriminierung aufgrund von Gender, sexueller Orietierung
und Hautfarbe ablehnen.

“Aber es geht für uns nicht nur bei den Brands um Nachhaltigkeit.
Sondern auch darum, dass wir den Karriereaufbau nachhaltig planen.” Der
wichtigste Tipp sei aber ohnehin: „Nicht zu allem Ja sagen. Die Angebote
kommen wieder.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Feb 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir waren bei den Kids damals so bekannt wie die Kanzlerin”, sagt Oğuz Yılmaz, der mit der Commedygruppe Y-Titty einer der ersten Youtube-Stars in Deutschland war und auch bei Harald Schmidt und Stefan Raab auf der Couch saß. „Damals war ich der Eine von Y-Titty – heute fällt vielen erst auf, wenn ich meine Geschichte erzähle: Ach, du bist von denen!”</p>
<p>Heute managt Yılmaz Influencerinnen wie DariaDaria und Mirella, die Youtuber von Vegan ist ungesund und die Autorin und Journalistin Alice Hasters. „Es geht um Verträge verhandeln, Werbedeals besprechen und strategisch gucken, mit wem man arbeitet”, erklärt Yılmaz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sein Mitgründer Felix Hummel und er hätten sich vorgenommen, all die Dinge besser zu machen, die Yılmaz in seiner Zeit als Youtuber unangenehm fand. Sie wollen mit ihren Kundinnen und Kunden Verträge aufsetzen, die transparent machen, wer wieviel verdient und welche Provisionen vermittelt werden. Und sie wollen nur Deals mit Firmen machen, die Umwelt- und Naturschutz ernst nehmen und Diskriminierung aufgrund von Gender, sexueller Orietierung und Hautfarbe ablehnen.</p>
<p>“Aber es geht für uns nicht nur bei den Brands um Nachhaltigkeit. Sondern auch darum, dass wir den Karriereaufbau nachhaltig planen.” Der wichtigste Tipp sei aber ohnehin: „Nicht zu allem Ja sagen. Die Angebote kommen wieder.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39716624" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5889783c-65f5-4731-bf0c-0024ee9e0c19/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5889783c-65f5-4731-bf0c-0024ee9e0c19&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Kann man mit Instagram die Welt verbessern, Oğuz Yılmaz?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Wir waren bei den Kids damals so bekannt wie die Kanzlerin”, sagt Oğuz Yılmaz, der mit der Commedygruppe Y-Titty einer der ersten Youtube-Stars in Deutschland war und auch bei Harald Schmidt und Stefan Raab auf der Couch saß. „Damals war ich der Eine von Y-Titty – heute fällt vielen erst auf, wenn ich meine Geschichte erzähle: Ach, du bist von denen!”

Heute managt Yılmaz Influencerinnen wie DariaDaria und Mirella, die Youtuber von Vegan ist ungesund und die Autorin und Journalistin Alice Hasters. „Es geht um Verträge verhandeln, Werbedeals besprechen und strategisch gucken, mit wem man arbeitet”, erklärt Yılmaz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sein Mitgründer Felix Hummel und er hätten sich vorgenommen, all die Dinge besser zu machen, die Yılmaz in seiner Zeit als Youtuber unangenehm fand. Sie wollen mit ihren Kundinnen und Kunden Verträge aufsetzen, die transparent machen, wer wieviel verdient und welche Provisionen vermittelt werden. Und sie wollen nur Deals mit Firmen machen, die Umwelt- und Naturschutz ernst nehmen und Diskriminierung aufgrund von Gender, sexueller Orietierung und Hautfarbe ablehnen.

“Aber es geht für uns nicht nur bei den Brands um Nachhaltigkeit. Sondern auch darum, dass wir den Karriereaufbau nachhaltig planen.” Der wichtigste Tipp sei aber ohnehin: „Nicht zu allem Ja sagen. Die Angebote kommen wieder.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Wir waren bei den Kids damals so bekannt wie die Kanzlerin”, sagt Oğuz Yılmaz, der mit der Commedygruppe Y-Titty einer der ersten Youtube-Stars in Deutschland war und auch bei Harald Schmidt und Stefan Raab auf der Couch saß. „Damals war ich der Eine von Y-Titty – heute fällt vielen erst auf, wenn ich meine Geschichte erzähle: Ach, du bist von denen!”

Heute managt Yılmaz Influencerinnen wie DariaDaria und Mirella, die Youtuber von Vegan ist ungesund und die Autorin und Journalistin Alice Hasters. „Es geht um Verträge verhandeln, Werbedeals besprechen und strategisch gucken, mit wem man arbeitet”, erklärt Yılmaz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sein Mitgründer Felix Hummel und er hätten sich vorgenommen, all die Dinge besser zu machen, die Yılmaz in seiner Zeit als Youtuber unangenehm fand. Sie wollen mit ihren Kundinnen und Kunden Verträge aufsetzen, die transparent machen, wer wieviel verdient und welche Provisionen vermittelt werden. Und sie wollen nur Deals mit Firmen machen, die Umwelt- und Naturschutz ernst nehmen und Diskriminierung aufgrund von Gender, sexueller Orietierung und Hautfarbe ablehnen.

“Aber es geht für uns nicht nur bei den Brands um Nachhaltigkeit. Sondern auch darum, dass wir den Karriereaufbau nachhaltig planen.” Der wichtigste Tipp sei aber ohnehin: „Nicht zu allem Ja sagen. Die Angebote kommen wieder.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>87</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6b42faa728a7fd792b2d800fb5bc0389</guid>
      <title>Wie plant man die Stadt der Zukunft, Frau Polinna?</title>
      <description><![CDATA[„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die
Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner
Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die
Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die
Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.” Die promovierte
Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten
Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort
beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte,
erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der
Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt,
wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie
komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit
den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso
berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse,
erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen
zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt
und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon
und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und
Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das
manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir
produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” Als besonders motivierend
erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und
Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum
Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und
Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt
hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich
Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten
ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der
Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die
Stadtplanerin.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.”
Die promovierte Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt, wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse, erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” 
Als besonders motivierend erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die Stadtplanerin.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37286345" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cd1c348b-006b-4da7-9d88-7e99eb08ac7a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cd1c348b-006b-4da7-9d88-7e99eb08ac7a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie plant man die Stadt der Zukunft, Frau Polinna?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:36</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.”
Die promovierte Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt, wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse, erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” 
Als besonders motivierend erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die Stadtplanerin.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.”
Die promovierte Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt, wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse, erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” 
Als besonders motivierend erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die Stadtplanerin.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>86</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">607f69e3f04b2f333c1c73b887444fce</guid>
      <title>Wie baut man medizinisches Cannabis an, Herr von der Groeben?</title>
      <description><![CDATA[„Wir werden das erste deutsche Unternehmen sein, das Cannabis anbaut”,
sagt der Jurist und Start-up-Gründer Constantin von der Groeben über
seine junge Firma Demecan, deren Name ausgeschrieben Deutsches
Medizinal-Cannabis lautet. „Ende November haben wir die
Betäubungsmittelumgangserlaubis bekommen und 2021 geht es los mit dem
kommerziellen Anbau.”

Von der Groeben, der Jura studiert hat und erst in großen Kanzleien in
Deutschland und den USA und dann im Bundeswirtschaftsministerium
arbeitete, hat 2017 gemeinsam mit dem Arzt Adrian Fischer und dem
Ökonomen Cornelius Maurer Demecan gegründet. Gemeinsam entwickelten sie
ein Konzept, um in Deutschland legal Cannabis unter Laborbedingungen
anzubauen und als Medikament in die Apotheken zu bringen. „Zunächst
dachte ich schon: Aha, das klingt ja verrückt”, gibt von der Groeben im
Podcast zu. Doch dann habe er gesehen, dass es in einem so sensiblen
Markt wie dem mit Cannabis auf die rechtliche Absicherung ankommt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Jan 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir werden das erste deutsche Unternehmen sein, das Cannabis anbaut”, sagt der Jurist und Start-up-Gründer Constantin von der Groeben über seine junge Firma Demecan, deren Name ausgeschrieben Deutsches Medizinal-Cannabis lautet. „Ende November haben wir die Betäubungsmittelumgangserlaubis bekommen und 2021 geht es los mit dem kommerziellen Anbau.”</p>
<p>Von der Groeben, der Jura studiert hat und erst in großen Kanzleien in Deutschland und den USA und dann im Bundeswirtschaftsministerium arbeitete, hat 2017 gemeinsam mit dem Arzt Adrian Fischer und dem Ökonomen Cornelius Maurer Demecan gegründet. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, um in Deutschland legal Cannabis unter Laborbedingungen anzubauen und als Medikament in die Apotheken zu bringen. „Zunächst dachte ich schon: Aha, das klingt ja verrückt”, gibt von der Groeben im Podcast zu. Doch dann habe er gesehen, dass es in einem so sensiblen Markt wie dem mit Cannabis auf die rechtliche Absicherung ankommt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36309889" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0a9b52da-07f1-44f1-9d28-fedc54034b60/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0a9b52da-07f1-44f1-9d28-fedc54034b60&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie baut man medizinisches Cannabis an, Herr von der Groeben?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Wir werden das erste deutsche Unternehmen sein, das Cannabis anbaut”, sagt der Jurist und Start-up-Gründer Constantin von der Groeben über seine junge Firma Demecan, deren Name ausgeschrieben Deutsches Medizinal-Cannabis lautet. „Ende November haben wir die Betäubungsmittelumgangserlaubis bekommen und 2021 geht es los mit dem kommerziellen Anbau.”

Von der Groeben, der Jura studiert hat und erst in großen Kanzleien in Deutschland und den USA und dann im Bundeswirtschaftsministerium arbeitete, hat 2017 gemeinsam mit dem Arzt Adrian Fischer und dem Ökonomen Cornelius Maurer Demecan gegründet. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, um in Deutschland legal Cannabis unter Laborbedingungen anzubauen und als Medikament in die Apotheken zu bringen.
„Zunächst dachte ich schon: Aha, das klingt ja verrückt”, gibt von der Groeben im Podcast zu. Doch dann habe er gesehen, dass es in einem so sensiblen Markt wie dem mit Cannabis auf die rechtliche Absicherung ankommt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Wir werden das erste deutsche Unternehmen sein, das Cannabis anbaut”, sagt der Jurist und Start-up-Gründer Constantin von der Groeben über seine junge Firma Demecan, deren Name ausgeschrieben Deutsches Medizinal-Cannabis lautet. „Ende November haben wir die Betäubungsmittelumgangserlaubis bekommen und 2021 geht es los mit dem kommerziellen Anbau.”

Von der Groeben, der Jura studiert hat und erst in großen Kanzleien in Deutschland und den USA und dann im Bundeswirtschaftsministerium arbeitete, hat 2017 gemeinsam mit dem Arzt Adrian Fischer und dem Ökonomen Cornelius Maurer Demecan gegründet. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, um in Deutschland legal Cannabis unter Laborbedingungen anzubauen und als Medikament in die Apotheken zu bringen.
„Zunächst dachte ich schon: Aha, das klingt ja verrückt”, gibt von der Groeben im Podcast zu. Doch dann habe er gesehen, dass es in einem so sensiblen Markt wie dem mit Cannabis auf die rechtliche Absicherung ankommt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>85</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4f1099e0b08af37a29cbb09e694eb004</guid>
      <title>Warum stresst uns Weihnachten so, Eva-Maria Seibel?</title>
      <description><![CDATA["Ende November, Anfang Dezember gibt es häufig einen Ansturm auf
psychotherapeutische Praxen", sagt Eva-Maria Seibel. Sie arbeitet als
Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin und Familientherapeutin in
Berlin. Dass sich jetzt mehr Menschen bei Therapeuten melden, hätte
sicher auch mit dem Winter zu tun, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast
Frisch an die Arbeit. Die Dunkelheit und der anstehende Rückblick auf
das Jahr wirkten zudem belastend. Die Pandemie verstärke dieses
Jahresendgefühl noch.

Seibel, 42, stammt aus dem Pfälzerwald und lebt seit 2005 in Berlin. Ehe
sie sich als Therapeutin selbstständig machte, arbeitete sie als
Psychologin in der Marktforschung und in der Werbestrategie. "In das
Bild der schrulligen Therapeutin will ich reinwachsen", sagt sie im
Podcast. In ihrer Praxis seien Familientreffen wie an Weihnachten zum
Jahresende ein Thema. Die Beziehung zu den Eltern sei immer eine
besondere und manchmal eben auch besonders anstrengend: "Man fährt zur
Familie und zwei Tage lang ist es schön – dann kippt man in alte
Muster", erklärt Seibel. Man fühle sich wieder als Kind oder
rebellischer Teenager und auch die Eltern verhielten sich
dementsprechend: "Das sind ganz übliche Abgrenzungsprobleme, die an
Weihnachten, aber auch zu anderen Familienanlässen auftreten."

Es seien viele junge Menschen, die sich bei ihr meldeten. "Sie sind
Anfang 20 und wollen sich schon in jungem Alter mit sich selbst
auseinandersetzen", sagt Seibel. Ältere Menschen würden seltener ihre
Hilfe in Anspruch nehmen: "Sie haben ganz andere Durchhaltestrategien,
gerade die, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit sozialisiert wurden."
Gefühle runterzuschlucken und wegzudrücken seien Überlebensstrategien.
Doch die könnten mit zunehmendem Alter auch stören.

Für sie als systemische Therapeutin sei wichtig, dass die Menschen, mit
denen sie arbeitet, keine Patienten sind – sondern Klienten. Der Mensch
werde nicht als krank angesehen. Die Symptome seien Ausdruck eines
Problems im System. "Wir schauen: Welche Funktion haben Symptome und
Konflikte im System?", sagt Seibel.

Wenn man zum Beispiel Sorgen wegen Weihnachten habe, müsse man das
gesamte Wertesystem der Familie betrachten: "Was wird in der Familie
etwa zum Thema Familienzusammenhalt propagiert, was zum Thema Harmonie?
Und wie will man sich davon abgrenzen, sanft oder klar?"

Dann müsse man betrachten, was die betreffende Person erreichen will und
welche Muster sie abhalten. "Oft hilft, wenn man sich fragt: Was müsste
passieren, dass es an Weihnachten so richtig fetzt?", sagt Seibel. Um
danach herauszufinden: "Wie kann man dieses Muster unterbrechen und was
anderes ausprobieren?"

Wichtig sei ihr dabei, dass die Klientinnen und Klienten
eigenverantwortlich bleiben. "Ich habe ein sehr großes Vertrauen in die
Personen und deren Ressourcen", sagt Seibel. "Ganz viel Lösungspotenzial
steckt in den Menschen drin. Man muss das manchmal nur ein bisschen
reaktivieren."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Dec 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ende November, Anfang Dezember gibt es häufig einen Ansturm auf psychotherapeutische Praxen", sagt Eva-Maria Seibel. Sie arbeitet als Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin und Familientherapeutin in Berlin. Dass sich jetzt mehr Menschen bei Therapeuten melden, hätte sicher auch mit dem Winter zu tun, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die Dunkelheit und der anstehende Rückblick auf das Jahr wirkten zudem belastend. Die Pandemie verstärke dieses Jahresendgefühl noch.</p>
<p>Seibel, 42, stammt aus dem Pfälzerwald und lebt seit 2005 in Berlin. Ehe sie sich als Therapeutin selbstständig machte, arbeitete sie als Psychologin in der Marktforschung und in der Werbestrategie. "In das Bild der schrulligen Therapeutin will ich reinwachsen", sagt sie im Podcast. In ihrer Praxis seien Familientreffen wie an Weihnachten zum Jahresende ein Thema. Die Beziehung zu den Eltern sei immer eine besondere und manchmal eben auch besonders anstrengend: "Man fährt zur Familie und zwei Tage lang ist es schön – dann kippt man in alte Muster", erklärt Seibel. Man fühle sich wieder als Kind oder rebellischer Teenager und auch die Eltern verhielten sich dementsprechend: "Das sind ganz übliche Abgrenzungsprobleme, die an Weihnachten, aber auch zu anderen Familienanlässen auftreten."</p>
<p>Es seien viele junge Menschen, die sich bei ihr meldeten. "Sie sind Anfang 20 und wollen sich schon in jungem Alter mit sich selbst auseinandersetzen", sagt Seibel. Ältere Menschen würden seltener ihre Hilfe in Anspruch nehmen: "Sie haben ganz andere Durchhaltestrategien, gerade die, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit sozialisiert wurden." Gefühle runterzuschlucken und wegzudrücken seien Überlebensstrategien. Doch die könnten mit zunehmendem Alter auch stören.</p>
<p>Für sie als systemische Therapeutin sei wichtig, dass die Menschen, mit denen sie arbeitet, keine Patienten sind – sondern Klienten. Der Mensch werde nicht als krank angesehen. Die Symptome seien Ausdruck eines Problems im System. "Wir schauen: Welche Funktion haben Symptome und Konflikte im System?", sagt Seibel.</p>
<p>Wenn man zum Beispiel Sorgen wegen Weihnachten habe, müsse man das gesamte Wertesystem der Familie betrachten: "Was wird in der Familie etwa zum Thema Familienzusammenhalt propagiert, was zum Thema Harmonie? Und wie will man sich davon abgrenzen, sanft oder klar?"</p>
<p>Dann müsse man betrachten, was die betreffende Person erreichen will und welche Muster sie abhalten. "Oft hilft, wenn man sich fragt: Was müsste passieren, dass es an Weihnachten so richtig fetzt?", sagt Seibel. Um danach herauszufinden: "Wie kann man dieses Muster unterbrechen und was anderes ausprobieren?"</p>
<p>Wichtig sei ihr dabei, dass die Klientinnen und Klienten eigenverantwortlich bleiben. "Ich habe ein sehr großes Vertrauen in die Personen und deren Ressourcen", sagt Seibel. "Ganz viel Lösungspotenzial steckt in den Menschen drin. Man muss das manchmal nur ein bisschen reaktivieren."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34313327" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e13f1f47-f727-4e65-b338-9d9fd84414b8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e13f1f47-f727-4e65-b338-9d9fd84414b8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum stresst uns Weihnachten so, Eva-Maria Seibel?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:30</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ende November, Anfang Dezember gibt es häufig einen Ansturm auf psychotherapeutische Praxen&quot;, sagt Eva-Maria Seibel. Sie arbeitet als Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin und Familientherapeutin in Berlin. Dass sich jetzt mehr Menschen bei Therapeuten melden, hätte sicher auch mit dem Winter zu tun, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die Dunkelheit und der anstehende Rückblick auf das Jahr wirkten zudem belastend. Die Pandemie verstärke dieses Jahresendgefühl noch.

Seibel, 42, stammt aus dem Pfälzerwald und lebt seit 2005 in Berlin. Ehe sie sich als Therapeutin selbstständig machte, arbeitete sie als Psychologin in der Marktforschung und in der Werbestrategie. &quot;In das Bild der schrulligen Therapeutin will ich reinwachsen&quot;, sagt sie im Podcast. In ihrer Praxis seien Familientreffen wie an Weihnachten zum Jahresende ein Thema. Die Beziehung zu den Eltern sei immer eine besondere und manchmal eben auch besonders anstrengend: &quot;Man fährt zur Familie und zwei Tage lang ist es schön – dann kippt man in alte Muster&quot;, erklärt Seibel. Man fühle sich wieder als Kind oder rebellischer Teenager und auch die Eltern verhielten sich dementsprechend: &quot;Das sind ganz übliche Abgrenzungsprobleme, die an Weihnachten, aber auch zu anderen Familienanlässen auftreten.&quot;

Es seien viele junge Menschen, die sich bei ihr meldeten. &quot;Sie sind Anfang 20 und wollen sich schon in jungem Alter mit sich selbst auseinandersetzen&quot;, sagt Seibel. Ältere Menschen würden seltener ihre Hilfe in Anspruch nehmen: &quot;Sie haben ganz andere Durchhaltestrategien, gerade die, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit sozialisiert wurden.&quot; Gefühle runterzuschlucken und wegzudrücken seien Überlebensstrategien. Doch die könnten mit zunehmendem Alter auch stören.

Für sie als systemische Therapeutin sei wichtig, dass die Menschen, mit denen sie arbeitet, keine Patienten sind – sondern Klienten. Der Mensch werde nicht als krank angesehen. Die Symptome seien Ausdruck eines Problems im System. &quot;Wir schauen: Welche Funktion haben Symptome und Konflikte im System?&quot;, sagt Seibel.

Wenn man zum Beispiel Sorgen wegen Weihnachten habe, müsse man das gesamte Wertesystem der Familie betrachten: &quot;Was wird in der Familie etwa zum Thema Familienzusammenhalt propagiert, was zum Thema Harmonie? Und wie will man sich davon abgrenzen, sanft oder klar?&quot;

Dann müsse man betrachten, was die betreffende Person erreichen will und welche Muster sie abhalten. &quot;Oft hilft, wenn man sich fragt: Was müsste passieren, dass es an Weihnachten so richtig fetzt?&quot;, sagt Seibel. Um danach herauszufinden: &quot;Wie kann man dieses Muster unterbrechen und was anderes ausprobieren?&quot;

Wichtig sei ihr dabei, dass die Klientinnen und Klienten eigenverantwortlich bleiben. &quot;Ich habe ein sehr großes Vertrauen in die Personen und deren Ressourcen&quot;, sagt Seibel. &quot;Ganz viel Lösungspotenzial steckt in den Menschen drin. Man muss das manchmal nur ein bisschen reaktivieren.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ende November, Anfang Dezember gibt es häufig einen Ansturm auf psychotherapeutische Praxen&quot;, sagt Eva-Maria Seibel. Sie arbeitet als Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin und Familientherapeutin in Berlin. Dass sich jetzt mehr Menschen bei Therapeuten melden, hätte sicher auch mit dem Winter zu tun, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die Dunkelheit und der anstehende Rückblick auf das Jahr wirkten zudem belastend. Die Pandemie verstärke dieses Jahresendgefühl noch.

Seibel, 42, stammt aus dem Pfälzerwald und lebt seit 2005 in Berlin. Ehe sie sich als Therapeutin selbstständig machte, arbeitete sie als Psychologin in der Marktforschung und in der Werbestrategie. &quot;In das Bild der schrulligen Therapeutin will ich reinwachsen&quot;, sagt sie im Podcast. In ihrer Praxis seien Familientreffen wie an Weihnachten zum Jahresende ein Thema. Die Beziehung zu den Eltern sei immer eine besondere und manchmal eben auch besonders anstrengend: &quot;Man fährt zur Familie und zwei Tage lang ist es schön – dann kippt man in alte Muster&quot;, erklärt Seibel. Man fühle sich wieder als Kind oder rebellischer Teenager und auch die Eltern verhielten sich dementsprechend: &quot;Das sind ganz übliche Abgrenzungsprobleme, die an Weihnachten, aber auch zu anderen Familienanlässen auftreten.&quot;

Es seien viele junge Menschen, die sich bei ihr meldeten. &quot;Sie sind Anfang 20 und wollen sich schon in jungem Alter mit sich selbst auseinandersetzen&quot;, sagt Seibel. Ältere Menschen würden seltener ihre Hilfe in Anspruch nehmen: &quot;Sie haben ganz andere Durchhaltestrategien, gerade die, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit sozialisiert wurden.&quot; Gefühle runterzuschlucken und wegzudrücken seien Überlebensstrategien. Doch die könnten mit zunehmendem Alter auch stören.

Für sie als systemische Therapeutin sei wichtig, dass die Menschen, mit denen sie arbeitet, keine Patienten sind – sondern Klienten. Der Mensch werde nicht als krank angesehen. Die Symptome seien Ausdruck eines Problems im System. &quot;Wir schauen: Welche Funktion haben Symptome und Konflikte im System?&quot;, sagt Seibel.

Wenn man zum Beispiel Sorgen wegen Weihnachten habe, müsse man das gesamte Wertesystem der Familie betrachten: &quot;Was wird in der Familie etwa zum Thema Familienzusammenhalt propagiert, was zum Thema Harmonie? Und wie will man sich davon abgrenzen, sanft oder klar?&quot;

Dann müsse man betrachten, was die betreffende Person erreichen will und welche Muster sie abhalten. &quot;Oft hilft, wenn man sich fragt: Was müsste passieren, dass es an Weihnachten so richtig fetzt?&quot;, sagt Seibel. Um danach herauszufinden: &quot;Wie kann man dieses Muster unterbrechen und was anderes ausprobieren?&quot;

Wichtig sei ihr dabei, dass die Klientinnen und Klienten eigenverantwortlich bleiben. &quot;Ich habe ein sehr großes Vertrauen in die Personen und deren Ressourcen&quot;, sagt Seibel. &quot;Ganz viel Lösungspotenzial steckt in den Menschen drin. Man muss das manchmal nur ein bisschen reaktivieren.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>84</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ce038013286bfa8eaa6cec648db12b11</guid>
      <title>Wie macht man Basteln zum Beruf, Andrea Potocki?</title>
      <description><![CDATA[„Ich habe mich anfangs mit dem Wort „basteln“ schwergetan und mich
lieber als Gestalterin bezeichnet” sagt Andrea Potocki, die mit WLKMNDYS
eines der größten deutschen DIY- und Bastelblogs betreibt. Auf ihrem
Blog, erzählt Potocki, bietet sie Entwürfe und Ideen für das ganze Jahr
an: von Kostümen an Karneval, über Ideen für Kindergeburtstage,
Basteleien zu Ostern, Weihnachten und Halloween, Laternen in Form von
Raumschiffen, Einhörnern und Dackeln und Schultüten. “Wir haben immer
Saison” sagt Potocki im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sie
sagt auch: “Ich habe mir meine eigene Welt gebastelt.”

Da sie aus einer Familie kommt, in der immer gebaut, geschneidert und
auch gebastelt wurde, gründete sie nach der Geburt ihres dritten Kindes
im Jahr 2014 WLKMNDYS, der Name ist die Kurzform von We Like Mondays –
zu Deutsch: Wir mögen Montage. “Ich wollte kreativ arbeiten und
gleichzeitig nicht riesengroß denken müssen.“ Mittlerweile ist ihr Blog
derart erfolgreich, dass Potocki nicht nur Studioräume in
Berlin-Kreuzberg bezogen hat, sondern auch eine Assistentin angestellt,
und ein Netzwerk an freien Mitarbeiterinnen und Autorinnen aufgebaut
hat.

Wie für das ganze Land war 2020 auch für Andrea Potocki ein spezielles
Jahr, erzählt sie. Ihre Bastelsets verkauften sich spürbar besser als
erwartet: “Seit März ging die Kurve in Bezug auf Bastelmaterial steil
nach oben.” Gerade jetzt vor Weihnachten packe sie ganz schön viele
Pakete mit Bastelmaterial statt sich neue Ideen, Entwürfe und
Anleitungen auszudenken. “Jeden Tag schließe ich die Tür zu unserem
Studio auf und bin wahnsinnig glücklich” sagt sie. “Aber es ist auch ein
Geschäft und keine reine Leidenschaft.” Wenn sie Druck verspüre, ziehe
sie sich auch einfach mal zurück oder bastle gegen die Anspannung.
„Basteln ist mein Yoga“ sagt Andrea Potocki.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Dec 2020 05:10:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe mich anfangs mit dem Wort „basteln“ schwergetan und mich lieber als Gestalterin bezeichnet” sagt Andrea Potocki, die mit WLKMNDYS eines der größten deutschen DIY- und Bastelblogs betreibt. Auf ihrem Blog, erzählt Potocki, bietet sie Entwürfe und Ideen für das ganze Jahr an: von Kostümen an Karneval, über Ideen für Kindergeburtstage, Basteleien zu Ostern, Weihnachten und Halloween, Laternen in Form von Raumschiffen, Einhörnern und Dackeln und Schultüten. “Wir haben immer Saison” sagt Potocki im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sie sagt auch: “Ich habe mir meine eigene Welt gebastelt.”</p>
<p>Da sie aus einer Familie kommt, in der immer gebaut, geschneidert und auch gebastelt wurde, gründete sie nach der Geburt ihres dritten Kindes im Jahr 2014 WLKMNDYS, der Name ist die Kurzform von We Like Mondays – zu Deutsch: Wir mögen Montage. “Ich wollte kreativ arbeiten und gleichzeitig nicht riesengroß denken müssen.“ Mittlerweile ist ihr Blog derart erfolgreich, dass Potocki nicht nur Studioräume in Berlin-Kreuzberg bezogen hat, sondern auch eine Assistentin angestellt, und ein Netzwerk an freien Mitarbeiterinnen und Autorinnen aufgebaut hat.</p>
<p>Wie für das ganze Land war 2020 auch für Andrea Potocki ein spezielles Jahr, erzählt sie. Ihre Bastelsets verkauften sich spürbar besser als erwartet: “Seit März ging die Kurve in Bezug auf Bastelmaterial steil nach oben.” Gerade jetzt vor Weihnachten packe sie ganz schön viele Pakete mit Bastelmaterial statt sich neue Ideen, Entwürfe und Anleitungen auszudenken. “Jeden Tag schließe ich die Tür zu unserem Studio auf und bin wahnsinnig glücklich” sagt sie. “Aber es ist auch ein Geschäft und keine reine Leidenschaft.” Wenn sie Druck verspüre, ziehe sie sich auch einfach mal zurück oder bastle gegen die Anspannung. „Basteln ist mein Yoga“ sagt Andrea Potocki.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36454340" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6d04274d-2511-442b-b9d9-8698a6be0d43/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6d04274d-2511-442b-b9d9-8698a6be0d43&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie macht man Basteln zum Beruf, Andrea Potocki?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:07</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich habe mich anfangs mit dem Wort „basteln“ schwergetan und mich lieber als Gestalterin bezeichnet” sagt Andrea Potocki, die mit WLKMNDYS eines der größten deutschen DIY- und Bastelblogs betreibt. Auf ihrem Blog, erzählt Potocki, bietet sie Entwürfe und Ideen für das ganze Jahr an: von Kostümen an Karneval, über Ideen für Kindergeburtstage, Basteleien zu Ostern, Weihnachten und Halloween, Laternen in Form von Raumschiffen, Einhörnern und Dackeln und Schultüten. “Wir haben immer Saison” sagt Potocki im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sie sagt auch: “Ich habe mir meine eigene Welt gebastelt.”

Da sie aus einer Familie kommt, in der immer gebaut, geschneidert und auch gebastelt wurde, gründete sie nach der Geburt ihres dritten Kindes im Jahr 2014 WLKMNDYS, der Name ist die Kurzform von We Like Mondays – zu Deutsch: Wir mögen Montage. “Ich wollte kreativ arbeiten und gleichzeitig nicht riesengroß denken müssen.“ Mittlerweile ist ihr Blog derart erfolgreich, dass Potocki nicht nur Studioräume in Berlin-Kreuzberg bezogen hat, sondern auch eine Assistentin angestellt, und ein Netzwerk an freien Mitarbeiterinnen und Autorinnen aufgebaut hat.

Wie für das ganze Land war 2020 auch für Andrea Potocki ein spezielles Jahr, erzählt sie. Ihre Bastelsets verkauften sich spürbar besser als erwartet: “Seit März ging die Kurve in Bezug auf Bastelmaterial steil nach oben.” Gerade jetzt vor Weihnachten packe sie ganz schön viele Pakete mit Bastelmaterial statt sich neue Ideen, Entwürfe und Anleitungen auszudenken. “Jeden Tag schließe ich die Tür zu unserem Studio auf und bin wahnsinnig glücklich” sagt sie. “Aber es ist auch ein Geschäft und keine reine Leidenschaft.” Wenn sie Druck verspüre, ziehe sie sich auch einfach mal zurück oder bastle gegen die Anspannung. „Basteln ist mein Yoga“ sagt Andrea Potocki.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich habe mich anfangs mit dem Wort „basteln“ schwergetan und mich lieber als Gestalterin bezeichnet” sagt Andrea Potocki, die mit WLKMNDYS eines der größten deutschen DIY- und Bastelblogs betreibt. Auf ihrem Blog, erzählt Potocki, bietet sie Entwürfe und Ideen für das ganze Jahr an: von Kostümen an Karneval, über Ideen für Kindergeburtstage, Basteleien zu Ostern, Weihnachten und Halloween, Laternen in Form von Raumschiffen, Einhörnern und Dackeln und Schultüten. “Wir haben immer Saison” sagt Potocki im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Sie sagt auch: “Ich habe mir meine eigene Welt gebastelt.”

Da sie aus einer Familie kommt, in der immer gebaut, geschneidert und auch gebastelt wurde, gründete sie nach der Geburt ihres dritten Kindes im Jahr 2014 WLKMNDYS, der Name ist die Kurzform von We Like Mondays – zu Deutsch: Wir mögen Montage. “Ich wollte kreativ arbeiten und gleichzeitig nicht riesengroß denken müssen.“ Mittlerweile ist ihr Blog derart erfolgreich, dass Potocki nicht nur Studioräume in Berlin-Kreuzberg bezogen hat, sondern auch eine Assistentin angestellt, und ein Netzwerk an freien Mitarbeiterinnen und Autorinnen aufgebaut hat.

Wie für das ganze Land war 2020 auch für Andrea Potocki ein spezielles Jahr, erzählt sie. Ihre Bastelsets verkauften sich spürbar besser als erwartet: “Seit März ging die Kurve in Bezug auf Bastelmaterial steil nach oben.” Gerade jetzt vor Weihnachten packe sie ganz schön viele Pakete mit Bastelmaterial statt sich neue Ideen, Entwürfe und Anleitungen auszudenken. “Jeden Tag schließe ich die Tür zu unserem Studio auf und bin wahnsinnig glücklich” sagt sie. “Aber es ist auch ein Geschäft und keine reine Leidenschaft.” Wenn sie Druck verspüre, ziehe sie sich auch einfach mal zurück oder bastle gegen die Anspannung. „Basteln ist mein Yoga“ sagt Andrea Potocki.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>83</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">55bc80889759f547f93f09f39f5982c9</guid>
      <title>Warum sind Ihre Kunstwerke so teuer, Alicja Kwade?</title>
      <description><![CDATA[„Man kann sich nichts Besseres wünschen, als sein Leben von der Kunst
bestreiten zu können“, sagt die Künstlerin Alicja Kwade. Doch der
tägliche Umgang mit Kunst sei nicht romantisch. “Das ist alles sehr
handwerklich und hat viel mit Struktur und Organisation zu tun.“ Kwade,
die im Alter von acht Jahren aus dem polnischen Kattowitz nach
Deutschland kam und im niedersächsischen Hannover aufwuchs, gehört heute
zu den erfolgreichsten und bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre
Werke wurden bereits in der Schirn in Frankfurt am Main, in Kopenhagen,
bei der Kunstbiennale in Venedig und im Museum of Modern Art in New York
gezeigt. Für sie selbst und ihre Arbeit spiele das aber eigentlich keine
Rolle, erzählt Kwade: „Dass ich eine Künstlerin bin, die im MoMA
ausgestellt hat, das fühle ich eigentlich nicht.“

Ihre Werke, darunter Installationen, Plastiken sowie Video-, Licht- und
Soundinstallationen handelten oft von “philosophischen Themen und
gesellschaftlichen Codes“, erzählt sie im ZEIT ONLINE-Podcast. In ihren
bekannteren Werken kombiniert Kwade etwa besondere Gesteine mit Spiegeln
oder arrangiert feine Bronzenadeln zu ausgefallenen Mustern.

„Jedes Material hat eine bestimmte Symbolik“, erklärt Kwade. “Kohle
steht für Energie und Industrie, Kupfer steht für Strom, Leitungen und
Systeme – und der Zeiger steht für die Zeit.” Sie versuche, die
Materialien möglichst ungefiltert zu nutzen. Verweise in die
Kunstgeschichte oder biografische Bezüge in der Wahl der Materialien
seien aber nicht ihr Ding: „Mich persönlich interessiert die
künstlerische Aufarbeitung meiner Biografie nicht“, sagt Kwade.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Man kann sich nichts Besseres wünschen, als sein Leben von der Kunst bestreiten zu können“, sagt die Künstlerin Alicja Kwade. Doch der tägliche Umgang mit Kunst sei nicht romantisch. “Das ist alles sehr handwerklich und hat viel mit Struktur und Organisation zu tun.“
Kwade, die im Alter von acht Jahren aus dem polnischen Kattowitz nach Deutschland kam und im niedersächsischen Hannover aufwuchs, gehört heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in der Schirn in Frankfurt am Main, in Kopenhagen, bei der Kunstbiennale in Venedig und im Museum of Modern Art in New York gezeigt. Für sie selbst und ihre Arbeit spiele das aber eigentlich keine Rolle, erzählt Kwade: „Dass ich eine Künstlerin bin, die im MoMA ausgestellt hat, das fühle ich eigentlich nicht.“</p>
<p>Ihre Werke, darunter Installationen, Plastiken sowie Video-, Licht- und Soundinstallationen handelten oft von “philosophischen Themen und gesellschaftlichen Codes“, erzählt sie im ZEIT ONLINE-Podcast. In ihren bekannteren Werken kombiniert Kwade etwa <a href="https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=793889">besondere Gesteine mit Spiegeln</a> oder arrangiert feine Bronzenadeln <a href="https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=829949">zu ausgefallenen Mustern</a>.</p>
<p>„Jedes Material hat eine bestimmte Symbolik“, erklärt Kwade. “Kohle steht für Energie und Industrie, Kupfer steht für Strom, Leitungen und Systeme – und der Zeiger steht für die Zeit.” Sie versuche, die Materialien möglichst ungefiltert zu nutzen. Verweise in die Kunstgeschichte oder biografische Bezüge in der Wahl der Materialien seien aber nicht ihr Ding: „Mich persönlich interessiert die künstlerische Aufarbeitung meiner Biografie nicht“, sagt Kwade.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39662111" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4d1aa76d-6037-4290-9d4a-2b3d302b7158/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4d1aa76d-6037-4290-9d4a-2b3d302b7158&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum sind Ihre Kunstwerke so teuer, Alicja Kwade?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:28</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Man kann sich nichts Besseres wünschen, als sein Leben von der Kunst bestreiten zu können“, sagt die Künstlerin Alicja Kwade. Doch der tägliche Umgang mit Kunst sei nicht romantisch. “Das ist alles sehr handwerklich und hat viel mit Struktur und Organisation zu tun.“
Kwade, die im Alter von acht Jahren aus dem polnischen Kattowitz nach Deutschland kam und im niedersächsischen Hannover aufwuchs, gehört heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in der Schirn in Frankfurt am Main, in Kopenhagen, bei der Kunstbiennale in Venedig und im Museum of Modern Art in New York gezeigt. Für sie selbst und ihre Arbeit spiele das aber eigentlich keine Rolle, erzählt Kwade: „Dass ich eine Künstlerin bin, die im MoMA ausgestellt hat, das fühle ich eigentlich nicht.“
Ihre Werke, darunter Installationen, Plastiken sowie Video-, Licht- und Soundinstallationen handelten oft von “philosophischen Themen und gesellschaftlichen Codes“, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast. In ihren bekannteren Werken kombiniert Kwade etwa besondere Gesteine mit Spiegeln (Link: https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=793889) oder arrangiert feine Bronzenadeln zu ausgefallenen Mustern (Link: https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=829949).

„Jedes Material hat eine bestimmte Symbolik“, erklärt Kwade. “Kohle steht für Energie und Industrie, Kupfer steht für Strom, Leitungen und Systeme – und der Zeiger steht für die Zeit.” Sie versuche, die Materialien möglichst ungefiltert zu nutzen. Verweise in die Kunstgeschichte oder biografische Bezüge in der Wahl der Materialien seien aber nicht ihr Ding: „Mich persönlich interessiert die künstlerische Aufarbeitung meiner Biografie nicht“, sagt Kwade.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Man kann sich nichts Besseres wünschen, als sein Leben von der Kunst bestreiten zu können“, sagt die Künstlerin Alicja Kwade. Doch der tägliche Umgang mit Kunst sei nicht romantisch. “Das ist alles sehr handwerklich und hat viel mit Struktur und Organisation zu tun.“
Kwade, die im Alter von acht Jahren aus dem polnischen Kattowitz nach Deutschland kam und im niedersächsischen Hannover aufwuchs, gehört heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in der Schirn in Frankfurt am Main, in Kopenhagen, bei der Kunstbiennale in Venedig und im Museum of Modern Art in New York gezeigt. Für sie selbst und ihre Arbeit spiele das aber eigentlich keine Rolle, erzählt Kwade: „Dass ich eine Künstlerin bin, die im MoMA ausgestellt hat, das fühle ich eigentlich nicht.“
Ihre Werke, darunter Installationen, Plastiken sowie Video-, Licht- und Soundinstallationen handelten oft von “philosophischen Themen und gesellschaftlichen Codes“, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast. In ihren bekannteren Werken kombiniert Kwade etwa besondere Gesteine mit Spiegeln (Link: https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=793889) oder arrangiert feine Bronzenadeln zu ausgefallenen Mustern (Link: https://showrooms.artbutler.com/732cb2bb/#pid=829949).

„Jedes Material hat eine bestimmte Symbolik“, erklärt Kwade. “Kohle steht für Energie und Industrie, Kupfer steht für Strom, Leitungen und Systeme – und der Zeiger steht für die Zeit.” Sie versuche, die Materialien möglichst ungefiltert zu nutzen. Verweise in die Kunstgeschichte oder biografische Bezüge in der Wahl der Materialien seien aber nicht ihr Ding: „Mich persönlich interessiert die künstlerische Aufarbeitung meiner Biografie nicht“, sagt Kwade.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>82</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b5625b67e8559699861d2c58f401e0a4</guid>
      <title>Was kann man gegen den Islamismus tun, Imam Doukali?</title>
      <description><![CDATA[“Am Anfang war es eine große Herausforderung und Bürde, mit dem Problem
der Radikalisierung konfrontiert zu werden” sagt Mounib Doukali, der
seit 2014 Imam der El-Iman-Moschee in Hamburg-Harburg ist. “Aber wir
bereiten uns mit Seminaren und Fortbildungen auf Extremismus vor – und
wir bieten auch Präventionsarbeit an, um gegen solche Ideologien zu
wirken.”

Doukali, der selbst in Tunesien geboren wurde und ursprünglich zum
Informatik-Studium nach Berlin kam, wollte schon als Jugendlicher Imam
werden, erzählt er im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Neben
den Gottesdiensten, der Seelsorge und dem Religionsunterricht für die
Schülerinnen und Schüler der Gemeinde verwendet Doukali auch Zeit auf
Präventionsarbeit – und auf den Dialog mit der Nachbarschaft der
Gemeinde. “Ich lege großen Wert auf Dialog und Begegnung” sagt Doukali.
“Wir als Gemeinde setzen uns für das Zusammenleben und für Demokratie
ein – und das tun die meisten Muslime.”

Wie wichtig das Gemeindeleben für viele der Mitglieder sei, das habe
gerade auch die Corona-Pandemie wieder gezeigt. “Gemeinsam nach dem
Gebet zusammen zu sitzen und zu essen wurde wie alle Veranstaltungen
stark beschränkt” sagt Doukali. “Wir beten mit Abstand und Maske und
alle müssen ihren eigenen Gebetsteppich mitbringen. Und durch die
Abstandsregelungen müssen wir das Freitagsgebet zweimal anbieten.”

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Am Anfang war es eine große Herausforderung und Bürde, mit dem Problem der Radikalisierung konfrontiert zu werden” sagt Mounib Doukali, der seit 2014 Imam der El-Iman-Moschee in Hamburg-Harburg ist. “Aber wir bereiten uns mit Seminaren und Fortbildungen auf Extremismus vor – und wir bieten auch Präventionsarbeit an, um gegen solche Ideologien zu wirken.”</p>
<p>Doukali, der selbst in Tunesien geboren wurde und ursprünglich zum Informatik-Studium nach Berlin kam, wollte schon als Jugendlicher Imam werden, erzählt er im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Neben den Gottesdiensten, der Seelsorge und dem Religionsunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde verwendet Doukali auch Zeit auf Präventionsarbeit – und auf den Dialog mit der Nachbarschaft der Gemeinde. “Ich lege großen Wert auf Dialog und Begegnung” sagt Doukali. “Wir als Gemeinde setzen uns für das Zusammenleben und für Demokratie ein – und das tun die meisten Muslime.”</p>
<p>Wie wichtig das Gemeindeleben für viele der Mitglieder sei, das habe gerade auch die Corona-Pandemie wieder gezeigt. “Gemeinsam nach dem Gebet zusammen zu sitzen und zu essen wurde wie alle Veranstaltungen stark beschränkt” sagt Doukali. “Wir beten mit Abstand und Maske und alle müssen ihren eigenen Gebetsteppich mitbringen. Und durch die Abstandsregelungen müssen wir das Freitagsgebet zweimal anbieten.”</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36794720" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/98c52139-76ae-4e28-bda3-19e6eab702a0/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=98c52139-76ae-4e28-bda3-19e6eab702a0&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was kann man gegen den Islamismus tun, Imam Doukali?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:29</itunes:duration>
      <itunes:summary>“Am Anfang war es eine große Herausforderung und Bürde, mit dem Problem der Radikalisierung konfrontiert zu werden” sagt Mounib Doukali, der seit 2014 Imam der El-Iman-Moschee in Hamburg-Harburg ist. “Aber wir bereiten uns mit Seminaren und Fortbildungen auf Extremismus vor – und wir bieten auch Präventionsarbeit an, um gegen solche Ideologien zu wirken.”

Doukali, der selbst in Tunesien geboren wurde und ursprünglich zum Informatik-Studium nach Berlin kam, wollte schon als Jugendlicher Imam werden, erzählt er im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”.
Neben den Gottesdiensten, der Seelsorge und dem Religionsunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde verwendet Doukali auch Zeit auf Präventionsarbeit – und auf den Dialog mit der Nachbarschaft der Gemeinde. “Ich lege großen Wert auf Dialog und Begegnung” sagt Doukali. “Wir als Gemeinde setzen uns für das Zusammenleben und für Demokratie ein – und das tun die meisten Muslime.”

Wie wichtig das Gemeindeleben für viele der Mitglieder sei, das habe gerade auch die Corona-Pandemie wieder gezeigt. “Gemeinsam nach dem Gebet zusammen zu sitzen und zu essen wurde wie alle Veranstaltungen stark beschränkt” sagt Doukali. “Wir beten mit Abstand und Maske und alle müssen ihren eigenen Gebetsteppich mitbringen. Und durch die Abstandsregelungen müssen wir das Freitagsgebet zweimal anbieten.”</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>“Am Anfang war es eine große Herausforderung und Bürde, mit dem Problem der Radikalisierung konfrontiert zu werden” sagt Mounib Doukali, der seit 2014 Imam der El-Iman-Moschee in Hamburg-Harburg ist. “Aber wir bereiten uns mit Seminaren und Fortbildungen auf Extremismus vor – und wir bieten auch Präventionsarbeit an, um gegen solche Ideologien zu wirken.”

Doukali, der selbst in Tunesien geboren wurde und ursprünglich zum Informatik-Studium nach Berlin kam, wollte schon als Jugendlicher Imam werden, erzählt er im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”.
Neben den Gottesdiensten, der Seelsorge und dem Religionsunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde verwendet Doukali auch Zeit auf Präventionsarbeit – und auf den Dialog mit der Nachbarschaft der Gemeinde. “Ich lege großen Wert auf Dialog und Begegnung” sagt Doukali. “Wir als Gemeinde setzen uns für das Zusammenleben und für Demokratie ein – und das tun die meisten Muslime.”

Wie wichtig das Gemeindeleben für viele der Mitglieder sei, das habe gerade auch die Corona-Pandemie wieder gezeigt. “Gemeinsam nach dem Gebet zusammen zu sitzen und zu essen wurde wie alle Veranstaltungen stark beschränkt” sagt Doukali. “Wir beten mit Abstand und Maske und alle müssen ihren eigenen Gebetsteppich mitbringen. Und durch die Abstandsregelungen müssen wir das Freitagsgebet zweimal anbieten.”</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>81</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ee34b7c1a4c78bebd8938db10c0d505c</guid>
      <title>Patricia Cammerata: &quot;Man sieht nicht, dass die Partnerin eine To-do-Liste im Kopf hat&quot;</title>
      <description><![CDATA["Als Frau bekommt man sehr früh kommuniziert, dass man sich um die
Familie zu kümmern hat", sagt die Bestsellerautorin und Projektmanagerin
Patricia Cammarata im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. Im Job
würde niemand auf die Idee kommen, den Projektverantwortlichen auch noch
die restlichen To-dos aufzuhalsen. Im Privaten sei das vielfach anders.
"Irgendwann habe ich mich gefragt: Wie würde man das im professionellen
Projektmanagement denn machen?", sagt Cammarata.

Darüber hat die 45-Jährige das Buch Raus aus der Mental Load-Falle – Wie
gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt geschrieben. Im
Arbeitspodcast erzählt sie, wie sehr sie selbst unter der
Mehrfachbelastung von Kindern, Job und Partnerschaft gelitten hat.
Schritt für Schritt habe sie sich dann selbst geholfen. "Als Erstes habe
ich einfach Aufgaben reduziert – also statt selbst etwas für das
Schulfest zu backen, einfach etwas kaufen. Damit wurde es besser, aber
es wurde nicht gut", sagt sie. Irgendwann sei ihr dann klar geworden:
"Es geht nicht um die eigentlichen Aufgaben, sondern um die Planung und
die Verantwortung, die damit einhergehen."

Das mache die geistige und emotionale Last aus, die immer noch fast
ausschließlich die Frauen und Mütter trügen. "Wenn man nur die Aufgaben
anschaut, denkt man schnell: Wir teilen uns das doch gerecht auf!" sagt
Cammarata. "Man sieht nicht, dass die Partnerin eine lange To-do-Liste
im Kopf hat."

Die allermeisten Frauen wären sich dabei noch nicht einmal darüber
bewusst, welcher Druck auf ihnen allein lastet. "Endlich gibt es mit
'Mental Load' einen Begriff für das, was an Arbeit bis dahin oft
unsichtbar blieb", sagt Cammarata. Teil der Lösung sei es, nicht nur die
konkreten Erledigungen unter den Eltern gerecht aufzuteilen, sondern
ganze Aufgabenbereiche zu übernehmen, also beispielsweise nicht bloß ein
Paar Winterstiefel kaufen, sondern für die Kleidung des Kindes das ganze
Jahr verantwortlich zu sein. "Witzigerweise sind es oft Männer, die dann
sagen: Das ist aber unromantisch, alles zu verhandeln und genau
aufzuteilen", sagt Cammarata.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als Frau bekommt man sehr früh kommuniziert, dass man sich um die Familie zu kümmern hat", sagt die Bestsellerautorin und Projektmanagerin Patricia Cammarata im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. Im Job würde niemand auf die Idee kommen, den Projektverantwortlichen auch noch die restlichen To-dos aufzuhalsen. Im Privaten sei das vielfach anders. "Irgendwann habe ich mich gefragt: Wie würde man das im professionellen Projektmanagement denn machen?", sagt Cammarata.</p>
<p>Darüber hat die 45-Jährige das Buch Raus aus der Mental Load-Falle – Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt geschrieben. Im Arbeitspodcast erzählt sie, wie sehr sie selbst unter der Mehrfachbelastung von Kindern, Job und Partnerschaft gelitten hat. Schritt für Schritt habe sie sich dann selbst geholfen. "Als Erstes habe ich einfach Aufgaben reduziert – also statt selbst etwas für das Schulfest zu backen, einfach etwas kaufen. Damit wurde es besser, aber es wurde nicht gut", sagt sie. Irgendwann sei ihr dann klar geworden: "Es geht nicht um die eigentlichen Aufgaben, sondern um die Planung und die Verantwortung, die damit einhergehen."</p>
<p>Das mache die geistige und emotionale Last aus, die immer noch fast ausschließlich die Frauen und Mütter trügen. "Wenn man nur die Aufgaben anschaut, denkt man schnell: Wir teilen uns das doch gerecht auf!" sagt Cammarata. "Man sieht nicht, dass die Partnerin eine lange To-do-Liste im Kopf hat."</p>
<p>Die allermeisten Frauen wären sich dabei noch nicht einmal darüber bewusst, welcher Druck auf ihnen allein lastet. "Endlich gibt es mit 'Mental Load' einen Begriff für das, was an Arbeit bis dahin oft unsichtbar blieb", sagt Cammarata. Teil der Lösung sei es, nicht nur die konkreten Erledigungen unter den Eltern gerecht aufzuteilen, sondern ganze Aufgabenbereiche zu übernehmen, also beispielsweise nicht bloß ein Paar Winterstiefel kaufen, sondern für die Kleidung des Kindes das ganze Jahr verantwortlich zu sein. "Witzigerweise sind es oft Männer, die dann sagen: Das ist aber unromantisch, alles zu verhandeln und genau aufzuteilen", sagt Cammarata.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="40483232" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/bb60c326-ef7d-4e1e-afa9-9ac1b82c48a9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=bb60c326-ef7d-4e1e-afa9-9ac1b82c48a9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Patricia Cammerata: &quot;Man sieht nicht, dass die Partnerin eine To-do-Liste im Kopf hat&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:19</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Als Frau bekommt man sehr früh kommuniziert, dass man sich um die Familie zu kümmern hat&quot;, sagt die Bestsellerautorin und Projektmanagerin Patricia Cammarata im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. Im Job würde niemand auf die Idee kommen, den Projektverantwortlichen auch noch die restlichen To-dos aufzuhalsen. Im Privaten sei das vielfach anders. &quot;Irgendwann habe ich mich gefragt: Wie würde man das im professionellen Projektmanagement denn machen?&quot;, sagt Cammarata.

Darüber hat die 45-Jährige das Buch Raus aus der Mental Load-Falle – Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt geschrieben. Im Arbeitspodcast erzählt sie, wie sehr sie selbst unter der Mehrfachbelastung von Kindern, Job und Partnerschaft gelitten hat. Schritt für Schritt habe sie sich dann selbst geholfen. &quot;Als Erstes habe ich einfach Aufgaben reduziert – also statt selbst etwas für das Schulfest zu backen, einfach etwas kaufen. Damit wurde es besser, aber es wurde nicht gut&quot;, sagt sie. Irgendwann sei ihr dann klar geworden: &quot;Es geht nicht um die eigentlichen Aufgaben, sondern um die Planung und die Verantwortung, die damit einhergehen.&quot;  

Das mache die geistige und emotionale Last aus, die immer noch fast ausschließlich die Frauen und Mütter trügen. &quot;Wenn man nur die Aufgaben anschaut, denkt man schnell: Wir teilen uns das doch gerecht auf!&quot; sagt Cammarata. &quot;Man sieht nicht, dass die Partnerin eine lange To-do-Liste im Kopf hat.&quot; 

Die allermeisten Frauen wären sich dabei noch nicht einmal darüber bewusst, welcher Druck auf ihnen allein lastet. &quot;Endlich gibt es mit &apos;Mental Load&apos; einen Begriff für das, was an Arbeit bis dahin oft unsichtbar blieb&quot;, sagt Cammarata. Teil der Lösung sei es, nicht nur die konkreten Erledigungen unter den Eltern gerecht aufzuteilen, sondern ganze Aufgabenbereiche zu übernehmen, also beispielsweise nicht bloß ein Paar Winterstiefel kaufen, sondern für die Kleidung des Kindes das ganze Jahr verantwortlich zu sein. &quot;Witzigerweise sind es oft Männer, die dann sagen: Das ist aber unromantisch, alles zu verhandeln und genau aufzuteilen&quot;, sagt Cammarata.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Als Frau bekommt man sehr früh kommuniziert, dass man sich um die Familie zu kümmern hat&quot;, sagt die Bestsellerautorin und Projektmanagerin Patricia Cammarata im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. Im Job würde niemand auf die Idee kommen, den Projektverantwortlichen auch noch die restlichen To-dos aufzuhalsen. Im Privaten sei das vielfach anders. &quot;Irgendwann habe ich mich gefragt: Wie würde man das im professionellen Projektmanagement denn machen?&quot;, sagt Cammarata.

Darüber hat die 45-Jährige das Buch Raus aus der Mental Load-Falle – Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt geschrieben. Im Arbeitspodcast erzählt sie, wie sehr sie selbst unter der Mehrfachbelastung von Kindern, Job und Partnerschaft gelitten hat. Schritt für Schritt habe sie sich dann selbst geholfen. &quot;Als Erstes habe ich einfach Aufgaben reduziert – also statt selbst etwas für das Schulfest zu backen, einfach etwas kaufen. Damit wurde es besser, aber es wurde nicht gut&quot;, sagt sie. Irgendwann sei ihr dann klar geworden: &quot;Es geht nicht um die eigentlichen Aufgaben, sondern um die Planung und die Verantwortung, die damit einhergehen.&quot;  

Das mache die geistige und emotionale Last aus, die immer noch fast ausschließlich die Frauen und Mütter trügen. &quot;Wenn man nur die Aufgaben anschaut, denkt man schnell: Wir teilen uns das doch gerecht auf!&quot; sagt Cammarata. &quot;Man sieht nicht, dass die Partnerin eine lange To-do-Liste im Kopf hat.&quot; 

Die allermeisten Frauen wären sich dabei noch nicht einmal darüber bewusst, welcher Druck auf ihnen allein lastet. &quot;Endlich gibt es mit &apos;Mental Load&apos; einen Begriff für das, was an Arbeit bis dahin oft unsichtbar blieb&quot;, sagt Cammarata. Teil der Lösung sei es, nicht nur die konkreten Erledigungen unter den Eltern gerecht aufzuteilen, sondern ganze Aufgabenbereiche zu übernehmen, also beispielsweise nicht bloß ein Paar Winterstiefel kaufen, sondern für die Kleidung des Kindes das ganze Jahr verantwortlich zu sein. &quot;Witzigerweise sind es oft Männer, die dann sagen: Das ist aber unromantisch, alles zu verhandeln und genau aufzuteilen&quot;, sagt Cammarata.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>80</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">c6f1a0ee5bc076ce1eeeba51ca4b7c12</guid>
      <title>Macht Ihnen Fußballspielen noch Spaß, Matthias Ginter?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt kaum einen Moment, in dem ich nicht darüber nachdenke, was mir
hilft, ein besserer Fußballer zu werden", sagt der Bundesligaprofi und
Nationalspieler Matthias Ginter im Zeit-Online-Podcast Frisch an die
Arbeit. "Wenn ich mal was Ungesünderes esse, habe ich sofort ein
schlechtes Gewissen – und dann lasse ich es lieber."

Heute spielt der 26-jährige Ginter als Innenverteidiger bei Borussia
Mönchengladbach. Eigentlich stammt er aber aus einem Vorort von
Freiburg, mit elf Jahren wechselte er dort zum SC Freiburg. "Mit dem
Fußball angefangen habe ich wie viele kleine Jungs, weil es mir Spaß
machte und mein Hobby Nummer 1 war", erzählt Ginter im Podcast. Ein
Hobby, das früh einen großen Teil seiner Zeit einnahm. "Ich würde sagen,
dass ich mit 16, 17 Jahren angefangen habe zu arbeiten", erzählt Ginter
im Podcast. In diesem Alter bestritt er auch sein erstes Profi-Spiel,
ein Freundschaftsspiel für den SC Freiburg in Bern. "Ich wollte nie
etwas anderes werden als Fußballprofi", sagte er.

Ginter sieht auch, welchen hohen Preis er für seinen Erfolg zahlt:
"Gerade nach Niederlagen denke ich, dass es schön wäre, einen Beruf zu
haben, der nicht so viel Disziplin erfordert", sagt er. Und er sieht die
Nachteile des Ehrgeizes: "Manchmal frage ich mich: Wann bin ich denn mal
zufrieden?"

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Oct 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt kaum einen Moment, in dem ich nicht darüber nachdenke, was mir hilft, ein besserer Fußballer zu werden", sagt der Bundesligaprofi und Nationalspieler Matthias Ginter im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. "Wenn ich mal was Ungesünderes esse, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen – und dann lasse ich es lieber."</p>
<p>Heute spielt der 26-jährige Ginter als Innenverteidiger bei Borussia Mönchengladbach. Eigentlich stammt er aber aus einem Vorort von Freiburg, mit elf Jahren wechselte er dort zum SC Freiburg. "Mit dem Fußball angefangen habe ich wie viele kleine Jungs, weil es mir Spaß machte und mein Hobby Nummer 1 war", erzählt Ginter im Podcast. Ein Hobby, das früh einen großen Teil seiner Zeit einnahm. "Ich würde sagen, dass ich mit 16, 17 Jahren angefangen habe zu arbeiten", erzählt Ginter im Podcast. In diesem Alter bestritt er auch sein erstes Profi-Spiel, ein Freundschaftsspiel für den SC Freiburg in Bern. "Ich wollte nie etwas anderes werden als Fußballprofi", sagte er.</p>
<p>Ginter sieht auch, welchen hohen Preis er für seinen Erfolg zahlt: "Gerade nach Niederlagen denke ich, dass es schön wäre, einen Beruf zu haben, der nicht so viel Disziplin erfordert", sagt er. Und er sieht die Nachteile des Ehrgeizes: "Manchmal frage ich mich: Wann bin ich denn mal zufrieden?"</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36474823" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4dce9a01-a914-4494-b408-bfcd64551788/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4dce9a01-a914-4494-b408-bfcd64551788&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Macht Ihnen Fußballspielen noch Spaß, Matthias Ginter?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:09</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt kaum einen Moment, in dem ich nicht darüber nachdenke, was mir hilft, ein besserer Fußballer zu werden&quot;, sagt der Bundesligaprofi und Nationalspieler Matthias Ginter im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Wenn ich mal was Ungesünderes esse, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen – und dann lasse ich es lieber.&quot;

Heute spielt der 26-jährige Ginter als Innenverteidiger bei Borussia Mönchengladbach. Eigentlich stammt er aber aus einem Vorort von Freiburg, mit elf Jahren wechselte er dort zum SC Freiburg. &quot;Mit dem Fußball angefangen habe ich wie viele kleine Jungs, weil es mir Spaß machte und mein Hobby Nummer 1 war&quot;, erzählt Ginter im Podcast. Ein Hobby, das früh einen großen Teil seiner Zeit einnahm. &quot;Ich würde sagen, dass ich mit 16, 17 Jahren angefangen habe zu arbeiten&quot;, erzählt Ginter im Podcast. In diesem Alter bestritt er auch sein erstes Profi-Spiel, ein Freundschaftsspiel für den SC Freiburg in Bern. &quot;Ich wollte nie etwas anderes werden als Fußballprofi&quot;, sagte er.

Ginter sieht auch, welchen hohen Preis er für seinen Erfolg zahlt: &quot;Gerade nach Niederlagen denke ich, dass es schön wäre, einen Beruf zu haben, der nicht so viel Disziplin erfordert&quot;, sagt er. Und er sieht die Nachteile des Ehrgeizes: &quot;Manchmal frage ich mich: Wann bin ich denn mal zufrieden?&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt kaum einen Moment, in dem ich nicht darüber nachdenke, was mir hilft, ein besserer Fußballer zu werden&quot;, sagt der Bundesligaprofi und Nationalspieler Matthias Ginter im Zeit-Online-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Wenn ich mal was Ungesünderes esse, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen – und dann lasse ich es lieber.&quot;

Heute spielt der 26-jährige Ginter als Innenverteidiger bei Borussia Mönchengladbach. Eigentlich stammt er aber aus einem Vorort von Freiburg, mit elf Jahren wechselte er dort zum SC Freiburg. &quot;Mit dem Fußball angefangen habe ich wie viele kleine Jungs, weil es mir Spaß machte und mein Hobby Nummer 1 war&quot;, erzählt Ginter im Podcast. Ein Hobby, das früh einen großen Teil seiner Zeit einnahm. &quot;Ich würde sagen, dass ich mit 16, 17 Jahren angefangen habe zu arbeiten&quot;, erzählt Ginter im Podcast. In diesem Alter bestritt er auch sein erstes Profi-Spiel, ein Freundschaftsspiel für den SC Freiburg in Bern. &quot;Ich wollte nie etwas anderes werden als Fußballprofi&quot;, sagte er.

Ginter sieht auch, welchen hohen Preis er für seinen Erfolg zahlt: &quot;Gerade nach Niederlagen denke ich, dass es schön wäre, einen Beruf zu haben, der nicht so viel Disziplin erfordert&quot;, sagt er. Und er sieht die Nachteile des Ehrgeizes: &quot;Manchmal frage ich mich: Wann bin ich denn mal zufrieden?&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>79</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">61e2a982b6c26ea628977bf81aa065e8</guid>
      <title>Wie erforscht man Pornos, Madita Oeming?</title>
      <description><![CDATA["Porno-Konsum ist ein großer Teil meines Jobs", sagt Madita Oeming im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 36-jährige
Kulturwissenschaftlerin erforscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin
der Universität Paderborn die Rolle von Pornografie in der Gesellschaft
und hält Seminare dazu. Um wissenschaftlich arbeiten zu können, sichtet
sie fast täglich pornografische Inhalte. "Wenn ich einen Vortrag halte,
brauche ich gutes Material. Gerade wenn ich spezielle fünf Sekunden
suche, um mein Argument zu belegen", sagt Oeming.

Oeming schrieb ihre Masterarbeit zu Moby-Dick-Pornos, "was eine große
Freude war", wie sie sagt. Weshalb Oeming sich dann den Porn Studies,
den Porno-Wissenschaften, verschrieben hat, dazu aktuell promoviert und
Seminare anbietet. Einfach sei es jedoch nicht, zu Pornografie und ihrer
kulturellen Rolle in der Gesellschaft zu forschen: "Es gibt genau eine
englische Fachzeitschrift zu Pornografie. Die ist in Deutschland
ausschließlich an einer Universität zugänglich."

Mit der Bezeichnung "Porno-Wissenschaftlerin" habe sie sich gut
arrangiert, sagt Oeming im Podcast: "Ich identifiziere mich sehr stark
mit meinem Forschungsgebiet." Doch manches irritiere auch: "Menschen
schicken mir manchmal interessante pornografische Aufnahmen. Das ist
schon komisch, weil das ja heißt, dass sie beim Masturbieren an mich
denken!"

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Porno-Konsum ist ein großer Teil meines Jobs", sagt Madita Oeming im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 36-jährige Kulturwissenschaftlerin erforscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Paderborn die Rolle von Pornografie in der Gesellschaft und hält Seminare dazu. Um wissenschaftlich arbeiten zu können, sichtet sie fast täglich pornografische Inhalte. "Wenn ich einen Vortrag halte, brauche ich gutes Material. Gerade wenn ich spezielle fünf Sekunden suche, um mein Argument zu belegen", sagt Oeming.</p>
<p>Oeming schrieb ihre Masterarbeit zu Moby-Dick-Pornos, "was eine große Freude war", wie sie sagt. Weshalb Oeming sich dann den Porn Studies, den Porno-Wissenschaften, verschrieben hat, dazu aktuell promoviert und Seminare anbietet. Einfach sei es jedoch nicht, zu Pornografie und ihrer kulturellen Rolle in der Gesellschaft zu forschen: "Es gibt genau eine englische Fachzeitschrift zu Pornografie. Die ist in Deutschland ausschließlich an einer Universität zugänglich."</p>
<p>Mit der Bezeichnung "Porno-Wissenschaftlerin" habe sie sich gut arrangiert, sagt Oeming im Podcast: "Ich identifiziere mich sehr stark mit meinem Forschungsgebiet." Doch manches irritiere auch: "Menschen schicken mir manchmal interessante pornografische Aufnahmen. Das ist schon komisch, weil das ja heißt, dass sie beim Masturbieren an mich denken!"</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39058490" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/328472f3-18dc-42cc-8730-894371454d15/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=328472f3-18dc-42cc-8730-894371454d15&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie erforscht man Pornos, Madita Oeming?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Porno-Konsum ist ein großer Teil meines Jobs&quot;, sagt Madita Oeming im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 36-jährige Kulturwissenschaftlerin erforscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Paderborn die Rolle von Pornografie in der Gesellschaft und hält Seminare dazu. Um wissenschaftlich arbeiten zu können, sichtet sie fast täglich pornografische Inhalte. &quot;Wenn ich einen Vortrag halte, brauche ich gutes Material. Gerade wenn ich spezielle fünf Sekunden suche, um mein Argument zu belegen&quot;, sagt Oeming.

Oeming schrieb ihre Masterarbeit zu Moby-Dick-Pornos, &quot;was eine große Freude war&quot;, wie sie sagt. Weshalb Oeming sich dann den Porn Studies, den Porno-Wissenschaften, verschrieben hat, dazu aktuell promoviert und Seminare anbietet. Einfach sei es jedoch nicht, zu Pornografie und ihrer kulturellen Rolle in der Gesellschaft zu forschen: &quot;Es gibt genau eine englische Fachzeitschrift zu Pornografie. Die ist in Deutschland ausschließlich an einer Universität zugänglich.&quot;

Mit der Bezeichnung &quot;Porno-Wissenschaftlerin&quot; habe sie sich gut arrangiert, sagt Oeming im Podcast: &quot;Ich identifiziere mich sehr stark mit meinem Forschungsgebiet.&quot; Doch manches irritiere auch: &quot;Menschen schicken mir manchmal interessante pornografische Aufnahmen. Das ist schon komisch, weil das ja heißt, dass sie beim Masturbieren an mich denken!&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Porno-Konsum ist ein großer Teil meines Jobs&quot;, sagt Madita Oeming im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 36-jährige Kulturwissenschaftlerin erforscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Paderborn die Rolle von Pornografie in der Gesellschaft und hält Seminare dazu. Um wissenschaftlich arbeiten zu können, sichtet sie fast täglich pornografische Inhalte. &quot;Wenn ich einen Vortrag halte, brauche ich gutes Material. Gerade wenn ich spezielle fünf Sekunden suche, um mein Argument zu belegen&quot;, sagt Oeming.

Oeming schrieb ihre Masterarbeit zu Moby-Dick-Pornos, &quot;was eine große Freude war&quot;, wie sie sagt. Weshalb Oeming sich dann den Porn Studies, den Porno-Wissenschaften, verschrieben hat, dazu aktuell promoviert und Seminare anbietet. Einfach sei es jedoch nicht, zu Pornografie und ihrer kulturellen Rolle in der Gesellschaft zu forschen: &quot;Es gibt genau eine englische Fachzeitschrift zu Pornografie. Die ist in Deutschland ausschließlich an einer Universität zugänglich.&quot;

Mit der Bezeichnung &quot;Porno-Wissenschaftlerin&quot; habe sie sich gut arrangiert, sagt Oeming im Podcast: &quot;Ich identifiziere mich sehr stark mit meinem Forschungsgebiet.&quot; Doch manches irritiere auch: &quot;Menschen schicken mir manchmal interessante pornografische Aufnahmen. Das ist schon komisch, weil das ja heißt, dass sie beim Masturbieren an mich denken!&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>78</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">87c0c616333d0ed3c35170ca6c69ac45</guid>
      <title>Rappt man als Mann anders, Mavi Phoenix?</title>
      <description><![CDATA["Endlich ein Mann zu werden, ist eine riesige Chance für mich als Rapper
", sagt der österreichische Musiker und trans Mann Mavi Phoenix im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Ich werde mich äußerlich
verändern und meine Stimme wird sich auch verändern. Das ist ein totales
Privileg, weil ich mich wirklich verändere – und das nicht über einen
neuen Style oder eine neue Frisur inszenieren muss." Mavi Phoenix, 25
Jahre alt, gab im Herbst des vergangenen Jahres öffentlich bekannt, dass
er sich als Mann verstehe und künftig auch als Mann leben und auftreten
werde. "Ich habe eine Testosteron-Creme, die schmiere ich seit einem
Monat auf meinen Unterarm", erzählt Phoenix. Das werde natürlich auch
seine Musik beeinflussen. "Ich habe wieder das Gefühl wie am Anfang: Ich
muss mich beweisen! Ich muss zeigen, dass ich jemand bin!" sagt Phoenix.
Um die Transition geht es auch auf seinem aktuellen Album "Boys Toys".
Angefangen zu rappen hat Phoenix mit elf, zwölf Jahren. Zunächst
veröffentlichte er seine Musik auf MySpace, seine erste EP "My Fault"
war sein Durchbruch: Der Wiener Radiosender FM 4 nahm den Song "Green
Queen" ins Programm, die Band Bilderbuch trat live mit Phoenix auf, noch
ehe er seinen Schulabschluss hatte.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Sep 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Endlich ein Mann zu werden, ist eine riesige Chance für mich als Rapper ", sagt der österreichische Musiker und trans Mann Mavi Phoenix im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Ich werde mich äußerlich verändern und meine Stimme wird sich auch verändern. Das ist ein totales Privileg, weil ich mich wirklich verändere – und das nicht über einen neuen Style oder eine neue Frisur inszenieren muss." Mavi Phoenix, 25 Jahre alt, gab im Herbst des vergangenen Jahres öffentlich bekannt, dass er sich als Mann verstehe und künftig auch als Mann leben und auftreten werde. "Ich habe eine Testosteron-Creme, die schmiere ich seit einem Monat auf meinen Unterarm", erzählt Phoenix. Das werde natürlich auch seine Musik beeinflussen. "Ich habe wieder das Gefühl wie am Anfang: Ich muss mich beweisen! Ich muss zeigen, dass ich jemand bin!" sagt Phoenix. Um die Transition geht es auch auf seinem aktuellen Album "Boys Toys". Angefangen zu rappen hat Phoenix mit elf, zwölf Jahren. Zunächst veröffentlichte er seine Musik auf MySpace, seine erste EP "My Fault" war sein Durchbruch: Der Wiener Radiosender FM 4 nahm den Song "Green Queen" ins Programm, die Band Bilderbuch trat live mit Phoenix auf, noch ehe er seinen Schulabschluss hatte.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39204040" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9e612bf0-8a4f-4d72-8a26-a51b5d016b55/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9e612bf0-8a4f-4d72-8a26-a51b5d016b55&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Rappt man als Mann anders, Mavi Phoenix?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:59</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Endlich ein Mann zu werden, ist eine riesige Chance für mich als Rapper &quot;, sagt der österreichische Musiker und trans Mann Mavi Phoenix im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Ich werde mich äußerlich verändern und meine Stimme wird sich auch verändern. Das ist ein totales Privileg, weil ich mich wirklich verändere – und das nicht über einen neuen Style oder eine neue Frisur inszenieren muss.&quot; Mavi Phoenix, 25 Jahre alt, gab im Herbst des vergangenen Jahres öffentlich bekannt, dass er sich als Mann verstehe und künftig auch als Mann leben und auftreten werde. &quot;Ich habe eine Testosteron-Creme, die schmiere ich seit einem Monat auf meinen Unterarm&quot;, erzählt Phoenix. Das werde natürlich auch seine Musik beeinflussen. &quot;Ich habe wieder das Gefühl wie am Anfang: Ich muss mich beweisen! Ich muss zeigen, dass ich jemand bin!&quot; sagt Phoenix. Um die Transition geht es auch auf seinem aktuellen Album &quot;Boys Toys&quot;. Angefangen zu rappen hat Phoenix mit elf, zwölf Jahren. Zunächst veröffentlichte er seine Musik auf MySpace, seine erste EP &quot;My Fault&quot; war sein Durchbruch: Der Wiener Radiosender FM 4 nahm den Song &quot;Green Queen&quot; ins Programm, die Band Bilderbuch trat live mit Phoenix auf, noch ehe er seinen Schulabschluss hatte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Endlich ein Mann zu werden, ist eine riesige Chance für mich als Rapper &quot;, sagt der österreichische Musiker und trans Mann Mavi Phoenix im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Ich werde mich äußerlich verändern und meine Stimme wird sich auch verändern. Das ist ein totales Privileg, weil ich mich wirklich verändere – und das nicht über einen neuen Style oder eine neue Frisur inszenieren muss.&quot; Mavi Phoenix, 25 Jahre alt, gab im Herbst des vergangenen Jahres öffentlich bekannt, dass er sich als Mann verstehe und künftig auch als Mann leben und auftreten werde. &quot;Ich habe eine Testosteron-Creme, die schmiere ich seit einem Monat auf meinen Unterarm&quot;, erzählt Phoenix. Das werde natürlich auch seine Musik beeinflussen. &quot;Ich habe wieder das Gefühl wie am Anfang: Ich muss mich beweisen! Ich muss zeigen, dass ich jemand bin!&quot; sagt Phoenix. Um die Transition geht es auch auf seinem aktuellen Album &quot;Boys Toys&quot;. Angefangen zu rappen hat Phoenix mit elf, zwölf Jahren. Zunächst veröffentlichte er seine Musik auf MySpace, seine erste EP &quot;My Fault&quot; war sein Durchbruch: Der Wiener Radiosender FM 4 nahm den Song &quot;Green Queen&quot; ins Programm, die Band Bilderbuch trat live mit Phoenix auf, noch ehe er seinen Schulabschluss hatte.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>77</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">bb5b9045ee6488a2476df8ae8488a217</guid>
      <title>Wie führt man ein gutes Gespräch, Matze Hielscher?</title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge ist Matze Hielscher zu Gast im ZEIT-ONLINE-Podcast
Frisch an die Arbeit. Der 40-Jährige ist der Gründer und Geschäftsführer
des Onlinestadtmagazins Mit Vergnügen und Host des Interview-Podcasts
Hotel Matze. Sein Geheimnis bei seinen langen Interviews mit
Prominenten, sagt Hielscher, sei ganz simpel: "Ich halte mich an Roger
Willemsens Ratschlag: Frag nur das, was dich interessiert." Die besten
Gespräche seien die, wenn man merke, da habe jemand ein wirkliches
Interesse an seinem Gegenüber.

Hielscher kommt aus Elsterwerda im Süden Brandenburgs. Nach der Schule
machte er eine Ausbildung zum Lampenfachverkäufer und spielte über zehn
Jahre in der Indie-Pop-Band Virginia Jetzt!. Als sich die Band im Jahr
2010 auflöste, gründete Hielscher gemeinsam mit seinem Freund Pierre
Türkowsky, der zuvor in Berliner Clubs gearbeitet hatte, erst die
Partyreihe Remmidemmi, dann Mit Vergnügen, eine Mischung aus Blog,
Booking- und PR-Agentur. Parallel legte Hielscher bei Partys auf. Die
Eventtipps von Hielscher wurden schnell beliebt, Mit Vergnügen wurde zu
einem "Medienhäuschen", wie Hielscher es formuliert, das mittlerweile
neben Berlin auch in München, Hamburg und Köln Veranstaltungen
empfiehlt. Nur die DJ-Karriere hing Hielscher bald an den Nagel: "Ich
habe aufgehört aufzulegen, als die Leute mich gesiezt haben", erzählt
er.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Sep 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge ist Matze Hielscher zu Gast im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 40-Jährige ist der Gründer und Geschäftsführer des Onlinestadtmagazins Mit Vergnügen und Host des Interview-Podcasts Hotel Matze. Sein Geheimnis bei seinen langen Interviews mit Prominenten, sagt Hielscher, sei ganz simpel: "Ich halte mich an Roger Willemsens Ratschlag: Frag nur das, was dich interessiert." Die besten Gespräche seien die, wenn man merke, da habe jemand ein wirkliches Interesse an seinem Gegenüber. </p>
<p>Hielscher kommt aus Elsterwerda im Süden Brandenburgs. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Lampenfachverkäufer und spielte über zehn Jahre in der Indie-Pop-Band Virginia Jetzt!. Als sich die Band im Jahr 2010 auflöste, gründete Hielscher gemeinsam mit seinem Freund Pierre Türkowsky, der zuvor in Berliner Clubs gearbeitet hatte, erst die Partyreihe Remmidemmi, dann Mit Vergnügen, eine Mischung aus Blog, Booking- und PR-Agentur. Parallel legte Hielscher bei Partys auf. Die Eventtipps von Hielscher wurden schnell beliebt, Mit Vergnügen wurde zu einem "Medienhäuschen", wie Hielscher es formuliert, das mittlerweile neben Berlin auch in München, Hamburg und Köln Veranstaltungen empfiehlt. Nur die DJ-Karriere hing Hielscher bald an den Nagel: "Ich habe aufgehört aufzulegen, als die Leute mich gesiezt haben", erzählt er.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="49656397" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e2a5c13c-0e0e-4774-b653-31ea76e8f46b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e2a5c13c-0e0e-4774-b653-31ea76e8f46b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie führt man ein gutes Gespräch, Matze Hielscher?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:50:52</itunes:duration>
      <itunes:summary>In dieser Folge ist Matze Hielscher zu Gast im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 40-Jährige ist der Gründer und Geschäftsführer des Onlinestadtmagazins Mit Vergnügen und Host des Interview-Podcasts Hotel Matze. Sein Geheimnis bei seinen langen Interviews mit Prominenten, sagt Hielscher, sei ganz simpel: &quot;Ich halte mich an Roger Willemsens Ratschlag: Frag nur das, was dich interessiert.&quot; Die besten Gespräche seien die, wenn man merke, da habe jemand ein wirkliches Interesse an seinem Gegenüber. 

Hielscher kommt aus Elsterwerda im Süden Brandenburgs. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Lampenfachverkäufer und spielte über zehn Jahre in der Indie-Pop-Band Virginia Jetzt!. Als sich die Band im Jahr 2010 auflöste, gründete Hielscher gemeinsam mit seinem Freund Pierre Türkowsky, der zuvor in Berliner Clubs gearbeitet hatte, erst die Partyreihe Remmidemmi, dann Mit Vergnügen, eine Mischung aus Blog, Booking- und PR-Agentur. Parallel legte Hielscher bei Partys auf. Die Eventtipps von Hielscher wurden schnell beliebt, Mit Vergnügen wurde zu einem &quot;Medienhäuschen&quot;, wie Hielscher es formuliert, das mittlerweile neben Berlin auch in München, Hamburg und Köln Veranstaltungen empfiehlt. Nur die DJ-Karriere hing Hielscher bald an den Nagel: &quot;Ich habe aufgehört aufzulegen, als die Leute mich gesiezt haben&quot;, erzählt er.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In dieser Folge ist Matze Hielscher zu Gast im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 40-Jährige ist der Gründer und Geschäftsführer des Onlinestadtmagazins Mit Vergnügen und Host des Interview-Podcasts Hotel Matze. Sein Geheimnis bei seinen langen Interviews mit Prominenten, sagt Hielscher, sei ganz simpel: &quot;Ich halte mich an Roger Willemsens Ratschlag: Frag nur das, was dich interessiert.&quot; Die besten Gespräche seien die, wenn man merke, da habe jemand ein wirkliches Interesse an seinem Gegenüber. 

Hielscher kommt aus Elsterwerda im Süden Brandenburgs. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Lampenfachverkäufer und spielte über zehn Jahre in der Indie-Pop-Band Virginia Jetzt!. Als sich die Band im Jahr 2010 auflöste, gründete Hielscher gemeinsam mit seinem Freund Pierre Türkowsky, der zuvor in Berliner Clubs gearbeitet hatte, erst die Partyreihe Remmidemmi, dann Mit Vergnügen, eine Mischung aus Blog, Booking- und PR-Agentur. Parallel legte Hielscher bei Partys auf. Die Eventtipps von Hielscher wurden schnell beliebt, Mit Vergnügen wurde zu einem &quot;Medienhäuschen&quot;, wie Hielscher es formuliert, das mittlerweile neben Berlin auch in München, Hamburg und Köln Veranstaltungen empfiehlt. Nur die DJ-Karriere hing Hielscher bald an den Nagel: &quot;Ich habe aufgehört aufzulegen, als die Leute mich gesiezt haben&quot;, erzählt er.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>76</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">94cfbe9e621cef48be95986dc23b48dd</guid>
      <title>Wie können wir Frauen besser vor Gewalt schützen, Christina Clemm?</title>
      <description><![CDATA["Dass die Gewalt gegen Frauen und Kinder durch Corona zugenommen hat,
das wissen wir aus Studien", sagt Christina Clemm, Fachanwältin für
Strafrecht und Familienrecht, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die
Arbeit. Die 52-Jährige registrierte die gestiegene Gewalt allerdings
auch selbst: "Ich erlebe das auch in meiner Praxis. Ich habe viel, viel
mehr Anfragen von Betroffenen von Gewalt als vor einem Jahr." Clemm ist
der Meinung, dass öffentlich viel mehr über Gewalt gegen Frauen und
Gewalt in Familien gesprochen werden müsse. Im Podcast spricht sie auch
darüber, was ihren Beruf so besonders macht: "Natürlich denke ich
manchmal, als Anwältin in einem anderen Bereich hätte ich früher
Feierabend und mehr Geld – aber das kann ich nicht und das, was ich
mache, interessiert mich sehr", sagt Clemm. "Es gibt nicht besonders
viele langweilige Tage in meinem Berufsleben." Über die Erfahrungen
ihrer Mandantinnen hat Clemm daher vor Kurzem ein Buch geschrieben: Es
heißt "AktenEinsicht – Geschichten von Gewalt gegen Frauen", ist im März
im Kunstmann-Verlag erschienen und umfasst acht Geschichten von
Vergewaltigungen, Mordversuchen und Morden, "die tatsächlichen
Ereignissen nachempfunden sind, aber in dieser Form nicht stattgefunden
haben“. Dort erklärt sie: Wann ist es Mord, wann Totschlag und was ist
Heimtücke? Und wie groß dürften die Dunkelziffern der Fälle sein?

Anzeige Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit
Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Aug 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die Gewalt gegen Frauen und Kinder durch Corona zugenommen hat, das wissen wir aus Studien", sagt Christina Clemm, Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 52-Jährige registrierte die gestiegene Gewalt allerdings auch selbst: "Ich erlebe das auch in meiner Praxis. Ich habe viel, viel mehr Anfragen von Betroffenen von Gewalt als vor einem Jahr."
Clemm ist der Meinung, dass öffentlich viel mehr über Gewalt gegen Frauen und Gewalt in Familien gesprochen werden müsse. Im Podcast spricht sie auch darüber, was ihren Beruf so besonders macht: "Natürlich denke ich manchmal, als Anwältin in einem anderen Bereich hätte ich früher Feierabend und mehr Geld – aber das kann ich nicht und das, was ich mache, interessiert mich sehr", sagt Clemm. "Es gibt nicht besonders viele langweilige Tage in meinem Berufsleben." 
Über die Erfahrungen ihrer Mandantinnen hat Clemm daher vor Kurzem ein Buch geschrieben: Es heißt "AktenEinsicht – Geschichten von Gewalt gegen Frauen", ist im März im Kunstmann-Verlag erschienen und umfasst acht Geschichten von Vergewaltigungen, Mordversuchen und Morden, "die tatsächlichen Ereignissen nachempfunden sind, aber in dieser Form nicht stattgefunden haben“. Dort erklärt sie: Wann ist es Mord, wann Totschlag und was ist Heimtücke? Und wie groß dürften die Dunkelziffern der Fälle sein?</p>
<p><strong>Anzeige</strong> Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. <a href="https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462">Mehr Infos.</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42197710" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/fc228f32-828a-44e5-8900-37e46c74bb1d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=fc228f32-828a-44e5-8900-37e46c74bb1d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie können wir Frauen besser vor Gewalt schützen, Christina Clemm?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:06</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Dass die Gewalt gegen Frauen und Kinder durch Corona zugenommen hat, das wissen wir aus Studien&quot;, sagt Christina Clemm, Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 52-Jährige registrierte die gestiegene Gewalt allerdings auch selbst: &quot;Ich erlebe das auch in meiner Praxis. Ich habe viel, viel mehr Anfragen von Betroffenen von Gewalt als vor einem Jahr.&quot;
Clemm ist der Meinung, dass öffentlich viel mehr über Gewalt gegen Frauen und Gewalt in Familien gesprochen werden müsse. Im Podcast spricht sie auch darüber, was ihren Beruf so besonders macht: &quot;Natürlich denke ich manchmal, als Anwältin in einem anderen Bereich hätte ich früher Feierabend und mehr Geld – aber das kann ich nicht und das, was ich mache, interessiert mich sehr&quot;, sagt Clemm. &quot;Es gibt nicht besonders viele langweilige Tage in meinem Berufsleben.&quot; 
Über die Erfahrungen ihrer Mandantinnen hat Clemm daher vor Kurzem ein Buch geschrieben: Es heißt &quot;AktenEinsicht – Geschichten von Gewalt gegen Frauen&quot;, ist im März im Kunstmann-Verlag erschienen und umfasst acht Geschichten von Vergewaltigungen, Mordversuchen und Morden, &quot;die tatsächlichen Ereignissen nachempfunden sind, aber in dieser Form nicht stattgefunden haben“. Dort erklärt sie: Wann ist es Mord, wann Totschlag und was ist Heimtücke? Und wie groß dürften die Dunkelziffern der Fälle sein?


**Anzeige** Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos: https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Dass die Gewalt gegen Frauen und Kinder durch Corona zugenommen hat, das wissen wir aus Studien&quot;, sagt Christina Clemm, Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 52-Jährige registrierte die gestiegene Gewalt allerdings auch selbst: &quot;Ich erlebe das auch in meiner Praxis. Ich habe viel, viel mehr Anfragen von Betroffenen von Gewalt als vor einem Jahr.&quot;
Clemm ist der Meinung, dass öffentlich viel mehr über Gewalt gegen Frauen und Gewalt in Familien gesprochen werden müsse. Im Podcast spricht sie auch darüber, was ihren Beruf so besonders macht: &quot;Natürlich denke ich manchmal, als Anwältin in einem anderen Bereich hätte ich früher Feierabend und mehr Geld – aber das kann ich nicht und das, was ich mache, interessiert mich sehr&quot;, sagt Clemm. &quot;Es gibt nicht besonders viele langweilige Tage in meinem Berufsleben.&quot; 
Über die Erfahrungen ihrer Mandantinnen hat Clemm daher vor Kurzem ein Buch geschrieben: Es heißt &quot;AktenEinsicht – Geschichten von Gewalt gegen Frauen&quot;, ist im März im Kunstmann-Verlag erschienen und umfasst acht Geschichten von Vergewaltigungen, Mordversuchen und Morden, &quot;die tatsächlichen Ereignissen nachempfunden sind, aber in dieser Form nicht stattgefunden haben“. Dort erklärt sie: Wann ist es Mord, wann Totschlag und was ist Heimtücke? Und wie groß dürften die Dunkelziffern der Fälle sein?


**Anzeige** Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos: https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>75</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0a75ad3bc98d0002d5733f9ec4af9f52</guid>
      <title>Was braucht eine Schule, um gut durch die Corona-Zeit zu kommen, Markus Plietzsch?</title>
      <description><![CDATA["Wir wussten, dass wir vergleichsweise gut durch die Corona-Zeit kommen
würden", sagt Markus Plitzsch im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die
Arbeit. Der 51-Jährige unterrichtet als Lehrer die Fächer Deutsch,
Politik und Wirtschaft an der Richtsberg-Gesamtschule im hessischen
Marburg. Er sagt: "Wir haben seit einem guten Jahrzehnt intensiv auf
Digitalisierung hingearbeitet, angefangen mit einem selbstgebastelten
W-LAN." Dass Plietzsch selbst Lehrer wurde, war für ihn dabei lange
nicht abzusehen: "Ich habe das Gymnasium nach der 9. Klassen wegen
Langeweile verlassen", erzählt er. Doch gerade das sei für seine Arbeit
heute besonders wichtig. Als Gesamtschullehrer habe er daher den
Anspruch, seinen Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihren eigenen Weg
zu finden, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken, statt einfach
ein fixes Curriculum durchzupauken. Doch vor zehn Jahren habe er
gemerkt, dass er etwas ändern musste. Er habe daraufhin viel Zeit und
Energie darauf verwendet, das pädagogische Konzept neu zu erfinden. Dazu
hat Plietzschs Gesamtschule einerseits in Zusammenarbeit mit den Eltern
und finanziert durch öffentliche Mittel den Unterricht komplett
digitalisiert – und andererseits im Zuge eines Umbaus die Klassenzimmer
abgeschafft. "Unser Grundgedanke war: Wie kann man Schule so verändern,
dass Schüler kreativ arbeiten können?"

Anzeige Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit
Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir wussten, dass wir vergleichsweise gut durch die Corona-Zeit kommen würden", sagt Markus Plitzsch im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 51-Jährige unterrichtet als Lehrer die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft an der Richtsberg-Gesamtschule im hessischen Marburg. Er sagt: "Wir haben seit einem guten Jahrzehnt intensiv auf Digitalisierung hingearbeitet, angefangen mit einem selbstgebastelten W-LAN." Dass Plietzsch selbst Lehrer wurde, war für ihn dabei lange nicht abzusehen: "Ich habe das Gymnasium nach der 9. Klassen wegen Langeweile verlassen", erzählt er. Doch gerade das sei für seine Arbeit heute besonders wichtig. Als Gesamtschullehrer habe er daher den Anspruch, seinen Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken, statt einfach ein fixes Curriculum durchzupauken. Doch vor zehn Jahren habe er gemerkt, dass er etwas ändern musste. Er habe daraufhin viel Zeit und Energie darauf verwendet, das pädagogische Konzept neu zu erfinden. Dazu hat Plietzschs Gesamtschule einerseits in Zusammenarbeit mit den Eltern und finanziert durch öffentliche Mittel den Unterricht komplett digitalisiert – und andererseits im Zuge eines Umbaus die Klassenzimmer abgeschafft. "Unser Grundgedanke war: Wie kann man Schule so verändern, dass Schüler kreativ arbeiten können?"</p>
<p><strong>Anzeige</strong> Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. <a href="https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462">Mehr Infos</a></p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="32514746" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/58f76ab8-753c-453a-a4d5-bb3aafe7e4f2/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=58f76ab8-753c-453a-a4d5-bb3aafe7e4f2&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was braucht eine Schule, um gut durch die Corona-Zeit zu kommen, Markus Plietzsch?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:02</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wir wussten, dass wir vergleichsweise gut durch die Corona-Zeit kommen würden&quot;, sagt Markus Plitzsch im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 51-Jährige unterrichtet als Lehrer die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft an der Richtsberg-Gesamtschule im hessischen Marburg. Er sagt: &quot;Wir haben seit einem guten Jahrzehnt intensiv auf Digitalisierung hingearbeitet, angefangen mit einem selbstgebastelten W-LAN.&quot; Dass Plietzsch selbst Lehrer wurde, war für ihn dabei lange nicht abzusehen: &quot;Ich habe das Gymnasium nach der 9. Klassen wegen Langeweile verlassen&quot;, erzählt er. Doch gerade das sei für seine Arbeit heute besonders wichtig. Als Gesamtschullehrer habe er daher den Anspruch, seinen Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken, statt einfach ein fixes Curriculum durchzupauken. Doch vor zehn Jahren habe er gemerkt, dass er etwas ändern musste. Er habe daraufhin viel Zeit und Energie darauf verwendet, das pädagogische Konzept neu zu erfinden. Dazu hat Plietzschs Gesamtschule einerseits in Zusammenarbeit mit den Eltern und finanziert durch öffentliche Mittel den Unterricht komplett digitalisiert – und andererseits im Zuge eines Umbaus die Klassenzimmer abgeschafft. &quot;Unser Grundgedanke war: Wie kann man Schule so verändern, dass Schüler kreativ arbeiten können?&quot;

**Anzeige** Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos: https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wir wussten, dass wir vergleichsweise gut durch die Corona-Zeit kommen würden&quot;, sagt Markus Plitzsch im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 51-Jährige unterrichtet als Lehrer die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft an der Richtsberg-Gesamtschule im hessischen Marburg. Er sagt: &quot;Wir haben seit einem guten Jahrzehnt intensiv auf Digitalisierung hingearbeitet, angefangen mit einem selbstgebastelten W-LAN.&quot; Dass Plietzsch selbst Lehrer wurde, war für ihn dabei lange nicht abzusehen: &quot;Ich habe das Gymnasium nach der 9. Klassen wegen Langeweile verlassen&quot;, erzählt er. Doch gerade das sei für seine Arbeit heute besonders wichtig. Als Gesamtschullehrer habe er daher den Anspruch, seinen Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken, statt einfach ein fixes Curriculum durchzupauken. Doch vor zehn Jahren habe er gemerkt, dass er etwas ändern musste. Er habe daraufhin viel Zeit und Energie darauf verwendet, das pädagogische Konzept neu zu erfinden. Dazu hat Plietzschs Gesamtschule einerseits in Zusammenarbeit mit den Eltern und finanziert durch öffentliche Mittel den Unterricht komplett digitalisiert – und andererseits im Zuge eines Umbaus die Klassenzimmer abgeschafft. &quot;Unser Grundgedanke war: Wie kann man Schule so verändern, dass Schüler kreativ arbeiten können?&quot;

**Anzeige** Heute schon wie morgen arbeiten: mit dem HP Elite Dragonfly mit Intel® Core™ i5 vPro® Prozessor. Mehr Infos: https://cmk.zeit.de/cms/microsite/11462</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>74</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d4cae384fa5ea0fec445e26de6ee24a1</guid>
      <title>Wie hilft man benachteiligten Jugendlichen, Freda von der Decken?</title>
      <description><![CDATA["Unser Ziel ist, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss
verlassen", sagt Freda von der Decken im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an
die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin der in Hamburg
angesiedelten Mut Academy, die Schülerinnen und Schüler aus
benachteiligten Familien fördert. Gerade während Corona seien diese
Jugendlichen noch mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden
als ohnehin schon. Sie selbst habe sich schon früh mit Bildungs- und
Sozialpolitik beschäftigt: "Ich bin auf dem Land aufgewachsen und aus
meiner Grundschule sind nur zwei, drei aufs Gymnasium gegangen." Da habe
sie sich zum ersten Mal über die Chancenungleicheit gewundert – weil sie
selbst merkte, wie viel leichter sie es an vielen Stellen hatte. "Ich
komme aus einem extrem privilegierten Elternhaus", sagt von der Decken.
Während ihres Studiums an der privaten Berliner Hertie School erforschte
von der Decken die Auswirkungen von Schulreformen auf Kinder und
Jugendliche. Danach begann sie mit dem Programm Teach First an einer
Hamburger Stadtteilschule als ergänzende Lehrkraft zu arbeiten. Am Ende
ihres ersten Jahres sollte von der Decken zehn Jugendliche, die durch
die Prüfung zum Ersten Allgemeinen Schulabschluss gefallen waren, auf
die Nachprüfung vorbereiten. Damals habe sie gedacht: "Die könnten
diesen Schulabschluss auf jeden Fall schaffen. Es liegt nicht an ihnen
selbst – sondern an den Umständen.“ Mit insgesamt 36 Schülerinnen und
Schülern aus drei Schulen fuhr von der Decken mit anderen
Hilfslehrerinnen in eine Jugendherberge, wo jeder in Ruhe an seinen
Schwächen gearbeitet hat. Mit diesem Programm machte von der Decken sich
selbstständig. Heute coacht ihre Mut Academy mit sechs Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern jährlich 240 Jugendliche zwischen der neunten Klasse
und dem Ende der Probezeit ihrer Ausbildungsstelle.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Unser Ziel ist, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen", sagt Freda von der Decken im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin der in Hamburg angesiedelten Mut Academy, die Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien fördert. Gerade während Corona seien diese Jugendlichen noch mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden als ohnehin schon. Sie selbst habe sich schon früh mit Bildungs- und Sozialpolitik beschäftigt: "Ich bin auf dem Land aufgewachsen und aus meiner Grundschule sind nur zwei, drei aufs Gymnasium gegangen." Da habe sie sich zum ersten Mal über die Chancenungleicheit gewundert – weil sie selbst merkte, wie viel leichter sie es an vielen Stellen hatte. "Ich komme aus einem extrem privilegierten Elternhaus", sagt von der Decken. Während ihres Studiums an der privaten Berliner Hertie School erforschte von der Decken die Auswirkungen von Schulreformen auf Kinder und Jugendliche. Danach begann sie mit dem Programm Teach First an einer Hamburger Stadtteilschule als ergänzende Lehrkraft zu arbeiten. Am Ende ihres ersten Jahres sollte von der Decken zehn Jugendliche, die durch die Prüfung zum Ersten Allgemeinen Schulabschluss gefallen waren, auf die Nachprüfung vorbereiten. Damals habe sie gedacht: "Die könnten diesen Schulabschluss auf jeden Fall schaffen. Es liegt nicht an ihnen selbst – sondern an den Umständen.“ Mit insgesamt 36 Schülerinnen und Schülern aus drei Schulen fuhr von der Decken mit anderen Hilfslehrerinnen in eine Jugendherberge, wo jeder in Ruhe an seinen Schwächen gearbeitet hat. Mit diesem Programm machte von der Decken sich selbstständig. Heute coacht ihre Mut Academy mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich 240 Jugendliche zwischen der neunten Klasse und dem Ende der Probezeit ihrer Ausbildungsstelle.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34955397" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1a369ff3-1f00-41d9-b8ed-a0094f98a359/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1a369ff3-1f00-41d9-b8ed-a0094f98a359&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie hilft man benachteiligten Jugendlichen, Freda von der Decken?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:34</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Unser Ziel ist, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen&quot;, sagt Freda von der Decken im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin der in Hamburg angesiedelten Mut Academy, die Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien fördert. Gerade während Corona seien diese Jugendlichen noch mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden als ohnehin schon. Sie selbst habe sich schon früh mit Bildungs- und Sozialpolitik beschäftigt: &quot;Ich bin auf dem Land aufgewachsen und aus meiner Grundschule sind nur zwei, drei aufs Gymnasium gegangen.&quot; Da habe sie sich zum ersten Mal über die Chancenungleicheit gewundert – weil sie selbst merkte, wie viel leichter sie es an vielen Stellen hatte. &quot;Ich komme aus einem extrem privilegierten Elternhaus&quot;, sagt von der Decken. Während ihres Studiums an der privaten Berliner Hertie School erforschte von der Decken die Auswirkungen von Schulreformen auf Kinder und Jugendliche. Danach begann sie mit dem Programm Teach First an einer Hamburger Stadtteilschule als ergänzende Lehrkraft zu arbeiten. Am Ende ihres ersten Jahres sollte von der Decken zehn Jugendliche, die durch die Prüfung zum Ersten Allgemeinen Schulabschluss gefallen waren, auf die Nachprüfung vorbereiten. Damals habe sie gedacht: &quot;Die könnten diesen Schulabschluss auf jeden Fall schaffen. Es liegt nicht an ihnen selbst – sondern an den Umständen.“ Mit insgesamt 36 Schülerinnen und Schülern aus drei Schulen fuhr von der Decken mit anderen Hilfslehrerinnen in eine Jugendherberge, wo jeder in Ruhe an seinen Schwächen gearbeitet hat. Mit diesem Programm machte von der Decken sich selbstständig. Heute coacht ihre Mut Academy mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich 240 Jugendliche zwischen der neunten Klasse und dem Ende der Probezeit ihrer Ausbildungsstelle.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Unser Ziel ist, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen&quot;, sagt Freda von der Decken im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin der in Hamburg angesiedelten Mut Academy, die Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien fördert. Gerade während Corona seien diese Jugendlichen noch mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden als ohnehin schon. Sie selbst habe sich schon früh mit Bildungs- und Sozialpolitik beschäftigt: &quot;Ich bin auf dem Land aufgewachsen und aus meiner Grundschule sind nur zwei, drei aufs Gymnasium gegangen.&quot; Da habe sie sich zum ersten Mal über die Chancenungleicheit gewundert – weil sie selbst merkte, wie viel leichter sie es an vielen Stellen hatte. &quot;Ich komme aus einem extrem privilegierten Elternhaus&quot;, sagt von der Decken. Während ihres Studiums an der privaten Berliner Hertie School erforschte von der Decken die Auswirkungen von Schulreformen auf Kinder und Jugendliche. Danach begann sie mit dem Programm Teach First an einer Hamburger Stadtteilschule als ergänzende Lehrkraft zu arbeiten. Am Ende ihres ersten Jahres sollte von der Decken zehn Jugendliche, die durch die Prüfung zum Ersten Allgemeinen Schulabschluss gefallen waren, auf die Nachprüfung vorbereiten. Damals habe sie gedacht: &quot;Die könnten diesen Schulabschluss auf jeden Fall schaffen. Es liegt nicht an ihnen selbst – sondern an den Umständen.“ Mit insgesamt 36 Schülerinnen und Schülern aus drei Schulen fuhr von der Decken mit anderen Hilfslehrerinnen in eine Jugendherberge, wo jeder in Ruhe an seinen Schwächen gearbeitet hat. Mit diesem Programm machte von der Decken sich selbstständig. Heute coacht ihre Mut Academy mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich 240 Jugendliche zwischen der neunten Klasse und dem Ende der Probezeit ihrer Ausbildungsstelle.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>73</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1d6a6d6d07566692c7077c1a6a2a48b1</guid>
      <title>Wie viel verdient man als Foodbloggerin wirklich, Lynn Hoefer?</title>
      <description><![CDATA[„Ich bin keine strikte Veganerin, ich esse auch mal ein Ei“, sagt die
Foodbloggerin Lynn Hoefer im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.
Seit fünf Jahren veröffentlicht die 30-Jährige auf ihrem Blog Heavenlynn
Healthymehrheitlich pflanzliche und vegane Rezepte. Ein fester Stamm von
rund 20.000 Leserinnen und Lesern verfolgtnach ihren Angaben den Blog.
Hoefer, die aus Lüneburg stammt, studiert nach dem Abitur BWL und
Internationales Management in Reutlingen und North Carolina. Sie war 22
Jahre alt, ernährte sich gesund, aber ohne Einschränkungen, und war
sportlich, als ein Arzt während eines Auslandssemesters in den USA die
Diagnose stellte, sie habe Bluthochdruck. „Das war lebensverändernd“,
sagt Hoefer. Erst stellte Hoefer ihre eigene Ernährung um, dann begann
sie während ihres Masterstudiums mit dem Bloggen, auch um in Kontakt mit
anderen Betroffenen zu kommen. „Ich hatte mir als Deadline den
Masterabschluss gesetzt und habe die Abschlussarbeit dann zwei Jahre
hinausgeschoben, weil es schon so gut lief“, erzählt sie. Mittlerweile
hat sich Hoefer mit ihrem Blog und als Kochbuchautorin selbstständig
gemacht und Fortbildungen zur Ernährungsberaterin absolviert. Ihr
Einkommen, erzählt sie, stamme vor allem aus Kooperationen mit
Unternehmen, deren Produkte sie gekennzeichnet in ihrem Blog empfehle –
aber auch aus ihren beiden Kochbüchern. „Ich werde mit dem, was ich
mache, nicht reich”, sagt Hoefer.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Jul 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin keine strikte Veganerin, ich esse auch mal ein Ei“, sagt die Foodbloggerin Lynn Hoefer im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Seit fünf Jahren veröffentlicht die 30-Jährige auf ihrem Blog Heavenlynn Healthymehrheitlich pflanzliche und vegane Rezepte. Ein fester Stamm von rund 20.000 Leserinnen und Lesern verfolgtnach ihren Angaben den Blog. Hoefer, die aus Lüneburg stammt, studiert nach dem Abitur BWL und Internationales Management in Reutlingen und North Carolina. Sie war 22 Jahre alt, ernährte sich gesund, aber ohne Einschränkungen, und war sportlich, als ein Arzt während eines Auslandssemesters in den USA die Diagnose stellte, sie habe Bluthochdruck. „Das war lebensverändernd“, sagt Hoefer. Erst stellte Hoefer ihre eigene Ernährung um, dann begann sie während ihres Masterstudiums mit dem Bloggen, auch um in Kontakt mit anderen Betroffenen zu kommen. „Ich hatte mir als Deadline den Masterabschluss gesetzt und habe die Abschlussarbeit dann zwei Jahre hinausgeschoben, weil es schon so gut lief“, erzählt sie. Mittlerweile hat sich Hoefer mit ihrem Blog und als Kochbuchautorin selbstständig gemacht und Fortbildungen zur Ernährungsberaterin absolviert. Ihr Einkommen, erzählt sie, stamme vor allem aus Kooperationen mit Unternehmen, deren Produkte sie gekennzeichnet in ihrem Blog empfehle – aber auch aus ihren beiden Kochbüchern. „Ich werde mit dem, was ich mache, nicht reich”, sagt Hoefer.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39119897" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/61031c05-fe13-44ac-911a-27bf73285850/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=61031c05-fe13-44ac-911a-27bf73285850&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie viel verdient man als Foodbloggerin wirklich, Lynn Hoefer?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:54</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich bin keine strikte Veganerin, ich esse auch mal ein Ei“, sagt die Foodbloggerin Lynn Hoefer im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Seit fünf Jahren veröffentlicht die 30-Jährige auf ihrem Blog Heavenlynn Healthymehrheitlich pflanzliche und vegane Rezepte. Ein fester Stamm von rund 20.000 Leserinnen und Lesern verfolgtnach ihren Angaben den Blog. Hoefer, die aus Lüneburg stammt, studiert nach dem Abitur BWL und Internationales Management in Reutlingen und North Carolina. Sie war 22 Jahre alt, ernährte sich gesund, aber ohne Einschränkungen, und war sportlich, als ein Arzt während eines Auslandssemesters in den USA die Diagnose stellte, sie habe Bluthochdruck. „Das war lebensverändernd“, sagt Hoefer. Erst stellte Hoefer ihre eigene Ernährung um, dann begann sie während ihres Masterstudiums mit dem Bloggen, auch um in Kontakt mit anderen Betroffenen zu kommen. „Ich hatte mir als Deadline den Masterabschluss gesetzt und habe die Abschlussarbeit dann zwei Jahre hinausgeschoben, weil es schon so gut lief“, erzählt sie. Mittlerweile hat sich Hoefer mit ihrem Blog und als Kochbuchautorin selbstständig gemacht und Fortbildungen zur Ernährungsberaterin absolviert. Ihr Einkommen, erzählt sie, stamme vor allem aus Kooperationen mit Unternehmen, deren Produkte sie gekennzeichnet in ihrem Blog empfehle – aber auch aus ihren beiden Kochbüchern. „Ich werde mit dem, was ich mache, nicht reich”, sagt Hoefer.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich bin keine strikte Veganerin, ich esse auch mal ein Ei“, sagt die Foodbloggerin Lynn Hoefer im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Seit fünf Jahren veröffentlicht die 30-Jährige auf ihrem Blog Heavenlynn Healthymehrheitlich pflanzliche und vegane Rezepte. Ein fester Stamm von rund 20.000 Leserinnen und Lesern verfolgtnach ihren Angaben den Blog. Hoefer, die aus Lüneburg stammt, studiert nach dem Abitur BWL und Internationales Management in Reutlingen und North Carolina. Sie war 22 Jahre alt, ernährte sich gesund, aber ohne Einschränkungen, und war sportlich, als ein Arzt während eines Auslandssemesters in den USA die Diagnose stellte, sie habe Bluthochdruck. „Das war lebensverändernd“, sagt Hoefer. Erst stellte Hoefer ihre eigene Ernährung um, dann begann sie während ihres Masterstudiums mit dem Bloggen, auch um in Kontakt mit anderen Betroffenen zu kommen. „Ich hatte mir als Deadline den Masterabschluss gesetzt und habe die Abschlussarbeit dann zwei Jahre hinausgeschoben, weil es schon so gut lief“, erzählt sie. Mittlerweile hat sich Hoefer mit ihrem Blog und als Kochbuchautorin selbstständig gemacht und Fortbildungen zur Ernährungsberaterin absolviert. Ihr Einkommen, erzählt sie, stamme vor allem aus Kooperationen mit Unternehmen, deren Produkte sie gekennzeichnet in ihrem Blog empfehle – aber auch aus ihren beiden Kochbüchern. „Ich werde mit dem, was ich mache, nicht reich”, sagt Hoefer.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>72</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">728a34aaad6c1010df4c471a78b68061</guid>
      <title>Was lernt das Hotel Sacher aus der Corona-Krise, Matthias Winkler?</title>
      <description><![CDATA["Für einen Hotelier, dessen Beruf darin besteht, anderen eine Freude zu
bereiten, ist das eine schlimme Situation", sagt Matthias Winkler im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" über die Corona-Krise.
Winkler, 47 Jahre, ist seit sieben Jahren der Geschäftsführer der Sacher
Hotels in Wien und Salzburg. "Die Menschen fehlen. Auf der einen Seite
unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der anderen fehlen
natürlich auch unsere Gäste." Das Sacher gehört bis heute den Nachfahren
von Franz Sacher, der im Jahr 1832 als Konditorlehrling die Sachertorte
erfand. Matthias Winkler kam in die Hotellerie über seine Frau
Alexandra, eine der Sacher-Erbinnen, mit der er drei Kinder hat. Im
Podcast erzählt er, welche Ideen er und sein Team für die Zeit nach
Corona entwickeln. Wie das renommierte Hotel durch längere Lüftzeiten
und verstärkte Reinigungsdienste für die Sicherheit seiner Gäste sorgt –
und welche größeren Trends sich durch die Corona-Krise verstärken. "Die
Nachfrage nach Entschleunigung, nach Platz, weniger Masse und maximale
Individualität sind Trends, die wir im Tourismus schon länger gesehen
haben", sagt Winkler. Der hohe Standard, der im Sacher herrscht, macht
Winkler zuweilen demütig, erzählt der Geschäftsführer. "Ich gehe immer
mit einer leichten Form des schlechten Gewissens nach Hause", erzählt
Winkler. "Das ist erst weg, wenn meine drei Kinder mit Lego-Steinen auf
mir rumturnen."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Für einen Hotelier, dessen Beruf darin besteht, anderen eine Freude zu bereiten, ist das eine schlimme Situation", sagt Matthias Winkler im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" über die Corona-Krise. Winkler, 47 Jahre, ist seit sieben Jahren der Geschäftsführer der Sacher Hotels in Wien und Salzburg. "Die Menschen fehlen. Auf der einen Seite unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der anderen fehlen natürlich auch unsere Gäste." Das Sacher gehört bis heute den Nachfahren von Franz Sacher, der im Jahr 1832 als Konditorlehrling die Sachertorte erfand. Matthias Winkler kam in die Hotellerie über seine Frau Alexandra, eine der Sacher-Erbinnen, mit der er drei Kinder hat. Im Podcast erzählt er, welche Ideen er und sein Team für die Zeit nach Corona entwickeln. Wie das renommierte Hotel durch längere Lüftzeiten und verstärkte Reinigungsdienste für die Sicherheit seiner Gäste sorgt – und welche größeren Trends sich durch die Corona-Krise verstärken. "Die Nachfrage nach Entschleunigung, nach Platz, weniger Masse und maximale Individualität sind Trends, die wir im Tourismus schon länger gesehen haben", sagt Winkler. Der hohe Standard, der im Sacher herrscht, macht Winkler zuweilen demütig, erzählt der Geschäftsführer. "Ich gehe immer mit einer leichten Form des schlechten Gewissens nach Hause", erzählt Winkler. "Das ist erst weg, wenn meine drei Kinder mit Lego-Steinen auf mir rumturnen."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36353141" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f30b11a7-d59e-4e81-8f6e-3069923e765e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f30b11a7-d59e-4e81-8f6e-3069923e765e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was lernt das Hotel Sacher aus der Corona-Krise, Matthias Winkler?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:01</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Für einen Hotelier, dessen Beruf darin besteht, anderen eine Freude zu bereiten, ist das eine schlimme Situation&quot;, sagt Matthias Winkler im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; über die Corona-Krise. Winkler, 47 Jahre, ist seit sieben Jahren der Geschäftsführer der Sacher Hotels in Wien und Salzburg. &quot;Die Menschen fehlen. Auf der einen Seite unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der anderen fehlen natürlich auch unsere Gäste.&quot; Das Sacher gehört bis heute den Nachfahren von Franz Sacher, der im Jahr 1832 als Konditorlehrling die Sachertorte erfand. Matthias Winkler kam in die Hotellerie über seine Frau Alexandra, eine der Sacher-Erbinnen, mit der er drei Kinder hat. Im Podcast erzählt er, welche Ideen er und sein Team für die Zeit nach Corona entwickeln. Wie das renommierte Hotel durch längere Lüftzeiten und verstärkte Reinigungsdienste für die Sicherheit seiner Gäste sorgt – und welche größeren Trends sich durch die Corona-Krise verstärken. &quot;Die Nachfrage nach Entschleunigung, nach Platz, weniger Masse und maximale Individualität sind Trends, die wir im Tourismus schon länger gesehen haben&quot;, sagt Winkler. Der hohe Standard, der im Sacher herrscht, macht Winkler zuweilen demütig, erzählt der Geschäftsführer. &quot;Ich gehe immer mit einer leichten Form des schlechten Gewissens nach Hause&quot;, erzählt Winkler. &quot;Das ist erst weg, wenn meine drei Kinder mit Lego-Steinen auf mir rumturnen.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Für einen Hotelier, dessen Beruf darin besteht, anderen eine Freude zu bereiten, ist das eine schlimme Situation&quot;, sagt Matthias Winkler im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; über die Corona-Krise. Winkler, 47 Jahre, ist seit sieben Jahren der Geschäftsführer der Sacher Hotels in Wien und Salzburg. &quot;Die Menschen fehlen. Auf der einen Seite unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der anderen fehlen natürlich auch unsere Gäste.&quot; Das Sacher gehört bis heute den Nachfahren von Franz Sacher, der im Jahr 1832 als Konditorlehrling die Sachertorte erfand. Matthias Winkler kam in die Hotellerie über seine Frau Alexandra, eine der Sacher-Erbinnen, mit der er drei Kinder hat. Im Podcast erzählt er, welche Ideen er und sein Team für die Zeit nach Corona entwickeln. Wie das renommierte Hotel durch längere Lüftzeiten und verstärkte Reinigungsdienste für die Sicherheit seiner Gäste sorgt – und welche größeren Trends sich durch die Corona-Krise verstärken. &quot;Die Nachfrage nach Entschleunigung, nach Platz, weniger Masse und maximale Individualität sind Trends, die wir im Tourismus schon länger gesehen haben&quot;, sagt Winkler. Der hohe Standard, der im Sacher herrscht, macht Winkler zuweilen demütig, erzählt der Geschäftsführer. &quot;Ich gehe immer mit einer leichten Form des schlechten Gewissens nach Hause&quot;, erzählt Winkler. &quot;Das ist erst weg, wenn meine drei Kinder mit Lego-Steinen auf mir rumturnen.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>71</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">eb4808e692f06efdbb4ceb7ceea915eb</guid>
      <title>Wie spricht man mit Menschen über ihre tiefsten Abgründe, Jürgen Domian?</title>
      <description><![CDATA["Auch nach fast 23.000 Interviews gibt es Anrufer und Themen, bei denen
mein Team und ich sagen: Das ist ja unfassbar!", sagt der
Talkshow-Moderator Jürgen Domian im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die
Arbeit. Bekannt wurde der heute 62-Jährige mit seinem nächtlichen
Radio-TalkDomian, der seit Mitte der Neunzigerjahre mit Unterbrechung im
Radio und neuerdings auch im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Die
Sendung bekam er nach einem Volontariat beim WDR. Damals schlug er dem
Intendanten des Senders, Fritz Pleitgen, eine sogenannte Call-in-Sendung
vor, in Anlehnung an die aufkommenden Talk-Formate in den USA. "Pleitgen
sagte zu mir: Versuchen Sie, mit den Menschen privat zu reden. Sprechen
Sie, als säßen Sie beim Kaffee oder Bier zusammen." Der spätnächtliche
Programmplatz, eigentlich eine Notlösung, stellte sich bald als großer
Vorteil heraus – weil die Anrufer in der Ruhe der Nacht offenbar ein
größeres Zutrauen entwickelten, erzählt Domian im Arbeitspodcast. Drei
Monate nach Sendestart meldete sich ein junger Mann namens Hubert, der
Leukämie im Endstadium hatte und zum Sterben in seine Wohnung
zurückgekehrt war, erinnert sich der Moderator. Domian kam mit ihm ins
Gespräch: "Da habe ich gemerkt: das ist nicht einfach nur Talk! Das ist
vielleicht sowas wie Seelsorge."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Jun 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Auch nach fast 23.000 Interviews gibt es Anrufer und Themen, bei denen mein Team und ich sagen: Das ist ja unfassbar!", sagt der Talkshow-Moderator Jürgen Domian im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bekannt wurde der heute 62-Jährige mit seinem nächtlichen Radio-TalkDomian, der seit Mitte der Neunzigerjahre mit Unterbrechung im Radio und neuerdings auch im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Die Sendung bekam er nach einem Volontariat beim WDR. Damals schlug er dem Intendanten des Senders, Fritz Pleitgen, eine sogenannte Call-in-Sendung vor, in Anlehnung an die aufkommenden Talk-Formate in den USA. "Pleitgen sagte zu mir: Versuchen Sie, mit den Menschen privat zu reden. Sprechen Sie, als säßen Sie beim Kaffee oder Bier zusammen." Der spätnächtliche Programmplatz, eigentlich eine Notlösung, stellte sich bald als großer Vorteil heraus – weil die Anrufer in der Ruhe der Nacht offenbar ein größeres Zutrauen entwickelten, erzählt Domian im Arbeitspodcast. Drei Monate nach Sendestart meldete sich ein junger Mann namens Hubert, der Leukämie im Endstadium hatte und zum Sterben in seine Wohnung zurückgekehrt war, erinnert sich der Moderator. Domian kam mit ihm ins Gespräch: "Da habe ich gemerkt: das ist nicht einfach nur Talk! Das ist vielleicht sowas wie Seelsorge."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33768474" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0654d861-582d-4aaa-825f-a2ecf379f527/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0654d861-582d-4aaa-825f-a2ecf379f527&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie spricht man mit Menschen über ihre tiefsten Abgründe, Jürgen Domian?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:20</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Auch nach fast 23.000 Interviews gibt es Anrufer und Themen, bei denen mein Team und ich sagen: Das ist ja unfassbar!&quot;, sagt der Talkshow-Moderator Jürgen Domian im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bekannt wurde der heute 62-Jährige mit seinem nächtlichen Radio-TalkDomian, der seit Mitte der Neunzigerjahre mit Unterbrechung im Radio und neuerdings auch im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Die Sendung bekam er nach einem Volontariat beim WDR. Damals schlug er dem Intendanten des Senders, Fritz Pleitgen, eine sogenannte Call-in-Sendung vor, in Anlehnung an die aufkommenden Talk-Formate in den USA. &quot;Pleitgen sagte zu mir: Versuchen Sie, mit den Menschen privat zu reden. Sprechen Sie, als säßen Sie beim Kaffee oder Bier zusammen.&quot; Der spätnächtliche Programmplatz, eigentlich eine Notlösung, stellte sich bald als großer Vorteil heraus – weil die Anrufer in der Ruhe der Nacht offenbar ein größeres Zutrauen entwickelten, erzählt Domian im Arbeitspodcast. Drei Monate nach Sendestart meldete sich ein junger Mann namens Hubert, der Leukämie im Endstadium hatte und zum Sterben in seine Wohnung zurückgekehrt war, erinnert sich der Moderator. Domian kam mit ihm ins Gespräch: &quot;Da habe ich gemerkt: das ist nicht einfach nur Talk! Das ist vielleicht sowas wie Seelsorge.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Auch nach fast 23.000 Interviews gibt es Anrufer und Themen, bei denen mein Team und ich sagen: Das ist ja unfassbar!&quot;, sagt der Talkshow-Moderator Jürgen Domian im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bekannt wurde der heute 62-Jährige mit seinem nächtlichen Radio-TalkDomian, der seit Mitte der Neunzigerjahre mit Unterbrechung im Radio und neuerdings auch im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Die Sendung bekam er nach einem Volontariat beim WDR. Damals schlug er dem Intendanten des Senders, Fritz Pleitgen, eine sogenannte Call-in-Sendung vor, in Anlehnung an die aufkommenden Talk-Formate in den USA. &quot;Pleitgen sagte zu mir: Versuchen Sie, mit den Menschen privat zu reden. Sprechen Sie, als säßen Sie beim Kaffee oder Bier zusammen.&quot; Der spätnächtliche Programmplatz, eigentlich eine Notlösung, stellte sich bald als großer Vorteil heraus – weil die Anrufer in der Ruhe der Nacht offenbar ein größeres Zutrauen entwickelten, erzählt Domian im Arbeitspodcast. Drei Monate nach Sendestart meldete sich ein junger Mann namens Hubert, der Leukämie im Endstadium hatte und zum Sterben in seine Wohnung zurückgekehrt war, erinnert sich der Moderator. Domian kam mit ihm ins Gespräch: &quot;Da habe ich gemerkt: das ist nicht einfach nur Talk! Das ist vielleicht sowas wie Seelsorge.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>70</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d6c26fdf995739fb55ce17364c6fc057</guid>
      <title>Warum sollte auf einer guten Trauerfeier auch gelacht werden, Julian Heigl?</title>
      <description><![CDATA["An den ersten Toten, den ich aufgebettet habe, erinnere ich mich bis
heute gut", sagt der Berliner Bestatter Julian Heigl. "Ich hatte Tote
bis dahin ja auch weder gesehen noch angefasst." An dem Tag habe er
gemerkt, dass von den Toten eine große Ruhe ausgehe – eine Ruhe, die
auch auf ihn übergehe. Der 39-Jährige versteht sich als alternativer
Bestatter. Die Trauerfeiern, die er ausrichtet, orientieren sich an
keinem festen Rahmen oder Ritus, sondern an den Bedürfnissen der
Trauernden, erklärt Heigl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.
"Auf einer guten Bestattung wird geweint und gelacht“, sagt er. Für
Heigl selbst war lange nicht absehbar, dass er beruflich mit Toten und
Trauernden zu tun haben würde. Er studierte Musikwissenschaft,
promovierte über Barockmusik und machte sich danach auf die Suche nach
einem Beruf, der zu ihm passte. Dabei stolperte er über die Homepage
eines alternativen Bestatters: "Ich hatte das Gefühl: Das ist es. Das
mache ich jetzt." In einem Praktikum erlernte Heigl die handwerklichen
und bürokratischen Aspekte des Berufs, die Fristen, die einzuhalten
sind, und wie man einen toten Körper wäscht, anzieht und bettet. Mit
seinem Bestattungsunternehmen Thanatos bekomme er heute mehr Anfragen,
als er zusagen könne. Auch wenn es immer schwer sei, Trauernden
abzusagen, sei es auch wichtig, dass er auf seine eigenen Grenzen achte:
"Es tut mir nicht gut, wenn ich 15 Sterbefälle im Kopf habe und sie
einfach abarbeite", sagt Heigl.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 May 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"An den ersten Toten, den ich aufgebettet habe, erinnere ich mich bis heute gut", sagt der Berliner Bestatter Julian Heigl. "Ich hatte Tote bis dahin ja auch weder gesehen noch angefasst." An dem Tag habe er gemerkt, dass von den Toten eine große Ruhe ausgehe – eine Ruhe, die auch auf ihn übergehe. Der 39-Jährige versteht sich als alternativer Bestatter. Die Trauerfeiern, die er ausrichtet, orientieren sich an keinem festen Rahmen oder Ritus, sondern an den Bedürfnissen der Trauernden, erklärt Heigl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Auf einer guten Bestattung wird geweint und gelacht“, sagt er. Für Heigl selbst war lange nicht absehbar, dass er beruflich mit Toten und Trauernden zu tun haben würde. Er studierte Musikwissenschaft, promovierte über Barockmusik und machte sich danach auf die Suche nach einem Beruf, der zu ihm passte. Dabei stolperte er über die Homepage eines alternativen Bestatters: "Ich hatte das Gefühl: Das ist es. Das mache ich jetzt." In einem Praktikum erlernte Heigl die handwerklichen und bürokratischen Aspekte des Berufs, die Fristen, die einzuhalten sind, und wie man einen toten Körper wäscht, anzieht und bettet. Mit seinem Bestattungsunternehmen Thanatos bekomme er heute mehr Anfragen, als er zusagen könne. Auch wenn es immer schwer sei, Trauernden abzusagen, sei es auch wichtig, dass er auf seine eigenen Grenzen achte: "Es tut mir nicht gut, wenn ich 15 Sterbefälle im Kopf habe und sie einfach abarbeite", sagt Heigl.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45609169" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/06ebf914-fe32-4369-8b48-946dff912e59/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=06ebf914-fe32-4369-8b48-946dff912e59&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum sollte auf einer guten Trauerfeier auch gelacht werden, Julian Heigl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:39</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;An den ersten Toten, den ich aufgebettet habe, erinnere ich mich bis heute gut&quot;, sagt der Berliner Bestatter Julian Heigl. &quot;Ich hatte Tote bis dahin ja auch weder gesehen noch angefasst.&quot; An dem Tag habe er gemerkt, dass von den Toten eine große Ruhe ausgehe – eine Ruhe, die auch auf ihn übergehe. Der 39-Jährige versteht sich als alternativer Bestatter. Die Trauerfeiern, die er ausrichtet, orientieren sich an keinem festen Rahmen oder Ritus, sondern an den Bedürfnissen der Trauernden, erklärt Heigl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Auf einer guten Bestattung wird geweint und gelacht“, sagt er. Für Heigl selbst war lange nicht absehbar, dass er beruflich mit Toten und Trauernden zu tun haben würde. Er studierte Musikwissenschaft, promovierte über Barockmusik und machte sich danach auf die Suche nach einem Beruf, der zu ihm passte. Dabei stolperte er über die Homepage eines alternativen Bestatters: &quot;Ich hatte das Gefühl: Das ist es. Das mache ich jetzt.&quot; In einem Praktikum erlernte Heigl die handwerklichen und bürokratischen Aspekte des Berufs, die Fristen, die einzuhalten sind, und wie man einen toten Körper wäscht, anzieht und bettet. Mit seinem Bestattungsunternehmen Thanatos bekomme er heute mehr Anfragen, als er zusagen könne. Auch wenn es immer schwer sei, Trauernden abzusagen, sei es auch wichtig, dass er auf seine eigenen Grenzen achte: &quot;Es tut mir nicht gut, wenn ich 15 Sterbefälle im Kopf habe und sie einfach abarbeite&quot;, sagt Heigl.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;An den ersten Toten, den ich aufgebettet habe, erinnere ich mich bis heute gut&quot;, sagt der Berliner Bestatter Julian Heigl. &quot;Ich hatte Tote bis dahin ja auch weder gesehen noch angefasst.&quot; An dem Tag habe er gemerkt, dass von den Toten eine große Ruhe ausgehe – eine Ruhe, die auch auf ihn übergehe. Der 39-Jährige versteht sich als alternativer Bestatter. Die Trauerfeiern, die er ausrichtet, orientieren sich an keinem festen Rahmen oder Ritus, sondern an den Bedürfnissen der Trauernden, erklärt Heigl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Auf einer guten Bestattung wird geweint und gelacht“, sagt er. Für Heigl selbst war lange nicht absehbar, dass er beruflich mit Toten und Trauernden zu tun haben würde. Er studierte Musikwissenschaft, promovierte über Barockmusik und machte sich danach auf die Suche nach einem Beruf, der zu ihm passte. Dabei stolperte er über die Homepage eines alternativen Bestatters: &quot;Ich hatte das Gefühl: Das ist es. Das mache ich jetzt.&quot; In einem Praktikum erlernte Heigl die handwerklichen und bürokratischen Aspekte des Berufs, die Fristen, die einzuhalten sind, und wie man einen toten Körper wäscht, anzieht und bettet. Mit seinem Bestattungsunternehmen Thanatos bekomme er heute mehr Anfragen, als er zusagen könne. Auch wenn es immer schwer sei, Trauernden abzusagen, sei es auch wichtig, dass er auf seine eigenen Grenzen achte: &quot;Es tut mir nicht gut, wenn ich 15 Sterbefälle im Kopf habe und sie einfach abarbeite&quot;, sagt Heigl.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>69</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f5aef32b5053d46c470645fbd950528e</guid>
      <title>Was verändert sich durch Corona für Sie als Hebamme, Katharina Kerlen-Petri?</title>
      <description><![CDATA["Der Beruf der Hebamme hat etwas sehr Nahes", sagt die Katharina
Kerlen-Petri, die selbst Hebamme in Berlin ist, im ZEIT-ONLINE-Podcast
Frisch an die Arbeit. "Die Corona-Regeln widersprechen also eigentlich
meinem Gefühl." Den Besuch bei den Familien möglichst kurz zu halten,
Abstand zu wahren, dafür Sorge zu tragen, dass nur Mütter und Säuglinge
im Raum sind, und stattdessen so viele Gespräche wie möglich am Telefon
oder per Videocall zu führen, stehe all dem entgegen, was sie sonst an
ihrem Beruf so schätze. "Ich merke auch, ich bin angespannter als
sonst", sagt die 55-Jährige. Drei- bis achtmal am Tag sei sie derzeit im
Einsatz. "Ich besuche weiterhin alle Frauen, die frisch ihre Babys
bekommen haben." Kerlen-Petri sieht es positiv, dass ihr Beruf derzeit
mehr Anerkennung bekomme als sonst. "Hebammen in der Klinik haben auch
ohne Corona einen harten Job", sagt Kerlen-Petri im Podcast. "Vielleicht
ist die Krise ein Anstoß nachzudenken, wie Geburten eigentlich sein
sollen." Seit 30 Jahren arbeitet sie nun als Hebamme. Die Faszination
des Berufs habe bis heute nicht aufgehört: "Was mich jeden Tag freut:
Familien zu begleiten dabei, wie sie Familien werden."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 May 2020 12:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Beruf der Hebamme hat etwas sehr Nahes", sagt die Katharina Kerlen-Petri, die selbst Hebamme in Berlin ist, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Die Corona-Regeln widersprechen also eigentlich meinem Gefühl." Den Besuch bei den Familien möglichst kurz zu halten, Abstand zu wahren, dafür Sorge zu tragen, dass nur Mütter und Säuglinge im Raum sind, und stattdessen so viele Gespräche wie möglich am Telefon oder per Videocall zu führen, stehe all dem entgegen, was sie sonst an ihrem Beruf so schätze. "Ich merke auch, ich bin angespannter als sonst", sagt die 55-Jährige. Drei- bis achtmal am Tag sei sie derzeit im Einsatz. "Ich besuche weiterhin alle Frauen, die frisch ihre Babys bekommen haben." Kerlen-Petri sieht es positiv, dass ihr Beruf derzeit mehr Anerkennung bekomme als sonst. "Hebammen in der Klinik haben auch ohne Corona einen harten Job", sagt Kerlen-Petri im Podcast. "Vielleicht ist die Krise ein Anstoß nachzudenken, wie Geburten eigentlich sein sollen." Seit 30 Jahren arbeitet sie nun als Hebamme. Die Faszination des Berufs habe bis heute nicht aufgehört: "Was mich jeden Tag freut: Familien zu begleiten dabei, wie sie Familien werden."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39286031" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/24a10f3f-05d5-4961-8658-ba3724eddca6/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=24a10f3f-05d5-4961-8658-ba3724eddca6&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was verändert sich durch Corona für Sie als Hebamme, Katharina Kerlen-Petri?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:05</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Der Beruf der Hebamme hat etwas sehr Nahes&quot;, sagt die Katharina Kerlen-Petri, die selbst Hebamme in Berlin ist, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Die Corona-Regeln widersprechen also eigentlich meinem Gefühl.&quot; Den Besuch bei den Familien möglichst kurz zu halten, Abstand zu wahren, dafür Sorge zu tragen, dass nur Mütter und Säuglinge im Raum sind, und stattdessen so viele Gespräche wie möglich am Telefon oder per Videocall zu führen, stehe all dem entgegen, was sie sonst an ihrem Beruf so schätze. &quot;Ich merke auch, ich bin angespannter als sonst&quot;, sagt die 55-Jährige. Drei- bis achtmal am Tag sei sie derzeit im Einsatz. &quot;Ich besuche weiterhin alle Frauen, die frisch ihre Babys bekommen haben.&quot; Kerlen-Petri sieht es positiv, dass ihr Beruf derzeit mehr Anerkennung bekomme als sonst. &quot;Hebammen in der Klinik haben auch ohne Corona einen harten Job&quot;, sagt Kerlen-Petri im Podcast. &quot;Vielleicht ist die Krise ein Anstoß nachzudenken, wie Geburten eigentlich sein sollen.&quot; Seit 30 Jahren arbeitet sie nun als Hebamme. Die Faszination des Berufs habe bis heute nicht aufgehört: &quot;Was mich jeden Tag freut: Familien zu begleiten dabei, wie sie Familien werden.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Der Beruf der Hebamme hat etwas sehr Nahes&quot;, sagt die Katharina Kerlen-Petri, die selbst Hebamme in Berlin ist, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Die Corona-Regeln widersprechen also eigentlich meinem Gefühl.&quot; Den Besuch bei den Familien möglichst kurz zu halten, Abstand zu wahren, dafür Sorge zu tragen, dass nur Mütter und Säuglinge im Raum sind, und stattdessen so viele Gespräche wie möglich am Telefon oder per Videocall zu führen, stehe all dem entgegen, was sie sonst an ihrem Beruf so schätze. &quot;Ich merke auch, ich bin angespannter als sonst&quot;, sagt die 55-Jährige. Drei- bis achtmal am Tag sei sie derzeit im Einsatz. &quot;Ich besuche weiterhin alle Frauen, die frisch ihre Babys bekommen haben.&quot; Kerlen-Petri sieht es positiv, dass ihr Beruf derzeit mehr Anerkennung bekomme als sonst. &quot;Hebammen in der Klinik haben auch ohne Corona einen harten Job&quot;, sagt Kerlen-Petri im Podcast. &quot;Vielleicht ist die Krise ein Anstoß nachzudenken, wie Geburten eigentlich sein sollen.&quot; Seit 30 Jahren arbeitet sie nun als Hebamme. Die Faszination des Berufs habe bis heute nicht aufgehört: &quot;Was mich jeden Tag freut: Familien zu begleiten dabei, wie sie Familien werden.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>68</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6054435d78c6425c287cff9021b1e5ae</guid>
      <title>Wie dreht man eine Serie wie „Unorthodox“, Maria Schrader?</title>
      <description><![CDATA["Als Netflix für Unorthodox ein riesiges Billboard am Time Square in New
York gemietet hatte, ging ein großes Raunen durch unser Team", sagt die
Regisseurin Maria Schrader im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.
In der Verfilmung des autobiografischen Weltbestsellers der Autorin
Deborah Feldman geht es um eine junge, strenggläubige Jüdin, die sich
aus ihrer Gemeinde löst und in Berlin ein neues Leben beginnt. "Für
Netflix-Verhältnisse ist das eigentlich eine kleine deutsche Serie und
relativ schmal budgetiert", sagt die 54-jährige Schrader. Und dennoch
sei die Serie vor allem in den USA mit großer Begeisterung aufgenommen
worden. "Es haben sich Agenten aus Amerika gemeldet“, sagt sie.
Schrader, die in Hannover geboren wurde und am Max-Reinhardt-Seminar in
Wien Schauspiel studiert hat, wollte immer Theaterschauspielerin werden.
Über ihre Beziehung zu dem Regisseur Dani Levy fand Schrader zum Film
und zum Kino – erst als Schauspielerin, seit dem Levy-FilmMeschugge auch
als Autorin und Co-Regisseurin. Im Podcast, der über das Internet
aufgenommen wurde und dessen Fragen Schrader kurz vor Ostern von ihrer
Berliner Wohnung aus beantwortete, erzählt sie, wie sie die Dreharbeiten
für Unorthodox erlebte – und wie sie durch Corona hart ausgebremst
wurde. "Als das mit Corona begann, waren wir auf dem Sprung: zu
Premieren zu fahren, nach Frankreich zu einem großen Festival zu fahren
– und das war dann alles weg", sagt Schrader. "Geblieben ist eine
seltsame innere Unruhe. Es gab nichts zu tun, aber der innere Motor war
auf Go."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Als Netflix für Unorthodox ein riesiges Billboard am Time Square in New York gemietet hatte, ging ein großes Raunen durch unser Team", sagt die Regisseurin Maria Schrader im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. In der Verfilmung des autobiografischen Weltbestsellers der Autorin Deborah Feldman geht es um eine junge, strenggläubige Jüdin, die sich aus ihrer Gemeinde löst und in Berlin ein neues Leben beginnt. "Für Netflix-Verhältnisse ist das eigentlich eine kleine deutsche Serie und relativ schmal budgetiert", sagt die 54-jährige Schrader. Und dennoch sei die Serie vor allem in den USA mit großer Begeisterung aufgenommen worden. "Es haben sich Agenten aus Amerika gemeldet“, sagt sie. Schrader, die in Hannover geboren wurde und am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel studiert hat, wollte immer Theaterschauspielerin werden. Über ihre Beziehung zu dem Regisseur Dani Levy fand Schrader zum Film und zum Kino – erst als Schauspielerin, seit dem Levy-FilmMeschugge auch als Autorin und Co-Regisseurin. Im Podcast, der über das Internet aufgenommen wurde und dessen Fragen Schrader kurz vor Ostern von ihrer Berliner Wohnung aus beantwortete, erzählt sie, wie sie die Dreharbeiten für Unorthodox erlebte – und wie sie durch Corona hart ausgebremst wurde. "Als das mit Corona begann, waren wir auf dem Sprung: zu Premieren zu fahren, nach Frankreich zu einem großen Festival zu fahren – und das war dann alles weg", sagt Schrader. "Geblieben ist eine seltsame innere Unruhe. Es gab nichts zu tun, aber der innere Motor war auf Go."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="40477971" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8adc0789-e0e6-42b3-a08b-d64e78a419af/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8adc0789-e0e6-42b3-a08b-d64e78a419af&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie dreht man eine Serie wie „Unorthodox“, Maria Schrader?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:18</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Als Netflix für Unorthodox ein riesiges Billboard am Time Square in New York gemietet hatte, ging ein großes Raunen durch unser Team&quot;, sagt die Regisseurin Maria Schrader im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. In der Verfilmung des autobiografischen Weltbestsellers der Autorin Deborah Feldman geht es um eine junge, strenggläubige Jüdin, die sich aus ihrer Gemeinde löst und in Berlin ein neues Leben beginnt. &quot;Für Netflix-Verhältnisse ist das eigentlich eine kleine deutsche Serie und relativ schmal budgetiert&quot;, sagt die 54-jährige Schrader. Und dennoch sei die Serie vor allem in den USA mit großer Begeisterung aufgenommen worden. &quot;Es haben sich Agenten aus Amerika gemeldet“, sagt sie. Schrader, die in Hannover geboren wurde und am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel studiert hat, wollte immer Theaterschauspielerin werden. Über ihre Beziehung zu dem Regisseur Dani Levy fand Schrader zum Film und zum Kino – erst als Schauspielerin, seit dem Levy-FilmMeschugge auch als Autorin und Co-Regisseurin. Im Podcast, der über das Internet aufgenommen wurde und dessen Fragen Schrader kurz vor Ostern von ihrer Berliner Wohnung aus beantwortete, erzählt sie, wie sie die Dreharbeiten für Unorthodox erlebte – und wie sie durch Corona hart ausgebremst wurde. &quot;Als das mit Corona begann, waren wir auf dem Sprung: zu Premieren zu fahren, nach Frankreich zu einem großen Festival zu fahren – und das war dann alles weg&quot;, sagt Schrader. &quot;Geblieben ist eine seltsame innere Unruhe. Es gab nichts zu tun, aber der innere Motor war auf Go.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Als Netflix für Unorthodox ein riesiges Billboard am Time Square in New York gemietet hatte, ging ein großes Raunen durch unser Team&quot;, sagt die Regisseurin Maria Schrader im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. In der Verfilmung des autobiografischen Weltbestsellers der Autorin Deborah Feldman geht es um eine junge, strenggläubige Jüdin, die sich aus ihrer Gemeinde löst und in Berlin ein neues Leben beginnt. &quot;Für Netflix-Verhältnisse ist das eigentlich eine kleine deutsche Serie und relativ schmal budgetiert&quot;, sagt die 54-jährige Schrader. Und dennoch sei die Serie vor allem in den USA mit großer Begeisterung aufgenommen worden. &quot;Es haben sich Agenten aus Amerika gemeldet“, sagt sie. Schrader, die in Hannover geboren wurde und am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel studiert hat, wollte immer Theaterschauspielerin werden. Über ihre Beziehung zu dem Regisseur Dani Levy fand Schrader zum Film und zum Kino – erst als Schauspielerin, seit dem Levy-FilmMeschugge auch als Autorin und Co-Regisseurin. Im Podcast, der über das Internet aufgenommen wurde und dessen Fragen Schrader kurz vor Ostern von ihrer Berliner Wohnung aus beantwortete, erzählt sie, wie sie die Dreharbeiten für Unorthodox erlebte – und wie sie durch Corona hart ausgebremst wurde. &quot;Als das mit Corona begann, waren wir auf dem Sprung: zu Premieren zu fahren, nach Frankreich zu einem großen Festival zu fahren – und das war dann alles weg&quot;, sagt Schrader. &quot;Geblieben ist eine seltsame innere Unruhe. Es gab nichts zu tun, aber der innere Motor war auf Go.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>67</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">83c8e24fbb4d6fa23c6b69132fb7b050</guid>
      <title>Wie erkennt man einen Bestseller, Anvar Cukoski?</title>
      <description><![CDATA["Es reicht nicht, wenn ein Buch ganz gut ist und sich nett liest – es
muss mich komplett umhauen!", sagt Anvar Cukoski. Der 37-jährige Lektor
leitet den Bereich der Belletristik beim Blumenbar Verlag, der zum
Aufbau Verlag gehört. "Oft ist ein Buch für einen Verlag eine Art Wette:
Könnte das vielleicht ein Bestseller oder Kritikererfolg werden?",
erklärt Cukoski im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Dafür müsse
ein Verlag bereit sein, ein großes finanzielles Risiko einzugehen: "Für
ein deutschsprachiges Debüt hab ich schon jeden Betrag gesehen – von
5.000 bis 500.000 Euro“, sagt Cukoski. Cukoski studierte Neuere Deutsche
Literatur und Philosophie in Berlin. Nach einem Praktikum landete er
beim Berlin Verlag. Das Klischee, dass viele Lektoren selbst Romane
schreiben wollten, träfe auf ihn nicht zu, erzählt Cukoski: "Ich habe
relativ schnell erkannt, dass ich gar nicht so dringend schreiben will."
Schriftsteller stünden im Rampenlicht, mit ihrer Kunst und ihrem Namen.
Den Beruf des Lektors erklärt er so: "Man tritt hinter die Idee des
Buches zurück, das ist der Job. Manchmal bin ich Hebamme, manchmal
Chef." Sein eigener Geschmack sei bei der Auswahl der Bücher, die er ins
Verlagsprogramm aufnehme, wichtig, aber letztlich habe er immer den
Markt und die Leser im Kopf, sagt Cukoski. Manchmal bedauere er die
Professionalisierung: "Die Unschuld beim Lesen ist weg", sagt er. Doch
die Freude beim Lesen habe er nicht verloren: "Ein Manuskript zu
beginnen und dann kommt die Euphorie – das ist ein Gefühl, das sich
nicht abnutzt."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es reicht nicht, wenn ein Buch ganz gut ist und sich nett liest – es muss mich komplett umhauen!", sagt Anvar Cukoski. Der 37-jährige Lektor leitet den Bereich der Belletristik beim Blumenbar Verlag, der zum Aufbau Verlag gehört. "Oft ist ein Buch für einen Verlag eine Art Wette: Könnte das vielleicht ein Bestseller oder Kritikererfolg werden?", erklärt Cukoski im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Dafür müsse ein Verlag bereit sein, ein großes finanzielles Risiko einzugehen: "Für ein deutschsprachiges Debüt hab ich schon jeden Betrag gesehen – von 5.000 bis 500.000 Euro“, sagt Cukoski. Cukoski studierte Neuere Deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Nach einem Praktikum landete er beim Berlin Verlag. Das Klischee, dass viele Lektoren selbst Romane schreiben wollten, träfe auf ihn nicht zu, erzählt Cukoski: "Ich habe relativ schnell erkannt, dass ich gar nicht so dringend schreiben will." Schriftsteller stünden im Rampenlicht, mit ihrer Kunst und ihrem Namen. Den Beruf des Lektors erklärt er so: "Man tritt hinter die Idee des Buches zurück, das ist der Job. Manchmal bin ich Hebamme, manchmal Chef." Sein eigener Geschmack sei bei der Auswahl der Bücher, die er ins Verlagsprogramm aufnehme, wichtig, aber letztlich habe er immer den Markt und die Leser im Kopf, sagt Cukoski. Manchmal bedauere er die Professionalisierung: "Die Unschuld beim Lesen ist weg", sagt er. Doch die Freude beim Lesen habe er nicht verloren: "Ein Manuskript zu beginnen und dann kommt die Euphorie – das ist ein Gefühl, das sich nicht abnutzt."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38057616" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8f5d275e-9b8e-47c2-951a-d80a2cb20c8b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8f5d275e-9b8e-47c2-951a-d80a2cb20c8b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie erkennt man einen Bestseller, Anvar Cukoski?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:48</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es reicht nicht, wenn ein Buch ganz gut ist und sich nett liest – es muss mich komplett umhauen!&quot;, sagt Anvar Cukoski. Der 37-jährige Lektor leitet den Bereich der Belletristik beim Blumenbar Verlag, der zum Aufbau Verlag gehört. &quot;Oft ist ein Buch für einen Verlag eine Art Wette: Könnte das vielleicht ein Bestseller oder Kritikererfolg werden?&quot;, erklärt Cukoski im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Dafür müsse ein Verlag bereit sein, ein großes finanzielles Risiko einzugehen: &quot;Für ein deutschsprachiges Debüt hab ich schon jeden Betrag gesehen – von 5.000 bis 500.000 Euro“, sagt Cukoski. Cukoski studierte Neuere Deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Nach einem Praktikum landete er beim Berlin Verlag. Das Klischee, dass viele Lektoren selbst Romane schreiben wollten, träfe auf ihn nicht zu, erzählt Cukoski: &quot;Ich habe relativ schnell erkannt, dass ich gar nicht so dringend schreiben will.&quot; Schriftsteller stünden im Rampenlicht, mit ihrer Kunst und ihrem Namen. Den Beruf des Lektors erklärt er so: &quot;Man tritt hinter die Idee des Buches zurück, das ist der Job. Manchmal bin ich Hebamme, manchmal Chef.&quot;
Sein eigener Geschmack sei bei der Auswahl der Bücher, die er ins Verlagsprogramm aufnehme, wichtig, aber letztlich habe er immer den Markt und die Leser im Kopf, sagt Cukoski. Manchmal bedauere er die Professionalisierung: &quot;Die Unschuld beim Lesen ist weg&quot;, sagt er. Doch die Freude beim Lesen habe er nicht verloren: &quot;Ein Manuskript zu beginnen und dann kommt die Euphorie – das ist ein Gefühl, das sich nicht abnutzt.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es reicht nicht, wenn ein Buch ganz gut ist und sich nett liest – es muss mich komplett umhauen!&quot;, sagt Anvar Cukoski. Der 37-jährige Lektor leitet den Bereich der Belletristik beim Blumenbar Verlag, der zum Aufbau Verlag gehört. &quot;Oft ist ein Buch für einen Verlag eine Art Wette: Könnte das vielleicht ein Bestseller oder Kritikererfolg werden?&quot;, erklärt Cukoski im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Dafür müsse ein Verlag bereit sein, ein großes finanzielles Risiko einzugehen: &quot;Für ein deutschsprachiges Debüt hab ich schon jeden Betrag gesehen – von 5.000 bis 500.000 Euro“, sagt Cukoski. Cukoski studierte Neuere Deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Nach einem Praktikum landete er beim Berlin Verlag. Das Klischee, dass viele Lektoren selbst Romane schreiben wollten, träfe auf ihn nicht zu, erzählt Cukoski: &quot;Ich habe relativ schnell erkannt, dass ich gar nicht so dringend schreiben will.&quot; Schriftsteller stünden im Rampenlicht, mit ihrer Kunst und ihrem Namen. Den Beruf des Lektors erklärt er so: &quot;Man tritt hinter die Idee des Buches zurück, das ist der Job. Manchmal bin ich Hebamme, manchmal Chef.&quot;
Sein eigener Geschmack sei bei der Auswahl der Bücher, die er ins Verlagsprogramm aufnehme, wichtig, aber letztlich habe er immer den Markt und die Leser im Kopf, sagt Cukoski. Manchmal bedauere er die Professionalisierung: &quot;Die Unschuld beim Lesen ist weg&quot;, sagt er. Doch die Freude beim Lesen habe er nicht verloren: &quot;Ein Manuskript zu beginnen und dann kommt die Euphorie – das ist ein Gefühl, das sich nicht abnutzt.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>66</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a63d487db50323eb8cc146abc07c81df</guid>
      <title>Warum sagen Sie als Hirnforscher, dass wir bei der Arbeit träumen sollten, Bernd Hufnagl?</title>
      <description><![CDATA["Mut, nichts zu tun, ist ein trivialer, aber wertvoller Tipp", sagt der
österreichische Neurobiologe und Autor Bernd Hufnagel, 51 Jahre, im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Acht Wochen Urlaub im Jahr
habe er sich daher selbst verordnet – um nicht zu einem der Kandidaten
zu werden, die er in seinem Berufsalltag oft trifft: erschöpfte und
enttäuschte Manager. Im Anschluss an sein Studium der Biologie und
Medizin hatte sich Hufnagl zunächst der Forschung verschrieben: "Ich war
getrieben von der Unfähigkeit, dass man das eigene Gehirn nicht
versteht", sagt er. Seine Arbeit war mit vielen Rückschlägen verbunden –
und mit Tierversuchen. "Die fünf, sechs Jahre Forschung an der Netzhaut
haben kein positives Ergebnis gebracht. Mir war das zu wenig, dass man
dafür Tiere umbringt", erzählt er. Deshalb gab er seinen sicheren,
verbeamteten Job auf und wechselte in die Gesundheitsberatung. Sein
Fokus: die Wichtigkeit des Tagträumens und der Pausen. "In Zeiten der
Reizüberflutung müssen wir wieder lernen, tagzuträumen", sagt Hufnagl im
Podcast. Mittlerweile ist er vor allem als Vortragsredner unterwegs.
"Ich liebe den Applaus. Man wirft mir vor, ich sei eine Rampensau", sagt
Hufnagl. Dass er dabei nicht mehr in der biologischen Forschung aktiv
ist, sei für ihn in Ordnung: "Ich bin ich ein Übersetzer der
Erkenntnisse meiner forschenden Kollegen", sagt er.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mut, nichts zu tun, ist ein trivialer, aber wertvoller Tipp", sagt der österreichische Neurobiologe und Autor Bernd Hufnagel, 51 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Acht Wochen Urlaub im Jahr habe er sich daher selbst verordnet – um nicht zu einem der Kandidaten zu werden, die er in seinem Berufsalltag oft trifft: erschöpfte und enttäuschte Manager. Im Anschluss an sein Studium der Biologie und Medizin hatte sich Hufnagl zunächst der Forschung verschrieben: "Ich war getrieben von der Unfähigkeit, dass man das eigene Gehirn nicht versteht", sagt er. Seine Arbeit war mit vielen Rückschlägen verbunden – und mit Tierversuchen. "Die fünf, sechs Jahre Forschung an der Netzhaut haben kein positives Ergebnis gebracht. Mir war das zu wenig, dass man dafür Tiere umbringt", erzählt er. Deshalb gab er seinen sicheren, verbeamteten Job auf und wechselte in die Gesundheitsberatung. Sein Fokus: die Wichtigkeit des Tagträumens und der Pausen. "In Zeiten der Reizüberflutung müssen wir wieder lernen, tagzuträumen", sagt Hufnagl im Podcast. Mittlerweile ist er vor allem als Vortragsredner unterwegs. "Ich liebe den Applaus. Man wirft mir vor, ich sei eine Rampensau", sagt Hufnagl. Dass er dabei nicht mehr in der biologischen Forschung aktiv ist, sei für ihn in Ordnung: "Ich bin ich ein Übersetzer der Erkenntnisse meiner forschenden Kollegen", sagt er.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36974916" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/bdf2cd14-f481-4488-88f4-95230aac7280/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=bdf2cd14-f481-4488-88f4-95230aac7280&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum sagen Sie als Hirnforscher, dass wir bei der Arbeit träumen sollten, Bernd Hufnagl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:40</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Mut, nichts zu tun, ist ein trivialer, aber wertvoller Tipp&quot;, sagt der österreichische Neurobiologe und Autor Bernd Hufnagel, 51 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Acht Wochen Urlaub im Jahr habe er sich daher selbst verordnet – um nicht zu einem der Kandidaten zu werden, die er in seinem Berufsalltag oft trifft: erschöpfte und enttäuschte Manager. Im Anschluss an sein Studium der Biologie und Medizin hatte sich Hufnagl zunächst der Forschung verschrieben: &quot;Ich war getrieben von der Unfähigkeit, dass man das eigene Gehirn nicht versteht&quot;, sagt er. Seine Arbeit war mit vielen Rückschlägen verbunden – und mit Tierversuchen. &quot;Die fünf, sechs Jahre Forschung an der Netzhaut haben kein positives Ergebnis gebracht. Mir war das zu wenig, dass man dafür Tiere umbringt&quot;, erzählt er. Deshalb gab er seinen sicheren, verbeamteten Job auf und wechselte in die Gesundheitsberatung. Sein Fokus: die Wichtigkeit des Tagträumens und der Pausen. &quot;In Zeiten der Reizüberflutung müssen wir wieder lernen, tagzuträumen&quot;, sagt Hufnagl im Podcast. Mittlerweile ist er vor allem als Vortragsredner unterwegs. &quot;Ich liebe den Applaus. Man wirft mir vor, ich sei eine Rampensau&quot;, sagt Hufnagl. Dass er dabei nicht mehr in der biologischen Forschung aktiv ist, sei für ihn in Ordnung: &quot;Ich bin ich ein Übersetzer der Erkenntnisse meiner forschenden Kollegen&quot;, sagt er.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Mut, nichts zu tun, ist ein trivialer, aber wertvoller Tipp&quot;, sagt der österreichische Neurobiologe und Autor Bernd Hufnagel, 51 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Acht Wochen Urlaub im Jahr habe er sich daher selbst verordnet – um nicht zu einem der Kandidaten zu werden, die er in seinem Berufsalltag oft trifft: erschöpfte und enttäuschte Manager. Im Anschluss an sein Studium der Biologie und Medizin hatte sich Hufnagl zunächst der Forschung verschrieben: &quot;Ich war getrieben von der Unfähigkeit, dass man das eigene Gehirn nicht versteht&quot;, sagt er. Seine Arbeit war mit vielen Rückschlägen verbunden – und mit Tierversuchen. &quot;Die fünf, sechs Jahre Forschung an der Netzhaut haben kein positives Ergebnis gebracht. Mir war das zu wenig, dass man dafür Tiere umbringt&quot;, erzählt er. Deshalb gab er seinen sicheren, verbeamteten Job auf und wechselte in die Gesundheitsberatung. Sein Fokus: die Wichtigkeit des Tagträumens und der Pausen. &quot;In Zeiten der Reizüberflutung müssen wir wieder lernen, tagzuträumen&quot;, sagt Hufnagl im Podcast. Mittlerweile ist er vor allem als Vortragsredner unterwegs. &quot;Ich liebe den Applaus. Man wirft mir vor, ich sei eine Rampensau&quot;, sagt Hufnagl. Dass er dabei nicht mehr in der biologischen Forschung aktiv ist, sei für ihn in Ordnung: &quot;Ich bin ich ein Übersetzer der Erkenntnisse meiner forschenden Kollegen&quot;, sagt er.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>65</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4693038a8af8bb55489b2372f7cf7029</guid>
      <title>Wie wird man ein international erfolgreicher Comiczeichner, Flix?</title>
      <description><![CDATA["Comics zu zeichnen ist in Deutschland ein schwieriges Geschäft", sagt
Felix Görmann, der unter dem Künstlernamen Flix zu den erfolgreichsten
Comiczeichnern Deutschlands gehört. Der Verkauf von Comics reiche oft
nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sagt der 43-Jährige im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Flix studierte
Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in
Saarbrücken. Dort habe er als erster Studierender überhaupt einen Comic
als Abschlussarbeit eingereicht. Später veröffentlichte er den Comic,
das war der Anfang seiner Karriere. Als der französische Comicverlag
Dupuis, der die Rechte an der Comicreihe Spirou und Fantasio hält, vor
einigen Jahren auf der Suche nach einem Zeichner gewesen sei, habe Flix'
deutscher Verleger ihn vorgeschlagen. "Das ist, wie wenn die Nasa anruft
und fragt: Möchtest du zum Mond fliegen?!", erinnert sich Flix im
Podcast. Er habe sofort zugesagt, schließlich seien diese Figuren der
Grund, warum er Comiczeichner geworden sei: "Ich hab die als Kind
gelesen, geliebt und durchgepaust." Für ihn seien die Spirou-Comics wie
Tim und Struppi – "nur deutlich überdrehter, wie James Bond auf Speed",
erzählt Flix.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Mar 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Comics zu zeichnen ist in Deutschland ein schwieriges Geschäft", sagt Felix Görmann, der unter dem Künstlernamen Flix zu den erfolgreichsten Comiczeichnern Deutschlands gehört. Der Verkauf von Comics reiche oft nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sagt der 43-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Flix studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Dort habe er als erster Studierender überhaupt einen Comic als Abschlussarbeit eingereicht. Später veröffentlichte er den Comic, das war der Anfang seiner Karriere. Als der französische Comicverlag Dupuis, der die Rechte an der Comicreihe Spirou und Fantasio hält, vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Zeichner gewesen sei, habe Flix' deutscher Verleger ihn vorgeschlagen. "Das ist, wie wenn die Nasa anruft und fragt: Möchtest du zum Mond fliegen?!", erinnert sich Flix im Podcast. Er habe sofort zugesagt, schließlich seien diese Figuren der Grund, warum er Comiczeichner geworden sei: "Ich hab die als Kind gelesen, geliebt und durchgepaust." Für ihn seien die Spirou-Comics wie Tim und Struppi – "nur deutlich überdrehter, wie James Bond auf Speed", erzählt Flix.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42983508" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1475ea30-4ca1-4563-9366-0e0b7af2e46a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1475ea30-4ca1-4563-9366-0e0b7af2e46a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man ein international erfolgreicher Comiczeichner, Flix?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Comics zu zeichnen ist in Deutschland ein schwieriges Geschäft&quot;, sagt Felix Görmann, der unter dem Künstlernamen Flix zu den erfolgreichsten Comiczeichnern Deutschlands gehört. Der Verkauf von Comics reiche oft nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sagt der 43-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Flix studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Dort habe er als erster Studierender überhaupt einen Comic als Abschlussarbeit eingereicht. Später veröffentlichte er den Comic, das war der Anfang seiner Karriere. Als der französische Comicverlag Dupuis, der die Rechte an der Comicreihe Spirou und Fantasio hält, vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Zeichner gewesen sei, habe Flix&apos; deutscher Verleger ihn vorgeschlagen. &quot;Das ist, wie wenn die Nasa anruft und fragt: Möchtest du zum Mond fliegen?!&quot;, erinnert sich Flix im Podcast. Er habe sofort zugesagt, schließlich seien diese Figuren der Grund, warum er Comiczeichner geworden sei: &quot;Ich hab die als Kind gelesen, geliebt und durchgepaust.&quot; Für ihn seien die Spirou-Comics wie Tim und Struppi – &quot;nur deutlich überdrehter, wie James Bond auf Speed&quot;, erzählt Flix.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Comics zu zeichnen ist in Deutschland ein schwieriges Geschäft&quot;, sagt Felix Görmann, der unter dem Künstlernamen Flix zu den erfolgreichsten Comiczeichnern Deutschlands gehört. Der Verkauf von Comics reiche oft nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sagt der 43-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Flix studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Dort habe er als erster Studierender überhaupt einen Comic als Abschlussarbeit eingereicht. Später veröffentlichte er den Comic, das war der Anfang seiner Karriere. Als der französische Comicverlag Dupuis, der die Rechte an der Comicreihe Spirou und Fantasio hält, vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Zeichner gewesen sei, habe Flix&apos; deutscher Verleger ihn vorgeschlagen. &quot;Das ist, wie wenn die Nasa anruft und fragt: Möchtest du zum Mond fliegen?!&quot;, erinnert sich Flix im Podcast. Er habe sofort zugesagt, schließlich seien diese Figuren der Grund, warum er Comiczeichner geworden sei: &quot;Ich hab die als Kind gelesen, geliebt und durchgepaust.&quot; Für ihn seien die Spirou-Comics wie Tim und Struppi – &quot;nur deutlich überdrehter, wie James Bond auf Speed&quot;, erzählt Flix.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>64</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ce89faf432e43ce18eb998b8c9f3253c</guid>
      <title>Wie erfindet man glutenfreies Brot, Ava Celik?</title>
      <description><![CDATA["Ich wusste nicht, was ein Sauerteig überhaupt ist", sagt Ava Celik über
ihre Anfänge als Bäckerin. Die 30-Jährige hat ein glutenfreies
Sauerteigbrot entwickelt, das sie heute in ihrer eigenen Bäckerei in
Berlin verkauft. Damit war sie in den letzten Jahren Tag und Nacht
beschäftigt. Dabei hatte Celik eigentlich etwas anderes mit ihrem Leben
vor. Schon vor dem Abitur arbeitete sie als Schauspielerin. Später
studierte sie Philosophie- und Filmwissenschaften und nahm privaten
Schauspielunterricht. Unter anderem spielte sie im Tatort mit. Doch sie
stellte ihren Beruf infrage: "Ich war auf einer Preisverleihung und
dachte: Was mache ich hier?" Zu diesem Zeitpunkt war bei Celik bereits
eine Glutenunverträglichkeit festgestellt worden. Herkömmliches Brot
konnte sie nicht mehr essen, alle Alternativen schmeckten ihr nicht. Da
habe sie gedacht: "Entweder mache ich das selbst besser oder ich esse
gar kein Brot mehr." Mit viel Aufwand, täglichen Versuchen und langen
Tabellen erarbeitet sie, mit welchem Mehl aus Hirse, Buchweizen oder
Reis und bei welcher Temperatur glutenfreies Brot so gut wird wie
traditionelles Vollkornbrot. "Ich habe zwei Jahre am Rezept gearbeitet –
ich habe nichts anderes gemacht, nur gelesen und gebacken." Mit einem
Bankkredit eröffnete sie eine Bäckerei und beliefert heute Restaurants
und Cafés, schickt Brote an Kunden in ganz Europa. Ihr Rezept will sie
nicht verkaufen: "Man muss lernen, nein zu sagen", sagt Celik. "Das ist
der Grund, warum ich heute glücklich bin."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Mar 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich wusste nicht, was ein Sauerteig überhaupt ist", sagt Ava Celik über ihre Anfänge als Bäckerin. Die 30-Jährige hat ein glutenfreies Sauerteigbrot entwickelt, das sie heute in ihrer eigenen Bäckerei in Berlin verkauft. Damit war sie in den letzten Jahren Tag und Nacht beschäftigt. Dabei hatte Celik eigentlich etwas anderes mit ihrem Leben vor. Schon vor dem Abitur arbeitete sie als Schauspielerin. Später studierte sie Philosophie- und Filmwissenschaften und nahm privaten Schauspielunterricht. Unter anderem spielte sie im Tatort mit. Doch sie stellte ihren Beruf infrage: "Ich war auf einer Preisverleihung und dachte: Was mache ich hier?" Zu diesem Zeitpunkt war bei Celik bereits eine Glutenunverträglichkeit festgestellt worden. Herkömmliches Brot konnte sie nicht mehr essen, alle Alternativen schmeckten ihr nicht. Da habe sie gedacht: "Entweder mache ich das selbst besser oder ich esse gar kein Brot mehr." Mit viel Aufwand, täglichen Versuchen und langen Tabellen erarbeitet sie, mit welchem Mehl aus Hirse, Buchweizen oder Reis und bei welcher Temperatur glutenfreies Brot so gut wird wie traditionelles Vollkornbrot. "Ich habe zwei Jahre am Rezept gearbeitet – ich habe nichts anderes gemacht, nur gelesen und gebacken." Mit einem Bankkredit eröffnete sie eine Bäckerei und beliefert heute Restaurants und Cafés, schickt Brote an Kunden in ganz Europa. Ihr Rezept will sie nicht verkaufen: "Man muss lernen, nein zu sagen", sagt Celik. "Das ist der Grund, warum ich heute glücklich bin."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35796187" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9e60c1f3-085a-45a6-b7cd-cc666fced002/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9e60c1f3-085a-45a6-b7cd-cc666fced002&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie erfindet man glutenfreies Brot, Ava Celik?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:26</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich wusste nicht, was ein Sauerteig überhaupt ist&quot;, sagt Ava Celik über ihre Anfänge als Bäckerin. Die 30-Jährige hat ein glutenfreies Sauerteigbrot entwickelt, das sie heute in ihrer eigenen Bäckerei in Berlin verkauft. Damit war sie in den letzten Jahren Tag und Nacht beschäftigt. Dabei hatte Celik eigentlich etwas anderes mit ihrem Leben vor. Schon vor dem Abitur arbeitete sie als Schauspielerin. Später studierte sie Philosophie- und Filmwissenschaften und nahm privaten Schauspielunterricht. Unter anderem spielte sie im Tatort mit. Doch sie stellte ihren Beruf infrage: &quot;Ich war auf einer Preisverleihung und dachte: Was mache ich hier?&quot; Zu diesem Zeitpunkt war bei Celik bereits eine Glutenunverträglichkeit festgestellt worden. Herkömmliches Brot konnte sie nicht mehr essen, alle Alternativen schmeckten ihr nicht. Da habe sie gedacht: &quot;Entweder mache ich das selbst besser oder ich esse gar kein Brot mehr.&quot; Mit viel Aufwand, täglichen Versuchen und langen Tabellen erarbeitet sie, mit welchem Mehl aus Hirse, Buchweizen oder Reis und bei welcher Temperatur glutenfreies Brot so gut wird wie traditionelles Vollkornbrot. &quot;Ich habe zwei Jahre am Rezept gearbeitet – ich habe nichts anderes gemacht, nur gelesen und gebacken.&quot; Mit einem Bankkredit eröffnete sie eine Bäckerei und beliefert heute Restaurants und Cafés, schickt Brote an Kunden in ganz Europa. Ihr Rezept will sie nicht verkaufen: &quot;Man muss lernen, nein zu sagen&quot;, sagt Celik. &quot;Das ist der Grund, warum ich heute glücklich bin.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich wusste nicht, was ein Sauerteig überhaupt ist&quot;, sagt Ava Celik über ihre Anfänge als Bäckerin. Die 30-Jährige hat ein glutenfreies Sauerteigbrot entwickelt, das sie heute in ihrer eigenen Bäckerei in Berlin verkauft. Damit war sie in den letzten Jahren Tag und Nacht beschäftigt. Dabei hatte Celik eigentlich etwas anderes mit ihrem Leben vor. Schon vor dem Abitur arbeitete sie als Schauspielerin. Später studierte sie Philosophie- und Filmwissenschaften und nahm privaten Schauspielunterricht. Unter anderem spielte sie im Tatort mit. Doch sie stellte ihren Beruf infrage: &quot;Ich war auf einer Preisverleihung und dachte: Was mache ich hier?&quot; Zu diesem Zeitpunkt war bei Celik bereits eine Glutenunverträglichkeit festgestellt worden. Herkömmliches Brot konnte sie nicht mehr essen, alle Alternativen schmeckten ihr nicht. Da habe sie gedacht: &quot;Entweder mache ich das selbst besser oder ich esse gar kein Brot mehr.&quot; Mit viel Aufwand, täglichen Versuchen und langen Tabellen erarbeitet sie, mit welchem Mehl aus Hirse, Buchweizen oder Reis und bei welcher Temperatur glutenfreies Brot so gut wird wie traditionelles Vollkornbrot. &quot;Ich habe zwei Jahre am Rezept gearbeitet – ich habe nichts anderes gemacht, nur gelesen und gebacken.&quot; Mit einem Bankkredit eröffnete sie eine Bäckerei und beliefert heute Restaurants und Cafés, schickt Brote an Kunden in ganz Europa. Ihr Rezept will sie nicht verkaufen: &quot;Man muss lernen, nein zu sagen&quot;, sagt Celik. &quot;Das ist der Grund, warum ich heute glücklich bin.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>63</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">64fa9d3d025c1dee6a73600d4495f245</guid>
      <title>Wie gut sind Ministeramt und Familie zu vereinbaren, Hubertus Heil?</title>
      <description><![CDATA["In Sitzungswochen des Bundestages geht es morgens zwischen sieben und
acht Uhr los", sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Es sei nicht leicht, den
Ministerberuf mit der Familie zu vereinbaren – "ich will meine Kinder ja
nicht erst bei der Abiturfeier wiedersehen". Hilfreich sei dabei, sich
über die Endlichkeit politischer Karrieren im Klaren zu sein. "Ich bin
nicht süchtig nach Politik. Ich habe einen Plan B", sagt er. Hubertus
Heil wurde in Hildesheim geboren. Als Schülersprecher hielt er auf
Schülerdemonstrationen in seiner niedersächsischen Heimat Reden. Mit 26
Jahren wurde Heil das erste Mal Bundestagsabgeordneter. "Als junger
Abgeordneter hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb weniger Monate
über den Kampfeinsatz der Bundeswehr im Kosovo abstimmen müsste. Das hat
mir viele schlaflose Nächte bereitet. Als Arbeitsminister leitet Heil
heute das Ministerium mit dem größten Etat und ist für viele der großen
gesellschaftlichen Themen zuständig: Rente, Arbeitslosenversicherung,
soziale Grundsicherung, die Arbeitsagenturen. Die schönsten Arbeitstage
seien die, "wenn ich mit Menschen spreche, deren Lebensalltag durch
Politik positiv beeinflusst wurde", sagt Heil. Für das Gespräch mit
Menschen, erzählt er, brauche er keine spezielle Vorbereitung, "bei
aller Rhetorik, ich bin ja kein Schauspieler". Vor einem Fernsehduell
mit politischen Gegnern aber müsse er sich nicht nur inhaltlich, sondern
auch mental vorbereiten, sagt Heil. Er habe im Auto auch schon mal "Eye
of the Tiger" gehört, um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"In Sitzungswochen des Bundestages geht es morgens zwischen sieben und acht Uhr los", sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Es sei nicht leicht, den Ministerberuf mit der Familie zu vereinbaren – "ich will meine Kinder ja nicht erst bei der Abiturfeier wiedersehen". Hilfreich sei dabei, sich über die Endlichkeit politischer Karrieren im Klaren zu sein. "Ich bin nicht süchtig nach Politik. Ich habe einen Plan B", sagt er. Hubertus Heil wurde in Hildesheim geboren. Als Schülersprecher hielt er auf Schülerdemonstrationen in seiner niedersächsischen Heimat Reden. Mit 26 Jahren wurde Heil das erste Mal Bundestagsabgeordneter. "Als junger Abgeordneter hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb weniger Monate über den Kampfeinsatz der Bundeswehr im Kosovo abstimmen müsste. Das hat mir viele schlaflose Nächte bereitet. Als Arbeitsminister leitet Heil heute das Ministerium mit dem größten Etat und ist für viele der großen gesellschaftlichen Themen zuständig: Rente, Arbeitslosenversicherung, soziale Grundsicherung, die Arbeitsagenturen. Die schönsten Arbeitstage seien die, "wenn ich mit Menschen spreche, deren Lebensalltag durch Politik positiv beeinflusst wurde", sagt Heil. Für das Gespräch mit Menschen, erzählt er, brauche er keine spezielle Vorbereitung, "bei aller Rhetorik, ich bin ja kein Schauspieler". Vor einem Fernsehduell mit politischen Gegnern aber müsse er sich nicht nur inhaltlich, sondern auch mental vorbereiten, sagt Heil. Er habe im Auto auch schon mal "Eye of the Tiger" gehört, um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45574989" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ce3a2201-4697-4fa9-b3bb-95ddcc09978d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ce3a2201-4697-4fa9-b3bb-95ddcc09978d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie gut sind Ministeramt und Familie zu vereinbaren, Hubertus Heil?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:37</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;In Sitzungswochen des Bundestages geht es morgens zwischen sieben und acht Uhr los&quot;, sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Es sei nicht leicht, den Ministerberuf mit der Familie zu vereinbaren – &quot;ich will meine Kinder ja nicht erst bei der Abiturfeier wiedersehen&quot;. Hilfreich sei dabei, sich über die Endlichkeit politischer Karrieren im Klaren zu sein. &quot;Ich bin nicht süchtig nach Politik. Ich habe einen Plan B&quot;, sagt er. Hubertus Heil wurde in Hildesheim geboren. Als Schülersprecher hielt er auf Schülerdemonstrationen in seiner niedersächsischen Heimat Reden. Mit 26 Jahren wurde Heil das erste Mal Bundestagsabgeordneter. &quot;Als junger Abgeordneter hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb weniger Monate über den Kampfeinsatz der Bundeswehr im Kosovo abstimmen müsste. Das hat mir viele schlaflose Nächte bereitet. Als Arbeitsminister leitet Heil heute das Ministerium mit dem größten Etat und ist für viele der großen gesellschaftlichen Themen zuständig: Rente, Arbeitslosenversicherung, soziale Grundsicherung, die Arbeitsagenturen. Die schönsten Arbeitstage seien die, &quot;wenn ich mit Menschen spreche, deren Lebensalltag durch Politik positiv beeinflusst wurde&quot;, sagt Heil. Für das Gespräch mit Menschen, erzählt er, brauche er keine spezielle Vorbereitung, &quot;bei aller Rhetorik, ich bin ja kein Schauspieler&quot;. Vor einem Fernsehduell mit politischen Gegnern aber müsse er sich nicht nur inhaltlich, sondern auch mental vorbereiten, sagt Heil. Er habe im Auto auch schon mal &quot;Eye of the Tiger&quot; gehört, um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;In Sitzungswochen des Bundestages geht es morgens zwischen sieben und acht Uhr los&quot;, sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Es sei nicht leicht, den Ministerberuf mit der Familie zu vereinbaren – &quot;ich will meine Kinder ja nicht erst bei der Abiturfeier wiedersehen&quot;. Hilfreich sei dabei, sich über die Endlichkeit politischer Karrieren im Klaren zu sein. &quot;Ich bin nicht süchtig nach Politik. Ich habe einen Plan B&quot;, sagt er. Hubertus Heil wurde in Hildesheim geboren. Als Schülersprecher hielt er auf Schülerdemonstrationen in seiner niedersächsischen Heimat Reden. Mit 26 Jahren wurde Heil das erste Mal Bundestagsabgeordneter. &quot;Als junger Abgeordneter hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb weniger Monate über den Kampfeinsatz der Bundeswehr im Kosovo abstimmen müsste. Das hat mir viele schlaflose Nächte bereitet. Als Arbeitsminister leitet Heil heute das Ministerium mit dem größten Etat und ist für viele der großen gesellschaftlichen Themen zuständig: Rente, Arbeitslosenversicherung, soziale Grundsicherung, die Arbeitsagenturen. Die schönsten Arbeitstage seien die, &quot;wenn ich mit Menschen spreche, deren Lebensalltag durch Politik positiv beeinflusst wurde&quot;, sagt Heil. Für das Gespräch mit Menschen, erzählt er, brauche er keine spezielle Vorbereitung, &quot;bei aller Rhetorik, ich bin ja kein Schauspieler&quot;. Vor einem Fernsehduell mit politischen Gegnern aber müsse er sich nicht nur inhaltlich, sondern auch mental vorbereiten, sagt Heil. Er habe im Auto auch schon mal &quot;Eye of the Tiger&quot; gehört, um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>62</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e8bdc92f858466ab8905ba45c3f9c1f0</guid>
      <title>Oliver Kienle, wie schreibt man eine Serie wie Bad Banks?</title>
      <description><![CDATA["Keiner wusste, dass Bad Banks ein Erfolg wird", sagt der Drehbuchautor
und Regisseur Oliver Kienle, der die preisgekrönte Serie um die junge
Bankerin Jana Liekam, gespielt von Paula Beer, geschrieben hat. "Viele,
mich eingeschlossen, dachten sogar, dass die Quote der Serie eher
schlecht wird." Die wichtigste Folge beim Drehbuchschreiben, erzählt der
38-Jährige, sei immer die allererste Folge – weil diese die
Produktionsfirmen, die beteiligten Sender und auch die Schauspieler und
Schauspielerinnen überzeugen müsse. Entsprechend viel Zeit sei in die
erste Folge von Bad Banks geflossen: "Von der ersten Folge der ersten
Staffel habe ich fünfzehn Fassungen geschrieben", sagt Kienle. Schon als
Teenager habe er wie manisch begonnen, Geschichten zu schreiben: "Bis
ich neunzehn war, hatte ich neun Romane geschrieben, die bestimmt alle
scheiße waren." Mit Anfang zwanzig schrieb er auf eigene Faust und ohne
jegliche finanzielle Unterstützung die ersten Filme. Bei seiner Arbeit
muss Kienle heute auch immer viel Kritik einstecken. "Ich fordere sehr
viel Feedback ein, auch wenn es nervt und einen anstrengt", sagt er.
Sich einschränken lassen will Kienle sich bei seiner Arbeit am liebsten
von niemandem. "Unter Karrieregesichtspunkten habe ich auch heikle
Entscheidungen getroffen", erzählt er. So habe er etwa nach seinem
Debütfilm einen Tatort abgesagt. "Ich will meine Geschichten erzählen,
ich muss keine Karriere machen", sagt Kienle.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Feb 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Keiner wusste, dass Bad Banks ein Erfolg wird", sagt der Drehbuchautor und Regisseur Oliver Kienle, der die preisgekrönte Serie um die junge Bankerin Jana Liekam, gespielt von Paula Beer, geschrieben hat. "Viele, mich eingeschlossen, dachten sogar, dass die Quote der Serie eher schlecht wird." Die wichtigste Folge beim Drehbuchschreiben, erzählt der 38-Jährige, sei immer die allererste Folge – weil diese die Produktionsfirmen, die beteiligten Sender und auch die Schauspieler und Schauspielerinnen überzeugen müsse. Entsprechend viel Zeit sei in die erste Folge von Bad Banks geflossen: "Von der ersten Folge der ersten Staffel habe ich fünfzehn Fassungen geschrieben", sagt Kienle. Schon als Teenager habe er wie manisch begonnen, Geschichten zu schreiben: "Bis ich neunzehn war, hatte ich neun Romane geschrieben, die bestimmt alle scheiße waren." Mit Anfang zwanzig schrieb er auf eigene Faust und ohne jegliche finanzielle Unterstützung die ersten Filme. Bei seiner Arbeit muss Kienle heute auch immer viel Kritik einstecken. "Ich fordere sehr viel Feedback ein, auch wenn es nervt und einen anstrengt", sagt er. Sich einschränken lassen will Kienle sich bei seiner Arbeit am liebsten von niemandem. "Unter Karrieregesichtspunkten habe ich auch heikle Entscheidungen getroffen", erzählt er. So habe er etwa nach seinem Debütfilm einen Tatort abgesagt. "Ich will meine Geschichten erzählen, ich muss keine Karriere machen", sagt Kienle.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44926592" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9722caec-3aa7-4904-9ae8-9f8d2b8432a3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9722caec-3aa7-4904-9ae8-9f8d2b8432a3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Oliver Kienle, wie schreibt man eine Serie wie Bad Banks?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Keiner wusste, dass Bad Banks ein Erfolg wird&quot;, sagt der Drehbuchautor und Regisseur Oliver Kienle, der die preisgekrönte Serie um die junge Bankerin Jana Liekam, gespielt von Paula Beer, geschrieben hat. &quot;Viele, mich eingeschlossen, dachten sogar, dass die Quote der Serie eher schlecht wird.&quot; Die wichtigste Folge beim Drehbuchschreiben, erzählt der 38-Jährige, sei immer die allererste Folge – weil diese die Produktionsfirmen, die beteiligten Sender und auch die Schauspieler und Schauspielerinnen überzeugen müsse. Entsprechend viel Zeit sei in die erste Folge von Bad Banks geflossen: &quot;Von der ersten Folge der ersten Staffel habe ich fünfzehn Fassungen geschrieben&quot;, sagt Kienle.  Schon als Teenager habe er wie manisch begonnen, Geschichten zu schreiben: &quot;Bis ich neunzehn war, hatte ich neun Romane geschrieben, die bestimmt alle scheiße waren.&quot; Mit Anfang zwanzig schrieb er auf eigene Faust und ohne jegliche finanzielle Unterstützung die ersten Filme. Bei seiner Arbeit muss Kienle heute auch immer viel Kritik einstecken. &quot;Ich fordere sehr viel Feedback ein, auch wenn es nervt und einen anstrengt&quot;, sagt er. Sich einschränken lassen will Kienle sich bei seiner Arbeit am liebsten von niemandem. &quot;Unter Karrieregesichtspunkten habe ich auch heikle Entscheidungen getroffen&quot;, erzählt er. So habe er etwa nach seinem Debütfilm einen Tatort abgesagt. &quot;Ich will meine Geschichten erzählen, ich muss keine Karriere machen&quot;, sagt Kienle.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Keiner wusste, dass Bad Banks ein Erfolg wird&quot;, sagt der Drehbuchautor und Regisseur Oliver Kienle, der die preisgekrönte Serie um die junge Bankerin Jana Liekam, gespielt von Paula Beer, geschrieben hat. &quot;Viele, mich eingeschlossen, dachten sogar, dass die Quote der Serie eher schlecht wird.&quot; Die wichtigste Folge beim Drehbuchschreiben, erzählt der 38-Jährige, sei immer die allererste Folge – weil diese die Produktionsfirmen, die beteiligten Sender und auch die Schauspieler und Schauspielerinnen überzeugen müsse. Entsprechend viel Zeit sei in die erste Folge von Bad Banks geflossen: &quot;Von der ersten Folge der ersten Staffel habe ich fünfzehn Fassungen geschrieben&quot;, sagt Kienle.  Schon als Teenager habe er wie manisch begonnen, Geschichten zu schreiben: &quot;Bis ich neunzehn war, hatte ich neun Romane geschrieben, die bestimmt alle scheiße waren.&quot; Mit Anfang zwanzig schrieb er auf eigene Faust und ohne jegliche finanzielle Unterstützung die ersten Filme. Bei seiner Arbeit muss Kienle heute auch immer viel Kritik einstecken. &quot;Ich fordere sehr viel Feedback ein, auch wenn es nervt und einen anstrengt&quot;, sagt er. Sich einschränken lassen will Kienle sich bei seiner Arbeit am liebsten von niemandem. &quot;Unter Karrieregesichtspunkten habe ich auch heikle Entscheidungen getroffen&quot;, erzählt er. So habe er etwa nach seinem Debütfilm einen Tatort abgesagt. &quot;Ich will meine Geschichten erzählen, ich muss keine Karriere machen&quot;, sagt Kienle.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>61</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cf3514974da7ad6e0d0ee0fd2461a6e5</guid>
      <title>Warum ist es nicht schlimm, im Büro zu weinen, Magdalena Rogl?</title>
      <description><![CDATA[Ganz lange habe ich versucht, zu verheimlichen, dass ich kein Abi und
nicht studiert habe", sagt Magdalena Rogl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch
an die Arbeit. Die 34-Jährige, die heute als Head of Digital Channels
bei Microsoft arbeitet, war keine gute Schülerin. Mit 16 Jahren
entschied sie sich dazu, die Schule abzubrechen. Sie wollte
Kindererzieherin werden und begann eine Ausbildung. Mit 24 Jahren war
sie zweifache Mutter, alleinerziehend und arbeitete Vollzeit in einer
Krippe. Doch das ging nicht lange gut: Das Geld habe nicht gereicht, sie
sei nur noch traurig gewesen. "Wenn man den ganzen Tag mit kleinen
Kindern arbeitet und abends sind da schon wieder Kinder, da verliert man
irgendwann die Liebe", erinnert Rogl sich im Podcast. Rogl begann sich
auf andere Stellen zu bewerben, schrieb über 50 Bewerbungen – und
kassierte nur Absagen. "Da hatte ich richtig Angst. Ich hatte das
Gefühl, das wird nichts mehr." Schließlich klappte es doch, im Jahr 2016
bekam sie eine Zusage von Microsoft Deutschland. Heute sitzt sie auf
vielen Podien, tritt bei Konferenzen auf und spricht über
Digitalisierung, Diversität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Im Podcast spricht Rogl auch über Gefühlsausbrüche im Büro. Sie sagt:
"Ich finde es nicht schlimm, wenn man auf der Arbeit heult.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jan 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz lange habe ich versucht, zu verheimlichen, dass ich kein Abi und nicht studiert habe", sagt Magdalena Rogl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 34-Jährige, die heute als Head of Digital Channels bei Microsoft arbeitet, war keine gute Schülerin. Mit 16 Jahren entschied sie sich dazu, die Schule abzubrechen. Sie wollte Kindererzieherin werden und begann eine Ausbildung. Mit 24 Jahren war sie zweifache Mutter, alleinerziehend und arbeitete Vollzeit in einer Krippe. Doch das ging nicht lange gut: Das Geld habe nicht gereicht, sie sei nur noch traurig gewesen. "Wenn man den ganzen Tag mit kleinen Kindern arbeitet und abends sind da schon wieder Kinder, da verliert man irgendwann die Liebe", erinnert Rogl sich im Podcast. Rogl begann sich auf andere Stellen zu bewerben, schrieb über 50 Bewerbungen – und kassierte nur Absagen. "Da hatte ich richtig Angst. Ich hatte das Gefühl, das wird nichts mehr." Schließlich klappte es doch, im Jahr 2016 bekam sie eine Zusage von Microsoft Deutschland. Heute sitzt sie auf vielen Podien, tritt bei Konferenzen auf und spricht über Digitalisierung, Diversität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Podcast spricht Rogl auch über Gefühlsausbrüche im Büro. Sie sagt: "Ich finde es nicht schlimm, wenn man auf der Arbeit heult.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="56285570" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/28adc6de-7a2c-4b2b-8f31-49120b9213f7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=28adc6de-7a2c-4b2b-8f31-49120b9213f7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum ist es nicht schlimm, im Büro zu weinen, Magdalena Rogl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:58:34</itunes:duration>
      <itunes:summary>Ganz lange habe ich versucht, zu verheimlichen, dass ich kein Abi und nicht studiert habe&quot;, sagt Magdalena Rogl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 34-Jährige, die heute als Head of Digital Channels bei Microsoft arbeitet, war keine gute Schülerin. Mit 16 Jahren entschied sie sich dazu, die Schule abzubrechen. Sie wollte Kindererzieherin werden und begann eine Ausbildung. Mit 24 Jahren war sie zweifache Mutter, alleinerziehend und arbeitete Vollzeit in einer Krippe. Doch das ging nicht lange gut: Das Geld habe nicht gereicht, sie sei nur noch traurig gewesen. &quot;Wenn man den ganzen Tag mit kleinen Kindern arbeitet und abends sind da schon wieder Kinder, da verliert man irgendwann die Liebe&quot;, erinnert Rogl sich im Podcast. 
Rogl begann sich auf andere Stellen zu bewerben, schrieb über 50 Bewerbungen – und kassierte nur Absagen. &quot;Da hatte ich richtig Angst. Ich hatte das Gefühl, das wird nichts mehr.&quot; Schließlich klappte es doch, im Jahr 2016 bekam sie eine Zusage von Microsoft Deutschland. Heute sitzt sie auf vielen Podien, tritt bei Konferenzen auf und spricht über Digitalisierung, Diversität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Podcast spricht Rogl auch über Gefühlsausbrüche im Büro. Sie sagt: &quot;Ich finde es nicht schlimm, wenn man auf der Arbeit heult.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Ganz lange habe ich versucht, zu verheimlichen, dass ich kein Abi und nicht studiert habe&quot;, sagt Magdalena Rogl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 34-Jährige, die heute als Head of Digital Channels bei Microsoft arbeitet, war keine gute Schülerin. Mit 16 Jahren entschied sie sich dazu, die Schule abzubrechen. Sie wollte Kindererzieherin werden und begann eine Ausbildung. Mit 24 Jahren war sie zweifache Mutter, alleinerziehend und arbeitete Vollzeit in einer Krippe. Doch das ging nicht lange gut: Das Geld habe nicht gereicht, sie sei nur noch traurig gewesen. &quot;Wenn man den ganzen Tag mit kleinen Kindern arbeitet und abends sind da schon wieder Kinder, da verliert man irgendwann die Liebe&quot;, erinnert Rogl sich im Podcast. 
Rogl begann sich auf andere Stellen zu bewerben, schrieb über 50 Bewerbungen – und kassierte nur Absagen. &quot;Da hatte ich richtig Angst. Ich hatte das Gefühl, das wird nichts mehr.&quot; Schließlich klappte es doch, im Jahr 2016 bekam sie eine Zusage von Microsoft Deutschland. Heute sitzt sie auf vielen Podien, tritt bei Konferenzen auf und spricht über Digitalisierung, Diversität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Podcast spricht Rogl auch über Gefühlsausbrüche im Büro. Sie sagt: &quot;Ich finde es nicht schlimm, wenn man auf der Arbeit heult.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>60</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">96cf2f76a037c081504a11c37c1a9686</guid>
      <title>Warum imitieren Sie Vogelgezwitscher, Herr Westphal?</title>
      <description><![CDATA["Ich hatte schon immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren,
und habe sie über die Jahre wie ein Instrument ausgebildet", sagt der
Biologe Uwe Westphal im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Der
62-Jährige kann 200 Tierstimmen imitieren, 130 davon sind Vogelstimmen.
Schon als Jugendlicher brachte Westphal sich verschiedene Pfeiftechniken
bei. Heute nimmt er Hörspiele auf, schreibt Bücher, bietet Exkursionen
in Norddeutschland an und tritt mit einem Bühnenprogramm auf. Westphal
wuchs auf einem Bauernhof auf und wollte schon als Kind Tierforscher
werden. Später studierte er Biologie und arbeitete danach unter anderem
beim Naturschutzbund in Hamburg. Doch die Arbeit machte ihn nicht
glücklich: "Ich habe die Natur nicht mehr gesehen." Schließlich, sagt
er, habe er nicht mehr gekonnt, Burn-out. Westphal verlor seinen Job.
Die Idee, sich mit der Imitation von Tierstimmen selbstständig zu
machen, sei daher aus der Not geboren. Die ersten Jahre seien hart
gewesen. Das habe sich inzwischen geändert: "Es ist jetzt nicht mehr so,
dass monatelang gar nichts kommt." Er sagt: "Mein Lebensziel ist nicht,
möglichst viel Geld zu scheffeln. Ich möchte gut und sinnvoll leben."
Westphal sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Tier. Er sagt:
"Es geht letztlich ums Überleben der Menschheit: Man schützt nur, was
man kennt und liebt.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Jan 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich hatte schon immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, und habe sie über die Jahre wie ein Instrument ausgebildet", sagt der Biologe Uwe Westphal im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Der 62-Jährige kann 200 Tierstimmen imitieren, 130 davon sind Vogelstimmen. Schon als Jugendlicher brachte Westphal sich verschiedene Pfeiftechniken bei. Heute nimmt er Hörspiele auf, schreibt Bücher, bietet Exkursionen in Norddeutschland an und tritt mit einem Bühnenprogramm auf. Westphal wuchs auf einem Bauernhof auf und wollte schon als Kind Tierforscher werden. Später studierte er Biologie und arbeitete danach unter anderem beim Naturschutzbund in Hamburg. Doch die Arbeit machte ihn nicht glücklich: "Ich habe die Natur nicht mehr gesehen." Schließlich, sagt er, habe er nicht mehr gekonnt, Burn-out. Westphal verlor seinen Job. Die Idee, sich mit der Imitation von Tierstimmen selbstständig zu machen, sei daher aus der Not geboren. Die ersten Jahre seien hart gewesen. Das habe sich inzwischen geändert: "Es ist jetzt nicht mehr so, dass monatelang gar nichts kommt." Er sagt: "Mein Lebensziel ist nicht, möglichst viel Geld zu scheffeln. Ich möchte gut und sinnvoll leben." Westphal sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Tier. Er sagt: "Es geht letztlich ums Überleben der Menschheit: Man schützt nur, was man kennt und liebt.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43858575" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/df00b3c0-2a39-4380-9f8d-e727f87be0e8/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=df00b3c0-2a39-4380-9f8d-e727f87be0e8&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum imitieren Sie Vogelgezwitscher, Herr Westphal?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich hatte schon immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, und habe sie über die Jahre wie ein Instrument ausgebildet&quot;, sagt der Biologe Uwe Westphal im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Der 62-Jährige kann 200 Tierstimmen imitieren, 130 davon sind Vogelstimmen. Schon als Jugendlicher brachte Westphal sich verschiedene Pfeiftechniken bei. Heute nimmt er Hörspiele auf, schreibt Bücher, bietet Exkursionen in Norddeutschland an und tritt mit einem Bühnenprogramm auf. Westphal wuchs auf einem Bauernhof auf und wollte schon als Kind Tierforscher werden. Später studierte er Biologie und arbeitete danach unter anderem beim Naturschutzbund in Hamburg. Doch die Arbeit machte ihn nicht glücklich: &quot;Ich habe die Natur nicht mehr gesehen.&quot; Schließlich, sagt er, habe er nicht mehr gekonnt, Burn-out. Westphal verlor seinen Job. Die Idee, sich mit der Imitation von Tierstimmen selbstständig zu machen, sei daher aus der Not geboren. Die ersten Jahre seien hart gewesen. Das habe sich inzwischen geändert: &quot;Es ist jetzt nicht mehr so, dass monatelang gar nichts kommt.&quot; Er sagt: &quot;Mein Lebensziel ist nicht, möglichst viel Geld zu scheffeln. Ich möchte gut und sinnvoll leben.&quot; Westphal sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Tier. Er sagt: &quot;Es geht letztlich ums Überleben der Menschheit: Man schützt nur, was man kennt und liebt.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich hatte schon immer Spaß daran, mit meiner Stimme zu experimentieren, und habe sie über die Jahre wie ein Instrument ausgebildet&quot;, sagt der Biologe Uwe Westphal im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Der 62-Jährige kann 200 Tierstimmen imitieren, 130 davon sind Vogelstimmen. Schon als Jugendlicher brachte Westphal sich verschiedene Pfeiftechniken bei. Heute nimmt er Hörspiele auf, schreibt Bücher, bietet Exkursionen in Norddeutschland an und tritt mit einem Bühnenprogramm auf. Westphal wuchs auf einem Bauernhof auf und wollte schon als Kind Tierforscher werden. Später studierte er Biologie und arbeitete danach unter anderem beim Naturschutzbund in Hamburg. Doch die Arbeit machte ihn nicht glücklich: &quot;Ich habe die Natur nicht mehr gesehen.&quot; Schließlich, sagt er, habe er nicht mehr gekonnt, Burn-out. Westphal verlor seinen Job. Die Idee, sich mit der Imitation von Tierstimmen selbstständig zu machen, sei daher aus der Not geboren. Die ersten Jahre seien hart gewesen. Das habe sich inzwischen geändert: &quot;Es ist jetzt nicht mehr so, dass monatelang gar nichts kommt.&quot; Er sagt: &quot;Mein Lebensziel ist nicht, möglichst viel Geld zu scheffeln. Ich möchte gut und sinnvoll leben.&quot; Westphal sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Tier. Er sagt: &quot;Es geht letztlich ums Überleben der Menschheit: Man schützt nur, was man kennt und liebt.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>59</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">95a36cb871c27545bbed85d3062c8fc8</guid>
      <title>Herr Puhl, wie kann man Obdachlosen helfen?</title>
      <description><![CDATA["Helfen setzt gelegentlich Glückshormone frei", sagt der Berliner
Sozialarbeiter Dieter Puhl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit.
Bis ins vergangene Jahr leitete der 61-Jährige die evangelische
Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin und kümmerte sich um
Obdachlose. Heute ist er Lobbyist für die Themen Armut und
Obdachlosigkeit. Er sagt: "Der Job ist nicht härter als andere Berufe",
zumindest für ihn selbst nicht. "Wenn dieser Beruf mich ständig killen
würde, dann würde ich das doch nicht seit 27 Jahren machen!" Was ihn
auch durch die harten Tage trage, an denen etwa Obdachlose auf der
Straße mitten in der Stadt stürben, sei einerseits sein christlicher
Glaube und, wie Puhl es formuliert, eine "radikale Liebe den Menschen
gegenüber." "Ohne Liebe" sagt Puhl, "ist alles nüscht." In der Zeit bei
der Bahnhofsmission habe Puhl 70 Stunden pro Woche gearbeitet. Nach
Feierabend ließ er die Sachen nicht hinter sich, sondern nehme sie
bewusst mit nach Hause. Er sagt: "Die Menschen auf der Straße in ihrem
Elend haben es verdient, dass ihr Schicksal für die anderen – für uns –
nicht zu leicht wird."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Helfen setzt gelegentlich Glückshormone frei", sagt der Berliner Sozialarbeiter Dieter Puhl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bis ins vergangene Jahr leitete der 61-Jährige die evangelische Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin und kümmerte sich um Obdachlose. Heute ist er Lobbyist für die Themen Armut und Obdachlosigkeit. Er sagt: "Der Job ist nicht härter als andere Berufe", zumindest für ihn selbst nicht. "Wenn dieser Beruf mich ständig killen würde, dann würde ich das doch nicht seit 27 Jahren machen!" Was ihn auch durch die harten Tage trage, an denen etwa Obdachlose auf der Straße mitten in der Stadt stürben, sei einerseits sein christlicher Glaube und, wie Puhl es formuliert, eine "radikale Liebe den Menschen gegenüber." "Ohne Liebe" sagt Puhl, "ist alles nüscht." In der Zeit bei der Bahnhofsmission habe Puhl 70 Stunden pro Woche gearbeitet. Nach Feierabend ließ er die Sachen nicht hinter sich, sondern nehme sie bewusst mit nach Hause. Er sagt: "Die Menschen auf der Straße in ihrem Elend haben es verdient, dass ihr Schicksal für die anderen – für uns – nicht zu leicht wird."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39607740" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/70994e77-7f6b-4ce7-ac48-19a2d3968358/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=70994e77-7f6b-4ce7-ac48-19a2d3968358&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Herr Puhl, wie kann man Obdachlosen helfen?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:40:25</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Helfen setzt gelegentlich Glückshormone frei&quot;, sagt der Berliner Sozialarbeiter Dieter Puhl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bis ins vergangene Jahr leitete der 61-Jährige die evangelische Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin und kümmerte sich um Obdachlose. Heute ist er Lobbyist für die Themen Armut und Obdachlosigkeit. Er sagt: &quot;Der Job ist nicht härter als andere Berufe&quot;, zumindest für ihn selbst nicht. &quot;Wenn dieser Beruf mich ständig killen würde, dann würde ich das doch nicht seit 27 Jahren machen!&quot; Was ihn auch durch die harten Tage trage, an denen etwa Obdachlose auf der Straße mitten in der Stadt stürben, sei einerseits sein christlicher Glaube und, wie Puhl es formuliert, eine &quot;radikale Liebe den Menschen gegenüber.&quot; &quot;Ohne Liebe&quot; sagt Puhl, &quot;ist alles nüscht.&quot; In der Zeit bei der Bahnhofsmission habe Puhl 70 Stunden pro Woche gearbeitet. Nach Feierabend ließ er die Sachen nicht hinter sich, sondern nehme sie bewusst mit nach Hause. Er sagt: &quot;Die Menschen auf der Straße in ihrem Elend haben es verdient, dass ihr Schicksal für die anderen – für uns – nicht zu leicht wird.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Helfen setzt gelegentlich Glückshormone frei&quot;, sagt der Berliner Sozialarbeiter Dieter Puhl im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Bis ins vergangene Jahr leitete der 61-Jährige die evangelische Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin und kümmerte sich um Obdachlose. Heute ist er Lobbyist für die Themen Armut und Obdachlosigkeit. Er sagt: &quot;Der Job ist nicht härter als andere Berufe&quot;, zumindest für ihn selbst nicht. &quot;Wenn dieser Beruf mich ständig killen würde, dann würde ich das doch nicht seit 27 Jahren machen!&quot; Was ihn auch durch die harten Tage trage, an denen etwa Obdachlose auf der Straße mitten in der Stadt stürben, sei einerseits sein christlicher Glaube und, wie Puhl es formuliert, eine &quot;radikale Liebe den Menschen gegenüber.&quot; &quot;Ohne Liebe&quot; sagt Puhl, &quot;ist alles nüscht.&quot; In der Zeit bei der Bahnhofsmission habe Puhl 70 Stunden pro Woche gearbeitet. Nach Feierabend ließ er die Sachen nicht hinter sich, sondern nehme sie bewusst mit nach Hause. Er sagt: &quot;Die Menschen auf der Straße in ihrem Elend haben es verdient, dass ihr Schicksal für die anderen – für uns – nicht zu leicht wird.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>58</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">3cd23389ca324cee5aa2acf75a29c7bc</guid>
      <title>Warum haben die Depressionen Sie zu einer besseren Chefin gemacht, Katharina Borchert?</title>
      <description><![CDATA[Eine gute Führungskraft müsse Verletzlichkeit zeigen und Zweifel
zulassen, sagt Katharina Borchert. "Die Tiefen, die ich durchlaufen
habe, haben mir das erleichtert", sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch
an die Arbeit. Die 47-Jährige arbeitet heute als Innovationschefin bei
dem Tech-Unternehmen Mozilla im Silicon Valley. Im Podcast erzählt sie,
dass sie früher unter Depressionen gelitten habe. "Ich hatte damit weit
über zehn Jahre zu kämpfen", sagt sie. "Es gab viele Phasen in meinen
Zwanzigern, in denen ich definitiv keine Vollzeitstelle hätte ausfüllen
können.“ Geholfen hätten ihr „sehr gute Therapie und wahnsinnig viel
Zeit.“ Sie sei durch ihre Erfahrungen empathischer, lasse ihren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freiraum, könne Konflikte gut
aushalten. Borchert wuchs auf einem Bauernhof bei Bochum auf. Nach dem
Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin, wurde später
Online-Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe und dann Geschäftsführerin
von Spiegel Online in Hamburg. Vor vier Jahren wechselte sie zu Mozilla
und zog in die USA. Was Borchert antreibt, ist ihr Wille, etwas zu
verändern. Daher wolle sie keinen Tag ungenutzt lassen. Die Erfahrungen
mit den Depressionen, die sie als junge Frau gemacht habe, hätten sie
kompromissloser gemacht. "Ich weiß besser, was mir guttut und was
nicht", sagt sie. Um bei der vielen Arbeit emotional stabil zu bleiben,
bewegt sie sich jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft. "Klingt
altmodisch, aber da komme ich am besten runter", sagt Borchert.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Führungskraft müsse Verletzlichkeit zeigen und Zweifel zulassen, sagt Katharina Borchert. "Die Tiefen, die ich durchlaufen habe, haben mir das erleichtert", sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 47-Jährige arbeitet heute als Innovationschefin bei dem Tech-Unternehmen Mozilla im Silicon Valley. Im Podcast erzählt sie, dass sie früher unter Depressionen gelitten habe. "Ich hatte damit weit über zehn Jahre zu kämpfen", sagt sie. "Es gab viele Phasen in meinen Zwanzigern, in denen ich definitiv keine Vollzeitstelle hätte ausfüllen können.“ Geholfen hätten ihr „sehr gute Therapie und wahnsinnig viel Zeit.“ Sie sei durch ihre Erfahrungen empathischer, lasse ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freiraum, könne Konflikte gut aushalten. Borchert wuchs auf einem Bauernhof bei Bochum auf. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin, wurde später Online-Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe und dann Geschäftsführerin von Spiegel Online in Hamburg. Vor vier Jahren wechselte sie zu Mozilla und zog in die USA. Was Borchert antreibt, ist ihr Wille, etwas zu verändern. Daher wolle sie keinen Tag ungenutzt lassen. Die Erfahrungen mit den Depressionen, die sie als junge Frau gemacht habe, hätten sie kompromissloser gemacht. "Ich weiß besser, was mir guttut und was nicht", sagt sie. Um bei der vielen Arbeit emotional stabil zu bleiben, bewegt sie sich jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft. "Klingt altmodisch, aber da komme ich am besten runter", sagt Borchert.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="54128304" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/13bcf748-7c11-4185-8316-d7ab4ca3b696/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=13bcf748-7c11-4185-8316-d7ab4ca3b696&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum haben die Depressionen Sie zu einer besseren Chefin gemacht, Katharina Borchert?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:55:32</itunes:duration>
      <itunes:summary>Eine gute Führungskraft müsse Verletzlichkeit zeigen und Zweifel zulassen, sagt Katharina Borchert. &quot;Die Tiefen, die ich durchlaufen habe, haben mir das erleichtert&quot;, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 47-Jährige arbeitet heute als Innovationschefin bei dem Tech-Unternehmen Mozilla im Silicon Valley. Im Podcast erzählt sie, dass sie früher unter Depressionen gelitten habe. &quot;Ich hatte damit weit über zehn Jahre zu kämpfen&quot;, sagt sie. &quot;Es gab viele Phasen in meinen Zwanzigern, in denen ich definitiv keine Vollzeitstelle hätte ausfüllen können.“ Geholfen hätten ihr „sehr gute Therapie und wahnsinnig viel Zeit.“ Sie sei durch ihre Erfahrungen empathischer, lasse ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freiraum, könne Konflikte gut aushalten. Borchert wuchs auf einem Bauernhof bei Bochum auf. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin, wurde später Online-Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe und dann Geschäftsführerin von Spiegel Online in Hamburg. Vor vier Jahren wechselte sie zu Mozilla und zog in die USA. Was Borchert antreibt, ist ihr Wille, etwas zu verändern. Daher wolle sie keinen Tag ungenutzt lassen. Die Erfahrungen mit den Depressionen, die sie als junge Frau gemacht habe, hätten sie kompromissloser gemacht. &quot;Ich weiß besser, was mir guttut und was nicht&quot;, sagt sie. Um bei der vielen Arbeit emotional stabil zu bleiben, bewegt sie sich jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft. &quot;Klingt altmodisch, aber da komme ich am besten runter&quot;, sagt Borchert.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Eine gute Führungskraft müsse Verletzlichkeit zeigen und Zweifel zulassen, sagt Katharina Borchert. &quot;Die Tiefen, die ich durchlaufen habe, haben mir das erleichtert&quot;, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 47-Jährige arbeitet heute als Innovationschefin bei dem Tech-Unternehmen Mozilla im Silicon Valley. Im Podcast erzählt sie, dass sie früher unter Depressionen gelitten habe. &quot;Ich hatte damit weit über zehn Jahre zu kämpfen&quot;, sagt sie. &quot;Es gab viele Phasen in meinen Zwanzigern, in denen ich definitiv keine Vollzeitstelle hätte ausfüllen können.“ Geholfen hätten ihr „sehr gute Therapie und wahnsinnig viel Zeit.“ Sie sei durch ihre Erfahrungen empathischer, lasse ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freiraum, könne Konflikte gut aushalten. Borchert wuchs auf einem Bauernhof bei Bochum auf. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin, wurde später Online-Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe und dann Geschäftsführerin von Spiegel Online in Hamburg. Vor vier Jahren wechselte sie zu Mozilla und zog in die USA. Was Borchert antreibt, ist ihr Wille, etwas zu verändern. Daher wolle sie keinen Tag ungenutzt lassen. Die Erfahrungen mit den Depressionen, die sie als junge Frau gemacht habe, hätten sie kompromissloser gemacht. &quot;Ich weiß besser, was mir guttut und was nicht&quot;, sagt sie. Um bei der vielen Arbeit emotional stabil zu bleiben, bewegt sie sich jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft. &quot;Klingt altmodisch, aber da komme ich am besten runter&quot;, sagt Borchert.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>57</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">92ebd9b1d848386e32cc2baa43264b29</guid>
      <title>Wie kann man sich als Krankenpfleger Fehler verzeihen, Robert Kunz?</title>
      <description><![CDATA["Was mich an Krankenhausserien nervt, ist, wie die Position des Arztes
dargestellt wird", sagt der Krankenpfleger Robert Kunz im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 30-Jährige arbeitet in
einer kleinen Tagesklinik in Berlin. Die Rolle von Pflegerinnen und
Pflegern werde durch das Bild im Fernsehen oft unterschätzt. Kunz sagt:
"Der Kontakt der Patienten ist zu 90 Prozent mit den Pflegekräften und
nicht mit den Ärzten.“ Kunz, der eigentlich mal Polizist werden wollte,
sieht sich als Vermittler zwischen dem starren System Krankenhaus und
seinen Patienten. "Das komplexeste an meinem Beruf ist das Sprechen mit
den Patienten und Patientinnen – wie gehe ich mit Unsicherheiten und
Aufregung um? Wie vermittle ich all die Informationen, ohne die
Betreffenden zu überfrachten? Das muss man erst einmal einschätzen
können.“ Als erfüllend nimmt er in seinem Beruf die Dankbarkeit von
Kranken wahr. Im Podcast sagt Kunz aber auch: "Die Menschen verbinden
mit einem sehr viele Hoffnungen. Aber natürlich passieren auch uns
Pflegerinnen und Pflegern Fehler." Zu hohe Erwartungen hätten nicht nur
Patienten, sondern auch er und seine Kollegen. Bei Fehlern gingen sie
oft sehr hart mit sich ins Gericht. "Man muss sich auch mal einen Fehler
verzeihen können – auch große Fehler", sagt Kunz.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Was mich an Krankenhausserien nervt, ist, wie die Position des Arztes dargestellt wird", sagt der Krankenpfleger Robert Kunz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 30-Jährige arbeitet in einer kleinen Tagesklinik in Berlin. Die Rolle von Pflegerinnen und Pflegern werde durch das Bild im Fernsehen oft unterschätzt. Kunz sagt: "Der Kontakt der Patienten ist zu 90 Prozent mit den Pflegekräften und nicht mit den Ärzten.“ Kunz, der eigentlich mal Polizist werden wollte, sieht sich als Vermittler zwischen dem starren System Krankenhaus und seinen Patienten. "Das komplexeste an meinem Beruf ist das Sprechen mit den Patienten und Patientinnen – wie gehe ich mit Unsicherheiten und Aufregung um? Wie vermittle ich all die Informationen, ohne die Betreffenden zu überfrachten? Das muss man erst einmal einschätzen können.“ Als erfüllend nimmt er in seinem Beruf die Dankbarkeit von Kranken wahr. Im Podcast sagt Kunz aber auch: "Die Menschen verbinden mit einem sehr viele Hoffnungen. Aber natürlich passieren auch uns Pflegerinnen und Pflegern Fehler." Zu hohe Erwartungen hätten nicht nur Patienten, sondern auch er und seine Kollegen. Bei Fehlern gingen sie oft sehr hart mit sich ins Gericht. "Man muss sich auch mal einen Fehler verzeihen können – auch große Fehler", sagt Kunz.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33167609" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e6378bda-9ec8-42ad-b13c-e3daaaa95b61/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e6378bda-9ec8-42ad-b13c-e3daaaa95b61&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie kann man sich als Krankenpfleger Fehler verzeihen, Robert Kunz?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:43</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Was mich an Krankenhausserien nervt, ist, wie die Position des Arztes dargestellt wird&quot;, sagt der Krankenpfleger Robert Kunz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 30-Jährige arbeitet in einer kleinen Tagesklinik in Berlin. Die Rolle von Pflegerinnen und Pflegern werde durch das Bild im Fernsehen oft unterschätzt. Kunz sagt: &quot;Der Kontakt der Patienten ist zu 90 Prozent mit den Pflegekräften und nicht mit den Ärzten.“ Kunz, der eigentlich mal Polizist werden wollte, sieht sich als Vermittler zwischen dem starren System Krankenhaus und seinen Patienten. &quot;Das komplexeste an meinem Beruf ist das Sprechen mit den Patienten und Patientinnen – wie gehe ich mit Unsicherheiten und Aufregung um? Wie vermittle ich all die Informationen, ohne die Betreffenden zu überfrachten? Das muss man erst einmal einschätzen können.“ Als erfüllend nimmt er in seinem Beruf die Dankbarkeit von Kranken wahr. Im Podcast sagt Kunz aber auch: &quot;Die Menschen verbinden mit einem sehr viele Hoffnungen. Aber natürlich passieren auch uns Pflegerinnen und Pflegern Fehler.&quot; Zu hohe Erwartungen hätten nicht nur Patienten, sondern auch er und seine Kollegen. Bei Fehlern gingen sie oft sehr hart mit sich ins Gericht. &quot;Man muss sich auch mal einen Fehler verzeihen können – auch große Fehler&quot;, sagt Kunz.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Was mich an Krankenhausserien nervt, ist, wie die Position des Arztes dargestellt wird&quot;, sagt der Krankenpfleger Robert Kunz im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Der 30-Jährige arbeitet in einer kleinen Tagesklinik in Berlin. Die Rolle von Pflegerinnen und Pflegern werde durch das Bild im Fernsehen oft unterschätzt. Kunz sagt: &quot;Der Kontakt der Patienten ist zu 90 Prozent mit den Pflegekräften und nicht mit den Ärzten.“ Kunz, der eigentlich mal Polizist werden wollte, sieht sich als Vermittler zwischen dem starren System Krankenhaus und seinen Patienten. &quot;Das komplexeste an meinem Beruf ist das Sprechen mit den Patienten und Patientinnen – wie gehe ich mit Unsicherheiten und Aufregung um? Wie vermittle ich all die Informationen, ohne die Betreffenden zu überfrachten? Das muss man erst einmal einschätzen können.“ Als erfüllend nimmt er in seinem Beruf die Dankbarkeit von Kranken wahr. Im Podcast sagt Kunz aber auch: &quot;Die Menschen verbinden mit einem sehr viele Hoffnungen. Aber natürlich passieren auch uns Pflegerinnen und Pflegern Fehler.&quot; Zu hohe Erwartungen hätten nicht nur Patienten, sondern auch er und seine Kollegen. Bei Fehlern gingen sie oft sehr hart mit sich ins Gericht. &quot;Man muss sich auch mal einen Fehler verzeihen können – auch große Fehler&quot;, sagt Kunz.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>56</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4795df7bf683a10c7794a887f1bc8715</guid>
      <title>Warum muss Arbeit wehtun, Max Herre?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt zum Glück so was wie Abgabetermine", sagt der Musiker Max Herre
im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Denn dem 46-Jährigen
falle es schwer, ein Ende zu finden: "Ich muss das Gefühl haben, ich
habe jetzt alles probiert. Wenn die Arbeit nicht wehgetan hat, ist sie
nicht fertig." So habe er an seinem neuen Album "Athen", das Anfang
November erscheint, seit 2015 gesessen. Herre wurde Ende der Neunziger
mit der Band Freundeskreis bekannt. Die Single "A-N-N-A" war ein großer
Erfolg und verkaufte sich 250.000-mal. Doch schon im Jahr 2000 gab
Freundeskreis die letzten Konzerte. Herre zog mit seiner Frau, der
Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Sie arbeiteten im Wechsel, mal war
er mit einem Soloalbum an der Reihe, mal sie. Bei der Entscheidung sei
es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Musik gegangen. Herre sagt:
"Wir wollen beide den Beruf machen. Aber wir haben eine Familie und
können nicht in der Welt unterwegs sein, während die Kinder in die
Schule müssen.“ Das ändere sich gerade wieder, da die Kinder größer
sind. "Wir arbeiten gleichviel, aber gleichzeitig", sagt Herre. Neben
der eigenen Musik mag Herre es weiterhin gern, Platten für andere
Musikerinnen und Musiker zu produzieren. "Weil du da nicht dich selbst
verhandeln musst", sagt er. Denn wenn man sich mit der eigenen Musik
zeige, mache man sich immer angreifbar.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt zum Glück so was wie Abgabetermine", sagt der Musiker Max Herre im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Denn dem 46-Jährigen falle es schwer, ein Ende zu finden: "Ich muss das Gefühl haben, ich habe jetzt alles probiert. Wenn die Arbeit nicht wehgetan hat, ist sie nicht fertig." So habe er an seinem neuen Album "Athen", das Anfang November erscheint, seit 2015 gesessen. Herre wurde Ende der Neunziger mit der Band Freundeskreis bekannt. Die Single "A-N-N-A" war ein großer Erfolg und verkaufte sich 250.000-mal. Doch schon im Jahr 2000 gab Freundeskreis die letzten Konzerte. Herre zog mit seiner Frau, der Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Sie arbeiteten im Wechsel, mal war er mit einem Soloalbum an der Reihe, mal sie. Bei der Entscheidung sei es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Musik gegangen. Herre sagt: "Wir wollen beide den Beruf machen. Aber wir haben eine Familie und können nicht in der Welt unterwegs sein, während die Kinder in die Schule müssen.“ Das ändere sich gerade wieder, da die Kinder größer sind. "Wir arbeiten gleichviel, aber gleichzeitig", sagt Herre. Neben der eigenen Musik mag Herre es weiterhin gern, Platten für andere Musikerinnen und Musiker zu produzieren. "Weil du da nicht dich selbst verhandeln musst", sagt er. Denn wenn man sich mit der eigenen Musik zeige, mache man sich immer angreifbar.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38175683" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/9bc40cac-84eb-4d71-8dc8-2bf6dd855ca5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=9bc40cac-84eb-4d71-8dc8-2bf6dd855ca5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum muss Arbeit wehtun, Max Herre?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt zum Glück so was wie Abgabetermine&quot;, sagt der Musiker Max Herre im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Denn dem 46-Jährigen falle es schwer, ein Ende zu finden: &quot;Ich muss das Gefühl haben, ich habe jetzt alles probiert. Wenn die Arbeit nicht wehgetan hat, ist sie nicht fertig.&quot; So habe er an seinem neuen Album &quot;Athen&quot;, das Anfang November erscheint, seit 2015 gesessen. Herre wurde Ende der Neunziger mit der Band Freundeskreis bekannt. Die Single &quot;A-N-N-A&quot; war ein großer Erfolg und verkaufte sich 250.000-mal. Doch schon im Jahr 2000 gab Freundeskreis die letzten Konzerte. Herre zog mit seiner Frau, der Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Sie arbeiteten im Wechsel, mal war er mit einem Soloalbum an der Reihe, mal sie. Bei der Entscheidung sei es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Musik gegangen. Herre sagt: &quot;Wir wollen beide den Beruf machen. Aber wir haben eine Familie und können nicht in der Welt unterwegs sein, während die Kinder in die Schule müssen.“ Das ändere sich gerade wieder, da die Kinder größer sind. &quot;Wir arbeiten gleichviel, aber gleichzeitig&quot;, sagt Herre. Neben der eigenen Musik mag Herre es weiterhin gern, Platten für andere Musikerinnen und Musiker zu produzieren. &quot;Weil du da nicht dich selbst verhandeln musst&quot;, sagt er. Denn wenn man sich mit der eigenen Musik zeige, mache man sich immer angreifbar.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt zum Glück so was wie Abgabetermine&quot;, sagt der Musiker Max Herre im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Denn dem 46-Jährigen falle es schwer, ein Ende zu finden: &quot;Ich muss das Gefühl haben, ich habe jetzt alles probiert. Wenn die Arbeit nicht wehgetan hat, ist sie nicht fertig.&quot; So habe er an seinem neuen Album &quot;Athen&quot;, das Anfang November erscheint, seit 2015 gesessen. Herre wurde Ende der Neunziger mit der Band Freundeskreis bekannt. Die Single &quot;A-N-N-A&quot; war ein großer Erfolg und verkaufte sich 250.000-mal. Doch schon im Jahr 2000 gab Freundeskreis die letzten Konzerte. Herre zog mit seiner Frau, der Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Sie arbeiteten im Wechsel, mal war er mit einem Soloalbum an der Reihe, mal sie. Bei der Entscheidung sei es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Musik gegangen. Herre sagt: &quot;Wir wollen beide den Beruf machen. Aber wir haben eine Familie und können nicht in der Welt unterwegs sein, während die Kinder in die Schule müssen.“ Das ändere sich gerade wieder, da die Kinder größer sind. &quot;Wir arbeiten gleichviel, aber gleichzeitig&quot;, sagt Herre. Neben der eigenen Musik mag Herre es weiterhin gern, Platten für andere Musikerinnen und Musiker zu produzieren. &quot;Weil du da nicht dich selbst verhandeln musst&quot;, sagt er. Denn wenn man sich mit der eigenen Musik zeige, mache man sich immer angreifbar.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>55</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">bf2031a4fad7d2d94581ffdb523cb8db</guid>
      <title>Worauf achten Sie, wenn Sie einen Film mit sich selbst sehen, Heike Makatsch?</title>
      <description><![CDATA["Wie mache ich das? Wie sehe ich denn da aus!?“ Diese Fragen gehen der
Schauspielerin Heike Makatsch durch den Kopf, wenn sie zum ersten Mal
einen Film mit sich selbst sieht. Doch wenn sie zufrieden mit sich sei,
könne sie einen Misserfolg auch ganz gut ertragen, erzählt die
48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Makatsch
studierte nach dem Abitur ein paar Semester Politik und Soziologie, da
war sie bereits Moderatorin beim Musiksender Viva. Ihre erste Filmrolle
hatte sie mit 25 Jahren in dem Film Männerpension von Detlev Buck, für
die sie gleich zwei Preise bekam. Im Podcast erzählt Makatsch, wie sie
sich auf ihre Arbeit vorbereitet: "Ich lese jedes Drehbuch sicher
dreimal", sagt sie. "Ich schreibe mir immer die Subtexte auf: Was sagt
meine Figur hier wirklich?“ Über die Stimmung am Set sagt sie: "Harmonie
im Team ist für mich relativ zweitrangig." Das passe ganz gut zu ihrer
eigenen Arbeitsmoral: "Ich bin diszipliniert, selbstkritisch und
verlange mir was ab", sagt Makatsch. Das beinhalte auch eine gewisse
Härte gegen sich selbst. "Während eines Drehs geht man auch mit Fieber
zur Arbeit. An so einem Tag würde ich mich nie hängen lassen." Und
überhaupt sei die Arbeit für sie keine Belastung, im Gegenteil:
"Manchmal finde ich drehen sehr viel entspannter als den Alltag mit
Familie." Manchmal wünsche sie sich allerdings, "ich würde mehr
intellektuell arbeiten, als ich das tue.“ Ab dem 17. Oktober ist
Makatsch in dem Kinofilm "Ich war noch niemals in New York" von Philipp
Stölzl zu sehen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wie mache ich das? Wie sehe ich denn da aus!?“ Diese Fragen gehen der Schauspielerin Heike Makatsch durch den Kopf, wenn sie zum ersten Mal einen Film mit sich selbst sieht. Doch wenn sie zufrieden mit sich sei, könne sie einen Misserfolg auch ganz gut ertragen, erzählt die 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Makatsch studierte nach dem Abitur ein paar Semester Politik und Soziologie, da war sie bereits Moderatorin beim Musiksender Viva. Ihre erste Filmrolle hatte sie mit 25 Jahren in dem Film Männerpension von Detlev Buck, für die sie gleich zwei Preise bekam. Im Podcast erzählt Makatsch, wie sie sich auf ihre Arbeit vorbereitet: "Ich lese jedes Drehbuch sicher dreimal", sagt sie. "Ich schreibe mir immer die Subtexte auf: Was sagt meine Figur hier wirklich?“ Über die Stimmung am Set sagt sie: "Harmonie im Team ist für mich relativ zweitrangig." Das passe ganz gut zu ihrer eigenen Arbeitsmoral: "Ich bin diszipliniert, selbstkritisch und verlange mir was ab", sagt Makatsch. Das beinhalte auch eine gewisse Härte gegen sich selbst. "Während eines Drehs geht man auch mit Fieber zur Arbeit. An so einem Tag würde ich mich nie hängen lassen." Und überhaupt sei die Arbeit für sie keine Belastung, im Gegenteil: "Manchmal finde ich drehen sehr viel entspannter als den Alltag mit Familie." Manchmal wünsche sie sich allerdings, "ich würde mehr intellektuell arbeiten, als ich das tue.“ Ab dem 17. Oktober ist Makatsch in dem Kinofilm "Ich war noch niemals in New York" von Philipp Stölzl zu sehen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35346106" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cad2db85-a151-4960-bd86-61cd9b95c33b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cad2db85-a151-4960-bd86-61cd9b95c33b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Worauf achten Sie, wenn Sie einen Film mit sich selbst sehen, Heike Makatsch?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:59</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wie mache ich das? Wie sehe ich denn da aus!?“ Diese Fragen gehen der Schauspielerin Heike Makatsch durch den Kopf, wenn sie zum ersten Mal einen Film mit sich selbst sieht. Doch wenn sie zufrieden mit sich sei, könne sie einen Misserfolg auch ganz gut ertragen, erzählt die 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Makatsch studierte nach dem Abitur ein paar Semester Politik und Soziologie, da war sie bereits Moderatorin beim Musiksender Viva. Ihre erste Filmrolle hatte sie mit 25 Jahren in dem Film Männerpension von Detlev Buck, für die sie gleich zwei Preise bekam. Im Podcast erzählt Makatsch, wie sie sich auf ihre Arbeit vorbereitet: &quot;Ich lese jedes Drehbuch sicher dreimal&quot;, sagt sie. &quot;Ich schreibe mir immer die Subtexte auf: Was sagt meine Figur hier wirklich?“ Über die Stimmung am Set sagt sie: &quot;Harmonie im Team ist für mich relativ zweitrangig.&quot; Das passe ganz gut zu ihrer eigenen Arbeitsmoral: &quot;Ich bin diszipliniert, selbstkritisch und verlange mir was ab&quot;, sagt Makatsch. Das beinhalte auch eine gewisse Härte gegen sich selbst. &quot;Während eines Drehs geht man auch mit Fieber zur Arbeit. An so einem Tag würde ich mich nie hängen lassen.&quot; Und überhaupt sei die Arbeit für sie keine Belastung, im Gegenteil: &quot;Manchmal finde ich drehen sehr viel entspannter als den Alltag mit Familie.&quot; Manchmal wünsche sie sich allerdings, &quot;ich würde mehr intellektuell arbeiten, als ich das tue.“
Ab dem 17. Oktober ist Makatsch in dem Kinofilm &quot;Ich war noch niemals in New York&quot; von Philipp Stölzl zu sehen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wie mache ich das? Wie sehe ich denn da aus!?“ Diese Fragen gehen der Schauspielerin Heike Makatsch durch den Kopf, wenn sie zum ersten Mal einen Film mit sich selbst sieht. Doch wenn sie zufrieden mit sich sei, könne sie einen Misserfolg auch ganz gut ertragen, erzählt die 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Makatsch studierte nach dem Abitur ein paar Semester Politik und Soziologie, da war sie bereits Moderatorin beim Musiksender Viva. Ihre erste Filmrolle hatte sie mit 25 Jahren in dem Film Männerpension von Detlev Buck, für die sie gleich zwei Preise bekam. Im Podcast erzählt Makatsch, wie sie sich auf ihre Arbeit vorbereitet: &quot;Ich lese jedes Drehbuch sicher dreimal&quot;, sagt sie. &quot;Ich schreibe mir immer die Subtexte auf: Was sagt meine Figur hier wirklich?“ Über die Stimmung am Set sagt sie: &quot;Harmonie im Team ist für mich relativ zweitrangig.&quot; Das passe ganz gut zu ihrer eigenen Arbeitsmoral: &quot;Ich bin diszipliniert, selbstkritisch und verlange mir was ab&quot;, sagt Makatsch. Das beinhalte auch eine gewisse Härte gegen sich selbst. &quot;Während eines Drehs geht man auch mit Fieber zur Arbeit. An so einem Tag würde ich mich nie hängen lassen.&quot; Und überhaupt sei die Arbeit für sie keine Belastung, im Gegenteil: &quot;Manchmal finde ich drehen sehr viel entspannter als den Alltag mit Familie.&quot; Manchmal wünsche sie sich allerdings, &quot;ich würde mehr intellektuell arbeiten, als ich das tue.“
Ab dem 17. Oktober ist Makatsch in dem Kinofilm &quot;Ich war noch niemals in New York&quot; von Philipp Stölzl zu sehen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>54</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">3dbf75c94a12fda0e02cf4175bf167dd</guid>
      <title>Wie organisiert man eine Band wie Deichkind, Henning Besser?</title>
      <description><![CDATA["Deichkind ist heute ein konzeptkünstlerisches Projekt, das im Gewand
einer Popband daherkommt", sagt Henning Besser von Deichkind im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die Aufgabe des 39-Jährigen
bei Deichkind sei eher ungewöhnlich, wie er selbst sagt: "Ich kümmere
mich um alles außer die Musik und die Texte." Konkret heißt das, dass
Besser sowohl für die Ästhetik als auch die Produktion der aufwendigen
Liveshows von Deichkind zuständig ist. Besser begann seine DJ-Karriere
einst unter dem Künstlernamen DJ Phono. Im Jahr 1998 wurde er
Vizeeuropameister im Scratchen. Zu Deichkind stieß er zunächst als
Tour-DJ und wurde erst im Jahr 2006 reguläres Mitglied der Band um
Rapper Philipp Grütering. Knapp 30 Leute arbeiten heute Vollzeit für
Deichkind, darunter Ingenieure, vor allem im technischen Bereich, der
Bühnenkonzeption und im Bühnenbau. Dazu kämen, so Besser, Freelancer für
Pressearbeit, Marketing und Artwork – und nochmals gut 70 Mitarbeiter,
die mit der Band auf Tour unterwegs seien. Deichkind sei mittlerweile
"eigentlich ein veritabler Mittelständler geworden", erzählt Besser.
"Tief in meinem Herzen bin ich aber gar kein Unternehmer", sagt Besser.
"Ich bin Künstler und spiele nur Firma!"

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Oct 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Deichkind ist heute ein konzeptkünstlerisches Projekt, das im Gewand einer Popband daherkommt", sagt Henning Besser von Deichkind im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die Aufgabe des 39-Jährigen bei Deichkind sei eher ungewöhnlich, wie er selbst sagt: "Ich kümmere mich um alles außer die Musik und die Texte." Konkret heißt das, dass Besser sowohl für die Ästhetik als auch die Produktion der aufwendigen Liveshows von Deichkind zuständig ist. Besser begann seine DJ-Karriere einst unter dem Künstlernamen DJ Phono. Im Jahr 1998 wurde er Vizeeuropameister im Scratchen. Zu Deichkind stieß er zunächst als Tour-DJ und wurde erst im Jahr 2006 reguläres Mitglied der Band um Rapper Philipp Grütering. Knapp 30 Leute arbeiten heute Vollzeit für Deichkind, darunter Ingenieure, vor allem im technischen Bereich, der Bühnenkonzeption und im Bühnenbau. Dazu kämen, so Besser, Freelancer für Pressearbeit, Marketing und Artwork – und nochmals gut 70 Mitarbeiter, die mit der Band auf Tour unterwegs seien. Deichkind sei mittlerweile "eigentlich ein veritabler Mittelständler geworden", erzählt Besser. "Tief in meinem Herzen bin ich aber gar kein Unternehmer", sagt Besser. "Ich bin Künstler und spiele nur Firma!"</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33537898" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/56138d73-7ce5-424e-93e8-51ed866700d4/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=56138d73-7ce5-424e-93e8-51ed866700d4&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie organisiert man eine Band wie Deichkind, Henning Besser?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:06</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Deichkind ist heute ein konzeptkünstlerisches Projekt, das im Gewand einer Popband daherkommt&quot;, sagt Henning Besser von Deichkind im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die Aufgabe des 39-Jährigen bei Deichkind sei eher ungewöhnlich, wie er selbst sagt: &quot;Ich kümmere mich um alles außer die Musik und die Texte.&quot; Konkret heißt das, dass Besser sowohl für die Ästhetik als auch die Produktion der aufwendigen Liveshows von Deichkind zuständig ist. Besser begann seine DJ-Karriere einst unter dem Künstlernamen DJ Phono. Im Jahr 1998 wurde er Vizeeuropameister im Scratchen. Zu Deichkind stieß er zunächst als Tour-DJ und wurde erst im Jahr 2006 reguläres Mitglied der Band um Rapper Philipp Grütering. Knapp 30 Leute arbeiten heute Vollzeit für Deichkind, darunter Ingenieure, vor allem im technischen Bereich, der Bühnenkonzeption und im Bühnenbau. Dazu kämen, so Besser, Freelancer für Pressearbeit, Marketing und Artwork – und nochmals gut 70 Mitarbeiter, die mit der Band auf Tour unterwegs seien. Deichkind sei mittlerweile &quot;eigentlich ein veritabler Mittelständler geworden&quot;, erzählt Besser. &quot;Tief in meinem Herzen bin ich aber gar kein Unternehmer&quot;, sagt Besser. &quot;Ich bin Künstler und spiele nur Firma!&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Deichkind ist heute ein konzeptkünstlerisches Projekt, das im Gewand einer Popband daherkommt&quot;, sagt Henning Besser von Deichkind im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die Aufgabe des 39-Jährigen bei Deichkind sei eher ungewöhnlich, wie er selbst sagt: &quot;Ich kümmere mich um alles außer die Musik und die Texte.&quot; Konkret heißt das, dass Besser sowohl für die Ästhetik als auch die Produktion der aufwendigen Liveshows von Deichkind zuständig ist. Besser begann seine DJ-Karriere einst unter dem Künstlernamen DJ Phono. Im Jahr 1998 wurde er Vizeeuropameister im Scratchen. Zu Deichkind stieß er zunächst als Tour-DJ und wurde erst im Jahr 2006 reguläres Mitglied der Band um Rapper Philipp Grütering. Knapp 30 Leute arbeiten heute Vollzeit für Deichkind, darunter Ingenieure, vor allem im technischen Bereich, der Bühnenkonzeption und im Bühnenbau. Dazu kämen, so Besser, Freelancer für Pressearbeit, Marketing und Artwork – und nochmals gut 70 Mitarbeiter, die mit der Band auf Tour unterwegs seien. Deichkind sei mittlerweile &quot;eigentlich ein veritabler Mittelständler geworden&quot;, erzählt Besser. &quot;Tief in meinem Herzen bin ich aber gar kein Unternehmer&quot;, sagt Besser. &quot;Ich bin Künstler und spiele nur Firma!&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>53</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ef91fea72f2db1361e8a48c32a497313</guid>
      <title>Wie können Sie sich als Frauenärztin von Ihren Patientinnen abgrenzen, Sheila de Liz?</title>
      <description><![CDATA["Mein Fach ist mit schönen Momenten gesegnet, gerade Schwangerschaften
sind immer wieder etwas ganz Besonderes", sagt die Frauenärztin und
Autorin Sheila de Liz über ihren Beruf im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an
die Arbeit". "Aber wenn man gerade einen Brustkrebs-Fall hatte und die
nächste Patientin reinkommt rein und wegen der Wartezeit meckert – das
ist besonders anstrengend." Eigentlich, sagte die 50-Jährige, müsste man
"vor jeder Patientin eine Kurzmeditation machen, das Fenster aufreißen
und die Energien loswerden“. Sheila de Liz wurde in New Jersey, USA,
geboren und kam als Teenager mit ihrer deutschstämmigen Mutter nach
Deutschland. In Mainz studierte sie Medizin. Seit über zwölf Jahren
arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wiesbaden. Im Podcast berichtet
de Liz auch davon, wie viel Scham viele ihrer Patientinnen haben. Der
verkrampfte und von unsinnigen Schönheitsvorstellungen geprägte Blick
auf den Körper der Frau bringe Frauen in Gefahr: "Es gibt Frauen, die
gehen nicht zur Mammografie, weil sie sich für ihre Brüste schämen.“
Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, es heißt: "Unverschämt –
Alles über den fabelhaften weiblichen Körper".

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Sep 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mein Fach ist mit schönen Momenten gesegnet, gerade Schwangerschaften sind immer wieder etwas ganz Besonderes", sagt die Frauenärztin und Autorin Sheila de Liz über ihren Beruf im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Aber wenn man gerade einen Brustkrebs-Fall hatte und die nächste Patientin reinkommt rein und wegen der Wartezeit meckert – das ist besonders anstrengend." Eigentlich, sagte die 50-Jährige, müsste man "vor jeder Patientin eine Kurzmeditation machen, das Fenster aufreißen und die Energien loswerden“. Sheila de Liz wurde in New Jersey, USA, geboren und kam als Teenager mit ihrer deutschstämmigen Mutter nach Deutschland. In Mainz studierte sie Medizin. Seit über zwölf Jahren arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wiesbaden. Im Podcast berichtet de Liz auch davon, wie viel Scham viele ihrer Patientinnen haben. Der verkrampfte und von unsinnigen Schönheitsvorstellungen geprägte Blick auf den Körper der Frau bringe Frauen in Gefahr: "Es gibt Frauen, die gehen nicht zur Mammografie, weil sie sich für ihre Brüste schämen.“ Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, es heißt: "Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper".</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34924669" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/846f5339-4e39-4cea-80da-5a1de0ec6ea6/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=846f5339-4e39-4cea-80da-5a1de0ec6ea6&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie können Sie sich als Frauenärztin von Ihren Patientinnen abgrenzen, Sheila de Liz?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:32</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Mein Fach ist mit schönen Momenten gesegnet, gerade Schwangerschaften sind immer wieder etwas ganz Besonderes&quot;, sagt die Frauenärztin und Autorin Sheila de Liz über ihren Beruf im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Aber wenn man gerade einen Brustkrebs-Fall hatte und die nächste Patientin reinkommt rein und wegen der Wartezeit meckert – das ist besonders anstrengend.&quot; Eigentlich, sagte die 50-Jährige, müsste man &quot;vor jeder Patientin eine Kurzmeditation machen, das Fenster aufreißen und die Energien loswerden“. Sheila de Liz wurde in New Jersey, USA, geboren und kam als Teenager mit ihrer deutschstämmigen Mutter nach Deutschland. In Mainz studierte sie Medizin. Seit über zwölf Jahren arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wiesbaden. Im Podcast berichtet de Liz auch davon, wie viel Scham viele ihrer Patientinnen haben. Der verkrampfte und von unsinnigen Schönheitsvorstellungen geprägte Blick auf den Körper der Frau bringe Frauen in Gefahr: &quot;Es gibt Frauen, die gehen nicht zur Mammografie, weil sie sich für ihre Brüste schämen.“ Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, es heißt: &quot;Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper&quot;.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Mein Fach ist mit schönen Momenten gesegnet, gerade Schwangerschaften sind immer wieder etwas ganz Besonderes&quot;, sagt die Frauenärztin und Autorin Sheila de Liz über ihren Beruf im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Aber wenn man gerade einen Brustkrebs-Fall hatte und die nächste Patientin reinkommt rein und wegen der Wartezeit meckert – das ist besonders anstrengend.&quot; Eigentlich, sagte die 50-Jährige, müsste man &quot;vor jeder Patientin eine Kurzmeditation machen, das Fenster aufreißen und die Energien loswerden“. Sheila de Liz wurde in New Jersey, USA, geboren und kam als Teenager mit ihrer deutschstämmigen Mutter nach Deutschland. In Mainz studierte sie Medizin. Seit über zwölf Jahren arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wiesbaden. Im Podcast berichtet de Liz auch davon, wie viel Scham viele ihrer Patientinnen haben. Der verkrampfte und von unsinnigen Schönheitsvorstellungen geprägte Blick auf den Körper der Frau bringe Frauen in Gefahr: &quot;Es gibt Frauen, die gehen nicht zur Mammografie, weil sie sich für ihre Brüste schämen.“ Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, es heißt: &quot;Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper&quot;.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>52</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d9b4634f724de94e791d7f72fef79893</guid>
      <title>Wie wird man ein Rockstar, Marco Wanda?</title>
      <description><![CDATA["Ich kann noch immer mein Glück nicht fassen, dass das mein Beruf ist“,
sagt der Musiker Marco Wanda im Podcast "Frisch an die Arbeit". Der
32-jährige Österreicher erzählt von seiner Arbeit an Texten, aber auch
vom Hype um die 2012 gegründete Band Wanda, die mit der Single "Bologna"
bekannt wurde. Marco Wanda hat Sprachkunst an der Wiener Universität für
angewandte Kunst studiert. Seine Berufung sei aber immer die Bühne
gewesen. "Ich bin mir sicher, ich wäre in jedem anderen Lebensentwurf
grandios gescheitert", sagt Wanda. "Ich bin überall rausgeflogen, wo man
rausfliegen kann." Die Arbeit als Songschreiber und Musiker heute nehme
er dagegen sehr ernst. Lieder schreiben sei für ihn wie ins Büro zu
gehen, auch wenn ihm ein bisschen Alkohol dabei helfe und er beim
Schreiben extrem viel rauche – im Grunde eine Schachtel für jede
Strophe, sagt er im Podcast. Die Leidenschaft und Begeisterung im
Publikum würden seine Band und ihn am meisten anstacheln. Sie würden
versuchen, "jedes Konzert so zu spielen, als ginge es um Leben und Tod".
Das neue Album "Ciao!" von Wanda erscheint am 6. September 2019.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Sep 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich kann noch immer mein Glück nicht fassen, dass das mein Beruf ist“, sagt der Musiker Marco Wanda im Podcast "Frisch an die Arbeit". Der 32-jährige Österreicher erzählt von seiner Arbeit an Texten, aber auch vom Hype um die 2012 gegründete Band Wanda, die mit der Single "Bologna" bekannt wurde. Marco Wanda hat Sprachkunst an der Wiener Universität für angewandte Kunst studiert. Seine Berufung sei aber immer die Bühne gewesen. "Ich bin mir sicher, ich wäre in jedem anderen Lebensentwurf grandios gescheitert", sagt Wanda. "Ich bin überall rausgeflogen, wo man rausfliegen kann." Die Arbeit als Songschreiber und Musiker heute nehme er dagegen sehr ernst. Lieder schreiben sei für ihn wie ins Büro zu gehen, auch wenn ihm ein bisschen Alkohol dabei helfe und er beim Schreiben extrem viel rauche – im Grunde eine Schachtel für jede Strophe, sagt er im Podcast. Die Leidenschaft und Begeisterung im Publikum würden seine Band und ihn am meisten anstacheln. Sie würden versuchen, "jedes Konzert so zu spielen, als ginge es um Leben und Tod". Das neue Album "Ciao!" von Wanda erscheint am 6. September 2019.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="28417743" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4913f03a-5993-4865-89e7-098427e37daf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4913f03a-5993-4865-89e7-098427e37daf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wird man ein Rockstar, Marco Wanda?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:28:46</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich kann noch immer mein Glück nicht fassen, dass das mein Beruf ist“, sagt der Musiker Marco Wanda im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Der 32-jährige Österreicher erzählt von seiner Arbeit an Texten, aber auch vom Hype um die 2012 gegründete Band Wanda, die mit der Single &quot;Bologna&quot; bekannt wurde. Marco Wanda hat Sprachkunst an der Wiener Universität für angewandte Kunst studiert. Seine Berufung sei aber immer die Bühne gewesen. &quot;Ich bin mir sicher, ich wäre in jedem anderen Lebensentwurf grandios gescheitert&quot;, sagt Wanda. &quot;Ich bin überall rausgeflogen, wo man rausfliegen kann.&quot; Die Arbeit als Songschreiber und Musiker heute nehme er dagegen sehr ernst. Lieder schreiben sei für ihn wie ins Büro zu gehen, auch wenn ihm ein bisschen Alkohol dabei helfe und er beim Schreiben extrem viel rauche – im Grunde eine Schachtel für jede Strophe, sagt er im Podcast. Die Leidenschaft und Begeisterung im Publikum würden seine Band und ihn am meisten anstacheln. Sie würden versuchen, &quot;jedes Konzert so zu spielen, als ginge es um Leben und Tod&quot;. Das neue Album &quot;Ciao!&quot; von Wanda erscheint am 6. September 2019.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich kann noch immer mein Glück nicht fassen, dass das mein Beruf ist“, sagt der Musiker Marco Wanda im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Der 32-jährige Österreicher erzählt von seiner Arbeit an Texten, aber auch vom Hype um die 2012 gegründete Band Wanda, die mit der Single &quot;Bologna&quot; bekannt wurde. Marco Wanda hat Sprachkunst an der Wiener Universität für angewandte Kunst studiert. Seine Berufung sei aber immer die Bühne gewesen. &quot;Ich bin mir sicher, ich wäre in jedem anderen Lebensentwurf grandios gescheitert&quot;, sagt Wanda. &quot;Ich bin überall rausgeflogen, wo man rausfliegen kann.&quot; Die Arbeit als Songschreiber und Musiker heute nehme er dagegen sehr ernst. Lieder schreiben sei für ihn wie ins Büro zu gehen, auch wenn ihm ein bisschen Alkohol dabei helfe und er beim Schreiben extrem viel rauche – im Grunde eine Schachtel für jede Strophe, sagt er im Podcast. Die Leidenschaft und Begeisterung im Publikum würden seine Band und ihn am meisten anstacheln. Sie würden versuchen, &quot;jedes Konzert so zu spielen, als ginge es um Leben und Tod&quot;. Das neue Album &quot;Ciao!&quot; von Wanda erscheint am 6. September 2019.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>51</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b6a03b48267f1cb0d471dd54edc91da9</guid>
      <title>Wie schafft man es, lange Zeit am Stück konzentriert zu arbeiten, Nora Markard?</title>
      <description><![CDATA["Bei einer guten Vorlesung sieht man in den Gesichtern, da passiert was
im Kopf", sagt die Juristin Nora Markard im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch
an die Arbeit". Die 41-Jährige ist Juniorprofessorin für Öffentliches
Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. In ihren Vorlesungen
sitzen bis zu 400 Studierende. "Da muss man ziemlich ackern, um die
Leute zu erreichen und die nicht dahinten drinsitzen und das über sich
ergehen zu lassen", sagt sie. Markard hat Jura und Internationale
Beziehungen in Berlin, Paris und London studiert. Derzeit sitzt sie an
ihrer Habilitationsschrift. Im Podcast erzählt Markard von – wie sie sie
nennt – manischen und depressiven Phasen im Arbeitsleben von Juristen.
In den sogenannten manischen Phasen arbeite man unglaublich viel, alles
funktioniere. In depressiven Phasen unterschätze man seine Expertise und
halte die eigene Arbeit für banal. Sie spricht auch vom
Hochstaplersyndrom: der Angst, dass man in Wirklichkeit gar nichts kann
und andere es nur noch nicht bemerkt haben. Markard sagt: "Es geht
darum, eine nachhaltige Art der Arbeit zu finden, die man über lange
Zeit durchhält, ohne unglücklich oder krank zu werden." Und: "Zu viel
ist grundsätzlich ein Problem in unserem Beruf. Man hat immer das
Gefühl, es ist nicht genug."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Bei einer guten Vorlesung sieht man in den Gesichtern, da passiert was im Kopf", sagt die Juristin Nora Markard im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 41-Jährige ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. In ihren Vorlesungen sitzen bis zu 400 Studierende. "Da muss man ziemlich ackern, um die Leute zu erreichen und die nicht dahinten drinsitzen und das über sich ergehen zu lassen", sagt sie. Markard hat Jura und Internationale Beziehungen in Berlin, Paris und London studiert. Derzeit sitzt sie an ihrer Habilitationsschrift. Im Podcast erzählt Markard von – wie sie sie nennt – manischen und depressiven Phasen im Arbeitsleben von Juristen. In den sogenannten manischen Phasen arbeite man unglaublich viel, alles funktioniere. In depressiven Phasen unterschätze man seine Expertise und halte die eigene Arbeit für banal. Sie spricht auch vom Hochstaplersyndrom: der Angst, dass man in Wirklichkeit gar nichts kann und andere es nur noch nicht bemerkt haben. Markard sagt: "Es geht darum, eine nachhaltige Art der Arbeit zu finden, die man über lange Zeit durchhält, ohne unglücklich oder krank zu werden." Und: "Zu viel ist grundsätzlich ein Problem in unserem Beruf. Man hat immer das Gefühl, es ist nicht genug."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="51161899" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/83c2496c-b3b0-4f66-ab2b-94b30becb95a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=83c2496c-b3b0-4f66-ab2b-94b30becb95a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie schafft man es, lange Zeit am Stück konzentriert zu arbeiten, Nora Markard?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:52:26</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Bei einer guten Vorlesung sieht man in den Gesichtern, da passiert was im Kopf&quot;, sagt die Juristin Nora Markard im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 41-Jährige ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. In ihren Vorlesungen sitzen bis zu 400 Studierende. &quot;Da muss man ziemlich ackern, um die Leute zu erreichen und die nicht dahinten drinsitzen und das über sich ergehen zu lassen&quot;, sagt sie. Markard hat Jura und Internationale Beziehungen in Berlin, Paris und London studiert. Derzeit sitzt sie an ihrer Habilitationsschrift. Im Podcast erzählt Markard von  – wie sie sie nennt – manischen und depressiven Phasen im Arbeitsleben von Juristen. In den sogenannten manischen Phasen arbeite man unglaublich viel, alles funktioniere. In depressiven Phasen unterschätze man seine Expertise und halte die eigene Arbeit für banal. Sie spricht auch vom Hochstaplersyndrom: der Angst, dass man in Wirklichkeit gar nichts kann und andere es nur noch nicht bemerkt haben. Markard sagt: &quot;Es geht darum, eine nachhaltige Art der Arbeit zu finden, die man über lange Zeit durchhält, ohne unglücklich oder krank zu werden.&quot; Und: &quot;Zu viel ist grundsätzlich ein Problem in unserem Beruf. Man hat immer das Gefühl, es ist nicht genug.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Bei einer guten Vorlesung sieht man in den Gesichtern, da passiert was im Kopf&quot;, sagt die Juristin Nora Markard im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 41-Jährige ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. In ihren Vorlesungen sitzen bis zu 400 Studierende. &quot;Da muss man ziemlich ackern, um die Leute zu erreichen und die nicht dahinten drinsitzen und das über sich ergehen zu lassen&quot;, sagt sie. Markard hat Jura und Internationale Beziehungen in Berlin, Paris und London studiert. Derzeit sitzt sie an ihrer Habilitationsschrift. Im Podcast erzählt Markard von  – wie sie sie nennt – manischen und depressiven Phasen im Arbeitsleben von Juristen. In den sogenannten manischen Phasen arbeite man unglaublich viel, alles funktioniere. In depressiven Phasen unterschätze man seine Expertise und halte die eigene Arbeit für banal. Sie spricht auch vom Hochstaplersyndrom: der Angst, dass man in Wirklichkeit gar nichts kann und andere es nur noch nicht bemerkt haben. Markard sagt: &quot;Es geht darum, eine nachhaltige Art der Arbeit zu finden, die man über lange Zeit durchhält, ohne unglücklich oder krank zu werden.&quot; Und: &quot;Zu viel ist grundsätzlich ein Problem in unserem Beruf. Man hat immer das Gefühl, es ist nicht genug.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>50</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a84458b86ec986020440135b0477368f</guid>
      <title>Wie hat Ihre Arbeit Sie trotz schwerer Krankheit am Leben gehalten, Miriam Maertens?</title>
      <description><![CDATA["Im Grunde arbeite ich erst seit sieben Jahren ohne Schummelei", sagt
die Schauspielerin Miriam Maertens im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die
Arbeit". Die heute 49-Jährige hat seit ihrer Geburt Mukoviszidose, eine
nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die unter anderem zu viel Schleim
in der Lunge produziert. Bis zu ihrer Lungentransplantation vor sieben
Jahren erzählte sie nur wenigen Kollegen und Regisseuren von ihrer
Krankheit. In den Pausen ging sie nach Hause, um Übungen zu machen, und
später, um sich an der Sauerstoffmaschine zu stärken. Miriam Maertens
kommt aus einer Hamburger Theaterfamilie. Schon als Kind wusste sie,
dass sie einmal Schauspielerin werden würde. Dass die Ärzte bei ihr eine
Lebenserwartung von fünf Jahren prognostiziert hatten, verdrängte sie.
Sie sagt im Podcast: "Das Verdrängen war in der Familie hoch angesagt,
um auch Spaß am Leben zu haben." Mit 20 Jahren spielte sie ihre ersten
Rollen, unter anderem an der Schaubühne in Berlin, dann als festes
Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Die Arbeit habe sie am Leben
gehalten, sagt sie. Aber irgendwann ging es nicht mehr. Vor sieben
Jahren bekam sie eine Spenderlunge. Im Podcast erzählt Maertens, wie sie
mit der Krankheit arbeiten konnte – und auch, wie sich Arbeit für sie
verändert hat, seitdem sie eine neue Lunge hat. So arbeitete sie in den
ersten Jahren nach der OP zunächst sehr viel, weil sie endlich alles
konnte. Aber sie sagt auch: "Ich mache manche Sachen nicht mehr, wenn
ich sie nicht wirklich machen will." Stattdessen wolle sie lieber auch
mal reisen – was sie früher auch nicht immer konnte. Zur neuen Spielzeit
wechselt sie ins Ensemble des Schauspiels Hannover. Im vergangenen Jahr
ist ihr Buch „Verschieben wir es auf morgen“ über ihren Kampf gegen
Mukoviszidose erschienen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Aug 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Im Grunde arbeite ich erst seit sieben Jahren ohne Schummelei", sagt die Schauspielerin Miriam Maertens im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die heute 49-Jährige hat seit ihrer Geburt Mukoviszidose, eine nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die unter anderem zu viel Schleim in der Lunge produziert. Bis zu ihrer Lungentransplantation vor sieben Jahren erzählte sie nur wenigen Kollegen und Regisseuren von ihrer Krankheit. In den Pausen ging sie nach Hause, um Übungen zu machen, und später, um sich an der Sauerstoffmaschine zu stärken. Miriam Maertens kommt aus einer Hamburger Theaterfamilie. Schon als Kind wusste sie, dass sie einmal Schauspielerin werden würde. Dass die Ärzte bei ihr eine Lebenserwartung von fünf Jahren prognostiziert hatten, verdrängte sie. Sie sagt im Podcast: "Das Verdrängen war in der Familie hoch angesagt, um auch Spaß am Leben zu haben." Mit 20 Jahren spielte sie ihre ersten Rollen, unter anderem an der Schaubühne in Berlin, dann als festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Die Arbeit habe sie am Leben gehalten, sagt sie. Aber irgendwann ging es nicht mehr. Vor sieben Jahren bekam sie eine Spenderlunge. Im Podcast erzählt Maertens, wie sie mit der Krankheit arbeiten konnte – und auch, wie sich Arbeit für sie verändert hat, seitdem sie eine neue Lunge hat. So arbeitete sie in den ersten Jahren nach der OP zunächst sehr viel, weil sie endlich alles konnte. Aber sie sagt auch: "Ich mache manche Sachen nicht mehr, wenn ich sie nicht wirklich machen will." Stattdessen wolle sie lieber auch mal reisen – was sie früher auch nicht immer konnte. Zur neuen Spielzeit wechselt sie ins Ensemble des Schauspiels Hannover. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch „Verschieben wir es auf morgen“ über ihren Kampf gegen Mukoviszidose erschienen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="52959637" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4f493d96-6d4d-4c16-9046-d4f357e1617a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4f493d96-6d4d-4c16-9046-d4f357e1617a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie hat Ihre Arbeit Sie trotz schwerer Krankheit am Leben gehalten, Miriam Maertens?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:54:18</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Im Grunde arbeite ich erst seit sieben Jahren ohne Schummelei&quot;, sagt die Schauspielerin Miriam Maertens im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die heute 49-Jährige hat seit ihrer Geburt Mukoviszidose, eine nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die unter anderem zu viel Schleim in der Lunge produziert. Bis zu ihrer Lungentransplantation vor sieben Jahren erzählte sie nur wenigen Kollegen und Regisseuren von ihrer Krankheit. In den Pausen ging sie nach Hause, um Übungen zu machen, und später, um sich an der Sauerstoffmaschine zu stärken. Miriam Maertens kommt aus einer Hamburger Theaterfamilie. Schon als Kind wusste sie, dass sie einmal Schauspielerin werden würde. Dass die Ärzte bei ihr eine Lebenserwartung von fünf Jahren prognostiziert hatten, verdrängte sie. Sie sagt im Podcast: &quot;Das Verdrängen war in der Familie hoch angesagt, um auch Spaß am Leben zu haben.&quot; Mit 20 Jahren spielte sie ihre ersten Rollen, unter anderem an der Schaubühne in Berlin, dann als festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Die Arbeit habe sie am Leben gehalten, sagt sie. Aber irgendwann ging es nicht mehr. Vor sieben Jahren bekam sie eine Spenderlunge. Im Podcast erzählt Maertens, wie sie mit der Krankheit arbeiten konnte – und auch, wie sich Arbeit für sie verändert hat, seitdem sie eine neue Lunge hat. So arbeitete sie in den ersten Jahren nach der OP zunächst sehr viel, weil sie endlich alles konnte. Aber sie sagt auch: &quot;Ich mache manche Sachen nicht mehr, wenn ich sie nicht wirklich machen will.&quot; Stattdessen wolle sie lieber auch mal reisen – was sie früher auch nicht immer konnte. Zur neuen Spielzeit wechselt sie ins Ensemble des Schauspiels Hannover. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch „Verschieben wir es auf morgen“ über ihren Kampf gegen Mukoviszidose erschienen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Im Grunde arbeite ich erst seit sieben Jahren ohne Schummelei&quot;, sagt die Schauspielerin Miriam Maertens im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die heute 49-Jährige hat seit ihrer Geburt Mukoviszidose, eine nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die unter anderem zu viel Schleim in der Lunge produziert. Bis zu ihrer Lungentransplantation vor sieben Jahren erzählte sie nur wenigen Kollegen und Regisseuren von ihrer Krankheit. In den Pausen ging sie nach Hause, um Übungen zu machen, und später, um sich an der Sauerstoffmaschine zu stärken. Miriam Maertens kommt aus einer Hamburger Theaterfamilie. Schon als Kind wusste sie, dass sie einmal Schauspielerin werden würde. Dass die Ärzte bei ihr eine Lebenserwartung von fünf Jahren prognostiziert hatten, verdrängte sie. Sie sagt im Podcast: &quot;Das Verdrängen war in der Familie hoch angesagt, um auch Spaß am Leben zu haben.&quot; Mit 20 Jahren spielte sie ihre ersten Rollen, unter anderem an der Schaubühne in Berlin, dann als festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Die Arbeit habe sie am Leben gehalten, sagt sie. Aber irgendwann ging es nicht mehr. Vor sieben Jahren bekam sie eine Spenderlunge. Im Podcast erzählt Maertens, wie sie mit der Krankheit arbeiten konnte – und auch, wie sich Arbeit für sie verändert hat, seitdem sie eine neue Lunge hat. So arbeitete sie in den ersten Jahren nach der OP zunächst sehr viel, weil sie endlich alles konnte. Aber sie sagt auch: &quot;Ich mache manche Sachen nicht mehr, wenn ich sie nicht wirklich machen will.&quot; Stattdessen wolle sie lieber auch mal reisen – was sie früher auch nicht immer konnte. Zur neuen Spielzeit wechselt sie ins Ensemble des Schauspiels Hannover. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch „Verschieben wir es auf morgen“ über ihren Kampf gegen Mukoviszidose erschienen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>49</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2d06561a9d95da2113067d28d538fe1b</guid>
      <title>Wie ist es, mit 23 Jahren das Weingut der Eltern zu übernehmen, Juliane Eller?</title>
      <description><![CDATA["Die Entscheidung für den Weinbau ist bei mir relativ spät gefallen",
sagt Juliane Eller im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die
29-Jährige ist Winzerin im rheinhessischen Ahlsheim. "Ich wollte früher
immer ein geregeltes Leben mit Fünf-Tage-Woche" – und das gehe im
Weinbau gar nicht. Während Ellers Schulfreunde im Sommer an den See
gefahren seien, habe sie ihren Eltern geholfen. Druck hätten sie ihr nie
gemacht, erzählt Eller. Nach der Schule machte sie ein Praktikum im
Weinbau. Dort habe sie erst die Vielzahl an Möglichkeiten verstanden,
die ihr durch den Familienbetrieb offen standen. Sie entschied sich
nicht nur, Weinbau zu studieren und den Betrieb zu übernehmen – sondern
auch, das Unternehmen komplett umzubauen. Da war die gerade 23 Jahre
alt. "Als ich bei meinen Eltern eingestiegen bin", erzählt Eller
lachend, "habe ich erst einmal nur wahnsinnig viel Geld gekostet.“

Der anstrengendste Teil der Arbeit sei bei all dem, so sehr von der
Natur abhängig zu sein – auch wenn für dieses Jahr die größten Gefahren
wie Hagel und Unwetter überstanden seien. Die zunehmende Klimakrise sei
auch für den Weinbau in Deutschland ein großes Problem, erzählt Eller:
"Wir fangen heute Anfang September an zu ernten – mein Papa hat noch
Ende November geerntet."

Eller hat zwei Wein-Marken etabliert: „Juwel", ihre eigene Marke. Und
die Marke „Drei Freunde“, die sie zusammen mit dem Moderator Joko
Winterscheidt und dem Schauspieler Matthias Schweighöfer gegründet hat.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Entscheidung für den Weinbau ist bei mir relativ spät gefallen", sagt Juliane Eller im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 29-Jährige ist Winzerin im rheinhessischen Ahlsheim. "Ich wollte früher immer ein geregeltes Leben mit Fünf-Tage-Woche" – und das gehe im Weinbau gar nicht. Während Ellers Schulfreunde im Sommer an den See gefahren seien, habe sie ihren Eltern geholfen. Druck hätten sie ihr nie gemacht, erzählt Eller. Nach der Schule machte sie ein Praktikum im Weinbau. Dort habe sie erst die Vielzahl an Möglichkeiten verstanden, die ihr durch den Familienbetrieb offen standen. Sie entschied sich nicht nur, Weinbau zu studieren und den Betrieb zu übernehmen – sondern auch, das Unternehmen komplett umzubauen. Da war die gerade 23 Jahre alt. "Als ich bei meinen Eltern eingestiegen bin", erzählt Eller lachend, "habe ich erst einmal nur wahnsinnig viel Geld gekostet.“</p>
<p>Der anstrengendste Teil der Arbeit sei bei all dem, so sehr von der Natur abhängig zu sein – auch wenn für dieses Jahr die größten Gefahren wie Hagel und Unwetter überstanden seien. Die zunehmende Klimakrise sei auch für den Weinbau in Deutschland ein großes Problem, erzählt Eller: "Wir fangen heute Anfang September an zu ernten – mein Papa hat noch Ende November geerntet."</p>
<p>Eller hat zwei Wein-Marken etabliert: „Juwel", ihre eigene Marke. Und die Marke „Drei Freunde“, die sie zusammen mit dem Moderator Joko Winterscheidt und dem Schauspieler Matthias Schweighöfer gegründet hat.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37262141" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8f85b533-0abd-4cfd-89f2-5b343630535a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8f85b533-0abd-4cfd-89f2-5b343630535a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie ist es, mit 23 Jahren das Weingut der Eltern zu übernehmen, Juliane Eller?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Die Entscheidung für den Weinbau ist bei mir relativ spät gefallen&quot;, sagt Juliane Eller im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 29-Jährige ist Winzerin im rheinhessischen Ahlsheim. &quot;Ich wollte früher immer ein geregeltes Leben mit Fünf-Tage-Woche&quot; – und das gehe im Weinbau gar nicht. Während Ellers Schulfreunde im Sommer an den See gefahren seien, habe sie ihren Eltern geholfen. Druck hätten sie ihr nie gemacht, erzählt Eller. Nach der Schule machte sie ein Praktikum im Weinbau. Dort habe sie erst die Vielzahl an Möglichkeiten verstanden, die ihr durch den Familienbetrieb offen standen. Sie entschied sich nicht nur, Weinbau zu studieren und den Betrieb zu übernehmen – sondern auch, das Unternehmen komplett umzubauen. Da war die gerade 23 Jahre alt. &quot;Als ich bei meinen Eltern eingestiegen bin&quot;, erzählt Eller lachend, &quot;habe ich erst einmal nur wahnsinnig viel Geld gekostet.“

Der anstrengendste Teil der Arbeit sei bei all dem, so sehr von der Natur abhängig zu sein – auch wenn für dieses Jahr die größten Gefahren wie Hagel und Unwetter überstanden seien. Die zunehmende Klimakrise sei auch für den Weinbau in Deutschland ein großes Problem, erzählt Eller: &quot;Wir fangen heute Anfang September an zu ernten – mein Papa hat noch Ende November geerntet.&quot; 

Eller hat zwei Wein-Marken etabliert: „Juwel&quot;, ihre eigene Marke. Und die Marke „Drei Freunde“, die sie zusammen mit dem Moderator Joko Winterscheidt und dem Schauspieler Matthias Schweighöfer gegründet hat.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Die Entscheidung für den Weinbau ist bei mir relativ spät gefallen&quot;, sagt Juliane Eller im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 29-Jährige ist Winzerin im rheinhessischen Ahlsheim. &quot;Ich wollte früher immer ein geregeltes Leben mit Fünf-Tage-Woche&quot; – und das gehe im Weinbau gar nicht. Während Ellers Schulfreunde im Sommer an den See gefahren seien, habe sie ihren Eltern geholfen. Druck hätten sie ihr nie gemacht, erzählt Eller. Nach der Schule machte sie ein Praktikum im Weinbau. Dort habe sie erst die Vielzahl an Möglichkeiten verstanden, die ihr durch den Familienbetrieb offen standen. Sie entschied sich nicht nur, Weinbau zu studieren und den Betrieb zu übernehmen – sondern auch, das Unternehmen komplett umzubauen. Da war die gerade 23 Jahre alt. &quot;Als ich bei meinen Eltern eingestiegen bin&quot;, erzählt Eller lachend, &quot;habe ich erst einmal nur wahnsinnig viel Geld gekostet.“

Der anstrengendste Teil der Arbeit sei bei all dem, so sehr von der Natur abhängig zu sein – auch wenn für dieses Jahr die größten Gefahren wie Hagel und Unwetter überstanden seien. Die zunehmende Klimakrise sei auch für den Weinbau in Deutschland ein großes Problem, erzählt Eller: &quot;Wir fangen heute Anfang September an zu ernten – mein Papa hat noch Ende November geerntet.&quot; 

Eller hat zwei Wein-Marken etabliert: „Juwel&quot;, ihre eigene Marke. Und die Marke „Drei Freunde“, die sie zusammen mit dem Moderator Joko Winterscheidt und dem Schauspieler Matthias Schweighöfer gegründet hat.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>48</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">200fca6f2b129d7825c4ebc8b39a7db5</guid>
      <title>Wie bewegt sich der Share-Now-CEO Olivier Reppert durch die Stadt?</title>
      <description><![CDATA["Ich bin von montags sieben Uhr bis freitags 22 Uhr voll für die Arbeit
da – aber ich möchte das Wochenende für die Familie haben", sagt Olivier
Reppert, CEO von Share Now, dem gemeinsamen Carsharing-Dienst von
Mercedes-Benz und BMW. Am Wochenende arbeite Reppert nicht mehr als zwei
Stunden, sagt der 45-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die
Arbeit".

Als Kind, erzählt Reppert, wollte er eigentlich Archäologe werden. Dann
studierte er Maschinenbau. Heute gehört Olivier Reppert zu den
erfahrenen Managern im Bereich Carsharing. Ehe er Share Now übernahm,
baute er Car2Go auf. "Damals", sagt Reppert, "war der Smart für uns das
perfekte urbane Auto. Und schon damals war für uns klar: Der Smart muss
elektrisch sein. Wir können es uns eigentlich nur noch leisten, uns
elektrisch in den Städten zu bewegen.“ Er sagt: "Mein Thema sind
Mobilitätsökosysteme. Wie viel Struktur braucht es? Wie viele
Alternativen braucht es? E-Scooter? Öffentliche Verkehrsmittel? Wir sind
alle nur erfolgreich, wenn das alles miteinander funktioniert", sagt
Report. Er selbst, erzählt Reppert, der mit seiner Familie in Berlin
wohnt, fahre gar nicht so oft Auto, auch wenn sein eigener Weg zur
Arbeit grob acht Kilometer lang sei. "Ich fahre viel Fahrrad in Berlin.
Da hat man auf dem Heimweg viel Zeit nachzudenken."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 9 Jul 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich bin von montags sieben Uhr bis freitags 22 Uhr voll für die Arbeit da – aber ich möchte das Wochenende für die Familie haben", sagt Olivier Reppert, CEO von Share Now, dem gemeinsamen Carsharing-Dienst von Mercedes-Benz und BMW. Am Wochenende arbeite Reppert nicht mehr als zwei Stunden, sagt der 45-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit".</p>
<p>Als Kind, erzählt Reppert, wollte er eigentlich Archäologe werden. Dann studierte er Maschinenbau. Heute gehört Olivier Reppert zu den erfahrenen Managern im Bereich Carsharing. Ehe er Share Now übernahm, baute er Car2Go auf. "Damals", sagt Reppert, "war der Smart für uns das perfekte urbane Auto. Und schon damals war für uns klar: Der Smart muss elektrisch sein. Wir können es uns eigentlich nur noch leisten, uns elektrisch in den Städten zu bewegen.“ Er sagt: "Mein Thema sind Mobilitätsökosysteme. Wie viel Struktur braucht es? Wie viele Alternativen braucht es? E-Scooter? Öffentliche Verkehrsmittel? Wir sind alle nur erfolgreich, wenn das alles miteinander funktioniert", sagt Report. Er selbst, erzählt Reppert, der mit seiner Familie in Berlin wohnt, fahre gar nicht so oft Auto, auch wenn sein eigener Weg zur Arbeit grob acht Kilometer lang sei. "Ich fahre viel Fahrrad in Berlin. Da hat man auf dem Heimweg viel Zeit nachzudenken."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="32479351" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/1e99639e-f13a-471b-bc5c-48abc5e1071f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=1e99639e-f13a-471b-bc5c-48abc5e1071f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie bewegt sich der Share-Now-CEO Olivier Reppert durch die Stadt?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:00</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich bin von montags sieben Uhr bis freitags 22 Uhr voll für die Arbeit da – aber ich möchte das Wochenende für die Familie haben&quot;, sagt Olivier Reppert, CEO von Share Now, dem gemeinsamen Carsharing-Dienst von Mercedes-Benz und BMW. Am Wochenende arbeite Reppert nicht mehr als zwei Stunden, sagt der 45-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;.

Als Kind, erzählt Reppert, wollte er eigentlich Archäologe werden. Dann studierte er Maschinenbau. Heute gehört Olivier Reppert zu den erfahrenen Managern im Bereich Carsharing. Ehe er Share Now übernahm, baute er Car2Go auf. &quot;Damals&quot;, sagt Reppert, &quot;war der Smart für uns das perfekte urbane Auto. Und schon damals war für uns klar: Der Smart muss elektrisch sein. Wir können es uns eigentlich nur noch leisten, uns elektrisch in den Städten zu bewegen.“ Er sagt: &quot;Mein Thema sind Mobilitätsökosysteme. Wie viel Struktur braucht es? Wie viele Alternativen braucht es? E-Scooter? Öffentliche Verkehrsmittel? Wir sind alle nur erfolgreich, wenn das alles miteinander funktioniert&quot;, sagt Report. Er selbst, erzählt Reppert, der mit seiner Familie in Berlin wohnt, fahre gar nicht so oft Auto, auch wenn sein eigener Weg zur Arbeit grob acht Kilometer lang sei. &quot;Ich fahre viel Fahrrad in Berlin. Da hat man auf dem Heimweg viel Zeit nachzudenken.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich bin von montags sieben Uhr bis freitags 22 Uhr voll für die Arbeit da – aber ich möchte das Wochenende für die Familie haben&quot;, sagt Olivier Reppert, CEO von Share Now, dem gemeinsamen Carsharing-Dienst von Mercedes-Benz und BMW. Am Wochenende arbeite Reppert nicht mehr als zwei Stunden, sagt der 45-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;.

Als Kind, erzählt Reppert, wollte er eigentlich Archäologe werden. Dann studierte er Maschinenbau. Heute gehört Olivier Reppert zu den erfahrenen Managern im Bereich Carsharing. Ehe er Share Now übernahm, baute er Car2Go auf. &quot;Damals&quot;, sagt Reppert, &quot;war der Smart für uns das perfekte urbane Auto. Und schon damals war für uns klar: Der Smart muss elektrisch sein. Wir können es uns eigentlich nur noch leisten, uns elektrisch in den Städten zu bewegen.“ Er sagt: &quot;Mein Thema sind Mobilitätsökosysteme. Wie viel Struktur braucht es? Wie viele Alternativen braucht es? E-Scooter? Öffentliche Verkehrsmittel? Wir sind alle nur erfolgreich, wenn das alles miteinander funktioniert&quot;, sagt Report. Er selbst, erzählt Reppert, der mit seiner Familie in Berlin wohnt, fahre gar nicht so oft Auto, auch wenn sein eigener Weg zur Arbeit grob acht Kilometer lang sei. &quot;Ich fahre viel Fahrrad in Berlin. Da hat man auf dem Heimweg viel Zeit nachzudenken.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>47</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a85f3ace840fcec352613f76d5e69080</guid>
      <title>Wie wichtig nehmen Sie als Opernsängerin Applaus und Buhrufe, Annika Schlicht?</title>
      <description><![CDATA["Wenn ich mich abschminke und die Perücke abnehme, das ist am besten",
sagt die Opernsängerin Annika Schlicht. Sie möge es, in der U-Bahn auf
dem Weg nach Hause neben Menschen zu sitzen, die gerade aus der Oper
kämen, in der sie aufgetreten sei. Erkannt werde sie nie, dadurch bekäme
sie häufig ungefiltert mit, was das Publikum über sie denke, sagt sie im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 31-jährige Schlicht
studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Operngesang
und gehört heute als Mezzosopranistin zum Ensemble der Deutschen Oper in
Berlin. Im Podcast erzählt Schlicht, wie anspruchsvoll ihre Woche ist:
"Ein voller Arbeitstag heißt: Probenstart um zehn Uhr für eine
dreistündige Oper, dann Einzelwiederholungen und am Abend eine
Vorstellung mit einer anderen Oper." Zu Hause höre sie daher gar keine
Opern mehr, auch keine Radiomusik. Stille, sagt Schlicht, sei ihr am
liebsten. Es gäbe keine Arbeitstage, die sie mit halber Kraft bewältigen
könne. Krank habe sie allerdings schon gearbeitet. Ihre Sorge, das
Publikum zu enttäuschen, ist groß. "Ich will nie gegen eine Buh-Wand
laufen", sagt Schlicht. "Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist der
Applaus nicht so wichtig. Aber an manchen Tagen kann einen der Applaus
auch wieder hochpushen.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn ich mich abschminke und die Perücke abnehme, das ist am besten", sagt die Opernsängerin Annika Schlicht. Sie möge es, in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause neben Menschen zu sitzen, die gerade aus der Oper kämen, in der sie aufgetreten sei. Erkannt werde sie nie, dadurch bekäme sie häufig ungefiltert mit, was das Publikum über sie denke, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 31-jährige Schlicht studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Operngesang und gehört heute als Mezzosopranistin zum Ensemble der Deutschen Oper in Berlin. Im Podcast erzählt Schlicht, wie anspruchsvoll ihre Woche ist: "Ein voller Arbeitstag heißt: Probenstart um zehn Uhr für eine dreistündige Oper, dann Einzelwiederholungen und am Abend eine Vorstellung mit einer anderen Oper." Zu Hause höre sie daher gar keine Opern mehr, auch keine Radiomusik. Stille, sagt Schlicht, sei ihr am liebsten. Es gäbe keine Arbeitstage, die sie mit halber Kraft bewältigen könne. Krank habe sie allerdings schon gearbeitet. Ihre Sorge, das Publikum zu enttäuschen, ist groß. "Ich will nie gegen eine Buh-Wand laufen", sagt Schlicht. "Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist der Applaus nicht so wichtig. Aber an manchen Tagen kann einen der Applaus auch wieder hochpushen.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="48500202" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ed9be69b-e38b-46bc-a396-ef9d4ac1ca5b/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ed9be69b-e38b-46bc-a396-ef9d4ac1ca5b&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie wichtig nehmen Sie als Opernsängerin Applaus und Buhrufe, Annika Schlicht?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:49:40</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wenn ich mich abschminke und die Perücke abnehme, das ist am besten&quot;, sagt die Opernsängerin Annika Schlicht. Sie möge es, in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause neben Menschen zu sitzen, die gerade aus der Oper kämen, in der sie aufgetreten sei. Erkannt werde sie nie, dadurch bekäme sie häufig ungefiltert mit, was das Publikum über sie denke, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 31-jährige Schlicht studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Operngesang und gehört heute als Mezzosopranistin zum Ensemble der Deutschen Oper in Berlin. Im Podcast erzählt Schlicht, wie anspruchsvoll ihre Woche ist: &quot;Ein voller Arbeitstag heißt: Probenstart um zehn Uhr für eine dreistündige Oper, dann Einzelwiederholungen und am Abend eine Vorstellung mit einer anderen Oper.&quot; Zu Hause höre sie daher gar keine Opern mehr, auch keine Radiomusik. Stille, sagt Schlicht, sei ihr am liebsten. Es gäbe keine Arbeitstage, die sie mit halber Kraft bewältigen könne. Krank habe sie allerdings schon gearbeitet. Ihre Sorge, das Publikum zu enttäuschen, ist groß. &quot;Ich will nie gegen eine Buh-Wand laufen&quot;, sagt Schlicht. &quot;Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist der Applaus nicht so wichtig. Aber an manchen Tagen kann einen der Applaus auch wieder hochpushen.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wenn ich mich abschminke und die Perücke abnehme, das ist am besten&quot;, sagt die Opernsängerin Annika Schlicht. Sie möge es, in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause neben Menschen zu sitzen, die gerade aus der Oper kämen, in der sie aufgetreten sei. Erkannt werde sie nie, dadurch bekäme sie häufig ungefiltert mit, was das Publikum über sie denke, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 31-jährige Schlicht studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Operngesang und gehört heute als Mezzosopranistin zum Ensemble der Deutschen Oper in Berlin. Im Podcast erzählt Schlicht, wie anspruchsvoll ihre Woche ist: &quot;Ein voller Arbeitstag heißt: Probenstart um zehn Uhr für eine dreistündige Oper, dann Einzelwiederholungen und am Abend eine Vorstellung mit einer anderen Oper.&quot; Zu Hause höre sie daher gar keine Opern mehr, auch keine Radiomusik. Stille, sagt Schlicht, sei ihr am liebsten. Es gäbe keine Arbeitstage, die sie mit halber Kraft bewältigen könne. Krank habe sie allerdings schon gearbeitet. Ihre Sorge, das Publikum zu enttäuschen, ist groß. &quot;Ich will nie gegen eine Buh-Wand laufen&quot;, sagt Schlicht. &quot;Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist der Applaus nicht so wichtig. Aber an manchen Tagen kann einen der Applaus auch wieder hochpushen.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>46</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f77704cd7ee03d7a3b776f2c4f4ad07b</guid>
      <title>Wie entspannt man als Start-up-Gründerin, Pia Frey?</title>
      <description><![CDATA["Ich hatte mir nicht vorgenommen, zu gründen", sagt Pia Frey, Gründerin
und Geschäftsführerin von Opinary über die Anfänge ihrer eigenen
Meinungsumfragefirma im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die
31-Jährige wollte eigentlich Journalistin werden. Nach dem
Philosophiestudium begann sie ihre Karriere in einer Redaktion. Doch die
oft mäßigen Kommunikationskanäle zu den Leserinnen und Lesern, wie sie
sagt, hätten sie gestört. Als Frey mit ihrem Bruder, der in den USA
studiert hatte und in einer Unternehmungsberatung arbeitete, darüber
sprach, entstand schnell die Idee, ein Umfrageinstrument zu entwickeln,
mit dem schnell und einfach Feedback zu Artikeln und Kommentaren
eingeholt werden kann. Heute haben sie 60 Beschäftigte in Berlin, London
und New York. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder eine Firma zu gründen,
sei dabei eine Herausforderung gewesen, sagt Frey: "Als wir gesagt
haben, dass wir das mit Haut und Haaren probieren wollen, war die Frage
schon: Kriegen wir das in dieser Geschwisterkonstellation überhaupt
hin?" Sie kriegen es hin. Im Podcast erzählt Frey auch, dass sie
meistens lange arbeite, auch am Wochenende, und sie sogar bei Gesprächen
mit Freunden darüber nachdenke, was deren Geschichten und Ideen für ihre
Firma bedeuten könnten. Trotzdem könne sie gut abschalten: "Ich habe
gelernt, die Zeit im Flugzeug zu mögen", sagt Pia Frey. Dort habe sie
Zeit für sich selbst.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Jun 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich hatte mir nicht vorgenommen, zu gründen", sagt Pia Frey, Gründerin und Geschäftsführerin von Opinary über die Anfänge ihrer eigenen Meinungsumfragefirma im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 31-Jährige wollte eigentlich Journalistin werden. Nach dem Philosophiestudium begann sie ihre Karriere in einer Redaktion. Doch die oft mäßigen Kommunikationskanäle zu den Leserinnen und Lesern, wie sie sagt, hätten sie gestört. Als Frey mit ihrem Bruder, der in den USA studiert hatte und in einer Unternehmungsberatung arbeitete, darüber sprach, entstand schnell die Idee, ein Umfrageinstrument zu entwickeln, mit dem schnell und einfach Feedback zu Artikeln und Kommentaren eingeholt werden kann. Heute haben sie 60 Beschäftigte in Berlin, London und New York. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder eine Firma zu gründen, sei dabei eine Herausforderung gewesen, sagt Frey: "Als wir gesagt haben, dass wir das mit Haut und Haaren probieren wollen, war die Frage schon: Kriegen wir das in dieser Geschwisterkonstellation überhaupt hin?" Sie kriegen es hin. Im Podcast erzählt Frey auch, dass sie meistens lange arbeite, auch am Wochenende, und sie sogar bei Gesprächen mit Freunden darüber nachdenke, was deren Geschichten und Ideen für ihre Firma bedeuten könnten. Trotzdem könne sie gut abschalten: "Ich habe gelernt, die Zeit im Flugzeug zu mögen", sagt Pia Frey. Dort habe sie Zeit für sich selbst.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34451962" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/524d504a-430a-4f6f-a437-9d13613f023f/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=524d504a-430a-4f6f-a437-9d13613f023f&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie entspannt man als Start-up-Gründerin, Pia Frey?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich hatte mir nicht vorgenommen, zu gründen&quot;, sagt Pia Frey, Gründerin und Geschäftsführerin von Opinary über die Anfänge ihrer eigenen Meinungsumfragefirma im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 31-Jährige wollte eigentlich Journalistin werden. Nach dem Philosophiestudium begann sie ihre Karriere in einer Redaktion. Doch die oft mäßigen Kommunikationskanäle zu den Leserinnen und Lesern, wie sie sagt, hätten sie gestört. Als Frey mit ihrem Bruder, der in den USA studiert hatte und in einer Unternehmungsberatung arbeitete, darüber sprach, entstand schnell die Idee, ein Umfrageinstrument zu entwickeln, mit dem schnell und einfach Feedback zu Artikeln und Kommentaren eingeholt werden kann. Heute haben sie 60 Beschäftigte in Berlin, London und New York. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder eine Firma zu gründen, sei dabei eine Herausforderung gewesen, sagt Frey: &quot;Als wir gesagt haben, dass wir das mit Haut und Haaren probieren wollen, war die Frage schon: Kriegen wir das in dieser Geschwisterkonstellation überhaupt hin?&quot; Sie kriegen es hin. Im Podcast erzählt Frey auch, dass sie meistens lange arbeite, auch am Wochenende, und sie sogar bei Gesprächen mit Freunden darüber nachdenke, was deren Geschichten und Ideen für ihre Firma bedeuten könnten. Trotzdem könne sie gut abschalten: &quot;Ich habe gelernt, die Zeit im Flugzeug zu mögen&quot;, sagt Pia Frey. Dort habe sie Zeit für sich selbst.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich hatte mir nicht vorgenommen, zu gründen&quot;, sagt Pia Frey, Gründerin und Geschäftsführerin von Opinary über die Anfänge ihrer eigenen Meinungsumfragefirma im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 31-Jährige wollte eigentlich Journalistin werden. Nach dem Philosophiestudium begann sie ihre Karriere in einer Redaktion. Doch die oft mäßigen Kommunikationskanäle zu den Leserinnen und Lesern, wie sie sagt, hätten sie gestört. Als Frey mit ihrem Bruder, der in den USA studiert hatte und in einer Unternehmungsberatung arbeitete, darüber sprach, entstand schnell die Idee, ein Umfrageinstrument zu entwickeln, mit dem schnell und einfach Feedback zu Artikeln und Kommentaren eingeholt werden kann. Heute haben sie 60 Beschäftigte in Berlin, London und New York. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder eine Firma zu gründen, sei dabei eine Herausforderung gewesen, sagt Frey: &quot;Als wir gesagt haben, dass wir das mit Haut und Haaren probieren wollen, war die Frage schon: Kriegen wir das in dieser Geschwisterkonstellation überhaupt hin?&quot; Sie kriegen es hin. Im Podcast erzählt Frey auch, dass sie meistens lange arbeite, auch am Wochenende, und sie sogar bei Gesprächen mit Freunden darüber nachdenke, was deren Geschichten und Ideen für ihre Firma bedeuten könnten. Trotzdem könne sie gut abschalten: &quot;Ich habe gelernt, die Zeit im Flugzeug zu mögen&quot;, sagt Pia Frey. Dort habe sie Zeit für sich selbst.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>45</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7d8f4673ee6cc700351b9ad226af2849</guid>
      <title>Gehört twittern zu Ihrer Arbeit, Frau Chebli?</title>
      <description><![CDATA["Ein guter Arbeitstag ist, wenn ich das Gefühl habe, es hat was
gebracht", sagt Sawsan Chebli im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die
Arbeit". Die 40-Jährige ist in Berlin Staatssekretärin für
Bürgerschaftliches Engagement und Bevollmächtigte des Landes beim Bund.
Was sie schlimm fände: "Wenn die Leute sagen würden, dass ich keinen
guten Job mache.“ Chebli wuchs in Berlin auf. Ihre Eltern hatten vor
ihrer Geburt 20 Jahre in einem Flüchtlingslager im Libanon gelebt. In
Deutschland war die Familie lange nur geduldet. Chebli sagt im Podcast:
"Ich habe Arbeit immer als etwas Befreiendes empfunden." Sie habe nie so
arm sein wollen wie ihre Eltern. Heute arbeite sie viel, oft auch am
Abend und am Wochenende. „Ich habe ganz wenig Privatleben“, sagt sie.
Aber das sei okay. Die Arbeit bereite ihr weniger Stress als Shitstorms
auf Twitter. Dann könne sie manchmal auch nicht mehr gut schlafen. Oft
liefert sie sich Kämpfe in dem sozialen Netzwerk, sie wird beschimpft.
In manchen Wochen erstatte sie 20 bis 30 Anzeigen pro Woche. Warum sie
sich das antut? "Alles andere wäre Kapitulation", sagt Chebli. Sie
twittert auch während ihrer Arbeitszeit, zum Beispiel in Sitzungen.
Trotzdem betont sie: "Twitter ist nicht Teil meiner Arbeit.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 May 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ein guter Arbeitstag ist, wenn ich das Gefühl habe, es hat was gebracht", sagt Sawsan Chebli im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 40-Jährige ist in Berlin Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Bevollmächtigte des Landes beim Bund. Was sie schlimm fände: "Wenn die Leute sagen würden, dass ich keinen guten Job mache.“ Chebli wuchs in Berlin auf. Ihre Eltern hatten vor ihrer Geburt 20 Jahre in einem Flüchtlingslager im Libanon gelebt. In Deutschland war die Familie lange nur geduldet. Chebli sagt im Podcast: "Ich habe Arbeit immer als etwas Befreiendes empfunden." Sie habe nie so arm sein wollen wie ihre Eltern. Heute arbeite sie viel, oft auch am Abend und am Wochenende. „Ich habe ganz wenig Privatleben“, sagt sie. Aber das sei okay. Die Arbeit bereite ihr weniger Stress als Shitstorms auf Twitter. Dann könne sie manchmal auch nicht mehr gut schlafen. Oft liefert sie sich Kämpfe in dem sozialen Netzwerk, sie wird beschimpft. In manchen Wochen erstatte sie 20 bis 30 Anzeigen pro Woche. Warum sie sich das antut? "Alles andere wäre Kapitulation", sagt Chebli. Sie twittert auch während ihrer Arbeitszeit, zum Beispiel in Sitzungen. Trotzdem betont sie: "Twitter ist nicht Teil meiner Arbeit.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42868165" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/5a0f35f8-21a7-473e-ad60-d169eb7bd8cf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=5a0f35f8-21a7-473e-ad60-d169eb7bd8cf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Gehört twittern zu Ihrer Arbeit, Frau Chebli?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:48</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ein guter Arbeitstag ist, wenn ich das Gefühl habe, es hat was gebracht&quot;, sagt Sawsan Chebli im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 40-Jährige ist in Berlin Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Bevollmächtigte des Landes beim Bund. Was sie schlimm fände: &quot;Wenn die Leute sagen würden, dass ich keinen guten Job mache.“ Chebli wuchs in Berlin auf. Ihre Eltern hatten vor ihrer Geburt 20 Jahre in einem Flüchtlingslager im Libanon gelebt. In Deutschland war die Familie lange nur geduldet. Chebli sagt im Podcast: &quot;Ich habe Arbeit immer als etwas Befreiendes empfunden.&quot; Sie habe nie so arm sein wollen wie ihre Eltern. Heute arbeite sie viel, oft auch am Abend und am Wochenende. „Ich habe ganz wenig Privatleben“, sagt sie. Aber das sei okay. Die Arbeit bereite ihr weniger Stress als Shitstorms auf Twitter. Dann könne sie manchmal auch nicht mehr gut schlafen. Oft liefert sie sich Kämpfe in dem sozialen Netzwerk, sie wird beschimpft. In manchen Wochen erstatte sie 20 bis 30 Anzeigen pro Woche. Warum sie sich das antut? &quot;Alles andere wäre Kapitulation&quot;, sagt Chebli. Sie twittert auch während ihrer Arbeitszeit, zum Beispiel in Sitzungen. Trotzdem betont sie: &quot;Twitter ist nicht Teil meiner Arbeit.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ein guter Arbeitstag ist, wenn ich das Gefühl habe, es hat was gebracht&quot;, sagt Sawsan Chebli im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Die 40-Jährige ist in Berlin Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Bevollmächtigte des Landes beim Bund. Was sie schlimm fände: &quot;Wenn die Leute sagen würden, dass ich keinen guten Job mache.“ Chebli wuchs in Berlin auf. Ihre Eltern hatten vor ihrer Geburt 20 Jahre in einem Flüchtlingslager im Libanon gelebt. In Deutschland war die Familie lange nur geduldet. Chebli sagt im Podcast: &quot;Ich habe Arbeit immer als etwas Befreiendes empfunden.&quot; Sie habe nie so arm sein wollen wie ihre Eltern. Heute arbeite sie viel, oft auch am Abend und am Wochenende. „Ich habe ganz wenig Privatleben“, sagt sie. Aber das sei okay. Die Arbeit bereite ihr weniger Stress als Shitstorms auf Twitter. Dann könne sie manchmal auch nicht mehr gut schlafen. Oft liefert sie sich Kämpfe in dem sozialen Netzwerk, sie wird beschimpft. In manchen Wochen erstatte sie 20 bis 30 Anzeigen pro Woche. Warum sie sich das antut? &quot;Alles andere wäre Kapitulation&quot;, sagt Chebli. Sie twittert auch während ihrer Arbeitszeit, zum Beispiel in Sitzungen. Trotzdem betont sie: &quot;Twitter ist nicht Teil meiner Arbeit.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>44</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0f6862babcfae19e71ee06b7918402b4</guid>
      <title>Warum hatten Sie Angst vor dem Michelin-Stern, Ilona Scholl?</title>
      <description><![CDATA["Das Sakrale hergebrachter Restaurants finde ich nicht besonders
genussförderlich", sagt die Gastronomin Ilona Scholl im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Sie leitet das Restaurant
Tulus Lotrek in Berlin und wurde zuletzt als Gastgeberin des Jahres
ausgezeichnet. Ihr Restaurant erhielt Ende 2017 einen Michelin-Stern.
Das habe die heute 36-Jährige aber nicht nur erfreut. "Ich hatte die
Sorge, dass der Stern uns den Gastraum zerhackt", sagt Scholl. Aber die
Gäste des Lokals seien weiterhin eher unprätentiös und uneitel. Ilona
Scholl studierte Literaturwissenschaft und arbeitete nebenbei als
Kellnerin. Ein erdender Nebenjob, wie sie sagt. Dennoch sei sie oft
gefragt worden, ob sie nicht anders Geld verdienen könne. "In
Deutschland gibt es diese Kellnerkultur wie in Italien, Frankreich und
Österreich nicht", sagt Scholl. Das habe schon Zweifel ausgelöst: "Ich
habe meine Begabung als nichts wert betrachtet." Dabei habe sie schon
immer eine Leidenschaft für Essen gehabt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 May 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Sakrale hergebrachter Restaurants finde ich nicht besonders genussförderlich", sagt die Gastronomin Ilona Scholl im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Sie leitet das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin und wurde zuletzt als Gastgeberin des Jahres ausgezeichnet. Ihr Restaurant erhielt Ende 2017 einen Michelin-Stern. Das habe die heute 36-Jährige aber nicht nur erfreut. "Ich hatte die Sorge, dass der Stern uns den Gastraum zerhackt", sagt Scholl. Aber die Gäste des Lokals seien weiterhin eher unprätentiös und uneitel. Ilona Scholl studierte Literaturwissenschaft und arbeitete nebenbei als Kellnerin. Ein erdender Nebenjob, wie sie sagt. Dennoch sei sie oft gefragt worden, ob sie nicht anders Geld verdienen könne. "In Deutschland gibt es diese Kellnerkultur wie in Italien, Frankreich und Österreich nicht", sagt Scholl. Das habe schon Zweifel ausgelöst: "Ich habe meine Begabung als nichts wert betrachtet." Dabei habe sie schon immer eine Leidenschaft für Essen gehabt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="43202330" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3a7e1d2d-f73f-439a-befa-f4c10f6925c3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3a7e1d2d-f73f-439a-befa-f4c10f6925c3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum hatten Sie Angst vor dem Michelin-Stern, Ilona Scholl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:44:09</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Das Sakrale hergebrachter Restaurants finde ich nicht besonders genussförderlich&quot;, sagt die Gastronomin Ilona Scholl im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Sie leitet das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin und wurde zuletzt als Gastgeberin des Jahres ausgezeichnet. Ihr Restaurant erhielt Ende 2017 einen Michelin-Stern. Das habe die heute 36-Jährige aber nicht nur erfreut. &quot;Ich hatte die Sorge, dass der Stern uns den Gastraum zerhackt&quot;, sagt Scholl. Aber die Gäste des Lokals seien weiterhin eher unprätentiös und uneitel. Ilona Scholl studierte Literaturwissenschaft und arbeitete nebenbei als Kellnerin. Ein erdender Nebenjob, wie sie sagt. Dennoch sei sie oft gefragt worden, ob sie nicht anders Geld verdienen könne. &quot;In Deutschland gibt es diese Kellnerkultur wie in Italien, Frankreich und Österreich nicht&quot;, sagt Scholl. Das habe schon Zweifel ausgelöst: &quot;Ich habe meine Begabung als nichts wert betrachtet.&quot; Dabei habe sie schon immer eine Leidenschaft für Essen gehabt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Das Sakrale hergebrachter Restaurants finde ich nicht besonders genussförderlich&quot;, sagt die Gastronomin Ilona Scholl im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Sie leitet das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin und wurde zuletzt als Gastgeberin des Jahres ausgezeichnet. Ihr Restaurant erhielt Ende 2017 einen Michelin-Stern. Das habe die heute 36-Jährige aber nicht nur erfreut. &quot;Ich hatte die Sorge, dass der Stern uns den Gastraum zerhackt&quot;, sagt Scholl. Aber die Gäste des Lokals seien weiterhin eher unprätentiös und uneitel. Ilona Scholl studierte Literaturwissenschaft und arbeitete nebenbei als Kellnerin. Ein erdender Nebenjob, wie sie sagt. Dennoch sei sie oft gefragt worden, ob sie nicht anders Geld verdienen könne. &quot;In Deutschland gibt es diese Kellnerkultur wie in Italien, Frankreich und Österreich nicht&quot;, sagt Scholl. Das habe schon Zweifel ausgelöst: &quot;Ich habe meine Begabung als nichts wert betrachtet.&quot; Dabei habe sie schon immer eine Leidenschaft für Essen gehabt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>43</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">803410f7e421da37dc3bd35f7e8348e2</guid>
      <title>Was macht man als Urologe genau, Herr Dr. Wittkamp?</title>
      <description><![CDATA["Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu
machen", sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches "Fit im Schritt –
Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast
„Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag
aussieht. Der 35-Jährige sagt: "Bei Urologie denkt jeder, die Patienten
sind ältere Männer mit Prostata-Problemen." Tatsächlich seien Urologen
aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern
wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei
Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass
etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien.
Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen
in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am
Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den
betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle
Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch
einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus –
dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser
mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der
üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase
aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe
ablassen können. "Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem
verschaffen kann", sagt Wittkamp.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Apr 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu machen", sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches "Fit im Schritt – Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Der 35-Jährige sagt: "Bei Urologie denkt jeder, die Patienten sind ältere Männer mit Prostata-Problemen." Tatsächlich seien Urologen aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien. Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus – dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe ablassen können. "Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem verschaffen kann", sagt Wittkamp.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34258538" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/c0f660c9-94cb-4ddf-8698-48c1f801cfa3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=c0f660c9-94cb-4ddf-8698-48c1f801cfa3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was macht man als Urologe genau, Herr Dr. Wittkamp?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:51</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu machen&quot;, sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches &quot;Fit im Schritt – Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Der 35-Jährige sagt: &quot;Bei Urologie denkt jeder, die Patienten sind ältere Männer mit Prostata-Problemen.&quot; Tatsächlich seien Urologen aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien. Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus – dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe ablassen können. &quot;Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem verschaffen kann&quot;, sagt Wittkamp.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu machen&quot;, sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches &quot;Fit im Schritt – Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Der 35-Jährige sagt: &quot;Bei Urologie denkt jeder, die Patienten sind ältere Männer mit Prostata-Problemen.&quot; Tatsächlich seien Urologen aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien. Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus – dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe ablassen können. &quot;Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem verschaffen kann&quot;, sagt Wittkamp.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>42</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b51e81dea0879f6879488fc50ba030bd</guid>
      <title>Warum waren Sie ausgebrannt von Ihrer Arbeit, Edin Hasanović?</title>
      <description><![CDATA["Ich habe Angst vor Routine", sagt der Schauspieler Edin Hasanović im
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von
anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu
Höchstleistungen antreibe. "Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst
weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine
Arbeit", sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch "Die Juten
Sitten" den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die
Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel
gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub
so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. "Aber das letzte
Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art
zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt", sagt Hasanović. Was
seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt
außerdem: "Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und
dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Apr 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich habe Angst vor Routine", sagt der Schauspieler Edin Hasanović im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu Höchstleistungen antreibe. "Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine Arbeit", sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch "Die Juten Sitten" den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. "Aber das letzte Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt", sagt Hasanović. Was seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt außerdem: "Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="32673534" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b7814dde-a370-4f01-acad-80cdc0c84d70/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b7814dde-a370-4f01-acad-80cdc0c84d70&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Warum waren Sie ausgebrannt von Ihrer Arbeit, Edin Hasanović?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Ich habe Angst vor Routine&quot;, sagt der Schauspieler Edin Hasanović im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu Höchstleistungen antreibe. &quot;Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine Arbeit&quot;, sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch &quot;Die Juten Sitten&quot; den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. &quot;Aber das letzte Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt&quot;, sagt Hasanović. Was seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt außerdem: &quot;Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Ich habe Angst vor Routine&quot;, sagt der Schauspieler Edin Hasanović im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu Höchstleistungen antreibe. &quot;Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine Arbeit&quot;, sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch &quot;Die Juten Sitten&quot; den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. &quot;Aber das letzte Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt&quot;, sagt Hasanović. Was seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt außerdem: &quot;Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>41</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">91727ac2c46b9367a3b4986f506d6c75</guid>
      <title>Lena Meyer-Landrut, warum haben Sie darüber nachgedacht, aufzuhören?</title>
      <description><![CDATA[Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den
Eurovision Song Contest mit dem Lied "Satellite" gewann. Ihre drei Songs
stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie
gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen
Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet.
Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie
nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album
fast fertig war. Sie sagt: "Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe
morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos." Und: "Ich hatte so langsam
über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren." Sie entschied, das
Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer
Plattenfirma erklären: "Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern,
die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und
ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie
verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und
beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich?
Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: "Ich hatte vor vielen Fragen, die ich
mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich
verändert." Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: "Dass es die
Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf."
In diesen Tagen erscheint ihr neues Album "Only Love, L.“.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Apr 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den Eurovision Song Contest mit dem Lied "Satellite" gewann. Ihre drei Songs stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet. Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album fast fertig war. Sie sagt: "Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos." Und: "Ich hatte so langsam über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren." Sie entschied, das Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer Plattenfirma erklären: "Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern, die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich? Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: "Ich hatte vor vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich verändert." Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: "Dass es die Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf." In diesen Tagen erscheint ihr neues Album "Only Love, L.“.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46840276" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/143d907f-8249-446e-a39d-412160989d40/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=143d907f-8249-446e-a39d-412160989d40&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Lena Meyer-Landrut, warum haben Sie darüber nachgedacht, aufzuhören?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:56</itunes:duration>
      <itunes:summary>Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den Eurovision Song Contest mit dem Lied &quot;Satellite&quot; gewann. Ihre drei Songs stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet. Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album fast fertig war. Sie sagt: &quot;Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos.&quot; Und: &quot;Ich hatte so langsam über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren.&quot; Sie entschied, das Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer Plattenfirma erklären: &quot;Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern, die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich? Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: &quot;Ich hatte vor vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich verändert.&quot; Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: &quot;Dass es die Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf.&quot; In diesen Tagen erscheint ihr neues Album &quot;Only Love, L.“.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den Eurovision Song Contest mit dem Lied &quot;Satellite&quot; gewann. Ihre drei Songs stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet. Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album fast fertig war. Sie sagt: &quot;Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos.&quot; Und: &quot;Ich hatte so langsam über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren.&quot; Sie entschied, das Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer Plattenfirma erklären: &quot;Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern, die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich? Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: &quot;Ich hatte vor vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich verändert.&quot; Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: &quot;Dass es die Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf.&quot; In diesen Tagen erscheint ihr neues Album &quot;Only Love, L.“.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>40</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">3e49e35b6637ecf0448c96dee5c48ba0</guid>
      <title>Was machen Sie mit Ihren 85 Millionen, Michael Brehm?</title>
      <description><![CDATA["Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht", sagt der
Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die
Arbeit. "Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter." Brehm
wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk
StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte.
Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85
Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up
i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er
nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine
gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch
bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. "Was erzählst du
deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?",
fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit
künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser
auswertet. Er sagt: "Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser
miteinander zu kommunizieren.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Mar 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht", sagt der Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter." Brehm wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte. Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85 Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. "Was erzählst du deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?", fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser auswertet. Er sagt: "Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="30726566" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/568f8d11-7c9f-4d2c-82dd-c0fef70e929c/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=568f8d11-7c9f-4d2c-82dd-c0fef70e929c&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Was machen Sie mit Ihren 85 Millionen, Michael Brehm?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:31:10</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht&quot;, sagt der Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter.&quot; Brehm wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte. Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85 Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. &quot;Was erzählst du deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?&quot;, fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser auswertet. Er sagt: &quot;Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht&quot;, sagt der Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter.&quot; Brehm wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte. Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85 Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. &quot;Was erzählst du deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?&quot;, fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser auswertet. Er sagt: &quot;Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>39</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9adb1fcdbf5e3d5e7890dab67fec2407</guid>
      <title>Wie managt man soziales Engagement, Frau Silbernagl?</title>
      <description><![CDATA["Mein Beruf ist es, anderen Menschen zu helfen, die Welt besser zu
machen", sagt Carolin Silbernagl, Vorstand der Spendenplattform
Betterplace. Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt sie,
wie sie zum Berliner Sozialunternehmen kam – und was bei der Planung
eines gemeinnützigen Hauses für die Zivilgesellschaft alles bedacht
werden muss. Unter anderem ist sie nämlich dafür zuständig, den
Ex-Google-Campus in Berlin aufzubauen. Silbernagl, Jahrgang 1979, begann
ihre Karriere bei Stiftungen, sie hat also Erfahrung mit solchen
Aufgaben. Sie sagt: "Wenn einem finanzieller Status ein großes Anliegen
ist, dann landet man nicht im Sozialen." Betterplace habe sich nach
New-Work-Überlegungen organisiert und komme ohne klassische Hierarchien
aus. "Wir haben die Führungspyramide infrage gestellt", sagt Silbernagl.
Für manche Themen sei sie daher eine Führungsperson. Andere Bereiche
aber liefen bei Kollegen zusammen. "Natürlich muss man ersetzbar sein –
so muss ich meine Arbeit auch gestalten", sagt Silbernagl. Sie arbeite
gern. Und sagt: "Ich habe mich immer gefragt, was es mit dieser
Wochenendfixierung auf sich hat. Manchmal freue ich mich auch auf die
Arbeitswoche."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Mar 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Mein Beruf ist es, anderen Menschen zu helfen, die Welt besser zu machen", sagt Carolin Silbernagl, Vorstand der Spendenplattform Betterplace. Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt sie, wie sie zum Berliner Sozialunternehmen kam – und was bei der Planung eines gemeinnützigen Hauses für die Zivilgesellschaft alles bedacht werden muss. Unter anderem ist sie nämlich dafür zuständig, den Ex-Google-Campus in Berlin aufzubauen. Silbernagl, Jahrgang 1979, begann ihre Karriere bei Stiftungen, sie hat also Erfahrung mit solchen Aufgaben. Sie sagt: "Wenn einem finanzieller Status ein großes Anliegen ist, dann landet man nicht im Sozialen." Betterplace habe sich nach New-Work-Überlegungen organisiert und komme ohne klassische Hierarchien aus. "Wir haben die Führungspyramide infrage gestellt", sagt Silbernagl. Für manche Themen sei sie daher eine Führungsperson. Andere Bereiche aber liefen bei Kollegen zusammen. "Natürlich muss man ersetzbar sein – so muss ich meine Arbeit auch gestalten", sagt Silbernagl. Sie arbeite gern. Und sagt: "Ich habe mich immer gefragt, was es mit dieser Wochenendfixierung auf sich hat. Manchmal freue ich mich auch auf die Arbeitswoche."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="39175811" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/806a2c17-025b-4700-a090-7968eed453d6/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=806a2c17-025b-4700-a090-7968eed453d6&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Wie managt man soziales Engagement, Frau Silbernagl?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Mein Beruf ist es, anderen Menschen zu helfen, die Welt besser zu machen&quot;, sagt Carolin Silbernagl, Vorstand der Spendenplattform Betterplace. Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt sie, wie sie zum Berliner Sozialunternehmen kam – und was bei der Planung eines gemeinnützigen Hauses für die Zivilgesellschaft alles bedacht werden muss. Unter anderem ist sie nämlich dafür zuständig, den Ex-Google-Campus in Berlin aufzubauen. Silbernagl, Jahrgang 1979, begann ihre Karriere bei Stiftungen, sie hat also Erfahrung mit solchen Aufgaben. Sie sagt: &quot;Wenn einem finanzieller Status ein großes Anliegen ist, dann landet man nicht im Sozialen.&quot; Betterplace habe sich nach New-Work-Überlegungen organisiert und komme ohne klassische Hierarchien aus. &quot;Wir haben die Führungspyramide infrage gestellt&quot;, sagt Silbernagl. Für manche Themen sei sie daher eine Führungsperson. Andere Bereiche aber liefen bei Kollegen zusammen. &quot;Natürlich muss man ersetzbar sein – so muss ich meine Arbeit auch gestalten&quot;, sagt Silbernagl. Sie arbeite gern. Und sagt: &quot;Ich habe mich immer gefragt, was es mit dieser Wochenendfixierung auf sich hat. Manchmal freue ich mich auch auf die Arbeitswoche.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Mein Beruf ist es, anderen Menschen zu helfen, die Welt besser zu machen&quot;, sagt Carolin Silbernagl, Vorstand der Spendenplattform Betterplace. Im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; erzählt sie, wie sie zum Berliner Sozialunternehmen kam – und was bei der Planung eines gemeinnützigen Hauses für die Zivilgesellschaft alles bedacht werden muss. Unter anderem ist sie nämlich dafür zuständig, den Ex-Google-Campus in Berlin aufzubauen. Silbernagl, Jahrgang 1979, begann ihre Karriere bei Stiftungen, sie hat also Erfahrung mit solchen Aufgaben. Sie sagt: &quot;Wenn einem finanzieller Status ein großes Anliegen ist, dann landet man nicht im Sozialen.&quot; Betterplace habe sich nach New-Work-Überlegungen organisiert und komme ohne klassische Hierarchien aus. &quot;Wir haben die Führungspyramide infrage gestellt&quot;, sagt Silbernagl. Für manche Themen sei sie daher eine Führungsperson. Andere Bereiche aber liefen bei Kollegen zusammen. &quot;Natürlich muss man ersetzbar sein – so muss ich meine Arbeit auch gestalten&quot;, sagt Silbernagl. Sie arbeite gern. Und sagt: &quot;Ich habe mich immer gefragt, was es mit dieser Wochenendfixierung auf sich hat. Manchmal freue ich mich auch auf die Arbeitswoche.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>38</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e4d40516e5e960553984e5113046fd80</guid>
      <title>Sind Sie ein Kontrollfreak, Maurice Ernst?</title>
      <description><![CDATA["Auf einmal bist du, ohne es bemerkt zu haben, plötzlich Chef", sagt
Maurice Ernst im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Ernst, 30
Jahre alt, gründete in der Schulzeit zusammen mit Freunden die Band
Bilderbuch. Auf der letzten Tour waren sie mit 40 Leuten unterwegs, die
für die Band gearbeitet haben. "Das holt einen schon manchmal ein, für
so viele Menschen verantwortlich zu sein", sagt er. Zum Beispiel dann,
wenn er entscheide, mit einer befreundeten Person nicht mehr zusammen zu
arbeiten. Maurice Ernst, der Sänger der Band, wuchs in Kremsmünster in
Oberösterreich auf. Innerhalb von zwei Monaten bringen Bilderbuch nun
das zweite Album heraus, "Vernissage my Heart". Momentan sei daher eine
anstrengende Zeit, erzählt Ernst: "Ich höre nie auf zu arbeiten.
Höchstens zwinge ich mich mal einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten."
Das Schönste sei für ihn, wenn er arbeite, ohne dabei zu merken, dass er
arbeite. Arbeit bedeutet für Maurice Ernst aber nicht nur Musik zu
schreiben. Momentan telefoniere er permanent. "Ich kann Dinge schwer aus
der Hand geben", sagt er. So rede er beim Bühnenbild mit, der
Vorbereitung der Videos, bei der Planung von Fotoshootings. Mittlerweile
habe er sich daran gewöhnt, dass nicht immer alles klappt: "Ich habe
Scheitern anerkannt."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Feb 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Auf einmal bist du, ohne es bemerkt zu haben, plötzlich Chef", sagt Maurice Ernst im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Ernst, 30 Jahre alt, gründete in der Schulzeit zusammen mit Freunden die Band Bilderbuch. Auf der letzten Tour waren sie mit 40 Leuten unterwegs, die für die Band gearbeitet haben. "Das holt einen schon manchmal ein, für so viele Menschen verantwortlich zu sein", sagt er. Zum Beispiel dann, wenn er entscheide, mit einer befreundeten Person nicht mehr zusammen zu arbeiten. Maurice Ernst, der Sänger der Band, wuchs in Kremsmünster in Oberösterreich auf. Innerhalb von zwei Monaten bringen Bilderbuch nun das zweite Album heraus, "Vernissage my Heart". Momentan sei daher eine anstrengende Zeit, erzählt Ernst: "Ich höre nie auf zu arbeiten. Höchstens zwinge ich mich mal einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten." Das Schönste sei für ihn, wenn er arbeite, ohne dabei zu merken, dass er arbeite. Arbeit bedeutet für Maurice Ernst aber nicht nur Musik zu schreiben. Momentan telefoniere er permanent. "Ich kann Dinge schwer aus der Hand geben", sagt er. So rede er beim Bühnenbild mit, der Vorbereitung der Videos, bei der Planung von Fotoshootings. Mittlerweile habe er sich daran gewöhnt, dass nicht immer alles klappt: "Ich habe Scheitern anerkannt."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="38932673" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2e544d22-3dd2-4b18-8908-5b98722b3f9d/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2e544d22-3dd2-4b18-8908-5b98722b3f9d&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Sind Sie ein Kontrollfreak, Maurice Ernst?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:39:43</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Auf einmal bist du, ohne es bemerkt zu haben, plötzlich Chef&quot;, sagt Maurice Ernst im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Ernst, 30 Jahre alt, gründete in der Schulzeit zusammen mit Freunden die Band Bilderbuch. Auf der letzten Tour waren sie mit 40 Leuten unterwegs, die für die Band gearbeitet haben. &quot;Das holt einen schon manchmal ein, für so viele Menschen verantwortlich zu sein&quot;, sagt er. Zum Beispiel dann, wenn er entscheide, mit einer befreundeten Person nicht mehr zusammen zu arbeiten. Maurice Ernst, der Sänger der Band, wuchs in Kremsmünster in Oberösterreich auf. Innerhalb von zwei Monaten bringen Bilderbuch nun das zweite Album heraus, &quot;Vernissage my Heart&quot;. Momentan sei daher eine anstrengende Zeit, erzählt Ernst: &quot;Ich höre nie auf zu arbeiten. Höchstens zwinge ich mich mal einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten.&quot; Das Schönste sei für ihn, wenn er arbeite, ohne dabei zu merken, dass er arbeite. Arbeit bedeutet für Maurice Ernst aber nicht nur Musik zu schreiben. Momentan telefoniere er permanent. &quot;Ich kann Dinge schwer aus der Hand geben&quot;, sagt er. So rede er beim Bühnenbild mit, der Vorbereitung der Videos, bei der Planung von Fotoshootings. Mittlerweile habe er sich daran gewöhnt, dass nicht immer alles klappt: &quot;Ich habe Scheitern anerkannt.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Auf einmal bist du, ohne es bemerkt zu haben, plötzlich Chef&quot;, sagt Maurice Ernst im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Ernst, 30 Jahre alt, gründete in der Schulzeit zusammen mit Freunden die Band Bilderbuch. Auf der letzten Tour waren sie mit 40 Leuten unterwegs, die für die Band gearbeitet haben. &quot;Das holt einen schon manchmal ein, für so viele Menschen verantwortlich zu sein&quot;, sagt er. Zum Beispiel dann, wenn er entscheide, mit einer befreundeten Person nicht mehr zusammen zu arbeiten. Maurice Ernst, der Sänger der Band, wuchs in Kremsmünster in Oberösterreich auf. Innerhalb von zwei Monaten bringen Bilderbuch nun das zweite Album heraus, &quot;Vernissage my Heart&quot;. Momentan sei daher eine anstrengende Zeit, erzählt Ernst: &quot;Ich höre nie auf zu arbeiten. Höchstens zwinge ich mich mal einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten.&quot; Das Schönste sei für ihn, wenn er arbeite, ohne dabei zu merken, dass er arbeite. Arbeit bedeutet für Maurice Ernst aber nicht nur Musik zu schreiben. Momentan telefoniere er permanent. &quot;Ich kann Dinge schwer aus der Hand geben&quot;, sagt er. So rede er beim Bühnenbild mit, der Vorbereitung der Videos, bei der Planung von Fotoshootings. Mittlerweile habe er sich daran gewöhnt, dass nicht immer alles klappt: &quot;Ich habe Scheitern anerkannt.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>37</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">67f056b28e1652e424912c6c76d7d45b</guid>
      <title>Ist die Berlinale eine große Party – oder harte Arbeit, Herr Jurič?</title>
      <description><![CDATA["Nach der Berlinale ist man zehn Kilo leichter", sagt Jozo Jurič im
Podcast Frisch an die Arbeit. Jurič ist PR-Agent für Schauspielerinnen
und Schauspieler, unter anderem betreut er Caroline Peters und Bibiana
Beglau. Er beschreibt seine Arbeit so: "Ich kümmere mich für meine
Klienten nicht nur um die Presse, sondern um das komplette Image."
Gleich nach Weihnachten beginnen für Jurič die Vorbereitungen für die
Berlinale: Er klärt, wer in der Stadt sein wird, kümmert sich darum,
dass seine Klienten die Einladungen für alle wichtigen Events bekommen,
und überlegt sich, was sie anziehen. "Das Styling ist strategisch", sagt
er im Podcast. Für die Berlinale erstellt er Stundenpläne: Wann ist er
mit seinen Schauspielern wo? Sein Rekord: 36 Veranstaltungen in acht
Tagen. "Während der Berlinale bin ich bis zu 20 Stunden am Tag im
Einsatz", so Jurič. Doch was ihn wirklich stresst: "Faulheit", sagt er.
"Ich bin sehr streng, auch zu mir selbst. Faule Leute regen mich auf."
Daher bedeutet gutes Netzwerken für ihn auch, "wenn man Hähne zudreht,
die nicht funktionieren". Bezahlt wird er von seinen Klientinnen nach
Arbeitsumfang: Je mehr Filme seine Klienten drehen, desto mehr
Pressearbeit ist nötig – und davon lebt Jurič.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 5 Feb 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Nach der Berlinale ist man zehn Kilo leichter", sagt Jozo Jurič im Podcast Frisch an die Arbeit. Jurič ist PR-Agent für Schauspielerinnen und Schauspieler, unter anderem betreut er Caroline Peters und Bibiana Beglau. Er beschreibt seine Arbeit so: "Ich kümmere mich für meine Klienten nicht nur um die Presse, sondern um das komplette Image." Gleich nach Weihnachten beginnen für Jurič die Vorbereitungen für die Berlinale: Er klärt, wer in der Stadt sein wird, kümmert sich darum, dass seine Klienten die Einladungen für alle wichtigen Events bekommen, und überlegt sich, was sie anziehen. "Das Styling ist strategisch", sagt er im Podcast. Für die Berlinale erstellt er Stundenpläne: Wann ist er mit seinen Schauspielern wo? Sein Rekord: 36 Veranstaltungen in acht Tagen. "Während der Berlinale bin ich bis zu 20 Stunden am Tag im Einsatz", so Jurič. Doch was ihn wirklich stresst: "Faulheit", sagt er. "Ich bin sehr streng, auch zu mir selbst. Faule Leute regen mich auf." Daher bedeutet gutes Netzwerken für ihn auch, "wenn man Hähne zudreht, die nicht funktionieren". Bezahlt wird er von seinen Klientinnen nach Arbeitsumfang: Je mehr Filme seine Klienten drehen, desto mehr Pressearbeit ist nötig – und davon lebt Jurič.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44066828" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cc5b170d-a2d4-407a-889f-1df1aabb8b73/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cc5b170d-a2d4-407a-889f-1df1aabb8b73&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Ist die Berlinale eine große Party – oder harte Arbeit, Herr Jurič?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Nach der Berlinale ist man zehn Kilo leichter&quot;, sagt Jozo Jurič im Podcast Frisch an die Arbeit. Jurič ist PR-Agent für Schauspielerinnen und Schauspieler, unter anderem betreut er Caroline Peters und Bibiana Beglau. Er beschreibt seine Arbeit so: &quot;Ich kümmere mich für meine Klienten nicht nur um die Presse, sondern um das komplette Image.&quot; Gleich nach Weihnachten beginnen für Jurič die Vorbereitungen für die Berlinale: Er klärt, wer in der Stadt sein wird, kümmert sich darum, dass seine Klienten die Einladungen für alle wichtigen Events bekommen, und überlegt sich, was sie anziehen. &quot;Das Styling ist strategisch&quot;, sagt er im Podcast. Für die Berlinale erstellt er Stundenpläne: Wann ist er mit seinen Schauspielern wo? Sein Rekord: 36 Veranstaltungen in acht Tagen. &quot;Während der Berlinale bin ich bis zu 20 Stunden am Tag im Einsatz&quot;, so Jurič. Doch was ihn wirklich stresst: &quot;Faulheit&quot;, sagt er. &quot;Ich bin sehr streng, auch zu mir selbst. Faule Leute regen mich auf.&quot; Daher bedeutet gutes Netzwerken für ihn auch, &quot;wenn man Hähne zudreht, die nicht funktionieren&quot;. Bezahlt wird er von seinen Klientinnen nach Arbeitsumfang: Je mehr Filme seine Klienten drehen, desto mehr Pressearbeit ist nötig – und davon lebt Jurič.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Nach der Berlinale ist man zehn Kilo leichter&quot;, sagt Jozo Jurič im Podcast Frisch an die Arbeit. Jurič ist PR-Agent für Schauspielerinnen und Schauspieler, unter anderem betreut er Caroline Peters und Bibiana Beglau. Er beschreibt seine Arbeit so: &quot;Ich kümmere mich für meine Klienten nicht nur um die Presse, sondern um das komplette Image.&quot; Gleich nach Weihnachten beginnen für Jurič die Vorbereitungen für die Berlinale: Er klärt, wer in der Stadt sein wird, kümmert sich darum, dass seine Klienten die Einladungen für alle wichtigen Events bekommen, und überlegt sich, was sie anziehen. &quot;Das Styling ist strategisch&quot;, sagt er im Podcast. Für die Berlinale erstellt er Stundenpläne: Wann ist er mit seinen Schauspielern wo? Sein Rekord: 36 Veranstaltungen in acht Tagen. &quot;Während der Berlinale bin ich bis zu 20 Stunden am Tag im Einsatz&quot;, so Jurič. Doch was ihn wirklich stresst: &quot;Faulheit&quot;, sagt er. &quot;Ich bin sehr streng, auch zu mir selbst. Faule Leute regen mich auf.&quot; Daher bedeutet gutes Netzwerken für ihn auch, &quot;wenn man Hähne zudreht, die nicht funktionieren&quot;. Bezahlt wird er von seinen Klientinnen nach Arbeitsumfang: Je mehr Filme seine Klienten drehen, desto mehr Pressearbeit ist nötig – und davon lebt Jurič.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>36</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6b10915a78af27a27b52d7ebfab76467</guid>
      <title>Caroline Peters, können Sie sich jetzt als Schauspielerin zurücklehnen?</title>
      <description><![CDATA[„Ich habe mich lange darüber hinweggemogelt, dass Frauen weniger
verdienen als Männer“, sagt die Schauspielerin Caroline Peters, 47
Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Bis sie einmal im
Nachhinein einer Produktion feststellen musste, dass sie weniger Geld
verdient hatte als der Kollege. Warum sie es noch heute kompliziert
findet, offen über Gehälter zu sprechen, erzählt sie im Podcast. Nach
der Schauspielschule bekam Peters ihr erstes Engagement an der Berliner
Schaubühne. Sie sagt: "Ich fand es cool, mit 22 Jahren einen Beruf
anzufangen und ein Gehalt dafür zu bekommen." Heute gehört sie zum
Ensemble des Wiener Burgtheaters, gerade wurde sie zum zweiten Mal zur
Schauspielerin des Jahres gewählt. Ihre Filmrollen sind dabei oft
komisch – so auch in der österreichischen Komödie „Womit haben wir das
verdient?“, die am 24. Januar in die deutschen Kinos kommt. Derzeit
läuft es gut für Peters. Sie sagt: "Alles hängt von Glück und Zufall ab.
Deshalb erfreue ich mich immer an dem, was gerade ist – und bei dem, was
kommt, denke ich immerzu in permanenter Not dran." Und: "Mir wär sehr
viel wohler, wenn ich eine reiche Erbin wäre oder es ein Grundeinkommen
für alle gäbe und es rein auf meinem Geschmack beruhen würde, ob ich
arbeite oder nicht.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe mich lange darüber hinweggemogelt, dass Frauen weniger verdienen als Männer“, sagt die Schauspielerin Caroline Peters, 47 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Bis sie einmal im Nachhinein einer Produktion feststellen musste, dass sie weniger Geld verdient hatte als der Kollege. Warum sie es noch heute kompliziert findet, offen über Gehälter zu sprechen, erzählt sie im Podcast. Nach der Schauspielschule bekam Peters ihr erstes Engagement an der Berliner Schaubühne. Sie sagt: "Ich fand es cool, mit 22 Jahren einen Beruf anzufangen und ein Gehalt dafür zu bekommen." Heute gehört sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, gerade wurde sie zum zweiten Mal zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Ihre Filmrollen sind dabei oft komisch – so auch in der österreichischen Komödie „Womit haben wir das verdient?“, die am 24. Januar in die deutschen Kinos kommt. Derzeit läuft es gut für Peters. Sie sagt: "Alles hängt von Glück und Zufall ab. Deshalb erfreue ich mich immer an dem, was gerade ist – und bei dem, was kommt, denke ich immerzu in permanenter Not dran." Und: "Mir wär sehr viel wohler, wenn ich eine reiche Erbin wäre oder es ein Grundeinkommen für alle gäbe und es rein auf meinem Geschmack beruhen würde, ob ich arbeite oder nicht.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="53003501" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3d6a0fa1-8f21-4470-9e91-70300c7cad80/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3d6a0fa1-8f21-4470-9e91-70300c7cad80&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Caroline Peters, können Sie sich jetzt als Schauspielerin zurücklehnen?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:54:21</itunes:duration>
      <itunes:summary>„Ich habe mich lange darüber hinweggemogelt, dass Frauen weniger verdienen als Männer“, sagt die Schauspielerin Caroline Peters, 47 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Bis sie einmal im Nachhinein einer Produktion feststellen musste, dass sie weniger Geld verdient hatte als der Kollege. Warum sie es noch heute kompliziert findet, offen über Gehälter zu sprechen, erzählt sie im Podcast. Nach der Schauspielschule bekam Peters ihr erstes Engagement an der Berliner Schaubühne. Sie sagt: &quot;Ich fand es cool, mit 22 Jahren einen Beruf anzufangen und ein Gehalt dafür zu bekommen.&quot; Heute gehört sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, gerade wurde sie zum zweiten Mal zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Ihre Filmrollen sind dabei oft komisch – so auch in der österreichischen Komödie „Womit haben wir das verdient?“, die am 24. Januar in die deutschen Kinos kommt. Derzeit läuft es gut für Peters. Sie sagt: &quot;Alles hängt von Glück und Zufall ab. Deshalb erfreue ich mich immer an dem, was gerade ist – und bei dem, was kommt, denke ich immerzu in permanenter Not dran.&quot; Und: &quot;Mir wär sehr viel wohler, wenn ich eine reiche Erbin wäre oder es ein Grundeinkommen für alle gäbe und es rein auf meinem Geschmack beruhen würde, ob ich arbeite oder nicht.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>„Ich habe mich lange darüber hinweggemogelt, dass Frauen weniger verdienen als Männer“, sagt die Schauspielerin Caroline Peters, 47 Jahre, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Bis sie einmal im Nachhinein einer Produktion feststellen musste, dass sie weniger Geld verdient hatte als der Kollege. Warum sie es noch heute kompliziert findet, offen über Gehälter zu sprechen, erzählt sie im Podcast. Nach der Schauspielschule bekam Peters ihr erstes Engagement an der Berliner Schaubühne. Sie sagt: &quot;Ich fand es cool, mit 22 Jahren einen Beruf anzufangen und ein Gehalt dafür zu bekommen.&quot; Heute gehört sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, gerade wurde sie zum zweiten Mal zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Ihre Filmrollen sind dabei oft komisch – so auch in der österreichischen Komödie „Womit haben wir das verdient?“, die am 24. Januar in die deutschen Kinos kommt. Derzeit läuft es gut für Peters. Sie sagt: &quot;Alles hängt von Glück und Zufall ab. Deshalb erfreue ich mich immer an dem, was gerade ist – und bei dem, was kommt, denke ich immerzu in permanenter Not dran.&quot; Und: &quot;Mir wär sehr viel wohler, wenn ich eine reiche Erbin wäre oder es ein Grundeinkommen für alle gäbe und es rein auf meinem Geschmack beruhen würde, ob ich arbeite oder nicht.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>35</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">008591b8bff2d6fada186d353d60d133</guid>
      <title>Ist Fliegen für Sie noch etwas Besonderes, Frau Burg?</title>
      <description><![CDATA[Als Gabriele Chanel Burg Pilotin werden wollte, gab es den Beruf für
Frauen noch gar nicht. Heute fliegt sie große Passagiermaschinen für
eine deutsche Billigfluggesellschaft. "Was immer noch faszinierend und
schön ist: Wenn man dünne Nebellagen hat und das Flugzeug hochzieht –
dann kommt plötzlich die Sonne", sagt Burg im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch
an die Arbeit. "Aber ich denke heute nicht mehr jeden Tag: Wow, toll!"
Burg ist eine der ersten und bis heute sehr wenigen Pilotinnen ihrer
Generation. Weil die Lufthansa Anfang der Achtziger, als Burg Abitur
machte, noch keine Pilotenausbildung für Frauen anbot, studierte sie
zunächst Literatur, Linguistik und Theaterwissenschaften in München – um
anschließend an einer privaten Flugschule doch noch eine Ausbildung zur
Pilotin zu absolvieren. Burg sagt, der Beruf habe in den letzten Jahren
deutlich an Tempo zugelegt: "Früher sind wir auf die Kanaren geflogen
und standen da dann eine Stunde, und man konnte immerhin mal einen
Kaffee in der Sonne trinken. Heute geht alles schnell, schnell, schnell
und wir müssen sofort weiter.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 8 Jan 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als Gabriele Chanel Burg Pilotin werden wollte, gab es den Beruf für Frauen noch gar nicht. Heute fliegt sie große Passagiermaschinen für eine deutsche Billigfluggesellschaft. "Was immer noch faszinierend und schön ist: Wenn man dünne Nebellagen hat und das Flugzeug hochzieht – dann kommt plötzlich die Sonne", sagt Burg im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Aber ich denke heute nicht mehr jeden Tag: Wow, toll!" Burg ist eine der ersten und bis heute sehr wenigen Pilotinnen ihrer Generation. Weil die Lufthansa Anfang der Achtziger, als Burg Abitur machte, noch keine Pilotenausbildung für Frauen anbot, studierte sie zunächst Literatur, Linguistik und Theaterwissenschaften in München – um anschließend an einer privaten Flugschule doch noch eine Ausbildung zur Pilotin zu absolvieren. Burg sagt, der Beruf habe in den letzten Jahren deutlich an Tempo zugelegt: "Früher sind wir auf die Kanaren geflogen und standen da dann eine Stunde, und man konnte immerhin mal einen Kaffee in der Sonne trinken. Heute geht alles schnell, schnell, schnell und wir müssen sofort weiter.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41015011" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/522c3038-036c-42b6-9737-b4d6f5b7f7bb/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=522c3038-036c-42b6-9737-b4d6f5b7f7bb&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Ist Fliegen für Sie noch etwas Besonderes, Frau Burg?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:41:53</itunes:duration>
      <itunes:summary>Als Gabriele Chanel Burg Pilotin werden wollte, gab es den Beruf für Frauen noch gar nicht. Heute fliegt sie große Passagiermaschinen für eine deutsche Billigfluggesellschaft. &quot;Was immer noch faszinierend und schön ist: Wenn man dünne Nebellagen hat und das Flugzeug hochzieht – dann kommt plötzlich die Sonne&quot;, sagt Burg im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Aber ich denke heute nicht mehr jeden Tag: Wow, toll!&quot; Burg ist eine der ersten und bis heute sehr wenigen Pilotinnen ihrer Generation. Weil die Lufthansa Anfang der Achtziger, als Burg Abitur machte, noch keine Pilotenausbildung für Frauen anbot, studierte sie zunächst Literatur, Linguistik und Theaterwissenschaften in München – um anschließend an einer privaten Flugschule doch noch eine Ausbildung zur Pilotin zu absolvieren. Burg sagt, der Beruf habe in den letzten Jahren deutlich an Tempo zugelegt: &quot;Früher sind wir auf die Kanaren geflogen und standen da dann eine Stunde, und man konnte immerhin mal einen Kaffee in der Sonne trinken. Heute geht alles schnell, schnell, schnell und wir müssen sofort weiter.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Als Gabriele Chanel Burg Pilotin werden wollte, gab es den Beruf für Frauen noch gar nicht. Heute fliegt sie große Passagiermaschinen für eine deutsche Billigfluggesellschaft. &quot;Was immer noch faszinierend und schön ist: Wenn man dünne Nebellagen hat und das Flugzeug hochzieht – dann kommt plötzlich die Sonne&quot;, sagt Burg im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. &quot;Aber ich denke heute nicht mehr jeden Tag: Wow, toll!&quot; Burg ist eine der ersten und bis heute sehr wenigen Pilotinnen ihrer Generation. Weil die Lufthansa Anfang der Achtziger, als Burg Abitur machte, noch keine Pilotenausbildung für Frauen anbot, studierte sie zunächst Literatur, Linguistik und Theaterwissenschaften in München – um anschließend an einer privaten Flugschule doch noch eine Ausbildung zur Pilotin zu absolvieren. Burg sagt, der Beruf habe in den letzten Jahren deutlich an Tempo zugelegt: &quot;Früher sind wir auf die Kanaren geflogen und standen da dann eine Stunde, und man konnte immerhin mal einen Kaffee in der Sonne trinken. Heute geht alles schnell, schnell, schnell und wir müssen sofort weiter.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>34</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b0db17d3f2b99a2abc1225b865674d3d</guid>
      <title>Lieber Herr Erzbischof, wie überstehen Sie Weihnachten?</title>
      <description><![CDATA[Heiner Koch, der Erzbischof von Berlin, erzählt im ZEIT-ONLINE-Podcast
„Frisch an die Arbeit“, dass er in den Tagen und Wochen vor Weihnachten
kaum zur Ruhe komme. Er sagt: "Am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages
lege ich mich dann erst einmal hin und schlafe.“ Koch, 64 Jahre, wuchs
in Düsseldorf in einer katholischen Familie auf. Er selbst hatte als
Jugendlicher ganz andere Zukunftspläne als die Eltern. "Mein Traum war:
Ich wollte entweder Kaufmann werden – oder eine gut laufende Gaststätte
betreiben.“ Doch dann studierte er nach dem Abitur Theologie auf
Lehramt, promovierte und wurde im Jahr 1980 zum Priester geweiht. Seit
2015 ist Koch Erzbischof von Berlin – und entgegen dem Klischee sei
Berlin eine zunehmend christliche Stadt. Im Podcast sagt er über seine
Arbeit: "Das Regelmäßige an meinen Arbeitsalltag ist, dass ich morgens
aufstehe und abends zu Bett gehe. Das Meiste ist aber nicht planbar.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Dec 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heiner Koch, der Erzbischof von Berlin, erzählt im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“, dass er in den Tagen und Wochen vor Weihnachten kaum zur Ruhe komme. Er sagt: "Am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages lege ich mich dann erst einmal hin und schlafe.“ Koch, 64 Jahre, wuchs in Düsseldorf in einer katholischen Familie auf. Er selbst hatte als Jugendlicher ganz andere Zukunftspläne als die Eltern. "Mein Traum war: Ich wollte entweder Kaufmann werden – oder eine gut laufende Gaststätte betreiben.“ Doch dann studierte er nach dem Abitur Theologie auf Lehramt, promovierte und wurde im Jahr 1980 zum Priester geweiht. Seit 2015 ist Koch Erzbischof von Berlin – und entgegen dem Klischee sei Berlin eine zunehmend christliche Stadt. Im Podcast sagt er über seine Arbeit: "Das Regelmäßige an meinen Arbeitsalltag ist, dass ich morgens aufstehe und abends zu Bett gehe. Das Meiste ist aber nicht planbar.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37526320" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4e344941-02b4-42cf-a1fa-49bd905981c4/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4e344941-02b4-42cf-a1fa-49bd905981c4&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Lieber Herr Erzbischof, wie überstehen Sie Weihnachten?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:38:15</itunes:duration>
      <itunes:summary>Heiner Koch, der Erzbischof von Berlin, erzählt im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“, dass er in den Tagen und Wochen vor Weihnachten kaum zur Ruhe komme. Er sagt: &quot;Am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages lege ich mich dann erst einmal hin und schlafe.“ Koch, 64 Jahre, wuchs in Düsseldorf in einer katholischen Familie auf. Er selbst hatte als Jugendlicher ganz andere Zukunftspläne als die Eltern. &quot;Mein Traum war: Ich wollte entweder Kaufmann werden – oder eine gut laufende Gaststätte betreiben.“ Doch dann studierte er nach dem Abitur Theologie auf Lehramt, promovierte und wurde im Jahr 1980 zum Priester geweiht. Seit 2015 ist Koch Erzbischof von Berlin – und entgegen dem Klischee sei Berlin eine zunehmend christliche Stadt. Im Podcast sagt er über seine Arbeit: &quot;Das Regelmäßige an meinen Arbeitsalltag ist, dass ich morgens aufstehe und abends zu Bett gehe. Das Meiste ist aber nicht planbar.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Heiner Koch, der Erzbischof von Berlin, erzählt im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“, dass er in den Tagen und Wochen vor Weihnachten kaum zur Ruhe komme. Er sagt: &quot;Am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages lege ich mich dann erst einmal hin und schlafe.“ Koch, 64 Jahre, wuchs in Düsseldorf in einer katholischen Familie auf. Er selbst hatte als Jugendlicher ganz andere Zukunftspläne als die Eltern. &quot;Mein Traum war: Ich wollte entweder Kaufmann werden – oder eine gut laufende Gaststätte betreiben.“ Doch dann studierte er nach dem Abitur Theologie auf Lehramt, promovierte und wurde im Jahr 1980 zum Priester geweiht. Seit 2015 ist Koch Erzbischof von Berlin – und entgegen dem Klischee sei Berlin eine zunehmend christliche Stadt. Im Podcast sagt er über seine Arbeit: &quot;Das Regelmäßige an meinen Arbeitsalltag ist, dass ich morgens aufstehe und abends zu Bett gehe. Das Meiste ist aber nicht planbar.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>33</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">3ece161c84ae224d32c5f6892e5e2229</guid>
      <title>Henning May, wie kommen Sie mit so viel Aufmerksamkeit klar?</title>
      <description><![CDATA[Henning May, 27, und seine Freunde Christopher Annen und Severin
Kantereit gründeten während der Schulzeit in Köln die Band
AnnenMayKantereit, später kam der Bassist Malte Huck dazu. Sie singen
Lieder über Liebeskummer, Kiffen, Älterwerden. Sie wurden als
Newcomerband gefeiert, spielen auf Festivals und füllen große
Konzerthallen, wurden plötzlich überall erkannt. May kam mit der
Aufmerksamkeit nicht gut klar, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch
an die Arbeit, er habe viel gekifft. "Ich habe mich isoliert und
versucht, mich zu betäuben", sagt er. Er habe zwei Wochen durchgefeiert
und immer noch eine Ausrede gefunden, sich am nächsten Abend doch wieder
zu verabreden. Er habe aufgehört, Sport zu machen. Mittlerweile habe er
sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt. Er sagt: "Ich entziehe mich der Welt
jetzt nicht mehr so oft." Darüber, wie die Band ihr Geld aufteilt, sagt
Henning May lieber nichts. Nur so viel: "Wir verdienen genug Geld. Ich
bin finanziell abgesichert." Wenn von dem neuen Album, das gerade
erschienen ist, kein einziges Exemplar verkauft würde, könnte er von
seinen Ersparnissen zehn Jahre lang leben, sagt er. Auf die Frage, ob er
lieber mehr Freizeit, Geld, Sinn oder Anerkennung hätte, sagt er:
"Freizeit und Geld brauche ich jetzt gerade nicht. Ich wäre einfach
gerne wieder verliebt."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Dec 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Henning May, 27, und seine Freunde Christopher Annen und Severin Kantereit gründeten während der Schulzeit in Köln die Band AnnenMayKantereit, später kam der Bassist Malte Huck dazu. Sie singen Lieder über Liebeskummer, Kiffen, Älterwerden. Sie wurden als Newcomerband gefeiert, spielen auf Festivals und füllen große Konzerthallen, wurden plötzlich überall erkannt. May kam mit der Aufmerksamkeit nicht gut klar, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit, er habe viel gekifft. "Ich habe mich isoliert und versucht, mich zu betäuben", sagt er. Er habe zwei Wochen durchgefeiert und immer noch eine Ausrede gefunden, sich am nächsten Abend doch wieder zu verabreden. Er habe aufgehört, Sport zu machen. Mittlerweile habe er sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt. Er sagt: "Ich entziehe mich der Welt jetzt nicht mehr so oft." Darüber, wie die Band ihr Geld aufteilt, sagt Henning May lieber nichts. Nur so viel: "Wir verdienen genug Geld. Ich bin finanziell abgesichert." Wenn von dem neuen Album, das gerade erschienen ist, kein einziges Exemplar verkauft würde, könnte er von seinen Ersparnissen zehn Jahre lang leben, sagt er. Auf die Frage, ob er lieber mehr Freizeit, Geld, Sinn oder Anerkennung hätte, sagt er: "Freizeit und Geld brauche ich jetzt gerade nicht. Ich wäre einfach gerne wieder verliebt."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42899069" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/59ac0efb-98ea-4a4e-a511-76d792a38b4e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=59ac0efb-98ea-4a4e-a511-76d792a38b4e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Henning May, wie kommen Sie mit so viel Aufmerksamkeit klar?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Henning May, 27, und seine Freunde Christopher Annen und Severin Kantereit gründeten während der Schulzeit in Köln die Band AnnenMayKantereit, später kam der Bassist Malte Huck dazu. Sie singen Lieder über Liebeskummer, Kiffen, Älterwerden. Sie wurden als Newcomerband gefeiert, spielen auf Festivals und füllen große Konzerthallen, wurden plötzlich überall erkannt. May kam mit der Aufmerksamkeit nicht gut klar, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit, er habe viel gekifft. &quot;Ich habe mich isoliert und versucht, mich zu betäuben&quot;, sagt er. Er habe zwei Wochen durchgefeiert und immer noch eine Ausrede gefunden, sich am nächsten Abend doch wieder zu verabreden. Er habe aufgehört, Sport zu machen. Mittlerweile habe er sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt. Er sagt: &quot;Ich entziehe mich der Welt jetzt nicht mehr so oft.&quot; Darüber, wie die Band ihr Geld aufteilt, sagt Henning May lieber nichts. Nur so viel: &quot;Wir verdienen genug Geld. Ich bin finanziell abgesichert.&quot; Wenn von dem neuen Album, das gerade erschienen ist, kein einziges Exemplar verkauft würde, könnte er von seinen Ersparnissen zehn Jahre lang leben, sagt er. Auf die Frage, ob er lieber mehr Freizeit, Geld, Sinn oder Anerkennung hätte, sagt er: &quot;Freizeit und Geld brauche ich jetzt gerade nicht. Ich wäre einfach gerne wieder verliebt.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Henning May, 27, und seine Freunde Christopher Annen und Severin Kantereit gründeten während der Schulzeit in Köln die Band AnnenMayKantereit, später kam der Bassist Malte Huck dazu. Sie singen Lieder über Liebeskummer, Kiffen, Älterwerden. Sie wurden als Newcomerband gefeiert, spielen auf Festivals und füllen große Konzerthallen, wurden plötzlich überall erkannt. May kam mit der Aufmerksamkeit nicht gut klar, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit, er habe viel gekifft. &quot;Ich habe mich isoliert und versucht, mich zu betäuben&quot;, sagt er. Er habe zwei Wochen durchgefeiert und immer noch eine Ausrede gefunden, sich am nächsten Abend doch wieder zu verabreden. Er habe aufgehört, Sport zu machen. Mittlerweile habe er sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt. Er sagt: &quot;Ich entziehe mich der Welt jetzt nicht mehr so oft.&quot; Darüber, wie die Band ihr Geld aufteilt, sagt Henning May lieber nichts. Nur so viel: &quot;Wir verdienen genug Geld. Ich bin finanziell abgesichert.&quot; Wenn von dem neuen Album, das gerade erschienen ist, kein einziges Exemplar verkauft würde, könnte er von seinen Ersparnissen zehn Jahre lang leben, sagt er. Auf die Frage, ob er lieber mehr Freizeit, Geld, Sinn oder Anerkennung hätte, sagt er: &quot;Freizeit und Geld brauche ich jetzt gerade nicht. Ich wäre einfach gerne wieder verliebt.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>32</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a94f519d9a0bf30dd6763df4dbe35747</guid>
      <title>Frau Wegelin, warum sind Finanzkurse für Frauen wichtig?</title>
      <description><![CDATA["Wenn man seine Finanzen auf die Reihe kriegt, gibt das vielen Frauen
das Gefühl, Superwoman zu sein", sagt Natascha Wegelin
ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die
Gründerin und gleichzeitig der Kopf hinter dem Frauen-Finanzblog Madame
Moneypenny, mit dem sie Frauen dabei unterstützt, finanziell unabhängig
zu werden. Wegelin, geboren im Ruhrpott, verdiente ihr erstes Geld mit
zwölf Jahren in einem Kinderchor, der regelmäßig in Musicals auftrat.
Später studierte sie BWL – und erhoffte sich einen Job bei Google, wo
sie ein Praktikum gemacht hatte. Aber es klappte nicht. Im Podcast sagt
Wegelin: "Damals dachte ich: Wie doof muss man sein, das zu vermasseln?"
Kurzerhand gründete Wegelin zusammen mit einem Kommilitonen ein eigenes
Unternehmen, da war sie 26 Jahre alt: das Portal wg-suche.de. Im
vergangenen Jahr verkauften sie es zum Teil an Immobilienscout24. Seit
2016 betreibt sie ihren Blog. In einer Facebook-Gruppe diskutiert sie
mit Frauen über Finanzen, gibt Seminare und Webinare und hat gerade ein
Buch veröffentlicht. Wichtiger als der Output aber, sagt sie, seien die
Rückmeldungen ihrer Leserinnen: "Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass
ich geholfen habe, ein Leben zu verändern."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Nov 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn man seine Finanzen auf die Reihe kriegt, gibt das vielen Frauen das Gefühl, Superwoman zu sein", sagt Natascha Wegelin ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin und gleichzeitig der Kopf hinter dem Frauen-Finanzblog Madame Moneypenny, mit dem sie Frauen dabei unterstützt, finanziell unabhängig zu werden. Wegelin, geboren im Ruhrpott, verdiente ihr erstes Geld mit zwölf Jahren in einem Kinderchor, der regelmäßig in Musicals auftrat. Später studierte sie BWL – und erhoffte sich einen Job bei Google, wo sie ein Praktikum gemacht hatte. Aber es klappte nicht. Im Podcast sagt Wegelin: "Damals dachte ich: Wie doof muss man sein, das zu vermasseln?" Kurzerhand gründete Wegelin zusammen mit einem Kommilitonen ein eigenes Unternehmen, da war sie 26 Jahre alt: das Portal wg-suche.de. Im vergangenen Jahr verkauften sie es zum Teil an Immobilienscout24. Seit 2016 betreibt sie ihren Blog. In einer Facebook-Gruppe diskutiert sie mit Frauen über Finanzen, gibt Seminare und Webinare und hat gerade ein Buch veröffentlicht. Wichtiger als der Output aber, sagt sie, seien die Rückmeldungen ihrer Leserinnen: "Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich geholfen habe, ein Leben zu verändern."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="37109198" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2fa69969-801e-4df1-98a3-cf4cfc1eed5a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2fa69969-801e-4df1-98a3-cf4cfc1eed5a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Frau Wegelin, warum sind Finanzkurse für Frauen wichtig?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:49</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;Wenn man seine Finanzen auf die Reihe kriegt, gibt das vielen Frauen das Gefühl, Superwoman zu sein&quot;, sagt Natascha Wegelin ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin und gleichzeitig der Kopf hinter dem Frauen-Finanzblog Madame Moneypenny, mit dem sie Frauen dabei unterstützt, finanziell unabhängig zu werden. Wegelin, geboren im Ruhrpott, verdiente ihr erstes Geld mit zwölf Jahren in einem Kinderchor, der regelmäßig in Musicals auftrat. Später studierte sie BWL – und erhoffte sich einen Job bei Google, wo sie ein Praktikum gemacht hatte. Aber es klappte nicht. Im Podcast sagt Wegelin: &quot;Damals dachte ich: Wie doof muss man sein, das zu vermasseln?&quot; Kurzerhand gründete Wegelin zusammen mit einem Kommilitonen ein eigenes Unternehmen, da war sie 26 Jahre alt: das Portal wg-suche.de. Im vergangenen Jahr verkauften sie es zum Teil an Immobilienscout24. Seit 2016 betreibt sie ihren Blog. In einer Facebook-Gruppe diskutiert sie mit Frauen über Finanzen, gibt Seminare und Webinare und hat gerade ein Buch veröffentlicht. Wichtiger als der Output aber, sagt sie, seien die Rückmeldungen ihrer Leserinnen: &quot;Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich geholfen habe, ein Leben zu verändern.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;Wenn man seine Finanzen auf die Reihe kriegt, gibt das vielen Frauen das Gefühl, Superwoman zu sein&quot;, sagt Natascha Wegelin ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin und gleichzeitig der Kopf hinter dem Frauen-Finanzblog Madame Moneypenny, mit dem sie Frauen dabei unterstützt, finanziell unabhängig zu werden. Wegelin, geboren im Ruhrpott, verdiente ihr erstes Geld mit zwölf Jahren in einem Kinderchor, der regelmäßig in Musicals auftrat. Später studierte sie BWL – und erhoffte sich einen Job bei Google, wo sie ein Praktikum gemacht hatte. Aber es klappte nicht. Im Podcast sagt Wegelin: &quot;Damals dachte ich: Wie doof muss man sein, das zu vermasseln?&quot; Kurzerhand gründete Wegelin zusammen mit einem Kommilitonen ein eigenes Unternehmen, da war sie 26 Jahre alt: das Portal wg-suche.de. Im vergangenen Jahr verkauften sie es zum Teil an Immobilienscout24. Seit 2016 betreibt sie ihren Blog. In einer Facebook-Gruppe diskutiert sie mit Frauen über Finanzen, gibt Seminare und Webinare und hat gerade ein Buch veröffentlicht. Wichtiger als der Output aber, sagt sie, seien die Rückmeldungen ihrer Leserinnen: &quot;Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich geholfen habe, ein Leben zu verändern.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>31</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6adcb06e40f2b90bcbf17ca61a982f6c</guid>
      <title>Max Höhn, was lieben Sie am Haareschneiden?</title>
      <description><![CDATA[An harten Tagen legt Max Höhn sich abends in die Badewanne, gibt ein
paar Tropfen Pfefferminzöl dazu und bleibt im Wasser, bis es kalt ist.
"Danach ist mein Kopf frei", sagt der 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast
Frisch an die Arbeit. Höhn arbeitet als Friseur, seit 13 Jahren hat er
einen eigenen Laden in Berlin mit drei Mitarbeitern und einem Azubi. Er
liebt es, Haare zu schneiden. Jeden Tag höre er viele glückliche
Geschichten. Harte Tage seien die, wenn ihm mehrere Kunden von
Schicksalsschlägen erzählten, von Trennungen und Krankheiten. "Da denke
ich: Das ist jetzt wirklich zu viel Drama für heute." Höhn kommt aus
Rheinland-Pfalz. Als er 15 Jahre alt war, schmiss er die Schule. Seine
Mutter ging mit ihm zum Arbeitsamt und suchte ihm eine Ausbildungsstelle
zum Friseur. Doch Höhn wollte lieber Schauspieler werden und arbeitete
nach der Ausbildung an verschiedenen Theatern. Das sollte zunächst
niemand mitbekommen. Er sagt: "Wenn man als schwuler Schauspieler auch
noch Haare schneiden kann, wird man in Deutschland nicht ernst
genommen." Erst als es mit der Schauspielerei nicht mehr klappte, wurde
der Friseurberuf sein Hauptjob. Im Podcast sagt er: "Ich will nur noch
mit Menschen arbeiten, die ich wirklich mag und wertschätze." Gute
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist für ihn eine
Herausforderung: Auf die letzte Ausschreibung für eine Lehrlingsstelle
meldeten sich nur drei Leute.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Nov 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>An harten Tagen legt Max Höhn sich abends in die Badewanne, gibt ein paar Tropfen Pfefferminzöl dazu und bleibt im Wasser, bis es kalt ist. "Danach ist mein Kopf frei", sagt der 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Höhn arbeitet als Friseur, seit 13 Jahren hat er einen eigenen Laden in Berlin mit drei Mitarbeitern und einem Azubi. Er liebt es, Haare zu schneiden. Jeden Tag höre er viele glückliche Geschichten. Harte Tage seien die, wenn ihm mehrere Kunden von Schicksalsschlägen erzählten, von Trennungen und Krankheiten. "Da denke ich: Das ist jetzt wirklich zu viel Drama für heute." Höhn kommt aus Rheinland-Pfalz. Als er 15 Jahre alt war, schmiss er die Schule. Seine Mutter ging mit ihm zum Arbeitsamt und suchte ihm eine Ausbildungsstelle zum Friseur. Doch Höhn wollte lieber Schauspieler werden und arbeitete nach der Ausbildung an verschiedenen Theatern. Das sollte zunächst niemand mitbekommen. Er sagt: "Wenn man als schwuler Schauspieler auch noch Haare schneiden kann, wird man in Deutschland nicht ernst genommen." Erst als es mit der Schauspielerei nicht mehr klappte, wurde der Friseurberuf sein Hauptjob. Im Podcast sagt er: "Ich will nur noch mit Menschen arbeiten, die ich wirklich mag und wertschätze." Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist für ihn eine Herausforderung: Auf die letzte Ausschreibung für eine Lehrlingsstelle meldeten sich nur drei Leute.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41859322" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6f48af12-1456-4bf2-bfd7-5c4c791a09bd/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6f48af12-1456-4bf2-bfd7-5c4c791a09bd&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Max Höhn, was lieben Sie am Haareschneiden?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:45</itunes:duration>
      <itunes:summary>An harten Tagen legt Max Höhn sich abends in die Badewanne, gibt ein paar Tropfen Pfefferminzöl dazu und bleibt im Wasser, bis es kalt ist. &quot;Danach ist mein Kopf frei&quot;, sagt der 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Höhn arbeitet als Friseur, seit 13 Jahren hat er einen eigenen Laden in Berlin mit drei Mitarbeitern und einem Azubi. Er liebt es, Haare zu schneiden. Jeden Tag höre er viele glückliche Geschichten. Harte Tage seien die, wenn ihm mehrere Kunden von Schicksalsschlägen erzählten, von Trennungen und Krankheiten. &quot;Da denke ich: Das ist jetzt wirklich zu viel Drama für heute.&quot; Höhn kommt aus Rheinland-Pfalz. Als er 15 Jahre alt war, schmiss er die Schule. Seine Mutter ging mit ihm zum Arbeitsamt und suchte ihm eine Ausbildungsstelle zum Friseur. Doch Höhn wollte lieber Schauspieler werden und arbeitete nach der Ausbildung an verschiedenen Theatern. Das sollte zunächst niemand mitbekommen. Er sagt: &quot;Wenn man als schwuler Schauspieler auch noch Haare schneiden kann, wird man in Deutschland nicht ernst genommen.&quot; Erst als es mit der Schauspielerei nicht mehr klappte, wurde der Friseurberuf sein Hauptjob. Im Podcast sagt er: &quot;Ich will nur noch mit Menschen arbeiten, die ich wirklich mag und wertschätze.&quot; Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist für ihn eine Herausforderung: Auf die letzte Ausschreibung für eine Lehrlingsstelle meldeten sich nur drei Leute.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>An harten Tagen legt Max Höhn sich abends in die Badewanne, gibt ein paar Tropfen Pfefferminzöl dazu und bleibt im Wasser, bis es kalt ist. &quot;Danach ist mein Kopf frei&quot;, sagt der 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Höhn arbeitet als Friseur, seit 13 Jahren hat er einen eigenen Laden in Berlin mit drei Mitarbeitern und einem Azubi. Er liebt es, Haare zu schneiden. Jeden Tag höre er viele glückliche Geschichten. Harte Tage seien die, wenn ihm mehrere Kunden von Schicksalsschlägen erzählten, von Trennungen und Krankheiten. &quot;Da denke ich: Das ist jetzt wirklich zu viel Drama für heute.&quot; Höhn kommt aus Rheinland-Pfalz. Als er 15 Jahre alt war, schmiss er die Schule. Seine Mutter ging mit ihm zum Arbeitsamt und suchte ihm eine Ausbildungsstelle zum Friseur. Doch Höhn wollte lieber Schauspieler werden und arbeitete nach der Ausbildung an verschiedenen Theatern. Das sollte zunächst niemand mitbekommen. Er sagt: &quot;Wenn man als schwuler Schauspieler auch noch Haare schneiden kann, wird man in Deutschland nicht ernst genommen.&quot; Erst als es mit der Schauspielerei nicht mehr klappte, wurde der Friseurberuf sein Hauptjob. Im Podcast sagt er: &quot;Ich will nur noch mit Menschen arbeiten, die ich wirklich mag und wertschätze.&quot; Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist für ihn eine Herausforderung: Auf die letzte Ausschreibung für eine Lehrlingsstelle meldeten sich nur drei Leute.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>30</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">d9c10b8041098a4705a8e8629256d48f</guid>
      <title>Jochen Schropp, bekommen Sie jetzt keine Jobs mehr?</title>
      <description><![CDATA[Der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp outete sich im vergangenen
Sommer als schwul. Er hatte damit so lange gewartet aus Sorge, keine
Filmrollen mehr zu bekommen. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ erzählt
der 39-Jährige: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so viel freier
fühlen würde." Außerdem habe er seitdem bereits eine Rolle angeboten
bekommen – und zwar die eines heterosexuellen Mannes. Schropp wuchs in
Gießen auf, seine Mutter war Arzthelferin, der Vater Lehrer. Für ihn
selbst war früh klar, dass er einmal auf einer Bühne stehen wollte.
Bekannt wurde er mit seiner Rolle als Herzensbrecher in der
ARD-Vorabendserie „Sternenfänger" an der Seite von Nora Tschirner. Heute
moderiert er vor allem TV-Shows, unter anderem das Reality-Format "Promi
Big Brother." Er sagt: "Ich bin halt Mainstream." Im Podcast erzählt er,
dass er ein großes Sicherheitsbedürfnis habe. Wenn Jobs wegbrechen, mit
denen er fest gerechnet habe, mache er sich Sorgen. Dann nehme er auch
Jobs an, die er sonst nicht annehmen würde.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp outete sich im vergangenen Sommer als schwul. Er hatte damit so lange gewartet aus Sorge, keine Filmrollen mehr zu bekommen. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ erzählt der 39-Jährige: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so viel freier fühlen würde." Außerdem habe er seitdem bereits eine Rolle angeboten bekommen – und zwar die eines heterosexuellen Mannes. Schropp wuchs in Gießen auf, seine Mutter war Arzthelferin, der Vater Lehrer. Für ihn selbst war früh klar, dass er einmal auf einer Bühne stehen wollte. Bekannt wurde er mit seiner Rolle als Herzensbrecher in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger" an der Seite von Nora Tschirner. Heute moderiert er vor allem TV-Shows, unter anderem das Reality-Format "Promi Big Brother." Er sagt: "Ich bin halt Mainstream." Im Podcast erzählt er, dass er ein großes Sicherheitsbedürfnis habe. Wenn Jobs wegbrechen, mit denen er fest gerechnet habe, mache er sich Sorgen. Dann nehme er auch Jobs an, die er sonst nicht annehmen würde.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="44317436" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ff636e03-0d93-4b25-a54e-4e287b46db36/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ff636e03-0d93-4b25-a54e-4e287b46db36&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Jochen Schropp, bekommen Sie jetzt keine Jobs mehr?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:45:19</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp outete sich im vergangenen Sommer als schwul. Er hatte damit so lange gewartet aus Sorge, keine Filmrollen mehr zu bekommen. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ erzählt der 39-Jährige: &quot;Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so viel freier fühlen würde.&quot; Außerdem habe er seitdem bereits eine Rolle angeboten bekommen – und zwar die eines heterosexuellen Mannes. Schropp wuchs in Gießen auf, seine Mutter war Arzthelferin, der Vater Lehrer. Für ihn selbst war früh klar, dass er einmal auf einer Bühne stehen wollte. Bekannt wurde er mit seiner Rolle als Herzensbrecher in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger&quot; an der Seite von Nora Tschirner. Heute moderiert er vor allem TV-Shows, unter anderem das Reality-Format &quot;Promi Big Brother.&quot; Er sagt: &quot;Ich bin halt Mainstream.&quot; Im Podcast erzählt er, dass er ein großes Sicherheitsbedürfnis habe. Wenn Jobs wegbrechen, mit denen er fest gerechnet habe, mache er sich Sorgen. Dann nehme er auch Jobs an, die er sonst nicht annehmen würde.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp outete sich im vergangenen Sommer als schwul. Er hatte damit so lange gewartet aus Sorge, keine Filmrollen mehr zu bekommen. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ erzählt der 39-Jährige: &quot;Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so viel freier fühlen würde.&quot; Außerdem habe er seitdem bereits eine Rolle angeboten bekommen – und zwar die eines heterosexuellen Mannes. Schropp wuchs in Gießen auf, seine Mutter war Arzthelferin, der Vater Lehrer. Für ihn selbst war früh klar, dass er einmal auf einer Bühne stehen wollte. Bekannt wurde er mit seiner Rolle als Herzensbrecher in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger&quot; an der Seite von Nora Tschirner. Heute moderiert er vor allem TV-Shows, unter anderem das Reality-Format &quot;Promi Big Brother.&quot; Er sagt: &quot;Ich bin halt Mainstream.&quot; Im Podcast erzählt er, dass er ein großes Sicherheitsbedürfnis habe. Wenn Jobs wegbrechen, mit denen er fest gerechnet habe, mache er sich Sorgen. Dann nehme er auch Jobs an, die er sonst nicht annehmen würde.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>29</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a83aadd1232309f1f06c3bd950931855</guid>
      <title>Mirian Lamberth, warum haben Sie Ihre Karriere hingeworfen, um Heilpraktikerin zu werden?</title>
      <description><![CDATA[Noch vor acht Jahren arbeitete die 49-jährige Mirian Lamberth in New
York als Kreativdirektorin bei Tommy Hilfiger. Sie fuhr einen SUV, hatte
ein Haus auf den Hamptons, eine persönliche Assistentin und viel Geld
auf dem Konto. Doch sie fragte sich oft: "Was macht mir wirklich Spaß?"
Und: "Wo will ich denn noch hin?" Sie entschied sich, ihr altes Leben
hinter sich zu lassen. Jetzt arbeitet sie als Heilpraktikerin in Berlin.
Sie sagt: "Am Anfang habe ich ein bisschen geweint, dass ich keine
Corporate Credit Card mehr hatte." Heute hat Lamberth keine Rücklagen
mehr aus dem früheren Arbeitsleben und keine finanzielle Absicherung –
und ist trotzdem glücklicher. Ihre Klientinnen und Klienten besucht sie
zu Hause. Ihr Honorar variiert dabei stark, je nach Patient und Fall.
"Früher wollte ich meine Arbeit möglichst günstig anbieten, damit sie
sich jeder leisten kann," erzählt sie. "Aber ich habe gemerkt, dass
viele meine Zeit erst dann ernst nehmen, wenn der Preis höher ist."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 17 Oct 2018 06:40:26 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor acht Jahren arbeitete die 49-jährige Mirian Lamberth in New York als Kreativdirektorin bei Tommy Hilfiger. Sie fuhr einen SUV, hatte ein Haus auf den Hamptons, eine persönliche Assistentin und viel Geld auf dem Konto. Doch sie fragte sich oft: "Was macht mir wirklich Spaß?" Und: "Wo will ich denn noch hin?" Sie entschied sich, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Jetzt arbeitet sie als Heilpraktikerin in Berlin. Sie sagt: "Am Anfang habe ich ein bisschen geweint, dass ich keine Corporate Credit Card mehr hatte." Heute hat Lamberth keine Rücklagen mehr aus dem früheren Arbeitsleben und keine finanzielle Absicherung – und ist trotzdem glücklicher. Ihre Klientinnen und Klienten besucht sie zu Hause. Ihr Honorar variiert dabei stark, je nach Patient und Fall. "Früher wollte ich meine Arbeit möglichst günstig anbieten, damit sie sich jeder leisten kann," erzählt sie. "Aber ich habe gemerkt, dass viele meine Zeit erst dann ernst nehmen, wenn der Preis höher ist."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="36460631" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a3c2554f-df00-4d22-ac86-19423e091de3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a3c2554f-df00-4d22-ac86-19423e091de3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Mirian Lamberth, warum haben Sie Ihre Karriere hingeworfen, um Heilpraktikerin zu werden?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:37:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>Noch vor acht Jahren arbeitete die 49-jährige Mirian Lamberth in New York als Kreativdirektorin bei Tommy Hilfiger. Sie fuhr einen SUV, hatte ein Haus auf den Hamptons, eine persönliche Assistentin und viel Geld auf dem Konto. Doch sie fragte sich oft: &quot;Was macht mir wirklich Spaß?&quot; Und: &quot;Wo will ich denn noch hin?&quot; Sie entschied sich, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Jetzt arbeitet sie als Heilpraktikerin in Berlin. Sie sagt: &quot;Am Anfang habe ich ein bisschen geweint, dass ich keine Corporate Credit Card mehr hatte.&quot; Heute hat Lamberth keine Rücklagen mehr aus dem früheren Arbeitsleben und keine finanzielle Absicherung – und ist trotzdem glücklicher. Ihre Klientinnen und Klienten besucht sie zu Hause. Ihr Honorar variiert dabei stark, je nach Patient und Fall. &quot;Früher wollte ich meine Arbeit möglichst günstig anbieten, damit sie sich jeder leisten kann,&quot; erzählt sie. &quot;Aber ich habe gemerkt, dass viele meine Zeit erst dann ernst nehmen, wenn der Preis höher ist.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Noch vor acht Jahren arbeitete die 49-jährige Mirian Lamberth in New York als Kreativdirektorin bei Tommy Hilfiger. Sie fuhr einen SUV, hatte ein Haus auf den Hamptons, eine persönliche Assistentin und viel Geld auf dem Konto. Doch sie fragte sich oft: &quot;Was macht mir wirklich Spaß?&quot; Und: &quot;Wo will ich denn noch hin?&quot; Sie entschied sich, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Jetzt arbeitet sie als Heilpraktikerin in Berlin. Sie sagt: &quot;Am Anfang habe ich ein bisschen geweint, dass ich keine Corporate Credit Card mehr hatte.&quot; Heute hat Lamberth keine Rücklagen mehr aus dem früheren Arbeitsleben und keine finanzielle Absicherung – und ist trotzdem glücklicher. Ihre Klientinnen und Klienten besucht sie zu Hause. Ihr Honorar variiert dabei stark, je nach Patient und Fall. &quot;Früher wollte ich meine Arbeit möglichst günstig anbieten, damit sie sich jeder leisten kann,&quot; erzählt sie. &quot;Aber ich habe gemerkt, dass viele meine Zeit erst dann ernst nehmen, wenn der Preis höher ist.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>28</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0dc4518c1d0d5ccefb5a3da7f41c8db3</guid>
      <title>David Kross, warum sind Sie so streng mit sich?</title>
      <description><![CDATA[Der 28-jährige Schauspieler spielte in seiner Jugend im „Vorleser“ den
Geliebten von Kate Winslet. Das machte ihn bekannt. Im Podcast „Frisch
an die Arbeit“ sagt er: "Ich kannte sie auch nur aus Titanic – und saß
plötzlich in New York und hatte eine Probe mit ihr. Das konnte ich
selber gar nicht glauben.“ Bei den Dreharbeiten war Kross anfangs zu
jung, um Sexszenen zu drehen. Er sagt: "Die haben damit extra noch
gewartet, bis ich 18 wurde – damit uns keiner verklagen kann." Am Tag
nach seinem Geburtstag lag er dann mit Winslet im Bett. Heute ist Kross
sehr kritisch mit sich. "Ich schaue bei meinen Filmen immer, ob ich
Fehler gemacht habe", sagt er. Erst wenn er einen Film dreimal gesehen
habe, könne er sagen, ob er ihn gut finde. Dabei hat Kross viele Preise
gewonnen, erst dieses Jahr gewann er den Bayerischen Filmpreis.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 2 Oct 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der 28-jährige Schauspieler spielte in seiner Jugend im „Vorleser“ den Geliebten von Kate Winslet. Das machte ihn bekannt. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt er: "Ich kannte sie auch nur aus Titanic – und saß plötzlich in New York und hatte eine Probe mit ihr. Das konnte ich selber gar nicht glauben.“ Bei den Dreharbeiten war Kross anfangs zu jung, um Sexszenen zu drehen. Er sagt: "Die haben damit extra noch gewartet, bis ich 18 wurde – damit uns keiner verklagen kann." Am Tag nach seinem Geburtstag lag er dann mit Winslet im Bett. Heute ist Kross sehr kritisch mit sich. "Ich schaue bei meinen Filmen immer, ob ich Fehler gemacht habe", sagt er. Erst wenn er einen Film dreimal gesehen habe, könne er sagen, ob er ihn gut finde. Dabei hat Kross viele Preise gewonnen, erst dieses Jahr gewann er den Bayerischen Filmpreis.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31389216" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/09e5cccc-e527-497d-b00d-631b727ca5d9/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=09e5cccc-e527-497d-b00d-631b727ca5d9&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>David Kross, warum sind Sie so streng mit sich?</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:31:52</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der 28-jährige Schauspieler spielte in seiner Jugend im „Vorleser“ den Geliebten von Kate Winslet. Das machte ihn bekannt. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt er: &quot;Ich kannte sie auch nur aus Titanic – und saß plötzlich in New York und hatte eine Probe mit ihr. Das konnte ich selber gar nicht glauben.“ Bei den Dreharbeiten war Kross anfangs zu jung, um Sexszenen zu drehen. Er sagt: &quot;Die haben damit extra noch gewartet, bis ich 18 wurde – damit uns keiner verklagen kann.&quot; Am Tag nach seinem Geburtstag lag er dann mit Winslet im Bett. Heute ist Kross sehr kritisch mit sich. &quot;Ich schaue bei meinen Filmen immer, ob ich Fehler gemacht habe&quot;, sagt er. Erst wenn er einen Film dreimal gesehen habe, könne er sagen, ob er ihn gut finde. Dabei hat Kross viele Preise gewonnen, erst dieses Jahr gewann er den Bayerischen Filmpreis.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der 28-jährige Schauspieler spielte in seiner Jugend im „Vorleser“ den Geliebten von Kate Winslet. Das machte ihn bekannt. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt er: &quot;Ich kannte sie auch nur aus Titanic – und saß plötzlich in New York und hatte eine Probe mit ihr. Das konnte ich selber gar nicht glauben.“ Bei den Dreharbeiten war Kross anfangs zu jung, um Sexszenen zu drehen. Er sagt: &quot;Die haben damit extra noch gewartet, bis ich 18 wurde – damit uns keiner verklagen kann.&quot; Am Tag nach seinem Geburtstag lag er dann mit Winslet im Bett. Heute ist Kross sehr kritisch mit sich. &quot;Ich schaue bei meinen Filmen immer, ob ich Fehler gemacht habe&quot;, sagt er. Erst wenn er einen Film dreimal gesehen habe, könne er sagen, ob er ihn gut finde. Dabei hat Kross viele Preise gewonnen, erst dieses Jahr gewann er den Bayerischen Filmpreis.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>27</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2489bb3be76f08c6c238202e7cd0cfe7</guid>
      <title>Der Schlafmediziner Ingo Fietze sagt: &quot;Schlechter Schlaf ist eine Erkrankung …&quot;</title>
      <description><![CDATA["… genauso wie ein Magengeschwür oder Krebs." Der 58-Jährige gründete
vor knapp 30 Jahren das erste Schlaflabor. Heute leitet er an der
Charité das Schlafmedizinische Zentrum und berät zum Beispiel die Tänzer
des Staatsballetts Berlin beim Thema Schlaf. "Anfangs wurde ich mit
meiner Arbeit nicht ernst genommen", sagt er im Podcast "Frisch an die
Arbeit". Da war die Schlafmedizin noch ein Randgebiet in der Medizin.
Das habe sich geändert: Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter
chronischen Schlafstörungen, jeder Dritte schläft nicht gut. Anders als
früher seien heute viele seiner Patienten erst 20 Jahre alt. Der
Auslöser dafür sei häufig Stress, sagt Fietze. Das kennt er selbst. Er
sagt: "Wenn ich mein Arbeitspensum mit dem vergleiche, was ich vor 15
Jahren gemacht habe, dann habe ich damals gefaulenzt." Fietze sagt:
"Eins meiner Vorhaben ist: mehr Entspannung." Dazu gehöre auch mehr
Schlaf. Seine Einschlafrituale: Tiersendungen und eine Tasse Kräutertee.
Wenn er tagsüber müde werde, mache er eben ein Nickerchen auf der
Tastatur. Wenn man unbequem einschlafe, wache man nach ein paar Minuten
ohnehin wieder auf und sei für die nächsten Stunden wieder fit.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"… genauso wie ein Magengeschwür oder Krebs." Der 58-Jährige gründete vor knapp 30 Jahren das erste Schlaflabor. Heute leitet er an der Charité das Schlafmedizinische Zentrum und berät zum Beispiel die Tänzer des Staatsballetts Berlin beim Thema Schlaf. "Anfangs wurde ich mit meiner Arbeit nicht ernst genommen", sagt er im Podcast "Frisch an die Arbeit". Da war die Schlafmedizin noch ein Randgebiet in der Medizin. Das habe sich geändert: Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter chronischen Schlafstörungen, jeder Dritte schläft nicht gut. Anders als früher seien heute viele seiner Patienten erst 20 Jahre alt. Der Auslöser dafür sei häufig Stress, sagt Fietze. Das kennt er selbst. Er sagt: "Wenn ich mein Arbeitspensum mit dem vergleiche, was ich vor 15 Jahren gemacht habe, dann habe ich damals gefaulenzt." Fietze sagt: "Eins meiner Vorhaben ist: mehr Entspannung." Dazu gehöre auch mehr Schlaf. Seine Einschlafrituale: Tiersendungen und eine Tasse Kräutertee. Wenn er tagsüber müde werde, mache er eben ein Nickerchen auf der Tastatur. Wenn man unbequem einschlafe, wache man nach ein paar Minuten ohnehin wieder auf und sei für die nächsten Stunden wieder fit.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="49756965" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/7a55b90f-7907-42ff-a8a4-f0d653b3eed5/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=7a55b90f-7907-42ff-a8a4-f0d653b3eed5&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Schlafmediziner Ingo Fietze sagt: &quot;Schlechter Schlaf ist eine Erkrankung …&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:50:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>&quot;… genauso wie ein Magengeschwür oder Krebs.&quot; Der 58-Jährige gründete vor knapp 30 Jahren das erste Schlaflabor. Heute leitet er an der Charité das Schlafmedizinische Zentrum und berät zum Beispiel die Tänzer des Staatsballetts Berlin beim Thema Schlaf. &quot;Anfangs wurde ich mit meiner Arbeit nicht ernst genommen&quot;, sagt er im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Da war die Schlafmedizin noch ein Randgebiet in der Medizin. Das habe sich geändert: Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter chronischen Schlafstörungen, jeder Dritte schläft nicht gut. Anders als früher seien heute viele seiner Patienten erst 20 Jahre alt. Der Auslöser dafür sei häufig Stress, sagt Fietze. Das kennt er selbst. Er sagt: &quot;Wenn ich mein Arbeitspensum mit dem vergleiche, was ich vor 15 Jahren gemacht habe, dann habe ich damals gefaulenzt.&quot; Fietze sagt: &quot;Eins meiner Vorhaben ist: mehr Entspannung.&quot; Dazu gehöre auch mehr Schlaf. Seine Einschlafrituale: Tiersendungen und eine Tasse Kräutertee. Wenn er tagsüber müde werde, mache er eben ein Nickerchen auf der Tastatur. Wenn man unbequem einschlafe, wache man nach ein paar Minuten ohnehin wieder auf und sei für die nächsten Stunden wieder fit.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>&quot;… genauso wie ein Magengeschwür oder Krebs.&quot; Der 58-Jährige gründete vor knapp 30 Jahren das erste Schlaflabor. Heute leitet er an der Charité das Schlafmedizinische Zentrum und berät zum Beispiel die Tänzer des Staatsballetts Berlin beim Thema Schlaf. &quot;Anfangs wurde ich mit meiner Arbeit nicht ernst genommen&quot;, sagt er im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. Da war die Schlafmedizin noch ein Randgebiet in der Medizin. Das habe sich geändert: Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter chronischen Schlafstörungen, jeder Dritte schläft nicht gut. Anders als früher seien heute viele seiner Patienten erst 20 Jahre alt. Der Auslöser dafür sei häufig Stress, sagt Fietze. Das kennt er selbst. Er sagt: &quot;Wenn ich mein Arbeitspensum mit dem vergleiche, was ich vor 15 Jahren gemacht habe, dann habe ich damals gefaulenzt.&quot; Fietze sagt: &quot;Eins meiner Vorhaben ist: mehr Entspannung.&quot; Dazu gehöre auch mehr Schlaf. Seine Einschlafrituale: Tiersendungen und eine Tasse Kräutertee. Wenn er tagsüber müde werde, mache er eben ein Nickerchen auf der Tastatur. Wenn man unbequem einschlafe, wache man nach ein paar Minuten ohnehin wieder auf und sei für die nächsten Stunden wieder fit.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>26</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">b2f2e93c36a02ae351323a8eea2da447</guid>
      <title>Die Autorin Helene Hegemann sagt: &quot;Geld macht schon ziemlich viel Freude&quot;</title>
      <description><![CDATA[Nach der Veröffentlichung ihres Debütromans „Axolotl Roadkill" hatte die
Schriftstellerin und Regisseurin Helene Hegemann erst mal genug. Im
ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt sie: "Mir fiel absolut
nichts ein und ich wollte den Beruf eigentlich aufgeben.“ Erst als das
Geld aufgebraucht war, habe sie wieder ernsthaft angefangen, zu
schreiben. Jetzt ist ihr dritter Roman erschienen: „Bungalow". Darin
geht es um ein zur jungen Frau reifendes Mädchen, das bei seiner
alkoholsüchtigen Mutter in aussichtslosen Verhältnissen aufwächst. Über
ihre Arbeit sagt die 26-jährige Hegemann im Podcast: "Schreiben
erfordert ein gewisses Maß an Planung.“ Sie sei sich selbst eine
"erstaunlich gute Chefin“ und arbeite sehr diszipliniert: "Ich bin sehr
streng mit mir.“ Hegemann zog mit 13 Jahren zu ihrem Vater Carl
Hegemann, der damals Dramaturg an der Berliner Volksbühne war, und
begann, zu schreiben. Im Podcast sagt sie: "Ich habe mich nicht nach dem
Lifestyle des Schriftstellers gesehnt." Viel Aufmerksamkeit bekam
Hegemann für ihren Debütroman "Axolotl Roadkill", zu dessen Erscheinen
sie gerade mal 17 Jahre alt war.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Sep 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Veröffentlichung ihres Debütromans „Axolotl Roadkill" hatte die Schriftstellerin und Regisseurin Helene Hegemann erst mal genug. Im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt sie: "Mir fiel absolut nichts ein und ich wollte den Beruf eigentlich aufgeben.“ Erst als das Geld aufgebraucht war, habe sie wieder ernsthaft angefangen, zu schreiben. Jetzt ist ihr dritter Roman erschienen: „Bungalow". Darin geht es um ein zur jungen Frau reifendes Mädchen, das bei seiner alkoholsüchtigen Mutter in aussichtslosen Verhältnissen aufwächst. Über ihre Arbeit sagt die 26-jährige Hegemann im Podcast: "Schreiben erfordert ein gewisses Maß an Planung.“ Sie sei sich selbst eine "erstaunlich gute Chefin“ und arbeite sehr diszipliniert: "Ich bin sehr streng mit mir.“ Hegemann zog mit 13 Jahren zu ihrem Vater Carl Hegemann, der damals Dramaturg an der Berliner Volksbühne war, und begann, zu schreiben. Im Podcast sagt sie: "Ich habe mich nicht nach dem Lifestyle des Schriftstellers gesehnt." Viel Aufmerksamkeit bekam Hegemann für ihren Debütroman "Axolotl Roadkill", zu dessen Erscheinen sie gerade mal 17 Jahre alt war.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33052712" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/e446aee7-d916-4f7d-bdcc-2d2daf992422/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=e446aee7-d916-4f7d-bdcc-2d2daf992422&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Die Autorin Helene Hegemann sagt: &quot;Geld macht schon ziemlich viel Freude&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Nach der Veröffentlichung ihres Debütromans „Axolotl Roadkill&quot; hatte die Schriftstellerin und Regisseurin Helene Hegemann erst mal genug. Im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt sie: &quot;Mir fiel absolut nichts ein und ich wollte den Beruf eigentlich aufgeben.“ Erst als das Geld aufgebraucht war, habe sie wieder ernsthaft angefangen, zu schreiben. Jetzt ist ihr dritter Roman erschienen: „Bungalow&quot;. Darin geht es um ein zur jungen Frau reifendes Mädchen, das bei seiner alkoholsüchtigen Mutter in aussichtslosen Verhältnissen aufwächst. Über ihre Arbeit sagt die 26-jährige Hegemann im Podcast: &quot;Schreiben erfordert ein gewisses Maß an Planung.“ Sie sei sich selbst eine &quot;erstaunlich gute Chefin“ und arbeite sehr diszipliniert: &quot;Ich bin sehr streng mit mir.“ Hegemann zog mit 13 Jahren zu ihrem Vater Carl Hegemann, der damals Dramaturg an der Berliner Volksbühne war, und begann, zu schreiben. Im Podcast sagt sie: &quot;Ich habe mich nicht nach dem Lifestyle des Schriftstellers gesehnt.&quot; Viel Aufmerksamkeit bekam Hegemann für ihren Debütroman &quot;Axolotl Roadkill&quot;, zu dessen Erscheinen sie gerade mal 17 Jahre alt war.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Nach der Veröffentlichung ihres Debütromans „Axolotl Roadkill&quot; hatte die Schriftstellerin und Regisseurin Helene Hegemann erst mal genug. Im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt sie: &quot;Mir fiel absolut nichts ein und ich wollte den Beruf eigentlich aufgeben.“ Erst als das Geld aufgebraucht war, habe sie wieder ernsthaft angefangen, zu schreiben. Jetzt ist ihr dritter Roman erschienen: „Bungalow&quot;. Darin geht es um ein zur jungen Frau reifendes Mädchen, das bei seiner alkoholsüchtigen Mutter in aussichtslosen Verhältnissen aufwächst. Über ihre Arbeit sagt die 26-jährige Hegemann im Podcast: &quot;Schreiben erfordert ein gewisses Maß an Planung.“ Sie sei sich selbst eine &quot;erstaunlich gute Chefin“ und arbeite sehr diszipliniert: &quot;Ich bin sehr streng mit mir.“ Hegemann zog mit 13 Jahren zu ihrem Vater Carl Hegemann, der damals Dramaturg an der Berliner Volksbühne war, und begann, zu schreiben. Im Podcast sagt sie: &quot;Ich habe mich nicht nach dem Lifestyle des Schriftstellers gesehnt.&quot; Viel Aufmerksamkeit bekam Hegemann für ihren Debütroman &quot;Axolotl Roadkill&quot;, zu dessen Erscheinen sie gerade mal 17 Jahre alt war.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>25</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">bfcf1a5b4a342c7eb21a6971ddf520dd</guid>
      <title>Die Dichterin Julia Engelmann sagt: &quot;Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden&quot;</title>
      <description><![CDATA[Als in den sozialen Netzwerken vor vier Jahren ihr Beitrag bei einem
Poetry-Slam viral ging, wurde die heute 26-jährige Julia Engelmann über
Nacht bekannt. Angelehnt an das Lied "One Day/Reckoning Song" hatte sie
ein Gedicht geschrieben. Der Refrain, ins Deutsche übersetzt: "Eines
Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein, und an
all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." Engelmann,
die aus Bremen kommt, studierte zu dem Zeitpunkt Psychologie und war mit
dem Auftritt, dessen Video bis heute knapp zwölf Millionen Menschen
gesehen haben, eigentlich auf dem vorletzten Platz gelandet. Im Podcast
erzählt sie, dass sie die Aufmerksamkeit damals überwältigt habe. Sie
sei erst einmal eine Woche ans Meer gefahren, habe ihr Telefon bewusst
nicht angeschaltet und sich sortiert. Heute kann sie davon leben,
Gedichte zu schreiben und Musik zu machen. Sie geht an ihren Beruf heran
wie an einen Bürojob, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die
Arbeit". "Im Schnitt sitze ich um 9.30 Uhr am Schreibtisch und arbeite."
Sie habe eine Art Familienbetrieb: Ihre Mutter ist ihre Managerin, ihr
Vater kümmere sich um die Locations und das Merchandise. "Wir sind ein
lyrischer Wanderzirkus", sagt Engelmann. Ob ihr aktueller Erfolg weiter
anhalte, sei ihr nicht sonderlich wichtig. Sie sagt: "Ich könnte auch
noch Grundschullehrerin werden.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Aug 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als in den sozialen Netzwerken vor vier Jahren ihr Beitrag bei einem Poetry-Slam viral ging, wurde die heute 26-jährige Julia Engelmann über Nacht bekannt. Angelehnt an das Lied "One Day/Reckoning Song" hatte sie ein Gedicht geschrieben. Der Refrain, ins Deutsche übersetzt: "Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." Engelmann, die aus Bremen kommt, studierte zu dem Zeitpunkt Psychologie und war mit dem Auftritt, dessen Video bis heute knapp zwölf Millionen Menschen gesehen haben, eigentlich auf dem vorletzten Platz gelandet. Im Podcast erzählt sie, dass sie die Aufmerksamkeit damals überwältigt habe. Sie sei erst einmal eine Woche ans Meer gefahren, habe ihr Telefon bewusst nicht angeschaltet und sich sortiert. Heute kann sie davon leben, Gedichte zu schreiben und Musik zu machen. Sie geht an ihren Beruf heran wie an einen Bürojob, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Im Schnitt sitze ich um 9.30 Uhr am Schreibtisch und arbeite." Sie habe eine Art Familienbetrieb: Ihre Mutter ist ihre Managerin, ihr Vater kümmere sich um die Locations und das Merchandise. "Wir sind ein lyrischer Wanderzirkus", sagt Engelmann. Ob ihr aktueller Erfolg weiter anhalte, sei ihr nicht sonderlich wichtig. Sie sagt: "Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33098446" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/07655f8c-cde0-410f-8dca-9b6216f88607/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=07655f8c-cde0-410f-8dca-9b6216f88607&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Die Dichterin Julia Engelmann sagt: &quot;Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:38</itunes:duration>
      <itunes:summary>Als in den sozialen Netzwerken vor vier Jahren ihr Beitrag bei einem Poetry-Slam viral ging, wurde die heute 26-jährige Julia Engelmann über Nacht bekannt. Angelehnt an das Lied &quot;One Day/Reckoning Song&quot; hatte sie ein Gedicht geschrieben. Der Refrain, ins Deutsche übersetzt: &quot;Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.&quot; Engelmann, die aus Bremen kommt, studierte zu dem Zeitpunkt Psychologie und war mit dem Auftritt, dessen Video bis heute knapp zwölf Millionen Menschen gesehen haben, eigentlich auf dem vorletzten Platz gelandet. Im Podcast erzählt sie, dass sie die Aufmerksamkeit damals überwältigt habe. Sie sei erst einmal eine Woche ans Meer gefahren, habe ihr Telefon bewusst nicht angeschaltet und sich sortiert. Heute kann sie davon leben, Gedichte zu schreiben und Musik zu machen. Sie geht an ihren Beruf heran wie an einen Bürojob, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Im Schnitt sitze ich um 9.30 Uhr am Schreibtisch und arbeite.&quot; Sie habe eine Art Familienbetrieb: Ihre Mutter ist ihre Managerin, ihr Vater kümmere sich um die Locations und das Merchandise. &quot;Wir sind ein lyrischer Wanderzirkus&quot;, sagt Engelmann. Ob ihr aktueller Erfolg weiter anhalte, sei ihr nicht sonderlich wichtig. Sie sagt: &quot;Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Als in den sozialen Netzwerken vor vier Jahren ihr Beitrag bei einem Poetry-Slam viral ging, wurde die heute 26-jährige Julia Engelmann über Nacht bekannt. Angelehnt an das Lied &quot;One Day/Reckoning Song&quot; hatte sie ein Gedicht geschrieben. Der Refrain, ins Deutsche übersetzt: &quot;Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.&quot; Engelmann, die aus Bremen kommt, studierte zu dem Zeitpunkt Psychologie und war mit dem Auftritt, dessen Video bis heute knapp zwölf Millionen Menschen gesehen haben, eigentlich auf dem vorletzten Platz gelandet. Im Podcast erzählt sie, dass sie die Aufmerksamkeit damals überwältigt habe. Sie sei erst einmal eine Woche ans Meer gefahren, habe ihr Telefon bewusst nicht angeschaltet und sich sortiert. Heute kann sie davon leben, Gedichte zu schreiben und Musik zu machen. Sie geht an ihren Beruf heran wie an einen Bürojob, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Im Schnitt sitze ich um 9.30 Uhr am Schreibtisch und arbeite.&quot; Sie habe eine Art Familienbetrieb: Ihre Mutter ist ihre Managerin, ihr Vater kümmere sich um die Locations und das Merchandise. &quot;Wir sind ein lyrischer Wanderzirkus&quot;, sagt Engelmann. Ob ihr aktueller Erfolg weiter anhalte, sei ihr nicht sonderlich wichtig. Sie sagt: &quot;Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>24</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">617bde68ea9159cb6dc06f15bb9b01d9</guid>
      <title>Die Sängerin Sophie Hunger sagt: &quot;Ich verspüre einen kleinen Neid auf normale Jobs“</title>
      <description><![CDATA[Wenn die Schweizer Musikerin auf Tour ist, ist ihre größte
Herausforderung: Chefin sein. Sie müsse dafür sorgen, dass die richtigen
Leute im Team seien und alles funktioniere, erzählt sie im
ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Früher war ich sehr
unsicher und habe versucht, zu viel zu kontrollieren", sagt die
35-Jährige. Sophie Hunger wuchs in London, Bonn und in der Schweiz auf.
Schon während der Schulzeit sei sie bei Chorauftritten in anglikanischen
Kirchen aufgefallen, weil sie unbedingt ins Rampenlicht wollte.
Trotzdem, sagt Hunger, verspüre sie manchmal "einen kleinen Neid auf
normale Jobs". Für ihr neues Album "Molecules", das am 31. August
erscheint, sei sie für einige Wochen nach Los Angeles gezogen. Dort
wollte sie in einem Studio zu lernen, wie man die Musik optimal aufnimmt
und produziert. "Ich war immer so abhängig von den Typen im Studio",
sagt Hunger. "Das hat mich gestört." Auch wenn Hunger ihre Musik als
Beruf sehr ernst nimmt, sei diese aber vor allem Ausdruck ihrer eigenen
Rastlosigkeit. Es gehe ihr darum, mit dem Leben als Künstlerin
intensiver zu leben als andere. Die Aussicht auf Ruhe wäre daher nichts
für sie, erzählt Hunger: "Rente wäre für mich die Hölle."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Aug 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Schweizer Musikerin auf Tour ist, ist ihre größte Herausforderung: Chefin sein. Sie müsse dafür sorgen, dass die richtigen Leute im Team seien und alles funktioniere, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Früher war ich sehr unsicher und habe versucht, zu viel zu kontrollieren", sagt die 35-Jährige. Sophie Hunger wuchs in London, Bonn und in der Schweiz auf. Schon während der Schulzeit sei sie bei Chorauftritten in anglikanischen Kirchen aufgefallen, weil sie unbedingt ins Rampenlicht wollte. Trotzdem, sagt Hunger, verspüre sie manchmal "einen kleinen Neid auf normale Jobs". Für ihr neues Album "Molecules", das am 31. August erscheint, sei sie für einige Wochen nach Los Angeles gezogen. Dort wollte sie in einem Studio zu lernen, wie man die Musik optimal aufnimmt und produziert. "Ich war immer so abhängig von den Typen im Studio", sagt Hunger. "Das hat mich gestört." Auch wenn Hunger ihre Musik als Beruf sehr ernst nimmt, sei diese aber vor allem Ausdruck ihrer eigenen Rastlosigkeit. Es gehe ihr darum, mit dem Leben als Künstlerin intensiver zu leben als andere. Die Aussicht auf Ruhe wäre daher nichts für sie, erzählt Hunger: "Rente wäre für mich die Hölle."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35585856" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/472f7075-1262-4040-b3f7-a797d3a9df32/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=472f7075-1262-4040-b3f7-a797d3a9df32&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Die Sängerin Sophie Hunger sagt: &quot;Ich verspüre einen kleinen Neid auf normale Jobs“</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:14</itunes:duration>
      <itunes:summary>Wenn die Schweizer Musikerin auf Tour ist, ist ihre größte Herausforderung: Chefin sein. Sie müsse dafür sorgen, dass die richtigen Leute im Team seien und alles funktioniere, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Früher war ich sehr unsicher und habe versucht, zu viel zu kontrollieren&quot;, sagt die 35-Jährige. Sophie Hunger wuchs in London, Bonn und in der Schweiz auf. Schon während der Schulzeit sei sie bei Chorauftritten in anglikanischen Kirchen aufgefallen, weil sie unbedingt ins Rampenlicht wollte. Trotzdem, sagt Hunger, verspüre sie manchmal &quot;einen kleinen Neid auf normale Jobs&quot;. Für ihr neues Album &quot;Molecules&quot;, das am 31. August erscheint, sei sie für einige Wochen nach Los Angeles gezogen. Dort wollte sie in einem Studio zu lernen, wie man die Musik optimal aufnimmt und produziert. &quot;Ich war immer so abhängig von den Typen im Studio&quot;, sagt Hunger. &quot;Das hat mich gestört.&quot; Auch wenn Hunger ihre Musik als Beruf sehr ernst nimmt, sei diese aber vor allem Ausdruck ihrer eigenen Rastlosigkeit. Es gehe ihr darum, mit dem Leben als Künstlerin intensiver zu leben als andere. Die Aussicht auf Ruhe wäre daher nichts für sie, erzählt Hunger: &quot;Rente wäre für mich die Hölle.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Wenn die Schweizer Musikerin auf Tour ist, ist ihre größte Herausforderung: Chefin sein. Sie müsse dafür sorgen, dass die richtigen Leute im Team seien und alles funktioniere, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot;. &quot;Früher war ich sehr unsicher und habe versucht, zu viel zu kontrollieren&quot;, sagt die 35-Jährige. Sophie Hunger wuchs in London, Bonn und in der Schweiz auf. Schon während der Schulzeit sei sie bei Chorauftritten in anglikanischen Kirchen aufgefallen, weil sie unbedingt ins Rampenlicht wollte. Trotzdem, sagt Hunger, verspüre sie manchmal &quot;einen kleinen Neid auf normale Jobs&quot;. Für ihr neues Album &quot;Molecules&quot;, das am 31. August erscheint, sei sie für einige Wochen nach Los Angeles gezogen. Dort wollte sie in einem Studio zu lernen, wie man die Musik optimal aufnimmt und produziert. &quot;Ich war immer so abhängig von den Typen im Studio&quot;, sagt Hunger. &quot;Das hat mich gestört.&quot; Auch wenn Hunger ihre Musik als Beruf sehr ernst nimmt, sei diese aber vor allem Ausdruck ihrer eigenen Rastlosigkeit. Es gehe ihr darum, mit dem Leben als Künstlerin intensiver zu leben als andere. Die Aussicht auf Ruhe wäre daher nichts für sie, erzählt Hunger: &quot;Rente wäre für mich die Hölle.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>23</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0ec39509dedfab556812acfd43ce6d7e</guid>
      <title>Der Gründer Waldemar Zeiler sagt: &quot;Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender&quot;</title>
      <description><![CDATA[Schon als Jugendlicher wollte Waldemar Zeiler, der Gründer der
Kondomfirma Einhorn, Unternehmer werden. Sein Ziel: „Mit 30 Millionär
sein.“ Nach einem BWL-Studium und Stationen bei Unternehmensberatungen
und diversen Start-ups, die er „gegen die Wand gefahren hatte“, war
erstmal Schluss: Burnout. Er nahm sich eine längere Auszeit, reiste
durch Südamerika, und entschloss sich dann, zusammen mit Philip Siefer
das Start-up Einhorn zu gründen. Die Idee: Bio-Kondome. So fair, wie die
Kondome hergestellt werden, sollen auch die 18 Mitarbeiter behandelt
werden. Sie arbeiten weitestgehend selbstständig, diskutieren gemeinsam
ihre Gehälter und können so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Zeiler
selbst versuche sich aus dem operativen Tagesgeschäft so gut es geht
herauszunehmen. "Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender",
sagt Zeiler.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Jul 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Schon als Jugendlicher wollte Waldemar Zeiler, der Gründer der Kondomfirma Einhorn, Unternehmer werden. Sein Ziel: „Mit 30 Millionär sein.“ Nach einem BWL-Studium und Stationen bei Unternehmensberatungen und diversen Start-ups, die er „gegen die Wand gefahren hatte“, war erstmal Schluss: Burnout. Er nahm sich eine längere Auszeit, reiste durch Südamerika, und entschloss sich dann, zusammen mit Philip Siefer das Start-up Einhorn zu gründen. Die Idee: Bio-Kondome. So fair, wie die Kondome hergestellt werden, sollen auch die 18 Mitarbeiter behandelt werden. Sie arbeiten weitestgehend selbstständig, diskutieren gemeinsam ihre Gehälter und können so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Zeiler selbst versuche sich aus dem operativen Tagesgeschäft so gut es geht herauszunehmen. "Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender", sagt Zeiler.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="30345504" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6750f0d0-8059-40d3-83d1-37c7e41e1937/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6750f0d0-8059-40d3-83d1-37c7e41e1937&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Gründer Waldemar Zeiler sagt: &quot;Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:47</itunes:duration>
      <itunes:summary>Schon als Jugendlicher wollte Waldemar Zeiler, der Gründer der Kondomfirma Einhorn, Unternehmer werden. Sein Ziel: „Mit 30 Millionär sein.“ Nach einem BWL-Studium und Stationen bei Unternehmensberatungen und diversen Start-ups, die er „gegen die Wand gefahren hatte“, war erstmal Schluss: Burnout. Er nahm sich eine längere Auszeit, reiste durch Südamerika, und entschloss sich dann, zusammen mit Philip Siefer das Start-up Einhorn zu gründen. Die Idee: Bio-Kondome. So fair, wie die Kondome hergestellt werden, sollen auch die 18 Mitarbeiter behandelt werden. Sie arbeiten weitestgehend selbstständig, diskutieren gemeinsam ihre Gehälter und können so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Zeiler selbst versuche sich aus dem operativen Tagesgeschäft so gut es geht herauszunehmen. &quot;Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender&quot;, sagt Zeiler.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Schon als Jugendlicher wollte Waldemar Zeiler, der Gründer der Kondomfirma Einhorn, Unternehmer werden. Sein Ziel: „Mit 30 Millionär sein.“ Nach einem BWL-Studium und Stationen bei Unternehmensberatungen und diversen Start-ups, die er „gegen die Wand gefahren hatte“, war erstmal Schluss: Burnout. Er nahm sich eine längere Auszeit, reiste durch Südamerika, und entschloss sich dann, zusammen mit Philip Siefer das Start-up Einhorn zu gründen. Die Idee: Bio-Kondome. So fair, wie die Kondome hergestellt werden, sollen auch die 18 Mitarbeiter behandelt werden. Sie arbeiten weitestgehend selbstständig, diskutieren gemeinsam ihre Gehälter und können so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Zeiler selbst versuche sich aus dem operativen Tagesgeschäft so gut es geht herauszunehmen. &quot;Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender&quot;, sagt Zeiler.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>22</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6366dd4266d3ac976ff1a73a5ceb97c5</guid>
      <title>Moderator Joko Winterscheidt fragt sich oft: „Kann ich das wirklich, was ich da mache?“</title>
      <description><![CDATA[Eigentlich wollte er nach seinem Abitur Pilot werden. Doch da Joko
Winterscheidt die Grunduntersuchung der Lufthansa nicht bestand, träumt
er bis heute vom Fliegen. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" ruft er dazu
auf, einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen. Beim Fernsehen
landete Winterscheidt, 39, durch ein Praktikum. Bei MTV lernte er Klaas
Heufer-Umlauf kennen, mit dem er später unter anderem "neo paradise" und
"Circus Halli Galli" moderierte. Vor jeder Sendung frage er sich: "Kann
ich das wirklich, was ich da mache?" 180 Sekunden vor einer Aufzeichnung
bekomme er ein Blackout, spüre seine Arme nicht mehr und sei sehr
nervös. Winterscheidt arbeitet nicht nur als Moderator, sondern
investiert auch in Start-ups. Sein Antrieb sei sein großes
Sicherheitsbedürfnis. "Ich habe immer das Gefühl, es könnte bald vorbei
sein", sagt er. Winterscheidt ist unter anderem beteiligt an einer
Produktionsfirma und an einer Werbeagentur, insgesamt arbeiten rund 60
Menschen für ihn. Doch als Chef möchte er sich nicht bezeichnen: "In
meiner Welt sind die Zeiten von starren Hierarchien vorbei", sagt
Winterscheidt.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte er nach seinem Abitur Pilot werden. Doch da Joko Winterscheidt die Grunduntersuchung der Lufthansa nicht bestand, träumt er bis heute vom Fliegen. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" ruft er dazu auf, einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen. Beim Fernsehen landete Winterscheidt, 39, durch ein Praktikum. Bei MTV lernte er Klaas Heufer-Umlauf kennen, mit dem er später unter anderem "neo paradise" und "Circus Halli Galli" moderierte. Vor jeder Sendung frage er sich: "Kann ich das wirklich, was ich da mache?" 180 Sekunden vor einer Aufzeichnung bekomme er ein Blackout, spüre seine Arme nicht mehr und sei sehr nervös. Winterscheidt arbeitet nicht nur als Moderator, sondern investiert auch in Start-ups. Sein Antrieb sei sein großes Sicherheitsbedürfnis. "Ich habe immer das Gefühl, es könnte bald vorbei sein", sagt er. Winterscheidt ist unter anderem beteiligt an einer Produktionsfirma und an einer Werbeagentur, insgesamt arbeiten rund 60 Menschen für ihn. Doch als Chef möchte er sich nicht bezeichnen: "In meiner Welt sind die Zeiten von starren Hierarchien vorbei", sagt Winterscheidt.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33387765" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/a7249cab-8c2a-439f-ad35-604f269483aa/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=a7249cab-8c2a-439f-ad35-604f269483aa&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Moderator Joko Winterscheidt fragt sich oft: „Kann ich das wirklich, was ich da mache?“</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:56</itunes:duration>
      <itunes:summary>Eigentlich wollte er nach seinem Abitur Pilot werden. Doch da Joko Winterscheidt die Grunduntersuchung der Lufthansa nicht bestand, träumt er bis heute vom Fliegen. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; ruft er dazu auf, einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen. Beim Fernsehen landete Winterscheidt, 39, durch ein Praktikum. Bei MTV lernte er Klaas Heufer-Umlauf kennen, mit dem er später unter anderem &quot;neo paradise&quot; und &quot;Circus Halli Galli&quot; moderierte. Vor jeder Sendung frage er sich: &quot;Kann ich das wirklich, was ich da mache?&quot; 180 Sekunden vor einer Aufzeichnung bekomme er ein Blackout, spüre seine Arme nicht mehr und sei sehr nervös. Winterscheidt arbeitet nicht nur als Moderator, sondern investiert auch in Start-ups. Sein Antrieb sei sein großes Sicherheitsbedürfnis. &quot;Ich habe immer das Gefühl, es könnte bald vorbei sein&quot;, sagt er. Winterscheidt ist unter anderem beteiligt an einer Produktionsfirma und an einer Werbeagentur, insgesamt arbeiten rund 60 Menschen für ihn. Doch als Chef möchte er sich nicht bezeichnen: &quot;In meiner Welt sind die Zeiten von starren Hierarchien vorbei&quot;, sagt Winterscheidt.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Eigentlich wollte er nach seinem Abitur Pilot werden. Doch da Joko Winterscheidt die Grunduntersuchung der Lufthansa nicht bestand, träumt er bis heute vom Fliegen. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; ruft er dazu auf, einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen. Beim Fernsehen landete Winterscheidt, 39, durch ein Praktikum. Bei MTV lernte er Klaas Heufer-Umlauf kennen, mit dem er später unter anderem &quot;neo paradise&quot; und &quot;Circus Halli Galli&quot; moderierte. Vor jeder Sendung frage er sich: &quot;Kann ich das wirklich, was ich da mache?&quot; 180 Sekunden vor einer Aufzeichnung bekomme er ein Blackout, spüre seine Arme nicht mehr und sei sehr nervös. Winterscheidt arbeitet nicht nur als Moderator, sondern investiert auch in Start-ups. Sein Antrieb sei sein großes Sicherheitsbedürfnis. &quot;Ich habe immer das Gefühl, es könnte bald vorbei sein&quot;, sagt er. Winterscheidt ist unter anderem beteiligt an einer Produktionsfirma und an einer Werbeagentur, insgesamt arbeiten rund 60 Menschen für ihn. Doch als Chef möchte er sich nicht bezeichnen: &quot;In meiner Welt sind die Zeiten von starren Hierarchien vorbei&quot;, sagt Winterscheidt.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>21</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">80324eb1b52f61a849979a1838c1f584</guid>
      <title>Der Komponist Max Richter denkt: &quot;Das wird sowieso niemand hören&quot;</title>
      <description><![CDATA[...wenn er am Klavier sitzt und neue Stücke schreibt. Bekannt wurde der
52-Jährige unter anderem mit seinem achtstündigen Konzeptalbum "Sleep",
das als Einschlafhilfe gedacht ist. Gestresste schwören auf Richter,
dank ihm kämen sie nachts endlich wieder zur Ruhe. Richter wuchs
nördlich von London auf. Über seine Kindheit sagt er: "Ich wusste lange
nicht, dass nicht alle Menschen ständig Musik im Kopf haben." Eine für
seine Karriere entscheidende Figur, sagt Richter, war der Milchmann, der
seiner Familie die Milch lieferte. Er sei ein Kenner avantgardistischer
Musik gewesen. Richter sagt: „Der Milchmann nahm mich als Projekt an und
lieferte morgens mit der Milch sehr experimentelle Schallplatten." Das
änderte sein Leben. Er studierte klassische Komposition und Klavier in
Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London. Noch immer
komponiert Richter am liebsten mit Bleistift und Papier und
digitalisiert die Noten erst später, um sie am Computer hören zu können.
Komponieren sei für ihn „wie Yoga“, sagt Richter: „Man muss seine
Energie klug einteilen.“ Gerade das aber falle ihm schwer. „Ich kann
nicht nein sagen“ sagt er, „ich mache immer zu viel.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>...wenn er am Klavier sitzt und neue Stücke schreibt. Bekannt wurde der 52-Jährige unter anderem mit seinem achtstündigen Konzeptalbum "Sleep", das als Einschlafhilfe gedacht ist. Gestresste schwören auf Richter, dank ihm kämen sie nachts endlich wieder zur Ruhe. Richter wuchs nördlich von London auf. Über seine Kindheit sagt er: "Ich wusste lange nicht, dass nicht alle Menschen ständig Musik im Kopf haben." Eine für seine Karriere entscheidende Figur, sagt Richter, war der Milchmann, der seiner Familie die Milch lieferte. Er sei ein Kenner avantgardistischer Musik gewesen. Richter sagt: „Der Milchmann nahm mich als Projekt an und lieferte morgens mit der Milch sehr experimentelle Schallplatten." Das änderte sein Leben. Er studierte klassische Komposition und Klavier in Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London. Noch immer komponiert Richter am liebsten mit Bleistift und Papier und digitalisiert die Noten erst später, um sie am Computer hören zu können. Komponieren sei für ihn „wie Yoga“, sagt Richter: „Man muss seine Energie klug einteilen.“ Gerade das aber falle ihm schwer. „Ich kann nicht nein sagen“ sagt er, „ich mache immer zu viel.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="22510124" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/4a1f877b-6b3d-491f-8e3a-b4f4ccef832e/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=4a1f877b-6b3d-491f-8e3a-b4f4ccef832e&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Komponist Max Richter denkt: &quot;Das wird sowieso niemand hören&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:22:37</itunes:duration>
      <itunes:summary>...wenn er am Klavier sitzt und neue Stücke schreibt. Bekannt wurde der 52-Jährige unter anderem mit seinem achtstündigen Konzeptalbum &quot;Sleep&quot;, das als Einschlafhilfe gedacht ist. Gestresste schwören auf Richter, dank ihm kämen sie nachts endlich wieder zur Ruhe. Richter wuchs nördlich von London auf. Über seine Kindheit sagt er: &quot;Ich wusste lange nicht, dass nicht alle Menschen ständig Musik im Kopf haben.&quot; Eine für seine Karriere entscheidende Figur, sagt Richter, war der Milchmann, der seiner Familie die Milch lieferte. Er sei ein Kenner avantgardistischer Musik gewesen. Richter sagt: „Der Milchmann nahm mich als Projekt an und lieferte morgens mit der Milch sehr experimentelle Schallplatten.&quot; Das änderte sein Leben. Er studierte klassische Komposition und Klavier in Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London. Noch immer komponiert Richter am liebsten mit Bleistift und Papier und digitalisiert die Noten erst später, um sie am Computer hören zu können. Komponieren sei für ihn „wie Yoga“, sagt Richter: „Man muss seine Energie klug einteilen.“ Gerade das aber falle ihm schwer. „Ich kann nicht nein sagen“ sagt er, „ich mache immer zu viel.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>...wenn er am Klavier sitzt und neue Stücke schreibt. Bekannt wurde der 52-Jährige unter anderem mit seinem achtstündigen Konzeptalbum &quot;Sleep&quot;, das als Einschlafhilfe gedacht ist. Gestresste schwören auf Richter, dank ihm kämen sie nachts endlich wieder zur Ruhe. Richter wuchs nördlich von London auf. Über seine Kindheit sagt er: &quot;Ich wusste lange nicht, dass nicht alle Menschen ständig Musik im Kopf haben.&quot; Eine für seine Karriere entscheidende Figur, sagt Richter, war der Milchmann, der seiner Familie die Milch lieferte. Er sei ein Kenner avantgardistischer Musik gewesen. Richter sagt: „Der Milchmann nahm mich als Projekt an und lieferte morgens mit der Milch sehr experimentelle Schallplatten.&quot; Das änderte sein Leben. Er studierte klassische Komposition und Klavier in Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London. Noch immer komponiert Richter am liebsten mit Bleistift und Papier und digitalisiert die Noten erst später, um sie am Computer hören zu können. Komponieren sei für ihn „wie Yoga“, sagt Richter: „Man muss seine Energie klug einteilen.“ Gerade das aber falle ihm schwer. „Ich kann nicht nein sagen“ sagt er, „ich mache immer zu viel.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>20</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">758e997c0bc4dc4b3fd91f91a77f9d2d</guid>
      <title>Lifecoach Laura Malina Seiler sagt: &quot;Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht.&quot;</title>
      <description><![CDATA[Laura Malina Seiler konnte früher nichts mit Meditation und Achtsamkeit
anfangen. Heute gehört die 31-Jährige zu den angesagtesten Lifecoaches
in Deutschland. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Entspannungspodcast
Happy, holy & confident. Seiler bietet im Internet aber auch
Selbsthilfekurse an. Einzelcoaching macht sie nicht mehr – denn sie habe
die Vision, möglichst vielen Menschen zu helfen. Seiler studierte
Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch in Düsseldorf und
Istanbul. Später machte sie einen Master in Berkeley. Über die vielen
Stationen in ihrem Lebenslauf sagt Seiler heute: "Ich dachte, wenn ich
woanders hingehe, ist es da bestimmt voll schön mit mir, was natürlich
totaler Quatsch ist, weil man sich selbst mitnimmt." Und mit sich selbst
war sie früher ständig unzufrieden: "Ich fand mich ziemlich doof", sagt
sie. Nachdem ihre Tante sie zu einem Meditationsseminar geschickt hatte,
merkte sie, dass es ihr besser ging. Sie entschied sich, eine
vierjährige Ausbildung zum Coach zu machen. Heute hat sie sieben
Mitarbeiter. Während sie in ihren Podcasts den Zuhörerinnen dabei hilft,
runterzukommen, kann sie selbst nicht gut abschalten. "Ich habe seit
drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht", sagt sie.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Jun 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Laura Malina Seiler konnte früher nichts mit Meditation und Achtsamkeit anfangen. Heute gehört die 31-Jährige zu den angesagtesten Lifecoaches in Deutschland. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Entspannungspodcast Happy, holy &amp; confident. Seiler bietet im Internet aber auch Selbsthilfekurse an. Einzelcoaching macht sie nicht mehr – denn sie habe die Vision, möglichst vielen Menschen zu helfen. Seiler studierte Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch in Düsseldorf und Istanbul. Später machte sie einen Master in Berkeley. Über die vielen Stationen in ihrem Lebenslauf sagt Seiler heute: "Ich dachte, wenn ich woanders hingehe, ist es da bestimmt voll schön mit mir, was natürlich totaler Quatsch ist, weil man sich selbst mitnimmt." Und mit sich selbst war sie früher ständig unzufrieden: "Ich fand mich ziemlich doof", sagt sie. Nachdem ihre Tante sie zu einem Meditationsseminar geschickt hatte, merkte sie, dass es ihr besser ging. Sie entschied sich, eine vierjährige Ausbildung zum Coach zu machen. Heute hat sie sieben Mitarbeiter. Während sie in ihren Podcasts den Zuhörerinnen dabei hilft, runterzukommen, kann sie selbst nicht gut abschalten. "Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht", sagt sie.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45019728" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/d226fa46-eb8c-487e-b0bc-902841e3c9c7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=d226fa46-eb8c-487e-b0bc-902841e3c9c7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Lifecoach Laura Malina Seiler sagt: &quot;Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht.&quot;</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>Laura Malina Seiler konnte früher nichts mit Meditation und Achtsamkeit anfangen. Heute gehört die 31-Jährige zu den angesagtesten Lifecoaches in Deutschland. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Entspannungspodcast Happy, holy &amp; confident. Seiler bietet im Internet aber auch Selbsthilfekurse an. Einzelcoaching macht sie nicht mehr – denn sie habe die Vision, möglichst vielen Menschen zu helfen. Seiler studierte Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch in Düsseldorf und Istanbul. Später machte sie einen Master in Berkeley. Über die vielen Stationen in ihrem Lebenslauf sagt Seiler heute: &quot;Ich dachte, wenn ich woanders hingehe, ist es da bestimmt voll schön mit mir, was natürlich totaler Quatsch ist, weil man sich selbst mitnimmt.&quot; Und mit sich selbst war sie früher ständig unzufrieden: &quot;Ich fand mich ziemlich doof&quot;, sagt sie. Nachdem ihre Tante sie zu einem Meditationsseminar geschickt hatte, merkte sie, dass es ihr besser ging. Sie entschied sich, eine vierjährige Ausbildung zum Coach zu machen. Heute hat sie sieben Mitarbeiter. Während sie in ihren Podcasts den Zuhörerinnen dabei hilft, runterzukommen, kann sie selbst nicht gut abschalten. &quot;Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht&quot;, sagt sie.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Laura Malina Seiler konnte früher nichts mit Meditation und Achtsamkeit anfangen. Heute gehört die 31-Jährige zu den angesagtesten Lifecoaches in Deutschland. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Entspannungspodcast Happy, holy &amp; confident. Seiler bietet im Internet aber auch Selbsthilfekurse an. Einzelcoaching macht sie nicht mehr – denn sie habe die Vision, möglichst vielen Menschen zu helfen. Seiler studierte Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch in Düsseldorf und Istanbul. Später machte sie einen Master in Berkeley. Über die vielen Stationen in ihrem Lebenslauf sagt Seiler heute: &quot;Ich dachte, wenn ich woanders hingehe, ist es da bestimmt voll schön mit mir, was natürlich totaler Quatsch ist, weil man sich selbst mitnimmt.&quot; Und mit sich selbst war sie früher ständig unzufrieden: &quot;Ich fand mich ziemlich doof&quot;, sagt sie. Nachdem ihre Tante sie zu einem Meditationsseminar geschickt hatte, merkte sie, dass es ihr besser ging. Sie entschied sich, eine vierjährige Ausbildung zum Coach zu machen. Heute hat sie sieben Mitarbeiter. Während sie in ihren Podcasts den Zuhörerinnen dabei hilft, runterzukommen, kann sie selbst nicht gut abschalten. &quot;Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht&quot;, sagt sie.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>19</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a6514b20786f3710266ef594aa202821</guid>
      <title>Tim Mälzer verdient eine halbe Million Euro im Jahr</title>
      <description><![CDATA[… "und ich gebe genauso viel aus", sagt der Koch im Podcast Frisch an
die Arbeit. Dabei hatte er sich als Kind ausgerechnet, dass 40.000 Mark
im Jahr reichen würden, um sich etwas leisten zu können: Coca Cola zum
Beispiel statt der Cola vom Discountmarkt. Heute betreibt der 47-Jährige
vier Restaurants, schreibt Kochbücher und tritt als Fernsehkoch auf. Er
hat rund 200 Beschäftige. Während einige von ihnen lieber nur vier Tage
in der Woche arbeiten würden, werde er selbst unruhig, wenn mal weniger
los sei. Doch es gab eine Zeit, in der ihm der Stress zu viel wurde. Im
Jahr 2006 brach Mälzer zusammen, Burn-out. Heute arbeite er stets bis
zur Belastungsgrenze, wisse aber, wann er eine Pause brauche. "Wenn mir
der Sitznachbar im Flugzeug zu viel ist und ich den Leuten nicht mehr
ins Gesicht schauen kann, weiß ich, ich muss schnell reagieren." Um zu
entspannen, reichen manchmal schon vier Kugeln Zimteis.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 May 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>… "und ich gebe genauso viel aus", sagt der Koch im Podcast Frisch an die Arbeit. Dabei hatte er sich als Kind ausgerechnet, dass 40.000 Mark im Jahr reichen würden, um sich etwas leisten zu können: Coca Cola zum Beispiel statt der Cola vom Discountmarkt. Heute betreibt der 47-Jährige vier Restaurants, schreibt Kochbücher und tritt als Fernsehkoch auf. Er hat rund 200 Beschäftige. Während einige von ihnen lieber nur vier Tage in der Woche arbeiten würden, werde er selbst unruhig, wenn mal weniger los sei. Doch es gab eine Zeit, in der ihm der Stress zu viel wurde. Im Jahr 2006 brach Mälzer zusammen, Burn-out. Heute arbeite er stets bis zur Belastungsgrenze, wisse aber, wann er eine Pause brauche. "Wenn mir der Sitznachbar im Flugzeug zu viel ist und ich den Leuten nicht mehr ins Gesicht schauen kann, weiß ich, ich muss schnell reagieren." Um zu entspannen, reichen manchmal schon vier Kugeln Zimteis.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="47849756" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b55ceaaf-bda0-44cf-aa36-d7e403eaab08/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b55ceaaf-bda0-44cf-aa36-d7e403eaab08&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Tim Mälzer verdient eine halbe Million Euro im Jahr</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:48:59</itunes:duration>
      <itunes:summary>… &quot;und ich gebe genauso viel aus&quot;, sagt der Koch im Podcast Frisch an die Arbeit. Dabei hatte er sich als Kind ausgerechnet, dass 40.000 Mark im Jahr reichen würden, um sich etwas leisten zu können: Coca Cola zum Beispiel statt der Cola vom Discountmarkt. Heute betreibt der 47-Jährige vier Restaurants, schreibt Kochbücher und tritt als Fernsehkoch auf. Er hat rund 200 Beschäftige. Während einige von ihnen lieber nur vier Tage in der Woche arbeiten würden, werde er selbst unruhig, wenn mal weniger los sei. Doch es gab eine Zeit, in der ihm der Stress zu viel wurde. Im Jahr 2006 brach Mälzer zusammen, Burn-out. Heute arbeite er stets bis zur Belastungsgrenze, wisse aber, wann er eine Pause brauche. &quot;Wenn mir der Sitznachbar im Flugzeug zu viel ist und ich den Leuten nicht mehr ins Gesicht schauen kann, weiß ich, ich muss schnell reagieren.&quot; Um zu entspannen, reichen manchmal schon vier Kugeln Zimteis.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>… &quot;und ich gebe genauso viel aus&quot;, sagt der Koch im Podcast Frisch an die Arbeit. Dabei hatte er sich als Kind ausgerechnet, dass 40.000 Mark im Jahr reichen würden, um sich etwas leisten zu können: Coca Cola zum Beispiel statt der Cola vom Discountmarkt. Heute betreibt der 47-Jährige vier Restaurants, schreibt Kochbücher und tritt als Fernsehkoch auf. Er hat rund 200 Beschäftige. Während einige von ihnen lieber nur vier Tage in der Woche arbeiten würden, werde er selbst unruhig, wenn mal weniger los sei. Doch es gab eine Zeit, in der ihm der Stress zu viel wurde. Im Jahr 2006 brach Mälzer zusammen, Burn-out. Heute arbeite er stets bis zur Belastungsgrenze, wisse aber, wann er eine Pause brauche. &quot;Wenn mir der Sitznachbar im Flugzeug zu viel ist und ich den Leuten nicht mehr ins Gesicht schauen kann, weiß ich, ich muss schnell reagieren.&quot; Um zu entspannen, reichen manchmal schon vier Kugeln Zimteis.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>18</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0004b459b3d2d02505fb663ba86c2095</guid>
      <title>&quot;Für Frauen gibt es oft Jobs mit Dödelaufgaben&quot;, sagt Collien Ulmen-Fernandes</title>
      <description><![CDATA[Sie solle einfach nur gut in der Deko aussehen, sagte ein Redakteur mal
zu der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Texte solle sie vom
Teleprompter ablesen. Die heute 36-Jährige sagte den Job ab. Im Podcast
"Frisch an die Arbeit" sagt sie, dass sie selbst bestimmen wolle, was
sie vor Kamera sagt. Ulmen-Fernandes ging schon mit 13 Jahren zu ersten
Castings, mit 15 zog sie von zu Hause aus. Bekannt wurde sie, als sie
wenig später Moderatorin von Bravo TV und später von Viva wurde. Derzeit
ist Ulmen-Fernandes an der Seite ihres Mannes Christian Ulmen in der
Comedyserie "Jerks" auf ProSieben zu sehen. Über die Arbeit mit dem
Partner sagt sie: "Ich fand es sehr anstrengend mit ihm." Als die erste
Staffel gedreht wurde, habe er sie manchmal nachts um drei Uhr geweckt,
weil er eine neue Idee hatte. Daher müsse er sich nun an ihre Bürozeiten
halten – zwischen Freitagabend und Montagmorgen ist die Arbeit Tabu.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 May 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sie solle einfach nur gut in der Deko aussehen, sagte ein Redakteur mal zu der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Texte solle sie vom Teleprompter ablesen. Die heute 36-Jährige sagte den Job ab. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" sagt sie, dass sie selbst bestimmen wolle, was sie vor Kamera sagt. Ulmen-Fernandes ging schon mit 13 Jahren zu ersten Castings, mit 15 zog sie von zu Hause aus. Bekannt wurde sie, als sie wenig später Moderatorin von Bravo TV und später von Viva wurde. Derzeit ist Ulmen-Fernandes an der Seite ihres Mannes Christian Ulmen in der Comedyserie "Jerks" auf ProSieben zu sehen. Über die Arbeit mit dem Partner sagt sie: "Ich fand es sehr anstrengend mit ihm." Als die erste Staffel gedreht wurde, habe er sie manchmal nachts um drei Uhr geweckt, weil er eine neue Idee hatte. Daher müsse er sich nun an ihre Bürozeiten halten – zwischen Freitagabend und Montagmorgen ist die Arbeit Tabu.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="33696138" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/2bde75c2-4d66-4201-b4e2-14e44acea68a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=2bde75c2-4d66-4201-b4e2-14e44acea68a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>&quot;Für Frauen gibt es oft Jobs mit Dödelaufgaben&quot;, sagt Collien Ulmen-Fernandes</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:34:16</itunes:duration>
      <itunes:summary>Sie solle einfach nur gut in der Deko aussehen, sagte ein Redakteur mal zu der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Texte solle sie vom Teleprompter ablesen. Die heute 36-Jährige sagte den Job ab. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; sagt sie, dass sie selbst bestimmen wolle, was sie vor Kamera sagt. Ulmen-Fernandes ging schon mit 13 Jahren zu ersten Castings, mit 15 zog sie von zu Hause aus. Bekannt wurde sie, als sie wenig später Moderatorin von Bravo TV und später von Viva wurde. Derzeit ist Ulmen-Fernandes an der Seite ihres Mannes Christian Ulmen in der Comedyserie &quot;Jerks&quot; auf ProSieben zu sehen. Über die Arbeit mit dem Partner sagt sie: &quot;Ich fand es sehr anstrengend mit ihm.&quot; Als die erste Staffel gedreht wurde, habe er sie manchmal nachts um drei Uhr geweckt, weil er eine neue Idee hatte. Daher müsse er sich nun an ihre Bürozeiten halten – zwischen Freitagabend und Montagmorgen ist die Arbeit Tabu.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Sie solle einfach nur gut in der Deko aussehen, sagte ein Redakteur mal zu der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Texte solle sie vom Teleprompter ablesen. Die heute 36-Jährige sagte den Job ab. Im Podcast &quot;Frisch an die Arbeit&quot; sagt sie, dass sie selbst bestimmen wolle, was sie vor Kamera sagt. Ulmen-Fernandes ging schon mit 13 Jahren zu ersten Castings, mit 15 zog sie von zu Hause aus. Bekannt wurde sie, als sie wenig später Moderatorin von Bravo TV und später von Viva wurde. Derzeit ist Ulmen-Fernandes an der Seite ihres Mannes Christian Ulmen in der Comedyserie &quot;Jerks&quot; auf ProSieben zu sehen. Über die Arbeit mit dem Partner sagt sie: &quot;Ich fand es sehr anstrengend mit ihm.&quot; Als die erste Staffel gedreht wurde, habe er sie manchmal nachts um drei Uhr geweckt, weil er eine neue Idee hatte. Daher müsse er sich nun an ihre Bürozeiten halten – zwischen Freitagabend und Montagmorgen ist die Arbeit Tabu.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>17</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">4c90cf1c6ad788a3a1e673ffe3ccb89a</guid>
      <title>Der Polizist Oliver von Dobrowolski hat Verständnis für pöbelnde Demonstranten</title>
      <description><![CDATA[Auf Demos hält Oliver von Dobrowolski den Kopf für Grundgesetz und
Rechtsstaat hin – und hat sogar Verständnis für die Anfeindungen der
Demonstrantinnen und Demonstranten: „Auch wenn das uncool ist – die
dürfen das, das ist deren Recht“, sagt der 42-jährige Berliner Polizist
und Vorsitzender der Grünen-nahen Beamtenvereinigung Polizei Grün im
Podcast „Frisch an die Arbeit“. Er sagt: „Ich bin aus Idealismus
Polizist geworden.“ Im Podcast erzählt er, was ihn an seinem Beruf
besonders begeistert, dass er sich von der Polizei mehr Service wünscht
und warum er unter anderem den Polizeieinsatz bei G20 so deutlich
kritisierte.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 May 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Demos hält Oliver von Dobrowolski den Kopf für Grundgesetz und Rechtsstaat hin – und hat sogar Verständnis für die Anfeindungen der Demonstrantinnen und Demonstranten: „Auch wenn das uncool ist – die dürfen das, das ist deren Recht“, sagt der 42-jährige Berliner Polizist und Vorsitzender der Grünen-nahen Beamtenvereinigung Polizei Grün im Podcast „Frisch an die Arbeit“. Er sagt: „Ich bin aus Idealismus Polizist geworden.“ Im Podcast erzählt er, was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, dass er sich von der Polizei mehr Service wünscht und warum er unter anderem den Polizeieinsatz bei G20 so deutlich kritisierte.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="32231487" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f3e99717-94ef-488f-b8a6-74a5481b76ab/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f3e99717-94ef-488f-b8a6-74a5481b76ab&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Polizist Oliver von Dobrowolski hat Verständnis für pöbelnde Demonstranten</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:32:44</itunes:duration>
      <itunes:summary>Auf Demos hält Oliver von Dobrowolski den Kopf für Grundgesetz und Rechtsstaat hin – und hat sogar Verständnis für die Anfeindungen der Demonstrantinnen und Demonstranten: „Auch wenn das uncool ist – die dürfen das, das ist deren Recht“, sagt der 42-jährige Berliner Polizist und Vorsitzender der Grünen-nahen Beamtenvereinigung Polizei Grün im Podcast „Frisch an die Arbeit“. Er sagt: „Ich bin aus Idealismus Polizist geworden.“ Im Podcast erzählt er, was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, dass er sich von der Polizei mehr Service wünscht und warum er unter anderem den Polizeieinsatz bei G20 so deutlich kritisierte.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Auf Demos hält Oliver von Dobrowolski den Kopf für Grundgesetz und Rechtsstaat hin – und hat sogar Verständnis für die Anfeindungen der Demonstrantinnen und Demonstranten: „Auch wenn das uncool ist – die dürfen das, das ist deren Recht“, sagt der 42-jährige Berliner Polizist und Vorsitzender der Grünen-nahen Beamtenvereinigung Polizei Grün im Podcast „Frisch an die Arbeit“. Er sagt: „Ich bin aus Idealismus Polizist geworden.“ Im Podcast erzählt er, was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, dass er sich von der Polizei mehr Service wünscht und warum er unter anderem den Polizeieinsatz bei G20 so deutlich kritisierte.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>16</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">6a36afd7167df12e24f6a98daea5d0d8</guid>
      <title>Die Violinistin Ji-Hae Park lernte zuerst Noten lesen, dann schreiben</title>
      <description><![CDATA[In Korea ist sie ein Star, sie hat viele Preise gewonnen, 100.000
Zuhörer kommen zu ihren Konzerten. Aber es gab eine Zeit, über die sie
sagt: "Ich habe gehofft, es würde kein Morgen geben." Die heute
32-Jährige, die in Mainz geboren wurde, begann bereits als Kind, Geige
zu spielen. Schnell wurde das Hobby zur Obsession: Nach der Schule
begann sie zu üben – bis nach Mitternacht. Sie aß wenig, schlief kaum.
Sie wollte so gut sein wie Anne-Sophie Mutter. "Ich war jeden Tag
unglücklich, weil ich nicht so gut war wie sie", sagt Park. Erst im
Studium erkannte sie, dass sie an Depressionen litt, erzählt Ji-Hae Park
im Podcast. Sie ging zurück nach Seoul, Südkorea, und machte erst mal
gar nichts mehr. Heute spielt sie weltweit 150 Konzerte im Jahr. Ihr
Ausgleich: Eishockey spielen, nachts.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Apr 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In Korea ist sie ein Star, sie hat viele Preise gewonnen, 100.000 Zuhörer kommen zu ihren Konzerten. Aber es gab eine Zeit, über die sie sagt: "Ich habe gehofft, es würde kein Morgen geben." Die heute 32-Jährige, die in Mainz geboren wurde, begann bereits als Kind, Geige zu spielen. Schnell wurde das Hobby zur Obsession: Nach der Schule begann sie zu üben – bis nach Mitternacht. Sie aß wenig, schlief kaum. Sie wollte so gut sein wie Anne-Sophie Mutter. "Ich war jeden Tag unglücklich, weil ich nicht so gut war wie sie", sagt Park. Erst im Studium erkannte sie, dass sie an Depressionen litt, erzählt Ji-Hae Park im Podcast. Sie ging zurück nach Seoul, Südkorea, und machte erst mal gar nichts mehr. Heute spielt sie weltweit 150 Konzerte im Jahr. Ihr Ausgleich: Eishockey spielen, nachts.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="45882071" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/c86b8ecd-1017-41cb-8eda-d42db29361cb/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=c86b8ecd-1017-41cb-8eda-d42db29361cb&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Die Violinistin Ji-Hae Park lernte zuerst Noten lesen, dann schreiben</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:46:57</itunes:duration>
      <itunes:summary>In Korea ist sie ein Star, sie hat viele Preise gewonnen, 100.000 Zuhörer kommen zu ihren Konzerten. Aber es gab eine Zeit, über die sie sagt: &quot;Ich habe gehofft, es würde kein Morgen geben.&quot; Die heute 32-Jährige, die in Mainz geboren wurde, begann bereits als Kind, Geige zu spielen. Schnell wurde das Hobby zur Obsession: Nach der Schule begann sie zu üben – bis nach Mitternacht. Sie aß wenig, schlief kaum. Sie wollte so gut sein wie Anne-Sophie Mutter. &quot;Ich war jeden Tag unglücklich, weil ich nicht so gut war wie sie&quot;, sagt Park. Erst im Studium erkannte sie, dass sie an Depressionen litt, erzählt Ji-Hae Park im Podcast. Sie ging zurück nach Seoul, Südkorea, und machte erst mal gar nichts mehr. Heute spielt sie weltweit 150 Konzerte im Jahr. Ihr Ausgleich: Eishockey spielen, nachts.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>In Korea ist sie ein Star, sie hat viele Preise gewonnen, 100.000 Zuhörer kommen zu ihren Konzerten. Aber es gab eine Zeit, über die sie sagt: &quot;Ich habe gehofft, es würde kein Morgen geben.&quot; Die heute 32-Jährige, die in Mainz geboren wurde, begann bereits als Kind, Geige zu spielen. Schnell wurde das Hobby zur Obsession: Nach der Schule begann sie zu üben – bis nach Mitternacht. Sie aß wenig, schlief kaum. Sie wollte so gut sein wie Anne-Sophie Mutter. &quot;Ich war jeden Tag unglücklich, weil ich nicht so gut war wie sie&quot;, sagt Park. Erst im Studium erkannte sie, dass sie an Depressionen litt, erzählt Ji-Hae Park im Podcast. Sie ging zurück nach Seoul, Südkorea, und machte erst mal gar nichts mehr. Heute spielt sie weltweit 150 Konzerte im Jahr. Ihr Ausgleich: Eishockey spielen, nachts.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>15</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">16170d0de294ef1fde64f1f050e67d87</guid>
      <title>Der Schauspieler Bjarne Mädel verurteilt geldgierige Kollegen</title>
      <description><![CDATA[… und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000
Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm
noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der
als Bernie in der Serie "Stromberg" und als "Tatortreiniger" bekannt
wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im
Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten
und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber,
erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann
Schriftsteller werden: "Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und
Geschichten aufschreiben." Und Mädel erzählt auch, wie er während seines
Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in
Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht.
Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch
in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren
abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt
dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im
Familiendrama "1000 Arten, den Regen zu beschreiben" und war vor Kurzem
außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm "24 Wochen" zu
sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur
als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden,
und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert
wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt.
Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar
macht.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 3 Apr 2018 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>… und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000 Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der als Bernie in der Serie "Stromberg" und als "Tatortreiniger" bekannt wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber, erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann Schriftsteller werden: "Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und Geschichten aufschreiben." Und Mädel erzählt auch, wie er während seines Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht. Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im Familiendrama "1000 Arten, den Regen zu beschreiben" und war vor Kurzem außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm "24 Wochen" zu sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden, und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt. Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar macht.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="35946416" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/15fd4a9e-80b4-4b7c-bf05-86bf302188cf/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=15fd4a9e-80b4-4b7c-bf05-86bf302188cf&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Schauspieler Bjarne Mädel verurteilt geldgierige Kollegen</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:36:36</itunes:duration>
      <itunes:summary>… und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000 Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der als Bernie in der Serie &quot;Stromberg&quot; und als &quot;Tatortreiniger&quot; bekannt wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber, erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann Schriftsteller werden: &quot;Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und Geschichten aufschreiben.&quot; Und Mädel erzählt auch, wie er während seines Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht. Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im Familiendrama &quot;1000 Arten, den Regen zu beschreiben&quot; und war vor Kurzem außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm &quot;24 Wochen&quot; zu sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden, und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt. Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar macht.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>… und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000 Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der als Bernie in der Serie &quot;Stromberg&quot; und als &quot;Tatortreiniger&quot; bekannt wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber, erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann Schriftsteller werden: &quot;Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und Geschichten aufschreiben.&quot; Und Mädel erzählt auch, wie er während seines Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht. Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im Familiendrama &quot;1000 Arten, den Regen zu beschreiben&quot; und war vor Kurzem außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm &quot;24 Wochen&quot; zu sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden, und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt. Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar macht.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>14</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ab82398e1db0ba6c9324427b78b6faa3</guid>
      <title>Der Schauspieler Christian Ulmen freut sich seit seiner Kindheit auf die Rente</title>
      <description><![CDATA[… doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt
er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den
Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre
Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus.
30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder
auf, "weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind", sagt er.
Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV
nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm
"Herr Lehmann". Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien.
"Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient."
In seiner Comedyserie "Jerks" spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle,
sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein
etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: "Ich gewähre mir viele Pausen und
Nichtstun." Im Podcast erzählt er, dass er
Thank-God-It's-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen
Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, "das könnte ich
nicht", sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er
früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein
Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon
da erstrebenswert.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>… doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus. 30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder auf, "weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind", sagt er. Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm "Herr Lehmann". Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien. "Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient." In seiner Comedyserie "Jerks" spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: "Ich gewähre mir viele Pausen und Nichtstun." Im Podcast erzählt er, dass er Thank-God-It's-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, "das könnte ich nicht", sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon da erstrebenswert.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="34432068" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/486901ad-8963-4063-8b73-04448d042c6a/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=486901ad-8963-4063-8b73-04448d042c6a&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Schauspieler Christian Ulmen freut sich seit seiner Kindheit auf die Rente</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:35:02</itunes:duration>
      <itunes:summary>… doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus. 30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder auf, &quot;weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind&quot;, sagt er. Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm &quot;Herr Lehmann&quot;. Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien. &quot;Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient.&quot; In seiner Comedyserie &quot;Jerks&quot; spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: &quot;Ich gewähre mir viele Pausen und Nichtstun.&quot; Im Podcast erzählt er, dass er Thank-God-It&apos;s-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, &quot;das könnte ich nicht&quot;, sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon da erstrebenswert.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>… doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus. 30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder auf, &quot;weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind&quot;, sagt er. Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm &quot;Herr Lehmann&quot;. Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien. &quot;Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient.&quot; In seiner Comedyserie &quot;Jerks&quot; spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: &quot;Ich gewähre mir viele Pausen und Nichtstun.&quot; Im Podcast erzählt er, dass er Thank-God-It&apos;s-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, &quot;das könnte ich nicht&quot;, sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon da erstrebenswert.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>13</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">ccd0f36fd783457ea23123712d8055a0</guid>
      <title>Der Schauspieler Kida Ramadan bekommt gerade viele Jobangebote – als Gangster</title>
      <description><![CDATA[Gast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida
Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs
in Berlin-Kreuzberg auf

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Mar 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs in Berlin-Kreuzberg auf</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="30331046" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/fd35e8f9-834b-4a8c-a63d-d139d1ed29d7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=fd35e8f9-834b-4a8c-a63d-d139d1ed29d7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Schauspieler Kida Ramadan bekommt gerade viele Jobangebote – als Gangster</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:46</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs in Berlin-Kreuzberg auf</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs in Berlin-Kreuzberg auf</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>12</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e0943c02169058b84ea31c01e83ee667</guid>
      <title>Marie Nasemann über ihre Topmodel-Karriere und ihren Traumberuf als &quot;Tatort&quot;-Kommissarin</title>
      <description><![CDATA[Gast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie
Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde
die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der
Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete
Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte
auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“
Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von
heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient
hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig,
sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert
und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem
mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und
ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt
sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr
Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Feb 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“ Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig, sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="29731194" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/b7858b5e-268b-4e98-bf03-2c55da6658d0/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=b7858b5e-268b-4e98-bf03-2c55da6658d0&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Marie Nasemann über ihre Topmodel-Karriere und ihren Traumberuf als &quot;Tatort&quot;-Kommissarin</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“ Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig, sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“ Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig, sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>11</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">476d708bd612ecefeae46826a27ede93</guid>
      <title>Der Modeblogger Carl Jakob Haupt von &quot;Dandy Diary&quot; über Punkrock, vegane Snacks und Stress mit Großkonzernen</title>
      <description><![CDATA[Gast der 11. Folge bei "Frisch an die Arbeit" auf ZEIT ONLINE ist Carl
Jakob Haupt vom Berliner Modeblog "Dandy Diary". Der 32-Jährige erzählt,
dass er Mode im Grunde für ein "Quatschthema" hält und Modeschauen trist
findet. Die Arbeit mit "Dandy Diary" wäre aber immer noch besser als
jeder normale Job. "Ein fester Arbeitsalltag wäre für mich der größte
Horror", sagt er. Als Kind wollte er eigentlich Punkrock-Musiker werden,
wie der Sänger von Green Day. Und auf eine Art habe er genau das mit den
provokanten und irren Aktionen und den wilden Feiern, für die "Dandy
Diary" bekannt geworden sei, auch erreicht, sagt Haupt: "Ich mache
Punkrock, nur ohne Gitarre."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 6 Feb 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 11. Folge bei "Frisch an die Arbeit" auf ZEIT ONLINE ist Carl Jakob Haupt vom Berliner Modeblog "Dandy Diary". Der 32-Jährige erzählt, dass er Mode im Grunde für ein "Quatschthema" hält und Modeschauen trist findet. Die Arbeit mit "Dandy Diary" wäre aber immer noch besser als jeder normale Job. "Ein fester Arbeitsalltag wäre für mich der größte Horror", sagt er. Als Kind wollte er eigentlich Punkrock-Musiker werden, wie der Sänger von Green Day. Und auf eine Art habe er genau das mit den provokanten und irren Aktionen und den wilden Feiern, für die "Dandy Diary" bekannt geworden sei, auch erreicht, sagt Haupt: "Ich mache Punkrock, nur ohne Gitarre."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="29774653" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/8a83eef2-db54-47ae-a7d4-6b01bfdb38ad/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=8a83eef2-db54-47ae-a7d4-6b01bfdb38ad&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Modeblogger Carl Jakob Haupt von &quot;Dandy Diary&quot; über Punkrock, vegane Snacks und Stress mit Großkonzernen</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:30:11</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 11. Folge bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot; auf ZEIT ONLINE ist Carl Jakob Haupt vom Berliner Modeblog &quot;Dandy Diary&quot;. Der 32-Jährige erzählt, dass er Mode im Grunde für ein &quot;Quatschthema&quot; hält und Modeschauen trist findet. Die Arbeit mit &quot;Dandy Diary&quot; wäre aber immer noch besser als jeder normale Job. &quot;Ein fester Arbeitsalltag wäre für mich der größte Horror&quot;, sagt er. Als Kind wollte er eigentlich Punkrock-Musiker werden, wie der Sänger von Green Day. Und auf eine Art habe er genau das mit den provokanten und irren Aktionen und den wilden Feiern, für die &quot;Dandy Diary&quot; bekannt geworden sei, auch erreicht, sagt Haupt: &quot;Ich mache Punkrock, nur ohne Gitarre.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 11. Folge bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot; auf ZEIT ONLINE ist Carl Jakob Haupt vom Berliner Modeblog &quot;Dandy Diary&quot;. Der 32-Jährige erzählt, dass er Mode im Grunde für ein &quot;Quatschthema&quot; hält und Modeschauen trist findet. Die Arbeit mit &quot;Dandy Diary&quot; wäre aber immer noch besser als jeder normale Job. &quot;Ein fester Arbeitsalltag wäre für mich der größte Horror&quot;, sagt er. Als Kind wollte er eigentlich Punkrock-Musiker werden, wie der Sänger von Green Day. Und auf eine Art habe er genau das mit den provokanten und irren Aktionen und den wilden Feiern, für die &quot;Dandy Diary&quot; bekannt geworden sei, auch erreicht, sagt Haupt: &quot;Ich mache Punkrock, nur ohne Gitarre.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>10</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0c8105b4b64d7379b925d48ea7f96f89</guid>
      <title>Der Schauspieler Samuel Finzi über Faulenzen, Autowaschen und Werbespots</title>
      <description><![CDATA[Gast der 10. Folge ist der Schauspieler Samuel Finzi. Er hat im
vergangenen Jahr acht Filme gedreht, Theater gespielt und sagt bei
„Frisch an die Arbeit“: "Mir kommt das nicht so wahnsinnig viel vor,
wahrscheinlich habe ich ein etwas intensiveres Leben als andere“.
Eigentlich wollte der heute 52-Jährige gar nicht Schauspieler werden –
sondern Dirigent. „Weil Dirigenten so viel reisen“. Dann studierte er
doch Schauspiel in Bulgarien, wo er auch geboren ist. Nach zwei Jahren
brach er ab, er habe sich gelangweilt. Außerdem könne man das ohnehin
nicht lernen: „Entweder ist man Schauspieler – oder nicht.“ Auf die
Frage, ob ihm Anerkennung wichtiger sei oder Geld, sagt Finzi: "Geld
bedeutet Zeit. So viel Geld zu haben, dass ich meine Zeit selbst
einteilen kann, das ist der größte Luxus, den man haben kann." Als
nächstes habe er sich vorgenommen, zwei Monate nichts zu tun. Denn: "Ich
merke langsam, dass ich gerade ein bisschen zu viel mache. Ich laufe
Gefahr, mich in eine Maschine zu verwandeln, die Dinge ausführt."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 10. Folge ist der Schauspieler Samuel Finzi. Er hat im vergangenen Jahr acht Filme gedreht, Theater gespielt und sagt bei „Frisch an die Arbeit“: "Mir kommt das nicht so wahnsinnig viel vor, wahrscheinlich habe ich ein etwas intensiveres Leben als andere“. Eigentlich wollte der heute 52-Jährige gar nicht Schauspieler werden – sondern Dirigent. „Weil Dirigenten so viel reisen“. Dann studierte er doch Schauspiel in Bulgarien, wo er auch geboren ist. Nach zwei Jahren brach er ab, er habe sich gelangweilt. Außerdem könne man das ohnehin nicht lernen: „Entweder ist man Schauspieler – oder nicht.“ Auf die Frage, ob ihm Anerkennung wichtiger sei oder Geld, sagt Finzi: "Geld bedeutet Zeit. So viel Geld zu haben, dass ich meine Zeit selbst einteilen kann, das ist der größte Luxus, den man haben kann." Als nächstes habe er sich vorgenommen, zwei Monate nichts zu tun. Denn: "Ich merke langsam, dass ich gerade ein bisschen zu viel mache. Ich laufe Gefahr, mich in eine Maschine zu verwandeln, die Dinge ausführt."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="41641951" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/cf051213-2e38-44e4-ac2b-f59aafb1b079/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=cf051213-2e38-44e4-ac2b-f59aafb1b079&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Schauspieler Samuel Finzi über Faulenzen, Autowaschen und Werbespots</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:42:32</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 10. Folge ist der Schauspieler Samuel Finzi. Er hat im vergangenen Jahr acht Filme gedreht, Theater gespielt und sagt bei „Frisch an die Arbeit“: &quot;Mir kommt das nicht so wahnsinnig viel vor, wahrscheinlich habe ich ein etwas intensiveres Leben als andere“. Eigentlich wollte der heute 52-Jährige gar nicht Schauspieler werden – sondern Dirigent. „Weil Dirigenten so viel reisen“. Dann studierte er doch Schauspiel in Bulgarien, wo er auch geboren ist. Nach zwei Jahren brach er ab, er habe sich gelangweilt. Außerdem könne man das ohnehin nicht lernen: „Entweder ist man Schauspieler – oder nicht.“ Auf die Frage, ob ihm Anerkennung wichtiger sei oder Geld, sagt Finzi: &quot;Geld bedeutet Zeit. So viel Geld zu haben, dass ich meine Zeit selbst einteilen kann, das ist der größte Luxus, den man haben kann.&quot; Als nächstes habe er sich vorgenommen, zwei Monate nichts zu tun. Denn: &quot;Ich merke langsam, dass ich gerade ein bisschen zu viel mache. Ich laufe Gefahr, mich in eine Maschine zu verwandeln, die Dinge ausführt.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 10. Folge ist der Schauspieler Samuel Finzi. Er hat im vergangenen Jahr acht Filme gedreht, Theater gespielt und sagt bei „Frisch an die Arbeit“: &quot;Mir kommt das nicht so wahnsinnig viel vor, wahrscheinlich habe ich ein etwas intensiveres Leben als andere“. Eigentlich wollte der heute 52-Jährige gar nicht Schauspieler werden – sondern Dirigent. „Weil Dirigenten so viel reisen“. Dann studierte er doch Schauspiel in Bulgarien, wo er auch geboren ist. Nach zwei Jahren brach er ab, er habe sich gelangweilt. Außerdem könne man das ohnehin nicht lernen: „Entweder ist man Schauspieler – oder nicht.“ Auf die Frage, ob ihm Anerkennung wichtiger sei oder Geld, sagt Finzi: &quot;Geld bedeutet Zeit. So viel Geld zu haben, dass ich meine Zeit selbst einteilen kann, das ist der größte Luxus, den man haben kann.&quot; Als nächstes habe er sich vorgenommen, zwei Monate nichts zu tun. Denn: &quot;Ich merke langsam, dass ich gerade ein bisschen zu viel mache. Ich laufe Gefahr, mich in eine Maschine zu verwandeln, die Dinge ausführt.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>9</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cfda2174f5412af8431f541767fdd08b</guid>
      <title>Der Berliner Rapper Romano über Gangster, Polizei und zu viel Arbeit</title>
      <description><![CDATA[Gast der 9. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der
Rapper und Musiker Romano. Bei Frisch an die Arbeit erzählt er, warum er
jahrelang in Copyshops und Druckereien gearbeitet hat, warum das für
seine Musik gut war und warum er bis zum Umfallen arbeiten will. Als
Kind, sagt er, wollte er „Gangster oder Polizist werden – weil ich
dachte, beide arbeiten nachts“. Später dachte er über ein
Geschichtsstudium nach, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung
als Mediengestalter. Außerdem erzählt Romano bei Frisch an die Arbeit,
warum das frühe Scheitern als Sänger einer Crossover-Metal-Boygroup für
ihn lehrreich war – und warum Michael Jacksons Arbeitsethos für ihn so
wichtig ist.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 9. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Rapper und Musiker Romano. Bei Frisch an die Arbeit erzählt er, warum er jahrelang in Copyshops und Druckereien gearbeitet hat, warum das für seine Musik gut war und warum er bis zum Umfallen arbeiten will. Als Kind, sagt er, wollte er „Gangster oder Polizist werden – weil ich dachte, beide arbeiten nachts“. Später dachte er über ein Geschichtsstudium nach, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung als Mediengestalter. Außerdem erzählt Romano bei Frisch an die Arbeit, warum das frühe Scheitern als Sänger einer Crossover-Metal-Boygroup für ihn lehrreich war – und warum Michael Jacksons Arbeitsethos für ihn so wichtig ist.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="27473197" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/c7029099-3100-44ef-842a-e59fb0105357/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=c7029099-3100-44ef-842a-e59fb0105357&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Der Berliner Rapper Romano über Gangster, Polizei und zu viel Arbeit</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:27:47</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 9. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Rapper und Musiker Romano. Bei Frisch an die Arbeit erzählt er, warum er jahrelang in Copyshops und Druckereien gearbeitet hat, warum das für seine Musik gut war und warum er bis zum Umfallen arbeiten will. Als Kind, sagt er, wollte er „Gangster oder Polizist werden – weil ich dachte, beide arbeiten nachts“. Später dachte er über ein Geschichtsstudium nach, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung als Mediengestalter. Außerdem erzählt Romano bei Frisch an die Arbeit, warum das frühe Scheitern als Sänger einer Crossover-Metal-Boygroup für ihn lehrreich war – und warum Michael Jacksons Arbeitsethos für ihn so wichtig ist.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 9. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Rapper und Musiker Romano. Bei Frisch an die Arbeit erzählt er, warum er jahrelang in Copyshops und Druckereien gearbeitet hat, warum das für seine Musik gut war und warum er bis zum Umfallen arbeiten will. Als Kind, sagt er, wollte er „Gangster oder Polizist werden – weil ich dachte, beide arbeiten nachts“. Später dachte er über ein Geschichtsstudium nach, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung als Mediengestalter. Außerdem erzählt Romano bei Frisch an die Arbeit, warum das frühe Scheitern als Sänger einer Crossover-Metal-Boygroup für ihn lehrreich war – und warum Michael Jacksons Arbeitsethos für ihn so wichtig ist.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>8</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cabe25741be35992f013c93ba90a0590</guid>
      <title>Linda Zervakis über Disziplin und Jogginghosen - der Podcast #8</title>
      <description><![CDATA[Gast der 8. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist die
Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Bei Frisch an die Arbeit erzählt
die 42-Jährige aus Hamburg, was sie eigentlich einmal werden wollte –
nämlich Stewardess, wegen der schicken Uniformen. Und wie sie über
Umwege in der Werbung und als Redakteurin beim krawalligen
Nachmittagstalk schließlich als erste Tagesschau-Sprecherin mit
migrantischen Wurzeln vor der Kamera landete. Noch heute helfen ihr die
Erfahrungen aus ihrem ersten Job im Kiosk ihrer Mutter: „Ich kann
arbeiten bis zum Umfallen und ich bin mir für nichts zu schade.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 20 Dec 2017 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 8. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Bei Frisch an die Arbeit erzählt die 42-Jährige aus Hamburg, was sie eigentlich einmal werden wollte – nämlich Stewardess, wegen der schicken Uniformen. Und wie sie über Umwege in der Werbung und als Redakteurin beim krawalligen Nachmittagstalk schließlich als erste Tagesschau-Sprecherin mit migrantischen Wurzeln vor der Kamera landete. Noch heute helfen ihr die Erfahrungen aus ihrem ersten Job im Kiosk ihrer Mutter: „Ich kann arbeiten bis zum Umfallen und ich bin mir für nichts zu schade.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31618016" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/ededf57b-814a-4c98-b002-b4b922daeee7/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=ededf57b-814a-4c98-b002-b4b922daeee7&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Linda Zervakis über Disziplin und Jogginghosen - der Podcast #8</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:32:06</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 8. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Bei Frisch an die Arbeit erzählt die 42-Jährige aus Hamburg, was sie eigentlich einmal werden wollte – nämlich Stewardess, wegen der schicken Uniformen. Und wie sie über Umwege in der Werbung und als Redakteurin beim krawalligen Nachmittagstalk schließlich als erste Tagesschau-Sprecherin mit migrantischen Wurzeln vor der Kamera landete. Noch heute helfen ihr die Erfahrungen aus ihrem ersten Job im Kiosk ihrer Mutter: „Ich kann arbeiten bis zum Umfallen und ich bin mir für nichts zu schade.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 8. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Bei Frisch an die Arbeit erzählt die 42-Jährige aus Hamburg, was sie eigentlich einmal werden wollte – nämlich Stewardess, wegen der schicken Uniformen. Und wie sie über Umwege in der Werbung und als Redakteurin beim krawalligen Nachmittagstalk schließlich als erste Tagesschau-Sprecherin mit migrantischen Wurzeln vor der Kamera landete. Noch heute helfen ihr die Erfahrungen aus ihrem ersten Job im Kiosk ihrer Mutter: „Ich kann arbeiten bis zum Umfallen und ich bin mir für nichts zu schade.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>7</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">e3ec3ddfa8a9b482f8ab4f83ef4f02fb</guid>
      <title>Prinz Pi über Kindheitsträume - der Podcast #7</title>
      <description><![CDATA[Gast der 7. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der
Berliner Rapper und Musiker Prinz Pi, bürgerlich Friedrich Kautz. Prinz
Pi, dessen letzten vier Alben allesamt auf Platz 1 der deutschen
Albumcharts standen, erzählt bei "Frisch an die Arbeit" von den
Schattenseiten, den Anfeidungen und der manchmal spöttisch und
persönlich werdenden Kritik – nicht nur an seinem Werk, sondern auch an
ihm als Menschen: „Man wird immer als Person bewertet und nicht nur die
Arbeitsleistung.“ Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Prinz Pi außerdem,
was er als Kind werden wollte und wofür er heute gerne etwas mehr Geld
ausgibt. Und er sagt über seine Konzerte: „Das Gefühl, dass da ein paar
tausend Leute im Publikum stehen, die einen auf ein Bier einladen
würden, ist super schön“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 6 Dec 2017 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gast der 7. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Berliner Rapper und Musiker Prinz Pi, bürgerlich Friedrich Kautz. Prinz Pi, dessen letzten vier Alben allesamt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts standen, erzählt bei "Frisch an die Arbeit" von den Schattenseiten, den Anfeidungen und der manchmal spöttisch und persönlich werdenden Kritik – nicht nur an seinem Werk, sondern auch an ihm als Menschen: „Man wird immer als Person bewertet und nicht nur die Arbeitsleistung.“ Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Prinz Pi außerdem, was er als Kind werden wollte und wofür er heute gerne etwas mehr Geld ausgibt. Und er sagt über seine Konzerte: „Das Gefühl, dass da ein paar tausend Leute im Publikum stehen, die einen auf ein Bier einladen würden, ist super schön“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="28982927" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0eaea11c-d91d-44b9-89b2-6e1755186ec1/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0eaea11c-d91d-44b9-89b2-6e1755186ec1&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Prinz Pi über Kindheitsträume - der Podcast #7</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:29:21</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gast der 7. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Berliner Rapper und Musiker Prinz Pi, bürgerlich Friedrich Kautz. Prinz Pi, dessen letzten vier Alben allesamt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts standen, erzählt bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot; von den Schattenseiten, den Anfeidungen und der manchmal spöttisch und persönlich werdenden Kritik – nicht nur an seinem Werk, sondern auch an ihm als Menschen: „Man wird immer als Person bewertet und nicht nur die Arbeitsleistung.“ Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Prinz Pi außerdem, was er als Kind werden wollte und wofür er heute gerne etwas mehr Geld ausgibt. Und er sagt über seine Konzerte: „Das Gefühl, dass da ein paar tausend Leute im Publikum stehen, die einen auf ein Bier einladen würden, ist super schön“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Gast der 7. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Berliner Rapper und Musiker Prinz Pi, bürgerlich Friedrich Kautz. Prinz Pi, dessen letzten vier Alben allesamt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts standen, erzählt bei &quot;Frisch an die Arbeit&quot; von den Schattenseiten, den Anfeidungen und der manchmal spöttisch und persönlich werdenden Kritik – nicht nur an seinem Werk, sondern auch an ihm als Menschen: „Man wird immer als Person bewertet und nicht nur die Arbeitsleistung.“ Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Prinz Pi außerdem, was er als Kind werden wollte und wofür er heute gerne etwas mehr Geld ausgibt. Und er sagt über seine Konzerte: „Das Gefühl, dass da ein paar tausend Leute im Publikum stehen, die einen auf ein Bier einladen würden, ist super schön“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>6</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7c357525b1afed5388e04311fa0ea6c3</guid>
      <title>Herr von Eden über Geld - der Podcast #6</title>
      <description><![CDATA[Der Gast in der sechsten Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist Bent
Angelo Jensen. Er ist der Modemacher hinter dem Anzugslabel „Herr von
Eden“. Er könne zwar nähen und Schnitte anfertigen, sagt er im Podcast.
Aber: "Ich zeichne nicht so viel, wie man sich das vorstellt. Ich bin
kein Lagerfeld.“ Jensen wurde bekannt als der Schneider von Jan Delay.
In den 2000er Jahren eröffnete einen Laden nach dem anderen, entwarf
auch Frauenanzüge und kreierte ein Parfüm. Doch 2013 musste er Insolvenz
anmelden: Herr von Eden hatte 600.000 Euro Schulden angesammelt. Über
die schwere Zeit spricht er auch im Podcast - und über seinen Neuanfang.
Er arbeite nun so viel, dass die Entspannung manchmal zu kurz käme. Was
hilft: "Ich bin ein leidenschaftlicher Kiffer."

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Nov 2017 05:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gast in der sechsten Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist Bent Angelo Jensen. Er ist der Modemacher hinter dem Anzugslabel „Herr von Eden“. Er könne zwar nähen und Schnitte anfertigen, sagt er im Podcast. Aber: "Ich zeichne nicht so viel, wie man sich das vorstellt. Ich bin kein Lagerfeld.“ Jensen wurde bekannt als der Schneider von Jan Delay. In den 2000er Jahren eröffnete einen Laden nach dem anderen, entwarf auch Frauenanzüge und kreierte ein Parfüm. Doch 2013 musste er Insolvenz anmelden: Herr von Eden hatte 600.000 Euro Schulden angesammelt. Über die schwere Zeit spricht er auch im Podcast - und über seinen Neuanfang. Er arbeite nun so viel, dass die Entspannung manchmal zu kurz käme. Was hilft: "Ich bin ein leidenschaftlicher Kiffer."</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="42265307" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/0704b520-d05c-4bee-87c3-e077d9fd7422/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=0704b520-d05c-4bee-87c3-e077d9fd7422&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Herr von Eden über Geld - der Podcast #6</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:43:11</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der Gast in der sechsten Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist Bent Angelo Jensen. Er ist der Modemacher hinter dem Anzugslabel „Herr von Eden“. Er könne zwar nähen und Schnitte anfertigen, sagt er im Podcast. Aber: &quot;Ich zeichne nicht so viel, wie man sich das vorstellt. Ich bin kein Lagerfeld.“ Jensen wurde bekannt als der Schneider von Jan Delay. In den 2000er Jahren eröffnete einen Laden nach dem anderen, entwarf auch Frauenanzüge und kreierte ein Parfüm. Doch 2013 musste er Insolvenz anmelden: Herr von Eden hatte 600.000 Euro Schulden angesammelt. Über die schwere Zeit spricht er auch im Podcast - und über seinen Neuanfang.  Er arbeite nun so viel, dass die Entspannung manchmal zu kurz käme. Was hilft: &quot;Ich bin ein leidenschaftlicher Kiffer.&quot;</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Gast in der sechsten Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist Bent Angelo Jensen. Er ist der Modemacher hinter dem Anzugslabel „Herr von Eden“. Er könne zwar nähen und Schnitte anfertigen, sagt er im Podcast. Aber: &quot;Ich zeichne nicht so viel, wie man sich das vorstellt. Ich bin kein Lagerfeld.“ Jensen wurde bekannt als der Schneider von Jan Delay. In den 2000er Jahren eröffnete einen Laden nach dem anderen, entwarf auch Frauenanzüge und kreierte ein Parfüm. Doch 2013 musste er Insolvenz anmelden: Herr von Eden hatte 600.000 Euro Schulden angesammelt. Über die schwere Zeit spricht er auch im Podcast - und über seinen Neuanfang.  Er arbeite nun so viel, dass die Entspannung manchmal zu kurz käme. Was hilft: &quot;Ich bin ein leidenschaftlicher Kiffer.&quot;</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>5</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">8f4ebf69b04f1ae8cfad86a9fa0a224e</guid>
      <title>Bettina Rust über Entschleunigung - der Podcast #5</title>
      <description><![CDATA[Der Gast der fünften Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist die
Moderatorin und Journalistin Bettina Rust. Sie studierte Kommunikation
und Marketing in Hamburg und machte dann ein Volontariat beim Radio.
Seit 15 Jahren moderiert sie die Radiosendung „Hörbar Rust“ beim
Berliner Sender „Radio Eins". Außerdem hat Rust schon viele Talkshows
moderiert. Zuletzt etwa die rbb-Sendung "Stadt, Rad, Hund", für die sie
mit ihrem Hund im Korb durch Berlin radelte und sich von Prominenten
ihren Kiez zeigen ließ. Derzeit arbeitet sie an einem Buch. Im Podcast
erzählt die Moderatorin von einer Krise: "Ich war lebensplatt". Das war
vor ein paar Jahren, sie war überarbeitet und privat lief es auch nicht
so gut. Damals wusste sie nicht mehr, ob sie noch gut sein könnte. Sie
habe dann "alle Maschinen heruntergefahren." Sie sagt: "Das hat nichts
mit Ayurveda zu tun oder mit Thailand. Ich bin in meinem Leben geblieben
und habe es verlangsamt." Ihre Strategie: Manchmal schaltet sie ihr
Telefon zwei Tage nicht an. "Nicht weil ich denke, lasst mich alle in
Ruhe, sondern weil ich es genieße.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 8 Nov 2017 04:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gast der fünften Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist die Moderatorin und Journalistin Bettina Rust. Sie studierte Kommunikation und Marketing in Hamburg und machte dann ein Volontariat beim Radio. Seit 15 Jahren moderiert sie die Radiosendung „Hörbar Rust“ beim Berliner Sender „Radio Eins". Außerdem hat Rust schon viele Talkshows moderiert. Zuletzt etwa die rbb-Sendung "Stadt, Rad, Hund", für die sie mit ihrem Hund im Korb durch Berlin radelte und sich von Prominenten ihren Kiez zeigen ließ. Derzeit arbeitet sie an einem Buch. Im Podcast erzählt die Moderatorin von einer Krise: "Ich war lebensplatt". Das war vor ein paar Jahren, sie war überarbeitet und privat lief es auch nicht so gut. Damals wusste sie nicht mehr, ob sie noch gut sein könnte. Sie habe dann "alle Maschinen heruntergefahren." Sie sagt: "Das hat nichts mit Ayurveda zu tun oder mit Thailand. Ich bin in meinem Leben geblieben und habe es verlangsamt." Ihre Strategie: Manchmal schaltet sie ihr Telefon zwei Tage nicht an. "Nicht weil ich denke, lasst mich alle in Ruhe, sondern weil ich es genieße.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="46425040" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/6f851c78-9f45-41eb-8382-311ca3c301dd/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=6f851c78-9f45-41eb-8382-311ca3c301dd&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Bettina Rust über Entschleunigung - der Podcast #5</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:47:30</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der Gast der fünften Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist die Moderatorin und Journalistin Bettina Rust. Sie studierte Kommunikation und Marketing in Hamburg und machte dann ein Volontariat beim Radio. Seit 15 Jahren moderiert sie die Radiosendung „Hörbar Rust“ beim Berliner Sender „Radio Eins&quot;. Außerdem hat Rust schon viele Talkshows moderiert. Zuletzt etwa die rbb-Sendung &quot;Stadt, Rad, Hund&quot;, für die sie mit ihrem Hund im Korb durch Berlin radelte und sich von Prominenten ihren Kiez zeigen ließ. Derzeit arbeitet sie an einem Buch. Im Podcast erzählt die Moderatorin von einer Krise: &quot;Ich war lebensplatt&quot;. Das war vor ein paar Jahren, sie war überarbeitet und privat lief es auch nicht so gut. Damals wusste sie nicht mehr, ob sie noch gut sein könnte. Sie habe dann &quot;alle Maschinen heruntergefahren.&quot; Sie sagt: &quot;Das hat nichts mit Ayurveda zu tun oder mit Thailand. Ich bin in meinem Leben geblieben und habe es verlangsamt.&quot; Ihre Strategie: Manchmal schaltet sie ihr Telefon zwei Tage nicht an. &quot;Nicht weil ich denke, lasst mich alle in Ruhe, sondern weil ich es genieße.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der Gast der fünften Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist die Moderatorin und Journalistin Bettina Rust. Sie studierte Kommunikation und Marketing in Hamburg und machte dann ein Volontariat beim Radio. Seit 15 Jahren moderiert sie die Radiosendung „Hörbar Rust“ beim Berliner Sender „Radio Eins&quot;. Außerdem hat Rust schon viele Talkshows moderiert. Zuletzt etwa die rbb-Sendung &quot;Stadt, Rad, Hund&quot;, für die sie mit ihrem Hund im Korb durch Berlin radelte und sich von Prominenten ihren Kiez zeigen ließ. Derzeit arbeitet sie an einem Buch. Im Podcast erzählt die Moderatorin von einer Krise: &quot;Ich war lebensplatt&quot;. Das war vor ein paar Jahren, sie war überarbeitet und privat lief es auch nicht so gut. Damals wusste sie nicht mehr, ob sie noch gut sein könnte. Sie habe dann &quot;alle Maschinen heruntergefahren.&quot; Sie sagt: &quot;Das hat nichts mit Ayurveda zu tun oder mit Thailand. Ich bin in meinem Leben geblieben und habe es verlangsamt.&quot; Ihre Strategie: Manchmal schaltet sie ihr Telefon zwei Tage nicht an. &quot;Nicht weil ich denke, lasst mich alle in Ruhe, sondern weil ich es genieße.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>4</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">127f4381a68c66008f1becbd54d785c3</guid>
      <title>Edeka-Ikone Liechtenstein übers Armsein - der Podcast #4</title>
      <description><![CDATA[Der vierte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Künstler Friedrich
Liechtenstein. Er studierte Puppenspiel an der Schauspielschule Ernst
Busch und arbeitete in der freien Theaterszene. Bekannt wurde
Liechtenstein Anfang 2014 als er die Hauptrolle in einer Edeka-Werbung
spielte und sang: „Supermuschi, Supersushi, supergeil“. Da war er gerade
insolvent, hatte sein Haus verloren und lebte im Turmzimmer eines
Brillengeschäftes. „Manchmal hatte ich Hunger“, sagt er über diese Zeit.
Heute verdient der 61-Jährige sein Geld mit Auftritten: bei Moderationen
von Firmenveranstaltungen und Vorträgen - und in Clubs. Gerade hat er
das Album „Ich bin dein Radio“ mit dem Friedrich Liechtenstein Trio
herausgebracht. Im Podcast spricht er darüber, dass er eigentlich nicht
länger als vier Stunden am Tag arbeiten möchte und warum er sein ganzes
Geld in Taxifahren und gutes Essen steckt. Und er erzählt, warum er
weder Besitz hat, noch eine Altersvorsorge.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der vierte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Künstler Friedrich Liechtenstein. Er studierte Puppenspiel an der Schauspielschule Ernst Busch und arbeitete in der freien Theaterszene. Bekannt wurde Liechtenstein Anfang 2014 als er die Hauptrolle in einer Edeka-Werbung spielte und sang: „Supermuschi, Supersushi, supergeil“. Da war er gerade insolvent, hatte sein Haus verloren und lebte im Turmzimmer eines Brillengeschäftes. „Manchmal hatte ich Hunger“, sagt er über diese Zeit. Heute verdient der 61-Jährige sein Geld mit Auftritten: bei Moderationen von Firmenveranstaltungen und Vorträgen - und in Clubs. Gerade hat er das Album „Ich bin dein Radio“ mit dem Friedrich Liechtenstein Trio herausgebracht. Im Podcast spricht er darüber, dass er eigentlich nicht länger als vier Stunden am Tag arbeiten möchte und warum er sein ganzes Geld in Taxifahren und gutes Essen steckt. Und er erzählt, warum er weder Besitz hat, noch eine Altersvorsorge.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="32604665" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/f1c8df43-0604-4ee3-8f7d-9cad563dc246/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=f1c8df43-0604-4ee3-8f7d-9cad563dc246&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Edeka-Ikone Liechtenstein übers Armsein - der Podcast #4</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:33:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der vierte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Künstler Friedrich Liechtenstein. Er studierte Puppenspiel an der Schauspielschule Ernst Busch und arbeitete in der freien Theaterszene. Bekannt wurde Liechtenstein Anfang 2014 als er die Hauptrolle in einer Edeka-Werbung spielte und sang: „Supermuschi, Supersushi, supergeil“. Da war er gerade insolvent, hatte sein Haus verloren und lebte im Turmzimmer eines Brillengeschäftes. „Manchmal hatte ich Hunger“, sagt er über diese Zeit. Heute verdient der 61-Jährige sein Geld mit Auftritten: bei Moderationen von Firmenveranstaltungen und Vorträgen - und in Clubs. Gerade hat er das Album „Ich bin dein Radio“ mit dem Friedrich Liechtenstein Trio herausgebracht. Im Podcast spricht er darüber, dass er eigentlich nicht länger als vier Stunden am Tag arbeiten möchte und warum er sein ganzes Geld in Taxifahren und gutes Essen steckt. Und er erzählt, warum er weder Besitz hat, noch eine Altersvorsorge.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der vierte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Künstler Friedrich Liechtenstein. Er studierte Puppenspiel an der Schauspielschule Ernst Busch und arbeitete in der freien Theaterszene. Bekannt wurde Liechtenstein Anfang 2014 als er die Hauptrolle in einer Edeka-Werbung spielte und sang: „Supermuschi, Supersushi, supergeil“. Da war er gerade insolvent, hatte sein Haus verloren und lebte im Turmzimmer eines Brillengeschäftes. „Manchmal hatte ich Hunger“, sagt er über diese Zeit. Heute verdient der 61-Jährige sein Geld mit Auftritten: bei Moderationen von Firmenveranstaltungen und Vorträgen - und in Clubs. Gerade hat er das Album „Ich bin dein Radio“ mit dem Friedrich Liechtenstein Trio herausgebracht. Im Podcast spricht er darüber, dass er eigentlich nicht länger als vier Stunden am Tag arbeiten möchte und warum er sein ganzes Geld in Taxifahren und gutes Essen steckt. Und er erzählt, warum er weder Besitz hat, noch eine Altersvorsorge.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>3</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f4ea9fc91b2d5a1847f3672e2d173c65</guid>
      <title>Comedian Shapira zu Größenwahn - der Podcast #3</title>
      <description><![CDATA[Der dritte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Comedian Shahak
Shapira. Er ist 1988 in Petach Tikwa in Israel geboren, zog in seiner
Jugend nach Sachsen-Anhalt, wollte eigentlich Fußballer werden und war
sogar bei einem Probespiel bei Carl Zeiss Jena. Aber ohne Erfolg. Also
wurde Shapira nach der Schule erst einmal Grafiker, später Werber. Nach
einem antisemitischen Angriff in der Berliner U-Bahn geriet Shapira ins
Rampenlicht, zeigte sich dort überraschend schlagfertig, schrieb ein
Buch und arbeitet seitdem als Comedian. Bei „Frisch an die Arbeit“
erzählt Shapira, ob es ihm um Aufmerksamkeit geht, ab welchem Betrag er
nie wieder arbeiten oder einen schrecklichen Job machen würde. Er sagt:
„Ich sehe meine Arbeit nicht als etwas, was die Welt unbedingt braucht.“

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 Oct 2017 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Comedian Shahak Shapira. Er ist 1988 in Petach Tikwa in Israel geboren, zog in seiner Jugend nach Sachsen-Anhalt, wollte eigentlich Fußballer werden und war sogar bei einem Probespiel bei Carl Zeiss Jena. Aber ohne Erfolg. Also wurde Shapira nach der Schule erst einmal Grafiker, später Werber. Nach einem antisemitischen Angriff in der Berliner U-Bahn geriet Shapira ins Rampenlicht, zeigte sich dort überraschend schlagfertig, schrieb ein Buch und arbeitet seitdem als Comedian. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Shapira, ob es ihm um Aufmerksamkeit geht, ab welchem Betrag er nie wieder arbeiten oder einen schrecklichen Job machen würde. Er sagt: „Ich sehe meine Arbeit nicht als etwas, was die Welt unbedingt braucht.“</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="29443535" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/3f3b74c7-4cd6-4145-a4ad-fa01be2f7140/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=3f3b74c7-4cd6-4145-a4ad-fa01be2f7140&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Comedian Shapira zu Größenwahn - der Podcast #3</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:29:50</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der dritte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Comedian Shahak Shapira. Er ist 1988 in Petach Tikwa in Israel geboren, zog in seiner Jugend nach Sachsen-Anhalt, wollte eigentlich Fußballer werden und war sogar bei einem Probespiel bei Carl Zeiss Jena. Aber ohne Erfolg. Also wurde Shapira nach der Schule erst einmal Grafiker, später Werber. Nach einem antisemitischen Angriff in der Berliner U-Bahn geriet Shapira ins Rampenlicht, zeigte sich dort überraschend schlagfertig, schrieb ein Buch und arbeitet seitdem als Comedian. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Shapira, ob es ihm um Aufmerksamkeit geht, ab welchem Betrag er nie wieder arbeiten oder einen schrecklichen Job machen würde. Er sagt: „Ich sehe meine Arbeit nicht als etwas, was die Welt unbedingt braucht.“</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der dritte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Comedian Shahak Shapira. Er ist 1988 in Petach Tikwa in Israel geboren, zog in seiner Jugend nach Sachsen-Anhalt, wollte eigentlich Fußballer werden und war sogar bei einem Probespiel bei Carl Zeiss Jena. Aber ohne Erfolg. Also wurde Shapira nach der Schule erst einmal Grafiker, später Werber. Nach einem antisemitischen Angriff in der Berliner U-Bahn geriet Shapira ins Rampenlicht, zeigte sich dort überraschend schlagfertig, schrieb ein Buch und arbeitet seitdem als Comedian. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Shapira, ob es ihm um Aufmerksamkeit geht, ab welchem Betrag er nie wieder arbeiten oder einen schrecklichen Job machen würde. Er sagt: „Ich sehe meine Arbeit nicht als etwas, was die Welt unbedingt braucht.“</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>2</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">130eb814f17cd5f92bb17ff69ed14bbd</guid>
      <title>Musiker Jan Plewka über seine Arbeit - der Podcast #2</title>
      <description><![CDATA[Der zweite Gast von „Frisch an die Arbeit“ ist der Sänger Jan Plewka. In
den 90er Jahren gründete er die Hamburger Band „Selig“, die unter
anderem mit ihrem Liebeslied „Ohne Dich“ erfolgreich wurde. In vier
Jahren nahm die Band drei Alben auf, doch der Erfolg war zu viel für
Plewka, er stürzte in eine Depression. Er wanderte nach Schweden aus,
versuchte er sich mit einigen Jobs, kehrte aber schließlich nach
Deutschland zurück. 2009 schloss Selig sich wieder zusammen, auch aus
finanziellen Gründen. In der Band gelten seitdem neue Regeln, mehr Zeit
für die Familie ist eine davon. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt
Plewka, welche Rolle Arbeit heute in seinem Leben spielt. Und sagt: „Ich
verdiene nicht übermäßig Geld, aber genug, damit meine Familie und ich
damit leben können und bin total zufrieden“. Am 3. November erscheint
das neue Selig-Album „Kashmir Karma“.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 04:00:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Gast von „Frisch an die Arbeit“ ist der Sänger Jan Plewka. In den 90er Jahren gründete er die Hamburger Band „Selig“, die unter anderem mit ihrem Liebeslied „Ohne Dich“ erfolgreich wurde. In vier Jahren nahm die Band drei Alben auf, doch der Erfolg war zu viel für Plewka, er stürzte in eine Depression. Er wanderte nach Schweden aus, versuchte er sich mit einigen Jobs, kehrte aber schließlich nach Deutschland zurück. 2009 schloss Selig sich wieder zusammen, auch aus finanziellen Gründen. In der Band gelten seitdem neue Regeln, mehr Zeit für die Familie ist eine davon. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Plewka, welche Rolle Arbeit heute in seinem Leben spielt. Und sagt: „Ich verdiene nicht übermäßig Geld, aber genug, damit meine Familie und ich damit leben können und bin total zufrieden“. Am 3. November erscheint das neue Selig-Album „Kashmir Karma“.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="31177201" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/bc39b6ca-0c93-4c72-b107-e7675f06c0f3/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=bc39b6ca-0c93-4c72-b107-e7675f06c0f3&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Musiker Jan Plewka über seine Arbeit - der Podcast #2</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:31:38</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der zweite Gast von „Frisch an die Arbeit“ ist der Sänger Jan Plewka. In den 90er Jahren gründete er die Hamburger Band „Selig“, die unter anderem mit ihrem Liebeslied „Ohne Dich“ erfolgreich wurde. In vier Jahren nahm die Band drei Alben auf, doch der Erfolg war zu viel für Plewka, er stürzte in eine Depression. Er wanderte nach Schweden aus, versuchte er sich mit einigen Jobs, kehrte aber schließlich nach Deutschland zurück. 2009 schloss Selig sich wieder zusammen, auch aus finanziellen Gründen. In der Band gelten seitdem neue Regeln, mehr Zeit für die Familie ist eine davon. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Plewka, welche Rolle Arbeit heute in seinem Leben spielt. Und sagt: „Ich verdiene nicht übermäßig Geld, aber genug, damit meine Familie und ich damit leben können und bin total zufrieden“. Am 3. November erscheint das neue Selig-Album „Kashmir Karma“.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der zweite Gast von „Frisch an die Arbeit“ ist der Sänger Jan Plewka. In den 90er Jahren gründete er die Hamburger Band „Selig“, die unter anderem mit ihrem Liebeslied „Ohne Dich“ erfolgreich wurde. In vier Jahren nahm die Band drei Alben auf, doch der Erfolg war zu viel für Plewka, er stürzte in eine Depression. Er wanderte nach Schweden aus, versuchte er sich mit einigen Jobs, kehrte aber schließlich nach Deutschland zurück. 2009 schloss Selig sich wieder zusammen, auch aus finanziellen Gründen. In der Band gelten seitdem neue Regeln, mehr Zeit für die Familie ist eine davon. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Plewka, welche Rolle Arbeit heute in seinem Leben spielt. Und sagt: „Ich verdiene nicht übermäßig Geld, aber genug, damit meine Familie und ich damit leben können und bin total zufrieden“. Am 3. November erscheint das neue Selig-Album „Kashmir Karma“.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>1</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">cf55b5c2d4371ea5f8cf4341c74ef9cb</guid>
      <title>Die Regisseurin Anika Decker hätte gerne doppelt so viel Geld - der Podcast #1</title>
      <description><![CDATA[Der erste Gast von "Frisch an die Arbeit" ist die Regisseurin Anika
Decker. Nach Jobs bei einem mexikanischen Partyservice, bei "Big
Brother" und als Drehbuchautorin bei einer ZDF-Telenovela wurde sie von
Til Schweiger entdeckt. Zusammen schrieben sie die Kinofilme
"Keinohrhasen" und "Zweiohrküken". Heute hat sie eine eigene
Produktionsfirma, führt selbst Regie und setzt auf gute Gags und
Starbesetzung. Am 14. September kommt ihr Film "High Society" in die
Kinos. Wenn sie mal Schreibkrisen hat, stellt sie sich vor, einen Job
mit geregeltem Einkommen und langweiligen Aufgaben zu haben.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.

[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Sep 2017 03:55:00 +0000</pubDate>
      <author>podcast@zeit.de (ZEIT ONLINE)</author>
      <link>https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit</link>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Gast von "Frisch an die Arbeit" ist die Regisseurin Anika Decker. Nach Jobs bei einem mexikanischen Partyservice, bei "Big Brother" und als Drehbuchautorin bei einer ZDF-Telenovela wurde sie von Til Schweiger entdeckt. Zusammen schrieben sie die Kinofilme "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken". Heute hat sie eine eigene Produktionsfirma, führt selbst Regie und setzt auf gute Gags und Starbesetzung. Am 14. September kommt ihr Film "High Society" in die Kinos. Wenn sie mal Schreibkrisen hat, stellt sie sich vor, einen Job mit geregeltem Einkommen und langweiligen Aufgaben zu haben.</p>
<p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie&nbsp;HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p><strong>[ANZEIGE] </strong>Mehr hören? Dann testen Sie unser <strong>Podcast-Abo</strong> mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank">Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</a>. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <strong>4 Wochen kostenlos DIE ZEIT</strong>. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&amp;utm_medium=audio&amp;utm_source=podcast&amp;utm_campaign=podcast_shownotes&amp;utm_content=01w0151k1100angaudall2312&amp;wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_blank">Hier geht's zum Angebot</a>.&nbsp;</p></p>]]></content:encoded>
      <enclosure length="27867131" type="audio/mpeg" url="https://zeitonline.simplecastaudio.com/2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc/episodes/57682081-c3d9-4361-ab08-8a50fd4ca005/audio/128/default.mp3?aid=rss_feed&amp;awCollectionId=2fec6763-229c-4066-81fe-4038c02ebfbc&amp;awEpisodeId=57682081-c3d9-4361-ab08-8a50fd4ca005&amp;feed=3Q_JgEtk"/>
      <itunes:title>Die Regisseurin Anika Decker hätte gerne doppelt so viel Geld - der Podcast #1</itunes:title>
      <itunes:author>ZEIT ONLINE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:28:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Der erste Gast von &quot;Frisch an die Arbeit&quot; ist die Regisseurin Anika Decker. Nach Jobs bei einem mexikanischen Partyservice, bei &quot;Big Brother&quot; und als Drehbuchautorin bei einer ZDF-Telenovela wurde sie von Til Schweiger entdeckt. Zusammen schrieben sie die Kinofilme &quot;Keinohrhasen&quot; und &quot;Zweiohrküken&quot;. Heute hat sie eine eigene Produktionsfirma, führt selbst Regie und setzt auf gute Gags und Starbesetzung. Am 14. September kommt ihr Film &quot;High Society&quot; in die Kinos. Wenn sie mal Schreibkrisen hat, stellt sie sich vor, einen Job mit geregeltem Einkommen und langweiligen Aufgaben zu haben.</itunes:summary>
      <itunes:subtitle>Der erste Gast von &quot;Frisch an die Arbeit&quot; ist die Regisseurin Anika Decker. Nach Jobs bei einem mexikanischen Partyservice, bei &quot;Big Brother&quot; und als Drehbuchautorin bei einer ZDF-Telenovela wurde sie von Til Schweiger entdeckt. Zusammen schrieben sie die Kinofilme &quot;Keinohrhasen&quot; und &quot;Zweiohrküken&quot;. Heute hat sie eine eigene Produktionsfirma, führt selbst Regie und setzt auf gute Gags und Starbesetzung. Am 14. September kommt ihr Film &quot;High Society&quot; in die Kinos. Wenn sie mal Schreibkrisen hat, stellt sie sich vor, einen Job mit geregeltem Einkommen und langweiligen Aufgaben zu haben.</itunes:subtitle>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:episode>0</itunes:episode>
    </item>
  </channel>
</rss>